2012 GESCHÄFTSBERICHT
LEISTUNG I KOMPETENZ I NETZWERK
INHALT
   1	     Grußwort des Oberbürgermeisters Christoph Palm
   2	     Vorwort des Geschäftsführers Dr. Christoph Runde
   3	     Jubiläum: 10 Jahre VDC


   5	     Leistung
   6	Geschäftsfelder
   7	     Beschaffung Fachinformation
   8	     Kontaktvermittlung
   9	     Außendarstellung und Marketing
   10	    Einwerbung von Fördermitteln
   11	Technologietransfer
   12	    Veranstaltungen & Workshops
   15	    Wir in den Medien
   17	Mitgliedschaft
   18	Partnerschaft


   19	Kompetenz
   20 	   Projekt TechVis
   21	    Projekt IMOSHION und InfoPro
   22 	   Projekt ACCESS und CEBBIS
   23	    Projekt OpiNet
   24	    Projekt 3D Kursus und AutoBauLog
   25	    Projekt Windkraft-Visualisierung
   26	Auszeichnungen
   28	    Gremienarbeit des VDC


   29	Netzwerk
   30	    Bern University of Applied Science – Computer Perception and Virtual Reality Research Group
   31 	   Bitmanagement – Marktposition im Geschäftsjahr 2011 weiter gefestigt
   32	    davit GmbH data audio video it – Fraunhofer IAO Immersive Engineering Lab
   34	    ESI Engineering Systems International GmbH – Firmenportrait ESI Group
   36	    Fraunhofer IAO – VRfx – Optimierte, anmutungstreue Visualisierung in VR
   38	    Hochschule Reutlingen Virtual Reality Laboratory – Zukunft gestalten in virtueller Realität
   40	    InMediasP GmbH – Virtual Reality als Werkzeug und Methode der Produktentwicklung
   42	    Kerler Kommunikation GmbH & Co. KG – Virtual Goes Reality
   44	    Lauer & Weiss – Verzahnung von Konstruktion, Strukturanalyse und Strömungssimulation
   46	    LumoGraphics GmbH – 3D visualisation of medical device configurations
   48	    Lifecycle Engineering Solutions Center (LESC) – Emotionsforschung in Virtueller Realität
   49	    Palette CAD GmbH – Palette Sketch – für Kundenpräsentationen, die ins Schwarze treffen
   50	    projectiondesign Deutschland GmbH
   51	    Rems-Murr-Kreis – Unser Erfolgsrezept: Hightech und Lebensqualität
   52	    Visenso GmbH – Virtuelle Produktwelt für Medizintechnikhersteller KLSmartin
   54	    Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS) – Innovative Kräfte der Region bündeln
   55	    Wurzel Medien – Medienwerkstatt und Traumfabrik fürs Marketing
   56	    Mitglieder, Assoziierte und Partner des VDC Fellbach
   65	    Neue Mitglieder und Assoziierte 2012
   66	    Das Team
Grußwort des Oberbürgermeisters
Christoph Palm




                                                Christoph Palm
                                                Oberbürgermeister,
                                                Vorstandsvorsitzender des
                                                Virtual Dimension Center Fellbach



Im Jahr 2012 kann das Virtual Dimension Center (VDC) Fellbach          Diese gute Sichtbarkeit weit über die Region hinaus hat sich in
auf 10 Jahre erfolgreiche Netzwerkarbeit zurückblicken. Gestartet      den letzten Jahren sogar noch weiterentwickelt. Bedingt durch
mit nur 14 Gründungsmitgliedern, von denen uns 11 bis heute            den Umstand, dass am VDC sehr nachhaltig gearbeitet wird – und
die Treue gehalten haben, konnten wir das VDC mittlerweile auf         eben nicht nur im Rahmen eines zeitlich befristeten Projekts – konn-
über 70 Mitglieder sowie 30 Partner und Assoziierte ausbauen.          ten langfristige Beziehungen zu ähnlich gelagerten Netzwerken im
Allein in den letzten 3 Jahren kamen pro Jahr ca. 10 neue Mit-        Ausland geknüpft werden, die das VDC Fellbach unter anderem
glieder und Partner hinzu. Dies bedeutet nicht nur enorm gestie-       in Frankreich, Italien, Schweden und Spanien bekannt machten.
gene Möglichkeiten zur Vernetzung innerhalb des VDCs. Auch die         Für die VDC-Mitglieder, die noch keine eigenen Büros oder Ver-
Außenwirkung hat sich seit den Anfangstagen stark gewandelt.           triebspartner in Ländern haben, in denen sich heute bereits VDC-
Von der Gründungsidee her war das VDC immer ein regionales             Partnernetzwerke befinden, stellen diese Kontakte einen ersten
Kompetenzzentrum, mitinitiiert durch die Stadt Fellbach und die        Brückenkopf dar. So unterstützt das VDC auf schlanke Art und
Wirtschaftsförderung Region Stuttgart. Das VDC hat auch heute          Weise Bemühungen um Internationalisierung, um die Wettbe-
noch überdurchschnittlich viele Mitglieder, Newsletter-Adressaten      werbsfähigkeit der lokalen Wirtschaft weiter zu stärken. Die Siche-
und Anfragen aus der Standortkommune Fellbach.                         rung und Neuschaffung von Arbeitsplätzen, auch der Ausbau des
                                                                       technologischen und methodischen Vorsprungs seiner Mitglieder
Die Bedürfnisse seiner Mitglieder, aber auch die Strahlkraft des       steht dabei im Fokus der Aktivitäten des VDCs.
VDCs in seinem Themenfeld Virtual Reality und Virtual Engineering
führten dazu, dass zusätzlich Adressaten über die Region hinaus        Ich wünsche allen Mitgliedern, Assoziierten und Partnern des VDC
angesprochen wurden. Das Ministerium für Finanzen und Wirt-            Fellbach mindestens weitere 10 erfolgreiche Jahre der Kooperation
schaft (MFW) Baden-Württembergs führt uns folglich schon län-          in unserem Netzwerk.
ger als ein landesweites Netzwerk in seinem Clusteratlas. Die gute
Bewertung des VDCs in Cluster-Benchmarkings brachte uns hier
sogar einige Male in die Rolle des guten Beispiels für andere Netz-
werke im Land. Aber auch in zahlreichen anderen Bundesländern
finden sich inzwischen Mitglieder und Partner des VDCs.




                                                                                                                                              1
Vorwort des Geschäftsführers
    Dr. Christoph Runde




                                                     Dr. Christoph Runde
                                                     Geschäftsführer
                                                     des Virtual Dimension Center Fellbach



    Das Jahr 2012 war für uns in der VDC-Geschäftsstelle erneut             die Themen VR-PLM-Integration, Digitales Engineering 2025, Wirt-
    sehr arbeitsreich. Bereits 2011 hatten wir neue Höchstzahlen            schaftlichkeitsbewertungsverfahren oder für die Branchen Auto-
    für die Durchführung von Veranstaltungen, Ausstellungen, Vor­           mobil, Medizin, Nutzfahrzeuge und Anlagenbau. Was darauf folgt,
    trägen und Besuchen erzielt. Diese Messlatte werden wir in vielen       sind thematische Arbeitsgruppen und Veranstaltungen, in die wir
    Punkten 2012 erneut überspringen. Die Öffentlichkeitsarbeit hat         verstärkt auch die VDC-Mitglieder als Gastgeber einbeziehen. In
    2012 ebenfalls stark angezogen. Nachdem wir zum Ende des Jah-           den Themenfeldern Textil(-technik), Nutzfahrzeuge und Compo-
    res 2011 mit dem massiven Ausbau unserer Präsenz auf zahlrei-           site Simulation sind wir schon gut gestartet, weitere sind in der
    chen Online-Kanälen begonnen hatten, zeigen sich hier jetzt gute        Vorbereitung.
    Erfolge. Unsere Positionierung im Suchmaschinen-Ranking ist stark
    gestiegen, mit vielen Kernbegriffen sind wir hier nun in den Top-10.    Das Handelsblatt titelte bereits im März, 2012 sei „Das Jahr der
    In diesem Zuge sind auch die Zugriffszahlen auf unseren Online-         Datenbrillen“. In der Tat war bemerkenswert, dass gleich mehrere
    Content stark gestiegen. Die Anzahl der Print-Veröffent­ichungen
                                                           l                große Unternehmen – unter ihnen Google, Olympus und Canon –
    stieg im Jahr 2012 erneut, nun vor allem in bundes­ eiten und
                                                      w                     Projekte für Augmented-Reality-Umsetzungen auf der Basis von
    internationalen Medien. Ca. 3 Pressemitteilungen verlassen jetzt        Datenbrillen ankündigten. Auch Apple erhielt, so hieß es im Juli,
    im Monatsschnitt das VDC. Das im Jahr 2011 begonnene Kon-               ein Patent für Videobrillen-Technik. Die Bundesanstalt für Arbeits-
    zept der Whitepaper, die jeweils einzelne Themen überblicksartig        schutz und Arbeitsmedizin hat dazu passenderweise im September
    erläutern und dabei die Inhalte der VDC-Mitglieder transportieren,      2012 einen Bericht „Datenbrillen - Aktueller Stand von Forschung
    war ebenso erfolgreich: es gelingt uns damit, sowohl unmittelbar        und Umsetzung sowie zukünftiger Entwicklungsrichtungen“ ver-
    Leser zu gewinnen, als auch die Presse auf uns aufmerksam zu            öffentlicht. Interessant wird nun zu sehen sein, was den großen
    machen. So wurde alleine das Erscheinen des Whitepapers „Virtual        Ankündigungen folgt: Augmented Reality ist eine hochinteressante
    Reality in Fertigungsverfahren“ über 10 Mal von anderen Medien         Technologie. Nur der unbrauchbare Stand bisheriger Datenbrillen
    thematisiert.                                                           hat dafür gesorgt, dass der AR-Hardware-Fokus in der jüngsten
                                                                            Vergangenheit sehr auf Smartphone-Ansätze geschwenkt ist. Das
    In der ersten Jahreshälfte haben wir die VDC-Mitgliederbefragung        könnte sich nun ändern.
    gestartet. Die Antworten eines Großteils der Mitglieder liegen nun
    vor und sind ausgewertet. Hier zeigten sich breite Interessen für       Die Zukunft bleibt spannend – bleiben Sie dran mit uns!




2
Jubiläum: 10 Jahre VDC
Am 20. Juli 2012 hatten wir unser 10-jähriges Jubiläum. Dies haben wir gemeinsam mit unseren Mitgliedern und Partnern,
Ehemaligen und Freunden gebührend gefeiert. Auch der stellvertretende Ministerpräsident Baden Württembergs und Minister
für Wirtschaft und Finanzen, Dr. Nils Schmid MdL, gratulierte uns zum 10. Geburtstag.




Unsere Jubiläumsfeier lockte zahlreiche Gäste und politische Pro-
minenz ins Rathaus Fellbach: mehr als 70 Gäste kamen, um mit
uns das zehnjährige Jubiläum gebührend zu feiern. Die gute Stim-
mung war dabei nicht nur der Cocktailbar zu verdanken, die wir
für unsere Gäste bereits eine Stunde vor Beginn eröffnet hatten.
Mit Georg Halder (Grüne), Claus Paal und Matthias Pröfrock (beide
CDU) hatten sich neben Finanz- und Wirtschaftsminister Dr. Nils
Schmid gleich drei Landtagsabgeordnete in die Schar der Gratu-
lanten eingereiht.


Unser Vorstandsvorsitzender Oberbürgermeister (OB) Christoph
Palm eröffnete den Abend und skizzierte in kurzen Worten die Ent-
wicklung des VDC. So mancher hätte es sich in den Jahren des
etwas holprigen Starts kaum vorstellen können, dass wir jemals so
erfolgreich unseren zehnten Geburtstag feiern. OB Palm erinnerte
in seiner Rede an die Anfangsjahre mit den Worten „Kinder, die
einen etwas verzögerten Start ins Leben haben, mit denen fühlt           Anschließend beleuchtete der Gründungsgeschäftsführer der Wirt-
man sich besonders verbunden.“ Stolz war er, dass wir „Spätstar-         schaftsförderung der Region Stuttgart, Dr. Walter Rogg, unsere
ter“ uns zum Überflieger gemausert haben. Es sei keineswegs Nor-         Entstehung und hob die Leistungen unserer Gründungsväter Mar-
malität, dass wir mittlerweile so viele Preise errungen haben und        tin Zimmermann, Dr. Andreas Wierse und OB Christoph Palm her-
wir zu einem sehr wichtigen Faktor des Standorts geworden sind.          vor. Schon kurz nach unserer Entstehung haben wir es bei einer
                                                                         Evaluierung der Universität Mannheim „ganz souverän in die Spit-
Minister Schmid ergriff unmittelbar nach OB Palm das Wort. Für           zengruppe der regionalen Kompetenzzentren geschafft“. Von
ihn passe unsere Erfolgsgeschichte „in die Erfolgsgeschichte der         diesem Zeitpunkt an haben wir „serienweise Preise und Auszeich-
Wirtschaft in Baden-Württemberg“. Er hob in seinem wirtschafts-          nungen abgeräumt“. Dr. Rogg gratulierte uns zu allen Preisen und
politisch ausgerichteten Grußwort die Bedeutung des Binnenmark-          Auszeichnungen, betonte aber, unser Herzstück liege in unseren
tes und des Euro für die exportorientierte Unternehmenslandschaft        Dienstleistungen mit direktem Nutzen für unsere über 100 Mitglie-
im Südwesten hervor. „Baden-Württemberg liegt mitten in Europa,          der und Assoziierten. Zahlreiche Kooperationen hätten die einzel-
und wir leben auch von Europa.“ Um den hohen Standard der Wirt-          nen Mitglieder „nicht oder zumindest nicht so schnell verwirklichen
schaft zu halten, sei die Innovationkraft der Unternehmen unver-         können“.
zichtbar: „Wir waren nie billiger, wir waren besser.“ Insofern sei das
VDC als Netzwerk und Technologieförderer „ein echter Leuchtturm
der Innovation“.




                                                                                                                                               3
Auch Kabarettist Thomas Schreckenberger blieb politisch. Mit
    Sprachwitz und gekonnten Parodien sprach er jedoch vor allem
    die Lachmuskeln unserer Gäste an. Er präsentierte seine Ansichten
    zum Thema Technologie und ließ es sich auch nicht nehmen, mit
    Parodien der Tagespolitik den heiter-kritischen Spiegel vorzuhalten.


    Bis kurz vor Mitternacht feierten die Teilnehmer in angenehmer
    Atmosphäre: für das leibliche Wohl sorgten neben dem Buffet vor
    allem unsere Show-Barkeeper, bei denen die Gäste auf Wunsch
    auch ihre eigenen Mixfähigkeiten erproben konnten.


    Wir erhielten viel Lob für unsere Leistungen, unsere schnelle Ent-
    wicklung und unser Durchhaltevermögen und wir freuen uns sehr
    über die Glückwünsche und Teilnehmer unserer Jubiläumsfeier.


    Wir möchten es uns jedoch nicht nehmen lassen, anlässlich unseres
    10. Geburtstages unseren Dank allen denjenigen gegenüber auszu-
    sprechen, die es uns ermöglicht haben, dieses Jubiläum zu feiern:
    Wir danken herzlich unserem Vorstandsvorsitzenden OB Christoph
    Palm für seine langjährige Unterstützung, sowie allen weiteren Vor-
    standsmitgliedern: Daniel Banek, Bernd Kußmaul, Prof. Michael
    Resch, Martin Zimmermann und Prof. Ulrich Lang. Wir danken
    der Stadt Fellbach und der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart
    sowie allen Assoziierten, ehemaligen Mitarbeitern, Freunden und
    Partnern. Unser größter Dank gilt unseren Mitgliedern, ohne deren
    Vertrauen und Unterstützung unser 10. Geburtstag nicht möglich
    gewesen wäre. Wir freuen uns auf die nächsten 10 gemeinsamen
    Jahre!




4
LEISTUNG
GESCHÄFTSFELDER
    „Mehrwert durch Netzwerk“ ist die Basis unseres Leistungsangebots. Mit jahrelanger Erfahrung und Fachkompetenz im
    Bereich Virtual Engineering bieten wir unseren Mitgliedern, Partnern sowie kleinen- und mittelständischen Unternehmen ein
    breites Leistungsspektrum. Aktuelles Know-How und Bekanntheit am Markt sind heutzutage die relevanten Erfolgsfaktoren
    für Unternehmen. Daher haben wir unsere Leistungen genau auf diese Bereiche zugeschnitten und unterstützen Sie somit
    beim nachhaltigen Unternehmenserfolg.




                              Beschaffung Fachinformation
                              Ständige Neuerungen und Entwicklungen machen das Themenfeld „Virtual Engineering“ sehr dyna­ isch. Wir
                                                                                                                         m
                              behalten für das VDC-Netzwerk den Überblick und liefern relevante Informationen zu Trends, Entwicklungen
                              und Innovationen aus Wissenschaft und Wirtschaft.




                              Kontaktvermittlung
                              Fachleute oder Kooperationspartner zu finden ist oftmals eine große Herausforderung. Mit unseren zahl­ eichen
                                                                                                                                   r
                              Kontakten aus Wirtschaft und Wissenschaft können wir schnell und zuverlässig passende Lieferanten, Projekt-
                              oder Ansprechpartner für die Bedürfnisse unserer Mitglieder und Partner finden.




                              Außendarstellung und Marketing
                              Die Bekanntheit sowohl des Virtual Engineerings als auch von Unternehmen ist ein wichtiger Erfolgsfaktor
                              am Markt. Für unsere Partner und Mitglieder bieten wir aktive Kommunikationsunterstützung über zahlreiche
                              Kanäle.




                              Einwerbung von Fördermitteln
                              Im Rahmen der Wirtschaftsförderung beraten wir nicht nur Unternehmen, sondern initiieren für unsere
                              Mitglieder auch EU- und Bundesprojekte im Bereich Virtual Engineering. Dabei unterstützen wir die Mitglieder
                              von der Antragstellung bis zum Management der Projekte und der damit verbundenen Fördermittel.




                              Technologietransfer
                              Die Nutzung moderner Virtual-Engineering-Technologien stellt Unternehmen oftmals vor Anfangs­
                              schwierigkeiten. Mit unserer Fachkompetenz unterstützen wir kleine und mittelständische Unternehmen bei
                              der Planung und Implementierung von 3D Simulations- und Visualisierungslösungen, beispielsweise mit dem
                              eigens entwickelten 3D-FitnessCheck.




6
Beschaffung Fachinformation
Ingenieurwissen vergrößert und ändert sich kontinuierlich. Vor allem im Bereich Virtual Engineering gibt es ständig neue Tech-
nologien, Methoden und Trends. Wir behalten in diesem dynamischen Markt für unsere Mitglieder und Partner den Überblick.
Dabei sorgen wir stets für aktuelle und präzise Informationen sowie Einschätzungen zu Trends auf dem Gebiet der Simulati-
ons- und Visualisierungstechnologien.




Besonders in einem dynamischen und modernen Techno­                einen reibungslosen Informationsaustausch zwischen den einzelnen
logieumfeld wie Virtual Engineering ist es schwer, verlässliche    Akteuren des Netzwerks bieten wir mit unserer Webseite ein Web-
und relevante Informationen zu finden. Wir sammeln daher           Portal mit News zum dynamischen Markt des Virtual Engineerings.
Marktstudien, Positionspapiere, Analysen sowie aktuelle Infor­     Außerdem bilden unsere Veranstaltungen den informellen Teil
mationen zu relevanten Technologien und Veranstaltungen,           unserer Plattform. Des Weiteren bieten wir verschiedene Aus-
ordnen sie ein und fassen diese zusammen. Dieses geordnete         und Weiterbildungsmöglichkeiten im Bereich Virtual Engineering,
Fachwissen können unsere Mitglieder dann jederzeit über unsere     Seminare, Workshops und Kongresse an.
Wissensdatenbank abrufen. Ausgewählte Informationen werden
auch in unserem VDC-Newsletter veröffentlicht. Als Plattform für




                                                                                                                                      7
             Leistung                                   Kompetenz                                   Netzwerk
Kontaktvermittlung
    Die Suche nach Projektpartnern, Dienstleistern oder Fachleuten ist oftmals aufwändig und zeitraubend. Wir helfen unseren
    Mitgliedern und Partnern dabei die richtigen Ansprechpartner für ihre Ansprüche und Projekte zu finden. Auch hierbei gilt das
    Motto: „Mehrwert durch Netzwerk“    .




    Im Vordergrund steht bei uns der direkte und persönliche Kontakt     Engineering. So erhalten Sie schnell und effizient Ansprechpartner
    zu unseren Netzwerkpartnern. Wir nehmen uns gerne die Zeit, im       für Ihre Ansprüche, Projekte oder Fragen. Hinzu kommen zahlreiche
    persönlichen Gespräch gemeinsam die richtigen Ansprechpartner        Fachveranstaltungen, Facharbeitsgruppen oder auch unser VDC-
    zu finden und stellen Kontakte innerhalb und außerhalb des           Stammtisch als ständige Möglichkeit mit Fachleuten in Kontakt zu
    Netzwerkes her.                                                      treten.


    Neben der persönlichen Kontaktvermittlung sind in unserer Produkt-   Gerne vermitteln wir Ihnen auch Kontakte ins Ausland. Außerdem
    und Projektdatenbank zahlreiche Lösungen und Lieferanten zu          unterstützen wir mit unserer Jobbörse für Studenten, Absolventen
    verschiedensten Hard- und Softwaresystemen geführt. In unserem       und Fachleute die Rekrutierungsarbeit der Mitglieder.
    Kompetenzkubus findet man entlang der drei Achsen Zielbranche,
    Technologie und Leistungsangebot den Kontakt zu zahlreichen
    Spezialisten, Anwendern, und Forschern im Bereich des Virtual




8
Außendarstellung und Marketing
Bekanntheit am Markt ist ein zentraler Erfolgsfaktor für Unternehmen. Als anerkanntes Kompetenzzentrum im Bereich
Virtual Reality und Virtual Engineering ergänzen wir mit zielgruppenspezifischem Marketing die Kommunikationsarbeit
von Unternehmen. Dabei stehen die Steigerung der Bekanntheit und die positive Imagebildung des Themenfeldes Virtual
Engineering sowie die unserer Mitglieder und Partner im Mittelpunkt.




Der Bereich Virtual Engineering ist eine entscheidende Zukunfts-    Die Kommunikation von Innovationen, neuen Produkten oder
technologie für den Industriestandort Deutschland. Diese Tatsa-     Dienstleistungen ist für Unternehmen sehr wichtig. Aus diesem
che auch bei relevanten Entscheidern z. B. in der Politik bekannt   Grund ist die Kommunikation nach außen unerlässlich. Unsere Mit-
zu machen, ist Teil unserer Mission. Über unterschiedliche Kanäle   glieder haben daher die Möglichkeit, ihre Neuigkeiten auf unse-
betreiben wir Technologiemarketing und machen das Thema Virtual     rer Webseite zu veröffentlichen. Außerdem können Partner und
Engineering bekannter und attraktiv. Informationsveranstaltungen,   Mitglieder Veranstaltungen wie Workshops, Seminare oder Kon-
Newsletter oder Pressemitteilungen sind nur eine kleine Auswahl     gresse im Veranstaltungskalender unserer Webseite veröffentlichen.
der Möglichkeiten, die wir regelmäßig zur Veröffentlichung von      Diese Informationen werden auch an interessierte Abonnenten
Projektergebnissen nutzen. Vor allem bei EU- oder Bundesprojekten   des monatlichen VDC-Newsletters versendet. Zu den Abonnenten
gehört das Veröffentlichen von Ergebnissen zu einer wesentlichen    gehören vor allem Entscheider und Fachleute aus dem Bereich Vir-
Aufgabe, bei der wir unsere Mitglieder aktiv unterstützen. Neben    tual Engineering.
klassischen Internetkanälen nutzen wir auch Social Media wie bei-
spielsweise Facebook, Twitter und Xing.                             Wir arbeiten außerdem in zahlreichen Gremien sowie Facharbeits-
                                                                    kreisen mit und bringen die Belange unserer Mitglieder dort ein.




                                                                                                                                         9
              Leistung                                   Kompetenz                                     Netzwerk
Einwerbung von Fördermitteln
     Virtual Engineering ist eine Schlüsseltechnologie der Produktentwicklung und Fertigungsplanung. Gleichwohl gibt
     es starken Bedarf zur weiteren Forschung und Entwicklung: neue Anwendungsgebiete, mathematische Grundlagen,
     Integrationserfordernisse und User Centered Design bedingen forschungsintensive Vorarbeiten. Hier unterstützen staatliche
     Institutionen mit Förderprogrammen: EU, Bund, Land und Region fördern Projekte mit strategischer Bedeutung für den
     jeweiligen Technologiestandort.




     Für unsere Mitglieder und Partner unterstützen wir die Einwer-       die Verbreitung der Projektergebnisse (Transfer) und eine mögli-
     bung und Verwaltung dieser Fördermittel. Damit helfen wir den        che Projektnachfolge (Anschluss­ örderung). In einigen Fällen unter-
                                                                                                         f
     Netzwerkpartnern, sich auf ihre wesentliche Entwicklungs- und        stützen wir auch Förder­ eber, indem wir sie bezüglich zukünftiger
                                                                                                 g
     Forschungsarbeit zu konzentrieren. Wir beobachten permanent          Förderschwerpunkte beraten. Von unseren jahrelangen Erfahrun-
     Ausschreibungsportale und informieren unsere Mitglieder zu Mög-      gen im Umgang mit Projekten profitiert auf diese Weise das ganze
     lichkeiten der Förderung von Forschung, Produktentwicklung, Ver-     VDC-Netzwerk.
     netzung, Personal und Veranstaltungen – initiativ, auf Anfrage und
     über unseren halbjährlichen Fördernewsletter. Die Antragsstellung
     unterstützen wir ganz operativ, beispielsweise durch Antragskoor-
     dination, inhaltliche Beiträge zum Antrag, Konsortialbildung sowie
     durch das Führen des Dialogs mit Fördermittelgebern und Projekt-
     trägern. Während des Projekts können wir uns um das Projekt­
     management kümmern, um die Abrechnung der Fördermittel, um




10
Technologietransfer
Visualisierung und Simulation sind heutzutage aus kaum einem Unternehmensbereich wegzudenken. Allerdings stehen vor
allem kleine und mittelständische Unternehmen bei der Implementierung und Nutzung neuer Virtual-Engineering-Technologien
vor einer Herausforderung. Dabei helfen wir mit unserer Fachkompetenz und betreiben technische Wirtschaftsförderung.




Vom 3D-FitnessCheck bis zur Erstberatung im Virtual-Engineering-    Des Weiteren können kleine und mittlere Unternehmen an unseren
Bereich unterstützen wir kleine und mittelständische Unternehmen    Fach-Workshops teilnehmen und dadurch einen Zugang zu Virtual
bei der Nutzung und Implementierung moderner Visualisierungs-       Engineering erlangen. Wir stellen unser Demo-Center gerne zur
und Simulationsverfahren. Durch unsere jahrelange Erfahrung mit     Verfügung und bieten dadurch allen Unternehmen die Möglichkeit,
der Technologie sowie unserem Team aus Fachleuten werden Pro-       Virtual Engineering aktiv zu nutzen.
bleme schnell erkannt und ausgeräumt. Mit dem 3D-FitnessCheck
können kleine und mittelständische Unternehmen kostenlos eine       In unserem Webportal und unserem monatlichen Newsletter wer-
Bedarfs- und Potenzialanalyse über einen Onlinefragebogen erstel-   den aktuelle News aus der Szene veröffentlicht und bei Interesse
len. Mit der anschließenden Auswertung erhalten die Anwender        gerne weiter erläutert.
einen individuellen Report über Stärken, Potenziale und die Gren-
zen der Anwendung von 3D-CAD und Virtual-Reality-Systemen in
ihrem Unternehmen. Auch für fachspezifische Beratungen zu den
Themen „Einsatz von 3D-CAD“ „Simulationsmethoden“ und „Vir-
                           ,
tueller Realität“ stehen wir zur Verfügung.




                                                                                                                                       11
              Leistung                                   Kompetenz                                     Netzwerk
VERANSTALTUNGEN & WORKSHOPS
     Unser Veranstaltungsteam organisiert jährlich zahlreiche Veranstaltungen und ist als Besucher und Aussteller auf
     ausgewählten Events, Messen und Kongressen vertreten. Dort präsentieren wir das VDC-Netzwerk mit seinen Mitgliedern.
     Viele Veranstaltungen oder Workshops initiieren wir selbst und informieren Mitglieder und Unternehmen über aktuelle
     Entwicklungen sowie Trends im Bereich Virtual Engineering.




     Die von uns durchgeführten Veranstaltungen bieten unseren           Im Jahr 2012 fanden beispielsweise Workshops zu den Themen
     Netzwerkpartnern die Möglichkeit, ihr Unternehmen und               „3D-Datenkonvertierung“, „Virtual-Reality-Medientechnik und
     ihre Schwerpunkte zu präsentieren und Kontakte mit anderen          -equipment“, „Hochauflösende Kameras und Displays für techni­
     Netzwerkpartnern zu knüpfen. Es ist ausdrücklich erwünscht, dass    sche und medizinische Anwendungen“ und „3D-Konfiguratoren“
     unsere Mitglieder Veranstaltungen mitgestalten.                     im VDC Fellbach statt.


     Ein fester Bestandteil unseres Veranstaltungsrepertoires sind die   Weitere fachübergreifende Workshops werden zusammen mit
     VDC-Technologie- und Industrieworkshops, in denen regelmäßig        Assozierten und Partnern des VDC organisiert. Dazu gehörte 2012
     Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft zu branchenrelevanten      der Workshop „Energie- und Ressourceneffizienz digital opti­
     Themen referieren. Wir legen dabei großen Wert auf eine             mieren – Virtual Engineering im Maschinen- und Anlagenbau“
     offene Atmosphäre, in welcher der direkte Austausch zwischen        auf der Hannover Messe, den das VDC gemeinsam mit der
     den Teilnehmern und Referenten gewährleistet wird. Unsere           Deutsche Messe AG organisierte, sowie die Veranstaltung „Virtual
     Workshops richten sich häufig an kleine und mittelgroße             Reality und Textilien“, die mit und an der Hochschule Albstadt-
     Unternehmen und sind nicht zuletzt aus diesem Grund kostenfrei.     Sigmaringen stattfand.




12
Da in Zeiten der Globalisierung eine internationale Netz­          auch Experten aus den Bereichen Visualisierung und Virtual
werkbildung immer wichtiger wird, hat das VDC im Jahr              Reality aus Spanien, Italien, Griechenland und Polen vor Ort.
2012 sein Angebot an gemeinsamen Veranstaltungen mit               Ziel dieser Zusammenkunft war es, grenzübergreifend Wissen
internationalen Forschungs­ artnern und ausländischen Netz­
                          p                                        auszutauschen und Kontakte zwischen Netzwerkmanagern und
werken erweitert. Im Rahmen des Projektes „IMOSHION“ fand          Mitgliedern verschiedener Netzwerke herzustellen, aus dem
bereits der dritte Workshop statt. Hier werden Werkzeuge, die      gemeinsame Projekte für die Zukunft hervorgehen können.
Forschungspartner aus Amsterdam, Paris, Nottingham und
Stuttgart zur Verbesserung der Arbeitssicherheit entwickelt
haben, interessierten Mitarbeitern, Arbeitsschutzbeauftragten
und Geschäftsführern vorgestellt. Im Frühjahr kamen zudem
beim ersten „Internationalen Virtual-Reality- & Visualisierungs-
Netzwerke-Treffen“ Netzwerkmanager aus sechs europäischen
Ländern in der Region Stuttgart zusammen. Neben den
Partnernetzwerken des VDC aus Schweden und Frankreich waren




                                                                                                                                   13
             Leistung                                   Kompetenz                                  Netzwerk
Virtual Efficiency Congress
     Der „Virtual Efficiency Congress“ ist der deutschlandweit einzige anwenderorientierte Fachkongress
     im Bereich Virtual Engineering. Im Jahr 2012 wurde er zum vierten Mal organisiert, wobei sein Schwer-
     punkt dieses Mal auf dem Automobil- und Fahrzeugbau lag.
     Beim gemeinsam von Fraunhofer IAO und VDC Fellbach veranstalteten Kongress drehte sich alles um
     Einsatzmöglichkeiten, Nutzen und Potenziale von Virtual Reality- und 3D-Anwendungen in der Indust-
     rie. Anwender hatten hier die Möglichkeit, ihre 3D-Lösungen aus Hard-, Software oder Prozesstechno-
     logien in Vorträgen und der begleitenden Ausstellung vorzustellen. Besucher, wie Entscheidungsträger,
     Ingenieure, Entwickler, Designer und Marketingfachleute, konnten sich über die neuesten Trends infor-
     mieren und Erfahrungen mit Fachleuten austauschen.




     Fachkongress Design Prozess
     Das Thema Design ist und bleibt aktuell, da Design als strategisches Element nach wie vor ein ent-
     scheidendes Kriterium für den Markterfolg industrieller Güter ist und die Integration von Design in
     bedeutende Entwicklungsprozesse nachweisbar wesentliche Wettbewerbsvorteile gegenüber Mitbe-
     werbern schafft. Grund genug den erfolgreichen Fachkongress „Design Prozess“, der im Jahr 2012
     bereits zum siebten Mal stattfand, fortzuführen. Die Plattform für Geschäftsführer, Technische Leiter,
     Designer und interessierte Innovatoren wurde in diesem Jahr gemeinsam von dem Kompetenznetz-
     werk Mechatronik BW, dem Geschäftsbereich Kreativwirtschaft der Wirtschaftsförderung Region
     Stuttgart, dem Packaging Excellence Center Waiblingen, dem Design Center Stuttgart und dem VDC
     Fellbach organisiert. In fünf Vorträgen informierten namhafte Experten über verschiedenste technische
     und gesellschaftliche Dimensionen des Designs und eröffneten den Teilnehmern neue Perspektiven.




     Fachkongress Composite Simulation
     Der Fachkongress „Composite Simulation“ ist ein Novum im Veranstaltungsprogramm des VDC. Im
     Februar 2012 fand er das erste Mal statt und war gleich ein voller Erfolg. 150 Teilnehmer kamen in die
     Musikhalle Ludwigsburg, um sich bei acht Expertenvorträgen und der begleitenden Ausstellung über
     die Möglichkeiten und bisherigen Grenzen bei der Simulation von Faserverbundwerkstoffen zu infor-
     mieren. Die neue Veranstaltung organisierte das VDC gemeinsam mit der Allianz Faserbasierte Werk-
     stoffe Baden-Württemberg (AFBW). Der Fachkongress wird im Jahr 2013 seine Fortsetzung finden.




14
Wir in den Medien
Mit unserer Presse- und Öffentlichkeitsarbeit informieren wir Fachmedien und Publikumsmedien regelmäßig über Projektfortschritte, Koope-
rationen oder Veranstaltungen sowie das Thema Virtual Engineering und Virtual Reality allgemein. Unsere Experten verfassen außerdem
regelmäßig Fachartikel zu aktuellen Entwicklungen und Trends in diesem Bereich. Damit beteiligen wir uns aktiv an der Verbreitung des Wis-
sens rund um Virtual Engineering. Wir sind außerdem vertreten auf Xing, LinkedIn, Facebook und Wikipedia.




2012 bis Redaktionsschluss: 11 internationale, 65 nationale und 33 regionale Veröffentlichungen im Jahr 2012



International (Auszug)


JJ Runde, C.: Cluster Collaboration Platforms. In: Virtual Dimen-      JJ Runde, C.: Enhancing the Virtual Concurrent Engineering by
   sion Center (VDC): First International VR and Vis Nets Meeting.         Networks: The VDC Use Case. In: Stjepandic, J.; Rock, G.; Bil, C.
   Stuttgart, 16.-17.2.2012.                                               (Hrsg.) Concurrent Engineering. Approaches for Sustainable Pro-
JJ Runde, C.: Plant Egineering Industry can greatly benefit from           duct Development in a Multi-Disciplinary Environment. Procee-
   Virtual Reality. In: Economic Engineering Magazin, Nr. 4/2012,          dings of the 19th ISPE International Conference on Concurrent
   S. 46-48.                                                               Engineering (Vol.1). London: Springer-Verlag, 2012, S. 85-94.
JJ Kirchbach, K.; Runde, C.: Augmented Reality for Construction        JJ Runde, C.; Girbacia, F.; Butila, E.: Virtual & Augmented Envi-
   Control. In: Banissi, Ebad: 16th International Conference Infor-        ronments for Concurrent Engineering - Concurrent Virtual
   mation Visualisation. LIRMM CNRS Univ. Montpellier: Montpel-            Engineering. In: Stjepandic, J.; Rock, G.; Bil, C. (Hrsg.): Concur-
   lier, 10.-13.7.2012.                                                    rent Engineering. Approaches for Sustainable Product Develop-
                                                                           ment in a Multi-Disciplinary Environment. Proceedings of the
                                                                           19th ISPE International Conference on Concurrent Engineering
                                                                           (Vol.2). London: Springer-Verlag, 2012, S. 849-860.




                                                                                                                                                 15
               Leistung                                    Kompetenz                                        Netzwerk
National (Auszug)


     JJ Internationales Virtual-Reality- und Visualisierungs-Netz-            JJ Runde, C.: Perspektiven des Mittelstands In: Steinbeck-Behrens,
         werke-Treffen. In: Virtual Reality Magazin, Onlineausgabe                C. et. al.: Gemeinsamer FuE-Abschlussbericht des Verbund­
         (17.02.2012).                                                            projektes „Durchgängige Virtualisierung der Entwicklung und
     JJ Runde, C.: Einsatz von VR im Anlagenbau und -betrieb. In:                 Produktion von Fahrzeugen (VIPROF)“. Bundesministerium für
         Schenk, M.: 4. Industriearbeitskreis „Laserscanning + VR im              Bildung und Forschung, Berlin, 31.7.2012, S. 117-120.
         Anlagenbau“. Fraunhofer IFF: Magdeburg, 29.2.2012.                   JJ Runde, C.: Virtuelle Realität in Fertigungsanwendungen. In:
     JJ Sonderthema „3D-Visualisierung und Simulation“ auf der                    Automationspraxis, Konradin-Verlag: Leinfelden-Echterdingen,
         Hannover Messe. In: Virtual Reality Magazin, Onlineausgabe               25.8.2012, S. 12.
         (22.03.2012).                                                        JJ Runde, C.: Virtual Reality in Fertigungsverfahren. In: CNC Arnea
     JJ Digital Factory 2012 - Brückenschlag zwischen IT und Auto-                Gmbh (Hrsg.): eMagazine für Fertigungstechnik und Auto­
         mation. In: IT&Production Magazin, Ausgabe 4/2012, S. 18                 matisierung, 02/2012.
         (01.04.2012).                                                        JJ VDC: Die Zukunft des Bauwesens. In: AutoCAD- & Inventor-
     JJ Netzwerke ausbauen. In: KEM Magazin, Ausgabe 5/2012,                      Magazin, 25. Jg., Ausgabe 7/12, S. 11 (01.09.2012).
         S. 20 (01.05.2012).
     JJ VDC expandiert weiter: Festo, EST und InMediasP treten
         dem Netzwerk bei. In: AutoCAD Magazin, Onlineausgabe                 Regional (Auszug)
         (16.05.2012).
     JJ Freiheit im Raum. Einsatzmöglichkeiten, Technologien und Nut-         JJ Der virtuelle Ingenieur. In: Fellbacher Zeitung (29.02.2012).
         zen von Virtual Reality im Anlagenbau. In: Chemietechnik, Nr.        JJ Modeentwürfe werden lebendig. In: Schwarzwälder Bote,
         6/2012, S. 30-32 (01.06.2012).                                           Onlineausgabe (09.03.2012).
     JJ IT-Werkzeuge für höhere Arbeitssicherheit. In: IT&Production,         JJ VDC startet Wachstumsinitiative. In: Fellbacher Stadtanzeiger,
         Nr. 6/1012, S. 11 (01.06.2012).                                          40. Jahrgang, Nr. 17, S. 4 (26.04.2012).
     JJ VDC-Netzwerk: Große Laserscanning-Punktewolken visuali-               JJ Innovationspreis für einen 3D-Fitness-Check. In: Waiblinger
         sieren. In: AutoCAD- & Inventor-Magazin, Nr. 6/2012, S. 39               Kreiszeitung (29.06.2012).
         (01.06.2012).                                                        JJ Digitale Bilder für die Industrie. In: 179 – Das ­ tandortmagazin
                                                                                                                                  S
     JJ Runde, C.; Girbacia, Florin; Butila, Eugen: Virtual Reality in Fer-       der Region Stuttgart, Ausgabe 2/2012, S. 23 (30.06.2012).
         tigungsverfahren - Anwendungen, Herausforderungen, Ergeb-            JJ Vom Spätstarter zum Überflieger. In: Fellbacher Zeitung
         nisse. In: Schenk, M.: Digitales Engineering zum Planen, Testen          (23.07.2012).
         und Betreiben technischer Systeme. 15. IFF-Wissenschaftstage         JJ In Projekt „go-cluster“ aufgenommen. In: Fellbacher Zeitung
         26.-28. Juni 2012, Fraunhofer IFF: Magdeburg.                            (01.09.2012).
                                                                              JJ Windräder in 3D visualisiert. In: Esslinger Zeitung (21.09.2012).




16
MITGLIEDSCHAFT
Als Mitglied profitieren Sie von unserem kompletten Leistungsangebot. Sie bekommen unsere volle Unterstützung und ziehen
Nutzen aus Kontakten zu anderen Mitgliedern und Partnern. Die Vorteile einer Mitgliedschaft gehen über die Basisunterstüt-
zung hinaus. Zu den Vorteilen gehören unter anderem umfangreiches Know-how aus unserer exklusiven VDC-Wissensdaten-
bank. Schon über siebzig Unternehmen und Forschungseinrichtungen haben sich für eine Mitgliedschaft in unserem Netzwerk
entschieden.




•	 Als Mitglied erhalten Sie Mitspracherecht im Verein, können      •	 Gerne stellen wir Ihnen unsere modernen, vollausgestatteten
   bei Mitgliederversammlungen Wünsche, Kritik und Vorschläge         Räumlichkeiten und unser Demozentrum zu vergünstigten Kon-
  äußern und werden bei wichtigen, das Netzwerk betreffenden          ditionen zur Verfügung, welche Sie zur Durchführung von Mee-
  Entscheidungen eingeschlossen.                                      tings und jeder Art von Veranstaltung jederzeit nutzen können.


•	 Sie erhalten Zugang zu unserem Intranet und unserer Wissens-     •	 Wir unterstützen Sie gerne bei der Organisation Ihrer
   datenbank. Dort können Sie auf Studien, Analysen und Kalender      Ver­an­staltungen.
  zugreifen und aktuelle Informationen zum Methodologie- und
  Technologiebereich finden.                                        •	 Wir vermitteln Ihnen bedarfsgerechte Kontakte.


•	 Wir senden Ihnen den sorgfältig auf die Interessen unserer       •	 Wir kommunizieren Ihr Leistungsangebot, Ihre Veranstaltungen
  Mitglieder zugeschnittenen Fördernewsletter mit für Sie inte-       und Ihre Neuigkeiten und stellen Ihr Unternehmen in Werbeun-
   ressanten Ausschreibungen zu. Die Antragstellung und das           terlagen, auf unserer Internetseite und auf von uns besuchten
  Projektmanagement der für Sie nutzenbringenden Projekte über-       und durchgeführten Veranstaltungen vor.
   nimmt unser Team.
                                                                    •	 Der Austausch mit anderen Netzwerkpartnern wird Ihnen durch
•	 Lassen Sie sich von uns bei der Fachkräfterekrutierung und bei     regelmäßig stattfindende Stammtische ermöglicht.
   der Aus- und Weiterbildung unterstützen.




                                                                                                                                       17
              Leistung                                   Kompetenz                                    Netzwerk
PARTNERSCHAFT
     Mit dem neu aufgelegten, kostenfreien Partnerprogramm bieten wir eine attraktive Alternative zur Vollmitgliedschaft in
     unserem Netzwerk. Das Programm richtet sich an Anwenderunternehmen aus der Industrie und verschafft auch kleineren
     Unternehmen zahlreiche Vorteile. Im Partnerprogramm erhalten Unternehmen das relevante Wissen und die Unterstützung,
     welche sie für die Basisarbeit im Bereich Virtual Engineering brauchen. Partner und Mitglieder profitieren daher voneinander
     und von der Zugehörigkeit im Netzwerk.




     •	 Wir helfen Ihnen, stets über das nötige Know-How im Bereich      •	 Sie erhalten unseren regelmäßig erscheinenden Fördernewsletter
       Virtual Engineering zu verfügen.                                     mit interessanten Ausschreibungen.


     •	 Wir unterstützen Sie bei der Aus- und Weiterbildung im Thema.    •	 Wir kommunizieren Ihre Veranstaltungen sowie Ihre Neuigkeiten.


     •	 Sie können an unseren Arbeitsgruppen teilnehmen.                 •	 Wir stellen Ihr Unternehmen in Werbeunterlagen, auf unserer
                                                                            Internetseite und auf Veranstaltungen vor.
     •	 Der Austausch mit anderen Netzwerkpartnern wird Ihnen durch
        regelmäßig stattfindende Stammtische ermöglicht.


     •	 Wir berücksichtigen Sie bei der Konsortialbildung öffentlicher
       Ausschreibungen.




18
Kompetenz




            19
PROJEKTE

     TechVis

                                    investition in                            Das möchten wir durch die Wachstumsinitiative TechVis ändern:
                                                                              indem wir Brücken zwischen beiden Branchen schlagen und Know-
                                    Ihre Zukunft !                            how-, Kultur- und Sprachbarrieren abbauen. Dazu werden beispiels-
                                                                              weise Workshops zum Thema organisiert und Fachinformationen
                                                                              zum Technologie- und Methodenbereich aufbereitet und verbrei-
                                    Europäischer Fonds für
                                    regionale Entwicklung                     tet. Das langfristige Ziel der Initiative ist außerdem die Etablierung
                                                                              eines umfassenden VDC-Clusters mit Unternehmen, Hochschulen
                                                                              und Forschungseinrichtungen. Dieses soll zur deutschen Leitregion
                                                                              im Bereich der technischen 3D-Visualisierung werden, wie es schon
                                                                              im Bereich Virtuelle Realität gelungen ist. Als Ausgangspunkt dafür
                                                                              dient unser bestehendes VDC-Netzwerk, das bereits Mitglieder in
     Im April 2012 starteten wir die Initiative TechVis. TechVis steht für    den für die Initiative notwendigen Technologiebereichen hat.
     „Wachstumsinitiative technische 3D-Visualisierung Metropolregion
     Stuttgart“ und hat zum Ziel, den Einsatz von technischen 3D-Visu-        Die Initiative wird mit 200.000 € (50%-Förderquote) aus dem Euro-
     alisierungen in der fertigenden Industrie zu erhöhen. Durch die          päischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) unterstützt, dessen
     Zusammenarbeit von Unternehmen aus Kreativwirtschaft und ferti-          Förderziel der Ausbau von zukunftsfähigen innovativen Clustern
     gender Industrie soll so ein zukunftsfähiges Netzwerk in der Region      in Baden-Württemberg ist. Das Projekt läuft von 5.April 2012 bis
     Stuttgart entstehen. Das Projekt wird aus EU-Mitteln gefördert.          31.Dezember 2014.


     In der Automobilwirtschaft ist die digitale Bildererzeugung heutzu-
     tage selbstverständlich. Dort hat sie die klassische Werbefotografie
     fast vollständig verdrängt. Der Maschinenbau beispielsweise macht
     jedoch noch wenig Gebrauch von hochrealistischen 3D-Visualisie-
     rungstechniken, auch wenn diese vielfältig einsetzbar wären, sei es
     für Anleitungen, Schulungen oder Messen. Besonders kleine und
     mittelständische Unternehmen nutzen die neuen Möglichkeiten nur
     unzureichend. Der Hauptgrund dafür ist, dass aufgrund von kultu-
     rellen Barrieren sowie unterschiedlichen Methoden, Werkzeugen
     und Verfahren kaum ein Austausch zwischen Kreativwirtschaft und
     der fertigenden Industrie inklusive IT-Software-Industrie stattfindet.




20
IMOSHION
                   Das Projekt IMOSHION (IMproving Occupational Safety & Health
                   in European SMEs with help of simulatION and Virtual Reality) hat
                   zum Ziel, die Produktivität von kleinen und mittleren Unternehmen
                   durch bessere Integration von Sicherheit und Gesundheitsschutz
                   am Arbeitsplatz zu steigern. In dem von uns initiierten Projekt
                   arbeiten wir mit 12 weiteren Forschungspartnern und überneh-
                   men hauptsächlich die Anforderungsaufnahme und die Verbreitung
                   der Projektergebnisse.


                   Gefördert wird IMOSHION von der EU. Im Rahmen des Förderpro-
                   gramms FP 7 Capacities, Research for the benefit of SMEs, erhält
                   das Projekt 1,95 Millionen Euro.




InfoPro
                   InfoPro steht für „Open Information Processing within Innovation
                   Networks“. Dieses Projekt wird aus Geldern des Europäischen Fonds
                   für Regionalentwicklung unterstützt und hat den Austausch praxis-
                   bezogener Erfahrungen und Erfolgsmodelle zwischen den beteilig-
                                                            ­
                   ten Partnerregionen zum Ziel. Auf dieser Basis werden neue Ansätze
                   der Informationsverarbeitung in Netzwerken entwickelt. „Open
                   Innovation“ – die Öffnung des Innovationsprozesses von Netzwer-
                   ken und die damit einhergehende aktive strategische Nutzung der
                                                                       ­
                   Außenwelt zur Vergrößerung des Innovations­ otenzials – spielt hier
                                                             p
                   die zentrale Rolle. Wir unterstützen in diesem Projekt insbesondere
                   durch Öffentlichkeitsarbeit und Projektkoordination.




                                                                                         21
   Leistung   Kompetenz                               Netzwerk
ACCESS
              Das Projekt ACCESS (ACCelerating regional competitivenESS
              and sector-based excellence through innovation
              management tools and techniques) wird von elf Partnern aus
              acht europäischen Ländern umgesetzt. ACCESS beschäftigt
              sich mit Innovationsmanagement und Technologietransfer
              und hat zum Ziel, Dienstleistungen in diesem Bereich
              zu verbessern. Dies soll durch den Austausch von
              Erfolgsrezepten und der Entwicklung einer gemeinsamen
              transnationalen Strategie in diesem Bereich erreicht werden.
              Die Partner haben ein gemeinsames Interesse daran, ihre
              Innovationspolitik zu forcieren.




     CEBBIS
              Das Projekt CEBBIS (Central Europe Branch Based Innovation
              Support) soll vor allem kleine und mittlere Unternehmen
              beim Technologietransfer unterstützen. CEBBIS zielt darauf
              ab, branchenbasierte Werkzeuge, Methoden und Verfahren
              bereitzustellen, um den Technologietransfer in Richtung
              kleiner und mittlerer Unternehmen zu verbessern. Um die
              internationale Wettbewerbsfähigkeit dieser Unternehmen
              zu steigern, bietet das Projekt industriespezifische
              Innovationsunterstützung, vor allem im Bereich der
              Informations- und Kommunikationstechnologien. Mit der
              Teilnahme an dem Projekt bringen wir langjährige Erfahrung
              zum Thema Technologietransfer aus unserem Netzwerk auf
              eine europäische Ebene und integrieren neue Erkenntnisse
              wieder in unsere Netzwerkarbeit.




22
OpiNet




OpiNet steht für „OPen Innovation NETworking Platform for SME“      Mit zwei weiteren Partnern aus Ungarn und Spanien setzen wir
und hat das Ziel, ein Netzwerk aufzubauen, welches als „Open-       bei dieser Problematik an und unterstützen KMUs bei deren Inno-
Innovation“ (OI) Kontaktstelle dient und dadurch KMUs bei der       vationsprozessen. Das Projekt wird dazu beitragen, KMUs vor
Umsetzung von OI-Innovationsstrategien unterstützt. Wir sind        den Stolpersteinen des Innovationsprozesses zu bewahren. Dies
dabei einer von drei Projektpartnern und dienen hauptsächlich als   erfolgt durch die drei folgenden Instrumente: Durch eine Reihe
Koordinator der spezifischen Komponente und der Kommunikation       positiver Beispiele, die aufzeigen, wie Open Innovation sich opti-
und Verbreitung der Ergebnisse.                                     mal in das Geschäft integrieren lassen, durch die Hilfestellung bei
                                                                    der Sicherstellung der Rechte an den Innovationen und anhand
Unter „Open Innovation“ versteht man die Öffnung des Innovati-      einer Informationsbroschüre, die kleinen und mittleren Unterneh-
onsprozesses von Unternehmen und damit die aktive strategische      men in verständlicher Sprache den Nutzen von „Open Innovation“
Nutzung der Außenwelt zur Vergrößerung des eigenen Innovati-        erläutert.
onspotentials. Während eine Reihe von großen Technologieunter-
nehmen „Open Innovation“ bereits nutzt, sind Innovationen für
KMUs mit einer Reihe von aufwendigen Schritten verbunden und
benötigen schwer verständliche und kaum in die Praxis umsetzbare
Managementkonzepte.




                                                                                                                                          23
              Leistung                                   Kompetenz                                     Netzwerk
3D Kursus
                                                                 Zielgruppe sind technisch und kreativ begeisterte Schüler
                     DR. KARL EISELE                             mit Interesse an 3D-Filmen, 3D-Spielen, Produktentwicklung,

                     & ELISABETH EISELE                          Simulation und Animation. Das Projekt soll vor allem das
                                                                 Interesse an 3D zur Generierung eigener 3D-Inhalte wecken.
                     STIFTUNG                                    Die Schüler bekommen ein Verständnis für die zugrunde
                                                                 liegenden Methoden und Techniken, wie beispielsweise für
                                                                 Stereoskopie sowie digitale Modellierung und Planung. Durch
     Das VDC erarbeitet ein Konzept für einen Kursus in          praxisnahe Übungen am PC wird die Anwendung trainiert
     3D-Modellierung zusammen mit der Jugend-Technikschule       sowie das räumliche Vorstellungsvermögen weiterentwickelt
     in Fellbach. Kinder ab ca. 11 Jahren werden spielerisch     und gefördert. Das Projekt wird mit Fördermitteln der Dr. Karl
     an das Thema 3D-Modellierung herangeführt. Durch            Eisele und Elisabeth Eisele Stiftung unterstützt.
     das Lehrkonzept werden didaktische Inhalte mit kleinen
     Experimenten vermittelt und das Interesse zur Generierung
     eigener digitaler 3D-Inhalte mit geeigneter Software auf
     PC-Basis geweckt.




     AutoBauLog
                                                                 AutoBauLog überträgt geeignete Konzepte der Digitalen
                                                                 Fabrik in die Baustellenlogistik. Der Lösungsansatz basiert
                                                                 auf drei Innovationen: (1) Ausstattung von Baumaschinen
                                                                 mit softwarebasierter Intelligenz und Sensorik, (2)
                                                                 Befähigung von Baumaschinen zur Kooperation und damit
                                                                 Möglichkeit zur Formation von Maschinenteams und (3)
                                                                 Zusammenführung von maschinenbasierten Bauprozessen
               CMYK 100/70/0/5                                   in einen Virtual-Reality-basierten Leitstand.


               CMYK 0/100/100/0

               CMYK 0/20/100/0
24
               CMYK 0/0/0/100
Windkraft-Visualisierung




In Folge der Änderung des Landesplanungsgesetzes und der Ver-         von Schatten nicht vorgesehen. Im Rahmen einer Machbarkeits-
öffentlichung des Winderlasses stehen die Kommunen in Baden-          untersuchung mit den konkreten Anwendungsszenarien Schorn-
Württemberg vor der Herausforderung, geeignete Standorte für          dorf und Winterbach wurde durch das VDC ein Software-Prototyp
Windkraftanlagen festzulegen und durch eine gesetzeskonforme          erstellt, der eine einfache Konfiguration (Typ, Höhe, Rotordurch-
Planung eine verbindliche Grundlage für die Genehmigung bzw.          messer) und Positionierung von Windrädern erlaubt. Die Windräder
Ablehnung von Bauanträgen zu schaffen. Bei der Entscheidung           werfen Schatten und die Rotoren drehen sich. Vegetation lässt sich
für potenzielle Standorte von Windrädern sollte zudem die Bevöl-      konfigurieren (Typ, Dichte, Höhe) und innerhalb eines frei wählba-
kerung in einem möglichst transparenten Verfahren eingebunden         ren Bereichs (Polygonzug in Google Earth) automatisch erzeugen.
werden. Dazu können u.a. auch sachlich belastbare Visualisierungs-    Sind Gebäude im Nahbereich erforderlich, um beispielsweise Aussa-
lösungen wertvolle Beiträge leisten. Da bestehende Visualisierungs-   gen wie „Sind die Windräder vom Marktplatz aus sichtbar?“ beant-
ansätze verschiedene gravierende Schwachpunkte aufweisen (so          worten zu können, muss etwa mittels Google/Trimble SketchUp
erlauben z. B. Videos keine freie Rundumsicht aus unterschiedlichen   modelliert werden. Einige Kommunen wie Fellbach besitzen bereits
Perspektiven; Fotomontagen haben z.T. gravierende Qualitätsmän-       eigene 3D-Stadtmodelle, die hier verwendet werden können. Von
gel aufgrund optischer Verzerrungen), sind diese insbesondere für     einigen Städten wie Stuttgart sind etliche Gebäude schon in Google
die Beteiligung der Bevölkerung an der Entscheidungsfindung nur       Earth selbst sichtbar. Die erstellten Zusatzmodelle wie Windräder,
sehr bedingt geeignet. Vor diesem Hintergrund hat das VDC die         Vegetation und Gebäude können interessierten Bürgern als Down-
Möglichkeiten und Grenzen untersucht, eine weit verfügbare Visu-      load angeboten werden, die sich dann selbst ein Bild der Lage
alisierungsplattform wie Google Earth zu verwenden, die letztlich     machen können – sogar von Ihrer eigenen virtuellen Haustüre aus.
jedem Bürger die Möglichkeit gibt, sich ein eigenes Bild zu ver-
schaffen. Eine Vergleichsanalyse verschiedener Visualisierungsan-
sätze vor dem Hintergrund bestehender Anforderungen ergab, dass
Google Earth Schwachpunkte hinsichtlich fehlender Vegetation und
zumeist fehlender Gebäude (im Nahbereich für Sichtanalysen not-
wendig) hat. Zudem sind Animationstechniken und das Rendern




                                                                                                                                           25
              Leistung                                     Kompetenz                                    Netzwerk
AUSZEICHNUNGEN
     Seit unserer Gründung im Jahr 2002 haben wir uns stets weiterentwickelt und viele Erfolge erzielt. Auf diesen Leistungen ruhen wir uns
     nicht aus, im Gegenteil: Wir optimieren uns weiter, um auch in Zukunft den steigenden Ansprüchen unserer Netzwerkpartner gerecht zu
     werden. Unsere erfolgreiche Arbeit wurde mit Auszeichnungen des Bundes und Landes honoriert. Darauf dürfen wir stolz sein und sie als
     Motivation für zukünftige Erfolge sehen.




                                                2012 |      Aufnahme ins Projekt go-cluster
                                                Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie hat zum 1. Juli 2012 das cluster­
                                                politische Projekt „go-cluster: Exzellent vernetzt!“ gestartet. Im Rahmen von „go-cluster“
                                                wird mit den leistungsfähigsten Clustermanagements aus Deutschland zusammengearbeitet.
                                                Dieses wird in Form einer Mitgliedschaft im Projekt „go-cluster“ realisiert. Die Kriterien für die
                                                Mitgliedschaft orientieren sich an den Anforderungen der Clustermanagement-Exzellenz auf
                                                europäischer Ebene. Das VDC wurde nach einer Überprüfung in das Projekt aufgenommen.




                                                2012 |      Innovationspreis IT
                                                Die Initiative Mittelstand prämiert mit dem Innovationspreis-IT Firmen mit innovativen
                                                IT-Lösungen und hohem Nutzwert für den Mittelstand. Unser 3D-Fitness-Check gehört zur
                                                Spitzengruppe aus über 2.500 Bewerbungen.




                                                2011 |      Langjähriger TOP-Innovator
                                                Das TOP-Programm bietet die Möglichkeit, innovative Unternehmen zu besuchen und einen
                                                Einblick in neue Verfahren und Strategien zu erhalten. Wir wurden erneut ausgezeichnet,
                                                als Gastgeber der Initiative „Technologieorientierte Besuchs- und Informationsprogramme
                                                (TOP)“ langjährig anderen deutschen Unternehmen unser Wissen über neue Technologien zur
                                                Verfügung zu stellen.



                                                2011 |      Cluster Management Excellence Label
                                                Insgesamt 143 Netzwerke und Cluster wurden durch die European Cluster Excellence Initiative
                                                im Rahmen des NGP Excellence Projekts, an dem auch das Bundesministerium für Wirtschaft
                                                und Technologie beteiligt ist, überprüft.




26
2011 |       Living Labs
           Das VDC ist seit 2007 Mitglied des European Network of Living Labs. Living Labs präsentieren
           die Ergebnisse europäischer Forschungsförderprojekte und bieten Erfindern Infrastruktur, um
           neue Innovationen zu entwickeln. Gleichzeitig findet ein Innovationstransfer zwischen den
           Living Labs statt.




           2010 |       Gewinner Regionaler Clusterwettbewerb 2010 Baden-Württemberg
           Beim Clusterwettbewerb wurden Kompetenzzentren in ganz Baden-Württemberg auf ihre
           Leistungsfähigkeit überprüft. Mit dem Wettbewerb soll vor allem die Zusammenarbeit von
           Wirtschaft und Wissenschaft verstärkt werden.




           2009 |       Exzellente Netzwerkarbeit
           Bei sechs von sieben Kriterien schneiden wir überdurchschnittlich ab. Die Studie kommt
           zu dem Ergebnis, dass wir im Vergleich mit anderen deutschen Netzwerken äußerst gut
           strukturiert und gesteuert sind. Dafür hat Kompetenznetze Deutschland das VDC Fellbach
           ausgezeichnet.




           2008 |       Industriepreis der Hochschule Esslingen
           Neben klassischen Werkstudententätigkeiten bieten wir die Möglichkeit, Abschlussarbeiten
           zu schreiben. Die Absolventen waren bei ihren Abschlussarbeiten bisher sehr erfolgreich, so
           gewann eine VDC-Diplomarbeit den gefragten Industriepreis der Hochschule Esslingen.




           2007 |       Ausgezeichneter Ort im Land der Ideen
           Mit der gemeinsamen Initiative von Wirtschaft und Bundesregierung „Deutschland - Land
           der Ideen“ werden all jene sichtbar, die in Deutschland Innovation, Erfindergeist und
           Einfallsreichtum leben.




           2007 |       Best Innovation Award im Bereich Services
           In der Kategorie „Best Innovation Award im Bereich Services“ wird uns der erste Platz für den
           3D-Fitness-Check, mit dem kleine und mittelständische Unternehmen ihre Visualisierungs- und
           Simulationsfähigkeit in der Produktentwicklung online testen können, verliehen.




                                                                                                           27
Leistung                    Kompetenz                                      Netzwerk
GREMIENARBEIT des VDC
     Gremien nehmen immer stärker Entscheidungs-, Informations-, Beratungs- oder Ausführungsaufgaben wahr. Deswegen
     arbeiten wir in zahlreichen regionalen, nationalen, internationalen und supranationalen Gremien sowie Facharbeitskreisen
     mit. Die dort gewonnenen Informationen und Erkenntnisse geben wir anschließend direkt an unsere Mitglieder weiter und
     bringen Belange unserer Mitglieder ein.




     JJ European Virtual Reality Association EuroVR: Mitglied des Execute Boards
     JJ Gesellschaft für Information e.V.: Mitglied der Fachgruppe „Virtuelle Realität und Augmented Reality“
     JJ Virtual Reality Magazin: Redaktionsbeirat
     JJ Wissenschaftliche Gesellschaft für Produktentwicklung WiGeP: Gast im Industriekreis
     JJ AIF-Projekt „Simulation textiler Lichteffekte“: Mitglied im projektbegleitenden Ausschuss
     JJ BMWi/IGF-Projekt „VitAmin – Virtuelles Anforderungsmanagement im kundenintegrierten Innovationsprozess“:
        Mitglied im projektbegleitenden Ausschuss
     JJ Europäische Kommission: Diskussionspartner der Themenschwerpunkte Fabriken der Zukunft, Hochleistungsrechnen,
        Joint Calls NMP und ICT
     JJ European Network of Living Labs: Mitglied
     JJ Finanz- und Wirtschaftministerium Baden-Württemberg: Teilnehmer am Cluster-Dialog
     JJ Baden-Württemberg Agenda IKT 2025: Teilnehmer
     JJ Projekt go-cluster (ehem. Kompetenznetze Deutschland, VDI/VDE Innovation + Technik GmbH): Mitglied
     JJ Berufsgenossenschaft Holz und Metall: Teilnehmer an der Initiative „Neue Qualität der Arbeit“ (INQA)
     JJ Industrie- und Handelskammer Region Stuttgart, Bezirkskammer Esslingen-Nürtingen: Mitglied im „Ideenzirkel regionale Industrie“
     JJ Intelligent Manufacturing Systems (IMS): Teilnehmer am World Manufacturing Forum
     JJ Manufuture-BW: Mitglied
     JJ JugendTechnikSchule Fellbach Dr. Karl Eisele e.V.: Mitglied des Trägervereins
     JJ Innovationspreis Rems-Murr: Mitglied der Jury
     JJ Joint Virtual Reality Conference 2012: Exhibition Chair
     JJ ISPE International Conference on Concurrent Engineering 2012: Session Chair, Reviewer




28
Netzwerk




           29
Computer Perception                                                                     Bern University of Applied Sciences
                                                                                             Höheweg 80
     and Virtual Reality                                                                     2501 Biel / Bienne (Switzerland)
                                                                                             www.cpvrlab.ti.bfh.ch
     Research Group




     Die Forschungsgruppe Computer Perception and Virtual Reality           und internationalen Forschungsprojekten in der Medizintechnik wie
     (CPVR) des Instituts Human Centered Engineering (HuCE) der Ber-        auch im Umfeld der industriellen Produktion und des Produktde-
     ner Fachhochschule weist eine langjährige Erfahrung und hohe           signs konnte sich die CPVR-Gruppe in ihren Forschungsschwer-
     Fachkompetenz in den Forschungsbereichen Multimodal Interaction        punkten etablieren und wertvolle Partnerschaften aufbauen.
     Design, Computer Perception, Virtual Reality und Artificial Intelli-
     gence auf. Gegründet wurde die Forschungsgruppe 2001 durch die         Die CPVR-Gruppe verfügt über moderne Labors, welche mit ver-
     Zusammenlegung von zwei ehemals getrennten Kompetenzzentren            schiedenen haptischen Geräten von SensAble Technologies und
     der Fachhochschule und besteht heute aus 5 Professoren und 6           Force Dimension sowie mit Workstations für stereoskopische Dar-
     technisch-wissenschaftlichen Assistenten. Die CPVR-Gruppe bietet       stellungen und für High-Performance Computing-Anwendungen
     im Rahmen des Informatikstudiums Vertiefungen für Bachelor- und        ausgerüstet sind. Zusätzlich steht im Labor ein passiv-stereo 4-wall
     Masterstudiengänge sowie einen Weiterbildungskurs an.                  CAVE mit einem optischen Motion Tracking-System zur Verfügung,
                                                                            womit komplexe Problemstellungen untersucht und bestehende
     Im Vordergrund der Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten in          Datensätze auf eine neue Art und Weise aufbereitet und intuitiv
     Computer Perception stehen Fragestellungen im Bereich der medi-        zugänglich gemacht werden können.
     zinischen Bildanalyse und –verarbeitung wie beispielsweise der opti-
     schen Kohärenztomografie und des optischen Trackings. Im Gebiet        Aktuelle F&E-Projekte laufen in den Anwendungsbereichen der
     der Virtual Reality beschäftigt sich die CPVR-Gruppe mit Compu-        Computer-Aided Diagnosis, der Computer-Assisted Surgery und
     ter-Haptik und multimodalen Interaktionstechniken in virtuellen        präoperativen Planung sowie für Fragestellungen der Artificial Intel-
     Umgebungen. Durch die Beteiligung an verschiedenen nationalen          ligence-basierten Optimierung.



     Urs Künzler / Tel.: +41 32 321 61-11 / urs.kuenzler@bfh.ch

30
Marktposition                                                                        Bitmanagement Software GmbH
                                                                                     Oberlandstraße 26
im Geschäftsjahr 2011                                                                82335 Berg bei München
                                                                                     www.bitmanagement.com
weiter gefestigt




Im Geschäftsjahr 2011 hat der 3D Software-Anbieter Bitmanage-       Für den Markt der Mobil-Kommunikation hat Bitmanagement ihren
ment vor allem in zwei Technologie-Bereichen deutliche Entwick-     BS Contact Renderer c++ sowohl von Windows auf MAC und Linux
lungsschritte machen können. Das Unternehmen bietet neu die        Systeme, als auch auf Apple IOS Geräte (iPhone, iPad sowie iPod)
Erstellung von Content, mit Schwerpunkt auf hochauflösenden         portiert. Damit lässt sich die 3D Technologie auf den marktrelevan-
City Modellen. Auf dem Mobil-Kommunikationsmarkt unterstützt       ten, herstellerunabhängigen mobilen Endgeräten nutzen. Seit 2011
die Basis Software „BS Contact“ seit 2011 nun auch alle gängi-      ist „BS Contact“ Plattform unabhängig und mit allen gängigen
gen mobilen Endgeräte sowie die aktuellen Betriebssysteme. Damit    Internet Browsern ablauffähig.
können mehr Kundenwünsche erfüllt und mehr Märkte bedient
werden. An der Schwelle zu ihrem 10. Gründungsjahr konnte Bit-      Erfolgreich entwickelte sich auch die Einbindung des Unterneh-
management ein weiteres erfolgreiches Jahr abschließen und ihre     mens in Forschungs- und Entwicklungsprojekte. Bitmanagement
Position im wachsenden globalen Markt für 3D-Anwendungen wei-       war allein 2011 an drei Vorhaben – wie 3D PIE des Open Geospatial
ter festigen.                                                      Consortiums, dem EU geförderten FINE- und dem InterAR-Projekt
                                                                    des Wirtschaftsministeriums beteiligt.
Bei der Entwicklung virtueller interaktiver 3D Modelle und der
Erstellung von kostengünstigem, hoch auflösendem Content gilt
ein besonderes Augenmerk der steigenden Forderung nach mehr
Bürgerbeteiligung bei öffentlichen Planungsvorhaben.




Peter Schickel, Geschäftsführer / Tel.: +49 8151 971708 / peter.schickel@bitmanagement.com

                                                                                                                                          31
                Leistung                                Kompetenz                                      Netzwerk
Fraunhofer IAO Immersive                                                                       davit GmbH data audio video it
                                                                                                    Lindenstrasse 10
     Engineering Lab                                                                                70563 Stuttgart
                                                                                                    www.dav-it.de




                                                                                                                             Foto: Christian Richters,
                                                                                                                             © Fraunhofer IAO,
                                                                                                                             UNStudio, ASPLAN




     Fraunhofer IAO Immersive Engineering Lab – Ein Projekt der             Immersive Engineering Lab
     VDC-Netzwerkpartner Fraunhofer IAO, Barco und davit GmbH
                                                                            Das Immersive Engineering Lab ist eine Gemeinschaftsentwicklung
     Am 20. Juni 2012 eröffnete das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirt-    des Fraunhofer IAO als Auftraggeber, des Visualisierungsexper-
     schaft und Organisation IAO in Stuttgart seine neuen Räumlichkei-      ten Barco und des Systemintegrators davit GmbH als ausfüh-
     ten: das ‚Zentrum für Virtuelles Engineering ZVE‘.                     rende Firmen. Hauptbestandteil des Labors ist ein hochauflösendes
                                                                                  ­
                                                                            3D-Projektionssystem von Barco mit insgesamt elf Projektoren des
     Das ZVE ist konzipiert als Plattform für die Erforschung, Entwick-     Typs Galaxy NW12, die von davit installiert und verkabelt wurden.
     lung und Erprobung von Virtual-Reality-Technologien und inno-          Drei dieser Projektoren sind eine Etage höher angebracht und pro-
     vativen Arbeits- und Bürokonzepten. Das von der Gesellschaft für       jizieren von dieser Position aus auf den Boden der Cave. Acht wei-
     Nachhaltiges Bauen DGNB mit Gold ausgezeichnete Gebäude ZVE            tere Projektoren projizieren auf die vier senkrechten Wände der
     beherbergt sieben zukunftsweisende Labore. Diese dienen der            Cave. Eine 5,5 m lange und 3,4 m hohe Powerwall, die eigens für
     Erforschung interdisziplinärer Grundlagen für Themen wie Mor-          dieses Labor angefertigt wurde, dient als großflächige Medienwand.
     genstadt, Mobilität der Zukunft, visuelle Technologien und digitales   Über eine Steuerzentrale – die zugleich auch als Besprechungs-
     Engineering. So auch das Immersive Engineering Lab zur Proto­          möglichkeit dient – lassen sich unterschiedlichste Medienströme
     typenentwicklung von Produkten und Gebäuden.                           verarbeiten. Die Interaktion erfolgt über aktuelle Techniken wie




     Florian Knoll / Tel.: +49 711 782 60 99 0 / you@dav-it.de

32
Foto: Bernd Müller, © Fraunhofer IAO




Multitouch-Displays, Gestensteuerung und 3D-Echtzeitpositions-         Durch die gemeinsame Planung und dennoch gezielte Aufgaben-
systeme. Auch die Beleuchtung kann man als integralen Bestand-         teilung haben der Auftraggeber, in diesem Fall das Fraunhofer IAO,
teil der Gesamtumgebung situationsangepasst mitsteuern, was            und die Auftragnehmer Barco und davit maßgeblich zum Erfolg des
einen ganzheitlichen, ergonomisch optimal angepassten Arbeits-         zukunftsweisenden Labors beigetragen.
raum ermöglicht. Das Immersive Engineering Lab ist eine moderne
Arbeits- und Präsentationsumgebung, die immersive 3D-Darstellun-       Die davit GmbH bedankt sich für die Zusammenarbeit.
gen zur detailgenauen und anmutungstreuen Echtzeitvisualisierung
erlaubt. Darüber hinaus bietet das Lab mit seiner großflächigen
Medienwand die ideale Ausstattung für kollaborative, multimedi-
ale Arbeitssitzungen. Diese Kombination ermöglicht ein einzigar-
tiges, nahtloses Arbeitsumfeld für anspruchsvolle Planungs- und
Entwicklungsaufgaben aus den Bereichen Ingenieurswissenschaf-
ten, Technologiemanagement und Gestaltung. Forschungs- und
Industriepartner des Fraunhofer IAO nutzen das Labor für vielfältige
Anwendungsfälle:


•	 Produktentwicklung mit virtuellen Prototypen
•	 Unterstützung der Integration von Produktentwicklung und
   Produktionsplanung
•	 Entwicklung virtueller Bauleitplanung, Bauprozesse und virtuelle
   Gebäudebegehung
•	 Virtuelle Erlebnisräume für Architektur, Stadtplanung und
   Mobilität


Das Immersive Engineering Lab ist ein gelungenes Beispiel dafür,
wie die Zusammenarbeit der Netzwerkpartner im Virtual Dimension
Center auf Projektebene aussehen kann. So wurde unter anderem
das ART-Tracking-System mit zwölf Kameras von Barco geliefert
und von davit vor Ort als Integrator installiert, ebenso wie das
Audio-Surround-System 6.1. Die komplexe Mediensteuerung ist
eine gemeinsame Entwicklung von davit mit dem Fraunhofer IAO.
Die Programmierung und Implementierung der Mediensteuerung
erfolgte wiederum durch davit sowie die komplette Verkabelung
                                                                       Foto: Oliver Stefani, © Fraunhofer IAO
und Integration aller Mediengeräte.




                                                                                                                                            33
                   Leistung                                 Kompetenz                                           Netzwerk
ESI Engineering Systems
     Firmenportrait                                                                          International GmbH

     ESI Group                                                                               Mergenthalerallee 15-21, 65760 Eschborn
                                                                                             www.esi-group.com
                                                                                             www.xing.com/companies/esigroup




                                                                                                            IC.IDO - Visual Decision Platform. Courtesy of ESI.




     ESI Group ist Vorreiter und weltweit führender Anbieter von Virtual   Mit seinem Lösungsportfolio deckt ESI die gesamte Produktent-
     Prototyping-Lösungen sowie Engineering-Dienstleistungen für die       wicklungsprozesskette ab, von ersten Konzeptstudien bis hin zu
     gesamte Fertigungsindustrie. Das international operierende Unter-     Test und Fertigungsplanung. Adressiert werden vor allem Indust-
     nehmen mit Stammsitz in Paris/Frankreich konnte im Geschäftsjahr      rien, in denen innovative und komplexe Produkte entwickelt und
     2010/2011 einen Gesamtumsatz von über 94 Mio. Euro erwirt-            produziert werden, wie es in der Automobiltechnik, Luft- und
     schaften. Weltweit ist ESI Group in mehr als 30 Ländern vertreten     Raumfahrt, Elektronik- und Konsumgüter-Industrie, Medizintech-
     und beschäftigt über 900 hochkarätige Spezialisten. ESI Enginee-      nik oder im Energiesektor der Fall ist.
     ring Systems International GmbH ist Teil der ESI Group.
                                                                           In enger Kooperation mit international führenden Unterneh-
     Zum ESI-Kundenstamm zählen zahlreiche führende Industrie-             men entwickelt ESI seine Stammprodukte kontinuierlich weiter
     Unternehmen, wie beispielsweise AREVA, BMW, Boeing, Bom-              und investiert darüber hinaus in großem Umfang in innovative
     bardier, CEA, Daimler, Ford, Freightliner, General Motors, Hitachi,   N
                                                                           ­ euentwicklungen. Um ESI-Kunden die neuesten Technologien
     Renault, Samsung Electronics, Swiss Foundry oder Volkswagen           zur Entwicklung innovativer Produkte zur Verfügung stellen zu
     sowie mittelständische Unternehmen wie Herrenknecht, Marquet,         können, pflegt ESI Partnerschaften mit zahlreichen, renommierten
     Oerlikon, Optima Packaging oder Trumpf.                               F
                                                                           ­ orschungsinstitutionen, wie beispielweise der TU Dresden und
                                                                           dem National Institute of Advanced Industrial Science and Techno-
                                                                           logy (AIST). ESI ist zudem stark in zahlreiche industriell und staatlich
                                                                           geförderte Entwicklungsprojekte eingebunden.



     Alexandra Lawrenz / Tel.: +49 6196 9583 183 / Alexandra.Lawrenz@esi-group.com

34
Der Erfolg des 1973 gegründeten Unternehmens ist geprägt
durch eine kontinuierlich und konsequent verfolgte Mission, die
sich im Motto „Get it right… at the right time“ widerspiegelt.
Ziel ist es, Kunden durch „Virtual Product Engineering“-Lösun-
gen das Rüstzeug zu bieten, sich den aktuellen Herausforderun-
gen der Produktentwicklung zu stellen sowie innovative Produkte
zu marktgerechten Kosten und in immer kürzerer Zeit zu entwi-
ckeln. ESI-Lösungen liefern Schlüsselinformationen, die u. a. hel-
fen, physische Tests bestmöglich vorzubereiten oder in einigen
Fällen sogar gänzlich auf sie zu verzichten, bevor eine abschlie-
ßende Validierung durchgeführt wird.


Die Fähigkeit, Produkte mit realitätsnahem, physikalischen Ver-
halten am Computer zu simulieren, virtuell zu fertigen, virtuell
zu montieren und unter normalen oder extremen Betriebsbedin-
gungen zu testen, versetzt ESI-Kunden in die Lage, interdisziplinär
die Abhängigkeiten und Wechselwirkungen bei produkt- oder
fertigungstechnisch relevanten Fragestellungen zu untersuchen –
und dies lange bevor man dazu, auf Basis physischer Prototypen,
in der Lage wäre.


Durch die Integration der IC.IDO Visual Decision Platform (VDP)
in das ESI-Produktportfolio, wird darüber hinaus mit immersiven
und interaktiven 3D-Technologien die Realtime-Visualisierung
virtueller Prototypen ermöglicht. Unternehmen können ihre Pro-
                                                                                 Der Zugriff der ESI-Applikationen auf ein gemeinsames Core-Modell ermöglicht die Bearbeitung
dukte zum Leben erwecken, lange bevor ein fertiges Produkt                       multidisziplinärer Aufgabenstellungen ohne Datentransfer und Konvertierung. Courtesy of ESI.

oder ein physischer Prototyp existiert und auf dieser Basis funk-
tions-, bereichs- und disziplinübergreifend kollaborativ Entschei-
dungen in jeder wichtigen Phase des Entwicklungsprozesses
treffen.
                                                                                 ESI Software-Produkte setzen in vielen Bereichen Standards. Ihre
                                                                                 Modularität und Interoperabilität erleichtert es Unternehmen, die
                                                                                 für ihre Zwecke beste Simulationsstrategie zu realisieren und bei
                                                                                 Bedarf auszubauen. Beginnend bei der Lösung von Aufgabenstel-
                                                                                 lungen auf Bauteilebene erstrecken sich die Möglichkeiten über
                                                                                 prozessorientierte Lösungen und Best Practices, bis hin zu einem
                                                                                 umfassenden End-to-End Virtual Prototyping.


                                                                                 Solche ganzheitlichen Ansätze erfordern multidisziplinäre Lösun-
                                                                                 gen mit unterschiedlichen Simulationsprogrammen. Durch die
                                                                                 Bündelung von Einzelapplikationen (z.B. Virtual Performance
     Die Aufprallsimulation mit Airbag-Entfaltung und Dummy-Modell ist
     einer der multidisziplinären Anwendungsfälle der Virtual Performance        Solution) hat ESI dieser Entwicklung Rechnung getragen. Dabei
     Solution von ESI. Courtesy of NISSAN MOTOR CO. LTD
                                                                                 werden alle Einzelapplikationen unter einer einheitlichen Ober-
                                                                                 fläche vereint und greifen auf ein einheitliches Core-Modell zu,
                                                                                 wodurch Datentransfers und Konvertierungen überflüssig wer-
                                                                                 den. Die für eine individuelle Aufgabenstellung benötigten Kom-
                                                                                 ponenten (u.a. PAM-SAFE, PAM-CRASH, PAM-NVH) lassen sich
                                                                                 über ein kosteneffizientes Token-System je nach Bedarf aktivieren
                                                                                 und nutzen.




                                                                                                                                                                                35
                 Leistung                                                   Kompetenz                                            Netzwerk
VRfx - Optimierte,                                                                                           Fraunhofer IAO
                                                                                                                  Nobelstraße 12
     anmutungstreue                                                                                               70563 Stuttgart
                                                                                                                  www.ve.iao.fraunhofer.de
     Visualisierung in VR


     Hintergrund                                                             Der bisherige Workflow


     Das Medium Virtuelle Realität hat sich als Kommunikations- und          Die bisher typische Vorgehensweise bei VR-Visualisierungsprojek-
     Review-Werkzeug etabliert. Anwendungen im Bereich der Produkt­          ten war folgende: Vom Kunden werden Ausgangs-Modelle gelie-
     entstehung konzentrierten sich dabei zunächst auf den CAD- und          fert, die in ein vom VR-System lesbares Datenformat (z.B. VRML)
     Numerikbereich. Wesentliche Ursache dafür war die begrenzte visu-       konvertiert werden. Der Aufwand für diesen Prozeß ist sehr hoch
     elle Qualität der stets benötigten Echtzeitvisualisierung. Maßgeb-      und erfordert stets die Verfügbarkeit von VR-Spezialisten. Erschwe-
     lich getrieben durch den Computerspielemarkt hat die technische         rend kommt hinzu, daß gestaltungsrelevante Entscheidungen häu-
     Entwicklung der Graphikprozessoren in den letzten Jahren neben          fig von VR-Spezialisten getroffen werden müssen, da den Gestaltern
     einer Steigerung des reinen Geometrie- und Pixeldurchsatzes auch        kein direkter Zugang zum anmutungstreuen Modell möglich ist.
     ganz erhebliche funktionale Erweiterungen der Graphikpipeline mit
     sich gebracht.                                                          Der Workflow mit VRfx


     Dies führt zu einer erheblich größeren Flexibilität hinsichtlich der    Wesentliches Ziel war daher, die visuelle Qualität und die Effizienz
     in der Echtzeitvisualisierung einsetzbaren Algorithmen; es werden       von VR-Visualisierungsprojekten zu steigern. Als Ergebnis steht
     visuelle Effekte möglich, die mittels der klassischen Graphikpipeline   nun ein Werkzeug zur Verfügung, das es Gestaltern ermöglicht,
     nicht oder nicht performant abbildbar waren.




            Bisheriger VR-Visualisierungsprozess




     Philipp Westner / Tel.: +49 711 970 2193 / Philipp.Westner@iao.fraunhofer.de

36
Optimierter VR-Visualisierungsprozess mit VRfx




selber anmutungstreue VR-Visualisierungen zu erstellen. VRfx ist               Volumina, hier Trigger Volumes genannt, durch Hände oder Kopf
durch folgende wesentliche Eigenschaften gekennzeichnet:                       des Benutzeravatars berührt werden.


JJ Anmutungstreue: Fotorealismus durch volle Unterstützung                     Als Geometriedatenquellen kommen alle Systeme in Frage, die ein
    aktueller PC-Grafikhardware.                                               von VRfx lesbares Datenformat exportieren können. Derzeit unter-
JJ „What you see is what you get“: Jede Änderung ist sofort in                 stützt werden unter anderem VRML97, OpenInventor, OBJ und FLT.
    Echtzeit sichtbar.                                                         Tangenten und Binormalen werden, wo nötig, automatsich gene-
JJ Durchgängigkeit: Volle Funktionalität auf Desktop und in                    riert. Texturdaten können in den Formaten PNG, JPG, GIF und DDS
    be­ gen VR-Umgebungen (z.B. Powerwall, 3D-TV oder
      liebi­                                                                   verwendet werden. Normalmaps werden bei Bedarf automatisch
    CAVE™-artigen Mehrwandprojektionen).                                       aus Bumpmaps generiert; es können aber auch Normalmaps, die
JJ Komfort: Intuitive grafische Benutzungsoberfläche.                          mit anderen Werkzeugen generiert wurden, verwendet werden.
JJ Flexible Prozeßintegration durch Unterstützung zahlreicher Ein-
    gangsdatenformate, Erweiterbarkeit und Verzicht auf ein pro­               VRfx basiert auf der IAO eigenen VR-engine ‚Lightning‘ und wird
    prietäres „natives“ Datenformat.                                           einer Vielzahl von Architektur und Produktvisualierungsprojekten
                                                                               eingesetzt.
Durch die Entwicklung von VRfx wurden umfangreiche Erkenntnisse
darüber gewonnen, welcher Workflow und welche Benutzungs-                      VRfx ist für Linux und Windows verfügbar. Der Einsatzschwerpunkt
schnittstellen es Gestaltern ermöglichen, ihre konzeptionellen Ideen           der Windows-Version ist dabei der Desktop, da die meisten Model-
mit dem Medium VR zu kommunizieren. Insbesondere zeigte sich,                  liersysteme (z.B. 3D Studio MAX und Maya) nur unter Windows
daß die Eliminierung langer Iterationsschleifen bei gestaltungsre-             verfügbar sind. Unter Linux werden beliebig große Clustersysteme
levanten Aufgaben von entscheidender Bedeutung ist. Wenn die                   optimal unterstützt.
Auswirkung einer Änderung, beispielsweise der Narbungstiefe einer
Leder-Oberfläche, erst nach Minuten oder gar Stunden sichtbar
wird, fehlt die direkt wahrnehmbare Wechselwirkung zwischen
Veränderung und visueller Bewertung des Resultates. Erst ein
unmittelbares visuelles Feedback ermöglicht die optimale Feinab-
stimmung der visuellen Anmutung durch den Gestalter.


Räumliche Interaktionen mit dem virtuellen Prototypen, beispiels-
weise die Betätigung von Bedienelementen oder das Verschieben
von Objekten, sollten zumindest für die wichtigsten Anwendungs-
fälle ohne Programmierung oder Scripting beschrieben werden
können. VRfx verfügt dazu über einen einfachen Eventmechanis-
mus. Events können ausgelöst werden, wenn definierte sensitive                 VRfx Screenshot: Innenansicht Zentrum für virtuelles Engineering




                                                                                                                                                  37
               Leistung                                                   Kompetenz                                            Netzwerk
virtualreality
        L       A        B        O        R        A         T   O   R   Y


     Zukunft gestalten                                                                         Hochschule Reutlingen
                                                                                               Virtual Reality Laboratory
     in virtueller Realität                                                                    Alteburgstraße 150
                                                                                               72762 Reutlingen
                                                                                               www.vrlab.hochschule-reutlingen.de




     Das VRlab, ein studentisches Lehr- und Forschungslabor




     Innovative Lösungen zum Thema Interaktion zwischen Mensch                Multitouch Systeme (MTS)
     und Maschine in einer virtuellen Umgebung spielen in Wirtschaft
     und Wissenschaft eine immer größer werdende Rolle. Aus die-              Um die Usability verschiedener MTS und deren Auswirkungen auf
     sem Grund beschäftigen sich Masterstudenten der Hochschule               die Bedienung untersuchen zu können wurden im VRlab zwei MTS
     Reutlingen im Studiengang Medien- und Kommunikationsinfor-               entwickelt: horizontal (Tisch) und vertikal (Cube). Die Firma eyevis
     matik mit ausgewählten Forschungsthemen der virtuellen Reali-            GmbH, mit der die Hochschule Reutlingen bereits seit fast zwei
     tät. Seit sieben Jahren bietet das Virtual Reality Laboratory (VRLab)    Jahren kooperiert, stellte den Studenten einen Rückprojektions-
     Schwerpunkte in den Bereichen Interaktion, Motion Tracking zur           cube für Forschungszwecke zur Verfügung. Daraus wurde unter
     Steuerung virtueller Welten sowie stereoskopischer Projektion von        Verwendung von Low-Cost-Komponenten ein Multitouchgerät
     medialen und dreidimensionalen Inhalten. So wurde zum Beispiel           entwickelt. Die Umsetzung der Multitouch (MT) Funktionalität
     eine Low-Cost-Lösung eines optischen Tracking Systems entwickelt.        wurde basierend auf einem optischen Verfahren realisiert. Dabei
     Hierzu wurde ein Testaufbau konzipiert und umgesetzt mit dem die         wird die Interaktionsfläche von der Rückseite mit Infrarot LEDs aus-
     Genauigkeit dieses Systems im Vergleich zu einem kommerziellen           geleuchtet. Die Reflexionen, die bei Berührungen mit der Scheibe
     System gemessen werden kann. Eine intuitive Bedienung durch so           auftreten, können mittels einer Kamera lokalisiert werden. Die
     genannte Natural User Interfaces (NUI), sind bei der Entwicklung         Kameradaten werden anschließend in Trackingdaten umgerech-
     der Interaktionsverfahren besonders zu beachten.                         net und an die verschiedenen MT-Anwendungen weitergeleitet.




     Prof. Uwe Kloos / Gabriela Tullius / vrlab@hochschule-reutlingen.de

38
Der Multitouch Tisch




Durch die Entwicklungsarbeit der Studenten und dem regelmäßigen        Aktuell wird an einer MT-Anwendung gearbeitet, die sich mit dem
Austausch mit eyevis-Mitarbeitern kann der MT-Cube stabil betrie-      Thema virtueller Realität im Bereich der Medizintechnik befasst. Das
ben werden. Beispielsweise können native Multitouchanwendun-           Ziel dieser Anwendung ist die interaktive Visualisierung medizini-
gen oder das Betriebssystem Windows 7 durch Berührungen und            scher Bilddaten in einem dreidimensionalen Raum auf den Touch-
Gestik gesteuert werden. Im Wintersemester 2011/12 wurde ein           Geräten des VRlabs. Diese Bilddaten sollen mit Hilfe von definierten
Nutzertest zur Bedienung des MT-Cubes entwickelt und durchge-          Touch-Gesten vom Benutzer direkt gesteuert und zwischen den
führt. Grund dieses Nutzertests ist der große Unterschied zu bereits   Geräten verschoben werden können. Dabei wird untersucht wel-
existierenden herkömmlichen MT-Geräten. Sowohl die große Pro-          che Interaktionen besser in horizontaler Form und welche besser an
jektionsfläche als auch die vertikale Ausrichtung der Bedienober-      einem vertikalen System durchgeführt werden. Speziell die Umset-
fläche sind ungewöhnlich. Um eine möglichst benutzerfreundliche        zung einer Steuerung mittels touchbasierten Gesten über verschie-
Anwendung entwickeln zu können, müssen diesbezüglich Gestal-           dene Geräte bildet eine interessante Problemstellung. Dies ist ein
tungsrichtlinien herausgearbeitet werden.                              weiteres Beispiel wie die Studierenden des VRlabs die Möglichkeit
                                                                       erhalten an aktuellen Projektthemen zu arbeiten, die ihnen ausrei-
Der selbst konstruierte MT-Tisch verfügt über eine horizontal aus-     chend Freiräume für eigene Ideen und Konzepte lassen.
gerichtete Bedienfläche, auf der das Bild eines LED Projektors über
einen im Boden des Tisches angebrachten Spiegel dargestellt wird.      Inzwischen arbeiten einige Absolventen aus Reutlingen, die ihre
Für die Touch-Oberfläche wird halbtransparentes Acrylglas verwen-      ersten VR Erfahrungen im VRlab sammeln konnten, in verschiede-
det. Die Interaktionsfläche wird mit Hilfe einer Playstation 3 Eye     nen Unternehmen und Forschungseinrichtungen an Themen der
Cam erfasst. Durch eine von den Studenten selbst errichtete Ver-       virtuellen Realität.
kleidung konnte eine stabile und zugleich mobile Benutzung des
Tisches realisiert werden.


NUI auf Basis der Kinect


Als eine weitere natürliche Interaktionsmöglichkeit besteht neben
der MT-Technologie die freihändige Interaktionsform, mediale und
dreidimensionale Inhalte über Gestensteuerung zu bedienen. Dem
VRLab war es auch in diesem Bereich möglich mittels der Microsoft
Kinect eine kostengünstige Lösung der Gestensteuerung zu realisie-
ren. Um ein NUI innovativ steuern zu können, werden komplexere
Gesten benötigt, als bisher vorgesehen. Deshalb wurde im VRLab
ein Ansatz entwickelt, Gesten unter Verwendung eines künstlichen
neuronalen Netzes zu erkennen.

                                                                       Der Multitouch Cube




                                                                                                                                              39
                   Leistung                                 Kompetenz                                     Netzwerk
Virtual Reality als Werkzeug und                                                                        InMediasP GmbH
                                                                                                             Neuendorfstraße 18a
     Methode der Produktentwicklung                                                                          16761 Hennigsdorf
                                                                                                             www.inmediasp.de




     Fünf Erfolgsfaktoren entscheiden über Erfolg oder Misserfolg         Die Spezifikation und Auswahl der Hard- und Software für eine
     der Anwendung von Virtual Reality-Methoden und -Tech-                hierzu passende VR-Infrastruktur sowie deren Konfiguration stel-
     nologien bei der Planung und Entwicklung neuer Produkte.             len den zweiten wesentlichen Erfolgsfaktor dar. Diesbezüglich sind
     Damit steht und fällt der fachliche und wirtschaftliche Nutzen       valide Informationen jedoch am VR-Markt schwer zugänglich. Aus
     von VR. Als unabhängiges Beratungsunternehmen stellen wir            diesem Grund bieten wir unseren Kunden unser solides Fachwissen,
     deshalb diese fünf Faktoren konsequent in den Mittelpunkt            unsere Marktkenntnis und vor allem unsere anbieterunabhängige
     unseres Handelns. So erreichen wir, dass unsere Kunden die           Sicht an.
     Potenziale ihrer VR-Lösungen voll ausschöpfen – nicht nur
     in der Produktvisualisierung, sondern auch bei der digitalen         Auch wenn diese ersten beiden Faktoren beachtet werden, ist noch
     Absicherung von Produkten im Produktentstehungsprozess.              nicht sichergestellt, dass sich das volle Potenzial der gefundenen
                                                                          Lösung tatsächlich entfaltet. Denn oft fehlt gerade im VR-Bereich
     Der Faktor, dem wir als Erstes unsere Aufmerksamkeit widmen,         eine konsequente Integration in den Produktentstehungsprozess.
     ist die Auswahl der Virtual Reality (VR)-Anwendungsfälle. Mit VR     Im Extremen kann das dazu führen, dass die VR-Infrastruktur und
     wird alles möglich, aber nicht alles kann wertschöpfend eingesetzt   -Software nicht produktiv genutzt und Investitionen nicht ausge-
     werden. Darum stützen wir uns bei der Identifikation von Anwen-      schöpft werden.
     dungsfällen auf umfangreiche Erfahrungen aus bereits erfolgreich
     umgesetzten Projekten.



     Dominik Spitzhorn / Tel.: 03302 559-420, spitzhorn@inmediasp.de

40
Der dritte Erfolgsfaktor ist deshalb die Integration der VR-Lösung in   Unsere Leistungen im Überblick
den Entwicklungsprozess. Wir konzipieren durchgehende kunden-
spezifische Prozesse und entwickeln dafür Schnittstellen, Konver-       Für die Konzeption und Implementierung Ihrer VR-Lösung unter-
ter und fehlende Softwarekomponenten. Besonderen Wert legen             breiten wir Ihnen ein maßgeschneidertes Leistungsangebot rund
wir dabei auf eine leistungsfähige Anbindung von VR-Systemen an         um unsere Kernkompetenzen:
das Produktdatenmanagement. Wir sind uns der Schwierigkeiten
bewusst (etwa Vorbehalte gegen diese innovative Technologie und         1.	 Identifikation und Aufbereitung relevanter Anwendungsfälle
auch unternehmenspolitische Faktoren), die einer vollen Integration     2.	Spezifikation, Auswahl und Konfiguration der VR-Infrastruktur
häufig im Weg stehen.                                                   3.	Integration von VR-Methoden in die unternehmensspezifischen
                                                                           PLM-Prozesse; Anbindung von VR-Technologien an
Als Viertes verdient der spätere, laufende Betrieb besondere Auf-          marktgängige PDM-Systeme
merksamkeit. Die persönliche Betreuung der Anwender, systemati-         4.	Vorbereitung und Unterstützung des laufenden Betriebes
sche Fehlerkommunikation, Nutzung geschickter Workarounds aber            •	 Prozess- und Methodenanalyse/-entwicklung
auch die kontinuierliche Neu- und Weiterentwicklung von Metho-            •	 Entwicklung von Individualsoftware
den stehen bei dessen Planung im Mittelpunkt. Unsere Stärke ist,          •	 Operative Anwenderunterstützung
dass wir VR im Kundenauftrag operativ nutzen. Hierzu zählen unter         •	 Planung, Erstellung und Durchführung von Firmen- oder
anderem erweiterte DMU-Untersuchungen wie Baubarkeits- und                  Produktpräsentationen
Wartbarkeitsanalysen, die Echtzeitsimulation biegeschlaffer Bauteile,   5.	Anwenderschulungen
die Arbeitsprozessabsicherung, Lichtuntersuchungen, Produkt- und
Produktionsergonomie aber auch die High-End-Visualisierung und          Darüber hinaus bieten wir auf Wunsch auch alle erforderlichen
die Durchführung von Engineering Reviews.                               Dienstleistungen und Unterstützungen für den operativen Betrieb –
                                                                        setzen Sie mit uns Ihre Prozesse optimal um und entlasten Sie Ihr
Darüber hinaus bieten wir Beratung, spezifische Analyse und Tests       Team!
für die Einführung innovativer Prozesse an – beispielsweise bei der
Einführung virtueller Produktzertifizierung. Unsere Erfahrung aus
dieser praktischen Anwendung von VR-Technologien lassen wir
gezielt in die Konzeption und Umsetzung praxisnaher und funktio-        Über InMediasP
neller VR-Infrastrukturen und Prozesse einfließen.
                                                                        Seit 1998 beraten wir namhafte Industrieunternehmen bei der
Letztlich steht und fällt der Erfolg von VR-Systemen mit der inten-     Gestaltung und Optimierung von Prozessen, Methoden und IT-­
siven Nutzung und der richtigen Bedienung durch die Anwen-              Systemen für die gesamte Produktentwicklung. Unter Anwendung
der. Deren solide Ausbildung und effektive Unterstützung bei            fortschrittlicher CAx-, DMU-, VR- und PDM/PLM-Technologien rea-
der Anwendung (Nachbetreuung) bilden deshalb den fünften                lisieren wir perfekt auf den Kunden zugeschnittene System- und
Erfolgsfaktor. Mit unseren auf VR-Methoden maßgeschneiderten            Integrationslösungen. Von unseren Standorten in Hennigsdorf
Schulungs- und Support-Programmen wird eine virtuelle Realität          bei Berlin, Stuttgart und München unterstützen wir Kunden aus
tatsächlich produktiv und leistet einen signifikanten Beitrag zur       der Automobil-, Luftfahrt-, Schienenfahrzeug- und Hausgeräte­­
                                                                                                                                    in­­
Wertschöpfung.                                                          dustrie sowie dem Anlagen- und Maschinenbau – unabhängig von
                                                                        System­ nbietern. Wir begleiten alle Phasen strategischer Projekte –
                                                                              a
An diesen fünf Erfolgsfaktoren orientieren wir uns in der Beglei-       von der Anforderungsspezifikation über die Prozessgestaltung und
tung unserer Kunden beim Einstieg in die virtuelle Welt oder auch       Systemkonzeption bis zur Einführung einer IT-Lösung.
bei der Erweiterung einer bestehenden VR-Infrastruktur. Als kom-
petenter Ansprechpartner vertreten wir konsequent die Interessen
unserer Kunden.




                                                                                                                                               41
              Leistung                                       Kompetenz                                     Netzwerk
Die 3D Agentur im Süden.

     Virtual Goes Reality                                                                     Kerler Kommunikation GmbH & Co. KG
                                                                                              Waiblinger Strasse 124
                                                                                              70734 Fellbach
                                                                                              www.kerler.info




     Sie setzen schon virtuelle Bilder und Filme für Ihr Marke-              sichtbar. Die Hemmschuhe sind ebenfalls offensichtlich: die Berüh-
     ting ein? Prima, dann könnte KerlerKommunikation die                    rungsängste vor der neuen Technologie sowie die fehlende Erfah-
     ideale Ergänzung Ihrer bisherigen Partner sein. Denn wir                rung, was damit alles möglich ist. Dabei sind durch die nahezu
     sind speziell auf die Anforderungen des schwäbischen                    unbegrenzten Gestaltungsmöglichkeiten besondere Anwendungen
     Mittelstandes ausgerichtet: schnell, effizient, technisch.              möglich. Zum Beispiel der schrittweise Aufbau eines LKW-Chassis
     Oder verwenden Sie noch klassische Motive und sind auf                  oder eine sich selbsterklärende Videobrille.
     Informationssuche?
                                                                             Beispiel Actros-Chassis: die Aufgabe bestand darin, sämtliche Kom-
     Virtual ist längst Reality. Nicht nur als Vorzeige-Projekt in Großun-   ponenten eines LKW-Chassis nacheinander vorzustellen, sowie
     ternehmen, sondern gerade auch in kleineren Unternehmen als             deren Innovationen im Vergleich zum Vorgängermodell zu zei-
     äußerst praktikable Ergänzung zum klassischen Foto bzw. Film. Die       gen – als teamübergreifendes Informations-Medium wie auch als
     Gründe liegen auf der Hand: Virtual Reality ist flexibel und aussa-     wirksames Vertriebs-Werkzeug. Das erfordert im ersten Schritt
     gestark. Animationen machen Prozesse greifbar und begreifbar.           technisches Verständnis für die Fahrzeug-Technologie. Und dann
     Zusammenhänge werden deutlich, verdeckt ablaufende Vorgänge             einen erfahrenen Drehbuch-Autor, der einen optischen Rahmen




     Geschäftsführer Michael Grupp / Tel.: +49 711 - 57 88 66 88 / mgrupp@kerler.info

42
entwirft, in dem die technischen Details zwar formal gleich, aber       zwar in Europa wie beispielsweise auch in Asien. Hier verlangt ein
optisch immer wieder spannend dargestellt werden. Ohne logi-            perfektes Ergebnis zuerst einmal einen Konzeptioner und/oder
sche ­ rüche, ohne hektische Perspektivwechsel. Die Produktvor-
     B                                                                  Drehbuch-Autor.
teile werden plakativ als Logo neben die Bilder gelegt – das hilft
dem Vertriebler später bei der Argumentation. Das Ergebnis kann         Genau das sind die Stärken von KerlerKommunikation: Zuerst die
sich sehen lassen.                                                      inhaltliche und formale Konzeption und dann deren Umsetzung in
                                                                        Print und NonPrint – will heißen in klassische Werbung, aber gerade
Sehr viel kleiner ist der Cinemizer – eine Videobrille mit einer auf-   eben auch in Internet, Visualisierung und Animation. Schon vor der
sehenerregenden 3D-Darstellung. Für den Heimgebrauch, wie               Serienreife können durch unseren ganzheitlichen Ansatz 3D-Motive
auch für professionellen Anwender. Dementsprechend vielsagend           für Werbung und Vertrieb, für Datenblätter, Kataloge und sonstige
muss auch die Bedienungsanleitung des Cinemizers sein. Hier war         Publikationen entstehen. Weitere Beispiele dafür finden Sie unter
nicht die Technologie eine Herausforderung, sondern die Didak-          www.kerler.info.
tik. Schließlich müssen sowohl jugendliche Gamer wie auch erfah-
rene Ingenieure diese Brille auf den ersten Blick verstehen. Und




                                                                                                                                              43
              Leistung                                       Kompetenz                                     Netzwerk
Verzahnung von                                                                 Lauer & Weiss GmbH
                                                                                    Kompetenzzentrum für Modulentwicklung
     Konstruktion, Strukturanalyse                                                  Höhenstraße 21
                                                                                    70736 Fellbach
     und Strömungssimulation                                                        www.lauer-weiss.de




     Der innovative Modulentwickler Lauer & Weiss erhält erneut die       Unternehmen informieren. Bürgermeister Günter Geyer hob in
     Bestätigung als „Ausgezeichneter Arbeitgeber für Ingenieure“.        s
                                                                          ­ einem Grußwort insbesondere den Wirtschaftsstandort und die
                                                                          innovativen mittelständischen Firmen der Stadt Fellbach hervor.
     Die Zertifizierung wurde mit sehr guten Bewertungen bestätigt. Die
     Umsetzung der Empfehlungen des TÜV-Auditors führe zu noch-           In einem sehr dynamischen Umfeld reagiert Lauer & Weiss mit
     mals verbesserten Bewertungen der Prozesse bei Lauer & Weiss.        umfangreichen strukturellen Anpassungen und schafft dadurch
     Auch in der Mitarbeiterumfrage konnte Lauer & Weiss deutlich         zukunftsfähige Strukturen. Das Know-How und damit die Ausbil-
     p
     ­ unkten. Der ausgebaute Dialog zwischen Geschäftsleitung und        dung steht bei Lauer & Weiss schon immer uneingeschränkt ganz
     Führungskräften wie Mitarbeitern führte zu einem „Change“-Pro-       oben auf der Prioritätenliste. Individuelle Einarbeitungsprogramme,
     zess im Unternehmen, welcher 2011 vorbereitet und ab Januar          spezielle und umfangreiche Projektmanagementschulungen, Tech-
     2012 ­ ealisiert wurde.
          r                                                               Days mit CAD- und CAE-Schnupperkursen, rege Teilnahme an
                                                                          Fachmesse- und Firmenbesuchen und vieles mehr gehören zur Aus-
     Hierfür fand im Frühjahr in der Schwabenlandhalle in Fellbach        bildung bei Lauer & Weiss. Weitere Themen sind Studienprojekte
     eine Informationsveranstaltung der Lauer & Weiss GmbH, der           für angehende Ingenieure, beispielsweise das Projekt „­ odulares
                                                                                                                                M
     angeschlossenen Firmengruppe und Netzwerkpartnern statt.             Elektrofahrzeug“ (MEF), das Lauer & Weiss gemeinsam mit der
     Über 300 Gäste konnten sich über Projekte und Neuigkeiten der        Firma Gigatronik betreibt.




     Geschäftsführer Jochen Lauer / Tel.: +49 711 520889-0 / info@lauer-weiss.de

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Gemischte Projektteams sorgen für ein Maximum an Innovation,          Komponenten. Gemeinsam ist man in der Lage nahezu jede Kom-
während ein sehr hoher Anteil an erfahrenen Ingenieuren für           ponente bzw. Modul zu entwickeln. Die gemeinsame Ressource
das konstant hohe Qualitätniveau sorgt. Dies ist die Basis für das    liegt bei über 700 Mitarbeitern und bildet das Herzstück des
Erfolgsrezept kompletter, vom Lieferanten und Produktionsanlagen,     „­ ngineering-Parks im Stuttgarter Osten“.
                                                                       E
unabhängiger Modulentwicklungen. Lauer & Weiss bekommt seit
seiner Gründung im Jahr 2000 kontinuierlich Bestnoten für Beiträge    Im Anschluss stellte Jochen Lauer die eigene Firmengruppe vor.
und Entwicklungen in anspruchsvollsten Projekten. All diese Maß-      Durch die gegenseitige Ergänzung in den Bereichen Entwicklung,
nahmen tragen dazu bei für Kunden und ihre Projekte das schon         Projektmanagement und -software sowie Beratung bis hin zu Pro-
gewohnt hohe Qualitätsniveau auch in Zukunft zu sichern.              totyping und Werkstatt-Service, bekommen Lauer & Weiss Kunden
                                                                      alles aus einer Hand bei höchster Investitionssicherheit. Die Firmen-
Auf der begleitenden Messe wurde das gesamte Leistungsspekt-          gruppe bietet ihren Kunden und Mitarbeitern die Möglichkeit inter-
rum und mehrere Beispiele innovativer Modulentwicklungen, wie         nationaler Projektbegleitung. Brasilien war aus diesem Grund auch
Topologieoptimierungen für den Leichtbau von Karosserien und          Gastland der Veranstaltung. Infos über Land und Leute gab es am
das Förderprojekt EleNa vorgestellt (Nachrüstung eines Transporters   Messestand aus erster Hand vom Geschäftsführer und Mitarbeitern
zum Hybridfahrzeug).                                                  der „Schwaben Engineering“. Sao Paulo ist übrigens der stärkste
                                                                      Produktionsstandort schwäbischer Produkte – vor Stuttgart!
Jochen Lauer, Geschäftsführer der Lauer & Weiss GmbH und Lauer
Nutzfahrzeugservice GmbH, stellte die Partner mit ihren Produk-       Informieren Sie sich auch gerne online unter www.lauer-weiss.de.
ten vor.


Die Firma Information Desire aus Mainz bietet mit Projectile eine
webbasierte Softwarelösung insbesondere für dienstleistungsori-
entierte Engineering Unternehmen. Alle Phasen der Projektab-
wicklung, von der Akquise, über die Planung bis zur Archivierung
werden unterstützt. Die Software wird bei Lauer & Weiss sowie bei
über 150 weiteren Kunden eingesetzt. Nachdem Lauer & Weiss
maßgeblich zur „Tropikalisierung“ beigetragen hat, wird das Pro-
dukt aktuell in Brasilien auf den Markt gebracht.


In Fachkreisen sehr bekannt ist die Firma Gigatronik, die umfang-
reiche Entwicklungen in der Elektronik und Car IT anbietet. Syner-
gien mit Lauer & Weiss liegen in der Entwicklung mechatronischer




                                                                                                                                              45
              Leistung                                     Kompetenz                                      Netzwerk
3D visualisation of medical                                                                              LumoGraphics GmbH
                                                                                                              Hardtstr. 37a
     device configurations                                                                                    76185 Karlsruhe
                                                                                                              www.lumographics.com




     Operating room by Berchtold




     By way of tradition: Will to serve people                              JJ fast creation of proposals and quotation directly with the
                                                                                customer
     BERCHTOLD is a global leader in the design and implementation of       JJ better usability
     innovative surgical environments. With its focus on the operating      JJ integration of 3d visualization
     room, Berchtold delivers best in class products, experienced plan-     JJ inreased efficiency in the sales process even for more complex
     ning, project management and customer-focused service with a               products
     personal touch. Berchtold designs products to work with emerging
     technologies while customizing solutions to fit the specific indivi-   Berchtold‘s expectations
     dual clinical needs.
                                                                            Based on these requirements Berchtold decides for a solution based
     New Demands in the Sales Process                                       on a combination of Lumo Graphics and Big Machines. Big Machi-
                                                                            nes delivers the platform for the complex configuration and quo-
     Due to the increasing individual customer demands Berchtold requi-     tation process. Lumo Graphics provides the attractive real-time
     res complex modular product structures. For the handling of these      3D visualization of the configurations. This combination enables
     structures configuration management has been used by Berchtold         Berchtold to generate a clear understanding for the customer of
     for a long time. With the decision for a new configuration manage-     the solution offered directly present the customer all the possibilities
     ment solution the company pursues several goals:                       of the product variants immediatly create precise technical drawings
                                                                            (2D) on base of the configured solution.



     Marc Herling / Tel.: +49-721-3505 29-0 / info@lumo.de

46
Business Value                                                          In the last step the project was deployed and rolled-out to all sales
                                                                        managers worldwide.
With the new 3D configuration management Berchtold realized:
                                                                        Following this simple project implementation plan Berchtold could
JJ one consistent global sales and quotation process in real-time       use the new 3D configuration management three month after the
JJ a shortened processing time because of the automatic                 project start.
    g
    ­ eneration of accurate technical drawings
JJ reliably correct quoations even for complex technical                Why Berchtold chose Lumo Graphics
    requirements
JJ an innovative image                                                  For Berchtold several reasons argued for Lumo Graphics:


The 3D configuration management is used worldwide and stre-             JJ The combination of Lumo Graphics and BigMachines are the
amlines and harmonizes the international sales process. The sales           best fit for 3D configuration management
manager can easily define even the most complex products fast and       JJ State-of-the-art 3D visualization technologies that provides an
understandable together with the customer.                                  innovative image to Berchtold
                                                                        JJ Complete implementation of the needed specification avoids
On the other side the interface to the customer is very important           additional costs
in the medical area. Berchtold realized by the decision for the 3D      JJ Real fit in the culture made communication really easy
visualization of Lumo Graphics an image in the market, that diffe-      JJ The regional closeness helps to implement the project really fast
rentiates the company from the competitors and gives the customer
an innovative impression. The customer simply understands what          But the main difference between Lumo Graphics and a lot of other
he decides and gets.                                                    providers that were evaluated by Berchtold is Lumo Graphics deep
                                                                        understanding of configuration processes and the focus on solu-
Project Implementation                                                  tions based on standard software. The standard solution like Lumo-
                                                                        Logic decreases the implementation time heavily and the process
The implemementation of the Lumo Graphics solution follows an           understanding made the project really successful.
easy standardized implementation plan with three steps. That helps
the customer to reliably plan its ressources.                           In a nutshell:


In the first step all product data were imported and the product        JJ technical correctness of the product
catalog created.Lumo Graphics can import 3D CAD data from               JJ worldwide up-to-date price and product configuration
different sources. At Berchtold the data from solidworks were           JJ reduction of the processing time
integrated.                                                             JJ increased transparency in the global sales process
                                                                        JJ increased usability for the customer and Berchtold
In the second step the configuration logic was defined. Based on        JJ decreased sales process runtimes
the configuration rules of BigMachine LumoGraphics enhanced it          JJ easy handling of complex product structures
with the 3D visualization and correct docking to the product details.




    Operating lamp configuration


                                                                        Configuration by LumoGraphics




                                                                                                                                                47
               Leistung                                      Kompetenz                                      Netzwerk
Emotionsforschung                                                                         Lifecycle Engineering Solutions Center
                                                                                               (LESC)
     in Virtueller Realität                                                                    Zirkel 2
                                                                                               76131 Karlsruhe
                                                                                               www.lesc.kit.edu




     „Sag mir etwas, ich werde es vergessen, zeig mir etwas ich werde es       Größen, Fragebogen mit geschlossenen Fragen (Semantic Diffe-
     im Kopf behalten, lass mich mitmachen und ich werde reagieren“.           rentials) und Beschreibungen der emotionalen Entwicklung durch
     Diese Regel haben Werbemacher sowie Designer zu einem Zeit-               Adjektive (Kansei Engineering). Am Schluss der Untersuchung
     punkt erkannt, als es nicht mehr genug war, ein Produkt und seine         konnte die Frage: „Wie können Emotionen zuverlässig erfasst wer-
     Funktionen zu präsentieren. Auf dem Markt gibt es heutzutage              den?“ beantwortet werden und aus dem Experiment ergab sich,
     viele ähnliche Produkte, die ähnlich zu bedienen sind, bestimmte          dass Messungen wesentlich zuverlässiger sind als Fragebögen. Zum
     Bedürfnisse erfüllen, sich aber in ihrer Funktion kaum voneinander        einem sind die Streuungen der Antworten auf Fragen über diesel-
     unterscheiden. Wie und mit welchen Mitteln kann man also ein              ben Varianten an zwei unterschiedlichen Tagen größer, als es die
     Produkt zu „meinem“ Produkt werden lassen? Da die Emotionen               Messungsstreuungen waren und zum anderen wurde beim Ausfül-
     Erfolgsparameter des modernen Konsumgütermarketings sind, ist             len der Fragebögen viel häufiger ein opportunistisches Verhalten
     es besonders wichtig sie zu untersuchen. Diese Aufgabe stellte sich       beobachtet. Andere sehr wichtige Erkenntnisse der Studie waren,
     das IMI (Informationsmanagement im Ingenieurwesen)-Team des               dass die kontexttreue Abbildung der Nutzungssituation das Vorstel-
     KIT. Dort wurde im LESC (Lifecycle Engineering Solutions Center)          lungsvermögen des Kunden verbessert und dass der Kunde nicht
     eine Untersuchung zum Thema der Emotionsforschung in Virtueller           nur ästhetische, sondern auch funktionale Eigenschaften des Pro-
     Realität unter der Leitung von Dipl.-Ing. Dipl.-Wi.-Ing. Jurica Katicic   duktes emotional bewertet.
     durchgeführt. In der Untersuchung wurden drei Verfahren zur Emo-
     tionserfassung miteinander verglichen: Messungen physiologischer



     Esther Legant / Tel.: +49 721 60845741 / esther.legant@kit.edu

48
Palette Sketch –                                                                                                             Palette CAD GmbH
                                                                                                                             Behlesstraße 9-13
für Kundenpräsentationen,                                                                                                    70329 Stuttgart
                                                                                                                             www.palettecad.com
die ins Schwarze treffen




Palette Sketch ist eine Animation des Zeichenvorgangs. Ein Stift bewegt sich wie von unsichtbarer Hand geführt über die Oberfläche und zeichnet die Planung als Markerbild.




Den Kunden von Anfang an begeistern. Das wollen nicht nur Hand-                                   Palette CAD ist eine 3D CAD Planungssoftware für Handwerker
werker und Innenarchitekten. Aber gerade für kleinere Betriebe mit                                des Innenausbaus und Innenarchitekten. Nach dem Motto „Kom-
wenig Ressourcen für Marketing stellt genau das die größte Her-                                   pliziert gibt es schon genug“ entwickelt Palette CAD seit rund 15
ausforderung dar. Das Unternehmen Palette CAD entwickelt eine                                     Jahren CAD-Software für Menschen aus der Praxis. Zeitsparend
3D CAD-Software und bietet zusätzlich wertvolle Unterstützung                                     und ganz einfach kann der Anwender die Arbeitsschritte planen,
für überzeugendes Marketing und gelungene Kundengespräche.                                        präsentieren und die Übergabe an NC-Maschinen vollziehen. Hohe
                                                                                                  Maßhaltigkeit und Funktionalität beim Planen sowie überzeugende
Palette Sketch bedeutet zuzuschauen, während die Planung als                                      Präsentationsmöglichkeiten wie die Fotorealistik von Palette CAD
Markerskizze entsteht. Diese Animation des Zeichenvorgangs kann                                   entlasten den Anwender und öffnen Zeitfenster für die Produktion
beispielsweise in einer Ausstellung auf dem Monitor gezeigt wer-                                  und weitere Aufträge.
den. Dafür enthält das Zusatzmodul Palette Sketch einige ausge-
wählte Beispielplanungen, die den Kunden faszinieren. Oder der
Anwender präsentiert seinen mit Palette CAD erstellten Entwurf als
animierte Zeichnung und verkürzt dem Kunden die Zeit im War-
tebereich. Palette Sketch ist zeitsparend in der Anwendung und
überzeugt den Kunden auf spielerische Weise von den Kompeten-
zen des Handwerkers.



Dr.-Ing. Walter Zinser / Tel.: +49 711 9595-0 / wzinser@palettecad.com

                                                                                                                                                                              49
                   Leistung                                                     Kompetenz                                                         Netzwerk
projectiondesign                                                                                                    projectiondesign Deutschland GmbH
                                                                                                                         Neuer Zollhof 3
     Deutschland GmbH                                                                                                    40221 Düsseldorf
                                                                                                                         www.projectiondesign.com




     Durch Entwicklungen wie den ersten Projektor mit WQXGA-Auflösung (1.560 mal 1.600 Pixeln) setzt projectiondesign Maßstäbe in der AV-Technik.




     Als Hersteller von Hochleistungs-Projektoren gehört das norwegi-                              Lichtquelle vom Rest des Projektors getrennt installierbar ist – eine
     sche Unternehmen projectiondesign zu den Marktführern in der                                  ideale Anwendung im Bereich Reinraum-Technik oder für medizini-
     AV-Branche. Für den Aufbau eines Support- und Partnernetzwerkes                               sche Einrichtungen. Schwerpunkte der Forschung und Entwicklung
     in der DACH-Region gründete das Unternehmen im Frühjahr 2012                                  von projectiondesign sind die Bereiche 3D-Technik, die Bildgebung
     die projectiondesign Deutschland GmbH mit Sitz in Düsseldorf.                                 per Laser und die Optimierung der Lampentechnik auf LED-Basis.


     Seit mehr als 10 Jahren entwickelt und produziert projectiondesign                            Vom Neuen Zollhof in Düsseldorf aus beraten die Mitarbeiter der
     Highend-Projektoren für anspruchsvolle AV-Anwendungen in den                                  projectiondesign Deutschland GmbH unter der Leitung von Dr. Jens
     Bereichen Visualisierung, Simulation und Schulung. Wissenschaftli-                            Heymans Kunden und Partner in der Region Deutschland, Öster-
     che Einrichtungen, Hochschulen und Forschungsabteilungen, aber                                reich und der Schweiz. Neben dem kontinuierlichen Auf- und Aus-
     auch Museen und Themenparks gehören zu den Anwendern der                                      bau des Partnernetzwerkes gehört der schnelle und umfassende
     DLP-Projektoren, die für jeden Einsatzzweck individuell geplant,                              Support für die Anwender der Highend-Projektoren zu den Tätig-
     produziert und konfiguriert werden können.                                                    keitsschwerpunkten der projectiondesign Deutschland GmbH.
                                                                                                   Schon jetzt gehören auch in Deutschland bekannte Namen zu den
     Zu den aktuellen Entwicklungen von projectiondesign gehören unter                             Kunden von projectiondesign, darunter das Deutsche Zentrum für
     anderem der erste Projektor mit WQXGA-Auflösung (1.560 x 1.600                                Luft- und Raumfahrt, das Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut oder
     Pixel) und das Modell FR 12 mit „Remote Light Source“, bei der die                            die BMW-Welt in München.



     Dr. Jens Heymans / Tel.: +49 211 22059 544 / germany_sales@projectiondesign.com

50
Unser Erfolgsrezept:                                                                       Landratsamt Rems-Murr-Kreis,
                                                                                           Stabsstelle Wirtschaftsförderung,
High-tech und Lebensqualität                                                               Tourismus und Europa
                                                                                           Alter Postplatz 10 | 71328 Waiblingen
                                                                                           www.rems-murr-kreis.de




Szene aus den „Virtuellen Limeswelten“




Als Heimat weltweit agierender mittelständischer Familienun-        Im PEC – Packaging Excellence Center in Waiblingen finden Unter-
ternehmen wie Stihl oder Kärcher und Standort internationaler       nehmen der Leitbranche Verpackungs- und Automatisierungstech-
Konzerne wie Bosch, TRW oder Tesat Spacecom gehört der Rems-        nik einen kompetenten Ansprechpartner. Jüngstes Mitglied im
Murr-Kreis im Landesvergleich zu den wirtschaftsstärksten Stand-    Kreise der Kompetenzzentren ist das 2008 gegründete Deutsche
orten. Die Leitbranchen Maschinenbau und Elektrotechnik, speziell   Zentrum für Satelliten-Kommunikation DeSK in Backnang.
die Telekommunikation, die Automobil-Zulieferindustrie sowie die
Steuerungs- und Zuführtechnik mit ihrer ausgeprägten Exportorien-   Gemeinsam mit dem VDC als technischem Berater und 11 Kom-
tierung haben herausragende Bedeutung. Regelrechte Unterneh-        munen im Rems-Murr-Kreis sowie den Landkreisen Schwäbisch
menscluster entstanden in den zurückliegenden Jahrzehnten vor       Hall, Hohenlohe und Heilbronn verwirklichte die Stabsstelle Wirt-
allem im Bereich der Verpackungs- und Automatisierungstechnik       schaftsförderung, Tourismus und Europa im Landratsamt in den
sowie in der Nachrichten- und Satellitentechnik.                    vergangenen Jahres das Leitprojekt „Virtuelle Limeswelten“ (www.
                                                                    limeswelten.de) mit Unterstützung des europäischen LEADER-För-
Angelehnt an die wirtschaftlichen Schwerpunkte im Land-             derprogramms. Dabei wurde der Verlauf des römischen Limes in
kreis entstanden drei Kompetenzzentren, die gemeinsam mehr          den betreffenden Landkreisen zu Beginn des 3. Jahrhunderts in einer
als 160 Mitglieder aus Wirtschaft, Wissenschaft, Hochschulen        interaktiven 3D-Echtzeitumgebung rekonstruiert und das Leben am
und Verbänden zählen. Das Virtual Dimension Center Fellbach         Limes erlebbar gemacht. Im VDC steht dauerhaft eine Präsentati-
VDC ist das älteste und größte der drei Netzwerke im Landkreis.     onsmöglichkeit der „Virtuellen Limeswelten“ zur Verfügung.



Markus Beier / Tel.: +49 7151 501-1201 / wif@rems-murr-kreis.de

                                                                                                                                          51
                  Leistung                               Kompetenz                                     Netzwerk
Virtuelle Produktwelt für                                                              Visenso GmbH
                                                                                            Nobelstraße 15
     Medizintechnikhersteller                                                               70569 Stuttgart
                                                                                            www.visenso.de
     KLSmartin                                                                              www.facebook.com/visenso




     KLSmartin zählt zu den führenden deutschen Medizintechnik­
     unternehmen. Das Produktportfolio reicht von der Herstel-
     lung chirurgischer Instrumente und Implantate über die
     Lieferung von Komponenten für OP-Säle bis hin zur Realisie-
     rung vollständiger OP-Lösungen. Um das komplexe Angebot
     in seiner ganzen Bandbreite innovativ und informativ präsentie-
     ren zu können und den neuen Produktbereich „Modulare Ope-
     rationssysteme“ bei den Besuchern bekannt zu machen, hat
     das innovative Unternehmen auf der Medica 2011 neue Wege
     beschritten. Der Stuttgarter Visualisierungsexperte Visenso
     wurde mit der Realisierung eines 3D-Stereo Films beauftragt.


     Der Film präsentiert unter dem Oberbegriff „marWorld“ die sechs
     Produktlinien von KLSmartin. Produktbilder aus den verschiedenen
                                                                            Die marWorld
     Bereichen fügen sich zu einem Globus – der sogenannten „mar-
     world“ – zusammen. In einer Art Tunnelflug kann der Betrachter
     durch die Entwicklungsschritte Design, Planung und Implementa-         Bereitstellung der Filme auf Youtube macht die Mehrfachverwer-
     tion reisen und landet schließlich in einem foto-realistischen OP-     tungsmöglichkeit von 3D-Stereo Produktfilmen und damit auch
     Raum – ausgestattet mit Geräten von KLSmartin.                         CAD-Daten in Marketing und Vertrieb deutlich.


     Als Visualisierungsmedium wurden Stereo-TV-Bildschirme einge-          Visenso zeichnet sich für die Realisierung des Gesamtprojektes
     setzt, die heute ein optimales Preis-Leistungsverhältnis bieten. Mit   verantwortlich. Vom Entwurf des Storyboards über die Erstellung
     Hilfe entsprechender 3D-Brillen konnten die Messebesucher in die       der Animationen und den CAD-Datenimport der Geräte bis hin
     virtuelle Produktwelt von KLSmartin eintauchen und sich von den        zum 3D-Modeling, die 3D-Kameraflüge und das Rendering. Auch
     Vorteilen der OP-Lösung realitätsnah überzeugen. Der rege Besu-        die Nachbearbeitung der Typographie und das 3D-Compositing
     cherandrang am Messestand machte die große Faszination, die die        erfolgte durch die 3D Stereofilm-Spezialisten von Visenso. „Die
     3D-Technologie auch beim Fachpublikum auslöst, deutlich.               Integration der verschiedenen Ausgangformate der jeweiligen CAD
                                                                            Produktdaten war eine große Herausforderung, der wir uns gerne
     „Schlanke“ Visualisierungslösungen, die auf Stereo-TV Bildschirmen     gestellt haben“ so Martin Zimmermann, Geschäftsführer, Visenso
     basieren, eröffnen kostengünstige und dennoch hochwertige Prä-         GmbH.
     sentationsmöglichkeiten für komplexe, erklärungsbedürftige Pro-
     dukte auf bspw. Messen. Sie können aber auch, wie bei KLSmartin,
     im firmeninternen Showroom eingesetzt werden. Die zusätzliche




     Martin Zimmermann / Tel.: +49 711 849 - 7000 / mz@visenso.de

52
Fotorealistischer OP Saal




Über Visenso:                                                        Im Geschäftsbereich „Immersive Teaching“ adaptiert Visenso
                                                                     die industrielle VR-Software COVISE auf die Anforderungen der
Die Visenso GmbH ist führender Anbieter von Visualisierungs- und     Wissens­ ermittlung an Kinder und Jugendliche sowie der Erwach-
                                                                            v
Virtual-Reality (VR)-Software und Komplettlösungen (Soft- und        senenbildung. Neben interaktiven VR-Erlebniswelten, die u.a. im
Hardware).                                                           Heinz-Nixdorf-Forum in Paderborn oder bei der experimenta in Heil-
                                                                     bronn eingesetzt werden, steht mit dem Produkt „CYBER-CLASS-
Im Geschäftsbereich „Immersive Engineering“ entwickelt das           ROOM“ eine 3D-Lernumgebung für Schulen und Hochschulen zur
Unternehmen Werkzeuge, die Ingenieure bei der Evaluierung kom-       Verfügung, die insbesondere komplexe Themen aus dem Bereich
plexer digitaler Produktdaten im Entwicklungsprozess bestmög-        NWT (Naturwissenschaft und Technik) immersiv und interaktiv
lich unterstützen. Das Kernstück hierfür bildet die VR-Software      erlebbar macht.
COVISE. Ob Großkonzern oder Mittelstand - Visenso bietet auf die
spezifischen Anforderungen zugeschnittene VR-Komplettlösungen        Als Initiator und Mitglied der Virtual Dimension Center Fellbach
zu erschwinglichen Preisen. Zu den Kunden zählen u.a. Daimler,       und TZ St. Georgen unterstützt Visenso aktiv eine Bündelung der
D
­ ieffenbacher, BASF, Festo, Miele, Porsche, VATech Andritz und      regionalen VR-Kompetenzen zugunsten des Know-How Transfers
Voith Hydro sowie zahlreiche namhafte Forschungseinrichtun-          in den Mittelstand.
gen, wie bspw. HS Aalen, Fraunhofer IPA, IPT und LBF, ETH Zürich,
HS Luzern und IWR Heidelberg.


Mit ihren zahlreichen Funktionen und Schnittstellen legt COVISE
den Grundstein für einen Einsatz der VR-Technologie über die
gesamte Prozesskette. Von Design, Berechnung, Konstruktion und
Prototypenbau über Fertigungsplanung und Werkzeugherstellung
bis hin zum Marketing und Vertrieb.


Im Geschäftsbereich „Immersive Selling“ kreiert Visenso auf der
Basis von COVISE virtuelle, interaktive Produkterfahrungswelten,
die auf Messen, in Show-Rooms und zunehmend auch auf mobi-
len, 3D-fähigen Endgeräten präsentiert werden können. Komplexe
Produkte und Technologien werden durch den Einsatz modernster
Visualisierungs- und Interaktionstechnologien emotional erfahrbar.
Referenzprojekte wurden u.a. mit der Deutschen Bahn, Gore-Tex,
Mercedes-Benz AG, Salomon, Widex und Zeiss sowie für das Land
Baden-Württemberg auf der Expo in Shanghai durchgeführt.
                                                                     Die marWorld




                                                                                                                                          53
                    Leistung                              Kompetenz                                    Netzwerk
Innovative Kräfte                                                                    Wirtschaftsförderung
                                                                                          Region Stuttgart GmbH (WRS)
     der Region bündeln                                                                   Friedrichstraße 10
                                                                                          70174 Stuttgart
                                                                                          http://wrs.region-stuttgart.de




     © FotolEdhar - Fotolia.com




     Die Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS) ist der zen-   Simulationswerkzeugen mögliche Schwachstellen einer Maschine
     trale Ansprechpartner für Investoren und Unternehmen in Stuttgart   schon im Voraus sichtbar werden lassen. Das Projekt „VR Laserscan“
     und den fünf umliegenden Landkreisen. Sie macht die Qualitäten      befasste sich mit sehr großen Laserscan-Daten, deren Punktwolken
     des Standortes bekannt, unterstützt Unternehmen bei der Ansied-     künftig visualisiert und mit weiteren Daten kombiniert bearbeitet
     lung und fördert mit zahlreichen Projekten und Angeboten die Wei-   werden können.
     terentwicklung einer der wirtschaftsstärksten Regionen Europas.
                                                                         Zudem war die WRS wieder Mitveranstalter des Virtual Efficiency
     Um den Wissenstransfer zu verbessern und die Zusammenarbeit         Congress, der gleichzeitig Auftakt einer gemeinsamen Workshop-
     von Unternehmen zu stärken, hat die WRS seit 2001 zusammen mit      Reihe mit Manufuture-BW zur Verkürzung von Entwicklungszeiten
     vielen Partnern den Aufbau der regionalen Kompetenz- und Inno-      in der Produktionstechnik war. In dem Verein Manufuture-BW enga-
     vationszentren angeregt und gefördert. Die WRS berät die Zentren    gieren sich namhafte Unternehmen und Kompetenzzentren wie das
     bei der laufenden Arbeit und unterstützt Projekte organisatorisch   VDC, um die Zukunft der Produktionstechnik mitzugestalten.
     und finanziell.
                                                                         Diese und weitere gemeinschaftliche Initiativen und Projekte von
     Dazu gehörte im vergangenen Jahr ein Gemeinschaftsprojekt des       WRS, VDC und weiteren Partner bündeln die innovativen Kräfte in
     VDC mit dem Packaging Excellence Center (PEC), das die Möglich-     der Region Stuttgart und tragen so dazu bei, den technologischen
     keiten des virtuellen Engineerings kleineren Unternehmen näher      Vorsprung der regionalen Industrie weiter auszubauen.
     gebracht hat. Dabei hat das VDC in einem Pilotprojekt mittels



     Dr. Martin Zagermann / Tel.: +49 711-22835-53 / martin.zagermann@region-stuttgart.de

54
Medienwerkstatt und Traumfabrik                                                                                                                    Wurzel Medien GmbH
                                                                                                                                                   Maybachstraße 18
fürs Marketing                                                                                                                                     71332 Waiblingen
                                                                                                                                                   www.wurzel-medien.de




Napshell: Für dieses futuristische Bett an einem Traumstrand gab‘s den ersten Preis beim CGI-Wettbewerb der Düsseldorfer Firma Steinzeit Mediendesign




Marketing-Abteilungen müssen meist sehr frühzeitig ihre Kampag-                                  hervorgehoben - und außergewöhnliche Einblicke gewährt wer-
nen vorbereiten. Oft schon zu einem Zeitpunkt, an dem außer den                                  den. Das alles ist selbstverständlich auch in beliebigen Farb- und
CAD-Daten nicht einmal ein Modell, Prototyp oder Erlkönig existiert.                             Ausstattungsvarianten möglich. Know-how und viele automatisierte
                                                                                                 Prozesse machen die Lösungen rundum attraktiv und für Kunden
Statt der kostenintensiven und oft zeitraubenden Erstel-                                         erschwinglich.
lung eines Prototypen und eines aufwändigen Fotoshootings
entsteht das neue Produkt bei Wurzel Medien komplett am Rech-                                    Natürlich wird auch das komplette Handwerk „von der Pike auf“
ner. Die Spezialisten erwecken CAD-Daten zum Leben und ermögli-                                  beherrscht: eine perfekte Bildretusche, höchste Kompetenz in
chen die Erstellung hochwertiger High-End-Bilder und Animationen.                                puncto Postproduktion, substantielles Wissen für bestes Color-
                                                                                                 Management und alle Feinheiten, um ein optimales Bild zu erzielen.
Ob klassische Produktaufnahmen oder individuelle Umgebung…                                       Und damit immer der richtige Blick behalten wird, gehört der enge
die Idee wird zum Bild: dank 3D-Rendering, CGI (Computer Gene-                                   Kundendialog zur Philosophie. Die große Erfahrung engagierter
rated Imagery) sowie fotografischer Erfahrung und Leidenschaft!                                  Mitarbeiter und modernste Technologie ermöglichen Postproduk-
                                                                                                 tion im High-End-Bereich.
Alle Informationen über Aussehen und Bewegungen werden zu
fotorealistischen, ansprechenden Bildern oder Animationen ver-                                   So werden Vorteile für Produktmanagement und Marketing - vom
bunden und simulieren komplexe technische Prozesse anschau-                                      Printprodukt bis zum interaktiven Produktkonfigurator oder Werbe-
lich in einer leicht verständlichen Bildsprache. Details können                                  spot im Internet oder TV geschaffen.



Heinz Wurzel / Tel.: +49 7151 2018-10 / heinz.wurzel@wurzel-medien.de

                                                                                                                                                                          55
                   Leistung                                                    Kompetenz                                                        Netzwerk
Mitglieder, Assoziierte und Partner
     des VDC Fellbach

               Der aed ist eine von Stuttgarter Ingenieuren, Architekten und Designern gegründete Initiative, deren Ziel es ist,
               die große Gestaltungskompetenz in der Region Stuttgart - vom Produkt- und Grafikdesign über Multimedia und
               Engineering bis hin zur Architektur - zu fördern und der Öffentlichkeit nahezubringen.




               AFBW ist die Allianz Faserbasierte Werkstoffe Baden-Württemberg. Sie unterstützt den Dialog und Wissenstransfer im
               Thema.




               Die Albert Eisele GmbH & Co. unterstützt das VDC mit modernen Büroräumen in der Auberlenstraße 13.




               Animotion Media ist ein CGI-Produktionsstudio mit besonderer Erfahrung für die Contententwicklung und Realisierung
               von 3D-Animationen zur Visualisierung komplexer Produkte und Prozesse. Schlüssig wird das Leistungsprofil durch eine
               ausgeprägte Kompetenz für die Schnittstelle Technik und Marketing.




               Barco ist ein globaler Technologieführer im Feld der Hochleistungsprojektoren und Mediensysteme. Barco entwirft
               und entwickelt Visualisierungslösungen für zahlreiche Anwendungsgebiete wie Virtual Engineering, medizinische
               Bildgebung, Unterhaltung, Infrastruktur, Verkehr, Verteidigung, Ausbildung und Training.




               Die Bernd Kußmaul GmbH ist als Partner für das Qualitäts- und Technologiecasting, Projektmanagement und Supply
               Chain Management ein integraler Bestandteil der Wertschöpfungskette ihrer Kunden aus den Branchen Automotive,
               Maschinenbau, Medizintechnik, Luft- und Raumfahrt.




               Der Fachbereich Informatik der Fachhochschule Bern beschäftigt sich intensiv mit medizinischen Anwendungen
               Virtueller Realität, haptischen Systemen sowie verteilter Visualisierung.




               Die Firma Bitmanagement entwickelt und vertreibt interaktive Echtzeit-3D-Software. Das Unternehemen wurde durch
               das ehemalige Client-Team der blaxxun interactive AG gegründet.




56
Initiative zur Förderung des Hightech-Standortes Baden-Württemberg mit den Arbeitsbereichen Kreativwirtschaft,
                        Health Care, Informations- und Kommunikationstechnologie sowie Connecting Technologies.




                        Die Ceetron GmbH entwickelt und vertreibt Postprozessor-Lösungen für die 3D-Visualisierung und Interpretation von
                        CAE-Modellen und CAE-Simulationsergebnissen.




                        Das Center of Visualization Göteborg ist ein Netzwerk im Bereich Visualisierung und VR in Schweden. Es hat heute ca.
                        30 Mitglieder, die sowohl als Technologieanbieter, als auch als Anwender oder Partner in F&E fungieren.




                        Die Firma davit GmbH ist spezialisiert auf komplexe Computer- und Telekommunikationssysteme, High-End
                        Medientechnik für Konferenz- und Präsentationsräume oder Entertainmentcenter.




                        DeltaCAD ist eine französische Softwarefirma, die auf PLM, CAD und CAE-Anwendungen spezialisiert ist und
                        Softwareprodukte sowie -dienste für industrielle Firmen anbietet.




                        RIF e.V., die Dortmunder Initiative zur rechnerintegrierten Fertigung, entwickelt aus der Forschung heraus
                        anwendungsorientierte Werkzeuge für den gesamten Produktlebenszyklus. Sie verbindet die Bereiche Robotertechnik,
                        Virtuelle Welten, Simulationstechnik, Qualitätsmanagement, Automatisierungs- und Handhabungstechnik, Fabrik- bzw.
                        Arbeitsorganisation, Logistik und Mikrostrukturtechnik unter einem Dach.




                        Das Internationale 3D-Forum Lindau ist eine der wichtigsten Veranstaltungen für virtuelle 3D Stadt- und
                        Landschaftsmodelle in Europa.
Internationales
3D-Forum Lindau


                        Die Duale Hochschule Baden-Württemberg ist als Körperschaft des öffentlichen Rechts eine duale, praxisintegrierende
                        Hochschule. In Mosbach besteht ein kompletter Studiengang Virtual Engineering.




                        Die Duale Hochschule Baden-Württemberg in Stuttgart bietet Bachelor-Studiengänge in den Fakultäten Wirtschaft,
                        Technik und Sozialwesen an.




   DR. KARL EISELE
   & ELISABETH EISELE   Die Dr. Karl Eisele und Elisabeth Eisele Stiftung fördert Projekte der Völkerverständigung, Wissenschaft und Ausbildung.
   STIFTUNG




                                                                                                                                                   57
      Leistung                                   Kompetenz                                                 Netzwerk
Die Software-Schmiede IC.IDO (abgeleitet von: ‚I see - I do‘) gilt mit Ihrer Software ‚Visual Decision Platform (VDP)‘ als
     Pionier und Vorreiter der Virtual-Reality-Branche. Gegründet im Jahr 2001 im Rahmen eines Fraunhofer-Technology-SpinOffs
     und im Jahr 2003 mit dem Deutschen Gründerpreis ausgezeichnet, ist das Unternehmen seit Mitte 2011 Teil des weltweit
     operierenden Simulationsexperten ESI Group. Namhafte Unternehmen der Automobil- und Luftfahrt-Industrie sowie
     mittelständische und industrielle Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus setzen die standardisierten Lösungen ein.




     Europa InterCluster ist eine europäische Plattform für die Kooperation zwischen Clusterinitiativen.




     Das Future Aerospace Network (FAN) ist ein Netzwerk der Luft- und Raumfahrtindustrie in der Europäischen
     Metropolregion Stuttgart und vereint die wichtigsten regionalen Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik.




     Als Genossenschaftsbank ist die Fellbacher Bank rechtlich und wirtschaftlich selbständig. Sie unterstützt das VDC und ist
     hier Partner für die Finanzierung von Innovationen und Unternehmungsgründungen.




     Feynsinn ist eine Beratung mit Engineeringkompetenz, die sich auf Produktentwicklung spezialisiert hat. Die
     Schwerpunkte von Feynsinn sind Prozessberatung und -optimierung in den Bereichen Produktentwicklung und
     Produktion. Rund 60 Spezialisten arbeiten dort in den Themenfeldern Prozessberatung, wissensbasierte Entwicklung/KBE,
     Visuelle Kommunikation und VR für Unternehmen wie z.B. Audi, BMW, Daimler, MAN, Miele, Siemens PLM, VW und ZF.




     Das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO beschäftigt sich mit angewandter Forschung in
     den Gebieten Virtual Reality, Geschäftsprozessmanagement, Organisationsentwicklung, Innovationsmanagement,
     Forschungs- und Entwicklungsmanagement, Produktgestaltung, Mitarbeiterführung, personalorientiertes
     Qualitätsmanagement, Arbeitssystem- und Arbeitsplatzgestaltung.




     Ziel der Forschungs- und Entwicklungsprojekte des Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnik und Automatisierung IPA
     ist es, Automatisierungs- und Rationalisierungspotenziale in den Unternehmen aufzuzeigen und auszuschöpfen, um mit
     kostengünstigeren und umweltfreundlichen Produktionsabläufen sowie verbesserten Produkten unsere internationale
     Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und die Arbeitsplatzsituation zu verbessern.




     Seit 2010 wird die Digital Factory durch den Themenschwerpunkt „Simulation und Visualisierung“ bereichert. Wir
     beteiligen uns an deren Konzeption.




     Die Hochschule Aalen hat insgesamt 25 Studienangebote in den Bereichen Technik und Wirtschaft. Sie ist insbesondere
     stark mit dem regionalen Maschinenbau vernetzt und betreibt ein eigenes CAD/CAM-Zentrum sowie eine VR-Anlage für
     die Produktentwicklung im Maschinenbau.




     Die Fakultät Maschinenbau der Hochschule Albstadt-Sigmaringen erarbeitet in ihrem VR-Labor Anwendungen im
     Maschinenbau.




58
Die Hochschule Esslingen geht zurück auf die ehemalige Hochschule für Sozialwesen und die bereits im Jahre 1868
           gegründete Abteilung für die Ausbildung von Maschinenbau-Ingenieuren an der Königlich-Württembergischen
           Baugewerkeschule in Stuttgart. Zahlreiche technische Fakultäten bieten heute ein weites Fächerspektrum. Im
           hochschuleigenen VR-Labor werden neue Methoden der Produktentwicklung gelehrt und weiterentwickelt.




           Die Virtual-Reality-Plattform Holo3 innerhalb des Clusters iconoval in Straßburg/Frankreich konzentriert sich auf
           VR-Technologien.




           Der Tätigkeitsbereich des Virtual Reality Centers der Hochschule Mannheim liegt vor allem im Maschinenbau und
           Nutzfahrzeugbau. Ein besonderes Kompetenzfeld liegt dabei in der Kinematiksimulation, also der Simulation von
           Bewegungsabläufen.




           Die Hochschule Reutlingen bietet technische, wirtschaftswissenschaftliche und interdisziplinäre Studiengänge an und
           erachtet das Zusammenwirken dieser Bereiche als wesentlich für eine zukunftssichere Ausbildung. Das VR-Lab der
           Hochschule (www.vrlab.reutlingen-university.de) beschäftigt sich mit Tracking, 3D-Video und 3D-Modellhandbüchern.




           Die iason AG ist Spezialist für die Themen EDV, Firmennetzwerke, Webhosting, Server und IT-Sicherheit.




           Die Clusteragentur iconoval in Straßburg/Frankreich bündelt Partner aus dem Bereich der Bildverarbeitung im Elsaß. Die
           Virtual Reality-Plattform Holo3 innerhalb des Clusters iconoval konzentriert sich dabei auf VR-Technologien. Durch die
           räumliche Nähe zum Virtual Dimension Center VDC ist iconoval als idealer VDC-Partner eine Brücke nach Frankreich.




           Die Industrie- und Handelskammer von Pécs-Baranya ist der Kooperationspartner des VDC in Ungarn.




           Die Industrie- und Handelskammer Region Stuttgart, Bezirkskammer Rems-Murr unterstützt den Technologietransfer des
           VDCs in die Industrie.




           IMAGENT ist auf die Umsetzung von Ideen, Produkten und Dienstleistungen in der Wirtschaft spezialisiert. Ein
           Schwerpunkt bildet die Beratung von Unternehmen bei der Entwicklung zukunftssicherer Lösungen. Durch die
           Verbindung von technischer und betriebswirtschaftlicher Kompetenz ist IMAGENT in der Lage, für ihre Kunden alles im
           Blick zu behalten: die Wirtschaftlichkeit, eine gesicherte Finanzierung und die technische Reife der Idee.




           imsys entwickelt und fertigt Hardwaretechnologie für den Aufbau hochproduktiver Virtual Reality- und
           Multimedia-Umgebungen für alle Anwendungsbereiche. imsys Virtual-Reality-Systeme verbinden neueste
           technologische Erkenntnisse mit einem hohen Anspruch an Design und Funktionalität für den Aufbau effizienter,
           anwendungsorientierter VR-Umgebungen.




                                                                                                                                    59
Leistung                             Kompetenz                                                 Netzwerk
Die Industriehansa führt Engineering- und IT-Dienstleistungen zu einem ganzheitlichen Leistungsangebot unter einem
                           Dach zusammen. Die Experten der Industriehansa unterstützen bei der Entwicklung neuer Produkte, bringen ihr
                           Know-how in Fertigungsplanung und -optimierung ein und helfen, IT-Systeme an die Erfordernisse einer schnelleren,
                           wirtschaftlicheren und flexibleren Produktentwicklung und Unternehmenssteuerung anzupassen.




                           Die Industrievereinigung Fellbach widmet sich der Kontaktpflege unter den Industriebetrieben, dem
                           Erfahrungsaustausch, der Weiterbildung der Geschäftsleitungen, Besichtigungen, gegenseitiger Kontakte mit
                           der Industrie der Stadt, der Region und auch in den Partnerstädten, dem gemeinsamen Einkauf (z.B. Strom), der
                           Nachwuchsförderung, und der Kontakte mit dem Industrieverein Backnang.




                           Seit Anfang 2003 besteht die INFITEC GmbH als eigenständiges Unternehmen, das durch die Daimler AG lizenziert ist.
                           INFITEC steht für Interferenzfiltertechnik - spezielle Interferenzfilter bilden das Kernstück der entwickelten Technik.




                           Käser + Reiner, das Ingenieurbüro für Vermessung und Geoinformation, führt Vermessungsaufgaben mit
                           modernsten elektronischen Messgeräten (Tachymetern), GPS-Messausrüstungen und Laserscannern durch. Als
                           öffentlich bestellte Vermessungsingenieure ist Käser + Reiner berechtigt, hoheitliche Vermessungsaufgaben, und
                           Katasterfortführungsvermessungen nach dem Vermessungsgesetz Baden-Württemberg durchzuführen.




                           KerlerKommunikation ist eine Agentur für die Marketing-Kommunikation. KerlerKommunikation erzeugt Bilder und
                           Animationen aus CAD-Daten, falls klassische Fotografie zu teuer wäre, das physische Objekt noch nicht exisitiert oder
                           z.B. aufgrund von Verdeckungen nicht fotografiert werden kann.




                           Das Kompetenznetzwerk Mechatronik BW bündelt Unternehmen und wissenschaftliche Einrichtungen, die sich dem
                           Themengebiet Mechatronik widmen. Die Fertigungstechnik ist dabei ein wichtiges Anwendungsgebiet. Kernpunkte der
                           Arbeit von Mechatronik BW sind das Netzwerk-Management und der Technologietransfer.
     Kompetenznetzwerk
     Mechatronik BW e.V.




                           KOP ist ein innovationsorientiertes Consulting- und Engineeringunternehmen für Konzeption, Planung und Nutzung von nachhaltigen
                           Arbeitsgebäuden und deren Prozessen. Das Unternehmen ist in drei Geschäftsbereichen tätig: Consult, Create und Care. KOP Consult
                           betrifft die Beratung, Entwicklung und Konzeptionierung moderner, innovativer und kundenspezifischer Arbeitswelten. KOP Create
                           beinhaltet die Gestaltung, Konstruktion und Umsetzung von Architektur und Technik. Im Geschäftsbereich KOP Care werden alle
                           Aufgaben wahrgenommen, die mit Bewertung, Zertifizierung nach DGNB und Betrieb von Immobilien zusammenhängen.




                           Die Kreissparkasse Waiblingen unterstützt das VDC und ist Partner für die Finanzierung von Innovationen und
                           Unternehmungsgründungen.




                           Die Lauer & Weiss GmbH bietet als Entwicklungspartner der Automobilbranche umfangreiche Ingenieurdienstleistungen
                           in den Bereichen Konstruktion, technische Berechnung und IT-Entwicklung an.




                           Das Technologiezentrum Laval Technopôle in Frankreich bündelt Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus den
                           Bereichen Multimedia und Visualisierung. Es organisiert jährlich die große VR-Messe Laval Virtual.




60
Das Lifecycle Engineering Solutions Center (LESC) ist eine Forschungseinrichtung und international sichtbare Anlaufstelle
                                für alle Themen im Umfeld des Lifecycle Engineerings. Aus einer neutralen Position werden am LESC wissenschaftliche
                                Dienstleistungen von der ersten Idee bis zur Implementierung angeboten. Entwicklungsumgebungen vom
                                Einzelarbeitsplatz bis hin zur Großprojektion stehen zur Verfügung. Das LESC dient in diesem Kontext als Entwicklungs-
                                und Testplattform und ermöglicht insbesondere Start-Ups und KMUs Zugang zu moderner Infrastruktur.




                                Lightshape ist eine Agentur für 3D-Content Creation, Animation, CGI und vfx.




                                In Living Labs erforschen und entwickeln Wissenschaftler gemeinsam mit potentiellen Endanwendern unter realen
                                Bedingungen neue Lösungen, neue Produkte, neue Dienstleistungen oder neue Geschäftsmodelle.




                                Lumo Graphics bietet interaktive 3D-Visualisierung für den Verkauf: Lösungen zur 3D-Produktkonfiguration sorgen
                                für bessere Entscheidungen der Kunden bei komplexen modularen Produkten. Virtuelle Produktfotografie präsentiert
LUMOGRAPHICS                    Produkte hochwertig und flexibel.
     Visibly Better Decisions




                                Das Movimento Italiano Modellazione e Simulazione (Mimos) ist ein italienisches Netzwerk für die Bereiche
                                Modellierung, Simulation und Virtual Reality mit Sitz in Turin.




                                Die Palette CAD GmbH entwickelt und vertreibt 3D-Planungssoftware für den gehobenen Innenausbau. Die besonders
                                anwenderfreundliche Hightech-Lösung ist passgenau auf den Bedarf von Handwerk und Innenarchitektur abgestimmt.
                                Damit schließt sie für die Visualisierung in 3D die Lücke zwischen komplexen CAD-Programmen für Architekten und
                                Ingenieure und einfachen Gestaltungsprogrammen.




                                Das Kompetenzzentrum Packaging Excellence Center PEC bündelt die in der Region Stuttgart vorhandene einzigartige
                                Konzentration von Unternehmen der Verpackungs- und Automatisierungstechnik.




                                Photonics BW unterstützt innovationsfördernde Strukturen durch die Netzwerkbildung zwischen Forscher, Hersteller und
                                Anwender im Bereich der Optischen Technologien.




                                projectiondesign ist ein norwegisches Unternehmen, welches Hochleistungsprojektoren für professionelle und private
                                Einsatzmöglichkeiten entwickelt, herstellt und vermarktet. Zu den Kernanwendungsgebieten zählen hochauflösende
                                technische Visualisierungen und Simulationen, medizinische Bildgebung, e-Cinema und öffentliche Anzeigen.




                                Die reden (Research Development Nederland) mit Sitz im niederländischen Hengelo ist eine Neugründung der reden
                                Technodome groep. Sie beschäftigt sich im Thema CAE speziell mit der Multiphysics Simulation von Struktur- und
                                Strömungsaspekten und koppelt diese.




                                                                                                                                                            61
     Leistung                                            Kompetenz                                                 Netzwerk
Als eines von drei regionalen Kompetenzzentren im Rems-Murr-Kreis wird das VDC auf regionalpolitischer Ebene vom
     Kreis unterstützt.




     RTT ist der führende One-Stop-Anbieter von High-End Software, Beratungs- und Kreativdienstleistungen für professionelle
     3D Visualisierung. Als strategischer Partner bietet RTT mit seinem ganzheitlichen Ansatz nachhaltig wirksame und lückenlose
     Prozessunterstützung über den gesamten Produktlebenszyklus hinweg. Dadurch können Produkte schneller und kosteneffizienter
     entwickelt werden. Die Produkteinführungszeit wird signifikant verkürzt. Über kreative, fotorealistische CGI-Umsetzungen eröffnet
     RTT seinen Kunden innovative Vermarktungsmöglichkeiten und neue Dimensionen der emotionalen Markeninszenierung.




     scantec 3D ist Dienstleister im Bereich Laserscanning und 3D-Objekterfassung. Die Mitarbeiter sind
     Vermessungsingenieure und -techniker. Dies garantiert eine hohe Qualität der Laserscandaten und Ergebnisse.




     Schenk Engelhardt Lindner Wirtschaftsprüfer und Steuerberater bieten ein umfassendes Dienstleistungsportfolio
     für die Bereiche Steuerberatung, Bilanzpräsentation, Unternehmensberatung, betriebswirtschaftliche Beratung,
     Rechtsberatung, Nachfolgeberatung und Wirtschaftsprüfung.




     schneiderdigital ist Lieferant umfangreicher und spezialisierter Hardware-Lösungen für Visualisierungs- und
     VR-Anwendungen. Das Portfolio reicht von Grafikkarten bis hin zu Powerwalls.




     Siemens Industry Software GmbH & Co. KG entwickelt für und mit seinen Kunden offene Unternehmenslösungen, mit
     denen diese ihre Innovationsprozesse neu ausrichten und in allen Phasen des Produktlebenszyklus ihre Wertschöpfung
     maximieren können. Der Schlüssel zu diesem Erfolg ist PLM - Product Lifecycle Management.




     Mit der Auszeichnung des Stuttgarter Clusters „Simulation Technology“ mit dem Exzellenzsiegel der gemeinsamen
     Kommission für die Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder, bestehend aus der Fachkommission der Deutschen
     Forschungsgemeinschaft (DFG) und der Strategiekommission des Wissenschaftsrats, werden die Forschungsleistungen
     auf diesem zukunftsträchtigen Gebiet anerkannt und gefördert.




     SmartSystem / La Fabrique du Futur in Frankreich beschleunigt Innovationsprozesse und richtet Innovationen gezielt auf
     Märkte aus.




     Die Stadt Fellbach ist Standort einer Anzahl von Maschinenbauunternehmen, Automobilzulieferern und
     Ingenieursdienstleistern, die vom VDC profitieren. Die Wirtschaftsförderung der Stadt Fellbach arbeitet sehr eng mit
     dem VDC zusammen und unterstützt es aktiv.




     Die Stadt Stuttgart ist der Kern einer HighTech- und Innovationsregion und ein Weltzentrum für den Automobil- und
     Maschinenbau. Das VDC unterstützt die Industrie dabei, neueste Produktentwicklungsmethoden einzusetzen und so
     den Standort Stuttgart zu stärken.




62
Die Stadtwerke Fellbach versorgen den größten Teil der rund 44.000 Einwohner Fellbachs mit Strom, Gas, Wasser und
           Wärme.




           Das Steinbeis Transferzentrum Innovation und Organisation unterstützt mittelständische Unternehmen bei Prozess- und
           Organisationsinnovationen.




           SIBKA ist ein Team aus hochmotivierten Studenten der Universität Karlsruhe, das sich mit Virtual Reality beschäftigt.
           SIBKA zeichnet sich dabei durch ein hohes Maß an kreativen Soft- und Hardwarelösungen aus, die bereits in dem
           Pilotprojekt am Institut für Produktentwicklung Karlsruhe (IPEK) unter Beweis gestellt wurden.




           Das französische „world-class“ Cluster Systematic bringt in der Region Paris 480 Schlüsselfunktionäre zusammen, die
           alle im Bereich Softwaresysteme tätig sind.




           Die TechNet Alliance ist ein globales Netzwerk von CAE-Experten für die Entwicklung, die Beratung, den Support, die
           Schulung, die Anwendung sowie das Marketing von CAE-Software.




           Die Firma TRIDELITY Display Solutions AG hat sich auf die Neu- und Weiterentwicklung, sowie die Herstellung und den
           Vertrieb von serienreifen autostereoskopischen 3D-Displays spezialisiert.




           Das Unternehmerforum Oberes Murrtal (UFOM) ist ein Zusammenschluss von rund 40 aktiven Unternehmen im Oberen
           Murrtal.




           Das Höchstleistungsrechenzentrum (HLRS) der Universität Stuttgart unterstützt Forscher und die Industrie mit
           Hochleistungsrechnertechnologie und VR-Visualisierungssoftware für die Analyse von Berechnungsergebnissen.




           Das Institut für Produkt Engineering der Universität Duisburg-Essen forscht unter anderem in den Bereichen Virtual
           Prototyping, Rapid Prototyping, Produktentwicklung und Prozessoptimierung mittels Ablaufsimulation. Eine eigene
           VR-Anlage wird vom Institut zu diesem Zweck betrieben.




           Das Institut für Visualisierung und Interaktive Systeme (VIS) der Universität Stuttgart forscht in den Gebieten
           Volumenvisualisierung, Remote- und Web-Visualisierung, Computergraphik, Mensch-Maschine-Kommunikation und
           Simulation.




                                                                                                                                   63
Leistung                            Kompetenz                                                  Netzwerk
Das Zentrum für Angewandte Informatik der Universität zu Köln (ZAIK) und das Regionale Rechenzentrum Köln (RRZK)
     forschen und entwickeln im Bereich Optimierungsprobleme, Visualisierung und Virtuelle Realität.




     Das Virtual Reality Center Aachen (VRCA) wurde im April 2000 als Arbeitsgemeinschaft des Forum Informatik
     gegründet, um die zahlreichen Forschungs- und Lehraktivitäten an der RWTH Aachen in VR-relevanten Gebieten zu
     bündeln und auszubauen. Ca. 60 Mitglieder widmen sich dem Ausbau und der Konzentration des methodischen
     Wissens über VR durch Forschung und Entwicklung.




     Der Virtual Reality & Multimedia Park (VRMMP) ist ein italienisches Technologiezentrum und eine Initiative zur
     Wirtschaftsförderung für die Bereiche VR und Multimedia mit Sitz in Turin.




     Als führender Standardanbieter für interaktive Virtuelle Realität erarbeitet Visenso Engineering-Lösungen in allen
     Anwendungsfelder innovativer Virtual Reality Technologien, insbesondere für die Analyse von Berechnungsergebnissen.




     Der WIN-Verlag ist Deutschlands führender Verlag im Umfeld der digitalen Produktentwicklung. Im WIN-Verlag
     erscheinen folgende Magazine: AutoCAD Magazin, Inventor Magazin, Digital Engineering Magazin, Digital
     Manufacturing Magazin, Virtual Reality Magazin, Digital Business Magazin, e-Commerce Magazin und Partner-Kataloge:
     Autodesk Partnerlösungen, Digital Engineering Solutions IT-Lösungen für die Fertigungsindustrie, Der offizielle IBM
     Software Business Partner Katalog und Partnerlösungen für HP Systeme.




     Die Wirtschaftsförderung Region Stuttgart entwickelt Strategien wie die Kompetenzzentreninitiative, um
     Zukunftsbranchen in der Region zu stärken.




     Wurzel Medien ist ein Spezialist für Medienproduktionen und hat sich auf die Bereiche Prepress, Postproduction,
     CGI für Print und 3-D basierende Film- und Web-Produktionen spezialisiert. Aus Ihren CAD-Daten generieren wir
     fotorealistische High-End-Bilder und Animationen, schon lange Zeit vor Verfügbarkeit eines ersten Prototypen. Im
     Unternehmensverbund mit Gmähle-Scheel Print-Medien wird die komplette Leistungspalette rund um das Druckprodukt
     geboten.




64
Neue Mitglieder und Assoziierte 2012
              Namhafte Firmen unterschiedlicher Interessengruppen tauschen sich im Rahmen des Netzwerkes CEC in der
              Prozesskette „Industrielle Bauteil- und Oberflächenreinigung“ bezüglich der Verfahren, Rahmenbedingungen sowie der
              prozessualen Voraussetzungen für optimierte Ergebnisse bei der Teilereinigung aus. Der Nutzen für alle Anwender ist die
              herstellerunabhängige Beurteilung von Reinigungsaufgaben sowie deren Vor-, Begleit- und Folgeprozesse im CEC.




              Der Commercial Vehicle Cluster ist ein als Public Private Partnership organisiertes Netzwerk der Nutzfahrzeug-,
              Landmaschinen- und Baumaschinenindustrie und ihrer Zulieferer, in dem branchenübergreifend an innovativen
              Lösungen mit dem Ziel gearbeitet wird, die Wettbewerbsfähigkeit der Commercial Vehicles auf dem internationalen
              Markt zu verbessern.




              EST ist ein führender europäischer Anbieter von Hard- und Software für Virtual Reality (VR), Augmented Reality und
              visuelle Simulation. EST verfügt über mehr als 20 Jahre Geschäftserfahrung und ist tätig für über 2000 Kunden aus den
              Bereichen Forschung / Entwicklung, Fort- / Weiterbildung, Automobilbau, Luft- und Raumfahrt, Militärtechnik, Medizin,
              Öl- und Gasförderung, Kunst, Rundfunk, Fernsehen und Sicherheit.




              Festo ist weltweit führend in der Automatisierungstechnik und Weltmarktführer in der technischen Aus- und
              Weiterbildung. Das Ziel: maximale Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit von Kunden in der Fabrik- und
              Prozessautomatisierung.




              Das IT-Consulting-Unternehmen InMediasP mit seiner Firmenzentrale in Berlin betreibt eine Niederlassung in Stuttgart.
              Die Experten von InMediasP unterstützen in der Optimierung von Produktentwicklungsprozessen und bringen dazu viel
              IT-Knowhow mit.




              Das Leichtbauzentrum Baden-Württemberg (LBZ BW) ist die Leitinstitution für alle Fragestellungen des systemeffizienten
              hybriden Leichtbaus. Der branchenübergreifende Verein ist Katalysator für Innovationen durch Synergiepotentiale
              entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Das LBZ BW vernetzt Industrie, Forschung sowie Verbände, erarbeitet
              gemeinsame Rahmenprogramme mit der Politik und entwickelt Aus- und Weiterbildungsprogramme.




              Die SICOS GmbH (SImulation, COmputing, Storage) wurde im Sommer 2011 vom Karlsruher Institut für Technologie
              (KIT) und der Universität Stuttgart gegründet. Ihre Aufgabe ist es, Unternehmen und Institutionen einen einfachen
              Zugang zu den besten Ressourcen im High Performance Computing (HPC), für Large Scale Data Facility (LSDF) und zum
              Grid Computing zu ermöglichen und den Weg zur Nutzung dieser Höchstleistungssysteme zu erleichtern.




              Die Technische Universität Dresden arbeitet am Institut für Verarbeitungsmaschinen und Mobile Arbeitsmaschinen,
              Professur für Baumaschinen und Fördertechniken, an Entwicklungsmethoden für innovative Maschinensysteme,
              interaktiver Maschinensimulation, Virtueller Realität, alternativen Antriebssystemen und Energieeffizienz-Themen.




              Herr Dr. Burkhard Zink arbeitet im Bereich GPU Computing sowie GPU-basierte Visualisierung und ist persönliches
              Mitglied im VDC.




                                                                                                                                        65
   Leistung                            Kompetenz                                                Netzwerk
Das Team
     Alexandra Brzozowski		                            Dr.-Ing. Christoph Runde	                              Sandra Bosl
     Förderprogramme, Internationalisierung,           Geschäftsführer, Fachinformation,                      Event-Management
     Projekte	                                         Beratung, Demo-Zentrum	


     Tel +49 (0) 711 / 58 53 09 - 21	                  Tel +49 (0) 711 / 58 53 09 - 11	                       Tel +49 (0) 711 / 58 53 09 - 16
     alexandra.brzozowski@vdc-fellbach.de              christoph.runde@vdc-fellbach.de                        sandra.bosl@vdc-fellbach.de




      		Simone Schäfer                                                              Achim Czaykowska
                      Team-Assistenz, VDC-Räume,                                           Projekte, Recht,
                           Veranstaltungen im VDC                                  Recruiting, Newsletter


      	               Tel +49 (0) 711 / 58 53 09 - 0                      Tel +49 (0) 711 / 58 53 09 - 21
                  simone.schaefer@vdc-fellbach.de                     achim.czaykowska@vdc-fellbach.de




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Impressum


Herausgeber: Virtual Dimension Center Fellbach,
Kompetenzzentrum für Virtuelle Realität und
Kooperatives Engineering w.V.
Vorstandsvorsitzender: OB Christoph Palm;
Geschäftsführer: Dr.-Ing. Christoph Runde;
Auberlenstraße 13, 70736 Fellbach
Telefon +49 (0) 711 / 58 53 09 - 0
info@vdc-fellbach.de
www.vdc-fellbach.de
VIRTUAL DIMENSION CENTER FELLBACH
Auberlenstraße 13
70736 Fellbach
Tel.: +49 (0) 711 / 58 53 09 - 0
Fax: +49 (0) 711 / 58 53 09 - 19
info@vdc-fellbach.de
www.vdc-fellbach.de
www.facebook.com/vdc.fellbach




      wird unterstützt von:




      Kofinanziert mit Mitteln des Landes Baden-Württemberg und der Europäischen Union im Rahmen der VDC-Clusterinitiative
      „Technische 3D-Visualisierung Metropolregion Stuttgart“.




                                                                                                  European Union
                                                                                                  European Regional Development Fund

VDC-Jahresbericht 2012

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    INHALT 1 Grußwort des Oberbürgermeisters Christoph Palm 2 Vorwort des Geschäftsführers Dr. Christoph Runde 3 Jubiläum: 10 Jahre VDC 5 Leistung 6 Geschäftsfelder 7 Beschaffung Fachinformation 8 Kontaktvermittlung 9 Außendarstellung und Marketing 10 Einwerbung von Fördermitteln 11 Technologietransfer 12 Veranstaltungen & Workshops 15 Wir in den Medien 17 Mitgliedschaft 18 Partnerschaft 19 Kompetenz 20 Projekt TechVis 21 Projekt IMOSHION und InfoPro 22 Projekt ACCESS und CEBBIS 23 Projekt OpiNet 24 Projekt 3D Kursus und AutoBauLog 25 Projekt Windkraft-Visualisierung 26 Auszeichnungen 28 Gremienarbeit des VDC 29 Netzwerk 30 Bern University of Applied Science – Computer Perception and Virtual Reality Research Group 31 Bitmanagement – Marktposition im Geschäftsjahr 2011 weiter gefestigt 32 davit GmbH data audio video it – Fraunhofer IAO Immersive Engineering Lab 34 ESI Engineering Systems International GmbH – Firmenportrait ESI Group 36 Fraunhofer IAO – VRfx – Optimierte, anmutungstreue Visualisierung in VR 38 Hochschule Reutlingen Virtual Reality Laboratory – Zukunft gestalten in virtueller Realität 40 InMediasP GmbH – Virtual Reality als Werkzeug und Methode der Produktentwicklung 42 Kerler Kommunikation GmbH & Co. KG – Virtual Goes Reality 44 Lauer & Weiss – Verzahnung von Konstruktion, Strukturanalyse und Strömungssimulation 46 LumoGraphics GmbH – 3D visualisation of medical device configurations 48 Lifecycle Engineering Solutions Center (LESC) – Emotionsforschung in Virtueller Realität 49 Palette CAD GmbH – Palette Sketch – für Kundenpräsentationen, die ins Schwarze treffen 50 projectiondesign Deutschland GmbH 51 Rems-Murr-Kreis – Unser Erfolgsrezept: Hightech und Lebensqualität 52 Visenso GmbH – Virtuelle Produktwelt für Medizintechnikhersteller KLSmartin 54 Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS) – Innovative Kräfte der Region bündeln 55 Wurzel Medien – Medienwerkstatt und Traumfabrik fürs Marketing 56 Mitglieder, Assoziierte und Partner des VDC Fellbach 65 Neue Mitglieder und Assoziierte 2012 66 Das Team
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    Grußwort des Oberbürgermeisters ChristophPalm Christoph Palm Oberbürgermeister, Vorstandsvorsitzender des Virtual Dimension Center Fellbach Im Jahr 2012 kann das Virtual Dimension Center (VDC) Fellbach Diese gute Sichtbarkeit weit über die Region hinaus hat sich in auf 10 Jahre erfolgreiche Netzwerkarbeit zurückblicken. Gestartet den letzten Jahren sogar noch weiterentwickelt. Bedingt durch mit nur 14 Gründungsmitgliedern, von denen uns 11 bis heute den Umstand, dass am VDC sehr nachhaltig gearbeitet wird – und die Treue gehalten haben, konnten wir das VDC mittlerweile auf eben nicht nur im Rahmen eines zeitlich befristeten Projekts – konn- über 70 Mitglieder sowie 30 Partner und Assoziierte ausbauen. ten langfristige Beziehungen zu ähnlich gelagerten Netzwerken im Allein in den letzten 3 Jahren kamen pro Jahr ca. 10 neue Mit- Ausland geknüpft werden, die das VDC Fellbach unter anderem glieder und Partner hinzu. Dies bedeutet nicht nur enorm gestie- in Frankreich, Italien, Schweden und Spanien bekannt machten. gene Möglichkeiten zur Vernetzung innerhalb des VDCs. Auch die Für die VDC-Mitglieder, die noch keine eigenen Büros oder Ver- Außenwirkung hat sich seit den Anfangstagen stark gewandelt. triebspartner in Ländern haben, in denen sich heute bereits VDC- Von der Gründungsidee her war das VDC immer ein regionales Partnernetzwerke befinden, stellen diese Kontakte einen ersten Kompetenzzentrum, mitinitiiert durch die Stadt Fellbach und die Brückenkopf dar. So unterstützt das VDC auf schlanke Art und Wirtschaftsförderung Region Stuttgart. Das VDC hat auch heute Weise Bemühungen um Internationalisierung, um die Wettbe- noch überdurchschnittlich viele Mitglieder, Newsletter-Adressaten werbsfähigkeit der lokalen Wirtschaft weiter zu stärken. Die Siche- und Anfragen aus der Standortkommune Fellbach. rung und Neuschaffung von Arbeitsplätzen, auch der Ausbau des technologischen und methodischen Vorsprungs seiner Mitglieder Die Bedürfnisse seiner Mitglieder, aber auch die Strahlkraft des steht dabei im Fokus der Aktivitäten des VDCs. VDCs in seinem Themenfeld Virtual Reality und Virtual Engineering führten dazu, dass zusätzlich Adressaten über die Region hinaus Ich wünsche allen Mitgliedern, Assoziierten und Partnern des VDC angesprochen wurden. Das Ministerium für Finanzen und Wirt- Fellbach mindestens weitere 10 erfolgreiche Jahre der Kooperation schaft (MFW) Baden-Württembergs führt uns folglich schon län- in unserem Netzwerk. ger als ein landesweites Netzwerk in seinem Clusteratlas. Die gute Bewertung des VDCs in Cluster-Benchmarkings brachte uns hier sogar einige Male in die Rolle des guten Beispiels für andere Netz- werke im Land. Aber auch in zahlreichen anderen Bundesländern finden sich inzwischen Mitglieder und Partner des VDCs. 1
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    Vorwort des Geschäftsführers Dr. Christoph Runde Dr. Christoph Runde Geschäftsführer des Virtual Dimension Center Fellbach Das Jahr 2012 war für uns in der VDC-Geschäftsstelle erneut die Themen VR-PLM-Integration, Digitales Engineering 2025, Wirt- sehr arbeitsreich. Bereits 2011 hatten wir neue Höchstzahlen schaftlichkeitsbewertungsverfahren oder für die Branchen Auto- für die Durchführung von Veranstaltungen, Ausstellungen, Vor­ mobil, Medizin, Nutzfahrzeuge und Anlagenbau. Was darauf folgt, trägen und Besuchen erzielt. Diese Messlatte werden wir in vielen sind thematische Arbeitsgruppen und Veranstaltungen, in die wir Punkten 2012 erneut überspringen. Die Öffentlichkeitsarbeit hat verstärkt auch die VDC-Mitglieder als Gastgeber einbeziehen. In 2012 ebenfalls stark angezogen. Nachdem wir zum Ende des Jah- den Themenfeldern Textil(-technik), Nutzfahrzeuge und Compo- res 2011 mit dem massiven Ausbau unserer Präsenz auf zahlrei- site Simulation sind wir schon gut gestartet, weitere sind in der chen Online-Kanälen begonnen hatten, zeigen sich hier jetzt gute Vorbereitung. Erfolge. Unsere Positionierung im Suchmaschinen-Ranking ist stark gestiegen, mit vielen Kernbegriffen sind wir hier nun in den Top-10. Das Handelsblatt titelte bereits im März, 2012 sei „Das Jahr der In diesem Zuge sind auch die Zugriffszahlen auf unseren Online- Datenbrillen“. In der Tat war bemerkenswert, dass gleich mehrere Content stark gestiegen. Die Anzahl der Print-Veröffent­ichungen l große Unternehmen – unter ihnen Google, Olympus und Canon – stieg im Jahr 2012 erneut, nun vor allem in bundes­ eiten und w Projekte für Augmented-Reality-Umsetzungen auf der Basis von internationalen Medien. Ca. 3 Pressemitteilungen verlassen jetzt Datenbrillen ankündigten. Auch Apple erhielt, so hieß es im Juli, im Monatsschnitt das VDC. Das im Jahr 2011 begonnene Kon- ein Patent für Videobrillen-Technik. Die Bundesanstalt für Arbeits- zept der Whitepaper, die jeweils einzelne Themen überblicksartig schutz und Arbeitsmedizin hat dazu passenderweise im September erläutern und dabei die Inhalte der VDC-Mitglieder transportieren, 2012 einen Bericht „Datenbrillen - Aktueller Stand von Forschung war ebenso erfolgreich: es gelingt uns damit, sowohl unmittelbar und Umsetzung sowie zukünftiger Entwicklungsrichtungen“ ver- Leser zu gewinnen, als auch die Presse auf uns aufmerksam zu öffentlicht. Interessant wird nun zu sehen sein, was den großen machen. So wurde alleine das Erscheinen des Whitepapers „Virtual Ankündigungen folgt: Augmented Reality ist eine hochinteressante Reality in Fertigungsverfahren“ über 10 Mal von anderen Medien Technologie. Nur der unbrauchbare Stand bisheriger Datenbrillen thematisiert. hat dafür gesorgt, dass der AR-Hardware-Fokus in der jüngsten Vergangenheit sehr auf Smartphone-Ansätze geschwenkt ist. Das In der ersten Jahreshälfte haben wir die VDC-Mitgliederbefragung könnte sich nun ändern. gestartet. Die Antworten eines Großteils der Mitglieder liegen nun vor und sind ausgewertet. Hier zeigten sich breite Interessen für Die Zukunft bleibt spannend – bleiben Sie dran mit uns! 2
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    Jubiläum: 10 JahreVDC Am 20. Juli 2012 hatten wir unser 10-jähriges Jubiläum. Dies haben wir gemeinsam mit unseren Mitgliedern und Partnern, Ehemaligen und Freunden gebührend gefeiert. Auch der stellvertretende Ministerpräsident Baden Württembergs und Minister für Wirtschaft und Finanzen, Dr. Nils Schmid MdL, gratulierte uns zum 10. Geburtstag. Unsere Jubiläumsfeier lockte zahlreiche Gäste und politische Pro- minenz ins Rathaus Fellbach: mehr als 70 Gäste kamen, um mit uns das zehnjährige Jubiläum gebührend zu feiern. Die gute Stim- mung war dabei nicht nur der Cocktailbar zu verdanken, die wir für unsere Gäste bereits eine Stunde vor Beginn eröffnet hatten. Mit Georg Halder (Grüne), Claus Paal und Matthias Pröfrock (beide CDU) hatten sich neben Finanz- und Wirtschaftsminister Dr. Nils Schmid gleich drei Landtagsabgeordnete in die Schar der Gratu- lanten eingereiht. Unser Vorstandsvorsitzender Oberbürgermeister (OB) Christoph Palm eröffnete den Abend und skizzierte in kurzen Worten die Ent- wicklung des VDC. So mancher hätte es sich in den Jahren des etwas holprigen Starts kaum vorstellen können, dass wir jemals so erfolgreich unseren zehnten Geburtstag feiern. OB Palm erinnerte in seiner Rede an die Anfangsjahre mit den Worten „Kinder, die einen etwas verzögerten Start ins Leben haben, mit denen fühlt Anschließend beleuchtete der Gründungsgeschäftsführer der Wirt- man sich besonders verbunden.“ Stolz war er, dass wir „Spätstar- schaftsförderung der Region Stuttgart, Dr. Walter Rogg, unsere ter“ uns zum Überflieger gemausert haben. Es sei keineswegs Nor- Entstehung und hob die Leistungen unserer Gründungsväter Mar- malität, dass wir mittlerweile so viele Preise errungen haben und tin Zimmermann, Dr. Andreas Wierse und OB Christoph Palm her- wir zu einem sehr wichtigen Faktor des Standorts geworden sind. vor. Schon kurz nach unserer Entstehung haben wir es bei einer Evaluierung der Universität Mannheim „ganz souverän in die Spit- Minister Schmid ergriff unmittelbar nach OB Palm das Wort. Für zengruppe der regionalen Kompetenzzentren geschafft“. Von ihn passe unsere Erfolgsgeschichte „in die Erfolgsgeschichte der diesem Zeitpunkt an haben wir „serienweise Preise und Auszeich- Wirtschaft in Baden-Württemberg“. Er hob in seinem wirtschafts- nungen abgeräumt“. Dr. Rogg gratulierte uns zu allen Preisen und politisch ausgerichteten Grußwort die Bedeutung des Binnenmark- Auszeichnungen, betonte aber, unser Herzstück liege in unseren tes und des Euro für die exportorientierte Unternehmenslandschaft Dienstleistungen mit direktem Nutzen für unsere über 100 Mitglie- im Südwesten hervor. „Baden-Württemberg liegt mitten in Europa, der und Assoziierten. Zahlreiche Kooperationen hätten die einzel- und wir leben auch von Europa.“ Um den hohen Standard der Wirt- nen Mitglieder „nicht oder zumindest nicht so schnell verwirklichen schaft zu halten, sei die Innovationkraft der Unternehmen unver- können“. zichtbar: „Wir waren nie billiger, wir waren besser.“ Insofern sei das VDC als Netzwerk und Technologieförderer „ein echter Leuchtturm der Innovation“. 3
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    Auch Kabarettist ThomasSchreckenberger blieb politisch. Mit Sprachwitz und gekonnten Parodien sprach er jedoch vor allem die Lachmuskeln unserer Gäste an. Er präsentierte seine Ansichten zum Thema Technologie und ließ es sich auch nicht nehmen, mit Parodien der Tagespolitik den heiter-kritischen Spiegel vorzuhalten. Bis kurz vor Mitternacht feierten die Teilnehmer in angenehmer Atmosphäre: für das leibliche Wohl sorgten neben dem Buffet vor allem unsere Show-Barkeeper, bei denen die Gäste auf Wunsch auch ihre eigenen Mixfähigkeiten erproben konnten. Wir erhielten viel Lob für unsere Leistungen, unsere schnelle Ent- wicklung und unser Durchhaltevermögen und wir freuen uns sehr über die Glückwünsche und Teilnehmer unserer Jubiläumsfeier. Wir möchten es uns jedoch nicht nehmen lassen, anlässlich unseres 10. Geburtstages unseren Dank allen denjenigen gegenüber auszu- sprechen, die es uns ermöglicht haben, dieses Jubiläum zu feiern: Wir danken herzlich unserem Vorstandsvorsitzenden OB Christoph Palm für seine langjährige Unterstützung, sowie allen weiteren Vor- standsmitgliedern: Daniel Banek, Bernd Kußmaul, Prof. Michael Resch, Martin Zimmermann und Prof. Ulrich Lang. Wir danken der Stadt Fellbach und der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart sowie allen Assoziierten, ehemaligen Mitarbeitern, Freunden und Partnern. Unser größter Dank gilt unseren Mitgliedern, ohne deren Vertrauen und Unterstützung unser 10. Geburtstag nicht möglich gewesen wäre. Wir freuen uns auf die nächsten 10 gemeinsamen Jahre! 4
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    GESCHÄFTSFELDER „Mehrwert durch Netzwerk“ ist die Basis unseres Leistungsangebots. Mit jahrelanger Erfahrung und Fachkompetenz im Bereich Virtual Engineering bieten wir unseren Mitgliedern, Partnern sowie kleinen- und mittelständischen Unternehmen ein breites Leistungsspektrum. Aktuelles Know-How und Bekanntheit am Markt sind heutzutage die relevanten Erfolgsfaktoren für Unternehmen. Daher haben wir unsere Leistungen genau auf diese Bereiche zugeschnitten und unterstützen Sie somit beim nachhaltigen Unternehmenserfolg. Beschaffung Fachinformation Ständige Neuerungen und Entwicklungen machen das Themenfeld „Virtual Engineering“ sehr dyna­ isch. Wir m behalten für das VDC-Netzwerk den Überblick und liefern relevante Informationen zu Trends, Entwicklungen und Innovationen aus Wissenschaft und Wirtschaft. Kontaktvermittlung Fachleute oder Kooperationspartner zu finden ist oftmals eine große Herausforderung. Mit unseren zahl­ eichen r Kontakten aus Wirtschaft und Wissenschaft können wir schnell und zuverlässig passende Lieferanten, Projekt- oder Ansprechpartner für die Bedürfnisse unserer Mitglieder und Partner finden. Außendarstellung und Marketing Die Bekanntheit sowohl des Virtual Engineerings als auch von Unternehmen ist ein wichtiger Erfolgsfaktor am Markt. Für unsere Partner und Mitglieder bieten wir aktive Kommunikationsunterstützung über zahlreiche Kanäle. Einwerbung von Fördermitteln Im Rahmen der Wirtschaftsförderung beraten wir nicht nur Unternehmen, sondern initiieren für unsere Mitglieder auch EU- und Bundesprojekte im Bereich Virtual Engineering. Dabei unterstützen wir die Mitglieder von der Antragstellung bis zum Management der Projekte und der damit verbundenen Fördermittel. Technologietransfer Die Nutzung moderner Virtual-Engineering-Technologien stellt Unternehmen oftmals vor Anfangs­ schwierigkeiten. Mit unserer Fachkompetenz unterstützen wir kleine und mittelständische Unternehmen bei der Planung und Implementierung von 3D Simulations- und Visualisierungslösungen, beispielsweise mit dem eigens entwickelten 3D-FitnessCheck. 6
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    Beschaffung Fachinformation Ingenieurwissen vergrößertund ändert sich kontinuierlich. Vor allem im Bereich Virtual Engineering gibt es ständig neue Tech- nologien, Methoden und Trends. Wir behalten in diesem dynamischen Markt für unsere Mitglieder und Partner den Überblick. Dabei sorgen wir stets für aktuelle und präzise Informationen sowie Einschätzungen zu Trends auf dem Gebiet der Simulati- ons- und Visualisierungstechnologien. Besonders in einem dynamischen und modernen Techno­ einen reibungslosen Informationsaustausch zwischen den einzelnen logieumfeld wie Virtual Engineering ist es schwer, verlässliche Akteuren des Netzwerks bieten wir mit unserer Webseite ein Web- und relevante Informationen zu finden. Wir sammeln daher Portal mit News zum dynamischen Markt des Virtual Engineerings. Marktstudien, Positionspapiere, Analysen sowie aktuelle Infor­ Außerdem bilden unsere Veranstaltungen den informellen Teil mationen zu relevanten Technologien und Veranstaltungen, unserer Plattform. Des Weiteren bieten wir verschiedene Aus- ordnen sie ein und fassen diese zusammen. Dieses geordnete und Weiterbildungsmöglichkeiten im Bereich Virtual Engineering, Fachwissen können unsere Mitglieder dann jederzeit über unsere Seminare, Workshops und Kongresse an. Wissensdatenbank abrufen. Ausgewählte Informationen werden auch in unserem VDC-Newsletter veröffentlicht. Als Plattform für 7 Leistung Kompetenz Netzwerk
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    Kontaktvermittlung Die Suche nach Projektpartnern, Dienstleistern oder Fachleuten ist oftmals aufwändig und zeitraubend. Wir helfen unseren Mitgliedern und Partnern dabei die richtigen Ansprechpartner für ihre Ansprüche und Projekte zu finden. Auch hierbei gilt das Motto: „Mehrwert durch Netzwerk“ . Im Vordergrund steht bei uns der direkte und persönliche Kontakt Engineering. So erhalten Sie schnell und effizient Ansprechpartner zu unseren Netzwerkpartnern. Wir nehmen uns gerne die Zeit, im für Ihre Ansprüche, Projekte oder Fragen. Hinzu kommen zahlreiche persönlichen Gespräch gemeinsam die richtigen Ansprechpartner Fachveranstaltungen, Facharbeitsgruppen oder auch unser VDC- zu finden und stellen Kontakte innerhalb und außerhalb des Stammtisch als ständige Möglichkeit mit Fachleuten in Kontakt zu Netzwerkes her. treten. Neben der persönlichen Kontaktvermittlung sind in unserer Produkt- Gerne vermitteln wir Ihnen auch Kontakte ins Ausland. Außerdem und Projektdatenbank zahlreiche Lösungen und Lieferanten zu unterstützen wir mit unserer Jobbörse für Studenten, Absolventen verschiedensten Hard- und Softwaresystemen geführt. In unserem und Fachleute die Rekrutierungsarbeit der Mitglieder. Kompetenzkubus findet man entlang der drei Achsen Zielbranche, Technologie und Leistungsangebot den Kontakt zu zahlreichen Spezialisten, Anwendern, und Forschern im Bereich des Virtual 8
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    Außendarstellung und Marketing Bekanntheitam Markt ist ein zentraler Erfolgsfaktor für Unternehmen. Als anerkanntes Kompetenzzentrum im Bereich Virtual Reality und Virtual Engineering ergänzen wir mit zielgruppenspezifischem Marketing die Kommunikationsarbeit von Unternehmen. Dabei stehen die Steigerung der Bekanntheit und die positive Imagebildung des Themenfeldes Virtual Engineering sowie die unserer Mitglieder und Partner im Mittelpunkt. Der Bereich Virtual Engineering ist eine entscheidende Zukunfts- Die Kommunikation von Innovationen, neuen Produkten oder technologie für den Industriestandort Deutschland. Diese Tatsa- Dienstleistungen ist für Unternehmen sehr wichtig. Aus diesem che auch bei relevanten Entscheidern z. B. in der Politik bekannt Grund ist die Kommunikation nach außen unerlässlich. Unsere Mit- zu machen, ist Teil unserer Mission. Über unterschiedliche Kanäle glieder haben daher die Möglichkeit, ihre Neuigkeiten auf unse- betreiben wir Technologiemarketing und machen das Thema Virtual rer Webseite zu veröffentlichen. Außerdem können Partner und Engineering bekannter und attraktiv. Informationsveranstaltungen, Mitglieder Veranstaltungen wie Workshops, Seminare oder Kon- Newsletter oder Pressemitteilungen sind nur eine kleine Auswahl gresse im Veranstaltungskalender unserer Webseite veröffentlichen. der Möglichkeiten, die wir regelmäßig zur Veröffentlichung von Diese Informationen werden auch an interessierte Abonnenten Projektergebnissen nutzen. Vor allem bei EU- oder Bundesprojekten des monatlichen VDC-Newsletters versendet. Zu den Abonnenten gehört das Veröffentlichen von Ergebnissen zu einer wesentlichen gehören vor allem Entscheider und Fachleute aus dem Bereich Vir- Aufgabe, bei der wir unsere Mitglieder aktiv unterstützen. Neben tual Engineering. klassischen Internetkanälen nutzen wir auch Social Media wie bei- spielsweise Facebook, Twitter und Xing. Wir arbeiten außerdem in zahlreichen Gremien sowie Facharbeits- kreisen mit und bringen die Belange unserer Mitglieder dort ein. 9 Leistung Kompetenz Netzwerk
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    Einwerbung von Fördermitteln Virtual Engineering ist eine Schlüsseltechnologie der Produktentwicklung und Fertigungsplanung. Gleichwohl gibt es starken Bedarf zur weiteren Forschung und Entwicklung: neue Anwendungsgebiete, mathematische Grundlagen, Integrationserfordernisse und User Centered Design bedingen forschungsintensive Vorarbeiten. Hier unterstützen staatliche Institutionen mit Förderprogrammen: EU, Bund, Land und Region fördern Projekte mit strategischer Bedeutung für den jeweiligen Technologiestandort. Für unsere Mitglieder und Partner unterstützen wir die Einwer- die Verbreitung der Projektergebnisse (Transfer) und eine mögli- bung und Verwaltung dieser Fördermittel. Damit helfen wir den che Projektnachfolge (Anschluss­ örderung). In einigen Fällen unter- f Netzwerkpartnern, sich auf ihre wesentliche Entwicklungs- und stützen wir auch Förder­ eber, indem wir sie bezüglich zukünftiger g Forschungsarbeit zu konzentrieren. Wir beobachten permanent Förderschwerpunkte beraten. Von unseren jahrelangen Erfahrun- Ausschreibungsportale und informieren unsere Mitglieder zu Mög- gen im Umgang mit Projekten profitiert auf diese Weise das ganze lichkeiten der Förderung von Forschung, Produktentwicklung, Ver- VDC-Netzwerk. netzung, Personal und Veranstaltungen – initiativ, auf Anfrage und über unseren halbjährlichen Fördernewsletter. Die Antragsstellung unterstützen wir ganz operativ, beispielsweise durch Antragskoor- dination, inhaltliche Beiträge zum Antrag, Konsortialbildung sowie durch das Führen des Dialogs mit Fördermittelgebern und Projekt- trägern. Während des Projekts können wir uns um das Projekt­ management kümmern, um die Abrechnung der Fördermittel, um 10
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    Technologietransfer Visualisierung und Simulationsind heutzutage aus kaum einem Unternehmensbereich wegzudenken. Allerdings stehen vor allem kleine und mittelständische Unternehmen bei der Implementierung und Nutzung neuer Virtual-Engineering-Technologien vor einer Herausforderung. Dabei helfen wir mit unserer Fachkompetenz und betreiben technische Wirtschaftsförderung. Vom 3D-FitnessCheck bis zur Erstberatung im Virtual-Engineering- Des Weiteren können kleine und mittlere Unternehmen an unseren Bereich unterstützen wir kleine und mittelständische Unternehmen Fach-Workshops teilnehmen und dadurch einen Zugang zu Virtual bei der Nutzung und Implementierung moderner Visualisierungs- Engineering erlangen. Wir stellen unser Demo-Center gerne zur und Simulationsverfahren. Durch unsere jahrelange Erfahrung mit Verfügung und bieten dadurch allen Unternehmen die Möglichkeit, der Technologie sowie unserem Team aus Fachleuten werden Pro- Virtual Engineering aktiv zu nutzen. bleme schnell erkannt und ausgeräumt. Mit dem 3D-FitnessCheck können kleine und mittelständische Unternehmen kostenlos eine In unserem Webportal und unserem monatlichen Newsletter wer- Bedarfs- und Potenzialanalyse über einen Onlinefragebogen erstel- den aktuelle News aus der Szene veröffentlicht und bei Interesse len. Mit der anschließenden Auswertung erhalten die Anwender gerne weiter erläutert. einen individuellen Report über Stärken, Potenziale und die Gren- zen der Anwendung von 3D-CAD und Virtual-Reality-Systemen in ihrem Unternehmen. Auch für fachspezifische Beratungen zu den Themen „Einsatz von 3D-CAD“ „Simulationsmethoden“ und „Vir- , tueller Realität“ stehen wir zur Verfügung. 11 Leistung Kompetenz Netzwerk
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    VERANSTALTUNGEN & WORKSHOPS Unser Veranstaltungsteam organisiert jährlich zahlreiche Veranstaltungen und ist als Besucher und Aussteller auf ausgewählten Events, Messen und Kongressen vertreten. Dort präsentieren wir das VDC-Netzwerk mit seinen Mitgliedern. Viele Veranstaltungen oder Workshops initiieren wir selbst und informieren Mitglieder und Unternehmen über aktuelle Entwicklungen sowie Trends im Bereich Virtual Engineering. Die von uns durchgeführten Veranstaltungen bieten unseren Im Jahr 2012 fanden beispielsweise Workshops zu den Themen Netzwerkpartnern die Möglichkeit, ihr Unternehmen und „3D-Datenkonvertierung“, „Virtual-Reality-Medientechnik und ihre Schwerpunkte zu präsentieren und Kontakte mit anderen -equipment“, „Hochauflösende Kameras und Displays für techni­ Netzwerkpartnern zu knüpfen. Es ist ausdrücklich erwünscht, dass sche und medizinische Anwendungen“ und „3D-Konfiguratoren“ unsere Mitglieder Veranstaltungen mitgestalten. im VDC Fellbach statt. Ein fester Bestandteil unseres Veranstaltungsrepertoires sind die Weitere fachübergreifende Workshops werden zusammen mit VDC-Technologie- und Industrieworkshops, in denen regelmäßig Assozierten und Partnern des VDC organisiert. Dazu gehörte 2012 Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft zu branchenrelevanten der Workshop „Energie- und Ressourceneffizienz digital opti­ Themen referieren. Wir legen dabei großen Wert auf eine mieren – Virtual Engineering im Maschinen- und Anlagenbau“ offene Atmosphäre, in welcher der direkte Austausch zwischen auf der Hannover Messe, den das VDC gemeinsam mit der den Teilnehmern und Referenten gewährleistet wird. Unsere Deutsche Messe AG organisierte, sowie die Veranstaltung „Virtual Workshops richten sich häufig an kleine und mittelgroße Reality und Textilien“, die mit und an der Hochschule Albstadt- Unternehmen und sind nicht zuletzt aus diesem Grund kostenfrei. Sigmaringen stattfand. 12
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    Da in Zeitender Globalisierung eine internationale Netz­ auch Experten aus den Bereichen Visualisierung und Virtual werkbildung immer wichtiger wird, hat das VDC im Jahr Reality aus Spanien, Italien, Griechenland und Polen vor Ort. 2012 sein Angebot an gemeinsamen Veranstaltungen mit Ziel dieser Zusammenkunft war es, grenzübergreifend Wissen internationalen Forschungs­ artnern und ausländischen Netz­ p auszutauschen und Kontakte zwischen Netzwerkmanagern und werken erweitert. Im Rahmen des Projektes „IMOSHION“ fand Mitgliedern verschiedener Netzwerke herzustellen, aus dem bereits der dritte Workshop statt. Hier werden Werkzeuge, die gemeinsame Projekte für die Zukunft hervorgehen können. Forschungspartner aus Amsterdam, Paris, Nottingham und Stuttgart zur Verbesserung der Arbeitssicherheit entwickelt haben, interessierten Mitarbeitern, Arbeitsschutzbeauftragten und Geschäftsführern vorgestellt. Im Frühjahr kamen zudem beim ersten „Internationalen Virtual-Reality- & Visualisierungs- Netzwerke-Treffen“ Netzwerkmanager aus sechs europäischen Ländern in der Region Stuttgart zusammen. Neben den Partnernetzwerken des VDC aus Schweden und Frankreich waren 13 Leistung Kompetenz Netzwerk
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    Virtual Efficiency Congress Der „Virtual Efficiency Congress“ ist der deutschlandweit einzige anwenderorientierte Fachkongress im Bereich Virtual Engineering. Im Jahr 2012 wurde er zum vierten Mal organisiert, wobei sein Schwer- punkt dieses Mal auf dem Automobil- und Fahrzeugbau lag. Beim gemeinsam von Fraunhofer IAO und VDC Fellbach veranstalteten Kongress drehte sich alles um Einsatzmöglichkeiten, Nutzen und Potenziale von Virtual Reality- und 3D-Anwendungen in der Indust- rie. Anwender hatten hier die Möglichkeit, ihre 3D-Lösungen aus Hard-, Software oder Prozesstechno- logien in Vorträgen und der begleitenden Ausstellung vorzustellen. Besucher, wie Entscheidungsträger, Ingenieure, Entwickler, Designer und Marketingfachleute, konnten sich über die neuesten Trends infor- mieren und Erfahrungen mit Fachleuten austauschen. Fachkongress Design Prozess Das Thema Design ist und bleibt aktuell, da Design als strategisches Element nach wie vor ein ent- scheidendes Kriterium für den Markterfolg industrieller Güter ist und die Integration von Design in bedeutende Entwicklungsprozesse nachweisbar wesentliche Wettbewerbsvorteile gegenüber Mitbe- werbern schafft. Grund genug den erfolgreichen Fachkongress „Design Prozess“, der im Jahr 2012 bereits zum siebten Mal stattfand, fortzuführen. Die Plattform für Geschäftsführer, Technische Leiter, Designer und interessierte Innovatoren wurde in diesem Jahr gemeinsam von dem Kompetenznetz- werk Mechatronik BW, dem Geschäftsbereich Kreativwirtschaft der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart, dem Packaging Excellence Center Waiblingen, dem Design Center Stuttgart und dem VDC Fellbach organisiert. In fünf Vorträgen informierten namhafte Experten über verschiedenste technische und gesellschaftliche Dimensionen des Designs und eröffneten den Teilnehmern neue Perspektiven. Fachkongress Composite Simulation Der Fachkongress „Composite Simulation“ ist ein Novum im Veranstaltungsprogramm des VDC. Im Februar 2012 fand er das erste Mal statt und war gleich ein voller Erfolg. 150 Teilnehmer kamen in die Musikhalle Ludwigsburg, um sich bei acht Expertenvorträgen und der begleitenden Ausstellung über die Möglichkeiten und bisherigen Grenzen bei der Simulation von Faserverbundwerkstoffen zu infor- mieren. Die neue Veranstaltung organisierte das VDC gemeinsam mit der Allianz Faserbasierte Werk- stoffe Baden-Württemberg (AFBW). Der Fachkongress wird im Jahr 2013 seine Fortsetzung finden. 14
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    Wir in denMedien Mit unserer Presse- und Öffentlichkeitsarbeit informieren wir Fachmedien und Publikumsmedien regelmäßig über Projektfortschritte, Koope- rationen oder Veranstaltungen sowie das Thema Virtual Engineering und Virtual Reality allgemein. Unsere Experten verfassen außerdem regelmäßig Fachartikel zu aktuellen Entwicklungen und Trends in diesem Bereich. Damit beteiligen wir uns aktiv an der Verbreitung des Wis- sens rund um Virtual Engineering. Wir sind außerdem vertreten auf Xing, LinkedIn, Facebook und Wikipedia. 2012 bis Redaktionsschluss: 11 internationale, 65 nationale und 33 regionale Veröffentlichungen im Jahr 2012 International (Auszug) JJ Runde, C.: Cluster Collaboration Platforms. In: Virtual Dimen- JJ Runde, C.: Enhancing the Virtual Concurrent Engineering by sion Center (VDC): First International VR and Vis Nets Meeting. Networks: The VDC Use Case. In: Stjepandic, J.; Rock, G.; Bil, C. Stuttgart, 16.-17.2.2012. (Hrsg.) Concurrent Engineering. Approaches for Sustainable Pro- JJ Runde, C.: Plant Egineering Industry can greatly benefit from duct Development in a Multi-Disciplinary Environment. Procee- Virtual Reality. In: Economic Engineering Magazin, Nr. 4/2012, dings of the 19th ISPE International Conference on Concurrent S. 46-48. Engineering (Vol.1). London: Springer-Verlag, 2012, S. 85-94. JJ Kirchbach, K.; Runde, C.: Augmented Reality for Construction JJ Runde, C.; Girbacia, F.; Butila, E.: Virtual & Augmented Envi- Control. In: Banissi, Ebad: 16th International Conference Infor- ronments for Concurrent Engineering - Concurrent Virtual mation Visualisation. LIRMM CNRS Univ. Montpellier: Montpel- Engineering. In: Stjepandic, J.; Rock, G.; Bil, C. (Hrsg.): Concur- lier, 10.-13.7.2012. rent Engineering. Approaches for Sustainable Product Develop- ment in a Multi-Disciplinary Environment. Proceedings of the 19th ISPE International Conference on Concurrent Engineering (Vol.2). London: Springer-Verlag, 2012, S. 849-860. 15 Leistung Kompetenz Netzwerk
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    National (Auszug) JJ Internationales Virtual-Reality- und Visualisierungs-Netz- JJ Runde, C.: Perspektiven des Mittelstands In: Steinbeck-Behrens, werke-Treffen. In: Virtual Reality Magazin, Onlineausgabe C. et. al.: Gemeinsamer FuE-Abschlussbericht des Verbund­ (17.02.2012). projektes „Durchgängige Virtualisierung der Entwicklung und JJ Runde, C.: Einsatz von VR im Anlagenbau und -betrieb. In: Produktion von Fahrzeugen (VIPROF)“. Bundesministerium für Schenk, M.: 4. Industriearbeitskreis „Laserscanning + VR im Bildung und Forschung, Berlin, 31.7.2012, S. 117-120. Anlagenbau“. Fraunhofer IFF: Magdeburg, 29.2.2012. JJ Runde, C.: Virtuelle Realität in Fertigungsanwendungen. In: JJ Sonderthema „3D-Visualisierung und Simulation“ auf der Automationspraxis, Konradin-Verlag: Leinfelden-Echterdingen, Hannover Messe. In: Virtual Reality Magazin, Onlineausgabe 25.8.2012, S. 12. (22.03.2012). JJ Runde, C.: Virtual Reality in Fertigungsverfahren. In: CNC Arnea JJ Digital Factory 2012 - Brückenschlag zwischen IT und Auto- Gmbh (Hrsg.): eMagazine für Fertigungstechnik und Auto­ mation. In: IT&Production Magazin, Ausgabe 4/2012, S. 18 matisierung, 02/2012. (01.04.2012). JJ VDC: Die Zukunft des Bauwesens. In: AutoCAD- & Inventor- JJ Netzwerke ausbauen. In: KEM Magazin, Ausgabe 5/2012, Magazin, 25. Jg., Ausgabe 7/12, S. 11 (01.09.2012). S. 20 (01.05.2012). JJ VDC expandiert weiter: Festo, EST und InMediasP treten dem Netzwerk bei. In: AutoCAD Magazin, Onlineausgabe Regional (Auszug) (16.05.2012). JJ Freiheit im Raum. Einsatzmöglichkeiten, Technologien und Nut- JJ Der virtuelle Ingenieur. In: Fellbacher Zeitung (29.02.2012). zen von Virtual Reality im Anlagenbau. In: Chemietechnik, Nr. JJ Modeentwürfe werden lebendig. In: Schwarzwälder Bote, 6/2012, S. 30-32 (01.06.2012). Onlineausgabe (09.03.2012). JJ IT-Werkzeuge für höhere Arbeitssicherheit. In: IT&Production, JJ VDC startet Wachstumsinitiative. In: Fellbacher Stadtanzeiger, Nr. 6/1012, S. 11 (01.06.2012). 40. Jahrgang, Nr. 17, S. 4 (26.04.2012). JJ VDC-Netzwerk: Große Laserscanning-Punktewolken visuali- JJ Innovationspreis für einen 3D-Fitness-Check. In: Waiblinger sieren. In: AutoCAD- & Inventor-Magazin, Nr. 6/2012, S. 39 Kreiszeitung (29.06.2012). (01.06.2012). JJ Digitale Bilder für die Industrie. In: 179 – Das ­ tandortmagazin S JJ Runde, C.; Girbacia, Florin; Butila, Eugen: Virtual Reality in Fer- der Region Stuttgart, Ausgabe 2/2012, S. 23 (30.06.2012). tigungsverfahren - Anwendungen, Herausforderungen, Ergeb- JJ Vom Spätstarter zum Überflieger. In: Fellbacher Zeitung nisse. In: Schenk, M.: Digitales Engineering zum Planen, Testen (23.07.2012). und Betreiben technischer Systeme. 15. IFF-Wissenschaftstage JJ In Projekt „go-cluster“ aufgenommen. In: Fellbacher Zeitung 26.-28. Juni 2012, Fraunhofer IFF: Magdeburg. (01.09.2012). JJ Windräder in 3D visualisiert. In: Esslinger Zeitung (21.09.2012). 16
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    MITGLIEDSCHAFT Als Mitglied profitierenSie von unserem kompletten Leistungsangebot. Sie bekommen unsere volle Unterstützung und ziehen Nutzen aus Kontakten zu anderen Mitgliedern und Partnern. Die Vorteile einer Mitgliedschaft gehen über die Basisunterstüt- zung hinaus. Zu den Vorteilen gehören unter anderem umfangreiches Know-how aus unserer exklusiven VDC-Wissensdaten- bank. Schon über siebzig Unternehmen und Forschungseinrichtungen haben sich für eine Mitgliedschaft in unserem Netzwerk entschieden. • Als Mitglied erhalten Sie Mitspracherecht im Verein, können • Gerne stellen wir Ihnen unsere modernen, vollausgestatteten bei Mitgliederversammlungen Wünsche, Kritik und Vorschläge Räumlichkeiten und unser Demozentrum zu vergünstigten Kon- äußern und werden bei wichtigen, das Netzwerk betreffenden ditionen zur Verfügung, welche Sie zur Durchführung von Mee- Entscheidungen eingeschlossen. tings und jeder Art von Veranstaltung jederzeit nutzen können. • Sie erhalten Zugang zu unserem Intranet und unserer Wissens- • Wir unterstützen Sie gerne bei der Organisation Ihrer datenbank. Dort können Sie auf Studien, Analysen und Kalender Ver­an­staltungen. zugreifen und aktuelle Informationen zum Methodologie- und Technologiebereich finden. • Wir vermitteln Ihnen bedarfsgerechte Kontakte. • Wir senden Ihnen den sorgfältig auf die Interessen unserer • Wir kommunizieren Ihr Leistungsangebot, Ihre Veranstaltungen Mitglieder zugeschnittenen Fördernewsletter mit für Sie inte- und Ihre Neuigkeiten und stellen Ihr Unternehmen in Werbeun- ressanten Ausschreibungen zu. Die Antragstellung und das terlagen, auf unserer Internetseite und auf von uns besuchten Projektmanagement der für Sie nutzenbringenden Projekte über- und durchgeführten Veranstaltungen vor. nimmt unser Team. • Der Austausch mit anderen Netzwerkpartnern wird Ihnen durch • Lassen Sie sich von uns bei der Fachkräfterekrutierung und bei regelmäßig stattfindende Stammtische ermöglicht. der Aus- und Weiterbildung unterstützen. 17 Leistung Kompetenz Netzwerk
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    PARTNERSCHAFT Mit dem neu aufgelegten, kostenfreien Partnerprogramm bieten wir eine attraktive Alternative zur Vollmitgliedschaft in unserem Netzwerk. Das Programm richtet sich an Anwenderunternehmen aus der Industrie und verschafft auch kleineren Unternehmen zahlreiche Vorteile. Im Partnerprogramm erhalten Unternehmen das relevante Wissen und die Unterstützung, welche sie für die Basisarbeit im Bereich Virtual Engineering brauchen. Partner und Mitglieder profitieren daher voneinander und von der Zugehörigkeit im Netzwerk. • Wir helfen Ihnen, stets über das nötige Know-How im Bereich • Sie erhalten unseren regelmäßig erscheinenden Fördernewsletter Virtual Engineering zu verfügen. mit interessanten Ausschreibungen. • Wir unterstützen Sie bei der Aus- und Weiterbildung im Thema. • Wir kommunizieren Ihre Veranstaltungen sowie Ihre Neuigkeiten. • Sie können an unseren Arbeitsgruppen teilnehmen. • Wir stellen Ihr Unternehmen in Werbeunterlagen, auf unserer Internetseite und auf Veranstaltungen vor. • Der Austausch mit anderen Netzwerkpartnern wird Ihnen durch regelmäßig stattfindende Stammtische ermöglicht. • Wir berücksichtigen Sie bei der Konsortialbildung öffentlicher Ausschreibungen. 18
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    PROJEKTE TechVis investition in Das möchten wir durch die Wachstumsinitiative TechVis ändern: indem wir Brücken zwischen beiden Branchen schlagen und Know- Ihre Zukunft ! how-, Kultur- und Sprachbarrieren abbauen. Dazu werden beispiels- weise Workshops zum Thema organisiert und Fachinformationen zum Technologie- und Methodenbereich aufbereitet und verbrei- Europäischer Fonds für regionale Entwicklung tet. Das langfristige Ziel der Initiative ist außerdem die Etablierung eines umfassenden VDC-Clusters mit Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Dieses soll zur deutschen Leitregion im Bereich der technischen 3D-Visualisierung werden, wie es schon im Bereich Virtuelle Realität gelungen ist. Als Ausgangspunkt dafür dient unser bestehendes VDC-Netzwerk, das bereits Mitglieder in Im April 2012 starteten wir die Initiative TechVis. TechVis steht für den für die Initiative notwendigen Technologiebereichen hat. „Wachstumsinitiative technische 3D-Visualisierung Metropolregion Stuttgart“ und hat zum Ziel, den Einsatz von technischen 3D-Visu- Die Initiative wird mit 200.000 € (50%-Förderquote) aus dem Euro- alisierungen in der fertigenden Industrie zu erhöhen. Durch die päischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) unterstützt, dessen Zusammenarbeit von Unternehmen aus Kreativwirtschaft und ferti- Förderziel der Ausbau von zukunftsfähigen innovativen Clustern gender Industrie soll so ein zukunftsfähiges Netzwerk in der Region in Baden-Württemberg ist. Das Projekt läuft von 5.April 2012 bis Stuttgart entstehen. Das Projekt wird aus EU-Mitteln gefördert. 31.Dezember 2014. In der Automobilwirtschaft ist die digitale Bildererzeugung heutzu- tage selbstverständlich. Dort hat sie die klassische Werbefotografie fast vollständig verdrängt. Der Maschinenbau beispielsweise macht jedoch noch wenig Gebrauch von hochrealistischen 3D-Visualisie- rungstechniken, auch wenn diese vielfältig einsetzbar wären, sei es für Anleitungen, Schulungen oder Messen. Besonders kleine und mittelständische Unternehmen nutzen die neuen Möglichkeiten nur unzureichend. Der Hauptgrund dafür ist, dass aufgrund von kultu- rellen Barrieren sowie unterschiedlichen Methoden, Werkzeugen und Verfahren kaum ein Austausch zwischen Kreativwirtschaft und der fertigenden Industrie inklusive IT-Software-Industrie stattfindet. 20
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    IMOSHION Das Projekt IMOSHION (IMproving Occupational Safety & Health in European SMEs with help of simulatION and Virtual Reality) hat zum Ziel, die Produktivität von kleinen und mittleren Unternehmen durch bessere Integration von Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz zu steigern. In dem von uns initiierten Projekt arbeiten wir mit 12 weiteren Forschungspartnern und überneh- men hauptsächlich die Anforderungsaufnahme und die Verbreitung der Projektergebnisse. Gefördert wird IMOSHION von der EU. Im Rahmen des Förderpro- gramms FP 7 Capacities, Research for the benefit of SMEs, erhält das Projekt 1,95 Millionen Euro. InfoPro InfoPro steht für „Open Information Processing within Innovation Networks“. Dieses Projekt wird aus Geldern des Europäischen Fonds für Regionalentwicklung unterstützt und hat den Austausch praxis- bezogener Erfahrungen und Erfolgsmodelle zwischen den beteilig- ­ ten Partnerregionen zum Ziel. Auf dieser Basis werden neue Ansätze der Informationsverarbeitung in Netzwerken entwickelt. „Open Innovation“ – die Öffnung des Innovationsprozesses von Netzwer- ken und die damit einhergehende aktive strategische Nutzung der ­ Außenwelt zur Vergrößerung des Innovations­ otenzials – spielt hier p die zentrale Rolle. Wir unterstützen in diesem Projekt insbesondere durch Öffentlichkeitsarbeit und Projektkoordination. 21 Leistung Kompetenz Netzwerk
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    ACCESS Das Projekt ACCESS (ACCelerating regional competitivenESS and sector-based excellence through innovation management tools and techniques) wird von elf Partnern aus acht europäischen Ländern umgesetzt. ACCESS beschäftigt sich mit Innovationsmanagement und Technologietransfer und hat zum Ziel, Dienstleistungen in diesem Bereich zu verbessern. Dies soll durch den Austausch von Erfolgsrezepten und der Entwicklung einer gemeinsamen transnationalen Strategie in diesem Bereich erreicht werden. Die Partner haben ein gemeinsames Interesse daran, ihre Innovationspolitik zu forcieren. CEBBIS Das Projekt CEBBIS (Central Europe Branch Based Innovation Support) soll vor allem kleine und mittlere Unternehmen beim Technologietransfer unterstützen. CEBBIS zielt darauf ab, branchenbasierte Werkzeuge, Methoden und Verfahren bereitzustellen, um den Technologietransfer in Richtung kleiner und mittlerer Unternehmen zu verbessern. Um die internationale Wettbewerbsfähigkeit dieser Unternehmen zu steigern, bietet das Projekt industriespezifische Innovationsunterstützung, vor allem im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien. Mit der Teilnahme an dem Projekt bringen wir langjährige Erfahrung zum Thema Technologietransfer aus unserem Netzwerk auf eine europäische Ebene und integrieren neue Erkenntnisse wieder in unsere Netzwerkarbeit. 22
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    OpiNet OpiNet steht für„OPen Innovation NETworking Platform for SME“ Mit zwei weiteren Partnern aus Ungarn und Spanien setzen wir und hat das Ziel, ein Netzwerk aufzubauen, welches als „Open- bei dieser Problematik an und unterstützen KMUs bei deren Inno- Innovation“ (OI) Kontaktstelle dient und dadurch KMUs bei der vationsprozessen. Das Projekt wird dazu beitragen, KMUs vor Umsetzung von OI-Innovationsstrategien unterstützt. Wir sind den Stolpersteinen des Innovationsprozesses zu bewahren. Dies dabei einer von drei Projektpartnern und dienen hauptsächlich als erfolgt durch die drei folgenden Instrumente: Durch eine Reihe Koordinator der spezifischen Komponente und der Kommunikation positiver Beispiele, die aufzeigen, wie Open Innovation sich opti- und Verbreitung der Ergebnisse. mal in das Geschäft integrieren lassen, durch die Hilfestellung bei der Sicherstellung der Rechte an den Innovationen und anhand Unter „Open Innovation“ versteht man die Öffnung des Innovati- einer Informationsbroschüre, die kleinen und mittleren Unterneh- onsprozesses von Unternehmen und damit die aktive strategische men in verständlicher Sprache den Nutzen von „Open Innovation“ Nutzung der Außenwelt zur Vergrößerung des eigenen Innovati- erläutert. onspotentials. Während eine Reihe von großen Technologieunter- nehmen „Open Innovation“ bereits nutzt, sind Innovationen für KMUs mit einer Reihe von aufwendigen Schritten verbunden und benötigen schwer verständliche und kaum in die Praxis umsetzbare Managementkonzepte. 23 Leistung Kompetenz Netzwerk
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    3D Kursus Zielgruppe sind technisch und kreativ begeisterte Schüler DR. KARL EISELE mit Interesse an 3D-Filmen, 3D-Spielen, Produktentwicklung, & ELISABETH EISELE Simulation und Animation. Das Projekt soll vor allem das Interesse an 3D zur Generierung eigener 3D-Inhalte wecken. STIFTUNG Die Schüler bekommen ein Verständnis für die zugrunde liegenden Methoden und Techniken, wie beispielsweise für Stereoskopie sowie digitale Modellierung und Planung. Durch Das VDC erarbeitet ein Konzept für einen Kursus in praxisnahe Übungen am PC wird die Anwendung trainiert 3D-Modellierung zusammen mit der Jugend-Technikschule sowie das räumliche Vorstellungsvermögen weiterentwickelt in Fellbach. Kinder ab ca. 11 Jahren werden spielerisch und gefördert. Das Projekt wird mit Fördermitteln der Dr. Karl an das Thema 3D-Modellierung herangeführt. Durch Eisele und Elisabeth Eisele Stiftung unterstützt. das Lehrkonzept werden didaktische Inhalte mit kleinen Experimenten vermittelt und das Interesse zur Generierung eigener digitaler 3D-Inhalte mit geeigneter Software auf PC-Basis geweckt. AutoBauLog AutoBauLog überträgt geeignete Konzepte der Digitalen Fabrik in die Baustellenlogistik. Der Lösungsansatz basiert auf drei Innovationen: (1) Ausstattung von Baumaschinen mit softwarebasierter Intelligenz und Sensorik, (2) Befähigung von Baumaschinen zur Kooperation und damit Möglichkeit zur Formation von Maschinenteams und (3) Zusammenführung von maschinenbasierten Bauprozessen CMYK 100/70/0/5 in einen Virtual-Reality-basierten Leitstand. CMYK 0/100/100/0 CMYK 0/20/100/0 24 CMYK 0/0/0/100
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    Windkraft-Visualisierung In Folge derÄnderung des Landesplanungsgesetzes und der Ver- von Schatten nicht vorgesehen. Im Rahmen einer Machbarkeits- öffentlichung des Winderlasses stehen die Kommunen in Baden- untersuchung mit den konkreten Anwendungsszenarien Schorn- Württemberg vor der Herausforderung, geeignete Standorte für dorf und Winterbach wurde durch das VDC ein Software-Prototyp Windkraftanlagen festzulegen und durch eine gesetzeskonforme erstellt, der eine einfache Konfiguration (Typ, Höhe, Rotordurch- Planung eine verbindliche Grundlage für die Genehmigung bzw. messer) und Positionierung von Windrädern erlaubt. Die Windräder Ablehnung von Bauanträgen zu schaffen. Bei der Entscheidung werfen Schatten und die Rotoren drehen sich. Vegetation lässt sich für potenzielle Standorte von Windrädern sollte zudem die Bevöl- konfigurieren (Typ, Dichte, Höhe) und innerhalb eines frei wählba- kerung in einem möglichst transparenten Verfahren eingebunden ren Bereichs (Polygonzug in Google Earth) automatisch erzeugen. werden. Dazu können u.a. auch sachlich belastbare Visualisierungs- Sind Gebäude im Nahbereich erforderlich, um beispielsweise Aussa- lösungen wertvolle Beiträge leisten. Da bestehende Visualisierungs- gen wie „Sind die Windräder vom Marktplatz aus sichtbar?“ beant- ansätze verschiedene gravierende Schwachpunkte aufweisen (so worten zu können, muss etwa mittels Google/Trimble SketchUp erlauben z. B. Videos keine freie Rundumsicht aus unterschiedlichen modelliert werden. Einige Kommunen wie Fellbach besitzen bereits Perspektiven; Fotomontagen haben z.T. gravierende Qualitätsmän- eigene 3D-Stadtmodelle, die hier verwendet werden können. Von gel aufgrund optischer Verzerrungen), sind diese insbesondere für einigen Städten wie Stuttgart sind etliche Gebäude schon in Google die Beteiligung der Bevölkerung an der Entscheidungsfindung nur Earth selbst sichtbar. Die erstellten Zusatzmodelle wie Windräder, sehr bedingt geeignet. Vor diesem Hintergrund hat das VDC die Vegetation und Gebäude können interessierten Bürgern als Down- Möglichkeiten und Grenzen untersucht, eine weit verfügbare Visu- load angeboten werden, die sich dann selbst ein Bild der Lage alisierungsplattform wie Google Earth zu verwenden, die letztlich machen können – sogar von Ihrer eigenen virtuellen Haustüre aus. jedem Bürger die Möglichkeit gibt, sich ein eigenes Bild zu ver- schaffen. Eine Vergleichsanalyse verschiedener Visualisierungsan- sätze vor dem Hintergrund bestehender Anforderungen ergab, dass Google Earth Schwachpunkte hinsichtlich fehlender Vegetation und zumeist fehlender Gebäude (im Nahbereich für Sichtanalysen not- wendig) hat. Zudem sind Animationstechniken und das Rendern 25 Leistung Kompetenz Netzwerk
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    AUSZEICHNUNGEN Seit unserer Gründung im Jahr 2002 haben wir uns stets weiterentwickelt und viele Erfolge erzielt. Auf diesen Leistungen ruhen wir uns nicht aus, im Gegenteil: Wir optimieren uns weiter, um auch in Zukunft den steigenden Ansprüchen unserer Netzwerkpartner gerecht zu werden. Unsere erfolgreiche Arbeit wurde mit Auszeichnungen des Bundes und Landes honoriert. Darauf dürfen wir stolz sein und sie als Motivation für zukünftige Erfolge sehen. 2012 | Aufnahme ins Projekt go-cluster Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie hat zum 1. Juli 2012 das cluster­ politische Projekt „go-cluster: Exzellent vernetzt!“ gestartet. Im Rahmen von „go-cluster“ wird mit den leistungsfähigsten Clustermanagements aus Deutschland zusammengearbeitet. Dieses wird in Form einer Mitgliedschaft im Projekt „go-cluster“ realisiert. Die Kriterien für die Mitgliedschaft orientieren sich an den Anforderungen der Clustermanagement-Exzellenz auf europäischer Ebene. Das VDC wurde nach einer Überprüfung in das Projekt aufgenommen. 2012 | Innovationspreis IT Die Initiative Mittelstand prämiert mit dem Innovationspreis-IT Firmen mit innovativen IT-Lösungen und hohem Nutzwert für den Mittelstand. Unser 3D-Fitness-Check gehört zur Spitzengruppe aus über 2.500 Bewerbungen. 2011 | Langjähriger TOP-Innovator Das TOP-Programm bietet die Möglichkeit, innovative Unternehmen zu besuchen und einen Einblick in neue Verfahren und Strategien zu erhalten. Wir wurden erneut ausgezeichnet, als Gastgeber der Initiative „Technologieorientierte Besuchs- und Informationsprogramme (TOP)“ langjährig anderen deutschen Unternehmen unser Wissen über neue Technologien zur Verfügung zu stellen. 2011 | Cluster Management Excellence Label Insgesamt 143 Netzwerke und Cluster wurden durch die European Cluster Excellence Initiative im Rahmen des NGP Excellence Projekts, an dem auch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie beteiligt ist, überprüft. 26
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    2011 | Living Labs Das VDC ist seit 2007 Mitglied des European Network of Living Labs. Living Labs präsentieren die Ergebnisse europäischer Forschungsförderprojekte und bieten Erfindern Infrastruktur, um neue Innovationen zu entwickeln. Gleichzeitig findet ein Innovationstransfer zwischen den Living Labs statt. 2010 | Gewinner Regionaler Clusterwettbewerb 2010 Baden-Württemberg Beim Clusterwettbewerb wurden Kompetenzzentren in ganz Baden-Württemberg auf ihre Leistungsfähigkeit überprüft. Mit dem Wettbewerb soll vor allem die Zusammenarbeit von Wirtschaft und Wissenschaft verstärkt werden. 2009 | Exzellente Netzwerkarbeit Bei sechs von sieben Kriterien schneiden wir überdurchschnittlich ab. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass wir im Vergleich mit anderen deutschen Netzwerken äußerst gut strukturiert und gesteuert sind. Dafür hat Kompetenznetze Deutschland das VDC Fellbach ausgezeichnet. 2008 | Industriepreis der Hochschule Esslingen Neben klassischen Werkstudententätigkeiten bieten wir die Möglichkeit, Abschlussarbeiten zu schreiben. Die Absolventen waren bei ihren Abschlussarbeiten bisher sehr erfolgreich, so gewann eine VDC-Diplomarbeit den gefragten Industriepreis der Hochschule Esslingen. 2007 | Ausgezeichneter Ort im Land der Ideen Mit der gemeinsamen Initiative von Wirtschaft und Bundesregierung „Deutschland - Land der Ideen“ werden all jene sichtbar, die in Deutschland Innovation, Erfindergeist und Einfallsreichtum leben. 2007 | Best Innovation Award im Bereich Services In der Kategorie „Best Innovation Award im Bereich Services“ wird uns der erste Platz für den 3D-Fitness-Check, mit dem kleine und mittelständische Unternehmen ihre Visualisierungs- und Simulationsfähigkeit in der Produktentwicklung online testen können, verliehen. 27 Leistung Kompetenz Netzwerk
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    GREMIENARBEIT des VDC Gremien nehmen immer stärker Entscheidungs-, Informations-, Beratungs- oder Ausführungsaufgaben wahr. Deswegen arbeiten wir in zahlreichen regionalen, nationalen, internationalen und supranationalen Gremien sowie Facharbeitskreisen mit. Die dort gewonnenen Informationen und Erkenntnisse geben wir anschließend direkt an unsere Mitglieder weiter und bringen Belange unserer Mitglieder ein. JJ European Virtual Reality Association EuroVR: Mitglied des Execute Boards JJ Gesellschaft für Information e.V.: Mitglied der Fachgruppe „Virtuelle Realität und Augmented Reality“ JJ Virtual Reality Magazin: Redaktionsbeirat JJ Wissenschaftliche Gesellschaft für Produktentwicklung WiGeP: Gast im Industriekreis JJ AIF-Projekt „Simulation textiler Lichteffekte“: Mitglied im projektbegleitenden Ausschuss JJ BMWi/IGF-Projekt „VitAmin – Virtuelles Anforderungsmanagement im kundenintegrierten Innovationsprozess“: Mitglied im projektbegleitenden Ausschuss JJ Europäische Kommission: Diskussionspartner der Themenschwerpunkte Fabriken der Zukunft, Hochleistungsrechnen, Joint Calls NMP und ICT JJ European Network of Living Labs: Mitglied JJ Finanz- und Wirtschaftministerium Baden-Württemberg: Teilnehmer am Cluster-Dialog JJ Baden-Württemberg Agenda IKT 2025: Teilnehmer JJ Projekt go-cluster (ehem. Kompetenznetze Deutschland, VDI/VDE Innovation + Technik GmbH): Mitglied JJ Berufsgenossenschaft Holz und Metall: Teilnehmer an der Initiative „Neue Qualität der Arbeit“ (INQA) JJ Industrie- und Handelskammer Region Stuttgart, Bezirkskammer Esslingen-Nürtingen: Mitglied im „Ideenzirkel regionale Industrie“ JJ Intelligent Manufacturing Systems (IMS): Teilnehmer am World Manufacturing Forum JJ Manufuture-BW: Mitglied JJ JugendTechnikSchule Fellbach Dr. Karl Eisele e.V.: Mitglied des Trägervereins JJ Innovationspreis Rems-Murr: Mitglied der Jury JJ Joint Virtual Reality Conference 2012: Exhibition Chair JJ ISPE International Conference on Concurrent Engineering 2012: Session Chair, Reviewer 28
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    Computer Perception Bern University of Applied Sciences Höheweg 80 and Virtual Reality 2501 Biel / Bienne (Switzerland) www.cpvrlab.ti.bfh.ch Research Group Die Forschungsgruppe Computer Perception and Virtual Reality und internationalen Forschungsprojekten in der Medizintechnik wie (CPVR) des Instituts Human Centered Engineering (HuCE) der Ber- auch im Umfeld der industriellen Produktion und des Produktde- ner Fachhochschule weist eine langjährige Erfahrung und hohe signs konnte sich die CPVR-Gruppe in ihren Forschungsschwer- Fachkompetenz in den Forschungsbereichen Multimodal Interaction punkten etablieren und wertvolle Partnerschaften aufbauen. Design, Computer Perception, Virtual Reality und Artificial Intelli- gence auf. Gegründet wurde die Forschungsgruppe 2001 durch die Die CPVR-Gruppe verfügt über moderne Labors, welche mit ver- Zusammenlegung von zwei ehemals getrennten Kompetenzzentren schiedenen haptischen Geräten von SensAble Technologies und der Fachhochschule und besteht heute aus 5 Professoren und 6 Force Dimension sowie mit Workstations für stereoskopische Dar- technisch-wissenschaftlichen Assistenten. Die CPVR-Gruppe bietet stellungen und für High-Performance Computing-Anwendungen im Rahmen des Informatikstudiums Vertiefungen für Bachelor- und ausgerüstet sind. Zusätzlich steht im Labor ein passiv-stereo 4-wall Masterstudiengänge sowie einen Weiterbildungskurs an. CAVE mit einem optischen Motion Tracking-System zur Verfügung, womit komplexe Problemstellungen untersucht und bestehende Im Vordergrund der Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten in Datensätze auf eine neue Art und Weise aufbereitet und intuitiv Computer Perception stehen Fragestellungen im Bereich der medi- zugänglich gemacht werden können. zinischen Bildanalyse und –verarbeitung wie beispielsweise der opti- schen Kohärenztomografie und des optischen Trackings. Im Gebiet Aktuelle F&E-Projekte laufen in den Anwendungsbereichen der der Virtual Reality beschäftigt sich die CPVR-Gruppe mit Compu- Computer-Aided Diagnosis, der Computer-Assisted Surgery und ter-Haptik und multimodalen Interaktionstechniken in virtuellen präoperativen Planung sowie für Fragestellungen der Artificial Intel- Umgebungen. Durch die Beteiligung an verschiedenen nationalen ligence-basierten Optimierung. Urs Künzler / Tel.: +41 32 321 61-11 / urs.kuenzler@bfh.ch 30
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    Marktposition Bitmanagement Software GmbH Oberlandstraße 26 im Geschäftsjahr 2011 82335 Berg bei München www.bitmanagement.com weiter gefestigt Im Geschäftsjahr 2011 hat der 3D Software-Anbieter Bitmanage- Für den Markt der Mobil-Kommunikation hat Bitmanagement ihren ment vor allem in zwei Technologie-Bereichen deutliche Entwick- BS Contact Renderer c++ sowohl von Windows auf MAC und Linux lungsschritte machen können. Das Unternehmen bietet neu die Systeme, als auch auf Apple IOS Geräte (iPhone, iPad sowie iPod) Erstellung von Content, mit Schwerpunkt auf hochauflösenden portiert. Damit lässt sich die 3D Technologie auf den marktrelevan- City Modellen. Auf dem Mobil-Kommunikationsmarkt unterstützt ten, herstellerunabhängigen mobilen Endgeräten nutzen. Seit 2011 die Basis Software „BS Contact“ seit 2011 nun auch alle gängi- ist „BS Contact“ Plattform unabhängig und mit allen gängigen gen mobilen Endgeräte sowie die aktuellen Betriebssysteme. Damit Internet Browsern ablauffähig. können mehr Kundenwünsche erfüllt und mehr Märkte bedient werden. An der Schwelle zu ihrem 10. Gründungsjahr konnte Bit- Erfolgreich entwickelte sich auch die Einbindung des Unterneh- management ein weiteres erfolgreiches Jahr abschließen und ihre mens in Forschungs- und Entwicklungsprojekte. Bitmanagement Position im wachsenden globalen Markt für 3D-Anwendungen wei- war allein 2011 an drei Vorhaben – wie 3D PIE des Open Geospatial ter festigen. Consortiums, dem EU geförderten FINE- und dem InterAR-Projekt des Wirtschaftsministeriums beteiligt. Bei der Entwicklung virtueller interaktiver 3D Modelle und der Erstellung von kostengünstigem, hoch auflösendem Content gilt ein besonderes Augenmerk der steigenden Forderung nach mehr Bürgerbeteiligung bei öffentlichen Planungsvorhaben. Peter Schickel, Geschäftsführer / Tel.: +49 8151 971708 / peter.schickel@bitmanagement.com 31 Leistung Kompetenz Netzwerk
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    Fraunhofer IAO Immersive davit GmbH data audio video it Lindenstrasse 10 Engineering Lab 70563 Stuttgart www.dav-it.de Foto: Christian Richters, © Fraunhofer IAO, UNStudio, ASPLAN Fraunhofer IAO Immersive Engineering Lab – Ein Projekt der Immersive Engineering Lab VDC-Netzwerkpartner Fraunhofer IAO, Barco und davit GmbH Das Immersive Engineering Lab ist eine Gemeinschaftsentwicklung Am 20. Juni 2012 eröffnete das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirt- des Fraunhofer IAO als Auftraggeber, des Visualisierungsexper- schaft und Organisation IAO in Stuttgart seine neuen Räumlichkei- ten Barco und des Systemintegrators davit GmbH als ausfüh- ten: das ‚Zentrum für Virtuelles Engineering ZVE‘. rende Firmen. Hauptbestandteil des Labors ist ein hochauflösendes ­ 3D-Projektionssystem von Barco mit insgesamt elf Projektoren des Das ZVE ist konzipiert als Plattform für die Erforschung, Entwick- Typs Galaxy NW12, die von davit installiert und verkabelt wurden. lung und Erprobung von Virtual-Reality-Technologien und inno- Drei dieser Projektoren sind eine Etage höher angebracht und pro- vativen Arbeits- und Bürokonzepten. Das von der Gesellschaft für jizieren von dieser Position aus auf den Boden der Cave. Acht wei- Nachhaltiges Bauen DGNB mit Gold ausgezeichnete Gebäude ZVE tere Projektoren projizieren auf die vier senkrechten Wände der beherbergt sieben zukunftsweisende Labore. Diese dienen der Cave. Eine 5,5 m lange und 3,4 m hohe Powerwall, die eigens für Erforschung interdisziplinärer Grundlagen für Themen wie Mor- dieses Labor angefertigt wurde, dient als großflächige Medienwand. genstadt, Mobilität der Zukunft, visuelle Technologien und digitales Über eine Steuerzentrale – die zugleich auch als Besprechungs- Engineering. So auch das Immersive Engineering Lab zur Proto­ möglichkeit dient – lassen sich unterschiedlichste Medienströme typenentwicklung von Produkten und Gebäuden. verarbeiten. Die Interaktion erfolgt über aktuelle Techniken wie Florian Knoll / Tel.: +49 711 782 60 99 0 / you@dav-it.de 32
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    Foto: Bernd Müller,© Fraunhofer IAO Multitouch-Displays, Gestensteuerung und 3D-Echtzeitpositions- Durch die gemeinsame Planung und dennoch gezielte Aufgaben- systeme. Auch die Beleuchtung kann man als integralen Bestand- teilung haben der Auftraggeber, in diesem Fall das Fraunhofer IAO, teil der Gesamtumgebung situationsangepasst mitsteuern, was und die Auftragnehmer Barco und davit maßgeblich zum Erfolg des einen ganzheitlichen, ergonomisch optimal angepassten Arbeits- zukunftsweisenden Labors beigetragen. raum ermöglicht. Das Immersive Engineering Lab ist eine moderne Arbeits- und Präsentationsumgebung, die immersive 3D-Darstellun- Die davit GmbH bedankt sich für die Zusammenarbeit. gen zur detailgenauen und anmutungstreuen Echtzeitvisualisierung erlaubt. Darüber hinaus bietet das Lab mit seiner großflächigen Medienwand die ideale Ausstattung für kollaborative, multimedi- ale Arbeitssitzungen. Diese Kombination ermöglicht ein einzigar- tiges, nahtloses Arbeitsumfeld für anspruchsvolle Planungs- und Entwicklungsaufgaben aus den Bereichen Ingenieurswissenschaf- ten, Technologiemanagement und Gestaltung. Forschungs- und Industriepartner des Fraunhofer IAO nutzen das Labor für vielfältige Anwendungsfälle: • Produktentwicklung mit virtuellen Prototypen • Unterstützung der Integration von Produktentwicklung und Produktionsplanung • Entwicklung virtueller Bauleitplanung, Bauprozesse und virtuelle Gebäudebegehung • Virtuelle Erlebnisräume für Architektur, Stadtplanung und Mobilität Das Immersive Engineering Lab ist ein gelungenes Beispiel dafür, wie die Zusammenarbeit der Netzwerkpartner im Virtual Dimension Center auf Projektebene aussehen kann. So wurde unter anderem das ART-Tracking-System mit zwölf Kameras von Barco geliefert und von davit vor Ort als Integrator installiert, ebenso wie das Audio-Surround-System 6.1. Die komplexe Mediensteuerung ist eine gemeinsame Entwicklung von davit mit dem Fraunhofer IAO. Die Programmierung und Implementierung der Mediensteuerung erfolgte wiederum durch davit sowie die komplette Verkabelung Foto: Oliver Stefani, © Fraunhofer IAO und Integration aller Mediengeräte. 33 Leistung Kompetenz Netzwerk
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    ESI Engineering Systems Firmenportrait International GmbH ESI Group Mergenthalerallee 15-21, 65760 Eschborn www.esi-group.com www.xing.com/companies/esigroup IC.IDO - Visual Decision Platform. Courtesy of ESI. ESI Group ist Vorreiter und weltweit führender Anbieter von Virtual Mit seinem Lösungsportfolio deckt ESI die gesamte Produktent- Prototyping-Lösungen sowie Engineering-Dienstleistungen für die wicklungsprozesskette ab, von ersten Konzeptstudien bis hin zu gesamte Fertigungsindustrie. Das international operierende Unter- Test und Fertigungsplanung. Adressiert werden vor allem Indust- nehmen mit Stammsitz in Paris/Frankreich konnte im Geschäftsjahr rien, in denen innovative und komplexe Produkte entwickelt und 2010/2011 einen Gesamtumsatz von über 94 Mio. Euro erwirt- produziert werden, wie es in der Automobiltechnik, Luft- und schaften. Weltweit ist ESI Group in mehr als 30 Ländern vertreten Raumfahrt, Elektronik- und Konsumgüter-Industrie, Medizintech- und beschäftigt über 900 hochkarätige Spezialisten. ESI Enginee- nik oder im Energiesektor der Fall ist. ring Systems International GmbH ist Teil der ESI Group. In enger Kooperation mit international führenden Unterneh- Zum ESI-Kundenstamm zählen zahlreiche führende Industrie- men entwickelt ESI seine Stammprodukte kontinuierlich weiter Unternehmen, wie beispielsweise AREVA, BMW, Boeing, Bom- und investiert darüber hinaus in großem Umfang in innovative bardier, CEA, Daimler, Ford, Freightliner, General Motors, Hitachi, N ­ euentwicklungen. Um ESI-Kunden die neuesten Technologien Renault, Samsung Electronics, Swiss Foundry oder Volkswagen zur Entwicklung innovativer Produkte zur Verfügung stellen zu sowie mittelständische Unternehmen wie Herrenknecht, Marquet, können, pflegt ESI Partnerschaften mit zahlreichen, renommierten Oerlikon, Optima Packaging oder Trumpf. F ­ orschungsinstitutionen, wie beispielweise der TU Dresden und dem National Institute of Advanced Industrial Science and Techno- logy (AIST). ESI ist zudem stark in zahlreiche industriell und staatlich geförderte Entwicklungsprojekte eingebunden. Alexandra Lawrenz / Tel.: +49 6196 9583 183 / Alexandra.Lawrenz@esi-group.com 34
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    Der Erfolg des1973 gegründeten Unternehmens ist geprägt durch eine kontinuierlich und konsequent verfolgte Mission, die sich im Motto „Get it right… at the right time“ widerspiegelt. Ziel ist es, Kunden durch „Virtual Product Engineering“-Lösun- gen das Rüstzeug zu bieten, sich den aktuellen Herausforderun- gen der Produktentwicklung zu stellen sowie innovative Produkte zu marktgerechten Kosten und in immer kürzerer Zeit zu entwi- ckeln. ESI-Lösungen liefern Schlüsselinformationen, die u. a. hel- fen, physische Tests bestmöglich vorzubereiten oder in einigen Fällen sogar gänzlich auf sie zu verzichten, bevor eine abschlie- ßende Validierung durchgeführt wird. Die Fähigkeit, Produkte mit realitätsnahem, physikalischen Ver- halten am Computer zu simulieren, virtuell zu fertigen, virtuell zu montieren und unter normalen oder extremen Betriebsbedin- gungen zu testen, versetzt ESI-Kunden in die Lage, interdisziplinär die Abhängigkeiten und Wechselwirkungen bei produkt- oder fertigungstechnisch relevanten Fragestellungen zu untersuchen – und dies lange bevor man dazu, auf Basis physischer Prototypen, in der Lage wäre. Durch die Integration der IC.IDO Visual Decision Platform (VDP) in das ESI-Produktportfolio, wird darüber hinaus mit immersiven und interaktiven 3D-Technologien die Realtime-Visualisierung virtueller Prototypen ermöglicht. Unternehmen können ihre Pro- Der Zugriff der ESI-Applikationen auf ein gemeinsames Core-Modell ermöglicht die Bearbeitung dukte zum Leben erwecken, lange bevor ein fertiges Produkt multidisziplinärer Aufgabenstellungen ohne Datentransfer und Konvertierung. Courtesy of ESI. oder ein physischer Prototyp existiert und auf dieser Basis funk- tions-, bereichs- und disziplinübergreifend kollaborativ Entschei- dungen in jeder wichtigen Phase des Entwicklungsprozesses treffen. ESI Software-Produkte setzen in vielen Bereichen Standards. Ihre Modularität und Interoperabilität erleichtert es Unternehmen, die für ihre Zwecke beste Simulationsstrategie zu realisieren und bei Bedarf auszubauen. Beginnend bei der Lösung von Aufgabenstel- lungen auf Bauteilebene erstrecken sich die Möglichkeiten über prozessorientierte Lösungen und Best Practices, bis hin zu einem umfassenden End-to-End Virtual Prototyping. Solche ganzheitlichen Ansätze erfordern multidisziplinäre Lösun- gen mit unterschiedlichen Simulationsprogrammen. Durch die Bündelung von Einzelapplikationen (z.B. Virtual Performance Die Aufprallsimulation mit Airbag-Entfaltung und Dummy-Modell ist einer der multidisziplinären Anwendungsfälle der Virtual Performance Solution) hat ESI dieser Entwicklung Rechnung getragen. Dabei Solution von ESI. Courtesy of NISSAN MOTOR CO. LTD werden alle Einzelapplikationen unter einer einheitlichen Ober- fläche vereint und greifen auf ein einheitliches Core-Modell zu, wodurch Datentransfers und Konvertierungen überflüssig wer- den. Die für eine individuelle Aufgabenstellung benötigten Kom- ponenten (u.a. PAM-SAFE, PAM-CRASH, PAM-NVH) lassen sich über ein kosteneffizientes Token-System je nach Bedarf aktivieren und nutzen. 35 Leistung Kompetenz Netzwerk
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    VRfx - Optimierte, Fraunhofer IAO Nobelstraße 12 anmutungstreue 70563 Stuttgart www.ve.iao.fraunhofer.de Visualisierung in VR Hintergrund Der bisherige Workflow Das Medium Virtuelle Realität hat sich als Kommunikations- und Die bisher typische Vorgehensweise bei VR-Visualisierungsprojek- Review-Werkzeug etabliert. Anwendungen im Bereich der Produkt­ ten war folgende: Vom Kunden werden Ausgangs-Modelle gelie- entstehung konzentrierten sich dabei zunächst auf den CAD- und fert, die in ein vom VR-System lesbares Datenformat (z.B. VRML) Numerikbereich. Wesentliche Ursache dafür war die begrenzte visu- konvertiert werden. Der Aufwand für diesen Prozeß ist sehr hoch elle Qualität der stets benötigten Echtzeitvisualisierung. Maßgeb- und erfordert stets die Verfügbarkeit von VR-Spezialisten. Erschwe- lich getrieben durch den Computerspielemarkt hat die technische rend kommt hinzu, daß gestaltungsrelevante Entscheidungen häu- Entwicklung der Graphikprozessoren in den letzten Jahren neben fig von VR-Spezialisten getroffen werden müssen, da den Gestaltern einer Steigerung des reinen Geometrie- und Pixeldurchsatzes auch kein direkter Zugang zum anmutungstreuen Modell möglich ist. ganz erhebliche funktionale Erweiterungen der Graphikpipeline mit sich gebracht. Der Workflow mit VRfx Dies führt zu einer erheblich größeren Flexibilität hinsichtlich der Wesentliches Ziel war daher, die visuelle Qualität und die Effizienz in der Echtzeitvisualisierung einsetzbaren Algorithmen; es werden von VR-Visualisierungsprojekten zu steigern. Als Ergebnis steht visuelle Effekte möglich, die mittels der klassischen Graphikpipeline nun ein Werkzeug zur Verfügung, das es Gestaltern ermöglicht, nicht oder nicht performant abbildbar waren. Bisheriger VR-Visualisierungsprozess Philipp Westner / Tel.: +49 711 970 2193 / Philipp.Westner@iao.fraunhofer.de 36
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    Optimierter VR-Visualisierungsprozess mitVRfx selber anmutungstreue VR-Visualisierungen zu erstellen. VRfx ist Volumina, hier Trigger Volumes genannt, durch Hände oder Kopf durch folgende wesentliche Eigenschaften gekennzeichnet: des Benutzeravatars berührt werden. JJ Anmutungstreue: Fotorealismus durch volle Unterstützung Als Geometriedatenquellen kommen alle Systeme in Frage, die ein aktueller PC-Grafikhardware. von VRfx lesbares Datenformat exportieren können. Derzeit unter- JJ „What you see is what you get“: Jede Änderung ist sofort in stützt werden unter anderem VRML97, OpenInventor, OBJ und FLT. Echtzeit sichtbar. Tangenten und Binormalen werden, wo nötig, automatsich gene- JJ Durchgängigkeit: Volle Funktionalität auf Desktop und in riert. Texturdaten können in den Formaten PNG, JPG, GIF und DDS be­ gen VR-Umgebungen (z.B. Powerwall, 3D-TV oder liebi­ verwendet werden. Normalmaps werden bei Bedarf automatisch CAVE™-artigen Mehrwandprojektionen). aus Bumpmaps generiert; es können aber auch Normalmaps, die JJ Komfort: Intuitive grafische Benutzungsoberfläche. mit anderen Werkzeugen generiert wurden, verwendet werden. JJ Flexible Prozeßintegration durch Unterstützung zahlreicher Ein- gangsdatenformate, Erweiterbarkeit und Verzicht auf ein pro­ VRfx basiert auf der IAO eigenen VR-engine ‚Lightning‘ und wird prietäres „natives“ Datenformat. einer Vielzahl von Architektur und Produktvisualierungsprojekten eingesetzt. Durch die Entwicklung von VRfx wurden umfangreiche Erkenntnisse darüber gewonnen, welcher Workflow und welche Benutzungs- VRfx ist für Linux und Windows verfügbar. Der Einsatzschwerpunkt schnittstellen es Gestaltern ermöglichen, ihre konzeptionellen Ideen der Windows-Version ist dabei der Desktop, da die meisten Model- mit dem Medium VR zu kommunizieren. Insbesondere zeigte sich, liersysteme (z.B. 3D Studio MAX und Maya) nur unter Windows daß die Eliminierung langer Iterationsschleifen bei gestaltungsre- verfügbar sind. Unter Linux werden beliebig große Clustersysteme levanten Aufgaben von entscheidender Bedeutung ist. Wenn die optimal unterstützt. Auswirkung einer Änderung, beispielsweise der Narbungstiefe einer Leder-Oberfläche, erst nach Minuten oder gar Stunden sichtbar wird, fehlt die direkt wahrnehmbare Wechselwirkung zwischen Veränderung und visueller Bewertung des Resultates. Erst ein unmittelbares visuelles Feedback ermöglicht die optimale Feinab- stimmung der visuellen Anmutung durch den Gestalter. Räumliche Interaktionen mit dem virtuellen Prototypen, beispiels- weise die Betätigung von Bedienelementen oder das Verschieben von Objekten, sollten zumindest für die wichtigsten Anwendungs- fälle ohne Programmierung oder Scripting beschrieben werden können. VRfx verfügt dazu über einen einfachen Eventmechanis- mus. Events können ausgelöst werden, wenn definierte sensitive VRfx Screenshot: Innenansicht Zentrum für virtuelles Engineering 37 Leistung Kompetenz Netzwerk
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    virtualreality L A B O R A T O R Y Zukunft gestalten Hochschule Reutlingen Virtual Reality Laboratory in virtueller Realität Alteburgstraße 150 72762 Reutlingen www.vrlab.hochschule-reutlingen.de Das VRlab, ein studentisches Lehr- und Forschungslabor Innovative Lösungen zum Thema Interaktion zwischen Mensch Multitouch Systeme (MTS) und Maschine in einer virtuellen Umgebung spielen in Wirtschaft und Wissenschaft eine immer größer werdende Rolle. Aus die- Um die Usability verschiedener MTS und deren Auswirkungen auf sem Grund beschäftigen sich Masterstudenten der Hochschule die Bedienung untersuchen zu können wurden im VRlab zwei MTS Reutlingen im Studiengang Medien- und Kommunikationsinfor- entwickelt: horizontal (Tisch) und vertikal (Cube). Die Firma eyevis matik mit ausgewählten Forschungsthemen der virtuellen Reali- GmbH, mit der die Hochschule Reutlingen bereits seit fast zwei tät. Seit sieben Jahren bietet das Virtual Reality Laboratory (VRLab) Jahren kooperiert, stellte den Studenten einen Rückprojektions- Schwerpunkte in den Bereichen Interaktion, Motion Tracking zur cube für Forschungszwecke zur Verfügung. Daraus wurde unter Steuerung virtueller Welten sowie stereoskopischer Projektion von Verwendung von Low-Cost-Komponenten ein Multitouchgerät medialen und dreidimensionalen Inhalten. So wurde zum Beispiel entwickelt. Die Umsetzung der Multitouch (MT) Funktionalität eine Low-Cost-Lösung eines optischen Tracking Systems entwickelt. wurde basierend auf einem optischen Verfahren realisiert. Dabei Hierzu wurde ein Testaufbau konzipiert und umgesetzt mit dem die wird die Interaktionsfläche von der Rückseite mit Infrarot LEDs aus- Genauigkeit dieses Systems im Vergleich zu einem kommerziellen geleuchtet. Die Reflexionen, die bei Berührungen mit der Scheibe System gemessen werden kann. Eine intuitive Bedienung durch so auftreten, können mittels einer Kamera lokalisiert werden. Die genannte Natural User Interfaces (NUI), sind bei der Entwicklung Kameradaten werden anschließend in Trackingdaten umgerech- der Interaktionsverfahren besonders zu beachten. net und an die verschiedenen MT-Anwendungen weitergeleitet. Prof. Uwe Kloos / Gabriela Tullius / vrlab@hochschule-reutlingen.de 38
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    Der Multitouch Tisch Durchdie Entwicklungsarbeit der Studenten und dem regelmäßigen Aktuell wird an einer MT-Anwendung gearbeitet, die sich mit dem Austausch mit eyevis-Mitarbeitern kann der MT-Cube stabil betrie- Thema virtueller Realität im Bereich der Medizintechnik befasst. Das ben werden. Beispielsweise können native Multitouchanwendun- Ziel dieser Anwendung ist die interaktive Visualisierung medizini- gen oder das Betriebssystem Windows 7 durch Berührungen und scher Bilddaten in einem dreidimensionalen Raum auf den Touch- Gestik gesteuert werden. Im Wintersemester 2011/12 wurde ein Geräten des VRlabs. Diese Bilddaten sollen mit Hilfe von definierten Nutzertest zur Bedienung des MT-Cubes entwickelt und durchge- Touch-Gesten vom Benutzer direkt gesteuert und zwischen den führt. Grund dieses Nutzertests ist der große Unterschied zu bereits Geräten verschoben werden können. Dabei wird untersucht wel- existierenden herkömmlichen MT-Geräten. Sowohl die große Pro- che Interaktionen besser in horizontaler Form und welche besser an jektionsfläche als auch die vertikale Ausrichtung der Bedienober- einem vertikalen System durchgeführt werden. Speziell die Umset- fläche sind ungewöhnlich. Um eine möglichst benutzerfreundliche zung einer Steuerung mittels touchbasierten Gesten über verschie- Anwendung entwickeln zu können, müssen diesbezüglich Gestal- dene Geräte bildet eine interessante Problemstellung. Dies ist ein tungsrichtlinien herausgearbeitet werden. weiteres Beispiel wie die Studierenden des VRlabs die Möglichkeit erhalten an aktuellen Projektthemen zu arbeiten, die ihnen ausrei- Der selbst konstruierte MT-Tisch verfügt über eine horizontal aus- chend Freiräume für eigene Ideen und Konzepte lassen. gerichtete Bedienfläche, auf der das Bild eines LED Projektors über einen im Boden des Tisches angebrachten Spiegel dargestellt wird. Inzwischen arbeiten einige Absolventen aus Reutlingen, die ihre Für die Touch-Oberfläche wird halbtransparentes Acrylglas verwen- ersten VR Erfahrungen im VRlab sammeln konnten, in verschiede- det. Die Interaktionsfläche wird mit Hilfe einer Playstation 3 Eye nen Unternehmen und Forschungseinrichtungen an Themen der Cam erfasst. Durch eine von den Studenten selbst errichtete Ver- virtuellen Realität. kleidung konnte eine stabile und zugleich mobile Benutzung des Tisches realisiert werden. NUI auf Basis der Kinect Als eine weitere natürliche Interaktionsmöglichkeit besteht neben der MT-Technologie die freihändige Interaktionsform, mediale und dreidimensionale Inhalte über Gestensteuerung zu bedienen. Dem VRLab war es auch in diesem Bereich möglich mittels der Microsoft Kinect eine kostengünstige Lösung der Gestensteuerung zu realisie- ren. Um ein NUI innovativ steuern zu können, werden komplexere Gesten benötigt, als bisher vorgesehen. Deshalb wurde im VRLab ein Ansatz entwickelt, Gesten unter Verwendung eines künstlichen neuronalen Netzes zu erkennen. Der Multitouch Cube 39 Leistung Kompetenz Netzwerk
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    Virtual Reality alsWerkzeug und InMediasP GmbH Neuendorfstraße 18a Methode der Produktentwicklung 16761 Hennigsdorf www.inmediasp.de Fünf Erfolgsfaktoren entscheiden über Erfolg oder Misserfolg Die Spezifikation und Auswahl der Hard- und Software für eine der Anwendung von Virtual Reality-Methoden und -Tech- hierzu passende VR-Infrastruktur sowie deren Konfiguration stel- nologien bei der Planung und Entwicklung neuer Produkte. len den zweiten wesentlichen Erfolgsfaktor dar. Diesbezüglich sind Damit steht und fällt der fachliche und wirtschaftliche Nutzen valide Informationen jedoch am VR-Markt schwer zugänglich. Aus von VR. Als unabhängiges Beratungsunternehmen stellen wir diesem Grund bieten wir unseren Kunden unser solides Fachwissen, deshalb diese fünf Faktoren konsequent in den Mittelpunkt unsere Marktkenntnis und vor allem unsere anbieterunabhängige unseres Handelns. So erreichen wir, dass unsere Kunden die Sicht an. Potenziale ihrer VR-Lösungen voll ausschöpfen – nicht nur in der Produktvisualisierung, sondern auch bei der digitalen Auch wenn diese ersten beiden Faktoren beachtet werden, ist noch Absicherung von Produkten im Produktentstehungsprozess. nicht sichergestellt, dass sich das volle Potenzial der gefundenen Lösung tatsächlich entfaltet. Denn oft fehlt gerade im VR-Bereich Der Faktor, dem wir als Erstes unsere Aufmerksamkeit widmen, eine konsequente Integration in den Produktentstehungsprozess. ist die Auswahl der Virtual Reality (VR)-Anwendungsfälle. Mit VR Im Extremen kann das dazu führen, dass die VR-Infrastruktur und wird alles möglich, aber nicht alles kann wertschöpfend eingesetzt -Software nicht produktiv genutzt und Investitionen nicht ausge- werden. Darum stützen wir uns bei der Identifikation von Anwen- schöpft werden. dungsfällen auf umfangreiche Erfahrungen aus bereits erfolgreich umgesetzten Projekten. Dominik Spitzhorn / Tel.: 03302 559-420, spitzhorn@inmediasp.de 40
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    Der dritte Erfolgsfaktorist deshalb die Integration der VR-Lösung in Unsere Leistungen im Überblick den Entwicklungsprozess. Wir konzipieren durchgehende kunden- spezifische Prozesse und entwickeln dafür Schnittstellen, Konver- Für die Konzeption und Implementierung Ihrer VR-Lösung unter- ter und fehlende Softwarekomponenten. Besonderen Wert legen breiten wir Ihnen ein maßgeschneidertes Leistungsangebot rund wir dabei auf eine leistungsfähige Anbindung von VR-Systemen an um unsere Kernkompetenzen: das Produktdatenmanagement. Wir sind uns der Schwierigkeiten bewusst (etwa Vorbehalte gegen diese innovative Technologie und 1. Identifikation und Aufbereitung relevanter Anwendungsfälle auch unternehmenspolitische Faktoren), die einer vollen Integration 2. Spezifikation, Auswahl und Konfiguration der VR-Infrastruktur häufig im Weg stehen. 3. Integration von VR-Methoden in die unternehmensspezifischen PLM-Prozesse; Anbindung von VR-Technologien an Als Viertes verdient der spätere, laufende Betrieb besondere Auf- marktgängige PDM-Systeme merksamkeit. Die persönliche Betreuung der Anwender, systemati- 4. Vorbereitung und Unterstützung des laufenden Betriebes sche Fehlerkommunikation, Nutzung geschickter Workarounds aber • Prozess- und Methodenanalyse/-entwicklung auch die kontinuierliche Neu- und Weiterentwicklung von Metho- • Entwicklung von Individualsoftware den stehen bei dessen Planung im Mittelpunkt. Unsere Stärke ist, • Operative Anwenderunterstützung dass wir VR im Kundenauftrag operativ nutzen. Hierzu zählen unter • Planung, Erstellung und Durchführung von Firmen- oder anderem erweiterte DMU-Untersuchungen wie Baubarkeits- und Produktpräsentationen Wartbarkeitsanalysen, die Echtzeitsimulation biegeschlaffer Bauteile, 5. Anwenderschulungen die Arbeitsprozessabsicherung, Lichtuntersuchungen, Produkt- und Produktionsergonomie aber auch die High-End-Visualisierung und Darüber hinaus bieten wir auf Wunsch auch alle erforderlichen die Durchführung von Engineering Reviews. Dienstleistungen und Unterstützungen für den operativen Betrieb – setzen Sie mit uns Ihre Prozesse optimal um und entlasten Sie Ihr Darüber hinaus bieten wir Beratung, spezifische Analyse und Tests Team! für die Einführung innovativer Prozesse an – beispielsweise bei der Einführung virtueller Produktzertifizierung. Unsere Erfahrung aus dieser praktischen Anwendung von VR-Technologien lassen wir gezielt in die Konzeption und Umsetzung praxisnaher und funktio- Über InMediasP neller VR-Infrastrukturen und Prozesse einfließen. Seit 1998 beraten wir namhafte Industrieunternehmen bei der Letztlich steht und fällt der Erfolg von VR-Systemen mit der inten- Gestaltung und Optimierung von Prozessen, Methoden und IT-­ siven Nutzung und der richtigen Bedienung durch die Anwen- Systemen für die gesamte Produktentwicklung. Unter Anwendung der. Deren solide Ausbildung und effektive Unterstützung bei fortschrittlicher CAx-, DMU-, VR- und PDM/PLM-Technologien rea- der Anwendung (Nachbetreuung) bilden deshalb den fünften lisieren wir perfekt auf den Kunden zugeschnittene System- und Erfolgsfaktor. Mit unseren auf VR-Methoden maßgeschneiderten Integrationslösungen. Von unseren Standorten in Hennigsdorf Schulungs- und Support-Programmen wird eine virtuelle Realität bei Berlin, Stuttgart und München unterstützen wir Kunden aus tatsächlich produktiv und leistet einen signifikanten Beitrag zur der Automobil-, Luftfahrt-, Schienenfahrzeug- und Hausgeräte­­ in­­ Wertschöpfung. dustrie sowie dem Anlagen- und Maschinenbau – unabhängig von System­ nbietern. Wir begleiten alle Phasen strategischer Projekte – a An diesen fünf Erfolgsfaktoren orientieren wir uns in der Beglei- von der Anforderungsspezifikation über die Prozessgestaltung und tung unserer Kunden beim Einstieg in die virtuelle Welt oder auch Systemkonzeption bis zur Einführung einer IT-Lösung. bei der Erweiterung einer bestehenden VR-Infrastruktur. Als kom- petenter Ansprechpartner vertreten wir konsequent die Interessen unserer Kunden. 41 Leistung Kompetenz Netzwerk
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    Die 3D Agenturim Süden. Virtual Goes Reality Kerler Kommunikation GmbH & Co. KG Waiblinger Strasse 124 70734 Fellbach www.kerler.info Sie setzen schon virtuelle Bilder und Filme für Ihr Marke- sichtbar. Die Hemmschuhe sind ebenfalls offensichtlich: die Berüh- ting ein? Prima, dann könnte KerlerKommunikation die rungsängste vor der neuen Technologie sowie die fehlende Erfah- ideale Ergänzung Ihrer bisherigen Partner sein. Denn wir rung, was damit alles möglich ist. Dabei sind durch die nahezu sind speziell auf die Anforderungen des schwäbischen unbegrenzten Gestaltungsmöglichkeiten besondere Anwendungen Mittelstandes ausgerichtet: schnell, effizient, technisch. möglich. Zum Beispiel der schrittweise Aufbau eines LKW-Chassis Oder verwenden Sie noch klassische Motive und sind auf oder eine sich selbsterklärende Videobrille. Informationssuche? Beispiel Actros-Chassis: die Aufgabe bestand darin, sämtliche Kom- Virtual ist längst Reality. Nicht nur als Vorzeige-Projekt in Großun- ponenten eines LKW-Chassis nacheinander vorzustellen, sowie ternehmen, sondern gerade auch in kleineren Unternehmen als deren Innovationen im Vergleich zum Vorgängermodell zu zei- äußerst praktikable Ergänzung zum klassischen Foto bzw. Film. Die gen – als teamübergreifendes Informations-Medium wie auch als Gründe liegen auf der Hand: Virtual Reality ist flexibel und aussa- wirksames Vertriebs-Werkzeug. Das erfordert im ersten Schritt gestark. Animationen machen Prozesse greifbar und begreifbar. technisches Verständnis für die Fahrzeug-Technologie. Und dann Zusammenhänge werden deutlich, verdeckt ablaufende Vorgänge einen erfahrenen Drehbuch-Autor, der einen optischen Rahmen Geschäftsführer Michael Grupp / Tel.: +49 711 - 57 88 66 88 / mgrupp@kerler.info 42
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    entwirft, in demdie technischen Details zwar formal gleich, aber zwar in Europa wie beispielsweise auch in Asien. Hier verlangt ein optisch immer wieder spannend dargestellt werden. Ohne logi- perfektes Ergebnis zuerst einmal einen Konzeptioner und/oder sche ­ rüche, ohne hektische Perspektivwechsel. Die Produktvor- B Drehbuch-Autor. teile werden plakativ als Logo neben die Bilder gelegt – das hilft dem Vertriebler später bei der Argumentation. Das Ergebnis kann Genau das sind die Stärken von KerlerKommunikation: Zuerst die sich sehen lassen. inhaltliche und formale Konzeption und dann deren Umsetzung in Print und NonPrint – will heißen in klassische Werbung, aber gerade Sehr viel kleiner ist der Cinemizer – eine Videobrille mit einer auf- eben auch in Internet, Visualisierung und Animation. Schon vor der sehenerregenden 3D-Darstellung. Für den Heimgebrauch, wie Serienreife können durch unseren ganzheitlichen Ansatz 3D-Motive auch für professionellen Anwender. Dementsprechend vielsagend für Werbung und Vertrieb, für Datenblätter, Kataloge und sonstige muss auch die Bedienungsanleitung des Cinemizers sein. Hier war Publikationen entstehen. Weitere Beispiele dafür finden Sie unter nicht die Technologie eine Herausforderung, sondern die Didak- www.kerler.info. tik. Schließlich müssen sowohl jugendliche Gamer wie auch erfah- rene Ingenieure diese Brille auf den ersten Blick verstehen. Und 43 Leistung Kompetenz Netzwerk
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    Verzahnung von Lauer & Weiss GmbH Kompetenzzentrum für Modulentwicklung Konstruktion, Strukturanalyse Höhenstraße 21 70736 Fellbach und Strömungssimulation www.lauer-weiss.de Der innovative Modulentwickler Lauer & Weiss erhält erneut die Unternehmen informieren. Bürgermeister Günter Geyer hob in Bestätigung als „Ausgezeichneter Arbeitgeber für Ingenieure“. s ­ einem Grußwort insbesondere den Wirtschaftsstandort und die innovativen mittelständischen Firmen der Stadt Fellbach hervor. Die Zertifizierung wurde mit sehr guten Bewertungen bestätigt. Die Umsetzung der Empfehlungen des TÜV-Auditors führe zu noch- In einem sehr dynamischen Umfeld reagiert Lauer & Weiss mit mals verbesserten Bewertungen der Prozesse bei Lauer & Weiss. umfangreichen strukturellen Anpassungen und schafft dadurch Auch in der Mitarbeiterumfrage konnte Lauer & Weiss deutlich zukunftsfähige Strukturen. Das Know-How und damit die Ausbil- p ­ unkten. Der ausgebaute Dialog zwischen Geschäftsleitung und dung steht bei Lauer & Weiss schon immer uneingeschränkt ganz Führungskräften wie Mitarbeitern führte zu einem „Change“-Pro- oben auf der Prioritätenliste. Individuelle Einarbeitungsprogramme, zess im Unternehmen, welcher 2011 vorbereitet und ab Januar spezielle und umfangreiche Projektmanagementschulungen, Tech- 2012 ­ ealisiert wurde. r Days mit CAD- und CAE-Schnupperkursen, rege Teilnahme an Fachmesse- und Firmenbesuchen und vieles mehr gehören zur Aus- Hierfür fand im Frühjahr in der Schwabenlandhalle in Fellbach bildung bei Lauer & Weiss. Weitere Themen sind Studienprojekte eine Informationsveranstaltung der Lauer & Weiss GmbH, der für angehende Ingenieure, beispielsweise das Projekt „­ odulares M angeschlossenen Firmengruppe und Netzwerkpartnern statt. Elektrofahrzeug“ (MEF), das Lauer & Weiss gemeinsam mit der Über 300 Gäste konnten sich über Projekte und Neuigkeiten der Firma Gigatronik betreibt. Geschäftsführer Jochen Lauer / Tel.: +49 711 520889-0 / info@lauer-weiss.de 44
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    Gemischte Projektteams sorgenfür ein Maximum an Innovation, Komponenten. Gemeinsam ist man in der Lage nahezu jede Kom- während ein sehr hoher Anteil an erfahrenen Ingenieuren für ponente bzw. Modul zu entwickeln. Die gemeinsame Ressource das konstant hohe Qualitätniveau sorgt. Dies ist die Basis für das liegt bei über 700 Mitarbeitern und bildet das Herzstück des Erfolgsrezept kompletter, vom Lieferanten und Produktionsanlagen, „­ ngineering-Parks im Stuttgarter Osten“. E unabhängiger Modulentwicklungen. Lauer & Weiss bekommt seit seiner Gründung im Jahr 2000 kontinuierlich Bestnoten für Beiträge Im Anschluss stellte Jochen Lauer die eigene Firmengruppe vor. und Entwicklungen in anspruchsvollsten Projekten. All diese Maß- Durch die gegenseitige Ergänzung in den Bereichen Entwicklung, nahmen tragen dazu bei für Kunden und ihre Projekte das schon Projektmanagement und -software sowie Beratung bis hin zu Pro- gewohnt hohe Qualitätsniveau auch in Zukunft zu sichern. totyping und Werkstatt-Service, bekommen Lauer & Weiss Kunden alles aus einer Hand bei höchster Investitionssicherheit. Die Firmen- Auf der begleitenden Messe wurde das gesamte Leistungsspekt- gruppe bietet ihren Kunden und Mitarbeitern die Möglichkeit inter- rum und mehrere Beispiele innovativer Modulentwicklungen, wie nationaler Projektbegleitung. Brasilien war aus diesem Grund auch Topologieoptimierungen für den Leichtbau von Karosserien und Gastland der Veranstaltung. Infos über Land und Leute gab es am das Förderprojekt EleNa vorgestellt (Nachrüstung eines Transporters Messestand aus erster Hand vom Geschäftsführer und Mitarbeitern zum Hybridfahrzeug). der „Schwaben Engineering“. Sao Paulo ist übrigens der stärkste Produktionsstandort schwäbischer Produkte – vor Stuttgart! Jochen Lauer, Geschäftsführer der Lauer & Weiss GmbH und Lauer Nutzfahrzeugservice GmbH, stellte die Partner mit ihren Produk- Informieren Sie sich auch gerne online unter www.lauer-weiss.de. ten vor. Die Firma Information Desire aus Mainz bietet mit Projectile eine webbasierte Softwarelösung insbesondere für dienstleistungsori- entierte Engineering Unternehmen. Alle Phasen der Projektab- wicklung, von der Akquise, über die Planung bis zur Archivierung werden unterstützt. Die Software wird bei Lauer & Weiss sowie bei über 150 weiteren Kunden eingesetzt. Nachdem Lauer & Weiss maßgeblich zur „Tropikalisierung“ beigetragen hat, wird das Pro- dukt aktuell in Brasilien auf den Markt gebracht. In Fachkreisen sehr bekannt ist die Firma Gigatronik, die umfang- reiche Entwicklungen in der Elektronik und Car IT anbietet. Syner- gien mit Lauer & Weiss liegen in der Entwicklung mechatronischer 45 Leistung Kompetenz Netzwerk
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    3D visualisation ofmedical LumoGraphics GmbH Hardtstr. 37a device configurations 76185 Karlsruhe www.lumographics.com Operating room by Berchtold By way of tradition: Will to serve people JJ fast creation of proposals and quotation directly with the customer BERCHTOLD is a global leader in the design and implementation of JJ better usability innovative surgical environments. With its focus on the operating JJ integration of 3d visualization room, Berchtold delivers best in class products, experienced plan- JJ inreased efficiency in the sales process even for more complex ning, project management and customer-focused service with a products personal touch. Berchtold designs products to work with emerging technologies while customizing solutions to fit the specific indivi- Berchtold‘s expectations dual clinical needs. Based on these requirements Berchtold decides for a solution based New Demands in the Sales Process on a combination of Lumo Graphics and Big Machines. Big Machi- nes delivers the platform for the complex configuration and quo- Due to the increasing individual customer demands Berchtold requi- tation process. Lumo Graphics provides the attractive real-time res complex modular product structures. For the handling of these 3D visualization of the configurations. This combination enables structures configuration management has been used by Berchtold Berchtold to generate a clear understanding for the customer of for a long time. With the decision for a new configuration manage- the solution offered directly present the customer all the possibilities ment solution the company pursues several goals: of the product variants immediatly create precise technical drawings (2D) on base of the configured solution. Marc Herling / Tel.: +49-721-3505 29-0 / info@lumo.de 46
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    Business Value In the last step the project was deployed and rolled-out to all sales managers worldwide. With the new 3D configuration management Berchtold realized: Following this simple project implementation plan Berchtold could JJ one consistent global sales and quotation process in real-time use the new 3D configuration management three month after the JJ a shortened processing time because of the automatic project start. g ­ eneration of accurate technical drawings JJ reliably correct quoations even for complex technical Why Berchtold chose Lumo Graphics requirements JJ an innovative image For Berchtold several reasons argued for Lumo Graphics: The 3D configuration management is used worldwide and stre- JJ The combination of Lumo Graphics and BigMachines are the amlines and harmonizes the international sales process. The sales best fit for 3D configuration management manager can easily define even the most complex products fast and JJ State-of-the-art 3D visualization technologies that provides an understandable together with the customer. innovative image to Berchtold JJ Complete implementation of the needed specification avoids On the other side the interface to the customer is very important additional costs in the medical area. Berchtold realized by the decision for the 3D JJ Real fit in the culture made communication really easy visualization of Lumo Graphics an image in the market, that diffe- JJ The regional closeness helps to implement the project really fast rentiates the company from the competitors and gives the customer an innovative impression. The customer simply understands what But the main difference between Lumo Graphics and a lot of other he decides and gets. providers that were evaluated by Berchtold is Lumo Graphics deep understanding of configuration processes and the focus on solu- Project Implementation tions based on standard software. The standard solution like Lumo- Logic decreases the implementation time heavily and the process The implemementation of the Lumo Graphics solution follows an understanding made the project really successful. easy standardized implementation plan with three steps. That helps the customer to reliably plan its ressources. In a nutshell: In the first step all product data were imported and the product JJ technical correctness of the product catalog created.Lumo Graphics can import 3D CAD data from JJ worldwide up-to-date price and product configuration different sources. At Berchtold the data from solidworks were JJ reduction of the processing time integrated. JJ increased transparency in the global sales process JJ increased usability for the customer and Berchtold In the second step the configuration logic was defined. Based on JJ decreased sales process runtimes the configuration rules of BigMachine LumoGraphics enhanced it JJ easy handling of complex product structures with the 3D visualization and correct docking to the product details. Operating lamp configuration Configuration by LumoGraphics 47 Leistung Kompetenz Netzwerk
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    Emotionsforschung Lifecycle Engineering Solutions Center (LESC) in Virtueller Realität Zirkel 2 76131 Karlsruhe www.lesc.kit.edu „Sag mir etwas, ich werde es vergessen, zeig mir etwas ich werde es Größen, Fragebogen mit geschlossenen Fragen (Semantic Diffe- im Kopf behalten, lass mich mitmachen und ich werde reagieren“. rentials) und Beschreibungen der emotionalen Entwicklung durch Diese Regel haben Werbemacher sowie Designer zu einem Zeit- Adjektive (Kansei Engineering). Am Schluss der Untersuchung punkt erkannt, als es nicht mehr genug war, ein Produkt und seine konnte die Frage: „Wie können Emotionen zuverlässig erfasst wer- Funktionen zu präsentieren. Auf dem Markt gibt es heutzutage den?“ beantwortet werden und aus dem Experiment ergab sich, viele ähnliche Produkte, die ähnlich zu bedienen sind, bestimmte dass Messungen wesentlich zuverlässiger sind als Fragebögen. Zum Bedürfnisse erfüllen, sich aber in ihrer Funktion kaum voneinander einem sind die Streuungen der Antworten auf Fragen über diesel- unterscheiden. Wie und mit welchen Mitteln kann man also ein ben Varianten an zwei unterschiedlichen Tagen größer, als es die Produkt zu „meinem“ Produkt werden lassen? Da die Emotionen Messungsstreuungen waren und zum anderen wurde beim Ausfül- Erfolgsparameter des modernen Konsumgütermarketings sind, ist len der Fragebögen viel häufiger ein opportunistisches Verhalten es besonders wichtig sie zu untersuchen. Diese Aufgabe stellte sich beobachtet. Andere sehr wichtige Erkenntnisse der Studie waren, das IMI (Informationsmanagement im Ingenieurwesen)-Team des dass die kontexttreue Abbildung der Nutzungssituation das Vorstel- KIT. Dort wurde im LESC (Lifecycle Engineering Solutions Center) lungsvermögen des Kunden verbessert und dass der Kunde nicht eine Untersuchung zum Thema der Emotionsforschung in Virtueller nur ästhetische, sondern auch funktionale Eigenschaften des Pro- Realität unter der Leitung von Dipl.-Ing. Dipl.-Wi.-Ing. Jurica Katicic duktes emotional bewertet. durchgeführt. In der Untersuchung wurden drei Verfahren zur Emo- tionserfassung miteinander verglichen: Messungen physiologischer Esther Legant / Tel.: +49 721 60845741 / esther.legant@kit.edu 48
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    Palette Sketch – Palette CAD GmbH Behlesstraße 9-13 für Kundenpräsentationen, 70329 Stuttgart www.palettecad.com die ins Schwarze treffen Palette Sketch ist eine Animation des Zeichenvorgangs. Ein Stift bewegt sich wie von unsichtbarer Hand geführt über die Oberfläche und zeichnet die Planung als Markerbild. Den Kunden von Anfang an begeistern. Das wollen nicht nur Hand- Palette CAD ist eine 3D CAD Planungssoftware für Handwerker werker und Innenarchitekten. Aber gerade für kleinere Betriebe mit des Innenausbaus und Innenarchitekten. Nach dem Motto „Kom- wenig Ressourcen für Marketing stellt genau das die größte Her- pliziert gibt es schon genug“ entwickelt Palette CAD seit rund 15 ausforderung dar. Das Unternehmen Palette CAD entwickelt eine Jahren CAD-Software für Menschen aus der Praxis. Zeitsparend 3D CAD-Software und bietet zusätzlich wertvolle Unterstützung und ganz einfach kann der Anwender die Arbeitsschritte planen, für überzeugendes Marketing und gelungene Kundengespräche. präsentieren und die Übergabe an NC-Maschinen vollziehen. Hohe Maßhaltigkeit und Funktionalität beim Planen sowie überzeugende Palette Sketch bedeutet zuzuschauen, während die Planung als Präsentationsmöglichkeiten wie die Fotorealistik von Palette CAD Markerskizze entsteht. Diese Animation des Zeichenvorgangs kann entlasten den Anwender und öffnen Zeitfenster für die Produktion beispielsweise in einer Ausstellung auf dem Monitor gezeigt wer- und weitere Aufträge. den. Dafür enthält das Zusatzmodul Palette Sketch einige ausge- wählte Beispielplanungen, die den Kunden faszinieren. Oder der Anwender präsentiert seinen mit Palette CAD erstellten Entwurf als animierte Zeichnung und verkürzt dem Kunden die Zeit im War- tebereich. Palette Sketch ist zeitsparend in der Anwendung und überzeugt den Kunden auf spielerische Weise von den Kompeten- zen des Handwerkers. Dr.-Ing. Walter Zinser / Tel.: +49 711 9595-0 / wzinser@palettecad.com 49 Leistung Kompetenz Netzwerk
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    projectiondesign projectiondesign Deutschland GmbH Neuer Zollhof 3 Deutschland GmbH 40221 Düsseldorf www.projectiondesign.com Durch Entwicklungen wie den ersten Projektor mit WQXGA-Auflösung (1.560 mal 1.600 Pixeln) setzt projectiondesign Maßstäbe in der AV-Technik. Als Hersteller von Hochleistungs-Projektoren gehört das norwegi- Lichtquelle vom Rest des Projektors getrennt installierbar ist – eine sche Unternehmen projectiondesign zu den Marktführern in der ideale Anwendung im Bereich Reinraum-Technik oder für medizini- AV-Branche. Für den Aufbau eines Support- und Partnernetzwerkes sche Einrichtungen. Schwerpunkte der Forschung und Entwicklung in der DACH-Region gründete das Unternehmen im Frühjahr 2012 von projectiondesign sind die Bereiche 3D-Technik, die Bildgebung die projectiondesign Deutschland GmbH mit Sitz in Düsseldorf. per Laser und die Optimierung der Lampentechnik auf LED-Basis. Seit mehr als 10 Jahren entwickelt und produziert projectiondesign Vom Neuen Zollhof in Düsseldorf aus beraten die Mitarbeiter der Highend-Projektoren für anspruchsvolle AV-Anwendungen in den projectiondesign Deutschland GmbH unter der Leitung von Dr. Jens Bereichen Visualisierung, Simulation und Schulung. Wissenschaftli- Heymans Kunden und Partner in der Region Deutschland, Öster- che Einrichtungen, Hochschulen und Forschungsabteilungen, aber reich und der Schweiz. Neben dem kontinuierlichen Auf- und Aus- auch Museen und Themenparks gehören zu den Anwendern der bau des Partnernetzwerkes gehört der schnelle und umfassende DLP-Projektoren, die für jeden Einsatzzweck individuell geplant, Support für die Anwender der Highend-Projektoren zu den Tätig- produziert und konfiguriert werden können. keitsschwerpunkten der projectiondesign Deutschland GmbH. Schon jetzt gehören auch in Deutschland bekannte Namen zu den Zu den aktuellen Entwicklungen von projectiondesign gehören unter Kunden von projectiondesign, darunter das Deutsche Zentrum für anderem der erste Projektor mit WQXGA-Auflösung (1.560 x 1.600 Luft- und Raumfahrt, das Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut oder Pixel) und das Modell FR 12 mit „Remote Light Source“, bei der die die BMW-Welt in München. Dr. Jens Heymans / Tel.: +49 211 22059 544 / germany_sales@projectiondesign.com 50
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    Unser Erfolgsrezept: Landratsamt Rems-Murr-Kreis, Stabsstelle Wirtschaftsförderung, High-tech und Lebensqualität Tourismus und Europa Alter Postplatz 10 | 71328 Waiblingen www.rems-murr-kreis.de Szene aus den „Virtuellen Limeswelten“ Als Heimat weltweit agierender mittelständischer Familienun- Im PEC – Packaging Excellence Center in Waiblingen finden Unter- ternehmen wie Stihl oder Kärcher und Standort internationaler nehmen der Leitbranche Verpackungs- und Automatisierungstech- Konzerne wie Bosch, TRW oder Tesat Spacecom gehört der Rems- nik einen kompetenten Ansprechpartner. Jüngstes Mitglied im Murr-Kreis im Landesvergleich zu den wirtschaftsstärksten Stand- Kreise der Kompetenzzentren ist das 2008 gegründete Deutsche orten. Die Leitbranchen Maschinenbau und Elektrotechnik, speziell Zentrum für Satelliten-Kommunikation DeSK in Backnang. die Telekommunikation, die Automobil-Zulieferindustrie sowie die Steuerungs- und Zuführtechnik mit ihrer ausgeprägten Exportorien- Gemeinsam mit dem VDC als technischem Berater und 11 Kom- tierung haben herausragende Bedeutung. Regelrechte Unterneh- munen im Rems-Murr-Kreis sowie den Landkreisen Schwäbisch menscluster entstanden in den zurückliegenden Jahrzehnten vor Hall, Hohenlohe und Heilbronn verwirklichte die Stabsstelle Wirt- allem im Bereich der Verpackungs- und Automatisierungstechnik schaftsförderung, Tourismus und Europa im Landratsamt in den sowie in der Nachrichten- und Satellitentechnik. vergangenen Jahres das Leitprojekt „Virtuelle Limeswelten“ (www. limeswelten.de) mit Unterstützung des europäischen LEADER-För- Angelehnt an die wirtschaftlichen Schwerpunkte im Land- derprogramms. Dabei wurde der Verlauf des römischen Limes in kreis entstanden drei Kompetenzzentren, die gemeinsam mehr den betreffenden Landkreisen zu Beginn des 3. Jahrhunderts in einer als 160 Mitglieder aus Wirtschaft, Wissenschaft, Hochschulen interaktiven 3D-Echtzeitumgebung rekonstruiert und das Leben am und Verbänden zählen. Das Virtual Dimension Center Fellbach Limes erlebbar gemacht. Im VDC steht dauerhaft eine Präsentati- VDC ist das älteste und größte der drei Netzwerke im Landkreis. onsmöglichkeit der „Virtuellen Limeswelten“ zur Verfügung. Markus Beier / Tel.: +49 7151 501-1201 / wif@rems-murr-kreis.de 51 Leistung Kompetenz Netzwerk
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    Virtuelle Produktwelt für Visenso GmbH Nobelstraße 15 Medizintechnikhersteller 70569 Stuttgart www.visenso.de KLSmartin www.facebook.com/visenso KLSmartin zählt zu den führenden deutschen Medizintechnik­ unternehmen. Das Produktportfolio reicht von der Herstel- lung chirurgischer Instrumente und Implantate über die Lieferung von Komponenten für OP-Säle bis hin zur Realisie- rung vollständiger OP-Lösungen. Um das komplexe Angebot in seiner ganzen Bandbreite innovativ und informativ präsentie- ren zu können und den neuen Produktbereich „Modulare Ope- rationssysteme“ bei den Besuchern bekannt zu machen, hat das innovative Unternehmen auf der Medica 2011 neue Wege beschritten. Der Stuttgarter Visualisierungsexperte Visenso wurde mit der Realisierung eines 3D-Stereo Films beauftragt. Der Film präsentiert unter dem Oberbegriff „marWorld“ die sechs Produktlinien von KLSmartin. Produktbilder aus den verschiedenen Die marWorld Bereichen fügen sich zu einem Globus – der sogenannten „mar- world“ – zusammen. In einer Art Tunnelflug kann der Betrachter durch die Entwicklungsschritte Design, Planung und Implementa- Bereitstellung der Filme auf Youtube macht die Mehrfachverwer- tion reisen und landet schließlich in einem foto-realistischen OP- tungsmöglichkeit von 3D-Stereo Produktfilmen und damit auch Raum – ausgestattet mit Geräten von KLSmartin. CAD-Daten in Marketing und Vertrieb deutlich. Als Visualisierungsmedium wurden Stereo-TV-Bildschirme einge- Visenso zeichnet sich für die Realisierung des Gesamtprojektes setzt, die heute ein optimales Preis-Leistungsverhältnis bieten. Mit verantwortlich. Vom Entwurf des Storyboards über die Erstellung Hilfe entsprechender 3D-Brillen konnten die Messebesucher in die der Animationen und den CAD-Datenimport der Geräte bis hin virtuelle Produktwelt von KLSmartin eintauchen und sich von den zum 3D-Modeling, die 3D-Kameraflüge und das Rendering. Auch Vorteilen der OP-Lösung realitätsnah überzeugen. Der rege Besu- die Nachbearbeitung der Typographie und das 3D-Compositing cherandrang am Messestand machte die große Faszination, die die erfolgte durch die 3D Stereofilm-Spezialisten von Visenso. „Die 3D-Technologie auch beim Fachpublikum auslöst, deutlich. Integration der verschiedenen Ausgangformate der jeweiligen CAD Produktdaten war eine große Herausforderung, der wir uns gerne „Schlanke“ Visualisierungslösungen, die auf Stereo-TV Bildschirmen gestellt haben“ so Martin Zimmermann, Geschäftsführer, Visenso basieren, eröffnen kostengünstige und dennoch hochwertige Prä- GmbH. sentationsmöglichkeiten für komplexe, erklärungsbedürftige Pro- dukte auf bspw. Messen. Sie können aber auch, wie bei KLSmartin, im firmeninternen Showroom eingesetzt werden. Die zusätzliche Martin Zimmermann / Tel.: +49 711 849 - 7000 / mz@visenso.de 52
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    Fotorealistischer OP Saal ÜberVisenso: Im Geschäftsbereich „Immersive Teaching“ adaptiert Visenso die industrielle VR-Software COVISE auf die Anforderungen der Die Visenso GmbH ist führender Anbieter von Visualisierungs- und Wissens­ ermittlung an Kinder und Jugendliche sowie der Erwach- v Virtual-Reality (VR)-Software und Komplettlösungen (Soft- und senenbildung. Neben interaktiven VR-Erlebniswelten, die u.a. im Hardware). Heinz-Nixdorf-Forum in Paderborn oder bei der experimenta in Heil- bronn eingesetzt werden, steht mit dem Produkt „CYBER-CLASS- Im Geschäftsbereich „Immersive Engineering“ entwickelt das ROOM“ eine 3D-Lernumgebung für Schulen und Hochschulen zur Unternehmen Werkzeuge, die Ingenieure bei der Evaluierung kom- Verfügung, die insbesondere komplexe Themen aus dem Bereich plexer digitaler Produktdaten im Entwicklungsprozess bestmög- NWT (Naturwissenschaft und Technik) immersiv und interaktiv lich unterstützen. Das Kernstück hierfür bildet die VR-Software erlebbar macht. COVISE. Ob Großkonzern oder Mittelstand - Visenso bietet auf die spezifischen Anforderungen zugeschnittene VR-Komplettlösungen Als Initiator und Mitglied der Virtual Dimension Center Fellbach zu erschwinglichen Preisen. Zu den Kunden zählen u.a. Daimler, und TZ St. Georgen unterstützt Visenso aktiv eine Bündelung der D ­ ieffenbacher, BASF, Festo, Miele, Porsche, VATech Andritz und regionalen VR-Kompetenzen zugunsten des Know-How Transfers Voith Hydro sowie zahlreiche namhafte Forschungseinrichtun- in den Mittelstand. gen, wie bspw. HS Aalen, Fraunhofer IPA, IPT und LBF, ETH Zürich, HS Luzern und IWR Heidelberg. Mit ihren zahlreichen Funktionen und Schnittstellen legt COVISE den Grundstein für einen Einsatz der VR-Technologie über die gesamte Prozesskette. Von Design, Berechnung, Konstruktion und Prototypenbau über Fertigungsplanung und Werkzeugherstellung bis hin zum Marketing und Vertrieb. Im Geschäftsbereich „Immersive Selling“ kreiert Visenso auf der Basis von COVISE virtuelle, interaktive Produkterfahrungswelten, die auf Messen, in Show-Rooms und zunehmend auch auf mobi- len, 3D-fähigen Endgeräten präsentiert werden können. Komplexe Produkte und Technologien werden durch den Einsatz modernster Visualisierungs- und Interaktionstechnologien emotional erfahrbar. Referenzprojekte wurden u.a. mit der Deutschen Bahn, Gore-Tex, Mercedes-Benz AG, Salomon, Widex und Zeiss sowie für das Land Baden-Württemberg auf der Expo in Shanghai durchgeführt. Die marWorld 53 Leistung Kompetenz Netzwerk
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    Innovative Kräfte Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS) der Region bündeln Friedrichstraße 10 70174 Stuttgart http://wrs.region-stuttgart.de © FotolEdhar - Fotolia.com Die Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS) ist der zen- Simulationswerkzeugen mögliche Schwachstellen einer Maschine trale Ansprechpartner für Investoren und Unternehmen in Stuttgart schon im Voraus sichtbar werden lassen. Das Projekt „VR Laserscan“ und den fünf umliegenden Landkreisen. Sie macht die Qualitäten befasste sich mit sehr großen Laserscan-Daten, deren Punktwolken des Standortes bekannt, unterstützt Unternehmen bei der Ansied- künftig visualisiert und mit weiteren Daten kombiniert bearbeitet lung und fördert mit zahlreichen Projekten und Angeboten die Wei- werden können. terentwicklung einer der wirtschaftsstärksten Regionen Europas. Zudem war die WRS wieder Mitveranstalter des Virtual Efficiency Um den Wissenstransfer zu verbessern und die Zusammenarbeit Congress, der gleichzeitig Auftakt einer gemeinsamen Workshop- von Unternehmen zu stärken, hat die WRS seit 2001 zusammen mit Reihe mit Manufuture-BW zur Verkürzung von Entwicklungszeiten vielen Partnern den Aufbau der regionalen Kompetenz- und Inno- in der Produktionstechnik war. In dem Verein Manufuture-BW enga- vationszentren angeregt und gefördert. Die WRS berät die Zentren gieren sich namhafte Unternehmen und Kompetenzzentren wie das bei der laufenden Arbeit und unterstützt Projekte organisatorisch VDC, um die Zukunft der Produktionstechnik mitzugestalten. und finanziell. Diese und weitere gemeinschaftliche Initiativen und Projekte von Dazu gehörte im vergangenen Jahr ein Gemeinschaftsprojekt des WRS, VDC und weiteren Partner bündeln die innovativen Kräfte in VDC mit dem Packaging Excellence Center (PEC), das die Möglich- der Region Stuttgart und tragen so dazu bei, den technologischen keiten des virtuellen Engineerings kleineren Unternehmen näher Vorsprung der regionalen Industrie weiter auszubauen. gebracht hat. Dabei hat das VDC in einem Pilotprojekt mittels Dr. Martin Zagermann / Tel.: +49 711-22835-53 / martin.zagermann@region-stuttgart.de 54
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    Medienwerkstatt und Traumfabrik Wurzel Medien GmbH Maybachstraße 18 fürs Marketing 71332 Waiblingen www.wurzel-medien.de Napshell: Für dieses futuristische Bett an einem Traumstrand gab‘s den ersten Preis beim CGI-Wettbewerb der Düsseldorfer Firma Steinzeit Mediendesign Marketing-Abteilungen müssen meist sehr frühzeitig ihre Kampag- hervorgehoben - und außergewöhnliche Einblicke gewährt wer- nen vorbereiten. Oft schon zu einem Zeitpunkt, an dem außer den den. Das alles ist selbstverständlich auch in beliebigen Farb- und CAD-Daten nicht einmal ein Modell, Prototyp oder Erlkönig existiert. Ausstattungsvarianten möglich. Know-how und viele automatisierte Prozesse machen die Lösungen rundum attraktiv und für Kunden Statt der kostenintensiven und oft zeitraubenden Erstel- erschwinglich. lung eines Prototypen und eines aufwändigen Fotoshootings entsteht das neue Produkt bei Wurzel Medien komplett am Rech- Natürlich wird auch das komplette Handwerk „von der Pike auf“ ner. Die Spezialisten erwecken CAD-Daten zum Leben und ermögli- beherrscht: eine perfekte Bildretusche, höchste Kompetenz in chen die Erstellung hochwertiger High-End-Bilder und Animationen. puncto Postproduktion, substantielles Wissen für bestes Color- Management und alle Feinheiten, um ein optimales Bild zu erzielen. Ob klassische Produktaufnahmen oder individuelle Umgebung… Und damit immer der richtige Blick behalten wird, gehört der enge die Idee wird zum Bild: dank 3D-Rendering, CGI (Computer Gene- Kundendialog zur Philosophie. Die große Erfahrung engagierter rated Imagery) sowie fotografischer Erfahrung und Leidenschaft! Mitarbeiter und modernste Technologie ermöglichen Postproduk- tion im High-End-Bereich. Alle Informationen über Aussehen und Bewegungen werden zu fotorealistischen, ansprechenden Bildern oder Animationen ver- So werden Vorteile für Produktmanagement und Marketing - vom bunden und simulieren komplexe technische Prozesse anschau- Printprodukt bis zum interaktiven Produktkonfigurator oder Werbe- lich in einer leicht verständlichen Bildsprache. Details können spot im Internet oder TV geschaffen. Heinz Wurzel / Tel.: +49 7151 2018-10 / heinz.wurzel@wurzel-medien.de 55 Leistung Kompetenz Netzwerk
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    Mitglieder, Assoziierte undPartner des VDC Fellbach Der aed ist eine von Stuttgarter Ingenieuren, Architekten und Designern gegründete Initiative, deren Ziel es ist, die große Gestaltungskompetenz in der Region Stuttgart - vom Produkt- und Grafikdesign über Multimedia und Engineering bis hin zur Architektur - zu fördern und der Öffentlichkeit nahezubringen. AFBW ist die Allianz Faserbasierte Werkstoffe Baden-Württemberg. Sie unterstützt den Dialog und Wissenstransfer im Thema. Die Albert Eisele GmbH & Co. unterstützt das VDC mit modernen Büroräumen in der Auberlenstraße 13. Animotion Media ist ein CGI-Produktionsstudio mit besonderer Erfahrung für die Contententwicklung und Realisierung von 3D-Animationen zur Visualisierung komplexer Produkte und Prozesse. Schlüssig wird das Leistungsprofil durch eine ausgeprägte Kompetenz für die Schnittstelle Technik und Marketing. Barco ist ein globaler Technologieführer im Feld der Hochleistungsprojektoren und Mediensysteme. Barco entwirft und entwickelt Visualisierungslösungen für zahlreiche Anwendungsgebiete wie Virtual Engineering, medizinische Bildgebung, Unterhaltung, Infrastruktur, Verkehr, Verteidigung, Ausbildung und Training. Die Bernd Kußmaul GmbH ist als Partner für das Qualitäts- und Technologiecasting, Projektmanagement und Supply Chain Management ein integraler Bestandteil der Wertschöpfungskette ihrer Kunden aus den Branchen Automotive, Maschinenbau, Medizintechnik, Luft- und Raumfahrt. Der Fachbereich Informatik der Fachhochschule Bern beschäftigt sich intensiv mit medizinischen Anwendungen Virtueller Realität, haptischen Systemen sowie verteilter Visualisierung. Die Firma Bitmanagement entwickelt und vertreibt interaktive Echtzeit-3D-Software. Das Unternehemen wurde durch das ehemalige Client-Team der blaxxun interactive AG gegründet. 56
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    Initiative zur Förderungdes Hightech-Standortes Baden-Württemberg mit den Arbeitsbereichen Kreativwirtschaft, Health Care, Informations- und Kommunikationstechnologie sowie Connecting Technologies. Die Ceetron GmbH entwickelt und vertreibt Postprozessor-Lösungen für die 3D-Visualisierung und Interpretation von CAE-Modellen und CAE-Simulationsergebnissen. Das Center of Visualization Göteborg ist ein Netzwerk im Bereich Visualisierung und VR in Schweden. Es hat heute ca. 30 Mitglieder, die sowohl als Technologieanbieter, als auch als Anwender oder Partner in F&E fungieren. Die Firma davit GmbH ist spezialisiert auf komplexe Computer- und Telekommunikationssysteme, High-End Medientechnik für Konferenz- und Präsentationsräume oder Entertainmentcenter. DeltaCAD ist eine französische Softwarefirma, die auf PLM, CAD und CAE-Anwendungen spezialisiert ist und Softwareprodukte sowie -dienste für industrielle Firmen anbietet. RIF e.V., die Dortmunder Initiative zur rechnerintegrierten Fertigung, entwickelt aus der Forschung heraus anwendungsorientierte Werkzeuge für den gesamten Produktlebenszyklus. Sie verbindet die Bereiche Robotertechnik, Virtuelle Welten, Simulationstechnik, Qualitätsmanagement, Automatisierungs- und Handhabungstechnik, Fabrik- bzw. Arbeitsorganisation, Logistik und Mikrostrukturtechnik unter einem Dach. Das Internationale 3D-Forum Lindau ist eine der wichtigsten Veranstaltungen für virtuelle 3D Stadt- und Landschaftsmodelle in Europa. Internationales 3D-Forum Lindau Die Duale Hochschule Baden-Württemberg ist als Körperschaft des öffentlichen Rechts eine duale, praxisintegrierende Hochschule. In Mosbach besteht ein kompletter Studiengang Virtual Engineering. Die Duale Hochschule Baden-Württemberg in Stuttgart bietet Bachelor-Studiengänge in den Fakultäten Wirtschaft, Technik und Sozialwesen an. DR. KARL EISELE & ELISABETH EISELE Die Dr. Karl Eisele und Elisabeth Eisele Stiftung fördert Projekte der Völkerverständigung, Wissenschaft und Ausbildung. STIFTUNG 57 Leistung Kompetenz Netzwerk
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    Die Software-Schmiede IC.IDO(abgeleitet von: ‚I see - I do‘) gilt mit Ihrer Software ‚Visual Decision Platform (VDP)‘ als Pionier und Vorreiter der Virtual-Reality-Branche. Gegründet im Jahr 2001 im Rahmen eines Fraunhofer-Technology-SpinOffs und im Jahr 2003 mit dem Deutschen Gründerpreis ausgezeichnet, ist das Unternehmen seit Mitte 2011 Teil des weltweit operierenden Simulationsexperten ESI Group. Namhafte Unternehmen der Automobil- und Luftfahrt-Industrie sowie mittelständische und industrielle Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus setzen die standardisierten Lösungen ein. Europa InterCluster ist eine europäische Plattform für die Kooperation zwischen Clusterinitiativen. Das Future Aerospace Network (FAN) ist ein Netzwerk der Luft- und Raumfahrtindustrie in der Europäischen Metropolregion Stuttgart und vereint die wichtigsten regionalen Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. Als Genossenschaftsbank ist die Fellbacher Bank rechtlich und wirtschaftlich selbständig. Sie unterstützt das VDC und ist hier Partner für die Finanzierung von Innovationen und Unternehmungsgründungen. Feynsinn ist eine Beratung mit Engineeringkompetenz, die sich auf Produktentwicklung spezialisiert hat. Die Schwerpunkte von Feynsinn sind Prozessberatung und -optimierung in den Bereichen Produktentwicklung und Produktion. Rund 60 Spezialisten arbeiten dort in den Themenfeldern Prozessberatung, wissensbasierte Entwicklung/KBE, Visuelle Kommunikation und VR für Unternehmen wie z.B. Audi, BMW, Daimler, MAN, Miele, Siemens PLM, VW und ZF. Das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO beschäftigt sich mit angewandter Forschung in den Gebieten Virtual Reality, Geschäftsprozessmanagement, Organisationsentwicklung, Innovationsmanagement, Forschungs- und Entwicklungsmanagement, Produktgestaltung, Mitarbeiterführung, personalorientiertes Qualitätsmanagement, Arbeitssystem- und Arbeitsplatzgestaltung. Ziel der Forschungs- und Entwicklungsprojekte des Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnik und Automatisierung IPA ist es, Automatisierungs- und Rationalisierungspotenziale in den Unternehmen aufzuzeigen und auszuschöpfen, um mit kostengünstigeren und umweltfreundlichen Produktionsabläufen sowie verbesserten Produkten unsere internationale Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und die Arbeitsplatzsituation zu verbessern. Seit 2010 wird die Digital Factory durch den Themenschwerpunkt „Simulation und Visualisierung“ bereichert. Wir beteiligen uns an deren Konzeption. Die Hochschule Aalen hat insgesamt 25 Studienangebote in den Bereichen Technik und Wirtschaft. Sie ist insbesondere stark mit dem regionalen Maschinenbau vernetzt und betreibt ein eigenes CAD/CAM-Zentrum sowie eine VR-Anlage für die Produktentwicklung im Maschinenbau. Die Fakultät Maschinenbau der Hochschule Albstadt-Sigmaringen erarbeitet in ihrem VR-Labor Anwendungen im Maschinenbau. 58
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    Die Hochschule Esslingengeht zurück auf die ehemalige Hochschule für Sozialwesen und die bereits im Jahre 1868 gegründete Abteilung für die Ausbildung von Maschinenbau-Ingenieuren an der Königlich-Württembergischen Baugewerkeschule in Stuttgart. Zahlreiche technische Fakultäten bieten heute ein weites Fächerspektrum. Im hochschuleigenen VR-Labor werden neue Methoden der Produktentwicklung gelehrt und weiterentwickelt. Die Virtual-Reality-Plattform Holo3 innerhalb des Clusters iconoval in Straßburg/Frankreich konzentriert sich auf VR-Technologien. Der Tätigkeitsbereich des Virtual Reality Centers der Hochschule Mannheim liegt vor allem im Maschinenbau und Nutzfahrzeugbau. Ein besonderes Kompetenzfeld liegt dabei in der Kinematiksimulation, also der Simulation von Bewegungsabläufen. Die Hochschule Reutlingen bietet technische, wirtschaftswissenschaftliche und interdisziplinäre Studiengänge an und erachtet das Zusammenwirken dieser Bereiche als wesentlich für eine zukunftssichere Ausbildung. Das VR-Lab der Hochschule (www.vrlab.reutlingen-university.de) beschäftigt sich mit Tracking, 3D-Video und 3D-Modellhandbüchern. Die iason AG ist Spezialist für die Themen EDV, Firmennetzwerke, Webhosting, Server und IT-Sicherheit. Die Clusteragentur iconoval in Straßburg/Frankreich bündelt Partner aus dem Bereich der Bildverarbeitung im Elsaß. Die Virtual Reality-Plattform Holo3 innerhalb des Clusters iconoval konzentriert sich dabei auf VR-Technologien. Durch die räumliche Nähe zum Virtual Dimension Center VDC ist iconoval als idealer VDC-Partner eine Brücke nach Frankreich. Die Industrie- und Handelskammer von Pécs-Baranya ist der Kooperationspartner des VDC in Ungarn. Die Industrie- und Handelskammer Region Stuttgart, Bezirkskammer Rems-Murr unterstützt den Technologietransfer des VDCs in die Industrie. IMAGENT ist auf die Umsetzung von Ideen, Produkten und Dienstleistungen in der Wirtschaft spezialisiert. Ein Schwerpunkt bildet die Beratung von Unternehmen bei der Entwicklung zukunftssicherer Lösungen. Durch die Verbindung von technischer und betriebswirtschaftlicher Kompetenz ist IMAGENT in der Lage, für ihre Kunden alles im Blick zu behalten: die Wirtschaftlichkeit, eine gesicherte Finanzierung und die technische Reife der Idee. imsys entwickelt und fertigt Hardwaretechnologie für den Aufbau hochproduktiver Virtual Reality- und Multimedia-Umgebungen für alle Anwendungsbereiche. imsys Virtual-Reality-Systeme verbinden neueste technologische Erkenntnisse mit einem hohen Anspruch an Design und Funktionalität für den Aufbau effizienter, anwendungsorientierter VR-Umgebungen. 59 Leistung Kompetenz Netzwerk
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    Die Industriehansa führtEngineering- und IT-Dienstleistungen zu einem ganzheitlichen Leistungsangebot unter einem Dach zusammen. Die Experten der Industriehansa unterstützen bei der Entwicklung neuer Produkte, bringen ihr Know-how in Fertigungsplanung und -optimierung ein und helfen, IT-Systeme an die Erfordernisse einer schnelleren, wirtschaftlicheren und flexibleren Produktentwicklung und Unternehmenssteuerung anzupassen. Die Industrievereinigung Fellbach widmet sich der Kontaktpflege unter den Industriebetrieben, dem Erfahrungsaustausch, der Weiterbildung der Geschäftsleitungen, Besichtigungen, gegenseitiger Kontakte mit der Industrie der Stadt, der Region und auch in den Partnerstädten, dem gemeinsamen Einkauf (z.B. Strom), der Nachwuchsförderung, und der Kontakte mit dem Industrieverein Backnang. Seit Anfang 2003 besteht die INFITEC GmbH als eigenständiges Unternehmen, das durch die Daimler AG lizenziert ist. INFITEC steht für Interferenzfiltertechnik - spezielle Interferenzfilter bilden das Kernstück der entwickelten Technik. Käser + Reiner, das Ingenieurbüro für Vermessung und Geoinformation, führt Vermessungsaufgaben mit modernsten elektronischen Messgeräten (Tachymetern), GPS-Messausrüstungen und Laserscannern durch. Als öffentlich bestellte Vermessungsingenieure ist Käser + Reiner berechtigt, hoheitliche Vermessungsaufgaben, und Katasterfortführungsvermessungen nach dem Vermessungsgesetz Baden-Württemberg durchzuführen. KerlerKommunikation ist eine Agentur für die Marketing-Kommunikation. KerlerKommunikation erzeugt Bilder und Animationen aus CAD-Daten, falls klassische Fotografie zu teuer wäre, das physische Objekt noch nicht exisitiert oder z.B. aufgrund von Verdeckungen nicht fotografiert werden kann. Das Kompetenznetzwerk Mechatronik BW bündelt Unternehmen und wissenschaftliche Einrichtungen, die sich dem Themengebiet Mechatronik widmen. Die Fertigungstechnik ist dabei ein wichtiges Anwendungsgebiet. Kernpunkte der Arbeit von Mechatronik BW sind das Netzwerk-Management und der Technologietransfer. Kompetenznetzwerk Mechatronik BW e.V. KOP ist ein innovationsorientiertes Consulting- und Engineeringunternehmen für Konzeption, Planung und Nutzung von nachhaltigen Arbeitsgebäuden und deren Prozessen. Das Unternehmen ist in drei Geschäftsbereichen tätig: Consult, Create und Care. KOP Consult betrifft die Beratung, Entwicklung und Konzeptionierung moderner, innovativer und kundenspezifischer Arbeitswelten. KOP Create beinhaltet die Gestaltung, Konstruktion und Umsetzung von Architektur und Technik. Im Geschäftsbereich KOP Care werden alle Aufgaben wahrgenommen, die mit Bewertung, Zertifizierung nach DGNB und Betrieb von Immobilien zusammenhängen. Die Kreissparkasse Waiblingen unterstützt das VDC und ist Partner für die Finanzierung von Innovationen und Unternehmungsgründungen. Die Lauer & Weiss GmbH bietet als Entwicklungspartner der Automobilbranche umfangreiche Ingenieurdienstleistungen in den Bereichen Konstruktion, technische Berechnung und IT-Entwicklung an. Das Technologiezentrum Laval Technopôle in Frankreich bündelt Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus den Bereichen Multimedia und Visualisierung. Es organisiert jährlich die große VR-Messe Laval Virtual. 60
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    Das Lifecycle EngineeringSolutions Center (LESC) ist eine Forschungseinrichtung und international sichtbare Anlaufstelle für alle Themen im Umfeld des Lifecycle Engineerings. Aus einer neutralen Position werden am LESC wissenschaftliche Dienstleistungen von der ersten Idee bis zur Implementierung angeboten. Entwicklungsumgebungen vom Einzelarbeitsplatz bis hin zur Großprojektion stehen zur Verfügung. Das LESC dient in diesem Kontext als Entwicklungs- und Testplattform und ermöglicht insbesondere Start-Ups und KMUs Zugang zu moderner Infrastruktur. Lightshape ist eine Agentur für 3D-Content Creation, Animation, CGI und vfx. In Living Labs erforschen und entwickeln Wissenschaftler gemeinsam mit potentiellen Endanwendern unter realen Bedingungen neue Lösungen, neue Produkte, neue Dienstleistungen oder neue Geschäftsmodelle. Lumo Graphics bietet interaktive 3D-Visualisierung für den Verkauf: Lösungen zur 3D-Produktkonfiguration sorgen für bessere Entscheidungen der Kunden bei komplexen modularen Produkten. Virtuelle Produktfotografie präsentiert LUMOGRAPHICS Produkte hochwertig und flexibel. Visibly Better Decisions Das Movimento Italiano Modellazione e Simulazione (Mimos) ist ein italienisches Netzwerk für die Bereiche Modellierung, Simulation und Virtual Reality mit Sitz in Turin. Die Palette CAD GmbH entwickelt und vertreibt 3D-Planungssoftware für den gehobenen Innenausbau. Die besonders anwenderfreundliche Hightech-Lösung ist passgenau auf den Bedarf von Handwerk und Innenarchitektur abgestimmt. Damit schließt sie für die Visualisierung in 3D die Lücke zwischen komplexen CAD-Programmen für Architekten und Ingenieure und einfachen Gestaltungsprogrammen. Das Kompetenzzentrum Packaging Excellence Center PEC bündelt die in der Region Stuttgart vorhandene einzigartige Konzentration von Unternehmen der Verpackungs- und Automatisierungstechnik. Photonics BW unterstützt innovationsfördernde Strukturen durch die Netzwerkbildung zwischen Forscher, Hersteller und Anwender im Bereich der Optischen Technologien. projectiondesign ist ein norwegisches Unternehmen, welches Hochleistungsprojektoren für professionelle und private Einsatzmöglichkeiten entwickelt, herstellt und vermarktet. Zu den Kernanwendungsgebieten zählen hochauflösende technische Visualisierungen und Simulationen, medizinische Bildgebung, e-Cinema und öffentliche Anzeigen. Die reden (Research Development Nederland) mit Sitz im niederländischen Hengelo ist eine Neugründung der reden Technodome groep. Sie beschäftigt sich im Thema CAE speziell mit der Multiphysics Simulation von Struktur- und Strömungsaspekten und koppelt diese. 61 Leistung Kompetenz Netzwerk
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    Als eines vondrei regionalen Kompetenzzentren im Rems-Murr-Kreis wird das VDC auf regionalpolitischer Ebene vom Kreis unterstützt. RTT ist der führende One-Stop-Anbieter von High-End Software, Beratungs- und Kreativdienstleistungen für professionelle 3D Visualisierung. Als strategischer Partner bietet RTT mit seinem ganzheitlichen Ansatz nachhaltig wirksame und lückenlose Prozessunterstützung über den gesamten Produktlebenszyklus hinweg. Dadurch können Produkte schneller und kosteneffizienter entwickelt werden. Die Produkteinführungszeit wird signifikant verkürzt. Über kreative, fotorealistische CGI-Umsetzungen eröffnet RTT seinen Kunden innovative Vermarktungsmöglichkeiten und neue Dimensionen der emotionalen Markeninszenierung. scantec 3D ist Dienstleister im Bereich Laserscanning und 3D-Objekterfassung. Die Mitarbeiter sind Vermessungsingenieure und -techniker. Dies garantiert eine hohe Qualität der Laserscandaten und Ergebnisse. Schenk Engelhardt Lindner Wirtschaftsprüfer und Steuerberater bieten ein umfassendes Dienstleistungsportfolio für die Bereiche Steuerberatung, Bilanzpräsentation, Unternehmensberatung, betriebswirtschaftliche Beratung, Rechtsberatung, Nachfolgeberatung und Wirtschaftsprüfung. schneiderdigital ist Lieferant umfangreicher und spezialisierter Hardware-Lösungen für Visualisierungs- und VR-Anwendungen. Das Portfolio reicht von Grafikkarten bis hin zu Powerwalls. Siemens Industry Software GmbH & Co. KG entwickelt für und mit seinen Kunden offene Unternehmenslösungen, mit denen diese ihre Innovationsprozesse neu ausrichten und in allen Phasen des Produktlebenszyklus ihre Wertschöpfung maximieren können. Der Schlüssel zu diesem Erfolg ist PLM - Product Lifecycle Management. Mit der Auszeichnung des Stuttgarter Clusters „Simulation Technology“ mit dem Exzellenzsiegel der gemeinsamen Kommission für die Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder, bestehend aus der Fachkommission der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und der Strategiekommission des Wissenschaftsrats, werden die Forschungsleistungen auf diesem zukunftsträchtigen Gebiet anerkannt und gefördert. SmartSystem / La Fabrique du Futur in Frankreich beschleunigt Innovationsprozesse und richtet Innovationen gezielt auf Märkte aus. Die Stadt Fellbach ist Standort einer Anzahl von Maschinenbauunternehmen, Automobilzulieferern und Ingenieursdienstleistern, die vom VDC profitieren. Die Wirtschaftsförderung der Stadt Fellbach arbeitet sehr eng mit dem VDC zusammen und unterstützt es aktiv. Die Stadt Stuttgart ist der Kern einer HighTech- und Innovationsregion und ein Weltzentrum für den Automobil- und Maschinenbau. Das VDC unterstützt die Industrie dabei, neueste Produktentwicklungsmethoden einzusetzen und so den Standort Stuttgart zu stärken. 62
  • 65.
    Die Stadtwerke Fellbachversorgen den größten Teil der rund 44.000 Einwohner Fellbachs mit Strom, Gas, Wasser und Wärme. Das Steinbeis Transferzentrum Innovation und Organisation unterstützt mittelständische Unternehmen bei Prozess- und Organisationsinnovationen. SIBKA ist ein Team aus hochmotivierten Studenten der Universität Karlsruhe, das sich mit Virtual Reality beschäftigt. SIBKA zeichnet sich dabei durch ein hohes Maß an kreativen Soft- und Hardwarelösungen aus, die bereits in dem Pilotprojekt am Institut für Produktentwicklung Karlsruhe (IPEK) unter Beweis gestellt wurden. Das französische „world-class“ Cluster Systematic bringt in der Region Paris 480 Schlüsselfunktionäre zusammen, die alle im Bereich Softwaresysteme tätig sind. Die TechNet Alliance ist ein globales Netzwerk von CAE-Experten für die Entwicklung, die Beratung, den Support, die Schulung, die Anwendung sowie das Marketing von CAE-Software. Die Firma TRIDELITY Display Solutions AG hat sich auf die Neu- und Weiterentwicklung, sowie die Herstellung und den Vertrieb von serienreifen autostereoskopischen 3D-Displays spezialisiert. Das Unternehmerforum Oberes Murrtal (UFOM) ist ein Zusammenschluss von rund 40 aktiven Unternehmen im Oberen Murrtal. Das Höchstleistungsrechenzentrum (HLRS) der Universität Stuttgart unterstützt Forscher und die Industrie mit Hochleistungsrechnertechnologie und VR-Visualisierungssoftware für die Analyse von Berechnungsergebnissen. Das Institut für Produkt Engineering der Universität Duisburg-Essen forscht unter anderem in den Bereichen Virtual Prototyping, Rapid Prototyping, Produktentwicklung und Prozessoptimierung mittels Ablaufsimulation. Eine eigene VR-Anlage wird vom Institut zu diesem Zweck betrieben. Das Institut für Visualisierung und Interaktive Systeme (VIS) der Universität Stuttgart forscht in den Gebieten Volumenvisualisierung, Remote- und Web-Visualisierung, Computergraphik, Mensch-Maschine-Kommunikation und Simulation. 63 Leistung Kompetenz Netzwerk
  • 66.
    Das Zentrum fürAngewandte Informatik der Universität zu Köln (ZAIK) und das Regionale Rechenzentrum Köln (RRZK) forschen und entwickeln im Bereich Optimierungsprobleme, Visualisierung und Virtuelle Realität. Das Virtual Reality Center Aachen (VRCA) wurde im April 2000 als Arbeitsgemeinschaft des Forum Informatik gegründet, um die zahlreichen Forschungs- und Lehraktivitäten an der RWTH Aachen in VR-relevanten Gebieten zu bündeln und auszubauen. Ca. 60 Mitglieder widmen sich dem Ausbau und der Konzentration des methodischen Wissens über VR durch Forschung und Entwicklung. Der Virtual Reality & Multimedia Park (VRMMP) ist ein italienisches Technologiezentrum und eine Initiative zur Wirtschaftsförderung für die Bereiche VR und Multimedia mit Sitz in Turin. Als führender Standardanbieter für interaktive Virtuelle Realität erarbeitet Visenso Engineering-Lösungen in allen Anwendungsfelder innovativer Virtual Reality Technologien, insbesondere für die Analyse von Berechnungsergebnissen. Der WIN-Verlag ist Deutschlands führender Verlag im Umfeld der digitalen Produktentwicklung. Im WIN-Verlag erscheinen folgende Magazine: AutoCAD Magazin, Inventor Magazin, Digital Engineering Magazin, Digital Manufacturing Magazin, Virtual Reality Magazin, Digital Business Magazin, e-Commerce Magazin und Partner-Kataloge: Autodesk Partnerlösungen, Digital Engineering Solutions IT-Lösungen für die Fertigungsindustrie, Der offizielle IBM Software Business Partner Katalog und Partnerlösungen für HP Systeme. Die Wirtschaftsförderung Region Stuttgart entwickelt Strategien wie die Kompetenzzentreninitiative, um Zukunftsbranchen in der Region zu stärken. Wurzel Medien ist ein Spezialist für Medienproduktionen und hat sich auf die Bereiche Prepress, Postproduction, CGI für Print und 3-D basierende Film- und Web-Produktionen spezialisiert. Aus Ihren CAD-Daten generieren wir fotorealistische High-End-Bilder und Animationen, schon lange Zeit vor Verfügbarkeit eines ersten Prototypen. Im Unternehmensverbund mit Gmähle-Scheel Print-Medien wird die komplette Leistungspalette rund um das Druckprodukt geboten. 64
  • 67.
    Neue Mitglieder undAssoziierte 2012 Namhafte Firmen unterschiedlicher Interessengruppen tauschen sich im Rahmen des Netzwerkes CEC in der Prozesskette „Industrielle Bauteil- und Oberflächenreinigung“ bezüglich der Verfahren, Rahmenbedingungen sowie der prozessualen Voraussetzungen für optimierte Ergebnisse bei der Teilereinigung aus. Der Nutzen für alle Anwender ist die herstellerunabhängige Beurteilung von Reinigungsaufgaben sowie deren Vor-, Begleit- und Folgeprozesse im CEC. Der Commercial Vehicle Cluster ist ein als Public Private Partnership organisiertes Netzwerk der Nutzfahrzeug-, Landmaschinen- und Baumaschinenindustrie und ihrer Zulieferer, in dem branchenübergreifend an innovativen Lösungen mit dem Ziel gearbeitet wird, die Wettbewerbsfähigkeit der Commercial Vehicles auf dem internationalen Markt zu verbessern. EST ist ein führender europäischer Anbieter von Hard- und Software für Virtual Reality (VR), Augmented Reality und visuelle Simulation. EST verfügt über mehr als 20 Jahre Geschäftserfahrung und ist tätig für über 2000 Kunden aus den Bereichen Forschung / Entwicklung, Fort- / Weiterbildung, Automobilbau, Luft- und Raumfahrt, Militärtechnik, Medizin, Öl- und Gasförderung, Kunst, Rundfunk, Fernsehen und Sicherheit. Festo ist weltweit führend in der Automatisierungstechnik und Weltmarktführer in der technischen Aus- und Weiterbildung. Das Ziel: maximale Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit von Kunden in der Fabrik- und Prozessautomatisierung. Das IT-Consulting-Unternehmen InMediasP mit seiner Firmenzentrale in Berlin betreibt eine Niederlassung in Stuttgart. Die Experten von InMediasP unterstützen in der Optimierung von Produktentwicklungsprozessen und bringen dazu viel IT-Knowhow mit. Das Leichtbauzentrum Baden-Württemberg (LBZ BW) ist die Leitinstitution für alle Fragestellungen des systemeffizienten hybriden Leichtbaus. Der branchenübergreifende Verein ist Katalysator für Innovationen durch Synergiepotentiale entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Das LBZ BW vernetzt Industrie, Forschung sowie Verbände, erarbeitet gemeinsame Rahmenprogramme mit der Politik und entwickelt Aus- und Weiterbildungsprogramme. Die SICOS GmbH (SImulation, COmputing, Storage) wurde im Sommer 2011 vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und der Universität Stuttgart gegründet. Ihre Aufgabe ist es, Unternehmen und Institutionen einen einfachen Zugang zu den besten Ressourcen im High Performance Computing (HPC), für Large Scale Data Facility (LSDF) und zum Grid Computing zu ermöglichen und den Weg zur Nutzung dieser Höchstleistungssysteme zu erleichtern. Die Technische Universität Dresden arbeitet am Institut für Verarbeitungsmaschinen und Mobile Arbeitsmaschinen, Professur für Baumaschinen und Fördertechniken, an Entwicklungsmethoden für innovative Maschinensysteme, interaktiver Maschinensimulation, Virtueller Realität, alternativen Antriebssystemen und Energieeffizienz-Themen. Herr Dr. Burkhard Zink arbeitet im Bereich GPU Computing sowie GPU-basierte Visualisierung und ist persönliches Mitglied im VDC. 65 Leistung Kompetenz Netzwerk
  • 68.
    Das Team Alexandra Brzozowski Dr.-Ing. Christoph Runde Sandra Bosl Förderprogramme, Internationalisierung, Geschäftsführer, Fachinformation, Event-Management Projekte Beratung, Demo-Zentrum Tel +49 (0) 711 / 58 53 09 - 21 Tel +49 (0) 711 / 58 53 09 - 11 Tel +49 (0) 711 / 58 53 09 - 16 alexandra.brzozowski@vdc-fellbach.de christoph.runde@vdc-fellbach.de sandra.bosl@vdc-fellbach.de Simone Schäfer Achim Czaykowska Team-Assistenz, VDC-Räume, Projekte, Recht, Veranstaltungen im VDC Recruiting, Newsletter Tel +49 (0) 711 / 58 53 09 - 0 Tel +49 (0) 711 / 58 53 09 - 21 simone.schaefer@vdc-fellbach.de achim.czaykowska@vdc-fellbach.de 66
  • 69.
    Impressum Herausgeber: Virtual DimensionCenter Fellbach, Kompetenzzentrum für Virtuelle Realität und Kooperatives Engineering w.V. Vorstandsvorsitzender: OB Christoph Palm; Geschäftsführer: Dr.-Ing. Christoph Runde; Auberlenstraße 13, 70736 Fellbach Telefon +49 (0) 711 / 58 53 09 - 0 info@vdc-fellbach.de www.vdc-fellbach.de
  • 70.
    VIRTUAL DIMENSION CENTERFELLBACH Auberlenstraße 13 70736 Fellbach Tel.: +49 (0) 711 / 58 53 09 - 0 Fax: +49 (0) 711 / 58 53 09 - 19 info@vdc-fellbach.de www.vdc-fellbach.de www.facebook.com/vdc.fellbach wird unterstützt von: Kofinanziert mit Mitteln des Landes Baden-Württemberg und der Europäischen Union im Rahmen der VDC-Clusterinitiative „Technische 3D-Visualisierung Metropolregion Stuttgart“. European Union European Regional Development Fund