Erfolg in Ihrem Leben!
Auf Basis von Fleiß, Glück und Zufall?
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FLEIß, GLÜCK UND ZUFALL?
¡  Schon seit vielen tausend Jahren versucht
die Menschheit eine Antwort auf folgende
Fragen zu ...
FLEIß, GLÜCK UND ZUFALL?
¡  Wir möchten zu diesem Thema den
christlichen Ansatz sowie den
wissenschaftlichen Ansatz darle...
FLEIß, GLÜCK UND ZUFALL?
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Teil 1
Wissenschaft und Forschung
Seiten 4 - 79
WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG
¡  Die modernen Neurowissenschaften und
die Quantenphysik haben die oben
aufgeführten Fragen z...
WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG
¡  Wir bemühen uns in der Folge, den
wissenschaftlichen Sprachgebrauch als
auch die oft hoch k...
WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG
¡  Schon seit vielen Jahren wissen wir,
dass es im menschlichen Gehirn ein
zentrales Botenstof...
WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG
¡  Kein Gedanke kann gedacht werden,
kein Wort kann gesprochen werden und
kein Fuß kann vor de...
WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG
¡  In der Vergangenheit ging man
davon aus, dass
1.  zunächst der Mensch eine
Entscheidung tri...
WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG
¡  Wie sollte es auch anders sein.
-  Der Wille, oder zumindest das
Unterbewusstsein, entschei...
WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG
¡  Wer setzt freiwillig durch seinen
Willen den Botenstoff in Gang,
Ø  der zur Eifersucht füh...
WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG
¡  Auf der anderen Seite wünschen sich viele
Menschen mit ganzem Herzen und festem
Willen,
Ø ...
WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG
¡  Daraus haben die Wissenschaftler die
These abgeleitet, dass die
Botenstoffe immer - oder zu...
WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG
¡  Um diese These entweder zu bestätigen
oder zu widerlegen, haben die
Neurowissenschaftler hu...
WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG
" Dabei stellte sich heraus, dass in allen
Fällen die für eine Handlung relevanten
Botenstoffe ...
WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG
¡  Aus diesen und vielen anderen
Versuchsreihen ergibt sich für die
Forscher die wissenschaftl...
WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG
" Wenden wir uns aber zunächst noch
anderen Fragen zu: Erfolgt die Aktivität
der Botenstoffe un...
WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG
¡  Die Neurowissenschaftler sagen uns, dass
dem Gehirn immer schon vorher klar war,
welche Han...
WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG
¡  Die alten Weisen der Menschheit
betätigen dies und sagen uns, dass
alles schon lange vorbes...
DIE ALTEN WEISEN
¡  Die Bibel
Antike / Altes Testament und Neues Testament
(Erläuterungen folgen)
¡  Stoa
Antike / eine ...
DIE ALTEN WEISEN
¡  Apokalyptik
Antike / frühjüdische Apokalyptik
¡  Kabbala
Antike / diese mystische Tradition des
Jude...
DIE ALTEN WEISEN
¡  Augustinus
Antike / einer der einflussreichsten Theologen
und Philosophen der christlichen Spätantike...
DIE ALTEN WEISEN
¡  Ulrich Zwingli
Neuzeit / Schweizer Reformator
¡  Martin Luther
Neuzeit / Deutscher Reformator
¡  Jo...
DIE ALTEN WEISEN
¡  Rene Descartes
Neuzeit / Mathematiker, Naturwissenschaftler,
Philosoph. Begründer des modernen
frühne...
DIE ALTEN WEISEN
¡  Friedrich Wilhelm Nietzsche
Neuzeit / Philosoph, Dichter und klassischer
Philologe
¡  Sigmund Freud
...
DIE ALTEN WEISEN
¡  Cyril D. Darlington
Neuzeit / Englischer Botaniker und Genetiker.
Präsident der Royal Genetic Society...
WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG
¡  Wenn wir die Erkenntnisse der heutigen
Neurowissenschaften und Quantenphysik mit dem
Wissen...
WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG
¡  Auch Ihr Leben wurde bereits auf eine DVD
gebrannt.
¡  Auch das Leben Ihres Partners, Ihre...
AUS DEN ARBEITEN DER WISSENSCHAFT
ERGEBEN SICH FÜR JEDEN 5 FRAGEN
①  Wozu haben wir einen Verstand/
Gehirn, wenn doch alle...
WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG
¡  Die Wissenschaften haben bis heute für
die ersten drei Fragen weder eine
Antwort gesucht, n...
WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG
¡  Unser Gehirn enthält ca. 100 Milliarden
Nervenzellen. Sie bilden so genannte
"corticale Net...
WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG
¡  Noch vor wenigen Jahren ging die
Wissenschaft davon aus, dass spätestens
mit der Pubertät d...
WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG
¡  Heute wissen wir: Unter ganz bestimmten
Bedingungen werden in der zentralen
Schaltstelle de...
WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG
¡  Warum ist die Neurogenese wichtig?
Ø  Durch diesen Prozess der Neurogenese
könnten die Net...
WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG
§  Die Wissenschaft stellte daher auch die Frage,
wie der „Inhalt“ der Zellen „kommuniziert“ o...
WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG
¡  Die Existenz weiterer Kommunikations-
formen konnte zunächst bei Pflanzen
nachgewiesen werd...
WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG
¡  Ihn interessierte, ob und wenn ja, wie schnell
das Blatt eine Reaktion zeigt, wenn er die
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WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG
¡  Um Klarheit zu bekommen, griff Cleve
Backster auf eine erfolgversprechende
Methode zurück, ...
WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG
¡  Als Cleve Backster den Raum verließ
und mit Streichhölzern zurück kam,
registrierte das Ger...
WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG
¡  Trotz dieser verblüffenden Ergebnisse,
wollte Cleve Backster sichergehen, dass
diese Ergebn...
WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG
¡  So sind Pflanzen nicht nur fähig bewusste
Gedanken zu registrieren, sondern reagieren auch
...
WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG
¡  Auch ein Philodendron zeigte Erstaunliches: Zu
Demonstrationszwecken für die Mitarbeiter de...
WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG
¡  Bei einer weiteren Versuchsreihe konnte
Cleve Backster feststellen, dass das
zwischen Pflan...
WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG
¡  Durch ein weiteres, umfangreicheres Experiment
konnte Cleve Backster während einer Silveste...
WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG
¡  Hier könnten jetzt noch viele weitere
Forschungsergebnisse aufgeführt werden,
wie z.B. die ...
WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG
¡  1987 wurden dann auch weitere
Kommunikationsformen beim
Menschen nachgewiesen.
¡  Professo...
WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG
¡  1999 wurde die Existenz von Spiegelzellen
im menschlichen Gehirn nachgewiesen.
¡  Dr. Vitt...
WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG
¡  Das Gehirn hat zwei Spiegelneuronen-
Systeme:
1.  Zum Nachahmen von Handlungen
Ø  Wenn jem...
WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG
2.  Um die Absichten und Emotionen
anderer Menschen zu lesen
Ø  Wir lernen einen Menschen
kenn...
WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG
¡  Der Neurowissenschaftler Vilayanur Rama-
chandran (University of California) und sein
Team ...
WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG
u  Warum funktioniert das alles bei mir nicht?
Trotz aller Anstrengungen gelang es den
Wissens...
WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG
Deshalb forschte man weiter an drei anderen
Wegen zur Änderung der Botenstoffe bzw.
zur "Umverk...
WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG
¡  Sowohl bei dem chirurgischen Eingriff als
auch bei der Behandlung mit Medikamenten
wurden n...
WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG
1)  Wenn du arm bist, dann „denke“ und „fühle“,
dass du viel Geld hast – und du wirst viel Geld...
WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG
¡  In der Wissenschaft gab es erste
Hoffnung, hier einen Schlüssel zur
Lösung gefunden zu habe...
WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG
¡  Es wurden Probanden ausgesucht, die sich in
einer misslichen Lebenssituation befanden. Sie
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WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG
" Nach hunderten Versuchsreihen und nach Analyse
aller vorhandenen Erfahrungsberichte zum
„Posi...
WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG
" Den Durchbruch erzielte die Wissenschaft
dann im Rahmen der Stressforschung.
" Studien zeigen...
WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG
¡  Insbesondere Menschen, die sich privat,
geschäftlich oder gesundheitlich in einer
missliche...
WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG
•  Schwierige Entscheidungen, keine
Entscheidungsmöglichkeiten
•  Bedrohungen, Angst,
•  Trauer...
WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG
¡  Diese Situationen lösen immer Stress aus.
Meistens so genannten „negativen“ Stress.
Man nen...
WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG
¡  Die oben aufgeführten Zustände und
Reaktionen unterscheiden sich von dem
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WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG
¡  Bei Stress wird Kortisol, Adrenalin und
Noradrenalin ausgeschüttet.
Für unsere Vorfahren wa...
WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG
¡  Kurzeitig ist die Kortisolausschüttung im
Stress für die Bewältigung der
Stressreaktionen s...
WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG
" Der „Daueralarm“ schwächt darüber hinaus
das Immunsystem im Kampf gegen
vorhandene Krankheite...
WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG
¡  Die Forschung versuchte nun, das
Gegenteil von permanentem, latentem
Stress „zu finden“ und...
WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG
¡  So hat ein 7-Köpfiges Forscherteam aus
Kanada, China und den USA rund um den
Neuropsycholog...
WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG
¡  Den gleichen Effekt riefen in späteren
Tierversuchen auch manche Antidepressiva
hervor, die...
WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG
¡  Der Rückschluss, dass echte (nicht
künstlich erzeugte) Gefühle der
Verschmelzung und der Li...
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¡  Wenn wir Liebe oder Zuneigung geben bzw.
empfangen (die Forscher vergleichen diese
Liebe me...
WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG
¡  Der Neuropsychologe Richard Davidson
und sein Forscherteam (Universität
Wisconsin) hatten e...
WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG
¡  Die Mönche wurden jeweils an 256
Messfühler angeschlossen und in die enge
Röhre eines Magne...
WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG
¡  Auf Basis dieser Ergebnisse arbeitete dann ein
Forschungsteam der Emory Universität Atlanta...
WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG
Zusammengefasst:
¡  Die Netzwerke im Gehirn können neu verlegt
und geschaltet ("umverknüpft") ...
WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG
¡  Denn durch das Fehlen von sämtlichen
Stresssymptomen und die erhöhten
Oxytocin- und Vasopre...
AKTUELLE UNTERSUCHUNGEN
¡  Aber wie – und unter welchen Bedingungen
funktioniert das?
¡  Im Rahmen einer noch nicht verö...
AKTUELLE UNTERSUCHUNGEN
¡  Wer keinen Zugang zur christlichen
Religion finden kann, für den kann die
Praxis-Anwendung die...
QUELLENANGABEN
Wir bedanken uns bei den Mitarbeitern unseres Recherche-Teams für ihre ehrenamtliche und sehr
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(B. Roozendaal, Q. K. Griffith, J. Buranday, D. J.-F. de Quervain, and J. L. McGaugh The hippo-ca...
FLEIß, GLÜCK UND ZUFALL?
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Teil 2
Die christliche Religion
Seiten 80 - 130
DIE CHRISTLICHE RELIGION
¡  Wir können im Rahmen dieses Beitrags
auch nicht annähernd eine komplette
Darstellung der chri...
DIE CHRISTLICHE RELIGION
¡  Die Neurowissenschaftler und
Quantenphysiker sprechen von der
Lebens-DVD, die für jeden einze...
BEWERTEN, VERGLEICHEN, URTEILEN
¡  Es gilt allgemein als anerkannt, dass
fast alle Probleme der Menschheit
dadurch entste...
BEWERTEN, VERGLEICHEN, URTEILEN
¡  Würde irgendwo auf der Welt ein Krieg
entstehen, ein Einbruch geschehen,
Menschen Leid...
BEWERTEN, VERGLEICHEN, URTEILEN
¡  Deshalb haben viele philosophische
und religiöse Systeme die
Bewertungslosigkeit zum Z...
ERSCHAFFUNG DER WELT
¡  Denn die Naturwissenschaftler lehnen
Gott als Schöpfer und Drehbuchautor
dieser Welt in der Regel...
ERSCHAFFUNG DER WELT
¡  Natürlich würden die Naturwissenschaftler
dies noch differenzierter darstellen, denn
die Forschun...
ERSCHAFFUNG DER WELT
¡  Wahrscheinlich wäre es dann noch
leichter, einem Computer eigenständige
Gefühle und abstraktes De...
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etwas tun!
¡  Nur weil die Naturwissenschaftler gehört
und...
ERSCHAFFUNG DER WELT
¡  In der Bibel hat Gott uns gesagt, wie er
die Welt erschaffen hat. Und was ihm
dabei wichtig war, ...
ERSCHAFFUNG DER WELT
¡  Gleiches gilt, wenn wir unseren eigenen
Körper betrachten. Wozu ist unser
Verstand nicht alles in...
KÖRPER – SEELE - GEIST
¡  Aus diesem Grund haben sich
Religionen und Philosophen immer
wieder darum bemüht, Detailmodelle...
KÖRPER – SEELE - GEIST
¡  Die Seele ist unser Bewusstsein und ist
die Schnittstelle von Geist und Körper.
Sie ist der Sit...
KEIN BEWERTEN, VERGLEICHEN, ...
¡  Als Gott nun Adam und Eva schuf, hat er
ihnen ein Paradies erbaut. Ihr Geist war
ident...
KEIN BEWERTEN, VERGLEICHEN, ...
¡  In diesem Zustand war die Menschheit
EINS mit dem Geist Gottes und nicht nur
mit einem...
ENTSTEHUNG VON BEWERTUNG
¡  Gemeint ist hier ein geistiger Tod. Mit
der Entstehung des Egos, dem
„Selbstvertrauen“, wäre ...
DAS EGO
¡  Die Folge: der Mensch „erkennt sich
selbst“ durch Unterscheidung und
Be- und Verurteilung. Sein Ego ist nun
se...
DAS EGO
¡  Von Natur aus möchte sich das Ego
immer gerne auf sich selbst verlassen.
Es hält sich selbst für großartig und...
DAS EGO
¡  KEIN Ego hat aus sich selbst heraus
den Wunsch, sich dem wahren Gott
unterzuordnen - denn das würde dem
Ego se...
DER EWIGE RATSCHLUSS GOTTES
¡  Und was machte Gott?
1.  Er legte in einem ewigen Ratschluss fest,
welche Menschen er denn...
Zu 1.
¡  Wir haben bereits ausgeführt, dass die Seele,
nun vom Ego dominiert, niemals aus sich
selbst heraus den Wunsch h...
¡  Weiter sagte Paulus: „Wir wissen aber, dass
denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten
dienen, denen, die nach dem ...
¡  Nachweise dazu aus der Bibel:
Ø (Epheser 1,3-11) (Römer 8,28.29) (Johannes
6,37 ff) (Johannes 10,26 ff) (Römer 9)
(Ma...
¡  Nicht weil sie geglaubt haben, hat er sie
auserwählt, sondern damit sie glauben
können!
¡  Wie viele Menschen dazu er...
¡  Woher weiß der Mensch, ob er zu den
Auserwählten Gottes zählt?
¡  Er weiß es erst dann, wenn die Kraft des
Geistes Go...
ZU 2. UND 3.: EIN FREIER WILLE,
ABER KEINE HANDLUNGSMACHT MEHR
Zu 2. und 3.
¡  Er lies den Menschen in diesem Zustand
ihr...
¡  Den Menschen nun also frei treiben zu
lassen - das war keine Alternative.
¡  Auf der anderen Seite wollte Gott sehr
w...
¡  Aber er entzog ihm die Handlungsmacht.
Ab sofort war Gott derjenige, der genau
festlegte, was genau wie zu geschehen
h...
¡  Ist dann nur für die Auserwählten die
Handlungsmacht ausgeschlossen?
¡  Nein. Denn ein bisschen eingreifen, den
Rest ...
¡  Folgend eine kleine Auswahl aus der
Bibel, die uns aufzeigt, dass der Mensch
zwar einen eigenen, freien Willen hat,
si...
Ø In eines Mannes Herzen sind viele Pläne;
aber zustande kommt der Ratschluss des
Herrn.“ (Sprüche 19,21)
Ø „Vom Herrn h...
Ø „Geschieht auch ein Unglück in der Stadt,
das der Herr nicht gewirkt hat?“ (Amos 3,6)
Ø Gott allein bestimmt alles: „S...
¡  Um noch deutlicher auszudrücken, dass
nichts in der Welt ohne Gottes
Bestimmung geschieht, zeigt die Schrift,
dass ihm...
¡  Und was sollte zufälliger sein, als das
Ziehen eines Loses? Ist das Ergebnis
nicht dem blinden Glück vorbehalten?
¡  ...
ZU 4.: ER IST STÄNDIG ZUM WOHL UND
SCHUTZ DER SEINEN AKTIV ENGAGIERT
Zu 4.
¡  Er ist ständig zum Wohl und zum Schutz
der ...
¡  Jesus Christus wurde in der Bergpredigt
sehr eindeutig:
Ø „Darum sage ich euch: Sorgt euch nicht um
euer Leben, was i...
¡  Und weiter:
Ø „Wer aber von euch kann durch seine Sorgen
etwas bewirken? (seiner Lebenslänge eine
einzige Elle hinzus...
¡  Aber warum gibt es auch Christen, die
Probleme haben?
¡  Dies kann drei Gründe haben:
1.  Die Verpackung entspricht n...
¡  Folgend möchten wir auf diese drei
Punkte näher eingehen:
1.  Nicht jeder, der sich Christ nennt, ist
auch tatsächlich...
2.  Wir haben zuvor beschrieben, dass
kein Seele von alleine den Weg zu
Gott finden kann. Seine Auserwählten
lässt Gott da...
-  Für manch eine Seele reicht schon
eine einzige Situation
unbeschreiblichen Glücks im Leben
aus, um trotz aller Einwände...
-  Manch einer wird zu Beginn dieses
Weges von seinem Ego getrieben,
„Kompromisslösungen“ zu finden und
den Gott der Bibel...
3.  Es gibt viele Christen die selten beten.
Entweder weil sie sich der Bedeutung nicht
bewusst sind, oder weil sie sich s...
-  Jesus Christus sagte:
„So ihr den Vater etwas bitten werdet in
meinem Namen, so wird er‘s euch
geben.“ (Johannes 16,23)...
ZU 5.: JESUS CHRISTUS
Zu 5.
¡  Gott sandte seinen Sohn Jesus Christus
auf die Erde, damit der die Seinen von den
Folgen d...
VERTIEFUNG
¡  Die Frage, warum das Kommen Jesu
Christi, sein Kreuzestod und seine
Auferstehung für die Erlösung der
Auser...
ZUSAMMENFASSUNG
Zusammenfassung:
¡  Erfolg in Ihrem Leben basiert nicht auf
Fleiß, Glück und Zufall. Er liegt alleine in
...
OFFENE FRAGEN?
Manch einer wird nun fragen:
¡  Was bedeutet dieses „sich unter die Obhut
Gottes zu stellen“ in der täglic...
EINFÜHRUNG IN DIE TÄGLICHE PRAXIS
¡  Interessierte können sich gerne mit
Mitarbeitern des Christlichen Hilfs- und
Kulturw...
QUELLENANGABEN
Mit diesem Beitrag soll die ursprüngliche Fragestellung (Erfolg in Ihrem Leben! Auf Basis von Fleiß,
Glück ...
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Erfolg - durch Fleiß, Glück und Zufall?

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Schon seit vielen tausend Jahren versucht die Menschheit eine Antwort auf folgende Fragen zu finden:

Wie funktioniert das menschliche Gehirn?

Kann ich mit meinem "Kopf" alle Bereiche des Lebens so beeinflussen, wie ich es möchte? Und wenn ja, wie geht das?

Warum scheinen einige Menschen Glück und Erfolg gepachtet zu haben, während andere sich anstrengen können wie sie wollen und trotzdem immer wieder - privat, geschäftlich oder auch gesundheitlich - in ein tiefes Loch fallen?

Wir möchten zu diesem Thema den christlichen Ansatz sowie den wissenschaftlichen Ansatz darlegen.

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Erfolg - durch Fleiß, Glück und Zufall?

  1. 1. Erfolg in Ihrem Leben! Auf Basis von Fleiß, Glück und Zufall? www.chhkw.de 1
  2. 2. FLEIß, GLÜCK UND ZUFALL? ¡  Schon seit vielen tausend Jahren versucht die Menschheit eine Antwort auf folgende Fragen zu finden: 1.  Wie funktioniert das menschliche Gehirn? 2.  Kann ich mit meinem "Kopf" alle Bereiche des Lebens so beeinflussen, wie ich es möchte? Und wenn ja, wie geht das? 3.  Warum scheinen einige Menschen Glück und Erfolg gepachtet zu haben, während andere sich anstrengen können wie sie wollen und trotzdem immer wieder - privat, geschäftlich oder auch gesundheitlich - in ein tiefes Loch fallen? 2www.chhkw.de
  3. 3. FLEIß, GLÜCK UND ZUFALL? ¡  Wir möchten zu diesem Thema den christlichen Ansatz sowie den wissenschaftlichen Ansatz darlegen. ¡  Da die meisten Menschen den Zugang zu diesem Thema leichter über den Verstand und die Logik finden, betrachten wir im Teil 1 zunächst den wissenschaftlichen Ansatz. . 3www.chhkw.de
  4. 4. FLEIß, GLÜCK UND ZUFALL? 4www.chhkw.de Teil 1 Wissenschaft und Forschung Seiten 4 - 79
  5. 5. WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG ¡  Die modernen Neurowissenschaften und die Quantenphysik haben die oben aufgeführten Fragen zu einem guten Teil entschlüsselt und geben uns Antworten. ¡  Viele meinen sogar, die „Lösung“ dafür gefunden zu haben, wie wir gezielt Einfluss nehmen können. ¡  Interessanterweise stimmen die Antworten und „Lösungen“ der heutigen Wissenschaft zu einem großen Teil mit der christlichen Religion, so wie wir sie in der Heiligen Schrift lesen, überein. 5www.chhkw.de
  6. 6. WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG ¡  Wir bemühen uns in der Folge, den wissenschaftlichen Sprachgebrauch als auch die oft hoch komplizierten Methoden und Schlussfolgerungen vereinfacht und für den Nicht-Spezialisten verständlich darzustellen. ¡  Wer noch tiefer in die Materie einsteigen möchte, dem seien die Werke von Professor Dr. Dr. Wolf Singer (Direktor am Max-Planck-Institut für Hirnforschung, emeritiert), Professor Dr. Dr. Gerhard Roth (Institut für Hirnforschung, Universität Bremen) und anderen empfohlen. www.chhkw.de 6
  7. 7. WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG ¡  Schon seit vielen Jahren wissen wir, dass es im menschlichen Gehirn ein zentrales Botenstoffsystem gibt. ¡  Hier werden Botenstoffe ausgesandt, die in Verbindung mit einzelnen Neuronen und Neuronenverbänden neuroelektronische und neurochemische Prozesse bewirken. ¡  Diese neuroelektronischen und neurochemischen Prozesse wiederum lösen dann eine bestimmte Handlung aus. www.chhkw.de 7
  8. 8. WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG ¡  Kein Gedanke kann gedacht werden, kein Wort kann gesprochen werden und kein Fuß kann vor den anderen gesetzt werden, wenn nicht zuvor der für diese Tätigkeit oder diese Handlung erforderliche neuroelektronische oder neurochemische Prozess ausgelöst wurde. ¡  Und dieser wiederum ist abhängig von den zuvor ausgesandten Botenstoffen und Neuronen. www.chhkw.de 8
  9. 9. WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG ¡  In der Vergangenheit ging man davon aus, dass 1.  zunächst der Mensch eine Entscheidung trifft (z.B. die Entscheidung, vom Stuhl aufzustehen und zur Tür zu gehen) 2.  und dass daraufhin die entsprechenden Botenstoffe freigesetzt werden, die dann zu dieser Handlung führen www.chhkw.de 9
  10. 10. WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG ¡  Wie sollte es auch anders sein. -  Der Wille, oder zumindest das Unterbewusstsein, entscheidet – die Botenstoffe werden daraufhin freigesetzt und die Handlung geschieht. -  Der Mensch hat schließlich den freien Willen. Er entscheidet, was er denkt, spricht oder tut. ¡  Aber ist das wirklich so? ¡  Allein schon durch Beobachtung wurde die oben aufgeführte, alte Lehrmeinung von vielen Wissenschaftlern in Zweifel gezogen. www.chhkw.de 10
  11. 11. WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG ¡  Wer setzt freiwillig durch seinen Willen den Botenstoff in Gang, Ø  der zur Eifersucht führt? Ø  der zu Sorgen und schlaflosen Nächten führt? Ø  der zu Selbstzweifel führt? Ø  der zum Misserfolg einer Handlung führt? Ø  der dazu führt, dass ich die wertvolle Vase, die ich in der Hand halte, fallen lasse? Kein Mensch www.chhkw.de 11
  12. 12. WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG ¡  Auf der anderen Seite wünschen sich viele Menschen mit ganzem Herzen und festem Willen, Ø  dass sie gesund werden oder bleiben Ø  dass sie sorgenfrei leben können Ø  dass Handlungen großen Erfolg haben Ø  dass sie ausreichend Geld verdienen Ø  oder dass sie die wertvolle Vase, die sie in der Hand halten, nicht fallen lassen ¡  Und wie oft führt dieser feste Wille dazu, dass der entsprechende Botenstoff freigesetzt wird, der dies dann auch Wirklichkeit werden lässt? Allzu oft geschieht das nicht. www.chhkw.de 12
  13. 13. WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG ¡  Daraus haben die Wissenschaftler die These abgeleitet, dass die Botenstoffe immer - oder zumindest oft - ein Eigenleben führen, unabhängig von unserem Willen. ¡  Das würde aber auch bedeuten, dass wir das, was wir sprechen oder tun (wir erinnern uns daran: für jede dieser Handlungen muss zuvor ein Botenstoff in Gang gesetzt werden) immer - oder zumindest oft - gar nicht beeinflussen können. ¡  Es wäre also entweder willkürlich oder vorbestimmt. www.chhkw.de 13
  14. 14. WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG ¡  Um diese These entweder zu bestätigen oder zu widerlegen, haben die Neurowissenschaftler hunderte von Versuchsreihen durchgeführt. ¡  Versuchsreihen, die erst mit dem heutigen Stand der Technik möglich wurden (z.B. PET und fMRT). ¡  So sollten die Versuchspersonen z. B. immer dann, wenn sie den Impuls oder den Willen verspürten, eine bestimmte Handlung auszuführen (z. B. nach einer Tasse Kaffee zu greifen), auf einen Knopf drücken. ¡  Gleichzeitig wurden im Gehirn die Botenstoffe gemessen und quantifiziert. www.chhkw.de 14
  15. 15. WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG " Dabei stellte sich heraus, dass in allen Fällen die für eine Handlung relevanten Botenstoffe schon lange vor dem Zeitpunkt in Gang gesetzt wurden, zu dem die Versuchspersonen den Impuls oder den entsprechenden Willen verspürten. " Wenn Sie also in diesem Moment den Impuls oder Willen verspüren, von dem Sessel aufzustehen oder nach der Tasse Kaffee zu greifen, dann war das dem Gehirn schon vor langer Zeit klar. www.chhkw.de 15
  16. 16. WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG ¡  Aus diesen und vielen anderen Versuchsreihen ergibt sich für die Forscher die wissenschaftlich eindeutige Evidenz, -  dass nicht Ihr Wille die Botenstoffe in Gang setzt, -  sondern dass die Botenstoffe, die sich automatisch in Gang setzen, Ihren Willen formen. ¡  Wir "denken" also, wir haben den freien Willen, der die Geschehnisse beeinflusst, aber in Tat und Wahrheit verläuft es genau umgekehrt. ¡  Die Erkenntnis ist: Sie haben nicht den freien Willen. Der freie Wille ist eine Illusion.www.chhkw.de 16
  17. 17. WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG " Wenden wir uns aber zunächst noch anderen Fragen zu: Erfolgt die Aktivität der Botenstoffe und Neuronen willkürlich – oder erfolgt ihre Aktivität planmäßig? " Hierzu hat die Wissenschaft schon vor langer Zeit unter Beweis stellen können, dass in der gesamten Evolution noch nie etwas aus Willkür geschehen ist. " Es steht immer ein "höherer Plan" dahinter, ganz gleich ob man dies als einen höheren Plan Gottes, als einen höheren Plan der Natur oder als einen höheren Plan des Universums ansieht. www.chhkw.de 17
  18. 18. WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG ¡  Die Neurowissenschaftler sagen uns, dass dem Gehirn immer schon vorher klar war, welche Handlung passieren wird. ¡  Die Quantenphysik kommt heute - über die Forschungen zur Zeit (Zeitlosigkeit) - zu den gleichen Ergebnissen. ¡  Der Quantenphysiker David Deutsch sagte: „Nach der Physik der Raumzeit ist die Offenheit der Zukunft eine Illusion, und deshalb können auch Verursachung und freier Wille nichts als Illusion sein.“ (Die Physik der Welterkenntnis, München, ISBN 3423330511) ¡  Die Quantenphysiker Dieter Zeh und Claus Kiefer kommen zu dem exakt gleichen Ergebnis („Der Quantenkosmos“, 2008) www.chhkw.de 18
  19. 19. WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG ¡  Die alten Weisen der Menschheit betätigen dies und sagen uns, dass alles schon lange vorbestimmt ist. Von Geburt an. Nichts geschieht aus Willkür. ¡  Die Erkenntnisse der heutigen Neurowissenschaften und der Quantenphysik werden in den folgenden Werken bzw. von den folgenden Gelehrten bestätigt: www.chhkw.de 19
  20. 20. DIE ALTEN WEISEN ¡  Die Bibel Antike / Altes Testament und Neues Testament (Erläuterungen folgen) ¡  Stoa Antike / eine der wirkungsmächtigsten philosophischen Lehrgebäude der abendländischen Geschichte. Bedeutende Vertreter sind u.a. Seneca, Epiktet und der römische Kaiser Marc Aurel ¡  Bhagavad Gita Antike / eine Zusammenführung mehrerer verschiedener Denkschulen des damaligen Indien auf Grundlagen der Veden, der Upanishaden, des orthodoxen Brahmanismus, des Yoga ¡  Germanische Mythologie Antike / Edda, Ragnarök, Völuspa www.chhkw.de 20
  21. 21. DIE ALTEN WEISEN ¡  Apokalyptik Antike / frühjüdische Apokalyptik ¡  Kabbala Antike / diese mystische Tradition des Judentums hat ihre Wurzeln in der Tora, der heiligen Schrift des Judentums ¡  Talmud Antike / eines der bedeutendsten Schriftwerke des Judentums www.chhkw.de 21
  22. 22. DIE ALTEN WEISEN ¡  Augustinus Antike / einer der einflussreichsten Theologen und Philosophen der christlichen Spätantike. Augustinus wird in der römisch-katholischen Kirche und den orthodoxen Kirchen als Heiliger verehrt. ¡  Sunniten Mittelalter / größte Glaubensrichtung im Islam ¡  Ash aritische Schule Mittelalter / bedeutende Theologieschule des Islam www.chhkw.de 22
  23. 23. DIE ALTEN WEISEN ¡  Ulrich Zwingli Neuzeit / Schweizer Reformator ¡  Martin Luther Neuzeit / Deutscher Reformator ¡  Johannes Calvin Neuzeit / Französischer Reformator ¡  Jansenismus Neuzeit / eine auf Bischof Cornelius Jansen zurückgehende Bewegung innerhalb der katholischen Kirche ¡  Thomas Hobbes Neuzeit / Mathematiker, englischer Staatstheoretiker und Philosoph www.chhkw.de 23
  24. 24. DIE ALTEN WEISEN ¡  Rene Descartes Neuzeit / Mathematiker, Naturwissenschaftler, Philosoph. Begründer des modernen frühneuzeitlichen Rationalismus. Erfinder der analytischen Geometrie, die die Algebra und die Geometrie verbindet ¡  Gottfried Wilhelm Leibniz Neuzeit / Physiker, Mathematiker und Philosoph. Doktor des weltlichen und des Kirchenrechts ¡  Isaac Newton Neuzeit / Physiker, Mathematiker und Philosoph. Gilt als einer der größten Wissenschaftler aller Zeiten www.chhkw.de 24
  25. 25. DIE ALTEN WEISEN ¡  Friedrich Wilhelm Nietzsche Neuzeit / Philosoph, Dichter und klassischer Philologe ¡  Sigmund Freud Neuzeit, 20 Jhd. / Arzt und Tiefenpsychologe, Begründer der Psychoanalyse. Anmerkung: Psychoanalyse setzt auf Verhaltensänderung des Menschen durch Einsichtnahme in das eigene Verhalten mit Hilfe des Therapeuten. Würde der Psychoanalytiker den in der Freudschen Lehre angelegten Determinismus ernst nehmen, dann liefen alle seine therapeutischen Bemühungen ins Leere und wären letztlich sinnlos www.chhkw.de 25
  26. 26. DIE ALTEN WEISEN ¡  Cyril D. Darlington Neuzeit / Englischer Botaniker und Genetiker. Präsident der Royal Genetic Society ¡  Albert Einstein Neuzeit / Physiker und Nobelpreisträger ¡  Rav Schlomo Aviner Neuzeit / Oberrabbiner von Bet El und Kommentator des Talmud www.chhkw.de 26
  27. 27. WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG ¡  Wenn wir die Erkenntnisse der heutigen Neurowissenschaften und Quantenphysik mit dem Wissen der Alten Weisen verknüpfen, dann lautet die Erkenntnis: ¡  Es steht jetzt schon fest, was Sie gleich sagen werden – und was genau Sie gleich tun werden. ¡  Ihre Lebens-DVD wurde bereits geschrieben. Wenn Sie sich einen Film auf einer DVD anschauen, dann ist bereits von A-Z alles auf diesem Film. Auch das Ende ist schon jetzt auf dem Film - und niemand kann am Ablauf des Films etwas ändern. Schon zu Beginn steht fest, ob der Held stirbt oder überlebt. Wenn er stirbt, dann steht auch fest wann und wie. Daran ändert sich nie etwas. www.chhkw.de 27
  28. 28. WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG ¡  Auch Ihr Leben wurde bereits auf eine DVD gebrannt. ¡  Auch das Leben Ihres Partners, Ihres Kindes, Ihres Mitarbeiters und Kunden. ¡  100% aller Ereignisse im Leben eines Menschen geschehen, weil sie geschehen müssen. Daran ändert sich nie etwas. ¡  Weitere Details zum heutigen Stand der Neurowissenschaften sind nachzulesen bei -  Professor Dr. Dr. Wolf Singer Direktor am Max-Planck-Institut, emer. -  Professor Dr. Dr. Gerhard Roth Institut für Hirnforschung, Uni Bremen (Beide wurden ausgezeichnet mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse) www.chhkw.de 28
  29. 29. AUS DEN ARBEITEN DER WISSENSCHAFT ERGEBEN SICH FÜR JEDEN 5 FRAGEN ①  Wozu haben wir einen Verstand/ Gehirn, wenn doch alles vorbestimmt ist? ②  Warum haben wir Wünsche, wenn die Lebens-DVD nicht vorgesehen hat, sie zu verwirklichen? ③  Warum beinhaltet meine Lebens- DVD auch Krankheit, Leid und Enttäuschungen? ④  Wenn die Lebens-DVD bereits geschrieben ist: bedeutet das, dass ich alles so hinnehmen muss, wie es ist? ⑤  Bin ich „Macht-los“? www.chhkw.de 29
  30. 30. WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG ¡  Die Wissenschaften haben bis heute für die ersten drei Fragen weder eine Antwort gesucht, noch gefunden. ¡  Mit der vierten und fünften Frage („Muss ich alles so hinnehmen wie es ist?“ und „Bin ich „Macht-los“?“) hat man sich sehr intensiv auseinander gesetzt. ¡  Nach jahrelangen Forschungen glaubt man, Antworten gefunden zu haben und „Lösungen“ anbieten zu können. ¡  In der Folge möchten wir die Forschungen nebst den Ergebnissen und „Lösungen“ zusammenfassend darstellen. (Die Quellenangaben fügen wir wegen der besseren Lesbarkeit am Ende an) www.chhkw.de 30
  31. 31. WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG ¡  Unser Gehirn enthält ca. 100 Milliarden Nervenzellen. Sie bilden so genannte "corticale Netzwerke". ¡  Jede einzelne Nervenzelle kann man sich als Datenkabel vorstellen, das im Verbund mehr als 100 Megabyte pro Sekunde verarbeiten kann. ¡  Das entspricht der Leistung von über 1.500.000 PCs www.chhkw.de 31
  32. 32. WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG ¡  Noch vor wenigen Jahren ging die Wissenschaft davon aus, dass spätestens mit der Pubertät das Zellwachstum im Gehirn abgeschlossen ist und dass ab dem dritten Lebensjahrzehnt ein Teil dieser Zellen wieder abstirbt. ¡  So haben wir es früher noch alle in der Schule gelernt: Die Verschaltungen der Neurone und Synapsen sind spätestens mit der Pubertät weitestgehend festgelegt. ¡  Neues kommt nicht – es kann höchstens weniger werden. www.chhkw.de 32
  33. 33. WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG ¡  Heute wissen wir: Unter ganz bestimmten Bedingungen werden in der zentralen Schaltstelle des Limbischen Systems, dem Hippocampus, Ø  jeden Tag mehr als 2000 neue Zellen generiert (Fachausdruck: „Neurogenese“) Ø  jeden Tag mehr als 10 Millionen neue Verschaltungen im Gehirn ermöglicht Angeregt wird dieser Prozess letztendlich über das körpereigene Oxytocin, das an die Rezeptoren im Limbischen System andockt. www.chhkw.de 33
  34. 34. WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG ¡  Warum ist die Neurogenese wichtig? Ø  Durch diesen Prozess der Neurogenese könnten die Netzwerke im Gehirn neu verlegt und geschaltet ("umverknüpft") werden, um damit neue Wahrnehmungsinhalte, Handlungen und Fakten zu erschaffen. Somit wäre eventuell eine Einflussnahme auf die Lebens-DVD möglich. Ø  Das ist insbesondere dann wünschenswert, wenn man sich in einer misslichen Situation befindet. www.chhkw.de 34
  35. 35. WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG §  Die Wissenschaft stellte daher auch die Frage, wie der „Inhalt“ der Zellen „kommuniziert“ oder „transportiert“ werden kann, damit sich missliche Situationen auflösen. §  In der Vergangenheit waren folgende Kommu- nikationsformen auf zellulärer Ebene bekannt: Ø  Die Zelle setzt Botenstoffe frei und beeinflusst andere Zellen. Ø  Die Zelle unterhält sich mit sich selbst. Ø  Die Zelle setzt Botenstoffe frei, durch die sie selbst verändert wird. Ø  Die Zellen unterhalten sich mit Botenstoffen. So wird die Zelle vorbereitet, dass sie Informationen aufnimmt und die Kommunikation im Gesamtgefüge ermöglicht. www.chhkw.de 35
  36. 36. WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG ¡  Die Existenz weiterer Kommunikations- formen konnte zunächst bei Pflanzen nachgewiesen werden. ¡  Noch bevor Biologen und Biochemiker sich diesem Forschungsgebiet verschrieben haben, kam Cleve Backster (Amerikas führender CIA-Lügendetektor-Experte, weltweiter Ausbilder von Polizei- und Sicherheitsbeamten im fachgerechten Umgang mit Lügendetektoren) auf eine ungewöhnliche Idee: ¡  Er befestigte die Elektrode eines seiner Geräte an dem Blatt eines Dracaena massangeana, einem Drachenbaum. www.chhkw.de 36
  37. 37. WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG ¡  Ihn interessierte, ob und wenn ja, wie schnell das Blatt eine Reaktion zeigt, wenn er die Pflanze goss. Er erwartete, dass das Gerät aufgrund der erhöhten Wassermenge eine bessere Leitfähigkeit und somit auch einen geringeren elektrischen Widerstand registrieren würde. ¡  Eine dieses zeigende, steigende Diagrammkurve blieb jedoch aus. Stattdessen verzeichnete das Gerät eine reich gezackte Abwärtslinie. ¡  Cleve Backster war überrascht, denn er kannte ähnliche Graphiken - allerdings war dann ein Mensch an das Gerät angeschlossen, der eine kurzzeitige Erregung zeigte. Sollte es möglich sein, dass dieser Drachenbaum so etwas wie „Emotionen“ hatte? www.chhkw.de 37
  38. 38. WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG ¡  Um Klarheit zu bekommen, griff Cleve Backster auf eine erfolgversprechende Methode zurück, um bei Menschen eine Reaktion auszulösen. Er „bedrohte“ die Pflanze, indem er eines ihrer Blätter in eine Tasse mit heißem Kaffee tauchte. Eine Reaktion blieb jedoch aus. Dann überlegte er sich, das Blatt mit der Elektrode durch Feuer zu versengen. Und genau in dem Moment, als er diese Überlegung anstellte, registrierte der Polygraph eine langgezogene ansteigende Kurve in seinem Diagramm. ¡  Es schien ganz so, als ob die Pflanze seinen Gedanken, ihr zu schaden, gelesen hätte. www.chhkw.de 38
  39. 39. WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG ¡  Als Cleve Backster den Raum verließ und mit Streichhölzern zurück kam, registrierte das Gerät einen weiteren plötzlichen Ausschlag - offenbar ausgelöst durch seinen Entschluss, die Drohung auch umzusetzen. ¡  In der Folge stellte er fest, dass das Gerät keine Ausschläge mehr verzeichnete, wenn Cleve Backster nur so tat, als wolle er das Blatt versengen. ¡  Die Pflanze konnte anscheinend zwischen einem echten und einem fingierten Vorhaben unterscheiden. www.chhkw.de 39
  40. 40. WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG ¡  Trotz dieser verblüffenden Ergebnisse, wollte Cleve Backster sichergehen, dass diese Ergebnisse nicht durch einen defekten Detektor oder äußere Einflüsse verursacht wurden. In der Folge untersuchte er mit seinen Mitarbeitern über 25 verschiedene Pflanzenarten und Früchte, mit dem Ergebnis, dass es sich bei seiner Entdeckung keineswegs um einen Einzelfall gehandelt hatte. ¡  Die Pflanzen reagierten alle in ähnlicher Weise auf Gedanken! ¡  Daraus entwickelte sich ein völlig neues Forschungsgebiet: Die Reaktion von Pflanzen auf äußere Einflüsse. www.chhkw.de 40
  41. 41. WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG ¡  So sind Pflanzen nicht nur fähig bewusste Gedanken zu registrieren, sondern reagieren auch auf so etwas wie die Ausstrahlung eines Menschen: als Cleve Backster von einem kanadischen Physiologen in seinem Labor besucht wurde, zeigten die ersten Pflanzen überhaupt keine Reaktion. Sie schienen wie tot. Erst bei der 6. Pflanze konnte eine Reaktion provoziert werden. Auf der Suche nach möglichen Antworten, fragte Cleve Backster seinen Besucher nach dessen „Beziehung“ zu Pflanzen und stellte dabei fest, dass dieser zur Trockengewichtsbestimmung Pflanzen in einem Ofen dörrte. ¡  Die Labor-Pflanzen schienen dies mit einer von Tieren und Menschen bekannten Reaktion zu „honorieren“: sie fielen in „Ohnmacht“ oder stellten sich tot. Erst 45 Minuten nach dem Verlassen des „unliebsamen“ Gastes, zeigten sich die Pflanzen wieder „gesprächsbereit“. www.chhkw.de 41
  42. 42. WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG ¡  Auch ein Philodendron zeigte Erstaunliches: Zu Demonstrationszwecken für die Mitarbeiter der Baltimore Sun, schloss ihn Cleve Backster an Detektoren und las dann einem der Journalisten mehrere Jahreszahlen, darunter auch dessen Geburtsjahr, vor. Nach vorheriger Absprache sollte der Journalist auf jede Zahl mit einem monotonen „Nein“ antworten. Im Anschluss las Cleve Backster das richtige Geburtsjahr des Journalisten vom Diagramm seines Gerätes ab. Der Philodendron hatte bei der entsprechenden Antwort des Journalisten mit einem kräftigen Ausschlag dessen „Lüge“ markiert. ¡  Der Psychiater Dr. Aristide H. Esser, Leiter der Forschungsabteilung am Rockland State Hospital in Orangeburg (New York) und der Chemiker Douglas Dean überprüften und bestätigten die Ergebnisse. www.chhkw.de 42
  43. 43. WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG ¡  Bei einer weiteren Versuchsreihe konnte Cleve Backster feststellen, dass das zwischen Pflanzen und ihren Betreuern aufgebaute „Verhältnis“ auch über weite Distanzen hinweg bestehen bleibt. ¡  Mit synchron arbeitenden Uhren wies er nach, dass seine Pflanze zu Hause, auf seinen Entschluss während einer Fahrt umzukehren, reagierte. Die Distanz betrug ca. 24 km. ¡  Ähnliches geschah, als er während eines Vortrages ein Lichtbild seines zu Hause stehenden Drachenbaumes zeigte: dieser ließ den angeschlossenen Graphen im selben Augenblick ausschlagen. www.chhkw.de 43
  44. 44. WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG ¡  Durch ein weiteres, umfangreicheres Experiment konnte Cleve Backster während einer Silvester- nacht auf dem Times Square die „persönliche Verbindung“ zu seinen Pflanzen nachweisen. ¡  Er notierte sich mit genauer Zeitangabe alle besonderen Vorkommnisse, wie eine kleine Streiterei mit einem Zeitungsverkäufer, beinahe überfahren zu werden, usw. Zu Hause verglich er diese mit den drei Diagrammen der Detektoren, die an drei verschiedene seiner Pflanzen angeschlossen waren. Alle zeigten ähnliche Reaktionen auf seine emotionalen Abenteuer. ¡  Da Cleve Backster keine Vorstellung von der Natur der übertragenen Signale hatte, versuchte er seine Pflanzen durch Faradaysche Käfige und Bleikammern von der Umgebung abzuschirmen. Doch die „Informationen“ scheinen nicht auf elektromagnetischer Basis übermittelt zu werden, denn trotz Abschirmung reagierten die Pflanzen.www.chhkw.de 44
  45. 45. WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG ¡  Hier könnten jetzt noch viele weitere Forschungsergebnisse aufgeführt werden, wie z.B. die deutliche Reaktion von Pflanzen, wenn in ihrer Nähe Krebse in kochendes Wasser geschüttet werden, usw. ¡  Der Chemiker Dr. Marcel Vogel war über 20 Jahre als Wissenschafter bei IBM in Kalifornien tätig. Er arbeitete mit Siliziumkristallen (SiO2-Quarzkristallen) und war maßgeblich an der Entwicklung der Beschichtung der Computerdisketten beteiligt. Auch heute noch werden bei den Computerchips winzige Teile der SiO2- Quarze für die Informationsübermittlung verwendet. Dr. Marcel Vogel wiederholte die Versuchsreihen von Cleve Backster mit großem Erfolg. www.chhkw.de 45
  46. 46. WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG ¡  1987 wurden dann auch weitere Kommunikationsformen beim Menschen nachgewiesen. ¡  Professor Dr. Dr. Wolf Singer entdeckte die Gamma-Wellen. Diese treten punktuell und kurzzeitig in jedem Gehirn auf. Die Zellen kommunizieren mit einem Erkennungscode auf dieser >40-Hertz- Gamma-Frequenz und synchronisieren sich dort. www.chhkw.de 46
  47. 47. WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG ¡  1999 wurde die Existenz von Spiegelzellen im menschlichen Gehirn nachgewiesen. ¡  Dr. Vittorio Gallese (Professor für Neurophysiologie, Universität Parma) und der Physiologe William Hutchison (Universität Toronto) leiteten diese Arbeiten. ¡  Die Spiegelzellen sind im gesamten Gehirn verteilt und machen bis zu 30% der bestehenden Neurone aus. Spiegelzellen ermöglichen dem Gehirn eine emotionale Resonanz mit anderen Menschen und versorgen uns mit intimem Wissen über die Absichten von anderen Personen. ¡  Der SPIEGEL (10/2006) schrieb sogar: „Es sind die Zellen zum Gedankenlesen“. www.chhkw.de 47
  48. 48. WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG ¡  Das Gehirn hat zwei Spiegelneuronen- Systeme: 1.  Zum Nachahmen von Handlungen Ø  Wenn jemand gähnt – wir gähnen auch. Ø  Wenn auf der Straße ein Hindernis auftritt – als Beifahrer bremsen wir mit. Ø  Wenn der Elfmeter-Schütze zum Schuss ausholt – und der eigene Fuß zuckt. www.chhkw.de 48
  49. 49. WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG 2.  Um die Absichten und Emotionen anderer Menschen zu lesen Ø  Wir lernen einen Menschen kennen – und spüren „instinktiv“ seine schlechten Absichten. Ø  Wir hören von einer Sache – und spüren sofort, dass da etwas nicht stimmt. Ø  Alle reden schlecht über einen Menschen – und wir haben die innere Gewissheit, dass dieser Mensch nur gute Zwecke verfolgt. www.chhkw.de 49
  50. 50. WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG ¡  Der Neurowissenschaftler Vilayanur Rama- chandran (University of California) und sein Team haben erforscht, dass Spiegelneuronen bei gesunden Menschen die Grenze zwischen dem Ich und den anderen auflösen. ¡  Die Physiologen Kiyoshi Nakahara und Yasushi Miyashita (Universität Tokio) haben darauf hingewiesen, „dass Spiegelneuronen auf ein einmaliges Prinzip des Gehirns hinweisen, um das Selbst mit einem Fremden zu verbinden“ (Wissenschaftsmagazin Science) (Süddeutsche Zeitung, 16.06.2005) www.chhkw.de 50
  51. 51. WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG u  Warum funktioniert das alles bei mir nicht? Trotz aller Anstrengungen gelang es den Wissenschaftlern nie, die oben aufgeführten Forschungsergebnisse außerhalb von Laborbedingungen erfolgreich umzusetzen. Man hatte noch keinen Weg gefunden, wirksam in die Lebens-DVD eingreifen zu können. www.chhkw.de 51
  52. 52. WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG Deshalb forschte man weiter an drei anderen Wegen zur Änderung der Botenstoffe bzw. zur "Umverknüpfung" corticaler Netzwerke im Gehirn: " dem chirurgische Eingriff " der Entwicklung von Medikamenten " der Beeinflussung über den Willen oder das Unterbewusstsein www.chhkw.de 52
  53. 53. WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG ¡  Sowohl bei dem chirurgischen Eingriff als auch bei der Behandlung mit Medikamenten wurden nachweisbare Erfolge erzielt. Diese Erfolge werden allerdings bis heute von erheblichen Nebenwirkungen begleitet. Deshalb dienen diese Wege nicht zur allgemeinen Anwendung. ¡  Bei der Erforschung des dritten Weges (dem Einfluss von Willen und Unterbewusstsein) befasste man sich insbesondere mit „der Macht des positiven Denkens“. Seit vielen Jahren gab es unzählige Bücher auf dem Weltmarkt, die alle in etwa folgende These aufstellten: www.chhkw.de 53
  54. 54. WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG 1)  Wenn du arm bist, dann „denke“ und „fühle“, dass du viel Geld hast – und du wirst viel Geld haben. 2)  Wenn du krank bist, dann „denke“ und „fühle“, dass du gesund bist – und du wirst gesund sein. ¡  Es geht darum, die momentane Situation – den Ist-Zustand – nicht wahrzunehmen (ihn direkt oder indirekt abzulehnen) und nach einem anderen Soll-Zustand zu streben. ¡  Diese Bücher verheißen dem Leser nicht nur große Erfolge, sondern sie berichten auch von großen Erfolgen, die Einzelne damit erzielt haben. www.chhkw.de 54
  55. 55. WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG ¡  In der Wissenschaft gab es erste Hoffnung, hier einen Schlüssel zur Lösung gefunden zu haben. ¡  Da den Büchern insgesamt Quellenangaben fehlen und die „Ergebnisse“ bisher nicht wissenschaftlich begleitet wurden, entschloss man sich, eigene Untersuchungen durchzuführen: www.chhkw.de 55
  56. 56. WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG ¡  Es wurden Probanden ausgesucht, die sich in einer misslichen Lebenssituation befanden. Sie sollten ihre Situation jeweils mit ihrem Willen und Gefühl „ändern“. Die Probanden sollten ihre missliche Lebenssituation in •  Gruppe 1: „innerlich ablehnen" und nach einem anderen Sollzustand streben •  Gruppe 2: „innerlich als nicht existent“ ansehen und einen neuen Sollzustand fühlen •  Gruppe 3: „positiv akzeptieren" www.chhkw.de 56
  57. 57. WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG " Nach hunderten Versuchsreihen und nach Analyse aller vorhandenen Erfahrungsberichte zum „Positiv-Denken“ war klar: " Durch den Willen oder über das Unterbewusstsein ist es nicht möglich, eine missliche Lebenssituation zu ändern! Zumindest nicht über die übliche Zufalls- Wahrscheinlichkeit hinaus. " Untersuchung von 37 Studien im British Medical Journal 325, 2002, 1066-1076 German Journal of Educational Psychology, 2000, Weber, Spychiger & Patry, 1993 Helmbold, Rammsager & Altenmüller, 2005 " Somit galten auch diese drei untersuchten Wege (Chirurgie, Medikamente, Positiv-Denken) als letztendlich gescheitert. www.chhkw.de 57
  58. 58. WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG " Den Durchbruch erzielte die Wissenschaft dann im Rahmen der Stressforschung. " Studien zeigen auf, dass zwischen 75% und 90% der Bevölkerung angeben, unter Stress zu leiden. Knapp 40% leiden unter chronischem Stress. Der prozentuale Anteil würde noch deutlich höher ausfallen, wenn auch die Menschen berücksichtigt werden könnten, die Stress nicht bewusst als Stress wahrnehmen, sondern anderen Ursachen zuordnen. www.chhkw.de 58
  59. 59. WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG ¡  Insbesondere Menschen, die sich privat, geschäftlich oder gesundheitlich in einer misslichen Situation befinden, erleben meist permanent eine oder mehrere der folgenden Situationen (manchmal untereinander wechselnd): •  Innere Konflikte, nicht kontrollierbare psychosoziale Belastungen •  Überlastung oder Unterforderung •  Zu wenig oder zu viel Information •  Ambivalenz, Unsicherheit, Isolation •  Zeitdruck, Warten, Ungeduld •  Ausgeliefert sein, Unberechenbarkeit der Umgebung www.chhkw.de 59
  60. 60. WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG •  Schwierige Entscheidungen, keine Entscheidungsmöglichkeiten •  Bedrohungen, Angst, •  Trauer, Verluste •  Ablehnung, Diskriminierung, Frustration, Schuldgefühle •  Langeweile, Inaktivität, •  Hoffnungslosigkeit •  Zwischenmenschliche Konflikte •  Feindseligkeit •  Der innere Kritiker •  Missverhältnis zwischen eigenem Bemühen und der Belohnung dafür www.chhkw.de 60
  61. 61. WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG ¡  Diese Situationen lösen immer Stress aus. Meistens so genannten „negativen“ Stress. Man nennt sie so genannte kognitive und emotionale Stressoren. ¡  Die häufigsten Reaktionen darauf sind z.B.: •  Gefühle der inneren Unruhe, der Nervosität und des Gehetztseins. •  Gefühle der Unzufriedenheit und des Ärgers. •  Angst, z. B. zu versagen, sich zu blamieren. •  Gefühle der Hilflosigkeit. •  Selbstvorwürfe. •  kreisende, "grüblerische" Gedanken. •  Leere im Kopf ("black out"). •  Denkblockaden. www.chhkw.de 61
  62. 62. WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG ¡  Die oben aufgeführten Zustände und Reaktionen unterscheiden sich von dem sogenannten „positiven“ Stress, den wir empfinden, wenn wir vor einer schwierigen, aber wahrscheinlich lösbaren Herausforderung stehen. Positiver Stress kann dem Menschen sogar gut tun und ihn zu Höchstleistungen anspornen. ¡  Bei dem (oft gar nicht mehr bewusst wahrgenommenen) permanenten „negativen“ Stress ist der Hippocampus (hier werden die neuen Zellen produziert) ständige Zielscheibe vieler Stresshormone. Es handelt sich beim Hippocampus um eine in besonderem Maße plastische und gleichzeitig verletzliche Hirnregion. www.chhkw.de 62
  63. 63. WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG ¡  Bei Stress wird Kortisol, Adrenalin und Noradrenalin ausgeschüttet. Für unsere Vorfahren war das eine überlebenswichtige Reaktion bei Gefahr. Es versetzte uns in die Lage, kämpfen oder fliehen zu können. Dieser Überlebensmodus stört aber, wenn der zivilisierte Mensch eine Mathematik- Aufgabe lösen soll, wenn er mit dem Auto im Stau steht oder das Kind im Supermarkt die Schokolade aus dem Regal reißt. (FOCUS, Ausgabe Nr. 12, 2006) www.chhkw.de 63
  64. 64. WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG ¡  Kurzeitig ist die Kortisolausschüttung im Stress für die Bewältigung der Stressreaktionen sinnvoll. ¡  Bei permanentem Stress kommt es jedoch zu einer andauernden Kortisolausschüttung (wirkungsgleich mit Kortison) der Nebennieren. Das wird durch den Hippocampus veranlasst. Je länger jedoch der Stress andauert, umso mehr Neurone werden durch gerade dieses Kortisol im Hippocampus zerstört. Bestehende Neuronen werden vernichtet und die Neurogenese wird verhindert – oder zumindest stark vermindert. ¡  Der Hippocampus ist durch den permanenten, latenten Stress im Laufe der Zeit überfordert, diese von ihm selbst initiierten Reaktionen zu dämpfen. www.chhkw.de 64
  65. 65. WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG " Der „Daueralarm“ schwächt darüber hinaus das Immunsystem im Kampf gegen vorhandene Krankheiten und in der Abwehr neuer Infektionen. " Aus all dem folgt, dass es für einen großen Teil der Menschen in der momentanen Lebenssituation gar nicht möglich ist, neue neurale Netzwerke aufzubauen und bestehende neurale Netzwerke zu reorganisieren, indem neue synaptische Verbindungen zwischen den Neuronen geknüpft und bereits bestehende wieder gelöst werden. www.chhkw.de 65
  66. 66. WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG ¡  Die Forschung versuchte nun, das Gegenteil von permanentem, latentem Stress „zu finden“ und wissenschaftlich zu untersuchen. ¡  Aber was war das „Gegenteil“? ¡  Man war anfangs nicht in der Lage, dies genau zu definieren. Man wusste aus allen voran gegangenen Untersuchungen nur, dass es „mehr“ sein musste, als eine Sache lediglich „positiv zu akzeptieren“. ¡  Also experimentierte man zunächst in Tierversuchen. www.chhkw.de 66
  67. 67. WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG ¡  So hat ein 7-Köpfiges Forscherteam aus Kanada, China und den USA rund um den Neuropsychologen Xia Zhang an der University of Saskatchewan Versuchsmäusen ein synthetisch hergestelltes Cannabinoid namens HU210 gespritzt. Das ist verwandt mit dem Cannabis-Wirkstoff THC - nur hundertmal stärker und führt zu einem künstlich erzeugten Gefühl der Verschmelzung und der Liebe zu sich selbst und zu allem, was man wahrnimmt. ¡  Zehn Tage lang bekamen die Mäuse ihre Dosis, zweimal täglich. Mit einem chemischen Indikator beobachteten die Forscher den Hippocampus. Das Ergebnis: Das Zellwachstum steigerte sich um 40 Prozent. (SPIEGEL ONLINE, 15.10.2005 und andere) www.chhkw.de 67
  68. 68. WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG ¡  Den gleichen Effekt riefen in späteren Tierversuchen auch manche Antidepressiva hervor, die ein Gefühl von Gelassenheit, Glück und Liebe erzeugen. ¡  Durch die Gabe von bestimmten Antidepressiva kam es zu einer deutlich erhöhten Neurogenese. Das Zellwachstum erhöhte sich um 40%. ¡  Es gilt in der Wissenschaft als sehr wahrscheinlich, dass bestimmte Antidepressiva auch bei Menschen den negativen Veränderungen im Hippokampus (Zellsterben und verminderte Neurogenese) vorbeugen oder diese auch rückgängig machen können. www.chhkw.de 68
  69. 69. WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG ¡  Der Rückschluss, dass echte (nicht künstlich erzeugte) Gefühle der Verschmelzung und der Liebe zu sich selbst und zu allem, was man wahrnimmt das Zellwachstum auch bei Menschen um etwa 40% erhöht, gilt als gesichert. ¡  Diese Gefühle von Verschmelzung und Liebe werden beim Menschen durch Oxytocinrezeptoren im Limbischen System ermöglicht. www.chhkw.de 69
  70. 70. WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG ¡  Wenn wir Liebe oder Zuneigung geben bzw. empfangen (die Forscher vergleichen diese Liebe meist mit der bedingungslosen Mutterliebe), bildet sich im Hypothalamus das aus 9 Aminosäuren bestehendes Peptidhormon Oxytocin, das dann an die Oxytocinrezeptoren andockt und für die Gefühle und für die Handlungen sorgt, die mit der Liebe (bedingungsloser Liebe, Mutterliebe) verbunden sind. ¡  Dort, wo kein Gefühl der Verschmelzung und Liebe ist, wird Oxytocin in deutlich verringerter Menge gebildet. Das erst neu in dieser Form entdeckte körpereigene Vasopressin hat in diesem Zusammenhang die gleichen Auswirkungen wie Oxytocin und verstärkt dadurch die Wirkung. www.chhkw.de 70
  71. 71. WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG ¡  Der Neuropsychologe Richard Davidson und sein Forscherteam (Universität Wisconsin) hatten erstmals neurobiologische Untersuchungen zum Gefühl der Verschmelzung und Liebe an Menschen durchgeführt. Sie wählten dazu Mönche aus, die über eine jahrelange Erfahrung in der Meditation von „vorbehaltlosem Mitgefühl“ hatten. www.chhkw.de 71
  72. 72. WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG ¡  Die Mönche wurden jeweils an 256 Messfühler angeschlossen und in die enge Röhre eines Magnetresonanztomographen geschoben. Die nun gemessenen Vasopressinwerte waren außergewöhnlich hoch. ¡  Gleichzeitig stellte man fest, dass sich bei diesen Mönchen (und nicht bei „normalen“ Vergleichsperson) Gamma-Wellen von >40 Hertz bilden, die sich gut organisiert im gesamten Gehirn verteilen. Die Gehirnzellen kommunizierten mit einem Erkennungs-Code auf dieser Frequenz und synchronisierten sich dort. Die Mönche konnten auf dieser Frequenz bewusst konkrete Informationen (Gefühle) weiterleiten. www.chhkw.de 72
  73. 73. WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG ¡  Auf Basis dieser Ergebnisse arbeitete dann ein Forschungsteam der Emory Universität Atlanta, USA, daran, Gefühle von Verschmelzung und Liebe beim Menschen künstlich und (so wurde erhofft) ohne Nebenwirkungen herzustellen. Sie forschten an einer Spritze mit dem Wirkstoff Oxytocin. ¡  Mittlerweile ist dieses „Kuschelhormon“ käuflich zu erwerben. Es zeigt sich jedoch, dass dieses Präparat auch das soziale Gedächtnis bestimmter Hirnregionen stärkt und dass dadurch schmerzhafte Erinnerungen zurück in das Bewusstsein kommen können. www.chhkw.de 73
  74. 74. WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG Zusammengefasst: ¡  Die Netzwerke im Gehirn können neu verlegt und geschaltet ("umverknüpft") werden, um damit neue Wahrnehmungsinhalte, Handlungen und Fakten zu erschaffen. ¡  Die Informationen in den Zellen können so „kommuniziert“ oder „transportiert“ werden, dass sich missliche Situationen auflösen ¡  Voraussetzungen sind: -  Wir leben nicht in einem latenten Stresszustand und haben dadurch eine verminderte Kortisol- Ausschüttung in den Nebennieren -  Wir können das so genannte Gegenteil von Stress leben und weisen dadurch erhöhte Oxytocin- und/oder Vasopressinwerte auf www.chhkw.de 74
  75. 75. WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG ¡  Denn durch das Fehlen von sämtlichen Stresssymptomen und die erhöhten Oxytocin- und Vasopressinwerte werden ... Ø  jeden Tag mehr als 2000 neue Zellen generiert (Neurogenese) Ø  jeden Tag mehr als 10 Millionen neue Verschaltungen im Gehirn ermöglicht www.chhkw.de 75
  76. 76. AKTUELLE UNTERSUCHUNGEN ¡  Aber wie – und unter welchen Bedingungen funktioniert das? ¡  Im Rahmen einer noch nicht veröffentlichten Studie wurden die drei Probandengruppen der Neurowissenschaftler (siehe Seite 56) durch eine vierte Gruppe im Rahmen von Feldexperimenten und empirischen Untersuchungen ergänzt. ¡  Die ersten Ergebnisse dieser FEE-4- Untersuchungen und ihre allgemeine Anwendbarkeit in der täglichen Praxis haben sehr überzeugt, sind aber noch nicht belastbar genug. ¡  Es scheint, als sei dadurch eine Einflussnahme des Einzelnen auf seine Lebens-DVD in Teilbereichen möglich. www.chhkw.de 76
  77. 77. AKTUELLE UNTERSUCHUNGEN ¡  Wer keinen Zugang zur christlichen Religion finden kann, für den kann die Praxis-Anwendung dieser FEE-4- Untersuchungen sehr hilfreich sein. ¡  Um damit den gewünschten Erfolg zu haben, sind detaillierte Richtlinien und Anwendungsübungen zu beachten. Dies sprengt leider den Rahmen dieses Beitrags. ¡  Auf Wunsch können sich Interessierte mit Spezialisten des Christlichen Hilfs- und Kulturwerks e.V. in Verbindung setzen um dazu weitere Details zu erhalten. www.chhkw.de 77
  78. 78. QUELLENANGABEN Wir bedanken uns bei den Mitarbeitern unseres Recherche-Teams für ihre ehrenamtliche und sehr engagierte sowie zeitintensive Arbeit. Sollten sich dennoch Fehler oder Ungenauigkeiten eingeschlichen haben, erbitten wir Ihren Hinweis an rat@chhkw.de. Vielen Dank! Bei den Recherchen wurden die folgenden Quellen herangezogen: Seite 1 (Professor Dr. Dr. Gerhard Roth, Leiter der Abteilung für Verhaltensphysiologie und Entwicklungsneurobiologie am Institut für Hirnforschung, Universität Bremen) (Jacobs, 2002, aus einem Bericht der Freien Universität Berlin) (Forschungsbericht 2005, Fachbereich Medizin, Universität Mainz) (Prof. Dr. rer. nat. Markus Heinrichs, Universität Zürich) (Dr. Jens Gaab, Universität Zürich) (Embry Universität, Florida) (Zentrum für Psychiatrie und Psychotherapie Arbeitsgruppe kognitive Neurowissenschaften, Justus-Liebig-Universität Gießen) (BIOL PSYCHIATRY 2003;54:1389–1398) (Dr. Georg Pfau, Linz) (Psychologin Janice Kiecolt Glaser) (Professor Dr. Ronald Glaser, Immunologe an der Ohio State University) (Professor Dr. Dr. Wolf Singer, Direktor am Max-Planck-Institut für Hirnforschung) (Neurowissen-schaftliche Gesellschaft e.V. und das Bundesministerium für Bildung und Forschung, 2002) (Dr. Bert Arnrich, Techn. Hochschule, Zürich) (Prof. Dr. Christoph M. Bamberger, Direktor am Mediz. PräventionsCentrum, Universitäts-klinikum Hamburg) (Forschungszentrum für Psychobiologie und -somatik, Universität Trier) (Dr. Wolff-Forschung, Bielefeld) (Uni Lübeck) (Karl C. Mayer, Neurologe, Heidelberg) (Gabriele Zoerrgiebel, Medizinjournalistin) (Professor Fritz A. Henn, Mannheim) (A. C. Shakesby, R. Anwyl, and M. J. Rowan Overcoming the Effects of Stress on Synaptic Plasticity in the Intact Hippocampus: Rapid Actions of Serotonergic and Antidepressant Agents J. Neurosci., May 1, 2002; 22(9): 3638 – 3644) (A. C. Tang Neonatal Exposure to Novel Environment Enhances Hippocampal-Dependent Memory Function During Infancy and Adulthood, Learn. Mem., September 1, 2001; 8(5): 257 – 264) (Elizabeth Maunsell, Jacques Brisson, Myrto Mondor, René Verreault, and Luc Deschênes Stressful Life Events and Survival After Breast Cancer Psychosom Med 2001 63: 306-315.) (A. Vyas, R. Mitra, B. S. Shankaranarayana Rao, and S. Chattarji Chronic Stress Induces Contrasting Patterns of Dendritic Remodeling in Hippocampal and Amygdaloid Neurons, J. Neurosci., August 1, 2002; 22(15): 6810 – 6818) (Ana María Magariños, José M. García Verdugo, and Bruce S. McEwen Chronic stress alters synaptic terminal structure in hippocampus PNAS 1997 94: 14002-14008) (Patrick R. Steffen, Alan L. Hinderliter, James A. Blumenthal, and Andrew Sherwood, Religious Coping, Ethnicity, and Ambulatory Blood Pressure Psychosom Med 2001 63: 523-530) (Robert G. Maunder and Jonathan J. Hunter Attachment and Psychosomatic Medicine: Developmental Contributions to Stress and Disease Psychosom Med 2001 63: 556-567) (Annane D, Sebille V, Charpentier C, et al. Effect of treatment with low doses of hydrocortisone and fludrocortisone on mortality in patients with septic shock) (B. Czeh, T. Michaelis, T. Watanabe, J. Frahm, G. de Biurrun, M. van Kampen, A. Bartolomucci, and E. Fuchs Stress-induced changes in cerebral metabolites, hippocampal volume, and cell proliferation are prevented by antidepressant treatment with tianeptine PNAS, October 23, 2001; 98(22): 12796 – 12801) www.chhkw.de 78
  79. 79. QUELLENANGABEN . Seite 2 (B. Roozendaal, Q. K. Griffith, J. Buranday, D. J.-F. de Quervain, and J. L. McGaugh The hippo-campus mediates glucocorticoid-induced impai-rment of spatial memory retrieval: Dependence on the basolateral amygdala PNAS, February 4, 03; 100(3): 1328 – 1333) (B. S. McEwen Cortisol, Cushing's Syndrome, and a Shrinking Brain--New Evidence for Reversibility J. Clin. Endocrinol. Metab., May 1, 2002; 87(5): 1947 – 1948) (Bonne, D. Brandes, A. Gilboa, J. M. Gomori, M. E. Shenton, R. K. Pitman, and A. Y. Shalev Longitudinal MRI Study of Hippocampal Volume in Trauma Survivors With PTSD Am. J. Psychiatry, August 1, 2001; 158(8): 1248 – 1251. (Studie „Cannabinoid promotes embryonic and adult hippocampus neurogenesis and produces anxiolytic- and antidepression-like effects”) (Journal of Clinical Investigation, 13.05.2005, doi: 10.1172JCI25509) (SPIEGEL ONLINE, 15.10.2005) (Neue Studien an dem Institut für Pharmakologie und Toxikologie der Universität Magdeburg) (Neurologe Dr. Peter Halama, Hamburg) (Professor für Psychiatrie Ron Duman, Yale Universität) (Neurobiologe Professor Dr. Rene Hen, Columbia Universität) (SPIEGEL ONLINE, 15.10.2005)) Boldizsár Czéh et al PNAS 2001, 12796-12801, The Journal of Neuroscience, December 15, 2000, 20(24):9104–9110.(Prof. Dr. rer. nat. Markus Heinrichs, Universität Zürich) (Dr. Jens Gaab, Universität Zürich) (Embry Universität, Florida) (Zentrum fü Psychiatrie und Psychotherapie Arbeitsgruppe kognitive Neurowissenschaften, Justus-Liebig-Universität Gießen) (BIOL PSYCHIATRY 2003;54:1389–1398) (Dr. Georg Pfau, Linz) (Psychologin Janice Kiecolt Glaser) (Professor Dr. Ronald Glaser, Immunologe an der Ohio State University) (Neuropsychologe Richard Davidson und ein Forscherteam der Universität Wisconsin) (Newi-Code e.V.) (Psychologe Ulrich Ott, Universität Gießen) (Dr. phil. Birgit Jackel, von 1997 bis 2001 Lehrbeauftragte an der Goethe-Universität Frankfurt am Main) (Neurobiologe Francisco Varela, Paris) (Professor Dr. Larry Young, Emory Universität Atlanta) (Fachmagazin „Nature“)(BILD 14.01.2009) (Biopsychologe Professor Dr. Peter Walschburger, Freie Universität U Berlin)(Peter Tompkins und Christopher Bird: The Secret Life of Plants. Harper und Row Publishers, New York 1973) John M. Kmetz: A Study of Primary Perception in Plant and Animal Life, in: Journal of the American Society for Psychological Research, Vol. 71 (1977), S. 157-169, New York) (Arthur W. Galston/Clifford L. Slayman: Plant Sensitivity and Sensation) (Biochemiker und Zellbiologe Professor Dr. Rupert Sheldrake, Sieben Experimente, die die Welt verändern könnten (1994), Die Seele ist ein Feld. Der Dialog zwischen Wissenschaft und Spiritualität (1998), Der siebte Sinn der Tiere (1999), Der siebte Sinn des Menschen (2003)) (Vladimir Poponin vom Institut für biochemische Physik an der russischen Akademie der Wissenschaften)(Neurophysiologe Jacobo Grinberg-Zylberbaum) (Plasmaphysiker Dr. Russel Targ und Physiker Harold Puthoff (Direktor des Institute for Advanced Studies, Austin, Texas.)) Es sei darauf hingewiesen, dass – wie zu den meisten Themen und Lehrmeinungen – selbstverständlich auch gegenteilige Auffassungen unter Wissenschaftlern vertreten werden. Zu diesen Vertretern zählt die Philosophin Brigitte Falkenburg (Mythos Determinismus, ISBN 978-3642250972). Der Leser möge sich durch Studium der Quellen ein eigenes Urteil bilden. Auf Wunsch können entsprechende Literaturempfehlungen abgefordert werden. FEE-4-Untersuchungen steht für die Feldexperimente und empirischen Untersuchungen der vierten Gruppe. Die Ausführungen zu Teil 1 (Wissenschaft und Forschung) stellen die recherchierten Auffassungen der Wissenschaft und Forschung sowie aktueller Untersuchungen dar und stimmen nicht in jedem Einzelfall mit den Auffassungen des Christlichen Hilfs- und Kulturwerks e.V. überein. www.chhkw.de 79
  80. 80. FLEIß, GLÜCK UND ZUFALL? 80www.chhkw.de Teil 2 Die christliche Religion Seiten 80 - 130
  81. 81. DIE CHRISTLICHE RELIGION ¡  Wir können im Rahmen dieses Beitrags auch nicht annähernd eine komplette Darstellung der christlichen Religion geben. ¡  Deshalb beschränken wir uns auf die eigentliche Fragestellung und sprechen Randthemen nur dann an, wenn sie für das Gesamtverständnis erforderlich sind. www.chhkw.de 81
  82. 82. DIE CHRISTLICHE RELIGION ¡  Die Neurowissenschaftler und Quantenphysiker sprechen von der Lebens-DVD, die für jeden einzelnen Menschen bereits geschrieben ist. Wie in einem Theaterstück, in dem jeder die ihm zugewiesene Rolle spielt. ¡  Das ist zwar vom Grundsatz her richtig, aber ganz so einfach verhält es sich dann doch nicht. www.chhkw.de 82
  83. 83. BEWERTEN, VERGLEICHEN, URTEILEN ¡  Es gilt allgemein als anerkannt, dass fast alle Probleme der Menschheit dadurch entstehen, dass der Mensch ständig bewertet, vergleicht und urteilt. In „gut oder böse“, „richtig oder falsch“, „besser oder schlechter“, „mehr oder weniger“. www.chhkw.de 83
  84. 84. BEWERTEN, VERGLEICHEN, URTEILEN ¡  Würde irgendwo auf der Welt ein Krieg entstehen, ein Einbruch geschehen, Menschen Leid zugefügt werden, wenn die Menschen allseitig nicht urteilen, vergleichen und bewerten würden? Ø  Wohl kaum. ¡  Würden wir auf bestimmte Situationen mit Gefühlen der inneren Unruhe oder der Unzufriedenheit reagieren? Mit Ängsten, Selbstvorwürfen oder grüblerischen Gedanken? Ø  Eher nicht. www.chhkw.de 84
  85. 85. BEWERTEN, VERGLEICHEN, URTEILEN ¡  Deshalb haben viele philosophische und religiöse Systeme die Bewertungslosigkeit zum Ziel menschlichen Denkens und Fühlens erhoben (z.B. Übung der Achtsamkeit und die Geistesruhe im Buddhismus). ¡  Als Gott damals den Menschen erschuf, gab es diese Problematik noch gar nicht. ¡  Doch bevor wir darauf eingehen, müssen wir zunächst Grundsätzliches zur Erschaffung dieser Welt darlegen. www.chhkw.de 85
  86. 86. ERSCHAFFUNG DER WELT ¡  Denn die Naturwissenschaftler lehnen Gott als Schöpfer und Drehbuchautor dieser Welt in der Regel heute noch ab. ¡  Die Welt und das Leben sollen sich aus ihrer Sicht wie folgt entwickelt haben: Zunächst gab es NICHTS. Dann haben sich später anorganische Moleküle (z.B. Metall) entwickelt, aus denen sich organische Moleküle (z.B. Aminosäuren, Proteine) entwickelten und schließlich menschliches Bewusstsein, Gefühle und das logische und abstrakte Denken. Alles auf Basis von Naturgesetzen. www.chhkw.de 86
  87. 87. ERSCHAFFUNG DER WELT ¡  Natürlich würden die Naturwissenschaftler dies noch differenzierter darstellen, denn die Forschungen im Rahmen des Higgs- Bosons, der Brane-Theorie, den String- und Superstringtheorien haben viele Erkenntnisse gebracht – aber ihre Vorstellung von der Entstehung aus dem NICHTS hat sich dadurch nicht wirklich geändert. Man ist lediglich diesem NICHTS in der Theorie und unter Laborbedingungen ein klein wenig näher gekommen. ¡  Die Bibel spricht von einem Glauben, der Berge versetzt. Aber der ist nichts im Vergleich zu der Auffassung der Atheisten, denn die versetzt nicht nur Berge, sondern bringt sie samt der dazugehörigen Welt auch noch aus dem NICHTS hervor. www.chhkw.de 87
  88. 88. ERSCHAFFUNG DER WELT ¡  Wahrscheinlich wäre es dann noch leichter, einem Computer eigenständige Gefühle und abstraktes Denken beizubringen - doch gerade das halten Naturwissenschaftler für unmöglich. ¡  Es ist kein Naturgesetz denkbar, das die Entstehung von etwas aus dem NICHTS beschreiben könnte. Was sollte das NICHTS dazu bewegen, etwas hervorzubringen? Gesetze sind nur Regeln, nach denen etwas geschieht. Nicht die Triebfeder. ¡  Irgendjemand muss zumindest ganz am Anfang die Kausalkette angestoßen haben, sonst wäre überhaupt nichts passiert.www.chhkw.de 88
  89. 89. ERSCHAFFUNG DER WELT ¡  Kein Naturgesetz kann aus sich heraus etwas tun! ¡  Nur weil die Naturwissenschaftler gehört und gesehen haben, wie ein Klavier funktioniert, halten viele die Klavierbauer, Komponisten und Pianisten für überflüssig. Sie meinen, weil sie die Gesetze der Mechanik und Akustik kennen, bauen sich jetzt Klaviere selber, komponieren sich Sonaten selber und bewegen sich die Tasten von allein. www.chhkw.de 89
  90. 90. ERSCHAFFUNG DER WELT ¡  In der Bibel hat Gott uns gesagt, wie er die Welt erschaffen hat. Und was ihm dabei wichtig war, worauf er besonderen Wert legte. ¡  Wir müssen nur mit offenem Auge die Natur betrachten. Ihre Schönheit. Jeder von uns hat hier bereits emotional sehr bewegende Erlebnisse in seinem Leben gehabt, ganz gleich ob abends zum Lagerfeuer am See, am Meer, bei einem Spaziergang, auf einer Parkbank … Wir waren tief berührt von dieser Schöpfung und wie alles so perfekt aufeinander abgestimmt ist. www.chhkw.de 90
  91. 91. ERSCHAFFUNG DER WELT ¡  Gleiches gilt, wenn wir unseren eigenen Körper betrachten. Wozu ist unser Verstand nicht alles in der Lage? Wie genial sind die einzelnen Organe des Körpers geschaffen und wie perfekt korrespondieren sie miteinander? ¡  Gott selber sagt uns, dass er der Schöpfer all dessen ist (1. Mose 2,8). ¡  Und er hat den Menschen geschaffen mit Körper, Seele und Geist. Wie Seele und Geist im Detail beschaffen sind, welche Anlagen genau in ihnen vertreten sind, das sagt uns die Bibel nicht. Sie gibt uns aber viele wichtige Hinweise bezüglich ihrer grundsätzlichen Beschaffenheit.www.chhkw.de 91
  92. 92. KÖRPER – SEELE - GEIST ¡  Aus diesem Grund haben sich Religionen und Philosophen immer wieder darum bemüht, Detailmodelle zu dieser Frage zu entwickeln. Sie mögen richtig oder falsch sein - das kann der Leser für sich selber entscheiden. Darauf kommt es nicht an. ¡  Zwecks Darstellung der grundsätzlichen Beschaffenheit verwenden wir folgend ein übliches „Basismodell“, das die Philosophen noch vielfach verfeinert und teilweise mit anderen Vokabeln darstellen würden. Doch für unsere Zwecke hilft uns mehr die Einfachheit. www.chhkw.de 92
  93. 93. KÖRPER – SEELE - GEIST ¡  Die Seele ist unser Bewusstsein und ist die Schnittstelle von Geist und Körper. Sie ist der Sitz unserer Gefühle und unserer „Psyche“. Darüber hinaus verfügt die Seele über eine Willenszentrale, in der unser Verstand (das materielle Speichermedium dazu, die Gehirnzellen, sind Teil des Körpers), unser Willen, das Denken, die Überlegungen und die Planungen beheimatet sind. Die Bibel bezeichnet die Seele auch oft als „Herz“. ¡  Der Geist ist die Verbindung zu dem Geist Gottes und nicht der Zeit unterworfen. www.chhkw.de 93
  94. 94. KEIN BEWERTEN, VERGLEICHEN, ... ¡  Als Gott nun Adam und Eva schuf, hat er ihnen ein Paradies erbaut. Ihr Geist war identisch mit dem Geist Gottes und sie konnten nicht bewerten, vergleichen oder urteilen. ¡  Sie lebten, wie man atmet: ohne sich Gedanken darum zu machen. Sie hatten keine Fragen und keine Erwartungen, weil für sie immer alles in Ordnung war - so wie es ist. Dies führt zu einem ständigen inneren Frieden und einer Unabhängigkeit von äußeren Situationen. Sie hatten kein „Selbstvertrauen“ (das wäre Ego), sondern Gottvertrauen. www.chhkw.de 94
  95. 95. KEIN BEWERTEN, VERGLEICHEN, ... ¡  In diesem Zustand war die Menschheit EINS mit dem Geist Gottes und nicht nur mit einem freien Willen ausgestattet, sondern auch mit einer freien Handlungsmacht. ¡  Gott wollte die Menschheit vor dem Ego, dem Dilemma des Vergleichens und Urteilens, bewahren - und ihnen doch nicht die freie Handlungsmacht nehmen. ¡  So warnte er Adam und Eva, dass sie nicht von dem Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen essen sollen. Sollten sie es dennoch tun, würden sie ganz sicher sterben! (1. Mose 2,16.17) www.chhkw.de 95
  96. 96. ENTSTEHUNG VON BEWERTUNG ¡  Gemeint ist hier ein geistiger Tod. Mit der Entstehung des Egos, dem „Selbstvertrauen“, wäre ein Leben in Gottes Gegenwart nicht mehr möglich gewesen. Ganz einfach, weil alles Gegensätzliche sofort „erkannt“, beurteilt und verglichen würde. Nur noch Stress und Ärger. ¡  Doch der Verwirrer (übersetzt: Teufel) kam und sagte zu Eva: an dem Tag, an dem ihr davon esst, werden euch die Augen geöffnet und ihr werdet sein wie Gott und werdet erkennen, was gut und böse ist! (1. Mose 3,1-6) ¡  Wie wir alle wissen, aßen sie dann davon. www.chhkw.de 96
  97. 97. DAS EGO ¡  Die Folge: der Mensch „erkennt sich selbst“ durch Unterscheidung und Be- und Verurteilung. Sein Ego ist nun seine Identifikation, sein Herrscher. Das Ego unterscheidet uns von anderen. (1. Mose 3,7) ¡  Dies war DER Einschnitt im Leben der Menschen. Das Ego macht sich Gedanken, will große Ziele erreichen sowie schwierige Probleme lösen. Es benimmt sich wie eine Art „Übergott“ und will alles im Griff haben, beherrschen. Das Ego will stets etwas Bedeutendes sein (und wenn es nur die außergewöhnlichste Form einer Krankheit ist) und spürt immer Mangel. Mangel, den es auszugleichen sucht. Es ist auch ständig im Kampf um für die Zukunft etwas zu erreichen.www.chhkw.de 97
  98. 98. DAS EGO ¡  Von Natur aus möchte sich das Ego immer gerne auf sich selbst verlassen. Es hält sich selbst für großartig und größtenteils unfehlbar (wenn man es auch aus taktischen Gründen selten laut ausspricht). ¡  Es weiß, wie Dinge zu laufen haben und was für andere Menschen der optimale Weg wäre. Und wenn es irgendwo scheitert, dann waren es äußere Umstände oder andere Menschen, die daran schuld sind - und es steht wieder auf und geht seinen Weg von neuem weiter. www.chhkw.de 98
  99. 99. DAS EGO ¡  KEIN Ego hat aus sich selbst heraus den Wunsch, sich dem wahren Gott unterzuordnen - denn das würde dem Ego seine Lebensgrundlage entziehen. Es würde dann für die Selbstauflösung stimmen. Und das tut es nicht. ¡  Eine andere Sache ist die Unterordnung unter selbsternannte Götter oder unter einen christlichen Gott „light“. Hier besteht für das Ego keine Gefahr. www.chhkw.de 99
  100. 100. DER EWIGE RATSCHLUSS GOTTES ¡  Und was machte Gott? 1.  Er legte in einem ewigen Ratschluss fest, welche Menschen er dennoch zu sich „ziehen“ will - obwohl das Ego sich dagegen sträubt. Und welche Menschen er ihrem Ego-Willen dauerhaft überlässt. 2.  Er lies den Menschen in diesem Zustand ihren freien Willen - aber nicht mehr ihre Handlungsmacht! 3.  Er hat sich das Recht der Weltregierung selbst vorbehalten. 4.  Er ist ständig zum Wohl und zum Schutz der Seinen aktiv engagiert. 5.  Er sandte seinen Sohn Jesus Christus auf die Erde, damit der die Seinen von den Folgen des Egos, des Vergleichens, des Urteilens, erlöse. www.chhkw.de 100
  101. 101. Zu 1. ¡  Wir haben bereits ausgeführt, dass die Seele, nun vom Ego dominiert, niemals aus sich selbst heraus den Wunsch hat, den Weg zu Gott zu finden. Es würde ihrer jetzigen Natur widersprechen. ¡  Daher hat Gott noch vor Erschaffung der Welt Menschen auserwählt, die den Weg zurück zu ihm finden sollen. ¡  Paulus sagte: „Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, wie er uns in ihm auserwählt hat vor Grundlegung der Welt. Er hat uns vorherbestimmt nach dem Wohlgefallen seines Willens, entsprechend seinem Ratschluss ... Wir, die wir vorherbestimmt sind nach dem Ratschluss seines Willens.“ (aus Epheser 1, 3-11)www.chhkw.de 101 ZU 1.: ER LEGTE FEST, WELCHE MENSCHEN ER – TROTZ EGO – ZU SICH „ZIEHEN“ WILL
  102. 102. ¡  Weiter sagte Paulus: „Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach dem Vorsatz berufen sind. Denn die er zuvor ersehen hat, die hat er auch vorherbestimmt, dem Ebenbild seines Sohnes gleichgestaltet zu werden. Die er aber vorherbestimmt hat, die hat er auch berufen ...“ (aus Römer 8,28.29) ¡  Jesus sagte: „Und das ist der Wille des Vaters, der mich gesandt hat, dass ich nicht verliere von allem, was er mir gegeben hat, sondern dass ich es auferwecke am letzten Tag. Ihr aber glaubt nicht, denn ihr seid nicht von meinen Schafen, wie ich euch gesagt habe. Meine Schafe hören meine Stimme ... (Johannes 6,37 ff und 10,26 ff) www.chhkw.de 102 ZU 1.: ER LEGTE FEST, WELCHE MENSCHEN ER – TROTZ EGO – ZU SICH „ZIEHEN“ WILL
  103. 103. ¡  Nachweise dazu aus der Bibel: Ø (Epheser 1,3-11) (Römer 8,28.29) (Johannes 6,37 ff) (Johannes 10,26 ff) (Römer 9) (Matthäus 20,16) (Matthäus 22,14) (Matthäus 24,22) (Matthäus 24,24) (Matthäus 24,31) (Markus 13,20) (Markus 13,22) (Markus 13,27) (Lukas 18,7) (Römer 8,33) (Kolosser 3,12) (2. Timotheus 2,10) (Titus 1,1) (1. Petrus 1,2) (1. Petrus 2,9) (Offenbarung 17,14) ¡  Ebenso mit ausführlichen Kommentaren nachzulesen bei Augustinus (in der katholischen Kirche als Heiliger verehrt), Martin Luther (Reformator) und Johannes Calvin (Reformator). www.chhkw.de 103 ZU 1.: ER LEGTE FEST, WELCHE MENSCHEN ER – TROTZ EGO – ZU SICH „ZIEHEN“ WILL
  104. 104. ¡  Nicht weil sie geglaubt haben, hat er sie auserwählt, sondern damit sie glauben können! ¡  Wie viele Menschen dazu erwählt wurden und zu welchem Zeitpunkt ihres Lebens sie den Ruf hören - das ist uns nicht bekannt. ¡  Bezeugt ist lediglich, dass sich niemand irgendetwas darauf einbilden solle, denn es geschieht allein aus der Gnade Gottes - und hat nichts damit zu tun, dass diese Menschen ein besseres Leben geführt haben, „geistiger“ waren als andere oder sonst etwas. (Epheser 2,8-10) (Römer 3,14) www.chhkw.de 104 ZU 1.: ER LEGTE FEST, WELCHE MENSCHEN ER – TROTZ EGO – ZU SICH „ZIEHEN“ WILL
  105. 105. ¡  Woher weiß der Mensch, ob er zu den Auserwählten Gottes zählt? ¡  Er weiß es erst dann, wenn die Kraft des Geistes Gottes ihn erleuchtet hat und sein Glauben nicht mehr auf dem eigenen Urteil oder dem anderer Leute basiert. Er hat dann eine Überzeugung, die der Gründe nicht bedarf. Es ist ein Wissen, das seinen Grund in sich selber trägt, auf dem das Herz sicherer und beständiger ruht als auf irgendwelchen Vernunftgründen. Das ist ein Empfinden, das nur aus himmlischer Offenbarung entstehen kann. Jeder einzelne Gläubige erfährt dies bei sich selbst. ¡  Doch der Weg dahin ist meist ein Prozess. Darauf gehen wir unter dem nächsten Punkt noch einmal ein.www.chhkw.de 105 ZU 1.: ER LEGTE FEST, WELCHE MENSCHEN ER – TROTZ EGO – ZU SICH „ZIEHEN“ WILL
  106. 106. ZU 2. UND 3.: EIN FREIER WILLE, ABER KEINE HANDLUNGSMACHT MEHR Zu 2. und 3. ¡  Er lies den Menschen in diesem Zustand ihren freien Willen - aber nicht mehr ihre Handlungsmacht. Er hat sich das Recht der Weltregierung selbst vorbehalten. ¡  Hätte der Mensch mit seinem Ego weiterhin den freien Willen und die Handlungsmacht, so wäre auch eine Rückkehr der Auserwählten zu Gott auszuschließen. Denn deren Ego ist ja kein bisschen „besser“ als das von all den anderen. www.chhkw.de 106
  107. 107. ¡  Den Menschen nun also frei treiben zu lassen - das war keine Alternative. ¡  Auf der anderen Seite wollte Gott sehr wohl, dass der Mensch die Folgen seines Handelns (bewerten, vergleichen, urteilen) spürt. So hatte er es ja auch Adam und Eva verheißen. ¡  Also ließ er dem Menschen den freien Willen, freie Gedanken und freie Wünsche, damit dieser damit sein Ego bedienen kann. www.chhkw.de 107 ZU 2. UND 3.: EIN FREIER WILLE, ABER KEINE HANDLUNGSMACHT MEHR
  108. 108. ¡  Aber er entzog ihm die Handlungsmacht. Ab sofort war Gott derjenige, der genau festlegte, was genau wie zu geschehen hat. In jedem Detail. ¡  Warum? ¡  Um durch „Erziehungsglück“ oder „Erziehungsleiden“ (= Gottes Erziehung) den Seinen den Wunsch in ihr Herz zu legen, ihn zu finden. Und um sie dann vor all den anderen Menschen zu schützen. www.chhkw.de 108 ZU 2. UND 3.: EIN FREIER WILLE, ABER KEINE HANDLUNGSMACHT MEHR
  109. 109. ¡  Ist dann nur für die Auserwählten die Handlungsmacht ausgeschlossen? ¡  Nein. Denn ein bisschen eingreifen, den Rest aber frei laufen zu lassen - das funktioniert nicht. ALLES was wir tun wirkt sich immer auch auf alles andere aus. Gott hat beschlossen, die Weltregierung zu übernehmen und die Handlung aller Menschen zu bestimmen. ¡  Seine Vorsehung, wie sie in der Schrift gelehrt wird, steht im Gegensatz zu jedem Gedanken an „Glück“ und „Zufall“. ¡  Er greift aktiv ein! JEDES Sprechen oder Handeln geschieht nur deshalb, weil Gott es so will! www.chhkw.de 109 ZU 2. UND 3.: EIN FREIER WILLE, ABER KEINE HANDLUNGSMACHT MEHR
  110. 110. ¡  Folgend eine kleine Auswahl aus der Bibel, die uns aufzeigt, dass der Mensch zwar einen eigenen, freien Willen hat, sich selber seine Gedanken machen kann - jedoch keine Handlungsmacht mehr hat: Ø „Die Pläne des Herzens sind Sache der Menschen, aber die rechte Antwort der Zunge kommt von dem Herrn.“ (Sprüche 16,1) Ø „Das Herz des Menschen denkt sich seinen Weg aus, aber der Herr lenkt seine Schritte.“ (Sprüche 16,9) www.chhkw.de 110 ZU 2. UND 3.: EIN FREIER WILLE, ABER KEINE HANDLUNGSMACHT MEHR
  111. 111. Ø In eines Mannes Herzen sind viele Pläne; aber zustande kommt der Ratschluss des Herrn.“ (Sprüche 19,21) Ø „Vom Herrn hängen die Schritte des Mannes ab; was versteht der Mensch von seinem Weg?“ (Sprüche 20,24) Ø „Ich (Gott) bilde das Licht und erschaffe das Finstere, bewirke das Gute und erschaffe das Böse. Ich, der Herr, mache all dieses.“ (Jesaja 45,7) Ø „Ich weiß, Herr, dass der Weg des Menschen nicht in seiner Macht steht, dass der Mann, wenn er geht, seine Schritte nicht lenken kann.“ (Jeremia 10,23) www.chhkw.de 111 ZU 2. UND 3.: EIN FREIER WILLE, ABER KEINE HANDLUNGSMACHT MEHR
  112. 112. Ø „Geschieht auch ein Unglück in der Stadt, das der Herr nicht gewirkt hat?“ (Amos 3,6) Ø Gott allein bestimmt alles: „So erbarmt er sich nun über wen er will, und verstockt, wen er will.“ (Römer 8,19) Ø „… um zu tun, was deine Hand und dein Ratschluss zuvor bestimmt hatte, dass es geschehen sollte.“ (Apostelgeschichte 4,28) Ø Jesus Christus selber sagt, dass nicht einmal ein wertloser Sperling zur Erde falle, ohne dass Gott es wolle. Und dass bei uns Menschen sogar die Haare auf dem Kopf alle gezählt sind. (Matthäus 10,29.30) www.chhkw.de 112 ZU 2. UND 3.: EIN FREIER WILLE, ABER KEINE HANDLUNGSMACHT MEHR
  113. 113. ¡  Um noch deutlicher auszudrücken, dass nichts in der Welt ohne Gottes Bestimmung geschieht, zeigt die Schrift, dass ihm gerade auch das unterworfen ist, was ganz zufällig scheint. ¡  Was wird man mehr dem Zufall zurechnen, als wenn ein Ast vom Baum bricht und dabei einen vorübergehenden Wanderer erschlägt? ¡  Aber Gott sagt ganz im Gegenteil, er habe ihn in die Hand dessen fallen lassen, der ihn töte. (2. Mose 21,13) www.chhkw.de 113 ZU 2. UND 3.: EIN FREIER WILLE, ABER KEINE HANDLUNGSMACHT MEHR
  114. 114. ¡  Und was sollte zufälliger sein, als das Ziehen eines Loses? Ist das Ergebnis nicht dem blinden Glück vorbehalten? ¡  Nein. Gott lehrt, dass selbst das allein seiner Entscheidung zuzuschreiben ist. (Sprüche 16,33) www.chhkw.de 114 ZU 2. UND 3.: EIN FREIER WILLE, ABER KEINE HANDLUNGSMACHT MEHR
  115. 115. ZU 4.: ER IST STÄNDIG ZUM WOHL UND SCHUTZ DER SEINEN AKTIV ENGAGIERT Zu 4. ¡  Er ist ständig zum Wohl und zum Schutz der Seinen aktiv engagiert. ¡  Gott sagt zu den Seinen: „Ich werde dich nie verlassen und dich nicht im Stich lassen. Was bei den Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich. Kein Unglück wird dir zustoßen und keine Plage wird sich deinem Hause nahen.“ (Hebräer 13,5 + Lukas 18,27 + Psalm 91,10) (Dies darf selbstverständlich nicht mit den Lehren eines sogenannten „Wohlstandsevangeliums“ verwechselt werden!) ¡  Der Herr sorgt dafür, dass die Füße der Seinen nicht an einen Stein stoßen. (Psalm 91,12)www.chhkw.de 115
  116. 116. ¡  Jesus Christus wurde in der Bergpredigt sehr eindeutig: Ø „Darum sage ich euch: Sorgt euch nicht um euer Leben, was ihr essen und was ihr trinken sollt, noch um euren Leib, was ihr anziehen sollt! … Sehet die Vögel des Himmels an: sie säen nicht und ernten nicht, sie sammeln auch nicht in die Scheunen, und euer himmlischer Vater ernährt sie doch. Seid ihr nicht viel mehr wert als sie? (Matthäus 6,25.26) www.chhkw.de 116 ZU 4.: ER IST STÄNDIG ZUM WOHL UND SCHUTZ DER SEINEN AKTIV ENGAGIERT
  117. 117. ¡  Und weiter: Ø „Wer aber von euch kann durch seine Sorgen etwas bewirken? (seiner Lebenslänge eine einzige Elle hinzusetzen?) Und warum sorgt ihr euch um die Kleidung? Betrachtet die Lilien des Feldes, wie sie wachsen! Sie mühen sich nicht und spinnen nicht. (Matthäus 6,27.28) Ø „Darum sollt ihr nicht sorgen und sagen: was werden wir essen? Oder: was werden wir trinken? Oder: womit werden wir uns kleiden? Denn … euer himmlischer Vater weiß, dass ihr das alles benötigt.“ (Matthäus 6,31.32) Ø „Darum sollt ihr euch nicht sorgen um den morgigen Tag; denn der morgige Tag wird für das Seine sorgen.“ (Matthäus 6,34) www.chhkw.de 117 ZU 4.: ER IST STÄNDIG ZUM WOHL UND SCHUTZ DER SEINEN AKTIV ENGAGIERT
  118. 118. ¡  Aber warum gibt es auch Christen, die Probleme haben? ¡  Dies kann drei Gründe haben: 1.  Die Verpackung entspricht nicht dem Inhalt. 2.  Erziehungsglück und Erziehungsleiden. 3.  Gott wird nicht wirklich um Abhilfe gebeten. www.chhkw.de 118 ZU 4.: ER IST STÄNDIG ZUM WOHL UND SCHUTZ DER SEINEN AKTIV ENGAGIERT
  119. 119. ¡  Folgend möchten wir auf diese drei Punkte näher eingehen: 1.  Nicht jeder, der sich Christ nennt, ist auch tatsächlich ein Christ oder zählt zu den Auserwählten Gottes. Wie viele gibt es, die jeden Sonntag in die Kirche gehen, allein um sich zu zeigen oder gesellschaftlichen Erwartungen nachzukommen. Es gibt sogar Priester und Pfarrer, die ihren „Job“ aus nicht- christlichen Erwägungen heraus ausüben. Doch Gott erkennt die Herzen! www.chhkw.de 119 ZU 4.: ER IST STÄNDIG ZUM WOHL UND SCHUTZ DER SEINEN AKTIV ENGAGIERT
  120. 120. 2.  Wir haben zuvor beschrieben, dass kein Seele von alleine den Weg zu Gott finden kann. Seine Auserwählten lässt Gott daher Situationen im Leben durchlaufen, aufgrund derer sie die Machtlosigkeit oder Hilflosigkeit des Egos erkennen (Erziehungsglück oder Erziehungsleiden). -  Ist dies einmal ehrlich erkannt, „zieht“ er sie, indem er ihr Wollen anschiebt: „Gott ist es, der in euch sowohl das Wollen als auch das Vollbringen wirkt nach seinem Wohlgefallen.“ (Philipper 2,13) www.chhkw.de 120 ZU 4.: ER IST STÄNDIG ZUM WOHL UND SCHUTZ DER SEINEN AKTIV ENGAGIERT
  121. 121. -  Für manch eine Seele reicht schon eine einzige Situation unbeschreiblichen Glücks im Leben aus, um trotz aller Einwände des Egos den einzig wahren Gott bekennen zu können. Oder ein einziges schlimmes Erlebnis. Und manch einer hat den Schuss nach sechs Firmenpleiten und schwerer Krankheit immer noch nicht gehört. -  Damit wir uns nicht falsch verstehen: das ist nicht schlimm. Denn der, den Gott zu den Seinen zählt, der wird den Schuss früher oder später hören. Und ganz sicher noch zu Lebzeiten. Es wird dann nur die Schraube des Erziehungsglücks oder des Erziehungsleidens stärker angezogen.www.chhkw.de 121 ZU 4.: ER IST STÄNDIG ZUM WOHL UND SCHUTZ DER SEINEN AKTIV ENGAGIERT
  122. 122. -  Manch einer wird zu Beginn dieses Weges von seinem Ego getrieben, „Kompromisslösungen“ zu finden und den Gott der Bibel etwas abzuwandeln. -  Man glaubt dann z.B. an die „Weltseele“, ein „Wohlstandsevangelium“, usw. Allein unter dem Mantel der christlichen Gemeinden gibt es viele erdachte Lehren, die bloße Schminke und ohne Bestand sind. -  Aber das macht nichts. Gott führt die Seinen sicher zum Ziel. Auch wenn es manchmal etwas länger dauert und zwischendurch - neben all der aktiven Hilfe Gottes - immer mal wieder Erziehungsglück oder Erziehungsleiden weiterhelfen müssen. www.chhkw.de 122 ZU 4.: ER IST STÄNDIG ZUM WOHL UND SCHUTZ DER SEINEN AKTIV ENGAGIERT
  123. 123. 3.  Es gibt viele Christen die selten beten. Entweder weil sie sich der Bedeutung nicht bewusst sind, oder weil sie sich sagen: ‚Gott weiß von alleine, was uns bedrückt und was uns nützlich ist.‘ -  Ja, hin und wieder kommt Gott den Seinen zu Hilfe, ohne dass sie ihn darum gebeten haben. Aber er kennt uns Menschen. Er weiß, dass wir alles, was „von alleine“ geschieht, sehr schnell dem Zufall oder anderen Ursachen zuschreiben. -  Daher fordert Gott die Seinen eindringlich dazu auf, alles was gut tun würde von ihm zu erbitten. Und dabei niemals daran zu zweifeln, dass er für sie sorgt! www.chhkw.de 123 ZU 4.: ER IST STÄNDIG ZUM WOHL UND SCHUTZ DER SEINEN AKTIV ENGAGIERT
  124. 124. -  Jesus Christus sagte: „So ihr den Vater etwas bitten werdet in meinem Namen, so wird er‘s euch geben.“ (Johannes 16,23) -  Paulus lehrte: „Und betet stets in allem Anliegen.“ (Epheser 6,18) -  Jakobus lehrte: „Leidet jemand von euch Unrecht? Er soll beten! (Jakobus 5,13) -  „Wenn aber jemand unter euch an Weisheit mangelt, so erbitte er sie von Gott ... so wird sie ihm gegeben werden. Er bitte aber im Glauben und zweifle nicht.“ (Jakobus 1, 5.6) www.chhkw.de 124 ZU 4.: ER IST STÄNDIG ZUM WOHL UND SCHUTZ DER SEINEN AKTIV ENGAGIERT
  125. 125. ZU 5.: JESUS CHRISTUS Zu 5. ¡  Gott sandte seinen Sohn Jesus Christus auf die Erde, damit der die Seinen von den Folgen des Egos, des Vergleichens, des Urteilens, erlöse. ¡  Um den wahren Gott zu erkennen, ist das Erkennen Jesu Christi und der Glaube an ihn unabdingbar. Der Sohn Gottes sagte: „Wer an mich glaubt, der hat ewiges Leben“. (Johannes 6,47) www.chhkw.de 125
  126. 126. VERTIEFUNG ¡  Die Frage, warum das Kommen Jesu Christi, sein Kreuzestod und seine Auferstehung für die Erlösung der Auserwählten Gottes erforderlich war, ist essentiell für den christlichen Glauben. Ebenso das Gebet. Diese Themen sind zu wichtig, um hier im Rahmen dieses Beitrags „nebenbei“ mit behandelt zu werden. ¡  Wer hier tiefer einsteigen möchte, dem sei u.a. das Buch „Grundlagen des Glaubens“ (John MacArthur, ISBN 9783935558747) empfohlen. www.chhkw.de 126
  127. 127. ZUSAMMENFASSUNG Zusammenfassung: ¡  Erfolg in Ihrem Leben basiert nicht auf Fleiß, Glück und Zufall. Er liegt alleine in der Hand Gottes. ¡  Wenn wir unser Leben unter die Obhut Gottes stellen, wird ER für uns sorgen. Jeden Tag. www.chhkw.de 127
  128. 128. OFFENE FRAGEN? Manch einer wird nun fragen: ¡  Was bedeutet dieses „sich unter die Obhut Gottes zu stellen“ in der täglichen Praxis ganz konkret? ¡  Welche Bedeutung hat das Gebet? Und wie betet man? ¡  Was sind die Grundlagen des Glaubens? ¡  Wie kann das in meinem Leben Wirklichkeit werden? www.chhkw.de 128
  129. 129. EINFÜHRUNG IN DIE TÄGLICHE PRAXIS ¡  Interessierte können sich gerne mit Mitarbeitern des Christlichen Hilfs- und Kulturwerks e.V. in Verbindung setzen um in diese Fragen tiefer eingeführt zu werden. ¡  Rufen Sie uns einfach an oder schreiben Sie eine E-Mail an: rat@chhkw.de www.chhkw.de 129
  130. 130. QUELLENANGABEN Mit diesem Beitrag soll die ursprüngliche Fragestellung (Erfolg in Ihrem Leben! Auf Basis von Fleiß, Glück und Zufall?) so kurz und übersichtlich wie möglich beantwortet werden. Wir bitten um Verständnis, dass nicht alle Gesichtspunkte berücksichtigt werden konnten und dass diese komprimierte Form notwendigerweise nur Teilaspekte des Gesamten darstellt. Für einen noch tieferen Einstieg empfehlen wir das Studium der Bibel und die Bücher „Grundlagen des Glaubens“ (John MacArthur, ISBN 9783935558747) und „Institutio - Unterricht in der christlichen Religion“ (Calvin, ISBN 9783788723279). Bei den Recherchen wurden die folgenden Quellen herangezogen: ¡  Die Bibel (Schlachter 2000 +1951, Elberfelder 1905 +1871, Luther 1912, Neue Genfer 2011) ¡  „Institutio - Unterricht in der christlichen Religion“ (Calvin, ISBN 9783788723279) ¡  „Vom unfreien Willen“ (Martin Luther, Download im Internet möglich) ¡  Augustinus („Bekenntnisse“, ISBN 9783865391780/„Vom Gottesstaat“, ISBN 9783423343930/u.a.) Wir weisen auch darauf hin, dass es unter den verschiedenen Kirchen und Gemeinden in Detailfragen schon mal unterschiedliche Auffassungen gibt. Die Ausführungen zu Teil 2 (Die christliche Religion) stimmen daher nicht immer in jedem Einzelfall mit der Auffassung aller Mitglieder oder aller Mitarbeiter des Christlichen Hilfs- und Kulturwerks e.V. überein. www.chhkw.de 130

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