Richtig einladen (1): Basics – Versandart eMail


Events sind etwas Tolles. Oft gelingt es schon mit der Einladung, beim Empfänger eine
gewaltige Portion an Vorfreude auszulösen. Neben der Angabe von Basisdaten braucht eine
richtig gute Einladung noch ein paar weitere Zutaten, um viele Gäste anzulocken …


Kreativer Überschwang
Einladungen müssen nicht zwangsweise mit der Brieftaube eingeflogen werden oder beim
Öffnen ein „Feuerwerk“ für Augen, Nase und Ohren bieten, um beim Empfänger für einen
guten Eindruck zu sorgen. Angesichts allzu überschäumender Kreativität (seitens des
Grafikers, der Werbeagentur, des Gastgebers …) fallen bei Einladungen leider manchmal
die wirklich wesentlichen Dinge durch den Rost.


Basisdaten
Versetze ich mich in die Lage des Eingeladenen – also des potenziellen Gastes –, sind es
vier Dinge, die ich auf den ersten Blick in der Einladung erfassen können will:
•   Wer lädt mich ein?
•   Wann findet der Event statt? An welchem Wochentag, Datum, zu welcher Uhrzeit?
•   Wo geht die Sause über die Bühne?
•   Warum wird eingeladen? Was ist der Anlass?


Die Versandart: eMail
Natürlich gibt es unzählige Möglichkeiten, eine Einladung an die Empfänger zu bringen. Ich
beschränke mich an dieser Stelle auf zwei davon und bringe die dabei wesentlichsten
Punkte zur Sprache.
Einladungen per eMail zu verschicken, spart einerseits Porto und lässt andererseits vielerlei
kreative Spielchen zu: Auf elektronischem Wege können Sie Ihre Einladungen mit allen nur
erdenklichen Animationen bestücken, Attachments wie beispielsweise Bilder, Flyer als PDF-
Dokument oder Anfahrtsskizzen beifügen, auf andere Seiten wie Google Maps, jene der
öffentlichen Verkehrsbetriebe oder die Website der Location verlinken oder gleich eines der
im Internet kostenlos verfügbaren Event-Organisations-Tools nutzen. Damit demonstrieren
Sie Modernität, geben Ihren potenziellen Gästen die Chance zu Interaktivität und wie wir aus




                          C o m m u n i C a r e – Susanne Lohs PR-Beratung e.U.
                                  Albert-Loacker-Straße 8 | A-6960 Wolfurt
Tel.: +43 (0)699 11 86 81 28 www.communi-care.at s.lohs@communi-care.at http://blog.communi-care.at
eigener Erfahrung wissen, ist auf eine Einladung per eMail schneller und einfacher zu- oder
abgesagt als auf eine, die in Papierform in den Briefkasten flattert.
Dennoch sollten Sie einige Dinge bedenken, wenn Sie sich für diese Versandart
entscheiden:
•   Nicht jeder Ihrer Empfänger ist technisch so gut ausgerüstet und versiert wie Sie – und
    wenn dann statt eines tollen Layouts nur kryptische Zeichen im elektronischen
    Posteingang ankommen oder sich angehängte Dateien mangels entsprechenden
    Programmes nicht öffnen oder abspielen lassen, ist der ganze Zauber nicht nur
    verflogen, sondern kommt gar nicht erst auf.
•   Der Absender der eMail muss klar ersichtlich und eindeutig zuordenbar sein – lassen
    Sie die Einladungen deshalb nicht vom Account Ihres Praktikanten, den niemand kennt,
    oder von Ihrer Werbeagentur verschicken, sondern geben Sie sich zu erkennen à la
    ihrname@ihrefirma.com . Auch eigens für den Event eingerichtete eMail-Accounts sind
    möglich: event@ihrefirma.com
•   Setzen Sie niemals mehrere Empfänger ins „An“-Feld der eMail – das spart zwar Zeit, ist
    aber eine Verletzung der Privatsphäre der Angeschriebenen. Das selbe gilt für das „cc“-
    und das „bcc“-Feld. Schreiben Sie nämlich viele Empfänger auf einmal an, kann es sein,
    dass Ihre eMail nicht nur im übertragenen Sinne „nicht ankommt“, sondern dies auch
    tatsächlich der Fall ist: Sind zu viele Empfänger auf einmal adressiert, kann das für
    Sicherheitsprogramme Anlass genug sein, Ihre eMail als Spam zu markieren und gleich
    auszusortieren – das würde bedeuten, Ihre eMail kommt im wahrsten Sinne des Wortes
    nicht an.
•   Wählen Sie eine griffige, keinesfalls zu lange Betreffzeile – ideal ist es, wenn Sie mit 25
    Zeichen auskommen, das entspricht dann in etwa DIESER ANZAHL AN ZEICHEN. Der
    Betreff muss dem Empfänger in aller Kürze klarmachen, worum es in der eMail geht.
•   Verschicken Sie niemals eine (Einladungs-)eMail ohne Betreff und/oder nur den
    Einladungsflyer als PDF im Anhang – das, eventuell noch in Kombination mit einem
    unbekannten Absender löst bei mir immer sofort nur einen einzigen Impuls aus:
    LÖSCHEN. Und zwar, ohne die eMail überhaupt geöffnet zu haben.
•   Wenn Sie Ihren Einladungsflyer nicht als Anhang beifügen, sondern Inhalt und Layout
    direkt in die eMail kopieren: Fehlen auf dem Flyer essenzielle Informationen oder ist
    keine klare Struktur zu erkennen oder gibt es keinerlei Handlungsaufforderung, dann ist
    auch das keine allzu gute Idee.




                          C o m m u n i C a r e – Susanne Lohs PR-Beratung e.U.
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•   Investieren Sie ein bisschen Zeit (und gegebenenfalls ein bisschen Geld, wenn Sie
    diesen Part outsourcen) und texten Sie ein paar Zeilen für Ihre eMail – dann können Sie
    als Begleitung auch gerne den Einladungsflyer als PDF beilegen. Also gesetzt den Fall,
    Sie wollen nicht ohnehin die komplette Einladung (mit allen relevanten Basisdaten) in
    reiner Textform direkt via eMail versenden.
•   Wichtig beim Versand von Einladungen via eMail sind, kurz zusammengefasst: generelle
    Aufmachung (technische Details …), Absender, Empfängerkreis, Betreff, Text und
    gegebenenfalls Beilagen.


Im nächsten Blogbeitrag geht’s um die gute alte Versandart „Briefpost“ und was Sie dabei
beachten sollten.


© CommuniCare – Susanne Lohs PR-Beratung e.U.




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Leitfaden "Richtig einladen": Basics - Versandart eMail

  • 1.
    Richtig einladen (1):Basics – Versandart eMail Events sind etwas Tolles. Oft gelingt es schon mit der Einladung, beim Empfänger eine gewaltige Portion an Vorfreude auszulösen. Neben der Angabe von Basisdaten braucht eine richtig gute Einladung noch ein paar weitere Zutaten, um viele Gäste anzulocken … Kreativer Überschwang Einladungen müssen nicht zwangsweise mit der Brieftaube eingeflogen werden oder beim Öffnen ein „Feuerwerk“ für Augen, Nase und Ohren bieten, um beim Empfänger für einen guten Eindruck zu sorgen. Angesichts allzu überschäumender Kreativität (seitens des Grafikers, der Werbeagentur, des Gastgebers …) fallen bei Einladungen leider manchmal die wirklich wesentlichen Dinge durch den Rost. Basisdaten Versetze ich mich in die Lage des Eingeladenen – also des potenziellen Gastes –, sind es vier Dinge, die ich auf den ersten Blick in der Einladung erfassen können will: • Wer lädt mich ein? • Wann findet der Event statt? An welchem Wochentag, Datum, zu welcher Uhrzeit? • Wo geht die Sause über die Bühne? • Warum wird eingeladen? Was ist der Anlass? Die Versandart: eMail Natürlich gibt es unzählige Möglichkeiten, eine Einladung an die Empfänger zu bringen. Ich beschränke mich an dieser Stelle auf zwei davon und bringe die dabei wesentlichsten Punkte zur Sprache. Einladungen per eMail zu verschicken, spart einerseits Porto und lässt andererseits vielerlei kreative Spielchen zu: Auf elektronischem Wege können Sie Ihre Einladungen mit allen nur erdenklichen Animationen bestücken, Attachments wie beispielsweise Bilder, Flyer als PDF- Dokument oder Anfahrtsskizzen beifügen, auf andere Seiten wie Google Maps, jene der öffentlichen Verkehrsbetriebe oder die Website der Location verlinken oder gleich eines der im Internet kostenlos verfügbaren Event-Organisations-Tools nutzen. Damit demonstrieren Sie Modernität, geben Ihren potenziellen Gästen die Chance zu Interaktivität und wie wir aus C o m m u n i C a r e – Susanne Lohs PR-Beratung e.U. Albert-Loacker-Straße 8 | A-6960 Wolfurt Tel.: +43 (0)699 11 86 81 28 www.communi-care.at s.lohs@communi-care.at http://blog.communi-care.at
  • 2.
    eigener Erfahrung wissen,ist auf eine Einladung per eMail schneller und einfacher zu- oder abgesagt als auf eine, die in Papierform in den Briefkasten flattert. Dennoch sollten Sie einige Dinge bedenken, wenn Sie sich für diese Versandart entscheiden: • Nicht jeder Ihrer Empfänger ist technisch so gut ausgerüstet und versiert wie Sie – und wenn dann statt eines tollen Layouts nur kryptische Zeichen im elektronischen Posteingang ankommen oder sich angehängte Dateien mangels entsprechenden Programmes nicht öffnen oder abspielen lassen, ist der ganze Zauber nicht nur verflogen, sondern kommt gar nicht erst auf. • Der Absender der eMail muss klar ersichtlich und eindeutig zuordenbar sein – lassen Sie die Einladungen deshalb nicht vom Account Ihres Praktikanten, den niemand kennt, oder von Ihrer Werbeagentur verschicken, sondern geben Sie sich zu erkennen à la ihrname@ihrefirma.com . Auch eigens für den Event eingerichtete eMail-Accounts sind möglich: event@ihrefirma.com • Setzen Sie niemals mehrere Empfänger ins „An“-Feld der eMail – das spart zwar Zeit, ist aber eine Verletzung der Privatsphäre der Angeschriebenen. Das selbe gilt für das „cc“- und das „bcc“-Feld. Schreiben Sie nämlich viele Empfänger auf einmal an, kann es sein, dass Ihre eMail nicht nur im übertragenen Sinne „nicht ankommt“, sondern dies auch tatsächlich der Fall ist: Sind zu viele Empfänger auf einmal adressiert, kann das für Sicherheitsprogramme Anlass genug sein, Ihre eMail als Spam zu markieren und gleich auszusortieren – das würde bedeuten, Ihre eMail kommt im wahrsten Sinne des Wortes nicht an. • Wählen Sie eine griffige, keinesfalls zu lange Betreffzeile – ideal ist es, wenn Sie mit 25 Zeichen auskommen, das entspricht dann in etwa DIESER ANZAHL AN ZEICHEN. Der Betreff muss dem Empfänger in aller Kürze klarmachen, worum es in der eMail geht. • Verschicken Sie niemals eine (Einladungs-)eMail ohne Betreff und/oder nur den Einladungsflyer als PDF im Anhang – das, eventuell noch in Kombination mit einem unbekannten Absender löst bei mir immer sofort nur einen einzigen Impuls aus: LÖSCHEN. Und zwar, ohne die eMail überhaupt geöffnet zu haben. • Wenn Sie Ihren Einladungsflyer nicht als Anhang beifügen, sondern Inhalt und Layout direkt in die eMail kopieren: Fehlen auf dem Flyer essenzielle Informationen oder ist keine klare Struktur zu erkennen oder gibt es keinerlei Handlungsaufforderung, dann ist auch das keine allzu gute Idee. C o m m u n i C a r e – Susanne Lohs PR-Beratung e.U. Albert-Loacker-Straße 8 | A-6960 Wolfurt Tel.: +43 (0)699 11 86 81 28 www.communi-care.at s.lohs@communi-care.at http://blog.communi-care.at
  • 3.
    Investieren Sie ein bisschen Zeit (und gegebenenfalls ein bisschen Geld, wenn Sie diesen Part outsourcen) und texten Sie ein paar Zeilen für Ihre eMail – dann können Sie als Begleitung auch gerne den Einladungsflyer als PDF beilegen. Also gesetzt den Fall, Sie wollen nicht ohnehin die komplette Einladung (mit allen relevanten Basisdaten) in reiner Textform direkt via eMail versenden. • Wichtig beim Versand von Einladungen via eMail sind, kurz zusammengefasst: generelle Aufmachung (technische Details …), Absender, Empfängerkreis, Betreff, Text und gegebenenfalls Beilagen. Im nächsten Blogbeitrag geht’s um die gute alte Versandart „Briefpost“ und was Sie dabei beachten sollten. © CommuniCare – Susanne Lohs PR-Beratung e.U. C o m m u n i C a r e – Susanne Lohs PR-Beratung e.U. Albert-Loacker-Straße 8 | A-6960 Wolfurt Tel.: +43 (0)699 11 86 81 28 www.communi-care.at s.lohs@communi-care.at http://blog.communi-care.at