Entspannung und
Verschärfung
1968 - 1983
Versuche zur Annäherung
„Gleichgewicht des Schreckens“ fördert
- militärischen Rüstungswettlauf
aber auch
- Bereitschaft zu Rüstungskontrollverhandlungen
1963: Atomtestsstoppabkommen
1968: Atomwaffensperrvertrag
1969: Richard Nixon wird Präsident der USA
SALT I- und SALT II-Vertrag
•
1972: SALT I-Vertrag
- Begrenzung der nuklearen Abwehr- u.
Angriffssysteme u. Kontrolle des Rüstungswettlaufs
•
1979: SALT II-Vertrag
- Leicht abgesenkte Obergrenze für die Trägersysteme
KSZE
1972-1975: 33 Vertreter europäischer Länder, sowie
USA und Kanada tagen in Helsinki
01.08.1975: Schlussakte
Auswirkungen des Vertrags:
- Anerkennung der Grenzen stärkt Sowjetunion
- Westmächte fordern mehr Freizügigkeit für Ostblock
- Entstehung von Bürgerrechtsbewegungen
Rückfall in den Kalten Krieg
Ende der 70er Jahre: UdSSR stärkt militärische
Position v.a. in Europa
Dezember 1979: NATO-Doppelbeschluss
Weitere Entwicklungen
1979: Einmarsch sowjetischer Truppen in Afghanistan
 Sorge des Westens

Sanktionen der US-Regierung gegen Sowjetunion

„Abschreckung“ durch Rüstungsprogramm von
neuem US-Präsident (Ronald Reagan)
Rückfall in den Kalten Krieg
Ende der 70er Jahre: UdSSR stärkt militärische
Position v.a. in Europa
Dezember 1979: NATO-Doppelbeschluss
Weitere Entwicklungen
1979: Einmarsch sowjetischer Truppen in Afghanistan
 Sorge des Westens

Sanktionen der US-Regierung gegen Sowjetunion

„Abschreckung“ durch Rüstungsprogramm von
neuem US-Präsident (Ronald Reagan)
Das Ende der „Bipolarität“
•
Wende in der Sowjetunion durch ökonomische Krise
 Reformen durch neuen Generalsekretär
(Gorbatschow, März 1985) der KPdSU
•
Politik „Glasnost & Perestroika“ erste Wahlen
Sozialismus soll menschlicher und leistungsfähiger werden.
Gorbatschow wird der erste gewählte Präsident der
UdSSR.
Gorbatschows Reformen
•
Vorschläge zur „gemeinsamen Sicherheit“
•
Wunsch nach enger wirtschaftl. Zusammenarbeit mit westl.
Industrieländern
•
Keine Unterstützung mehr für sozialistische Staaten in der
Karibik, in Afrika u. Asien (1986)
•
Abzug der Streitkräfte aus Afghanistan (1988/89)
•
(Einseitige) Truppenverringerungen (1989)
•
Anerkennung der nationalen Unabhängigkeit bisheriger
Ostblockstaaten (1987/88)
•
Gorbatschow und Reagan unterzeichneten 1987 INF-Vertrag in
Washington
INF-Vertrag (1987)
intermediate range nuclear forces

Abkommen der Supermächte über weltweite
Beseitigung aller landgestützten
Mittelstreckenraketen (Reichweite: 500-
5500km)

damit Beendigung des Wettrüstens zwischen
West und Ost

Ende der Bipolarität

  • 2.
  • 3.
    Versuche zur Annäherung „Gleichgewichtdes Schreckens“ fördert - militärischen Rüstungswettlauf aber auch - Bereitschaft zu Rüstungskontrollverhandlungen 1963: Atomtestsstoppabkommen 1968: Atomwaffensperrvertrag 1969: Richard Nixon wird Präsident der USA
  • 4.
    SALT I- undSALT II-Vertrag • 1972: SALT I-Vertrag - Begrenzung der nuklearen Abwehr- u. Angriffssysteme u. Kontrolle des Rüstungswettlaufs • 1979: SALT II-Vertrag - Leicht abgesenkte Obergrenze für die Trägersysteme
  • 5.
    KSZE 1972-1975: 33 Vertretereuropäischer Länder, sowie USA und Kanada tagen in Helsinki 01.08.1975: Schlussakte Auswirkungen des Vertrags: - Anerkennung der Grenzen stärkt Sowjetunion - Westmächte fordern mehr Freizügigkeit für Ostblock - Entstehung von Bürgerrechtsbewegungen
  • 6.
    Rückfall in denKalten Krieg Ende der 70er Jahre: UdSSR stärkt militärische Position v.a. in Europa Dezember 1979: NATO-Doppelbeschluss Weitere Entwicklungen 1979: Einmarsch sowjetischer Truppen in Afghanistan  Sorge des Westens  Sanktionen der US-Regierung gegen Sowjetunion  „Abschreckung“ durch Rüstungsprogramm von neuem US-Präsident (Ronald Reagan)
  • 7.
    Rückfall in denKalten Krieg Ende der 70er Jahre: UdSSR stärkt militärische Position v.a. in Europa Dezember 1979: NATO-Doppelbeschluss Weitere Entwicklungen 1979: Einmarsch sowjetischer Truppen in Afghanistan  Sorge des Westens  Sanktionen der US-Regierung gegen Sowjetunion  „Abschreckung“ durch Rüstungsprogramm von neuem US-Präsident (Ronald Reagan)
  • 8.
    Das Ende der„Bipolarität“ • Wende in der Sowjetunion durch ökonomische Krise  Reformen durch neuen Generalsekretär (Gorbatschow, März 1985) der KPdSU • Politik „Glasnost & Perestroika“ erste Wahlen Sozialismus soll menschlicher und leistungsfähiger werden. Gorbatschow wird der erste gewählte Präsident der UdSSR.
  • 9.
    Gorbatschows Reformen • Vorschläge zur„gemeinsamen Sicherheit“ • Wunsch nach enger wirtschaftl. Zusammenarbeit mit westl. Industrieländern • Keine Unterstützung mehr für sozialistische Staaten in der Karibik, in Afrika u. Asien (1986) • Abzug der Streitkräfte aus Afghanistan (1988/89) • (Einseitige) Truppenverringerungen (1989) • Anerkennung der nationalen Unabhängigkeit bisheriger Ostblockstaaten (1987/88) • Gorbatschow und Reagan unterzeichneten 1987 INF-Vertrag in Washington
  • 10.
    INF-Vertrag (1987) intermediate rangenuclear forces  Abkommen der Supermächte über weltweite Beseitigung aller landgestützten Mittelstreckenraketen (Reichweite: 500- 5500km)  damit Beendigung des Wettrüstens zwischen West und Ost