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sammlungsgeschichte 
 
Graf Schack 
Als Kunstsammler war es das Anliegen des 
Grafen Schack, bis dahin unterschätzte 
sowie junge, noch wenig bekannte Künstler 
zu fördern. Durch wiederholte Ankäufe und 
Aufträge unterstützte er Moritz von 
Schwind, sowie die jungen Maler Arnold 
Böcklin, Anselm Feuerbach und Hans von 
Marées, die auf dem Kunstmarkt ohne 
Chance waren. Obwohl Graf Schack auch die 
französische Malerei seiner Zeit kannte und 
Eugène Delacroix schätzte, erwarb er 
bewußt nur Werke deutscher Künstler.
„Poesie ist die Mutter aller Künste, und Maler 
wie Musiker dürfen nur dann als echte 
Künstler gelten, wenn sie ebenso wie der 
Dichter von poetischem Geiste erfüllt sind“ 
(Graf Schack) 
Kopiensaal
Säle im Erdgeschoss 
Außenansicht der Sammlung 
Schack 
Die Schack-Galerie nach dem 
Ende des Zweiten Weltkriegs
Forschungen in der Pinakothek 
 
 Forschungen zur Säkularisationszeit 
 Forschungsprojekte des Doener Instituts 
 Schleißheimer Versteigerung 
 Max Beckmann Archiv
Forschungen zur Säkularisationszeit 
Doener Institut
Schleißheimer Versteigerung
Die Architektur des Gebäudes 
 
 Ausgehend von der 
Kunstkammer in der 
heutigen "Alten Münze" in 
München, die Herzog 
Albrecht V. von Bayern 
zwischen 1563 und 1567 
durch Wilhelm Egckel 
errichten ließ, präsentierten 
die Wittelsbacher ihre 
reichen Kunstschätze über 
die Jahrhunderte in immer 
wieder neu eingerichteten 
Galerien ihrer Residenzen.
 
Berühmt wurden der Galeriebau, den Kurfürst Johann Wilhelm von 
Pfalz-Neuburg in Düsseldorf bauen ließ, und auch die Grande Galerie 
im Neuen Schloss Schleißheim, die Kurfürst Max Emanuel von Bayern 
nach französischem Vorbild einrichtete. Die im Auftrag von König 
Ludwig I. errichtete Pinakothek (heute: Alte Pinakothek) wurde 1836 
eröffnet.
Die alte Pinakothek 
 
 Die Alte Pinakothek ist ein 1836 eröffnetes Kunstmuseum in 
München-Maxvorstadt. Sie stellt unter anderem Gemälde von 
Malern des Mittelalters bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts aus 
und ist eine der bedeutendsten Gemäldegalerien der Welt. Die 
Bestände sind Teil der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen.
 
Die Alte Pinakothek war bei der Eröffnung der größte Museumsbau der Welt[3] und 
durch den Einsatz von Oberlichtern und der zweckmäßigen Unterbringung von 
Nordlichtkabinetten für die damalige Zeit bautechnisch wie konzeptionell weit 
fortgeschritten. Bereits das Äußere der Pinakothek hebt sich deutlich von den üblichen 
schlossartigen Museumsbauten des frühen 19. Jahrhunderts ab und steht in engem 
Zusammenhang mit der Funktion und Gliederung des Gebäudes als Museum. So 
wurde der Bau zum Vorbild für einige Galerien in Rom, St. Petersburg und Kassel.
Neue Pinakothek 
 
 In der neuen Pinakothek 
arbeiten Kunsthistoriker 
verschiedener Spezialgebiete, 
Naturwissenschaftler und 
Restauratoren des 
angeschlossenen Doerner 
Instituts zusammen mit 
zahlreichen weiteren 
Mitarbeitern daran, den großen 
Bestand von mehr als 30.000 
Objekten zu verwalten, zu 
erhalten und wissenschaftlich 
zu erschließen.
 
Die heutige Neue Pinakothek wurde 1981 eröffnet und steht an der Stelle des 1853 
errichteten Vorgängerbaus, der im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde. Ludwig I. 
hatte die von Friedrich Gärtner und August Voit entworfene Galerie für seine 
Sammlung zeitgenössischer Malerei auf dem Grundstück gegenüber der Alten 
Pinakothek bauen lassen, um einen Dialog zwischen der Kunst der eigenen Zeit 
und den als Vorbildern verehrten Alten Meistern zu ermöglichen.
Die Pinakothek der Moderne 
 
 die Sammlung Moderne 
Kunst (die ihrerseits ein Teil 
der Bayerischen 
Staatsgemäldesammlungen ist), 
 Die Neue Sammlung – The 
International Design Museum 
Munich (das Staatliche Museum 
für angewandte Kunst), 
 das Architekturmuseum der 
Technischen Universität 
München sowie 
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Die Geschichte der Pinakothek München

  • 1.
  • 2. sammlungsgeschichte  Graf Schack Als Kunstsammler war es das Anliegen des Grafen Schack, bis dahin unterschätzte sowie junge, noch wenig bekannte Künstler zu fördern. Durch wiederholte Ankäufe und Aufträge unterstützte er Moritz von Schwind, sowie die jungen Maler Arnold Böcklin, Anselm Feuerbach und Hans von Marées, die auf dem Kunstmarkt ohne Chance waren. Obwohl Graf Schack auch die französische Malerei seiner Zeit kannte und Eugène Delacroix schätzte, erwarb er bewußt nur Werke deutscher Künstler.
  • 3. „Poesie ist die Mutter aller Künste, und Maler wie Musiker dürfen nur dann als echte Künstler gelten, wenn sie ebenso wie der Dichter von poetischem Geiste erfüllt sind“ (Graf Schack) Kopiensaal
  • 4. Säle im Erdgeschoss Außenansicht der Sammlung Schack Die Schack-Galerie nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs
  • 5. Forschungen in der Pinakothek   Forschungen zur Säkularisationszeit  Forschungsprojekte des Doener Instituts  Schleißheimer Versteigerung  Max Beckmann Archiv
  • 8. Die Architektur des Gebäudes   Ausgehend von der Kunstkammer in der heutigen "Alten Münze" in München, die Herzog Albrecht V. von Bayern zwischen 1563 und 1567 durch Wilhelm Egckel errichten ließ, präsentierten die Wittelsbacher ihre reichen Kunstschätze über die Jahrhunderte in immer wieder neu eingerichteten Galerien ihrer Residenzen.
  • 9.  Berühmt wurden der Galeriebau, den Kurfürst Johann Wilhelm von Pfalz-Neuburg in Düsseldorf bauen ließ, und auch die Grande Galerie im Neuen Schloss Schleißheim, die Kurfürst Max Emanuel von Bayern nach französischem Vorbild einrichtete. Die im Auftrag von König Ludwig I. errichtete Pinakothek (heute: Alte Pinakothek) wurde 1836 eröffnet.
  • 10.
  • 11. Die alte Pinakothek   Die Alte Pinakothek ist ein 1836 eröffnetes Kunstmuseum in München-Maxvorstadt. Sie stellt unter anderem Gemälde von Malern des Mittelalters bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts aus und ist eine der bedeutendsten Gemäldegalerien der Welt. Die Bestände sind Teil der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen.
  • 12.  Die Alte Pinakothek war bei der Eröffnung der größte Museumsbau der Welt[3] und durch den Einsatz von Oberlichtern und der zweckmäßigen Unterbringung von Nordlichtkabinetten für die damalige Zeit bautechnisch wie konzeptionell weit fortgeschritten. Bereits das Äußere der Pinakothek hebt sich deutlich von den üblichen schlossartigen Museumsbauten des frühen 19. Jahrhunderts ab und steht in engem Zusammenhang mit der Funktion und Gliederung des Gebäudes als Museum. So wurde der Bau zum Vorbild für einige Galerien in Rom, St. Petersburg und Kassel.
  • 13.
  • 14. Neue Pinakothek   In der neuen Pinakothek arbeiten Kunsthistoriker verschiedener Spezialgebiete, Naturwissenschaftler und Restauratoren des angeschlossenen Doerner Instituts zusammen mit zahlreichen weiteren Mitarbeitern daran, den großen Bestand von mehr als 30.000 Objekten zu verwalten, zu erhalten und wissenschaftlich zu erschließen.
  • 15.  Die heutige Neue Pinakothek wurde 1981 eröffnet und steht an der Stelle des 1853 errichteten Vorgängerbaus, der im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde. Ludwig I. hatte die von Friedrich Gärtner und August Voit entworfene Galerie für seine Sammlung zeitgenössischer Malerei auf dem Grundstück gegenüber der Alten Pinakothek bauen lassen, um einen Dialog zwischen der Kunst der eigenen Zeit und den als Vorbildern verehrten Alten Meistern zu ermöglichen.
  • 16.
  • 17. Die Pinakothek der Moderne   die Sammlung Moderne Kunst (die ihrerseits ein Teil der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen ist),  Die Neue Sammlung – The International Design Museum Munich (das Staatliche Museum für angewandte Kunst),  das Architekturmuseum der Technischen Universität München sowie  die Staatliche Graphische Sammlung.
  • 18. August Macke Mädchen unter Bäumen, 1914
  • 19. Design in der Pinakothek der Moderne
  • 20.