150726_Portfolio

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150726_Portfolio

  1. 1. portfolioEppendorfer Weg 254, 20251 Hamburg, mobil_+49.176.999.920.38, e_mail: marcogaertner@gmx.de MARCO K. GÄRTNER M. Sc./ Dipl.-Ing. Architekt / Arq. UC Chile
  2. 2. WINTERGARTENAREAL LEIPZIG SCHALTRAUM Wettbewerb 2. Platz Lph 2-8 Eppendorfer Weg 254, 20251 Hamburg, mobil_+49.176.999.920.38, e_mail: marcogaertner@gmx.de MARCO K. GÄRTNER M. Sc./ Dipl.-Ing. Architekt / Arq. UC Chile Der exponierten Lage des Grundstücks inner- halb des Leipziger Stadtgebiets am Entree in das „Grafische Viertel“ wird mit dem robusten, homogenen städtischen Ensemble für die Leip- ziger Wohnungs- und Baugesellschaft mbH (LWB) entsprochen: Die drei neuen, der Grund- stücksgeometrie folgenden Bausteine des Win- tergartenareals besetzen die Raumkanten an Georgiring, Wintergartenstraße, Querstraße und Schützenstraße. Alle neuen Gebäude sind als teils geöffnete Blöcke mit durchgrünten Höfen konzipiert. Im siebengeschossigen Neubau der LWB, der die nordöstlichste Ecke markiert und mit dem gegenüberliegenden Hotel eine zei- chenhafte Toristuation bildet, ist diese Mitte als halböffentlicher umschlossener Innenhof aus- gebildet, während die Höfe der beiden sich an- schließenden Wohnungsbauten, die sich an den Straßenkanten in auf fünf bzw. vier Geschosse mit Staffelgeschoss reduzieren, zur Arealmitte vollständig geöffnet sind und damit den urbanen Platz rund um das benachbarte Wohnhochhaus beleben. TYPOLOGIE: Büro, Wohnen, öffentliche Bauten ARGEPARTNER: gmp Architekten, Hamburg FACHPLANER: BHF LA, WTM Ingenieure BAUHERR / AUSLOBER: LWB mbH PLANUNGSZEITRAUM: 2013 – 2015 PLANUNGSUMFANG: LPH 1-5 GESCHOSSFLÄCHE: 10.397 qm HAUPTNUTZFLÄCHE: 5.485 qm GESAMTBAUKOSTEN: 16 Mio Euro
  3. 3. PARK- UND PFLANZENHAUS ÜBERLINGEN SCHALTRAUM Wettbewerb 1.Platz Lph 1-4 Eppendorfer Weg 254, 20251 Hamburg, mobil_+49.176.999.920.38, e_mail: marcogaertner@gmx.de MARCO K. GÄRTNER M. Sc./ Dipl.-Ing. Architekt / Arq. UC Chile Durch den Bau eines Pflanzenhauses für die städtische Kakteensammlung und eines Park- hauses in Verbindung mit der Ausrichtung der Landesgartenschau 2020 soll ein neuer Stad- teingang für die Stadt Überlingen entstehen. Die hier vorherrschende natürliche Vegetation des Wettbewerbsareals am Bodenseeufer ist der Stieleichen-Eschen-Ulmen-Auenwald im Übergang zum Silberweiden-Auenwald. Die- ses wichtige Kultur-Landschaftsgut wird in eine Gestaltungsidee für beide Gebäude übersetzt. Großformatige, kräftige Holzelemente bilden das strukturelle, offene Grundgerüst, welches beim Parkhaus mit einer Grünmembran, beim Pflan- zenhaus durch den Blick auf die je nach Aus- stellung differenzierten Pflanzungen im Inneren überlagert wird. So werden die Baukörper trotz der divergenten Nutzungen gemeinsam als Son- derelemente lesbar und schaffen eine unver- wechselbare Identität. TYPOLOGIE: Verkehr, öffentliche Gebäude FACHPLANER: Werner Sobek Engineering & De- sign BAUHERR / AUSLOBER: Stadtwerke Überlingen PLANUNGSZEITRAUM: 2014 – 2016 PLANUNGSUMFANG: LPH 1-4 GESCHOSSFLÄCHE: 10.740 qm GESAMTBAUKOSTEN: 7 Mio Euro GEZEICHNET DATUM GEPRÜFT DATEINAME MG 08.05.15 PHT_AA3_AX_XX_X PLANINHALT BAUVORHABEN Grundriss EG MASSSTAB 1:100 INTERNE PROJEKTNUMMER FREIGABE GEPRÜFT CDi LAGEPLAN PLANFORMAT PLANNUMMER DATUM DRUCK DATUM GEZEICHNET DIN A 1 lang PHT_AA3_AX_GR_EG_XX_VA DATUM UNTE FREIGABESTEMPEL FACHPLANER AN INTERNE PLANNU Nr. Datum Art der Änderung Alle Quadratmeter-Angaben beziehen sich auf Fertigbaumaße. Brüstungshöhen und Türöffnungsmaße beziehen sich auf OK FF. Fe und Fenstertürhöhenmaße: Bezug von OKR-Brü./OK FFbis UKR Stur Alle Maße sind vom Unternehmer zu prüfen und am Bau zu nehmen. Unstimmigkeiten sind vor der Ausführung mit der Bauleitung zu klären Für Maßfehler haftet allein die ausführende Firma. Die Ausführungspläne gelten nur in Verbindung mit den Pläne Haustechnik und der Statik. Wand-, Boden- und Deckendurchbrüche sowie Schlitze sind den P der Fachingenieure zu entnehmen. Alle Höhenangaben beziehen sich auf 0,00 OKFF EG. Tür- und Brüstungshöhen sind Rohbaumaße bezogen auf OKFF. Vertikale und horizontale Sperrschichten sind gemäß DIN einzubauen. Alle Wand-, Boden- und Deckendurchbrüche sind nach Abschlus Installationsarbeiten (technische Gebäudeausrüstung) entsprechend den Anforderungen an Brandschutz (F90) und Schallschutz zu verschließen. Die Haftung für die vorgenannten Fachplanungen und Gutachten ob den jeweiligen Verfassern. LEGENDE PLANSYMBOLE +-0,00 +-0,00 +-0,00 +-0,00 +-0,00 OKFF -0,52 UKRD -0,17 OKRD OK Fertigfußboden OK Fertig-/Rohfußboden OK Rohdecke UK Rohdecke Stahlbeton Mauerwerk -0,52 UKFD UK Abhangdecke Dämmung Estrich Holzverschalung HINWEISE 08.05.15 30.03.15 ARCHITEKT Neubau Parkhaus Therme Überlingen ARCHITEKT DAHLE - DIRUMDAM - HEISE PARTNERSCHAFT VON ARCHITEKTEN MBB Budapester Straße 47 20359 Hamburg Tel.: +49(0)40 - 87 60 47 90 Fax.: +49(0)40 - 87 60 47 89 Stadtwerke Überling Herr Klaus Eder Kurt Wilde Str. 10 88662 Überlingen AUFTRAGGEBER ± 0,00 = 399,5 m ü ,5 ,96 ,5 VORABZUG zur Abstimmung 22.5.15 / MG - 08.05.15 EntwurfsplanungCIT YC AR 0-24 BAHNLINIE 40 3 40 3 40 2, 5 402 ,5 400,5 400 40 3 399,5 399 398,5 39 8,5 399 399,5 399,5 399,5 400 400,5 401 40 2 401 401,5 40 1, 5 401 40 0, 5 401 399,5 400 400,5 BUS Parkrampe mit 6% Steigung Parkram pe mit 6% Ste igung Rampe mit 15% Steigu ng Rol ltor Wärmezentrale 70qm Lag erra um 24, 5 qm Bushaltestelle 8 Stg.18,4 4x2 7cm 8 Stg.18,4 4x2 7cm +/- 0,00 -1,47 5 8Stg. 18,44x27c m 8Stg. 18,44x27c m - 1,05 - 2,525 4 Gle ism ittel pun kt Abs tan dzur Beb auu ng +/-0,00 -1,475 VK Boh rpfa hlw and 20 Fah rräd er +/-0,00 +0,90 -1,05 8 Stg. 18,44x27cm 8 Stg. 18,44x27cm HA -EL T 3,5 qm S1 AUTOMAT WC Herren barrierefrei WC Damen barrierefrei BUS 69,8 11,22 35,17 51,2 21,49 CIT YC AR 0-23 0-09 0-10 0-11 0-12 0-13 0-14 0-15 0-16 0-17 0-18 0-19 0-26 0-27 0-28 0-29 0-30 0-31 0-32 CITYCAR 0-25 0-01 CITYCAR 1-58 0-21 0-22 0-35 0-34 0-33 1-57 0-02 0-03 0-04 0-05 0-06 0-07 0-08 CIT YC AR 0-20 20 Pedelecs
  4. 4. BILDUNGSHAUS WOLFSBURG SCHALTRAUM WETTBEWERB 2.PLATZ (es wurde keine Erstplatzierung vergeben) Eppendorfer Weg 254, 20251 Hamburg, mobil_+49.176.999.920.38, e_mail: marcogaertner@gmx.de MARCO K. GÄRTNER M. Sc./ Dipl.-Ing. Architekt / Arq. UC Chile Das Entwurfskonzept überführt die Idee des Bildungs-Markplatzes als horizontales Organisa- tionsprinzip in die vertikale Nutzungsstruktur. Die öffentlichen Nutzungen der Erdgeschosszone werden als Erschließungs-, Kommunikations- und informelle Arbeitsbereiche im synergetischen Feld der vielfältigen angelagerten Disziplinen in der Vertikalen bis hin zum öffentlichen Energie- Experimentier-Park auf der Dachfläche geführt. Der vertikale Markplatz ermöglicht die gleichbe- rechtigte und eigenständige Erschließung aller Funktionsbereiche, eine eindeutige Orientierung und eine intuitive Benutzung des Gebäudes. TYPOLOGIE: Bildungsbauten, Büro, öffentl. Bau- ten ARGEPARTNER: Werner Sobek, Stuttgart FACHPLANER: HinnenthalSchaar LA BAUHERR / AUSLOBER: Stadt Wolfsburg PLANUNGSZEITRAUM: 2014 GESCHOSSFLÄCHE: 16.600 qm GESAMTBAUKOSTEN: 30 Mio Euro
  5. 5. GALERIE EIGEN+ART BERLIN BÜRO UTE SCHIMMELPFENNIG Lph 5-9 Bis auf die baulichen Umgrenzungen wurde die kleinteilige Galeriefläche über 2 Geschosse entkernt. Durch den Einbau aufwendiger Stahl- abfangungen schufen wir innerhalb der baulichen Gegebenheiten einen größtmöglichen Ausstellungsraum, der den Künstlern großzügige Präsen- tationsflächen bietet. Über eine neue Treppe gelangt man in die Bestands- räume des ersten Obergeschosses, die nun zusätzliche Galeriefläche bie- ten. Eppendorfer Weg 254, 20251 Hamburg, mobil_+49.176.999.920.38, e_mail: marcogaertner@gmx.de MARCO K. GÄRTNER M. Sc./ Dipl.-Ing. Architekt / Arq. UC Chile
  6. 6. MURRAY HOUSE LONDON / ENGLAND FORMATION ARCHITECTS Neubau / Sozialwohnungen Lph 4-5 Murray House ist ein im Herzen von Westminster gele- genes, soziales Wohnungsbauprojekt. Die Fassade ist in Bezug auf den architektonischen Zu- sammenhang gestaltet worden: Das Gebäude ist unmiss- verständlich zeitgemäß, besteht aber hauptsächlich aus ortstypischen Materialien. Die Außenhaut des Gebäudes besteht optisch aus zwei Schichten mit unterschiedlichem Charakter, Klinker und Glas, deren Zusammenspiel die Loggien definieren. Die Glasfassade ist angewinkelt um den Blick in den engen Straßenraum von innen optisch zu erweitern. Das Gebäude wurde nominiert für die Housing Design Awards 2008 und im Sommer 2010 fertiggestellt. Eppendorfer Weg 254, 20251 Hamburg, mobil_+49.176.999.920.38, e_mail: marcogaertner@gmx.de MARCO K. GÄRTNER M. Sc./ Dipl.-Ing. Architekt / Arq. UC Chile
  7. 7. GEMEINDEAMT SCHARNSTEIN / ÖSTERREICH FELGENDREHER ARCHITEKTEN Bauen im Bestand/Neubau Lph 5 Das Projekt befindet sich im Salzkammergut in Österreich. Der Auftrag sah vor, das bestehende Verwaltungsgebäude aus den siebziger Jahren nach geltenden Energieeinsparverordnungen (EnEV) und Ö-Normen zu sanieren, sowie ein In- formationspavillon auf dem vorgelagerten Platz zu errichten. Der Altbau wird durch eine vorgestellte Fassade mit neuer Wärmedämmung und neuer Fenster- gliederung ergänzt. Alle Sanitäranlagen wurden nach heutigem Standard umgebaut und die in- nere Erschließung ist durch neue Treppen ersetzt und vervollständigt worden. Der Pavillon wird die Gemeindebibliothek, eine Touristeninformation und das Bürgeramt beher- bergen. Altbau und Neubau sind durch eine zeit- gemäße Holzbrücke verbunden, die den neu ge- stalteten Platz definiert.Das Gebäude wurde im Sommer 2012 fertiggestellt. Eppendorfer Weg 254, 20251 Hamburg, mobil_+49.176.999.920.38, e_mail: marcogaertner@gmx.de MARCO K. GÄRTNER M. Sc./ Dipl.-Ing. Architekt / Arq. UC Chile
  8. 8. NUEVO CENTRO URBANO_TEMUCO / CHILE WETTBEWERB ACERO PACÍFICO / CAP PONTIFICIA UNIVERSIDAD CATÓLICA Architekturbiennale 8,8 / Santiago de Chile Im Zentrum des Wettbewerbs stand der Enwurf eines neuen Stadtzentrums in Temuco, Chile. Das Gebäude ist so konzipiert, dass es in Kata- strophenfällen (wie z.B. Erdbeben) den Opfern einen ersten Anlaufpunkt und Notunterkünfte bietet. Im Normalfall beherbergt es die neue ge- meinsame Stadtverwaltung von Temuco und der Nachbargemeinde Padre las Casas, ebenso wie eine Bibliothek und Versammlung- und Sport- stätten. Bei dem Projekt bezog ich nachhaltige Archi- tekturkonzepte in den Gestaltungsprozess mit ein. So besitzt das Gebäude ein Regenwasser- sammelsystem, eine Photovoltaikanlage, eine Reedbed-Anlage, sowie natürliche Beschattung durch Pflanzenbewuchs im Sommer. Im Winter verliert der Bewuchs seine Blätter und ermög- licht eine passive, solare Aufheizung. Das 3D-Modell habe ich mit Hilfe parametrischer Software (Rhino+Grasshopper) generiert. Mit dem Entwurf nahm ich auf der Architekturbien- nale 8,8 in Santiago de Chile teil. Eppendorfer Weg 254, 20251 Hamburg, mobil_+49.176.999.920.38, e_mail: marcogaertner@gmx.de MARCO K. GÄRTNER M. Sc./ Dipl.-Ing. Architekt / Arq. UC Chile
  9. 9. RoCA SANTIAGO / CHILE PONTIFICIA UNIVERSIDAD CATOLICA / TU BERLIN Master of Science/Arquitecto UC Chile Prof. Rainer Hascher/Prof. Arturo Lyon Meine Masterarbeit ist eine wissenschaft- liche Ausarbeitung mit einem konkreten Vorschlag um der zunehmenden Ver- slummung der Innenstadt entgegen zu wirken. Eine umfangreiche Analyse ver- sucht Antworten auf die vorgefundene vernachlässigte Situation zu finden. An- hand eines exemplarischen Gebäudes soll dieses Gebiet im Zentrum der Süda- merikanischen Millionenmetropole aufge- wertet werden. An einzigartiger Stelle, gegenüber des Hausbergs Cerro Sta. Lucía, und direkt an der Alameda, der Hauptverkehrsader der Chilenischen Hauptstadt, entsteht ein Projekt, das die gesamte Umgebung po- sitiv und nachhaltig beeinflussen soll. VERKEHRSSTROM weniger als 25 Fahrzeuge 25-50 Fahrzeuge 50-75 Fahrzeuge 75-100 Fahrzeuge mehr als 100 Fahrzeuge Anzahl der Fahrzeuge Messpunkt PERSONENSTRÖME 0-50 Fußgänger 50-100 Fußgänger 100-150 Fußgänger mehr als 150 Fußgänger Anzahl der Füßgänger Messpunkt LÄRM weniger als 25 Dezibel 25-50 Dezibel 50-75 Dezibel 75-100 Dezibel mehr als 100 Dezibel Messwert in Dezibel Messpunkte Eppendorfer Weg 254, 20251 Hamburg, mobil_+49.176.999.920.38, e_mail: marcogaertner@gmx.de MARCO K. GÄRTNER M. Sc./ Dipl.-Ing. Architekt / Arq. UC Chile
  10. 10. CiM CiUDAD DE CiNE MADRID / SPANIEN FACHHOCHSCHULE POTSDAM Diplomarbeit Prof. K.-H. Winkens Das Gebäude befindet sich im Südwesten Ma- drids, im sozialschwachen Stadtteil Caraban- chel. Das Grundstück wird im Norden von dem „Río Manzanares“ und von den Zu- und Abfahrten der Madrider Stadtautobahn M30 an den üb- rigen Seiten begrenzt. Obwohl das Grundstück am Ufer des Manzanares liegt, ist es dennoch unzugänglich, da die M30 auf beiden Seiten des Ufers entlang führt. Im Hinblick auf die Bewer- bung für die Olympischen Spiele 2012 - wurden alle Autobahnteilstücke entlang des Flusses un- tertunnelt und die Uferzone neu gestaltet. Das Gebäude steht direkt am Anfang des Brü- ckenzugangs, wie ein Tor zur Innenstadt. Die Ku- batur des CiM orientiert sich an der Länge und Breite des Zugangsweges zur Brücke, so dass das Gebäude formal als Verwandter angesehen werden kann. Es definiert sowohl die Achse der „Calle de Toledo“, als auch den Verkehrsknoten- punkt der Glorieta, die durch den gezielten städ- tebaulichen Eingriff innerhalb der chaotischen, wild durcheinander gewürfelten Stadtstruktur als städtischer Platz ablesbar wird. Drei Schlagwörter: Chaos, Dichte, Gleichzeitig- keit kristallisieren sich als Attribute der lebhaften spanischen Metropole heraus. Diese Eigen- schaften werden auch in dem Mikrokosmos der Filmstadt zu erleben sein, und sollen zu den drei Säulen werden auf denen der vorliegende Ent- wurf aufbaut. Die Filmstadt Madrid greift die Or- ganisationsstrukturen der eigentlichen Stadt wie Stadtteile, Hauptstrassen, Plätze, solitäre Ge- baüde, Metrolinien, etc. auf. Die Fassade ist ent- sprechend den Nutzungen und erforderlichen Lichtverhältnissen unterschiedlich gestaltet. Die Fensterbänder verspringen, so dass sich bei dem Betrachten der Fassade ein Flimmereffekt einstellt: Kinoleinwände flimmern genauso wie die Fassade des CiM! Eppendorfer Weg 254, 20251 Hamburg, mobil_+49.176.999.920.38, e_mail: marcogaertner@gmx.de MARCO K. GÄRTNER M. Sc./ Dipl.-Ing. Architekt / Arq. UC Chile
  11. 11. LOS BLOCK LA PINTANA / CHILE UN TECHO PARA CHILE Entwurf für die Umnutzung sozialer Wohnungsbauten i.A. Ministerio de la Vivienda, Chile Lph 1-3 Diese Machbarkeitsstudie beschäftigt sich mit der Umnutzung der typologisch nahezu identischen, sozialen Wohnungs- bauten in Chile; am Beispiel von La Pinta- na, einem sozialschwachen Vorort von Santiago de Chile. Dieser Ort hat mit einer zunehmenden Verwahrlosung zu kämp- fen. Die Wohnungen sind meist überbe- legt und illegal erweitert worden. Das Projekt sieht eine zunehmende Urba- nisierung und Vergrößerung der Wohnein- heiten von 40 auf 60 m2 vor. Aufgrund der beengten Wohnverhältnisse wird hier versucht die vorhanden Fläche möglichst sinnvoll und funktional zu nutzen um so- mit die Lebensqualität der Bewohner zu steigern. Hierbei kristallisieren sich drei Erweiterungstypen heraus, die es zudem möglich machen auf unterscheidliche Städtebauliche Situationen zu reagieren. Dieser Entwurf entstand für die Chile- nische Stiftung „Un Techo para Chile“ in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Wohnungsbau, Santiago de Chile 2012. Typ A1 Typ B_EG Typ A_1.OG Typ A2 Typ B-1.OG Typ A_2.OG Eppendorfer Weg 254, 20251 Hamburg, mobil_+49.176.999.920.38, e_mail: marcogaertner@gmx.de MARCO K. GÄRTNER M. Sc./ Dipl.-Ing. Architekt / Arq. UC Chile
  12. 12. Sommerfall: Die Sonnenstrahlen, die im Som- mer fast senkrecht auf San Pedro de Atacama treffen, werden durch die horizontal gestellten Holzlamel- len daran gehindert in den In- nenraum zu strahlen. Stattdessen herrscht ein diffuses Licht, dass die Bewohner vor starker Sonneneinstrahlung und großer AUfheizung schützt. Das Wasserbecken, dass sich im Wohnraum befindet trägt zur pas- siven Kühlung während der heis- sen Sommernachmittage bei. Winterfall: An kalten Wintertagen werden die Lamellen diagonal gestellt, so dass die Sonnenstrahlen hindurch gehen und so den dahinterliegenden Wohnraum passiv erhitzen. Das Wasserbecken reflektiert die Sonneneinstrahlung in die darüberliegenden Schlafzimmer und trägt auch so zu einer pas- siven Aufheizung bei. Tagfall und Nachtfall: Die Nächte sind aufgrund der Lage San Pedros auf einem Hochplateau in den Anden und wegen der Trockenheit der Atacamawüste grundsätzlich kühl bis kalt. Auch im Sommer. Deshalb war es für den Entwurf wichtig thermische Masse zu generieren, die tagsüber die heissen Temperaturen aufnimmt und sie nachts, wenn die Tem- peraturen wieder fallen, abgibt. So bleibt das Haus tagsüber kühl und nachts warm. Tagsüber ist es wichtig den In- nenraum gut zu lüften, so dass die gefühlte Innenraumtemperatur durch den EG: 1.OG: DG: CASA EN LA ATACAMA SAN PEDRO / CHILE PONTIFICIA UNIVERSIDAD CATÓLICA DE CHILE Anwendung nachhaltiger Entwurfsstrategien beim Entwurf Luftzug reduziert wird. Die Lamellen werden geöffnet und das Was- serbecken zieht den Luftstrom an. Über die Lüftungsschächte an der Süd- seite des Hauses gelangt der Luftstrom wieder in den Außenbereich. DIe thermische Masse nimmt die überschüssige Wärmeenergie auf und kühlt so den Innenraum. Nachts werden die Lamellen geschlossen um Wärmever- luste zu vermeiden. Die tagsüber gespeicherte Wärmenergie wird zeitverzögert abgegeben. Der Innenraum heizt sich auf passive Weise auf. Eppendorfer Weg 254, 20251 Hamburg, mobil_+49.176.999.920.38, e_mail: marcogaertner@gmx.de MARCO K. GÄRTNER M. Sc./ Dipl.-Ing. Architekt / Arq. UC Chile
  13. 13. CASA PARA 2 REGIÓN METROPOLITANA / CHILE PONTIFICIA UNIVERSIDAD CATÓLICA DE CHILE TAS-Analyse Fall01: Wand, Decke und Boden aus 20 cm Beton (wie noch oft in Santiago üblich) Analyse: Der Verbrauch ist mit 11092 kWh im Jahr sehr hoch, was auf das Fehlen jeglicher Wärmedämmung zurückzuführen ist. (Vgl.: Durchschnittlicher Deutscher Haushalt mit 2,4 Personen 3360 kWh) Analyse: Durch einen effektiven Sonnenschutz im Som- mer, der trotzdem eine natürliche Aufheizung im WInter ermöglicht spart man 306 kWh im Jahr. kältester Tag: wärmsterTag: Wandaufbau mit berechneten U-Werten: Fall02: Wand, Decke und Boden aus 20 cm Beton, aber mit speziell designtem Sonnenschutz, der im Sommer die Aufheizung durch Wärmestrahlung mindert und im Winter ermöglicht. Analyse: Bringt man die gleiche Wärmedämmung innen an anstatt aussen spart man 5313 kWh im Jahr. Auf diese weise macht man sich die thermische Masse des Hauses zu Nutze. Fall03: Wand, Decke und Boden aus 20 cm Beton, 8cm aussenliegender Wärmedämmung und 2 cm Putz bzw. Estrich und Keramikfliessen. Untersuchungen der internen Wärmegewinne und Verluste eines kleinen Hauses für 2 Personen in San- tiago. Hierbei wurden als Randbedin- gungen Festgelegt, dass das Haus im Sommer nie wärmer als 22°C sein sollte und im Winter nicht kälter als 18°C. Die nachfolgenden Graphiken stellen den Energiekonsum des Hauses für den wärmsten als auch für den käl- testen Tag des Jahres dar. Mit Hilfe von TAS-Manager, ein Programm zur Berechnung der Energielasten, wird untersucht wie sich verschiedene Wandaufbauten auf den Energiekon- sum des Hauses unter den gege- benen Randbedingungen auswirken. Eppendorfer Weg 254, 20251 Hamburg, mobil_+49.176.999.920.38, e_mail: marcogaertner@gmx.de MARCO K. GÄRTNER M. Sc./ Dipl.-Ing. Architekt / Arq. UC Chile

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