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  1. 1. Forsa-Umfrage „Verbraucherwissen“ im Auftrag des BMELV– Kurzzusammenfassung –Erhebungszeitraum: 15. – 24. September 2010Teilnehmeranzahl: bundesweit 500 Schülerinnen und Schüler allgemeinbildender SchulenJahrgangstufe: 10Zweck von GirokontenMehr als die Hälfte der Schülerinnen und Schüler (52 Prozent) wissen, dass ein Girokontofür alle üblichen Geldaus- und -eingänge wie Gehalt oder Miete gedacht ist. 20 Prozent derSchüler glauben jedoch, ein Girokonto richte man ein, "um angemessene Zinsen aufErsparnisse zu erhalten". 19 Prozent meinen, ein Girokonto sei dazu da, "leichterregelmäßige Beträge anzusparen". Fast jeder zehnte Befragte (9 Prozent) weiß mit demBegriff nichts anzufangen oder glaubt, man brauche kein Girokonto.Einschätzung Sparzinsen/KreditzinsenRund zwei Drittel (63 Prozent) der Befragten wissen, dass es länger dauert, mit einemBetrag von 50 Euro einen Kredit von 2.000 Euro abzubezahlen als den entsprechendenBetrag zu sparen. Fast ein Drittel ist gegenteiliger Auffassung.Was ist beim Verlust der EC-Karte zu veranlassen?Hier wissen fast alle (97 Prozent), dass in einem solchen Fall die Karte gesperrt werdenmuss.Rücktritt von Kaufverträgen bei DefektenMehr als die Hälfte der Schülerinnen und Schüler (56 Prozent) denken, dass man in diesemFall auch noch nach zwölf Monaten von einem geschlossenen Kaufvertrag zurücktreten undsein Geld zurückfordern kann. Rund 40 Prozent wissen, dass das nicht möglich ist.Rückgabe bei Bestellungen im InternetBei Käufen im Internet sind die Jugendlichen besser über ihr Rücktrittsrecht informiert.59 Prozent der Befragten wissen, dass sie eine Bestellung innerhalb von 14 Tagen aufKosten des Händlers zurückschicken können.15 Prozent der Befragten sind der Auffassung, dass sie in einem solchen Fall gar keineUmtauschrechte haben, 18 Prozent meinen, dass sie die Sendung wieder vom Händlerabholen lassen können. 1
  2. 2. Wer übernimmt bei einem verschuldeten Fahrradunfall eventuelle Kosten für Schädenan einem Auto?50 Prozent der Schülerinnen und Schüler wissen, dass im Schadensfall dieHaftpflichtversicherung aufkommt. Bei den Gymnasiasten waren es 57 Prozent, bei denHaupt- und Realschülern 43 Prozent.Fast die Hälfte aller Befragten (43 Prozent) meinen fälschlicherweise, dass dieUnfallversicherung für den Schaden aufkommt.Zeittaktung bei HandyverträgenWeniger als ein Drittel (26 Prozent) weiß, dass die 1/1 Taktung (sekundengenaueAbrechnung) die günstigste Variante ist, wenn man zwar viel, aber immer kurz telefoniert.Knapp ein Drittel weiß auf die Frage gar keine Antwort.Somit liegen fast drei Viertel der Schülerinnen und Schüler mit ihrer Einschätzung über dieKriterien eines günstigen Handyvertrages falsch oder kennen sich nicht aus.Legalität von Veröffentlichung fremder DatenDie meisten Befragten (70 Prozent) wissen, dass es nicht legal ist, Downloads (auch wennman sie gekauft hat) auf der eigenen Homepage zu veröffentlichen. 28 Prozent sind derAuffassung, dies sei erlaubt.Rechte bei Nutzung von sozialen NetzwerkenFast alle Jugendlichen (97 Prozent) wissen, dass man von Betreibern von sozialenNetzwerken das Löschen von beleidigenden und kompromittierenden Bildern einfordernkann.Lediglich sechs Prozent glauben, dass der Betreiber dazu nicht verpflichtet sei.Preisangabe persönlicher Daten bei Online-BestellungenDie meisten Schüler (84 Prozent) wissen, dass die Adressangabe notwendig ist, wenn manonline bestellen möchte. Dass der Händler gegebenenfalls nach dem Geburtsdatum fragenkann, wissen 80 Prozent.Fast ein Drittel (31 Prozent) der Befragten meinten jedoch, sie seien ebenso verpflichtet, ihreprivate Telefonnummer anzugeben. Jeweils fünf Prozent würden sogar weitere private Datenwie Beruf und Familienstand bei Online-Bestellungen preisgeben und zwei Prozent ihrGehalt. 2
  3. 3. Die Ergebnisse der einzelnen Themenfelder im Überblick:Die Fragen zum Themenfeld Internet wurden am besten beantwortet. Hier beantwortetendurchschnittlich 82 Prozent der Schülerinnen und Schüler die Fragen korrekt. DerWissensstand ist insgesamt hoch, was bei der Generation der „digital natives“ wenigerstaunt. Wissenslücken sind allerdings bei der Frage nach der Nutzung von Daten auf dereigenen Homepage und bei der Frage nach der Preisgabe von persönlichen Daten zukonstatieren.An zweiter Stelle folgen die Fragen zum Themengebiet Geld und Versicherung(durchschnittlich 57 Prozent richtige Angaben). Beim Themenfeld Verbraucherrechte streuendie Antworten sehr stark, es wurden durchschnittlich 48 Prozent richtig beantwortet. 3

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