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12/03/08 KiWi - Knowledge in a WikiA European Research Project Salzburg, 17 Dezember 2008 DI. Rolf Sint Salzburg Research Forschungsgesellschaft sebastian.schaffert@salzburgresearch.at KIWI  © 2008, Rolf Sint, Salzburg Research
Projektinformationen Gefördert von der Europäischen Kommission EU Seventh Framework Programme (FP7) Small ormedium-scalefocusedresearchproject Projektzeitraum: 2008 - 2011 Koordinator Dr. Sebastian Schaffert (Salzburg Research) 	Project Partners: Salzburg Research AalborgUniversitet, DK    Brno University of Technology, CZ  Ludwig-Maximilians-Universität München, DE Semantic Web Company,  AT  Sun Microsystems, CZ  Logica, DK www.kiwi-project.eu 17.12.2008 KIWI © 2008, Rolf Sint, Salzburg Research
Gliederung 17.12.2008 Wiki Philosophie Semantisches Web Systemarchitektur KIWI – mehr als nur ein Wiki KIWI © 2008, Rolf Sint, Salzburg Research
Motivation KIWI  © 2008, Rolf Sint, Salzburg Research 17.12.2008
Wikipedia 17.12.2008 ,[object Object]
 500 neue Beiträge täglich- KIWI  © 2008, Rolf Sint, Salzburg Research
Warum sind WiKis erfolgreich Leicht bedienbares Werkzeug „Die Weisheit der Vielen“ als Erfolgsfaktor (z.B. Wikipedia) Wiki Inhalte können miteinander verlinkt werden Interessante Möglichkeiten der Navigation und „Entdecken von neuen Wissen“ Inhalte gehen nie verloren - Versionierung Alle Arten digitaler Medien können in einem Wiki vorhanden sein 17.12.2008 KIWI © 2008, Rolf Sint, Salzburg Research
Alle Mitarbeiter werden zu Wissensredakteuren Hohe Aktualität der Inhalte Kommunikationskanal für die interne Unternehmenskommunikation  „Teilen ist Macht“ statt „Wissen ist Macht“ 17.12.2008 Wikis in Unternehmen als Teil des Wissensmanagements  KIWI © 2008, Rolf Sint, Salzburg Research
Wikis ... ... sind einfach ... erfordern prinzipiell keine vordefinierten Prozesse ... unterstützen diverse Unternehmensprozesse ... sind Wissensspeicher 17.12.2008 KIWI © 2008, Rolf Sint, Salzburg Research
Wikis sind wie ein leerer Notizblock ... man kann darin kollaborativ   schreiben … kollaborativDingeverbinden malen ... 17.12.2008 KIWI © 2008, Rolf Sint, Salzburg Research
17.12.2008 Wikis in Unternehmen
Traditionelle Wikis - Einschränkungen Beispiel: 	Suche nach allen österreichischen Hauptstädten mit weiblichen Bürgermeister ? Redundanzen (Bsp. Blaubeere, Preiselbeere) Interoperabilität	 Bsp: Tagit (Integration von Wikiinformationen in GeoNames) Bieten keine spezielle Prozessunterstützung ... Wer würde seine Steuererklärung in einem Wiki machen ? 17.12.2008 KIWI  © 2008, Rolf Sint, Salzburg Research
Gliederung 17.12.2008 Wiki Philosophy Semantic Web Systemarchitektur KIWI – mehr als nur ein Wiki KIWI © 2008, Rolf Sint, Salzburg Research
Semantisches Web 17.12.2008 Erweiterung des World Wide Web (kein Ersatz!) um maschinenlesbare Daten, welche die Semantik der Inhalte formal festlegen. maschinenlesbare Daten – Software Agenten Semantik der Inhalte (⇒ Konzepte und Beziehungen) formale Festlegung (⇒ formale Sprache, Logik) KIWI © 2008, Rolf Sint, Salzburg Research
So sieht eine Webseite für eine Maschine aus 17.12.2008 Folie von James Hendler (Univ. Maryland) KIWI © 2008, Rolf Sint, Salzburg Research
XML zum Taggen des Inhalts 17.12.2008 Folie von James Hendler (Univ. Maryland) KIWI © 2008, Rolf Sint, Salzburg Research
				<Lebenslauf> 					<name>Rolf Sint</name> 					<ausbildung>University</ausbildung> 					<arbeit>Researcher</arbeit> 				</Lebenslauf> Die gewählten tags haben für Menschen eine Bedeutung. Für Maschinen sind sie jedoch bedeutungslos  ohne semantik 				<yxyxyxyxyx> 					<sdsd>Rolf Sint</sdsd> 					<wewe>University</wewe> 					<wdewe>Researcher</wdewe> 				</yxyxyxyxyx> 17.12.2008 XML zum Taggen des Inhalts KIWI  © 2008, Rolf Sint, Salzburg Research
17.12.2008 Das sieht dann für einen Computer etwa so aus : Folie von James Hendler (Univ. Maryland) KIWI © 2008, Rolf Sint, Salzburg Research
Das Semantische Web – Warum? In XML fehlt die Möglichkeit die Bedeutung von Annotationen auf eine Art zu kodieren, die maschinenartige Verarbeitung ermöglicht Wir brauchen also mehr als XML: formale Beschreibungen von Symbolen Beziehungen zwischen Symbolen Regeln für Ableitungen die getroffen werden können Regeln für Inkonsistenzen 17.12.2008 KIWI © 2008, Rolf Sint, Salzburg Research
RDF (Resource Description Framework) Formale Sprache zur Beschreibung von struktuierter Information  basiert auf Graphstruktur (Grundelement: Tripel) Ermöglicht Daten und deren „Bedeutung“ im Web auszutauschen RDF ermöglicht die Kombination und Weiterverarbeitung der enthaltenen Information Wurde konzipiert als Beschreibungssprache für Daten im WWW, also für dezentrale und verteilte Daten 17.12.2008 KIWI  © 2008, Rolf Sint, Salzburg Research
RDF Graph RDF Graph zur Beschreibung von Beziehung zwischen Ressourcen  Ein RDF Graph beschreibt einen gerichteten Graphen  Sowohl Knoten als auch Kanten sind mit URIs verbunden 17.12.2008 KIWI  © 2008, Rolf Sint, Salzburg Research
Vom Graph zum Tripel Die Kante wird beschrieben durch ihren Anfangspunkt, ihre Beschriftung, und ihren Endpunkt  Subjekt ‚Prädikat, Objekt (RDF Tripel) Jeder RDF Graph kann vollständig durch Angabe seiner Kanten beschrieben werden 17.12.2008 http://example.com/VerlegtBei http://example.org/SemanticWeb http://springer.com/Verlag KIWI  © 2008, Rolf Sint, Salzburg Research
Beschreibung von terminologischem Wissen mit RDF Schema Für einen Menschen ist es intuitiv verständlich, daß z.b. ein PHD Student eine Person ist -> aber nicht für ein Computersystem RDFS ermöglicht es, Schemawissen über die in einem Vokabular verwendeten Begriffe zu spezifizieren RDFS ist kein thematisches Vokabular, sondern erlaubt die Bildung neuer, domain spezifischer Vokabulare Die Möglichkeit Schemawissen zu spezifizieren macht RDFS zu einer Wissensrepräsentations und Ontologiesprache 17.12.2008 KIWI  © 2008, Rolf Sint, Salzburg Research
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Beschreibungslogik und Ontologien Die theoretisch Grundlage von Ontologien sind Beschreibungslogiken Solche Logiken nähern sich der Entscheidbarkeitsgrenze bleiben jedoch entscheidbar 17.12.2008 KIWI  © 2008, Rolf Sint, Salzburg Research
Semantische Grenzen von RDF Z.b. es ist in RDFs nicht möglich auszudrücken, daß etwas nicht gilt. Folgende Aussagen  ex: rolf rdf:type ex: Nichtraucher ex: rolf rdf:type ex:Raucher führen in RDF nicht zu einem Widerspruch Grund: Implementierungstechnisch -> Erleichtert die Entwicklung von RDF(S) unterstützender Software Daher gibt es ausdrucksstärkere Ontologiesprachen, wie z.B. OWL, Dolce, ... 17.12.2008 KIWI  © 2008, Rolf Sint, Salzburg Research
Gliederung 17.12.2008 Wiki Philosophy Semantisches Web Systemarchitektur KIWI – ein semantisches WiKi KIWI © 2008, Rolf Sint, Salzburg Research
Komponenten orientierte Architektur Verwendet JSF, und Richfaces für die view Basiert auf Kern JEE Funktionalitäten wie Transaktionen, JPA (OR – Mapping) , dependency injection, ... Daten werden sowohl im Triplestore als auch in der Datenbank persistiert  17.12.2008 KiWi basiert auf der Java EE und JBoss Seam KIWI  © 2008, Rolf Sint, Salzburg Research
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KiWi Architecture (Seam)
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Innovative Konzepte Kiwi, ein semantisches Wiki Kiwi als Plattform für unterschiedliche Anwendungen Reasoning, Personalisierung Information Extraction Mehr als nur ein Wiki 17.12.2008 KIWI  © 2008, Rolf Sint, Salzburg Research
Was bedeutet Semantik für ein WiKi ? Verknüpfungen (Links) können benannt werden Salzburg „ist in“ Österreich Österreich „ist in“ Europa Rolf „ist geboren in“ Salzburg Wikiseiten können mit Metadaten versehen werden Inhalte können abgefragt werden Gib mir alle Städte in Österreich mit Einwohnerzahl > 10000 .... Interoperabilität (Inhalte nach außen sichtbar ) 17.12.2008 KIWI © 2008, Rolf Sint, Salzburg Research
ContentItems  In KiWi ist alles ein Content Item Textartikel, Benutzer, Tag, Widgets,  ContentItems entsprechen einer Ressource Jedem Content Item kann ein Typ des Ontologieschemas zugewiesen werden Content Items können miteinander in Beziehung gesetzt werden  Kiwi als Tool zum kollaborativen Entwickeln von Ontologien 17.12.2008 KIWI  © 2008, Rolf Sint, Salzburg Research
Integrierte Suche: Folgende Anfrage kann in den Wikiartikel geschrieben werden und wird automatisch ausgewertet : 	- [[Category:City]] [[Has population>1,000,000]] 17.12.2008 KIWI  © 2008, Rolf Sint, Salzburg Research
Information extractionZiele Metadaten werden automatisch aus einer WiKi Seite extrahiert NamedEntityRecognition (NER) Z.B Erkennen von  Städtenamen Personennamen im Text  bzw. Auslesen von  Metainformationen aus Bildern Kontexterkennung Benutzer werden bei der Annotation unterstützt  Information Extraction KIWI © 2008, Rolf Sint, Salzburg Research
Tagging In KiWi wird Taggingals Kernkonzept für die Klassifikation von Inhalten verwendet Jeder Tag ist prinzipiell eine eigene Wiki Seite 17.12.2008 KIWI © 2008, Rolf Sint, Salzburg Research
Reasoning and QueryingBeispiel “if a content item I is tagged with C and C is a SKOS subconcept of D, then implicitly add tag D to I” rdf(I,’kiwi:hasTag’,C), rdf(C,’skos:broader’,D) ->rdf(I,’kiwi:hasTag’,D) Beispiel DerBenutzerfügt den Tag “Haus ” einemArtikelhinzu Im Kiwi Wissensmodell (Thesaurus) ist die Information, dasseinHauseinGebäudeistvorhanden Der Tag GebäudewirdautomatischdemArtikelhinzugefügt
SemanticForms ,[object Object]
 Bieten bessere Unterstützung für strukturierte Abläufe
 Applikationsspezifisch
Ermöglichen die Erweiterung des Ontologieschemas zur  Laufzeit KIWI © 2008, Rolf Sint, Salzburg Research

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  • 1. 12/03/08 KiWi - Knowledge in a WikiA European Research Project Salzburg, 17 Dezember 2008 DI. Rolf Sint Salzburg Research Forschungsgesellschaft sebastian.schaffert@salzburgresearch.at KIWI © 2008, Rolf Sint, Salzburg Research
  • 2. Projektinformationen Gefördert von der Europäischen Kommission EU Seventh Framework Programme (FP7) Small ormedium-scalefocusedresearchproject Projektzeitraum: 2008 - 2011 Koordinator Dr. Sebastian Schaffert (Salzburg Research) Project Partners: Salzburg Research AalborgUniversitet, DK Brno University of Technology, CZ Ludwig-Maximilians-Universität München, DE Semantic Web Company, AT Sun Microsystems, CZ Logica, DK www.kiwi-project.eu 17.12.2008 KIWI © 2008, Rolf Sint, Salzburg Research
  • 3. Gliederung 17.12.2008 Wiki Philosophie Semantisches Web Systemarchitektur KIWI – mehr als nur ein Wiki KIWI © 2008, Rolf Sint, Salzburg Research
  • 4. Motivation KIWI © 2008, Rolf Sint, Salzburg Research 17.12.2008
  • 5.
  • 6. 500 neue Beiträge täglich- KIWI © 2008, Rolf Sint, Salzburg Research
  • 7. Warum sind WiKis erfolgreich Leicht bedienbares Werkzeug „Die Weisheit der Vielen“ als Erfolgsfaktor (z.B. Wikipedia) Wiki Inhalte können miteinander verlinkt werden Interessante Möglichkeiten der Navigation und „Entdecken von neuen Wissen“ Inhalte gehen nie verloren - Versionierung Alle Arten digitaler Medien können in einem Wiki vorhanden sein 17.12.2008 KIWI © 2008, Rolf Sint, Salzburg Research
  • 8. Alle Mitarbeiter werden zu Wissensredakteuren Hohe Aktualität der Inhalte Kommunikationskanal für die interne Unternehmenskommunikation „Teilen ist Macht“ statt „Wissen ist Macht“ 17.12.2008 Wikis in Unternehmen als Teil des Wissensmanagements KIWI © 2008, Rolf Sint, Salzburg Research
  • 9. Wikis ... ... sind einfach ... erfordern prinzipiell keine vordefinierten Prozesse ... unterstützen diverse Unternehmensprozesse ... sind Wissensspeicher 17.12.2008 KIWI © 2008, Rolf Sint, Salzburg Research
  • 10. Wikis sind wie ein leerer Notizblock ... man kann darin kollaborativ schreiben … kollaborativDingeverbinden malen ... 17.12.2008 KIWI © 2008, Rolf Sint, Salzburg Research
  • 11. 17.12.2008 Wikis in Unternehmen
  • 12. Traditionelle Wikis - Einschränkungen Beispiel: Suche nach allen österreichischen Hauptstädten mit weiblichen Bürgermeister ? Redundanzen (Bsp. Blaubeere, Preiselbeere) Interoperabilität Bsp: Tagit (Integration von Wikiinformationen in GeoNames) Bieten keine spezielle Prozessunterstützung ... Wer würde seine Steuererklärung in einem Wiki machen ? 17.12.2008 KIWI © 2008, Rolf Sint, Salzburg Research
  • 13. Gliederung 17.12.2008 Wiki Philosophy Semantic Web Systemarchitektur KIWI – mehr als nur ein Wiki KIWI © 2008, Rolf Sint, Salzburg Research
  • 14. Semantisches Web 17.12.2008 Erweiterung des World Wide Web (kein Ersatz!) um maschinenlesbare Daten, welche die Semantik der Inhalte formal festlegen. maschinenlesbare Daten – Software Agenten Semantik der Inhalte (⇒ Konzepte und Beziehungen) formale Festlegung (⇒ formale Sprache, Logik) KIWI © 2008, Rolf Sint, Salzburg Research
  • 15. So sieht eine Webseite für eine Maschine aus 17.12.2008 Folie von James Hendler (Univ. Maryland) KIWI © 2008, Rolf Sint, Salzburg Research
  • 16. XML zum Taggen des Inhalts 17.12.2008 Folie von James Hendler (Univ. Maryland) KIWI © 2008, Rolf Sint, Salzburg Research
  • 17. <Lebenslauf> <name>Rolf Sint</name> <ausbildung>University</ausbildung> <arbeit>Researcher</arbeit> </Lebenslauf> Die gewählten tags haben für Menschen eine Bedeutung. Für Maschinen sind sie jedoch bedeutungslos  ohne semantik <yxyxyxyxyx> <sdsd>Rolf Sint</sdsd> <wewe>University</wewe> <wdewe>Researcher</wdewe> </yxyxyxyxyx> 17.12.2008 XML zum Taggen des Inhalts KIWI © 2008, Rolf Sint, Salzburg Research
  • 18. 17.12.2008 Das sieht dann für einen Computer etwa so aus : Folie von James Hendler (Univ. Maryland) KIWI © 2008, Rolf Sint, Salzburg Research
  • 19. Das Semantische Web – Warum? In XML fehlt die Möglichkeit die Bedeutung von Annotationen auf eine Art zu kodieren, die maschinenartige Verarbeitung ermöglicht Wir brauchen also mehr als XML: formale Beschreibungen von Symbolen Beziehungen zwischen Symbolen Regeln für Ableitungen die getroffen werden können Regeln für Inkonsistenzen 17.12.2008 KIWI © 2008, Rolf Sint, Salzburg Research
  • 20. RDF (Resource Description Framework) Formale Sprache zur Beschreibung von struktuierter Information  basiert auf Graphstruktur (Grundelement: Tripel) Ermöglicht Daten und deren „Bedeutung“ im Web auszutauschen RDF ermöglicht die Kombination und Weiterverarbeitung der enthaltenen Information Wurde konzipiert als Beschreibungssprache für Daten im WWW, also für dezentrale und verteilte Daten 17.12.2008 KIWI © 2008, Rolf Sint, Salzburg Research
  • 21. RDF Graph RDF Graph zur Beschreibung von Beziehung zwischen Ressourcen Ein RDF Graph beschreibt einen gerichteten Graphen Sowohl Knoten als auch Kanten sind mit URIs verbunden 17.12.2008 KIWI © 2008, Rolf Sint, Salzburg Research
  • 22. Vom Graph zum Tripel Die Kante wird beschrieben durch ihren Anfangspunkt, ihre Beschriftung, und ihren Endpunkt  Subjekt ‚Prädikat, Objekt (RDF Tripel) Jeder RDF Graph kann vollständig durch Angabe seiner Kanten beschrieben werden 17.12.2008 http://example.com/VerlegtBei http://example.org/SemanticWeb http://springer.com/Verlag KIWI © 2008, Rolf Sint, Salzburg Research
  • 23. Beschreibung von terminologischem Wissen mit RDF Schema Für einen Menschen ist es intuitiv verständlich, daß z.b. ein PHD Student eine Person ist -> aber nicht für ein Computersystem RDFS ermöglicht es, Schemawissen über die in einem Vokabular verwendeten Begriffe zu spezifizieren RDFS ist kein thematisches Vokabular, sondern erlaubt die Bildung neuer, domain spezifischer Vokabulare Die Möglichkeit Schemawissen zu spezifizieren macht RDFS zu einer Wissensrepräsentations und Ontologiesprache 17.12.2008 KIWI © 2008, Rolf Sint, Salzburg Research
  • 24.
  • 25. FaktenwissenKIWI © 2008, Rolf Sint, Salzburg Research
  • 26. Beschreibungslogik und Ontologien Die theoretisch Grundlage von Ontologien sind Beschreibungslogiken Solche Logiken nähern sich der Entscheidbarkeitsgrenze bleiben jedoch entscheidbar 17.12.2008 KIWI © 2008, Rolf Sint, Salzburg Research
  • 27. Semantische Grenzen von RDF Z.b. es ist in RDFs nicht möglich auszudrücken, daß etwas nicht gilt. Folgende Aussagen ex: rolf rdf:type ex: Nichtraucher ex: rolf rdf:type ex:Raucher führen in RDF nicht zu einem Widerspruch Grund: Implementierungstechnisch -> Erleichtert die Entwicklung von RDF(S) unterstützender Software Daher gibt es ausdrucksstärkere Ontologiesprachen, wie z.B. OWL, Dolce, ... 17.12.2008 KIWI © 2008, Rolf Sint, Salzburg Research
  • 28. Gliederung 17.12.2008 Wiki Philosophy Semantisches Web Systemarchitektur KIWI – ein semantisches WiKi KIWI © 2008, Rolf Sint, Salzburg Research
  • 29. Komponenten orientierte Architektur Verwendet JSF, und Richfaces für die view Basiert auf Kern JEE Funktionalitäten wie Transaktionen, JPA (OR – Mapping) , dependency injection, ... Daten werden sowohl im Triplestore als auch in der Datenbank persistiert 17.12.2008 KiWi basiert auf der Java EE und JBoss Seam KIWI © 2008, Rolf Sint, Salzburg Research
  • 30. KIWI © 2008, Rolf Sint, Salzburg Research
  • 32. Gliederung 17.12.2008 Wiki Philosophy Semantisches Web Systemarchitektur KIWI – mehr als nur ein Wiki KIWI © 2008, Rolf Sint, Salzburg Research
  • 33. Innovative Konzepte Kiwi, ein semantisches Wiki Kiwi als Plattform für unterschiedliche Anwendungen Reasoning, Personalisierung Information Extraction Mehr als nur ein Wiki 17.12.2008 KIWI © 2008, Rolf Sint, Salzburg Research
  • 34. Was bedeutet Semantik für ein WiKi ? Verknüpfungen (Links) können benannt werden Salzburg „ist in“ Österreich Österreich „ist in“ Europa Rolf „ist geboren in“ Salzburg Wikiseiten können mit Metadaten versehen werden Inhalte können abgefragt werden Gib mir alle Städte in Österreich mit Einwohnerzahl > 10000 .... Interoperabilität (Inhalte nach außen sichtbar ) 17.12.2008 KIWI © 2008, Rolf Sint, Salzburg Research
  • 35. ContentItems In KiWi ist alles ein Content Item Textartikel, Benutzer, Tag, Widgets, ContentItems entsprechen einer Ressource Jedem Content Item kann ein Typ des Ontologieschemas zugewiesen werden Content Items können miteinander in Beziehung gesetzt werden Kiwi als Tool zum kollaborativen Entwickeln von Ontologien 17.12.2008 KIWI © 2008, Rolf Sint, Salzburg Research
  • 36. Integrierte Suche: Folgende Anfrage kann in den Wikiartikel geschrieben werden und wird automatisch ausgewertet : - [[Category:City]] [[Has population>1,000,000]] 17.12.2008 KIWI © 2008, Rolf Sint, Salzburg Research
  • 37. Information extractionZiele Metadaten werden automatisch aus einer WiKi Seite extrahiert NamedEntityRecognition (NER) Z.B Erkennen von Städtenamen Personennamen im Text bzw. Auslesen von Metainformationen aus Bildern Kontexterkennung Benutzer werden bei der Annotation unterstützt Information Extraction KIWI © 2008, Rolf Sint, Salzburg Research
  • 38. Tagging In KiWi wird Taggingals Kernkonzept für die Klassifikation von Inhalten verwendet Jeder Tag ist prinzipiell eine eigene Wiki Seite 17.12.2008 KIWI © 2008, Rolf Sint, Salzburg Research
  • 39. Reasoning and QueryingBeispiel “if a content item I is tagged with C and C is a SKOS subconcept of D, then implicitly add tag D to I” rdf(I,’kiwi:hasTag’,C), rdf(C,’skos:broader’,D) ->rdf(I,’kiwi:hasTag’,D) Beispiel DerBenutzerfügt den Tag “Haus ” einemArtikelhinzu Im Kiwi Wissensmodell (Thesaurus) ist die Information, dasseinHauseinGebäudeistvorhanden Der Tag GebäudewirdautomatischdemArtikelhinzugefügt
  • 40.
  • 41. Bieten bessere Unterstützung für strukturierte Abläufe
  • 43. Ermöglichen die Erweiterung des Ontologieschemas zur Laufzeit KIWI © 2008, Rolf Sint, Salzburg Research
  • 44. 17.12.2008 KIWI Kick-off Agenda © 2008, Sebastian Schaffert, Salzburg Research
  • 45. Flexible Präsentation der Inhalte KiWi ermöglicht die Anpassung der Darstellung der Inhalte ... in Abhängigkeit unterschiedlicher Benutzer und ihrer Interessen, z.B. erfahrene Benutzer, Neulinge, gewünschte Perspektiven ... In Abhängigkeit von den Inhalten: Meetingprotokolle, Projektmanagement, Darstellungen von Seiten über Personen und deren Verbindungen ( Soziale Netzwerke ) Ziel: Die Erstellung eines generischen Frameworks für die Darstellung und das Editieren von WiKi Inhalten 17.12.2008 KIWI © 2008, Rolf Sint, Salzburg Research
  • 46. Kiwi als Plattform für unterschiedliche Anwendungen Verschiedene Applikationen sind einfach verschiedene Ansichten auf den selben content Dieses Konzept ermöglicht es, unterschiedliche Applikationen auf Basis des Wikis zu bauen 17.12.2008 KIWI Kick-off Agenda © 2008, Sebastian Schaffert, Salzburg Research
  • 47. Demo 17.12.2008 KIWI © 2008, Rolf Sint, Salzburg Research
  • 48. 12/03/08 Kontakt DI. Rolf Sint Salzburg Research Forschungsgesellschaft JakobHaringer Str. 5/II A-5020 Salzburg rolf.sint@salzburgresearch.at http://www.kiwi-project.eu http://planet.kiwi-project.eu KIWI © 2008, Rolf Sint, Salzburg Research