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[PDF] Pressemitteilung: Daimler mit Konzern-EBIT für 2009 von -1,5 Mrd. ?; EBIT für 2010 von mehr als 2,3 Mrd. ? erwartet
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  1. 1. Ansprechpartner: Telefon:Marc Binder 0711-17-41349 Presse-InformationFlorian Martens 0711-17-35014Brigitte Bertram 0711-17-40624 Datum: 18. Februar 2010Daimler mit Konzern-EBIT für 2009 von -1,5 Mrd. €;EBIT für 2010 von mehr als 2,3 Mrd. € erwartet• EBIT aus dem laufenden Geschäft im 4. Quartal 2009 auf 0,6 Mrd. € weiter verbessert• Konzernergebnis 2009 von -2,6 (i. V. 1,4) Mrd. €• Aufgrund des negativen Konzernergebnisses wird die Dividende für 2009 entfallen• Konzernumsatz von 78,9 (i. V. 98,5) Mrd. €• Free Cash Flow aus dem Industriegeschäft von 2,7 (i. V. -3,9) Mrd. €Stuttgart – Die Daimler AG (Börsenkürzel DAI) hat heute dievorläufigen und ungeprüften Ergebniszahlen für den Konzern und dieGeschäftsfelder für das Jahr 2009 vorgelegt.Nach dem schwierigen ersten Halbjahr gelang es, im dritten undvierten Quartal das EBIT kontinuierlich zu steigern. Daimler konnte imvierten Quartal 2009 das EBIT aus dem laufenden Geschäft auf0,6 Mrd. € weiter verbessern, damit wird für das vollständigeGeschäftsjahr 2009 ein EBIT von -1.513 (i. V. 2.730) Mio. €ausgewiesen.Daimler Communications, 70546 Stuttgart/Germany
  2. 2. Das Konzernergebnis war mit minus 2.644 (i. V. 1.414) Mio. € deutlich Seite 2negativ. Das Ergebnis je Aktie lag bei -2,63 € (i. V. 1,41 €).Aufgrund des negativen Konzernergebnisses schlägt der Vorstand demAufsichtsrat vor, auf die Zahlung einer Dividende zu verzichten. DieseEntscheidung spiegelt ausschließlich den Geschäftsverlauf des Jahres2009 wider und ist kein Signal für die Geschäftsentwicklung deslaufenden Jahres.„Das vergangene Jahr brachte auch für Daimler großeHerausforderungen mit sich“, sagte Dr. Dieter Zetsche, Vorsitzenderdes Vorstands der Daimler AG und Leiter Mercedes-Benz Cars, bei derJahrespressekonferenz. „Wir haben aber im Jahresverlauf unserUnternehmen deutlich effizienter gemacht und die Weichen gestellt,um den großen Umbruch unserer Branche nicht nur zu meistern,sondern von der Spitze weg zu gestalten. Wir kommen mit einemhohen Drehmoment aus der Krise.“Ausblick 2010Zu Beginn des Jahres 2010 befindet sich die Weltwirtschaft nochimmer in einer Übergangsphase. Einerseits wurde die Talsohle derschwerwiegendsten Wirtschaftskrise der Nachkriegszeit inzwischendurchschritten, andererseits gibt es kaum stichhaltige Belege dafür,dass sich tatsächlich schon ein selbsttragender, dauerhafterAufschwung eingestellt hat. In der Weltwirtschaft gibt es zwarAnzeichen für eine leichte Erholung, keineswegs aber Grund zurEntwarnung. Positive Effekte gehen derzeit von den weiterhin solidewachsenden Schwellenländern wie zum Beispiel China und Indien aus.Daimler Communications, 70546 Stuttgart/Germany
  3. 3. Nach heutiger Einschätzung wird die weltweite Automobilnachfrage im Seite 3Jahr 2010 im Vergleich zum Krisenjahr 2009 in einer Bandbreitezwischen 3% und 4% wachsen. Weltweit betrachtet könnte dasWachstum in den oberen Premiumsegmenten der Pkw-Märktedeutlicher ausfallen als im Gesamtmarkt, weil diese Segmente imVorjahr kaum von den staatlichen Programmen profitierten und damitim laufenden Jahr keine nennenswerten Auswirkungen von dieserSeite zu erwarten haben.Auch die weltweite Nutzfahrzeugnachfrage dürfte nach der schwerenKrise im Vorjahr wieder moderat zulegen. Für die NAFTA-Region wirdnach drei deutlich rückläufigen Jahren in Folge im Segment dermittelschweren und schweren Lkw eine leichte Markterholung um10% bis 15% erwartet. In Europa könnte sich die Nachfrage nachleichten Nutzfahrzeugen etwas besser entwickeln als im Vorjahr. ImSegment über 6t dürfte die Nachfrage hingegen in etwa auf demVorjahresniveau liegen.Mercedes-Benz Cars geht auf der Basis des attraktiven undwettbewerbsfähigen Fahrzeugangebots davon aus, dass dieMarktposition auch unter den weiterhin schwierigenRahmenbedingungen behauptet werden kann. Deshalb streben wir an,die positive Entwicklung des zweiten Halbjahres 2009 fortzusetzenund den Absatz im Jahr 2010 zu steigern.Auch Daimler Trucks und Mercedes-Benz Vans rechnen mit einemAbsatzanstieg. Das erwartete Absatzwachstum von Daimler Buseswird voraussichtlich vor allem von den lateinamerikanischen Märktengetragen. Daimler Financial Services erwartet eine stabileEntwicklung des weltweiten Vertragsvolumens im Fahrzeuggeschäft.Daimler Communications, 70546 Stuttgart/Germany
  4. 4. Auf Basis der Annahmen zur Entwicklung wichtiger Absatzmärkte und Seite 4der Planungen der Geschäftsfelder erwartet der Daimler-Konzernsomit, dass der Absatz im Jahr 2010 insgesamt gesteigert werdenkann.Nach dem deutlichen Rückgang im Jahr 2009 geht der Daimler-Konzern davon aus, dass der Umsatz im Jahr 2010 zwar wieder steigt,aber noch deutlich unter dem Niveau des Jahres 2008 liegen wird. DasWachstum wird dabei voraussichtlich von allen automobilenGeschäftsfeldern getragen.Daimler erwartet in einem herausfordernden wirtschaftlichen Umfeldfür 2010 ein Konzern-EBIT aus dem laufenden Geschäft von mehr als2,3 Mrd. €. Maßgeblich hierfür sind der Markterfolg der neuenProdukte, eine moderate Aufwärtsentwicklung der wichtigsten Märkteund die verstärkten Maßnahmen zur Effizienzsteigerung.Die EBIT-Erwartungen der Geschäftsfelder für 2010: • Mercedes-Benz Cars rechnet mit einem EBIT von mehr als 1,5 Mrd. €. • Daimler Trucks erwartet ein EBIT von rund 200 Mio. €. • Mercedes-Benz Vans geht von einem EBIT in der Größenordnung von 250 Mio. € aus. • Daimler Buses erwartet ein EBIT von 180 Mio. €. • Daimler Financial Services geht davon aus, das EBIT auf mindestens 350 Mio. € verbessern zu können.Daimler Communications, 70546 Stuttgart/Germany
  5. 5. • In der Überleitung von der Summe der Geschäftsfelder zum Seite 5 Konzern-EBIT rechnet Daimler mit einem Aufwand von rund 200 Mio. €.Das Geschäftsjahr 2009Das nicht zufriedenstellende Ergebnis des Konzerns im Jahr 2009 istinsbesondere darauf zurückzuführen, dass die Fahrzeugabsätzeaufgrund der globalen Wirtschaftskrise in allen Fahrzeugsegmentenrückläufig waren. Durch die vom Konzern frühzeitig ergriffenenMaßnahmen zur Kostenanpassung in Höhe von 5,3 Mrd. € sowiedurch weitere Effizienzsteigerungen im Rahmen der laufendenOptimierungsprogramme konnte dem Ergebniseinbruch jedochdeutlich entgegengewirkt werden.Weitere Belastungen des EBIT ergaben sich im Berichtsjahr aus derOptimierung und Neuausrichtung der operativen Geschäfte derTochtergesellschaften Mitsubishi Fuso Truck and Bus Corporation(245 Mio. €) und Daimler Trucks North America (95 Mio. €). BeiDaimler Financial Services waren vor allem höhere Risikokostenursächlich für den Ergebnisrückgang. Durch den Verkaufbeziehungsweise die Bewertung zur Veräußerung vorgesehener nichtfahrzeugbezogener Vermögenswerte entstanden Aufwendungen inHöhe von 100 Mio. €. Ferner führten gesunkene Zinssätze für dieDiskontierung der langfristigen Rückstellungen sowie der im Vergleichzum Vorjahr deutlich höhere Jahresbeitrag an den deutschenPensions-Sicherungs-Verein zu Aufwendungen von insgesamt388 Mio. € und 164 Mio. €.Daimler Communications, 70546 Stuttgart/Germany
  6. 6. Chrysler belastete das Konzern-EBIT im Jahr 2009 mit 294 Mio. €, vor Seite 6allem durch die im 2. Quartal abgeschlossene Vereinbarung, in derenRahmen auch der 19,9%-ige Restanteil vollständig abgegeben wurde.Die Sonderfaktoren, die die Ergebnisentwicklung in beiden Jahrenbeeinflussten, sind in der Tabelle auf den Seiten 12 und 13 imEinzelnen dargestellt.Daimler hat im Jahr 2009 insgesamt 1,6 (i. V. 2,1) Mio. Fahrzeugeabgesetzt. Der Konzernumsatz verringerte sich um 20% auf78,9 Mrd. €; bereinigt um Wechselkurseffekte war ein Rückgang um21% zu verzeichnen.Der Free Cash Flow des Industriegeschäfts war ungeachtet derschwierigen wirtschaftlichen Situation mit 2,7 (i. V. -3,9) Mrd. €deutlich positiv. Der Anstieg des Free Cash Flow war vor allem durchden Abbau der Vorratsbestände und die Entwicklung der Forderungenaus Lieferungen und Leistungen sowie der Investitionen inSachanlagen bedingt, die die belastenden Effekte aus derErgebnisentwicklung der Geschäftsfelder kompensieren konnten.Zuwendungen an die Pensionsfonds und geringere Verbindlichkeitenaus Lieferungen und Leistungen belasteten dagegen den Free CashFlow.Die Netto-Liquidität des Industriegeschäfts erhöhte sich um4,2 Mrd. € auf 7,3 Mrd. €.Als Anerkennung des Vorstands gegenüber der Belegschaft für ihrenEinsatz in schwierigem Umfeld erhalten die Tarifbeschäftigten derDaimler AG im Jahr 2010 eine einmalige Sonderzahlung in Höhevon 500 €.Daimler Communications, 70546 Stuttgart/Germany
  7. 7. Daimler hat im Jahr 2009 die Personalkapazitäten an die deutlich Seite 7zurückgegangene Nachfrage angepasst. Im Vergleich zumJahresendstand 2008 hat sich dadurch die Zahl der Beschäftigten am31. Dezember 2009 auf weltweit 256.407 (i. V. 273.216)Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verringert. Davon waren 162.565(i. V. 167.753) in Deutschland tätig. Die Zahl der Auszubildendenbelief sich auf 9.151 (i. V. 9.603).Der Daimler-Konzern hat trotz des schwierigen Umfelds 6,6 (i. V. 8,0)Mrd. € in Forschung und Entwicklung sowie in Sachanlageninvestiert.Den in der Automobilbranche anstehenden technologischen Wandelwill Daimler auch künftig mit richtungsweisenden Innovationen aktivmitgestalten. Deshalb hat das Unternehmen bei den Forschungs- undEntwicklungsleistungen mit 4,2 (i. V. 4,4) Mrd. € ein hohes Niveaugehalten. Schwerpunkte der Arbeit waren, basierend auf der Initiative„Der Weg zur emissionsfreien Mobilität“, neue, besonderskraftstoffeffiziente und umweltfreundliche Antriebstechnologien.Dabei beschäftigt sich das Unternehmen sowohl mit der Optimierungkonventioneller Antriebe als auch mit der weiteren Effizienzsteigerungdurch Hybridisierung sowie mit Elektroautos mit Brennstoffzelle undBatterie. Ein weiterer Schwerpunkt sind neue Sicherheitstechnologien.Im Zeitraum von 2010 bis 2011 plant Daimler insgesamt 9,7 Mrd. €für Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten einzusetzen. Davonentfallen 6,1 Mrd. € auf das Geschäftsfeld Mercedes-Benz Cars.Der Konzern hat im Berichtsjahr 2,4 (i. V. 3,6) Mrd. € in Sachanlageninvestiert. Vom gesamten Investitionsvolumen entfielen 1,7 (i. V. 2,5)Mrd. € auf Deutschland. Aufgrund neuer Anforderungen an dieDaimler Communications, 70546 Stuttgart/Germany
  8. 8. Produkte und der Notwendigkeit, nachhaltige Lösungen für die Seite 8künftige Mobilität anzubieten, werden in den Jahren 2010 und 2011insgesamt 8,1 Mrd. € für Sachinvestitionen aufgewendet werden. Vorallem bei Mercedes-Benz Cars und bei Daimler Trucks sind diegeplanten Sachinvestitionen deutlich höher als in den Jahren zuvor.Die Geschäftsfelder im EinzelnenMercedes-Benz Cars mit den Marken Mercedes-Benz, Maybach undsmart hat in einem äußerst schwierigen Marktumfeld 1.093.900(i. V. 1.273.000) Fahrzeuge abgesetzt. Die Marke Mercedes-Benz hat974.700 (i. V. 1.125.900) Fahrzeuge ausgeliefert. Nach einem sehrerfolgreichen Vorjahr ging der Absatz des smart fortwo im drittenVerkaufsjahr des aktuellen Modells auf 113.900 (i. V. 139.000)Fahrzeuge zurück.Der Umsatz verringerte sich als Folge des Absatzrückgangs um 14%auf 41,3 Mrd. €.Nach einem schwierigen ersten Halbjahr verbesserte sich dasGeschäftsfeld im weiteren Jahresverlauf kontinuierlich. Im viertenQuartal wurde ein EBIT von 608 Mio. € erreicht und damit dasGeschäftsjahr mit einem EBIT von -500 (i. V. 2.117) Mio. €abgeschlossen. Der starke Ergebnisrückgang im ersten Halbjahr istvor allem auf die spürbare Abkühlung der Pkw-Nachfrage und dendamit bedingten rückläufigen Fahrzeugabsatz zurückzuführen. DieseEntwicklung konnte die erfolgreiche Markteinführung der neuenE-Klasse, die größtenteils erst im zweiten Halbjahr verfügbar war, nurteilweise kompensieren. Ergebnisbelastungen resultierten zudem ausdem anhaltenden Preis- und Wettbewerbsdruck auf denDaimler Communications, 70546 Stuttgart/Germany
  9. 9. Automobilmärkten, einem ungünstigeren Modell-Mix und den Seite 9Aufwendungen für Forschung und Entwicklung.Im Berichtsjahr ging der CO2-Ausstoß der von Daimler in derEuropäischen Union verkauften Pkw um13g auf 160 g/km zurück. DasZiel ist, die CO2-Emissionen der Neuwagenflotte in der EuropäischenUnion bis zum Jahr 2012 auf unter 140 g/km zu senken.Bei Daimler Trucks sank der Absatz infolge der globalen Finanz- undWirtschaftskrise und des größten weltweiten Nachfragerückgangsnach Transportleistungen seit 50 Jahren auf 259.300 (i. V. 472.100)Fahrzeuge. Vom Rückgang waren alle Kernmärkte (Europa, USA,Lateinamerika und Japan) betroffen. Der Umsatz ging um 36% auf18,4 Mrd. € zurück. Im zweiten Halbjahr haben sich die Märkte aufniedrigem Niveau stabilisiert.Das Geschäftsfeld lag mit einem EBIT von -1.001 (i. V. 1.607) Mio. €deutlich unter dem sehr hohen Ergebnisniveau des Vorjahres. Dergeringere Nutzfahrzeugabsatz trug maßgeblich zurErgebnisentwicklung bei. Durch die umfassende Neuausrichtung desoperativen Geschäftes der Mitsubishi Fuso Truck and Bus Corporationund von Daimler Trucks North America entstanden Aufwendungen inHöhe von 340 Mio. €. Das operative Ergebnis, ohne Sonderfaktoren,lag im vierten Quartal bei -179 Mio. €.Mercedes-Benz Vans konnte sich der allgemeinen Marktentwicklungebenfalls nicht entziehen und setzte 165.600 Einheiten ab. DieVerkäufe der Modelle Sprinter, Vario, Viano und Vito lagen damitdeutlich unter dem sehr hohen Vorjahresniveau von 287.200Einheiten. Der Umsatz ging um 34% auf 6,2 Mrd. € zurück.Daimler Communications, 70546 Stuttgart/Germany
  10. 10. Trotz des drastischen Absatzeinbruchs konnte sich das Geschäftsfeld Seite 10im Jahresverlauf kontinuierlich verbessern. Im vierten Quartal wurdeein EBIT von 126 Mio. € erreicht und damit für 2009 ein positivesErgebnis von 26 (i. V. 818) Mio. € ausgewiesen.Daimler Buses war mit einem Absatz von 32.500 (i. V. 40.600)Komplettbussen und Fahrgestellen sowie einem Umsatz von4,2 (i. V. 4,8) Mrd. € auch im Jahr 2009 der mit Abstand größteHersteller im Segment von Bussen über 8t. Der Absatzrückgangresultierte im Wesentlichen aus der deutlich schwächeren Nachfragein Mexiko und den Märkten Lateinamerikas.Das Geschäftsfeld erzielte ein EBIT von 183 (i. V. 406) Mio. €. Dasgeringere Ergebnis resultierte vor allem aus dem weltweitenNachfragerückgang.Auch die Geschäftsentwicklung von Daimler Financial Services warvon den Auswirkungen der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrisegeprägt. Das Neugeschäft sank infolge eines geringerenFahrzeugabsatzes um 15% auf 25,1 Mrd. €. Das schwächereNeugeschäft und der Verkauf von Teilen des nicht-fahrzeugbezogenenPortfolios in Nordamerika führte zu einem Rückgang des weltweitenVertragsvolumens um 8% auf 58,3 Mrd. €.Das Geschäftsfeld erwirtschaftete im abgelaufenen Geschäftsjahr einausgeglichenes Ergebnis von 9 (i. V. 677) Mio. €. Zu dieserErgebnisentwicklung trugen überwiegend gestiegene Aufwendungeninfolge höherer Kreditrisiken bei. Darüber hinaus entstandenAufwendungen in Höhe von 100 Mio. € durch den Verkaufbeziehungsweise die Bewertung nicht fahrzeugbezogenerVermögenswerte.Daimler Communications, 70546 Stuttgart/Germany
  11. 11. Der Posten „Überleitung“ enthält insbesondere Chrysler-bezogene Seite 11Ergebniseffekte sowie das anteilige Ergebnis der at-equity bewertetenBeteiligung an EADS.Aus der im zweiten Quartal 2009 getroffenen Vereinbarung zwischenDaimler, Chrysler, Cerberus und der Pension Benefit GuarantyCorporation, im Rahmen derer der Konzern auch seinen verbliebenen19,9%-Restanteil an Chrysler abgab, entstanden Aufwendungen voninsgesamt 378 Mio. €. Aus der rechtlichen Übertragung derinternationalen Chrysler-Vertriebsaktivitäten an die Chrysler LLC undaus der Bewertung von Chrysler-bezogenen Vermögenswertenergaben sich dagegen Erträge von insgesamt 84 Mio. €.Der Anteil von Daimler am Ergebnis der EADS betrug88 (i. V. 177) Mio. €. Mögliche Belastungen aus den laufendenVerhandlungen zwischen der EADS und den Bestellerländern über dieFinanzierung des Militärtransportflugzeuges A400M sind dabei nochnicht berücksichtigt.Der Geschäftsbericht und andere Informationen im Zusammenhangmit dem Jahresabschluss 2009 werden voraussichtlich am 2. März imInternet veröffentlicht. Der Geschäftsbericht liegt ab Mitte März auchin gedruckter Form vor.Daimler Communications, 70546 Stuttgart/Germany
  12. 12. Tabelle: Die Ergebnisentwicklung war in beiden Jahren von Seite 12Sonderfaktoren beeinflusst, die in der nachfolgenden Tabelle imEinzelnen dargestellt sind:Werte in Mio. € 2009 2008Mercedes-Benz CarsNeueinschätzung von Restwerten - (465)Anpassung eines Pensionsplans - 84Daimler Trucks (245) -Neuausrichtung Mitsubishi Fuso Truck and Bus CorporationNeuausrichtung Daimler Trucks North America (95) (233)Anpassung eines Pensionsplans - 29Daimler Financial ServicesVeräußerung nicht-fahrzeugbezogener Vermögenswerte (100) -Überleitung - 449Veräußerung von Immobilien (Potsdamer Platz)Erträge im Zusammenhang - 130mit der Übertragung von EADS-AnteilenEquity-Ergebnis Chrysler - (1.390)Sonstige Aufwendungen/Erträge im Zusammenhang mit (294) (1.838)ChryslerNeues Managementmodell - (247)Daimler Communications, 70546 Stuttgart/Germany
  13. 13. Seite 13Sondereffekte in den Quartalen 2009 Q1 Q2 Q3 Q4in Millionen €Daimler TrucksNeuausrichtung Mitsubishi Fuso Truck and Bus Corporation 0 (204) (13) (28)Neuausrichtung Daimler Trucks North America (45) (13) 10 (47)Daimler Financial ServicesVeräußerung nicht-fahrzeugbezogener Vermögenswerte (28) 6 3 (81)ÜberleitungSonstige Aufwendungen/ Erträge im Zusammenhang mit Chrysler 40 (387) 48 5Die Ergebnisse in diesem Dokument sind vorläufig und wurden weder durch denAufsichtrat bereits genehmigt noch vom externen Wirtschaftsprüfer geprüft.Weitere Informationen von Daimler sind im Internet verfügbar:http://media.daimler.comDieses Dokument enthält vorausschauende Aussagen zu unserer aktuellen Einschätzungzukünftiger Vorgänge. Wörter wie »antizipieren«, »annehmen«, »glauben«, »einschätzen«,»erwarten«, »beabsichtigen«, »können/könnten«, »planen«, »projizieren «, »sollten« undähnliche Begriffe kennzeichnen solche vorausschauenden Aussagen. Diese Aussagen sindeiner Reihe von Risiken und Unsicherheiten unterworfen. Einige Beispiele hierfür sind einenicht eintretende weitere Verbesserung oder eine erneute Verschärfung derweltwirtschaftlichen Situation, insbesondere ein erneuter Rückgang derKonsumentenachfrage und der Investitionen in Westeuropa oder den USA oder eineAbschwung in bedeutenden asiatischen Volkswirtschaften, eine Fortdauer oder eine weitereVerschlimmerung der angespannten Situation an den Kredit- und Finanzmärkten, die zuerneut steigenden Kosten der Kapitalbeschaffung oder zu einer Einschränkung unsererFinanzierungsmöglichkeiten führen könnte, Veränderungen der Wechselkurse oderZinssätze, die Möglichkeit weiterhin verbrauchsgünstige und umweltfreundliche Produkteanzubieten, eine dauerhafte Veränderung des Konsumverhaltens in Richtung kleinerer undweniger gewinnbringender Fahrzeuge, die Einführung von verbrauchsgünstigen Produktendurch Wettbewerber und ein möglicher Akzeptanzverlust unserer Produkte oderDienstleistungen, wodurch unsere Möglichkeit der hinreichenden Auslastung unsererProduktionskapazitäten sowie unsere Möglichkeit von Preissteigerungen beschränkt seinkönnte, Preiserhöhungen bei Kraftstoff, Rohstoffen und Edelmetallen, Unterbrechungen derProduktion, die auf Materialengpässen, Belegschaftsstreiks oder Lieferanteninsolvenzenberuhen, ein weiterer Rückgang der Wiederverkaufspreise von Gebrauchtfahrzeugen, dieerfolgreiche Umsetzung von Kostenreduzierungs- und Effizienzsteigerungsprogrammen inDaimler Communications, 70546 Stuttgart/Germany
  14. 14. allen unseren Geschäftsfeldern, einschließlich der erfolgreichen Repositionierung unseresNutzfahrzeuggeschäfts im NAFTA-Raum und in Asien, die Geschäftsaussichten der Seite 14Gesellschaften, an denen wir eine Beteiligung halten, insbesondere EADS, die Änderungenvon Gesetzen, Bestimmungen und behördlichen Richtlinien, insbesondere soweit sieFahrzeugemission, Kraftstoffverbrauch und Sicherheit betreffen, sowie die Beendigunglaufender behördlicher Untersuchungen und der Ausgang anhängiger oder drohenderkünftiger rechtlicher Verfahren und weitere Risiken und Unwägbarkeiten, von denen einigeim aktuellen Geschäftsbericht unter der Überschrift »Risikobericht« sowie unter denÜberschriften »Risk Factors« und »Legal Proceedings« im aktuellen Geschäftsbericht nach»Form 20-F« beschrieben sind, der bei der US-Wertpapier-Börsenaufsichtsbehördeeingereicht wurde. Sollte einer dieser Unsicherheitsfaktoren oder Unwägbarkeiten eintretenoder sollten sich die den vorausschauenden Aussagen zugrunde liegenden Annahmen alsunrichtig erweisen, könnten die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den in diesenAussagen genannten oder implizit zum Ausdruck gebrachten Ergebnissen abweichen. Wirhaben weder die Absicht noch übernehmen wir eine Verpflichtung, vorausschauendeAussagen laufend zu aktualisieren, da diese ausschließlich von den Umständen am Tagihrer Veröffentlichung ausgehen.Über DaimlerDie Daimler AG ist eines der erfolgreichsten Automobilunternehmen der Welt. Mit denGeschäftsfeldern Mercedes-Benz Cars, Daimler Trucks, Mercedes-Benz Vans, DaimlerBuses und Daimler Financial Services gehört der Fahrzeughersteller zu den größtenAnbietern von Premium-Pkw und ist der größte weltweit aufgestellte Nutzfahrzeug-Hersteller. Daimler Financial Services bietet ein umfassendes Finanzdienstleistungsangebotmit Finanzierung, Leasing, Versicherungen und Flottenmanagement.Die Firmengründer Gottlieb Daimler und Carl Benz haben mit der Erfindung des Automobilsim Jahr 1886 Geschichte geschrieben. Als Pionier des Automobilbaus gestaltet Daimlerauch heute die Zukunft der Mobilität: Das Unternehmen setzt dabei auf innovative undgrüne Technologien sowie auf sichere und hochwertige Fahrzeuge, die ihre Kundenfaszinieren und begeistern. Daimler investiert bei der Entwicklung alternativer Antriebe alseinziger Automobilhersteller sowohl in den Hybrid-, als auch in den Elektromotor und in dieBrennstoffzelle mit dem Ziel, langfristig das emissionsfreie Fahren zu ermöglichen. DennDaimler betrachtet es als Anspruch und Verpflichtung, seiner Verantwortung fürGesellschaft und Umwelt gerecht zu werden.Daimler vertreibt seine Fahrzeuge und Dienstleistungen in nahezu allen Ländern der Weltund hat Produktionsstätten auf fünf Kontinenten. Zum heutigen Markenportfolio zählenneben Mercedes-Benz, der wertvollsten Automobilmarke der Welt, die Marken smart,Maybach, Freightliner, Western Star, Fuso, Setra, Orion und Thomas Built Buses. DasUnternehmen ist an den Börsen Frankfurt, New York und Stuttgart notiert (BörsenkürzelDAI). Im Jahr 2009 setzte der Konzern mit mehr als 256.000 Mitarbeitern 1,6 Mio.Fahrzeuge ab. Der Umsatz lag bei 78,9 Mrd. €, das EBIT betrug minus 1,5 Mrd. €.Daimler Communications, 70546 Stuttgart/Germany

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