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10152 fn open data

  1. 1. Open Data und 13. Dezember 2010, 9.00 – 12.00 Uhr Microsoft Innovation Center 1120 Wien, Europlatz 3Open Government Referenten: Manfred Gröber, MBA (Microsoft)Vorträge mit Podiumsdiskussion Martin Kaltenböck, CMC (Semantic Web Company) Dr. Peter Parycek, MSc (Head of Center for E-Government Donau-Universität Krems) Weitere angefragtMit freundlicherUnterstützung von:
  2. 2. Let the sunshine in – Open Government Kommunikationstechnologen (IKT) und deren Ein-Agenda zug in den Alltag der Gesellschaft ist es möglich, die Für das Öffentlichkeitsprinzip der Verwaltung drei Säulen des Open Governments koordiniert in Zeitgemäße und innovative Umweltinformation ist eine9.00 Let the sunshine in – Open Govern- die Realität umzusetzen. Grundlage zur Bewusstseinsbildung für Umwelt und ment Kernpunkt der Transparenz ist, dass der Staat Umweltschutz, für die aktive Be­ Dr. Peter Parycek, MSc (Head of Center seine Behörden und Dienstleister verpflichtet, teiligung der BürgerInnen an Um­ for E-Government Donau-Universität sämtliche für BürgerInnen relevante Daten und In- weltmaßnahmen und daher ein wich­ Krems) formationen in geeigneter Form zur Verfügung zu tiger demokratiepolitischer Faktor. stellen. In einer digitalen Gesellschaft wird dies am11.00 Pause Die Umsetzung der EU­Umwelt­ einfachsten durch IKT bewerkstelligt, da der Groß- informationsrichtlinie brachte einen11.30 Das Open-Data-5-Sterne-Modell von teil der Daten und Dokumente ohnehin in elektro- Paradigmenwechsel im Umweltbe­ Tim Berners Lee & die Bedeutung von nischer Form existiert und von Verwaltungsmitar- reich, der demokratiepolitisch als Dr. Peter Parycek, MSc Linked Government Data als nachhal- beiterInnen per Knopfdruck über Datenbanken oder Vorbild für alle öffentlichen Berei­ tige Maßnahme für die digitale Infra- auf Webseiten publiziert werden kann, so dass Bür- che gelten kann: Offenheit, Transparenz, Zusammen­ struktur eines Landes gerInnen Zugang zu den Dokumenten und Daten er- arbeit und Überprüfbarkeit sollten künftige Grund­ Martin Kaltenböck, CMC (Semantic Web halten, ohne die Behörde kontaktieren zu müssen. sätze der österreichischen Politik und Verwaltung sein. Company) Neben dem Ausbau herkömmlicher Webseiten bie- Der neue Premierminister Großbritanniens David tet das unentgeltliche Anbieten von Rohdaten neue12.00 Open Data – Die Sicht von Microsoft Cameron wies sofort nach seinem Amtsantritt in Möglichkeiten der Verarbeitung und Auswertung und internationale Projekte einem offenen Brief die Ministerien an, ihre Daten- durch die Öffentlichkeit. Wirtschaft, NGOs oder Bil- Manfred Gröber, MBA (Microsoft Öster- bestände zu publizieren. Damit reiht sich Großbri- dungseinrichtungen können die Rohdaten zur Ana- reich) tannien den Staaten an, die bereits die Prinzipien lyse oder Nutzung in Applikationen heranziehen. Weitere Beiträge angefragt von Open Government und Open Data in die po- Wie erste Erfahrungen in den USA zeigen, eröffnet litische Realität umzusetzen – allen voran die USA diese Transparenz bisher ungenutzte Innovationspo-12.30 Ende der Veranstaltung unter der Obama-Administration. Auch in Öster- tentiale – von Mashup-Webseiten bis hin zu Phone- reich gibt es erste Bestrebungen in diese Richtung. Apps, die unterschiedliche Daten in ein Service zu- Abgesehen von der Umsetzung des Umweltinfor- sammenführen. Information ist die Basis von Open mationsgesetzes, wird nun durch die Open Govern- Government, denn nur der freie und einfache Zugang ment Data Austria Initiative die weitere Umsetzung zu korrekten Daten ermöglicht sinnvolle Partizipa- von Open Government für alle Bereiche der öffent- tion und Kollaboration. Das Projekt »Apps for Demo- lichen Verwaltung vorangetrieben. cracy« führte mit einem Einsatz von einem Preisgeld von 50 000 Dollar zu beinahe 50 Anwendungen mit Open-Government-Prinzipien einem geschätztem Wert von 2,3 Millionen Dollar. Die Grundlagen von Open Government sind Partizipation bezweckt die Einbeziehung der Transparenz, Partizipation und Kooperation. Öffentlichkeit in die Gestaltung des Staates: Bür- Erst durch die Entwicklungen der Informations- und gerInnen sollen sich in demokratischen Prozessen
  3. 3. austauschen und entscheiden, in welche Richtung Paradigmenwechsel Aktuelle Beispielesich bestimmte staatliche Dienstleistungen und Mit der Novelle des Umweltinformationsgesetzes In der Schweiz beschlossen Ende 2004 die eidge-Richtlinien entwickeln sollen. Im Unterschied zu UIG 2004 (BGBl. I Nr. 6/2005) hat Österreich die Eu- nössischen Räte mit dem Bundesgesetz über dasbisherigen Beteiligungskonzepten können Inhalte ropäische Umweltinformations-Richtlinie 2003/4/ Öffentlichkeitsprinzip in der Verwaltung (BGÖ),auch gemeinsam auf nationaler Ebene erarbeitet EG auf Bundesebene in nationales Recht umgesetzt. dass jeder Person das Recht zusteht, Einsicht inwerden. Der Prozentsatz der Beteiligung in bekann- An Bund, Länder, Städte und Gemeinden ergaben amtliche Dokumente der Bundesbehörden zu neh-ten E-Partizipationsprojekten ist meist sehr gering, sich daraus neue Anforderungen bezüglich Zugang men. Damit wurde in der gesamten Bundesverwal-daher kann daraus keine demokratische Legitima- zu Umweltdaten und Verbreitung von Umweltin- tung ein grundsätzlicher Paradigmenwechsel beimtion abgeleitet werden. Die Beteiligung der Bür- formationen. Damit leistet die österreichische Um- passiven Informationsverhalten eingeleitet.gerInnen ersetzt jedenfalls nicht die repräsentative weltverwaltung einen wesentlichen Beitrag zu mehr US-Präsident Barack Obama löste im DezemberDemokratie, sondern sie ermöglicht die Einbindung Transparenz und Bürgernähe. Der damit verbundene 2009 mit der »Open Government Richtlinie« seinexterner Expertise. Zwar können nicht alle Bevölke- Paradigmenwechsel sollte darüber hinaus Vorbild Versprechen ein, für mehr Offenheit, Transparenz,rungsgruppen mit dem Medium Internet umgehen für alle Bereiche der öffentlichen Verwaltung sein. Zusammenarbeit und Überprüfbarkeit im Verwal-und verfügen über Internetzugang, es kann tungsapparat zu sorgen und allen Bürge-aber davon ausgegangen werden, dass mit rInnen den Informationszugang per Inter-dem Heranwachsen einer Generation von Gesetzgeber net zu erleichtern.Digital Natives die Gruppe der Nicht-Inter- Auch von Seiten der österreichischennetuserInnen in Zukunft abnehmen wird. Behörden Verwaltung wurden die Möglichkeiten er- Behörden Gesetze Gesetzesentwürfe und externe Durch Kollaboration zwischen Staat und erfassen erarbeiten kannt: In der aktuellen E-Government Vi- ExpertenBürgerInnen kann zum einen die Verwaltung PO LITIK sion 2020 der Plattform Digitales Öster-effizienter werden und sich weiterentwi- reich werden Partizipation und interaktive Gckeln, andererseits können auch Aufgaben Daten Lösungen Informationssysteme berücksichtigt. Die G T EIL I G U Nan die Zivilgesellschaft ausgelagert bzw. von organisieren erarbeiten Bereitstellung ausgewählter öffentlichen Der S ET ZUNBürgerInnen unterstützt werden. Der Staat Rohdaten für die Wirtschaft muss aller- Organi-erhält durch Open Government die Chance,das Engagement und das Wissen der Bürge- Software- Entwickler Transparenz- sierte Zivilge- sellschaft dings zuerst rechtlich und organisatorisch bewertet werden. Kreislauf UMrInnen zu nutzen und ihnen Plattformen zur Daten BE OrganisierenVerfügung zu stellen, auf denen sie unterein- zugänglich und aktiv Open Dataander und mit Behörden zusammenarbeiten machen IN werden Die Potentiale liegen auf der Hand: Nut- FO Nkönnen. Durch die Verknüpfung (Mashup) R M AT I O zung der gesellschaftlichen Innovations-von Informationen verschiedener staatli- Grafiker, Ö entliches Engagierte kraft, Möglichkeit der Wirtschaft, die Kontextcher und privater Unternehmen können Designer erstellen Bewusstsein Bürger Daten für Produkte und bessere Entschei- scha enneue Services entwickelt werden. So lassen dungen einzusetzen und Chancen zur De-sich mit partnerschaftlicher Zusammenar- Journalisten mokratisierung durch erhöhte Transparenz.beit gemeinsam Ziele erreichen, die Vorteile und Blogger Doch daneben sind auch die Hinder-für BürgerInnen und Verwaltung bieten. nisse und die Gefahren zu diskutieren: Die
  4. 4. größte Hürde ist, dass zahlreiche Daten finanzielle Australien oder Großbritannien digitale Infrastruktur eines Landes angedacht wer-Einnahmen für den Staat bedeuten, auf die er ange- hat die Idee der offenen Regie- den sollte!sichts der derzeitigen Budgetknappheit kaum kurz- rungsdaten mittlerweile großefristig verzichten kann. Vor allem ist auch rechtlich Teile Europas erreicht und istzu prüfen, inwieweit Datenschutz und Nutzungs- auch in Österreich nicht unbe- Open Data – Die Sicht von Microsoft undrechte einer Freigabe bestimmter Datensätze ent- merkt geblieben – ein Beispiel internationale Projektegegenstehen. Die größten Gefahren wären eine hierzu ist die Verankerung von»Gläserne Gesellschaft«, Interpretationsfehler der Open Data im neuen Wiener Martin Kaltenböck, CMC (Semantic Web Microsoft unterstützt die Bestre-Rohdaten oder auch die bewusste Manipulation Regierungsprogramm (Seite 65) Company) bungen von Regierungen welt-durch Datenverfälschung. Darüber hinaus könnten durch die Rot-Grüne Landes- bzw. Stadtregierung. weit, Daten der breiten Öffent-Stakeholder durch die potentielle Transparenz auch Der Begründer des WWW und Direktor des lichkeit zugänglich zu machenMachtverluste befürchten. W3C-Konsortiums Tim Berners Lee hat für Open und somit die Transparenz aber Government Data ein sogenanntes 5-Sterne-Modell auch die Motivation zur Bürger-Ausblick entwickelt, welches zum Ziel hat ( = 5 Stars) eine beteiligung zu fördern. Mit derAnhand der internationalen Entwicklungen in die- Linked-Government-Data-Infrastruktur auf Basis internationalen Initiative »Open Manfred Gröber, MBA (Microsoft)sem Bereich sind für Österreich vorrangig ein mo- von offenen W3C-Standards namens Linked Open Government Data Initiative«dernes Informationsfreiheitsgesetz etwa nach Data anzubieten. werden Verwaltungen aktiv mit Open Source Bei-Schweizer Vorbild (BGÖ 2006) notwendig, das auch Diese Maßnahme für die digitale Infrastruktur spielapplikationen unterstützt, um einen schnel-aktive Informationspflichten beinhaltet. Weiters die eines Landes hat bedeutende Vorteile für Regie- leren und kostengünstigen Start zu ermöglichen.Ausarbeitung einer »Open Government« Strategie, rungsstellen, nämlich Interoperabilität in vielen Be- Erst Cloud Computing auf Basis Microsoft Windowsdie insbesondere die Open-Data- und Open-Access- reichen: in der Veröffentlichung von Regierungs- Azure als Plattform für Open-Data-Projekte hat einePotentiale berücksichtigt. daten zur einfachen Wiederverwendung durch Realisierung von Projekten in Zeiten von restrikti- andere, in der internen Datenintegration verschie- ven Budgets in der Verwaltung ermöglicht. Gezeigt dener Datenbestände innerhalb des öffentlichen wird eine Implementation, die bereits in der StadtDas Open-Data-5-Sterne-Modell von Tim Sektors, sowie bei der Informationsintegration von Edmonton (Kanada) läuft und deren Code vollstän-Berners Lee & die Bedeutung von Linked externen Datenbeständen mit denen des öffentli- dig dokumentiert unter Open-Source-Lizenz über-Government Data als nachhaltige Maß- chen Sektors als Basis für eine optimierte Entschei- nommen werden kann. Weiters werden auch einenahme für die digitale Infrastruktur eines dungsfindung im öffentlichen Sektor. Vielzahl von Client-Formaten unterstützt, um einLandes Der Vortrag behandelt, ausgehend des 5-Sterne- möglichst breites Spektrum an Anwendungstech- Systems von Tim Berners Lee zu Open Govern- nologien zu ermöglichen.Das Thema Open (Government) Data (OGD), also ment Data, die Ideen von Linked Governmentdas Öffnen von nicht-personenbezogenen Daten- Data sowie dessen Vorteile in wirtschaftlicher-beständen seitens öffentlicher Stellen zur Wieder- sowie organisatorischer- und technischer Hin-verwendung durch BürgerInnen, Wirtschaft oder sicht und schließt mit der Conclusio, warum eineWissenschaft u. a. ist derzeit sehr präsent. Ausge- Linked-Government-Data Architektur für eine Re-hend von den Open-Data-Initiativen in den USA, gierungsstelle als nachhaltige Maßnahme für die
  5. 5. An Future Network Anmeldung 1070 Wien, Kaiserstraße 14/2 Tel.: +43 / 1 / 522 36 36 - 37 Fax: +43 / 1 / 522 36 36 - 10 registration@future-network.at http://www.future-network.at Ich melde mich zum Management Forum »Open Data und Open Govern- ment« am 13. Dezember 2010 kostenfrei an. (Mitglieder des Future Network werden vorgereiht.) Ich möchte in Zukunft weiter Veranstaltungsprogramme per E-Mail oder Post übermittelt bekommen. Firma: Titel: Vorname: Nachname: Funktion: Straße: PLZ: Ort: Telefon: Fax: E-Mail:ANMELDUNG: Nach Erhalt Ihrer Anmel- Höhe von € 50,– in Re chnung. Selbstver-dung senden wir Ihnen eine Anmeldebestä- ständlich ist die Nennung eines Ersatzteil- Datum: Unterschrift/Firmenstempel:tigung. Diese Anmeldebestätigung ist für nehmers möglich.eine Teilnahme am Event erforderlich. ADRESSÄNDERUNGEN: Wenn Sie das Layout: Gerhard KrillSTORNIERUNG: Sollten Sie sich für die Unternehmen wechseln oder wenn wir Per- p Ich erkläre mich mit der elektronischen Verwaltung meiner ausgefüllten DatenVeranstaltung anmelden und nicht teil- sonen anschreiben, die nicht mehr in Ihrem und der Nennung meines Namens im Teil-nehmen können, bitten wir um schriftliche Unternehmen tätig sind, teilen Sie uns diese nehmerverzeichnis einverstanden.Stornierung bis 2 Werktage vor Veranstal- Änderungen bitte mit. Nur so können wir p Ich bin mit der Zusendung von Veran- staltungsinformationen per E-Mail ein-tungsbeginn. Danach bzw. bei Nichterschei- Sie gezielt über unser Veranstaltungspro- verstanden. 10152nen stellen wir eine Bearbeitungsgebühr in gramm informieren. (Nichtzutreffendes bitte streichen)

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