Wie NGOs Videos einsetzen,
um ihre Unterstützer emotional
zu erreichen und Kampagnen
zu gewinnen.
Volker Gaßner
Funktion von Kampagnen-Videos
o Taktisches Werkzeug einer Kampagne
o Aufmerksamkeit auf ein Problem lenken
o Spitzen Botschaften zu
o Dialog mit Verursacher beschleunigen
o Erklärt in Kurzform komplexe Sachverhalte
o Dokumentieren Aktionen
o Erzählen eine Geschichte
o Lösen Emotionen aus, die zur Handlung führen
Viralität
„Die Viralität eines Kampagnenvideos lässt sich nicht
planen, aber man kann einiges für seine Ausbreitung tun:
Wichtig ist eine gute Idee, die Botschaft muss auf den Punkt
gebracht und Emotionen müssen geweckt werden. Die
Relevanz des Themas und das richtige Momentum zur
Veröffentlichung des Videos spielen eine weitere
wesentliche Rolle.“
„Die Reaktion von Nestlé wird für das Unternehmen in der
Folge also nicht zur Lösung der Krise, sondern zu ihrem
Beschleuniger. Der Clip landet in kürzester Zeit auf anderen
Videoportalen im Netz und wird in wenigen Stunden von
zehntausenden Leuten gesehen und weitergeleitet.
Innerhalb einer Woche wird die Millionengrenze erreicht –
der Film wird viral.“
Zensur als Krisenbeschleuniger
„Gerade von den ersten Reaktionen des angesprochenen
Unternehmens hängt es vielfach ab, ob und wie sich aus
dem Meinungssturm ein möglicher Shitstorm entwickelt. Die
ersten Minuten, vielleicht auch noch Stunden, sind
entscheidend, um erfolgreich in einen – zugegebenermaßen
aufgezwungenen – Dialog zu treten. Zögert der Konzern zu
lange und wartetet ab, verliert er zunehmend die Kontrolle
über die Kommunikation.“
Aufgezwungener Dialog
„ Mit Videos können wir ein Problem
in kurzer Zeit auf den Punkt bringen“
Volker Gaßner
„ Auch wenn das Video umstritten
war, so hat es ein wichtiges Thema
wieder auf die Agenda gesetzt!“
Volker Gaßner
Die Klimakampagnen
„ Wer dokumentieren brenzlige und
gefährliche Situation - und schützen
so unsere unsere AktivistInnen“
Volker Gaßner
„ Es braucht einen guten Plan, um
unsere Aktions-Videos zu sichern und
so schnell wie möglich zu
veröffentlichen“
Volker Gaßner
Die Detox-Kampagne
H&M
„ Kampagnen-Videos müssen zur
Zielgruppe passen.“
Volker Gaßner
Storytelling und Fundraising
„Im Zeitalter der 140-Zeichen-Kommunikation
gilt, dass die Botschaften leicht verständlich
sein müssen. Sie dürfen, wie im Fall des
Greenpeace Kit Kat-Videos zugespitzt sein,
einer Überprüfung der Fakten müssen sie aber
stets standhalten.“
„Die Glaubwürdigkeit einer NGO ist ihr
höchstes Gut. Passieren Fehler, müssen diese
eingestanden und behoben werden. Eine
Wiederholung muss ausgeschlossen werden.
Das gilt für Kampagnen und für die generelle
Arbeit. Wir legen hohe Maßstäbe an Handeln
von Politik und Industrie – diese gelten
selbstverständlich genauso für NGOs.“
Volker Gaßner, Greenpeace e.V.
Leitung Presse, Recherche und Neue Medien
slideshare.net/VGassner
http://www.linkedin.com/in/vgassner
Twitter: @VoGassner
volker.gassner@greenpeace.de

Gaßner NGO Kampagnenvideos Co-Reach 2014

  • 1.
    Wie NGOs Videoseinsetzen, um ihre Unterstützer emotional zu erreichen und Kampagnen zu gewinnen. Volker Gaßner
  • 2.
    Funktion von Kampagnen-Videos oTaktisches Werkzeug einer Kampagne o Aufmerksamkeit auf ein Problem lenken o Spitzen Botschaften zu o Dialog mit Verursacher beschleunigen o Erklärt in Kurzform komplexe Sachverhalte o Dokumentieren Aktionen o Erzählen eine Geschichte o Lösen Emotionen aus, die zur Handlung führen
  • 3.
    Viralität „Die Viralität einesKampagnenvideos lässt sich nicht planen, aber man kann einiges für seine Ausbreitung tun: Wichtig ist eine gute Idee, die Botschaft muss auf den Punkt gebracht und Emotionen müssen geweckt werden. Die Relevanz des Themas und das richtige Momentum zur Veröffentlichung des Videos spielen eine weitere wesentliche Rolle.“
  • 6.
    „Die Reaktion vonNestlé wird für das Unternehmen in der Folge also nicht zur Lösung der Krise, sondern zu ihrem Beschleuniger. Der Clip landet in kürzester Zeit auf anderen Videoportalen im Netz und wird in wenigen Stunden von zehntausenden Leuten gesehen und weitergeleitet. Innerhalb einer Woche wird die Millionengrenze erreicht – der Film wird viral.“ Zensur als Krisenbeschleuniger
  • 7.
    „Gerade von denersten Reaktionen des angesprochenen Unternehmens hängt es vielfach ab, ob und wie sich aus dem Meinungssturm ein möglicher Shitstorm entwickelt. Die ersten Minuten, vielleicht auch noch Stunden, sind entscheidend, um erfolgreich in einen – zugegebenermaßen aufgezwungenen – Dialog zu treten. Zögert der Konzern zu lange und wartetet ab, verliert er zunehmend die Kontrolle über die Kommunikation.“ Aufgezwungener Dialog
  • 8.
    „ Mit Videoskönnen wir ein Problem in kurzer Zeit auf den Punkt bringen“ Volker Gaßner
  • 21.
    „ Auch wenndas Video umstritten war, so hat es ein wichtiges Thema wieder auf die Agenda gesetzt!“ Volker Gaßner
  • 22.
  • 29.
    „ Wer dokumentierenbrenzlige und gefährliche Situation - und schützen so unsere unsere AktivistInnen“ Volker Gaßner
  • 31.
    „ Es brauchteinen guten Plan, um unsere Aktions-Videos zu sichern und so schnell wie möglich zu veröffentlichen“ Volker Gaßner
  • 42.
  • 47.
  • 52.
    „ Kampagnen-Videos müssenzur Zielgruppe passen.“ Volker Gaßner
  • 57.
  • 61.
    „Im Zeitalter der140-Zeichen-Kommunikation gilt, dass die Botschaften leicht verständlich sein müssen. Sie dürfen, wie im Fall des Greenpeace Kit Kat-Videos zugespitzt sein, einer Überprüfung der Fakten müssen sie aber stets standhalten.“
  • 62.
    „Die Glaubwürdigkeit einerNGO ist ihr höchstes Gut. Passieren Fehler, müssen diese eingestanden und behoben werden. Eine Wiederholung muss ausgeschlossen werden. Das gilt für Kampagnen und für die generelle Arbeit. Wir legen hohe Maßstäbe an Handeln von Politik und Industrie – diese gelten selbstverständlich genauso für NGOs.“
  • 63.
    Volker Gaßner, Greenpeacee.V. Leitung Presse, Recherche und Neue Medien slideshare.net/VGassner http://www.linkedin.com/in/vgassner Twitter: @VoGassner volker.gassner@greenpeace.de