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J. M. Keynes 1883-1946, brit. Ökonom
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Soziokratie ist ...
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 Die offene Wahl setzt auf Transparenz, d.h. alle rel...
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Soziokratische Werte
• Gleichwertigkeit aller Beteiligten
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Moderationstechnik
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findung in Teams
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IDEE SOZIOKRATIE - ein kompakter Einblick in ein innovatives Organisationsmodell
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IDEE SOZIOKRATIE - ein kompakter Einblick in ein innovatives Organisationsmodell

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Soziokratie ist ein Organisationsmodell, das dafür sorgt, dass Entscheidungen so getroffen werden, dass sie von allen Beteiligten mitgetragen werden können. Mit Soziokratie können Strukturen so gestaltet werden, dass Organisationen damit agiler, flexibler, dynmischer und anpassungsfähiger werden. Es werden die Selbstorganisationspotenziale genutzt, die Menschen zufriedener, engagierter und motivierter. Das vorhandene Wissen wird auf diese Weise optimal genutzt. Das Modell orientiert sich damit auch an den neuesten Management-Ansätzen und spiegelt in seiner Anwendung aktuelle Forschungsergebnisse der Neurobiologie wider. Siehe auch unser Youtube-Video "Soziokratie erklärt in 160 Sekunden": http://www.dock12.org/soziokratie/

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IDEE SOZIOKRATIE - ein kompakter Einblick in ein innovatives Organisationsmodell

  1. 1. Die Probleme, die es in der Welt gibt, sind nicht mit der gleichen Denkweise zu lösen, die sie erzeugt hat. Albert Einstein, 1929 “ „
  2. 2. „Aus der Idee des Konstruktivismus ergeben sich zwei Konsequenzen. Erstens die Toleranz für die Wirklichkeiten anderer - denn dann haben die Wirklichkeiten anderer genauso viel Berechtigung als meine eigene. Zweitens ein Gefühl der absoluten Verantwortlichkeit. Denn wenn ich glaube, dass ich meine eigene Wirklichkeit herstelle, bin ich für diese Wirklichkeit verantwortlich, kann ich sie nicht jemandem anderen in die Schuhe schieben.“ - Paul Watzlawick -
  3. 3. Die Schwierigkeit ist nicht, neue Ideen zu finden, sondern den alten zu entkommen. J. M. Keynes 1883-1946, brit. Ökonom “ „
  4. 4. Günter Strobl
  5. 5. Authentisch kommunizieren Effektiv moderieren Visualisieren & steuern Beratung | Begleitung | Training Entscheiden & organisieren Potenzialentwicklung Wir verstehen uns als Change Agents und unterstützen Veränderungsprozesse mit dem Ziel den Beteiligten Win-Win Situationen zu ermöglichen. Wir beraten und begleiten mit innovativen Methoden wie der Soziokratie, dem Sokrates Map Concept und der authentischen Kommunikation. Unser Ansatz ist es, sich gemeinsam mit Menschen in Prozesse zu begeben, die Haltung zu erforschen, erlebbar und anwendbar zu machen.
  6. 6. Ein gemeinsames Ziel für den heutigen Soziokratie-Workshop finden ...
  7. 7. 50,47 % Gibt es nichts besseres als Demokratie?
  8. 8. „Die Demokratie ist die schlechteste aller Staatsformen, ausgenommen alle anderen.“ Winston Churchill
  9. 9. „Soziokratie ersetzt die Macht der Mehrheit durch die Weisheit der Gruppe.“
  10. 10. ... wenn jeder in der Gruppe das tut, was für ihn selbst am besten ist UND für die Gruppe. John F. Nash *1928 „Nash- Gleichgewicht“ Das beste Resultat erzielt man, wenn jeder in der Gruppe das tut, was für ihn selbst das beste ist. Adam Smith 1723 – 1790 „Unsichtbare Hand“
  11. 11. So|zi|o|kratie [lat. griech.] socius: „Begleiter“ kratein: „regieren“ Auguste Comte (1798 – 1857) ~ «Gemeinschaftsherrschaft» Gesellschaftsform, in der alle beteiligten Menschen gleichberechtigt über Aufbau und Durchführung des gemeinschaftlichen Lebens entscheiden.
  12. 12. Cornelis „Kees“ Boeke 1884 – 1966 Gerard Endenburg *1933
  13. 13. Gesellschaft & Politik Bildungs- system Non-Profit Organisationen Wo Menschen Entscheidungen treffen Gemeinschaft & Familie Wirtschaft ...
  14. 14. Soziokratie ist ... • ... ein Entscheidungs- und Organisationssystem das systematisch sicherstellt, dass keine Entscheidungsniederlagen und damit Verlierer produziert werden. • Soziokratisch getroffene Entscheidungen wirken nachhaltig, da sie von allen Beteiligten mitgetragen werden können. • Soziokratie ist ein strukturelles Instrument, um die Selbstorganisationsfähigkeit zu nutzen, die Willensdurchsetzung zu beschleunigen, das Arbeitsklima zu verbessern und die Gesundheit aller zu fördern.
  15. 15. „ Es gibt zwei Grunderfahrungen die jeder Mensch macht und ihn schon vorgeburtlich prägen: Wachstum und Verbundenheit.“ Gerald Hüther
  16. 16. Die 4 Prinzipien der Soziokratie Konsentprinzip 2 Offene Wahl 4 Kreisprinzip 1 Doppelte Bindung L D 3
  17. 17. Wofür (Zweck) Vertrauen (Gemeinschaft) Struktur (Soziokratie) Für eine nachhaltige Entwicklung Wachstum & Verbundenheit
  18. 18. Das Kreisprinzip  Innerhalb der eigenen "Domain" trifft der Kreis seine Entscheidungen autonom  Vision, Mission und Ziele - soweit sie nicht von anderen Kreisen vorgegeben sind  Organisation der Prozesse, Definition der Funktionen und Aufgaben  Kreismitgliedschaften organisieren  Einstellung und Entlassung von Kreismitgliedern  Weiterbildungsmaßnahmen 1
  19. 19. Keines der Kreismitglieder hat ein „Nein“ gegen die Entscheidung, es gibt keinen schwerwiegenden und argumentierten Einwand gegen den Vorschlag. D.h. der Beschluss liegt im persönlichen Toleranzbereich im Hinblick auf das gemeinsame Ziel und kann von jeder Person im Kreis mitgetragen werden. 2 Das Konsentprinzip
  20. 20. 1. Bildformende Runde 2. Meinungsbildende Runde 3. Konsentrunde Thema vorstellen, Bedürfnisse und Ziele erläutern; Kernpunkte identifizieren sowie alle Informationen zusammentragen, die für die Meinungsbildung notwendig sind. Austausch zum Thema, Ideen und Meinungen sammeln und miteinander verknüpfen; einen gemeinsamen Vorschlag erarbeiten; sicherstellen, dass dieser alle Kernpunkte enthält. Aufschreiben des Vorschlages; Konsent erfragen und bearbeiten der (schwerwiegenden) Einwände; Beschluss verkünden und feiern. Die soziokratische Moderation
  21. 21. Sagt eine Person ihren (schwerwiegenden) Einwand und nennt die dazugehörigen Argumente, dann wird dies von der ganzen Gruppe weiter bearbeitet. Es geht also nicht mehr darum, diese Person zu überzeugen oder auszuschließen, sondern als Gruppe gemeinsam eine Lösung für das nicht berücksichtigte Argument zu finden. Für den Einwand in der Soziokratie gilt: Argument und Person trennen
  22. 22.  Jeweils 2 Personen nehmen an Kreissitzungen teil (Leitung und delegierte Person) und sichern damit den Informationsfluss zwischen den Kreisen.  Das dabei etablierte Mehr-Augen-Prinzip gewährleistet damit z.B. in Organisationen, dass die Interessen der Kreise vertreten sind. 3 Das Prinzip der Doppelten BindungLD
  23. 23. (L) = Leitung (D) = Delegierte Person LA DC LB Kreis BKreis C LC DB Entwicklung der Doppelten Bindung LB LC DC Allgemeiner Kreis DB
  24. 24. “ Glücklicherweise haben nicht alle Chefs das Zeug zu einem Tyrannen, aber nichts hindert sie formell daran, sich als solcher aufzuführen." aus: „Die Kraft der Gruppe“
  25. 25. Was macht soziokratische Strukturen so innovativ? o Organisation durch Selbstähnlichkeit o Netzwerkartiger Aufbau und damit agiler, dynamischer, flexibler und anpassungsfähiger o Nutzung der Selbstorganisationspotenziale o Klarheit bei Entscheidungen und Reduktion des Torpedierungspotenzials o Optimale Nutzung des vorhandenen Wissens
  26. 26.  Alle Funktionen des Kreises werden mittels offener Wahl bestimmt.  Die offene Wahl setzt auf Transparenz, d.h. alle relevanten Informationen werden zur Verfügung gestellt.  Im Mittelpunkt steht das Anforderungsprofil für die zu wählenden Funktionen.  Die im Kreis vorhandenen Kompetenzen werden auf diese Weise optimal genutzt.  Taktisches Verhalten oder gar Intrigen finden im Kreis aufgrund dieser fest verankerten Offenheit nicht statt. 4 Das Prinzip der offenen Wahl
  27. 27. Soziokratie eröffnet Räume in denen Menschen einander gutgesinnt begegnen können.
  28. 28. „Das war wirklich schön zu erleben, wie sich in aller Ruhe die Klarheit erhöht.“ „Lebendig, jung, demokratisch und v.a. die Kommunikation wird auf einer sehr persönlichen Ebene gefördert.“ „Eigentlich hat das doch Spaß gemacht.“ „Die Übung schafft am schnellsten den Lernprozess.“ Menschen über die Soziokratie
  29. 29. Soziokratische Werte • Gleichwertigkeit aller Beteiligten • Informationsgewinnung, Meinungsbildung und Entscheidungsfindung stehen im Vordergrund, nicht die Diskussion • Nutzung der Potenziale von Selbstorganisation • Selbstverantwortung • Transparenz: relevante Informationen werden offen gelegt • Inklusion: jede Stimme ist wichtig und wird gehört • Empowerment: durch Selbstwirksamkeit des Individuums • Wachstum: des Individuums, des Teams und der Organisation
  30. 30. Moderationstechnik in Besprechungen Anwendungsstufen der Soziokratischen Methodik Entscheidungs- findung in Teams Stakeholder Management & Partizipation Leitline für die Organisationsgestaltung Entscheidungs- prinzip in Projekten Management by Soziokratie
  31. 31. www.dock12.org/termine/ next@
  32. 32. Gründungsmitglied A-1030 Wien | Kleistgasse 3 TOP 21 | +43 676 9502356 @dock_12 @guenterstrobl /dockzwoelf Günter Strobl Ansprechpartner: guenter.strobl@dock12.org
  33. 33. „Nichts ist mächtiger als eine Idee, deren Zeit gekommen ist.“ Victor Hugo Soziokratie @

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