ABZV VOLONTÄRSKURS • 2014 
CROSSMEDIA 
(NICHT AUF DIE WERKZEUGE, AUF DIE STORY KOMMT ES AN) 
PHOTO CREDIT: KEVIN DOOLEY, V I A F L I C K R ( C C ) 
MIRKO LORENZ, INFORMATION ARCHITECT
ABZV VOLONTÄRSKURS • 2014 
Z I E L : 
STARKE GESCHICHTEN 
FÜR ONLINE UND PRINT 
CROSSMEDIAL 
ENTWICKELN…
ABZV VOLONTÄRSKURS • 2014 
HINTERGRUND 
! 
WIE KANN MAN DIE JEWEILS BESTE 
DARSTELLUNGSFORM FINDEN UND ÜBER 
VERSCHIEDENE MEDIEN HINWEG 
PUBLIZIEREN? 
! 
DIESE PRÄSENTATION STELLT D I E 
„GESCHICHTE“ IN DEN VORDERGRUND, 
NICHT DIE WERKZEUGE ODER DEN 
VERBREITUNGSWEG. 
! 
DIE BOTSCHAFT: 
JAGT NICHT JEDEM TREND HINTERHER, 
KONZENTRIERT EUCH AUF DAS HANDWERK. 
ERZÄHLEN, BERICHTEN, DARSTELLEN. 
! 
!
FERTIG? DANN LOS…
! 
WAS BRAUCHT ES FÜR EINE 
STARKE 
GESCHICHTE?
! 
GESUCHT WERDEN 
GROSSE 
STIMMEN
WAS GENAU IST EINE 
GESCHICHTE? 
VERDICHTETE INFORMATION 
ÜBERRASCHEND/INTERESSANT 
WAHR/RELEVANT 
EINDRÜCKLICH/TEILBAR
PHOTO CREDIT: ESKIMOBLOOD ( C C ) , V I A F L I C K R STORY
Geschichten sind der Weg 
über den Menschen 
die Welt verstehen. 
Eine Geschichte nach der anderen.
ABZV VOLONTÄRSKURS • 2014 
EINE 
GESCHICHTE 
MACHT 
THEMEN 
LEBENDIG. 
PHOTO CREDIT: THOMAS HAWK ( C C ) V I A F L I C K R .
! ! GESCHICHTEN ZU 
ERZÄHLEN IST 
EINE 
LERNBARE 
KUNST
WETTEN?
Ernest Hemingway 
forderte andere Schriftsteller 
heraus: Er könne eine Geschichte 
mit nur sechs Worten erzählen, 
die die Leser zum weinen brächte.
http://dangerousminds.net/comments/ernest_hemingway_and_the_six-word_short_story
Disclaimer: 
Die Anekdote über Hemingway 
diese Wette ist nicht belegt. 
Dennoch: 
Großartige Geschichten 
entfalten Kraft und Wirkung. 
http://dangerousminds.net/comments/ernest_hemingway_and_the_six-word_short_story
DREI SCHRITTE 
! 
1 .VORBEREITUNG 
2 . FORM 
3 . ZEIT
Vorbereitung, Planung und 
Form sind 
wichtiger 
als die Werkzeuge 
oder das Medium.
SCHRITT 1 
VORBEREITUNG
Ein sich wiederholender Ablauf 
auf dem Weg zu qualitativ 
hochwertigen Geschichten ist die 
Kombination 
aus klarem Fokus, genauer, 
ausdauernder, konsistenter 
schrittweiser Umsetzung.
Copyright: Monkey 
Warum? 
Der schwierige 
(und zeitraubende) 
Teil der Vorbereitung 
besteht darin 
das Element der 
Überraschung 
zu finden.
Wie? 
Wer sich aufmacht, eine gute Geschichte zu 
entwickeln, läuft meist in die Falle entweder zu 
wenig oder viel zuviel Material zu sammeln. 
! 
Denke daran: 
Keine Doktor-Arbeit. 
Es geht um eine gute Geschichte.
Aber, wonach suchen wir? 
Halte Ausschau nach der einen 
aussagekräftigen Anekdote, 
um zum Punkt zu kommen. 
! 
Einer neuen Perspektive, 
um visuell zu zeigen, was wichtig ist. 
! 
Den Ausreißern in den Daten, 
um heraus zu finden, wo etwas schief läuft.
Schlagwort 
CROSSMEDIA (DER BEGRIFF STEHT FÜR DIE KOMBINATION 
VERSCHIEDENER FORMEN VON INHALTEN, 
ÜBER VERSCHIEDENE MEDIEN HINWEG). 
SO LASSEN SICH WUNDERBARE STÜCKE ENTWICKELN. 
VERMEIDE JEDOCH, DEN BLICK ZU VERSTELLEN - 
ES GILT DIE STORY ZU SCHÄRFEN.
NUR EIN BEISPIEL (AUSGEWÄHLT, W E I L A L L E S D R I N I S T ) 
© COP Y R IGHT 1 9 9 6 - 2 0 1 2 THE WASHINGTON POS T http://www.washingtonpost.com/sf/wp-sports/2013/02/27/cyclings-road-forward/
GESEHEN? EIN HELD, SEINE GESCHICHTE - TEXT, BILDER, VIDEO,DATEN. 
© COPYRIGHT 1996-2012 THE WASHINGTON POST http://www.washingtonpost.com/sf/wp-sports/2013/02/27/cyclings-road-forward/
GEDULD 
SELBST DIESE GROßEN GESCHICHTEN 
WERDEN SCHRITT FÜR SCHRITT 
UND MEIST VON TEAMS AUFGEBAUT.
BEHALT DEN FOKUS 
NUTZE 
ENTWÜRFE 
UM DIE STORY ZU PLANEN. 
EINE SEITE
Define the storyline. 
http://konigi.com/book/sketch-book/why-we-sketch
Iterate, shape, reduce. 
http://konigi.com/book/sketch-book/why-we-sketch
From idea to completion: Not a straight line. 
http://konigi.com/book/sketch-book/why-we-sketch
Work fast, trust that the shape will be revealed. 
http://konigi.com/book/sketch-book/why-we-sketch
? 
Könnt ihr: 
(a) heute vier Absätze über euer Thema schreiben? 
(b) in einer Woche Bilder, Videos 
oder Visualisierungen produzieren? 
(c) am Ende das „Warum“ und „Wie“ beantworten?
SCHRITT 2 
FINDE DIE BESTE FORM
Fairytale 
Article 
Joke Drama 
Multimedia 
Longform 
Data 
Crowdsourcing 
SMS 
Big Picture 
Newsletter 
Explainer 
Soundslide Video
MEISTER DIE FORM 
Manche Geschichten brauchen kein Beiwerk. 
http://dangerousminds.net/comments/ernest_hemingway_and_the_six-word_short_story
Erzähl die Geschichte eines Menschen, 
nicht die einer Gruppe. 
PHOTO CREDIT: NANDADEVIEAST ( C C - B Y ) , V I A F L I C K R )
MENSCHEN INTERESSIEREN SICH FÜR 
EINEN ANDEREN MENSCHEN, NICHT GRUPPEN.
DAS ERLERNEN BRAUCHT ZEIT 
A video based on an interview with master storyteller Ira Glass (This American Life).
Anfang, Mitte, Ende.
The shape of stories (Kurt Vonnegut) 
https://www.youtube.com/watch?v=oP3c1h8v2ZQ
Kreativität entsteht durch 
viele, viele Beispiele.
Beispiel: Ein Newsletter, sehr gut gemacht.
Gute Texte 
haben 
Wert. 
http://www.poynter.org/uncategorized/14322/what-a-day/
Lange Artikel 
(Tipp: Ausprobieren. Medium hat ein sehr gutes, einfaches CMS.)
Eine Variante: Stell Fragen, sammle Antworten.
Einfach, aber effektiv: Nutze große Bilder. 
http://www.theatlantic.com/infocus/
Die große „kleine“ Nische 
Versuch nicht es allen 
recht zu machen. 
Mit mehr als einer 
Milliarde Online-Nutzern 
entsteht überall die 
„Mega-Nische“ 
mega niche (Clay Shirky)
Kleine Zielgruppe, weltweite Nutzung.
Ein weiteres Beispiel…
Beste Adresse für gute Online-Videos.
Mediastorm thrives on quality, not quantity.
Gutes Beispiel für einen „Explainer“
Visualisiere, um neue Perspektiven zu zeigen.
Eine weitere Option: Binde die Nutzer mit ein.
SOOO VIELE 
MÖGLICHKEITEN… 
UND DENNOCH: 
DAS GRUNDPRINZIP, 
DIE GRUNDSÄTZLICHE MECHANIK 
HAT SICH KAUM VERÄNDERT
GESUCHT: 
DIE RELEVANTE ÜBERRASCHUNG, DURCH BEANTWORTUNG 
DER FRAGEN „WIE“ UND „WARUM“.
DER WEG DORTHIN: 
FANG AN ZU SUCHEN
DATA-DRIVEN JOURNALISM
WO DIE STORIES STECKEN 
HTTP://DE.SLIDESHARE.NET/JENNIFERLAFLEUR/NR14-OVERVIEW?RELATED=1
GESCHICHTEN AUS DATEN 
Vorgehen: 
- Wie viele Teilnehmer? 
- Wo sind die „Ausreißer“? 
- Gewinner? Betrüger? 
Dann: 
- Wie wird betrogen? 
- Häufig: Strecke verkürzen 
- Welche anderen Wege gibt es?
Erst ganz am Ende, versteckt in den Daten… 
GEHT UND FINDET 
ALAN MILLER 
Source: Andy Lehren, The New York Times
„THE SECRET BEHIND BIG DATA PROJECTS“ 
HTTP://DE.SLIDESHARE.NET/JENNIFERLAFLEUR/CRUNCHING-THE-NUMBERS-NR14
FRAG DICH: 
WAS VERSUCHEN SIE 
HEUTE ZU 
VERHEIMLICHEN?
SCHRITT 3 
ZEIT
SELTSAM, ABER WAHR: 
WIRF GUTE INHALTE WEG 
Wer keine Auswahl trifft und wegstreicht, 
ertrinkt in zuviel Material und zu vielen Optionen.
Koch die Story runter 
VIEL LESEN, VIEL FRAGEN, VIEL 
SAMMELN, DIE STORY FORMEN, 
DIE FAKTEN PRÜFEN. 
EINER 
STORY 
REDUZIER 
ALLES ZU: 
Es geht nicht darum, viele Belege oder Zitate in der Story zu haben - 
sondern um die Suche nach den besten Belegen und Zitaten.
SCHRITT 3 
ZEIT 
Einstieg: Warum ist das wichtig? 
Fakten und Modell 
Artikel 
Mitte: Konflikt oder Barriere 
EIN Mensch in Schwierigkeiten 
Bilder/Audio/Video 
Ende: Auflösung 
Spannung/Erkenntnis 
Moral oder tiefere Wahrheit
EINE 
STORY 
NACH 
DER 
ANDEREN.
DER WEG ZU QUALITÄT: ÜBEN 
T H E B E A T L E S I M S T A R – C L U B 
HAMBURG 1962 
© DANNY WALL / K & K 
http://www.vinylrecords.ch/B/BE/Beatles/Live-Starclub/live-starclub-beatles.html
EIN WIEDERKEHRENDES MUSTER: 
VOR DER KREATION, ÜBE DIE FORM. 
The Song/tracks on "Beatles Live At The Star-Club in Hamburg 1962" are 
• Introduction/I Saw Her Standing There (Lennon/McCartney) 3:01 
• Roll Over Beethoven (Chuck Berry) 2:15 
• Hippy Hippy Shake (Chan Romero) 1:52 
• Sweet Little Sixteen (Chuck Berry) 3:20 
• Lend Me Your Comb (Wise/Weisman) 2:00 
• Your Feets too Big (Benson/Fisher) 2:24 
• Twist and Shout (Medley/Russell) 2:20 
• Mr. Moonlight (Johnson) 2:23 
• A Taste of Honey (Scott/Marlow) 2:10 
• Bésame Mucho (Velázquez/Skylar) 2:46 
• Reminiscing (King Curtis) 2:05 
• Kansas City/Hey, Hey, Hey, Hey (Leiber/Stoller) 2:56 
• Nothin' Shakin' (But the Leaves on a Tree) Colocrai/Fontaine/Gluck/Lampert 1:24 
• To Know Her Is to Love Her (Phil Spector) 3:23 
• Little Queenie (Chuck Berry) 3:57 
• Falling in Love Again (Hollander/Lerner) 2:14 
• Ask Me Why (Lennon/McCartney) 2:33 
• Be-Bop-A-Lula (Vincent/Davis) 2:29 - Featuring Fred Fascher on lead vocal. 
• Hallelujah, I Love Her So (Ray Charles) 2:08 - Featuring Horst Fascher on lead vocal. 
• Red Sails in the Sunset (Kennedy/Williams) 2:11 
• Everybody's Trying to Be My Baby (Carl Perkins) 3:04 
• Matchbox (Carl Perkins) 2:37 
• I'm Talking about You (Chuck Berry) 2:06 
• Shimmy Shimmy (Massey/Schubert) 2:20 
• Long Tall Sally (Johnson/Penniman/Blackwell) 1:47 
• I Remember You (Schertzinger/Metter) 1:56 
• Where Have You Been All My Life? (Weill/Mann) 2:09 
• Till There Was You (Meredith Willson) 2:02 
• Sheila (Tommy Roe) 2:00 
• I'm Gonna Sit Right Down and Cry (Over You) (Thomas/Biggs) 2:43 
TRACKLIST 
DER BEATLES 
BEVOR S I E 
BEKANNT 
WURDEN. 
http://www.setlist.fm/setlist/the-beatles/1962/the-star-club-hamburg-germany-3bdae050.html
TRAINIEREN, VERBESSERN 
Part of the story on 
how and why some 
people manage to 
be extremely good 
at something (like 
storytelling) is 
investigated in 
„Outliers“.
Experience, mix, adapt.
Interview nicht aufgenommen. 
Interviewpartner langweilig 
Batterie alle 
Aufzeichnungen weg 
DER FIESE TEIL: 
MASTER DESASTER 
Video nicht nutzbar 
Interviewpartner vergisst Termin 
Bus/Zug/Flugzeug verpasst 
Nicht genug Material 
Zuviel Material 
Schlechte Audioaufnahme 
Speicherkarte voll 
Bilder schlecht 
Keine Zeit 
Kein Geld 
Keine Unterstützung
EINE SACHE NOCH…
SCHRITT 4 
GELD
WE HAVE NO TIME FOR THIS. 
WHY NOT DO JUST AN ARTICLE? 
ÜBERWINDE DIE 
BARRIEREN 
WE NEVER DID IT LIKE THIS. 
THERE IS NO BUDGET.
ZEIGT 
IHNEN 
DAS: 
KEY 
POINT 
—->
WHICH 
MEANS 
—-> 
http://gigaom.com/2014/07/16/the-news-about-reader-attention-and-the-evolution-of-media-isnt-all-bad-theres-the-hill-of-wow/
DA DRAUßEN GIBT ES LEUTE, DIE WARTEN 
„A significant number of people are willing to spend 
significant amounts of time with articles that are relatively 
long, and are willing to share them — 
in other words, 
there is a demand for things 
other than just shallow clickbait.“ 
http://gigaom.com/2014/07/16/the-news-about-reader-attention-and-the-evolution-of-media-isnt-all-bad-theres-the-hill-of-wow/
So, jetzt erzählt eine Geschichte 
! 
Sechs Worte, 
viele Worte, 
tolle Fotos, 
wunderbare Videos, 
eindrucksvolle Daten. 
Was auch immer. 
! 
Aber erzählt eine Geschichte.
Viel Spaß 
und viel Glück… 
Copyright: The Monkey
DANKE 
ZUSAMMENGESTELLT VON MIRKO LORENZ, 
PRÄSENTATION GEHALTEN BEIM ABZV 
VOLOKURS- AUGUST 28, 2014
Ganz am Schluß: 
Ira Glass on Storytelling, vier Teile. Sehenswert. 
https://www.youtube.com/watch?v=loxJ3FtCJJA

Crossmedia: Nicht auf die Tools, auf die Story kommt es an

  • 1.
    ABZV VOLONTÄRSKURS •2014 CROSSMEDIA (NICHT AUF DIE WERKZEUGE, AUF DIE STORY KOMMT ES AN) PHOTO CREDIT: KEVIN DOOLEY, V I A F L I C K R ( C C ) MIRKO LORENZ, INFORMATION ARCHITECT
  • 2.
    ABZV VOLONTÄRSKURS •2014 Z I E L : STARKE GESCHICHTEN FÜR ONLINE UND PRINT CROSSMEDIAL ENTWICKELN…
  • 3.
    ABZV VOLONTÄRSKURS •2014 HINTERGRUND ! WIE KANN MAN DIE JEWEILS BESTE DARSTELLUNGSFORM FINDEN UND ÜBER VERSCHIEDENE MEDIEN HINWEG PUBLIZIEREN? ! DIESE PRÄSENTATION STELLT D I E „GESCHICHTE“ IN DEN VORDERGRUND, NICHT DIE WERKZEUGE ODER DEN VERBREITUNGSWEG. ! DIE BOTSCHAFT: JAGT NICHT JEDEM TREND HINTERHER, KONZENTRIERT EUCH AUF DAS HANDWERK. ERZÄHLEN, BERICHTEN, DARSTELLEN. ! !
  • 4.
  • 5.
    ! WAS BRAUCHTES FÜR EINE STARKE GESCHICHTE?
  • 6.
    ! GESUCHT WERDEN GROSSE STIMMEN
  • 7.
    WAS GENAU ISTEINE GESCHICHTE? VERDICHTETE INFORMATION ÜBERRASCHEND/INTERESSANT WAHR/RELEVANT EINDRÜCKLICH/TEILBAR
  • 8.
    PHOTO CREDIT: ESKIMOBLOOD( C C ) , V I A F L I C K R STORY
  • 9.
    Geschichten sind derWeg über den Menschen die Welt verstehen. Eine Geschichte nach der anderen.
  • 10.
    ABZV VOLONTÄRSKURS •2014 EINE GESCHICHTE MACHT THEMEN LEBENDIG. PHOTO CREDIT: THOMAS HAWK ( C C ) V I A F L I C K R .
  • 11.
    ! ! GESCHICHTENZU ERZÄHLEN IST EINE LERNBARE KUNST
  • 12.
  • 13.
    Ernest Hemingway forderteandere Schriftsteller heraus: Er könne eine Geschichte mit nur sechs Worten erzählen, die die Leser zum weinen brächte.
  • 14.
  • 15.
    Disclaimer: Die Anekdoteüber Hemingway diese Wette ist nicht belegt. Dennoch: Großartige Geschichten entfalten Kraft und Wirkung. http://dangerousminds.net/comments/ernest_hemingway_and_the_six-word_short_story
  • 16.
    DREI SCHRITTE ! 1 .VORBEREITUNG 2 . FORM 3 . ZEIT
  • 17.
    Vorbereitung, Planung und Form sind wichtiger als die Werkzeuge oder das Medium.
  • 18.
  • 19.
    Ein sich wiederholenderAblauf auf dem Weg zu qualitativ hochwertigen Geschichten ist die Kombination aus klarem Fokus, genauer, ausdauernder, konsistenter schrittweiser Umsetzung.
  • 20.
    Copyright: Monkey Warum? Der schwierige (und zeitraubende) Teil der Vorbereitung besteht darin das Element der Überraschung zu finden.
  • 21.
    Wie? Wer sichaufmacht, eine gute Geschichte zu entwickeln, läuft meist in die Falle entweder zu wenig oder viel zuviel Material zu sammeln. ! Denke daran: Keine Doktor-Arbeit. Es geht um eine gute Geschichte.
  • 22.
    Aber, wonach suchenwir? Halte Ausschau nach der einen aussagekräftigen Anekdote, um zum Punkt zu kommen. ! Einer neuen Perspektive, um visuell zu zeigen, was wichtig ist. ! Den Ausreißern in den Daten, um heraus zu finden, wo etwas schief läuft.
  • 23.
    Schlagwort CROSSMEDIA (DERBEGRIFF STEHT FÜR DIE KOMBINATION VERSCHIEDENER FORMEN VON INHALTEN, ÜBER VERSCHIEDENE MEDIEN HINWEG). SO LASSEN SICH WUNDERBARE STÜCKE ENTWICKELN. VERMEIDE JEDOCH, DEN BLICK ZU VERSTELLEN - ES GILT DIE STORY ZU SCHÄRFEN.
  • 24.
    NUR EIN BEISPIEL(AUSGEWÄHLT, W E I L A L L E S D R I N I S T ) © COP Y R IGHT 1 9 9 6 - 2 0 1 2 THE WASHINGTON POS T http://www.washingtonpost.com/sf/wp-sports/2013/02/27/cyclings-road-forward/
  • 25.
    GESEHEN? EIN HELD,SEINE GESCHICHTE - TEXT, BILDER, VIDEO,DATEN. © COPYRIGHT 1996-2012 THE WASHINGTON POST http://www.washingtonpost.com/sf/wp-sports/2013/02/27/cyclings-road-forward/
  • 26.
    GEDULD SELBST DIESEGROßEN GESCHICHTEN WERDEN SCHRITT FÜR SCHRITT UND MEIST VON TEAMS AUFGEBAUT.
  • 27.
    BEHALT DEN FOKUS NUTZE ENTWÜRFE UM DIE STORY ZU PLANEN. EINE SEITE
  • 28.
    Define the storyline. http://konigi.com/book/sketch-book/why-we-sketch
  • 29.
    Iterate, shape, reduce. http://konigi.com/book/sketch-book/why-we-sketch
  • 30.
    From idea tocompletion: Not a straight line. http://konigi.com/book/sketch-book/why-we-sketch
  • 31.
    Work fast, trustthat the shape will be revealed. http://konigi.com/book/sketch-book/why-we-sketch
  • 32.
    ? Könnt ihr: (a) heute vier Absätze über euer Thema schreiben? (b) in einer Woche Bilder, Videos oder Visualisierungen produzieren? (c) am Ende das „Warum“ und „Wie“ beantworten?
  • 33.
    SCHRITT 2 FINDEDIE BESTE FORM
  • 34.
    Fairytale Article JokeDrama Multimedia Longform Data Crowdsourcing SMS Big Picture Newsletter Explainer Soundslide Video
  • 35.
    MEISTER DIE FORM Manche Geschichten brauchen kein Beiwerk. http://dangerousminds.net/comments/ernest_hemingway_and_the_six-word_short_story
  • 36.
    Erzähl die Geschichteeines Menschen, nicht die einer Gruppe. PHOTO CREDIT: NANDADEVIEAST ( C C - B Y ) , V I A F L I C K R )
  • 37.
    MENSCHEN INTERESSIEREN SICHFÜR EINEN ANDEREN MENSCHEN, NICHT GRUPPEN.
  • 38.
    DAS ERLERNEN BRAUCHTZEIT A video based on an interview with master storyteller Ira Glass (This American Life).
  • 39.
  • 40.
    The shape ofstories (Kurt Vonnegut) https://www.youtube.com/watch?v=oP3c1h8v2ZQ
  • 41.
    Kreativität entsteht durch viele, viele Beispiele.
  • 42.
    Beispiel: Ein Newsletter,sehr gut gemacht.
  • 43.
    Gute Texte haben Wert. http://www.poynter.org/uncategorized/14322/what-a-day/
  • 44.
    Lange Artikel (Tipp:Ausprobieren. Medium hat ein sehr gutes, einfaches CMS.)
  • 45.
    Eine Variante: StellFragen, sammle Antworten.
  • 46.
    Einfach, aber effektiv:Nutze große Bilder. http://www.theatlantic.com/infocus/
  • 48.
    Die große „kleine“Nische Versuch nicht es allen recht zu machen. Mit mehr als einer Milliarde Online-Nutzern entsteht überall die „Mega-Nische“ mega niche (Clay Shirky)
  • 49.
  • 50.
  • 51.
    Beste Adresse fürgute Online-Videos.
  • 52.
    Mediastorm thrives onquality, not quantity.
  • 53.
    Gutes Beispiel füreinen „Explainer“
  • 54.
    Visualisiere, um neuePerspektiven zu zeigen.
  • 55.
    Eine weitere Option:Binde die Nutzer mit ein.
  • 56.
    SOOO VIELE MÖGLICHKEITEN… UND DENNOCH: DAS GRUNDPRINZIP, DIE GRUNDSÄTZLICHE MECHANIK HAT SICH KAUM VERÄNDERT
  • 57.
    GESUCHT: DIE RELEVANTEÜBERRASCHUNG, DURCH BEANTWORTUNG DER FRAGEN „WIE“ UND „WARUM“.
  • 58.
    DER WEG DORTHIN: FANG AN ZU SUCHEN
  • 59.
  • 60.
    WO DIE STORIESSTECKEN HTTP://DE.SLIDESHARE.NET/JENNIFERLAFLEUR/NR14-OVERVIEW?RELATED=1
  • 61.
    GESCHICHTEN AUS DATEN Vorgehen: - Wie viele Teilnehmer? - Wo sind die „Ausreißer“? - Gewinner? Betrüger? Dann: - Wie wird betrogen? - Häufig: Strecke verkürzen - Welche anderen Wege gibt es?
  • 62.
    Erst ganz amEnde, versteckt in den Daten… GEHT UND FINDET ALAN MILLER Source: Andy Lehren, The New York Times
  • 63.
    „THE SECRET BEHINDBIG DATA PROJECTS“ HTTP://DE.SLIDESHARE.NET/JENNIFERLAFLEUR/CRUNCHING-THE-NUMBERS-NR14
  • 64.
    FRAG DICH: WASVERSUCHEN SIE HEUTE ZU VERHEIMLICHEN?
  • 65.
  • 66.
    SELTSAM, ABER WAHR: WIRF GUTE INHALTE WEG Wer keine Auswahl trifft und wegstreicht, ertrinkt in zuviel Material und zu vielen Optionen.
  • 67.
    Koch die Storyrunter VIEL LESEN, VIEL FRAGEN, VIEL SAMMELN, DIE STORY FORMEN, DIE FAKTEN PRÜFEN. EINER STORY REDUZIER ALLES ZU: Es geht nicht darum, viele Belege oder Zitate in der Story zu haben - sondern um die Suche nach den besten Belegen und Zitaten.
  • 68.
    SCHRITT 3 ZEIT Einstieg: Warum ist das wichtig? Fakten und Modell Artikel Mitte: Konflikt oder Barriere EIN Mensch in Schwierigkeiten Bilder/Audio/Video Ende: Auflösung Spannung/Erkenntnis Moral oder tiefere Wahrheit
  • 69.
    EINE STORY NACH DER ANDEREN.
  • 70.
    DER WEG ZUQUALITÄT: ÜBEN T H E B E A T L E S I M S T A R – C L U B HAMBURG 1962 © DANNY WALL / K & K http://www.vinylrecords.ch/B/BE/Beatles/Live-Starclub/live-starclub-beatles.html
  • 71.
    EIN WIEDERKEHRENDES MUSTER: VOR DER KREATION, ÜBE DIE FORM. The Song/tracks on "Beatles Live At The Star-Club in Hamburg 1962" are • Introduction/I Saw Her Standing There (Lennon/McCartney) 3:01 • Roll Over Beethoven (Chuck Berry) 2:15 • Hippy Hippy Shake (Chan Romero) 1:52 • Sweet Little Sixteen (Chuck Berry) 3:20 • Lend Me Your Comb (Wise/Weisman) 2:00 • Your Feets too Big (Benson/Fisher) 2:24 • Twist and Shout (Medley/Russell) 2:20 • Mr. Moonlight (Johnson) 2:23 • A Taste of Honey (Scott/Marlow) 2:10 • Bésame Mucho (Velázquez/Skylar) 2:46 • Reminiscing (King Curtis) 2:05 • Kansas City/Hey, Hey, Hey, Hey (Leiber/Stoller) 2:56 • Nothin' Shakin' (But the Leaves on a Tree) Colocrai/Fontaine/Gluck/Lampert 1:24 • To Know Her Is to Love Her (Phil Spector) 3:23 • Little Queenie (Chuck Berry) 3:57 • Falling in Love Again (Hollander/Lerner) 2:14 • Ask Me Why (Lennon/McCartney) 2:33 • Be-Bop-A-Lula (Vincent/Davis) 2:29 - Featuring Fred Fascher on lead vocal. • Hallelujah, I Love Her So (Ray Charles) 2:08 - Featuring Horst Fascher on lead vocal. • Red Sails in the Sunset (Kennedy/Williams) 2:11 • Everybody's Trying to Be My Baby (Carl Perkins) 3:04 • Matchbox (Carl Perkins) 2:37 • I'm Talking about You (Chuck Berry) 2:06 • Shimmy Shimmy (Massey/Schubert) 2:20 • Long Tall Sally (Johnson/Penniman/Blackwell) 1:47 • I Remember You (Schertzinger/Metter) 1:56 • Where Have You Been All My Life? (Weill/Mann) 2:09 • Till There Was You (Meredith Willson) 2:02 • Sheila (Tommy Roe) 2:00 • I'm Gonna Sit Right Down and Cry (Over You) (Thomas/Biggs) 2:43 TRACKLIST DER BEATLES BEVOR S I E BEKANNT WURDEN. http://www.setlist.fm/setlist/the-beatles/1962/the-star-club-hamburg-germany-3bdae050.html
  • 72.
    TRAINIEREN, VERBESSERN Partof the story on how and why some people manage to be extremely good at something (like storytelling) is investigated in „Outliers“.
  • 73.
  • 74.
    Interview nicht aufgenommen. Interviewpartner langweilig Batterie alle Aufzeichnungen weg DER FIESE TEIL: MASTER DESASTER Video nicht nutzbar Interviewpartner vergisst Termin Bus/Zug/Flugzeug verpasst Nicht genug Material Zuviel Material Schlechte Audioaufnahme Speicherkarte voll Bilder schlecht Keine Zeit Kein Geld Keine Unterstützung
  • 75.
  • 76.
  • 77.
    WE HAVE NOTIME FOR THIS. WHY NOT DO JUST AN ARTICLE? ÜBERWINDE DIE BARRIEREN WE NEVER DID IT LIKE THIS. THERE IS NO BUDGET.
  • 78.
    ZEIGT IHNEN DAS: KEY POINT —->
  • 79.
    WHICH MEANS —-> http://gigaom.com/2014/07/16/the-news-about-reader-attention-and-the-evolution-of-media-isnt-all-bad-theres-the-hill-of-wow/
  • 80.
    DA DRAUßEN GIBTES LEUTE, DIE WARTEN „A significant number of people are willing to spend significant amounts of time with articles that are relatively long, and are willing to share them — in other words, there is a demand for things other than just shallow clickbait.“ http://gigaom.com/2014/07/16/the-news-about-reader-attention-and-the-evolution-of-media-isnt-all-bad-theres-the-hill-of-wow/
  • 81.
    So, jetzt erzählteine Geschichte ! Sechs Worte, viele Worte, tolle Fotos, wunderbare Videos, eindrucksvolle Daten. Was auch immer. ! Aber erzählt eine Geschichte.
  • 82.
    Viel Spaß undviel Glück… Copyright: The Monkey
  • 83.
    DANKE ZUSAMMENGESTELLT VONMIRKO LORENZ, PRÄSENTATION GEHALTEN BEIM ABZV VOLOKURS- AUGUST 28, 2014
  • 84.
    Ganz am Schluß: Ira Glass on Storytelling, vier Teile. Sehenswert. https://www.youtube.com/watch?v=loxJ3FtCJJA