PRESSEMITTEILUNGBitte SPERRFRIST beachten: 23.03.11, 17.00 Uhr                              23. März 2011                 ...
29 Arbeiten waren zu dem Landeswettbewerb eingereicht worden, darunter viele originelle Ansätzevon hoher Planungsqualität....
Jurybegründungen1. Preis:pbs architekten Gerlach Krings Böhning, Aachen[Entwurfsbeteiligte: Fritzen Architekten+ Stadtplan...
Die eher hochbaulichen Teile des Entwurfskonzepts reagieren auf die von heterogenen Großformengeprägten Gebiete mit einer ...
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[PDF] Pressemitteilung: "Innovative Wohnformen für Studierende" werden in Bonn- Tannenbusch gebaut
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  1. 1. PRESSEMITTEILUNGBitte SPERRFRIST beachten: 23.03.11, 17.00 Uhr 23. März 2011 07/11Preisverleihung zum Landeswettbewerb NRW 2010 in Bonn„Innovative Wohnformen für Studierende“ werden in Bonn-Tannenbusch gebautEin lebendiger, urbaner Stadtteil mit gemischten Wohnangeboten wird entstehen, wo heute noch tristeStudentenwohnheime aus den 1970er Jahren das Bild prägen. Unter dem Titel „Innovative Wohnfor-men für Studierende in gemischten Quartieren – Bonn Tannenbusch“ hat das nordrhein-westfälischeBauministerium im vergangenen Jahr in Kooperation mit der Architektenkammer Nordrhein-Westfalensowie mit dem NRW-Wissenschaftsministerium, der Stadt Bonn und dem Studentenwerk Bonn denLandeswettbewerb NRW 2010 ausgelobt. Heute (23.03.11) wurden in Bonn die Preise übergeben.Den mit 26.000 Euro dotierten ersten Preis nahm das Büro pbs architekten Gerlach, Krings, Böhningaus Aachen entgegen. Die Umsetzung soll jetzt schnell erfolgen.„Die Aufgabenstellung unseres Landeswettbewerbs kann man durchaus als spektakulär bezeichnen“,erklärte der Präsident der Architektenkammer NRW, Hartmut Miksch, anlässlich der Preisübergabe.Der Abriss eines Wohnhochhauses für Studenten aus den siebziger Jahren und der Neubau an glei-cher Stelle seien eine nicht alltägliche Vorgehensweise, wenn es um die Schaffung von zeitgemäßemstudentischen Wohnraum geht. „Sie bedarf vielmehr umfangreicher bautechnischer, wirtschaftlicherund städtebaulicher Betrachtungen - eine Aufgabe, der sich die Preisträger in herausragender Weisegestellt haben“, lobte der Kammerpräsident.Der Entwurf des Aachener Büros pbs architekten, der die städtebauliche Neuordnung eines zwölfHektar großen Areals sowie Vorschläge für die Neubebauung einer rund 6.300 m² großen Fläche fürstudentisches Wohnen beinhaltet, überzeugte die Jury durch seine städtebauliche Offenheit und diegute Verbindung der geplanten Neubauten mit dem Gebäudebestand. In einer aufgelockerten vierge-schossigen Blockrandbebauung, die ein dreizehngeschossiges Hochhaus ersetzen soll, sieht die Sie-gerplanung Wohnraum für 220 Studierende vor. „Der Neubau dieser Anlage mit Wohngruppen für Paa-re, Wohngemeinschaften und Singles ist ein wichtiger Schritt, um den Standort Bonn-Tannenbusch zueinem qualitätvollen neuen Wohnquartier zu entwickeln“, sagte Dr. Günther Horzetzky, Staatssekretärim Ministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr des Landes NRW.„Der Entwurf zeichnet sich vor allem durch hohe Architektur- und Nutzerqualitäten in Verbindung miteiner ökonomisch optimierten, flexiblen Planung aus“, ergänzte Prof. Johannes Schilling, der Vorsit-zende der Jury. Entwurfsbeteiligt waren Fritzen Architekten+Stadtplaner, BSV Büro für Stadt- und Ver-kehrsplanung GmbH sowie GTL Gnüchtel-Triebswetter Landschaftsarchitekten GbR. Zollhof 1 ⋅ 40221 Düsseldorf Telefon (02 11) 49 67 34 / 0173 - 533 69 37 Internet: www.aknw.de Pressesprecher: Christof Rose Telefax (02 11) 49 67 95 eMail: presse@aknw.de
  2. 2. 29 Arbeiten waren zu dem Landeswettbewerb eingereicht worden, darunter viele originelle Ansätzevon hoher Planungsqualität. „Der Wettbewerb zeigt auf eindrucksvolle Weise, wie eine problematischeGroßsiedlung der 1960er Jahre umgestaltet und zu einem attraktiven Wohnort aufgewertet werdenkann“, hob der Präsident der Architektenkammer NRW, Hartmut Miksch, hervor.Weitere Preise gingen an die ArGe barkowsky wahrer architekten GbR und dischinger zierer stadtpla-ner und architekten bda, Köln/Augsburg (18.000 Euro), an die ArGe HGMB Architekten GmbH & Co.KG und reicher haase associierte GmbH, Düsseldorf/Aachen (13.000) und an Kramm & Strigl Architek-ten und Stadtplaner, Darmstadt (9.000 Euro). Anerkennungen über jeweils 5.500 Euro erhielten dieBüros Banz + Riecks Ingenieurgesellschaft mbH, Bochum und Kling Consult Planungs- und Ingenieur-gesellschaft für Bauwesen mbH, Krumbach.Das Studentenwerk Bonn will nun mit den Preisträgern über die Auftragsvergabe verhandeln, um dieRealisierung des Projektes zeitnah zu beginnen.Hinweis an die Redaktionen:Grafiken und Planzeichnungen zu den Siegerentwürfen senden wir Ihnen gerne in druckfähiger Auflö-sung zu. Bitte senden Sie uns einfach eine kurze Mail an presse@aknw.de, Tel: 0211 - 49 67 34.
  3. 3. Jurybegründungen1. Preis:pbs architekten Gerlach Krings Böhning, Aachen[Entwurfsbeteiligte: Fritzen Architekten+ Stadtplaner, BSV Büro für Stadt- und Verkehrsplanung Dr.-Ing. Reinhold Baier GmbH, GTL Gnüchtel-Triebswetter Landschaftsarchitekten GbR]„Die Idee, die Oppelner Str. im Bereich des Einkaufszentrums zu einer linearen Flaniermeile auszuges-talten, wird positiv gewertet. Insbesondere die Pointierung des Anfangs- und Endpunktes mit jeweilseinem Kreisverkehr erscheint schlüssig und gut umsetzbar. Die Linearität wird im Bereich des Hoch-baus durch den Teilabriss im Eingangsbereich des Tannenbuschzentrums sowie durch komplementä-re lineare neue Bauelemente unterstrichen. Interessant ist dabei der Ansatz, in einer Verbindung derkomplementären Neubauten mit dem vorhandenen Bestand, diesen mit anderen Nutzungen konzepti-onell einzubinden. […]Die einfache und klare städtebauliche Blockrandstruktur schafft wohltuende Raumkanten in einem he-terogen geprägten Umfeld. Die eindeutige Anordnung des ruhenden Verkehrs in der schwer nutzbarenGrundstücksspitze mit starker Verkehrsfrequentierung ist konsequent und erhöht die Wohnqualität imdadurch autofreien Wohnquartier. Der halböffentliche Blockinnenbereich erweist sich trotz der hohenGesamtdichte als großzügig dimensioniert. Er attraktiviert zudem die Nutzerqualitäten des Wohnpro-jektes auch für andere Zielgruppen. Die Wohnungsgrundrisse sind aufgrund ihrer Grundstruktur mittel-bis langfristig flexibel nutzbar und lassen eine hohe Wohnqualität erwarten.Insgesamt besticht der Entwurf durch hohe Architektur- und Nutzerqualitäten in Verbindung mit einerökonomisch optimierten Planung und Grundstücksausnutzung.“2. Preis:ArGe barkowsky wahrer architekten GbR und dischinger zierer , stadtplaner und architektenbda, Köln/Augsburg„Der städtebauliche Ansatz liegt in der Aufnahme der bestehenden Stadtstrukturen und setzt diese inklarer Formensprache und eindeutiger Zuordnung mit eindeutigen Wegebeziehungen um. Der städte-bauliche Schwerpunkt wird über eine klare Baukörperausbildung im Bereich des bestehenden Stadt-teilzentrums ablesbar. Das bestehende Tannenbusch-Center wird dabei jedoch fast vollständig über-formt. Die Umsetzung des starken Eingriffs ist problematisch.Die Wegeführungen von dem zentralen Platzbereich sind schlüssig. Die Anordnung der rückwärtigen,nördlichen Brückenquerung führt in Lage und Ausformung zu einer optimalen Vernetzung mit den be-stehenden östlichen Nutzungen und den Wohnbereichen im Westen. Die bestehenden großmaßstäbli-chen Einzelhandelseinrichtungen sind in die Struktur integriert und werden als westliche Begrenzungzur Bahn erweitert. Die Stadtplatzflächen werden über Bepflanzungen in die Maßstäblichkeit der Blö-cke übertragen. Die Umsetzung als klar gestaltete Raumkante bleibt in Abhängigkeit der angelagertenNutzungen mitunter fraglich.Der städtebauliche Ansatz im Gesamtplangebiet wird konsequent auf die Standorte des studentischenWohnens übertragen. Für den Bereich Tannenbusch I ist mit den 4 Solitären mit einem hochwertigenArchitekturansatz eine klare Adressbildung verbunden. […]“3. Preis:ArGe HGMB Architekten GmbH & Co. KG und reicher haase associierte GmbH, Düssel-dorf/Aachen„Die Aufgabe des Wettbewerbs für den Stadtteil Neu-Tannenbusch, eine neue attraktive Mitte zu ges-talten, lösen die Entwurfsverfasser durch Teilabrisse des Tannenbusch-Centers und neue Wegefüh-rungen mit einer neuen Brücke, welche die bestehende Gleisanlage quert.Positiv wird der Ansatz gesehen, einen neuen Platz mit Stadtteilbibliothek, Ärztehaus und Sparkassezu entwickeln. Am Standort des ehemaligen Möbelhauses entstehen gemischte Wohnkomplexe, diemit der Wegeführung das Stadtteilzentrum stärken können. Die weitere nördliche Wegeführung ist al-lerdings bezüglich der Zielpunkte und begleitenden Nutzungen noch nicht eindeutig genug. […]
  4. 4. Die eher hochbaulichen Teile des Entwurfskonzepts reagieren auf die von heterogenen Großformengeprägten Gebiete mit einer klaren Zuordnung von privaten und repräsentativen Bereichen durch eineklare Abgrenzung des Belags zur Oppelner Straße. […]Die offenen, transparenten Treppenhäuser ermöglichen wohltuend einen direkten barrierefreien Zu-gang. Die Ausrichtung der Wohnungen nach Süden und die großzügigen Laubengänge werden alsbesonders gelungen bezeichnet, zumal an diese internen öffentlichen Verkehrsflächen sogenanntegemeinschaftliche Lernboxen angelagert werden.Der Entwurf kann durch vielfältige mit der studentischen Nutzung verbundene Funktionen (Lernboxen,Gemeinschaftsräume, kommunikative Flure etc.) ein innovatives Potential anbieten, das auch problem-los für verschiedene Zielgruppen ohne größeren baulichen Aufwand weiterentwickelt werden kann. […]Insgesamt kann der städtebauliche Ansatz von Tannenbusch I überzeugen.“4. Preis:Kramm & Strigl Architekten und Stadtplaner, Darmstadt„Im städtebaulichen Ansatz werden beide Neubaubereiche TaBu I und TaBu II isoliert voneinander alsStraßenrandbebauung ausgebildet. Die Mitte wird aufgewertet durch die Öffnung des Zentrums zumPlatz, die ergänzende Bebauung an der S-Bahnhaltestelle und durch einen Neubau des Bankgebäu-des. Die Erhaltung des Möbelmarktes und Umnutzung zur Markthalle wird positiv bewertet.Die Lage der neuen Brücke über die S-Bahn verbindet die Markthalle mit dem Einkaufszentrum, mitdem Jugendzentrum bis hin zum TaBu II. Dies wird als sehr positiv gesehen und wertet den hinterenBereich auf. Die Ausgestaltung der Brücke wird für den Standort als überzogen gesehen. […]Die Bebauung des TaBu I folgt der Blockrandbebauung. Durch das Einstellen eines Gebäudes in denBlockinnenbereich entstehen zwei unterschiedliche Räume. Die Anordnung der Parkplätze an der öst-lichen Spitze wird als klare städtebauliche Lösung mit baulichem Abschluss gewertet.Die entstehenden zwei Blockinnenbereiche schaffen zwei unterschiedliche Räume - einen privat undgemeinschaftlichen Freibereich und einen öffentlichen Bereich mit Café. Die Durchwegung und Nut-zung wird positiv gesehen.Die architektonische Ausprägung insbesondere der südlichen und westlichen Fassaden ist differenziertund dem Thema des studentischen Wohnens angemessen. Die Ausprägung zum öffentlichen Raumdagegen wird noch als zu abweisend und großmaßstäblich gesehen. Ebenso besteht hinsichtlich derformalen Ausbildung des nordwestlichen Kopfbaus aus Sicht des Preisgerichts Überarbeitungsbedarf.Die Wohnungen erfüllen die Anforderungen, sind gut strukturiert und konsequent nach den Himmels-richtungen orientiert.“Anerkennung:Banz + Riecks Ingenieurgesellschaft mbH, Bochum[Entwurfsbeteiligte: bms Stadtplanung GbR, wbp Landschaftsarchitekten]„Die Arbeit stellt in kleinteiliger Struktur einen sehr interessanten Beitrag für ein studentisches Quartierauf der dreieckigen Grundstücksgeometrie dar. Die in Höhe und Kubatur differenzierte, gleichwohlformal einheitliche Architektur bildet nahezu dörflich anmutende, engmaschige Freiräume.Die Anzahl der Wohnungen ist allerdings aufgrund der aufgelockerten Bauweise und der großenWohneinheiten gering. Auf dem Grundstück werden keine Stellplätze angeboten.In gesamtstädtebaulicher Hinsicht zeigt die Lösung einzelne positive Ansätze.“Anerkennung:Kling Consult Planungs- und Ingenieurgesellschaft für Bauwesen mbH, Krumbach„Der Entwurf besticht durch eine eigenständige Architektur von hoher Qualität, die zu der umliegendenBebauung der 70er Jahre einen positiven Kontrast bildet.Die Bebauung setzt ein deutliches Signal zur Aufwertung des Quartiers und sorgt für eine angemesse-ne Adressbildung. Die Durcharbeitung der Grundrisse bleibt hinter der Qualität der Fassaden zurück.Die Baustruktur reagiert geschickt auf die Grundstücksgeometrie und bildet mit der abgesenkten Hof-ebene spannungsvolle halböffentliche Freiräume.Das Konzept lässt eine Übertragung auf Tannenbusch II ohne Einschränkungen zu. Leider bleiben dieAussagen zur städtebaulichen Gesamtlösung rudimentär.“

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