spendenguide.at
SPENDEN
GUIDEFÜR UNTERNEHMEN
Elisabeth Stadler, CEO Vienna Insurance Group
Es sollte selbstverständlich sein, Bedürftige zu unterstützen
Best Practice
Geld und Know-how für soziale Anliegen
Partner für Spendenprojekte
Non-Profit-Organisationen stellen sich vor
Medienpartner
2018/19
ÖsterreichischePostAG/Sponsoring.Post•Zulassungsnummer14Z040142S
WIRT
S C H A F T
HILFT!
AKTION
SPENDE
SPENDEN?
Wer beim Spenden auf Nummer Sicher gehen möchte, achtet auf dieses
Zeichen: Das Österreichische Spendengütesiegel steht für geprüfte Sicherheit
durch strenge Qualitätsstandards, Transparenz und laufende Kontrolle – die
Spendengelder werden widmungsgemäß und wirtschaftlich eingesetzt.
Das sichere Zeichen für Spenden mit Sinn.
Johanna Setzer
ABER SICHER!
3 SPENDENGUIDE 2018/19WIRTSCHAFT HILFT!
©ThomasTopf
VORWORT
Wir haben in Österreich eine wache und engagierte Zivilgesellschaft, auf die wir stolz sein dürfen.
Ein besonderer Ausdruck dieser Bereitschaft, sich für andere Menschen zu engagieren und an
unserer Gesellschaft Mitverantwortung zu übernehmen, sind die vielen Organisationen, Initiativen
und Vereine, die sich als NPO in den Dienst anderer stellen.
Gerade der Einsatz für geflüchtete Menschen seit 2015 hat einmal mehr gezeigt, dass viele ­Tausende
Menschen in Österreich bereit sind, sich langfristig freiwillig und ehrenamtlich zu engagieren.
Engagement braucht eine stabile Infrastruktur, um die Planbarkeit des Engagements langfristig zu
sichern. Hauptamtliche MitarbeiterInnen tragen wesentlich zur Professionalität und Weiterent­
wicklung in den jeweiligen Aktionsfeldern bei. Ohne Menschen, die bereit sind, dafür auch finan­
zielle Beiträge zu leisten, wäre dieses Engagement nur Traum und nicht Realität.
Wirtschaftlicher Erfolg wird auch davon beeinflusst, dass in einer Gesellschaft ein Klima der umfas­
senden Verantwortung für Menschen, Umwelt, Wissenschaft und Kultur existiert.
Langfristig planende Unternehmen wissen das und sehen ihren wirtschaftlichen Erfolg auch als
Auftrag zur Verantwortung für die nächsten Generationen.
Ich lade Sie ein, sich mit der Vielfalt im Engagement auseinanderzusetzen. Denken Sie dabei auch
an Ihre Kinder und Enkelkinder und die Welt, die Sie diesen wünschen. Wer den Dauerauftrag zur
Partnerschaft für sich entdeckt, trägt zur Planbarkeit dieses Engagements bei. Einen fixen Teil von
Gewinn, Betriebsergebnis oder Gehalt für gemeinnützige und wohltätige Projekte zu spenden,
verbindet unternehmerisches Denken und Verantwortung mit dem Ziel, nachhaltig die Zivilgesell­
schaft zur stärken.
Ich weiß, wie bereichernd Partnerschaften zwischen Wirtschaft und NPOs sein können. Und ich
bin überzeugt, dass unser Land diese Partnerschaften dringend braucht.
Dr. Christian Konrad
Initiator Allianz „Menschen.Würde.Österreich“
Dr. Christian
Konrad
ENGAGEMENT BRAUCHT EINE
STABILE ­INFRASTRUKTUR
Alle Preisträger (v. l. n. r.): HOFER KG, Mag.Angelika Rohr/Unternehmenskooperationen Diakonie Österreich,Andreas Maderna/Geschäftsführer und Inhaber Bäckerei Grimm,
Günter Maderna/Seniorchef Bäckerei Grimm, Dr. Christine Schäfer/Vorsitzende CS Caritas Socialis Privatstiftung, Mag. Erfried Malle/Obmann SONNE-International,
Mag.Andreas Vretscha/Geschäftsführer MediaCom Vienna.
ENGAGEMENT BRAUCHT ANERKENNUNG:
AKTION „WIRTSCHAFT HILFT!“ AWARDS
©ReneWallentin
Vorbildliches Engagement für das Gemeinwohl braucht
Anerkennung. Der Fundraising Verband Austria verleiht
die Auszeichnung an Unternehmen für ihr herausragendes
gesellschaftliches Engagement. Prämiert werden die
innovativsten und nachhaltigsten Spendenprojekte zugunsten
heimischer NGOs in den Kategorien Klein- und Mittelbetriebe
(KMU), Großunternehmen und Corporate Volunteering
(Förderung des Mitarbeiter-Engagements von Unternehmen).
Entscheidend für die Bewertung sind die Nachhaltigkeit
der Spende, der Social Impact sowie Kreativität und
Innovationsgrad der Spendenidee. Eine Expertenjury
aus Wirtschaft und Non-Profit-Szene wählt die Preisträger
aus allen Einreichungen.
Wer kann einreichen?
Unternehmen und/oder Non-Profit-Organisationen
Was kann eingereicht werden?
Nachhaltige und innovative Spendenprojekte mit hohem Social Impact
(Geld-, Sach-, Zeit-, Medien-, Wissens- oder Kompetenzspenden und
Pro-bono-Dienstleistungen)
Welche Formalitäten sind bei der Einreichung zu beachten?
Bitte senden Sie das ausgefüllte Einreichformular (Download:
wirtschaft-hilft.at/award) an info@wirtschaft-hilft.at.
Wann ist Einreichschluss?
Montag, 14. Jänner 2019
Fragen?
info@wirtschaft-hilft.at
Die Preisträger werden rechtzeitig verständigt, die Verleihung der Aktion „Wirtschaft hilft!“ Awards findet im Frühjahr 2019 im Rahmen einer Abendveranstaltung statt.
AB SOFORT EINREICHEN FÜR AWARD 2019!
5 SPENDENGUIDE 2018/19WIRTSCHAFT HILFT!
©FVA/LUDWIGSCHEDL
EDITORIAL
Würden Österreichs Unternehmen ein Prozent ihres Gewinns für gemeinnützige Projekte spenden,
gäbe es rund 300 Millionen Euro für humanitäre, soziale, Bildungs- und Umweltanliegen.
Das klingt utopisch oder unrealistisch?
Mag sein. Etliche Unternehmen verpflichten sich jedoch bereits, jährlich ein oder zwei Prozent
ihres Betriebsergebnisses für gemeinnützige Zwecke zu spenden, einige schon seit vielen Jahren.
Ein Prozent für die Gemeinnützigkeit: Mit „Committed Giving“, der freiwilligen Verpflichtung zum
Spenden, kommt eine internationale Bewegung nach Europa. Welche Unternehmen sich zum
Spenden verpflichten und warum sie das tun, lesen Sie ab Seite 11.
Zum fünften Jubiläum präsentieren wir Ihnen ab Seite 34 heimische Non-Profit-Organisationen mit
ihren Projekten, erfolgreiche Wirtschaftsprofis im Interview und viele Tipps rund um das Thema
Spenden.
Übrigens: Aktuell spenden Unternehmen jährlich rund 50 Millionen Euro. Lassen Sie sich also von
den Best Practice Spendenbeispielen ab Seite 18 zum Spenden inspirieren.
Wir freuen uns auf Ihr Engagement!
Dr. Günther Lutschinger
Geschäftsführer Fundraising Verband Austria
Die Herausgabe des Spendenguides im Rahmen der Aktion „Wirtschaft hilft!“ ist ein Service des
Fundraising Verbandes Austria für Unternehmen.
Dr. Günther
Lutschinger
FIXE SPENDENZUSAGEN –
IST DAS UTOPISCH?
6SPENDENGUIDE 2018/19 WIRTSCHAFT HILFT!
INHALT
©SebastianReich,KindernothilfeÖsterreich,ValeriaGazzola
VIG-Chefin Elisabeth Stadler über das Selbstverständnis ihres Unternehmens, der
sozialen Verantwortung mit vielfältigen Maßnahmen und Projekten zu entsprechen.
12
45 	DIE MÖWE – KINDERSCHUTZZENTREN
46 	FULBRIGHT AUSTRIA
48 	 FWF – DER WISSENSCHAFTSFONDS
49 	GESELLSCHAFT FÜR MUKOPOLYSACCHARIDOSEN
UND ÄHNLICHE ERKRANKUNGEN
50 	 HAUS DER BARMHERZIGKEIT
52 	 HUMANA PEOPLE TO PEOPLE
54 	 HILFE IM EIGENEN LAND
55 	JUGEND EINE WELT – DON BOSCO AKTION
ÖSTERREICH
56 	 KINDERHILFSWERK
58 	 KINDERHOSPIZ NETZ
59 	 KINDERNOTHILFE ÖSTERREICH
60 	KURIER AID AUSTRIA | VEREIN FÜR NATIONALE UND
INTERNATIONALE HILFSAKTIONEN
61 	 LICHT FÜR DIE WELT
62 	LUNGENKINDER FORSCHUNGSVEREIN
63 	 MALTESER HOSPITALDIENST AUSTRIA
03	VORWORT
	Dr. Christian Konrad, Initiator der Allianz „Menschen.Würde.
Österreich“, ruft Unternehmen zur fixen Spendenzusage auf
04	 AKTION „WIRTSCHAFT HILFT!“ AWARD 2019
	Der Fundraising Verband Austria prämiert die besten
Spendenprojekte
05	EDITORIAL
	Dr. Günther Lutschinger über die globale Bewegung,
ein Prozent oder mehr des Gewinns für gemeinnützige
Zwecke zu spenden
08	 UNTERNEHMEN ALS VERANTWORTLICHE AKTEURE
	 Status quo des Spendens österreichischer Unternehmen
10	 SPENDEN HELFEN
	So lassen sich gesellschaftliche Herausforderungen mit
unternehmerischen Aktivitäten nachhaltig verbinden
11	 EIN UNTERNEHMEN MIT SOZIALER ADER
	Coca-Cola-Unternehmenssprecher Philipp Bodzenta
über die ­Wichtigkeit von sozialem Engagement
12	 PROF. ELISABETH STADLER IM INTERVIEW
	Die Generaldirektorin der Vienna Insurance Group über
soziale Verantwortung in unserer Gesellschaft
16	 FIXE SPENDENZUSAGE
	Diese Unternehmen haben sich verpflichtet, jährlich für
gemeinnützige Zwecke zu spenden
18	 BEST PRACTICE SPENDENBEISPIELE
	Dreizehn vorbildliche Kooperationen von Unternehmen
mit NGOs
25	 STIFTUNG PHILANTHROPIE
	Über die Kostenvorteile einer Dachstiftung
26	 IN JEDEM VON UNS STECKT EIN ALTRUIST
	Der deutsch-französische Neurobiologe Christian Keysers
über empathisches Vermögen und unser Bedürfnis zu helfen
28	 ARBEITEN FÜR NGOS
	Engagement unter Lebensgefahr, Hilfe für Obdachlose
und Einsatz für ein menschenwürdiges Dasein:
drei NGOs berichten über ihren Alltag
30	 KLEINER EINSATZ – GROSSE WIRKUNG
	 Über die vielen Möglichkeiten, Gutes zu tun
31	 VERTRAUEN BRAUCHT KONTROLLE
	 Das Österreichische Spendengütesiegel schafft Transparenz
32	 SPENDEN SIND ABSETZBAR
	 Alles über formale Vorschriften
35	NON-PROFIT-ORGANISATIONEN STELLEN SICH VOR
36 	 ARBEITER-SAMARITER-BUND ÖSTERREICHS
38 	 ÄRZTE OHNE GRENZEN (ÖSTERREICH)
40 	 BIG BROTHERS BIG SISTERS ÖSTERREICH
41 	 CARE ÖSTERREICH
42 	 CARITAS ÖSTERREICH
44 	 CS CARITAS SOCIALIS PRIVATSTIFTUNG
7 SPENDENGUIDE 2018/19WIRTSCHAFT HILFT!
IMPRESSUM
Warum helfen wir wildfremden Menschen, wenn sie in Not sind? Neurobiologe
Christian Keysers erklärt im Interview, was uns motiviert.
Im Netz von A1 telefonieren und gleichzeitig ein Kindernothilfe-Projekt im Hochland
Boliviens unterstützen – der junge Mobilfunker goood macht’s möglich.
26
18
64 	 MOKI – MOBILE KINDERHILFE
65 	MUMOK – MUSEUM MODERNER KUNST STIFTUNG
LUDWIG WIEN
66 	 NEUNERHAUS – HILFE FÜR OBDACHLOSE MENSCHEN
67 	 OBDACH WIEN GEMEINNÜTZIGE GMBH
68 	ÖSTERREICHISCHES ROTES KREUZ –
GENERALSEKRETARIAT
70 	 RAINBOWS
71 	 RESPECT.NET
72 	 RONALD MCDONALD KINDERHILFE
73 	 ST. ANNA KINDERSPITAL
74 	 ST. ANNA KINDERKREBSFORSCHUNG
76 	 ST. ELISABETH-STIFTUNG DER ERZDIÖZESE WIEN
 Impressum/Offenlegung nach § 25 Mediengesetz
Für den Inhalt verantwortlich: Dr. Günther Lutschinger
Herausgeber, Medieneigentümer und Verleger: Fundraising Verband Austria Service GmbH in Kooperation mit dem Fundraising Verband Austria. Fundraising Verband Austria Service GmbH
1180 Wien, Herbeckstraße 27/Stiege 2/Tür 3; Tel.: +43 (0)1 276 52 98-0, E-Mail: gmbh@fundraising.at, FN 383533 w. Gegenstand des Unternehmens: Buchverlag und Verlag von elektroni-
schen Medien unter Ausschluss von Musik- und Filmwerken, Veranstaltungs- und Kongressorganisation, Werbeagentur. Gesellschafter: 100 % Fundraising Verband Austria. Geschäftsführer:
Dr. Günther Lutschinger; Fundraising Verband Austria, 1180 Wien, Herbeckstraße 27/Stiege 2/Tür 3; Tel.: +43 (0)1 276 52 98-0, E-Mail:­­fva@fundraising.at, Web: www.fundraising.at; ZVR-Nr.:
99 48 12 845; ­Vertre­tungsbefugte Organe: Dr. Günther Lutschinger, Geschäftsführer; Vorstand: ­Monica Culen, Mag. Robert Buchhaus, Mag. Manfred Kumer, Gerhard Pock, Dr. Walter Emberger,
­Andrea Johanides, Mag.a
Angelica Simma, MSc.
Grundlegende Richtung: Der Spendenguide für Unternehmen informiert im Rahmen der Aktion „Wirtschaft hilft!“ über Spendenmöglichkeiten und Spendenziele für Unternehmen.
Chefredaktion: Mag.a
Michaela Wirth Redaktion: CPG, Mag.a
Michaela Wirth, Rosi Dorudi, Mag.a
Barbara Mader Projekt­leitung: Mag. Horst Harlacher, E-Mail: ­harlacher@schulterwurf.at
Projektkoordination: Mag.a
Michaela Wirth Grafik: Gerald Fröhlich Idee, grafisches ­Konzept und ­Produktion: PG The Corporate ­Publishing Group GmbH (CPG), 1010 Wien, Zelinkagasse 6,
E-Mail: s.wagner@cpg.at, Web: www.cpg.at, in Kooperation mit schulterwurf – Agentur für bezahlte Werbung, 1070 Wien, ­Neubaugasse 56/2, E-Mail: office@schulterwurf.at Lektorat: Mag.a
Caroline
Klima, E-Mail: caroline.klima@gmail.com Druck: NP Druck, 3100 St. Pölten
Im Sinne der leichteren Lesbarkeit werden geschlechtsspezifische Bezeichnungen meist nur in ihrer männlichen Form angeführt. Satz- und Druckfehler vorbehalten.
Die Präsentationen der Organisationen ab Seite 36 erfolgen unter ausschließlicher Verantwortung der sich jeweils präsentierenden Organisationen.
Die Haftung von Medieneigentümer, Verlag oder Redaktion für Inhalte und Bildrechte auf diesen Seiten ist ausgeschlossen.
77 	 STERNTALERHOF
78 	 STIFTUNG KINDERTRAUM
79 	 UMWELTDACHVERBAND
80 	 TIROLER SOZIALE DIENSTE GMBH
82 	VEREIN AUTONOME ÖSTERREICHISCHE
FRAUENHÄUSER (AÖF)
83 	 VEREIN E.MOTION LICHTBLICKHOF
84 	VEREIN GEBEN FÜR LEBEN –
LEUKÄMIEHILFE ÖSTERREICH
85 	 VEREIN UTE BOCK
86 	 VOLKSHILFE SOLIDARITÄT
87 	 WIENER TIERSCHUTZVEREIN
-gedruckt nach der Richtlinie „Druckerzeugnisse“
des Österreichischen Umweltzeichens, NP DRUCK, UW-Nr. 808
8SPENDENGUIDE 2018/19 WIRTSCHAFT HILFT!
UNTERNEHMEN ALS
­VERANTWORTLICHE
­AKTEURE
S
penden ist für österreichische Unternehmen ein Thema:
Rund 83 Prozent setzen sich in irgendeiner Form für die
Gesellschaft ein, für 34 Prozent gehört ein Engagement für
gemeinnützige Zwecke zur Unternehmensphilosophie und ist so­
mit fester Bestandteil ihrer CSR-Strategie. Zu diesem Resultat kam
das Marktforschungsinstitut Public Opinion in seiner aktuellen Stu­
die über das Spendenverhalten österreichischer Unter­nehmen im
Auftrag des Fundraising Verband Austria. „Meist ist die persönliche
Haltung des Eigentümers beziehungsweise Geschäftsführers aus­
schlaggebend für gemeinnütziges Engage­ment“, weiß Bernhard
Hofer, Geschäftsführer der Public Opinion.
Ganz oben auf der Spendenliste steht nach wie vor die Förderung
von Kindern und Jugendlichen (56 Prozent). An zweiter Stelle
kommt Sport (39 Prozent), gefolgt von der Rubrik Menschen mit
Behinderung (37 Prozent) und sozial Bedürftige im Inland (34 Pro­
zent). Jeweils rund ein Viertel der Befragten widmet seine Spende
den Bereichen Bildung, Wissenschaft und Forschung (27 Prozent),
Gesundheit (25 Prozent) sowie Kunst und Kultur (24 Prozent).
Sponsoring wird von 62 Prozent der befragten Unternehmen
praktiziert, wobei auch hier Kinder und Jugendliche (35 Prozent) an
erster Stelle stehen, gefolgt von Sportförderung (34 Prozent) und
Kunst  Kultur (26 Prozent). Durchschnittlich geben Unternehmen
pro Jahr für Spenden 6.360,– Euro aus, das durchschnittliche,
jährliche Sponsoring liegt bei knapp über 3.000,– Euro. Für interna­
tionale Hilfsprojekte engagieren sich vorwiegend global operieren­
de Unternehmen. „Das gehört für exportorientierte Be­triebe ein­
fach zur Imagepflege“, so Hofer.
Gesellschaftliches Engagement als Unternehmenskultur
Für viele ist gesellschaftliches Engagement bereits ein bedeutsamer
Teil ihrer Unternehmenskultur. Bei der Wahl der im Fokus stehen­
den Hilfsorganisationen tendieren 48 Prozent allerdings vermehrt
zu bewährten Kooperationen und spenden regelmäßig und lang­
fristig für dieselbe Organisation, 38 Prozent der Befragten hinge­
gen entscheiden von Jahr zu Jahr stets neu. Werden bei bekann­
ten Hilfsorganisationen die Kriterien für Unterstützungsleistungen
nicht so streng angewendet, gelten bei privaten Initiativen andere
Richtlinien. Vertrauen und Verlässlichkeit sind hier wichtig und auch
die persönliche Bekanntschaft ist mitunter entscheidend. Hier
wählen Unternehmen oft jene Spendenprojekte, die in Zusammen­
hang mit ihrem Geschäftsgegenstand stehen.
Vor allem für Unternehmen mit mehr als 50 Beschäftigten sind
Transparenz, Tätigkeitsfeld sowie die überzeugende Darstellung
gemeinnütziger Projekte der Organisationen ausschlaggebend für
ihr Spendenverhalten. Hauptmotive für die Unterstützung sind da­
bei allen voran die humanitäre und weltanschauliche Einstellung
des Unternehmens sowie der Wunsch, der Gesellschaft etwas
­zurückgeben zu wollen. Viele planen daher Spenden fix in ihrem
Budget ein. Bei Groß­unternehmen trifft dies immerhin auf rund
73 Prozent zu, bei Kleinunternehmen sind es rund 38 Prozent. Im
Wesentlichen setzen Unternehmen dabei Geldspenden ein. Jedes
zweite Unter­nehmen engagiert sich hingegen mit Sach- und Pro­
dukt­spenden, auch in Form von Corporate Volunteering. Hier wer­
den Mitarbeiter für den Einsatz ausgewählter gemeinnütziger Pro­
jekte freigestellt. Pro-bono-Leistungen, bei denen professionelle
Arbeit entweder ohne oder mit stark reduzierter Bezahlung dem
Gemeinwohl zugutekommt, werden meist von Kleinunternehmen
zur Verfügung gestellt.
Positive Resonanz für fixe Spendenzusagen
Der anhaltende Trend aus Übersee, mindestens ein Prozent des
Gewinns für gemeinnützige Zwecke zu spenden, erfährt laut Studie
auch in Österreich größtenteils positive Resonanz. Beim Verweis
darauf, dass soziale und gemeinnützige Organisationen aufgrund
immer größerer Dramen immer weniger Menschen unterstützen
können, sehen sich viele Unternehmen in der Verantwortung.
Auch hier gilt: Je regionaler man verankert ist, desto stärker wird
diese Verantwortung wahrgenommen. Insgesamt bestätigt die Be­
fragung den Eindruck, dass Spendenaktivitäten immer stärker in
den strategischen Fokus der österreichischen Unternehmen gera­
ten. Dennoch: Auch wenn schon viel getan wird – es könnte noch
mehr sein.
SPENDENSTATISTIK
Der gesellschaftliche Anspruch an verantwortungsvolle Unternehmensführung ist in den vergangenen Jahren
stark gestiegen. Immer mehr österreichische Unternehmen engagieren sich deshalb gemeinnützig.
DR. BERNHARD HOFER,
GESCHÄFTSFÜHRER PUBLIC OPINION:
„Unsere Studie gibt einen aufschlussreichen Einblick
in die aktuelle Situation des sozialen Engagements
von Unternehmen in Österreich.
9 SPENDENGUIDE 2018/19WIRTSCHAFT HILFT!
Public Opinion/Institut für
Sozialforschung Linz, 2018
SPENDENSTATISTIK
„Wenn Sie spenden – geschieht dies regelmäßig und langfristig für
dieselbe(n) Organisation(en)/Aktivitäten oder entscheiden Sie dies
von Jahr zu Jahr neu?
„Welche Kriterien sind in Ihrem Unternehmen ausschlaggebend für die Unterstützung einer Organisation?“
(Mehrfachnennungen möglich)
„Und in welcher Form ist
dies geschehen?“
(Mehrfachnennungen möglich)
 77 %
Geldspenden
48 %
Sachspenden
36 %
Zeitspenden (z. B. über
­freiwilliges Engagement
der Mitarbeiter
17 %
Pro-bono-Leistungen
(freiwillig geleistete
pro­fessionelle Arbeit
ohne oder mit stark redu-
zierter Bezahlung für das
­Gemeinwohl)
2 %
Nichts davon
Transparenz
Tätigkeitsfelder der Organisation
Überzeugende Darstellung gemeinnütziger Projekte
Alle Angaben in Prozent
Bekanntheit der Organisation
Konkreter (medialer) Hilferuf
Andere Kriterien
ENGAGEMENTFORMENSPENDERTYPEN
UNTERSTÜTZUNGSKRITERIEN
16 %
KEINE ­
ANGABEN
38 %
ENTSCHEIDEN
STETS NEU VON
JAHR ZU JAHR
46 %
REGELMÄSSIG
UND LANGFRISTIG
FÜR DIESELBE(N)
ORGANISATION(EN)/
AKTIVITÄTEN
73
50
49
29
24
20
13
11
Repräsentative österreichweite Onlinebefragung,
513 Unternehmen aller Größenklassen, Sparten
und Bundesländer beteiligten sich daran (n=513).
Um die Einstellung österreichischer Unter­nehmer
zum Thema Spenden noch stärker zu beleuchten,
wurden zusätzlich persönliche Tiefeninterviews
mit Führungskräften von Unternehmen mit einer
Beschäftigtenanzahl von mindestens 50 Personen
durchgeführt.
Bisherige Erfolgsbilanz der Organisation, Empfehlungen, Mundpropaganda
Humanitäre weltanschauliche Einstellung der Organisation
10SPENDENGUIDE 2018/19 WIRTSCHAFT HILFT!
E
rdbeben, Flutkatastrophen, Dürre, Krieg – aufgrund des Kli­
mawandels und der politischen Unruhen häufen sich weltweit
die Katastrophen und treiben viele in die Flucht oder Armut.
An vielen Orten der Welt bedeutet keine Hilfe: kein Überleben. Da­
mit es Benachteiligten besser geht, engagieren sich weltweit zahl­
reiche Hilfsorganisationen. Ermöglicht wird das durch Spenden. Sie
sind ein wertvoller Beitrag für unsere Gesellschaft. Die rasant fort­
schreitenden globalen Herausforderungen benötigen jedoch neue
Strategien zur Bewältigung des zunehmenden Bedarfs an humani­
tärer Hilfe. Mehr denn je ist das Engagement der Politik in enger
Kooperation mit Unternehmen, NPOs und Bürgern gefragt.
Priorität Armutsbekämpfung
„Wir sind die erste Generation, die Armut beenden kann, und die
letzte, die Maßnahmen ergreifen kann, um die schlimmsten Aus­
wirkungen des Klimawandels zu verhindern“, sagte der ehemalige
UN-Generalsekretär Ban Ki-moon beim internationalen Friedens­
tag 2016. Ein Jahr zuvor waren 193 UN-Mitgliedsstaaten für die
nächsten fünfzehn Jahre eine Partnerschaft für Frieden und Wohl­
stand für alle Menschen und für den Schutz der Umwelt und des
Klimas eingegangen. Oberstes Ziel der 17 Sustainable Develop­
ment Goals: die Bekämpfung der Armut. „Gerade die soziale Sche­
re schneidet für zu viele Menschen die Zukunft ab, schwächt den
sozialen Zusammenhalt und schafft politische Instabilität“, kritisiert
die Armutskonferenz. „Niemand ist offiziell für Armut. Aber Armut
wird mittlerweile einfach in Kauf genommen.“
Auch in Österreich. Hier waren laut Statistik Austria im vergange­
nen Jahr 1.563.000 Menschen gemäß EU-Definition armuts- oder
ausgrenzungsgefährdet.
Nachhaltig investieren
Armut ist aber nicht unausweichlich. Es gibt genügend Möglichkei­
ten, mit sozialen Dienstleistungen gegenzusteuern. Eine innovative
Form, gesellschaftliche Herausforderungen mit unternehmerischen
Aktivitäten zu verbinden, ist Social Investment. „Wir verstehen das
als Investitionen in die Gesellschaft“, sagt Barbara Coudenhove-
Kalergi von der Industriellenvereinigung. „Unternehmen, die ihr
Geld für soziale Anliegen oder die Lösung gesellschaftlicher Her­
ausforderungen einsetzen, wollen, dass es effizient passiert.“
Damit beschreibt Social Investment eine neue Denkhaltung: öffent­
liche und private Ausgaben können im Sozialbereich Investitions­
charakter haben. „Das bedeutet: Es geht nicht um soziale Kosten,
sondern um eine soziale Rendite – sprich, eine gesellschaftlich po­
sitive, spürbare und auch in Geld messbare Wirkung des Invest­
ments in der Gesellschaft“, so Coudenhove-Kalergi.
Es geht sogar noch gezielter: Beim Impact Investing steht nicht allein
die Rendite im Vordergrund, Investoren verfolgen bestimmte Invest­
ments in ökologische und soziale Ziele. Mit dieser neuen Art der
Geldanlage lässt sich unternehmerisches Potenzial zur Lösung ge­
sellschaftlicher Probleme mit gutem Gewissen in Einklang ­bringen.
WIE SPENDEN HELFEN
©IV
INVESTITION IN DIE
­GESELLSCHAFT
Die Welt ist im Wandel und mit ihr die
gesellschaftliche Verantwortung. Eine neue
Rollenverteilung zwischen Staat, Bürgern,
Non-Profit-Organisationen und Unternehmen
ist gefragt – für ein menschenwürdiges
Dasein für alle.
BARBARA COUDENHOVE-KALERGI,
INDUSTRIELLENVEREINIGUNG:
„Unternehmen, die ihr Geld für soziale Anliegen oder
die Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen
einsetzen, wollen, dass es effizient passiert.“
11 SPENDENGUIDE 2018/19WIRTSCHAFT HILFT!
F
ür den amerikanischen Ökonomen Milton Friedman lag die
­soziale Verantwortung eines Unternehmens darin, seine
­Gewinne zu steigern. Wirtschaften allein reicht nicht, findet
Philipp Bodzenta: „Die Basis eines guten Unternehmens ist, ein
Anliegen zu verfolgen“, so der Unternehmenssprecher. „Dazu ge­
hört natürlich Profitabilität, damit dieses Anliegen auch langfristig
möglich ist. Gewinn ist also wichtig, aber es gibt weit mehr, was für
uns zählt. Man nehme nur das Beispiel Special Olympics zur
Hand.“ 1968 war Coca-Cola Gründungspartner der größten Sport­
bewegung für Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung. „Das
passierte zu einer Zeit, wo sogar Frauen noch verboten war, an
Marathons teilzunehmen“, so Bodzenta. Das zeigt, dass der Ge­
danke der Corporate Social Responsibility in der DNA des Unter­
nehmens bereits seit Jahrzehnten tief verankert ist.
Soziale Verantwortung muss gelebt werden
„Soziale Verantwortung wahrzunehmen heißt aber nicht, Organisa­
tionen und deren Events ausschließlich monetär zu unterstützen“,
sagt Bodzenta. „Soziale Verantwortung muss vom gesamten Un­
ternehmen auch gelebt werden. Nur so ist sie nachhaltig. Wichtig
ist, dass dieses Engagement ein ehrliches ist und keine Verpflich­
tung, um bloß nach außen hin besser dazustehen. Letztendlich ist
man seinen Shareholdern, den Mitarbeitern und allen Beteiligten
der Wertschöpfungskette verpflichtet.“
Richtiges Engagement zahlt sich aus
Bei allem Fokus auf die Geschäftsziele sollte daher durchaus ein
Teil der Ressourcen in ökologische und soziale Ziele fließen. Seit
1984 geht jährlich mindestens ein Prozent des Gewinns an gemein­
nützige Projekte. 2017 entsprachen die gemeinnützigen Beiträge
sogar 1,2 Prozent der im Jahr 2016 erwirtschafteten operativen
Erträge. „Wenn viele weitere Unternehmen diese Möglichkeit der
sozialen Verantwortung einschlagen würden, würde ich das per­
sönlich begrüßen“, so Bodzenta. Für ihn ist es aber vor allem wich­
tig, dass etwas passiert, ob durch freiwillige Selbstverpflichtung
oder andere Arten von Spenden. Aber zurück zu Milton Friedman:
Bedeutet eine verantwortungsvolle soziale Unternehmenshaltung
letztlich nur ‚Aufwand ohne Entlohnung‘? „Wir haben vor den Special
Olympics Weltwinterspielen eine Studie in Auftrag gegeben, die
zeigen soll, ob und wie sich dieses Engagement auf unser Unter­
nehmen und die Zahlen auswirkt“, so Bodzenta. „Dabei hat sich
gezeigt, dass es eine positive Korrelation mit der Unternehmensre­
putation sowie auch mit der Beziehung zur Marke mit sich bringt.
Und dies wirkt sich natürlich mittelfristig auch auf die Geschäfts­
zahlen aus. Das richtige Engagement zahlt sich also aus. Darüber
hinaus steigert solch ein Engagement auch die Zufriedenheit der
Mitarbeiter und deren Identifikation mit dem Unternehmen. Das
wirkt sich natürlich auch positiv auf die Performance aus.“
©CAROSTRASNIK.com
EIN UNTERNEHMEN MIT
­SOZIALER ADER
Als Traditionsmarke längst etabliert, engagiert
sich die Coca-Cola Company seit 1968 für
gesellschaftliche und nachhaltige Projekte. Philipp
Bodzenta über die Wichtigkeit von Wachstum,
soziales Engagement und die Vorteile einer
nachhaltigen Unternehmenskultur.
PHILIPP BODZENTA,
COCA-COLA ÖSTERREICH:
„2017 entsprachen die gemeinnützigen Beiträge
sogar 1,2 Prozent der im Jahr 2016 erwirtschafteten
operativen Erträge.“
FIXE SPENDENZUSAGE
12SPENDENGUIDE 2018/19 WIRTSCHAFT HILFT!
VERANTWORTUNG ANNEHMEN
UND MITGESTALTEN
INTERVIEW
Elisabeth Stadler:
„Wir konzentrieren
uns vorwiegend auf
jene Menschen, die
in unserer Gesellschaft
die schwierigste
Position haben. Das
sind Bedürftige und
Kinder.“
©SebastianReich
13 SPENDENGUIDE 2018/19WIRTSCHAFT HILFT!
KURIER: Frau Professor Stadler, wir befinden uns hier im
Ringturm, ein schon von Weitem gut sichtbares Symbol für
das künstlerische Engagement der Vienna Insurance Group.
Welche Faktoren sind für die VIG im Bereich des kulturellen
Engagements entscheidend?
Elisabeth Stadler: Kunst und Kultur sind unserem Unternehmen
sehr wichtig. Gesellschaftliche Verantwortung liegt in der DNA un­
seres Unternehmens. Wir versuchen, bei unserem Engagement
auch stets auf unsere Vielfalt, unsere Internationalität und unsere
Diversität Rücksicht zu nehmen. Und weil Sie jetzt die Ringturm-
Verhüllung ansprechen: Was Kunst im öffentlichen Raum betrifft,
sind wir durch unseren Hauptaktionär, den Wiener Städtischen
Versicherungsverein, sehr engagiert und versuchen, die Motive
und die Künstler möglichst breit und vielfältig zu gestalten. Zudem
ist es uns wichtig, unsere Internationalität zu berücksichtigen. Wir
sind mit 50 Gesellschaften in 25 Ländern in Zentral- und Osteuropa
tätig und wechseln daher österreichische mit renommierten Künst­
lern aus Osteuropa ab.
Sie sagen, die VIG hat die gesellschaftliche Verantwortung in
der DNA: Was bedeutet das konkret?
Stadler: Unsere Vorgängergesellschaft blickt auf das Gründungs­
jahr 1824 zurück. Wir haben also mittlerweile nahezu 200 Jahre an
Versicherungserfahrung. An der Gründung dieser Gesellschaft wa­
ren damals Persönlichkeiten aus Adel, Industrie und vor allem auch
aus dem Klerus beteiligt. Unter den Gründern befand sich der
Fürsterzbischof von Wien und der Administrator des Erzbistums
Salzburg. Die Verbindung zur katholischen Kirche haben wir bis
heute. Auch heute noch hat ein Abt der österreichischen Klöster
einen fixen Platz im Aufsichtsrat. Und viele der österreichischen
Kirchen und Klöster sind nach wie vor bei der Wiener Städtischen
versichert.
Das gemeinnützige und soziale Engagement lässt sich also
schon ganz eindeutig aus ihrer Geschichte herauslesen.
Stadler: So ist es. Wir sehen das als unsere soziale Verantwortung
und tragen es weiter. Wir haben das auch in den kritischen Jahren
fortgesetzt und unser soziales Engagement in den Jahren der Wirt­
schafts- und Finanzkrise nicht zurückgefahren.
Nach welchen Kriterien wählen Sie NGOs für Spendenprojekte?
Stadler: Wir screenen die Unternehmen natürlich sehr intensiv und
legen unter anderem auch auf die Internationalität wert. Wir versu­
chen auch, mit Unternehmen zu kooperieren, die in vielen jener
Länder tätig sind, in denen wir mit unseren Gesellschaften vertre­
ten sind. Natürlich wollen wir hier eine möglichst breite Vielfalt errei­
chen. Und wir konzentrieren uns vorwiegend auf jene Menschen,
die in unserer Gesellschaft die schwierigste Position haben. Das
sind Bedürftige und Kinder.
Im Interview erzählt Frau Professor Elisabeth Stadler, Generaldirektorin der Vienna Insurance Group, dass
gesellschaftliches Engagement bei der VIG eine lange Tradition hat und die soziale Verantwortung selbst in
den kritischen Jahren sowie in den Jahren der Wirtschafts- und Finanzkrise nicht zurückgefahren wurde.
Interview: Mag. Barbara Mader, KURIER
INTERVIEW
Zu Person
Prof. Elisabeth Stadler studierte Versicherungsmathematik an der Tech-
nischen Universität Wien und machte in der österreichischen Versiche-
rungswirtschaft als Vorstandsmitglied und als Vorstandsvorsitzende
Karriere. Im Mai 2014 wurde Elisabeth Stadler von Bundesministerin
Gabriele Heinisch-Hosek der Berufstitel Professorin für ihre Verdienste
in der Versicherungsbranche verliehen. Seit 2016 ist sie General­
direktorin der Vienna Insurance Group. Elisabeth Stadler ist außerdem
­Vizepräsidentin des Österreichischen Roten Kreuzes. Neben der
­Konzernleitung ist sie in der VIG außerdem für Strategische Fragen,
Europäische Angelegenheiten, Konzernkommunikation  Marketing,
Group Sponsoring, Personal­management, Konzernentwicklung und
Strategie, Bankkooperation, Generalsekretariat, Asset Management,
Treasury/Kapitalmarkt und ­Beteiligungsmanagement zuständig.
14SPENDENGUIDE 2018/19 WIRTSCHAFT HILFT!
INTERVIEW
„Ich bin wirklich dankbar, dass es mir persönlich und vielen Menschen in
unserer Gesellschaft so gut geht. Ich denke, es sollte selbstverständlich
sein, dass wir jene, denen es nicht so gut geht, unterstützen.“
15 SPENDENGUIDE 2018/19WIRTSCHAFT HILFT!
Was halten Sie von einer freiwilligen Selbstverpflichtung eines
Unternehmens zum Spenden, z.  B. mind. ein Prozent vom
Umsatz oder 1,5 Prozent vom Betriebsergebnis?
Stadler: Ich denke, man muss differenzieren, um welches Unter­
nehmens es sich handelt. Es gibt ja Unternehmen, denen diese
Verpflichtung quasi auferlegt ist. Wir sind börsennotiert und haben
verschiedene Stakeholder, die wir bedienen müssen. Wir müssen
einerseits versuchen, unsere Kunden zufriedenzustellen, anderer­
seits unsere Aktionäre und natürlich unsere Mitarbeiter. Ich glaube
nicht, dass eine Verpflichtung für soziales Engagement notwendig
ist. Insbesondere dann nicht, wenn man diesen Gedanken aus
Überzeugung trägt, so wie wir das tun.
Was verstehen Sie persönlich unter sozialer Verantwortung?
Stadler: Ich bin wirklich dankbar, dass es mir persönlich und vielen
Menschen in unserer Gesellschaft so gut geht. Ich denke, es sollte
selbstverständlich sein, dass wir jene, denen es nicht so gut geht,
unterstützen.
Sie sind als Vorstandsvorsitzende der Vienna Insurance Group
derzeit die einzige Frau an der Spitze eines ATX-Unterneh-
mens. Woran liegt es, dass die Männer in Österreichs börsen-
notierten Unternehmen so gerne unter sich bleiben?
Stadler: Das ist eine schwierige Frage. Ich persönlich glaube, dass
das natürlich aus der Entwicklung kommt. Es ist einfach so, dass die
Frauen die Kinder bekommen, das hat sich auch mit den vielen Inno­
vationen der vergangenen Jahre nicht geändert. Das sind Jahre, die
einer Frau in ihrer Karriere fehlen. Dazu kommt, dass wir Frauen
noch ein wenig an Selbstsicherheit dazu gewinnen müssen. Wir
sind immer die, die sich um alles kümmern, die vorwiegend auf die
­an­deren achten und sich selbst eher in den Hintergrund stellen. Um
Karriere zu machen, ist es aber notwendig, öfter einmal Hier! zu
schreien und sich selber in den Mittelpunkt zu stellen, um aufzufallen
und um im entscheidenden Moment auch gefragt zu werden.
Gegen eine Frauenquote haben Sie sich aber ausgesprochen?
Stadler: Ja, ich halte nichts von einer Quote. Eine Frau möchte in
eine Funktion kommen, weil sie kompetent und eine Führungsper­
sönlichkeit ist, und nicht wegen einer Quote.
Sie selbst sind dafür bekannt, Frauen in Ihrem Unternehmen
zu fördern.
Stadler: Ja, allerdings. Die VIG ist auch diesbezüglich ein Vorzeige­
unternehmen. Wir haben alleine in meinem Vorstand ein Verhältnis
von 50:50, Frauen und Männer. Wir haben auch in vielen unserer
osteuropäischen Unternehmen Frauen als Vorstandsvorsitzende.
Wir forcieren das sehr. Vielfalt ist uns sehr wichtig. Wir haben hier
im Haus Mitarbeiter aus 18 verschiedenen Nationen. Wir achten
sehr auf Diversität. Und bei gleicher Qualifikation bevorzuge ich na­
türlich Frauen.
Sie persönlich haben schon sehr früh berufliche Weichen ge-
legt, die man heute als richtigen Karriereschritt bezeichnen
würde. Heute gibt es viele Förderprogramme, um Mädchen für
technische Berufe zu interessieren. Als Sie Mathematik an der
Technischen Universität studiert haben, war das doch noch
recht ungewöhnlich. Wie ist das damals in Ihrem Umfeld auf-
genommen worden?
Stadler: Ich war wahrscheinlich nie das typische Mädchen. Ich
habe zwar auch mit Puppen gespielt, aber genauso gerne mit Ma­
tador, was damals als Buben-Spielzeug galt. Ich habe mich von
klein auf für Mathematik interessiert, ich habe als Kind schon gerne
mathematische Rätsel gelöst. Das hat auch mein Vater sehr for­
ciert. Ich war im Gymnasium in der Mathematik-Olympiade und
mich haben Zahlen und Statistik immer schon fasziniert. Ich wuss­
te sehr früh, dass ich etwas mit Mathematik machen will. Und zwar
nicht unterrichten, obwohl mir das viele Leute einreden wollten. Ich
habe dann ein dreimonatiges Praktikum in einer Versicherung ab­
solviert, das sehr lehrreich war. Ich habe dort wirklich viel gelernt,
weil man mich nicht, wie das oft mit Praktikanten der Fall ist, zum
Einkaufen geschickt hat, sondern mir wurde wirklich gezeigt, wie
ein Versicherungsunternehmen funktioniert. Das hat mich so faszi­
niert, dass ich mich entschieden habe, Versicherungsmathematik
zu studieren.
Wissen Sie noch, was Sie als kleines Mädchen werden wollten?
Stadler: Nein, ich habe schon öfter darüber nachgedacht, aber ich
kann mich nicht erinnern. Ich weiß aber, dass mir rasch klar war,
dass ich nicht Weinbäuerin werden wollte. Ich komme ja aus einer
Weinstadt und damals hatte fast jeder dort, auch meine Familie,
Weingärten. Wenn meine Freundinnen im Sommer im Bad waren,
musste ich immer im Weingarten mitarbeiten. Da war mir klar: Die­
sen Beruf möchte ich nicht mein Leben lang machen.
Wie ist Ihr Verhältnis zum Wein heute?
Stadler: Ich trinke ihn gerne und ich bin dankbar dafür, zu wissen,
wie er gemacht wird.
INTERVIEW
Langfristiges Denken und verantwortungsvolles Handeln
„Das sind die Grundlagen unseres Geschäfts“, so Generaldirektorin Elisabeth
Stadler, die gleichzeitig Vizepräsidentin des Roten Kreuzes ist. „Als Ver­siche­
rung haben wir mit dem Roten Kreuz einen ähnlichen Leitgedanken.Wir beide
leisten Unterstützung beim Eintreten unvorhergesehener und existenz­gefähr­
dender Risiken. Egal, ob es um medizinische, personelle oder materielle Situa-
tionen geht.“ Zu den weiteren gemeinnützigen Aktivitäten des Unternehmens
zählt auch das soziale Engagement der Vienna Insurance Group bei Projekten
der Caritas – darunter die Hospiz-Kampagne und die Osteuropa-Kampagne,
mit der die Caritas traditionell in der kalten Jahreszeit auf die zum Teil dramati-
sche Lage der Menschen in Osteuropa aufmerksam macht.Alljährlich findet
das VIG Kids Camp statt, dessen Ziel es ist, gegenseitiges Verständnis, Solida-
rität und soziales Bewusstsein auch dem Nachwuchs der Konzernmitarbeiter
spielerisch zu vermitteln. Seit 2011 wird beim Social Active Day den Konzern-
mitabeitern zudem ein Arbeitstag pro Jahr zur Verfügung gestellt, um sich in
einer Hilfsorganisation ehrenamtlich zu engagieren. Neu ist heuer die Schiffs-
patenschaft der VIG an der Mirno More Friedensflotte, dem weltweit größten
Friedens-Segelprojekt für sozial und wirtschaftlich benachteiligte Kinder und
Jugendliche. Bei einer einwöchigen Fahrt wird den Kindern durch das gemein-
same Steuern eines Segelschiffs die Gelegenheit gegeben,Vorurteile über
Bord zu werfen und Freundschaften über ethnische und soziale Grenzen
­hinweg zu schließen. Die teilnehmenden ­Kinder kommen unter anderem aus
Krisenzentren,Wohngemeinschaften und sozialpädagogischen Einrichtungen –
unter ihnen auch Heimatvertriebene und Kriegswaisen aus den Ländern des
Balkans. Zusätzlich unterstützt die VIG heuer den CSR-Tag von RespACT, der
Unternehmensplattform für verantwortungsvolles Wirtschaften.
©SebastianReich
16SPENDENGUIDE 2018/19 WIRTSCHAFT HILFT!
SPENDEN IST EHRENSACHE
MATS HUMMELS
FUSSBALLSPIELER BEI FC BAYERN MÜNCHEN, MITGLIED DER
INITIATIVE „COMMON GOAL“
Matts Hummels ist Mitglied der Initiative „Common Goal“, bei der
Fußballprofis und Trainer ein Prozent ihres Gehalts an Organisatio­
nen spenden, die Fußball als Vehikel für Integration und Konfliktbe­
wältigung nutzen. „Als ich von der Initiative hörte, hatte ich sofort das
Gefühl, dass diese Idee großes Potenzial birgt, um über den Fußball
einen nachhaltigen Beitrag zu gesellschaftlichem Wandel zu leisten
und das Leben vieler benachteiligter Kinder und Jugendlichen zum
Positiven zu verändern. Mir gefällt der Ansatz, die wirtschaftliche
Entwicklung im Fußball möglichst mit einem tiefergehenden Sinn zu
verknüpfen. Diese Zielsetzung hat mich schnell überzeugt, bei Com­
mon Goal dabei zu sein.”
EDMUND HOCHLEITNER
INHABER, GF  CREATIVE DIRECTOR, WERBEAGENTUR WIEN NORD
„Seit der Gründung von Wien Nord im Jahr 1996 haben wir im-
mer wieder Unternehmen pro bono betreut“, so Geschäftsführer
Edmund Hochleitner. So unterstützte die Agentur unter anderem
auch die Hilfsorganisation CARE in der Umsetzung ihrer Kommuni­
kationsanliegen. „Soziales Engagement war und ist für uns eine
Selbstverständlichkeit. Und es ist schön zu sehen, dass auch unsere
Mitarbeiter mit großer Freude und vollem Einsatz Jahr für Jahr ihre
wertvolle Zeit in den Dienst sozialer Kampagnen stellen. Mit CARE
verbindet uns eine langjährige freundschaftliche und sehr professio­
nelle Partnerschaft, die beiden Seiten dank einer gemeinsam ent­
wickelten, sehr kreativen Kommunikationslinie bis zum heutigen
Tage nur Vorteile gebracht hat.“
ADI  SIMONE RAIHMANN
GRÜNDER  INHABER, 12 KARMA FOOD
Was du gibst, kommt auch zurück! Nach diesem Motto führen Adi
und Simone Raihmann ihr „Das Zwölf – Karma Food“ an mittlerweile
vier Standorten. Ihr Ziel haben die beiden bei all dem Erfolg nicht aus
dem Auge gelassen: gutes Karma. Beim Buchen eines Caterings
spendet Karma Food ein Prozent der Auftragssumme an eine der
drei Partnerinstitutionen. „Wir freuen uns sehr, unsere Partnerinstitu­
tionen, die Wiener Tafel, ZUKI – Zukunft für Kinder und den Wiener
Tierschutzverein, bei neuen Projekten und Initiativen unterstützen zu
können. Wir finden, dass jeder etwas bewirken kann, und setzen
deshalb bei all unseren Initiativen und Entscheidungen immer auf
,Good Karma First‘. Zudem legen wir großen Wert auf Nachhaltigkeit
und die Förderung von sozialen Initiativen, die uns am Herzen liegen.
Deshalb war für uns von Anfang an klar, dass wir bei unserem Karma
Catering nicht nur unser gutes Essen unter die Leute bringen wollen,
sondern auch wieder etwas zurückgeben möchten.“
FIXE SPENDENZUSAGE
©Schneider-Press/FrankRollitz,AtelierKarasinski,MontagsforumDornbirn/D.Mathis,CommonGoal.WIENNORD,SvenZieseniss*Fotolounge*,NOAN
Empathie, der Sinn für Gerechtigkeit, Kooperation: Gutes zu tun hat viele Gründe.
Für viele Unternehmen und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens ist es schlicht soziale
Verantwortung. Deshalb spenden sie einen Teil ihres Gewinns für wohltätige Zwecke.
17 SPENDENGUIDE 2018/19WIRTSCHAFT HILFT!
CHRISTINE RHOMBERG
MANAGING DIRECTOR HILTI FOUNDATION
Die Hilti Foundation richtet ihre Tätigkeiten in erster Linie auf so­zialen
Wandel durch gesellschaftliche Entwicklung, Bildung und Wissen­
schaft aus. Jährlich spendet die Hilti Gruppe zwei Prozent des Ge-
winns für gemeinnützige Projekte. „Gesellschaftliches Engagement ist
seit jeher Teil der Kultur und integraler Bestandteil des unternehme­
rischen Handelns der Hilti Gruppe und damit auch der Stiftung. Wir
setzen auf ethische Prinzipien und Nachhaltigkeit und betrachten
unsere unternehmerische Verantwortung gegenüber Mitarbeiten­
den, Kunden, Partnern, Lieferanten, der Gesellschaft und der Um­
welt als Grundlage für den langfristigen Unternehmenserfolg. Unsere
Werte – Integrität, Mut, Teamarbeit und Engagement – definieren
den Rahmen der Zusammenarbeit unserer Teams mit Partnern und
Kunden. Die Projekte, die wir unterstützen, sollen einen möglichst
ganzheitlichen Ansatz verfolgen und dem Credo ‚Wir bauen eine
bessere Zukunft’ entsprechen – dem Leitbild, das wir als Stiftung mit
der Hilti Gruppe teilen. Das Projektportfolio der Hilti Foundation reicht
von der Entwicklung neuer, erdbebensicherer Bautechnolo­gien auf
den Philippinen über Entrepreneurship-Ausbildungen für keniani­
sche Frauen bis hin zur Wertevermittlung durch Musikunterricht in
Kindergärten, Schulen und eigenständigen Musikprojekten.“
OLIVER NIXDORF
INHABER NIXDORF CONSULTING
„In einem so reichen Land wie Deutschland aufgewachsen zu sein,
betrachte ich als Glücksfall. Vieles von dem, was für uns selbstver­
ständlich ist, ist für Milliarden von Menschen unvorstellbar weit weg.
Milliarden von Menschen leiden Hunger, werden verfolgt und unter­
drückt oder sterben an vergleichsweise harmlosen Krankheiten, da
es am Nötigsten fehlt. Zeitgleich darf ich meiner Berufung nachge­
hen, darf mich selbst verwirklichen, kann Sinn stiften, darf Menschen
und Unternehmen entwickeln, bekomme Feedback, Wertschätzung
und ein vernünftiges Honorar. Das erachte ich als Privileg. Dafür bin
ich dankbar, und gleichzeitig sehe ich das als Verpflichtung, der Ge­
sellschaft etwas zurückzugeben, zu teilen und Verantwortung zu
übernehmen. Ich habe mein finanzielles Engagement systematisiert,
indem ich ein Prozent meiner Umsätze an gemeinnützige Zwecke
spende. Und meine Kunden dürfen, sofern sie möchten, den Ver­
wendungszweck bestimmen. Mir macht das große Freude, und ich
wünsche mir, dass möglichst viele Unternehmen meiner ,1-Prozent-
Regelung‘ folgen. Lassen Sie uns einen Teil dessen, was unsere
­Gesellschaft uns ermöglicht hat, zurückgeben.“
MARGIT  RICHARD SCHWEGER
SOCIAL ENTREPRENEURS, NOAN
„Aus dem Wunsch, sozial und wirtschaftlich benachteiligte Kinder
mittels Bildung zu unterstützen und ihre Zukunft zu sichern, entstand
vor mittlerweile zehn Jahren die Idee zu einem sozialen Unterneh­
men. Noan produziert hochwertige Olivenöle und versteht sich als
‚Social Entrepreneur‘. „Wir gehen von dem Ansatz aus, dass unter­
nehmerisch an der Lösung gesellschaftlicher Probleme gearbeitet
werden kann, und messen demnach unseren Erfolg nicht am Ge­
winn, sondern an der erzielten gesellschaftlichen Veränderung. Zu­
dem können wir auf diesem Weg direkten, fairen Handel und ein
nachhaltiges Wirtschaften realisieren.“ Alle erwirtschafteten Erlöse
gehen an ­Bildungsprojekte für bedürftige Kinder und Jugendliche.
FIXE SPENDENZUSAGE
18SPENDENGUIDE 2018/19 WIRTSCHAFT HILFT!
MukoPolysaccharidosen, kurz MPS, sind langsam fortschreitende und vererbbare Stoffwechselerkrankungen,
die bereits im Säuglingsalter auftreten und unbehandelt zu schwersten Schäden bis hin zum frühen Tod der
Betroffenen führen. Um das Wissen um diese seltene Krankheit in die Öffentlichkeit zu transportieren und Auf­
merksamkeit für die MPS-Kinder zu gewinnen, wurde mit dem Außenwerber Epamedia eine Plakatkampagne
gestartet. Das aufmerksamkeitsstarke Sujet mit dem beliebten Schauspieler und MPS-Botschafter Wolfgang
Böck als Testimonial entwickelte Createam pro bono. Für diesen guten Zweck stellte Epamedia ihre Plakatstel­
len ebenfalls pro bono zur Verfügung.
KNOW-HOW FÜR
EINEN GUTEN ZWECK
©Epamedia,ClaudiaSpieß-ABLICHTEREIe.U.,JohannesEhn,Kellner
V. l. n. r.: Michaela Weigl, Vorsitzende der Gesellschaft
für MukoPolySaccharidosen und ähnliche Erkrankungen,
und Bettina Gundendorfer, Epamedia.
BEST PRACTICE SPENDENBEISPIELE
19 SPENDENGUIDE 2018/19WIRTSCHAFT HILFT!
Mit dem „Projekt 2020“ will Hofer Kunden und Mitarbeiter zum aktiven Mitmachen
motivieren und unterstützt die Lesepaten-Initiative des Roten Kreuzes „Zusam­
men lesen – zusammen entdecken.“ Dabei sollen Schüler mit Leseschwächen
durch Mitarbeit freiwilliger Lesepaten gefördert werden. „Wenn Kinder und Er­
wachsene gemeinsam in die Abenteuerwelten der Bücher eintauchen, wird Lesen
zum Erlebnis“, so Gerald Schöpfer, Präsident des Österreichischen Roten Kreu­
zes. „In Zusammenarbeit mit Hofer erreichen wir noch mehr Menschen mit unse­
rer Leseinitiative und investieren so gemeinsam in die Zukunft unserer Kinder.“
ZUSAMMEN LESEN UND
­ENTDECKEN?
Ein Wohlfühltag für
­obdachlose Frauen
Ein gepflegtes Aussehen steigert das Selbstbe­
wusstsein – gerade bei Frauen. Grund genug für
­Obdach Wien, einmal jährlich mithilfe freiwilliger Mit­
arbeiterinnen einen Wohlfühltag für obdachlose Frau­
en zu veranstalten, um ihnen einen „Tag der Normali­
tät“ zu ermöglichen. Freiwillige Visagistinnen und
Friseurinnen haben 35 Frauen gestylt und rundum
verwöhnt. Neben ausgewählten Kleiderspenden gab
es vom österreichischen Drogeriemarkt BIPA noch
ein Wohlfühlpaket mit Parfüm, Duschgel und Make-
up. Obdach Wien bietet betreute Unterkünfte für
wohnungslose Menschen in Wien an. Die gemein­
nützige GmbH ist mit derzeit 26 Einrichtungen die
größte Anbieterin innerhalb der Wiener Wohnungslo­
senhilfe. Das Angebotsspektrum von Obdach Wien
reicht von der Straßensozialarbeit über betreute
Wohneinrichtungen bis hin zu Unterkünften für geflo­
hene Menschen im Rahmen der Grundversorgung.
Lachen für den ­guten Zweck!
Bereits seit Jahren sammelt Kabarettist und Religi­
onslehrer Stefan Haider im Anschluss an sein Kaba­
rettprogramm Spenden für sein Herzensprojekt:
„Hilfe für schwangere Frauen und Mütter mit Kin­
dern in Not“ von der St. Elisabeth-Stiftung. So
konnten in den letzten zweieinhalb Jahren insge­
samt über 26.000,– Euro an die soziale Einrichtung
übergeben werden. Stefan Haider und sein Publi­
kum verbinden dadurch das Amüsante mit dem Ka­
ritativen und leisten einen wichtigen Beitrag für un­
sere Gesellschaft.
Visagistin Alexandra Hofer zaubert einer Besucherin des Wohlfühltags
von Obdach Wien ein Lächeln auf die Lippen.
Stefan Haider: Nach jeder Vorstellung ein Spendenaufruf
an das Publikum.
Das Vermitteln von Lesekompetenz zählt zu den wichtigsten Aufgaben der Volksschulen.
BEST PRACTICE SPENDENBEISPIELE
20SPENDENGUIDE 2018/19 WIRTSCHAFT HILFT!
„Wohlschmeckend und wohltätig“ lautet das Motto von Pona, dem öster­
reichischen Organic Sparkling Juice. Schon bei der Gründung war sich das
fünfköpfige Pona-Team einig, mit seinem Produkt auch etwas Gutes zu
tun. Seit 2014 unterstützt das Unternehmen mit zehn Prozent des Reinge­
winns Therapieeinheiten des Kinderhilfswerks. „Ich bin sehr stolz, guten
Geschmack mit einer guten Tat verbinden zu können“, so Pona-Co-Foun­
derin Simone Haslehner. „Genau so funktioniert eine gelungene Kooperati­
on der Wirtschaft mit NGOs“, freut sich auch Kinderhilfswerk-Obmann
Peter Begsteiger.
WOHLTÄTIGER GENUSS
©Kinderhilfswerk,christian-novak.at,VereinUteBock,FachverbandGastronomie
Das Unternehmen Pona spendet
zehn Prozent des Reingewinns
dem ­Kinderhilfswerk: Dr. Simone
Haslehner, Co-Founderin
Pona, mit Peter Begsteiger,
Geschäftsführer Kinderhilfswerk,
am Fair Planet Fest in Linz.
BEST PRACTICE SPENDENBEISPIELE
21 SPENDENGUIDE 2018/19WIRTSCHAFT HILFT!
Bereits seit 17 Jahren engagieren sich die österreichischen Eissalons für die
St. Anna Kinderkrebsforschung. Mit einer Gesamtsumme von fast 90.000,– Euro –
­rekordverdächtige 8.920,– Euro davon im vergangenen Jahr – haben die Eismacher
in dieser Zeit mit ihren Spenden einen kleinen, aber wichtigen Beitrag geleistet. Für
die mehr als 300 Eissalons in ganz Österreich fiel am 22. März der Startschuss zur
offiziellen Eissaison 2018. „Mein Dank gilt hier meinen Kolleginnen und Kollegen
für ihre großartige Unterstützung“, freut sich Eissalons-Branchensprecher Silvio
Molin-Pradel über die traditionelle Spendenaktion, die auch heuer weitergeführt
wird. „Kinder lieben Eis. Da gehört es sich, dass wir etwas zurückgeben.“
EISSCHLECKEN FÜR
DEN GUTEN ZWECK
Schenken – helfen – genießen!
Die Initiative WineAid sammelt Spenden durch Pa­
tenschaften, Teambuilding-Aktionen, Fördermit­
gliedschaften oder Charity-Events und finanziert
damit Therapien für benachteiligte Kinder und Ju­
gendliche, den Ersteinstieg geheilter junger Erwach­
sener in den österreichischen Arbeitsmarkt sowie
mental benachteiligte Nachwuchs-Spitzensportler.
Konkret werden die Österreichische Sporthilfe, die
Gesellschaft Österreichischer Kinderdörfer und die
Österreichische Kinder-Krebs-Hilfe damit finanziert.
Unterstützt wird dieses Engagement bereits seit
2014 von der Sparkasse. So konnten von den bis
dato gesammelten 20.000,– Euro unter anderem
ehemalige Gehirntumor-Patienten nach deren Ge­
sundung erfolgreich wieder in den Arbeitsmarkt in­
tegriert werden. „Wir geben einen Teil unseres wirt­
schaftlichen Erfolgs an jene weiter, denen es nicht so
gut geht“, so Mag. Helge Haslinger, Vorstandsvorsit­
zender Sparkasse Niederösterreich Mitte West AG.
„Speziell an Kinder. Das ist mir als Familienvater ein
großes persönliches Anliegen.“
Neuer Boden für das
­Flüchtlingsprojekt Ute Bock
Die Firma Haro Austria stellte dem Verein Ute Bock
einen wohngesunden Designboden für das Bil­
dungszentrum in der Inzersdorferstraße in Wien zur
Verfügung. Hier werden Sprachkurse, Seminare und
Workshops abgehalten, durch die Flüchtlinge und
andere Bedürftige für eine Integration oder Rückkehr
in ein lebenswertes Leben fit gemacht werden. Ver­
legt wurde der Boden von den Fachkräften der Firma
Wohncouture Schulz ohne Kostenberechnung. Mit
ihrer ehrenamtlichen Hilfe haben die beiden Unter­
nehmen einen wichtigen Beitrag für den Lehrbetrieb
der Einrichtung geleistet.
V. l. n. r.: Moderator Thomas Wollner im Gespräch mit Mag. Helge Haslinger,Vorstandsvorsitzender
Sparkasse Niederösterreich Mitte West AG, über gesellschaftliche Verantwortung bei der WineAid Gala.
V. l. n. r.: Fausto und Vater Arnoldo, Michela und Mutter Arnoldo, Mag.Andrea Prantl (St.Anna
­Kinderkrebsforschung), Silvio Molin-Pradel (WK-Branchensprecher der österreichischen Eissalons).
Lernbetreuung „Büffelböcke“ im neuen Spielraum
des Ute Bock Bildungszentrums.
BEST PRACTICE SPENDENBEISPIELEBEST PRACTICE SPENDENBEISPIELE
22SPENDENGUIDE 2018/19 WIRTSCHAFT HILFT!
Zehn Prozent des monatlichen Telefontarifs
helfen den Bergarbeiterkindern in Bolivien:
Im Förderzentrum der Kindernothilfe
erhalten die Kinder Unterstützung und
Förderunterricht.
Die Kindernothilfe Österreich hat eine Kooperation mit dem jungen Mobilfunker goood gestartet: Dabei kann im Netz
von A1 telefoniert und gleichzeitig ein Kindernothilfe-Projekt im Hochland Boliviens unterstützt werden, das Kinder­
arbeitern eine Schulbildung ermöglicht. Zehn Prozent des monatlichen Telefontarifs werden automatisch an die gemein­
nützige Organisation gespendet. „Die Integration von Spenden in den alltäglichen Konsum ist ein weltweit wachsender
Trend. Die eigene Kaufkraft wird dabei zum Werkzeug, um selbstverständlich Gutes zu tun“, erklärt Claudia Winkler von
goood. Plus: Die Spender werden regelmäßig darüber informiert, wie sich ihr Projekt entwickelt.
BEST PRACTICE SPENDENBEISPIELE
ZEHN PROZENT DES MONATLICHEN ­TELEFON­-
TARIFS FÜR GEMEINNÜTZIGE ZWECKE
23 SPENDENGUIDE 2018/19WIRTSCHAFT HILFT!
Charity-Lauf im Tiergarten Schönbrunn
2.000 Läuferinnen und Läufer ließen sich im Juni die Gelegenheit nicht
entgehen, für einen guten Zweck abends durch den Zoo zu laufen. Mit
sechs Kilometern ist die Laufstrecke auch für Anfänger geeignet, doch vor
allem die Steigung zum Tirolerhof sorgt jedes Jahr für rote Köpfe und lau­
tes Keuchen. Die größte Motivation sind aber wie jedes Jahr die vielen
Tiere entlang der Strecke, die das besondere Flair des Zoolaufs ausma­
chen. Der Reinerlös von 30.000,– Euro geht auch heuer traditionell zur
Hälfte an den Lungenkinder Forschungsverein für seine Initiative „Heilung
für Lungenhochdruck“ und den Tiergarten Schönbrunn, diesmal für ein
neues Aquarienhaus.
Kinder brauchen Vorbilder
Bereits mehr als 100 Kinder und Jugendliche hat „Big Brothers Big Sisters
Österreich“ (BBBSÖ) in Wien mit erwachsenen Begleitern zusammenge­
bracht. Dem gemeinnützigen Verein steht dabei ein starker Partner zur Sei­
te: Die Steuer- und Wirtschaftsberatungskanzlei Steirer, Mika  Comp.
unterstützt BBBSÖ tatkräftig – von Geldspenden über Corporate Voluntee­
ring bis hin zu Pro-bono-Leistungen!
V. l. n. r.:Tandemtreffen bei Big Brothers Big Sisters Österreich – Bahar (Mentee),
Barbara (Mentorin), Fabian (Mentor), Tim (Mentee).
7. Wiener Zoolauf 2018: Einige Läufer gingen in tierischen Outfits an den Start.
©KindernothilfeÖsterreich,DanielZupanc,BigBrothersBigSisters
BEST PRACTICE SPENDENBEISPIELE
24SPENDENGUIDE 2018/19 WIRTSCHAFT HILFT!
Rekordmeister SK Rapid unterstützt das Pro­
jekt Kinderzukunft der Volkshilfe. Rapid-Präsi­
dent Michael Krammer dazu: „Mit dieser Initia­
tive wollen wir einerseits vor allem gefährdeten
Kindern und Jugendlichen rund um unsere
Community helfen, andererseits aber auch
dazu beitragen, dass wir gemeinsam mit un­
seren Anhängern, aber auch Partnern, regel­
mäßig möglichst hohe Spenden sammeln und
das wichtige Thema Kinderarmut mit unserer
Kommunikationskraft auch der Öffentlichkeit
verstärkt bewusstmachen.“ Gesammelt wer­
den die Spenden auch via Becherpfand im
Allianz-Stadion und mittels Aufrundungsbe­
trägen bei Fan-Artikeln.
Zukunft mit Ausblick
In den ländlichen Regionen Ugandas kann eine Bril­
le über Schulerfolg, Berufsausbildung und damit
über die Zukunft von Menschen entscheiden. An­
lässlich des Welttags der Brille gingen im April von
jeder optischen Brille, die sehen!wutscher in Öster­
reich verkaufte, fünf Euro vom Verkaufspreis an
­NUIRE, das nationale Brillenversorgungsprogramm
in Uganda, das Licht für die Welt zusammen mit
dem ugandischen Gesundheitsministerium seit 2008
betreibt. Insgesamt wurden durch diese Aktion
7.000,– Euro an Licht für die Welt gespendet. Mit
diesem Projekt konnten bisher 135.000 Schulkinder
auf Sehschwächen untersucht und 14.000 Brillen
an die Einwohner Ugandas verteilt werden. Die Bril­
len werden immer den individuellen Sehschärfen
angepasst und im Land selbst produziert, um neue
Jobs zu schaffen. Bis 2020 sollen weitere 5.000
Brillen vor Ort produziert und angepasst werden.
Kinderzukunft –
­die Rapid-Familie hilft
©ThomasMeyer,FotoBegsteiger
SYMBOLFOTO
V. l. n. r.: Andreas Onea, Paralympic-Schwimmer und ORF-Moderator, Ulrike Penitz-Abdel ­Rahman,
Filialleiterin in der Filiale Donauzentrum, und Werner Feifel von Licht für die Welt.
BEST PRACTICE SPENDENBEISPIELE
25 SPENDENGUIDE 2018/19WIRTSCHAFT HILFT!
©Prokofieff
STIFTUNGEN
Lohnt sich eine Stiftung noch? Eine Frage, die nicht nur potenzielle
Stifter bewegt, sondern auch in Anwaltszirkeln intensiv diskutiert
wird. Klar: Wer mit den Erlösen Vermögen erhalten und soziale An­
liegen fördern will, ist mit einer Stiftung noch immer sehr gut bera­
ten. Aber: Es braucht schon ein ansehnliches Vermögen, damit
sich diese noch lohnt.
Dachstiftung senkt kosten
Außer man schließt sich für einen gemeinsamen Stiftungszweck
zusammen, wie es die gemeinnützige Stiftung Philanthropie Öster­
reich gemacht hat. „Gemeinschaftlich etwas bewegen und für ei­
nen Unterschied sorgen“, war eines der wesentlichen Motive für
die Gründung der Plattform, die als Dachstiftung Philanthropen mit
ähnlichen Motiven eine erstaunliche Flexibilität einräumt. Initiator ist
die Capital Bank des Konzerns der Grazer Wechselseitigen Versi­
cherung AG. Sie übernimmt auch die Verwaltungskosten in der
Stiftung – und befreit damit alle Zustifter und Spender von dieser
Last. Wer mit seinem Vermögen Gutes tun will, hat gleich eine Fül­
le von Möglichkeiten, dies mithilfe der Stiftung zu tun. Der einfachs­
te Weg ist es, die Dienste der Stiftung für die Abwicklung einer
größeren Spende zu nutzen. Die Stiftung hilft bei der Auswahl des
passenden Zieles, leitet die Spende weiter, kontrolliert die Mittelver­
wendung und erstellt einen Projektbericht. Die optimale Lösung
auch für jene, die anonym bleiben wollen. Die begünstigte Organi­
sation erfährt den Namen des Spenders nur, wenn dieser es wünscht.
Umfassendes Mitspracherecht
Die wahrscheinlich vorteilhafteste Variante, von der gemeinnützi­
gen Stiftung Philanthropie Österreich zu profitieren, ist, indem man
sie als Zustifter nutzt. Voraussetzung ist eine Einzahlung von min­
destens 50.000,– Euro. Dafür genießt man Mitspracherecht über
seine Zustiftung. Sogar eigene Projekte können Zustifter einbrin­
gen und um Unterstützung anderer werben. Diese Möglichkeiten
haben einige Zustifter bereits genutzt. Einer fördert sein selbst initi­
iertes Projekt der Entwicklungshilfe in Bhutan, ein anderer unter­
stützt über den Weg der Zustiftung gezielt seine „Herzensprojekte“
im In- und Ausland. Gründungskosten, Eingangs- und Zuwen­
dungsbesteuerung – die bei einer eigenen Stiftung zu tragen wären
– fallen weg, die steuerliche Absetzbarkeit und die Wirkung über
den Tod hinaus bleiben erhalten. Und: Die Capital Bank trägt nicht
nur die Kosten, sie garantiert auch die Verwaltung des Vermögens
nach ethischen Gesichtspunkten. Natürlich ist die Stiftung Philan­
thropie Österreich auch der perfekte und professionelle Ansprech­
partner, wenn man sein Vermögen nach dem Tod in den Dienst der
guten Sache stellen will. Und wer trotzdem auf einer eigenen Stif­
tung besteht, kann sich von den erfahrenen Experten bei der Grün­
dung beraten lassen.
VIELE HELFER UNTER EINEM DACH
Bei der gemeinnützigen Stiftung Philanthropie Österreich handelt es sich um eine Dachstiftung mit vielen
Vorteilen – auch für kleinere Vermögen im Gemeinnützigkeitsbereich!
Die Vorteile für Zustifter:
» Keine Verwaltungskosten in der Stiftung (übernimmt Capital Bank)
» Jährliche Entscheidungsmöglichkeit für den Zustifter
» Einbringen von Projekten durch den Zustifter möglich
» Namentliche Verbindung mit der Stiftung
» Steuerbegünstigtes Spenden
» Professionelle Suche möglicher Projekte durch die Stiftung
» Prüfung der Projekte durch die Stiftung
» Regelmäßige Berichte zu den Projekten
www.stiftung-oesterreich.at
Vorstand Stiftung ­Philanthropie Österreich (v. l.):
Dr. Günther Lutschinger, ­Stellvertreter des Vorsitzenden, Dr. Franz Harnoncourt-­Unverzagt, Vorsitzender, Mag. Wolfgang Ules, Chief Investment Officer (CIO) Capital Bank.
26SPENDENGUIDE 2018/19 WIRTSCHAFT HILFT!
IN JEDEM VON UNS
STECKT EIN ALTRUIST
Christian Keysers erforscht die neuronalen Grundlagen des Mitge­
fühls und ihre Bedeutung für das menschliche Zusammenleben am
Institut für Neurowissenschaft in Amsterdam. Mit seinem Konzept
des „empathischen Gehirns“ verbindet er ein Menschenbild, das auf
Kooperation statt Konkurrenz setzt.
Mal egoistisch, mal selbstlos. Ist der Mensch nun ein unver-
besserlicher Einzelkämpfer oder neigt er doch eher zur Zu-
sammenarbeit zum Nutzen aller?
Christian Keysers: Das Leiden anderer aktiviert unser eigenes
Schmerzsystem, so als würden wir den Schmerz selbst empfinden.
Wir sind von Natur aus darauf programmiert, uns um das Wohlerge­
hen anderer zu sorgen – geht es jemandem schlecht, fühlen wir uns
auch schlecht. Das motiviert uns dazu, anderen zu helfen. Natürlich
ist das nicht der einzige Beweggrund: Wir stecken voller selbstsüch­
tiger Motive, um unsere eigenen Ressourcen zu stärken und unser
Überleben und das unserer Familie zu gewährleisten. Deshalb wä­
gen wir unsere Bereitschaft, anderen zu helfen, immer mit unseren
eigennützigen Beweggründen ab. Manchmal gewinnt der Einzel­
kämpfer in uns, manchmal überwiegen die anderen Aspekte.
Gibt es in der Tierwelt Vergleichbares?
Keysers: Ja, auch andere Säugetiere sind so programmiert, dass
ihr Schmerzzentrum beim Anblick eines Leidenden aktiviert wird.
Was in der Tierwelt allerdings weniger ausgeprägt ist, ist die Kom­
plexität des sozialen Verhaltens, wie wir es beim Menschen ken­
nen. Ratten beispielsweise helfen sich gegenseitig, wenn es nicht
mit zu viel Risiko verbunden ist, was hinsichtlich der Evolutionstheo­
rie „Survival of the fittest“ überrascht. Aber Ratten leben in Grup­
pen und so dient dieses Verhalten vermutlich der Arterhaltung. Es
gibt aber auch andere erstaunliche Beobachtungen, wie die von
Schimpansen, die auch auf die Gefahr hin, selbst zu ertrinken, ins
Wasser springen, um einander zu helfen. Solche Vorfälle sind je­
doch – anders als bei uns Menschen – relativ selten. Bei uns ist der
Hang zur Kooperation viel ausgeprägter, wir sind dafür auch bes­
ser ausgestattet, was uns besonders macht.
Sie haben gesagt, der Mensch ist eine Mischung aus Egoist
und Altruist. Doch wann neigen wir eher zu selbstlosem und
wann zu eigennützigem Verhalten?
Keysers: Das ist sehr komplex. Eine wichtige Komponente stellt
eben unser empathisches Vermögen dar. Es motiviert uns dazu, an­
deren zu helfen, weil wir uns dann einfach besser fühlen. Es gibt aber
auch andere Beweggründe: Anderen zu helfen bedeutet auch, Ver­
bündete zu haben, die einem zukünftig helfen können. Selbstloses
Verhalten ist zudem gesellschaftlich attraktiv und steigert unseren
guten Ruf. Alle diese Faktoren zusammen veranlassen uns zu guten
Taten. Wir wissen aber auch, dass der empfundene Mangel an Res­
sourcen einen eher egoistisch handeln lässt. Zusätzlich neigen wir
dazu, Personen, die uns in unserem sozialen Netzwerk und auch
räumlich näher stehen, mehr zu helfen, als Menschen die weiter weg
und anders sind.
FORSCHUNG
©ValeriaGazzola,Fotolia
Für den Hirnforscher Christian Keysers
sind wir Menschen im Grunde gar keine
einzelnen Individuen, sondern Bestandteile
eines eng vernetzten sozialen Gewebes.
Warum helfen wir wildfremden Menschen, wenn sie in Not sind? Weil wir
unwillkürlich mit anderen Menschen empathisch verbunden sind, meint der
deutsch-französische Neurobiologe Christian Keysers.
27 SPENDENGUIDE 2018/19WIRTSCHAFT HILFT!
Welche Rolle spielt Fairness dabei?
Keysers: Der Gerechtigkeitssinn ist gerade bei Primaten sehr aus­
geprägt – sowohl bei humanen als auch nichthumanen. Geben Sie
beispielsweise zwei Trauben dem einen Affen und acht dem ande­
ren, ist ersterer ziemlich verärgert und wird mit den Trauben nach
Ihnen werfen. Geben Sie jedem aber jeweils zwei, freuen sich beide,
Trauben bekommen zu haben. Verfügen wir also über genügend
Ressourcen, fühlen wir uns meist unwohl, alles für uns zu behalten
und anderen nichts davon abzugeben. Dieser Sinn für Gerechtigkeit
ermutigt uns daher auch, zu teilen und unter gegebenen Umständen
altruistisch zu handeln. Ist andererseits jemand uns gegenüber unfair
gewesen, ist unsere Empathie für ihn schwach ausgeprägt und wir
tendieren sogar dazu, uns an ihm zu rächen. Fairness regelt also
unsere Empathie und unser altruistisches Handeln gegenüber ande­
ren Menschen.
Phasen von Kooperation und reinem Egoismus prägen ja auch
immer wieder unsere Geschichte und bilden das unruhige Auf
und Ab politischer und finanzieller Systeme. In welcher Phase
befinden wir uns Ihrer Ansicht nach aktuell?
Keysers: Das ist eine sehr schwierige Frage. Ich glaube, dass Indi­
viduen stets in mehreren konzentrischen Kreisen leben. Meines
INTERVIEW
CHRISTIAN KEYSERS:
„Eine wichtige Komponente stellt unser empathisches
Vermögen dar. Es motiviert uns dazu, anderen zu
helfen, weil wir uns dann einfach besser fühlen.“
­Erachtens sind wir insgesamt gesehen auf familiärer und vielleicht
sogar auf regionaler und nationaler Ebene zurzeit sehr kooperativ.
Auf europäischer Ebene sind wir im Großen und Ganzen besser als
in den meisten Jahrhunderten zuvor, fühlen aber eine bestimmte An­
spannung zwischen dem „wir“ und dem „sie“. Auf globaler Ebene
haben wir meiner Ansicht nach das Potenzial zu mehr Kooperation.
Wie müsste denn ein System aussehen, damit dieses Potenzial
besser ausgeschöpft werden kann?
Keysers: Ich denke, der Schlüssel dazu ist ein Zusammengehörig­
keitsgefühl, das die Vereinigung aller Menschen über die leidlichen
nationalen Narrative stellt. Eine Welt, in der Diversität in den Schu­
len beginnt und auch begrüßt wird und die Vorzüge von Koopera­
tion immer wieder thematisiert werden. Ich bin überzeugt, dass wir
viele dieser Faktoren bereits haben, wir müssen sie nur stärker her­
vorheben.
Christian Keysers, 1973 in Belgien geboren, studierte Psychologie und
Biologie in Deutschland und den USA. Als Postdoktorand kam er 2000
nach Parma, wo er bei Giacomo Rizzolatti Untersuchungen an Spiegel­
neuronen durchführte. Seit 2004 forscht und lehrt er in Groningen, wo er
auch mit seiner Frau Valeria Gazzola das Social Brain Lab gründete, das
seit 2010 in Amsterdam angesiedelt ist. 2012 erschien sein Buch „Das
empathische Gehirn“, in dem er die Fähigkeit des Einfühlungsvermögens
thematisiert, worauf unser soziales Miteinander basiert. Sein Buch wurde
2012 mit dem Independent Publishers Book Award als bestes Wissen-
schaftsbuch ausgezeichnet.
28SPENDENGUIDE 2018/19 WIRTSCHAFT HILFT!
WENN DIE HERAUSFORDERUNG
ZUR NORMALITÄT WIRD
G
etrieben von der Leidenschaft, Dinge zu verändern, Miss­
stände zu thematisieren und Projekte zu realisieren, leisten
NGO-Teams tagtäglich Übermenschliches. Gutes zu tun,
scheint dabei zunächst ganz einfach: Wer auf der Straße lebt, be­
nötigt eine Unterkunft, wer krank ist, die richtige Pflege. Doch wo
mehrere Menschen helfen wollen, braucht es vor allem eines: Orga­
nisationen. „Wenn Naturkatastrophen passieren, die für Hilfsorgani­
sationen eine große logistische Herausforderung darstellen, ist
CARE durch mehrere weltweite Logistikzentren in der Lage, rasch
und überall Nothilfe zu leisten“, erzählt Andrea Barschdorf-Hager
von CARE Österreich. Die vor mehr als 70 Jahren gegründete NGO
arbeitet mittlerweile in 93 Ländern weltweit. „Wir haben in den Ein­
satzländern Büros vor Ort“, so Barschdorf-Hager. Hilfsgüter wer­
den, sofern das möglich ist, lokal eingekauft. Es sind auch über­
wiegend lokale Mitarbeiter, die die Hilfe vor Ort koordinieren.
Einsatz unter Lebensgefahr
„Da unsere Hilfe von der Entwicklungszusammenarbeit bis zur welt­
weiten Katastrophenhilfe reicht, haben die CARE-Mitarbeiter hoch­
spezialisierte Tätigkeiten und Ausbildungen“, sagt Barschdorf-­
Hager. 2017 hat die Hilfe von CARE rund 63 Millionen Menschen
erreicht. Für den österreichischen Standort liegen die geografischen
Schwerpunkte in Afrika, Asien, dem Nahen Osten und Ost/Südeuro­
pa. Gerade in den Konfliktgebieten fordert die Arbeit der Helfer viel
Engagement, Motivation und eine große Portion Mut. „In diesen Ge­
bieten ist unser Einsatz oft nur unter sehr schwierigen Umständen
möglich“, erzählt die Geschäftsführerin. „Internationale Hilfsorganisa­
tionen wie CARE bewegen sich hier in einem Spagat, den es ständig
abzuwägen gilt: einerseits Hilfe für die betroffene Bevölkerung zu
leisten und andererseits die Sicherheit der eigenen Mitarbeiter zu
gewährleisten.“ Vor allem in Ländern wie Syrien, dem Südsudan und
der Zentralafrikanischen Republik sind die humanitären Helfer stär­
ker gefährdet, ihre Arbeit mit dem eigenen Leben zu bezahlen.
ARBEITEN FÜR NGOS
©HDCF_FotoproduktionAndreasPokorny,DieterKulmer
DANIELA UNTERHOLZNER,
GESCHÄFTSFÜHRERIN NEUNERHAUS:
„Tagtäglich stellen sich bei uns viele obdach- und
wohnungslose Menschen an, um medizinisch ver-
sorgt zu werden – darunter immer mehr Kinder.“
Sie packen da an, wo rasche Hilfe gebraucht wird, setzen sich für Menschenrechte ein,
leisten Entwicklungshilfe – NGOs greifen Probleme überall da auf, wo sich kein anderer
drum kümmern will oder kann.
Andrea Barschdorf-Hager von
CARE Österreich bei einem
­Einsatz vor Ort.
29 SPENDENGUIDE 2018/19WIRTSCHAFT HILFT!
Hilfe für obdachlose Menschen
Um Menschen, die durchs soziale Raster fallen, kümmert sich das
Neunerhaus Wien. 1999 mit dem Ziel gegründet, den Betroffenen
Hilfe zur Selbsthilfe zu ermöglichen, um ihre Lebenssituation nach­
haltig zu verbessern, betreut die Organisation mittlerweile drei
Wohnhäuser sowie 170 Wohnungen, verstreut in ganz Wien. „Bei
den Wohnungen ist es uns wichtig, dass das nachbarschaftliche
Umfeld nicht weiß, welcher soziale Hintergrund den jeweiligen Be­
wohner begleitet, damit der Weg zurück nicht durch Stigmatisierung
erschwert wird“, erzählt Geschäftsführerin Daniela Unterholzner. Des­
halb tragen die Wohnungen auch kein „Neunerhaus“-Zeichen. „Im
Schnitt erhalten die Betroffenen ein bis zwei Jahre Unterstützung durch
uns, klären mithilfe unserer Sozialarbeiterinnen ihre familiären oder ar­
beitsbedingten Verhältnisse, die sie zur Wohnungslosigkeit geführt
haben. Danach unterstützen wir sie bei der Antragstellung für eine
Gemeindewohnung oder der Suche nach einer anderen Wohnung.“
Weggeschickt wird hier niemand
Bereits 2006 hat das Neunerhaus erkannt, dass Obdachlosigkeit
und Krankheit in einer sehr engen Wechselbeziehung zueinander
stehen. Seither arbeiten auch Ärzte für das Neunerhaus, das Ge­
sundheitszentrum in Wien-Margareten wurde 2017 vergrößert.
„Tagtäglich stellen sich bei uns viele obdach- und wohnungslose
Menschen an, um medizinisch versorgt zu werden – Männer, Frauen,
und ­immer mehr Kinder“, so Unterholzner. Weggeschickt wird hier
­niemand! „Vielen von ihnen sieht man ihre prekäre Lage nicht an“,
erzählt Unterholzner. „Es fällt oft schwer, sich einzugestehen, dass
man Hilfe braucht.“ Deshalb gibt es neben drei Räumen für All­
gemeinmediziner, vier Behandlungsstühle für Zahnärzte und einer
Tierarztpraxis auch Räume für Sozialarbeit. Neben fachspezifi­
schem Wissen spielen Teamfähigkeit, Geduld und Einfühlungs­
vermögen dabei eine große Rolle: „Bei uns arbeiten deshalb nur
professionelle Helfer und Spezialisten. Insgesamt ist es für uns
aber vor allem wichtig, dass unsere Mitarbeiter nicht nur den Hilfe­
suchenden auf Augenhöhe begegnen, sondern die Patienten auch
ganzheitlich betreuen“, so Unterholzner. Motto des Neunerhauses
ist schließlich: „Du bist wichtig.“ Und so wird auch individuell auf
den Menschen eingegangen.
Für ein menschenwürdiges Dasein
Wert auf die Selbstbestimmung ihrer Bewohner, damit sie ihren Ta­
gesablauf individuell gestalten können, legt auch das Haus der
Barmherzigkeit. Die gemeinnützige Organisation bietet schwer pfle­
gebedürftigen Menschen Langzeitbetreuung mit Lebensqualität.
„Unser Ziel ist es, einerseits hochqualitative Pflege und Betreuung zu
bieten und andererseits größtmögliche individuelle Lebensqualität
und die Selbstständigkeit unserer Bewohner zu fördern“, sagt Maria
Hämmerle vom Haus der Barmherzigkeit. „,So viel Normalität und
Individualität wie möglich, so viel Pflege wie notwendig‘, lautet daher
auch unser Grundsatz.“
Das wird aber zusehends schwieriger: Aufgrund der demografi­
schen Entwicklung wächst die Zahl der pflegebedürftigen Menschen
kontinuierlich, während es europaweit zu Engpässen am Arbeits­
markt kommt. Dazu kommt, dass die Attraktivität der Pflegeberufe in
den letzten Jahren deutlich gesunken ist. Eine der großen Herausfor­
derungen für die Zukunft wird daher – in der gesamten Branche –
sein, qualifiziertes Personal zu gewinnen und neue Mitarbeiter lang­
fristig zu binden, ebenso ältere Mitarbeiter länger im Beruf zu halten.
Die Pflege älterer, chronisch kranker und schwerstbehinderter Men­
schen bringt die Pflegepersonen an ihre körperlichen und mentalen
Grenzen. „Resilienzfördernde Faktoren im Arbeitsumfeld helfen un­
seren Mitarbeitern, die Herausforderungen des Pflegealltags zu
meistern“, betont Marie Cris Gambal aus der Pflegedirektion. „Um
sie in ihrer oftmals belastenden Arbeitssituation bestmöglich zu un­
terstützen, bietet unser Haus daher diverse gesundheitsfördernde
Maßnahmen für die Mitarbeiter aller Gesundheitsberufe an.“
„So viel Normalität und
­Individualität wie möglich, so
viel Pflege wie notwendig“,
lautet der Grundsatz im
Haus der Barmherzigkeit.
30SPENDENGUIDE 2018/19 WIRTSCHAFT HILFT!
KLEINER EINSATZ –
GROSSE WIRKUNG
SPENDENTIPPS
Verantwortung übernehmen und soziales Engagement
zeigen – das ist die Basis für ein gutes Leben für alle.
Spenden helfen dabei. Es gibt eine Vielzahl an
Möglichkeiten, Gutes zu tun. Unsere Spendentipps:
©FVA/Bozovic
Geldspenden
Ganz einfach und unkompliziert unterstützen Sie
eine Organisation mit einem finanziellen Betrag Ihrer
Wahl. Ihre Spende kann zielgerichtet und effizient
für wichtige Hilfsprojekte eingesetzt werden. Einige
NGOs bieten auch Einzel- oder Projektpatenschaf­
ten mit einem konkretem Spendenzweck an.
Sachspenden
Für viele soziale Organisationen sind Sachspenden
wie Gebrauchtkleidung eine essenzielle Ergänzung
ihrer finanziellen Einnahmequellen. Sachspenden be­
deuten aber auch Administrations­aufwand und Kos­
ten für Lagerung oder Transport. Oft können Geld­
mittel rascher, flexibler und effizienter eingesetzt
werden als Sachspenden. Es empfiehlt sich, vorweg
mit der NGO möglichen Bedarf abzustimmen.
Ehrenamtlich Zeit spenden
Neben Geld- und Sachspenden kann man auch
­etwas anderes sehr Wertvolles spenden: Zeit – im
Altersheim, in Hospizen oder Flüchtlingsunterkünf­
ten. Viele Organisationen bieten die Möglichkeit an,
durch gemeinnützige Mitarbeit an Ort und Stelle mit
anzupacken.
Blut spenden
Alle 80 Sekunden wird in Österreich eine Blutkon­
serve gebraucht. Grund genug, sich zehn Minuten
unter medizinischer Aufsicht hinzulegen, Blut zu
spenden und Leben zu retten.
Crowdfunding
Über Netzplattformen können Spenden für ein be­
stimmtes Projekt oder eine Organisation gesammelt
werden. Vorteil: Die Spender werden direkt in den
Prozess des Spendensammelns miteinbezogen.
Testamentsspende
Hier kann man testamentarisch festlegen, was nach
dem Tod mit dem Vermögen passieren soll. Neben
Verwandten und Freunden kann man auch gemein­
nützige Organisationen bedenken.
Know-how-Spende/Pro-bono-Dienstleistung
Know-how ist kostbar – auch für gemeinnützige
­Organisationen. Deshalb lässt sich Wissen in Form
von kostenloser Dienstleistung auch wunderbar
spenden. Teilen Sie Ihr Wissen!
Corporate Volunteering
Unternehmen unterstützen ihre Mitarbeiter, sich frei­
willig ehrenamtlich für gesellschaftliche Belange zu
engagieren. Gemeinsam mit der NGO wird der Um­
fang vereinbart, damit aus „gut gemeint“ auch „gut
gemacht“ wird.
Spendenlotterie
Durch den Kauf von Losen wird die Finanzierung
nachhaltiger Hilfsprojekte unterstützt. Als Danke­
schön gibt es attraktive Gewinne.
Michaela Wirth,
Fundraising Verband Austria
31 SPENDENGUIDE 2018/19WIRTSCHAFT HILFT!
TRANSPARENZ
UND VERTRAUEN
©schulterwurf/PhilippHorak,KWT
Die Verleihung des Spendengütesiegels erfolgt erst nach
einer strengen und umfangreichen Überprüfung durch
­einen unabhängigen Steuerberater oder Wirtschafts­
prüfer. Alle zertifizierten Spendenorganisationen müs­
sen sich auch einmal jährlich von einem unabhängigen
Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer kontrollieren lassen.
Das Österreichische Spendengütesiegel kann damit
sicher­stellen, dass Spendengelder zweckbestimmt und
wirtschaftlich eingesetzt werden.
Rund 155 Prüfer bieten österreichweit Spendengütesiegelprü­
fungen an. Die Gütesiegel-Organisationen verpflichten sich freiwil­
lig, die umfassenden Kriterien des Spendengütesiegels zu erfüllen
und ­damit höchsten Qualitätsansprüchen gerecht zu werden.
Das Österreichische Spendengütesiegel:
Das sichere Zeichen für Spenden mit Sinn
Das Spendengütesiegel ist eine individuelle Qualitätsauszeich­
nung. Durch die individuelle Registriernummer kann die Gültigkeit
des ­Gütesiegels für jede Organisation einzeln überprüft werden.
Das Siegel ist eines der wichtigsten Spendenmotive der Österrei­
cher. Rund 30 Prozent geben an, vorwiegend an Organisationen
mit Spendengütesiegel zu spenden.
Das Spendengütesiegel ist einzigartig in Österreich
Derzeit führen bereits über 260 Non-Profit-Organisationen das
Spendengütesiegel. Das Spendengütesiegel wurde im Jahr 2001
auf Initiative von führenden Dachverbänden von Non-Profit-Orga­
nisationen in Kooperation mit der Kammer der Steuerberater und
Wirtschaftsprüfer eingeführt. Seit der Einführung hat sich die Zahl
der Organisationen damit mehr als verfünffacht.
Das Spendenaufkommen der Organisationen, die bereits das
Spendengütesiegel tragen, beträgt mittlerweile über 80 Prozent
des öster­reichischen Spendenvolumens.
Das Spendengütesiegel genießt großes Ansehen, sowohl in der
­Bevölkerung als auch bei Behörden, den Medien und den Spen­
denorganisationen selbst.
News und Aktuelles finden Sie auf @spendenguetesiegel
Alle Organisationen, die berechtigt sind, das OSGS zu führen, sind
auf www.osgs.at aufgelistet. Spendenorganisationen verwenden
das Siegel auch am Zahlschein und auch auf ihrer jeweiligen
Homepage.
Das Österreichische Spendengütesiegel ist
das einzige Gütesiegel für spendensammelnde
Organisationen in Österreich. Es belegt, dass eine
Spendenorganisation mit den ihr anvertrauten
Geldern sorgfältig und verantwortungsvoll umgeht.
GÜTESIEGEL
Prominente Unterstützer: Moderatorin Johanna Setzer und
­Schauspieler Thomas Mraz setzen sich für das Spendengütesiegel ein.
32SPENDENGUIDE 2018/19 WIRTSCHAFT HILFT!
STEUERN
SPENDEN SIND ABSETZBAR
An welche Einrichtungen kann steuerwirksam gespendet werden?
Steuerlich absetzbar sind Spenden an Vereine und Einrichtungen,
die entweder ausdrücklich im Einkommensteuergesetz genannt
werden oder die zum Zeitpunkt der Spende in der Liste der begüns­
tigten Spendenempfänger auf der Website des BMF (www.bmf.
gv.at) genannt sind.
Gesetzlich ausdrücklich aufgezählte spendenbegünstigte Einrich­
tungen sind beispielsweise Forschungs- und Wissenschaftsein­
richtungen (Universitäten, Museen, Bundesdenkmalamt etc.). Dies
gilt sowohl für österreichische als auch für vergleichbare Einrich­
tungen mit Sitz in der europäischen Union oder in Staaten, mit de­
nen eine umfassende Amtshilfe besteht. Ebenso zählen freiwillige
Feuerwehren und Landesfeuerwehrverbände zu den gesetzlich
ausdrücklich genannten spendenbegünstigten Einrichtungen. Die
in der Liste der begünstigten Spendenempfänger genannten Ein­
richtungen gehen bestimmten Tätigkeiten nach, wie z. B. der Ent­
wicklungs- und Katastrophenhilfe. Dazu kommen Umwelt-, Natur-
und Artenschutzorganisationen, behördlich genehmigte Tierheime
©Fotolia/contrastwerkstatt,CroweSOT,Mag.PaulSzimak
Spenden gelten steuerlich als freiwillige Zuwendungen. Unter gewissen Voraussetzungen können Sie diese
dennoch im Rahmen Ihres Unternehmens steuerlich geltend machen bzw. als steuerlich begünstigte
Einrichtung diese empfangen. Hier finden Sie alle wichtigen Informationen dazu.
Spenden sparen Steuern. Unternehmer können mit
Spenden Steuern sparen oder den Steuervorteil als höhere
Spende an die Organisation weitergeben.
33 SPENDENGUIDE 2018/19WIRTSCHAFT HILFT!
und mildtätige Einrichtungen als begünstigte Spendenempfänger.
Die Eintragung des Spendenempfängers in die Liste der Begünstig­
ten setzt aber die Erfüllung von gewissen Bedingungen voraus.
Durch das Gemeinnützigkeitsgesetz 2015 sind seit dem 1.1. 2016
auch Zuwendungen aus dem Betriebsvermögen zur ertragsbrin­
genden Vermögensausstattung an privatrechtliche Stiftungen oder
an damit vergleichbare Vermögensmassen, welche gemeinnützige,
mildtätige oder kirchliche Zwecke verfolgen, unter bestimmten Vo­
raussetzungen abzugsfähig. Die wesentliche Voraussetzung hier­
bei ist unter anderem, dass die Stiftung aufgrund ihrer Rechts­
grundlage verpflichtet ist, die Erträge aus der Verwaltung der
zugewendeten Erträge ausschließlich für die in ihrer Rechtsgrund­
lage angeführten begünstigten Zwecke zu verwenden. Ebenso
muss zum Zeitpunkt der Zuwendung die Stiftung als begünstige
Einrichtung aus der Liste des BMF hervorgehen. Die Abzugsfähig­
keit der getätigten Zuwendung bei dem/r UnternehmerIn ist ab der
erstmaligen Zuwendung mit 500.000,– Euro für einen fünfjährigen
Zeitraum begrenzt und kann maximal zehn Prozent des Gewinns
vor Berücksichtigung eines Gewinnfreibetrages betragen. Insoweit
die Spende nicht als Betriebsausgabe bei dem/r UnternehmerIn
angesetzt werden kann, ist die Berücksichtigung als Sonderaus­
gabe möglich.
Was ist für UnternehmerInnen tatsächlich absetzbar?
Um die Spende steuerlich als Betriebsausgabe geltend machen zu
können, ist ein Nachweis über die getätigte Spende zu erbringen
(so z. B. Einzahlungsbelege, Kontoauszüge, Bestätigung des Spen­
denempfängers bei Barzahlung).
Auch bei einer Sachzuwendung aus dem Betriebsvermögen sollte
der/die UnternehmerIn vom Spendenempfänger eine Bestätigung
über die genaue Bezeichnung der Sachzuwendung, den Zeitpunkt
der Zuwendung und den Verwendungszweck der Sachspende
verlangen. Die Beschreibung der Sachzuwendung muss gewähr­
leisten, dass der gespendete Gegenstand eindeutig identifizierbar
ist. Bloße Sammelbezeichnungen (z. B. Speisen, Getränke, Lebens­
mittel) sind nicht ausreichend.
Sachspenden sind für Zwecke des Spendenabzugs mit dem ge­
meinen Wert des geschenkten Wirtschaftsgutes zu bewerten. Der
gemeine Wert eines Gegenstandes wird durch den Preis bestimmt,
der im gewöhnlichen Geschäftsverkehr bei einer Veräußerung die­
ses Gegenstandes zu erzielen wäre. Der Restbuchwert ist nicht
zusätzlich als Betriebsausgabe und der Teilwert nicht als Betriebs­
einnahme anzusetzen.
Auch die unentgeltliche Nutzungsmöglichkeit aus dem Betriebsver­
mögen (z. B. ein Fahrzeug wird einer spendenbegünstigten Organi­
sation unentgeltlich überlassen) oder die unentgeltliche Arbeitsleis­
tung eines Dienstnehmers an eine spendenbegünstigte Organisation
könnte als Sachspende steuerlich geltend gemacht werden. Der
damit verbundene Aufwand ist steuerlich abzugsfähig.
Spenden als Betriebsausgaben sind wie gewohnt im Rahmen der
Gewinnermittlung im unternehmerischen Rechnungswesen anzu­
setzen und in den Steuererklärungen bei den entsprechenden Kenn­
zahlen anzuführen. Die Geltendmachung der Spenden als Betriebs­
ausgaben ist aber mit insgesamt zehn Prozent des Gewinns vor
Berücksichtigung eines Gewinnfreibetrages begrenzt.
Erwirtschaften UnternehmerInnen negative Einkünfte aus ihrer unter­
nehmerischen Tätigkeiten, aber weitere sonstige positive Einkünfte,
kann die Spende nicht als Betriebsausgabe sondern als Sonderaus­
gabe angesetzt und somit steuerlich noch genutzt werden.
Welche Voraussetzungen müssen erfüllt werden, um in die
Liste der spendenbegünstigten Einrichtungen aufgenommen
zu werden?
Die Einrichtung muss zum Beispiel seit mindestens drei Jahren un­
unterbrochen im Wesentlichen begünstigte Zwecke verfolgen. In
der schriftlichen Rechtsgrundlage (Satzung, Statut, Gesellschafts­
vertrag etc.) muss die ausschließliche Verfolgung gemeinnütziger
Zwecke verankert sein. Ebenfalls dürfen die im Zusammenhang mit
der Verwendung der Spenden stehenden Verwaltungskosten zehn
Prozent nicht übersteigen.
Ab 2017 müssen die Einrichtungen Maßnahmen zur Erfüllung der
Datenübermittlungsverpflichtung der Spender durchführen. Diese
Kriterien müssen erfüllt werden, um einerseits sicherzustellen, dass
Ihre Spende richtig ankommt, andererseits, um Missbrauch zu ver­
meiden. Daher muss die Einhaltung der oben genannten Kriterien
jährlich durch einen Wirtschaftsprüfer geprüft werden. Solange die
gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt werden, bleibt die Einrichtung
auf der Liste. Werden diese nicht mehr erfüllt, erkennt das Finanzamt
die vormals gewährte Spendenbegünstigung wieder ab. Falls Sie vor
einer etwaigen Streichung von der Liste gespendet haben, bleibt
diese Spende jedoch selbstverständlich steuerlich absetzbar.
Die Standorte der Crowe-SOT-Gruppe in Eisenstadt und Wien
haben sich neben der klassischen Tätigkeit in der Wirtschafts-
prüfung und der Steuer- und betriebswirtschaftlichen
Beratung seit mehr als zehn Jahren schrittweise auf die
Prüfung und Beratung von Non-Profit-Organisationen
spezialisiert. Für Rückfragen stehen Ihnen unsere Experten
jederzeit gerne zur Verfügung. www.crowesot.at
Eisenstadt
Crowe SOT GmbH
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Mag. Gerhard Draskovits
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Wien
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1010 Wien, Schottengasse 10
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E-Mail: wien@crowe-sot.at
Mag.a
Martina Heidinger,
Gabriele Sprinzl
(Bild unten)
STEUERN
34SPENDENGUIDE 2018/19 WIRTSCHAFT HILFT!
Bildung
Entwicklungszusam
m
enarbeit
Gesundheit
Pflege
Katastrophenhilfe
Kinder
MenschenSoziales
Tier-
Um
weltschutz
W
issenschaft
Forschung
Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs ➤ Seite 36
Ärzte ohne Grenzen (Österreich) ➤ Seite 38
Big Brothers Big Sisters Österreich ➤ Seite 40
CARE Österreich ➤ Seite 41
Caritas Österreich ➤ Seite 42
CS Caritas Socialis Privatstiftung ➤ Seite 44
die möwe - Kinderschutzzentren ➤ Seite 45
Fulbright Austria ➤ Seite 46
FWF – Der Wissenschaftsfonds ➤ Seite 48
Gesellschaft für MukoPolySaccharidosen und ähnliche Erkrankungen ➤ Seite 49
Haus der Barmherzigkeit ➤ Seite 50
Hilfe im eigenen Land ➤ Seite 54
Humana People to People ➤ Seite 52
Jugend eine Welt – Don Bosco Aktion Österreich ➤ Seite 55
Kinderhilfswerk ➤ Seite 56
Kinderhospiz Netz ➤ Seite 58
Kindernothilfe Österreich ➤ Seite 59
KURIER Aid Austria | Verein für nationale und internationale Hilfsaktionen ➤ Seite 60
Licht für die Welt ➤ Seite 61
Lungenkinder Forschungsverein ➤ Seite 62
MALTESER Hospitaldienst Austria ➤ Seite 63
MOKI – Mobile Kinderhilfe ➤ Seite 64
MUMOK – Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien ➤ Seite 65
neunerhaus – Hilfe für obdachlose Menschen ➤ Seite 66
Obdach Wien gemeinnützige GmbH ➤ Seite 67
Österreichisches Rotes Kreuz – Generalsekretariat ➤ Seite 68
RAINBOWS ➤ Seite 70
Respect.net ➤ Seite 71
Ronald McDonald Kinderhilfe ➤ Seite 72
St. Anna Kinderkrebsforschung ➤ Seite 74
St. Anna Kinderspital ➤ Seite 73
St. Elisabeth-Stiftung der Erzdiözese Wien ➤ Seite 76
Sterntalerhof ➤ Seite 77
Stiftung Kindertraum ➤ Seite 78
Tiroler Soziale Dienste GmbH ➤ Seite 80
Umweltdachverband ➤ Seite 79
Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser (AÖF) ➤ Seite 82
Verein e.motion Lichtblickhof ➤ Seite 83
Verein Geben für Leben – Leukämiehilfe Österreich ➤ Seite 84
Verein Ute Bock ➤ Seite 85
Volkshilfe Solidarität ➤ Seite 86
Wiener Tierschutzverein ➤ Seite 87
NGOS VON A–Z IM
KOMPAKTEN ÜBERBLICK
Spendenthemen im Register ­
farblich gekennzeichnet
SPENDEN
GUIDEFÜR UNTERNEHMEN
NON-PROFIT-
ORGANISATIONEN
IM PORTRÄT
©ThomasWozak,iStockphoto,Fotolia/DorSteffen,Pixabay/giesje,ÖsterreichischesRotesKreuz(ÖRK)/GiovanniCastell.TirolerSozialeDiensteGmbH
36 WIRTSCHAFT HILFT!SPENDENGUIDE 2018/19
Ein ganz besonderes Projekt konnte der Samariterbund erst kürzlich
umsetzen: Die Samariter-Wunschfahrt, bei der schwerkranken Menschen
ein sehnlicher Wunsch erfüllt wird.
Einmal noch bei einem Familientreffen dabei sein, noch einmal den
­Großglockner sehen oder am Dorfplatz unterm Kastanienbaum sitzen.
Mit einem speziell ausgestatteten Rettungswagen fährt der Samariterbund
die Menschen zu ihrem Wunschort. Speziell ausgebildete SamariterInnen
sorgen für die medizinische Betreuung. Für den schwerkranken Menschen
und eine Begleitperson ist die Ausfahrt völlig kostenlos.
Die Samariter-Wunschfahrt erfüllt letzte Wünsche und wird ausschließlich
durch Spenden finanziert.
Wer kann die Samariter-Wunschfahrt in Anspruch nehmen? Schwerkranke
Menschen jeden Alters, die noch einen Ort ihrer Sehnsucht in Österreich
mit dem speziell ausgestatteten Rettungswagen besuchen wollen. Unsere
­MitarbeiterInnen besprechen mit dem Fahrgast und seiner Vertrauensperson
die Wünsche und deren Umsetzung. Unter zusätzlicher Einbeziehung der be-
handelnden FachärztInnen, des Pflegepersonals und der Angehörigen werden
die medizinischen Erfordernisse abgeklärt und die Vorbereitungen für die
Wunschfahrt getroffen.
Gemeinsam Verantwortung übernehmen!
Seit mehr als 90 Jahren ist der Samariter-
bund für Menschen im Einsatz, die Hilfe
benötigen – im In- und Ausland. Gerade
gegenüber den Schwächsten in unserer
Gesellschaft haben wir ein großes Maß an
Verantwortung! Menschen, die es im
Leben nicht gut getroffen haben, sind auf
unsere Unterstützung angewiesen. Doch
die Anforderungen an Hilfsorganisationen
werden von Jahr zu Jahr größer, auch der
finanzielle Druck wird stärker. Ohne
Partner und Förderer sind all die wichti-
gen Leistungen nicht mehr möglich.
LETZTE WÜNSCHE
WERDEN WAHR
©Arbeiter-Samariter-BundÖsterreichs
37WIRTSCHAFT HILFT! SPENDENGUIDE 2018/19
Erfüllen Sie Menschen wie Wilma einen
letzten großen Wunsch. Der Samariter-
bund ist die einzige Organisation in
Österreich, die Wunschfahrten für
schwerkranke Menschen durchführt.
Bitte unterstützen Sie dieses Projekt.
Danke!
So konnte der Samariterbund beispielsweise Frau Wilma ihren größten
Wunsch erfüllen – eine Kutschenfahrt im Burgenland. Vor 60 Jahren begann
dort ihre große Liebe. Sie lernte ihren späteren Ehemann auf einem Pferdehof
in Apetlon kennen. Eine wunderschöne Lebensbeziehung ist daraus gewor-
den. Mit der Samariter-Wunschfahrt war es der schwer kranken Frau mög-
lich, den Ort ihrer Jugend noch einmal zu besuchen und Erinnerungen wach
­werden zu lassen.
Spendenkonto:
Bank: Bank Austria
BIC: BKAUATWW
IBAN: AT04 1200 0513 8891 4144
Kennwort: Wirtschaft hilft!
Kontaktieren Sie uns:
Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs
Hollergasse 2–6, 1150 Wien, Tel.: +43 (0)1 89 145 144
Silvia Witek, E-Mail: silvia.witek@samariterbund.net
Web: www.samariterbund.net
MA haupt-/ehrenamtlich: 1.993/6.965
Haupteinsatzländer: Österreich
Spendenabsetzbarkeits-Nr.: SO 1222
Spendengütesiegel: ja
38 WIRTSCHAFT HILFT!SPENDENGUIDE 2018/19
Ärzte ohne Grenzen hilft dort, wo die medizinische Versorgung zusammenge-
brochen ist. In Konflikt- und Krisengebieten, nach Naturkatastrophen oder
bei Epidemien sind unsere Teams oft als Erste vor Ort, um medizinische
­Nothilfe zu leisten.
Denn ganz gleich, ob ein Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik
Kongo einen sofortigen Einsatz erfordert oder mobile Kliniken im Südsudan
die fehlende medizinische Versorgung ausgleichen: Unser Ziel ist es, Men-
schen in Not rasch zu helfen. Jede Stunde zählt.
So wie jedes Menschenleben.
UNPARTEIISCH. UNABHÄNGIG. UNBÜROKRATISCH.
Vor allem in Konfliktgebieten sind Unparteilichkeit, Unabhängigkeit und
­Neutralität wichtige Voraussetzungen. Um diese Prinzipien und somit unsere
Hilfseinsätze gewährleisten zu können, sind private Spenden unsere wich-
tigste Einnahmequelle. Doch auch für Forschung und für neue Hilfsansätze
benötigen wir Unterstützung.
INNOVATIONEN RETTEN LEBEN
Innovatives Arbeiten ist für uns wesentlich. Wir arbeiten stetig an neuen
­Lösungen, die unsere weltweiten Projekte verbessern. Zum Beispiel mangelt
es in Konfliktgebieten oft an der Versorgung chronisch kranker Menschen.
Die zwölfjährige Nyanjima hat Typ-1-Diabetes und braucht täglich Insulin,
um zu überleben. Eine Schwierigkeit im Südsudan, denn Insulin muss
­gekühlt gelagert werden.
„Mit Ärzte ohne Grenzen an vorderster
Front tätig zu sein und die Hilfe für
Menschen in Not unablässig zu verbes-
sern, ist mir ein Anliegen. Als Herausfor-
derungen für die Zukunft sehe ich, den
Zugang zu Menschen in Krisengebieten
zu verbessern und mehr humanitäres
Engagement auf politischer Ebene
einzufordern.“
Margaretha Maleh, Präsidentin
Ärzte ohne Grenzen Österreich
MEDIZINISCHE NOTHILFE
©NicholeSobecki
39WIRTSCHAFT HILFT! SPENDENGUIDE 2018/19
In Agok, im Südsudan, hat Ärzte ohne Grenzen daher ein innovatives Insulin-
Programm für die Diabetes-Behandlung zu Hause eingeführt. Zuerst testete
Ärzte ohne Grenzen im Labor die Hitzestabilität von fünf verschiedenen
­Insulin-Präparaten. Das Ergebnis: Bestimmte Präparate überstehen 4 Wochen
auch in heißen Regionen. Patienten und Patientinnen erhalten nun einen Vor-
rat an Insulin für diese Zeitspanne, den sie zur Kühlung in Tontöpfen ­lagern.
Den Betroffenen bleiben damit die weiten, gefährlichen Wege zum Spital er-
spart.
SO WIRKEN SIE MIT
In Ihrem Unternehmen werden täglich Entscheidungen getroffen – manche
davon können Leben retten. Sei es mit einer Spende, einer Kooperation oder
Mitarbeiteraktionen – Sie können auf vielfältige Weise die Einsätze von
Ärzte ohne Grenzen unterstützen.
SPENDENBEISPIELE
» 509,– Euro sichern drei Monate lang Medikamente für 1.000 Vertriebene
» 1.365,– Euro kostet ein mobiler 5.000-Liter-Trinkwassertank
» 5.360,– Euro sichern die medizinische Versorgung von 150 Notfallpatienten
und -patientinnen
Spendenkonto:
Bank: Erste Bank
BIC: GIBAATWW
IBAN: AT43 2011 1289 2684 7600
Kennwort: Wirtschaft hilft!
Kontaktieren Sie uns:
Ärzte ohne Grenzen (Österreich)
Taborstraße 10, 1020 Wien, Tel.: +43 (0)1 409 72 76-105
Mag. Astrid Glatz, E-Mail: firmenspende@aerzte-ohne-grenzen.at
Web: www.aerzte-ohne-grenzen.at
©ARISMESSINIS/Matternet,VincenzoLivieri,DieterTelemans
MA hauptamtlich: Büro: Österreich 74,
International 3.724; Einsatzmitarbei­
terInnen: 41.508
MA ehrenamtlich: Österreich 28
Haupteinsatzländer: weltweit
Spendenabsetzbarkeits-Nr.: SO 1205
Spendengütesiegel: ja
Für die weltweiten Hilfseinsätze ist Ärzte
ohne Grenzen auf verlässliche Partner und
Partnerinnen angewiesen. Unterstützen
Sie unsere Einsätze nach Katastrophen,
bei Epidemien und in Krisengebieten!
40 WIRTSCHAFT HILFT!SPENDENGUIDE 2018/19
Das 1:1-Mentoring-Programm von Big Brothers Big Sisters Österreich fördert
Gesundheit, Bildung und Integration quer über alle Lebensrealitäten. Der
unabhängige und gemeinnützige Verein verbindet seit 2012 junge Menschen
mit erwachsenen ehrenamtlichen MentorInnen.
Mentoring ist eine Investition in die Zukunft! Durch die 1:1-Aufmerksam-
keit wird das Selbstvertrauen von jungen Menschen gestärkt und deren sozi-
ale Kompetenz gefördert. Die Kinder und Jugendlichen lernen, Verantwor-
tung für sich und ihr Umfeld zu übernehmen. Sie werden bei der Entfaltung
ihrer individuellen Potenziale und der Erreichung ihrer Bildungsziele durch
ihre/n MentorIn unterstützt.
HELFEN SIE ALS UNTERNEHMEN
Sie können Tandems mittels einmaliger Spende aktiv fördern. Jeder Beitrag
hilft! Nutzen Sie auch konkrete Förderpakete mit Patenschaften für 1 Jahr:
„Big One“ mit 100 €/Monat für 1 Tandem, „Big Five“ mit 500 €/Monat für
5 Tandems, „Big Ten“ mit 1.000 €/Monat für 10 Tandems.
„Mein Sohn fühlt sich ungehört und hat
kaum Freunde. Deshalb wäre ein Mentor
wichtig.“ – Mutter
Über 500 Kinder warten auf eine/n
MentorIn. Ihre Spende ermöglicht die
sorgfältige Zusammenstellung und
Begleitung von Tandems durch unser
ExpertInnen-Team.
ÄNDERN WIR
GEMEINSAM EIN LEBEN.
Mentoring für Kinder und Jugendliche Freundschaft fürs Leben
RZ_BBBS_18_004_InseratSpendenGuide_0108.indd 1 01.08.18 10:59
MENTORING MACHT STARK
FÜR DIE ZUKUNFT!
©BigBrothersBigSistersÖsterreich-MentoringfürKinderundJugendliche
MA haupt-/ehrenamtlich: 6/150
Haupteinsatzländer: Österreich
Spendenabsetzbarkeits-Nr.: SO 2473
Spendengütesiegel: ja
Spendenkonto:
Bank: Erste Bank
BIC: GIBAATWWXXX
IBAN: AT47 2011 1825 4787 6101
Kennwort: Wirtschaft hilft!
Kontaktieren Sie uns:
Big Brothers Big Sisters Österreich – Mentoring für Kinder und Jugendliche
Praterstraße 60/2/17, 1020 Wien, Tel.: +43 (0)1 96 20 310
Mag. Sarah Straub, E-Mail: mentoring@bigbrothers-bigsisters.at
Web: www.bigbrothers-bigsisters.at
41 SPENDENGUIDE 2018/19WIRTSCHAFT HILFT!
CARE-PAKETE MIT ZUKUNFT
Bei Katastrophen und in Krisenzeiten ist CARE durch seine Niederlassungen
auf der ganzen Welt in der Lage, rasch und effizient zu helfen.
CARE liefert Lebensmittel, Notunterkünfte und Medikamente, bietet aber
auch psychosoziale Unterstützung an. CARE bezieht die Betroffenen in die
Hilfsmaßnahmen ein und gibt ihnen so möglichst bald ein Stück Selbststän-
digkeit zurück. Nach großen Katastrophen bleibt CARE meist jahrelang in der
Region, um beim Wiederaufbau zu helfen.
WELTWEITER SCHUTZ FÜR KINDER
Immer mehr Kinder sind weltweit auf der Flucht und durch das Erlebte
­traumatisiert. Viele leiden unter den Auswirkungen von Naturkatastrophen
und Kriegen.
Ein Kind, das in den ersten fünf Lebensjahren mangelernährt ist, kann diese
Entwicklungsstörung nicht mehr aufholen und trägt sowohl körperliche als
auch geistige Beeinträchtigungen davon. Durch Katastrophen und Flucht
­versäumen viele Kinder wertvolle Zeit, um eine Schulbildung zu erhalten.
Zahlreiche CARE-Projekte geben Kindern eine Grundversorgung und darüber
hinaus all das, was sie für eine gute und nachhaltige Entwicklung brauchen.
BEISPIELE, WIE IHR UNTERNEHMEN NACHHALTIG HELFEN KANN:
Nepal: Gerade in verarmten Familien brechen die Mädchen oft die Schule ab,
weil sie verheiratet werden oder sich um Haushalt und das Einkommen küm-
mern müssen. Mädchen, die nie die Grundschule besucht haben oder diese
abgebrochen haben, erhalten in diesem CARE-Projekt die Möglichkeit, mit
einem einjährigen Aufbaukurs wieder in das Schulsystem einzusteigen und
ihre Grundschulbildung nachzuholen.
Jordanien: Sechs Millionen Kinder sind vom Krieg in Syrien betroffen. Viele
können die Schule nicht besuchen. Dank des „Geld für Bildung“-Programms
von CARE können viele von ihnen nach oft jahrelanger Unterbrechung wie-
der zur Schule gehen. In Gemeinschaftszentren von CARE werden die Kinder
auch betreut und können unbeschwert spielen, malen und basteln.
Kenia: Trotz beachtlicher Fortschritte sterben in Kenia noch immer über
5 Prozent aller Kinder vor dem 5. Lebensjahr. CARE arbeitet kontinuierlich
an einer besseren Gesundheitsversorgung von Schwangeren, Müttern und
­ihren Kindern.
MACHEN SIE MIT!
Zahlreiche Unternehmen haben zum Erfolg von CARE-Projekten beigetragen
und setzen mit ihrem Namen ein Zeichen für gesellschaftliches und soziales
Engagement. CARE bietet vielfältige Kooperations- und Sponsoringmöglich-
keiten. Helfen Sie gemeinsam mit CARE, damit Kinder in aller Welt nicht nur
Hoffnung, sondern eine echte Perspektive haben!
MA haupt-/ehrenamtlich: 44/11
Haupteinsatzländer: Afrika, Asien,
Naher Osten, (Süd-)Osteuropa
Spendenabsetzbarkeits-Nr.: SO 1254
Spendengütesiegel: ja
Spendenkonto:
Bank: BAWAG P.S.K.
BIC: BAWAATWW
IBAN: AT77 6000 0000 0123 6000
Kennwort: Wirtschaft hilft!
Kontaktieren Sie uns:
CARE Österreich
Lange Gasse 30/4, 1080 Wien, Tel.: +43 (0)1 71 50 715-51
Eva Stockhammer, E-Mail: eva.stockhammer@care.at
Web: www.care.at
CARE: Hilfe vor Ort
2017 unterstützte CARE 63 Millionen
Menschen in 93 Ländern.
Das CARE-Paket steht mittlerweile
symbolisch für rasche Hilfe, Nächsten­
liebe und Mitmenschlichkeit über die
Kontinente hinweg.
©CARE
42 WIRTSCHAFT HILFT!SPENDENGUIDE 2018/19
Wir alle können in unserem Umfeld konkrete Zeichen der Solidarität und
Nächstenliebe setzen. Unternehmen können auf vielfache Weise wirken:
durch Geld- und Sachspenden, aber natürlich auch durch wertvolle Expertise
und Pro-bono-Tätigkeiten. Ihre Unterstützung gibt Menschen in Not im In-
und Ausland neue Lebensperspektiven.
Insgesamt sind es mehr als 1.600 Orte in ganz Österreich, an denen die
­Caritas Menschen in Not hilft. Ob in den Bereichen Pflege, Menschen mit
­Behinderungen, Hospiz, in den Sozialberatungsstellen oder im Einsatz für
­Familien in Not. So haben unter anderen 2017 die 36 Sozialberatungsstellen
in ganz Österreich 65.457 Menschen beraten und unterstützt. 41 Wohnungs­
losen­einrichtungen bieten 1.793 Schlafplätze, 25 Einrichtungen österreich-
weit ­ambulante Beratung, Ausspeisung und medizinische Betreuung und
12 Mutter-Kind-Häuser 252 Wohnplätze. 310 Startwohnungen helfen woh-
nungslosen Menschen beim Neustart.
Tag für Tag stehen mehr als 16.000 angestellte Caritas-Mitarbeiterinnen
und -Mitarbeiter alten, kranken, benachteiligten und notleidenden Menschen
­sowie Menschen mit Behinderung zur Seite.
Weil Not in jedem Land ein anderes Gesicht hat, ist die Caritas in ihrer
­Auslands- und Katastrophenhilfe in das internationale Caritas-Netzwerk
„Unternehmen sind unerlässliche
Partner der Caritas im Einsatz für
Menschen in Not in Österreich und im
Ausland. Ein großer Dank für diese
Unterstützung!“
Caritas Präsident DDr. Michael Landau,
Caritas Österreich
WIRICH
GEMEINSAM HELFEN!
©ThomasWozak,CaritasÖsterreich,StefanieJ.Steindl
43WIRTSCHAFT HILFT! SPENDENGUIDE 2018/19
Caritas heißt, Not zu sehen und zu
handeln. Mit Ihrer Hilfe können wir
für jene Menschen eintreten, die
keine Stimme haben.
­eingebunden. Mehr als 160 Caritas-Organisationen stehen weltweit im Dienst
der Menschlichkeit. Von der Nothilfe bis zur langfristigen Existenzsicherung
reicht die Bandbreite der 546 Caritas-Auslandshilfeprojekte in Afrika, Asien,
Lateinamerika und den ärmsten Ländern Europas.
GEMEINSAM KÖNNEN WIR MEHR ERREICHEN
Mut ist größer als Angst, Liebe ­größer als Hass. Es ist die Nächstenliebe, die
zählt und die den Unterschied macht. Wir dürfen nicht aus den Augen verlie-
ren, was uns Menschen ausmacht: Die Fähigkeit, aufeinander zu achten, sich
zu sorgen, füreinander ­Verantwortung zu übernehmen.
Mit Ihrer Unterstützung können Caritas-Helferinnnen und -Helfer beweisen,
dass wir gemeinsam eine Menge erreichen können, Menschen in Not Hoff-
nung geben und ihre Lebenssituation konkret verbessern können. Der tagtäg-
liche Einsatz dieser Menschen wie auch das große persönliche Engage-
ment der vielen Freiwilligen lassen hoffnungsvoll in die Zukunft blicken.
Die Caritas braucht Sie und Ihre Unterstützung. Entwickeln Sie mit uns ge-
meinsam Kooperationsfelder, die genau zu Ihrem Unternehmen passen und
wirksame Hilfe für Menschen in Not ermöglichen. Aktuelle Hilfsprojekte
­finden Sie unter www.caritas.at.
Spendenkonto:
Bank: Erste Bank
BIC: GIBAATWWXXX
IBAN: AT23 2011 1000 0123 4560
Kennwort: Wirtschaft hilft!
Kontaktieren Sie uns:
Caritas Österreich
Albrechtskreithgasse 19–21, 1160 Wien, Tel.: +43 (0)664 831 74 63
DIin
Barbara Wurzer, E-Mail: barbara.wurzer@caritas-austria.at
Web: www.caritas.at
MA haupt-/ehrenamtlich: 16.100/50.000
Haupteinsatzländer: Österreich, Afrika,
Asien, Lateinamerika
Spendenabsetzbarkeits-Nr.: SO 1126
Spendengütesiegel: ja
44 WIRTSCHAFT HILFT!SPENDENGUIDE 2018/19
Eine helfende Hand übernimmt soziale Verantwortung. Leisten Sie mit
­Ihrem Unternehmen einen wertvollen Beitrag für die Gesellschaft und schen-
ken Sie Lebensqualität vom Beginn bis zum Ende des Lebens. Sie können die
CS ­Caritas Socialis auf verschiedenen Wegen unterstützen: Geld- oder Sach­
spenden, Veranstaltungssponsorings oder Sie spenden Ihre Zeit.
Veranstaltungssponsoring: Unterstützen Sie Benefizveranstaltungen (Kon­
zerte, Auktionen, Golfturniere, Messen etc.) durch Übernahme von Druckkos-
ten, Saalmiete, Tonanlage oder bspw. den Ankauf von Kartenkontingenten. Als
Gegenleistung wird Ihr Unternehmen, je nach Vereinbarung, auf unserer Web-
site, unseren Social-Kanälen sowie auf diversen Drucksorten kommuniziert.
Corporate Volunteering: Spenden Sie Zeit und verbringen Sie einen Tag mit
unseren BewohnerInnen. Ermöglichen Sie mit Ausflügen in den Tiergarten
Schönbrunn, den Wiener Prater etc. eine Abwechslung zum Alltag im Pflege-
heim. Nur durch die geschenkte Zeit ist es möglich, dass Menschen mit
­Beeinträchtigungen Ausflüge machen können, die sonst für Sie nicht durch-
führbar wären. Wir freuen uns auf Ihre Unterstützung!
Die CS Caritas Socialis begleitet
­Menschen vom Beginn bis zum Ende
des Lebens: Mütter und ihre Kinder im
CS Haus für Mutter und Kind, Menschen
mit Multipler Sklerose oder Demenz in
den Spezialeinrichtungen sowie unheilbar
kranke Menschen im CS Hospiz Rennweg.
VON DER KOSTBARKEIT
DES LEBENS
©CSHospizRennweg
MA haupt-/ehrenamtlich: 887/558
Haupteinsatzländer: Österreich
Spendenabsetzbarkeits-Nr.: SO 1285
Spendengütesiegel: ja
Spendenkonto:
Bank: Erste Bank
BIC: GIBAATWW
IBAN: AT27 2011 1800 8098 0900
Kennwort: Wirtschaft hilft!
Kontaktieren Sie uns:
CS Caritas Socialis Privatstiftung
Oberzellergasse 1, 1030 Wien, Tel.: +43 (0)1/717 53-3131
Sabina Dirnberger-Meixner, E-Mail: sabina.dirnberger@cs.at
Web: www.cs.at
45WIRTSCHAFT HILFT! SPENDENGUIDE 2018/19
GEWALT UND MISSBRAUCH
KEINE CHANCE GEBEN
„Das ist unser Geheimnis“, hat Annas Onkel immer gesagt und es Anna damit
fast unmöglich gemacht, sich jemandem anzuvertrauen. Die Vergeheimnissung
von Missbrauch ist neben Drohungen oder Bestechung in verschiedenster Form
eine übliche Strategie von Tätern. Da in rund 90 Prozent der Fälle die Täter
­Personen aus dem nahen sozialen Umfeld der Kinder sind, befinden sich die
Kinder meist in einem massiven Loyalitätskonflikt: ein Mensch, den sie mögen
oder von dem sie abhängig sind, ist gleichzeitig die Person, die Übergriffe und
Gewalthandlungen setzt. Im möwe Kinderschutzzentrum bekommt Anna pro-
fessionelle Hilfe. Hier fühlt sie sich sicher und lernt mit Hilfe der Therapeutin
ihre Angst, Scham und Wut auszudrücken und zu verarbeiten. So wird es für
sie leichter, es tut nicht mehr so weh und irgendwann kann sie Erwachsenen
auch wieder vertrauen. Die Verantwortung für die Sicherheit von Kindern und
ihr gesundes, psychisch und physisch unversehrtes Aufwachsen liegt in den
Händen der Erwachsenen. Es braucht Aufmerksamkeit, hinzusehen, und den
Mut, für ein Kind Partei zu ergreifen. Nur so kann Kindern weiteres Leid erspart
bleiben und die versorgende Kinderschutzarbeit der möwe beginnen.
Unterstützen Sie die Kinderschutzarbeit
der möwe! In den möwe Kinderschutz-
zentren erhalten Betroffene schnelle und
professionelle Hilfe. Unser Präventions­
team klärt auf und sensibilisiert, um
Missbrauch und Gewalt von vornherein
zu verhindern.
©MÖWEKinderschutzzentren
MA hauptamtlich: 54 fachliche Mitarbei-
terInnen, 10 Personen in der Organisation
Haupteinsatzländer: Österreich
Spendenabsetzbarkeits-Nr.: SO 1160
Spendengütesiegel: ja
Spendenkonto:
Bank: Erste Bank
BIC: GIBAATWWXXX
IBAN: AT81 2011 1800 8090 0000
Kennwort: Wirtschaft hilft!
Kontaktieren Sie uns:
MÖWE Kinderschutzzentren
Börsegasse 9/1, 1010 Wien, Tel.: +43 (0)1 53 21 414
E-Mail: kinderschutz@die-moewe.at
Web: www.die-moewe.at
46SPENDENGUIDE 2018/19 WIRTSCHAFT HILFT!
2015 feierte Fulbright Austria sein 65-jähriges Bestehen. Viel hat sich geändert,
seit sich die ersten Fulbright-Austria-Stipendiaten 1951 auf der SS Constitution
zu einer 5-tägigen Schiffsreise aufmachten, um den Atlantik zu überqueren
und die Vereinigten Staaten zu entdecken. Fulbright-Stipendien stellen fast
­sieben Jahrzehnte später nach wie vor eine einmalige Gelegenheit zur persön­
lichen, wissenschaftlichen, künstlerischen und beruflichen Entfaltung dar. Sie
schaffen zwischenmenschliche Beziehungen und institutionelle Netzwerke, die
lebensverändernd sind und ein Leben lang halten. Das Fulbright-Programm ist
heute genau so wichtig wie anno dazumal, wenn nicht wichtiger.
WISSEN, AUSTAUSCH UND VÖLKER VERBINDEN – SEIT 68 JAHREN
Als akademisches Austauschprogramm ist Fulbright Austria der Meinungs-
und Forschungsfreiheit, dem kritischen Dialog, der Förderung des wechselsei-
tigen kulturellen Verständnisses sowie der internationalen Zusammenarbeit
verpflichtet. Das Lehren, Lernen und Forschen in den USA bildet zudem auch
eine Grundlage für Innovation, Wissenstransfer und institutionelle Zusam-
menarbeit, die nicht nur grenzüberschreitend und völkerverbindend ist,
­sondern auf vielfältige Weise zur Wertschöpfung in der Gesellschaft und
der Wirtschaft beiträgt. „Fulbright war tatsächlich die Grundlage für
­meine gesamte berufliche Karriere“ – ist ein Leitspruch, der die mehr als
9.000 ­österreichischen und US-amerikanischen ProgrammteilnehmerInnen
­miteinander verbindet.
„In einer Zeit, in der die transatlantischen
Beziehungen neuen Herausforderungen
ausgesetzt sind, ist es umso wichtiger,
die universitäre, wissenschaftliche und
wirtschaftliche Zusammenarbeit mit den
USA aufrechtzuerhalten und weiterzuent-
wickeln. Fulbright Austria ist dabei
wichtiger Impulsgeber für die österreichi-
sche Wirtschaft. Mein eigener Fulbright-
Aufenthalt an der Purdue University in
Indiana war eine einzigartige, bereichernde
Erfahrung. Investieren Sie mit Fulbright
Austria in Österreichs Zukunft – jetzt!“
Alois Steinbichler
Vorm. Vorsitzender des Vorstandes der
Kommunalkredit Austria AG
FULBRIGHT AUSTRIA:
NOW – MORE THAN EVER
47 SPENDENGUIDE 2018/19WIRTSCHAFT HILFT!
Doppelte Wirkung: Bis zu einer Höhe von
50.000,– Euro wird jeder Euro aus Mitteln
des BMBWF verdoppelt und Ihre Spende
ist steuerlich absetzbar. Ihr Unternehmen
kann einen bedeutenden Unterschied für
Österreich machen und eine Karriere
ermöglichen. Danke!
DIE ZUKUNFT SICHERN
Die Kosten des Studiums und des Lebens in den Vereinigten Staaten haben
in den letzten Jahrzehnten enorm zugenommen, und eine Valorisierung der
Stipendienleistungen wurde erst im letzten Jahr zum ersten Mal gesichert.
Pro Jahr werden bis zu 40 ÖsterreicherInnen in die USA gesendet; sie erhalten
im Anschluss nationale und internationale Anerkennung für ihre Leistungen.
Doch der Weg dahin ist nicht einfach – und wir benötigen Ihre Hilfe!
Für 2.500,– Euro würde eine Stipendiatin oder ein Stipendiat ein Reise- und
Übersiedlungsstipendium erhalten, für 12.500,– Euro können Sie fünf Stipen­
diatInnen den Schritt in die USA ermöglichen oder ein zweites Studienjahr
mitfinanzieren.
Helfen Sie gemeinsam, im Sinne der österreichischen Wirtschaft, unsere
­StipendiatInnen – 40 talentierte österreichische Graduierte und Lehrende
­sowie aufstrebende JungforscherInnen und WissenschaftlerInnen pro Jahr – auf
ihre Reise zu senden und das Know-how wieder nach Österreich zu bringen.
... damit mit der Fulbright-Erfahrung weiterhin in Österreichs Zukunft
investiert werden kann!
©PetraSpiolawww.spiola.at,FulbrightAustria
Spendenkonto:
Bank: Bank Austria
BIC: BKAUATWW
IBAN: AT56 1200 0100 1957 1388
Kennwort: Wirtschaft hilft!
Kontaktieren Sie uns:
Fulbright Austria
Museumsplatz 1, 1070 Wien, Tel.: +43 (0)1 236 78 78-18
Dr. Lonnie Johnson, Executive Director, Mag.a
Ruth Gabler, MPA, Dev. Officer
E-Mail: rgabler@fulbright.at, Web: www.fulbright.at
MA haupt-/ehrenamtlich: 9/12
Haupteinsatzländer: Österreich und USA
Spendenabsetzbarkeit:
Spenden an Fulbright Austria sind
gem. §4a Abs. 2 Z. 1 EstG absetzbar.
48 WIRTSCHAFT HILFT!SPENDENGUIDE 2018/19
Nur wer heute in Wissenschaft und Forschung investiert, kann Wohlstand
und Wohlergehen für zukünftige Generationen sicherstellen. Die Grundlagen-
forschung liefert jenes Wissen und jene Erkenntnisse, die den fruchtbaren
Boden bilden, auf dem angewandte Forschung, Technologien und Innovatio-
nen weiter gedeihen können. Der FWF als die zentrale Förderungsorganisati-
on für Grundlagenforschung in Österreich unterstützt ausgezeichnete Wis-
senschaftlerinnen und Wissenschaftler ausschließlich nach einem klar
geregelten, fairen, transparenten und internationalen Verfahren. Auf diese
Weise leistet der FWF einen zentralen Beitrag zur nachhaltigen Sicherung
des Wissenschafts- und Wirtschaftsstandorts Österreich. Zudem gibt der FWF
Tausenden hochqualifizierten Nachwuchsforscherinnen und Nachwuchs­
forschern eine Karriereperspektive in der Wissenschaft.
Eine Unterstützung des FWF ist immer auch eine Investition in die Zukunft
und in zukünftige Generationen. Von einer direkten Geldspende bis hin zu
einer Ausschreibung im eigenen Namen bietet der FWF zahlreiche Möglich-
keiten der Unterstützung.
Der FWF ist Österreichs zentrale
­Ein­richtung zur Förderung der Grund­
lagenforschung. Er unterstützt herausra-
gende Forschungsprojekte und exzellente
WissenschaftlerInnen, die sich der
Gewinnung, Erweiterung und Vertiefung
wissenschaftlicher Erkenntnisse widmen.
FÜR WISSENSCHAFT
UND GESELLSCHAFT
©FWF/FrancescoCiccolella
MA hauptamtlich: 104
Haupteinsatzländer: Österreich
Spendenabsetzbarkeit:
Spenden an FWF sind gem.
§ 4a Abs. 3 ESTG absetzbar
Spendenkonto:
Bank: Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien
BIC: RLNWATWW
IBAN: AT52 3200 0062 0006 9203
Kennwort: Wirtschaft hilft!
Kontaktieren Sie uns:
FWF – Der Wissenschaftsfonds
Sensengasse 1, 1090 Wien, Tel.: +43 (0)1 505 67 40-8101
Dr. Artemis Vakianis, E-Mail: artemis.vakianis@fwf.ac.at
Web: www.fwf.ac.at/fundraising
49WIRTSCHAFT HILFT! SPENDENGUIDE 2018/19
MUKOPOLYSACCHARIDOSE –
EINE KRANKHEIT, SCHRECKLICHER ALS IHR NAME
Selten, vererblich, fortschreitend, unheilbar, tödlich – die Diagnose MPS trifft
Familien wie ein Blitzschlag, stellt ihr Leben völlig auf den Kopf. Die Krankheit
löst wahre Tragödien aus. Die Verzweiflung ist groß, unendlich viele Fragen
stehen plötzlich im Raum. Da ist es gut, dass es die MPS-Beratungsstelle –
die einzige Anlaufstelle für MPS – gibt. Wir gehen den schweren Weg mit
den Betroffenen gemeinsam und helfen, wo immer es nötig ist. Da braucht
es viel an emotionaler, aber auch an finanzieller Unterstützung!
Die Teilnahme an unseren Veranstaltungen wie Konferenz, Therapiewoche
oder Geschwisterwoche ist extrem wichtig und wird von uns gefördert. Aber
auch unmittelbare Hilfe bei der Bezahlung von Selbstbehalten für Hilfsmittel
oder schmerzlindernde Therapien, bei behindertengerechten Umbauten oder
für Pflegeunterstützung sehen wir als wichtige Aufgabe. So übernehmen wir
einen Teil der Last und schaffen damit eine bessere Lebensqualität für MPS-
Kinder. Sie haben es auch so noch schwer genug.
Alleine schaffen aber auch wir das nicht. Darum helfen Sie uns bitte mit
­Ihrer Spende!
©MPS
MA haupt-/ehrenamtlich: 3/2
Haupteinsatzländer: Österreich
Spendenabsetzbarkeits-Nr.: SO 1461
Spendengütesiegel: ja
Spendenkonto:
Bank: VKB Wels
BIC: VKBLAT2L
IBAN: AT07 1860 0000 1700 5000
Kennwort: Wirtschaft hilft!
Kontaktieren Sie uns:
Gesellschaft für Mukopolysaccharidosen und ähnliche Erkrankungen
Finklham 90, 4612 Scharten, Tel.: +43 (0)664 52 20 682
Michaela Weigl, Vorsitzende, Geschäftsführerin und betroffene Mutter
E-Mail: michaela.weigl@mps-austria.at, Web: www.mps-austria.at
„Mich kennen Sie ja vielleicht. Aber MPS?
Da geht es Ihnen vermutlich wie mir. Nie
gehört. Seit ich aber weiß, was das ist, bin
ich MPS-Botschafter, denn diese Kinder
brauchen Hilfe. Auch Ihre. Bitte helfen
Sie beim Helfen, spenden Sie für MPS!“
Wolfgang Böck
50 WIRTSCHAFT HILFT!SPENDENGUIDE 2018/19
Seit mehr als 140 Jahren ist das Haus
der Barmherzigkeit für Menschen mit
höchstem Unterstützungs- und Pflegebe-
darf da. Unser Herzensanliegen: Lebens-
qualität trotz Alter, Krankheit und
Behinderung. Leider werden dabei viele
Kosten nicht oder nicht ausreichend von
diversen Kostenträgern übernommen.
Zur Sicherstellung wichtiger Therapien
sind wir auf Menschen angewiesen,
die Verantwortung in unserer
Gesellschaft wahrnehmen und aus
tiefster Über­­zeu­gung jenen helfen,
die unsere Fürsorge brauchen.
Vielen Dank für Ihre Hilfe!
Univ.-Prof. Dr. Christoph Gisinger
Institutsdirektor
Glück und Gesundheit stehen für viele Menschen ganz oben auf der Wunsch-
liste des Lebens. In den Einrichtungen von „Haus der Barmherzigkeit“ in
Wien und NÖ betreuen wir rund 1.500 schwer pflegebedürftige Menschen,
unter ihnen hochbetagte und chronisch kranke Menschen sowie jüngere
­BewohnerInnen im Wachkoma, mit stark fortgeschrittener Multipler Sklerose
oder Demenz. In seinen 16 Wohngemeinschaften, vier Basalen Tages­zentren
und im ZAB (Zentrum für Arbeit und Begegnung) begleitet und fördert das
HABIT (Haus der Barmherzigkeit Integrationsteam) Menschen mit schweren
mehr­fachen Behinderungen und hohem basalen Unterstützungsbedarf. Für
sie alle hat sich der Wunsch nach Gesundheit nicht erfüllt. Sie benötigen me-
dizinische, pflegerische und therapeutische ­Betreuung rund um die Uhr. Und
eine Betreuung mit Herz. Dafür steht das Haus der Barmherzigkeit seit 1875.
GEMEINSAM VIEL BEWEGEN
Das Haus der Barmherzigkeit übernimmt für diese chronisch kranken Men-
schen Verantwortung, um ihnen ein Leben in Würde zu ermöglichen. Dazu
zählen Zeit für Gespräche genauso wie zahlreiche Therapien, z. B. gegen
Schmerzen oder für mehr Selbstständigkeit. Leider werden dabei viele Kosten
nicht oder nicht ausreichend von diversen Kostenträgern übernommen.
Um den Menschen in unseren Häusern trotzdem mehr Lebensqualität
zu ­ermöglichen, sind wir auf die Hilfe von SpenderInnen angewiesen.
Viele engagierte Unterstützerinnen und Unterstützer schenken unseren
­BewohnerInnen durch ihre Spenden mehr Freude am Leben.
PFLEGE MIT HERZ
©HausderBarmherzigkeit,LudwigSchedl
51WIRTSCHAFT HILFT! SPENDENGUIDE 2018/19
Nur mit Ihrer Spende können wir wichtige
Therapien (Physiotherapien, Logopädien,
Schmerztherapien etc.) bzw. Einzel- und
Gruppenaktivitäten aufrechterhalten. Bitte
helfen Sie uns und schenken Sie schwer
kranken Menschen ein Dasein in Würde!
Vielen Dank!
Bei Menschen und Organisationen, die die Mission des Hauses der Barmher-
zigkeit seit Jahren besonders großzügig unterstützen, bedanken wir uns im
Rahmen der „Feier der Herzen“ mit einer Namensnennung auf der Groß­
spendertafel im Foyer unseres Stammhauses in Wien-Ottakring (s. Foto li.).
ES GIBT VERSCHIEDENSTE MÖGLICHKEITEN, ZU HELFEN
» Geld oder Sachspenden (z. B. Schaltung von Inseraten, Übernahme von
Druckkosten, …)
» Sponsoring von Veranstaltungen
» Individuelle Unterstützung von Projekten
» Initiativen, Benefizaktionen, Pro-bono-Tätigkeit, Spenden-statt-Schenken
» Ehrenamtliche Mitarbeit
Corporate Social Responsibility (CSR) ist ein Geben und Nehmen. Unterneh-
men, die uns unterstützen, bekommen daher durch maßgeschneiderte Kom-
munikationsmaßnahmen etwas von uns zurück – und Sie bekommen auch
einen Partner, der durch ständige Weiterentwicklung, Lehre und Forschung
führend in der interdisziplinären Langzeitbetreuung von pflegebedürftigen
Menschen bleibt.
Kontaktieren Sie uns, um gemeinsam für unsere BewohnerInnen etwas zu
bewegen. Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit!
Spendenkonto:
Bank: Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien
BIC: RLNWATWW
IBAN: AT75 3200 0000 0044 4448
Kennwort: Wirtschaft hilft!
Kontaktieren Sie uns:
Haus der Barmherzigkeit
Seeböckgasse 30a, 1160 Wien, Tel.: +43 (0)1 401 99-1320
E-Mail: maria.haemmerle@hb.at
Web: www.hb.at
MA haupt-/ehrenamtlich: 1.800/200
Haupteinsatzländer: Österreich
Spendenabsetzbarkeits-Nr.: SO 1284
Spendengütesiegel: ja
52 WIRTSCHAFT HILFT!SPENDENGUIDE 2018/19
„Kleidung für Entwicklung“ – unter diesem Motto führte HUMANA Österreich
vor über 30 Jahren die moderne, innovative Form der Container-Kleider-
sammlung in unserem Lande ein. „Kleidung für Entwicklung“ steht für unser
System der Sammlung von Kleiderspenden, ihren Verkauf nach fachgerechter
Sortierung und schließlich die 100-prozentige Verwendung des Reinerlöses
für die Realisierung von Entwicklungsprojekten in Ländern des Südens. Die-
ses System leistet einen Beitrag zum Klimaschutz und schafft – entsprechend
­unserem Vereinszweck – die Eigenmittel für „Hilfe zur Selbsthilfe“ dort, wo
die ärmsten Menschen zusammenleben.
UNTERSTÜTZT VON HUMANA ÖSTERREICH
Im Laufe der Jahre leistete der österreichische Verein HUMANA People to
People Unterstützung für mehr als 40 Entwicklungsprojekte der Internationa-
len Bewegung HUMANA People to People, die zurzeit bereits 30 nationale
Organisationen vereint, die insgesamt 1.099 Projekte betreiben, in die rund
14 Mio. Menschen involviert sind. Österreich unterstützte bislang: Vorschul-,
Grund- und Berufsausbildung, Lehrerbildungsakademien für Grundschul­
lehrerInnen in ländlichen Regionen, Hochschulen für Sozialarbeit und Päda-
gogik, Farmers’ Clubs (=Genossenschaften für Kleinbauern/-bäuerinnen),
Kinder- und Familienhilfe (Dorfentwicklung), Kampf gegen HIV/AIDS, Tuber-
kulose und Malaria in Angola, Indien, DR Kongo, Malawi, Mosambik, Nami-
bia, Sambia, Simbabwe und in der Republik Südafrika. Umweltschutz und
Gleichberechtigung der Frauen sind integrierte Bestandteile aller unserer
­Projekte.
Schwerpunkt Gesundheit –
Kampf gegen HIV / AIDS, TBC, Malaria
Helfen Sie helfen! Das ist ganz einfach!
» Spenden Sie Ihre Kleidung – in einen
der 2.500 HUMANA-Kleidercontainer!
» Kaufen Sie in einem unserer
13 HUMANA-Modegeschäfte
in Wien und in Graz!
» Geben Sie 1 m2
Ihres Grundstücks für
die Aufstellung eines HUMANA-Kleider-
containers!
Werden Sie/Ihr Unternehmen zu unserem
„Partner für Entwicklung“ und unterstüt-
zen Sie eines unserer Projekte!
KLEIDUNG FÜR ENTWICKLUNG
©HUMANA
53WIRTSCHAFT HILFT! SPENDENGUIDE 2018/19
EIN BEISPIEL: KAMPF GEGEN TBC IM BERGBAU
Zehn Staaten der Entwicklungsgemeinschaft des südlichen Afrika / SADC –
­Botswana, Lesotho, Namibia, Malawi, Mosambik, Tansania, Südafrika,
­Swaziland, Sambia und Simbabwe – haben sich zusammengeschlossen,
um den Kampf gegen Tuberkulose aufzunehmen, und verabschiedeten 2012
die „SADC Declaration on TB in the Mining Sector“.
„TIMS“ entstand aus der Notwendigkeit, regional koordinierte Antworten auf
TBC und ähnliche Krankheiten von Bergleuten, ihren Familien und ihren Ge-
meinden zu geben. Zurzeit sind die offiziellen Angaben zur Gesundheitslage
der Bergarbeiter, was TBC und HIV / AIDS betrifft, mehr als mangelhaft. Das
führt zu lückenhafter Registrierung der TBC-Krankheitsfälle, verspätetem
­Zugang zu Pflege und Behandlung sowie verpassten Gelegenheiten zur
­Kontaktverfolgung für die Schlüsselgruppen im Bergbausektor.
Die Republik Namibia ist Mitglied der „TIMS“-Initiative. Die Erfahrungen,
die HUMANA People to People aus der Umsetzung des Programms „Total
Control of the Epidemic“ / TCE im Kampf gegen HIV / AIDS gezogen hat,
führten auch in diesem Fall dazu, dass unsere Schwesterorganisation DAPP
Namibia1
mit der Umsetzung betraut wurde.
Hauptaufgabe – so das Ministerium für Gesundheit und Soziale Dienste –
von DAPP Namibia ist Screening und die Aufdeckung aktiver Krankheitsfälle
in den Bergbauorten im Norden des Landes. TBC-Positive, Speichelproben
werden an die öffentlichen Gesundheitseinrichtungen weitergeleitet, Kurz-
kurse in direkter Therapiebeobachtung für Kranke und Familienangehörige
abgehalten. Auch hier gilt: aufklären, motivieren, mobilisieren, beraten ...
„TIMS“ wird von Global Funds unterstützt; unser Projekt in Namibia läuft
seit 2016 und endet im Dezember 2019.
DIE IDEE
Im Mittelpunkt aller unserer Aktivitäten steht der Mensch, die Entwicklung
seiner Fähigkeiten und seiner sozialen Kompetenz. Säkularer Humanismus
ist das, was uns – Menschen verschiedener Weltanschauungen und religiöser
Zugehörigkeit – vereint. Unser System, von Kleidersammlung, Sortierung,
­Verkauf bis zur Realisierung der Entwicklungsprojekte, ist die Garantie dafür,
dass unsere Hilfe direkt bei jenen Menschen ankommt, für die sie gedacht
ist. Unsere Partner im Süden – die lokalen HUMANA-Organisationen im
­Rahmen der Internationalen Bewegung HUMANA People to People – verfügen
über jahrzehntelange Erfahrung in der Implementierung und dem Betrieb der
Projekte sowie genaue Kenntnis der Bedürfnisse der Menschen vor Ort.
HUMANA People to People Österreich – Gründungsmitglied von „The
­Federation for Associations connected to the International HUMANA People
to People Movement“, Mitglied des United Nations Global Compact, des
„NPO  SE Kompetenzzentrums der WU Wien“, Partner von „Klimabündnis
Österreich“, von „Fundraising Verband Austria“ u. a.
1
DAPP =Development Aid from People to People
Schwerpunkt Landwirtschaft
Spendengütesiegel: Das österr. Spen-
dengütesiegel haben wir nicht beantragt,
da das Prüfungsschema für die Erlan-
gung des Spendengütesiegels auf
Spendenorganisationen zugeschnitten
und nicht für unsere Organisationsstruk-
tur als Sozialunternehmen geeignet ist.
Schwerpunkt Bildung auf allen Ebenen
Spendenkonto:
Bank: Erste Bank
BIC: GIBAATWWXXX
IBAN: AT69 2011 1000 0423 3069
Kennwort: Wirtschaft hilft!
Kontaktieren Sie uns:
HUMANA People to People – Verein für Entwicklungszusammenarbeit
Perfektastraße 83, 1230 Wien, Tel.: +43 (0)1/869 38 13-0, +43 (0)660/38 13 177
E-Mail: partnership@humana.at
Web: www.humana.at
MA haupt-/ehrenamtlich: 74/34
Haupteinsatzländer: Angola, Indien,
DR Kongo, Mosambik, Namibia,
Republik Südafrika
54 WIRTSCHAFT HILFT!SPENDENGUIDE 2018/19
©
Seit 1965 unterstützt der Verein „HILFE IM EIGENEN LAND – Katastrophen-
hilfe Österreich“ dank Förderern aus der Privatwirtschaft sowie ca. 15.000
Mitgliedern und KleinspenderInnen jährlich rund 300 österreichische Famili-
en, die durch Lebens- oder Naturkatastrophen in Not geraten sind. Wir hel-
fen rasch, unbürokratisch und nachhaltig. Menschlichkeit steht im Mittel-
punkt, unsere ehrenamtlichen Landesleiterinnen stehen mit den Betroffenen
in persönlichem Kontakt!
Wir bieten die Möglichkeit, Patenschaften für Kinder zu übernehmen, denen
mit einer einmaligen Zahlung nicht ausreichend geholfen werden kann. Be-
reits mehr als 80 Patinnen und Paten begleiten Kinder über einen selbst ge-
wählten Zeitraum mit monatlichen Zahlungen. Trotzdem ist der Bedarf stetig
steigend. Mit einem Mitgliedsbeitrag oder einer Patenschaft wird dem Verein
ermöglicht, besonders schnell finanzielle Unterstützung zu leisten und Hilfs-
projekte langfristig zu planen. Leisten Sie mit uns erfolgreiche Hilfe, werden
Sie Patin oder Pate – Sie haben es in der Hand!
Ihre Spende an HILFE IM EIGENEN LAND ist steuerlich absetzbar!
HELFEN SIE UNS HELFEN –
einfach direkt spenden!
Unterstützen Sie uns mit Dauer- oder
Einmalspenden. Wir bieten auch die
Möglichkeit des Onlinespendens über
www.hilfeimeigenenland.at!
Wir freuen uns auf Ihre Mithilfe.
JEDER EURO ZÄHLT!
HILFREICHE PATEN –
­ERFOLGREICHE HILFE!
©Fotolia/DorSteffen
MA haupt-/ehrenamtlich: 3/11
Haupteinsatzländer: Österreich
Spendenabsetzbarkeits-Nr.: SO 1248
Spendengütesiegel: ja
Spendenkonto:
Bank: Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien
BIC: RLNWATWW
IBAN: AT25 3200 0000 1220 0002
Kennwort: Wirtschaft hilft!
Kontaktieren Sie uns:
HILFE IM EIGENEN LAND
Krugerstraße 3, Postfach 49, 1015 Wien, Tel.: +43 (0)1/512 58 00
E-Mail: office@hilfeimeigenenland.at
Web: www.hilfeimeigenenland.at
55 SPENDENGUIDE 2018/19WIRTSCHAFT HILFT!
BILDUNG ÜBERWINDET
ARMUT!
Bildung ist ein Schlüssel für Entwicklung. Aber: „Die Unterrichtsqualität und
der Zugang zu Schulen sind in den armen Ländern absolut unbefriedigend“,
betont Reinhard Heiserer von der österreichischen Hilfsorganisation Jugend
Eine Welt. „Kinder und Jugendliche aus armen Familien müssen oft die Schule
abbrechen und werden als billige Arbeitskräfte missbraucht. Sie benötigen
unsere Unterstützung, damit sie dem Kreislauf von Armut, Hunger, Kinder­
arbeit und Gewalt entkommen.“
SELBSTBESTIMMT LEBEN KÖNNEN DURCH AUSBILDUNG
Jugend Eine Welt unterstützt seit 20 Jahren Straßenkinderprogramme sowie
schulische und berufliche Bildung für benachteiligte Jugendliche in Zusam-
menarbeit mit den Don-Bosco-Ordensgemeinschaften in über 130 Ländern
weltweit. Dank Wiedereingliederungsprogrammen, Stipendien und Berufs-
coaching können junge Menschen einen Schul- oder Lehrabschluss machen
und später selbstständig ihre Familie ernähren.
GANZHEITLICHER ANSATZ
Bei Don Bosco wird neben der Vermittlung beruflicher Qualifikationen großer
Wert auf die Persönlichkeitsentwicklung der Jugendlichen (soft skills) gelegt.
Diese bezeichnen die Ausbildungszeit in den Don-Bosco-Schulen oft als
wichtigen Wendepunkt in ihrem Leben. Oft sind in Berichten an Jugend Eine
Welt Sätze zu lesen wie: „Dass ich diese Chance bekommen habe, hat mein
Leben verändert!“
BILDUNGSPATEN GESUCHT!
Viele Kinder leben perspektivlos auf den Straßen. In der von Jugend Eine
Welt unterstützten Berufsschule „Juan Bosco Obrero“ erhalten Jugendliche
die Chance, wieder in den Arbeitsmarkt einzusteigen. Die praxisorientierten
und staatlich anerkannten Lehrgänge sind verbunden mit intensivem Coaching.
Dank Zusammenarbeit mit lokalen Firmen liegt die Job-Placement-Rate bei
fast 90 Prozent – für Jugendliche, die sich selbst oft schon aufgegeben
­hatten. Der Bedarf ist groß!
Gerne informieren wir Sie persönlich über unsere vielfältigen Möglichkeiten,
speziell Kinder und Jugendliche auf dem Weg in eine bessere Zukunft zu un-
terstützen. Die Don Bosco Bildungsanleihe ermöglicht beispielsweise Jugend-
lichen weltweit eine höhere Bildung. Programme zu nachhaltiger Entwick-
lung und humanitärer Hilfe gehören ebenso zu unserem Tätigkeitsbereich
wie Freiwilligeneinsätze: Jetzt neu auch für Senioren.
Gemeinsam finden wir das passende Projekt für Sie!
MA haupt-/ehrenamtlich: 20/50
Haupteinsatzländer: Lateinamerika,
Asien, Afrika, Osteuropa  Nahost
Spendenabsetzbarkeits-Nr.: SO 1211
Spendengütesiegel: ja
Spendenkonto:
Bank: Raiffeisen-Landesbank Tirol
BIC: RZTIAT22
IBAN: AT66 3600 0000 0002 4000
Kennwort: Wirtschaft hilft!
Kontaktieren Sie uns:
Jugend Eine Welt – Don Bosco Aktion Österreich
Münichreiterstraße 31, 1130 Wien, Tel.: +43 (0)1 879 07 07 0
E-Mail: spenden@jugendeinewelt.at
Web: www.jugendeinewelt.at
„Was nützt es, die Übel zu beweinen?
Viel besser ist es, mit allen Mitteln zu
­versuchen, sie zu beseitigen.“
Don Bosco (1815–1888), Sozialpionier
und Patron von Jugend Eine Welt,
über die Bedeutung von Bildung
zur Armutsbekämpfung.
©JugendEineWelt
56 WIRTSCHAFT HILFT!SPENDENGUIDE 2018/19
Wenn wir heute in die psychische Gesundheit junger Menschen investieren,
verändern wir nachhaltig die Welt von morgen. Der Nutzen daraus wird
nicht nur die Gesundheit von Einzelpersonen betreffen, sondern volkswirt-
schaftlich für uns alle von Vorteil sein.
Arbeitslosigkeit, schwierige Familienverhältnisse und zunehmender Substan-
zenmissbrauch wirken sich auf die psychische Gesundheit von Kindern und
Jugendlichen aus. In Österreich liegen bei etwa 20 Prozent aller Kinder und
Jugendlichen Hinweise auf psychische Auffälligkeiten vor. Sie leiden unter
Störungen des Sozialverhaltens, Depressionen oder Ängsten. Psychische
­Störungen wären mit leistbarer Psychotherapie gut heilbar. Im Kindesalter
unbehandelt, verlaufen sie jedoch häufig chronisch und mit Komplikationen.
In vielen Unternehmen haben sich die Krankenstände wegen psychischer
Leiden vervielfacht. Versäumte Behandlungen sind oft die Ursache für Er-
krankungen wie Burnout, aber auch für hohe Selbstmordziffern. Wussten
Sie, dass in Österreich viermal so viele Minderjährige an Drogen und Suizid
sterben wie an Krebserkrankungen? Dies zeigt deutlich, wie wichtig „frühe
Hilfsmaßnahmen“ sind.
Doch viele Familien können sich die dringend benötigte Therapie am freien
Markt nicht leisten und die Wartezeiten auf die wenigen, kostenfreien
­Therapieplätze betragen oft über ein Jahr. In Österreich brauchen zumindest
80.000 Kinder und Jugendliche dringend Psychotherapie, doch derzeit
­bekommen nur 10.000 diese notwendige Unterstützung.
SCHENKEN SIE BESSERE
ZUKUNFTSCHANCEN
©Kinderhilfswerk,Pixabay/giesje
„Jungen Menschen eine Last von den
Schultern zu nehmen und sie auf ihrem
Lebensweg zu stärken, diese Berufung
erfüllt mich mit großer Freude. Pro Jahr
unterstützt das Kinderhilfswerk im
Schnitt 3.000 Kinder und Jugendliche mit
individuellen Therapieangeboten. Doch
viele Kinder müssen weiterhin leiden,
weil unsere Ressourcen nicht ausreichen.
Übernehmen Sie deshalb Verantwortung
für die Schwächsten in der Gesellschaft
und schaffen Sie einen der 70.000
fehlenden Therapieplätze. Im Namen der
Kinder bedanke ich mich dafür herzlich:
Bitte handeln Sie jetzt!“
Peter Begsteiger,
Geschäftsführer  Obmann
57WIRTSCHAFT HILFT! SPENDENGUIDE 2018/19
DER VEREIN KINDERHILFSWERK
Das Kinderhilfswerk bietet österreichweit sozial schwächer gestellten Kindern
und deren Familien Hilfe durch Beratung, Therapie, Diagnostik, Prävention,
Reitpädagogik und erlebnispädagogische Projekte. Unabhängig und über
Spendengelder finanziert, leisten wir unbürokratische und rasche Hilfe und
ermöglichen so benachteiligten Kindern bessere Zukunftschancen.
IHR UNTERNEHMEN KANN VIEL BEWIRKEN
Bitte stellen Sie sich vor, wie Ihr Unternehmen ein Lächeln in traurige
­Kindergesichter zaubert und vielen Kindern eine bessere Zukunft schenkt.
Gemeinsam mit dem Kinderhilfswerk können Sie Großartiges für kommende
Generationen bewirken. Ob durch klassische Geld- oder Sachspenden, spezi-
elle Weihnachtsaktionen oder ein auf Ihr Unternehmen maßgeschneidertes
CSR-Konzept, es gibt verschiedene Möglichkeiten einer Kooperation.
Doch wie könnte ein solches Projekt bei Ihnen aussehen? Auf Wunsch bieten
wir Ihnen professionelle Unterstützung an, von der Ideenfindung bis zur
­Öffentlichkeitsarbeit. Bitte kontaktieren Sie uns und gemeinsam finden wir
das passende Projekt für Sie!
Spendenkonto:
Bank: Hypobank Linz
BIC: OBLAAT2L
IBAN: AT74 5400 0000 0001 0777
Kennwort: Wirtschaft hilft!
Kontaktieren Sie uns:
Kinderhilfswerk
Obere Dorfstraße 20, 4050 Traun, Tel.: +43 (0)7229 620 82
E-Mail: peter.b@kinderhilfswerk.at
Web: www.kinderhilfswerk.at
MA hauptamtlich: 102
Haupteinsatzländer: Österreich
Spendenabsetzbarkeits-Nr.: SO 1341
Spendengütesiegel: ja
Ihre soziale Verantwortung
wird sichtbar!
Mit uns als Partner leisten Sie einen
nachhaltigen Beitrag zu einer gesunden
Gesellschaft und stärken Sympathie
sowie Bindung Ihrer Stakeholder. Ihr
Unternehmen macht den Unterschied,
wir freuen uns auf Sie!
58 WIRTSCHAFT HILFT!SPENDENGUIDE 2018/19
Wird bei einem Kind eine lebensverkürzende Erkrankung diagnostiziert,
müssen alle Familienangehörigen ihr gesamtes Leben komplett der neuen
­Situation anpassen. Pflege und Betreuung, teilweise rund um die Uhr, stellen
Eltern wie Geschwister vor ungeahnte Herausforderungen – psychisch, phy-
sisch und finanziell. Genau hier fängt das Kinderhospiz Netz die Familie auf.
Unser Palliativteam und das ehrenamtliche Hospizteam betreuen das
schwerstkranke Kind zu Hause und in unserem KinderTagesHospiz.
Auch die Angehörigen lassen wir nicht alleine. Wir bieten Entlastung, wo
­immer sie benötigt wird. All dies können wir nicht ohne Ihre Unterstützung
leisten. Denn unser Angebot finanziert sich rein durch Spenden und ist für
die Familien kostenfrei.
Helfen Sie jetzt mit, die verbleibende Zeit für das sterbenskranke Kind so
unbeschwert wie möglich zu gestalten. Sei es durch finanzielle Zuwendun-
gen oder durch Veranstaltungen zu unseren Gunsten. Gerne gestalten wir
­gemeinsam mit Ihnen einen Marketingmix für Ihre interne und externe
­Kommunikation, passend zu Ihrem CSR-Leitbild.
Ihre Hilfe ist wichtig!
In Österreich leben geschätzt
5.000 Familien mit einem Kind mit
einer lebensverkürzenden Erkrankung.
Das Kinderhospiz Netz betreut jährlich
50 Familien zu Hause und im Kinder­
TagesHospiz ab der Diagnosestellung
und ohne zeitliche Befristung.
LEBEN VOR DEM TOD
©KinderhospizNetz
Spendenkonto:
Bank: Erste Bank
BIC: GIBAATWWXXX
IBAN: AT23 2011 1825 4479 3000
Kennwort: Wirtschaft hilft!
Kontaktieren Sie uns:
Kinderhospiz Netz
Meidlinger Hauptstraße 57–59, 1120 Wien, Tel.: +43 (0)664 73 40 26 40
Markus Gronenwald, E-Mail: markus.gronenwald@kinderhospiz.at
Web: www.kinderhospiz.at
MA haupt-/ehrenamtlich: 13/53
Haupteinsatzländer: Österreich
Spendenabsetzbarkeits-Nr.: SO 1596
Spendengütesiegel: ja
59WIRTSCHAFT HILFT! SPENDENGUIDE 2018/19
KINDER DURCH
­PATENSCHAFTEN STÄRKEN
Millionen von Kindern fehlen die elementarsten Dinge zum Leben: sauberes
Wasser, regelmäßige Mahlzeiten und medizinische Versorgung. Die Kinder-
nothilfe stärkt und schützt Mädchen und Buben in 33 Ländern weltweit und
bietet ihnen Auswege aus der Not – mit Hilfe von Patenschaften.
Unterstützung erhalten wir dabei auch von Unternehmen und prominenten
Paten. Unter den prominenten Gesichtern auf den Plakaten der Kindernothil-
fe sind etwa Modedesigner Juergen Christian Hoerl und Martin Wagner,
­Geschäftsführer des bekannten österreichischen Modelabels JCH. „Wir fin-
den es toll, Kindern in Not eine Zukunft zu geben. Sie bekommen dadurch
die Chance auf gute Bildung und einen Beruf, damit sie ein eigenes Leben
führen können.“ Bei jedem Kauf im Showroom des Modedesigners am
­Wiener Opernring wird ein Folder der Kindernothilfe beigelegt, ein Kinder-
nothilfe-Satinband gibt einen optischen Reiz auf der JCH-Einkaufstasche.
Und: Bei Mode-Events des Labels sprechen die beiden Testimonials über ihr
Patenkind in Guatemala – um auch andere zu ermutigen, mit einer kleinen
Spende Großes zu bewirken.
Helfen per Mausklick!
Eine Ziege, Hühner, Wasser, Saatgut
oder Schulhefte – schon mit kleinen
Investitionen kann sich das Leben der
ärmsten Familien verbessern. Unter
www.kindernothilfe.at/shop können Sie
für dringend benötigte Hilfsmaßnahmen
spenden.
©KindernothilfeÖsterreich,ruslanita_stock.adobe.com
MA haupt-/ehrenamtlich: 11/26
Haupteinsatzländer: Asien, Afrika,
Lateinamerika
Spendenabsetzbarkeits-Nr.: SO 1354
Spendengütesiegel: ja
Spendenkonto:
Bank: Erste Bank
BIC: GIBAATWW
IBAN: AT14 2011 1310 0280 3031
Kennwort: Wirtschaft hilft!
Kontaktieren Sie uns:
Kindernothilfe Österreich
Dorotheergasse 18, 1010 Wien, Tel.: +43 (0)1 513 93 30
E-Mail: info@kindernothilfe.at
Web: www.kindernothilfe.at
60 WIRTSCHAFT HILFT!SPENDENGUIDE 2018/19
Das Bildungsprojekt „Lernhaus“ von KURIER AID AUSTRIA unterstützt an
acht Standorten in Österreich – Wien, Bruck/Leitha, Gänserndorf, Her­zo­gen­
burg, Neunkirchen, Tulln, Kufstein und Wörgl – derzeit 175 Kinder und Jugend­
liche im Alter zwischen sechs und 15 Jahren beim Lernen. Ziel ist, den Kin-
dern das Bildungsfundament für eine selbstbestimmte Zukunft zu bauen.
Betrieben werden die Lernhäuser vom Österreichischen Roten Kreuz, es
­arbeitet mit hauptberuflichem Personal sowie mit Hilfe von zahlreichen freiwil-
ligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Das „Lernhaus“ ist keine Konkur-
renz zur Schule, sondern ein zusätz­liches, kostenloses Lernhilfeangebot,
damit alle die gleichen Chancen haben. „Lernhaus“-Patenschaft: Mit einer
Spende von 10,– Euro pro Monat stellen Sie sicher, dass ein Kind mit dem not-
wendigen Schul- und Unterrichtsmaterial im Schuljahr versorgt wird.
„Lernhaus“-Freizeithilfe: Eine einmalige Spende ab 20,– Euro ermöglicht
wertvolle Freizeitaktivitäten für die Kinder und Jugendlichen. „Lernhaus“-­
Zukunftsbaustein: Als „Lernhaus“-Pate unterstützen Sie mit einer monatlichen
Spende von 280,– Euro ein Jahr lang den Besuch eines Kindes im Lernhaus.
Kinder und Jugendliche mit Migrations-
hintergrund oder aus sozial schwachen
Familien scheitern oft in der Schule,
weil niemand bei den Hausübungen zur
Seite steht. Hier setzt das Lernhaus von
KURIER AID AUSTRIA an und bietet
kostenlose Unterstützung an.
WIR GEBEN KINDERN RAUM
ZUM LERNEN
©Kurier/JuergChristandl,Kurier/GilbertNovy(2)
Spendenkonto:
Bank: Raiffeisen Bank International AG
BIC: RZBAATWW
IBAN: AT71 3100 0000 0099 9995
Kennwort: Wirtschaft hilft!
Kontaktieren Sie uns:
KURIER Aid Austria | Verein für nationale und internationale Hilfsaktionen
Leopold-Ungar-Platz 1, 1190 Wien, Tel.: +43 (0)5 9030 22892
E-Mail: kaa@kurier.at
Web: www.kurier.at/lernhaus
Haupteinsatzländer: Österreich
Spendenabsetzbarkeits-Nr.: SO 2234
61WIRTSCHAFT HILFT! SPENDENGUIDE 2018/19
DASGEFÜHL,WIEDERZUSEHEN!
Gemeinsam können wir Tausenden Menschen in den Armutsgebieten unserer
Erde das Augenlicht retten oder sie vor Erblindung bewahren. Firmen, Institu­
tionen und Privatpersonen ermöglichen unsere Arbeit. Seit 30 Jahren arbeitet
LICHT FÜR DIE WELT daran, blinden und augenkranken Menschen in Ent-
wicklungsländern ein eigenständiges Leben zu ermöglichen. Wir helfen mit
Augenoperationen und Medikamenten. Wir bauen Augenkliniken, versorgen
entlegene Dörfer durch mobile Hilfseinsätze, bilden einheimische Fachkräfte
aus und schaffen so nachhaltige Strukturen. Damit können wir auf Jahrzehnte
hinaus Hunderttausenden Menschen helfen. Allein im Jahr 2017 haben mehr
als 1,3 Millionen augenkranke, blinde und anders behinderte Menschen in 212
Projekten Unterstützung und Hilfe in 20 Ländern und ­Regionen erhalten.
Auch Sie können Augenlicht retten:
» Mit 30,– Euro ermöglichen Sie eine Operation am Grauen Star.
» Mit 1.500,– Euro ermöglichen Sie einen dreitägigen mobilen Hilfseinsatz.
» Mit 3.300,– Euro können Sie die Ausbildung eines Augenkrankenpflegers
­finanzieren.
» Mit 25.000,– Euro können Sie ein Ambulanzfahrzeug für mobile Hilfseinsätze
finanzieren.
Ines Jomo Joao, 72, aus Mosambik freut
sich gemeinsam mit ihrer Tochter Louisa,
dass sie die Welt nach der Operation am
Grauen Star auf beiden Augen wieder
sehen kann. Mehr als 43.000 derartige
Operationen wurden 2017 von uns
durchgeführt. Helfen Sie mit!
©GregorKuntscher
Spendenkonto:
Bank: Erste Bank und Sparkasse
BIC: GIBAATWWXXX
IBAN: AT92 2011 1000 0256 6001
Kennwort: Wirtschaft hilft!
Kontaktieren Sie uns:
Licht für die Welt
Niederhofstraße 26, 1120 Wien, Tel.: +43 (0)1 810 13 00-98
E-Mail: m.hammer@licht-fuer-die-welt.at
Web: https://www.licht-fuer-die-welt.at
MA haupt-/ehrenamtlich: 82/42
Haupteinsatzländer: Afrika (Äthiopien,
Burkina Faso, Mosambik, Südsudan,
Ostafrika), Asien, Bolivien, Papua-­
Neuguinea, Bosnien-Herzegowina
Spendenabsetzbarkeits-Nr.: SO 1130
Spendengütesiegel: ja
62SPENDENGUIDE 2018/19 WIRTSCHAFT HILFT!
Lungenhochdruck ist eine nach wie vor unheilbare Erkrankung der Lungen-
gefäße, die statistisch innerhalb von fünf Jahren zum tödlichen Rechtsherz-
versagen führt. Die Symptome sind Atemnot bei Belastung, Brustschmerzen,
kurzzeitige Ohnmachten und blaue Lippen.
Kinder mit Lungenhochdruck (PH) haben die schlechteste Prognose, sie
­dürfen nicht Schwimmen, Radfahren, zur Schule oder auf Partys gehen, weil
sie sofort außer Atem geraten und eine Erkältung lebensgefährlich sein kann.
SIE KÖNNEN HELFEN, INDEM SIE UNS DABEI UNTERSTÜTZEN,
» Kindern mit PH und deren Familien psychosoziale Unterstützung zu bieten.
» ihnen einen speziellen Roller zur Fortbewegung und lebenserhaltende
­Infusionspumpen zu finanzieren oder tragbare Sauerstoffkonzentratoren,
damit auch Sie mit ihrer Familie auf Urlaub fahren können.
» unsere Forschung zur nichtinvasiven Messung des Druckes und des Herz-
zeitvolumens weiterzuführen. Damit kann vermieden werden, dass Kinder
mit PH alle sechs Monate im OP einen Herzkatheter über sich ergehen las-
sen müssen.
Die Initiative Lungenhochdruck besteht in Österreich zum einen aus dem
Verein PH Austria, der es sich zum Ziel gemacht hat als Servicestelle den
­Patienten in allen möglichen Angelegenheiten zur Seite zu stehen. Außerdem
gibt es den Lungenkinder Forschungsverein, der aktiv die Forschung rund
um Lungenhochdruck unterstützt.
Unser Ziel ist es, die Lebensqualität der Patienten auf ihrem schweren Weg
zu verbessern und mit unserem Service allen Patienten mit Rat und Tat zur
Seite zu stehen und immer ein offenes Ohr für sie zu haben. Wichtig für uns
ist es, Patienten das Gefühl zu geben, dass sie gehört und verstanden wer-
den. Wir sind Anlaufstelle für alle PH-Patienten in ganz Österreich und wir
würden uns freuen, wenn wir mit Ihrer Hilfe Kindern mit Lungenhochdruck
ein kindgerechtes Leben ermöglichen könnten.
24-STUNDEN-SPENDENHOTLINE: 0800 228 888
Spendenkonto:
Bank: Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien
BIC: RLNWATWW
IBAN: AT24 3200 0000 0030 2000
Kennwort: Wirtschaft hilft!
Kontaktieren Sie uns:
Lungenkinder Forschungsverein
Wilhelmstraße 19, 1120 Wien, Tel.: +43 (0)1 402 37 25
Gerald Fischer, E-Mail: info@phaustria.org
Web: www.phaustria.org
LUNGENHOCHDRUCK:
EINE TÖDLICHE KRANKHEIT
©LungenkinderForschungsverein
MA ehrenamtlich: 6
Haupteinsatzländer: Österreich
Spendenabsetzbarkeits-Nr.: FW 1862
Spendengütesiegel: ja
Eltern müssen ihren Kindern ohnmächtig
einige Jahre beim langsamen Sterben
zusehen! Kinder mit Lungenhochdruck
sind einsam, isoliert, sehr oft krank und
immer erschöpft.
Bitte helfen Sie uns, Kindern mit PH ein
kindgerechtes Leben zu ermöglichen.
MeineL
ungesagt
Nein.
Me
ine
Freunde sagen:
Ra
uf auf’s Rad!
Lungenhochdruck
nimmt Sophie die Luft für
ein kindgerechtes Leben.
Ihre
Spende
hilft 24h Spendenhotline:
0800 228 888
www.lungenkinder.at
LUNGEN
HOCHDRUCK
HILFE
63 SPENDENGUIDE 2018/19WIRTSCHAFT HILFT!
MALTESER HELFEN.
DORT, WO NOT IST.
AUS TRADITION MODERN
Die MALTESER stehen für karitatives Engagement in christlicher Tradition.
Über Jahrhunderte haben wir bewiesen: Unsere Hilfe hört nicht dort auf, wo
eingefahrene Wege enden. Wir haben den Mut, neue Aufgaben und Heraus-
forderungen anzunehmen und mit zeitgemäßem Verständnis für den Dienst
am Nächsten zu bewältigen. Stets sind wir vor Ort, wenn es darum geht,
­unbürokratisch, schnell und effizient eine helfende Hand zu reichen.
Heute reicht unser Leistungsspektrum von persönlichen Betreuungs- und
­Besuchsdiensten, Ausflügen, Reisen und Wallfahrten für alte und kranke
Menschen sowie Menschen mit Behinderung über Ambulanzdienste, Kran-
kentransporte, Rettungs- und Notarztdienste bis hin zur Katastrophenhilfe
im In- und Ausland.
Unsere durchwegs ehrenamtlichen Mitglieder und Helfer betreuen hilfsbe-
dürftige Menschen liebevoll und wertschätzend, begleiten sie einfühlsam in
schweren Stunden oder verbringen einfach Zeit mit ihnen, um das Leid der
Einsamkeit zu lindern. Oft genügt schon ein Gespräch, die Erledigung eines
Weges oder eine kleine gemeinsame Aktivität, um wieder etwas Freude und
Lebensqualität in den Alltag eines Menschen zu bringen.
GEMEINSAM HELFEN
Um all dies zu leisten, sind wir auf finanzielle Zuwendungen großzügiger
Spender angewiesen. Helfen auch Sie uns dabei, Menschen in schwierigen
Lebenssituationen beizustehen.
Mit Ihrer Spende machen wir vieles möglich! Bitte kontaktieren Sie uns,
damit wir gemeinsam entscheiden können, wie wir in Ihrem Namen
­helfen dürfen.
MA ehrenamtlich: 2.200
Haupteinsatzländer: Österreich, weltweit
Spendenabsetzbarkeits-Nr.: SO 1352
Spendenkonto:
Bank: Erste Bank
BIC: GIBAATWW
IBAN: AT65 2011 1800 8087 0800
Kennwort: Wirtschaft hilft!
Kontaktieren Sie uns:
MALTESER Hospitaldienst Austria
Johannesgasse 2, 1010 Wien, Tel.: +43 (0)1 512 53 95
Mag. Manuel Weinberger, E-Mail: zentrale@malteser.at
Web: www.malteser.at
Ehrenamtlich im Dienst am Nächsten.
Seit bald 1.000 Jahren.
Rund 2.200 ehrenamtliche MALTESER
betreuen, pflegen und begleiten behin-
derte, kranke und einsame Menschen in
Österreich, unabhängig von deren Alter,
Religion, Herkunft oder politischer
Überzeugung.
©www.martinsteiger.at,CasilliRemo
64 WIRTSCHAFT HILFT!SPENDENGUIDE 2018/19
WENN ELTERNSCHAFT ZUR PFLEGSCHAFT WIRD
Für nicht alle Eltern erfüllt sich der hoffnungsvolle Wunsch eines gesunden
Kindes. Manche Kinder kommen mit einer schweren Erkrankung zur Welt,
müssen viele Jahre oder ihr Leben lang rund um die Uhr gepflegt werden.
Andere Kinder erkranken akut an einer schweren Erkrankung. Doch immer
bedeutet die Tag-und-Nacht-Pflege ihres Kindes für Eltern eine enorme physi-
sche und psychische Strapaze.
ENTLASTEN, PFLEGEN UND BEGLEITEN
Um die Familien zu entlasten, sie in Krisensituationen zu begleiten und die
Kinder zuhause medizinisch-pflegerisch professionell zu betreuen, sind die
MOKI-Teams 365 Tage im Jahr im Einsatz.
Gerade Kindern und Jugendlichen ist es besonders wichtig, trotz schwerer
­Erkrankung und Intensivpflege in ihrem vertrauten Umfeld sein zu können.
Manche unserer betreuten Kinder sind heimbeatmet, müssen über eine
­Magensonde ernährt werden und brauchen eine regelmäßige Medikamenten-
versorgung. Für eine optimale Versorgung der Kinder zuhause brauchen die
Familien kontinuierliche Unterstützung und Entlastung durch fachlich quali-
fizierte Personen. Eine individuell auf die Familie abgestimmte Betreuung ist
dabei besonders wichtig.
WENN ES UMS ABSCHIEDNEHMEN GEHT
Nicht alle unsere kleinen Klienten werden wieder gesund. Manche betreuen
wir sehr lange. Und von manchen müssen wir uns auch verabschieden. Für
ihre Eltern, Geschwister und Familien ist das unsagbar schwer. Der Tod des
Kindes macht nicht nur traurig und sprachlos. Er geht oft einher mit Gefüh-
len der Wut, Verzweiflung und Schuld.
MOKI ist nicht nur während der Erkrankung des Kindes für die Familien da.
Wir begleiten die Familien auch noch danach auf ihrem Weg.
HELFEN AUCH SIE DEN VERWUNDBARSTEN, UNSEREN KINDERN
Es braucht Menschen mit Herz, die unser Tun und unsere Organisationen
­unterstützen, damit wir weiterhin Jahr für Jahr und Tag für Tag unsere
­kleinen Klienten zuhause betreuen können. Wenn Sie unser MOKI-Partner
sein wollen, kontaktieren Sie uns bitte! Ob Sie Zeit oder Geld spenden
­möchten oder eine Sachspende haben, ganz egal. Wir freuen uns auf Sie!
Sehen auch Sie mit dem Herzen, gemeinsam mit uns!
„Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche bleibt für das Auge
­unsichtbar.“ Antoine de Saint Exupery
Pflege
Kranken
Kinder
Mobile
KINDER DORT PFLEGEN, WO
SIE GEBORGEN SIND
©MOKI–MobileKinderkrankenpflege
MA haupt-/ehrenamtlich: 180/18
Haupteinsatzländer: Österreich
Spendenabsetzbarkeits-Nr.: SO 2526 (Bgld)
Spendengütesiegel: ja
Spendenkonto:
Bank: Volksbank Wien (MOKI Bgld)
BIC: VBOEATWW
IBAN: AT04 4300 0443 2373 0000 (Bgld)
Kennwort: Wirtschaft hilft!
Kontaktieren Sie uns:
MOKI – Mobile Kinderkrankenpflege
Rochusstraße 5/3, 7100 Neusiedl am See, Tel.: +43 (0)699/166 777 70
Doris Spalek, MBA, Geschäftsführerin MOKI Bgld
E-Mail: d.spalek@bgld.moki.at, Web: www.moki.at
Spendenkonten der
Landesorganisationen:
MOKI Bgld:	 AT04 4300 0443 2373 0000
MOKI Ktn:	 AT41 1700 0001 0011 9951
MOKI NÖ:	 AT23 3264 7000 0244 2580
MOKI OÖ:	 AT42 3400 0001 0260 8925
MOKI Stmk:	 AT62 3812 2000 0201 1468
MOKI Wien:	 AT08 2011 1827 3507 7200
65WIRTSCHAFT HILFT! SPENDENGUIDE 2018/19
WELTBILDER. HELFEN
SIE MIT IHRER SPENDE
Seit 2016 beschreitet das mumok mit der offenen Kunstwerkstatt WeltBilder
neue, zukunftsweisende Wege in der Kunstvermittlung. Damit setzen wir ein
sichtbares Zeichen im Umgang mit AsylwerberInnen und öffnen einen Ort
der Begegnung und des Austausches mit Menschen, die nach Österreich ge-
flüchtet sind. Beim gemeinsamen Betrachten von Kunst und dem kollektiven
Arbeiten im Atelier ergeben sich überraschende Möglichkeiten, über die
Welt, über Meinungen und Haltungen zu sprechen.
Hier gibt die Kunst den ersten Impuls, durch den viele der TeilnehmerInnen
den Schritt wagen, sich über ihr Leben in Österreich auszutauschen.
Die Nachfrage nach weiteren Workshops ist sehr groß. Ihre steuerlich absetz-
bare Spende stellt den Fortbestand und Ausbau des Programmes sicher. Auf
diese Weise unterstützen Sie aktiv die Vision einer offenen Gesellschaft, in
der wechselseitiges Lernen und die Zusammenarbeit der TeilnehmerInnen
aus verschiedenen Ländern mit ÖsterreicherInnen im Vordergrund steht.
Kunst bereichert das Leben! In diesem
Sinne wendet sich die Workshopreihe im
mumok unter anderem an Menschen mit
Fluchterfahrungen und kreiert einen
Raum der Begegnung und des Dialogs.
Mit einer Spende unterstützen Sie
erfolgreiche Integrationsarbeit.
©mumok/NicoHavranek
MA hauptamtlich: 142
Haupteinsatzländer: Österreich
Spendenabsetzbarkeits-Nr.: MÖ 10400
Spendenkonto:
Bank: Erste Bank
BIC: GIBAATWWXXX
IBAN: AT64 2011 1287 4226 9802
Kennwort: Wirtschaft hilft!
Kontaktieren Sie uns:
Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien
Museumsplatz 1, 1070 Wien, Tel.: +43 (0)1 525 00 1414
Katharina Radmacher, E-Mail: katharina.radmacher@mumok.at
Web: https://www.mumok.at/de/sponsoring-fundrainsing
66 WIRTSCHAFT HILFT!SPENDENGUIDE 2018/19
Wohnen und Gesundheit sind Menschenrechte. Doch immer mehr Menschen
sind wohnungslos: 15.038 sind laut Statistik Austria betroffen. Viele von ihnen
trauen sich aus Angst vor Kosten oder Stigmatisierung trotz Krankheit nicht
zum Arzt. Zudem sind Schätzungen zufolge 100.000 Menschen nicht kranken-
versichert. Für sie alle gibt es das neunerhaus Gesundheitszentrum. Hier wur-
den allein im ­vergangenen Jahr 4.400 obdachlose Menschen medizinisch ver-
sorgt. Unter ihnen auch immer mehr nicht versicherte Kinder: Denn sind die
Eltern nicht ver­sichert, sind es auch die Kinder nicht.
2018 eröffnete das angrenzende neunerhaus Café. Hier machen Angestellte,
AnrainerInnen und KlientInnen gemeinsam Pause. Mit kreativen Rezepten,
­zubereitet mit ehrenamtlicher Unterstützung, werden hier Lebens­mittel vor
dem Wegwerfen gerettet und Lust auf gesunde Ernährung gemacht.
Den Mittagsteller gibt es unter der Woche täglich auf freier Spendenbasis.
Mit Ihrer Unternehmensspende und ehrenamtlichen Mitarbeit im neunerhaus
Café sichern Sie den Betrieb dieser wichtigen Einrichtungen ab!
du bist wichtig
Diesen Satz hören Menschen in Krisen
viel zu selten. Im neunerhaus Gesund-
heitszentrum  Café ist das anders.
Neben Umgang auf Augenhöhe gehen
hier qualitativ hochwertige medizinische
Versorgung und kompetente Sozialarbeit
Hand in Hand.
NEUNERHAUS GESUND-
HEITSZENTRUM  CAFÉ
©ChristophLiebentritt
MA haupt-/ehrenamtlich: 112/84
Haupteinsatzländer: Österreich
Spendenabsetzbarkeits-Nr.: SO 1127
Spendengütesiegel: ja
Spendenkonto:
Bank: Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien AG
BIC: RLNWATWW
IBAN: AT25 3200 0000 0592 9922
Kennwort: Wirtschaft hilft!
Kontaktieren Sie uns:
neunerhaus – Hilfe für obdachlose Menschen
Margaretenstraße 166/1, 1050 Wien, Tel.: +43 (0)1 990 09 09-931
Barbara Kumer, E-Mail: barbara.kumer@neunerhaus.at
Web: www.neunerhaus.at
67WIRTSCHAFT HILFT! SPENDENGUIDE 2018/19
HILFE FÜR MENSCHEN
OHNE OBDACH
Es war ein einfaches, aber gutes Leben, das Brigitte S. früher geführt hat. Bis
die Trennung von ihrem Mann und eine Brustkrebserkrankung kamen. Brigit-
te musste ausziehen, landete nach einer Zwischenstation bei ihrer Tochter
auf der Straße. Nachts schlief sie in einer Notunterkunft, die Tage verbrachte
sie in Cafés, den Rucksack mit ihren Habseligkeiten stets in Reichweite und
den abschätzigen Blicken der anderen Gäste ausgesetzt.
Das ist jetzt vorbei. Denn Brigitte lebt nun in einer Wohngemeinschaft von
Obdach Wien. Dort kann sie sich sammeln und endlich wieder nach vorne
schauen. Brigitte gehört zu den jährlich fast 9.000 Menschen, die Obdach
Wien als größte Trägerorganisation der Wiener Wohnungslosenhilfe betreut.
Ob mit einem warmen Schlafsack im kalten Winter, mit einer dampfenden
Tasse Tee und natürlich mit einem Dach über dem Kopf: Obdach Wien holt
sie dort ab, wo sie gerade stehen. Deshalb ist Obdachlosigkeit für Menschen
wie Brigitte keine Endstation.
Bitte unterstützen Sie uns mit Ihrer Spende, Menschen ohne Obdach oder
Wohnung neue Perspektiven zu geben!
©GettyImages/RichLegg,FondsSozialesWien-FSW(2)
MA haupt-/ehrenamtlich: 372/35
Haupteinsatzländer: Wien
Spendenabsetzbarkeits-Nr.: SO 2571
Spendenkonto:
Bank: Erste Bank
BIC: GIBAATWW
IBAN: AT18 2011 1296 5118 1000
Kennwort: Wirtschaft hilft!
Kontaktieren Sie uns:
Obdach Wien gemeinnützige GmbH
Graumanngasse 7/Stiege A/2. OG, 1150 Wien, Tel.: +43 (0)1 4000 59478
E-Mail: obdach.spenden@fsw.at
Web: www.obdach.wien
Unser Versprechen
Wir geben vorübergehend Unterkunft.
Wir begleiten Menschen von der
Straße bis in die eigene Wohnung.
Egal wie verzwickt die Lage ist,
wir finden gemeinsam einen Weg.
Obdach- und Wohnungslosigkeit ist
keine Endstation.
68 WIRTSCHAFT HILFT!SPENDENGUIDE 2018/19
2018 war reich an Herausforderungen – für die Wirtschaft genauso wie für
uns als Hilfsorganisation. Naturkatastrophen im In- und Ausland, aber auch
soziale Notlagen haben das Jahr für das Österreichische Rote Kreuz sehr
­intensiv gestaltet.
Die wachsende Armut in Österreich ist eine solche Notsituation. Rund
1,5 Millionen Menschen in Österreich sind armutsgefährdet. Vor allem Allein-
erziehende sind davon betroffen. Armut bedeutet für diese Familien, dass sie
sich bei den Kosten für eine geheizte Wohnung, Elektrizität und Lebensmittel
stark einschränken müssen. Kleinigkeiten werden zum unerschwinglichen
Luxus. Überraschend notwendige Reparaturen oder Anschaffungen stürzen
­Familien ins finanzielle Chaos. Unter all diesen Umständen leiden die Kinder
am stärksten.
Hier kann das Rote Kreuz – österreichweit in allen Bundesländern – dank der
Unterstützung von Spenderinnen und Spendern effizient Hilfe anbieten. Die
Individuelle Spontanhilfe springt dort ein, wo die sozialen Sicherungssysteme
auslassen. Dieses Angebot des Roten Kreuzes hilft in akuten Notlagen unbü-
rokratisch und rasch – was nicht bedeutet, dass einfach Rechnungen
­beglichen werden. Die Spontanhilfe-Berater blicken hinter die Probleme und
erarbeiten gemeinsam mit den Klienten Wege aus der Krise. Damit aus einer
Notsituation kein Dauerzustand wird.
Die Kraft der Menschlichkeit
Zu helfen ist eine großartige Aufgabe!
Und eine ständig wachsende. Das Rote
Kreuz verfolgt auf der ganzen Welt
dasselbe Ziel, das den Kurs unserer
Aktivitäten vorgibt: „Das Leben von
Menschen in Not durch die Kraft der
Menschlichkeit zu verbessern.“ Als
größte humanitäre Organisation mit mehr
als 74.000 freiwilligen Mitarbeiterinnen
und Mitarbeitern – übernimmt das Rote
Kreuz Verantwortung und schafft Vertrau-
en. Vorbildhaft – motivierend – gestaltend
– als aktiver Teil der Zivilgesellschaft.
Wir sind da, um zu helfen –
aus Liebe zum Menschen.
KLEINE SPENDE –
GROSSE HILFE
©ÖRK/WRK/KHDDokuteam/MarkusHechenberger
69WIRTSCHAFT HILFT! SPENDENGUIDE 2018/19
Not und Leid lindern, die Situation für
sozial Schwache verbessern, schnell und
effizient helfen – in Österreich setzen sich
über 74.000 Rotkreuz-Freiwillige tagtäg-
lich für ihre Mitmenschen ein. Aus Liebe
zum Menschen.
Zu helfen ist eine großartige Aufgabe – und immer mehr Unternehmen enga-
gieren sich! Mit Spenden und Partnerschaften zeigen sie in der Öffentlichkeit
sowie gegenüber ihren Mitarbeitern und Kunden gesellschaftliche Verant­
wortung.
Bereits eine Spende von 100,– Euro kann einer Familie ein sorgenfreies Weih-
nachten ermöglichen: Lebensmittelgutscheine für die Festtage können ein
wunderbares Geschenk sein! Mit 300,– Euro können wir gemeinsam einer
Familie bei der Anschaffung von dringend benötigten Haushaltsgeräten
­helfen. Mit 1.000,– Euro verhindern wir eine bevorstehende Delogierung.
Für eine umfangreiche und langfristigere Zusammenarbeit – unabhängig da-
von, ob Sie sich für ein Projekt in Ihrer Nähe oder im Ausland interessieren –
haben wir in jedem Bundesland Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner
für Unternehmen etabliert, die Sie gerne beraten.
Gemeinsam findet sich sicher ein passendes Angebot, sei es in der individu-
ellen Spontanhilfe, im Rettungsdienst, Blutspendedienst, in der Pflege und
Betreuung, Katastrophenvorsorge und -hilfe, Entwicklungszusammenarbeit,
Aus- und Fortbildung, dem Suchdienst oder dem Jugendrotkreuz.
Spendenkonto:
Bank: Erste Bank
BIC: GIBAATWWXXX
IBAN: AT57 2011 1400 1440 0144
Kennwort: Wirtschaft hilft!
Kontaktieren Sie uns:
Österreichisches Rotes Kreuz - Generalsekretariat
Wiedner Hauptstraße 32, 1040 Wien, Tel.: +43 (0)1 589 00 186
Mag. Manfred Kumer, E-Mail: manfred.kumer@roteskreuz.at
Web: www.roteskreuz.at
©ÖsterreichischesRotesKreuz(ÖRK)/GiovanniCastell,IbrahimMalla/IFRC,ÖsterreichischesRotesKreuz
MA haupt-/ehrenamtlich: 8.384/74.327
Haupteinsatzländer: Österreich,
­Südosteuropa, Kaukasus, Afrika
Spendenabsetzbarkeits-Nr.: SO 1131
70 WIRTSCHAFT HILFT!SPENDENGUIDE 2018/19
Marie ist sieben Jahre alt. Ihre Eltern haben sich getrennt. Seither ist für
­Marie nichts mehr so, wie es vorher war. Wo wird sie wohnen? Ist sie schuld
an der Trennung ihrer Eltern? Marie ist wütend und traurig, sie möchte
schreien und weinen, aber sie tut nichts davon.
Leo hat seine Mama verloren. Alle hatten gesagt, dass sie wieder gesund
wird, doch Leos Mama starb. Und mit ihr alle Wärme, Geborgenheit und
Fröhlichkeit. Auch die von Papa.
Marie und Leo brauchen dringend Hilfe.
Bei RAINBOWS stehen seit 27 Jahren die Kinder mit all ihren Sorgen, Gefüh-
len und Ängsten im Mittelpunkt. Doch viele Familien können sich die Teil-
nahme an einer RAINBOWS-Begleitung (einzeln oder in einer Gruppe) nicht
leisten. Die Bedürfnisse der betroffenen Kinder und Jugendlichen bleiben
­dabei auf der Strecke.
Schenken Sie den Kindern ein Stück Lebensfreude und Trost! Durch eine
­Patenschaft von 750,– Euro ermöglichen Sie eine professionelle Begleitung!
Vielen Dank für Ihre Hilfe.
Haben Sie jemals um einen geliebten
Menschen getrauert? Haben Sie jemals
unter Trennungsschmerz gelitten? Dann
können Sie sich vielleicht vorstellen, wie
es Kindern geht, wenn sie ihre Mutter
verlieren oder wenn sich die Eltern
trennen.
MIT EINER PATENSCHAFT
HELFEN!
©RAINBOWS
MA hauptamtlich: 16
Haupteinsatzländer: Österreich
Spendenabsetzbarkeits-Nr.: SO 1473
Spendengütesiegel: ja
Spendenkonto:
Bank: BAWAG P.S.K.
BIC: AT80 6000 0000 9218 6444
IBAN: OPSKATWW
Kennwort: Wirtschaft hilft!
Kontaktieren Sie uns:
RAINBOWS
Grabenstraße 88, 8010 Graz, Tel.: +43 (0)316 688 670
E-Mail: office@rainbows.at
Web: www.rainbows.at
71WIRTSCHAFT HILFT! SPENDENGUIDE 2018/19
ZIVILGESELLSCHAFT SUCHT
UNTERSTÜTZUNG
Respekt.net ist Österreichs erste Crowdfunding-Plattform für zivilgesell-
schaftliche Projekte. Das Prinzip ist einfach: Menschen mit gesellschaftspoli-
tischen Anliegen können ihre Ideen auf der Plattform vorstellen. UserInnen,
die die Initiativen unterstützenswert finden, können Geld, Zeit oder Know-
how investieren. Projekte einreichen kann dabei jeder – ob Privatperson, Stu-
dentengruppe oder Verein. Jede Idee zur Weiterentwicklung der Gesellschaft
ist willkommen. Die Plattform wurde 2010 vom Verein Respekt.net ins Le-
ben gerufen. Seither wurden mehr als 1.200 Projekte eingereicht und über
zwei Millionen Euro Spendenvolumen gesammelt.
Sie suchen unterstützenswerte Projekte? Sie möchten Ihre MitarbeiterInnen,
KundInnen und LieferantInnen in Ihren Spendenprozess miteinbeziehen?
Corporate Respekt bietet Ihnen eine spezielle Onlinelösung, mit der alle
aus der Vielfalt an zivilgesellschaftlichen Initiativen auf der Projektbörse
­Respekt.net diejenigen auswählen können, die sie persönlich unterstützen
möchten. Wir haben Ihr Interesse geweckt? Wunderbar. Wir freuen uns auf
Ihre Anfrage.
Sie wollen sich schnell und effektiv
engagieren? Ein Respekt.net-Award
bietet Ihrem Unternehmen die Möglich-
keit, sich durch Sponsoring als Unterstüt-
zer zivilgesellschaftlichen Engagements
zu positionieren.
©Respekt.net–CrowdfundingfüreinebessereGesellschaft
MA haupt-/ehrenamtlich: 4/18
Haupteinsatzländer:
Österreich, bei Bedarf weltweiter
Katastrophenhilfen-Einsatz
Spendengütesiegel: ja
Spendenkonto:
Bank: Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien
BIC: RLNWATWW
IBAN: AT24 3200 0000 1037 3025
Kennwort: Wirtschaft hilft!
Kontaktieren Sie uns:
Respekt.net – Crowdfunding für eine bessere Gesellschaft
Neubaugasse 56/2, 1070 Wien, Tel.: +43 (0)1 402 01 62
Sabrina Krennmeir, E-Mail: sabrina.krennmeir@respekt.net
Web: www.verein.respekt.net
72 WIRTSCHAFT HILFT!SPENDENGUIDE 2018/19
Um schneller wieder gesund zu werden, brauchen schwer kranke Kinder
vor allem eines: die Nähe ihrer Familie. Seit über 30 Jahren bietet die Ronald
McDonald Kinderhilfe betroffenen Eltern ein „Zuhause auf Zeit“ in Kliniknähe,
solange ihr Kind im Spital behandelt wird.
Dort können sie wohnen, ihr Familienleben weitgehend aufrechterhalten, sie
ersparen sich hohe Hotelkosten und die weite tägliche Anreise. Die Kinderhilfe
Häuser sind eine Oase der Ruhe und Geborgenheit, wo sie sich zurückziehen
und Kraft tanken können, um wieder gestärkt den wichtigen Beistand an der
Seite ihres kranken Kindes zu leisten. Diese Nähe schenkt vor allem den klei-
nen Patienten Liebe, Kraft und Zuversicht und hilft ihnen, schneller wieder
­gesund zu werden!
In Österreich gibt es derzeit fünf Kinderhilfe Häuser. Das Jüngste wurde im
Juni 2018 in Wien, direkt beim AKH, eröffnet. Um in Zukunft noch mehr Fami-
lien in dieser schweren Zeit zu unterstützen, wollen wir das Angebot in Öster-
reich erweitern und in Salzburg und Innsbruck neue, größere Häuser bauen.
Denn: „Kein Kind mit schwerer Krankheit soll ohne seine Eltern sein.“
DANK Ihrer Spende müssen schwer
kranke Kinder nicht alleine gegen ihre
Krankheit kämpfen. Zu wissen, dass
Mama und Papa stets in der Nähe sind,
gibt den Kleinen Kraft und nimmt ihnen
die Angst vor dem Alleinsein.
Bitte helfen auch Sie!
Herzlichst,
Sonja Klima
Präsidentin Ronald McDonald Kinderhilfe
EIN „ZUHAUSE AUF ZEIT“
IN KLINIKNÄHE
©RonaldMcDonaldKinderhilfe
MA haupt-/ehrenamtlich: 21/45
Haupteinsatzländer: Österreich
Spendenabsetzbarkeits-Nr.: SO 1310
Spendengütesiegel: ja
Spendenkonto:
Bank: HYPO NOE Landesbank AG
BIC: HYPNATWW
IBAN: AT03 5300 0035 5502 8546
Kennwort: Wirtschaft hilft!
Kontaktieren Sie uns:
Ronald McDonald Kinderhilfe
Campus21, Liebermannstraße A01601, 2345 Brunn am Gebirge
Tel.: +43 (0)2236 3070-6583, E-Mail: office@kinderhilfe.at
Web: www.kinderhilfe.at, FB/RonaldMcDonaldKinderhilfe
73WIRTSCHAFT HILFT! SPENDENGUIDE 2018/19
©GettyImages/iStockphoto,St.AnnaKinderspital/ÖRKLandesverbandWien
MA hauptamtlich: 520
Haupteinsatzländer: Österreich
Spendenabsetzbarkeits-Nr.: SO 1141
Spendenkonto:
Bank: UniCredit Bank Austria
BIC: BKAUATWW
IBAN: AT66 1200 0506 1869 1900
Kennwort: Wirtschaft hilft!
Kontaktieren Sie uns:
St. Anna Kinderspital
Kinderspitalgasse 6, 1090 Wien, Tel.: +43 (0)1 401 70-0
Zentrum für Kinder- und Jugendheilkunde, E-Mail: spenden@stanna.at
Web: www.stanna.at
UNSER AUFTRAG:
DIE GESUNDHEIT DER KINDER
Weit über die Stadtgrenzen Wiens hinaus ist das ausgezeichnete Renom-
mee des St. Anna Kinderspitals bekannt. Seit über 180 Jahren steht es
für die Betreuung erkrankter Kinder. Im multiprofessionellen Team des
­Kinderspitals kümmern wir uns liebevoll und höchst kompetent um unsere
PatientInnen; über 75.000 Kinder und Jugendliche sind es im Jahr, die
ambulant behandelt werden, und 11.000 Kinder werden stationär auf­
genommen.
Das St. Anna ist die zentrale Anlaufstelle für die Behandlung kindlicher ­­
Blut- und Tumorkrankheiten, international wurde es zu einem der führenden
­Zentren in der Behandlung. In der Hals-Nasen-Ohren-Abteilung werden
­chirurgische Eingriffe im gesamten Kopf- und Halsbereich durchgeführt.
Die Einbindung der Bezugspersonen in die Betreuung der erkrankten
Kinder und Jugendlichen ist selbstverständlich.
Der laufende Betrieb eines komplexen Spitalsbetriebes ist nur durch die
­Unterstützung vieler Freunde, Partner und Gönner möglich. Zahlreiche Un-
ternehmen unterstützen das St. Anna Kinderspital mit Sachspenden – dafür
ein herzliches Dankeschön. Für die Ausstattung, Instandhaltung der Räum-
lichkeiten, die Anschaffung von medizinischen Geräten und Apparaturen,
die Erweiterung der Therapie- und Spielmöglichkeiten oder die Aus- und
Weiterbildung unserer MitarbeiterInnen sind auch Geldspenden herzlich
­willkommen. Ihr Beitrag für die Betreuung und Gesundheit vieler Kinder!
Das St. Anna Kinderspital steht für die
Betreuung von erkrankten Kindern und
Jugendlichen. Ob Tumorkrankheiten oder
Hals-Nasen-Ohren-Erkrankungen –
im St. Anna sind die Kinder in besten
Händen. Ihre Unterstützung trägt
wesentlich dazu bei – Dankeschön.
74 WIRTSCHAFT HILFT!SPENDENGUIDE 2018/19
Durch Forschung können Therapien auf die besonderen Eigenheiten der
Krebserkrankung eines Kindes abgestimmt werden. Die individuellen und
­effektiven Behandlungsstrategien steigern die Heilungschancen der jungen
Patienten enorm. Unser Ziel ist es, auch jenen dauerhaft zu helfen, die mit
den vorhandenen Behandlungsmöglichkeiten noch nicht geheilt werden
­können. Nur durch die Unterstützung von Sponsoren und Spendern ist
­unsere erfolgreiche Forschungsarbeit möglich.
GEMEINSAM GROSSES VOLLBRINGEN
Kinder sind keine kleinen Erwachsenen und brauchen gezielte Behandlungs-
und Forschungsmethoden. Die großen Fortschritte in der klinischen und bio-
medizinischen Forschung haben kontinuierlich zur verbesserten Diagnose,
Therapie und Prognose bei krebskranken Kindern beigetragen. Ein Großteil
der kleinen Patienten kann inzwischen gerettet werden. Ein weiteres Ziel ist
es, Nebenwirkungen und Spätfolgen zu reduzieren.
Dies kann nur gelingen, wenn für Forschung, klinische Studien und die
­damit verbundenen Begleituntersuchungen finanzielle Mittel bereitstehen.
IHRE SPENDE HILFT!
Moderne biomedizinische Forschung ist aufwendig. Nur mit Unterstützung
von Förderern ist unsere erfolgreiche Arbeit erst möglich. Wenn wir
­verstehen, welche Veränderungen von Krebszellen den Krankheitsverlauf
Voller Einsatz für das Leben.
Die St. Anna Kinderkrebsforschung ist
seit 1988 eines der weltweit führenden
Forschungszentren auf dem Gebiet der
Kinder- und Jugendkrebsforschung.
Unser 30-Jahr-Jubiläum ist auch ein
Verdienst unserer Spenderfamilie! Es
können bereits vier von fünf an Krebs
erkrankten Kindern geheilt werden. Ihr
Engagement für unsere Arbeit hilft uns,
weiterhin zum Wohle krebskranker
Kinder zu forschen.
FORSCHEN, UM
KINDER­LEBEN ZU RETTEN
75WIRTSCHAFT HILFT! SPENDENGUIDE 2018/19
Helfen Sie krebskranken Kindern!
Jährlich erkranken in Österreich etwa
250 Kinder an Krebs. Durch intensive
Forschungsarbeit können heute viele
Kinder überleben. Doch wir sind noch
nicht am Ziel. Ihre Spende macht die
Kinderkrebsforschung erst möglich.
­bestimmen, können wir die Therapie gezielt anpassen. So kann die medizi­
nische Forschung bereits den gesamten genetischen Aufbau einer Krebszelle
analysieren. Dieses Mehr an Möglichkeiten steigert aber auch die Kosten!
Eine Analyse aller Gene einer Krebszelle kostet rund 3.000,– Euro.
Zur Sicherstellung unserer Forschungsarbeit braucht es Unterstützung. Spen-
den von Unternehmen können uns langfristig im Kampf gegen Kinderkrebs
unterstützen und positive Synergien erzeugen. Gemeinsam können wir Gutes
tun und Wichtiges bewirken.
Eine Vielzahl an Kooperationsmöglichkeiten steht ihrem Unternehmen zur
Verfügung: vom „Verzicht auf Kunden-Weihnachtsgeschenke, um den Betrag
stattdessen zu spenden“ über die perfekt auf ihr Unternehmen abgestimmte
Spendenaktivität bis hin zur Förderungsübernahme eines Forschungsprojekts.
Damit helfen Sie uns, krebskranken Kindern eine gesunde Zukunft zu ermög-
lichen.
Gemeinsam können wir den Kampf gegen den Kinderkrebs aufnehmen.
Ihre Hilfe zählt!
Spendenkonto:
Bank: Bank Austria
BIC: BKAUATWW
IBAN: AT79 1200 0006 5616 6600
Kennwort: Wirtschaft hilft!
Kontaktieren Sie uns:
St. Anna Kinderkrebsforschung
Zimmermannplatz 10, 1090 Wien, Tel.: +43 (0)1 40 470-4000
E-Mail: spende@kinderkrebsforschung.at
Web: www.kinderkrebsforschung.at
©St.AnnaKinderkrebsforschung
MA hauptamtlich: 137
Haupteinsatzländer: Österreich
Spendenabsetzbarkeits-Nr.: FW 1703
Spendengütesiegel: ja
76 WIRTSCHAFT HILFT!SPENDENGUIDE 2018/19
Mit dem Motto „Mama, du schaffst das!“ unterstützt die St. Elisabeth-Stiftung
der Erzdiözese Wien schwangere Frauen, wohnungslose alleinerziehende
Mütter mit ihren Kindern und Familien in schwierigen Lebenssituationen.
Das vielseitige Angebot der Stiftung umfasst eine Familien-, Rechts- und
Schwangerenberatungsstelle mit dem ungeförderten Wohnprojekt Benedictus,
zwei Mutter-Kind-Häuser mit einem eigenen sozialpädagogischen Team,
Startwohnungen sowie eine Webstube und Kreativwerkstatt.
Müttern und Kindern, welche sich oft in für sie aussichtslosen Lebenssitua­
tio­nen befinden, zu helfen und ihnen wieder ein Lächeln ins Gesicht zu zau-
bern, ist unsere Motivation. Frauen und Kinder konkret zu unterstützen, ih-
nen ein Dach über dem Kopf zu ermöglichen sowie ihnen neue Perspektiven
und Chancen zu eröffnen, ist unser Ziel. Alles rund um die Schwangerschaft,
das Muttersein und die Stabilität der Frauen und Kinder, durch vielseitige
­Beratung, Unterstützung, Wohnraum und gezielte Maßnahmen, ist unser
­Auftrag.
Wohnprojekt Benedictus
Mit diesem ungeförderten Projekt
unterstützen wir obdachlose Mamas und
schaffen ein nachhaltiges Hilfsangebot,
getreu dem Motto „Hilfe zur Selbsthilfe“.
Schenken Sie Familien ein sicheres
Zuhause auf Zeit und einen Neustart!
MAMA, DU SCHAFFST DAS!
©St.Elisabeth-StiftungderErzdiözeseWien
MA hauptamtlich: 33
Haupteinsatzländer: Österreich
Spendenabsetzbarkeits-Nr.: SO 1583
Spendengütesiegel: ja
Spendenkonto:
Bank: Bankhaus Schelhammer  Schattera
BIC: BSSWATWW
IBAN: AT30 1919 0000 0016 6801
Kennwort: Wirtschaft hilft!
Kontaktieren Sie uns:
St. Elisabeth-Stiftung der Erzdiözese Wien
Arbeitergasse 28, 1050 Wien, Tel.: +43 (0)1/54 55 222
E-Mail: elisabethstiftung@edw.or.at
Web: www.elisabethstiftung.at
77 SPENDENGUIDE 2018/19WIRTSCHAFT HILFT!
STERNTALERHOF
DAS KINDERHOSPIZ ALS FAMILIENHERBERGE
Der Sterntalerhof schenkt Kindern ein Heute, deren Morgen in den Sternen
steht. In einer geschützten und naturnahen Atmosphäre werden hier Familien
mit schwer-, chronisch und sterbenskranken Kindern behutsam auf dem Weg
zurück in den Alltag begleitet – auch und gerade wenn auf diesem Weg der
Abschied von einem geliebten Menschen nötig ist. Tag für Tag arbeitet am
Sterntalerhof ein interdisziplinäres Team aus Therapie und Pädagogik, Psy-
chologie und Sozialarbeit, Seelsorge und Psychotherapie – unterstützt von
speziell ausgebildeten Therapiepferden, die es verstehen, die Herzen der
­Kinder zu erreichen.
Wenn eine Familie auf den Sterntalerhof kommt, ist sie zumeist kraftlos und
erschöpft von den vielen anstrengenden (Ausnahme-)Situationen, die sie ab
der Diagnose einer lebensbedrohlichen oder lebenslimitierenden Erkrankung
ihres Kindes bereits zu bewältigen hatten. Im Laufe der Wochen bei uns wird
die Wirkung unserer Begleitung sichtbar:
Die Eltern kommen zur Ruhe und schöpfen Kraft, das kranke Kind gewinnt
wieder Zuversicht und blüht oftmals auf, die Geschwisterkinder bekommen
die ihnen zustehende Aufmerksamkeit. Die Familie spürt wieder Halt und
kann zusammenfinden. Der mühsame Weg in einen normalen Alltag hat
­begonnen …
Dieses Gefühl von Geborgenheit, Zuversicht und Lebensfreude hilft den
­Kindern und ihren Familien, die nicht wissen, wie lange es noch ein gemein-
sames Morgen gibt.
GELEBTE ZIVILGESELLSCHAFT
Am Sterntalerhof wird keine Familie aus finanziellen Gründen abgewiesen.
Gleichzeitig finanziert der Sterntalerhof seine Arbeit vom ersten Tag an aus-
schließlich über Spenden, Partner und Benefize. Der mittlerweile etablierte
professionelle Ganzjahresbetrieb ist nur möglich, weil Menschen mit Geld,
Zeit, Know-how und Sachspenden unsere Arbeit unterstützen.
Und weil Unternehmer ihren MitarbeiterInnen und Geschäftspartnern mit
den schokoladigen Sterntalern, den einzigartigen Geschenkboxen und dem
erfrischenden STERNDERL eine Freude bereiten.
Wenn Sie mehr über uns erfahren oder den Sterntalerhof vor Ort kennen­
lernen möchten, kontaktieren Sie uns bitte – wir freuen uns auf Sie!
MA haupt-/ehrenamtlich: 25/50
Haupteinsatzländer: Österreich
Spendenabsetzbarkeits-Nr.: SO 1157
Spendengütesiegel: ja
Spendenkonto:
Bank: Österr. Ärzte- und Apothekerbank AG
BIC: BWFBATW1
IBAN: AT11 1813 0802 5454 0001
Kennwort: Wirtschaft hilft!
Kontaktieren Sie uns:
Sterntalerhof
Dorfstraße 35, 7410 Loipersdorf-Kitzladen, Tel.: +43 (0)664 214 03 98
E-Mail: harald.jankovits@sterntalerhof.at
Web: www.sterntalerhof.at
Ein Heute ist Freude …
... in einer Zeit der Trauer.
„Wenn wir es schaffen, den Familien, die
so schwer zu tragen haben, ein bisschen
Entlastung zu schenken, ist es für mich
das Schönste, was es gibt.“
Mag.a
Lisa Wiesinger,
Fachliche Leiterin am Sterntalerhof
©Sterntalerhof
78 WIRTSCHAFT HILFT!SPENDENGUIDE 2018/19
Die Stiftung Kindertraum widmet sich den Herzenswünschen von Kindern
und Jugendlichen, die aufgrund einer Behinderung oder schweren Erkran-
kung ganz besondere Bedürfnisse haben. Die Wünsche sind vielfältig: ein Ta-
blet für lange Krankenhausaufenthalte, Urlaub am Bauernhof oder am Meer,
spezielle Sportgeräte, Therapien oder Therapiegeräte bis hin zu einem ausge-
bildeten Assistenzhund. Die Erfüllung eines Herzenswunsches verbessert oft
nachhaltig die Lebensqualität der Kinder und steigert ihr Selbstwertgefühl.
Die bestmögliche Betreuung und Förderung lässt Familien oft an ihre wirt-
schaftlichen Grenzen stoßen. Außerdem sind viele Familien nach wie vor mit
Berührungsängsten und Vorurteilen konfrontiert. Die Stiftung Kindertraum
sieht es als ihr übergeordnetes Ziel, gleichzeitig mit ihren Aktivitäten wichti-
ge Aufklärungsarbeit zu leisten. „Wir erfüllen rund 200 Herzenswünsche pro
Jahr“, freuen sich die Kindertraum-Mitarbeiterinnen. „Das heißt, dass wir
­jeden zweiten Tag ein Kind mit Behinderung oder schwerer Krankheit glück-
lich machen.“
Wenn Tiere die Seele berühren.
Heilpädagogisches Voltigieren steigert
Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl. Es
werden Wahrnehmung, Lernen, Befinden,
Verhalten und Motorik positiv beeinflusst.
Nebenbei haben die Kinder riesengroße
Freude mit dem Therapiepferd!
HERZENSWÜNSCHE
WERDEN WAHR!
©StiftungKindertraum
MA haupt-/ehrenamtlich: 5/17
Haupteinsatzländer: Österreich
Spendenabsetzbarkeits-Nr.: SO 1105
Spendengütesiegel: ja
Spendenkonto:
Bank: Erste Bank
BIC: GIBAATWWXXX
IBAN: AT04 2011 1284 3111 3700
Kennwort: Wirtschaft hilft!
Kontaktieren Sie uns:
Stiftung Kindertraum
Mariahilfer Straße 105/2/11, 1060 Wien, Tel.: +43 (0)1 585 45 16
E-Mail: gabriela.gebhart@kindertraum.at
Web: www.kindertraum.at
79WIRTSCHAFT HILFT! SPENDENGUIDE 2018/19
SCHÜTZEN SIE DIE
­LEBENSGRUNDLAGE NATUR
Als Grundlage für jedes Leben ist die Natur unsere wertvollste Ressource. Mit
fundierter Expertise, lösungsorientierten Projekten und tatkräftigem Einsatz
übernehmen wir als Umweltdachverband Verantwortung für die vielfältigen
Naturschätze Österreichs. Denn wir glauben an das Recht des Menschen auf
ein Leben in einer sicheren, ökologisch vielseitigen und gesunden Umwelt.
Dabei engagieren wir uns für eine nachhaltige Wirtschaft, die zukunftstaug­
liche Lebensweisen für künftige Generationen eröffnet.
Gemeinsam mit unseren 36 Mitgliedsorganisationen setzen wir uns seit
45 Jahren als überparteiliche Plattform für den Schutz des Wassers, die biolo-
gische Vielfalt, den Reichtum unserer Kulturlandschaften, eine naturverträgli-
che Energiewende, den sensiblen Alpenraum sowie ein Wirtschaftssystem in
Kreisläufen ein. Wir agieren als Schnittstelle von europäischer und nationaler
Umweltpolitik und setzen neue Maßstäbe im Bereich Bildung für nachhaltige
Entwicklung.
Unterstützen Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende und setzen Sie ein Zeichen
für eine lebenswerte und faire Zukunft für alle!
Werden Sie ZukunftsbotschafterIn!
Ihre Zusammenarbeit mit dem
­Umweltdachverband positioniert Sie
als wissensstarke/n BefürworterIn einer
umweltfreundlichen Gesellschaft und
als BotschafterIn einer lebenswerten
Zukunft. Auf eine gute Partnerschaft!
Nachhaltigkeit lieben und auch leben:
Der Umweltdachverband ist mit dem
Österreichischen Umweltzeichen für
Bildungseinrichtungen ausgezeichnet.
©KlausRanger
MA hauptamtlich: 35
Haupteinsatzländer: Österreich
Spendenkonto:
Bank: Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien
BIC: RLNWATWW
IBAN: AT62 3200 0010 0046 8413
Kennwort: Wirtschaft hilft!
Kontaktieren Sie uns:
Umweltdachverband
Strozzigasse 10/7–8, 1080 Wien, Tel.: +43 (0)1 401 13-42
E-Mail: sigrid.ranger@umweltdachverband.at
Web: www.umweltdachverband.at
80 WIRTSCHAFT HILFT!SPENDENGUIDE 2018/19
Die Tiroler Soziale Dienste GmbH ist eine 100-prozentige landeseigene
­Tochter. Im Jahr 2015 wurde sie vom Land ausgegliedert und als GmbH neu
organisiert. Die TSD ist im Rahmen ihres mildtätigen Aufgabenkreises für die
Sicherstellung der Grundversorgung von AsylwerberInnen im Bundesland
­Tirol zuständig.
Neben der Unterbringung, Versorgung und Betreuung fallen auch integrative
Maßnahmen in den Wirkungsbereich der TSD. Die engagierten MitarbeiterIn-
nen informieren, beraten und betreuen alle Geflüchteten während des Asyl-
verfahrens unter anderem in gesundheitlichen und fami­liären Anliegen.
SCHWERPUNKT SCHULISCHE INTEGRATION
Im Zuge einer verstärkten Integration setzen die TSD den Fokus auf Schule
und Bildung. Für Kinder ist es wichtig, Teil einer Klassengemeinschaft oder
eines Sportvereins zu sein.
All das ist leider auch mit Kosten verbunden. Ob Sportwoche der Schule,
­Beitrag zum Fußballverein oder Klassenausflug. Trauma-, Musik- oder Mal­
therapie sind nur einige der Möglichkeiten für Kinder und Jugendliche, das
Erlebte zu verarbeiten. Aber auch Angebote für Einzel- oder Gruppenthera­
pien werden in unseren Einrichtungen bei Bedarf ebenso angeboten. Die
Stärkung der kindlichen Seele und psychologische Aufarbeitung gehen dabei
Hand in Hand. Diese Angebote waren auch bisher nur durch Ihre Spenden
möglich und wir bitten auch in Zukunft um Ihre Hilfe!
Eine unbeschwerte Kindheit?
Die meisten von uns haben eine unbe-
schwerte Kindheit fest in ihren Erinne-
rungen verankert. Krieg und Vertreibung
kennen wir allenfalls aus Erzählungen
unserer Großeltern. Die Schrecken des
letzten Krieges liegen weit zurück. Ganz
anders bei den Kindern und Jugendlichen
aus den Kriegsgebieten Syriens oder
Afghanistans. Krieg und Flucht ist für
sie eine eigene Erfahrung. Sie haben es
selbst erlebt. In Tirol befinden sich aktuell
1.200 Kinder und Jugendliche im Asyl­
verfahren und werden alleine oder als Teil
einer Familie von den Tiroler Sozialen
Diensten grundversorgt.
DAS UNTERNEHMEN TSD
81WIRTSCHAFT HILFT! SPENDENGUIDE 2018/19
In Innsbruck/Igls führen wir mit Unter-
stützung der lokalen Bevölkerung eine
Unterkunft exklusiv für alleinstehende
geflüchtete Frauen, Mütter und Kinder.
Dafür brauchen wir Ihre Hilfe.
Tiroler Soziale Dienste
Spendenhotline: +43 800 080 777
Die Jahre 2015 bis 2017 waren geprägt von der Notwendigkeit, schnell Unter-
künfte zu schaffen. Dabei kam eine kindgerechte Ausstattung oft zu kurz
und gerade bei den Außenanlagen sehen wir einen großen Aufholbedarf.
Kinderspielplätze und kindgerechte Spielflächen sind bisher leider die
­Ausnahme und wurden nur durch großzügige Spender möglich.
Hier wollen wir in diesem Jahr einen Schwerpunkt setzen und sowohl inner-
halb der Grundversorgungseinrichtungen wie auch auf den Außenflächen
Angebote für Kinder und Jugendliche gestalten und schaffen. Damit dies
auch in ­Zukunft möglich ist, benötigen wir Ihre Spende.
NICHTS DABEI?
Wir suchen auch trotz sinkender Zahlen der Asylsuchenden weiterhin Men-
schen, die sich ehrenamtlich engagieren wollen oder gerne eine Sachspende
tätigen möchten. Alle Grundversorgungseinrichtungen im Bundesland sind
„offene Häuser“.
Fragen Sie direkt und vor Ort nach, wo Ihre Hilfe benötigt wird oder welche
Sachspenden gerade hilfreich wären.
Spendenkonto:
Bank: Hypo Tirol Bank AG
BIC: HYPTAT22
IBAN: AT33 5700 0000 0020 0700
Kennwort: Wirtschaft hilft!
Kontaktieren Sie uns:
Tiroler Soziale Dienste GmbH
Sterzinger Straße 1, 6020 Innsbruck, Tel.: +43 (0)512 21 440 1100
E-Mail: office@tsd.gv.at
Web: https://www.tsd.gv.at
©TirolerSozialeDiensteGmbH
MA haupt-/ehrenamtlich: 130/650
Haupteinsatzländer: Österreich
Spendenabsetzbarkeits-Nr.: SO 2547
82SPENDENGUIDE 2018/19 WIRTSCHAFT HILFT!
Der Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser (AÖF) setzt sich täglich
dafür ein. Helfen Sie uns bitte dabei!
Jede fünfte Frau in Österreich ist mindestens einmal in ihrem Leben Opfer
von häuslicher Gewalt, auch berufstätige Frauen sind betroffen.
Wir engagieren uns unermüdlich für ein Ende der Gewalt an Frauen und
­Kindern. Schutz, Sicherheit und Unterstützung sind unser oberstes Ziel.
Der Verein AÖF leitet die telefonische Beratungsstelle Frauenhelpline gegen
Gewalt 0800 222 555: rund um die Uhr, österreichweit, anonym, kostenlos
und mehrsprachig. Gewaltpräventionsarbeit im Rahmen von Seminaren und
Schulungen sowie Workshops und Fachtagungen zu Bewusstseinsbildung,
Sensibilisierung und Aufklärung für unterschiedliche Berufsgruppen zählen
zu unseren zentralen Aufgaben. Mit aktiver Medien- und Pressearbeit richten
wir unser Anliegen an die Öffentlichkeit.
INVESTITION IN DIE SICHERHEIT VON FRAUEN UND KINDERN LOHNT SICH
Mit rund 3,7 Milliarden Euro jährlich sind die volkswirtschaftlichen Folgekos-
ten für Polizeieinsätze, Strafprozesse, medizinische Pflege, Ausfälle in Betrie-
ben aufgrund von Krankenstand enorm hoch. Je mehr die Gesellschaft in
die Verhinderung von familiärer Gewalt und Gewalt an Frauen und Kindern
investiert, desto geringer sind die Folgekosten der Gewalt und desto leichter
kann das hohe Ausmaß der Gewalt an Frauen und Kindern reduziert werden.
IHR BEITRAG ZÄHLT
Dem Verein AÖF fehlen für 2018/19 mehr als 45.000,– Euro, um Betroffene
von Gewalt durch Akutberatung und präventive Bewusstseinskampagnen zu
unterstützen.
Wir suchen SponsorInnen und PartnerInnen aus der Wirtschaft, um unser
aller Ziel der Gewaltreduktion ein Stück näher zu kommen.
MA hauptamtlich: 1
Haupteinsatzländer: Österreich
Spendenabsetzbarkeits-Nr.: SO 2535
Spendengütesiegel: ja
2018 ist ein großes Jubiläumsjahr:
» 40 Jahre Frauenhäuser
» 30 Jahre Verein Autonome Öster­­
reichische Frauenhäuser (AÖF)
» 20 Jahre Frauenhelpline 0800/222 555
Spendenkonto:
Bank: Bank Austria
BIC: BKAUATWW
IBAN: AT97 1200 0006 1078 2013
Kennwort: Wirtschaft hilft!
Kontaktieren Sie uns:
Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser (AÖF)
Bacherplatz 10/4, 1050 Wien, Tel.: +43 (0)664 793 07 89
E-Mail: maria.roesslhumer@aoef.at oder informationsstelle@aoef.at
Web: www.aoef.at
GEWALTFREI LEBEN IST EIN
MENSCHENRECHT
©VereinAutonomeÖsterreichischeFrauenhäuser(AÖF)
83WIRTSCHAFT HILFT! SPENDENGUIDE 2018/19
LICHTBLICKE FÜR
­SCHWERKRANKE KINDER!
E.motion Lichtblickhof ist ein Lebensort speziell für Familien, deren Kind
von einer unheilbaren und lebensverkürzenden Erkrankung betroffen ist. Die
Herausforderungen des Alltags bringen neben emotionalen und finanziellen
Sorgen allzu oft auch Isolation, Resignation und Verzweiflung mit sich. Hier
gelingt es trotzdem, Momente der Freude und Leichtigkeit zu schaffen, zur
Ruhe zu kommen, Lichtblicke zu erleben, Zuversicht und Zusammenhalt
zu spüren und Kraft für die noch zu bewältigenden Aufgaben zu sammeln.
Ein Leben lang.
Das multiprofessionelle Team leistet seit vielen Jahren individuelle und be-
dürfnisorientierte Begleitung. Unterstützt wird es dabei von speziell ausgebil-
deten Tieren, die viel Raum für Begegnung und nonverbale Kommunikation
ermöglichen, basale Bedürfnisse der Kinder sensibel wahrnehmen und dar-
auf reagieren sowie helfen, dem „Hier und Jetzt“ möglichst viel Raum zu
schenken. Um Familien und Kindern diese wertvolle und kraftspendende
Zeit zu ermöglichen, sind wir auf die Hilfe von Sponsoren und Spenden
­angewiesen. Danke, dass Sie mit uns Lichtblicke schenken!
E.motion Lichtblickhof ist ein besonderer
Ort für Kinder mit schweren und unheil-
baren Erkrankungen: Getragen durch
die Therapiepferde und das Team von
e.motion, erleben sie und ihre Familien
dringend benötigte Momente der
­Gemeinsamkeit, Freude und Hoffnung.
©SuzyStockl
MA haupt-/ehrenamtlich: 5/50–80
Haupteinsatzländer: Österreich
Spendenabsetzbarkeits-Nr.: SO 2184
Spendenkonto:
Bank: Bank Austria
BIC: BKAUATWW
IBAN: AT25 1200 0504 7256 0101
Kennwort: Wirtschaft hilft!
Kontaktieren Sie uns:
e.motion Lichtblickhof
Baumgartner Höhe 1, 1140 Wien, Tel.: +43 (0)664 476 77 00
E-Mail: sophie.knapp@pferd-emotion.at
Web: www.lichtblickhof.at, www.pferd-emotion.at
84 WIRTSCHAFT HILFT!SPENDENGUIDE 2018/19
Hunderte von Familien haben in Österreich mit der Diagnose „Leukämie“ zu
kämpfen. Plötzlich wird ihr Leben auf den Kopf gestellt und sie wissen nicht,
ob sie einen geliebten Menschen für immer verlieren.
Wenn herkömmliche Therapieformen wie z. B. die Chemotherapie nicht hel-
fen, dann kann nur noch eine Stammzell- oder eine Knochenmarkspende das
Leben der Patienten retten. Die Chance, einen solchen genetischen Zwilling
zu finden, liegt außerhalb der Familie jedoch bei 1:500.000 oder mehr.
Deshalb sucht der Verein „Geben für Leben“ diese Lebensretter mit Hoch-
druck. Bei Typisierungsaktionen in ganz Österreich wird Menschen zwischen
17 und 45 Jahren ein wenig Blut abgenommen oder ein Wangenabstrich
­gemacht. Im Labor wird dann eine DNA-Bestimmung durchgeführt und die
Ergebnisse werden in einer weltweiten Datenbank pseudonymisiert gespei-
chert. Bei einer Übereinstimmung kann der Spender mit seinen gesunden
Stammzellen ein Leben retten.
„Du kannst für die Welt nur eine Person sein, aber für eine Person die ganze Welt!“
Mit Stammzellen Leben retten!
Durch Geben für Leben konnten über
56.000 Menschen typisiert und 80 pas­
sende Stammzellspender (bis Aug. 2018)
gefunden werden. Doch jede Typisierung
kostet € 50,- und wird zu 100 Prozent
durch Geldspenden finanziert. Ohne
Spenden können wir die Labortests
nicht durchführen!
LEUKÄMIE IST HEILBAR!
©VereinGebenfürLeben-LeukämiehilfeÖsterreich(2),iStockphoto
MA haupt-/ehrenamtlich: 9/100+
Haupteinsatzländer: Österreich
Spendenabsetzbarkeits-Nr.: SO 2153
Spendengütesiegel: ja
Spendenkonto:
Bank: Sparkasse Bludenz Bank AG
BIC: SSBLAT21XXX
IBAN: AT39 2060 7001 0006 4898
Kennwort: Wirtschaft hilft!
Kontaktieren Sie uns:
Verein Geben für Leben – Leukämiehilfe Österreich
Bahnhofstraße 8b, 6922 Wolfurt, Tel.: +43 (0)5574 63266
Susanne Marosch, E-Mail: info@gebenfuerleben.at
Web: www.gebenfuerleben.at
85WIRTSCHAFT HILFT! SPENDENGUIDE 2018/19
WIR MACHEN WEITER!
Vor 16 Jahren hat Frau Bock das Flüchtlingsprojekt Ute Bock gegründet.
­Seither gelingt es dem Verein, geflüchteten Menschen Unterstützung in allen
Lebenslagen zu geben. Seit 2017 stillen wir im neuen Ute Bock Bildungs­
zentrum endlich auch den Hunger auf Bildung.
WAS WIR TUN:
» wir beraten monatlich ca. 1.000 Flüchtlinge in allen Lebenslagen
» wir bieten aktuell 350 obdachlosen Flüchtlingen eine Meldeadresse
» wir geben 288 geflüchteten Menschen Wohnraum
» wir ermöglichen 504 Flüchtlingen einen kostenlosen Deutschkursplatz
» wir büffeln täglich mit 28 Flüchtlingskindern in unserer Lernbetreuung
NEU:	 » wir bieten Kurse in Englisch, Mathe und IT
	 » mit Farsi für AfghanInnen verbessern wir deren Sprachverständnis
Dabei werden wir von ca. 150 ehrenamtlichen HelferInnen unterstützt.
Jetzt liegt es an uns allen. #Wir sind Ute Bock!
Unterstützen auch Sie uns, damit Flüchtlinge eine Chance haben!
©FlüchtlingsprojektUteBock
MA haupt-/ehrenamtlich: 23/ca. 150
Haupteinsatzländer: Österreich
Spendenabsetzbarkeits-Nr.: SO 1291
Spendenkonto:
Bank: Hypo Bank Tirol
BIC: HYPTAT22
IBAN: AT62 5700 0520 1101 7499
Kennwort: Wirtschaft hilft!
Kontaktieren Sie uns:
Flüchtlingsprojekt Ute Bock
Zohmanngasse 28, 1100 Wien, Tel.: +43 (0)1 929 24 24-24
E-Mail: info@fraubock.at
Web: www.fraubock.at
„Ich kann nicht zuschauen,
wenn’s wem anderen schlecht geht.“
(Ute Bock)
86 WIRTSCHAFT HILFT!SPENDENGUIDE 2018/19
Kinder erleben Armut – psychisch und physisch.
Denn wenn der Strom abgeschaltet wird, die Delogierung bevorsteht oder der
Wochenendeinkauf sehr schmal ausfällt, verschieben sich alle Prioritäten in
einer Familie. Geld für Schulausflug, Nachhilfe, Sport oder Kleidung und
Schuhe gibt es dann keines mehr. Ein Kind, das seinen Geburtstag nicht
­feiern kann und niemanden nach Hause mitbringen kann, wird auch von
­anderen Kindern nicht eingeladen. Ein Kind, das abgetragene Kleidung und
Schuhe tragen muss, wird häufig verspottet. Die Ausgrenzung aus der
­Gemeinschaft beginnt schon frühzeitig. Obwohl handfeste Zahlen und Statis-
tiken vorliegen, wollen viele Menschen nicht an die Existenz von armuts­
betroffenen Kindern in Österreich glauben. Und doch sind es mehr als
324.000 Kinder. Sie haben nicht die gleichen Chancen auf ein gelingendes
­Leben, obwohl sie an ihrer Situation nicht schuld sind.
Wir fordern für alle Kinder die gleichen Chancen und arbeiten gezielt daran,
existenzielle Grundbedürfnisse der Kinder zu sichern.
Um das zu verwirklichen, sucht die Volkshilfe breite Hilfe und Unterstützung.
WIE WEH KINDERARMUT
WIRKLICH TUT
©VolkshilfeSolidarität
MA haupt-/ehrenamtlich: 9.400/2.600
Haupteinsatzländer: Österreich, bei
Bedarf weltweiter Katastrophenhilfe-
Einsatz
Spendenabsetzbarkeits-Nr.: SO 1401
Spendengütesiegel: ja
Spendenkonto:
Bank: BAWAG P.S.K.
BIC: BAWAATWW
IBAN: AT77 6000 0000 0174 0400
Kennwort: Wirtschaft hilft!
Kontaktieren Sie uns:
Volkshilfe Solidarität
Auerspergstraße 4, 1010 Wien, Tel.: +43 (0)676 83 40 22 83
Karin Ortner, E-Mail: karin.ortner@volkshilfe.at
Web: www.volkshilfe.at
„KINDERARMUT ABSCHAFFEN“ –
die nachhaltige Kampagne der Volkshilfe –
soll jedem Kind die gleichen Chancen
ermöglichen.
Wir geben sozial benachteiligten Kindern
in Österreich eine Zukunft.
Mit IHRER Unterstützung holen wir Kinder
aus der Armut heraus.
87WIRTSCHAFT HILFT! SPENDENGUIDE 2018/19
TIERLIEBE BRAUCHT
EIN DACH ÜBER DEM KOPF
Der Wiener Tierschutzverein beherbergt tagtäglich bis zu 1.000 tierische
Schützlinge in seinem Wiener Tierschutzhaus, kümmert sich um tierfreundli-
che Menschen in Not und finanziert sich ausschließlich durch Zuwendungen
tierliebender Menschen und Unternehmen.
Neubau Katzenhaus. Eine Renovierung ist aus wirtschaftlicher Sicht leider
nicht möglich. Die Tiere sollen sich bei uns wohl- und geborgen fühlen. Die
MitarbeiterInnen benötigen gesunde Arbeitsbedingungen.
Die preiswerteste, flexible und beste Lösung: Unterstützen Sie den Bau
eines Container-Katzenhauses ab einer Spende von 890,– Euro!
Wir beginnen 2019 mit dem Bau eines hochwertigen und langlebigen Katzen-
hauses aus Containerelementen. Das Haus besteht aus Räumlichkeiten für
Tiere, Mitarbeiter, Ordination und Lager. Jeder zehnte Quadratmeter wird
von unserem Partner CHV Container Handels- und Vermietungsgesellschaft
m.b.H. finanziert. Rasche Hilfe ist notwendig!
Wir hoffen auf Ihre Unterstützung!
Patenschaft für ein komplettes Modul
mit eigenem Branding zum Preis von
16.900,– Euro
Beteiligung ab einer Spende von
890,– Euro je m2
Großsponsoren-Outdoor-Werbung an der
Triester Straße
Individuelle Sponsoringpakete
©friedrichbreidenbach
MA haupt-/ehrenamtlich: 78/15
Haupteinsatzländer: Österreich
Spendenabsetzbarkeits-Nr.: NT 2259
Spendengütesiegel: ja
Spendenkonto:
Bank: Hypo NOE Gruppe Bank AG
BIC: HYINAT22
IBAN:AT 74 5310 0081 5500 4127
Kennwort: Wirtschaft hilft!
Kontaktieren Sie uns:
Wiener Tierschutzverein							
Triester Straße 8, 2331 Vösendorf, Tel: +43 (0)699 166 040 50
Mag. Elisabeth Thomas, E-Mail: elisabeth.thomas@wiener-tierschutzverein.org
Web: www.wiener-tierschutzverein.org
Die Stimme der Tiere. Das Original seit 1846.
#glaubandich
erstebank.at
sparkasse.at

Spendenguide 2018

  • 1.
    spendenguide.at SPENDEN GUIDEFÜR UNTERNEHMEN Elisabeth Stadler,CEO Vienna Insurance Group Es sollte selbstverständlich sein, Bedürftige zu unterstützen Best Practice Geld und Know-how für soziale Anliegen Partner für Spendenprojekte Non-Profit-Organisationen stellen sich vor Medienpartner 2018/19 ÖsterreichischePostAG/Sponsoring.Post•Zulassungsnummer14Z040142S WIRT S C H A F T HILFT! AKTION SPENDE
  • 2.
    SPENDEN? Wer beim Spendenauf Nummer Sicher gehen möchte, achtet auf dieses Zeichen: Das Österreichische Spendengütesiegel steht für geprüfte Sicherheit durch strenge Qualitätsstandards, Transparenz und laufende Kontrolle – die Spendengelder werden widmungsgemäß und wirtschaftlich eingesetzt. Das sichere Zeichen für Spenden mit Sinn. Johanna Setzer ABER SICHER!
  • 3.
    3 SPENDENGUIDE 2018/19WIRTSCHAFTHILFT! ©ThomasTopf VORWORT Wir haben in Österreich eine wache und engagierte Zivilgesellschaft, auf die wir stolz sein dürfen. Ein besonderer Ausdruck dieser Bereitschaft, sich für andere Menschen zu engagieren und an unserer Gesellschaft Mitverantwortung zu übernehmen, sind die vielen Organisationen, Initiativen und Vereine, die sich als NPO in den Dienst anderer stellen. Gerade der Einsatz für geflüchtete Menschen seit 2015 hat einmal mehr gezeigt, dass viele ­Tausende Menschen in Österreich bereit sind, sich langfristig freiwillig und ehrenamtlich zu engagieren. Engagement braucht eine stabile Infrastruktur, um die Planbarkeit des Engagements langfristig zu sichern. Hauptamtliche MitarbeiterInnen tragen wesentlich zur Professionalität und Weiterent­ wicklung in den jeweiligen Aktionsfeldern bei. Ohne Menschen, die bereit sind, dafür auch finan­ zielle Beiträge zu leisten, wäre dieses Engagement nur Traum und nicht Realität. Wirtschaftlicher Erfolg wird auch davon beeinflusst, dass in einer Gesellschaft ein Klima der umfas­ senden Verantwortung für Menschen, Umwelt, Wissenschaft und Kultur existiert. Langfristig planende Unternehmen wissen das und sehen ihren wirtschaftlichen Erfolg auch als Auftrag zur Verantwortung für die nächsten Generationen. Ich lade Sie ein, sich mit der Vielfalt im Engagement auseinanderzusetzen. Denken Sie dabei auch an Ihre Kinder und Enkelkinder und die Welt, die Sie diesen wünschen. Wer den Dauerauftrag zur Partnerschaft für sich entdeckt, trägt zur Planbarkeit dieses Engagements bei. Einen fixen Teil von Gewinn, Betriebsergebnis oder Gehalt für gemeinnützige und wohltätige Projekte zu spenden, verbindet unternehmerisches Denken und Verantwortung mit dem Ziel, nachhaltig die Zivilgesell­ schaft zur stärken. Ich weiß, wie bereichernd Partnerschaften zwischen Wirtschaft und NPOs sein können. Und ich bin überzeugt, dass unser Land diese Partnerschaften dringend braucht. Dr. Christian Konrad Initiator Allianz „Menschen.Würde.Österreich“ Dr. Christian Konrad ENGAGEMENT BRAUCHT EINE STABILE ­INFRASTRUKTUR
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    Alle Preisträger (v. l. n. r.):HOFER KG, Mag.Angelika Rohr/Unternehmenskooperationen Diakonie Österreich,Andreas Maderna/Geschäftsführer und Inhaber Bäckerei Grimm, Günter Maderna/Seniorchef Bäckerei Grimm, Dr. Christine Schäfer/Vorsitzende CS Caritas Socialis Privatstiftung, Mag. Erfried Malle/Obmann SONNE-International, Mag.Andreas Vretscha/Geschäftsführer MediaCom Vienna. ENGAGEMENT BRAUCHT ANERKENNUNG: AKTION „WIRTSCHAFT HILFT!“ AWARDS ©ReneWallentin Vorbildliches Engagement für das Gemeinwohl braucht Anerkennung. Der Fundraising Verband Austria verleiht die Auszeichnung an Unternehmen für ihr herausragendes gesellschaftliches Engagement. Prämiert werden die innovativsten und nachhaltigsten Spendenprojekte zugunsten heimischer NGOs in den Kategorien Klein- und Mittelbetriebe (KMU), Großunternehmen und Corporate Volunteering (Förderung des Mitarbeiter-Engagements von Unternehmen). Entscheidend für die Bewertung sind die Nachhaltigkeit der Spende, der Social Impact sowie Kreativität und Innovationsgrad der Spendenidee. Eine Expertenjury aus Wirtschaft und Non-Profit-Szene wählt die Preisträger aus allen Einreichungen. Wer kann einreichen? Unternehmen und/oder Non-Profit-Organisationen Was kann eingereicht werden? Nachhaltige und innovative Spendenprojekte mit hohem Social Impact (Geld-, Sach-, Zeit-, Medien-, Wissens- oder Kompetenzspenden und Pro-bono-Dienstleistungen) Welche Formalitäten sind bei der Einreichung zu beachten? Bitte senden Sie das ausgefüllte Einreichformular (Download: wirtschaft-hilft.at/award) an info@wirtschaft-hilft.at. Wann ist Einreichschluss? Montag, 14. Jänner 2019 Fragen? info@wirtschaft-hilft.at Die Preisträger werden rechtzeitig verständigt, die Verleihung der Aktion „Wirtschaft hilft!“ Awards findet im Frühjahr 2019 im Rahmen einer Abendveranstaltung statt. AB SOFORT EINREICHEN FÜR AWARD 2019!
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    5 SPENDENGUIDE 2018/19WIRTSCHAFTHILFT! ©FVA/LUDWIGSCHEDL EDITORIAL Würden Österreichs Unternehmen ein Prozent ihres Gewinns für gemeinnützige Projekte spenden, gäbe es rund 300 Millionen Euro für humanitäre, soziale, Bildungs- und Umweltanliegen. Das klingt utopisch oder unrealistisch? Mag sein. Etliche Unternehmen verpflichten sich jedoch bereits, jährlich ein oder zwei Prozent ihres Betriebsergebnisses für gemeinnützige Zwecke zu spenden, einige schon seit vielen Jahren. Ein Prozent für die Gemeinnützigkeit: Mit „Committed Giving“, der freiwilligen Verpflichtung zum Spenden, kommt eine internationale Bewegung nach Europa. Welche Unternehmen sich zum Spenden verpflichten und warum sie das tun, lesen Sie ab Seite 11. Zum fünften Jubiläum präsentieren wir Ihnen ab Seite 34 heimische Non-Profit-Organisationen mit ihren Projekten, erfolgreiche Wirtschaftsprofis im Interview und viele Tipps rund um das Thema Spenden. Übrigens: Aktuell spenden Unternehmen jährlich rund 50 Millionen Euro. Lassen Sie sich also von den Best Practice Spendenbeispielen ab Seite 18 zum Spenden inspirieren. Wir freuen uns auf Ihr Engagement! Dr. Günther Lutschinger Geschäftsführer Fundraising Verband Austria Die Herausgabe des Spendenguides im Rahmen der Aktion „Wirtschaft hilft!“ ist ein Service des Fundraising Verbandes Austria für Unternehmen. Dr. Günther Lutschinger FIXE SPENDENZUSAGEN – IST DAS UTOPISCH?
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    6SPENDENGUIDE 2018/19 WIRTSCHAFTHILFT! INHALT ©SebastianReich,KindernothilfeÖsterreich,ValeriaGazzola VIG-Chefin Elisabeth Stadler über das Selbstverständnis ihres Unternehmens, der sozialen Verantwortung mit vielfältigen Maßnahmen und Projekten zu entsprechen. 12 45 DIE MÖWE – KINDERSCHUTZZENTREN 46 FULBRIGHT AUSTRIA 48 FWF – DER WISSENSCHAFTSFONDS 49 GESELLSCHAFT FÜR MUKOPOLYSACCHARIDOSEN UND ÄHNLICHE ERKRANKUNGEN 50 HAUS DER BARMHERZIGKEIT 52 HUMANA PEOPLE TO PEOPLE 54 HILFE IM EIGENEN LAND 55 JUGEND EINE WELT – DON BOSCO AKTION ÖSTERREICH 56 KINDERHILFSWERK 58 KINDERHOSPIZ NETZ 59 KINDERNOTHILFE ÖSTERREICH 60 KURIER AID AUSTRIA | VEREIN FÜR NATIONALE UND INTERNATIONALE HILFSAKTIONEN 61 LICHT FÜR DIE WELT 62 LUNGENKINDER FORSCHUNGSVEREIN 63 MALTESER HOSPITALDIENST AUSTRIA 03 VORWORT Dr. Christian Konrad, Initiator der Allianz „Menschen.Würde. Österreich“, ruft Unternehmen zur fixen Spendenzusage auf 04 AKTION „WIRTSCHAFT HILFT!“ AWARD 2019 Der Fundraising Verband Austria prämiert die besten Spendenprojekte 05 EDITORIAL Dr. Günther Lutschinger über die globale Bewegung, ein Prozent oder mehr des Gewinns für gemeinnützige Zwecke zu spenden 08 UNTERNEHMEN ALS VERANTWORTLICHE AKTEURE Status quo des Spendens österreichischer Unternehmen 10 SPENDEN HELFEN So lassen sich gesellschaftliche Herausforderungen mit unternehmerischen Aktivitäten nachhaltig verbinden 11 EIN UNTERNEHMEN MIT SOZIALER ADER Coca-Cola-Unternehmenssprecher Philipp Bodzenta über die ­Wichtigkeit von sozialem Engagement 12 PROF. ELISABETH STADLER IM INTERVIEW Die Generaldirektorin der Vienna Insurance Group über soziale Verantwortung in unserer Gesellschaft 16 FIXE SPENDENZUSAGE Diese Unternehmen haben sich verpflichtet, jährlich für gemeinnützige Zwecke zu spenden 18 BEST PRACTICE SPENDENBEISPIELE Dreizehn vorbildliche Kooperationen von Unternehmen mit NGOs 25 STIFTUNG PHILANTHROPIE Über die Kostenvorteile einer Dachstiftung 26 IN JEDEM VON UNS STECKT EIN ALTRUIST Der deutsch-französische Neurobiologe Christian Keysers über empathisches Vermögen und unser Bedürfnis zu helfen 28 ARBEITEN FÜR NGOS Engagement unter Lebensgefahr, Hilfe für Obdachlose und Einsatz für ein menschenwürdiges Dasein: drei NGOs berichten über ihren Alltag 30 KLEINER EINSATZ – GROSSE WIRKUNG Über die vielen Möglichkeiten, Gutes zu tun 31 VERTRAUEN BRAUCHT KONTROLLE Das Österreichische Spendengütesiegel schafft Transparenz 32 SPENDEN SIND ABSETZBAR Alles über formale Vorschriften 35 NON-PROFIT-ORGANISATIONEN STELLEN SICH VOR 36 ARBEITER-SAMARITER-BUND ÖSTERREICHS 38 ÄRZTE OHNE GRENZEN (ÖSTERREICH) 40 BIG BROTHERS BIG SISTERS ÖSTERREICH 41 CARE ÖSTERREICH 42 CARITAS ÖSTERREICH 44 CS CARITAS SOCIALIS PRIVATSTIFTUNG
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    7 SPENDENGUIDE 2018/19WIRTSCHAFTHILFT! IMPRESSUM Warum helfen wir wildfremden Menschen, wenn sie in Not sind? Neurobiologe Christian Keysers erklärt im Interview, was uns motiviert. Im Netz von A1 telefonieren und gleichzeitig ein Kindernothilfe-Projekt im Hochland Boliviens unterstützen – der junge Mobilfunker goood macht’s möglich. 26 18 64 MOKI – MOBILE KINDERHILFE 65 MUMOK – MUSEUM MODERNER KUNST STIFTUNG LUDWIG WIEN 66 NEUNERHAUS – HILFE FÜR OBDACHLOSE MENSCHEN 67 OBDACH WIEN GEMEINNÜTZIGE GMBH 68 ÖSTERREICHISCHES ROTES KREUZ – GENERALSEKRETARIAT 70 RAINBOWS 71 RESPECT.NET 72 RONALD MCDONALD KINDERHILFE 73 ST. ANNA KINDERSPITAL 74 ST. ANNA KINDERKREBSFORSCHUNG 76 ST. ELISABETH-STIFTUNG DER ERZDIÖZESE WIEN  Impressum/Offenlegung nach § 25 Mediengesetz Für den Inhalt verantwortlich: Dr. Günther Lutschinger Herausgeber, Medieneigentümer und Verleger: Fundraising Verband Austria Service GmbH in Kooperation mit dem Fundraising Verband Austria. Fundraising Verband Austria Service GmbH 1180 Wien, Herbeckstraße 27/Stiege 2/Tür 3; Tel.: +43 (0)1 276 52 98-0, E-Mail: gmbh@fundraising.at, FN 383533 w. Gegenstand des Unternehmens: Buchverlag und Verlag von elektroni- schen Medien unter Ausschluss von Musik- und Filmwerken, Veranstaltungs- und Kongressorganisation, Werbeagentur. Gesellschafter: 100 % Fundraising Verband Austria. Geschäftsführer: Dr. Günther Lutschinger; Fundraising Verband Austria, 1180 Wien, Herbeckstraße 27/Stiege 2/Tür 3; Tel.: +43 (0)1 276 52 98-0, E-Mail:­­fva@fundraising.at, Web: www.fundraising.at; ZVR-Nr.: 99 48 12 845; ­Vertre­tungsbefugte Organe: Dr. Günther Lutschinger, Geschäftsführer; Vorstand: ­Monica Culen, Mag. Robert Buchhaus, Mag. Manfred Kumer, Gerhard Pock, Dr. Walter Emberger, ­Andrea Johanides, Mag.a Angelica Simma, MSc. Grundlegende Richtung: Der Spendenguide für Unternehmen informiert im Rahmen der Aktion „Wirtschaft hilft!“ über Spendenmöglichkeiten und Spendenziele für Unternehmen. Chefredaktion: Mag.a Michaela Wirth Redaktion: CPG, Mag.a Michaela Wirth, Rosi Dorudi, Mag.a Barbara Mader Projekt­leitung: Mag. Horst Harlacher, E-Mail: ­harlacher@schulterwurf.at Projektkoordination: Mag.a Michaela Wirth Grafik: Gerald Fröhlich Idee, grafisches ­Konzept und ­Produktion: PG The Corporate ­Publishing Group GmbH (CPG), 1010 Wien, Zelinkagasse 6, E-Mail: s.wagner@cpg.at, Web: www.cpg.at, in Kooperation mit schulterwurf – Agentur für bezahlte Werbung, 1070 Wien, ­Neubaugasse 56/2, E-Mail: office@schulterwurf.at Lektorat: Mag.a Caroline Klima, E-Mail: caroline.klima@gmail.com Druck: NP Druck, 3100 St. Pölten Im Sinne der leichteren Lesbarkeit werden geschlechtsspezifische Bezeichnungen meist nur in ihrer männlichen Form angeführt. Satz- und Druckfehler vorbehalten. Die Präsentationen der Organisationen ab Seite 36 erfolgen unter ausschließlicher Verantwortung der sich jeweils präsentierenden Organisationen. Die Haftung von Medieneigentümer, Verlag oder Redaktion für Inhalte und Bildrechte auf diesen Seiten ist ausgeschlossen. 77 STERNTALERHOF 78 STIFTUNG KINDERTRAUM 79 UMWELTDACHVERBAND 80 TIROLER SOZIALE DIENSTE GMBH 82 VEREIN AUTONOME ÖSTERREICHISCHE FRAUENHÄUSER (AÖF) 83 VEREIN E.MOTION LICHTBLICKHOF 84 VEREIN GEBEN FÜR LEBEN – LEUKÄMIEHILFE ÖSTERREICH 85 VEREIN UTE BOCK 86 VOLKSHILFE SOLIDARITÄT 87 WIENER TIERSCHUTZVEREIN -gedruckt nach der Richtlinie „Druckerzeugnisse“ des Österreichischen Umweltzeichens, NP DRUCK, UW-Nr. 808
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    8SPENDENGUIDE 2018/19 WIRTSCHAFTHILFT! UNTERNEHMEN ALS ­VERANTWORTLICHE ­AKTEURE S penden ist für österreichische Unternehmen ein Thema: Rund 83 Prozent setzen sich in irgendeiner Form für die Gesellschaft ein, für 34 Prozent gehört ein Engagement für gemeinnützige Zwecke zur Unternehmensphilosophie und ist so­ mit fester Bestandteil ihrer CSR-Strategie. Zu diesem Resultat kam das Marktforschungsinstitut Public Opinion in seiner aktuellen Stu­ die über das Spendenverhalten österreichischer Unter­nehmen im Auftrag des Fundraising Verband Austria. „Meist ist die persönliche Haltung des Eigentümers beziehungsweise Geschäftsführers aus­ schlaggebend für gemeinnütziges Engage­ment“, weiß Bernhard Hofer, Geschäftsführer der Public Opinion. Ganz oben auf der Spendenliste steht nach wie vor die Förderung von Kindern und Jugendlichen (56 Prozent). An zweiter Stelle kommt Sport (39 Prozent), gefolgt von der Rubrik Menschen mit Behinderung (37 Prozent) und sozial Bedürftige im Inland (34 Pro­ zent). Jeweils rund ein Viertel der Befragten widmet seine Spende den Bereichen Bildung, Wissenschaft und Forschung (27 Prozent), Gesundheit (25 Prozent) sowie Kunst und Kultur (24 Prozent). Sponsoring wird von 62 Prozent der befragten Unternehmen praktiziert, wobei auch hier Kinder und Jugendliche (35 Prozent) an erster Stelle stehen, gefolgt von Sportförderung (34 Prozent) und Kunst Kultur (26 Prozent). Durchschnittlich geben Unternehmen pro Jahr für Spenden 6.360,– Euro aus, das durchschnittliche, jährliche Sponsoring liegt bei knapp über 3.000,– Euro. Für interna­ tionale Hilfsprojekte engagieren sich vorwiegend global operieren­ de Unternehmen. „Das gehört für exportorientierte Be­triebe ein­ fach zur Imagepflege“, so Hofer. Gesellschaftliches Engagement als Unternehmenskultur Für viele ist gesellschaftliches Engagement bereits ein bedeutsamer Teil ihrer Unternehmenskultur. Bei der Wahl der im Fokus stehen­ den Hilfsorganisationen tendieren 48 Prozent allerdings vermehrt zu bewährten Kooperationen und spenden regelmäßig und lang­ fristig für dieselbe Organisation, 38 Prozent der Befragten hinge­ gen entscheiden von Jahr zu Jahr stets neu. Werden bei bekann­ ten Hilfsorganisationen die Kriterien für Unterstützungsleistungen nicht so streng angewendet, gelten bei privaten Initiativen andere Richtlinien. Vertrauen und Verlässlichkeit sind hier wichtig und auch die persönliche Bekanntschaft ist mitunter entscheidend. Hier wählen Unternehmen oft jene Spendenprojekte, die in Zusammen­ hang mit ihrem Geschäftsgegenstand stehen. Vor allem für Unternehmen mit mehr als 50 Beschäftigten sind Transparenz, Tätigkeitsfeld sowie die überzeugende Darstellung gemeinnütziger Projekte der Organisationen ausschlaggebend für ihr Spendenverhalten. Hauptmotive für die Unterstützung sind da­ bei allen voran die humanitäre und weltanschauliche Einstellung des Unternehmens sowie der Wunsch, der Gesellschaft etwas ­zurückgeben zu wollen. Viele planen daher Spenden fix in ihrem Budget ein. Bei Groß­unternehmen trifft dies immerhin auf rund 73 Prozent zu, bei Kleinunternehmen sind es rund 38 Prozent. Im Wesentlichen setzen Unternehmen dabei Geldspenden ein. Jedes zweite Unter­nehmen engagiert sich hingegen mit Sach- und Pro­ dukt­spenden, auch in Form von Corporate Volunteering. Hier wer­ den Mitarbeiter für den Einsatz ausgewählter gemeinnütziger Pro­ jekte freigestellt. Pro-bono-Leistungen, bei denen professionelle Arbeit entweder ohne oder mit stark reduzierter Bezahlung dem Gemeinwohl zugutekommt, werden meist von Kleinunternehmen zur Verfügung gestellt. Positive Resonanz für fixe Spendenzusagen Der anhaltende Trend aus Übersee, mindestens ein Prozent des Gewinns für gemeinnützige Zwecke zu spenden, erfährt laut Studie auch in Österreich größtenteils positive Resonanz. Beim Verweis darauf, dass soziale und gemeinnützige Organisationen aufgrund immer größerer Dramen immer weniger Menschen unterstützen können, sehen sich viele Unternehmen in der Verantwortung. Auch hier gilt: Je regionaler man verankert ist, desto stärker wird diese Verantwortung wahrgenommen. Insgesamt bestätigt die Be­ fragung den Eindruck, dass Spendenaktivitäten immer stärker in den strategischen Fokus der österreichischen Unternehmen gera­ ten. Dennoch: Auch wenn schon viel getan wird – es könnte noch mehr sein. SPENDENSTATISTIK Der gesellschaftliche Anspruch an verantwortungsvolle Unternehmensführung ist in den vergangenen Jahren stark gestiegen. Immer mehr österreichische Unternehmen engagieren sich deshalb gemeinnützig. DR. BERNHARD HOFER, GESCHÄFTSFÜHRER PUBLIC OPINION: „Unsere Studie gibt einen aufschlussreichen Einblick in die aktuelle Situation des sozialen Engagements von Unternehmen in Österreich.
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    9 SPENDENGUIDE 2018/19WIRTSCHAFTHILFT! Public Opinion/Institut für Sozialforschung Linz, 2018 SPENDENSTATISTIK „Wenn Sie spenden – geschieht dies regelmäßig und langfristig für dieselbe(n) Organisation(en)/Aktivitäten oder entscheiden Sie dies von Jahr zu Jahr neu? „Welche Kriterien sind in Ihrem Unternehmen ausschlaggebend für die Unterstützung einer Organisation?“ (Mehrfachnennungen möglich) „Und in welcher Form ist dies geschehen?“ (Mehrfachnennungen möglich)  77 % Geldspenden 48 % Sachspenden 36 % Zeitspenden (z. B. über ­freiwilliges Engagement der Mitarbeiter 17 % Pro-bono-Leistungen (freiwillig geleistete pro­fessionelle Arbeit ohne oder mit stark redu- zierter Bezahlung für das ­Gemeinwohl) 2 % Nichts davon Transparenz Tätigkeitsfelder der Organisation Überzeugende Darstellung gemeinnütziger Projekte Alle Angaben in Prozent Bekanntheit der Organisation Konkreter (medialer) Hilferuf Andere Kriterien ENGAGEMENTFORMENSPENDERTYPEN UNTERSTÜTZUNGSKRITERIEN 16 % KEINE ­ ANGABEN 38 % ENTSCHEIDEN STETS NEU VON JAHR ZU JAHR 46 % REGELMÄSSIG UND LANGFRISTIG FÜR DIESELBE(N) ORGANISATION(EN)/ AKTIVITÄTEN 73 50 49 29 24 20 13 11 Repräsentative österreichweite Onlinebefragung, 513 Unternehmen aller Größenklassen, Sparten und Bundesländer beteiligten sich daran (n=513). Um die Einstellung österreichischer Unter­nehmer zum Thema Spenden noch stärker zu beleuchten, wurden zusätzlich persönliche Tiefeninterviews mit Führungskräften von Unternehmen mit einer Beschäftigtenanzahl von mindestens 50 Personen durchgeführt. Bisherige Erfolgsbilanz der Organisation, Empfehlungen, Mundpropaganda Humanitäre weltanschauliche Einstellung der Organisation
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    10SPENDENGUIDE 2018/19 WIRTSCHAFTHILFT! E rdbeben, Flutkatastrophen, Dürre, Krieg – aufgrund des Kli­ mawandels und der politischen Unruhen häufen sich weltweit die Katastrophen und treiben viele in die Flucht oder Armut. An vielen Orten der Welt bedeutet keine Hilfe: kein Überleben. Da­ mit es Benachteiligten besser geht, engagieren sich weltweit zahl­ reiche Hilfsorganisationen. Ermöglicht wird das durch Spenden. Sie sind ein wertvoller Beitrag für unsere Gesellschaft. Die rasant fort­ schreitenden globalen Herausforderungen benötigen jedoch neue Strategien zur Bewältigung des zunehmenden Bedarfs an humani­ tärer Hilfe. Mehr denn je ist das Engagement der Politik in enger Kooperation mit Unternehmen, NPOs und Bürgern gefragt. Priorität Armutsbekämpfung „Wir sind die erste Generation, die Armut beenden kann, und die letzte, die Maßnahmen ergreifen kann, um die schlimmsten Aus­ wirkungen des Klimawandels zu verhindern“, sagte der ehemalige UN-Generalsekretär Ban Ki-moon beim internationalen Friedens­ tag 2016. Ein Jahr zuvor waren 193 UN-Mitgliedsstaaten für die nächsten fünfzehn Jahre eine Partnerschaft für Frieden und Wohl­ stand für alle Menschen und für den Schutz der Umwelt und des Klimas eingegangen. Oberstes Ziel der 17 Sustainable Develop­ ment Goals: die Bekämpfung der Armut. „Gerade die soziale Sche­ re schneidet für zu viele Menschen die Zukunft ab, schwächt den sozialen Zusammenhalt und schafft politische Instabilität“, kritisiert die Armutskonferenz. „Niemand ist offiziell für Armut. Aber Armut wird mittlerweile einfach in Kauf genommen.“ Auch in Österreich. Hier waren laut Statistik Austria im vergange­ nen Jahr 1.563.000 Menschen gemäß EU-Definition armuts- oder ausgrenzungsgefährdet. Nachhaltig investieren Armut ist aber nicht unausweichlich. Es gibt genügend Möglichkei­ ten, mit sozialen Dienstleistungen gegenzusteuern. Eine innovative Form, gesellschaftliche Herausforderungen mit unternehmerischen Aktivitäten zu verbinden, ist Social Investment. „Wir verstehen das als Investitionen in die Gesellschaft“, sagt Barbara Coudenhove- Kalergi von der Industriellenvereinigung. „Unternehmen, die ihr Geld für soziale Anliegen oder die Lösung gesellschaftlicher Her­ ausforderungen einsetzen, wollen, dass es effizient passiert.“ Damit beschreibt Social Investment eine neue Denkhaltung: öffent­ liche und private Ausgaben können im Sozialbereich Investitions­ charakter haben. „Das bedeutet: Es geht nicht um soziale Kosten, sondern um eine soziale Rendite – sprich, eine gesellschaftlich po­ sitive, spürbare und auch in Geld messbare Wirkung des Invest­ ments in der Gesellschaft“, so Coudenhove-Kalergi. Es geht sogar noch gezielter: Beim Impact Investing steht nicht allein die Rendite im Vordergrund, Investoren verfolgen bestimmte Invest­ ments in ökologische und soziale Ziele. Mit dieser neuen Art der Geldanlage lässt sich unternehmerisches Potenzial zur Lösung ge­ sellschaftlicher Probleme mit gutem Gewissen in Einklang ­bringen. WIE SPENDEN HELFEN ©IV INVESTITION IN DIE ­GESELLSCHAFT Die Welt ist im Wandel und mit ihr die gesellschaftliche Verantwortung. Eine neue Rollenverteilung zwischen Staat, Bürgern, Non-Profit-Organisationen und Unternehmen ist gefragt – für ein menschenwürdiges Dasein für alle. BARBARA COUDENHOVE-KALERGI, INDUSTRIELLENVEREINIGUNG: „Unternehmen, die ihr Geld für soziale Anliegen oder die Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen einsetzen, wollen, dass es effizient passiert.“
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    11 SPENDENGUIDE 2018/19WIRTSCHAFTHILFT! F ür den amerikanischen Ökonomen Milton Friedman lag die ­soziale Verantwortung eines Unternehmens darin, seine ­Gewinne zu steigern. Wirtschaften allein reicht nicht, findet Philipp Bodzenta: „Die Basis eines guten Unternehmens ist, ein Anliegen zu verfolgen“, so der Unternehmenssprecher. „Dazu ge­ hört natürlich Profitabilität, damit dieses Anliegen auch langfristig möglich ist. Gewinn ist also wichtig, aber es gibt weit mehr, was für uns zählt. Man nehme nur das Beispiel Special Olympics zur Hand.“ 1968 war Coca-Cola Gründungspartner der größten Sport­ bewegung für Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung. „Das passierte zu einer Zeit, wo sogar Frauen noch verboten war, an Marathons teilzunehmen“, so Bodzenta. Das zeigt, dass der Ge­ danke der Corporate Social Responsibility in der DNA des Unter­ nehmens bereits seit Jahrzehnten tief verankert ist. Soziale Verantwortung muss gelebt werden „Soziale Verantwortung wahrzunehmen heißt aber nicht, Organisa­ tionen und deren Events ausschließlich monetär zu unterstützen“, sagt Bodzenta. „Soziale Verantwortung muss vom gesamten Un­ ternehmen auch gelebt werden. Nur so ist sie nachhaltig. Wichtig ist, dass dieses Engagement ein ehrliches ist und keine Verpflich­ tung, um bloß nach außen hin besser dazustehen. Letztendlich ist man seinen Shareholdern, den Mitarbeitern und allen Beteiligten der Wertschöpfungskette verpflichtet.“ Richtiges Engagement zahlt sich aus Bei allem Fokus auf die Geschäftsziele sollte daher durchaus ein Teil der Ressourcen in ökologische und soziale Ziele fließen. Seit 1984 geht jährlich mindestens ein Prozent des Gewinns an gemein­ nützige Projekte. 2017 entsprachen die gemeinnützigen Beiträge sogar 1,2 Prozent der im Jahr 2016 erwirtschafteten operativen Erträge. „Wenn viele weitere Unternehmen diese Möglichkeit der sozialen Verantwortung einschlagen würden, würde ich das per­ sönlich begrüßen“, so Bodzenta. Für ihn ist es aber vor allem wich­ tig, dass etwas passiert, ob durch freiwillige Selbstverpflichtung oder andere Arten von Spenden. Aber zurück zu Milton Friedman: Bedeutet eine verantwortungsvolle soziale Unternehmenshaltung letztlich nur ‚Aufwand ohne Entlohnung‘? „Wir haben vor den Special Olympics Weltwinterspielen eine Studie in Auftrag gegeben, die zeigen soll, ob und wie sich dieses Engagement auf unser Unter­ nehmen und die Zahlen auswirkt“, so Bodzenta. „Dabei hat sich gezeigt, dass es eine positive Korrelation mit der Unternehmensre­ putation sowie auch mit der Beziehung zur Marke mit sich bringt. Und dies wirkt sich natürlich mittelfristig auch auf die Geschäfts­ zahlen aus. Das richtige Engagement zahlt sich also aus. Darüber hinaus steigert solch ein Engagement auch die Zufriedenheit der Mitarbeiter und deren Identifikation mit dem Unternehmen. Das wirkt sich natürlich auch positiv auf die Performance aus.“ ©CAROSTRASNIK.com EIN UNTERNEHMEN MIT ­SOZIALER ADER Als Traditionsmarke längst etabliert, engagiert sich die Coca-Cola Company seit 1968 für gesellschaftliche und nachhaltige Projekte. Philipp Bodzenta über die Wichtigkeit von Wachstum, soziales Engagement und die Vorteile einer nachhaltigen Unternehmenskultur. PHILIPP BODZENTA, COCA-COLA ÖSTERREICH: „2017 entsprachen die gemeinnützigen Beiträge sogar 1,2 Prozent der im Jahr 2016 erwirtschafteten operativen Erträge.“ FIXE SPENDENZUSAGE
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    12SPENDENGUIDE 2018/19 WIRTSCHAFTHILFT! VERANTWORTUNG ANNEHMEN UND MITGESTALTEN INTERVIEW Elisabeth Stadler: „Wir konzentrieren uns vorwiegend auf jene Menschen, die in unserer Gesellschaft die schwierigste Position haben. Das sind Bedürftige und Kinder.“ ©SebastianReich
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    13 SPENDENGUIDE 2018/19WIRTSCHAFTHILFT! KURIER: Frau Professor Stadler, wir befinden uns hier im Ringturm, ein schon von Weitem gut sichtbares Symbol für das künstlerische Engagement der Vienna Insurance Group. Welche Faktoren sind für die VIG im Bereich des kulturellen Engagements entscheidend? Elisabeth Stadler: Kunst und Kultur sind unserem Unternehmen sehr wichtig. Gesellschaftliche Verantwortung liegt in der DNA un­ seres Unternehmens. Wir versuchen, bei unserem Engagement auch stets auf unsere Vielfalt, unsere Internationalität und unsere Diversität Rücksicht zu nehmen. Und weil Sie jetzt die Ringturm- Verhüllung ansprechen: Was Kunst im öffentlichen Raum betrifft, sind wir durch unseren Hauptaktionär, den Wiener Städtischen Versicherungsverein, sehr engagiert und versuchen, die Motive und die Künstler möglichst breit und vielfältig zu gestalten. Zudem ist es uns wichtig, unsere Internationalität zu berücksichtigen. Wir sind mit 50 Gesellschaften in 25 Ländern in Zentral- und Osteuropa tätig und wechseln daher österreichische mit renommierten Künst­ lern aus Osteuropa ab. Sie sagen, die VIG hat die gesellschaftliche Verantwortung in der DNA: Was bedeutet das konkret? Stadler: Unsere Vorgängergesellschaft blickt auf das Gründungs­ jahr 1824 zurück. Wir haben also mittlerweile nahezu 200 Jahre an Versicherungserfahrung. An der Gründung dieser Gesellschaft wa­ ren damals Persönlichkeiten aus Adel, Industrie und vor allem auch aus dem Klerus beteiligt. Unter den Gründern befand sich der Fürsterzbischof von Wien und der Administrator des Erzbistums Salzburg. Die Verbindung zur katholischen Kirche haben wir bis heute. Auch heute noch hat ein Abt der österreichischen Klöster einen fixen Platz im Aufsichtsrat. Und viele der österreichischen Kirchen und Klöster sind nach wie vor bei der Wiener Städtischen versichert. Das gemeinnützige und soziale Engagement lässt sich also schon ganz eindeutig aus ihrer Geschichte herauslesen. Stadler: So ist es. Wir sehen das als unsere soziale Verantwortung und tragen es weiter. Wir haben das auch in den kritischen Jahren fortgesetzt und unser soziales Engagement in den Jahren der Wirt­ schafts- und Finanzkrise nicht zurückgefahren. Nach welchen Kriterien wählen Sie NGOs für Spendenprojekte? Stadler: Wir screenen die Unternehmen natürlich sehr intensiv und legen unter anderem auch auf die Internationalität wert. Wir versu­ chen auch, mit Unternehmen zu kooperieren, die in vielen jener Länder tätig sind, in denen wir mit unseren Gesellschaften vertre­ ten sind. Natürlich wollen wir hier eine möglichst breite Vielfalt errei­ chen. Und wir konzentrieren uns vorwiegend auf jene Menschen, die in unserer Gesellschaft die schwierigste Position haben. Das sind Bedürftige und Kinder. Im Interview erzählt Frau Professor Elisabeth Stadler, Generaldirektorin der Vienna Insurance Group, dass gesellschaftliches Engagement bei der VIG eine lange Tradition hat und die soziale Verantwortung selbst in den kritischen Jahren sowie in den Jahren der Wirtschafts- und Finanzkrise nicht zurückgefahren wurde. Interview: Mag. Barbara Mader, KURIER INTERVIEW Zu Person Prof. Elisabeth Stadler studierte Versicherungsmathematik an der Tech- nischen Universität Wien und machte in der österreichischen Versiche- rungswirtschaft als Vorstandsmitglied und als Vorstandsvorsitzende Karriere. Im Mai 2014 wurde Elisabeth Stadler von Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek der Berufstitel Professorin für ihre Verdienste in der Versicherungsbranche verliehen. Seit 2016 ist sie General­ direktorin der Vienna Insurance Group. Elisabeth Stadler ist außerdem ­Vizepräsidentin des Österreichischen Roten Kreuzes. Neben der ­Konzernleitung ist sie in der VIG außerdem für Strategische Fragen, Europäische Angelegenheiten, Konzernkommunikation Marketing, Group Sponsoring, Personal­management, Konzernentwicklung und Strategie, Bankkooperation, Generalsekretariat, Asset Management, Treasury/Kapitalmarkt und ­Beteiligungsmanagement zuständig.
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    14SPENDENGUIDE 2018/19 WIRTSCHAFTHILFT! INTERVIEW „Ich bin wirklich dankbar, dass es mir persönlich und vielen Menschen in unserer Gesellschaft so gut geht. Ich denke, es sollte selbstverständlich sein, dass wir jene, denen es nicht so gut geht, unterstützen.“
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    15 SPENDENGUIDE 2018/19WIRTSCHAFTHILFT! Was halten Sie von einer freiwilligen Selbstverpflichtung eines Unternehmens zum Spenden, z.  B. mind. ein Prozent vom Umsatz oder 1,5 Prozent vom Betriebsergebnis? Stadler: Ich denke, man muss differenzieren, um welches Unter­ nehmens es sich handelt. Es gibt ja Unternehmen, denen diese Verpflichtung quasi auferlegt ist. Wir sind börsennotiert und haben verschiedene Stakeholder, die wir bedienen müssen. Wir müssen einerseits versuchen, unsere Kunden zufriedenzustellen, anderer­ seits unsere Aktionäre und natürlich unsere Mitarbeiter. Ich glaube nicht, dass eine Verpflichtung für soziales Engagement notwendig ist. Insbesondere dann nicht, wenn man diesen Gedanken aus Überzeugung trägt, so wie wir das tun. Was verstehen Sie persönlich unter sozialer Verantwortung? Stadler: Ich bin wirklich dankbar, dass es mir persönlich und vielen Menschen in unserer Gesellschaft so gut geht. Ich denke, es sollte selbstverständlich sein, dass wir jene, denen es nicht so gut geht, unterstützen. Sie sind als Vorstandsvorsitzende der Vienna Insurance Group derzeit die einzige Frau an der Spitze eines ATX-Unterneh- mens. Woran liegt es, dass die Männer in Österreichs börsen- notierten Unternehmen so gerne unter sich bleiben? Stadler: Das ist eine schwierige Frage. Ich persönlich glaube, dass das natürlich aus der Entwicklung kommt. Es ist einfach so, dass die Frauen die Kinder bekommen, das hat sich auch mit den vielen Inno­ vationen der vergangenen Jahre nicht geändert. Das sind Jahre, die einer Frau in ihrer Karriere fehlen. Dazu kommt, dass wir Frauen noch ein wenig an Selbstsicherheit dazu gewinnen müssen. Wir sind immer die, die sich um alles kümmern, die vorwiegend auf die ­an­deren achten und sich selbst eher in den Hintergrund stellen. Um Karriere zu machen, ist es aber notwendig, öfter einmal Hier! zu schreien und sich selber in den Mittelpunkt zu stellen, um aufzufallen und um im entscheidenden Moment auch gefragt zu werden. Gegen eine Frauenquote haben Sie sich aber ausgesprochen? Stadler: Ja, ich halte nichts von einer Quote. Eine Frau möchte in eine Funktion kommen, weil sie kompetent und eine Führungsper­ sönlichkeit ist, und nicht wegen einer Quote. Sie selbst sind dafür bekannt, Frauen in Ihrem Unternehmen zu fördern. Stadler: Ja, allerdings. Die VIG ist auch diesbezüglich ein Vorzeige­ unternehmen. Wir haben alleine in meinem Vorstand ein Verhältnis von 50:50, Frauen und Männer. Wir haben auch in vielen unserer osteuropäischen Unternehmen Frauen als Vorstandsvorsitzende. Wir forcieren das sehr. Vielfalt ist uns sehr wichtig. Wir haben hier im Haus Mitarbeiter aus 18 verschiedenen Nationen. Wir achten sehr auf Diversität. Und bei gleicher Qualifikation bevorzuge ich na­ türlich Frauen. Sie persönlich haben schon sehr früh berufliche Weichen ge- legt, die man heute als richtigen Karriereschritt bezeichnen würde. Heute gibt es viele Förderprogramme, um Mädchen für technische Berufe zu interessieren. Als Sie Mathematik an der Technischen Universität studiert haben, war das doch noch recht ungewöhnlich. Wie ist das damals in Ihrem Umfeld auf- genommen worden? Stadler: Ich war wahrscheinlich nie das typische Mädchen. Ich habe zwar auch mit Puppen gespielt, aber genauso gerne mit Ma­ tador, was damals als Buben-Spielzeug galt. Ich habe mich von klein auf für Mathematik interessiert, ich habe als Kind schon gerne mathematische Rätsel gelöst. Das hat auch mein Vater sehr for­ ciert. Ich war im Gymnasium in der Mathematik-Olympiade und mich haben Zahlen und Statistik immer schon fasziniert. Ich wuss­ te sehr früh, dass ich etwas mit Mathematik machen will. Und zwar nicht unterrichten, obwohl mir das viele Leute einreden wollten. Ich habe dann ein dreimonatiges Praktikum in einer Versicherung ab­ solviert, das sehr lehrreich war. Ich habe dort wirklich viel gelernt, weil man mich nicht, wie das oft mit Praktikanten der Fall ist, zum Einkaufen geschickt hat, sondern mir wurde wirklich gezeigt, wie ein Versicherungsunternehmen funktioniert. Das hat mich so faszi­ niert, dass ich mich entschieden habe, Versicherungsmathematik zu studieren. Wissen Sie noch, was Sie als kleines Mädchen werden wollten? Stadler: Nein, ich habe schon öfter darüber nachgedacht, aber ich kann mich nicht erinnern. Ich weiß aber, dass mir rasch klar war, dass ich nicht Weinbäuerin werden wollte. Ich komme ja aus einer Weinstadt und damals hatte fast jeder dort, auch meine Familie, Weingärten. Wenn meine Freundinnen im Sommer im Bad waren, musste ich immer im Weingarten mitarbeiten. Da war mir klar: Die­ sen Beruf möchte ich nicht mein Leben lang machen. Wie ist Ihr Verhältnis zum Wein heute? Stadler: Ich trinke ihn gerne und ich bin dankbar dafür, zu wissen, wie er gemacht wird. INTERVIEW Langfristiges Denken und verantwortungsvolles Handeln „Das sind die Grundlagen unseres Geschäfts“, so Generaldirektorin Elisabeth Stadler, die gleichzeitig Vizepräsidentin des Roten Kreuzes ist. „Als Ver­siche­ rung haben wir mit dem Roten Kreuz einen ähnlichen Leitgedanken.Wir beide leisten Unterstützung beim Eintreten unvorhergesehener und existenz­gefähr­ dender Risiken. Egal, ob es um medizinische, personelle oder materielle Situa- tionen geht.“ Zu den weiteren gemeinnützigen Aktivitäten des Unternehmens zählt auch das soziale Engagement der Vienna Insurance Group bei Projekten der Caritas – darunter die Hospiz-Kampagne und die Osteuropa-Kampagne, mit der die Caritas traditionell in der kalten Jahreszeit auf die zum Teil dramati- sche Lage der Menschen in Osteuropa aufmerksam macht.Alljährlich findet das VIG Kids Camp statt, dessen Ziel es ist, gegenseitiges Verständnis, Solida- rität und soziales Bewusstsein auch dem Nachwuchs der Konzernmitarbeiter spielerisch zu vermitteln. Seit 2011 wird beim Social Active Day den Konzern- mitabeitern zudem ein Arbeitstag pro Jahr zur Verfügung gestellt, um sich in einer Hilfsorganisation ehrenamtlich zu engagieren. Neu ist heuer die Schiffs- patenschaft der VIG an der Mirno More Friedensflotte, dem weltweit größten Friedens-Segelprojekt für sozial und wirtschaftlich benachteiligte Kinder und Jugendliche. Bei einer einwöchigen Fahrt wird den Kindern durch das gemein- same Steuern eines Segelschiffs die Gelegenheit gegeben,Vorurteile über Bord zu werfen und Freundschaften über ethnische und soziale Grenzen ­hinweg zu schließen. Die teilnehmenden ­Kinder kommen unter anderem aus Krisenzentren,Wohngemeinschaften und sozialpädagogischen Einrichtungen – unter ihnen auch Heimatvertriebene und Kriegswaisen aus den Ländern des Balkans. Zusätzlich unterstützt die VIG heuer den CSR-Tag von RespACT, der Unternehmensplattform für verantwortungsvolles Wirtschaften. ©SebastianReich
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    16SPENDENGUIDE 2018/19 WIRTSCHAFTHILFT! SPENDEN IST EHRENSACHE MATS HUMMELS FUSSBALLSPIELER BEI FC BAYERN MÜNCHEN, MITGLIED DER INITIATIVE „COMMON GOAL“ Matts Hummels ist Mitglied der Initiative „Common Goal“, bei der Fußballprofis und Trainer ein Prozent ihres Gehalts an Organisatio­ nen spenden, die Fußball als Vehikel für Integration und Konfliktbe­ wältigung nutzen. „Als ich von der Initiative hörte, hatte ich sofort das Gefühl, dass diese Idee großes Potenzial birgt, um über den Fußball einen nachhaltigen Beitrag zu gesellschaftlichem Wandel zu leisten und das Leben vieler benachteiligter Kinder und Jugendlichen zum Positiven zu verändern. Mir gefällt der Ansatz, die wirtschaftliche Entwicklung im Fußball möglichst mit einem tiefergehenden Sinn zu verknüpfen. Diese Zielsetzung hat mich schnell überzeugt, bei Com­ mon Goal dabei zu sein.” EDMUND HOCHLEITNER INHABER, GF CREATIVE DIRECTOR, WERBEAGENTUR WIEN NORD „Seit der Gründung von Wien Nord im Jahr 1996 haben wir im- mer wieder Unternehmen pro bono betreut“, so Geschäftsführer Edmund Hochleitner. So unterstützte die Agentur unter anderem auch die Hilfsorganisation CARE in der Umsetzung ihrer Kommuni­ kationsanliegen. „Soziales Engagement war und ist für uns eine Selbstverständlichkeit. Und es ist schön zu sehen, dass auch unsere Mitarbeiter mit großer Freude und vollem Einsatz Jahr für Jahr ihre wertvolle Zeit in den Dienst sozialer Kampagnen stellen. Mit CARE verbindet uns eine langjährige freundschaftliche und sehr professio­ nelle Partnerschaft, die beiden Seiten dank einer gemeinsam ent­ wickelten, sehr kreativen Kommunikationslinie bis zum heutigen Tage nur Vorteile gebracht hat.“ ADI SIMONE RAIHMANN GRÜNDER INHABER, 12 KARMA FOOD Was du gibst, kommt auch zurück! Nach diesem Motto führen Adi und Simone Raihmann ihr „Das Zwölf – Karma Food“ an mittlerweile vier Standorten. Ihr Ziel haben die beiden bei all dem Erfolg nicht aus dem Auge gelassen: gutes Karma. Beim Buchen eines Caterings spendet Karma Food ein Prozent der Auftragssumme an eine der drei Partnerinstitutionen. „Wir freuen uns sehr, unsere Partnerinstitu­ tionen, die Wiener Tafel, ZUKI – Zukunft für Kinder und den Wiener Tierschutzverein, bei neuen Projekten und Initiativen unterstützen zu können. Wir finden, dass jeder etwas bewirken kann, und setzen deshalb bei all unseren Initiativen und Entscheidungen immer auf ,Good Karma First‘. Zudem legen wir großen Wert auf Nachhaltigkeit und die Förderung von sozialen Initiativen, die uns am Herzen liegen. Deshalb war für uns von Anfang an klar, dass wir bei unserem Karma Catering nicht nur unser gutes Essen unter die Leute bringen wollen, sondern auch wieder etwas zurückgeben möchten.“ FIXE SPENDENZUSAGE ©Schneider-Press/FrankRollitz,AtelierKarasinski,MontagsforumDornbirn/D.Mathis,CommonGoal.WIENNORD,SvenZieseniss*Fotolounge*,NOAN Empathie, der Sinn für Gerechtigkeit, Kooperation: Gutes zu tun hat viele Gründe. Für viele Unternehmen und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens ist es schlicht soziale Verantwortung. Deshalb spenden sie einen Teil ihres Gewinns für wohltätige Zwecke.
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    17 SPENDENGUIDE 2018/19WIRTSCHAFTHILFT! CHRISTINE RHOMBERG MANAGING DIRECTOR HILTI FOUNDATION Die Hilti Foundation richtet ihre Tätigkeiten in erster Linie auf so­zialen Wandel durch gesellschaftliche Entwicklung, Bildung und Wissen­ schaft aus. Jährlich spendet die Hilti Gruppe zwei Prozent des Ge- winns für gemeinnützige Projekte. „Gesellschaftliches Engagement ist seit jeher Teil der Kultur und integraler Bestandteil des unternehme­ rischen Handelns der Hilti Gruppe und damit auch der Stiftung. Wir setzen auf ethische Prinzipien und Nachhaltigkeit und betrachten unsere unternehmerische Verantwortung gegenüber Mitarbeiten­ den, Kunden, Partnern, Lieferanten, der Gesellschaft und der Um­ welt als Grundlage für den langfristigen Unternehmenserfolg. Unsere Werte – Integrität, Mut, Teamarbeit und Engagement – definieren den Rahmen der Zusammenarbeit unserer Teams mit Partnern und Kunden. Die Projekte, die wir unterstützen, sollen einen möglichst ganzheitlichen Ansatz verfolgen und dem Credo ‚Wir bauen eine bessere Zukunft’ entsprechen – dem Leitbild, das wir als Stiftung mit der Hilti Gruppe teilen. Das Projektportfolio der Hilti Foundation reicht von der Entwicklung neuer, erdbebensicherer Bautechnolo­gien auf den Philippinen über Entrepreneurship-Ausbildungen für keniani­ sche Frauen bis hin zur Wertevermittlung durch Musikunterricht in Kindergärten, Schulen und eigenständigen Musikprojekten.“ OLIVER NIXDORF INHABER NIXDORF CONSULTING „In einem so reichen Land wie Deutschland aufgewachsen zu sein, betrachte ich als Glücksfall. Vieles von dem, was für uns selbstver­ ständlich ist, ist für Milliarden von Menschen unvorstellbar weit weg. Milliarden von Menschen leiden Hunger, werden verfolgt und unter­ drückt oder sterben an vergleichsweise harmlosen Krankheiten, da es am Nötigsten fehlt. Zeitgleich darf ich meiner Berufung nachge­ hen, darf mich selbst verwirklichen, kann Sinn stiften, darf Menschen und Unternehmen entwickeln, bekomme Feedback, Wertschätzung und ein vernünftiges Honorar. Das erachte ich als Privileg. Dafür bin ich dankbar, und gleichzeitig sehe ich das als Verpflichtung, der Ge­ sellschaft etwas zurückzugeben, zu teilen und Verantwortung zu übernehmen. Ich habe mein finanzielles Engagement systematisiert, indem ich ein Prozent meiner Umsätze an gemeinnützige Zwecke spende. Und meine Kunden dürfen, sofern sie möchten, den Ver­ wendungszweck bestimmen. Mir macht das große Freude, und ich wünsche mir, dass möglichst viele Unternehmen meiner ,1-Prozent- Regelung‘ folgen. Lassen Sie uns einen Teil dessen, was unsere ­Gesellschaft uns ermöglicht hat, zurückgeben.“ MARGIT RICHARD SCHWEGER SOCIAL ENTREPRENEURS, NOAN „Aus dem Wunsch, sozial und wirtschaftlich benachteiligte Kinder mittels Bildung zu unterstützen und ihre Zukunft zu sichern, entstand vor mittlerweile zehn Jahren die Idee zu einem sozialen Unterneh­ men. Noan produziert hochwertige Olivenöle und versteht sich als ‚Social Entrepreneur‘. „Wir gehen von dem Ansatz aus, dass unter­ nehmerisch an der Lösung gesellschaftlicher Probleme gearbeitet werden kann, und messen demnach unseren Erfolg nicht am Ge­ winn, sondern an der erzielten gesellschaftlichen Veränderung. Zu­ dem können wir auf diesem Weg direkten, fairen Handel und ein nachhaltiges Wirtschaften realisieren.“ Alle erwirtschafteten Erlöse gehen an ­Bildungsprojekte für bedürftige Kinder und Jugendliche. FIXE SPENDENZUSAGE
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    18SPENDENGUIDE 2018/19 WIRTSCHAFTHILFT! MukoPolysaccharidosen, kurz MPS, sind langsam fortschreitende und vererbbare Stoffwechselerkrankungen, die bereits im Säuglingsalter auftreten und unbehandelt zu schwersten Schäden bis hin zum frühen Tod der Betroffenen führen. Um das Wissen um diese seltene Krankheit in die Öffentlichkeit zu transportieren und Auf­ merksamkeit für die MPS-Kinder zu gewinnen, wurde mit dem Außenwerber Epamedia eine Plakatkampagne gestartet. Das aufmerksamkeitsstarke Sujet mit dem beliebten Schauspieler und MPS-Botschafter Wolfgang Böck als Testimonial entwickelte Createam pro bono. Für diesen guten Zweck stellte Epamedia ihre Plakatstel­ len ebenfalls pro bono zur Verfügung. KNOW-HOW FÜR EINEN GUTEN ZWECK ©Epamedia,ClaudiaSpieß-ABLICHTEREIe.U.,JohannesEhn,Kellner V. l. n. r.: Michaela Weigl, Vorsitzende der Gesellschaft für MukoPolySaccharidosen und ähnliche Erkrankungen, und Bettina Gundendorfer, Epamedia. BEST PRACTICE SPENDENBEISPIELE
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    19 SPENDENGUIDE 2018/19WIRTSCHAFTHILFT! Mit dem „Projekt 2020“ will Hofer Kunden und Mitarbeiter zum aktiven Mitmachen motivieren und unterstützt die Lesepaten-Initiative des Roten Kreuzes „Zusam­ men lesen – zusammen entdecken.“ Dabei sollen Schüler mit Leseschwächen durch Mitarbeit freiwilliger Lesepaten gefördert werden. „Wenn Kinder und Er­ wachsene gemeinsam in die Abenteuerwelten der Bücher eintauchen, wird Lesen zum Erlebnis“, so Gerald Schöpfer, Präsident des Österreichischen Roten Kreu­ zes. „In Zusammenarbeit mit Hofer erreichen wir noch mehr Menschen mit unse­ rer Leseinitiative und investieren so gemeinsam in die Zukunft unserer Kinder.“ ZUSAMMEN LESEN UND ­ENTDECKEN? Ein Wohlfühltag für ­obdachlose Frauen Ein gepflegtes Aussehen steigert das Selbstbe­ wusstsein – gerade bei Frauen. Grund genug für ­Obdach Wien, einmal jährlich mithilfe freiwilliger Mit­ arbeiterinnen einen Wohlfühltag für obdachlose Frau­ en zu veranstalten, um ihnen einen „Tag der Normali­ tät“ zu ermöglichen. Freiwillige Visagistinnen und Friseurinnen haben 35 Frauen gestylt und rundum verwöhnt. Neben ausgewählten Kleiderspenden gab es vom österreichischen Drogeriemarkt BIPA noch ein Wohlfühlpaket mit Parfüm, Duschgel und Make- up. Obdach Wien bietet betreute Unterkünfte für wohnungslose Menschen in Wien an. Die gemein­ nützige GmbH ist mit derzeit 26 Einrichtungen die größte Anbieterin innerhalb der Wiener Wohnungslo­ senhilfe. Das Angebotsspektrum von Obdach Wien reicht von der Straßensozialarbeit über betreute Wohneinrichtungen bis hin zu Unterkünften für geflo­ hene Menschen im Rahmen der Grundversorgung. Lachen für den ­guten Zweck! Bereits seit Jahren sammelt Kabarettist und Religi­ onslehrer Stefan Haider im Anschluss an sein Kaba­ rettprogramm Spenden für sein Herzensprojekt: „Hilfe für schwangere Frauen und Mütter mit Kin­ dern in Not“ von der St. Elisabeth-Stiftung. So konnten in den letzten zweieinhalb Jahren insge­ samt über 26.000,– Euro an die soziale Einrichtung übergeben werden. Stefan Haider und sein Publi­ kum verbinden dadurch das Amüsante mit dem Ka­ ritativen und leisten einen wichtigen Beitrag für un­ sere Gesellschaft. Visagistin Alexandra Hofer zaubert einer Besucherin des Wohlfühltags von Obdach Wien ein Lächeln auf die Lippen. Stefan Haider: Nach jeder Vorstellung ein Spendenaufruf an das Publikum. Das Vermitteln von Lesekompetenz zählt zu den wichtigsten Aufgaben der Volksschulen. BEST PRACTICE SPENDENBEISPIELE
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    20SPENDENGUIDE 2018/19 WIRTSCHAFTHILFT! „Wohlschmeckend und wohltätig“ lautet das Motto von Pona, dem öster­ reichischen Organic Sparkling Juice. Schon bei der Gründung war sich das fünfköpfige Pona-Team einig, mit seinem Produkt auch etwas Gutes zu tun. Seit 2014 unterstützt das Unternehmen mit zehn Prozent des Reinge­ winns Therapieeinheiten des Kinderhilfswerks. „Ich bin sehr stolz, guten Geschmack mit einer guten Tat verbinden zu können“, so Pona-Co-Foun­ derin Simone Haslehner. „Genau so funktioniert eine gelungene Kooperati­ on der Wirtschaft mit NGOs“, freut sich auch Kinderhilfswerk-Obmann Peter Begsteiger. WOHLTÄTIGER GENUSS ©Kinderhilfswerk,christian-novak.at,VereinUteBock,FachverbandGastronomie Das Unternehmen Pona spendet zehn Prozent des Reingewinns dem ­Kinderhilfswerk: Dr. Simone Haslehner, Co-Founderin Pona, mit Peter Begsteiger, Geschäftsführer Kinderhilfswerk, am Fair Planet Fest in Linz. BEST PRACTICE SPENDENBEISPIELE
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    21 SPENDENGUIDE 2018/19WIRTSCHAFTHILFT! Bereits seit 17 Jahren engagieren sich die österreichischen Eissalons für die St. Anna Kinderkrebsforschung. Mit einer Gesamtsumme von fast 90.000,– Euro – ­rekordverdächtige 8.920,– Euro davon im vergangenen Jahr – haben die Eismacher in dieser Zeit mit ihren Spenden einen kleinen, aber wichtigen Beitrag geleistet. Für die mehr als 300 Eissalons in ganz Österreich fiel am 22. März der Startschuss zur offiziellen Eissaison 2018. „Mein Dank gilt hier meinen Kolleginnen und Kollegen für ihre großartige Unterstützung“, freut sich Eissalons-Branchensprecher Silvio Molin-Pradel über die traditionelle Spendenaktion, die auch heuer weitergeführt wird. „Kinder lieben Eis. Da gehört es sich, dass wir etwas zurückgeben.“ EISSCHLECKEN FÜR DEN GUTEN ZWECK Schenken – helfen – genießen! Die Initiative WineAid sammelt Spenden durch Pa­ tenschaften, Teambuilding-Aktionen, Fördermit­ gliedschaften oder Charity-Events und finanziert damit Therapien für benachteiligte Kinder und Ju­ gendliche, den Ersteinstieg geheilter junger Erwach­ sener in den österreichischen Arbeitsmarkt sowie mental benachteiligte Nachwuchs-Spitzensportler. Konkret werden die Österreichische Sporthilfe, die Gesellschaft Österreichischer Kinderdörfer und die Österreichische Kinder-Krebs-Hilfe damit finanziert. Unterstützt wird dieses Engagement bereits seit 2014 von der Sparkasse. So konnten von den bis dato gesammelten 20.000,– Euro unter anderem ehemalige Gehirntumor-Patienten nach deren Ge­ sundung erfolgreich wieder in den Arbeitsmarkt in­ tegriert werden. „Wir geben einen Teil unseres wirt­ schaftlichen Erfolgs an jene weiter, denen es nicht so gut geht“, so Mag. Helge Haslinger, Vorstandsvorsit­ zender Sparkasse Niederösterreich Mitte West AG. „Speziell an Kinder. Das ist mir als Familienvater ein großes persönliches Anliegen.“ Neuer Boden für das ­Flüchtlingsprojekt Ute Bock Die Firma Haro Austria stellte dem Verein Ute Bock einen wohngesunden Designboden für das Bil­ dungszentrum in der Inzersdorferstraße in Wien zur Verfügung. Hier werden Sprachkurse, Seminare und Workshops abgehalten, durch die Flüchtlinge und andere Bedürftige für eine Integration oder Rückkehr in ein lebenswertes Leben fit gemacht werden. Ver­ legt wurde der Boden von den Fachkräften der Firma Wohncouture Schulz ohne Kostenberechnung. Mit ihrer ehrenamtlichen Hilfe haben die beiden Unter­ nehmen einen wichtigen Beitrag für den Lehrbetrieb der Einrichtung geleistet. V. l. n. r.: Moderator Thomas Wollner im Gespräch mit Mag. Helge Haslinger,Vorstandsvorsitzender Sparkasse Niederösterreich Mitte West AG, über gesellschaftliche Verantwortung bei der WineAid Gala. V. l. n. r.: Fausto und Vater Arnoldo, Michela und Mutter Arnoldo, Mag.Andrea Prantl (St.Anna ­Kinderkrebsforschung), Silvio Molin-Pradel (WK-Branchensprecher der österreichischen Eissalons). Lernbetreuung „Büffelböcke“ im neuen Spielraum des Ute Bock Bildungszentrums. BEST PRACTICE SPENDENBEISPIELEBEST PRACTICE SPENDENBEISPIELE
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    22SPENDENGUIDE 2018/19 WIRTSCHAFTHILFT! Zehn Prozent des monatlichen Telefontarifs helfen den Bergarbeiterkindern in Bolivien: Im Förderzentrum der Kindernothilfe erhalten die Kinder Unterstützung und Förderunterricht. Die Kindernothilfe Österreich hat eine Kooperation mit dem jungen Mobilfunker goood gestartet: Dabei kann im Netz von A1 telefoniert und gleichzeitig ein Kindernothilfe-Projekt im Hochland Boliviens unterstützt werden, das Kinder­ arbeitern eine Schulbildung ermöglicht. Zehn Prozent des monatlichen Telefontarifs werden automatisch an die gemein­ nützige Organisation gespendet. „Die Integration von Spenden in den alltäglichen Konsum ist ein weltweit wachsender Trend. Die eigene Kaufkraft wird dabei zum Werkzeug, um selbstverständlich Gutes zu tun“, erklärt Claudia Winkler von goood. Plus: Die Spender werden regelmäßig darüber informiert, wie sich ihr Projekt entwickelt. BEST PRACTICE SPENDENBEISPIELE ZEHN PROZENT DES MONATLICHEN ­TELEFON­- TARIFS FÜR GEMEINNÜTZIGE ZWECKE
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    23 SPENDENGUIDE 2018/19WIRTSCHAFTHILFT! Charity-Lauf im Tiergarten Schönbrunn 2.000 Läuferinnen und Läufer ließen sich im Juni die Gelegenheit nicht entgehen, für einen guten Zweck abends durch den Zoo zu laufen. Mit sechs Kilometern ist die Laufstrecke auch für Anfänger geeignet, doch vor allem die Steigung zum Tirolerhof sorgt jedes Jahr für rote Köpfe und lau­ tes Keuchen. Die größte Motivation sind aber wie jedes Jahr die vielen Tiere entlang der Strecke, die das besondere Flair des Zoolaufs ausma­ chen. Der Reinerlös von 30.000,– Euro geht auch heuer traditionell zur Hälfte an den Lungenkinder Forschungsverein für seine Initiative „Heilung für Lungenhochdruck“ und den Tiergarten Schönbrunn, diesmal für ein neues Aquarienhaus. Kinder brauchen Vorbilder Bereits mehr als 100 Kinder und Jugendliche hat „Big Brothers Big Sisters Österreich“ (BBBSÖ) in Wien mit erwachsenen Begleitern zusammenge­ bracht. Dem gemeinnützigen Verein steht dabei ein starker Partner zur Sei­ te: Die Steuer- und Wirtschaftsberatungskanzlei Steirer, Mika Comp. unterstützt BBBSÖ tatkräftig – von Geldspenden über Corporate Voluntee­ ring bis hin zu Pro-bono-Leistungen! V. l. n. r.:Tandemtreffen bei Big Brothers Big Sisters Österreich – Bahar (Mentee), Barbara (Mentorin), Fabian (Mentor), Tim (Mentee). 7. Wiener Zoolauf 2018: Einige Läufer gingen in tierischen Outfits an den Start. ©KindernothilfeÖsterreich,DanielZupanc,BigBrothersBigSisters BEST PRACTICE SPENDENBEISPIELE
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    24SPENDENGUIDE 2018/19 WIRTSCHAFTHILFT! Rekordmeister SK Rapid unterstützt das Pro­ jekt Kinderzukunft der Volkshilfe. Rapid-Präsi­ dent Michael Krammer dazu: „Mit dieser Initia­ tive wollen wir einerseits vor allem gefährdeten Kindern und Jugendlichen rund um unsere Community helfen, andererseits aber auch dazu beitragen, dass wir gemeinsam mit un­ seren Anhängern, aber auch Partnern, regel­ mäßig möglichst hohe Spenden sammeln und das wichtige Thema Kinderarmut mit unserer Kommunikationskraft auch der Öffentlichkeit verstärkt bewusstmachen.“ Gesammelt wer­ den die Spenden auch via Becherpfand im Allianz-Stadion und mittels Aufrundungsbe­ trägen bei Fan-Artikeln. Zukunft mit Ausblick In den ländlichen Regionen Ugandas kann eine Bril­ le über Schulerfolg, Berufsausbildung und damit über die Zukunft von Menschen entscheiden. An­ lässlich des Welttags der Brille gingen im April von jeder optischen Brille, die sehen!wutscher in Öster­ reich verkaufte, fünf Euro vom Verkaufspreis an ­NUIRE, das nationale Brillenversorgungsprogramm in Uganda, das Licht für die Welt zusammen mit dem ugandischen Gesundheitsministerium seit 2008 betreibt. Insgesamt wurden durch diese Aktion 7.000,– Euro an Licht für die Welt gespendet. Mit diesem Projekt konnten bisher 135.000 Schulkinder auf Sehschwächen untersucht und 14.000 Brillen an die Einwohner Ugandas verteilt werden. Die Bril­ len werden immer den individuellen Sehschärfen angepasst und im Land selbst produziert, um neue Jobs zu schaffen. Bis 2020 sollen weitere 5.000 Brillen vor Ort produziert und angepasst werden. Kinderzukunft – ­die Rapid-Familie hilft ©ThomasMeyer,FotoBegsteiger SYMBOLFOTO V. l. n. r.: Andreas Onea, Paralympic-Schwimmer und ORF-Moderator, Ulrike Penitz-Abdel ­Rahman, Filialleiterin in der Filiale Donauzentrum, und Werner Feifel von Licht für die Welt. BEST PRACTICE SPENDENBEISPIELE
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    25 SPENDENGUIDE 2018/19WIRTSCHAFTHILFT! ©Prokofieff STIFTUNGEN Lohnt sich eine Stiftung noch? Eine Frage, die nicht nur potenzielle Stifter bewegt, sondern auch in Anwaltszirkeln intensiv diskutiert wird. Klar: Wer mit den Erlösen Vermögen erhalten und soziale An­ liegen fördern will, ist mit einer Stiftung noch immer sehr gut bera­ ten. Aber: Es braucht schon ein ansehnliches Vermögen, damit sich diese noch lohnt. Dachstiftung senkt kosten Außer man schließt sich für einen gemeinsamen Stiftungszweck zusammen, wie es die gemeinnützige Stiftung Philanthropie Öster­ reich gemacht hat. „Gemeinschaftlich etwas bewegen und für ei­ nen Unterschied sorgen“, war eines der wesentlichen Motive für die Gründung der Plattform, die als Dachstiftung Philanthropen mit ähnlichen Motiven eine erstaunliche Flexibilität einräumt. Initiator ist die Capital Bank des Konzerns der Grazer Wechselseitigen Versi­ cherung AG. Sie übernimmt auch die Verwaltungskosten in der Stiftung – und befreit damit alle Zustifter und Spender von dieser Last. Wer mit seinem Vermögen Gutes tun will, hat gleich eine Fül­ le von Möglichkeiten, dies mithilfe der Stiftung zu tun. Der einfachs­ te Weg ist es, die Dienste der Stiftung für die Abwicklung einer größeren Spende zu nutzen. Die Stiftung hilft bei der Auswahl des passenden Zieles, leitet die Spende weiter, kontrolliert die Mittelver­ wendung und erstellt einen Projektbericht. Die optimale Lösung auch für jene, die anonym bleiben wollen. Die begünstigte Organi­ sation erfährt den Namen des Spenders nur, wenn dieser es wünscht. Umfassendes Mitspracherecht Die wahrscheinlich vorteilhafteste Variante, von der gemeinnützi­ gen Stiftung Philanthropie Österreich zu profitieren, ist, indem man sie als Zustifter nutzt. Voraussetzung ist eine Einzahlung von min­ destens 50.000,– Euro. Dafür genießt man Mitspracherecht über seine Zustiftung. Sogar eigene Projekte können Zustifter einbrin­ gen und um Unterstützung anderer werben. Diese Möglichkeiten haben einige Zustifter bereits genutzt. Einer fördert sein selbst initi­ iertes Projekt der Entwicklungshilfe in Bhutan, ein anderer unter­ stützt über den Weg der Zustiftung gezielt seine „Herzensprojekte“ im In- und Ausland. Gründungskosten, Eingangs- und Zuwen­ dungsbesteuerung – die bei einer eigenen Stiftung zu tragen wären – fallen weg, die steuerliche Absetzbarkeit und die Wirkung über den Tod hinaus bleiben erhalten. Und: Die Capital Bank trägt nicht nur die Kosten, sie garantiert auch die Verwaltung des Vermögens nach ethischen Gesichtspunkten. Natürlich ist die Stiftung Philan­ thropie Österreich auch der perfekte und professionelle Ansprech­ partner, wenn man sein Vermögen nach dem Tod in den Dienst der guten Sache stellen will. Und wer trotzdem auf einer eigenen Stif­ tung besteht, kann sich von den erfahrenen Experten bei der Grün­ dung beraten lassen. VIELE HELFER UNTER EINEM DACH Bei der gemeinnützigen Stiftung Philanthropie Österreich handelt es sich um eine Dachstiftung mit vielen Vorteilen – auch für kleinere Vermögen im Gemeinnützigkeitsbereich! Die Vorteile für Zustifter: » Keine Verwaltungskosten in der Stiftung (übernimmt Capital Bank) » Jährliche Entscheidungsmöglichkeit für den Zustifter » Einbringen von Projekten durch den Zustifter möglich » Namentliche Verbindung mit der Stiftung » Steuerbegünstigtes Spenden » Professionelle Suche möglicher Projekte durch die Stiftung » Prüfung der Projekte durch die Stiftung » Regelmäßige Berichte zu den Projekten www.stiftung-oesterreich.at Vorstand Stiftung ­Philanthropie Österreich (v. l.): Dr. Günther Lutschinger, ­Stellvertreter des Vorsitzenden, Dr. Franz Harnoncourt-­Unverzagt, Vorsitzender, Mag. Wolfgang Ules, Chief Investment Officer (CIO) Capital Bank.
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    26SPENDENGUIDE 2018/19 WIRTSCHAFTHILFT! IN JEDEM VON UNS STECKT EIN ALTRUIST Christian Keysers erforscht die neuronalen Grundlagen des Mitge­ fühls und ihre Bedeutung für das menschliche Zusammenleben am Institut für Neurowissenschaft in Amsterdam. Mit seinem Konzept des „empathischen Gehirns“ verbindet er ein Menschenbild, das auf Kooperation statt Konkurrenz setzt. Mal egoistisch, mal selbstlos. Ist der Mensch nun ein unver- besserlicher Einzelkämpfer oder neigt er doch eher zur Zu- sammenarbeit zum Nutzen aller? Christian Keysers: Das Leiden anderer aktiviert unser eigenes Schmerzsystem, so als würden wir den Schmerz selbst empfinden. Wir sind von Natur aus darauf programmiert, uns um das Wohlerge­ hen anderer zu sorgen – geht es jemandem schlecht, fühlen wir uns auch schlecht. Das motiviert uns dazu, anderen zu helfen. Natürlich ist das nicht der einzige Beweggrund: Wir stecken voller selbstsüch­ tiger Motive, um unsere eigenen Ressourcen zu stärken und unser Überleben und das unserer Familie zu gewährleisten. Deshalb wä­ gen wir unsere Bereitschaft, anderen zu helfen, immer mit unseren eigennützigen Beweggründen ab. Manchmal gewinnt der Einzel­ kämpfer in uns, manchmal überwiegen die anderen Aspekte. Gibt es in der Tierwelt Vergleichbares? Keysers: Ja, auch andere Säugetiere sind so programmiert, dass ihr Schmerzzentrum beim Anblick eines Leidenden aktiviert wird. Was in der Tierwelt allerdings weniger ausgeprägt ist, ist die Kom­ plexität des sozialen Verhaltens, wie wir es beim Menschen ken­ nen. Ratten beispielsweise helfen sich gegenseitig, wenn es nicht mit zu viel Risiko verbunden ist, was hinsichtlich der Evolutionstheo­ rie „Survival of the fittest“ überrascht. Aber Ratten leben in Grup­ pen und so dient dieses Verhalten vermutlich der Arterhaltung. Es gibt aber auch andere erstaunliche Beobachtungen, wie die von Schimpansen, die auch auf die Gefahr hin, selbst zu ertrinken, ins Wasser springen, um einander zu helfen. Solche Vorfälle sind je­ doch – anders als bei uns Menschen – relativ selten. Bei uns ist der Hang zur Kooperation viel ausgeprägter, wir sind dafür auch bes­ ser ausgestattet, was uns besonders macht. Sie haben gesagt, der Mensch ist eine Mischung aus Egoist und Altruist. Doch wann neigen wir eher zu selbstlosem und wann zu eigennützigem Verhalten? Keysers: Das ist sehr komplex. Eine wichtige Komponente stellt eben unser empathisches Vermögen dar. Es motiviert uns dazu, an­ deren zu helfen, weil wir uns dann einfach besser fühlen. Es gibt aber auch andere Beweggründe: Anderen zu helfen bedeutet auch, Ver­ bündete zu haben, die einem zukünftig helfen können. Selbstloses Verhalten ist zudem gesellschaftlich attraktiv und steigert unseren guten Ruf. Alle diese Faktoren zusammen veranlassen uns zu guten Taten. Wir wissen aber auch, dass der empfundene Mangel an Res­ sourcen einen eher egoistisch handeln lässt. Zusätzlich neigen wir dazu, Personen, die uns in unserem sozialen Netzwerk und auch räumlich näher stehen, mehr zu helfen, als Menschen die weiter weg und anders sind. FORSCHUNG ©ValeriaGazzola,Fotolia Für den Hirnforscher Christian Keysers sind wir Menschen im Grunde gar keine einzelnen Individuen, sondern Bestandteile eines eng vernetzten sozialen Gewebes. Warum helfen wir wildfremden Menschen, wenn sie in Not sind? Weil wir unwillkürlich mit anderen Menschen empathisch verbunden sind, meint der deutsch-französische Neurobiologe Christian Keysers.
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    27 SPENDENGUIDE 2018/19WIRTSCHAFTHILFT! Welche Rolle spielt Fairness dabei? Keysers: Der Gerechtigkeitssinn ist gerade bei Primaten sehr aus­ geprägt – sowohl bei humanen als auch nichthumanen. Geben Sie beispielsweise zwei Trauben dem einen Affen und acht dem ande­ ren, ist ersterer ziemlich verärgert und wird mit den Trauben nach Ihnen werfen. Geben Sie jedem aber jeweils zwei, freuen sich beide, Trauben bekommen zu haben. Verfügen wir also über genügend Ressourcen, fühlen wir uns meist unwohl, alles für uns zu behalten und anderen nichts davon abzugeben. Dieser Sinn für Gerechtigkeit ermutigt uns daher auch, zu teilen und unter gegebenen Umständen altruistisch zu handeln. Ist andererseits jemand uns gegenüber unfair gewesen, ist unsere Empathie für ihn schwach ausgeprägt und wir tendieren sogar dazu, uns an ihm zu rächen. Fairness regelt also unsere Empathie und unser altruistisches Handeln gegenüber ande­ ren Menschen. Phasen von Kooperation und reinem Egoismus prägen ja auch immer wieder unsere Geschichte und bilden das unruhige Auf und Ab politischer und finanzieller Systeme. In welcher Phase befinden wir uns Ihrer Ansicht nach aktuell? Keysers: Das ist eine sehr schwierige Frage. Ich glaube, dass Indi­ viduen stets in mehreren konzentrischen Kreisen leben. Meines INTERVIEW CHRISTIAN KEYSERS: „Eine wichtige Komponente stellt unser empathisches Vermögen dar. Es motiviert uns dazu, anderen zu helfen, weil wir uns dann einfach besser fühlen.“ ­Erachtens sind wir insgesamt gesehen auf familiärer und vielleicht sogar auf regionaler und nationaler Ebene zurzeit sehr kooperativ. Auf europäischer Ebene sind wir im Großen und Ganzen besser als in den meisten Jahrhunderten zuvor, fühlen aber eine bestimmte An­ spannung zwischen dem „wir“ und dem „sie“. Auf globaler Ebene haben wir meiner Ansicht nach das Potenzial zu mehr Kooperation. Wie müsste denn ein System aussehen, damit dieses Potenzial besser ausgeschöpft werden kann? Keysers: Ich denke, der Schlüssel dazu ist ein Zusammengehörig­ keitsgefühl, das die Vereinigung aller Menschen über die leidlichen nationalen Narrative stellt. Eine Welt, in der Diversität in den Schu­ len beginnt und auch begrüßt wird und die Vorzüge von Koopera­ tion immer wieder thematisiert werden. Ich bin überzeugt, dass wir viele dieser Faktoren bereits haben, wir müssen sie nur stärker her­ vorheben. Christian Keysers, 1973 in Belgien geboren, studierte Psychologie und Biologie in Deutschland und den USA. Als Postdoktorand kam er 2000 nach Parma, wo er bei Giacomo Rizzolatti Untersuchungen an Spiegel­ neuronen durchführte. Seit 2004 forscht und lehrt er in Groningen, wo er auch mit seiner Frau Valeria Gazzola das Social Brain Lab gründete, das seit 2010 in Amsterdam angesiedelt ist. 2012 erschien sein Buch „Das empathische Gehirn“, in dem er die Fähigkeit des Einfühlungsvermögens thematisiert, worauf unser soziales Miteinander basiert. Sein Buch wurde 2012 mit dem Independent Publishers Book Award als bestes Wissen- schaftsbuch ausgezeichnet.
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    28SPENDENGUIDE 2018/19 WIRTSCHAFTHILFT! WENN DIE HERAUSFORDERUNG ZUR NORMALITÄT WIRD G etrieben von der Leidenschaft, Dinge zu verändern, Miss­ stände zu thematisieren und Projekte zu realisieren, leisten NGO-Teams tagtäglich Übermenschliches. Gutes zu tun, scheint dabei zunächst ganz einfach: Wer auf der Straße lebt, be­ nötigt eine Unterkunft, wer krank ist, die richtige Pflege. Doch wo mehrere Menschen helfen wollen, braucht es vor allem eines: Orga­ nisationen. „Wenn Naturkatastrophen passieren, die für Hilfsorgani­ sationen eine große logistische Herausforderung darstellen, ist CARE durch mehrere weltweite Logistikzentren in der Lage, rasch und überall Nothilfe zu leisten“, erzählt Andrea Barschdorf-Hager von CARE Österreich. Die vor mehr als 70 Jahren gegründete NGO arbeitet mittlerweile in 93 Ländern weltweit. „Wir haben in den Ein­ satzländern Büros vor Ort“, so Barschdorf-Hager. Hilfsgüter wer­ den, sofern das möglich ist, lokal eingekauft. Es sind auch über­ wiegend lokale Mitarbeiter, die die Hilfe vor Ort koordinieren. Einsatz unter Lebensgefahr „Da unsere Hilfe von der Entwicklungszusammenarbeit bis zur welt­ weiten Katastrophenhilfe reicht, haben die CARE-Mitarbeiter hoch­ spezialisierte Tätigkeiten und Ausbildungen“, sagt Barschdorf-­ Hager. 2017 hat die Hilfe von CARE rund 63 Millionen Menschen erreicht. Für den österreichischen Standort liegen die geografischen Schwerpunkte in Afrika, Asien, dem Nahen Osten und Ost/Südeuro­ pa. Gerade in den Konfliktgebieten fordert die Arbeit der Helfer viel Engagement, Motivation und eine große Portion Mut. „In diesen Ge­ bieten ist unser Einsatz oft nur unter sehr schwierigen Umständen möglich“, erzählt die Geschäftsführerin. „Internationale Hilfsorganisa­ tionen wie CARE bewegen sich hier in einem Spagat, den es ständig abzuwägen gilt: einerseits Hilfe für die betroffene Bevölkerung zu leisten und andererseits die Sicherheit der eigenen Mitarbeiter zu gewährleisten.“ Vor allem in Ländern wie Syrien, dem Südsudan und der Zentralafrikanischen Republik sind die humanitären Helfer stär­ ker gefährdet, ihre Arbeit mit dem eigenen Leben zu bezahlen. ARBEITEN FÜR NGOS ©HDCF_FotoproduktionAndreasPokorny,DieterKulmer DANIELA UNTERHOLZNER, GESCHÄFTSFÜHRERIN NEUNERHAUS: „Tagtäglich stellen sich bei uns viele obdach- und wohnungslose Menschen an, um medizinisch ver- sorgt zu werden – darunter immer mehr Kinder.“ Sie packen da an, wo rasche Hilfe gebraucht wird, setzen sich für Menschenrechte ein, leisten Entwicklungshilfe – NGOs greifen Probleme überall da auf, wo sich kein anderer drum kümmern will oder kann. Andrea Barschdorf-Hager von CARE Österreich bei einem ­Einsatz vor Ort.
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    29 SPENDENGUIDE 2018/19WIRTSCHAFTHILFT! Hilfe für obdachlose Menschen Um Menschen, die durchs soziale Raster fallen, kümmert sich das Neunerhaus Wien. 1999 mit dem Ziel gegründet, den Betroffenen Hilfe zur Selbsthilfe zu ermöglichen, um ihre Lebenssituation nach­ haltig zu verbessern, betreut die Organisation mittlerweile drei Wohnhäuser sowie 170 Wohnungen, verstreut in ganz Wien. „Bei den Wohnungen ist es uns wichtig, dass das nachbarschaftliche Umfeld nicht weiß, welcher soziale Hintergrund den jeweiligen Be­ wohner begleitet, damit der Weg zurück nicht durch Stigmatisierung erschwert wird“, erzählt Geschäftsführerin Daniela Unterholzner. Des­ halb tragen die Wohnungen auch kein „Neunerhaus“-Zeichen. „Im Schnitt erhalten die Betroffenen ein bis zwei Jahre Unterstützung durch uns, klären mithilfe unserer Sozialarbeiterinnen ihre familiären oder ar­ beitsbedingten Verhältnisse, die sie zur Wohnungslosigkeit geführt haben. Danach unterstützen wir sie bei der Antragstellung für eine Gemeindewohnung oder der Suche nach einer anderen Wohnung.“ Weggeschickt wird hier niemand Bereits 2006 hat das Neunerhaus erkannt, dass Obdachlosigkeit und Krankheit in einer sehr engen Wechselbeziehung zueinander stehen. Seither arbeiten auch Ärzte für das Neunerhaus, das Ge­ sundheitszentrum in Wien-Margareten wurde 2017 vergrößert. „Tagtäglich stellen sich bei uns viele obdach- und wohnungslose Menschen an, um medizinisch versorgt zu werden – Männer, Frauen, und ­immer mehr Kinder“, so Unterholzner. Weggeschickt wird hier ­niemand! „Vielen von ihnen sieht man ihre prekäre Lage nicht an“, erzählt Unterholzner. „Es fällt oft schwer, sich einzugestehen, dass man Hilfe braucht.“ Deshalb gibt es neben drei Räumen für All­ gemeinmediziner, vier Behandlungsstühle für Zahnärzte und einer Tierarztpraxis auch Räume für Sozialarbeit. Neben fachspezifi­ schem Wissen spielen Teamfähigkeit, Geduld und Einfühlungs­ vermögen dabei eine große Rolle: „Bei uns arbeiten deshalb nur professionelle Helfer und Spezialisten. Insgesamt ist es für uns aber vor allem wichtig, dass unsere Mitarbeiter nicht nur den Hilfe­ suchenden auf Augenhöhe begegnen, sondern die Patienten auch ganzheitlich betreuen“, so Unterholzner. Motto des Neunerhauses ist schließlich: „Du bist wichtig.“ Und so wird auch individuell auf den Menschen eingegangen. Für ein menschenwürdiges Dasein Wert auf die Selbstbestimmung ihrer Bewohner, damit sie ihren Ta­ gesablauf individuell gestalten können, legt auch das Haus der Barmherzigkeit. Die gemeinnützige Organisation bietet schwer pfle­ gebedürftigen Menschen Langzeitbetreuung mit Lebensqualität. „Unser Ziel ist es, einerseits hochqualitative Pflege und Betreuung zu bieten und andererseits größtmögliche individuelle Lebensqualität und die Selbstständigkeit unserer Bewohner zu fördern“, sagt Maria Hämmerle vom Haus der Barmherzigkeit. „,So viel Normalität und Individualität wie möglich, so viel Pflege wie notwendig‘, lautet daher auch unser Grundsatz.“ Das wird aber zusehends schwieriger: Aufgrund der demografi­ schen Entwicklung wächst die Zahl der pflegebedürftigen Menschen kontinuierlich, während es europaweit zu Engpässen am Arbeits­ markt kommt. Dazu kommt, dass die Attraktivität der Pflegeberufe in den letzten Jahren deutlich gesunken ist. Eine der großen Herausfor­ derungen für die Zukunft wird daher – in der gesamten Branche – sein, qualifiziertes Personal zu gewinnen und neue Mitarbeiter lang­ fristig zu binden, ebenso ältere Mitarbeiter länger im Beruf zu halten. Die Pflege älterer, chronisch kranker und schwerstbehinderter Men­ schen bringt die Pflegepersonen an ihre körperlichen und mentalen Grenzen. „Resilienzfördernde Faktoren im Arbeitsumfeld helfen un­ seren Mitarbeitern, die Herausforderungen des Pflegealltags zu meistern“, betont Marie Cris Gambal aus der Pflegedirektion. „Um sie in ihrer oftmals belastenden Arbeitssituation bestmöglich zu un­ terstützen, bietet unser Haus daher diverse gesundheitsfördernde Maßnahmen für die Mitarbeiter aller Gesundheitsberufe an.“ „So viel Normalität und ­Individualität wie möglich, so viel Pflege wie notwendig“, lautet der Grundsatz im Haus der Barmherzigkeit.
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    30SPENDENGUIDE 2018/19 WIRTSCHAFTHILFT! KLEINER EINSATZ – GROSSE WIRKUNG SPENDENTIPPS Verantwortung übernehmen und soziales Engagement zeigen – das ist die Basis für ein gutes Leben für alle. Spenden helfen dabei. Es gibt eine Vielzahl an Möglichkeiten, Gutes zu tun. Unsere Spendentipps: ©FVA/Bozovic Geldspenden Ganz einfach und unkompliziert unterstützen Sie eine Organisation mit einem finanziellen Betrag Ihrer Wahl. Ihre Spende kann zielgerichtet und effizient für wichtige Hilfsprojekte eingesetzt werden. Einige NGOs bieten auch Einzel- oder Projektpatenschaf­ ten mit einem konkretem Spendenzweck an. Sachspenden Für viele soziale Organisationen sind Sachspenden wie Gebrauchtkleidung eine essenzielle Ergänzung ihrer finanziellen Einnahmequellen. Sachspenden be­ deuten aber auch Administrations­aufwand und Kos­ ten für Lagerung oder Transport. Oft können Geld­ mittel rascher, flexibler und effizienter eingesetzt werden als Sachspenden. Es empfiehlt sich, vorweg mit der NGO möglichen Bedarf abzustimmen. Ehrenamtlich Zeit spenden Neben Geld- und Sachspenden kann man auch ­etwas anderes sehr Wertvolles spenden: Zeit – im Altersheim, in Hospizen oder Flüchtlingsunterkünf­ ten. Viele Organisationen bieten die Möglichkeit an, durch gemeinnützige Mitarbeit an Ort und Stelle mit anzupacken. Blut spenden Alle 80 Sekunden wird in Österreich eine Blutkon­ serve gebraucht. Grund genug, sich zehn Minuten unter medizinischer Aufsicht hinzulegen, Blut zu spenden und Leben zu retten. Crowdfunding Über Netzplattformen können Spenden für ein be­ stimmtes Projekt oder eine Organisation gesammelt werden. Vorteil: Die Spender werden direkt in den Prozess des Spendensammelns miteinbezogen. Testamentsspende Hier kann man testamentarisch festlegen, was nach dem Tod mit dem Vermögen passieren soll. Neben Verwandten und Freunden kann man auch gemein­ nützige Organisationen bedenken. Know-how-Spende/Pro-bono-Dienstleistung Know-how ist kostbar – auch für gemeinnützige ­Organisationen. Deshalb lässt sich Wissen in Form von kostenloser Dienstleistung auch wunderbar spenden. Teilen Sie Ihr Wissen! Corporate Volunteering Unternehmen unterstützen ihre Mitarbeiter, sich frei­ willig ehrenamtlich für gesellschaftliche Belange zu engagieren. Gemeinsam mit der NGO wird der Um­ fang vereinbart, damit aus „gut gemeint“ auch „gut gemacht“ wird. Spendenlotterie Durch den Kauf von Losen wird die Finanzierung nachhaltiger Hilfsprojekte unterstützt. Als Danke­ schön gibt es attraktive Gewinne. Michaela Wirth, Fundraising Verband Austria
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    31 SPENDENGUIDE 2018/19WIRTSCHAFTHILFT! TRANSPARENZ UND VERTRAUEN ©schulterwurf/PhilippHorak,KWT Die Verleihung des Spendengütesiegels erfolgt erst nach einer strengen und umfangreichen Überprüfung durch ­einen unabhängigen Steuerberater oder Wirtschafts­ prüfer. Alle zertifizierten Spendenorganisationen müs­ sen sich auch einmal jährlich von einem unabhängigen Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer kontrollieren lassen. Das Österreichische Spendengütesiegel kann damit sicher­stellen, dass Spendengelder zweckbestimmt und wirtschaftlich eingesetzt werden. Rund 155 Prüfer bieten österreichweit Spendengütesiegelprü­ fungen an. Die Gütesiegel-Organisationen verpflichten sich freiwil­ lig, die umfassenden Kriterien des Spendengütesiegels zu erfüllen und ­damit höchsten Qualitätsansprüchen gerecht zu werden. Das Österreichische Spendengütesiegel: Das sichere Zeichen für Spenden mit Sinn Das Spendengütesiegel ist eine individuelle Qualitätsauszeich­ nung. Durch die individuelle Registriernummer kann die Gültigkeit des ­Gütesiegels für jede Organisation einzeln überprüft werden. Das Siegel ist eines der wichtigsten Spendenmotive der Österrei­ cher. Rund 30 Prozent geben an, vorwiegend an Organisationen mit Spendengütesiegel zu spenden. Das Spendengütesiegel ist einzigartig in Österreich Derzeit führen bereits über 260 Non-Profit-Organisationen das Spendengütesiegel. Das Spendengütesiegel wurde im Jahr 2001 auf Initiative von führenden Dachverbänden von Non-Profit-Orga­ nisationen in Kooperation mit der Kammer der Steuerberater und Wirtschaftsprüfer eingeführt. Seit der Einführung hat sich die Zahl der Organisationen damit mehr als verfünffacht. Das Spendenaufkommen der Organisationen, die bereits das Spendengütesiegel tragen, beträgt mittlerweile über 80 Prozent des öster­reichischen Spendenvolumens. Das Spendengütesiegel genießt großes Ansehen, sowohl in der ­Bevölkerung als auch bei Behörden, den Medien und den Spen­ denorganisationen selbst. News und Aktuelles finden Sie auf @spendenguetesiegel Alle Organisationen, die berechtigt sind, das OSGS zu führen, sind auf www.osgs.at aufgelistet. Spendenorganisationen verwenden das Siegel auch am Zahlschein und auch auf ihrer jeweiligen Homepage. Das Österreichische Spendengütesiegel ist das einzige Gütesiegel für spendensammelnde Organisationen in Österreich. Es belegt, dass eine Spendenorganisation mit den ihr anvertrauten Geldern sorgfältig und verantwortungsvoll umgeht. GÜTESIEGEL Prominente Unterstützer: Moderatorin Johanna Setzer und ­Schauspieler Thomas Mraz setzen sich für das Spendengütesiegel ein.
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    32SPENDENGUIDE 2018/19 WIRTSCHAFTHILFT! STEUERN SPENDEN SIND ABSETZBAR An welche Einrichtungen kann steuerwirksam gespendet werden? Steuerlich absetzbar sind Spenden an Vereine und Einrichtungen, die entweder ausdrücklich im Einkommensteuergesetz genannt werden oder die zum Zeitpunkt der Spende in der Liste der begüns­ tigten Spendenempfänger auf der Website des BMF (www.bmf. gv.at) genannt sind. Gesetzlich ausdrücklich aufgezählte spendenbegünstigte Einrich­ tungen sind beispielsweise Forschungs- und Wissenschaftsein­ richtungen (Universitäten, Museen, Bundesdenkmalamt etc.). Dies gilt sowohl für österreichische als auch für vergleichbare Einrich­ tungen mit Sitz in der europäischen Union oder in Staaten, mit de­ nen eine umfassende Amtshilfe besteht. Ebenso zählen freiwillige Feuerwehren und Landesfeuerwehrverbände zu den gesetzlich ausdrücklich genannten spendenbegünstigten Einrichtungen. Die in der Liste der begünstigten Spendenempfänger genannten Ein­ richtungen gehen bestimmten Tätigkeiten nach, wie z. B. der Ent­ wicklungs- und Katastrophenhilfe. Dazu kommen Umwelt-, Natur- und Artenschutzorganisationen, behördlich genehmigte Tierheime ©Fotolia/contrastwerkstatt,CroweSOT,Mag.PaulSzimak Spenden gelten steuerlich als freiwillige Zuwendungen. Unter gewissen Voraussetzungen können Sie diese dennoch im Rahmen Ihres Unternehmens steuerlich geltend machen bzw. als steuerlich begünstigte Einrichtung diese empfangen. Hier finden Sie alle wichtigen Informationen dazu. Spenden sparen Steuern. Unternehmer können mit Spenden Steuern sparen oder den Steuervorteil als höhere Spende an die Organisation weitergeben.
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    33 SPENDENGUIDE 2018/19WIRTSCHAFTHILFT! und mildtätige Einrichtungen als begünstigte Spendenempfänger. Die Eintragung des Spendenempfängers in die Liste der Begünstig­ ten setzt aber die Erfüllung von gewissen Bedingungen voraus. Durch das Gemeinnützigkeitsgesetz 2015 sind seit dem 1.1. 2016 auch Zuwendungen aus dem Betriebsvermögen zur ertragsbrin­ genden Vermögensausstattung an privatrechtliche Stiftungen oder an damit vergleichbare Vermögensmassen, welche gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke verfolgen, unter bestimmten Vo­ raussetzungen abzugsfähig. Die wesentliche Voraussetzung hier­ bei ist unter anderem, dass die Stiftung aufgrund ihrer Rechts­ grundlage verpflichtet ist, die Erträge aus der Verwaltung der zugewendeten Erträge ausschließlich für die in ihrer Rechtsgrund­ lage angeführten begünstigten Zwecke zu verwenden. Ebenso muss zum Zeitpunkt der Zuwendung die Stiftung als begünstige Einrichtung aus der Liste des BMF hervorgehen. Die Abzugsfähig­ keit der getätigten Zuwendung bei dem/r UnternehmerIn ist ab der erstmaligen Zuwendung mit 500.000,– Euro für einen fünfjährigen Zeitraum begrenzt und kann maximal zehn Prozent des Gewinns vor Berücksichtigung eines Gewinnfreibetrages betragen. Insoweit die Spende nicht als Betriebsausgabe bei dem/r UnternehmerIn angesetzt werden kann, ist die Berücksichtigung als Sonderaus­ gabe möglich. Was ist für UnternehmerInnen tatsächlich absetzbar? Um die Spende steuerlich als Betriebsausgabe geltend machen zu können, ist ein Nachweis über die getätigte Spende zu erbringen (so z. B. Einzahlungsbelege, Kontoauszüge, Bestätigung des Spen­ denempfängers bei Barzahlung). Auch bei einer Sachzuwendung aus dem Betriebsvermögen sollte der/die UnternehmerIn vom Spendenempfänger eine Bestätigung über die genaue Bezeichnung der Sachzuwendung, den Zeitpunkt der Zuwendung und den Verwendungszweck der Sachspende verlangen. Die Beschreibung der Sachzuwendung muss gewähr­ leisten, dass der gespendete Gegenstand eindeutig identifizierbar ist. Bloße Sammelbezeichnungen (z. B. Speisen, Getränke, Lebens­ mittel) sind nicht ausreichend. Sachspenden sind für Zwecke des Spendenabzugs mit dem ge­ meinen Wert des geschenkten Wirtschaftsgutes zu bewerten. Der gemeine Wert eines Gegenstandes wird durch den Preis bestimmt, der im gewöhnlichen Geschäftsverkehr bei einer Veräußerung die­ ses Gegenstandes zu erzielen wäre. Der Restbuchwert ist nicht zusätzlich als Betriebsausgabe und der Teilwert nicht als Betriebs­ einnahme anzusetzen. Auch die unentgeltliche Nutzungsmöglichkeit aus dem Betriebsver­ mögen (z. B. ein Fahrzeug wird einer spendenbegünstigten Organi­ sation unentgeltlich überlassen) oder die unentgeltliche Arbeitsleis­ tung eines Dienstnehmers an eine spendenbegünstigte Organisation könnte als Sachspende steuerlich geltend gemacht werden. Der damit verbundene Aufwand ist steuerlich abzugsfähig. Spenden als Betriebsausgaben sind wie gewohnt im Rahmen der Gewinnermittlung im unternehmerischen Rechnungswesen anzu­ setzen und in den Steuererklärungen bei den entsprechenden Kenn­ zahlen anzuführen. Die Geltendmachung der Spenden als Betriebs­ ausgaben ist aber mit insgesamt zehn Prozent des Gewinns vor Berücksichtigung eines Gewinnfreibetrages begrenzt. Erwirtschaften UnternehmerInnen negative Einkünfte aus ihrer unter­ nehmerischen Tätigkeiten, aber weitere sonstige positive Einkünfte, kann die Spende nicht als Betriebsausgabe sondern als Sonderaus­ gabe angesetzt und somit steuerlich noch genutzt werden. Welche Voraussetzungen müssen erfüllt werden, um in die Liste der spendenbegünstigten Einrichtungen aufgenommen zu werden? Die Einrichtung muss zum Beispiel seit mindestens drei Jahren un­ unterbrochen im Wesentlichen begünstigte Zwecke verfolgen. In der schriftlichen Rechtsgrundlage (Satzung, Statut, Gesellschafts­ vertrag etc.) muss die ausschließliche Verfolgung gemeinnütziger Zwecke verankert sein. Ebenfalls dürfen die im Zusammenhang mit der Verwendung der Spenden stehenden Verwaltungskosten zehn Prozent nicht übersteigen. Ab 2017 müssen die Einrichtungen Maßnahmen zur Erfüllung der Datenübermittlungsverpflichtung der Spender durchführen. Diese Kriterien müssen erfüllt werden, um einerseits sicherzustellen, dass Ihre Spende richtig ankommt, andererseits, um Missbrauch zu ver­ meiden. Daher muss die Einhaltung der oben genannten Kriterien jährlich durch einen Wirtschaftsprüfer geprüft werden. Solange die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt werden, bleibt die Einrichtung auf der Liste. Werden diese nicht mehr erfüllt, erkennt das Finanzamt die vormals gewährte Spendenbegünstigung wieder ab. Falls Sie vor einer etwaigen Streichung von der Liste gespendet haben, bleibt diese Spende jedoch selbstverständlich steuerlich absetzbar. Die Standorte der Crowe-SOT-Gruppe in Eisenstadt und Wien haben sich neben der klassischen Tätigkeit in der Wirtschafts- prüfung und der Steuer- und betriebswirtschaftlichen Beratung seit mehr als zehn Jahren schrittweise auf die Prüfung und Beratung von Non-Profit-Organisationen spezialisiert. Für Rückfragen stehen Ihnen unsere Experten jederzeit gerne zur Verfügung. www.crowesot.at Eisenstadt Crowe SOT GmbH Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft 7000 Eisenstadt, Ruster Straße 91 Tel.: +43 (0)2682 64 666-0 E-Mail: eisenstadt@crowe-sot.at Mag.a (FH) Silke Strommer, Mag. Gerhard Draskovits (Bild unten) Wien Crowe SOT GmbH Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft 1010 Wien, Schottengasse 10 Tel.: +43 (0)1 319 04 90 E-Mail: wien@crowe-sot.at Mag.a Martina Heidinger, Gabriele Sprinzl (Bild unten) STEUERN
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    34SPENDENGUIDE 2018/19 WIRTSCHAFTHILFT! Bildung Entwicklungszusam m enarbeit Gesundheit Pflege Katastrophenhilfe Kinder MenschenSoziales Tier- Um weltschutz W issenschaft Forschung Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs ➤ Seite 36 Ärzte ohne Grenzen (Österreich) ➤ Seite 38 Big Brothers Big Sisters Österreich ➤ Seite 40 CARE Österreich ➤ Seite 41 Caritas Österreich ➤ Seite 42 CS Caritas Socialis Privatstiftung ➤ Seite 44 die möwe - Kinderschutzzentren ➤ Seite 45 Fulbright Austria ➤ Seite 46 FWF – Der Wissenschaftsfonds ➤ Seite 48 Gesellschaft für MukoPolySaccharidosen und ähnliche Erkrankungen ➤ Seite 49 Haus der Barmherzigkeit ➤ Seite 50 Hilfe im eigenen Land ➤ Seite 54 Humana People to People ➤ Seite 52 Jugend eine Welt – Don Bosco Aktion Österreich ➤ Seite 55 Kinderhilfswerk ➤ Seite 56 Kinderhospiz Netz ➤ Seite 58 Kindernothilfe Österreich ➤ Seite 59 KURIER Aid Austria | Verein für nationale und internationale Hilfsaktionen ➤ Seite 60 Licht für die Welt ➤ Seite 61 Lungenkinder Forschungsverein ➤ Seite 62 MALTESER Hospitaldienst Austria ➤ Seite 63 MOKI – Mobile Kinderhilfe ➤ Seite 64 MUMOK – Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien ➤ Seite 65 neunerhaus – Hilfe für obdachlose Menschen ➤ Seite 66 Obdach Wien gemeinnützige GmbH ➤ Seite 67 Österreichisches Rotes Kreuz – Generalsekretariat ➤ Seite 68 RAINBOWS ➤ Seite 70 Respect.net ➤ Seite 71 Ronald McDonald Kinderhilfe ➤ Seite 72 St. Anna Kinderkrebsforschung ➤ Seite 74 St. Anna Kinderspital ➤ Seite 73 St. Elisabeth-Stiftung der Erzdiözese Wien ➤ Seite 76 Sterntalerhof ➤ Seite 77 Stiftung Kindertraum ➤ Seite 78 Tiroler Soziale Dienste GmbH ➤ Seite 80 Umweltdachverband ➤ Seite 79 Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser (AÖF) ➤ Seite 82 Verein e.motion Lichtblickhof ➤ Seite 83 Verein Geben für Leben – Leukämiehilfe Österreich ➤ Seite 84 Verein Ute Bock ➤ Seite 85 Volkshilfe Solidarität ➤ Seite 86 Wiener Tierschutzverein ➤ Seite 87 NGOS VON A–Z IM KOMPAKTEN ÜBERBLICK Spendenthemen im Register ­ farblich gekennzeichnet
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    36 WIRTSCHAFT HILFT!SPENDENGUIDE2018/19 Ein ganz besonderes Projekt konnte der Samariterbund erst kürzlich umsetzen: Die Samariter-Wunschfahrt, bei der schwerkranken Menschen ein sehnlicher Wunsch erfüllt wird. Einmal noch bei einem Familientreffen dabei sein, noch einmal den ­Großglockner sehen oder am Dorfplatz unterm Kastanienbaum sitzen. Mit einem speziell ausgestatteten Rettungswagen fährt der Samariterbund die Menschen zu ihrem Wunschort. Speziell ausgebildete SamariterInnen sorgen für die medizinische Betreuung. Für den schwerkranken Menschen und eine Begleitperson ist die Ausfahrt völlig kostenlos. Die Samariter-Wunschfahrt erfüllt letzte Wünsche und wird ausschließlich durch Spenden finanziert. Wer kann die Samariter-Wunschfahrt in Anspruch nehmen? Schwerkranke Menschen jeden Alters, die noch einen Ort ihrer Sehnsucht in Österreich mit dem speziell ausgestatteten Rettungswagen besuchen wollen. Unsere ­MitarbeiterInnen besprechen mit dem Fahrgast und seiner Vertrauensperson die Wünsche und deren Umsetzung. Unter zusätzlicher Einbeziehung der be- handelnden FachärztInnen, des Pflegepersonals und der Angehörigen werden die medizinischen Erfordernisse abgeklärt und die Vorbereitungen für die Wunschfahrt getroffen. Gemeinsam Verantwortung übernehmen! Seit mehr als 90 Jahren ist der Samariter- bund für Menschen im Einsatz, die Hilfe benötigen – im In- und Ausland. Gerade gegenüber den Schwächsten in unserer Gesellschaft haben wir ein großes Maß an Verantwortung! Menschen, die es im Leben nicht gut getroffen haben, sind auf unsere Unterstützung angewiesen. Doch die Anforderungen an Hilfsorganisationen werden von Jahr zu Jahr größer, auch der finanzielle Druck wird stärker. Ohne Partner und Förderer sind all die wichti- gen Leistungen nicht mehr möglich. LETZTE WÜNSCHE WERDEN WAHR ©Arbeiter-Samariter-BundÖsterreichs
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    37WIRTSCHAFT HILFT! SPENDENGUIDE2018/19 Erfüllen Sie Menschen wie Wilma einen letzten großen Wunsch. Der Samariter- bund ist die einzige Organisation in Österreich, die Wunschfahrten für schwerkranke Menschen durchführt. Bitte unterstützen Sie dieses Projekt. Danke! So konnte der Samariterbund beispielsweise Frau Wilma ihren größten Wunsch erfüllen – eine Kutschenfahrt im Burgenland. Vor 60 Jahren begann dort ihre große Liebe. Sie lernte ihren späteren Ehemann auf einem Pferdehof in Apetlon kennen. Eine wunderschöne Lebensbeziehung ist daraus gewor- den. Mit der Samariter-Wunschfahrt war es der schwer kranken Frau mög- lich, den Ort ihrer Jugend noch einmal zu besuchen und Erinnerungen wach ­werden zu lassen. Spendenkonto: Bank: Bank Austria BIC: BKAUATWW IBAN: AT04 1200 0513 8891 4144 Kennwort: Wirtschaft hilft! Kontaktieren Sie uns: Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs Hollergasse 2–6, 1150 Wien, Tel.: +43 (0)1 89 145 144 Silvia Witek, E-Mail: silvia.witek@samariterbund.net Web: www.samariterbund.net MA haupt-/ehrenamtlich: 1.993/6.965 Haupteinsatzländer: Österreich Spendenabsetzbarkeits-Nr.: SO 1222 Spendengütesiegel: ja
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    38 WIRTSCHAFT HILFT!SPENDENGUIDE2018/19 Ärzte ohne Grenzen hilft dort, wo die medizinische Versorgung zusammenge- brochen ist. In Konflikt- und Krisengebieten, nach Naturkatastrophen oder bei Epidemien sind unsere Teams oft als Erste vor Ort, um medizinische ­Nothilfe zu leisten. Denn ganz gleich, ob ein Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo einen sofortigen Einsatz erfordert oder mobile Kliniken im Südsudan die fehlende medizinische Versorgung ausgleichen: Unser Ziel ist es, Men- schen in Not rasch zu helfen. Jede Stunde zählt. So wie jedes Menschenleben. UNPARTEIISCH. UNABHÄNGIG. UNBÜROKRATISCH. Vor allem in Konfliktgebieten sind Unparteilichkeit, Unabhängigkeit und ­Neutralität wichtige Voraussetzungen. Um diese Prinzipien und somit unsere Hilfseinsätze gewährleisten zu können, sind private Spenden unsere wich- tigste Einnahmequelle. Doch auch für Forschung und für neue Hilfsansätze benötigen wir Unterstützung. INNOVATIONEN RETTEN LEBEN Innovatives Arbeiten ist für uns wesentlich. Wir arbeiten stetig an neuen ­Lösungen, die unsere weltweiten Projekte verbessern. Zum Beispiel mangelt es in Konfliktgebieten oft an der Versorgung chronisch kranker Menschen. Die zwölfjährige Nyanjima hat Typ-1-Diabetes und braucht täglich Insulin, um zu überleben. Eine Schwierigkeit im Südsudan, denn Insulin muss ­gekühlt gelagert werden. „Mit Ärzte ohne Grenzen an vorderster Front tätig zu sein und die Hilfe für Menschen in Not unablässig zu verbes- sern, ist mir ein Anliegen. Als Herausfor- derungen für die Zukunft sehe ich, den Zugang zu Menschen in Krisengebieten zu verbessern und mehr humanitäres Engagement auf politischer Ebene einzufordern.“ Margaretha Maleh, Präsidentin Ärzte ohne Grenzen Österreich MEDIZINISCHE NOTHILFE ©NicholeSobecki
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    39WIRTSCHAFT HILFT! SPENDENGUIDE2018/19 In Agok, im Südsudan, hat Ärzte ohne Grenzen daher ein innovatives Insulin- Programm für die Diabetes-Behandlung zu Hause eingeführt. Zuerst testete Ärzte ohne Grenzen im Labor die Hitzestabilität von fünf verschiedenen ­Insulin-Präparaten. Das Ergebnis: Bestimmte Präparate überstehen 4 Wochen auch in heißen Regionen. Patienten und Patientinnen erhalten nun einen Vor- rat an Insulin für diese Zeitspanne, den sie zur Kühlung in Tontöpfen ­lagern. Den Betroffenen bleiben damit die weiten, gefährlichen Wege zum Spital er- spart. SO WIRKEN SIE MIT In Ihrem Unternehmen werden täglich Entscheidungen getroffen – manche davon können Leben retten. Sei es mit einer Spende, einer Kooperation oder Mitarbeiteraktionen – Sie können auf vielfältige Weise die Einsätze von Ärzte ohne Grenzen unterstützen. SPENDENBEISPIELE » 509,– Euro sichern drei Monate lang Medikamente für 1.000 Vertriebene » 1.365,– Euro kostet ein mobiler 5.000-Liter-Trinkwassertank » 5.360,– Euro sichern die medizinische Versorgung von 150 Notfallpatienten und -patientinnen Spendenkonto: Bank: Erste Bank BIC: GIBAATWW IBAN: AT43 2011 1289 2684 7600 Kennwort: Wirtschaft hilft! Kontaktieren Sie uns: Ärzte ohne Grenzen (Österreich) Taborstraße 10, 1020 Wien, Tel.: +43 (0)1 409 72 76-105 Mag. Astrid Glatz, E-Mail: firmenspende@aerzte-ohne-grenzen.at Web: www.aerzte-ohne-grenzen.at ©ARISMESSINIS/Matternet,VincenzoLivieri,DieterTelemans MA hauptamtlich: Büro: Österreich 74, International 3.724; Einsatzmitarbei­ terInnen: 41.508 MA ehrenamtlich: Österreich 28 Haupteinsatzländer: weltweit Spendenabsetzbarkeits-Nr.: SO 1205 Spendengütesiegel: ja Für die weltweiten Hilfseinsätze ist Ärzte ohne Grenzen auf verlässliche Partner und Partnerinnen angewiesen. Unterstützen Sie unsere Einsätze nach Katastrophen, bei Epidemien und in Krisengebieten!
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    40 WIRTSCHAFT HILFT!SPENDENGUIDE2018/19 Das 1:1-Mentoring-Programm von Big Brothers Big Sisters Österreich fördert Gesundheit, Bildung und Integration quer über alle Lebensrealitäten. Der unabhängige und gemeinnützige Verein verbindet seit 2012 junge Menschen mit erwachsenen ehrenamtlichen MentorInnen. Mentoring ist eine Investition in die Zukunft! Durch die 1:1-Aufmerksam- keit wird das Selbstvertrauen von jungen Menschen gestärkt und deren sozi- ale Kompetenz gefördert. Die Kinder und Jugendlichen lernen, Verantwor- tung für sich und ihr Umfeld zu übernehmen. Sie werden bei der Entfaltung ihrer individuellen Potenziale und der Erreichung ihrer Bildungsziele durch ihre/n MentorIn unterstützt. HELFEN SIE ALS UNTERNEHMEN Sie können Tandems mittels einmaliger Spende aktiv fördern. Jeder Beitrag hilft! Nutzen Sie auch konkrete Förderpakete mit Patenschaften für 1 Jahr: „Big One“ mit 100 €/Monat für 1 Tandem, „Big Five“ mit 500 €/Monat für 5 Tandems, „Big Ten“ mit 1.000 €/Monat für 10 Tandems. „Mein Sohn fühlt sich ungehört und hat kaum Freunde. Deshalb wäre ein Mentor wichtig.“ – Mutter Über 500 Kinder warten auf eine/n MentorIn. Ihre Spende ermöglicht die sorgfältige Zusammenstellung und Begleitung von Tandems durch unser ExpertInnen-Team. ÄNDERN WIR GEMEINSAM EIN LEBEN. Mentoring für Kinder und Jugendliche Freundschaft fürs Leben RZ_BBBS_18_004_InseratSpendenGuide_0108.indd 1 01.08.18 10:59 MENTORING MACHT STARK FÜR DIE ZUKUNFT! ©BigBrothersBigSistersÖsterreich-MentoringfürKinderundJugendliche MA haupt-/ehrenamtlich: 6/150 Haupteinsatzländer: Österreich Spendenabsetzbarkeits-Nr.: SO 2473 Spendengütesiegel: ja Spendenkonto: Bank: Erste Bank BIC: GIBAATWWXXX IBAN: AT47 2011 1825 4787 6101 Kennwort: Wirtschaft hilft! Kontaktieren Sie uns: Big Brothers Big Sisters Österreich – Mentoring für Kinder und Jugendliche Praterstraße 60/2/17, 1020 Wien, Tel.: +43 (0)1 96 20 310 Mag. Sarah Straub, E-Mail: mentoring@bigbrothers-bigsisters.at Web: www.bigbrothers-bigsisters.at
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    41 SPENDENGUIDE 2018/19WIRTSCHAFTHILFT! CARE-PAKETE MIT ZUKUNFT Bei Katastrophen und in Krisenzeiten ist CARE durch seine Niederlassungen auf der ganzen Welt in der Lage, rasch und effizient zu helfen. CARE liefert Lebensmittel, Notunterkünfte und Medikamente, bietet aber auch psychosoziale Unterstützung an. CARE bezieht die Betroffenen in die Hilfsmaßnahmen ein und gibt ihnen so möglichst bald ein Stück Selbststän- digkeit zurück. Nach großen Katastrophen bleibt CARE meist jahrelang in der Region, um beim Wiederaufbau zu helfen. WELTWEITER SCHUTZ FÜR KINDER Immer mehr Kinder sind weltweit auf der Flucht und durch das Erlebte ­traumatisiert. Viele leiden unter den Auswirkungen von Naturkatastrophen und Kriegen. Ein Kind, das in den ersten fünf Lebensjahren mangelernährt ist, kann diese Entwicklungsstörung nicht mehr aufholen und trägt sowohl körperliche als auch geistige Beeinträchtigungen davon. Durch Katastrophen und Flucht ­versäumen viele Kinder wertvolle Zeit, um eine Schulbildung zu erhalten. Zahlreiche CARE-Projekte geben Kindern eine Grundversorgung und darüber hinaus all das, was sie für eine gute und nachhaltige Entwicklung brauchen. BEISPIELE, WIE IHR UNTERNEHMEN NACHHALTIG HELFEN KANN: Nepal: Gerade in verarmten Familien brechen die Mädchen oft die Schule ab, weil sie verheiratet werden oder sich um Haushalt und das Einkommen küm- mern müssen. Mädchen, die nie die Grundschule besucht haben oder diese abgebrochen haben, erhalten in diesem CARE-Projekt die Möglichkeit, mit einem einjährigen Aufbaukurs wieder in das Schulsystem einzusteigen und ihre Grundschulbildung nachzuholen. Jordanien: Sechs Millionen Kinder sind vom Krieg in Syrien betroffen. Viele können die Schule nicht besuchen. Dank des „Geld für Bildung“-Programms von CARE können viele von ihnen nach oft jahrelanger Unterbrechung wie- der zur Schule gehen. In Gemeinschaftszentren von CARE werden die Kinder auch betreut und können unbeschwert spielen, malen und basteln. Kenia: Trotz beachtlicher Fortschritte sterben in Kenia noch immer über 5 Prozent aller Kinder vor dem 5. Lebensjahr. CARE arbeitet kontinuierlich an einer besseren Gesundheitsversorgung von Schwangeren, Müttern und ­ihren Kindern. MACHEN SIE MIT! Zahlreiche Unternehmen haben zum Erfolg von CARE-Projekten beigetragen und setzen mit ihrem Namen ein Zeichen für gesellschaftliches und soziales Engagement. CARE bietet vielfältige Kooperations- und Sponsoringmöglich- keiten. Helfen Sie gemeinsam mit CARE, damit Kinder in aller Welt nicht nur Hoffnung, sondern eine echte Perspektive haben! MA haupt-/ehrenamtlich: 44/11 Haupteinsatzländer: Afrika, Asien, Naher Osten, (Süd-)Osteuropa Spendenabsetzbarkeits-Nr.: SO 1254 Spendengütesiegel: ja Spendenkonto: Bank: BAWAG P.S.K. BIC: BAWAATWW IBAN: AT77 6000 0000 0123 6000 Kennwort: Wirtschaft hilft! Kontaktieren Sie uns: CARE Österreich Lange Gasse 30/4, 1080 Wien, Tel.: +43 (0)1 71 50 715-51 Eva Stockhammer, E-Mail: eva.stockhammer@care.at Web: www.care.at CARE: Hilfe vor Ort 2017 unterstützte CARE 63 Millionen Menschen in 93 Ländern. Das CARE-Paket steht mittlerweile symbolisch für rasche Hilfe, Nächsten­ liebe und Mitmenschlichkeit über die Kontinente hinweg. ©CARE
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    42 WIRTSCHAFT HILFT!SPENDENGUIDE2018/19 Wir alle können in unserem Umfeld konkrete Zeichen der Solidarität und Nächstenliebe setzen. Unternehmen können auf vielfache Weise wirken: durch Geld- und Sachspenden, aber natürlich auch durch wertvolle Expertise und Pro-bono-Tätigkeiten. Ihre Unterstützung gibt Menschen in Not im In- und Ausland neue Lebensperspektiven. Insgesamt sind es mehr als 1.600 Orte in ganz Österreich, an denen die ­Caritas Menschen in Not hilft. Ob in den Bereichen Pflege, Menschen mit ­Behinderungen, Hospiz, in den Sozialberatungsstellen oder im Einsatz für ­Familien in Not. So haben unter anderen 2017 die 36 Sozialberatungsstellen in ganz Österreich 65.457 Menschen beraten und unterstützt. 41 Wohnungs­ losen­einrichtungen bieten 1.793 Schlafplätze, 25 Einrichtungen österreich- weit ­ambulante Beratung, Ausspeisung und medizinische Betreuung und 12 Mutter-Kind-Häuser 252 Wohnplätze. 310 Startwohnungen helfen woh- nungslosen Menschen beim Neustart. Tag für Tag stehen mehr als 16.000 angestellte Caritas-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter alten, kranken, benachteiligten und notleidenden Menschen ­sowie Menschen mit Behinderung zur Seite. Weil Not in jedem Land ein anderes Gesicht hat, ist die Caritas in ihrer ­Auslands- und Katastrophenhilfe in das internationale Caritas-Netzwerk „Unternehmen sind unerlässliche Partner der Caritas im Einsatz für Menschen in Not in Österreich und im Ausland. Ein großer Dank für diese Unterstützung!“ Caritas Präsident DDr. Michael Landau, Caritas Österreich WIRICH GEMEINSAM HELFEN! ©ThomasWozak,CaritasÖsterreich,StefanieJ.Steindl
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    43WIRTSCHAFT HILFT! SPENDENGUIDE2018/19 Caritas heißt, Not zu sehen und zu handeln. Mit Ihrer Hilfe können wir für jene Menschen eintreten, die keine Stimme haben. ­eingebunden. Mehr als 160 Caritas-Organisationen stehen weltweit im Dienst der Menschlichkeit. Von der Nothilfe bis zur langfristigen Existenzsicherung reicht die Bandbreite der 546 Caritas-Auslandshilfeprojekte in Afrika, Asien, Lateinamerika und den ärmsten Ländern Europas. GEMEINSAM KÖNNEN WIR MEHR ERREICHEN Mut ist größer als Angst, Liebe ­größer als Hass. Es ist die Nächstenliebe, die zählt und die den Unterschied macht. Wir dürfen nicht aus den Augen verlie- ren, was uns Menschen ausmacht: Die Fähigkeit, aufeinander zu achten, sich zu sorgen, füreinander ­Verantwortung zu übernehmen. Mit Ihrer Unterstützung können Caritas-Helferinnnen und -Helfer beweisen, dass wir gemeinsam eine Menge erreichen können, Menschen in Not Hoff- nung geben und ihre Lebenssituation konkret verbessern können. Der tagtäg- liche Einsatz dieser Menschen wie auch das große persönliche Engage- ment der vielen Freiwilligen lassen hoffnungsvoll in die Zukunft blicken. Die Caritas braucht Sie und Ihre Unterstützung. Entwickeln Sie mit uns ge- meinsam Kooperationsfelder, die genau zu Ihrem Unternehmen passen und wirksame Hilfe für Menschen in Not ermöglichen. Aktuelle Hilfsprojekte ­finden Sie unter www.caritas.at. Spendenkonto: Bank: Erste Bank BIC: GIBAATWWXXX IBAN: AT23 2011 1000 0123 4560 Kennwort: Wirtschaft hilft! Kontaktieren Sie uns: Caritas Österreich Albrechtskreithgasse 19–21, 1160 Wien, Tel.: +43 (0)664 831 74 63 DIin Barbara Wurzer, E-Mail: barbara.wurzer@caritas-austria.at Web: www.caritas.at MA haupt-/ehrenamtlich: 16.100/50.000 Haupteinsatzländer: Österreich, Afrika, Asien, Lateinamerika Spendenabsetzbarkeits-Nr.: SO 1126 Spendengütesiegel: ja
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    44 WIRTSCHAFT HILFT!SPENDENGUIDE2018/19 Eine helfende Hand übernimmt soziale Verantwortung. Leisten Sie mit ­Ihrem Unternehmen einen wertvollen Beitrag für die Gesellschaft und schen- ken Sie Lebensqualität vom Beginn bis zum Ende des Lebens. Sie können die CS ­Caritas Socialis auf verschiedenen Wegen unterstützen: Geld- oder Sach­ spenden, Veranstaltungssponsorings oder Sie spenden Ihre Zeit. Veranstaltungssponsoring: Unterstützen Sie Benefizveranstaltungen (Kon­ zerte, Auktionen, Golfturniere, Messen etc.) durch Übernahme von Druckkos- ten, Saalmiete, Tonanlage oder bspw. den Ankauf von Kartenkontingenten. Als Gegenleistung wird Ihr Unternehmen, je nach Vereinbarung, auf unserer Web- site, unseren Social-Kanälen sowie auf diversen Drucksorten kommuniziert. Corporate Volunteering: Spenden Sie Zeit und verbringen Sie einen Tag mit unseren BewohnerInnen. Ermöglichen Sie mit Ausflügen in den Tiergarten Schönbrunn, den Wiener Prater etc. eine Abwechslung zum Alltag im Pflege- heim. Nur durch die geschenkte Zeit ist es möglich, dass Menschen mit ­Beeinträchtigungen Ausflüge machen können, die sonst für Sie nicht durch- führbar wären. Wir freuen uns auf Ihre Unterstützung! Die CS Caritas Socialis begleitet ­Menschen vom Beginn bis zum Ende des Lebens: Mütter und ihre Kinder im CS Haus für Mutter und Kind, Menschen mit Multipler Sklerose oder Demenz in den Spezialeinrichtungen sowie unheilbar kranke Menschen im CS Hospiz Rennweg. VON DER KOSTBARKEIT DES LEBENS ©CSHospizRennweg MA haupt-/ehrenamtlich: 887/558 Haupteinsatzländer: Österreich Spendenabsetzbarkeits-Nr.: SO 1285 Spendengütesiegel: ja Spendenkonto: Bank: Erste Bank BIC: GIBAATWW IBAN: AT27 2011 1800 8098 0900 Kennwort: Wirtschaft hilft! Kontaktieren Sie uns: CS Caritas Socialis Privatstiftung Oberzellergasse 1, 1030 Wien, Tel.: +43 (0)1/717 53-3131 Sabina Dirnberger-Meixner, E-Mail: sabina.dirnberger@cs.at Web: www.cs.at
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    45WIRTSCHAFT HILFT! SPENDENGUIDE2018/19 GEWALT UND MISSBRAUCH KEINE CHANCE GEBEN „Das ist unser Geheimnis“, hat Annas Onkel immer gesagt und es Anna damit fast unmöglich gemacht, sich jemandem anzuvertrauen. Die Vergeheimnissung von Missbrauch ist neben Drohungen oder Bestechung in verschiedenster Form eine übliche Strategie von Tätern. Da in rund 90 Prozent der Fälle die Täter ­Personen aus dem nahen sozialen Umfeld der Kinder sind, befinden sich die Kinder meist in einem massiven Loyalitätskonflikt: ein Mensch, den sie mögen oder von dem sie abhängig sind, ist gleichzeitig die Person, die Übergriffe und Gewalthandlungen setzt. Im möwe Kinderschutzzentrum bekommt Anna pro- fessionelle Hilfe. Hier fühlt sie sich sicher und lernt mit Hilfe der Therapeutin ihre Angst, Scham und Wut auszudrücken und zu verarbeiten. So wird es für sie leichter, es tut nicht mehr so weh und irgendwann kann sie Erwachsenen auch wieder vertrauen. Die Verantwortung für die Sicherheit von Kindern und ihr gesundes, psychisch und physisch unversehrtes Aufwachsen liegt in den Händen der Erwachsenen. Es braucht Aufmerksamkeit, hinzusehen, und den Mut, für ein Kind Partei zu ergreifen. Nur so kann Kindern weiteres Leid erspart bleiben und die versorgende Kinderschutzarbeit der möwe beginnen. Unterstützen Sie die Kinderschutzarbeit der möwe! In den möwe Kinderschutz- zentren erhalten Betroffene schnelle und professionelle Hilfe. Unser Präventions­ team klärt auf und sensibilisiert, um Missbrauch und Gewalt von vornherein zu verhindern. ©MÖWEKinderschutzzentren MA hauptamtlich: 54 fachliche Mitarbei- terInnen, 10 Personen in der Organisation Haupteinsatzländer: Österreich Spendenabsetzbarkeits-Nr.: SO 1160 Spendengütesiegel: ja Spendenkonto: Bank: Erste Bank BIC: GIBAATWWXXX IBAN: AT81 2011 1800 8090 0000 Kennwort: Wirtschaft hilft! Kontaktieren Sie uns: MÖWE Kinderschutzzentren Börsegasse 9/1, 1010 Wien, Tel.: +43 (0)1 53 21 414 E-Mail: kinderschutz@die-moewe.at Web: www.die-moewe.at
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    46SPENDENGUIDE 2018/19 WIRTSCHAFTHILFT! 2015 feierte Fulbright Austria sein 65-jähriges Bestehen. Viel hat sich geändert, seit sich die ersten Fulbright-Austria-Stipendiaten 1951 auf der SS Constitution zu einer 5-tägigen Schiffsreise aufmachten, um den Atlantik zu überqueren und die Vereinigten Staaten zu entdecken. Fulbright-Stipendien stellen fast ­sieben Jahrzehnte später nach wie vor eine einmalige Gelegenheit zur persön­ lichen, wissenschaftlichen, künstlerischen und beruflichen Entfaltung dar. Sie schaffen zwischenmenschliche Beziehungen und institutionelle Netzwerke, die lebensverändernd sind und ein Leben lang halten. Das Fulbright-Programm ist heute genau so wichtig wie anno dazumal, wenn nicht wichtiger. WISSEN, AUSTAUSCH UND VÖLKER VERBINDEN – SEIT 68 JAHREN Als akademisches Austauschprogramm ist Fulbright Austria der Meinungs- und Forschungsfreiheit, dem kritischen Dialog, der Förderung des wechselsei- tigen kulturellen Verständnisses sowie der internationalen Zusammenarbeit verpflichtet. Das Lehren, Lernen und Forschen in den USA bildet zudem auch eine Grundlage für Innovation, Wissenstransfer und institutionelle Zusam- menarbeit, die nicht nur grenzüberschreitend und völkerverbindend ist, ­sondern auf vielfältige Weise zur Wertschöpfung in der Gesellschaft und der Wirtschaft beiträgt. „Fulbright war tatsächlich die Grundlage für ­meine gesamte berufliche Karriere“ – ist ein Leitspruch, der die mehr als 9.000 ­österreichischen und US-amerikanischen ProgrammteilnehmerInnen ­miteinander verbindet. „In einer Zeit, in der die transatlantischen Beziehungen neuen Herausforderungen ausgesetzt sind, ist es umso wichtiger, die universitäre, wissenschaftliche und wirtschaftliche Zusammenarbeit mit den USA aufrechtzuerhalten und weiterzuent- wickeln. Fulbright Austria ist dabei wichtiger Impulsgeber für die österreichi- sche Wirtschaft. Mein eigener Fulbright- Aufenthalt an der Purdue University in Indiana war eine einzigartige, bereichernde Erfahrung. Investieren Sie mit Fulbright Austria in Österreichs Zukunft – jetzt!“ Alois Steinbichler Vorm. Vorsitzender des Vorstandes der Kommunalkredit Austria AG FULBRIGHT AUSTRIA: NOW – MORE THAN EVER
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    47 SPENDENGUIDE 2018/19WIRTSCHAFTHILFT! Doppelte Wirkung: Bis zu einer Höhe von 50.000,– Euro wird jeder Euro aus Mitteln des BMBWF verdoppelt und Ihre Spende ist steuerlich absetzbar. Ihr Unternehmen kann einen bedeutenden Unterschied für Österreich machen und eine Karriere ermöglichen. Danke! DIE ZUKUNFT SICHERN Die Kosten des Studiums und des Lebens in den Vereinigten Staaten haben in den letzten Jahrzehnten enorm zugenommen, und eine Valorisierung der Stipendienleistungen wurde erst im letzten Jahr zum ersten Mal gesichert. Pro Jahr werden bis zu 40 ÖsterreicherInnen in die USA gesendet; sie erhalten im Anschluss nationale und internationale Anerkennung für ihre Leistungen. Doch der Weg dahin ist nicht einfach – und wir benötigen Ihre Hilfe! Für 2.500,– Euro würde eine Stipendiatin oder ein Stipendiat ein Reise- und Übersiedlungsstipendium erhalten, für 12.500,– Euro können Sie fünf Stipen­ diatInnen den Schritt in die USA ermöglichen oder ein zweites Studienjahr mitfinanzieren. Helfen Sie gemeinsam, im Sinne der österreichischen Wirtschaft, unsere ­StipendiatInnen – 40 talentierte österreichische Graduierte und Lehrende ­sowie aufstrebende JungforscherInnen und WissenschaftlerInnen pro Jahr – auf ihre Reise zu senden und das Know-how wieder nach Österreich zu bringen. ... damit mit der Fulbright-Erfahrung weiterhin in Österreichs Zukunft investiert werden kann! ©PetraSpiolawww.spiola.at,FulbrightAustria Spendenkonto: Bank: Bank Austria BIC: BKAUATWW IBAN: AT56 1200 0100 1957 1388 Kennwort: Wirtschaft hilft! Kontaktieren Sie uns: Fulbright Austria Museumsplatz 1, 1070 Wien, Tel.: +43 (0)1 236 78 78-18 Dr. Lonnie Johnson, Executive Director, Mag.a Ruth Gabler, MPA, Dev. Officer E-Mail: rgabler@fulbright.at, Web: www.fulbright.at MA haupt-/ehrenamtlich: 9/12 Haupteinsatzländer: Österreich und USA Spendenabsetzbarkeit: Spenden an Fulbright Austria sind gem. §4a Abs. 2 Z. 1 EstG absetzbar.
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    48 WIRTSCHAFT HILFT!SPENDENGUIDE2018/19 Nur wer heute in Wissenschaft und Forschung investiert, kann Wohlstand und Wohlergehen für zukünftige Generationen sicherstellen. Die Grundlagen- forschung liefert jenes Wissen und jene Erkenntnisse, die den fruchtbaren Boden bilden, auf dem angewandte Forschung, Technologien und Innovatio- nen weiter gedeihen können. Der FWF als die zentrale Förderungsorganisati- on für Grundlagenforschung in Österreich unterstützt ausgezeichnete Wis- senschaftlerinnen und Wissenschaftler ausschließlich nach einem klar geregelten, fairen, transparenten und internationalen Verfahren. Auf diese Weise leistet der FWF einen zentralen Beitrag zur nachhaltigen Sicherung des Wissenschafts- und Wirtschaftsstandorts Österreich. Zudem gibt der FWF Tausenden hochqualifizierten Nachwuchsforscherinnen und Nachwuchs­ forschern eine Karriereperspektive in der Wissenschaft. Eine Unterstützung des FWF ist immer auch eine Investition in die Zukunft und in zukünftige Generationen. Von einer direkten Geldspende bis hin zu einer Ausschreibung im eigenen Namen bietet der FWF zahlreiche Möglich- keiten der Unterstützung. Der FWF ist Österreichs zentrale ­Ein­richtung zur Förderung der Grund­ lagenforschung. Er unterstützt herausra- gende Forschungsprojekte und exzellente WissenschaftlerInnen, die sich der Gewinnung, Erweiterung und Vertiefung wissenschaftlicher Erkenntnisse widmen. FÜR WISSENSCHAFT UND GESELLSCHAFT ©FWF/FrancescoCiccolella MA hauptamtlich: 104 Haupteinsatzländer: Österreich Spendenabsetzbarkeit: Spenden an FWF sind gem. § 4a Abs. 3 ESTG absetzbar Spendenkonto: Bank: Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien BIC: RLNWATWW IBAN: AT52 3200 0062 0006 9203 Kennwort: Wirtschaft hilft! Kontaktieren Sie uns: FWF – Der Wissenschaftsfonds Sensengasse 1, 1090 Wien, Tel.: +43 (0)1 505 67 40-8101 Dr. Artemis Vakianis, E-Mail: artemis.vakianis@fwf.ac.at Web: www.fwf.ac.at/fundraising
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    49WIRTSCHAFT HILFT! SPENDENGUIDE2018/19 MUKOPOLYSACCHARIDOSE – EINE KRANKHEIT, SCHRECKLICHER ALS IHR NAME Selten, vererblich, fortschreitend, unheilbar, tödlich – die Diagnose MPS trifft Familien wie ein Blitzschlag, stellt ihr Leben völlig auf den Kopf. Die Krankheit löst wahre Tragödien aus. Die Verzweiflung ist groß, unendlich viele Fragen stehen plötzlich im Raum. Da ist es gut, dass es die MPS-Beratungsstelle – die einzige Anlaufstelle für MPS – gibt. Wir gehen den schweren Weg mit den Betroffenen gemeinsam und helfen, wo immer es nötig ist. Da braucht es viel an emotionaler, aber auch an finanzieller Unterstützung! Die Teilnahme an unseren Veranstaltungen wie Konferenz, Therapiewoche oder Geschwisterwoche ist extrem wichtig und wird von uns gefördert. Aber auch unmittelbare Hilfe bei der Bezahlung von Selbstbehalten für Hilfsmittel oder schmerzlindernde Therapien, bei behindertengerechten Umbauten oder für Pflegeunterstützung sehen wir als wichtige Aufgabe. So übernehmen wir einen Teil der Last und schaffen damit eine bessere Lebensqualität für MPS- Kinder. Sie haben es auch so noch schwer genug. Alleine schaffen aber auch wir das nicht. Darum helfen Sie uns bitte mit ­Ihrer Spende! ©MPS MA haupt-/ehrenamtlich: 3/2 Haupteinsatzländer: Österreich Spendenabsetzbarkeits-Nr.: SO 1461 Spendengütesiegel: ja Spendenkonto: Bank: VKB Wels BIC: VKBLAT2L IBAN: AT07 1860 0000 1700 5000 Kennwort: Wirtschaft hilft! Kontaktieren Sie uns: Gesellschaft für Mukopolysaccharidosen und ähnliche Erkrankungen Finklham 90, 4612 Scharten, Tel.: +43 (0)664 52 20 682 Michaela Weigl, Vorsitzende, Geschäftsführerin und betroffene Mutter E-Mail: michaela.weigl@mps-austria.at, Web: www.mps-austria.at „Mich kennen Sie ja vielleicht. Aber MPS? Da geht es Ihnen vermutlich wie mir. Nie gehört. Seit ich aber weiß, was das ist, bin ich MPS-Botschafter, denn diese Kinder brauchen Hilfe. Auch Ihre. Bitte helfen Sie beim Helfen, spenden Sie für MPS!“ Wolfgang Böck
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    50 WIRTSCHAFT HILFT!SPENDENGUIDE2018/19 Seit mehr als 140 Jahren ist das Haus der Barmherzigkeit für Menschen mit höchstem Unterstützungs- und Pflegebe- darf da. Unser Herzensanliegen: Lebens- qualität trotz Alter, Krankheit und Behinderung. Leider werden dabei viele Kosten nicht oder nicht ausreichend von diversen Kostenträgern übernommen. Zur Sicherstellung wichtiger Therapien sind wir auf Menschen angewiesen, die Verantwortung in unserer Gesellschaft wahrnehmen und aus tiefster Über­­zeu­gung jenen helfen, die unsere Fürsorge brauchen. Vielen Dank für Ihre Hilfe! Univ.-Prof. Dr. Christoph Gisinger Institutsdirektor Glück und Gesundheit stehen für viele Menschen ganz oben auf der Wunsch- liste des Lebens. In den Einrichtungen von „Haus der Barmherzigkeit“ in Wien und NÖ betreuen wir rund 1.500 schwer pflegebedürftige Menschen, unter ihnen hochbetagte und chronisch kranke Menschen sowie jüngere ­BewohnerInnen im Wachkoma, mit stark fortgeschrittener Multipler Sklerose oder Demenz. In seinen 16 Wohngemeinschaften, vier Basalen Tages­zentren und im ZAB (Zentrum für Arbeit und Begegnung) begleitet und fördert das HABIT (Haus der Barmherzigkeit Integrationsteam) Menschen mit schweren mehr­fachen Behinderungen und hohem basalen Unterstützungsbedarf. Für sie alle hat sich der Wunsch nach Gesundheit nicht erfüllt. Sie benötigen me- dizinische, pflegerische und therapeutische ­Betreuung rund um die Uhr. Und eine Betreuung mit Herz. Dafür steht das Haus der Barmherzigkeit seit 1875. GEMEINSAM VIEL BEWEGEN Das Haus der Barmherzigkeit übernimmt für diese chronisch kranken Men- schen Verantwortung, um ihnen ein Leben in Würde zu ermöglichen. Dazu zählen Zeit für Gespräche genauso wie zahlreiche Therapien, z. B. gegen Schmerzen oder für mehr Selbstständigkeit. Leider werden dabei viele Kosten nicht oder nicht ausreichend von diversen Kostenträgern übernommen. Um den Menschen in unseren Häusern trotzdem mehr Lebensqualität zu ­ermöglichen, sind wir auf die Hilfe von SpenderInnen angewiesen. Viele engagierte Unterstützerinnen und Unterstützer schenken unseren ­BewohnerInnen durch ihre Spenden mehr Freude am Leben. PFLEGE MIT HERZ ©HausderBarmherzigkeit,LudwigSchedl
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    51WIRTSCHAFT HILFT! SPENDENGUIDE2018/19 Nur mit Ihrer Spende können wir wichtige Therapien (Physiotherapien, Logopädien, Schmerztherapien etc.) bzw. Einzel- und Gruppenaktivitäten aufrechterhalten. Bitte helfen Sie uns und schenken Sie schwer kranken Menschen ein Dasein in Würde! Vielen Dank! Bei Menschen und Organisationen, die die Mission des Hauses der Barmher- zigkeit seit Jahren besonders großzügig unterstützen, bedanken wir uns im Rahmen der „Feier der Herzen“ mit einer Namensnennung auf der Groß­ spendertafel im Foyer unseres Stammhauses in Wien-Ottakring (s. Foto li.). ES GIBT VERSCHIEDENSTE MÖGLICHKEITEN, ZU HELFEN » Geld oder Sachspenden (z. B. Schaltung von Inseraten, Übernahme von Druckkosten, …) » Sponsoring von Veranstaltungen » Individuelle Unterstützung von Projekten » Initiativen, Benefizaktionen, Pro-bono-Tätigkeit, Spenden-statt-Schenken » Ehrenamtliche Mitarbeit Corporate Social Responsibility (CSR) ist ein Geben und Nehmen. Unterneh- men, die uns unterstützen, bekommen daher durch maßgeschneiderte Kom- munikationsmaßnahmen etwas von uns zurück – und Sie bekommen auch einen Partner, der durch ständige Weiterentwicklung, Lehre und Forschung führend in der interdisziplinären Langzeitbetreuung von pflegebedürftigen Menschen bleibt. Kontaktieren Sie uns, um gemeinsam für unsere BewohnerInnen etwas zu bewegen. Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit! Spendenkonto: Bank: Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien BIC: RLNWATWW IBAN: AT75 3200 0000 0044 4448 Kennwort: Wirtschaft hilft! Kontaktieren Sie uns: Haus der Barmherzigkeit Seeböckgasse 30a, 1160 Wien, Tel.: +43 (0)1 401 99-1320 E-Mail: maria.haemmerle@hb.at Web: www.hb.at MA haupt-/ehrenamtlich: 1.800/200 Haupteinsatzländer: Österreich Spendenabsetzbarkeits-Nr.: SO 1284 Spendengütesiegel: ja
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    52 WIRTSCHAFT HILFT!SPENDENGUIDE2018/19 „Kleidung für Entwicklung“ – unter diesem Motto führte HUMANA Österreich vor über 30 Jahren die moderne, innovative Form der Container-Kleider- sammlung in unserem Lande ein. „Kleidung für Entwicklung“ steht für unser System der Sammlung von Kleiderspenden, ihren Verkauf nach fachgerechter Sortierung und schließlich die 100-prozentige Verwendung des Reinerlöses für die Realisierung von Entwicklungsprojekten in Ländern des Südens. Die- ses System leistet einen Beitrag zum Klimaschutz und schafft – entsprechend ­unserem Vereinszweck – die Eigenmittel für „Hilfe zur Selbsthilfe“ dort, wo die ärmsten Menschen zusammenleben. UNTERSTÜTZT VON HUMANA ÖSTERREICH Im Laufe der Jahre leistete der österreichische Verein HUMANA People to People Unterstützung für mehr als 40 Entwicklungsprojekte der Internationa- len Bewegung HUMANA People to People, die zurzeit bereits 30 nationale Organisationen vereint, die insgesamt 1.099 Projekte betreiben, in die rund 14 Mio. Menschen involviert sind. Österreich unterstützte bislang: Vorschul-, Grund- und Berufsausbildung, Lehrerbildungsakademien für Grundschul­ lehrerInnen in ländlichen Regionen, Hochschulen für Sozialarbeit und Päda- gogik, Farmers’ Clubs (=Genossenschaften für Kleinbauern/-bäuerinnen), Kinder- und Familienhilfe (Dorfentwicklung), Kampf gegen HIV/AIDS, Tuber- kulose und Malaria in Angola, Indien, DR Kongo, Malawi, Mosambik, Nami- bia, Sambia, Simbabwe und in der Republik Südafrika. Umweltschutz und Gleichberechtigung der Frauen sind integrierte Bestandteile aller unserer ­Projekte. Schwerpunkt Gesundheit – Kampf gegen HIV / AIDS, TBC, Malaria Helfen Sie helfen! Das ist ganz einfach! » Spenden Sie Ihre Kleidung – in einen der 2.500 HUMANA-Kleidercontainer! » Kaufen Sie in einem unserer 13 HUMANA-Modegeschäfte in Wien und in Graz! » Geben Sie 1 m2 Ihres Grundstücks für die Aufstellung eines HUMANA-Kleider- containers! Werden Sie/Ihr Unternehmen zu unserem „Partner für Entwicklung“ und unterstüt- zen Sie eines unserer Projekte! KLEIDUNG FÜR ENTWICKLUNG ©HUMANA
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    53WIRTSCHAFT HILFT! SPENDENGUIDE2018/19 EIN BEISPIEL: KAMPF GEGEN TBC IM BERGBAU Zehn Staaten der Entwicklungsgemeinschaft des südlichen Afrika / SADC – ­Botswana, Lesotho, Namibia, Malawi, Mosambik, Tansania, Südafrika, ­Swaziland, Sambia und Simbabwe – haben sich zusammengeschlossen, um den Kampf gegen Tuberkulose aufzunehmen, und verabschiedeten 2012 die „SADC Declaration on TB in the Mining Sector“. „TIMS“ entstand aus der Notwendigkeit, regional koordinierte Antworten auf TBC und ähnliche Krankheiten von Bergleuten, ihren Familien und ihren Ge- meinden zu geben. Zurzeit sind die offiziellen Angaben zur Gesundheitslage der Bergarbeiter, was TBC und HIV / AIDS betrifft, mehr als mangelhaft. Das führt zu lückenhafter Registrierung der TBC-Krankheitsfälle, verspätetem ­Zugang zu Pflege und Behandlung sowie verpassten Gelegenheiten zur ­Kontaktverfolgung für die Schlüsselgruppen im Bergbausektor. Die Republik Namibia ist Mitglied der „TIMS“-Initiative. Die Erfahrungen, die HUMANA People to People aus der Umsetzung des Programms „Total Control of the Epidemic“ / TCE im Kampf gegen HIV / AIDS gezogen hat, führten auch in diesem Fall dazu, dass unsere Schwesterorganisation DAPP Namibia1 mit der Umsetzung betraut wurde. Hauptaufgabe – so das Ministerium für Gesundheit und Soziale Dienste – von DAPP Namibia ist Screening und die Aufdeckung aktiver Krankheitsfälle in den Bergbauorten im Norden des Landes. TBC-Positive, Speichelproben werden an die öffentlichen Gesundheitseinrichtungen weitergeleitet, Kurz- kurse in direkter Therapiebeobachtung für Kranke und Familienangehörige abgehalten. Auch hier gilt: aufklären, motivieren, mobilisieren, beraten ... „TIMS“ wird von Global Funds unterstützt; unser Projekt in Namibia läuft seit 2016 und endet im Dezember 2019. DIE IDEE Im Mittelpunkt aller unserer Aktivitäten steht der Mensch, die Entwicklung seiner Fähigkeiten und seiner sozialen Kompetenz. Säkularer Humanismus ist das, was uns – Menschen verschiedener Weltanschauungen und religiöser Zugehörigkeit – vereint. Unser System, von Kleidersammlung, Sortierung, ­Verkauf bis zur Realisierung der Entwicklungsprojekte, ist die Garantie dafür, dass unsere Hilfe direkt bei jenen Menschen ankommt, für die sie gedacht ist. Unsere Partner im Süden – die lokalen HUMANA-Organisationen im ­Rahmen der Internationalen Bewegung HUMANA People to People – verfügen über jahrzehntelange Erfahrung in der Implementierung und dem Betrieb der Projekte sowie genaue Kenntnis der Bedürfnisse der Menschen vor Ort. HUMANA People to People Österreich – Gründungsmitglied von „The ­Federation for Associations connected to the International HUMANA People to People Movement“, Mitglied des United Nations Global Compact, des „NPO SE Kompetenzzentrums der WU Wien“, Partner von „Klimabündnis Österreich“, von „Fundraising Verband Austria“ u. a. 1 DAPP =Development Aid from People to People Schwerpunkt Landwirtschaft Spendengütesiegel: Das österr. Spen- dengütesiegel haben wir nicht beantragt, da das Prüfungsschema für die Erlan- gung des Spendengütesiegels auf Spendenorganisationen zugeschnitten und nicht für unsere Organisationsstruk- tur als Sozialunternehmen geeignet ist. Schwerpunkt Bildung auf allen Ebenen Spendenkonto: Bank: Erste Bank BIC: GIBAATWWXXX IBAN: AT69 2011 1000 0423 3069 Kennwort: Wirtschaft hilft! Kontaktieren Sie uns: HUMANA People to People – Verein für Entwicklungszusammenarbeit Perfektastraße 83, 1230 Wien, Tel.: +43 (0)1/869 38 13-0, +43 (0)660/38 13 177 E-Mail: partnership@humana.at Web: www.humana.at MA haupt-/ehrenamtlich: 74/34 Haupteinsatzländer: Angola, Indien, DR Kongo, Mosambik, Namibia, Republik Südafrika
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    54 WIRTSCHAFT HILFT!SPENDENGUIDE2018/19 © Seit 1965 unterstützt der Verein „HILFE IM EIGENEN LAND – Katastrophen- hilfe Österreich“ dank Förderern aus der Privatwirtschaft sowie ca. 15.000 Mitgliedern und KleinspenderInnen jährlich rund 300 österreichische Famili- en, die durch Lebens- oder Naturkatastrophen in Not geraten sind. Wir hel- fen rasch, unbürokratisch und nachhaltig. Menschlichkeit steht im Mittel- punkt, unsere ehrenamtlichen Landesleiterinnen stehen mit den Betroffenen in persönlichem Kontakt! Wir bieten die Möglichkeit, Patenschaften für Kinder zu übernehmen, denen mit einer einmaligen Zahlung nicht ausreichend geholfen werden kann. Be- reits mehr als 80 Patinnen und Paten begleiten Kinder über einen selbst ge- wählten Zeitraum mit monatlichen Zahlungen. Trotzdem ist der Bedarf stetig steigend. Mit einem Mitgliedsbeitrag oder einer Patenschaft wird dem Verein ermöglicht, besonders schnell finanzielle Unterstützung zu leisten und Hilfs- projekte langfristig zu planen. Leisten Sie mit uns erfolgreiche Hilfe, werden Sie Patin oder Pate – Sie haben es in der Hand! Ihre Spende an HILFE IM EIGENEN LAND ist steuerlich absetzbar! HELFEN SIE UNS HELFEN – einfach direkt spenden! Unterstützen Sie uns mit Dauer- oder Einmalspenden. Wir bieten auch die Möglichkeit des Onlinespendens über www.hilfeimeigenenland.at! Wir freuen uns auf Ihre Mithilfe. JEDER EURO ZÄHLT! HILFREICHE PATEN – ­ERFOLGREICHE HILFE! ©Fotolia/DorSteffen MA haupt-/ehrenamtlich: 3/11 Haupteinsatzländer: Österreich Spendenabsetzbarkeits-Nr.: SO 1248 Spendengütesiegel: ja Spendenkonto: Bank: Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien BIC: RLNWATWW IBAN: AT25 3200 0000 1220 0002 Kennwort: Wirtschaft hilft! Kontaktieren Sie uns: HILFE IM EIGENEN LAND Krugerstraße 3, Postfach 49, 1015 Wien, Tel.: +43 (0)1/512 58 00 E-Mail: office@hilfeimeigenenland.at Web: www.hilfeimeigenenland.at
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    55 SPENDENGUIDE 2018/19WIRTSCHAFTHILFT! BILDUNG ÜBERWINDET ARMUT! Bildung ist ein Schlüssel für Entwicklung. Aber: „Die Unterrichtsqualität und der Zugang zu Schulen sind in den armen Ländern absolut unbefriedigend“, betont Reinhard Heiserer von der österreichischen Hilfsorganisation Jugend Eine Welt. „Kinder und Jugendliche aus armen Familien müssen oft die Schule abbrechen und werden als billige Arbeitskräfte missbraucht. Sie benötigen unsere Unterstützung, damit sie dem Kreislauf von Armut, Hunger, Kinder­ arbeit und Gewalt entkommen.“ SELBSTBESTIMMT LEBEN KÖNNEN DURCH AUSBILDUNG Jugend Eine Welt unterstützt seit 20 Jahren Straßenkinderprogramme sowie schulische und berufliche Bildung für benachteiligte Jugendliche in Zusam- menarbeit mit den Don-Bosco-Ordensgemeinschaften in über 130 Ländern weltweit. Dank Wiedereingliederungsprogrammen, Stipendien und Berufs- coaching können junge Menschen einen Schul- oder Lehrabschluss machen und später selbstständig ihre Familie ernähren. GANZHEITLICHER ANSATZ Bei Don Bosco wird neben der Vermittlung beruflicher Qualifikationen großer Wert auf die Persönlichkeitsentwicklung der Jugendlichen (soft skills) gelegt. Diese bezeichnen die Ausbildungszeit in den Don-Bosco-Schulen oft als wichtigen Wendepunkt in ihrem Leben. Oft sind in Berichten an Jugend Eine Welt Sätze zu lesen wie: „Dass ich diese Chance bekommen habe, hat mein Leben verändert!“ BILDUNGSPATEN GESUCHT! Viele Kinder leben perspektivlos auf den Straßen. In der von Jugend Eine Welt unterstützten Berufsschule „Juan Bosco Obrero“ erhalten Jugendliche die Chance, wieder in den Arbeitsmarkt einzusteigen. Die praxisorientierten und staatlich anerkannten Lehrgänge sind verbunden mit intensivem Coaching. Dank Zusammenarbeit mit lokalen Firmen liegt die Job-Placement-Rate bei fast 90 Prozent – für Jugendliche, die sich selbst oft schon aufgegeben ­hatten. Der Bedarf ist groß! Gerne informieren wir Sie persönlich über unsere vielfältigen Möglichkeiten, speziell Kinder und Jugendliche auf dem Weg in eine bessere Zukunft zu un- terstützen. Die Don Bosco Bildungsanleihe ermöglicht beispielsweise Jugend- lichen weltweit eine höhere Bildung. Programme zu nachhaltiger Entwick- lung und humanitärer Hilfe gehören ebenso zu unserem Tätigkeitsbereich wie Freiwilligeneinsätze: Jetzt neu auch für Senioren. Gemeinsam finden wir das passende Projekt für Sie! MA haupt-/ehrenamtlich: 20/50 Haupteinsatzländer: Lateinamerika, Asien, Afrika, Osteuropa Nahost Spendenabsetzbarkeits-Nr.: SO 1211 Spendengütesiegel: ja Spendenkonto: Bank: Raiffeisen-Landesbank Tirol BIC: RZTIAT22 IBAN: AT66 3600 0000 0002 4000 Kennwort: Wirtschaft hilft! Kontaktieren Sie uns: Jugend Eine Welt – Don Bosco Aktion Österreich Münichreiterstraße 31, 1130 Wien, Tel.: +43 (0)1 879 07 07 0 E-Mail: spenden@jugendeinewelt.at Web: www.jugendeinewelt.at „Was nützt es, die Übel zu beweinen? Viel besser ist es, mit allen Mitteln zu ­versuchen, sie zu beseitigen.“ Don Bosco (1815–1888), Sozialpionier und Patron von Jugend Eine Welt, über die Bedeutung von Bildung zur Armutsbekämpfung. ©JugendEineWelt
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    56 WIRTSCHAFT HILFT!SPENDENGUIDE2018/19 Wenn wir heute in die psychische Gesundheit junger Menschen investieren, verändern wir nachhaltig die Welt von morgen. Der Nutzen daraus wird nicht nur die Gesundheit von Einzelpersonen betreffen, sondern volkswirt- schaftlich für uns alle von Vorteil sein. Arbeitslosigkeit, schwierige Familienverhältnisse und zunehmender Substan- zenmissbrauch wirken sich auf die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen aus. In Österreich liegen bei etwa 20 Prozent aller Kinder und Jugendlichen Hinweise auf psychische Auffälligkeiten vor. Sie leiden unter Störungen des Sozialverhaltens, Depressionen oder Ängsten. Psychische ­Störungen wären mit leistbarer Psychotherapie gut heilbar. Im Kindesalter unbehandelt, verlaufen sie jedoch häufig chronisch und mit Komplikationen. In vielen Unternehmen haben sich die Krankenstände wegen psychischer Leiden vervielfacht. Versäumte Behandlungen sind oft die Ursache für Er- krankungen wie Burnout, aber auch für hohe Selbstmordziffern. Wussten Sie, dass in Österreich viermal so viele Minderjährige an Drogen und Suizid sterben wie an Krebserkrankungen? Dies zeigt deutlich, wie wichtig „frühe Hilfsmaßnahmen“ sind. Doch viele Familien können sich die dringend benötigte Therapie am freien Markt nicht leisten und die Wartezeiten auf die wenigen, kostenfreien ­Therapieplätze betragen oft über ein Jahr. In Österreich brauchen zumindest 80.000 Kinder und Jugendliche dringend Psychotherapie, doch derzeit ­bekommen nur 10.000 diese notwendige Unterstützung. SCHENKEN SIE BESSERE ZUKUNFTSCHANCEN ©Kinderhilfswerk,Pixabay/giesje „Jungen Menschen eine Last von den Schultern zu nehmen und sie auf ihrem Lebensweg zu stärken, diese Berufung erfüllt mich mit großer Freude. Pro Jahr unterstützt das Kinderhilfswerk im Schnitt 3.000 Kinder und Jugendliche mit individuellen Therapieangeboten. Doch viele Kinder müssen weiterhin leiden, weil unsere Ressourcen nicht ausreichen. Übernehmen Sie deshalb Verantwortung für die Schwächsten in der Gesellschaft und schaffen Sie einen der 70.000 fehlenden Therapieplätze. Im Namen der Kinder bedanke ich mich dafür herzlich: Bitte handeln Sie jetzt!“ Peter Begsteiger, Geschäftsführer Obmann
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    57WIRTSCHAFT HILFT! SPENDENGUIDE2018/19 DER VEREIN KINDERHILFSWERK Das Kinderhilfswerk bietet österreichweit sozial schwächer gestellten Kindern und deren Familien Hilfe durch Beratung, Therapie, Diagnostik, Prävention, Reitpädagogik und erlebnispädagogische Projekte. Unabhängig und über Spendengelder finanziert, leisten wir unbürokratische und rasche Hilfe und ermöglichen so benachteiligten Kindern bessere Zukunftschancen. IHR UNTERNEHMEN KANN VIEL BEWIRKEN Bitte stellen Sie sich vor, wie Ihr Unternehmen ein Lächeln in traurige ­Kindergesichter zaubert und vielen Kindern eine bessere Zukunft schenkt. Gemeinsam mit dem Kinderhilfswerk können Sie Großartiges für kommende Generationen bewirken. Ob durch klassische Geld- oder Sachspenden, spezi- elle Weihnachtsaktionen oder ein auf Ihr Unternehmen maßgeschneidertes CSR-Konzept, es gibt verschiedene Möglichkeiten einer Kooperation. Doch wie könnte ein solches Projekt bei Ihnen aussehen? Auf Wunsch bieten wir Ihnen professionelle Unterstützung an, von der Ideenfindung bis zur ­Öffentlichkeitsarbeit. Bitte kontaktieren Sie uns und gemeinsam finden wir das passende Projekt für Sie! Spendenkonto: Bank: Hypobank Linz BIC: OBLAAT2L IBAN: AT74 5400 0000 0001 0777 Kennwort: Wirtschaft hilft! Kontaktieren Sie uns: Kinderhilfswerk Obere Dorfstraße 20, 4050 Traun, Tel.: +43 (0)7229 620 82 E-Mail: peter.b@kinderhilfswerk.at Web: www.kinderhilfswerk.at MA hauptamtlich: 102 Haupteinsatzländer: Österreich Spendenabsetzbarkeits-Nr.: SO 1341 Spendengütesiegel: ja Ihre soziale Verantwortung wird sichtbar! Mit uns als Partner leisten Sie einen nachhaltigen Beitrag zu einer gesunden Gesellschaft und stärken Sympathie sowie Bindung Ihrer Stakeholder. Ihr Unternehmen macht den Unterschied, wir freuen uns auf Sie!
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    58 WIRTSCHAFT HILFT!SPENDENGUIDE2018/19 Wird bei einem Kind eine lebensverkürzende Erkrankung diagnostiziert, müssen alle Familienangehörigen ihr gesamtes Leben komplett der neuen ­Situation anpassen. Pflege und Betreuung, teilweise rund um die Uhr, stellen Eltern wie Geschwister vor ungeahnte Herausforderungen – psychisch, phy- sisch und finanziell. Genau hier fängt das Kinderhospiz Netz die Familie auf. Unser Palliativteam und das ehrenamtliche Hospizteam betreuen das schwerstkranke Kind zu Hause und in unserem KinderTagesHospiz. Auch die Angehörigen lassen wir nicht alleine. Wir bieten Entlastung, wo ­immer sie benötigt wird. All dies können wir nicht ohne Ihre Unterstützung leisten. Denn unser Angebot finanziert sich rein durch Spenden und ist für die Familien kostenfrei. Helfen Sie jetzt mit, die verbleibende Zeit für das sterbenskranke Kind so unbeschwert wie möglich zu gestalten. Sei es durch finanzielle Zuwendun- gen oder durch Veranstaltungen zu unseren Gunsten. Gerne gestalten wir ­gemeinsam mit Ihnen einen Marketingmix für Ihre interne und externe ­Kommunikation, passend zu Ihrem CSR-Leitbild. Ihre Hilfe ist wichtig! In Österreich leben geschätzt 5.000 Familien mit einem Kind mit einer lebensverkürzenden Erkrankung. Das Kinderhospiz Netz betreut jährlich 50 Familien zu Hause und im Kinder­ TagesHospiz ab der Diagnosestellung und ohne zeitliche Befristung. LEBEN VOR DEM TOD ©KinderhospizNetz Spendenkonto: Bank: Erste Bank BIC: GIBAATWWXXX IBAN: AT23 2011 1825 4479 3000 Kennwort: Wirtschaft hilft! Kontaktieren Sie uns: Kinderhospiz Netz Meidlinger Hauptstraße 57–59, 1120 Wien, Tel.: +43 (0)664 73 40 26 40 Markus Gronenwald, E-Mail: markus.gronenwald@kinderhospiz.at Web: www.kinderhospiz.at MA haupt-/ehrenamtlich: 13/53 Haupteinsatzländer: Österreich Spendenabsetzbarkeits-Nr.: SO 1596 Spendengütesiegel: ja
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    59WIRTSCHAFT HILFT! SPENDENGUIDE2018/19 KINDER DURCH ­PATENSCHAFTEN STÄRKEN Millionen von Kindern fehlen die elementarsten Dinge zum Leben: sauberes Wasser, regelmäßige Mahlzeiten und medizinische Versorgung. Die Kinder- nothilfe stärkt und schützt Mädchen und Buben in 33 Ländern weltweit und bietet ihnen Auswege aus der Not – mit Hilfe von Patenschaften. Unterstützung erhalten wir dabei auch von Unternehmen und prominenten Paten. Unter den prominenten Gesichtern auf den Plakaten der Kindernothil- fe sind etwa Modedesigner Juergen Christian Hoerl und Martin Wagner, ­Geschäftsführer des bekannten österreichischen Modelabels JCH. „Wir fin- den es toll, Kindern in Not eine Zukunft zu geben. Sie bekommen dadurch die Chance auf gute Bildung und einen Beruf, damit sie ein eigenes Leben führen können.“ Bei jedem Kauf im Showroom des Modedesigners am ­Wiener Opernring wird ein Folder der Kindernothilfe beigelegt, ein Kinder- nothilfe-Satinband gibt einen optischen Reiz auf der JCH-Einkaufstasche. Und: Bei Mode-Events des Labels sprechen die beiden Testimonials über ihr Patenkind in Guatemala – um auch andere zu ermutigen, mit einer kleinen Spende Großes zu bewirken. Helfen per Mausklick! Eine Ziege, Hühner, Wasser, Saatgut oder Schulhefte – schon mit kleinen Investitionen kann sich das Leben der ärmsten Familien verbessern. Unter www.kindernothilfe.at/shop können Sie für dringend benötigte Hilfsmaßnahmen spenden. ©KindernothilfeÖsterreich,ruslanita_stock.adobe.com MA haupt-/ehrenamtlich: 11/26 Haupteinsatzländer: Asien, Afrika, Lateinamerika Spendenabsetzbarkeits-Nr.: SO 1354 Spendengütesiegel: ja Spendenkonto: Bank: Erste Bank BIC: GIBAATWW IBAN: AT14 2011 1310 0280 3031 Kennwort: Wirtschaft hilft! Kontaktieren Sie uns: Kindernothilfe Österreich Dorotheergasse 18, 1010 Wien, Tel.: +43 (0)1 513 93 30 E-Mail: info@kindernothilfe.at Web: www.kindernothilfe.at
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    60 WIRTSCHAFT HILFT!SPENDENGUIDE2018/19 Das Bildungsprojekt „Lernhaus“ von KURIER AID AUSTRIA unterstützt an acht Standorten in Österreich – Wien, Bruck/Leitha, Gänserndorf, Her­zo­gen­ burg, Neunkirchen, Tulln, Kufstein und Wörgl – derzeit 175 Kinder und Jugend­ liche im Alter zwischen sechs und 15 Jahren beim Lernen. Ziel ist, den Kin- dern das Bildungsfundament für eine selbstbestimmte Zukunft zu bauen. Betrieben werden die Lernhäuser vom Österreichischen Roten Kreuz, es ­arbeitet mit hauptberuflichem Personal sowie mit Hilfe von zahlreichen freiwil- ligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Das „Lernhaus“ ist keine Konkur- renz zur Schule, sondern ein zusätz­liches, kostenloses Lernhilfeangebot, damit alle die gleichen Chancen haben. „Lernhaus“-Patenschaft: Mit einer Spende von 10,– Euro pro Monat stellen Sie sicher, dass ein Kind mit dem not- wendigen Schul- und Unterrichtsmaterial im Schuljahr versorgt wird. „Lernhaus“-Freizeithilfe: Eine einmalige Spende ab 20,– Euro ermöglicht wertvolle Freizeitaktivitäten für die Kinder und Jugendlichen. „Lernhaus“-­ Zukunftsbaustein: Als „Lernhaus“-Pate unterstützen Sie mit einer monatlichen Spende von 280,– Euro ein Jahr lang den Besuch eines Kindes im Lernhaus. Kinder und Jugendliche mit Migrations- hintergrund oder aus sozial schwachen Familien scheitern oft in der Schule, weil niemand bei den Hausübungen zur Seite steht. Hier setzt das Lernhaus von KURIER AID AUSTRIA an und bietet kostenlose Unterstützung an. WIR GEBEN KINDERN RAUM ZUM LERNEN ©Kurier/JuergChristandl,Kurier/GilbertNovy(2) Spendenkonto: Bank: Raiffeisen Bank International AG BIC: RZBAATWW IBAN: AT71 3100 0000 0099 9995 Kennwort: Wirtschaft hilft! Kontaktieren Sie uns: KURIER Aid Austria | Verein für nationale und internationale Hilfsaktionen Leopold-Ungar-Platz 1, 1190 Wien, Tel.: +43 (0)5 9030 22892 E-Mail: kaa@kurier.at Web: www.kurier.at/lernhaus Haupteinsatzländer: Österreich Spendenabsetzbarkeits-Nr.: SO 2234
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    61WIRTSCHAFT HILFT! SPENDENGUIDE2018/19 DASGEFÜHL,WIEDERZUSEHEN! Gemeinsam können wir Tausenden Menschen in den Armutsgebieten unserer Erde das Augenlicht retten oder sie vor Erblindung bewahren. Firmen, Institu­ tionen und Privatpersonen ermöglichen unsere Arbeit. Seit 30 Jahren arbeitet LICHT FÜR DIE WELT daran, blinden und augenkranken Menschen in Ent- wicklungsländern ein eigenständiges Leben zu ermöglichen. Wir helfen mit Augenoperationen und Medikamenten. Wir bauen Augenkliniken, versorgen entlegene Dörfer durch mobile Hilfseinsätze, bilden einheimische Fachkräfte aus und schaffen so nachhaltige Strukturen. Damit können wir auf Jahrzehnte hinaus Hunderttausenden Menschen helfen. Allein im Jahr 2017 haben mehr als 1,3 Millionen augenkranke, blinde und anders behinderte Menschen in 212 Projekten Unterstützung und Hilfe in 20 Ländern und ­Regionen erhalten. Auch Sie können Augenlicht retten: » Mit 30,– Euro ermöglichen Sie eine Operation am Grauen Star. » Mit 1.500,– Euro ermöglichen Sie einen dreitägigen mobilen Hilfseinsatz. » Mit 3.300,– Euro können Sie die Ausbildung eines Augenkrankenpflegers ­finanzieren. » Mit 25.000,– Euro können Sie ein Ambulanzfahrzeug für mobile Hilfseinsätze finanzieren. Ines Jomo Joao, 72, aus Mosambik freut sich gemeinsam mit ihrer Tochter Louisa, dass sie die Welt nach der Operation am Grauen Star auf beiden Augen wieder sehen kann. Mehr als 43.000 derartige Operationen wurden 2017 von uns durchgeführt. Helfen Sie mit! ©GregorKuntscher Spendenkonto: Bank: Erste Bank und Sparkasse BIC: GIBAATWWXXX IBAN: AT92 2011 1000 0256 6001 Kennwort: Wirtschaft hilft! Kontaktieren Sie uns: Licht für die Welt Niederhofstraße 26, 1120 Wien, Tel.: +43 (0)1 810 13 00-98 E-Mail: m.hammer@licht-fuer-die-welt.at Web: https://www.licht-fuer-die-welt.at MA haupt-/ehrenamtlich: 82/42 Haupteinsatzländer: Afrika (Äthiopien, Burkina Faso, Mosambik, Südsudan, Ostafrika), Asien, Bolivien, Papua-­ Neuguinea, Bosnien-Herzegowina Spendenabsetzbarkeits-Nr.: SO 1130 Spendengütesiegel: ja
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    62SPENDENGUIDE 2018/19 WIRTSCHAFTHILFT! Lungenhochdruck ist eine nach wie vor unheilbare Erkrankung der Lungen- gefäße, die statistisch innerhalb von fünf Jahren zum tödlichen Rechtsherz- versagen führt. Die Symptome sind Atemnot bei Belastung, Brustschmerzen, kurzzeitige Ohnmachten und blaue Lippen. Kinder mit Lungenhochdruck (PH) haben die schlechteste Prognose, sie ­dürfen nicht Schwimmen, Radfahren, zur Schule oder auf Partys gehen, weil sie sofort außer Atem geraten und eine Erkältung lebensgefährlich sein kann. SIE KÖNNEN HELFEN, INDEM SIE UNS DABEI UNTERSTÜTZEN, » Kindern mit PH und deren Familien psychosoziale Unterstützung zu bieten. » ihnen einen speziellen Roller zur Fortbewegung und lebenserhaltende ­Infusionspumpen zu finanzieren oder tragbare Sauerstoffkonzentratoren, damit auch Sie mit ihrer Familie auf Urlaub fahren können. » unsere Forschung zur nichtinvasiven Messung des Druckes und des Herz- zeitvolumens weiterzuführen. Damit kann vermieden werden, dass Kinder mit PH alle sechs Monate im OP einen Herzkatheter über sich ergehen las- sen müssen. Die Initiative Lungenhochdruck besteht in Österreich zum einen aus dem Verein PH Austria, der es sich zum Ziel gemacht hat als Servicestelle den ­Patienten in allen möglichen Angelegenheiten zur Seite zu stehen. Außerdem gibt es den Lungenkinder Forschungsverein, der aktiv die Forschung rund um Lungenhochdruck unterstützt. Unser Ziel ist es, die Lebensqualität der Patienten auf ihrem schweren Weg zu verbessern und mit unserem Service allen Patienten mit Rat und Tat zur Seite zu stehen und immer ein offenes Ohr für sie zu haben. Wichtig für uns ist es, Patienten das Gefühl zu geben, dass sie gehört und verstanden wer- den. Wir sind Anlaufstelle für alle PH-Patienten in ganz Österreich und wir würden uns freuen, wenn wir mit Ihrer Hilfe Kindern mit Lungenhochdruck ein kindgerechtes Leben ermöglichen könnten. 24-STUNDEN-SPENDENHOTLINE: 0800 228 888 Spendenkonto: Bank: Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien BIC: RLNWATWW IBAN: AT24 3200 0000 0030 2000 Kennwort: Wirtschaft hilft! Kontaktieren Sie uns: Lungenkinder Forschungsverein Wilhelmstraße 19, 1120 Wien, Tel.: +43 (0)1 402 37 25 Gerald Fischer, E-Mail: info@phaustria.org Web: www.phaustria.org LUNGENHOCHDRUCK: EINE TÖDLICHE KRANKHEIT ©LungenkinderForschungsverein MA ehrenamtlich: 6 Haupteinsatzländer: Österreich Spendenabsetzbarkeits-Nr.: FW 1862 Spendengütesiegel: ja Eltern müssen ihren Kindern ohnmächtig einige Jahre beim langsamen Sterben zusehen! Kinder mit Lungenhochdruck sind einsam, isoliert, sehr oft krank und immer erschöpft. Bitte helfen Sie uns, Kindern mit PH ein kindgerechtes Leben zu ermöglichen. MeineL ungesagt Nein. Me ine Freunde sagen: Ra uf auf’s Rad! Lungenhochdruck nimmt Sophie die Luft für ein kindgerechtes Leben. Ihre Spende hilft 24h Spendenhotline: 0800 228 888 www.lungenkinder.at LUNGEN HOCHDRUCK HILFE
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    63 SPENDENGUIDE 2018/19WIRTSCHAFTHILFT! MALTESER HELFEN. DORT, WO NOT IST. AUS TRADITION MODERN Die MALTESER stehen für karitatives Engagement in christlicher Tradition. Über Jahrhunderte haben wir bewiesen: Unsere Hilfe hört nicht dort auf, wo eingefahrene Wege enden. Wir haben den Mut, neue Aufgaben und Heraus- forderungen anzunehmen und mit zeitgemäßem Verständnis für den Dienst am Nächsten zu bewältigen. Stets sind wir vor Ort, wenn es darum geht, ­unbürokratisch, schnell und effizient eine helfende Hand zu reichen. Heute reicht unser Leistungsspektrum von persönlichen Betreuungs- und ­Besuchsdiensten, Ausflügen, Reisen und Wallfahrten für alte und kranke Menschen sowie Menschen mit Behinderung über Ambulanzdienste, Kran- kentransporte, Rettungs- und Notarztdienste bis hin zur Katastrophenhilfe im In- und Ausland. Unsere durchwegs ehrenamtlichen Mitglieder und Helfer betreuen hilfsbe- dürftige Menschen liebevoll und wertschätzend, begleiten sie einfühlsam in schweren Stunden oder verbringen einfach Zeit mit ihnen, um das Leid der Einsamkeit zu lindern. Oft genügt schon ein Gespräch, die Erledigung eines Weges oder eine kleine gemeinsame Aktivität, um wieder etwas Freude und Lebensqualität in den Alltag eines Menschen zu bringen. GEMEINSAM HELFEN Um all dies zu leisten, sind wir auf finanzielle Zuwendungen großzügiger Spender angewiesen. Helfen auch Sie uns dabei, Menschen in schwierigen Lebenssituationen beizustehen. Mit Ihrer Spende machen wir vieles möglich! Bitte kontaktieren Sie uns, damit wir gemeinsam entscheiden können, wie wir in Ihrem Namen ­helfen dürfen. MA ehrenamtlich: 2.200 Haupteinsatzländer: Österreich, weltweit Spendenabsetzbarkeits-Nr.: SO 1352 Spendenkonto: Bank: Erste Bank BIC: GIBAATWW IBAN: AT65 2011 1800 8087 0800 Kennwort: Wirtschaft hilft! Kontaktieren Sie uns: MALTESER Hospitaldienst Austria Johannesgasse 2, 1010 Wien, Tel.: +43 (0)1 512 53 95 Mag. Manuel Weinberger, E-Mail: zentrale@malteser.at Web: www.malteser.at Ehrenamtlich im Dienst am Nächsten. Seit bald 1.000 Jahren. Rund 2.200 ehrenamtliche MALTESER betreuen, pflegen und begleiten behin- derte, kranke und einsame Menschen in Österreich, unabhängig von deren Alter, Religion, Herkunft oder politischer Überzeugung. ©www.martinsteiger.at,CasilliRemo
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    64 WIRTSCHAFT HILFT!SPENDENGUIDE2018/19 WENN ELTERNSCHAFT ZUR PFLEGSCHAFT WIRD Für nicht alle Eltern erfüllt sich der hoffnungsvolle Wunsch eines gesunden Kindes. Manche Kinder kommen mit einer schweren Erkrankung zur Welt, müssen viele Jahre oder ihr Leben lang rund um die Uhr gepflegt werden. Andere Kinder erkranken akut an einer schweren Erkrankung. Doch immer bedeutet die Tag-und-Nacht-Pflege ihres Kindes für Eltern eine enorme physi- sche und psychische Strapaze. ENTLASTEN, PFLEGEN UND BEGLEITEN Um die Familien zu entlasten, sie in Krisensituationen zu begleiten und die Kinder zuhause medizinisch-pflegerisch professionell zu betreuen, sind die MOKI-Teams 365 Tage im Jahr im Einsatz. Gerade Kindern und Jugendlichen ist es besonders wichtig, trotz schwerer ­Erkrankung und Intensivpflege in ihrem vertrauten Umfeld sein zu können. Manche unserer betreuten Kinder sind heimbeatmet, müssen über eine ­Magensonde ernährt werden und brauchen eine regelmäßige Medikamenten- versorgung. Für eine optimale Versorgung der Kinder zuhause brauchen die Familien kontinuierliche Unterstützung und Entlastung durch fachlich quali- fizierte Personen. Eine individuell auf die Familie abgestimmte Betreuung ist dabei besonders wichtig. WENN ES UMS ABSCHIEDNEHMEN GEHT Nicht alle unsere kleinen Klienten werden wieder gesund. Manche betreuen wir sehr lange. Und von manchen müssen wir uns auch verabschieden. Für ihre Eltern, Geschwister und Familien ist das unsagbar schwer. Der Tod des Kindes macht nicht nur traurig und sprachlos. Er geht oft einher mit Gefüh- len der Wut, Verzweiflung und Schuld. MOKI ist nicht nur während der Erkrankung des Kindes für die Familien da. Wir begleiten die Familien auch noch danach auf ihrem Weg. HELFEN AUCH SIE DEN VERWUNDBARSTEN, UNSEREN KINDERN Es braucht Menschen mit Herz, die unser Tun und unsere Organisationen ­unterstützen, damit wir weiterhin Jahr für Jahr und Tag für Tag unsere ­kleinen Klienten zuhause betreuen können. Wenn Sie unser MOKI-Partner sein wollen, kontaktieren Sie uns bitte! Ob Sie Zeit oder Geld spenden ­möchten oder eine Sachspende haben, ganz egal. Wir freuen uns auf Sie! Sehen auch Sie mit dem Herzen, gemeinsam mit uns! „Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche bleibt für das Auge ­unsichtbar.“ Antoine de Saint Exupery Pflege Kranken Kinder Mobile KINDER DORT PFLEGEN, WO SIE GEBORGEN SIND ©MOKI–MobileKinderkrankenpflege MA haupt-/ehrenamtlich: 180/18 Haupteinsatzländer: Österreich Spendenabsetzbarkeits-Nr.: SO 2526 (Bgld) Spendengütesiegel: ja Spendenkonto: Bank: Volksbank Wien (MOKI Bgld) BIC: VBOEATWW IBAN: AT04 4300 0443 2373 0000 (Bgld) Kennwort: Wirtschaft hilft! Kontaktieren Sie uns: MOKI – Mobile Kinderkrankenpflege Rochusstraße 5/3, 7100 Neusiedl am See, Tel.: +43 (0)699/166 777 70 Doris Spalek, MBA, Geschäftsführerin MOKI Bgld E-Mail: d.spalek@bgld.moki.at, Web: www.moki.at Spendenkonten der Landesorganisationen: MOKI Bgld: AT04 4300 0443 2373 0000 MOKI Ktn: AT41 1700 0001 0011 9951 MOKI NÖ: AT23 3264 7000 0244 2580 MOKI OÖ: AT42 3400 0001 0260 8925 MOKI Stmk: AT62 3812 2000 0201 1468 MOKI Wien: AT08 2011 1827 3507 7200
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    65WIRTSCHAFT HILFT! SPENDENGUIDE2018/19 WELTBILDER. HELFEN SIE MIT IHRER SPENDE Seit 2016 beschreitet das mumok mit der offenen Kunstwerkstatt WeltBilder neue, zukunftsweisende Wege in der Kunstvermittlung. Damit setzen wir ein sichtbares Zeichen im Umgang mit AsylwerberInnen und öffnen einen Ort der Begegnung und des Austausches mit Menschen, die nach Österreich ge- flüchtet sind. Beim gemeinsamen Betrachten von Kunst und dem kollektiven Arbeiten im Atelier ergeben sich überraschende Möglichkeiten, über die Welt, über Meinungen und Haltungen zu sprechen. Hier gibt die Kunst den ersten Impuls, durch den viele der TeilnehmerInnen den Schritt wagen, sich über ihr Leben in Österreich auszutauschen. Die Nachfrage nach weiteren Workshops ist sehr groß. Ihre steuerlich absetz- bare Spende stellt den Fortbestand und Ausbau des Programmes sicher. Auf diese Weise unterstützen Sie aktiv die Vision einer offenen Gesellschaft, in der wechselseitiges Lernen und die Zusammenarbeit der TeilnehmerInnen aus verschiedenen Ländern mit ÖsterreicherInnen im Vordergrund steht. Kunst bereichert das Leben! In diesem Sinne wendet sich die Workshopreihe im mumok unter anderem an Menschen mit Fluchterfahrungen und kreiert einen Raum der Begegnung und des Dialogs. Mit einer Spende unterstützen Sie erfolgreiche Integrationsarbeit. ©mumok/NicoHavranek MA hauptamtlich: 142 Haupteinsatzländer: Österreich Spendenabsetzbarkeits-Nr.: MÖ 10400 Spendenkonto: Bank: Erste Bank BIC: GIBAATWWXXX IBAN: AT64 2011 1287 4226 9802 Kennwort: Wirtschaft hilft! Kontaktieren Sie uns: Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien Museumsplatz 1, 1070 Wien, Tel.: +43 (0)1 525 00 1414 Katharina Radmacher, E-Mail: katharina.radmacher@mumok.at Web: https://www.mumok.at/de/sponsoring-fundrainsing
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    66 WIRTSCHAFT HILFT!SPENDENGUIDE2018/19 Wohnen und Gesundheit sind Menschenrechte. Doch immer mehr Menschen sind wohnungslos: 15.038 sind laut Statistik Austria betroffen. Viele von ihnen trauen sich aus Angst vor Kosten oder Stigmatisierung trotz Krankheit nicht zum Arzt. Zudem sind Schätzungen zufolge 100.000 Menschen nicht kranken- versichert. Für sie alle gibt es das neunerhaus Gesundheitszentrum. Hier wur- den allein im ­vergangenen Jahr 4.400 obdachlose Menschen medizinisch ver- sorgt. Unter ihnen auch immer mehr nicht versicherte Kinder: Denn sind die Eltern nicht ver­sichert, sind es auch die Kinder nicht. 2018 eröffnete das angrenzende neunerhaus Café. Hier machen Angestellte, AnrainerInnen und KlientInnen gemeinsam Pause. Mit kreativen Rezepten, ­zubereitet mit ehrenamtlicher Unterstützung, werden hier Lebens­mittel vor dem Wegwerfen gerettet und Lust auf gesunde Ernährung gemacht. Den Mittagsteller gibt es unter der Woche täglich auf freier Spendenbasis. Mit Ihrer Unternehmensspende und ehrenamtlichen Mitarbeit im neunerhaus Café sichern Sie den Betrieb dieser wichtigen Einrichtungen ab! du bist wichtig Diesen Satz hören Menschen in Krisen viel zu selten. Im neunerhaus Gesund- heitszentrum Café ist das anders. Neben Umgang auf Augenhöhe gehen hier qualitativ hochwertige medizinische Versorgung und kompetente Sozialarbeit Hand in Hand. NEUNERHAUS GESUND- HEITSZENTRUM CAFÉ ©ChristophLiebentritt MA haupt-/ehrenamtlich: 112/84 Haupteinsatzländer: Österreich Spendenabsetzbarkeits-Nr.: SO 1127 Spendengütesiegel: ja Spendenkonto: Bank: Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien AG BIC: RLNWATWW IBAN: AT25 3200 0000 0592 9922 Kennwort: Wirtschaft hilft! Kontaktieren Sie uns: neunerhaus – Hilfe für obdachlose Menschen Margaretenstraße 166/1, 1050 Wien, Tel.: +43 (0)1 990 09 09-931 Barbara Kumer, E-Mail: barbara.kumer@neunerhaus.at Web: www.neunerhaus.at
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    67WIRTSCHAFT HILFT! SPENDENGUIDE2018/19 HILFE FÜR MENSCHEN OHNE OBDACH Es war ein einfaches, aber gutes Leben, das Brigitte S. früher geführt hat. Bis die Trennung von ihrem Mann und eine Brustkrebserkrankung kamen. Brigit- te musste ausziehen, landete nach einer Zwischenstation bei ihrer Tochter auf der Straße. Nachts schlief sie in einer Notunterkunft, die Tage verbrachte sie in Cafés, den Rucksack mit ihren Habseligkeiten stets in Reichweite und den abschätzigen Blicken der anderen Gäste ausgesetzt. Das ist jetzt vorbei. Denn Brigitte lebt nun in einer Wohngemeinschaft von Obdach Wien. Dort kann sie sich sammeln und endlich wieder nach vorne schauen. Brigitte gehört zu den jährlich fast 9.000 Menschen, die Obdach Wien als größte Trägerorganisation der Wiener Wohnungslosenhilfe betreut. Ob mit einem warmen Schlafsack im kalten Winter, mit einer dampfenden Tasse Tee und natürlich mit einem Dach über dem Kopf: Obdach Wien holt sie dort ab, wo sie gerade stehen. Deshalb ist Obdachlosigkeit für Menschen wie Brigitte keine Endstation. Bitte unterstützen Sie uns mit Ihrer Spende, Menschen ohne Obdach oder Wohnung neue Perspektiven zu geben! ©GettyImages/RichLegg,FondsSozialesWien-FSW(2) MA haupt-/ehrenamtlich: 372/35 Haupteinsatzländer: Wien Spendenabsetzbarkeits-Nr.: SO 2571 Spendenkonto: Bank: Erste Bank BIC: GIBAATWW IBAN: AT18 2011 1296 5118 1000 Kennwort: Wirtschaft hilft! Kontaktieren Sie uns: Obdach Wien gemeinnützige GmbH Graumanngasse 7/Stiege A/2. OG, 1150 Wien, Tel.: +43 (0)1 4000 59478 E-Mail: obdach.spenden@fsw.at Web: www.obdach.wien Unser Versprechen Wir geben vorübergehend Unterkunft. Wir begleiten Menschen von der Straße bis in die eigene Wohnung. Egal wie verzwickt die Lage ist, wir finden gemeinsam einen Weg. Obdach- und Wohnungslosigkeit ist keine Endstation.
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    68 WIRTSCHAFT HILFT!SPENDENGUIDE2018/19 2018 war reich an Herausforderungen – für die Wirtschaft genauso wie für uns als Hilfsorganisation. Naturkatastrophen im In- und Ausland, aber auch soziale Notlagen haben das Jahr für das Österreichische Rote Kreuz sehr ­intensiv gestaltet. Die wachsende Armut in Österreich ist eine solche Notsituation. Rund 1,5 Millionen Menschen in Österreich sind armutsgefährdet. Vor allem Allein- erziehende sind davon betroffen. Armut bedeutet für diese Familien, dass sie sich bei den Kosten für eine geheizte Wohnung, Elektrizität und Lebensmittel stark einschränken müssen. Kleinigkeiten werden zum unerschwinglichen Luxus. Überraschend notwendige Reparaturen oder Anschaffungen stürzen ­Familien ins finanzielle Chaos. Unter all diesen Umständen leiden die Kinder am stärksten. Hier kann das Rote Kreuz – österreichweit in allen Bundesländern – dank der Unterstützung von Spenderinnen und Spendern effizient Hilfe anbieten. Die Individuelle Spontanhilfe springt dort ein, wo die sozialen Sicherungssysteme auslassen. Dieses Angebot des Roten Kreuzes hilft in akuten Notlagen unbü- rokratisch und rasch – was nicht bedeutet, dass einfach Rechnungen ­beglichen werden. Die Spontanhilfe-Berater blicken hinter die Probleme und erarbeiten gemeinsam mit den Klienten Wege aus der Krise. Damit aus einer Notsituation kein Dauerzustand wird. Die Kraft der Menschlichkeit Zu helfen ist eine großartige Aufgabe! Und eine ständig wachsende. Das Rote Kreuz verfolgt auf der ganzen Welt dasselbe Ziel, das den Kurs unserer Aktivitäten vorgibt: „Das Leben von Menschen in Not durch die Kraft der Menschlichkeit zu verbessern.“ Als größte humanitäre Organisation mit mehr als 74.000 freiwilligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern – übernimmt das Rote Kreuz Verantwortung und schafft Vertrau- en. Vorbildhaft – motivierend – gestaltend – als aktiver Teil der Zivilgesellschaft. Wir sind da, um zu helfen – aus Liebe zum Menschen. KLEINE SPENDE – GROSSE HILFE ©ÖRK/WRK/KHDDokuteam/MarkusHechenberger
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    69WIRTSCHAFT HILFT! SPENDENGUIDE2018/19 Not und Leid lindern, die Situation für sozial Schwache verbessern, schnell und effizient helfen – in Österreich setzen sich über 74.000 Rotkreuz-Freiwillige tagtäg- lich für ihre Mitmenschen ein. Aus Liebe zum Menschen. Zu helfen ist eine großartige Aufgabe – und immer mehr Unternehmen enga- gieren sich! Mit Spenden und Partnerschaften zeigen sie in der Öffentlichkeit sowie gegenüber ihren Mitarbeitern und Kunden gesellschaftliche Verant­ wortung. Bereits eine Spende von 100,– Euro kann einer Familie ein sorgenfreies Weih- nachten ermöglichen: Lebensmittelgutscheine für die Festtage können ein wunderbares Geschenk sein! Mit 300,– Euro können wir gemeinsam einer Familie bei der Anschaffung von dringend benötigten Haushaltsgeräten ­helfen. Mit 1.000,– Euro verhindern wir eine bevorstehende Delogierung. Für eine umfangreiche und langfristigere Zusammenarbeit – unabhängig da- von, ob Sie sich für ein Projekt in Ihrer Nähe oder im Ausland interessieren – haben wir in jedem Bundesland Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner für Unternehmen etabliert, die Sie gerne beraten. Gemeinsam findet sich sicher ein passendes Angebot, sei es in der individu- ellen Spontanhilfe, im Rettungsdienst, Blutspendedienst, in der Pflege und Betreuung, Katastrophenvorsorge und -hilfe, Entwicklungszusammenarbeit, Aus- und Fortbildung, dem Suchdienst oder dem Jugendrotkreuz. Spendenkonto: Bank: Erste Bank BIC: GIBAATWWXXX IBAN: AT57 2011 1400 1440 0144 Kennwort: Wirtschaft hilft! Kontaktieren Sie uns: Österreichisches Rotes Kreuz - Generalsekretariat Wiedner Hauptstraße 32, 1040 Wien, Tel.: +43 (0)1 589 00 186 Mag. Manfred Kumer, E-Mail: manfred.kumer@roteskreuz.at Web: www.roteskreuz.at ©ÖsterreichischesRotesKreuz(ÖRK)/GiovanniCastell,IbrahimMalla/IFRC,ÖsterreichischesRotesKreuz MA haupt-/ehrenamtlich: 8.384/74.327 Haupteinsatzländer: Österreich, ­Südosteuropa, Kaukasus, Afrika Spendenabsetzbarkeits-Nr.: SO 1131
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    70 WIRTSCHAFT HILFT!SPENDENGUIDE2018/19 Marie ist sieben Jahre alt. Ihre Eltern haben sich getrennt. Seither ist für ­Marie nichts mehr so, wie es vorher war. Wo wird sie wohnen? Ist sie schuld an der Trennung ihrer Eltern? Marie ist wütend und traurig, sie möchte schreien und weinen, aber sie tut nichts davon. Leo hat seine Mama verloren. Alle hatten gesagt, dass sie wieder gesund wird, doch Leos Mama starb. Und mit ihr alle Wärme, Geborgenheit und Fröhlichkeit. Auch die von Papa. Marie und Leo brauchen dringend Hilfe. Bei RAINBOWS stehen seit 27 Jahren die Kinder mit all ihren Sorgen, Gefüh- len und Ängsten im Mittelpunkt. Doch viele Familien können sich die Teil- nahme an einer RAINBOWS-Begleitung (einzeln oder in einer Gruppe) nicht leisten. Die Bedürfnisse der betroffenen Kinder und Jugendlichen bleiben ­dabei auf der Strecke. Schenken Sie den Kindern ein Stück Lebensfreude und Trost! Durch eine ­Patenschaft von 750,– Euro ermöglichen Sie eine professionelle Begleitung! Vielen Dank für Ihre Hilfe. Haben Sie jemals um einen geliebten Menschen getrauert? Haben Sie jemals unter Trennungsschmerz gelitten? Dann können Sie sich vielleicht vorstellen, wie es Kindern geht, wenn sie ihre Mutter verlieren oder wenn sich die Eltern trennen. MIT EINER PATENSCHAFT HELFEN! ©RAINBOWS MA hauptamtlich: 16 Haupteinsatzländer: Österreich Spendenabsetzbarkeits-Nr.: SO 1473 Spendengütesiegel: ja Spendenkonto: Bank: BAWAG P.S.K. BIC: AT80 6000 0000 9218 6444 IBAN: OPSKATWW Kennwort: Wirtschaft hilft! Kontaktieren Sie uns: RAINBOWS Grabenstraße 88, 8010 Graz, Tel.: +43 (0)316 688 670 E-Mail: office@rainbows.at Web: www.rainbows.at
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    71WIRTSCHAFT HILFT! SPENDENGUIDE2018/19 ZIVILGESELLSCHAFT SUCHT UNTERSTÜTZUNG Respekt.net ist Österreichs erste Crowdfunding-Plattform für zivilgesell- schaftliche Projekte. Das Prinzip ist einfach: Menschen mit gesellschaftspoli- tischen Anliegen können ihre Ideen auf der Plattform vorstellen. UserInnen, die die Initiativen unterstützenswert finden, können Geld, Zeit oder Know- how investieren. Projekte einreichen kann dabei jeder – ob Privatperson, Stu- dentengruppe oder Verein. Jede Idee zur Weiterentwicklung der Gesellschaft ist willkommen. Die Plattform wurde 2010 vom Verein Respekt.net ins Le- ben gerufen. Seither wurden mehr als 1.200 Projekte eingereicht und über zwei Millionen Euro Spendenvolumen gesammelt. Sie suchen unterstützenswerte Projekte? Sie möchten Ihre MitarbeiterInnen, KundInnen und LieferantInnen in Ihren Spendenprozess miteinbeziehen? Corporate Respekt bietet Ihnen eine spezielle Onlinelösung, mit der alle aus der Vielfalt an zivilgesellschaftlichen Initiativen auf der Projektbörse ­Respekt.net diejenigen auswählen können, die sie persönlich unterstützen möchten. Wir haben Ihr Interesse geweckt? Wunderbar. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage. Sie wollen sich schnell und effektiv engagieren? Ein Respekt.net-Award bietet Ihrem Unternehmen die Möglich- keit, sich durch Sponsoring als Unterstüt- zer zivilgesellschaftlichen Engagements zu positionieren. ©Respekt.net–CrowdfundingfüreinebessereGesellschaft MA haupt-/ehrenamtlich: 4/18 Haupteinsatzländer: Österreich, bei Bedarf weltweiter Katastrophenhilfen-Einsatz Spendengütesiegel: ja Spendenkonto: Bank: Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien BIC: RLNWATWW IBAN: AT24 3200 0000 1037 3025 Kennwort: Wirtschaft hilft! Kontaktieren Sie uns: Respekt.net – Crowdfunding für eine bessere Gesellschaft Neubaugasse 56/2, 1070 Wien, Tel.: +43 (0)1 402 01 62 Sabrina Krennmeir, E-Mail: sabrina.krennmeir@respekt.net Web: www.verein.respekt.net
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    72 WIRTSCHAFT HILFT!SPENDENGUIDE2018/19 Um schneller wieder gesund zu werden, brauchen schwer kranke Kinder vor allem eines: die Nähe ihrer Familie. Seit über 30 Jahren bietet die Ronald McDonald Kinderhilfe betroffenen Eltern ein „Zuhause auf Zeit“ in Kliniknähe, solange ihr Kind im Spital behandelt wird. Dort können sie wohnen, ihr Familienleben weitgehend aufrechterhalten, sie ersparen sich hohe Hotelkosten und die weite tägliche Anreise. Die Kinderhilfe Häuser sind eine Oase der Ruhe und Geborgenheit, wo sie sich zurückziehen und Kraft tanken können, um wieder gestärkt den wichtigen Beistand an der Seite ihres kranken Kindes zu leisten. Diese Nähe schenkt vor allem den klei- nen Patienten Liebe, Kraft und Zuversicht und hilft ihnen, schneller wieder ­gesund zu werden! In Österreich gibt es derzeit fünf Kinderhilfe Häuser. Das Jüngste wurde im Juni 2018 in Wien, direkt beim AKH, eröffnet. Um in Zukunft noch mehr Fami- lien in dieser schweren Zeit zu unterstützen, wollen wir das Angebot in Öster- reich erweitern und in Salzburg und Innsbruck neue, größere Häuser bauen. Denn: „Kein Kind mit schwerer Krankheit soll ohne seine Eltern sein.“ DANK Ihrer Spende müssen schwer kranke Kinder nicht alleine gegen ihre Krankheit kämpfen. Zu wissen, dass Mama und Papa stets in der Nähe sind, gibt den Kleinen Kraft und nimmt ihnen die Angst vor dem Alleinsein. Bitte helfen auch Sie! Herzlichst, Sonja Klima Präsidentin Ronald McDonald Kinderhilfe EIN „ZUHAUSE AUF ZEIT“ IN KLINIKNÄHE ©RonaldMcDonaldKinderhilfe MA haupt-/ehrenamtlich: 21/45 Haupteinsatzländer: Österreich Spendenabsetzbarkeits-Nr.: SO 1310 Spendengütesiegel: ja Spendenkonto: Bank: HYPO NOE Landesbank AG BIC: HYPNATWW IBAN: AT03 5300 0035 5502 8546 Kennwort: Wirtschaft hilft! Kontaktieren Sie uns: Ronald McDonald Kinderhilfe Campus21, Liebermannstraße A01601, 2345 Brunn am Gebirge Tel.: +43 (0)2236 3070-6583, E-Mail: office@kinderhilfe.at Web: www.kinderhilfe.at, FB/RonaldMcDonaldKinderhilfe
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    73WIRTSCHAFT HILFT! SPENDENGUIDE2018/19 ©GettyImages/iStockphoto,St.AnnaKinderspital/ÖRKLandesverbandWien MA hauptamtlich: 520 Haupteinsatzländer: Österreich Spendenabsetzbarkeits-Nr.: SO 1141 Spendenkonto: Bank: UniCredit Bank Austria BIC: BKAUATWW IBAN: AT66 1200 0506 1869 1900 Kennwort: Wirtschaft hilft! Kontaktieren Sie uns: St. Anna Kinderspital Kinderspitalgasse 6, 1090 Wien, Tel.: +43 (0)1 401 70-0 Zentrum für Kinder- und Jugendheilkunde, E-Mail: spenden@stanna.at Web: www.stanna.at UNSER AUFTRAG: DIE GESUNDHEIT DER KINDER Weit über die Stadtgrenzen Wiens hinaus ist das ausgezeichnete Renom- mee des St. Anna Kinderspitals bekannt. Seit über 180 Jahren steht es für die Betreuung erkrankter Kinder. Im multiprofessionellen Team des ­Kinderspitals kümmern wir uns liebevoll und höchst kompetent um unsere PatientInnen; über 75.000 Kinder und Jugendliche sind es im Jahr, die ambulant behandelt werden, und 11.000 Kinder werden stationär auf­ genommen. Das St. Anna ist die zentrale Anlaufstelle für die Behandlung kindlicher ­­ Blut- und Tumorkrankheiten, international wurde es zu einem der führenden ­Zentren in der Behandlung. In der Hals-Nasen-Ohren-Abteilung werden ­chirurgische Eingriffe im gesamten Kopf- und Halsbereich durchgeführt. Die Einbindung der Bezugspersonen in die Betreuung der erkrankten Kinder und Jugendlichen ist selbstverständlich. Der laufende Betrieb eines komplexen Spitalsbetriebes ist nur durch die ­Unterstützung vieler Freunde, Partner und Gönner möglich. Zahlreiche Un- ternehmen unterstützen das St. Anna Kinderspital mit Sachspenden – dafür ein herzliches Dankeschön. Für die Ausstattung, Instandhaltung der Räum- lichkeiten, die Anschaffung von medizinischen Geräten und Apparaturen, die Erweiterung der Therapie- und Spielmöglichkeiten oder die Aus- und Weiterbildung unserer MitarbeiterInnen sind auch Geldspenden herzlich ­willkommen. Ihr Beitrag für die Betreuung und Gesundheit vieler Kinder! Das St. Anna Kinderspital steht für die Betreuung von erkrankten Kindern und Jugendlichen. Ob Tumorkrankheiten oder Hals-Nasen-Ohren-Erkrankungen – im St. Anna sind die Kinder in besten Händen. Ihre Unterstützung trägt wesentlich dazu bei – Dankeschön.
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    74 WIRTSCHAFT HILFT!SPENDENGUIDE2018/19 Durch Forschung können Therapien auf die besonderen Eigenheiten der Krebserkrankung eines Kindes abgestimmt werden. Die individuellen und ­effektiven Behandlungsstrategien steigern die Heilungschancen der jungen Patienten enorm. Unser Ziel ist es, auch jenen dauerhaft zu helfen, die mit den vorhandenen Behandlungsmöglichkeiten noch nicht geheilt werden ­können. Nur durch die Unterstützung von Sponsoren und Spendern ist ­unsere erfolgreiche Forschungsarbeit möglich. GEMEINSAM GROSSES VOLLBRINGEN Kinder sind keine kleinen Erwachsenen und brauchen gezielte Behandlungs- und Forschungsmethoden. Die großen Fortschritte in der klinischen und bio- medizinischen Forschung haben kontinuierlich zur verbesserten Diagnose, Therapie und Prognose bei krebskranken Kindern beigetragen. Ein Großteil der kleinen Patienten kann inzwischen gerettet werden. Ein weiteres Ziel ist es, Nebenwirkungen und Spätfolgen zu reduzieren. Dies kann nur gelingen, wenn für Forschung, klinische Studien und die ­damit verbundenen Begleituntersuchungen finanzielle Mittel bereitstehen. IHRE SPENDE HILFT! Moderne biomedizinische Forschung ist aufwendig. Nur mit Unterstützung von Förderern ist unsere erfolgreiche Arbeit erst möglich. Wenn wir ­verstehen, welche Veränderungen von Krebszellen den Krankheitsverlauf Voller Einsatz für das Leben. Die St. Anna Kinderkrebsforschung ist seit 1988 eines der weltweit führenden Forschungszentren auf dem Gebiet der Kinder- und Jugendkrebsforschung. Unser 30-Jahr-Jubiläum ist auch ein Verdienst unserer Spenderfamilie! Es können bereits vier von fünf an Krebs erkrankten Kindern geheilt werden. Ihr Engagement für unsere Arbeit hilft uns, weiterhin zum Wohle krebskranker Kinder zu forschen. FORSCHEN, UM KINDER­LEBEN ZU RETTEN
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    75WIRTSCHAFT HILFT! SPENDENGUIDE2018/19 Helfen Sie krebskranken Kindern! Jährlich erkranken in Österreich etwa 250 Kinder an Krebs. Durch intensive Forschungsarbeit können heute viele Kinder überleben. Doch wir sind noch nicht am Ziel. Ihre Spende macht die Kinderkrebsforschung erst möglich. ­bestimmen, können wir die Therapie gezielt anpassen. So kann die medizi­ nische Forschung bereits den gesamten genetischen Aufbau einer Krebszelle analysieren. Dieses Mehr an Möglichkeiten steigert aber auch die Kosten! Eine Analyse aller Gene einer Krebszelle kostet rund 3.000,– Euro. Zur Sicherstellung unserer Forschungsarbeit braucht es Unterstützung. Spen- den von Unternehmen können uns langfristig im Kampf gegen Kinderkrebs unterstützen und positive Synergien erzeugen. Gemeinsam können wir Gutes tun und Wichtiges bewirken. Eine Vielzahl an Kooperationsmöglichkeiten steht ihrem Unternehmen zur Verfügung: vom „Verzicht auf Kunden-Weihnachtsgeschenke, um den Betrag stattdessen zu spenden“ über die perfekt auf ihr Unternehmen abgestimmte Spendenaktivität bis hin zur Förderungsübernahme eines Forschungsprojekts. Damit helfen Sie uns, krebskranken Kindern eine gesunde Zukunft zu ermög- lichen. Gemeinsam können wir den Kampf gegen den Kinderkrebs aufnehmen. Ihre Hilfe zählt! Spendenkonto: Bank: Bank Austria BIC: BKAUATWW IBAN: AT79 1200 0006 5616 6600 Kennwort: Wirtschaft hilft! Kontaktieren Sie uns: St. Anna Kinderkrebsforschung Zimmermannplatz 10, 1090 Wien, Tel.: +43 (0)1 40 470-4000 E-Mail: spende@kinderkrebsforschung.at Web: www.kinderkrebsforschung.at ©St.AnnaKinderkrebsforschung MA hauptamtlich: 137 Haupteinsatzländer: Österreich Spendenabsetzbarkeits-Nr.: FW 1703 Spendengütesiegel: ja
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    76 WIRTSCHAFT HILFT!SPENDENGUIDE2018/19 Mit dem Motto „Mama, du schaffst das!“ unterstützt die St. Elisabeth-Stiftung der Erzdiözese Wien schwangere Frauen, wohnungslose alleinerziehende Mütter mit ihren Kindern und Familien in schwierigen Lebenssituationen. Das vielseitige Angebot der Stiftung umfasst eine Familien-, Rechts- und Schwangerenberatungsstelle mit dem ungeförderten Wohnprojekt Benedictus, zwei Mutter-Kind-Häuser mit einem eigenen sozialpädagogischen Team, Startwohnungen sowie eine Webstube und Kreativwerkstatt. Müttern und Kindern, welche sich oft in für sie aussichtslosen Lebenssitua­ tio­nen befinden, zu helfen und ihnen wieder ein Lächeln ins Gesicht zu zau- bern, ist unsere Motivation. Frauen und Kinder konkret zu unterstützen, ih- nen ein Dach über dem Kopf zu ermöglichen sowie ihnen neue Perspektiven und Chancen zu eröffnen, ist unser Ziel. Alles rund um die Schwangerschaft, das Muttersein und die Stabilität der Frauen und Kinder, durch vielseitige ­Beratung, Unterstützung, Wohnraum und gezielte Maßnahmen, ist unser ­Auftrag. Wohnprojekt Benedictus Mit diesem ungeförderten Projekt unterstützen wir obdachlose Mamas und schaffen ein nachhaltiges Hilfsangebot, getreu dem Motto „Hilfe zur Selbsthilfe“. Schenken Sie Familien ein sicheres Zuhause auf Zeit und einen Neustart! MAMA, DU SCHAFFST DAS! ©St.Elisabeth-StiftungderErzdiözeseWien MA hauptamtlich: 33 Haupteinsatzländer: Österreich Spendenabsetzbarkeits-Nr.: SO 1583 Spendengütesiegel: ja Spendenkonto: Bank: Bankhaus Schelhammer Schattera BIC: BSSWATWW IBAN: AT30 1919 0000 0016 6801 Kennwort: Wirtschaft hilft! Kontaktieren Sie uns: St. Elisabeth-Stiftung der Erzdiözese Wien Arbeitergasse 28, 1050 Wien, Tel.: +43 (0)1/54 55 222 E-Mail: elisabethstiftung@edw.or.at Web: www.elisabethstiftung.at
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    77 SPENDENGUIDE 2018/19WIRTSCHAFTHILFT! STERNTALERHOF DAS KINDERHOSPIZ ALS FAMILIENHERBERGE Der Sterntalerhof schenkt Kindern ein Heute, deren Morgen in den Sternen steht. In einer geschützten und naturnahen Atmosphäre werden hier Familien mit schwer-, chronisch und sterbenskranken Kindern behutsam auf dem Weg zurück in den Alltag begleitet – auch und gerade wenn auf diesem Weg der Abschied von einem geliebten Menschen nötig ist. Tag für Tag arbeitet am Sterntalerhof ein interdisziplinäres Team aus Therapie und Pädagogik, Psy- chologie und Sozialarbeit, Seelsorge und Psychotherapie – unterstützt von speziell ausgebildeten Therapiepferden, die es verstehen, die Herzen der ­Kinder zu erreichen. Wenn eine Familie auf den Sterntalerhof kommt, ist sie zumeist kraftlos und erschöpft von den vielen anstrengenden (Ausnahme-)Situationen, die sie ab der Diagnose einer lebensbedrohlichen oder lebenslimitierenden Erkrankung ihres Kindes bereits zu bewältigen hatten. Im Laufe der Wochen bei uns wird die Wirkung unserer Begleitung sichtbar: Die Eltern kommen zur Ruhe und schöpfen Kraft, das kranke Kind gewinnt wieder Zuversicht und blüht oftmals auf, die Geschwisterkinder bekommen die ihnen zustehende Aufmerksamkeit. Die Familie spürt wieder Halt und kann zusammenfinden. Der mühsame Weg in einen normalen Alltag hat ­begonnen … Dieses Gefühl von Geborgenheit, Zuversicht und Lebensfreude hilft den ­Kindern und ihren Familien, die nicht wissen, wie lange es noch ein gemein- sames Morgen gibt. GELEBTE ZIVILGESELLSCHAFT Am Sterntalerhof wird keine Familie aus finanziellen Gründen abgewiesen. Gleichzeitig finanziert der Sterntalerhof seine Arbeit vom ersten Tag an aus- schließlich über Spenden, Partner und Benefize. Der mittlerweile etablierte professionelle Ganzjahresbetrieb ist nur möglich, weil Menschen mit Geld, Zeit, Know-how und Sachspenden unsere Arbeit unterstützen. Und weil Unternehmer ihren MitarbeiterInnen und Geschäftspartnern mit den schokoladigen Sterntalern, den einzigartigen Geschenkboxen und dem erfrischenden STERNDERL eine Freude bereiten. Wenn Sie mehr über uns erfahren oder den Sterntalerhof vor Ort kennen­ lernen möchten, kontaktieren Sie uns bitte – wir freuen uns auf Sie! MA haupt-/ehrenamtlich: 25/50 Haupteinsatzländer: Österreich Spendenabsetzbarkeits-Nr.: SO 1157 Spendengütesiegel: ja Spendenkonto: Bank: Österr. Ärzte- und Apothekerbank AG BIC: BWFBATW1 IBAN: AT11 1813 0802 5454 0001 Kennwort: Wirtschaft hilft! Kontaktieren Sie uns: Sterntalerhof Dorfstraße 35, 7410 Loipersdorf-Kitzladen, Tel.: +43 (0)664 214 03 98 E-Mail: harald.jankovits@sterntalerhof.at Web: www.sterntalerhof.at Ein Heute ist Freude … ... in einer Zeit der Trauer. „Wenn wir es schaffen, den Familien, die so schwer zu tragen haben, ein bisschen Entlastung zu schenken, ist es für mich das Schönste, was es gibt.“ Mag.a Lisa Wiesinger, Fachliche Leiterin am Sterntalerhof ©Sterntalerhof
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    78 WIRTSCHAFT HILFT!SPENDENGUIDE2018/19 Die Stiftung Kindertraum widmet sich den Herzenswünschen von Kindern und Jugendlichen, die aufgrund einer Behinderung oder schweren Erkran- kung ganz besondere Bedürfnisse haben. Die Wünsche sind vielfältig: ein Ta- blet für lange Krankenhausaufenthalte, Urlaub am Bauernhof oder am Meer, spezielle Sportgeräte, Therapien oder Therapiegeräte bis hin zu einem ausge- bildeten Assistenzhund. Die Erfüllung eines Herzenswunsches verbessert oft nachhaltig die Lebensqualität der Kinder und steigert ihr Selbstwertgefühl. Die bestmögliche Betreuung und Förderung lässt Familien oft an ihre wirt- schaftlichen Grenzen stoßen. Außerdem sind viele Familien nach wie vor mit Berührungsängsten und Vorurteilen konfrontiert. Die Stiftung Kindertraum sieht es als ihr übergeordnetes Ziel, gleichzeitig mit ihren Aktivitäten wichti- ge Aufklärungsarbeit zu leisten. „Wir erfüllen rund 200 Herzenswünsche pro Jahr“, freuen sich die Kindertraum-Mitarbeiterinnen. „Das heißt, dass wir ­jeden zweiten Tag ein Kind mit Behinderung oder schwerer Krankheit glück- lich machen.“ Wenn Tiere die Seele berühren. Heilpädagogisches Voltigieren steigert Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl. Es werden Wahrnehmung, Lernen, Befinden, Verhalten und Motorik positiv beeinflusst. Nebenbei haben die Kinder riesengroße Freude mit dem Therapiepferd! HERZENSWÜNSCHE WERDEN WAHR! ©StiftungKindertraum MA haupt-/ehrenamtlich: 5/17 Haupteinsatzländer: Österreich Spendenabsetzbarkeits-Nr.: SO 1105 Spendengütesiegel: ja Spendenkonto: Bank: Erste Bank BIC: GIBAATWWXXX IBAN: AT04 2011 1284 3111 3700 Kennwort: Wirtschaft hilft! Kontaktieren Sie uns: Stiftung Kindertraum Mariahilfer Straße 105/2/11, 1060 Wien, Tel.: +43 (0)1 585 45 16 E-Mail: gabriela.gebhart@kindertraum.at Web: www.kindertraum.at
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    79WIRTSCHAFT HILFT! SPENDENGUIDE2018/19 SCHÜTZEN SIE DIE ­LEBENSGRUNDLAGE NATUR Als Grundlage für jedes Leben ist die Natur unsere wertvollste Ressource. Mit fundierter Expertise, lösungsorientierten Projekten und tatkräftigem Einsatz übernehmen wir als Umweltdachverband Verantwortung für die vielfältigen Naturschätze Österreichs. Denn wir glauben an das Recht des Menschen auf ein Leben in einer sicheren, ökologisch vielseitigen und gesunden Umwelt. Dabei engagieren wir uns für eine nachhaltige Wirtschaft, die zukunftstaug­ liche Lebensweisen für künftige Generationen eröffnet. Gemeinsam mit unseren 36 Mitgliedsorganisationen setzen wir uns seit 45 Jahren als überparteiliche Plattform für den Schutz des Wassers, die biolo- gische Vielfalt, den Reichtum unserer Kulturlandschaften, eine naturverträgli- che Energiewende, den sensiblen Alpenraum sowie ein Wirtschaftssystem in Kreisläufen ein. Wir agieren als Schnittstelle von europäischer und nationaler Umweltpolitik und setzen neue Maßstäbe im Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung. Unterstützen Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende und setzen Sie ein Zeichen für eine lebenswerte und faire Zukunft für alle! Werden Sie ZukunftsbotschafterIn! Ihre Zusammenarbeit mit dem ­Umweltdachverband positioniert Sie als wissensstarke/n BefürworterIn einer umweltfreundlichen Gesellschaft und als BotschafterIn einer lebenswerten Zukunft. Auf eine gute Partnerschaft! Nachhaltigkeit lieben und auch leben: Der Umweltdachverband ist mit dem Österreichischen Umweltzeichen für Bildungseinrichtungen ausgezeichnet. ©KlausRanger MA hauptamtlich: 35 Haupteinsatzländer: Österreich Spendenkonto: Bank: Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien BIC: RLNWATWW IBAN: AT62 3200 0010 0046 8413 Kennwort: Wirtschaft hilft! Kontaktieren Sie uns: Umweltdachverband Strozzigasse 10/7–8, 1080 Wien, Tel.: +43 (0)1 401 13-42 E-Mail: sigrid.ranger@umweltdachverband.at Web: www.umweltdachverband.at
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    80 WIRTSCHAFT HILFT!SPENDENGUIDE2018/19 Die Tiroler Soziale Dienste GmbH ist eine 100-prozentige landeseigene ­Tochter. Im Jahr 2015 wurde sie vom Land ausgegliedert und als GmbH neu organisiert. Die TSD ist im Rahmen ihres mildtätigen Aufgabenkreises für die Sicherstellung der Grundversorgung von AsylwerberInnen im Bundesland ­Tirol zuständig. Neben der Unterbringung, Versorgung und Betreuung fallen auch integrative Maßnahmen in den Wirkungsbereich der TSD. Die engagierten MitarbeiterIn- nen informieren, beraten und betreuen alle Geflüchteten während des Asyl- verfahrens unter anderem in gesundheitlichen und fami­liären Anliegen. SCHWERPUNKT SCHULISCHE INTEGRATION Im Zuge einer verstärkten Integration setzen die TSD den Fokus auf Schule und Bildung. Für Kinder ist es wichtig, Teil einer Klassengemeinschaft oder eines Sportvereins zu sein. All das ist leider auch mit Kosten verbunden. Ob Sportwoche der Schule, ­Beitrag zum Fußballverein oder Klassenausflug. Trauma-, Musik- oder Mal­ therapie sind nur einige der Möglichkeiten für Kinder und Jugendliche, das Erlebte zu verarbeiten. Aber auch Angebote für Einzel- oder Gruppenthera­ pien werden in unseren Einrichtungen bei Bedarf ebenso angeboten. Die Stärkung der kindlichen Seele und psychologische Aufarbeitung gehen dabei Hand in Hand. Diese Angebote waren auch bisher nur durch Ihre Spenden möglich und wir bitten auch in Zukunft um Ihre Hilfe! Eine unbeschwerte Kindheit? Die meisten von uns haben eine unbe- schwerte Kindheit fest in ihren Erinne- rungen verankert. Krieg und Vertreibung kennen wir allenfalls aus Erzählungen unserer Großeltern. Die Schrecken des letzten Krieges liegen weit zurück. Ganz anders bei den Kindern und Jugendlichen aus den Kriegsgebieten Syriens oder Afghanistans. Krieg und Flucht ist für sie eine eigene Erfahrung. Sie haben es selbst erlebt. In Tirol befinden sich aktuell 1.200 Kinder und Jugendliche im Asyl­ verfahren und werden alleine oder als Teil einer Familie von den Tiroler Sozialen Diensten grundversorgt. DAS UNTERNEHMEN TSD
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    81WIRTSCHAFT HILFT! SPENDENGUIDE2018/19 In Innsbruck/Igls führen wir mit Unter- stützung der lokalen Bevölkerung eine Unterkunft exklusiv für alleinstehende geflüchtete Frauen, Mütter und Kinder. Dafür brauchen wir Ihre Hilfe. Tiroler Soziale Dienste Spendenhotline: +43 800 080 777 Die Jahre 2015 bis 2017 waren geprägt von der Notwendigkeit, schnell Unter- künfte zu schaffen. Dabei kam eine kindgerechte Ausstattung oft zu kurz und gerade bei den Außenanlagen sehen wir einen großen Aufholbedarf. Kinderspielplätze und kindgerechte Spielflächen sind bisher leider die ­Ausnahme und wurden nur durch großzügige Spender möglich. Hier wollen wir in diesem Jahr einen Schwerpunkt setzen und sowohl inner- halb der Grundversorgungseinrichtungen wie auch auf den Außenflächen Angebote für Kinder und Jugendliche gestalten und schaffen. Damit dies auch in ­Zukunft möglich ist, benötigen wir Ihre Spende. NICHTS DABEI? Wir suchen auch trotz sinkender Zahlen der Asylsuchenden weiterhin Men- schen, die sich ehrenamtlich engagieren wollen oder gerne eine Sachspende tätigen möchten. Alle Grundversorgungseinrichtungen im Bundesland sind „offene Häuser“. Fragen Sie direkt und vor Ort nach, wo Ihre Hilfe benötigt wird oder welche Sachspenden gerade hilfreich wären. Spendenkonto: Bank: Hypo Tirol Bank AG BIC: HYPTAT22 IBAN: AT33 5700 0000 0020 0700 Kennwort: Wirtschaft hilft! Kontaktieren Sie uns: Tiroler Soziale Dienste GmbH Sterzinger Straße 1, 6020 Innsbruck, Tel.: +43 (0)512 21 440 1100 E-Mail: office@tsd.gv.at Web: https://www.tsd.gv.at ©TirolerSozialeDiensteGmbH MA haupt-/ehrenamtlich: 130/650 Haupteinsatzländer: Österreich Spendenabsetzbarkeits-Nr.: SO 2547
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    82SPENDENGUIDE 2018/19 WIRTSCHAFTHILFT! Der Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser (AÖF) setzt sich täglich dafür ein. Helfen Sie uns bitte dabei! Jede fünfte Frau in Österreich ist mindestens einmal in ihrem Leben Opfer von häuslicher Gewalt, auch berufstätige Frauen sind betroffen. Wir engagieren uns unermüdlich für ein Ende der Gewalt an Frauen und ­Kindern. Schutz, Sicherheit und Unterstützung sind unser oberstes Ziel. Der Verein AÖF leitet die telefonische Beratungsstelle Frauenhelpline gegen Gewalt 0800 222 555: rund um die Uhr, österreichweit, anonym, kostenlos und mehrsprachig. Gewaltpräventionsarbeit im Rahmen von Seminaren und Schulungen sowie Workshops und Fachtagungen zu Bewusstseinsbildung, Sensibilisierung und Aufklärung für unterschiedliche Berufsgruppen zählen zu unseren zentralen Aufgaben. Mit aktiver Medien- und Pressearbeit richten wir unser Anliegen an die Öffentlichkeit. INVESTITION IN DIE SICHERHEIT VON FRAUEN UND KINDERN LOHNT SICH Mit rund 3,7 Milliarden Euro jährlich sind die volkswirtschaftlichen Folgekos- ten für Polizeieinsätze, Strafprozesse, medizinische Pflege, Ausfälle in Betrie- ben aufgrund von Krankenstand enorm hoch. Je mehr die Gesellschaft in die Verhinderung von familiärer Gewalt und Gewalt an Frauen und Kindern investiert, desto geringer sind die Folgekosten der Gewalt und desto leichter kann das hohe Ausmaß der Gewalt an Frauen und Kindern reduziert werden. IHR BEITRAG ZÄHLT Dem Verein AÖF fehlen für 2018/19 mehr als 45.000,– Euro, um Betroffene von Gewalt durch Akutberatung und präventive Bewusstseinskampagnen zu unterstützen. Wir suchen SponsorInnen und PartnerInnen aus der Wirtschaft, um unser aller Ziel der Gewaltreduktion ein Stück näher zu kommen. MA hauptamtlich: 1 Haupteinsatzländer: Österreich Spendenabsetzbarkeits-Nr.: SO 2535 Spendengütesiegel: ja 2018 ist ein großes Jubiläumsjahr: » 40 Jahre Frauenhäuser » 30 Jahre Verein Autonome Öster­­ reichische Frauenhäuser (AÖF) » 20 Jahre Frauenhelpline 0800/222 555 Spendenkonto: Bank: Bank Austria BIC: BKAUATWW IBAN: AT97 1200 0006 1078 2013 Kennwort: Wirtschaft hilft! Kontaktieren Sie uns: Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser (AÖF) Bacherplatz 10/4, 1050 Wien, Tel.: +43 (0)664 793 07 89 E-Mail: maria.roesslhumer@aoef.at oder informationsstelle@aoef.at Web: www.aoef.at GEWALTFREI LEBEN IST EIN MENSCHENRECHT ©VereinAutonomeÖsterreichischeFrauenhäuser(AÖF)
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    83WIRTSCHAFT HILFT! SPENDENGUIDE2018/19 LICHTBLICKE FÜR ­SCHWERKRANKE KINDER! E.motion Lichtblickhof ist ein Lebensort speziell für Familien, deren Kind von einer unheilbaren und lebensverkürzenden Erkrankung betroffen ist. Die Herausforderungen des Alltags bringen neben emotionalen und finanziellen Sorgen allzu oft auch Isolation, Resignation und Verzweiflung mit sich. Hier gelingt es trotzdem, Momente der Freude und Leichtigkeit zu schaffen, zur Ruhe zu kommen, Lichtblicke zu erleben, Zuversicht und Zusammenhalt zu spüren und Kraft für die noch zu bewältigenden Aufgaben zu sammeln. Ein Leben lang. Das multiprofessionelle Team leistet seit vielen Jahren individuelle und be- dürfnisorientierte Begleitung. Unterstützt wird es dabei von speziell ausgebil- deten Tieren, die viel Raum für Begegnung und nonverbale Kommunikation ermöglichen, basale Bedürfnisse der Kinder sensibel wahrnehmen und dar- auf reagieren sowie helfen, dem „Hier und Jetzt“ möglichst viel Raum zu schenken. Um Familien und Kindern diese wertvolle und kraftspendende Zeit zu ermöglichen, sind wir auf die Hilfe von Sponsoren und Spenden ­angewiesen. Danke, dass Sie mit uns Lichtblicke schenken! E.motion Lichtblickhof ist ein besonderer Ort für Kinder mit schweren und unheil- baren Erkrankungen: Getragen durch die Therapiepferde und das Team von e.motion, erleben sie und ihre Familien dringend benötigte Momente der ­Gemeinsamkeit, Freude und Hoffnung. ©SuzyStockl MA haupt-/ehrenamtlich: 5/50–80 Haupteinsatzländer: Österreich Spendenabsetzbarkeits-Nr.: SO 2184 Spendenkonto: Bank: Bank Austria BIC: BKAUATWW IBAN: AT25 1200 0504 7256 0101 Kennwort: Wirtschaft hilft! Kontaktieren Sie uns: e.motion Lichtblickhof Baumgartner Höhe 1, 1140 Wien, Tel.: +43 (0)664 476 77 00 E-Mail: sophie.knapp@pferd-emotion.at Web: www.lichtblickhof.at, www.pferd-emotion.at
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    84 WIRTSCHAFT HILFT!SPENDENGUIDE2018/19 Hunderte von Familien haben in Österreich mit der Diagnose „Leukämie“ zu kämpfen. Plötzlich wird ihr Leben auf den Kopf gestellt und sie wissen nicht, ob sie einen geliebten Menschen für immer verlieren. Wenn herkömmliche Therapieformen wie z. B. die Chemotherapie nicht hel- fen, dann kann nur noch eine Stammzell- oder eine Knochenmarkspende das Leben der Patienten retten. Die Chance, einen solchen genetischen Zwilling zu finden, liegt außerhalb der Familie jedoch bei 1:500.000 oder mehr. Deshalb sucht der Verein „Geben für Leben“ diese Lebensretter mit Hoch- druck. Bei Typisierungsaktionen in ganz Österreich wird Menschen zwischen 17 und 45 Jahren ein wenig Blut abgenommen oder ein Wangenabstrich ­gemacht. Im Labor wird dann eine DNA-Bestimmung durchgeführt und die Ergebnisse werden in einer weltweiten Datenbank pseudonymisiert gespei- chert. Bei einer Übereinstimmung kann der Spender mit seinen gesunden Stammzellen ein Leben retten. „Du kannst für die Welt nur eine Person sein, aber für eine Person die ganze Welt!“ Mit Stammzellen Leben retten! Durch Geben für Leben konnten über 56.000 Menschen typisiert und 80 pas­ sende Stammzellspender (bis Aug. 2018) gefunden werden. Doch jede Typisierung kostet € 50,- und wird zu 100 Prozent durch Geldspenden finanziert. Ohne Spenden können wir die Labortests nicht durchführen! LEUKÄMIE IST HEILBAR! ©VereinGebenfürLeben-LeukämiehilfeÖsterreich(2),iStockphoto MA haupt-/ehrenamtlich: 9/100+ Haupteinsatzländer: Österreich Spendenabsetzbarkeits-Nr.: SO 2153 Spendengütesiegel: ja Spendenkonto: Bank: Sparkasse Bludenz Bank AG BIC: SSBLAT21XXX IBAN: AT39 2060 7001 0006 4898 Kennwort: Wirtschaft hilft! Kontaktieren Sie uns: Verein Geben für Leben – Leukämiehilfe Österreich Bahnhofstraße 8b, 6922 Wolfurt, Tel.: +43 (0)5574 63266 Susanne Marosch, E-Mail: info@gebenfuerleben.at Web: www.gebenfuerleben.at
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    85WIRTSCHAFT HILFT! SPENDENGUIDE2018/19 WIR MACHEN WEITER! Vor 16 Jahren hat Frau Bock das Flüchtlingsprojekt Ute Bock gegründet. ­Seither gelingt es dem Verein, geflüchteten Menschen Unterstützung in allen Lebenslagen zu geben. Seit 2017 stillen wir im neuen Ute Bock Bildungs­ zentrum endlich auch den Hunger auf Bildung. WAS WIR TUN: » wir beraten monatlich ca. 1.000 Flüchtlinge in allen Lebenslagen » wir bieten aktuell 350 obdachlosen Flüchtlingen eine Meldeadresse » wir geben 288 geflüchteten Menschen Wohnraum » wir ermöglichen 504 Flüchtlingen einen kostenlosen Deutschkursplatz » wir büffeln täglich mit 28 Flüchtlingskindern in unserer Lernbetreuung NEU: » wir bieten Kurse in Englisch, Mathe und IT » mit Farsi für AfghanInnen verbessern wir deren Sprachverständnis Dabei werden wir von ca. 150 ehrenamtlichen HelferInnen unterstützt. Jetzt liegt es an uns allen. #Wir sind Ute Bock! Unterstützen auch Sie uns, damit Flüchtlinge eine Chance haben! ©FlüchtlingsprojektUteBock MA haupt-/ehrenamtlich: 23/ca. 150 Haupteinsatzländer: Österreich Spendenabsetzbarkeits-Nr.: SO 1291 Spendenkonto: Bank: Hypo Bank Tirol BIC: HYPTAT22 IBAN: AT62 5700 0520 1101 7499 Kennwort: Wirtschaft hilft! Kontaktieren Sie uns: Flüchtlingsprojekt Ute Bock Zohmanngasse 28, 1100 Wien, Tel.: +43 (0)1 929 24 24-24 E-Mail: info@fraubock.at Web: www.fraubock.at „Ich kann nicht zuschauen, wenn’s wem anderen schlecht geht.“ (Ute Bock)
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    86 WIRTSCHAFT HILFT!SPENDENGUIDE2018/19 Kinder erleben Armut – psychisch und physisch. Denn wenn der Strom abgeschaltet wird, die Delogierung bevorsteht oder der Wochenendeinkauf sehr schmal ausfällt, verschieben sich alle Prioritäten in einer Familie. Geld für Schulausflug, Nachhilfe, Sport oder Kleidung und Schuhe gibt es dann keines mehr. Ein Kind, das seinen Geburtstag nicht ­feiern kann und niemanden nach Hause mitbringen kann, wird auch von ­anderen Kindern nicht eingeladen. Ein Kind, das abgetragene Kleidung und Schuhe tragen muss, wird häufig verspottet. Die Ausgrenzung aus der ­Gemeinschaft beginnt schon frühzeitig. Obwohl handfeste Zahlen und Statis- tiken vorliegen, wollen viele Menschen nicht an die Existenz von armuts­ betroffenen Kindern in Österreich glauben. Und doch sind es mehr als 324.000 Kinder. Sie haben nicht die gleichen Chancen auf ein gelingendes ­Leben, obwohl sie an ihrer Situation nicht schuld sind. Wir fordern für alle Kinder die gleichen Chancen und arbeiten gezielt daran, existenzielle Grundbedürfnisse der Kinder zu sichern. Um das zu verwirklichen, sucht die Volkshilfe breite Hilfe und Unterstützung. WIE WEH KINDERARMUT WIRKLICH TUT ©VolkshilfeSolidarität MA haupt-/ehrenamtlich: 9.400/2.600 Haupteinsatzländer: Österreich, bei Bedarf weltweiter Katastrophenhilfe- Einsatz Spendenabsetzbarkeits-Nr.: SO 1401 Spendengütesiegel: ja Spendenkonto: Bank: BAWAG P.S.K. BIC: BAWAATWW IBAN: AT77 6000 0000 0174 0400 Kennwort: Wirtschaft hilft! Kontaktieren Sie uns: Volkshilfe Solidarität Auerspergstraße 4, 1010 Wien, Tel.: +43 (0)676 83 40 22 83 Karin Ortner, E-Mail: karin.ortner@volkshilfe.at Web: www.volkshilfe.at „KINDERARMUT ABSCHAFFEN“ – die nachhaltige Kampagne der Volkshilfe – soll jedem Kind die gleichen Chancen ermöglichen. Wir geben sozial benachteiligten Kindern in Österreich eine Zukunft. Mit IHRER Unterstützung holen wir Kinder aus der Armut heraus.
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    87WIRTSCHAFT HILFT! SPENDENGUIDE2018/19 TIERLIEBE BRAUCHT EIN DACH ÜBER DEM KOPF Der Wiener Tierschutzverein beherbergt tagtäglich bis zu 1.000 tierische Schützlinge in seinem Wiener Tierschutzhaus, kümmert sich um tierfreundli- che Menschen in Not und finanziert sich ausschließlich durch Zuwendungen tierliebender Menschen und Unternehmen. Neubau Katzenhaus. Eine Renovierung ist aus wirtschaftlicher Sicht leider nicht möglich. Die Tiere sollen sich bei uns wohl- und geborgen fühlen. Die MitarbeiterInnen benötigen gesunde Arbeitsbedingungen. Die preiswerteste, flexible und beste Lösung: Unterstützen Sie den Bau eines Container-Katzenhauses ab einer Spende von 890,– Euro! Wir beginnen 2019 mit dem Bau eines hochwertigen und langlebigen Katzen- hauses aus Containerelementen. Das Haus besteht aus Räumlichkeiten für Tiere, Mitarbeiter, Ordination und Lager. Jeder zehnte Quadratmeter wird von unserem Partner CHV Container Handels- und Vermietungsgesellschaft m.b.H. finanziert. Rasche Hilfe ist notwendig! Wir hoffen auf Ihre Unterstützung! Patenschaft für ein komplettes Modul mit eigenem Branding zum Preis von 16.900,– Euro Beteiligung ab einer Spende von 890,– Euro je m2 Großsponsoren-Outdoor-Werbung an der Triester Straße Individuelle Sponsoringpakete ©friedrichbreidenbach MA haupt-/ehrenamtlich: 78/15 Haupteinsatzländer: Österreich Spendenabsetzbarkeits-Nr.: NT 2259 Spendengütesiegel: ja Spendenkonto: Bank: Hypo NOE Gruppe Bank AG BIC: HYINAT22 IBAN:AT 74 5310 0081 5500 4127 Kennwort: Wirtschaft hilft! Kontaktieren Sie uns: Wiener Tierschutzverein Triester Straße 8, 2331 Vösendorf, Tel: +43 (0)699 166 040 50 Mag. Elisabeth Thomas, E-Mail: elisabeth.thomas@wiener-tierschutzverein.org Web: www.wiener-tierschutzverein.org Die Stimme der Tiere. Das Original seit 1846.
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