Höchst elastisch
Scrum und das Wasserfallmodell

Kraus Wolfgang
www.sourceconomy.com

Höchst elastisch – Wolfgang Kraus

Copyright © 2007 MATHEMA Software GmbH

1
Abstract
Das Projekt bietet zwar alle Voraussetzungen für ein agiles
Vorgehen, doch der Auftraggeber und das Kunden-Management
denken traditionell und wollen lieber die Anforderung und
Termine zu Gunsten eines Festpreises genauestens festlegen.
Wie überzeugt man jetzt seinen Kunden davon, die
vermeintliche Sicherheit des altbekannten Wasserfallmodells zu
verlassen?
Dieser Vortrag gibt Anregungen, wie man ein iteratives
Vorgehen in einem konservativen Umfeld schmackhaft machen
kann.

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2
Agenda


Allgemeines



Überblick Wasserfall,Scrum



Vergleich, Bewertung



Konflikte





Motivation

Kompromiss

Praxis Teil 1





Vorstellung LiveDemo
Sprint Planning

Fazit, Diskussion

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Motivation


Widerstand des Management




Planung, Controlling, Hierarchie

Projekterfahrung





Time, Budget, Qualität
Delta Plan, Ergebnis

These


Manager wollen 'belogen' werden



Facade Pattern 

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4
Wasserfall



Kurzbeschreibung
Vorteile



Schlanke Kommunikation





‚Planbarkeit‘
Klare Zuständigkeiten

Nachteile


Unflexibel



Abweichung Soll-, Istplan



Geringe Kommunikation



Probleme zeigen sich am Ende

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Scrum



Kurzbeschreibung
Vorteile



offene Kommunikation



Einbindung aller Beteiligten





flexibel

Bewusste Abweichung von Soll und Ist

Nachteile


Höherer Planungsaufwand



Scheinbare Intransparenz, keine Kontrolle



Gefühlte Anarchie

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Konflikt


Management benötigt:



Einfache Regeln



Einfache Kommunikation





Planzahlen

Einhaltung von Vorgaben

Entwickler benötigen:


Freiräume



Flexibilität



Kurze Iterationen, schnelles FeedBack

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Kompromiss


Wasserfall mit Vorprojektphase





alles wie gehabt, jedoch offizielles Budget für Analyse, POCs, ...
interne Planung in Teilreleases und darin in Sprints

Kunde



stellt Produktowner





wird mit ins Boot genommen
stellt Tester

Entwicklungsteam


akzeptiert 80% der Kundenanforderung



Bringt sich in Analyse-, Design-Prozess ein

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Vorgehen


Grobplanung im Wasserfall




Klassisch: Endtermin, Budget, Funktionsumfang

Vorprojektphase



POCs





Erste Grobanalyse Fachlichkeit
Interne Detailplanung

Realisierungsphase


Teilrelease



Interne Scrum-Iterationen

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Vorstellung LiveDemo


Idee




3.2.2009 – Treffen bei Mathema

Team, Partner, Sponsoren



IT Stammtisch-Mitglieder (http://itstammtisch.de)





Sourceconomy (http://sourceconomy.com)
ameria (http://ameria.de)

Timeline – 3 Treffen


27.2.2009 – Abstimmung, Plan



6.3.2009 – Workshop



11.3.2009 – Abschlussworkshop

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Vorstellung LiveDemo - Vorgehensmodell


Scrum


http://offshore.sauer.ms/trac/wiki/DevelopmentProzessEn

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Vorstellung LiveDemo - Vorgehensmodell


Roles


Product Owner Team – Mathema Campus




Scrum Master - Referent




Wolfgang, Zuhörer

Wolfgang

Team member – ameria Ukraine


Artem



Nikoley



Vladimir

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Vorstellung LiveDemo - Vorgehensmodell


Artifacts


Product Backlog List


http://offshore.sauer.ms/trac/query?group=status&milestone=SP1.1



Sprint Backlog List



Impediment List



Improvements

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Vorstellung LiveDemo - Vorgehensmodell


Meetings


DS – Daily Scrum



SP – Scrum Planning



SR – Scrum Review



RS - Retrospective

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Vorstellung LiveDemo – Post Tool


Beschreibung – Post Tool (ameria)




http://offshore.sauer.ms/trac/wiki/BeipielLiveDemo.

Players, Roles


Administrator



Client



Performer

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Vorstellung LiveDemo – Prozess


Login

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Vorstellung LiveDemo – Prozess


Advertisement

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Sprint Planning


Ziele






Auswahl, Abstimmung Ziele mit Offshore Team (ameria Ukraine
und Zuhörer)
http://offshore.sauer.ms/trac/query?group=status&milestone=SP
1.1

Aufgaben


Entwicklerteam definiert und assigned Aufgaben

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Fazit



Vorteile beider Modelle nutzen
Wasserfall





Außendarstellung
Budget, Terminplan

Scrum





Schnelles Feedback





Kurze Iterationen
Einbindung Kunde ins Entwicklerteam

Offizielle Vorprojekt,- Analysephase
Planungsdaten mit Risiko, Unschärfe kommunizieren

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19
Fragen?

Vielen Dank!
Wolfgang.kraus@sourceconomy.com

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Höchst elastisch - Scrum und das Wasserfallmodell - Herbstcampus 2009

  • 1.
    Höchst elastisch Scrum unddas Wasserfallmodell Kraus Wolfgang www.sourceconomy.com Höchst elastisch – Wolfgang Kraus Copyright © 2007 MATHEMA Software GmbH 1
  • 2.
    Abstract Das Projekt bietetzwar alle Voraussetzungen für ein agiles Vorgehen, doch der Auftraggeber und das Kunden-Management denken traditionell und wollen lieber die Anforderung und Termine zu Gunsten eines Festpreises genauestens festlegen. Wie überzeugt man jetzt seinen Kunden davon, die vermeintliche Sicherheit des altbekannten Wasserfallmodells zu verlassen? Dieser Vortrag gibt Anregungen, wie man ein iteratives Vorgehen in einem konservativen Umfeld schmackhaft machen kann. Höchst elastisch – Wolfgang Kraus Copyright © 2007 MATHEMA Software GmbH 2
  • 3.
    Agenda  Allgemeines   Überblick Wasserfall,Scrum  Vergleich, Bewertung  Konflikte   Motivation Kompromiss PraxisTeil 1    Vorstellung LiveDemo Sprint Planning Fazit, Diskussion Höchst elastisch – Wolfgang Kraus Copyright © 2007 MATHEMA Software GmbH 3
  • 4.
    Motivation  Widerstand des Management   Planung,Controlling, Hierarchie Projekterfahrung    Time, Budget, Qualität Delta Plan, Ergebnis These  Manager wollen 'belogen' werden  Facade Pattern  Höchst elastisch – Wolfgang Kraus Copyright © 2007 MATHEMA Software GmbH 4
  • 5.
    Wasserfall   Kurzbeschreibung Vorteile   Schlanke Kommunikation   ‚Planbarkeit‘ Klare Zuständigkeiten Nachteile  Unflexibel  AbweichungSoll-, Istplan  Geringe Kommunikation  Probleme zeigen sich am Ende Höchst elastisch – Wolfgang Kraus Copyright © 2007 MATHEMA Software GmbH 5
  • 6.
    Scrum   Kurzbeschreibung Vorteile   offene Kommunikation  Einbindung allerBeteiligten   flexibel Bewusste Abweichung von Soll und Ist Nachteile  Höherer Planungsaufwand  Scheinbare Intransparenz, keine Kontrolle  Gefühlte Anarchie Höchst elastisch – Wolfgang Kraus Copyright © 2007 MATHEMA Software GmbH 6
  • 7.
    Konflikt  Management benötigt:   Einfache Regeln  EinfacheKommunikation   Planzahlen Einhaltung von Vorgaben Entwickler benötigen:  Freiräume  Flexibilität  Kurze Iterationen, schnelles FeedBack Höchst elastisch – Wolfgang Kraus Copyright © 2007 MATHEMA Software GmbH 7
  • 8.
    Kompromiss  Wasserfall mit Vorprojektphase    alleswie gehabt, jedoch offizielles Budget für Analyse, POCs, ... interne Planung in Teilreleases und darin in Sprints Kunde   stellt Produktowner   wird mit ins Boot genommen stellt Tester Entwicklungsteam  akzeptiert 80% der Kundenanforderung  Bringt sich in Analyse-, Design-Prozess ein Höchst elastisch – Wolfgang Kraus Copyright © 2007 MATHEMA Software GmbH 8
  • 9.
    Vorgehen  Grobplanung im Wasserfall   Klassisch:Endtermin, Budget, Funktionsumfang Vorprojektphase   POCs   Erste Grobanalyse Fachlichkeit Interne Detailplanung Realisierungsphase  Teilrelease  Interne Scrum-Iterationen Höchst elastisch – Wolfgang Kraus Copyright © 2007 MATHEMA Software GmbH 9
  • 10.
    Vorstellung LiveDemo  Idee   3.2.2009 –Treffen bei Mathema Team, Partner, Sponsoren   IT Stammtisch-Mitglieder (http://itstammtisch.de)   Sourceconomy (http://sourceconomy.com) ameria (http://ameria.de) Timeline – 3 Treffen  27.2.2009 – Abstimmung, Plan  6.3.2009 – Workshop  11.3.2009 – Abschlussworkshop Höchst elastisch – Wolfgang Kraus Copyright © 2007 MATHEMA Software GmbH 10
  • 11.
    Vorstellung LiveDemo -Vorgehensmodell  Scrum  http://offshore.sauer.ms/trac/wiki/DevelopmentProzessEn Höchst elastisch – Wolfgang Kraus Copyright © 2007 MATHEMA Software GmbH 11
  • 12.
    Vorstellung LiveDemo -Vorgehensmodell  Roles  Product Owner Team – Mathema Campus   Scrum Master - Referent   Wolfgang, Zuhörer Wolfgang Team member – ameria Ukraine  Artem  Nikoley  Vladimir Höchst elastisch – Wolfgang Kraus Copyright © 2007 MATHEMA Software GmbH 12
  • 13.
    Vorstellung LiveDemo -Vorgehensmodell  Artifacts  Product Backlog List  http://offshore.sauer.ms/trac/query?group=status&milestone=SP1.1  Sprint Backlog List  Impediment List  Improvements Höchst elastisch – Wolfgang Kraus Copyright © 2007 MATHEMA Software GmbH 13
  • 14.
    Vorstellung LiveDemo -Vorgehensmodell  Meetings  DS – Daily Scrum  SP – Scrum Planning  SR – Scrum Review  RS - Retrospective Höchst elastisch – Wolfgang Kraus Copyright © 2007 MATHEMA Software GmbH 14
  • 15.
    Vorstellung LiveDemo –Post Tool  Beschreibung – Post Tool (ameria)   http://offshore.sauer.ms/trac/wiki/BeipielLiveDemo. Players, Roles  Administrator  Client  Performer Höchst elastisch – Wolfgang Kraus Copyright © 2007 MATHEMA Software GmbH 15
  • 16.
    Vorstellung LiveDemo –Prozess  Login Höchst elastisch – Wolfgang Kraus Copyright © 2007 MATHEMA Software GmbH 16
  • 17.
    Vorstellung LiveDemo –Prozess  Advertisement Höchst elastisch – Wolfgang Kraus Copyright © 2007 MATHEMA Software GmbH 17
  • 18.
    Sprint Planning  Ziele    Auswahl, AbstimmungZiele mit Offshore Team (ameria Ukraine und Zuhörer) http://offshore.sauer.ms/trac/query?group=status&milestone=SP 1.1 Aufgaben  Entwicklerteam definiert und assigned Aufgaben Höchst elastisch – Wolfgang Kraus Copyright © 2007 MATHEMA Software GmbH 18
  • 19.
    Fazit   Vorteile beider Modellenutzen Wasserfall    Außendarstellung Budget, Terminplan Scrum    Schnelles Feedback   Kurze Iterationen Einbindung Kunde ins Entwicklerteam Offizielle Vorprojekt,- Analysephase Planungsdaten mit Risiko, Unschärfe kommunizieren Höchst elastisch – Wolfgang Kraus Copyright © 2007 MATHEMA Software GmbH 19
  • 20.
    Fragen? Vielen Dank! Wolfgang.kraus@sourceconomy.com Höchst elastisch– Wolfgang Kraus Copyright © 2007 MATHEMA Software GmbH 20