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1. Was ist eine Panelforschung?
     a)   Definition
     b)   Zweck von Panels
     c)   Arten von Panels
     d)   Elemente eines Panels
2.   Die Erhebung
3.   Auswertung
4.   Probleme
5.   Literaturverzeichnis




                        Referat // Jens Eyrich // Sozial- und Marktforschung // Prof. Dr. Burkard Michel // 26.10.2011
a) Definition:
 Längschnitt-Untersuchungen

 „[…] als einen bestimmten, gleichbleibenden, repräsentativen Kreis von
  Auskunftspersonen, der über einen längeren Zeitraum hinweg
  fortlaufend oder in gewissen Abständen über im Prinzip den gleichen
  Gegenstand befragt wird.“ (Hüttner 1999)




                      Referat // Jens Eyrich // Sozial- und Marktforschung // Prof. Dr. Burkard Michel // 26.10.2011
a) Definition:
 Folgende Punkte müssen erfüllt werden:
    der stets gleiche Sachverhalt,
    zu den stets gleichen wiederkehrenden Zeitpunkten,
    bei der stets gleichen Stichprobe,
    und auf die stets gleiche Art und Weise. (Günther 2006)



 Anmerkung: Nach dieser Definition sind die Befragungs-, Online- oder
  Produktpanels keine Panels. Diese stellen eine besondere Form der
  Befragungspanels dar.




                       Referat // Jens Eyrich // Sozial- und Marktforschung // Prof. Dr. Burkard Michel // 26.10.2011
b) Zweck von Panels
 Die eigenen Kennzahlen des Unternehmens reichen nicht für eine
  geeignete Marktbeobachtung aus.
 Um aussagefähige Informationen zu erhalten, muss man den Markt in
  seinem gesamten Umfang betrachten.
 Damit erkennt man Veränderungen des Marktes im Zeitablauf und
 Meinungs- und Verhaltenszusammenhänge
 Dies dient als Grundlage für Prognosen




                     Referat // Jens Eyrich // Sozial- und Marktforschung // Prof. Dr. Burkard Michel // 26.10.2011
c) Arten von Panels:
 Das Handelspanel:
    Das klassische Instrument der Panelforschung
    Die Verkäufe im Sortiment geführten Produkte werden erfasst und
    Die Produkte / Marken des Geschäfts und
    Zu welchen Preisen


 Wird weiter in Food und Non Food Panel unterteilt
 Zudem gibt es weitere Sonderformen Cash & Carry Panel, Gastronomie-
  Panel und Impulspanels




                     Referat // Jens Eyrich // Sozial- und Marktforschung // Prof. Dr. Burkard Michel // 26.10.2011
c) Arten von Panels:
 Das Verbraucherpanel:
    Messung der Einkäufe der Verbraucher
    Betrachtungsgegenstand sind Entverbraucherpanels


 Weitere Gliederung in Haushalts- und Einzelpersonenpanels




                     Referat // Jens Eyrich // Sozial- und Marktforschung // Prof. Dr. Burkard Michel // 26.10.2011
c) Arten von Panels:
 Das Fernsehzuschauerpanel:
    Grundlage für die Analyse und Planung des Fernsehprogramms
    Erfasst welche Haushalte und welche Personen zu welchen Zeiten wie
     lange welche Sender und Sendungen nutzen (Günther 1998)




                     Referat // Jens Eyrich // Sozial- und Marktforschung // Prof. Dr. Burkard Michel // 26.10.2011
c) Arten von Panels:
 Integrierte Panels:
    Speziel das Nielsen Single Source
    Hier wird der Einfluß der Werbung auf das Kaufverhalten gemessen
    es wird festgehalten welche Person welchen Werbeblock gesehen hat
    Anhand dieser Daten wird das Kaufverhalten verglichen




                     Referat // Jens Eyrich // Sozial- und Marktforschung // Prof. Dr. Burkard Michel // 26.10.2011
c) Arten von Panels:
 Spezialpanel:
    Meist als Fachhandelspanels bezeichnet
    Für unterschiedliche gesonderte Branchen erstellt
    Bezieht sich eher auf Lagerbestände und die daraus resultierenden
     Ein- und Verkäufe

 Gesonderte Branchen sind z.B.:
    Apotheken
    Schreibwaren
    Drogerien etc.




                      Referat // Jens Eyrich // Sozial- und Marktforschung // Prof. Dr. Burkard Michel // 26.10.2011
d) Elemente eines Panels:
   Die Grundgesamtheit (Menge eines Panels)
   Die Stichprobe (repräsentative Teilmenge der Grundgesamtheit)
   Die Erhebung (Befragungen, elektronische Verfahren, Beobachtungen)
   Die Hochrechnung (durch einen Faktor wird die Stichprobe auf die
    Grundgesamtheit verrechnet)




                       Referat // Jens Eyrich // Sozial- und Marktforschung // Prof. Dr. Burkard Michel // 26.10.2011
   Handelspanel:
     Klassische Methode ist die Inventurmethode
     Neuere Methoden sind: Scannerkasse / Datenträgeraustausch /
       Kombination aus beiden Methoden

   Verbraucherpanel:
     Klassische Methode ist der Haushaltskalender
     Neuere Methoden sind: POS-Scanning / Inhome-Scanning /
       Electronic Diary




                     Referat // Jens Eyrich // Sozial- und Marktforschung // Prof. Dr. Burkard Michel // 26.10.2011
 Bevor es zur Auswertung kommt, müssen die Daten überprüft und für
  die Datenbanken vorbereiten werden = Produktion
 Die größten Marktforschungsinstitute GfK und A.C. Nielsen verwenden
  jeweils eigene PC-geschützte Auswertungsprogramme
 Beide Programmtypen vereinen:
   das immer wiederkehrende Reporting (Erstellen immer gleicher
      Ausdrucke) innerhalb der Unternehmen zu automatisieren,
   dieses Reporting qualitativ zu verbessern,
   zeitliche Vorteile herauszuarbeiten und
   ad hoc Anfragen auch tatsächlich sofort erledigen zu können




                     Referat // Jens Eyrich // Sozial- und Marktforschung // Prof. Dr. Burkard Michel // 26.10.2011
   Coverage

   Die Auswahl von Panelteilnehmern

   Panelsterblichkeit

   Panel-Effekt




                         Referat // Jens Eyrich // Sozial- und Marktforschung // Prof. Dr. Burkard Michel // 26.10.2011
Erichson, Bernd; Hammann, Peter (1990):
    Marktforschung. 2. Aufl. Stuttgart; Ney York: Gustav Fischer
Hüttner, Manfred (1999):
    Grundzüge der Marktforschung. 6. Aufl. München; Wien: Oldenbourg
Kuß, Alfred (2004):
    Marktforschung. Grundlagen der Datenerhebung und Datenanalyse.
    Wiesbaden: Gabler; GWV
Günther, Martin; Vossebein, Ulrich, Wildner, Raimund (1998):
    Panels in der Marktforschung. Praxisorientierte Einführung mit Aufgaben
    und Musterlösungen. Wiesbaden: Gabler
Günther, Martin; Vossebein, Ulrich, Wildner, Raimund (2006):
    Marktforschung mit Panels. Arten – Erhebung – Analyse – Anwendung. 2.
    Aufl. Wiesbaden: Gabler; GWV


                       Referat // Jens Eyrich // Sozial- und Marktforschung // Prof. Dr. Burkard Michel // 26.10.2011
Panelforschung

Panelforschung

  • 1.
  • 2.
    1. Was isteine Panelforschung? a) Definition b) Zweck von Panels c) Arten von Panels d) Elemente eines Panels 2. Die Erhebung 3. Auswertung 4. Probleme 5. Literaturverzeichnis Referat // Jens Eyrich // Sozial- und Marktforschung // Prof. Dr. Burkard Michel // 26.10.2011
  • 3.
    a) Definition:  Längschnitt-Untersuchungen „[…] als einen bestimmten, gleichbleibenden, repräsentativen Kreis von Auskunftspersonen, der über einen längeren Zeitraum hinweg fortlaufend oder in gewissen Abständen über im Prinzip den gleichen Gegenstand befragt wird.“ (Hüttner 1999) Referat // Jens Eyrich // Sozial- und Marktforschung // Prof. Dr. Burkard Michel // 26.10.2011
  • 4.
    a) Definition:  FolgendePunkte müssen erfüllt werden:  der stets gleiche Sachverhalt,  zu den stets gleichen wiederkehrenden Zeitpunkten,  bei der stets gleichen Stichprobe,  und auf die stets gleiche Art und Weise. (Günther 2006)  Anmerkung: Nach dieser Definition sind die Befragungs-, Online- oder Produktpanels keine Panels. Diese stellen eine besondere Form der Befragungspanels dar. Referat // Jens Eyrich // Sozial- und Marktforschung // Prof. Dr. Burkard Michel // 26.10.2011
  • 5.
    b) Zweck vonPanels  Die eigenen Kennzahlen des Unternehmens reichen nicht für eine geeignete Marktbeobachtung aus.  Um aussagefähige Informationen zu erhalten, muss man den Markt in seinem gesamten Umfang betrachten.  Damit erkennt man Veränderungen des Marktes im Zeitablauf und  Meinungs- und Verhaltenszusammenhänge  Dies dient als Grundlage für Prognosen Referat // Jens Eyrich // Sozial- und Marktforschung // Prof. Dr. Burkard Michel // 26.10.2011
  • 6.
    c) Arten vonPanels:  Das Handelspanel:  Das klassische Instrument der Panelforschung  Die Verkäufe im Sortiment geführten Produkte werden erfasst und  Die Produkte / Marken des Geschäfts und  Zu welchen Preisen  Wird weiter in Food und Non Food Panel unterteilt  Zudem gibt es weitere Sonderformen Cash & Carry Panel, Gastronomie- Panel und Impulspanels Referat // Jens Eyrich // Sozial- und Marktforschung // Prof. Dr. Burkard Michel // 26.10.2011
  • 7.
    c) Arten vonPanels:  Das Verbraucherpanel:  Messung der Einkäufe der Verbraucher  Betrachtungsgegenstand sind Entverbraucherpanels  Weitere Gliederung in Haushalts- und Einzelpersonenpanels Referat // Jens Eyrich // Sozial- und Marktforschung // Prof. Dr. Burkard Michel // 26.10.2011
  • 8.
    c) Arten vonPanels:  Das Fernsehzuschauerpanel:  Grundlage für die Analyse und Planung des Fernsehprogramms  Erfasst welche Haushalte und welche Personen zu welchen Zeiten wie lange welche Sender und Sendungen nutzen (Günther 1998) Referat // Jens Eyrich // Sozial- und Marktforschung // Prof. Dr. Burkard Michel // 26.10.2011
  • 9.
    c) Arten vonPanels:  Integrierte Panels:  Speziel das Nielsen Single Source  Hier wird der Einfluß der Werbung auf das Kaufverhalten gemessen  es wird festgehalten welche Person welchen Werbeblock gesehen hat  Anhand dieser Daten wird das Kaufverhalten verglichen Referat // Jens Eyrich // Sozial- und Marktforschung // Prof. Dr. Burkard Michel // 26.10.2011
  • 10.
    c) Arten vonPanels:  Spezialpanel:  Meist als Fachhandelspanels bezeichnet  Für unterschiedliche gesonderte Branchen erstellt  Bezieht sich eher auf Lagerbestände und die daraus resultierenden Ein- und Verkäufe  Gesonderte Branchen sind z.B.:  Apotheken  Schreibwaren  Drogerien etc. Referat // Jens Eyrich // Sozial- und Marktforschung // Prof. Dr. Burkard Michel // 26.10.2011
  • 11.
    d) Elemente einesPanels:  Die Grundgesamtheit (Menge eines Panels)  Die Stichprobe (repräsentative Teilmenge der Grundgesamtheit)  Die Erhebung (Befragungen, elektronische Verfahren, Beobachtungen)  Die Hochrechnung (durch einen Faktor wird die Stichprobe auf die Grundgesamtheit verrechnet) Referat // Jens Eyrich // Sozial- und Marktforschung // Prof. Dr. Burkard Michel // 26.10.2011
  • 12.
    Handelspanel:  Klassische Methode ist die Inventurmethode  Neuere Methoden sind: Scannerkasse / Datenträgeraustausch / Kombination aus beiden Methoden  Verbraucherpanel:  Klassische Methode ist der Haushaltskalender  Neuere Methoden sind: POS-Scanning / Inhome-Scanning / Electronic Diary Referat // Jens Eyrich // Sozial- und Marktforschung // Prof. Dr. Burkard Michel // 26.10.2011
  • 13.
     Bevor eszur Auswertung kommt, müssen die Daten überprüft und für die Datenbanken vorbereiten werden = Produktion  Die größten Marktforschungsinstitute GfK und A.C. Nielsen verwenden jeweils eigene PC-geschützte Auswertungsprogramme  Beide Programmtypen vereinen:  das immer wiederkehrende Reporting (Erstellen immer gleicher Ausdrucke) innerhalb der Unternehmen zu automatisieren,  dieses Reporting qualitativ zu verbessern,  zeitliche Vorteile herauszuarbeiten und  ad hoc Anfragen auch tatsächlich sofort erledigen zu können Referat // Jens Eyrich // Sozial- und Marktforschung // Prof. Dr. Burkard Michel // 26.10.2011
  • 14.
    Coverage  Die Auswahl von Panelteilnehmern  Panelsterblichkeit  Panel-Effekt Referat // Jens Eyrich // Sozial- und Marktforschung // Prof. Dr. Burkard Michel // 26.10.2011
  • 15.
    Erichson, Bernd; Hammann,Peter (1990): Marktforschung. 2. Aufl. Stuttgart; Ney York: Gustav Fischer Hüttner, Manfred (1999): Grundzüge der Marktforschung. 6. Aufl. München; Wien: Oldenbourg Kuß, Alfred (2004): Marktforschung. Grundlagen der Datenerhebung und Datenanalyse. Wiesbaden: Gabler; GWV Günther, Martin; Vossebein, Ulrich, Wildner, Raimund (1998): Panels in der Marktforschung. Praxisorientierte Einführung mit Aufgaben und Musterlösungen. Wiesbaden: Gabler Günther, Martin; Vossebein, Ulrich, Wildner, Raimund (2006): Marktforschung mit Panels. Arten – Erhebung – Analyse – Anwendung. 2. Aufl. Wiesbaden: Gabler; GWV Referat // Jens Eyrich // Sozial- und Marktforschung // Prof. Dr. Burkard Michel // 26.10.2011