Haushalt 2011 der Stadt
       Münster
   Kurzeinführung für Piraten
Bilanz (nach §266 HGB)

Aktiva (Mittelverwendung)                  Passiva (Mittelherkunft)
     Anlagevermögen                             Eigenkapital
           Immaterielle                         Rückstellungen
           Vermögensgegenstände                 Verbindlichkeiten
           Sachanlagen                          Rechnungsabgrezungsposten
           Finanzanlagen                        passive latente Steuern
     Umlaufvermögen
           Vorräte/Vorratsvermögen         = Bilanzsumme
           Forderungen
           Wertpapiere
           Kasse/Konten/Schecks
     Rechnungsabgrenungsposten
     Aktive latente Steuern
     Aktiver Unterschiedsbetrag aus der
     Vermögensverrechnung
     Nicht durch EK gedeckter Fehlbetrag

= Bilanzsumme
Neues kommunales Finanzmanagment (NKF)


  Der Haushaltsplan wird seit 2008 nach NKF aufgestellt
  Vorher: Einnahmen - Ausgaben (Kameralistik)
  Verwendung der Prinzipien kaufmännischer Buchführung
  Eröffnungsbilanz 1999 weist Eigenkapital von ~803 Mio € aus
  Nach den Regeln des NKF ist der Haushalt ausgeglichen, wenn
  der Gesamtbetrag der Erträge die Höhe des Gesamtbetrages der
  Aufwendungen erreicht oder übersteigt (§ 75 Gemeindeordnung
  NRW).
  Haushaltsdefizite zähren Eigenkapital auf
  2 Haushalte mit >=5% EK Verzehrt führt zu Haushaltssicherung
  Haushaltssicherung kann durch Haushaltssicherungskonzept
  vermieden werden
Haushaltssicherungs Konzept (HSK)

 Kommune muss HSK zusammen mit Haushalt aufstellen
 HSK ist durch Bezirksregierung zu genehmigen
 Wird nur genehmigt wenn nach 4 Jahren ausgeglichen
 (Aufwendungen <= Erträge)
  Wenn nicht möglich: Automatischer Übergang ins
 Nothaushaltsgesetz ... Will man nicht
Aktueller Stand in Münster

      Haushaltsjahr            Inanspruchnahme der Überschreitung der
                               allg. Rücklage      5% Grenze in Mio €
      2011                     12,4%               51,5

      2012                     8,4%                21,0
      (enthält einmal Effekt
      durch städt.
      Beteiligungen)

      2013                     10,8%               32,4

      2014                     11,0%               29,8




... damit kann BezReg HSK nicht genehmigen -> ab 2012 in
Haushaltssicherung
Ziele des HSKs der Verwaltung

 Defizite bis 2020 auf 0 zurrück führen (Rat)
 Defizit bis 2014 auf 20Mio Euro zurück führen (Rat)
    Bis 2014 muss ~ 35Mio € p.A. konsolidiert werden
 Vermeidung der Haushaltssicherung (Rat)
    Defizit unter 5% drücken (implizit)
Senkung Defizit auf unter 20Mio €

                       2011            2012            2013            2014
                       Mio €           Mio €           Mio €           Mio €
 Defizit            -88,7      -51,4           -60,3           -54,6
 Org. Entwicklung              +0,5            +1,0            +1,5
 denkbare Kons.     +5,0       +6,0            +7,0            +8,0
 Maßnahmen
 pauschale          +7,0       +7,0            +7,0            +7,0
 Aufwandred. um
 1,5%
 Erträge Steuer-    +6,0       +10,0           +10,0           +10,0
 /Abgaben
 Erhöhung
 Erträge          +10,0        +10,0           +10,0           +10,0
 Gewerbesteuerer.
 Neues Defizit      -60,7      -17,9           -25,3           -18,1
Einhaltung der 5% Schranke

     Haushaltsjahr   Inanspruchnahme der Differenz zu der 5%
                     allg. Rücklage      Grenze in Mio €
     2011            8,4%                 +23,5

     2012            2,8%                 -13,9

     2013            4,1%                 -5,6
     2014            3,0%                 -11,6
Organisationsentwicklung (Säule 1)

  Effizientssteigerung in der Verwaltung
      elektr. gestützte Workflows optimieren
      eGovernment
  interkommunale Zusammenarbeit in der Region
  Nutzung von Sznergien im "Konzern Stadt Münster"
  ...
  2012: 500k€, 2013: 1M€, 2014: 1,5M€

Haushalt 2011 Münster

  • 1.
    Haushalt 2011 derStadt Münster Kurzeinführung für Piraten
  • 2.
    Bilanz (nach §266HGB) Aktiva (Mittelverwendung) Passiva (Mittelherkunft) Anlagevermögen Eigenkapital Immaterielle Rückstellungen Vermögensgegenstände Verbindlichkeiten Sachanlagen Rechnungsabgrezungsposten Finanzanlagen passive latente Steuern Umlaufvermögen Vorräte/Vorratsvermögen = Bilanzsumme Forderungen Wertpapiere Kasse/Konten/Schecks Rechnungsabgrenungsposten Aktive latente Steuern Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung Nicht durch EK gedeckter Fehlbetrag = Bilanzsumme
  • 3.
    Neues kommunales Finanzmanagment(NKF) Der Haushaltsplan wird seit 2008 nach NKF aufgestellt Vorher: Einnahmen - Ausgaben (Kameralistik) Verwendung der Prinzipien kaufmännischer Buchführung Eröffnungsbilanz 1999 weist Eigenkapital von ~803 Mio € aus Nach den Regeln des NKF ist der Haushalt ausgeglichen, wenn der Gesamtbetrag der Erträge die Höhe des Gesamtbetrages der Aufwendungen erreicht oder übersteigt (§ 75 Gemeindeordnung NRW). Haushaltsdefizite zähren Eigenkapital auf 2 Haushalte mit >=5% EK Verzehrt führt zu Haushaltssicherung Haushaltssicherung kann durch Haushaltssicherungskonzept vermieden werden
  • 4.
    Haushaltssicherungs Konzept (HSK) Kommune muss HSK zusammen mit Haushalt aufstellen HSK ist durch Bezirksregierung zu genehmigen Wird nur genehmigt wenn nach 4 Jahren ausgeglichen (Aufwendungen <= Erträge) Wenn nicht möglich: Automatischer Übergang ins Nothaushaltsgesetz ... Will man nicht
  • 5.
    Aktueller Stand inMünster Haushaltsjahr Inanspruchnahme der Überschreitung der allg. Rücklage 5% Grenze in Mio € 2011 12,4% 51,5 2012 8,4% 21,0 (enthält einmal Effekt durch städt. Beteiligungen) 2013 10,8% 32,4 2014 11,0% 29,8 ... damit kann BezReg HSK nicht genehmigen -> ab 2012 in Haushaltssicherung
  • 6.
    Ziele des HSKsder Verwaltung Defizite bis 2020 auf 0 zurrück führen (Rat) Defizit bis 2014 auf 20Mio Euro zurück führen (Rat) Bis 2014 muss ~ 35Mio € p.A. konsolidiert werden Vermeidung der Haushaltssicherung (Rat) Defizit unter 5% drücken (implizit)
  • 7.
    Senkung Defizit aufunter 20Mio € 2011 2012 2013 2014 Mio € Mio € Mio € Mio € Defizit -88,7 -51,4 -60,3 -54,6 Org. Entwicklung +0,5 +1,0 +1,5 denkbare Kons. +5,0 +6,0 +7,0 +8,0 Maßnahmen pauschale +7,0 +7,0 +7,0 +7,0 Aufwandred. um 1,5% Erträge Steuer- +6,0 +10,0 +10,0 +10,0 /Abgaben Erhöhung Erträge +10,0 +10,0 +10,0 +10,0 Gewerbesteuerer. Neues Defizit -60,7 -17,9 -25,3 -18,1
  • 8.
    Einhaltung der 5%Schranke Haushaltsjahr Inanspruchnahme der Differenz zu der 5% allg. Rücklage Grenze in Mio € 2011 8,4% +23,5 2012 2,8% -13,9 2013 4,1% -5,6 2014 3,0% -11,6
  • 9.
    Organisationsentwicklung (Säule 1) Effizientssteigerung in der Verwaltung elektr. gestützte Workflows optimieren eGovernment interkommunale Zusammenarbeit in der Region Nutzung von Sznergien im "Konzern Stadt Münster" ... 2012: 500k€, 2013: 1M€, 2014: 1,5M€