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Gas im Salzstock Gorleben Ulrich Schneider   Geologe Mathias Edler Atomexperte Greenpeace Berlin, 02.11.2010
Schacht 1 (Go 5001) Schacht 2 (Go 5002)
Gasfunde im Salzstock Gorleben Brisanter Bohrbericht: Gas in Schachtvorbohrung 5001
(…)   Gasfunde im Salzstock Gorleben Gas nicht erwartet, Technik für Gasbekämpfung nicht vorhanden
Gasfunde im Salzstock Gorleben Extremer Zeitdruck bestimmt die Bohrarbeiten
Gasfunde im Salzstock Gorleben Auch in Schachtvorbohrung Go 5002: Gas!
Gasfunde im Salzstock Gorleben Bergamt Celle warnt vor unbeherrschbarem Gasleck im Falle des Weiterbohrens
Gasfunde im Salzstock Gorleben Flamm- und Brennpunkt: 20°C
Gasfunde im Salzstock Gorleben BMI: „auf Anhieb geeignete Ansatzpunkte für die Schächte“ …
Gasfunde im Salzstock Gorleben PTB-Zwischenbericht 1983: Gasvorkommen nur isoliert im Salzstock  - Gorleben „eignungshöffig“
Gasfunde im Salzstock Gorleben Fazit aus politischer Sicht +++ Gasfunde wurden – je höherer die politische Ebene – zunehmend  verschleiert  +++ Gasfunde sollten Empfehlung zur untertägigen Erkundung im PTB- Zwischenbericht 1983 nicht beeinträchtigen +++ Bundesumweltminister Röttgen muss Konsequenzen aus den Gasfunden  im Salzstock ziehen:  Aufgabe des geplanten Endlagerstandortes Gorleben!
 
 
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Gasfunde im Salzstock Gorleben Gase an der Salzstockbasis auf 3.000m Tiefe gebildet und aufgestiegen!
 
Gasfunde im Salzstock Gorleben In vielen Gesteinsproben aus dem EB 1, in erster Linie in Proben aus dem Knäuelsalz (z2HS1), kommen eindeutig Kohlenwasserstoffe vom Gastyp 1 vor. Gase dieses Typs kommen auch in vielen Gesteinsproben aus Schacht 1 und ebenso, wenngleich auch mit methanreicheren Zusammensetzungen, auch in Schacht 2 vor, d.h., sie sind als autochtone Zechsteinprodukte aus der organischen Substanz des Staßfurtkarbonates herzuleiten.  Quelle: BGR 2008, Ergebnisse der über- und untertägigen geologischen Erkundung des Salinars, S. 166
 
EB  1 Streifensalz Knäuelsalz Geologische Karte der 840m Sohle nach BGR 2008, ergänzt  durch BRUG 2010, U. Schneider
Gasquellen im Untergrund, belegt durch Bohrungen  Gasbläschen,   salzgebundene Gase (anzunehmende Verteilung) Gasquellen im Untergrund, anzunehmende Vorkommen freie Gasaustritte
Gasfunde im Salzstock Gorleben Fazit aus geologischer Sicht  +++ Kohlenwasserstoffgase: von Rambow bis Wustrow großflächig verbreitet +++ Gasvorkommen unter dem Salzstock Gorleben stammen aus Tiefen von  ca. 3.070m und 3.650m +++ die in Schachtvorbohrung 5001 abgefackelten Gase sind identisch mit  denen, die 1969 zur Explosion in der Bohrung Rambow geführt haben +++ diese Gase wurden auch im geplanten Endlagerbereich nachgewiesen +++ Einlagerung wärmeentwickelnder Abfälle führt zur Ausdehnung  eingeschlossener Gase, dies kann den Gesteinszusammenhalt  aufsprengen und so neue Wegsamkeiten für Radionuklide, Gase,  Lösungen schaffen
Gasfunde im Salzstock Gorleben Fazit aus geologischer Sicht  Gas hat – ebenso wie Wasser – in einem Endlager für hochradioaktive Abfälle nichts zu suchen!  Eine Langzeitsicherheit des Salzstockes Gorleben ist nicht gegeben!

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  • 21. EB 1 Streifensalz Knäuelsalz Geologische Karte der 840m Sohle nach BGR 2008, ergänzt durch BRUG 2010, U. Schneider
  • 22. Gasquellen im Untergrund, belegt durch Bohrungen Gasbläschen, salzgebundene Gase (anzunehmende Verteilung) Gasquellen im Untergrund, anzunehmende Vorkommen freie Gasaustritte
  • 23. Gasfunde im Salzstock Gorleben Fazit aus geologischer Sicht +++ Kohlenwasserstoffgase: von Rambow bis Wustrow großflächig verbreitet +++ Gasvorkommen unter dem Salzstock Gorleben stammen aus Tiefen von ca. 3.070m und 3.650m +++ die in Schachtvorbohrung 5001 abgefackelten Gase sind identisch mit denen, die 1969 zur Explosion in der Bohrung Rambow geführt haben +++ diese Gase wurden auch im geplanten Endlagerbereich nachgewiesen +++ Einlagerung wärmeentwickelnder Abfälle führt zur Ausdehnung eingeschlossener Gase, dies kann den Gesteinszusammenhalt aufsprengen und so neue Wegsamkeiten für Radionuklide, Gase, Lösungen schaffen
  • 24. Gasfunde im Salzstock Gorleben Fazit aus geologischer Sicht Gas hat – ebenso wie Wasser – in einem Endlager für hochradioaktive Abfälle nichts zu suchen! Eine Langzeitsicherheit des Salzstockes Gorleben ist nicht gegeben!