Lernen – aber richtig ...




Grundlagen des effektiven Lernens –
Ein Überblick für Handelsfachwirte
Genial Lernen


  Die Grundlagen für
gehirngerechtes Lernen




 Die Welt, die wir sehen, entsteht im Gehirn,
    dort bau...
Die Basis des menschlichen Gehirns

Ein Netzwerk von Nervenzellen (>100 Milliarden)
Neuronen bilden untereinander Kontakte...
Netzwerk Gehirn- Nervenzellen




                                4
Bau einer Nervenzelle



                          - Informationsaufnahme
                 Zellkörper – Informationsverarb...
Expedition ins Gehirn

       Großhirnrinde


 Gyrus cinguli



  Thalamus

      Kleinhirn



Hippocampus
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Das quot;Limbische Systemquot;

            Sammelbezeichnung für eine Funktionseinheit
            aus Teilen des Großhir...
Hippocampus



sämtliche am Tag gesammelten
Eindrücke, Erlebnisse, Informationen - z.B. Lerninhalte - erst
einmal „zwische...
Amygdala –
                       und die Angst lernt mit



Ohne sie wäre unser Leben monoton und gefährlich.
Sie ist wie...
Dopamin


− spielt bei Freude und beim Glücksgefühl
  eine zentrale Rolle

− wirkt beim Lernen wie ein Verstärker



 Rich...
„Karten“ im Kopf

         Lernen hinterlässt im menschlichen
         Gehirn messbare Spuren (kortikale Karten)

Wichtige...
Lernen im Schlaf

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Im Tiefschlaf findet in unse...
Die Bedeutung des REM-Schlafes




                                 13
Lernen mit Musik


      Für das Lernen besonders hilfreich ist Musik,
die 56 bis 64 Schläge pro Minute aufweist (Herzschl...
Entspannung beim Lernen

Schritt 1: Sauerstoff

Schritt 2: Gehirnhälften verbinden

Schritt 3: Thymusdrüse aktivieren

Sch...
Lerntypen

Wir behalten oder nehmen auf:

10% von dem was wir lesen

20% von dem, was wir hören

30% von dem, was wir sehe...
Lerntypen




Der visuelle Lerntyp: Lernen durch Sehen

Der auditive Lerntyp: Lernen durch Hören

Der kommunikative Lernty...
Wie helfe ich mir selbst
  bei Konzentrationsproblemen?


     Konzentration hängt ab von :

     o Tageszeit

     o inne...
Effektiv Lernen

Zum effektiven Lernen ist eine möglichst große
Beteiligung und Nutzung aller Sinne am besten.


Je mehr W...
Lerntipps

Notizen machen

Zu übersichtlichen Notizen gehören:

• Datum

• Thema / Überschrift / Unterthemen

• Beispiele
...
Lerntipps

  Aktiv mitarbeiten
 innere und äußere Selbstbeteiligung am Lernprozess
 zielbewusste Teilnahme am Unterricht...
Mitschrifttipps
•   Groß genug schreiben
•   Aktiv mitdenken
•   Das Thema im Auge behalten
•   Mitschrift erst dann, wenn...
Die 3 Gedächtnisprinzipien



 Assoziation

 Vorstellungsvermögen

 Speicherplatz   (Ordnung und Struktur)
Kreativität und Gedächtnis
Fantasie
                          F
Alle Sinne einsetzen
                              A
Reihe...
Mnemotechnik

= „Gedächtniskunst“
entwickelt Merkhilfen (Eselsbrücken, z. B. als
Merksatz, Reim, Schema, Grafik.

Mnemotec...
Beispiel einer Mnemotechnik

„Mein Vater erklärt mir jeden Sonntag unsere neun
Planeten.“ Dabei steht jeder der
Anfangsbuc...
Beispiel- Mnemotechnik
Jeder Gletscher besitzt ein
Nähr- und ein Zehrgebiet
Stellen Sie sich vor, Sie stehen hoch oben im
...
Spezielle Mnemotechniken

   Zahlenlernen
   Assoziationstechnik
   Ersatzwortmethode
   Loci (Routen)-Methode
   Maj...
Zahlen- Mnemotechnik
                    6 = Elefant
00 = Spiegelei


                    7 = Zwerg
1= Baum/
Kerze


     ...
Beispiel: Die Zahl 9 7 3 6 soll gelernt werden



Ihre Katze (9) läuft unruhig durch die Wohnung
und krümmt sich − plötzli...
Die Assoziationstechnik

Ein Zweibein saß auf einem Dreibein und aß ein
Einbein.
Da kam ein Vierbein und stahl dem Zweibei...
Beispiel – Assoziationstechnik
       bzw. Ersatzwortmethode

Was fällt Ihnen etwa zu Herrn Nuskowsky ein?

Herr Nuskowsky...
Ersatzwortmethode

Lernmaterial, zu dem schwer Assoziationen zu bilden
sind (Vokabeln Fremdwörtern Personennamen)

Beispie...
Locitechnik
               (lateinisch locus = Ort)

Methode, sich Dinge in einer bestimmten
Reihenfolge zu merken.

     ...
Beispiel- Locitechnik
Sie wollen sich 10 Begriffe in der richtigen
Reihenfolge merken:

Von Zuhause in die Arbeit haben Si...
ÜBUNG:

Fußball
Füller
Arbeitsbericht
Schokoriegel
Kerze
Seife
Handtuch
Fotoapparat
Flasche
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Major –System
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         Ersatz-
Ziffer                 Merkhilfen
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Major –System
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Major –System
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ÜBUNG:

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Mind Mapping
Basisleistung des Gehirns


gerichtete/fokussierte Aufmerksamkeit
(= Konzentrationsfähigkeit)

die Steigerung der Aufmerks...
Konzentrationsübung- finde Tiernamen

Ein zwielichtiger, großer Kerl verschaffte sich in einer
zerstreuten Phase seines Le...
Ein zwielichtiger, großer Kerl verschaffte sich in einer
zerstreuten Phase seines Lebens einen nicht ganz
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Lernmotive und Lernmotivation
Bildungsmotivation
Gedächtnisdauer nach Eccles
Ultrakurzzeitgedächtnis
speichert sehr kurz (für ca. 0,5 - 2 Sek.) unkodiert
weitgehend alle Sinnesdaten (Filter)
Kurzzeit...
Lernzeiten

10 Minuten TRAINING
ca. 7 Min „Nachbearbeiten“




                       www.birkenbihl.de
Die neue Gehirnforschung zeigt:
           Es ist nie zu spät!

PERKINS spricht von lernbarer Intelligenz!

Wir können auc...
Lebenslanges Lernen
   Bewusstheit durch Bewegung

Wer lebenslang neues hinzulernt, sorgt für
  seine NEUROGENESE und somi...
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    1. 1. Lernen – aber richtig ... Grundlagen des effektiven Lernens – Ein Überblick für Handelsfachwirte
    2. 2. Genial Lernen Die Grundlagen für gehirngerechtes Lernen Die Welt, die wir sehen, entsteht im Gehirn, dort bauen wir Bilder, die wir kennen. 2
    3. 3. Die Basis des menschlichen Gehirns Ein Netzwerk von Nervenzellen (>100 Milliarden) Neuronen bilden untereinander Kontakte (Synapsen). Jedes Neuron kann bis zu 10.000 solcher Synapsen mit anderen Nervenzellen entwickeln. Kontaktstellen sind extrem veränderbar. Veränderungen an diesen Kontakten = neuronale Basis für unser Gedächtnis. 3
    4. 4. Netzwerk Gehirn- Nervenzellen 4
    5. 5. Bau einer Nervenzelle - Informationsaufnahme Zellkörper – Informationsverarbeitung Informationsübertragung Informationsweiterleitung- 5
    6. 6. Expedition ins Gehirn Großhirnrinde Gyrus cinguli Thalamus Kleinhirn Hippocampus Amygdala Hirnstamm 6
    7. 7. Das quot;Limbische Systemquot; Sammelbezeichnung für eine Funktionseinheit aus Teilen des Großhirns sowie Teilen des Zwischenhirns Zum limbischen System gehören u.a. Hippocampus und Amygdala (Mandelkern). Entscheidende Rolle bei Übertragung von Informationen ins Langzeitgedächtnis. Emotionale Bewertung aufgenommener Informationen 7
    8. 8. Hippocampus sämtliche am Tag gesammelten Eindrücke, Erlebnisse, Informationen - z.B. Lerninhalte - erst einmal „zwischengespeichertquot;. Besitzt nur begrenzte Kapazität Informationen Großhirnrinde (den Sitz des Langzeitgedächtnisses) Dort werden sie mit bereits vorhandenen Inhalten verknüpft und dauerhaft „gespeichertquot;. 8
    9. 9. Amygdala – und die Angst lernt mit Ohne sie wäre unser Leben monoton und gefährlich. Sie ist wie eine gute Freundin und verdient daher mehr Aufmerksamkeit. Angst schließt Kreativität aus! Beim Lernen „unter Angst“ lernen wir die Angst gleich mit! „Wer lacht, lernt nicht“. 9
    10. 10. Dopamin − spielt bei Freude und beim Glücksgefühl eine zentrale Rolle − wirkt beim Lernen wie ein Verstärker Richtiges Lernen macht nicht nur schlau, sondern auch glücklich! 10
    11. 11. „Karten“ im Kopf Lernen hinterlässt im menschlichen Gehirn messbare Spuren (kortikale Karten) Wichtige Bereiche der Körperoberfläche nehmen auf der Karte mehr Platz ein Linke Hemisphäre: logisches Denken, Sprache, analytisches denken Rechte Hemisphäre: Musikalität, Kreativität, Räumliches Vorstellungsvermögen, Emotionalität 11
    12. 12. Lernen im Schlaf quot;Der Traum des Pharaosquot; Im Tiefschlaf findet in unseren Gehirnen die „Verschiebearbeitquot; vom Hippocampus in die Großhirnrinde stattfindet. Das Ordnen, Sortieren und Strukturieren erfolgt dann in der REM-Phase. Wenn neue Inhalte hinzukommen, werden bestehende Strukturen im Gehirn verändert oder umorganisiert. Vor dem Einschlafen nur Positives denken! 12
    13. 13. Die Bedeutung des REM-Schlafes 13
    14. 14. Lernen mit Musik Für das Lernen besonders hilfreich ist Musik, die 56 bis 64 Schläge pro Minute aufweist (Herzschlag eines Menschen im entspannten Zustand). 14
    15. 15. Entspannung beim Lernen Schritt 1: Sauerstoff Schritt 2: Gehirnhälften verbinden Schritt 3: Thymusdrüse aktivieren Schritt 4: Reflexzonen im Ohr motivieren 15
    16. 16. Lerntypen Wir behalten oder nehmen auf: 10% von dem was wir lesen 20% von dem, was wir hören 30% von dem, was wir sehen 50% von dem, was wir hören+ sehen 70% von dem, was wir selbst sagen 90% von dem, was wir selbst tun 16
    17. 17. Lerntypen Der visuelle Lerntyp: Lernen durch Sehen Der auditive Lerntyp: Lernen durch Hören Der kommunikative Lerntyp: Lernen durch Gespräche Der motorische Lerntyp: Lernen durch Ausprobieren 17
    18. 18. Wie helfe ich mir selbst bei Konzentrationsproblemen? Konzentration hängt ab von : o Tageszeit o inneren und äußeren Reizen o Auge und Ohr o Sauerstoff und Flüssigkeit Konzentrationsfähigkeit muss erlernt und regelmäßig geübt werden! 18
    19. 19. Effektiv Lernen Zum effektiven Lernen ist eine möglichst große Beteiligung und Nutzung aller Sinne am besten. Je mehr Wahrnehmungsfelder im Gehirn beteiligt sind, desto mehr gedankliche Verknüpfungen können zu dem Lernstoff hergestellt werden 19
    20. 20. Lerntipps Notizen machen Zu übersichtlichen Notizen gehören: • Datum • Thema / Überschrift / Unterthemen • Beispiele • notwendige Übungen - Nacharbeiten 20
    21. 21. Lerntipps Aktiv mitarbeiten  innere und äußere Selbstbeteiligung am Lernprozess  zielbewusste Teilnahme am Unterricht durch Zuhören, Mitdenken, Mitreden und Mitschreiben. Von Zeit das Gehörte überdenken  Ist ein roter Faden noch erkennbar, oder verstehe ich nicht mehr, was ich höre?  Langeweile? - vorauszudenken versuchen.  Andere Meinung- Gegenargumente suchen und notieren. Dadurch lerne ich Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden! 21
    22. 22. Mitschrifttipps • Groß genug schreiben • Aktiv mitdenken • Das Thema im Auge behalten • Mitschrift erst dann, wenn Sinnabschnitt beendet • Zusammenhänge erkennen (Mind Maps) • Notiere nur das Wesentliche • Benutze sinnvolle Abkürzungen • Namen/ unbekannte Fachbegriffe nicht abkürzen • Zusammenhänge erkennbar machen 22
    23. 23. Die 3 Gedächtnisprinzipien  Assoziation  Vorstellungsvermögen  Speicherplatz (Ordnung und Struktur)
    24. 24. Kreativität und Gedächtnis Fantasie F Alle Sinne einsetzen A Reihenfolge und Ordnung R Bewegung B Erotik E Nummerierung N Positives Denken P Reichtum an Farben Assoziation R Codes A Humor C Tiefere Eindrücke H T
    25. 25. Mnemotechnik = „Gedächtniskunst“ entwickelt Merkhilfen (Eselsbrücken, z. B. als Merksatz, Reim, Schema, Grafik. Mnemotechniken aber auch komplexe Systeme, mit deren Hilfe man sich ganzer Bücher oder Listen mit tausenden von Wörtern oder tausendstelliger Zahlen sicher erinnern kann.
    26. 26. Beispiel einer Mnemotechnik „Mein Vater erklärt mir jeden Sonntag unsere neun Planeten.“ Dabei steht jeder der Anfangsbuchstaben für einen Planeten. Das M in Mein für Merkur (sonnennächster Planet), das V in Vater für Venus (zweitnächster Planet von der Sonne aus), und so weiter für Erde, Mars, Jupiter, Saturn, Uranus, Neptun, Pluto.
    27. 27. Beispiel- Mnemotechnik Jeder Gletscher besitzt ein Nähr- und ein Zehrgebiet Stellen Sie sich vor, Sie stehen hoch oben im Gebirge, barfuß auf kaltem Eis. Sie schauen in Richtung Bergspitze und sehen ein riesiges Gebiet, eine dicke Schneedecke worauf köstliche Nahrungsmittel liegen. Sie erkennen das Nährgebiet. Sie wenden Ihren Blick Richtung Tal und sehen wir diese mächtige, kalte Eismasse kleiner, ... ausgezehrt wird.
    28. 28. Spezielle Mnemotechniken  Zahlenlernen  Assoziationstechnik  Ersatzwortmethode  Loci (Routen)-Methode  Major-System  Lernkartei  Mind Mapping
    29. 29. Zahlen- Mnemotechnik 6 = Elefant 00 = Spiegelei 7 = Zwerg 1= Baum/ Kerze 8 = Sanduhr 2 = Schwan 3 = Dreizack 9 = Katze 4= Vierklee 10= Zehe 5 = Hand
    30. 30. Beispiel: Die Zahl 9 7 3 6 soll gelernt werden Ihre Katze (9) läuft unruhig durch die Wohnung und krümmt sich − plötzlich muss Sie sich übergeben und würgt einen kleinen wütenden Zwerg (7) hervor, der sofort mit einem Dreizack (3) auf Sie losstürmt. Sie ergreifen panisch einen Stoßzahn (6) und spießen den Zwerg auf.
    31. 31. Die Assoziationstechnik Ein Zweibein saß auf einem Dreibein und aß ein Einbein. Da kam ein Vierbein und stahl dem Zweibein das Einbein. Daraufhin nahm das Zweibein das Dreibein und warf es nach dem Vierbein. Bildhafte Vorstellung entwickeln
    32. 32. Beispiel – Assoziationstechnik bzw. Ersatzwortmethode Was fällt Ihnen etwa zu Herrn Nuskowsky ein? Herr Nuskowsky könnte doch mit einer Nuss auf dem Kopf Ski fahren. Sehen Sie, wie gerade er sich halten muss, damit die Nuss nicht herunterfällt? Je unsinniger das Bild, desto leichter prägt sich der Name ein!
    33. 33. Ersatzwortmethode Lernmaterial, zu dem schwer Assoziationen zu bilden sind (Vokabeln Fremdwörtern Personennamen) Beispiel: quot;anachronistisch„ (falsche zeitliche Einordnung von Ereignissen) quot;Annaquot;, quot;Kronequot; und quot;Tisch„ Csikszentmihalyi (sprich: Tschik-sent-mihai)
    34. 34. Locitechnik (lateinisch locus = Ort) Methode, sich Dinge in einer bestimmten Reihenfolge zu merken. Mögliche Plätze: Wohnung, Häuser  Öffentliche Plätze  Straßen  Museen  eigener Körper 
    35. 35. Beispiel- Locitechnik Sie wollen sich 10 Begriffe in der richtigen Reihenfolge merken: Von Zuhause in die Arbeit haben Sie sich z. B. folgende Orte in dieser Reihenfolge gemerkt: Haustür- Gartentor- Cafe- Apotheke- Bäckerei- Post- Bahnübergang- Wiese- Tor- Arbeitsstätte Zu merken sind: Fußball, Füller, Arbeitsbericht, Schokoriegel, Kerze, Seife, Handtuch, Fotoapparat, Flasche, Joghurt
    36. 36. ÜBUNG: Fußball Füller Arbeitsbericht Schokoriegel Kerze Seife Handtuch Fotoapparat Flasche Joghurt
    37. 37. Major –System Zuordnung von Lauten zu Ziffern Ersatz- Ziffer Merkhilfen konsonanten 0 s,z,ß,ss vgl. englisch zero t könnte man mit einer 1 verwechseln, d 1 t,d ist lautverwandt 2 n n hat zwei Beine 3 m m hat drei Beine 4 r vier endet mit R 5 l L erinnert an die römische Ziffer 50 6 ch,j,sch s -e- chs hat viele s (j wie Dschungel) 7 k,g,ck 7 ist eine G -lü- ck -szahl 8 f,v,w,ph V8 Motor bei VW 9 ist ein spiegelverkehrtes P oder 9 p,b verdrehtes B (beide sind lautverwandt)
    38. 38. Major –System 11= Tod 12= Ton 0= Hose 13= Dom 1= Tee 14= Teer 2= Noah 15= Diele…. 3= Oma 20= Nase 4= Reh 30= Maus 40= Rose 5= Löwe 50= Lasso 6= Schuh 60= Schuss 7= Kuh 70= Käse 8= Pfau 80= Fass 9= Bau 90= Bus 10= Dose 1/d + 0/s 100= Dosis
    39. 39. Major –System Beispiel: 9 6 1 Teppich hat den Zahlenwert 196 Latte hat den Zahlenwert 51 Die Kombination quot;6 59 16quot; könnte dann etwa quot;Ich liebe dichquot; bedeuten. ich = 6= ch,j,sch liebe = 59= 5= l/ 9= b,p dich = 1= d,t/ 6= ch,j,sch
    40. 40. ÜBUNG: 1582= TELEFO ………… Welcher Begriff? N 1= t,dth 5= l 8= f,ph,v,w 2= n Geschenk 7627= ………… Welcher Begriff? 7= g,k,ck,c 6= sch,j,ch,g 2= n 7= g,k,ck,c
    41. 41. Beispiel 851 4292 703 584 Feld Rennbahn Gemse Läufer
    42. 42. „Klassischequot; Methode der Mnemotechnik - die Lernkartei Bei richtig ins nächste Fach! Bei falsch zurück in Fach 1!
    43. 43. Mind Mapping
    44. 44. Basisleistung des Gehirns gerichtete/fokussierte Aufmerksamkeit (= Konzentrationsfähigkeit) die Steigerung der Aufmerksamkeit ist die Konzentration
    45. 45. Konzentrationsübung- finde Tiernamen Ein zwielichtiger, großer Kerl verschaffte sich in einer zerstreuten Phase seines Lebens einen nicht ganz sauberen Schundroman. Dadurch ermuntert, brach er mit Gewalt in ein Lebensmittelgeschäft ein und schlug einen bärtigen Mann nieder, welcher gerade am Eisenherd stand, den er abstauben wollte. Dann drehte er ihn um, nahm sein Geld, etwa achthundert Mark, ruhte sich am Tisch lange aus, denn die Luft ging ihm aus. Anschließend lief er kellerwärts, zertrat Telefon und Inventar, entdeckte ein Zahl von Tischweinen. In großen Dosen entdeckte er Rosentee, trank am Elektroherd stehend alles schnell aus, floh, dabei Geld und Wein mitnehmend.
    46. 46. Ein zwielichtiger, großer Kerl verschaffte sich in einer zerstreuten Phase seines Lebens einen nicht ganz sauberen Schundroman. Dadurch ermuntert, brach er mit Gewalt in ein Lebensmittelgeschäft ein und schlug einen bärtigen Mann nieder, welcher gerade am Eisenherd stand, den er abstauben wollte. Dann drehte er ihn um, nahm sein Geld, etwa achthundert Mark, ruhte sich am Tisch lange aus, denn die Luft ging ihm aus. Anschließend lief er kellerwärts, zertrat Telefon und Inventar, entdeckte ein Zahl von Tischweinen. In großen Dosen entdeckte er Rosentee, trank am Elektroherd stehend alles schnell aus, floh, dabei Geld und Wein mitnehmend.
    47. 47. Lernmotive und Lernmotivation
    48. 48. Bildungsmotivation
    49. 49. Gedächtnisdauer nach Eccles
    50. 50. Ultrakurzzeitgedächtnis speichert sehr kurz (für ca. 0,5 - 2 Sek.) unkodiert weitgehend alle Sinnesdaten (Filter) Kurzzeitgedächtnis- Kapazität beträgt etwa sieben Objekte (merken in Chunks) Langzeitgedächtnis- Inhalte in Form von Verbindungen zwischen Neuronen gespeichert (also als Hirnstruktur)
    51. 51. Lernzeiten 10 Minuten TRAINING ca. 7 Min „Nachbearbeiten“ www.birkenbihl.de
    52. 52. Die neue Gehirnforschung zeigt: Es ist nie zu spät! PERKINS spricht von lernbarer Intelligenz! Wir können auch im hohen Alter noch beginnen, zu lernen und das ist es, was unser Gehirn auf Trab bringt Indem wir die Methode ändern, ändern wir die Ergebnisse!
    53. 53. Lebenslanges Lernen Bewusstheit durch Bewegung Wer lebenslang neues hinzulernt, sorgt für seine NEUROGENESE und somit für höchstmögliche Gesundheit!
    54. 54. Viele n Da Aufm nk fü r Ihr erks e amk eit

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