Migrationszeiten
GESTERN
Zwischen der 2. Hälfte des 19. und der Mitte des 20.
Jahrhunderts,
Sind Millionen von Menschen aus europäischen
Ländern nach Amerika – besonders nach den USA
 und Kanada – sowie nach Ozeanien losgezogen.
Diese Menschen
stammten vor-
wiegend aus Spa-
nien, Deutschland,
Irland, Gross-
britannien, Polen
und Italien, aber
auch aus der
Schweiz.
Einige
wanderten auf
der Suche nach
Abenteuer aus,
aber die grosse
Mehrheit war
getrieben vom
Elend, das
immer wieder
über Europa
hereinbrach.
Amerika war während Jahrzehnten das bevorzugte
Aufnahmeland der europäischen Auswanderung.
Länder wie Kuba, Argentinien, Mexiko, Venezuela,
Brasilien oder die USA nahmen bis zu den 60er
Jahren eine grosse Zahl Europäer auf.
In den 50er und 60er
Jahren wanderten viele
Europäer aus dem
Süden (Italien,
Spanien,…) in die
reicheren Länder des
Nordens aus: in die
Schweiz, nach
Deutschland,
Frankreich, Holland,
Belgien oder
Grossbritannien.
Wenn wir noch
weiter
zurückblicken,
stellten die
Migrationen seit
   Anbeginn der
     Zeiten eine
  Notwendigkeit
 der Menschheit
             dar,
auf der Suche nach Nahrung oder auf
der Flucht vor natürlichen oder
menschlichen Feinden…
So entstanden Städte, Länder und
Kulturen.
Und indem die Menschen so den
  Planeten durchstreiften…
… mischten sie sich und
erzeugten so in den Momenten
 des grössten Austausches und
Zusammenfliessens regelrechte
        Sprünge in der
    Menschheitsgeschichte.
Mit der Geschichte im
 Herzen sind wir alle
  Immigranten und
   Immigrantinnen
HEUTE
Das neoliberale Modell zwingt die ganze Welt
eine Produktionsform und eine Lebensweise auf.
Diese aufgezwungene Globalisierung erzeugt in
weiten Regionen des Planeten Situationen
unvorstellbaren Leids, Krieg und Gewalt im
allgemeinen.
Die menschliche Antwort gegenüber dieser
“Aggression” ist eine riesige Migrationswelle in
diejenigen Länder, welches dieses Modell
exportieren…
Das erzeugt in Europa eine
wachsende und
unumkehrbare
Veränderung der
menschlichen Landschaft.
Die Mythen, die
Kunst und die
Träume vieler
Kulturen leben
bereits auf
europäischem
Boden
zusammen.
Doch dieses Wirtschafts-
modell zerstört auch das
Leben im Inneren Europas
und erzeugt für viele
Menschen eine Verschlech-
terung der Lebens-
bedingungen in den
Bereichen Gesundheit,
Bildung, Wohnen, Arbeit,…




                            Und es hält die Jungen in
                            Passivität und Gleich-
                            gültigkeit gefangen.
Neue Formen von
Sklaverei, Aus-
beutung und
Diskriminierung
machen sich in der
Gesellschaft breit,
während für
Millionen Sinnleere
und eine
verschlossene
Zukunft wachsen.
Wirtschaftlich
     bereichert sich
   Europa dank der
Arbeit von Millionen
von Immigranten/-
        innen, aber
dennoch zwingt die
  wachsende Armut
          in anderen
       Regionen der
              Welt….
… immer mehr
Menschen dazu,
denselben Weg zu
gehen.
Gegenüber diesem zunehmenden
 Migrationsdruck geben Europa
     und die Schweiz eine
    inkohärente Antwort.
Anstelle das
Modell zu
hinterfragen,
das an der
Wurzel
dieser
Immigration
liegt…
Schliessen sie ihre
Grenzen indem sie
die Migrations-
ströme mittels
Mauern am Meer und
neuen Ausländer-
gesetzen zu
kontrollieren
versuchen.
Diese falsche Richtung hat schwerwiegende
Konsequenzen: die europäischen Gesellschaften
     legalisieren die Diskriminierung.
Rechtsungleichheit, aber auch Ungleichheit in den
         Möglichkeiten, sind die Folge.
Viele haben keinen
  würdigen Zugang
  mehr zu Bildung,
Gesundheit, Wohnen
     und Arbeit.




                      Viele Formen der Ge-
                      walt sind ein Spiegel
                       dieses ungerechten
                        und gewalttätigen
                             Systems.
Verchiedene aktuelle Konflikte in der Welt haben auch
  ihr Echo in Europa und vergrössern den Abgrund
       zwischen menschlichen Gemeinschaften.
Die heuchlerische Position vieler
     Massenmedien (die im Dienste
wirtschaftlicher Interessen stehen und ihr
   gesellschaftliches und menschliches
 Scheitern verschleiern) trägt nicht zum
 Dialog bei sondern zur Distanz und zu
                Misstrauen.




 So werden Immigranten/Innen mit
Kriminalität, Mafia und Terrorismus in
        Verbindung gebracht.
Anstelle eine
wirkliche
Zusammenarbeit
zur Eliminierung
der Armut zu
fördern, werden
ausgeklügelte
Geschäfte
gemacht, welche
die
                   Die Bank
“Hilfsempfänger”
in noch grössere
Abhängigkeit
bringen.
Der Neoliberalismus als
Lebensform ist gescheitert, da
 er Gewalt und Leid erzeugt.


    Es ist ungerecht und
heuchlerisch, die Schuld dieses
   Konflikts seinen Opfern
        zuzuschieben.
Wir verurteilen jede Form von Gewalt und
Diskriminierung, die gegen Personen oder
menschliche Gruppen aufgrund ihrer
Kultur oder Herkunft ausgeübt werden.
MORGEN
Das Modell, welches das Geld über
Alles stellt, kann nicht verbessert
werden. Wir müssen es verändern.
Der Kampf für
die Rechte der
Immigranten/-
Innen…




        …kann nicht vom Kampf zur
           Humanisierung der Erde
                 getrennt werden.
Wir zielen auf eine
zukünftige universelle
menschliche Nation ab,
welche die kulturellen
Unterschiede
miteinschliesst und
ihnen einen neuen Sinn
verleiht.
FRIEDE,
 KRAFT
  UND
FREUDE !

Migrationszeiten

  • 1.
  • 2.
    GESTERN Zwischen der 2.Hälfte des 19. und der Mitte des 20. Jahrhunderts,
  • 3.
    Sind Millionen vonMenschen aus europäischen Ländern nach Amerika – besonders nach den USA und Kanada – sowie nach Ozeanien losgezogen.
  • 4.
    Diese Menschen stammten vor- wiegendaus Spa- nien, Deutschland, Irland, Gross- britannien, Polen und Italien, aber auch aus der Schweiz.
  • 5.
    Einige wanderten auf der Suchenach Abenteuer aus, aber die grosse Mehrheit war getrieben vom Elend, das immer wieder über Europa hereinbrach.
  • 6.
    Amerika war währendJahrzehnten das bevorzugte Aufnahmeland der europäischen Auswanderung.
  • 7.
    Länder wie Kuba,Argentinien, Mexiko, Venezuela, Brasilien oder die USA nahmen bis zu den 60er Jahren eine grosse Zahl Europäer auf.
  • 8.
    In den 50erund 60er Jahren wanderten viele Europäer aus dem Süden (Italien, Spanien,…) in die reicheren Länder des Nordens aus: in die Schweiz, nach Deutschland, Frankreich, Holland, Belgien oder Grossbritannien.
  • 9.
  • 10.
    stellten die Migrationen seit Anbeginn der Zeiten eine Notwendigkeit der Menschheit dar,
  • 11.
    auf der Suchenach Nahrung oder auf der Flucht vor natürlichen oder menschlichen Feinden…
  • 12.
    So entstanden Städte,Länder und Kulturen.
  • 13.
    Und indem dieMenschen so den Planeten durchstreiften…
  • 14.
    … mischten siesich und erzeugten so in den Momenten des grössten Austausches und Zusammenfliessens regelrechte Sprünge in der Menschheitsgeschichte.
  • 15.
    Mit der Geschichteim Herzen sind wir alle Immigranten und Immigrantinnen
  • 16.
  • 17.
    Das neoliberale Modellzwingt die ganze Welt eine Produktionsform und eine Lebensweise auf.
  • 18.
    Diese aufgezwungene Globalisierungerzeugt in weiten Regionen des Planeten Situationen unvorstellbaren Leids, Krieg und Gewalt im allgemeinen.
  • 19.
    Die menschliche Antwortgegenüber dieser “Aggression” ist eine riesige Migrationswelle in diejenigen Länder, welches dieses Modell exportieren…
  • 21.
    Das erzeugt inEuropa eine wachsende und unumkehrbare Veränderung der menschlichen Landschaft.
  • 22.
    Die Mythen, die Kunstund die Träume vieler Kulturen leben bereits auf europäischem Boden zusammen.
  • 23.
    Doch dieses Wirtschafts- modellzerstört auch das Leben im Inneren Europas und erzeugt für viele Menschen eine Verschlech- terung der Lebens- bedingungen in den Bereichen Gesundheit, Bildung, Wohnen, Arbeit,… Und es hält die Jungen in Passivität und Gleich- gültigkeit gefangen.
  • 25.
    Neue Formen von Sklaverei,Aus- beutung und Diskriminierung machen sich in der Gesellschaft breit, während für Millionen Sinnleere und eine verschlossene Zukunft wachsen.
  • 26.
    Wirtschaftlich bereichert sich Europa dank der Arbeit von Millionen von Immigranten/- innen, aber dennoch zwingt die wachsende Armut in anderen Regionen der Welt….
  • 27.
    … immer mehr Menschendazu, denselben Weg zu gehen.
  • 28.
    Gegenüber diesem zunehmenden Migrationsdruck geben Europa und die Schweiz eine inkohärente Antwort.
  • 29.
    Anstelle das Modell zu hinterfragen, dasan der Wurzel dieser Immigration liegt…
  • 30.
    Schliessen sie ihre Grenzenindem sie die Migrations- ströme mittels Mauern am Meer und neuen Ausländer- gesetzen zu kontrollieren versuchen.
  • 31.
    Diese falsche Richtunghat schwerwiegende Konsequenzen: die europäischen Gesellschaften legalisieren die Diskriminierung. Rechtsungleichheit, aber auch Ungleichheit in den Möglichkeiten, sind die Folge.
  • 33.
    Viele haben keinen würdigen Zugang mehr zu Bildung, Gesundheit, Wohnen und Arbeit. Viele Formen der Ge- walt sind ein Spiegel dieses ungerechten und gewalttätigen Systems.
  • 34.
    Verchiedene aktuelle Konfliktein der Welt haben auch ihr Echo in Europa und vergrössern den Abgrund zwischen menschlichen Gemeinschaften.
  • 35.
    Die heuchlerische Positionvieler Massenmedien (die im Dienste wirtschaftlicher Interessen stehen und ihr gesellschaftliches und menschliches Scheitern verschleiern) trägt nicht zum Dialog bei sondern zur Distanz und zu Misstrauen. So werden Immigranten/Innen mit Kriminalität, Mafia und Terrorismus in Verbindung gebracht.
  • 36.
    Anstelle eine wirkliche Zusammenarbeit zur Eliminierung derArmut zu fördern, werden ausgeklügelte Geschäfte gemacht, welche die Die Bank “Hilfsempfänger” in noch grössere Abhängigkeit bringen.
  • 38.
    Der Neoliberalismus als Lebensformist gescheitert, da er Gewalt und Leid erzeugt. Es ist ungerecht und heuchlerisch, die Schuld dieses Konflikts seinen Opfern zuzuschieben.
  • 41.
    Wir verurteilen jedeForm von Gewalt und Diskriminierung, die gegen Personen oder menschliche Gruppen aufgrund ihrer Kultur oder Herkunft ausgeübt werden.
  • 43.
    MORGEN Das Modell, welchesdas Geld über Alles stellt, kann nicht verbessert werden. Wir müssen es verändern.
  • 44.
    Der Kampf für dieRechte der Immigranten/- Innen… …kann nicht vom Kampf zur Humanisierung der Erde getrennt werden.
  • 45.
    Wir zielen aufeine zukünftige universelle menschliche Nation ab, welche die kulturellen Unterschiede miteinschliesst und ihnen einen neuen Sinn verleiht.
  • 56.
    FRIEDE, KRAFT UND FREUDE !