Disruptive Economy: Alexander Kraemer

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Alexander Kraemer ist in Sydney geboren, in Hamburg aufgewachsen, studiert in Bochum um heute in Frankfurt soziales Unternehmertum und Nachhaltigkeit voran zu treiben, u.a. mit managerfragen.org.

http://managerfragen.org/

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Disruptive Economy: Alexander Kraemer

  1. 1. Vertrauen zwischen Wirtschaft und Gesellschaft - Alexander Kraemer
  2. 2. Vertrauen ist der Anfang von allem. - Deutsche Bank, 90er Jahre Bildquelle: http://dbcf.de/blog/wp-content/uploads/2013/01/2012-10-frankfurt-25-deutsche-bank.jpg
  3. 3. Quelle: Havard Business Manager 2010
  4. 4. Vertrauen ist die subjektive Überzeugung von der Richtigkeit, Wahrheit bzw. Redlichkeit von Personen, von Handlungen, Einsichten und Aussagen eines anderen oder von sich selbst. - Wikipedia
  5. 5. Ver|trau|en festes Überzeugtsein von der Verlässlichkeit, Zuverlässigkeit einer Person, Sache. - Duden
  6. 6. „Praktisch jedes kommerzielle Geschäft birgt ein Element von Vertrauen.“ - Arrow, Volkswirt, Nobelpreisträger
  7. 7. p * G(x) - (1-p) * L(y) > 0 p = Wahrscheinlichkeit, dass eine Person die Handlung x ausführt x = Handlung, die ausgeführt werden soll y = Eine vertrauensmissbrauchende Handlung, die nicht x ist L = Verlust, der durch die Handlung y entsteht
  8. 8. Systemvertrauen (Organisationsvertrauen) persönliches Vertrauen Selbstvertrauen Quelle: Cordini 2007, Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover
  9. 9. In welche Institutionen vertrauen wir? Bildquelle: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/1/14/Berlin_reichstag_CP.jpg
  10. 10. Ehe TV/ Radio Umweltschützer Internet Presse Banken Kirche Rechtssystem Int. Konzerne Beamte Regierung Werbung 0% 25% 50% 75% 100% Ehe TV/ Radio Umweltschützer Internet Presse Banken Kirche Rechtssystem Int. Konzerne Beamte Regierung Werbung 0% 25% 50% 75% 100% Stimme (stark) zu Stimme (gar) nicht zu Keine Angabe Vertrauen in Institutionen (Int. Durchschnitt) Quelle: Readers Digest 2010 Vertrauen in Institutionen (Deutschland)
  11. 11. Int. Durchschnitt Österreich Belgien Kroatien Tschechische Republik Finland Frankreich Deutschland Ungarn Niederlande Polen Portugal Romänien Russland Slovenien Schweden Schweiz 0% 25% 50% 75% 100% Int. Durchschnitt Österreich Belgien Kroatien Tschechische Republik Finland Frankreich Deutschland Ungarn Niederlande Polen Portugal Romänien Russland Slovenien Schweden Schweiz 0% 25% 50% 75% 100% Vertrauen in die Regierung Vertrauen in int. Konzerne Quelle: Readers Digest 2010 Stimme (stark) zu Stimme (gar) nicht zu Keine Angabe
  12. 12. Verbraucherzentralen Verbraucherschutzorg. Brauereien Tageszeitungen Verbraucherschutzministerium Verbraucherportale Computerhersteller Landwirtschaft Lebensmitteldiscounter Fluglinien Automobilhersteller Herst. v. Körperpflegeprod. Lebensmittelhändler Warenhäuser Elektrofachhandel Lebensmittelproduzenten Bekleidungshersteller Reiseveranstalter Industrieunternehmen Fast Food Ketten Fernsehsender Textilhändler Banken Internetunternehmen Energieversorger Telekommunikationsanbieter Versicherungen Mineralölgesellschaften 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% Vertraue ich sehr stark Quelle: Musiol Munzinger Sasserath, Lebensmittelzeitung, n=1.000 Deutschland: Vertrauen in Branchen
  13. 13. Welchen Personengruppen vertrauen wir? Bildquelle: http://www.persona-mobile.de/images/back/3.jpg
  14. 14. Polizei Eigener Arbeitgeber Bundespräsident Ärzte Umweltorganisationen Bundeswehr Sparkassen Bundesregierung Bundestag Krankenkassen Gewerkschaften Wirtschaft Katholische Kirche Arbeitgeberverbände Versicherungen Banken Politische Parteien Zentralrat der Muslime Werbeagenturen Manager von Großkonzernen 0% 30% 60% 90% Welchen Personengruppen wir vertrauen Quelle: Statistika 2013, Forsa, Stern Anteil der Befragten (n= 2.000)
  15. 15. Alle Länder Indien China Brasilien Mexiko Türkei Polen Russland Südkorea Japan Spanien Argentinien Tschechische Republik Australien Niederlande Belgien Kanada Schweden Großbritannien Deutschland Italien USA Frankreich 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 2013 „Die Geschäftsführer großer Unternehmen sind in der Regel vertrauenswürdig und sagen die Wahrheit, [...]“ Quelle: Ipsos,de, n=22.000
  16. 16. 0% 20% 40% 60% Ich vertraue den M anagern M ein Vertrauen isteingeschränkt H abe w enig bzw.kein Vertrauen W eiß nicht 2013 Vertrauen Sie dem Top-Management? Quelle: Statistika 2013, SPIEGEL, TNS Forschung, n=1.000
  17. 17. Bildquelle: http://www.erlebnisladen.de/images/produkte/i37/3782-06-weiss-tafel-12tlg-freisteller-02.jpg Schauen wir doch mal über den Tellerrand hinaus... Wir sprechen über sie, doch was ist mit den Managern?
  18. 18. http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/b/b2/Sitting_Bull.jpg Sitting Bull Hunkpapa-Lakota-Sioux Jens-Schulte Bockum Vodafone Dr. Karl-Thomas Neumann Adam Opel
  19. 19. http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/b/b2/Sitting_Bull.jpg [...] ein Indianer und ein deutscher Unternehmer zeigen keinen Schmerz. - Prof. Dipl.-Phys. Randolf Rodenstock (MBA)
  20. 20. [...] Wenn wir Unternehmer und Manager negativ auffallen, zerstört das auch das Vertrauen in die soziale Marktwirtschaft. Damit schneiden wir uns ins eigene Fleisch. [...] Klaus-Peter Müller, Aufsichtsrat der Commerzbank, SPIEGEL Mai 2013
  21. 21. 78% der deutschen Manager sehen Vertrauenals einen Wert mit „sehr hoher persönlicher Bedeutung“. Quelle: Universität Witten-Herdecke, Wertekommission, n=230 Vertrauen Integrität Verantwortung Respekt Nachhaltigkeit Mut 0% 20% 40% 60% 80%
  22. 22. Wir sind viele.
  23. 23. „Unsere Untersuchung legt nahe, dass Regeln der freiwilligen Kooperation in einer Gesellschaft mit sich unbekannten Menschen schwierig anzuwenden sind, solange zwischen ihnen keine Institution vermittelt.“ - Gabriele Camera, Chapman University
  24. 24. Unsere Vision Besserer Onlinedialog zwischen Bürgern und Managern.
  25. 25. [...] ich gebe den Taktstock vor und setze auf Werte wie Zuverlässigkeit und Vertrauen. [...] [...] Welche Kultur in Unternehmen fördert die Entstehung von Innovationen? [...]
  26. 26. Unser Problem die fehlenden Bürger.
  27. 27. Meine Frage an Sie, wenn Bürger wie Manager vertrauen bilden wollen, warum reden wir weiter über- und nicht miteinander?
  28. 28. Führen Sie den Dialog miteinander! fair. öffentlich. direkt.

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