ineltec.
Verlustoptimierte Elektroinstallationen
Christian Appert, CEO
Amstein + Walthert AG
Andreasstrasse 11
8050 Zürich
christian.appert@amstein-walthert.ch
Effizienzmodell
Verlustoptimierte Elektroinstallationen
Effizienzmodell
Verlustoptimierte Elektroinstallationen
Nutzer
Effizienz
Betrieb
Planung
Anforderung
Büronutzung 500 Lux
Effizienzmodell
Verlustoptimierte Elektroinstallationen
Nutzer
Effizienz
Betrieb
Planung
500	
  lx
Planung
Beleuchtungsstärke nach
Nutzung
Präzise Platzierung der
Leuchten
500	
  lx
100	
  lx
Effizienzmodell
Verlustoptimierte Elektroinstallationen
Nutzer
Effizienz
Betrieb
Planung
500	
  lx
Betrieb
Einsatz von Präsenz-
Melder und einer
tageslichtabhängigen
Steuerung500	
  lx
100	
  lx
Effizienzmodell
Verlustoptimierte Elektroinstallationen
Nutzer
Effizienz
Betrieb
Planung
500	
  lx
Effizienz
Einsatz von effizienten
Leuchtmittel
500	
  lx
100	
  lx
Effizienzmodell
Verlustoptimierte Elektroinstallationen
Nutzer
Effizienz
Betrieb
Planung
500	
  lx
Nutzer
Wartung und Unterhalt
500	
  lx
100	
  lx
Verortung
Verlustoptimierte Elektroinstallationen
Verortung
Verlustoptimierte Elektroinstallationen
TransformationGrossverbraucher
Notstrom
Steigzone
HV
Verortung
Verlustoptimierte Elektroinstallationen
TransformationGrossverbraucher
Notstrom
Steigzone
HV
Messeinrichtungen
Verlustoptimierte Elektroinstallationen
Einspeisung
Labor
USV
Grossverbraucher
Unterverteilungen
Sicherheits-­‐
verbraucher
Kleinverbraucher
Z
VNB
Messung	
  Verteil-­‐
netzbetreiber
Z
P
Privatmessung
Z
VNB
Z
P
Z
P
Z
P
Z
P
Z
P
Z
P
Z
P
Auswertung Lastgangsmessung
Verlustoptimierte Elektroinstallationen
ca. 50’000 Fr./a
Was und wann werden Leistungsspitzen verursacht?
Welche Verbraucher werden 8’760 Stunden pro Jahr betrieben?
GRÖSSTES POTENTIAL!!!
Verluste einer USV
Verlustoptimierte Elektroinstallationen
0 MWh
500 MWh
1'000 MWh
1'500 MWh
2'000 MWh
2'500 MWh
3'000 MWh
3'500 MWh
4'000 MWh
4'500 MWh
0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
Energie
Betriebsjahre
Statische USV
Batterie
Dynamische USV
Schwungrad
Dynamische USV
Schwungmasse
500 kW USV Leistung
Anforderung 2n
Notstromaggregate
Verlustoptimierte Elektroinstallationen
Für ein Start innert 10 Sekunden, muss das Kühlwasser auf ca. 40°C vorgewärmt sein
Heizverlust:
ca. 12 kWh/kVA pro Jahr
Beispiel 1 MVA Aggregat:
𝐸 = 1000	
   𝑘 𝑉𝐴	
   ) 12	
   𝑘𝑊ℎ
𝑘𝑉𝐴- = 𝟏𝟐0 𝟎𝟎𝟎	
  𝒌𝑽𝑨
Übertragungsverluste
Verlustoptimierte Elektroinstallationen
0 kWh
500 kWh
1'000 kWh
1'500 kWh
2'000 kWh
2'500 kWh
3'000 kWh
3'500 kWh
0 kW 2 kW 4 kW 6 kW 8 kW 10 kW 12 kW
EnergieverlusteproJahr
Verbraucherleistung
1.5 mm²
2.5 mm²
4.0 mm²
Leitung:
Länge 70 Meter
Betriebszeit 8’760 h
Differenz
670 kWh
Beleuchtung
Verlustoptimierte Elektroinstallationen
Nutzer
• Fehlerhafte Eingriffe in Steuerung verhindern
• Leuchten reinigen
Betrieb
• Präsenzsteuerung
• Zeitschaltprogramm
Effizienz
• Effiziente Leuchte
Planung
• Richtige Platzierung
• Beleuchtungsstärke gemäss Nutzung
Grundsatz
Verlustoptimierte Elektroinstallationen
Energie Leistung Zeit
Vielen Dank | Merci | Grazie | Thank You

Stromeffizienz in der Gebäudetechnik

Hinweis der Redaktion

  • #3 Geschätzte Damen und Herren, besten Dank, dass ich die Gelegenheit nutzen kann und Sie über den neuesten Stand des SIA Merkblattes 2046 Integrale Tests von Gebäudetechniksystemen informieren darf. Ich werde zuerst die Stellung der SIA Normen und Merkblätter erläutern und, dann etwas zum Ursprung und zur Entstehung des Merkblattes sagen und dann im Wesentlichen über den Inhalt des Merkblattes informieren.
  • #4 - Verlustoptimiert heisst nicht nur effiziente Geräte einsetzten, denn überdimensionierte oder nicht richtig betriebene Geräte führen nicht zum Ziel Am Anfang des Prozesses hat der Planer den grössten Einfluss. Am Schluss der Nutzer / Betreiber Mi der Planung und Effizienz kann die Leistung beeinflusst werden / Betrieb und Nutzer beeinflusst die Zeit (E = P x t)
  • #9 Sensoren sollten nicht verdeckt sein durch Gegenständen
  • #10 Trafostation, Hauptverteiler, Steigzone und Grossverbraucher sind möglichst nahe anzuordnen - Verringert Übertragungsverluste - Senkt Investitions- und Betriebskosten
  • #11 Trafostation, Hauptverteiler, Steigzone und Grossverbraucher sind möglichst nahe anzuordnen - Verringert Übertragungsverluste - Senkt Investitions- und Betriebskosten
  • #12 Trafostation, Hauptverteiler, Steigzone und Grossverbraucher sind möglichst nahe anzuordnen - Verringert Übertragungsverluste - Senkt Investitions- und Betriebskosten
  • #13 Vorteile einer Messung: Ausgangslage für Betriebsoptimierung Kontrolle der Energieflüsse und Vergleich mit weiteren Gebäude Beurteilung von Über- / Unterkapazitäten Grundsatz: - Alle Gross- und Sicherheitsverbraucher haben eine eigene Messung Kleinverbraucher werden auf eine Messung zusammengefasst Investitionskosten einer Messung sollte nicht grösser sein als 1/3 der Energiekosten (ca. 7’500 kWh/a)
  • #14 Vorgehen bei der Auswertung einer Lastgangsmessung: Wann entstehen Leistungsspitzen und welche Verbraucher verursachen diese Welche Verbraucher werden durchgehend betrieben Anmerkungen zum Beispiel: Leistungsspitzen entstehen um die Mittagszeit -> Restaurant mit Warmhalteplatten und Abwaschen Um 06:00 wird immer die Lüftung eingeschalten (gut sichtbar am Montag) Das durchgehende Leistungsband (ca. 30 kW) verursacht 50’000 Fr./a und hat ein grosses Einsparpotential Ursachen für das durchgehende Leistungsband: Kühl- und Tiefkühlräume IT-Infrastruktur Beleuchtung Heizungs- / Lüftungsanlagen
  • #15 Bei der Projektierung einer USV Anlage sind zwingen die Vollkosten zu beachte Anschaffung Unterhalt (Austausch der Batterien) Betriebs- und Kühlungsverluste Die Betriebsverluste sind nicht nur abhängig vom System, sondern auch von der Auslastung der USV
  • #16 - Keine ungedämmte Aussenstandorte - Ev. externes Wärmesystem nutzen
  • #17 Stromkosten bei 670 kWh = 130 Fr. Mehrkosten Kabel = 80 Fr.
  • #19 Energie = Leistung x Zeit Bei der effizienten Planung dürfen nicht nur die leistungsstarken Verbraucher beachtet werden, sondern auch die Verbraucher mit einer langen Betriebszeit! Um den Energieverbrauch zu senken, muss mindestens die Leistung oder die Zeit gesenkt werden