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Der Heilige Geist kommt
Ungefähr eine Woche, nachdem Jesus in den Himmel aufgefahren war, den
Jüngern sind mit dem Heiligen Geist gefüllt, als sie im Gebet im oberen
Gemach in Jerusalem ausharrten. Noch am gleichen Tag stand Petrus vor
einer Menschenmenge und legte mutig Zeugnis vom Herrn ab. Als Resultat
davon empfingen etwa 3000 Menschen Jesus.
Die Heilung eines Gelähmten
Vor einer erstaunten Menschenmenge wurde nicht lange danach ein
Mann, der von seiner Geburt aus lahm gewesen war, durch Petrus und
Johannes geheilt. Als Petrus zu der riesigen Menge sprach, die sich
angesammelt hatte, um das Wunder zu sehen, kamen weitere 5000 zum
Glauben mit den Jüngern.
Verhaftung der Apostel; Befreiung durch Gottes Eingreifen
Diese Geschehnisse weckten den Neid des Hohenpriesters und seiner ganzen
Gefolgschaft, und sie ließen die Apostel festnehmen und in das städtische
Gefängnis bringen. Doch in der Nacht öffnete ein Engel des Herrn die Türen des
Gefängnisses und führte die Apostel hinaus. »Geht in den Tempel«, befahl er
ihnen, »tretet vor das Volk und verkündet unerschrocken die Botschaft, die der
Herr gebracht hat und die zum Leben führt!« Die Apostel befolgten die Anweisung
des Engels: Gleich bei Tagesanbruch gingen sie in den Tempel und begannen, die
Menschen dort zu lehren.
Währenddessen berief der Hohepriester mit seinen Gefolgsleuten den Hohen
Rat samt. Dann ließen sie die Apostel zum Verhör holen. Aber die waren nicht
mehr im Gefängnis. So kehrten die Beauftragten des Hohenpriesters zurück und
meldeten: »Die Gefangenen sind fort. Die Türen des Gefängnisses waren sorgfältig
verschlossen, und die Wachen standen davor. Aber als wir die Türen öffneten, war
niemand in der Zelle.« Dann Da kam jemand mit der Nachricht herein: »Die
Männer, die ihr ins Gefängnis geworfen habt, sind schon wieder im Tempel und
lehren dort!«
Stephanus predigt den Juden
Einer der Leiter der frühen Gemeinde war ein Mann namens Stephanus.
Er hatte einen guten Ruf und war voll Heiligen Geistes und voll Weisheit.
Stephanus tat viele Wunder und sprach überzeugend davon, dass die
Menschen an Jesus glauben sollten.
Eines Tages – Stephanus lehrte gerade über Jesus – begannen einige
Juden, die nicht an Jesus glaubten, mit Stephanus zu streiten. Sie wurden
sehr zornig und verbreiteten vor den religiösen Führern Lügen über ihn.
Verhaftung des
Stephanus
Verhafteten die
religiösen
Führer
Stephanus und
brachten ihn
zum
Hohenpriester
und zu den
anderen
Führern der
Juden. Dort
verbreiteten
noch mehr
falsche Zeugen
Lügen über ihn.
Dann fragte ihn der Hohepriester: „Ist das wahr?“ Stephanus antwortete,
indem er sie an viele der großen Taten Gottes erinnerte, angefangen von der
Zeit Abrahams bis in die Zeit von Jesus, und wie das Volk Gott ständig
ungehorsam war. Dann sagte er: „Ihr halsstarrigen und rebellischen Leute!
Ständig widerstrebt ihr dem Heiligen Geist, genau so wie eure Vorfahren Gott
ständig widerstrebten und die Propheten töteten. Aber ihr habt noch etwas
Schlimmeres als sie getan! Ihr habt den Messias umgebracht!“
Als die religiösen Führer das hörten, wurden sie so wütend, dass sie sich die
Ohren zuhielten und laut schrien. Dann schleiften sie Stephanus aus der Stadt
und steinigten ihn zu Tod.
Als Stephanus starb, rief er aus: „Jesus, nimm meinen Geist auf!“ Dann fiel er
auf seine Knie und rief erneut aus: „Meister, rechne ihnen diese Sünde nicht
an!“ Danach starb er.
Philippus und
der äthiopische
Finanzminister
Ein Jünger von
Jesus, der
Philippus hieß,
ging nach
Samarien, wo er
über Jesus
predigte, und
viele Menschen
wurden
gerettet. Eines
Tages forderte ihn ein Engel Gottes auf, auf eine bestimmte Straße in der Wüste
zu gehen. Als er auf der Straße unterwegs war, sah er einen hohen äthiopischen
Beamten in seinem Wagen daher fahren.
Als Philippus zu dem Wagen kam, hörte er, wie der Äthiopier las, was der
Prophet Jesaja niedergeschrieben hatte. Philippus fragte den Äthiopier:
„Verstehst du, was du da liest?“ Der Äthiopier antwortete: „Nein! Ich kann es
nicht verstehen, außer wenn es mir jemand erklärt. Bitte komm, und setz dich
neben mich! Schrieb Jesaja über sich selbst oder über jemand anderes?“
Philippus erklärte dem Äthiopier, dass Jesaja über Jesus schrieb. Philippus
gebrauchte auch noch andere Schriftstellen, um ihm die gute Nachricht von
Jesus zu sagen.
Als Philippus und der Äthiopier weiter fuhren, kamen sie an eine Wasserstelle,
und der Äthiopier sagte: „Schau! Da ist Wasser! Kann ich getauft werden?“ Er
sagte dem Fahrer, er solle den Wagen anhalten.
Daraufhin stiegen beide in das Wasser, und Philippus taufte den Äthiopier. Und
als sie aus dem Wasser kamen, trug der Heilige Geist Philippus plötzlich weg an
einen anderen Ort, wo er damit fortfuhr, den Menschen von Jesus zu erzählen.
Der Äthiopier setzte seine Heimreise fort, glücklich darüber, dass er Jesus jetzt
kannte.
Die Bekehrung des Saulus
Saulus die Jünger des Herrn mit großer Wut verfolgte und sie mit dem Tod
bedrohte. Als er nun nach Damaskus unterwegs war und die Stadt schon fast
erreicht hatte, leuchtete plötzlich vom Himmel her ein Licht auf. Er stürzte zu
Boden und hörte eine Stimme: »Saul, Saul, Ich bin Jesus, den du verfolgst!«
Als Saulus aufstand und die Augen öffnete, konnte er nicht mehr sehen. Da
nahmen sie ihn an der Hand und führten ihn nach Damaskus.
In Damaskus wohnte ein Jünger Jesu, der Hananias hieß. Dem erschien der
Herr in einer Vision. »Hananias«, sagte er zu ihm. »Geh zur Geraden Straße in
das Haus des Judas, und frag dort nach einem Saulus von Tarsus. Er betet
gerade und hat in einer Vision einen Mann gesehen, der Hananias heißt.
Dieser kam zu ihm und legte ihm die Hände auf, damit er wieder sehen kann.«
Hananias gehorchte. Er ging in das Haus des Judas, fand dort Saulus und
legte ihm die Hände auf. »Lieber Bruder Saulus«, sagte er, »Jesus hat mich zu
dir geschickt, damit du mit dem Heiligen Geist erfüllt wirst und wieder sehen
kannst.« Im selben Moment fiel es Saulus wie Schuppen von den Augen, und
er konnte wieder sehen!
Flucht aus Damaskus
Saulus begann er predigen und zu verkünden, dass Jesus der Sohn Gottes
ist. Seine Zuhörer waren fassungslos. Ungläubig fragten sie: »Ist das nicht
der, von dem alle in Jerusalem, die sich zu Jesus bekennen, so
erbarmungslos verfolgt wurden? Und ist er nicht hierher gekommen, um
auch die Gläubigen in Damaskus zu verhaften und an die Hohenpriester in
Jerusalem auszuliefern?«
Schließlich fassten die Juden den Beschluss, Saulus zu töten. Saulus erfuhr
von ihren Plänen, doch sie bewachten Tag und Nacht die Stadttore, damit
er ihnen nicht entkommen konnte. Da ließen ihn seine Anhänger eines
Nachts in einem Korb an der Stadtmauer hinunter und verhalfen ihm so zur
Flucht.
Petrus in Joppe:
Auferweckung einer
Toten
In Joppe lebte eine
Jüngerin ´Jesu` namens
Tabita. Tabita tat viel
Gutes und half den
Bedürftigen, wo sie nur
konnte.Doch während
Petrus in Lydda war,
wurde sie krank und
starb. Man wusch den
Leichnam und bahrte
ihn im Obergeschoss
des Hauses auf, ´in dem
sie gewohnt hatte`.
Als die Jünger von
Joppe erfuhren, dass
Petrus sich in dem nicht
weit entfernten Lydda
aufhielt, schickten sie
zwei Männer zu ihm
mit der Bitte, so schnell
wie möglich zu ihnen zu
kommen. Petrus ging unverzüglich mit. In Joppe angekommen, wurde er in
das Zimmer im Obergeschoss geführt, in dem Tabita aufgebahrt war. Petrus
kniete er nieder und betete. Dann wandte er sich zu der Toten und sagte:
»Tabita, steh auf!«
Tabita öffnete die Augen, sah Petrus an und setzte sich auf, und Petrus fasste
sie bei der Hand und half ihr auf die Füße. Danach rief er die Witwen und die
anderen Gläubigen herein, damit sie die wieder zum Leben erweckte Tabita
sehen konnten.
Petrus hat eine Vision
Stieg Petrus auf das flache Dach des Hauses, um dort ungestört zu beten
und hatte eine Vision: Petrus sah etwas vom Himmel herabkommen. Es
sah aus wie ein großes Leinentuch, das — an seinen vier Ecken
zusammengehalten — auf die Erde heruntergelassen wurde. In dem Tuch
waren alle möglichen Arten von vierfüßigen Tieren und Kriechtieren, aber auch
von Vögeln. Alle diese Tiere sind für Juden »unrein« und dürfen deshalb nicht
gegessen werden. Dann hörte Petrus eine Stimme, die ihn aufforderte:
»Petrus, steh auf, schlachte diese Tiere und iss davon!«
»Niemals, Herr!«, entgegnete Petrus. »Noch nie in meinem Leben habe ich
etwas Unreines oder Verbotenes gegessen.«
Da rief die Stimme zum zweiten Mal: »Wenn Gott etwas für rein erklärt,
dann nenne du es nicht unrein.«
Petrus dachte noch immer über die Vision nach, als der Heilige Geist zu ihm
sprach: »Es sind drei Männer zu dir gekommen. Geh hinunter und reise mit
ihnen. Ich habe sie gesandt.«
Am nächsten Tag
ging Petrus mit
ihnen nach
Cäsarea. Als sie
am folgenden
Tag dort
ankamen,
wurden sie schon
von Kornelius
(ein römischer
Hauptmann)
erwartet.
»Ihr wisst
ebenso wie ich«,
begann Petrus,
»dass es einem
Juden streng
verboten ist, in
das Haus eines
Nichtjuden zu
gehen oder sich
auch nur mit ihm
zu treffen. Aber
Gott hat mir
gezeigt: Ich darf
keinen
Menschen für
unrein halten
und ihm darum
die Gemeinschaft
verweigern. Alle
Menschen sind
ihm willkommen,
ganz gleich, aus welchem Volk sie stammen, wenn sie nur Ehrfurcht vor ihm
haben und so leben, wie es ihm gefällt.
Die Verhaftung des Petrus und seine Befreiung
König Herodes warf den Apostel Petrus ins Gefängnis. Dort bewachten ihn
ununterbrochen vier Soldaten, die alle sechs Stunden abgelöst wurden.
Herodes wollte nach dem Passahfest Petrus öffentlich den Prozess machen.
In der letzten Nacht vor dem Prozess schlief Petrus angekettet zwischen zwei
Soldaten, während zwei andere vor der Zelle Wache hielten. Plötzlich betrat
ein Engel des Herrn die Zelle. Der Engel weckte Petrus, indem er ihn anstieß,
und sagte zu ihm: »Steh schnell auf!« Sofort fielen Petrus die Ketten von den
Handgelenken. »Nimm deinen Mantel, und folge mir!«, befahl ihm der Engel.
Petrus ging hinter dem Engel aus der Zelle. Sie passierten die erste Wache,
die zweite und kamen schließlich an das schwere Eisentor, das zur Stadt
führte. Es öffnete sich vor ihnen. Nun hatten sie das Gefängnis verlassen und
bogen in eine schmale Straße ein und da verschwand der Engel.
Petrus ging er zu dem
Haus, in dem Maria
wohnte, die Mutter von
Johannes Markus. Dort
hatten sich viele
Christen aus der
Gemeinde
zusammengefunden, um
zu beten. Er klopfte an
die Haustür. Da kam eine
Dienerin, die Rhode
hieß, und wollte hören,
wer da war. Sie erkannte
Petrus sofort an der
Stimme, vergaß aber vor
lauter Freude, die Tür zu
öffnen und lief ins Haus
zurück.
»Petrus steht draußen
vor der Tür!«, rief sie.
»Bist du verrückt?«,
fragten die anderen.
Aber sie blieb bei ihrer
Behauptung. Da
vermuteten sie: »Es
muss wohl sein Engel
sein!«
Petrus hörte nicht auf, an die Tür zu klopfen. Als sie ihm endlich öffneten
und Petrus erkannten, gerieten sie vor Freude außer sich. Mit einer
Handbewegung brachte er sie zur Ruhe, und dann berichtete er, wie ihn der
Herr aus dem Gefängnis befreit hatte. »Sagt das auch Jakobus und den
anderen«, bat er zum Schluss. Dann trennten sie sich, und Petrus verließ
Jerusalem, um sich in Sicherheit zu bringen.
Barnabas und Saulus verkündigen das Evangelium auf Zypern
Dem Statthalter Sergius Paulus wünschte das Wort Gottes zu hören. Doch
Elymas, der Zauberer leistete Barnabas und Saulus Widerstand und suchte
den Statthalter vom Glauben abzuhalten.
Saulus aber blickte ihn fest an und sprach: O du Sohn des Teufels, voll von
aller List und aller Bosheit, du Feind aller Gerechtigkeit! Die Hand des Herrn
kommt über dich, und du wirst eine Zeit lang blind sein und die Sonne nicht
sehen!
Augenblicklich aber fiel Dunkel und Finsternis auf ihn, und er tappte umher
und suchte Leute, die ihn führen könnten. Als nun der Statthalter sah, was
geschehen war, wurde er gläubig.
Paulus hat eine
Vision
Paulus und seine
Begleiter zogen
nun durch den
Teil Phrygiens,
der zur Provinz
Galatien gehört.
Zogen sie, ohne
sich aufzuhalten,
durch Mysien, bis
sie in die
Hafenstadt Troas
kamen.
Dort hatte Paulus
in der Nacht eine
Vision. Er sah
einen
Mazedonier ´vor
sich` stehen, der
ihn bat: »Komm
nach Mazedonien
herüber und hilf
uns!«
Da klar, dass Gott
ihnen gerufen hatte, den Menschen dort die rettende Botschaft zu
verkünden. Sie suchten sofort nach einer Gelegenheit zur Überfahrt.
Daraufhin suchten ihnen unverzüglich nach einer Gelegenheit zur Überfahrt
nach Mazedonien; denn sie waren überzeugt, dass Gott selbst sie ´durch
diese Vision` dazu aufgerufen hatte, den Menschen dort das Evangelium zu
bringen.
Paulus und Silas im Gefängnis
Nachdem Paulus eine Wahrsagerin von dem Dämon, von dem sie besessen
war, befreit hatte, wurden die Herren der Sklavin so wütend, dass sie einen
Mob gegen die christlichen Lehrer aufwiegelten. Sie zerrten die beiden zur
örtlichen Stadtbehörde und erhoben falsche Beschuldigungen gegen sie. Die
Beamten erteilten Befehl, ihnen die Kleider zu zerreißen, sie zu verprügeln, in
den Block zu stecken und in Gefängnis zu werfen, ohne ihre Rechte als freie
römische Bürger zu beachten. In dieser Nacht geschah ein schweres Erdbeben,
das das Gefängnis so heftig erschütterte, dass die Wände einstürzten und die
Gefängnistüren aufflogen.
Nachdem Paulus und Silas das Leben des Gefängniswärters gerettet hatten,
weil sie nicht geflohen waren, nahm dieser sie mit in sein eigenes Haus. Er
bereitete eine Mahlzeit für sie, versorgte ihre Wunden und hörte aufmerksam
auf das, was sie zu sagen hatten. In dieser Nacht fanden er und sein gesamter
Haushalt zum Glauben an Jesus. Am nächsten Tag wurden Paulus und Silas mit
den Entschuldigungen des Gerichts aus ihrer Haft entlassen.
Die Auferweckung des Eutychus
Paulus, der am nächsten Morgen weiterreisen wollte, sprach zu den
Versammelten. Er hatte ihnen noch so vieles zu sagen, dass es darüber
Mitternacht wurde.
In dem Raum im Obergeschoss, ein junger Mann — er hieß Eutychus —
saß auf der Fensterbank. Während der langen Predigt des Paulus wurde er
vom Schlaf überwältigt. Dabei verlor er das Gleichgewicht und fiel durch
das offene Fenster drei Stockwerke tief. Als die Männer ihn aufhoben, war
er tot.
Paulus lief hinunter, beugte sich über den Toten und nahm ihn in seine
Arme. Dann sagte er zu den Leuten: »Seid ruhig! Er lebt.« Eutychus
brachten sie unversehrt nach Hause, und alle waren glücklich darüber,
dass er wieder am Leben war.
Paulus wird in Jerusalem verhaftet
Einige Juden aus der Provinz Asia Paulus im Tempel wiedererkannten. Sie
wiegelten das Volk gegen ihn auf und packten ihn. Die Menschen liefen
zusammen, sie ergriffen Paulus und zerrten ihn aus dem Tempel. Die
Menge war nahe daran, Paulus umzubringen, als de Kommandanten des
römischen Regiments lief zum Tempelplatz. Der Kommandant nahm Paulus
fest und ließ ihn mit zwei Ketten fesseln.
In der folgenden Nacht trat der Herr zu Paulus und sagte: »Du kannst
unbesorgt sein! So wie du in Jerusalem mein Zeuge gewesen bist, sollst du
auch in Rom mein Zeuge sein!«
Pauls Neffe
Rotteten sich etliche Juden zusammen und verschworen sich, weder zu essen
noch zu trinken, bis sie Paulus umgebracht hätten. Als aber der Sohn der Schwester
des Paulus von diesem Anschlag hörte, kam er, ging in die Kaserne hinein und
berichtete es dem Paulus. Da rief Paulus einen der Hauptleute zu sich und sprach:
Führe diesen jungen Mann zu dem Befehlshaber, denn er hat ihm etwas zu
berichten!
Da nahm ihn der Befehlshaber bei der Hand, ging mit ihm beiseite und fragte
ihn: Was hast du mir zu berichten? Und er sprach: Die Juden sind
übereingekommen, dich zu bitten, dass du morgen Paulus in den Hohen Rat
hinabführen lässt, als ob sie seine Sache noch genauer untersuchen wollten. Lass
dich aber nicht von ihnen bereden, denn mehr als 40 Männer von ihnen stellen ihm
nach; die haben sich verschworen, weder zu essen noch zu trinken, bis sie ihn
umgebracht haben, und jetzt sind sie bereit und warten auf deine Zusage.
Und der Befehlshaber ließ zwei Hauptleute zu sich rufen und sprach: Haltet 200
Soldaten bereit, dass sie nach Cäsarea ziehen, dazu 70 Reiter und 200 Lanzenträger,
von der dritten Stunde der Nacht an; auch soll man Tiere bereitstellen, damit sie
Paulus daraufsetzen und ihn sicher zu dem Statthalter Felix bringen!
Schiffbruch
Eines von Paulus größten Abenteuern geschah auf einem Schiff. Paulus
war auf dem Schiff, weil er schon wieder verhaftet worden war. Nun
musste er vor dem Kaiser in Rom.
Das Schiff war so sehr vom Sturm hin und hergeworfen, dass der Kapitän
befahl, jeder sollte helfen, es zu erleichtern. Als ein starker Sturm
lospeitschte, banden sie Seile um das Schiff herum in der Hoffnung, es
würde dann nicht auseinanderbrechen. Ein paar Tage später wurde das
Boot vom Wind in die Nähe der Insel Malta getrieben. Es stieß auf felsigen
Grund im flachen Wasser und zerbrach in viele Teile. Konnten sich alle
retten.
Auf der Insel Malta
Die Bewohner der Insel waren überaus freundlich. Sie zündeten ein Feuer
an denn es hatte zu regnen begonnen, und es war sehr kalt. Paulus
sammelte trockenes Reisig und warf es ins Feuer. Von der Hitze
aufgescheucht, fuhr plötzlich eine Schlange heraus und biss sich an seiner
Hand fest. Die Inselbewohner sahen die Schlange an seiner Hand und riefen
entsetzt: »Das muss ein Mörder sein. Er ist dem Meer entkommen, und nun
straft ihn die Göttin der Rache!« Aber Paulus schleuderte das Tier ins Feuer,
ohne dass ihm etwas geschehen wäre.
Als das bekannt wurde, Jetzt kamen auch die Inselbewohner, die an einer
Krankheit litten, und alle wurden geheilt.
Paulus in Rom
In Rom erlaubte man Paulus, eine eigene Wohnung zu nehmen, in der er
von einem Soldaten bewacht wurde. Paulus blieb zwei volle Jahre in der
von ihm gemieteten Wohnung und durfte dort so viele Besucher
empfangen, wie er wollte. Er verkündete ihnen die Botschaft vom Reich
Gottes und lehrte sie alles über Jesus. Er tat es frei und offen und wurde
von niemand daran gehindert.
Art by Didier Martin. Adapted and used by permission. Text from the Bible, Wikipedia and TFI writings.
www.freekidstories.org

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Geschichten aus Apostelgeschichte für kinder

  • 1.
  • 2. Der Heilige Geist kommt Ungefähr eine Woche, nachdem Jesus in den Himmel aufgefahren war, den Jüngern sind mit dem Heiligen Geist gefüllt, als sie im Gebet im oberen Gemach in Jerusalem ausharrten. Noch am gleichen Tag stand Petrus vor einer Menschenmenge und legte mutig Zeugnis vom Herrn ab. Als Resultat davon empfingen etwa 3000 Menschen Jesus.
  • 3. Die Heilung eines Gelähmten Vor einer erstaunten Menschenmenge wurde nicht lange danach ein Mann, der von seiner Geburt aus lahm gewesen war, durch Petrus und Johannes geheilt. Als Petrus zu der riesigen Menge sprach, die sich angesammelt hatte, um das Wunder zu sehen, kamen weitere 5000 zum Glauben mit den Jüngern.
  • 4. Verhaftung der Apostel; Befreiung durch Gottes Eingreifen Diese Geschehnisse weckten den Neid des Hohenpriesters und seiner ganzen Gefolgschaft, und sie ließen die Apostel festnehmen und in das städtische Gefängnis bringen. Doch in der Nacht öffnete ein Engel des Herrn die Türen des Gefängnisses und führte die Apostel hinaus. »Geht in den Tempel«, befahl er ihnen, »tretet vor das Volk und verkündet unerschrocken die Botschaft, die der Herr gebracht hat und die zum Leben führt!« Die Apostel befolgten die Anweisung des Engels: Gleich bei Tagesanbruch gingen sie in den Tempel und begannen, die Menschen dort zu lehren. Währenddessen berief der Hohepriester mit seinen Gefolgsleuten den Hohen Rat samt. Dann ließen sie die Apostel zum Verhör holen. Aber die waren nicht mehr im Gefängnis. So kehrten die Beauftragten des Hohenpriesters zurück und meldeten: »Die Gefangenen sind fort. Die Türen des Gefängnisses waren sorgfältig verschlossen, und die Wachen standen davor. Aber als wir die Türen öffneten, war niemand in der Zelle.« Dann Da kam jemand mit der Nachricht herein: »Die Männer, die ihr ins Gefängnis geworfen habt, sind schon wieder im Tempel und lehren dort!«
  • 5. Stephanus predigt den Juden Einer der Leiter der frühen Gemeinde war ein Mann namens Stephanus. Er hatte einen guten Ruf und war voll Heiligen Geistes und voll Weisheit. Stephanus tat viele Wunder und sprach überzeugend davon, dass die Menschen an Jesus glauben sollten. Eines Tages – Stephanus lehrte gerade über Jesus – begannen einige Juden, die nicht an Jesus glaubten, mit Stephanus zu streiten. Sie wurden sehr zornig und verbreiteten vor den religiösen Führern Lügen über ihn.
  • 6. Verhaftung des Stephanus Verhafteten die religiösen Führer Stephanus und brachten ihn zum Hohenpriester und zu den anderen Führern der Juden. Dort verbreiteten noch mehr falsche Zeugen Lügen über ihn. Dann fragte ihn der Hohepriester: „Ist das wahr?“ Stephanus antwortete, indem er sie an viele der großen Taten Gottes erinnerte, angefangen von der Zeit Abrahams bis in die Zeit von Jesus, und wie das Volk Gott ständig ungehorsam war. Dann sagte er: „Ihr halsstarrigen und rebellischen Leute! Ständig widerstrebt ihr dem Heiligen Geist, genau so wie eure Vorfahren Gott ständig widerstrebten und die Propheten töteten. Aber ihr habt noch etwas Schlimmeres als sie getan! Ihr habt den Messias umgebracht!“ Als die religiösen Führer das hörten, wurden sie so wütend, dass sie sich die Ohren zuhielten und laut schrien. Dann schleiften sie Stephanus aus der Stadt und steinigten ihn zu Tod. Als Stephanus starb, rief er aus: „Jesus, nimm meinen Geist auf!“ Dann fiel er auf seine Knie und rief erneut aus: „Meister, rechne ihnen diese Sünde nicht an!“ Danach starb er.
  • 7. Philippus und der äthiopische Finanzminister Ein Jünger von Jesus, der Philippus hieß, ging nach Samarien, wo er über Jesus predigte, und viele Menschen wurden gerettet. Eines Tages forderte ihn ein Engel Gottes auf, auf eine bestimmte Straße in der Wüste zu gehen. Als er auf der Straße unterwegs war, sah er einen hohen äthiopischen Beamten in seinem Wagen daher fahren. Als Philippus zu dem Wagen kam, hörte er, wie der Äthiopier las, was der Prophet Jesaja niedergeschrieben hatte. Philippus fragte den Äthiopier: „Verstehst du, was du da liest?“ Der Äthiopier antwortete: „Nein! Ich kann es nicht verstehen, außer wenn es mir jemand erklärt. Bitte komm, und setz dich neben mich! Schrieb Jesaja über sich selbst oder über jemand anderes?“ Philippus erklärte dem Äthiopier, dass Jesaja über Jesus schrieb. Philippus gebrauchte auch noch andere Schriftstellen, um ihm die gute Nachricht von Jesus zu sagen. Als Philippus und der Äthiopier weiter fuhren, kamen sie an eine Wasserstelle, und der Äthiopier sagte: „Schau! Da ist Wasser! Kann ich getauft werden?“ Er sagte dem Fahrer, er solle den Wagen anhalten. Daraufhin stiegen beide in das Wasser, und Philippus taufte den Äthiopier. Und als sie aus dem Wasser kamen, trug der Heilige Geist Philippus plötzlich weg an einen anderen Ort, wo er damit fortfuhr, den Menschen von Jesus zu erzählen. Der Äthiopier setzte seine Heimreise fort, glücklich darüber, dass er Jesus jetzt kannte.
  • 8. Die Bekehrung des Saulus Saulus die Jünger des Herrn mit großer Wut verfolgte und sie mit dem Tod bedrohte. Als er nun nach Damaskus unterwegs war und die Stadt schon fast erreicht hatte, leuchtete plötzlich vom Himmel her ein Licht auf. Er stürzte zu Boden und hörte eine Stimme: »Saul, Saul, Ich bin Jesus, den du verfolgst!« Als Saulus aufstand und die Augen öffnete, konnte er nicht mehr sehen. Da nahmen sie ihn an der Hand und führten ihn nach Damaskus. In Damaskus wohnte ein Jünger Jesu, der Hananias hieß. Dem erschien der Herr in einer Vision. »Hananias«, sagte er zu ihm. »Geh zur Geraden Straße in das Haus des Judas, und frag dort nach einem Saulus von Tarsus. Er betet gerade und hat in einer Vision einen Mann gesehen, der Hananias heißt. Dieser kam zu ihm und legte ihm die Hände auf, damit er wieder sehen kann.« Hananias gehorchte. Er ging in das Haus des Judas, fand dort Saulus und legte ihm die Hände auf. »Lieber Bruder Saulus«, sagte er, »Jesus hat mich zu dir geschickt, damit du mit dem Heiligen Geist erfüllt wirst und wieder sehen kannst.« Im selben Moment fiel es Saulus wie Schuppen von den Augen, und er konnte wieder sehen!
  • 9. Flucht aus Damaskus Saulus begann er predigen und zu verkünden, dass Jesus der Sohn Gottes ist. Seine Zuhörer waren fassungslos. Ungläubig fragten sie: »Ist das nicht der, von dem alle in Jerusalem, die sich zu Jesus bekennen, so erbarmungslos verfolgt wurden? Und ist er nicht hierher gekommen, um auch die Gläubigen in Damaskus zu verhaften und an die Hohenpriester in Jerusalem auszuliefern?« Schließlich fassten die Juden den Beschluss, Saulus zu töten. Saulus erfuhr von ihren Plänen, doch sie bewachten Tag und Nacht die Stadttore, damit er ihnen nicht entkommen konnte. Da ließen ihn seine Anhänger eines Nachts in einem Korb an der Stadtmauer hinunter und verhalfen ihm so zur Flucht.
  • 10. Petrus in Joppe: Auferweckung einer Toten In Joppe lebte eine Jüngerin ´Jesu` namens Tabita. Tabita tat viel Gutes und half den Bedürftigen, wo sie nur konnte.Doch während Petrus in Lydda war, wurde sie krank und starb. Man wusch den Leichnam und bahrte ihn im Obergeschoss des Hauses auf, ´in dem sie gewohnt hatte`. Als die Jünger von Joppe erfuhren, dass Petrus sich in dem nicht weit entfernten Lydda aufhielt, schickten sie zwei Männer zu ihm mit der Bitte, so schnell wie möglich zu ihnen zu kommen. Petrus ging unverzüglich mit. In Joppe angekommen, wurde er in das Zimmer im Obergeschoss geführt, in dem Tabita aufgebahrt war. Petrus kniete er nieder und betete. Dann wandte er sich zu der Toten und sagte: »Tabita, steh auf!« Tabita öffnete die Augen, sah Petrus an und setzte sich auf, und Petrus fasste sie bei der Hand und half ihr auf die Füße. Danach rief er die Witwen und die anderen Gläubigen herein, damit sie die wieder zum Leben erweckte Tabita sehen konnten.
  • 11. Petrus hat eine Vision Stieg Petrus auf das flache Dach des Hauses, um dort ungestört zu beten und hatte eine Vision: Petrus sah etwas vom Himmel herabkommen. Es sah aus wie ein großes Leinentuch, das — an seinen vier Ecken zusammengehalten — auf die Erde heruntergelassen wurde. In dem Tuch waren alle möglichen Arten von vierfüßigen Tieren und Kriechtieren, aber auch von Vögeln. Alle diese Tiere sind für Juden »unrein« und dürfen deshalb nicht gegessen werden. Dann hörte Petrus eine Stimme, die ihn aufforderte: »Petrus, steh auf, schlachte diese Tiere und iss davon!« »Niemals, Herr!«, entgegnete Petrus. »Noch nie in meinem Leben habe ich etwas Unreines oder Verbotenes gegessen.« Da rief die Stimme zum zweiten Mal: »Wenn Gott etwas für rein erklärt, dann nenne du es nicht unrein.« Petrus dachte noch immer über die Vision nach, als der Heilige Geist zu ihm sprach: »Es sind drei Männer zu dir gekommen. Geh hinunter und reise mit ihnen. Ich habe sie gesandt.«
  • 12. Am nächsten Tag ging Petrus mit ihnen nach Cäsarea. Als sie am folgenden Tag dort ankamen, wurden sie schon von Kornelius (ein römischer Hauptmann) erwartet. »Ihr wisst ebenso wie ich«, begann Petrus, »dass es einem Juden streng verboten ist, in das Haus eines Nichtjuden zu gehen oder sich auch nur mit ihm zu treffen. Aber Gott hat mir gezeigt: Ich darf keinen Menschen für unrein halten und ihm darum die Gemeinschaft verweigern. Alle Menschen sind ihm willkommen, ganz gleich, aus welchem Volk sie stammen, wenn sie nur Ehrfurcht vor ihm haben und so leben, wie es ihm gefällt.
  • 13. Die Verhaftung des Petrus und seine Befreiung König Herodes warf den Apostel Petrus ins Gefängnis. Dort bewachten ihn ununterbrochen vier Soldaten, die alle sechs Stunden abgelöst wurden. Herodes wollte nach dem Passahfest Petrus öffentlich den Prozess machen. In der letzten Nacht vor dem Prozess schlief Petrus angekettet zwischen zwei Soldaten, während zwei andere vor der Zelle Wache hielten. Plötzlich betrat ein Engel des Herrn die Zelle. Der Engel weckte Petrus, indem er ihn anstieß, und sagte zu ihm: »Steh schnell auf!« Sofort fielen Petrus die Ketten von den Handgelenken. »Nimm deinen Mantel, und folge mir!«, befahl ihm der Engel. Petrus ging hinter dem Engel aus der Zelle. Sie passierten die erste Wache, die zweite und kamen schließlich an das schwere Eisentor, das zur Stadt führte. Es öffnete sich vor ihnen. Nun hatten sie das Gefängnis verlassen und bogen in eine schmale Straße ein und da verschwand der Engel.
  • 14. Petrus ging er zu dem Haus, in dem Maria wohnte, die Mutter von Johannes Markus. Dort hatten sich viele Christen aus der Gemeinde zusammengefunden, um zu beten. Er klopfte an die Haustür. Da kam eine Dienerin, die Rhode hieß, und wollte hören, wer da war. Sie erkannte Petrus sofort an der Stimme, vergaß aber vor lauter Freude, die Tür zu öffnen und lief ins Haus zurück. »Petrus steht draußen vor der Tür!«, rief sie. »Bist du verrückt?«, fragten die anderen. Aber sie blieb bei ihrer Behauptung. Da vermuteten sie: »Es muss wohl sein Engel sein!« Petrus hörte nicht auf, an die Tür zu klopfen. Als sie ihm endlich öffneten und Petrus erkannten, gerieten sie vor Freude außer sich. Mit einer Handbewegung brachte er sie zur Ruhe, und dann berichtete er, wie ihn der Herr aus dem Gefängnis befreit hatte. »Sagt das auch Jakobus und den anderen«, bat er zum Schluss. Dann trennten sie sich, und Petrus verließ Jerusalem, um sich in Sicherheit zu bringen.
  • 15. Barnabas und Saulus verkündigen das Evangelium auf Zypern Dem Statthalter Sergius Paulus wünschte das Wort Gottes zu hören. Doch Elymas, der Zauberer leistete Barnabas und Saulus Widerstand und suchte den Statthalter vom Glauben abzuhalten. Saulus aber blickte ihn fest an und sprach: O du Sohn des Teufels, voll von aller List und aller Bosheit, du Feind aller Gerechtigkeit! Die Hand des Herrn kommt über dich, und du wirst eine Zeit lang blind sein und die Sonne nicht sehen! Augenblicklich aber fiel Dunkel und Finsternis auf ihn, und er tappte umher und suchte Leute, die ihn führen könnten. Als nun der Statthalter sah, was geschehen war, wurde er gläubig.
  • 16. Paulus hat eine Vision Paulus und seine Begleiter zogen nun durch den Teil Phrygiens, der zur Provinz Galatien gehört. Zogen sie, ohne sich aufzuhalten, durch Mysien, bis sie in die Hafenstadt Troas kamen. Dort hatte Paulus in der Nacht eine Vision. Er sah einen Mazedonier ´vor sich` stehen, der ihn bat: »Komm nach Mazedonien herüber und hilf uns!« Da klar, dass Gott ihnen gerufen hatte, den Menschen dort die rettende Botschaft zu verkünden. Sie suchten sofort nach einer Gelegenheit zur Überfahrt. Daraufhin suchten ihnen unverzüglich nach einer Gelegenheit zur Überfahrt nach Mazedonien; denn sie waren überzeugt, dass Gott selbst sie ´durch diese Vision` dazu aufgerufen hatte, den Menschen dort das Evangelium zu bringen.
  • 17. Paulus und Silas im Gefängnis Nachdem Paulus eine Wahrsagerin von dem Dämon, von dem sie besessen war, befreit hatte, wurden die Herren der Sklavin so wütend, dass sie einen Mob gegen die christlichen Lehrer aufwiegelten. Sie zerrten die beiden zur örtlichen Stadtbehörde und erhoben falsche Beschuldigungen gegen sie. Die Beamten erteilten Befehl, ihnen die Kleider zu zerreißen, sie zu verprügeln, in den Block zu stecken und in Gefängnis zu werfen, ohne ihre Rechte als freie römische Bürger zu beachten. In dieser Nacht geschah ein schweres Erdbeben, das das Gefängnis so heftig erschütterte, dass die Wände einstürzten und die Gefängnistüren aufflogen. Nachdem Paulus und Silas das Leben des Gefängniswärters gerettet hatten, weil sie nicht geflohen waren, nahm dieser sie mit in sein eigenes Haus. Er bereitete eine Mahlzeit für sie, versorgte ihre Wunden und hörte aufmerksam auf das, was sie zu sagen hatten. In dieser Nacht fanden er und sein gesamter Haushalt zum Glauben an Jesus. Am nächsten Tag wurden Paulus und Silas mit den Entschuldigungen des Gerichts aus ihrer Haft entlassen.
  • 18. Die Auferweckung des Eutychus Paulus, der am nächsten Morgen weiterreisen wollte, sprach zu den Versammelten. Er hatte ihnen noch so vieles zu sagen, dass es darüber Mitternacht wurde. In dem Raum im Obergeschoss, ein junger Mann — er hieß Eutychus — saß auf der Fensterbank. Während der langen Predigt des Paulus wurde er vom Schlaf überwältigt. Dabei verlor er das Gleichgewicht und fiel durch das offene Fenster drei Stockwerke tief. Als die Männer ihn aufhoben, war er tot. Paulus lief hinunter, beugte sich über den Toten und nahm ihn in seine Arme. Dann sagte er zu den Leuten: »Seid ruhig! Er lebt.« Eutychus brachten sie unversehrt nach Hause, und alle waren glücklich darüber, dass er wieder am Leben war.
  • 19. Paulus wird in Jerusalem verhaftet Einige Juden aus der Provinz Asia Paulus im Tempel wiedererkannten. Sie wiegelten das Volk gegen ihn auf und packten ihn. Die Menschen liefen zusammen, sie ergriffen Paulus und zerrten ihn aus dem Tempel. Die Menge war nahe daran, Paulus umzubringen, als de Kommandanten des römischen Regiments lief zum Tempelplatz. Der Kommandant nahm Paulus fest und ließ ihn mit zwei Ketten fesseln. In der folgenden Nacht trat der Herr zu Paulus und sagte: »Du kannst unbesorgt sein! So wie du in Jerusalem mein Zeuge gewesen bist, sollst du auch in Rom mein Zeuge sein!«
  • 20. Pauls Neffe Rotteten sich etliche Juden zusammen und verschworen sich, weder zu essen noch zu trinken, bis sie Paulus umgebracht hätten. Als aber der Sohn der Schwester des Paulus von diesem Anschlag hörte, kam er, ging in die Kaserne hinein und berichtete es dem Paulus. Da rief Paulus einen der Hauptleute zu sich und sprach: Führe diesen jungen Mann zu dem Befehlshaber, denn er hat ihm etwas zu berichten! Da nahm ihn der Befehlshaber bei der Hand, ging mit ihm beiseite und fragte ihn: Was hast du mir zu berichten? Und er sprach: Die Juden sind übereingekommen, dich zu bitten, dass du morgen Paulus in den Hohen Rat hinabführen lässt, als ob sie seine Sache noch genauer untersuchen wollten. Lass dich aber nicht von ihnen bereden, denn mehr als 40 Männer von ihnen stellen ihm nach; die haben sich verschworen, weder zu essen noch zu trinken, bis sie ihn umgebracht haben, und jetzt sind sie bereit und warten auf deine Zusage. Und der Befehlshaber ließ zwei Hauptleute zu sich rufen und sprach: Haltet 200 Soldaten bereit, dass sie nach Cäsarea ziehen, dazu 70 Reiter und 200 Lanzenträger, von der dritten Stunde der Nacht an; auch soll man Tiere bereitstellen, damit sie Paulus daraufsetzen und ihn sicher zu dem Statthalter Felix bringen!
  • 21. Schiffbruch Eines von Paulus größten Abenteuern geschah auf einem Schiff. Paulus war auf dem Schiff, weil er schon wieder verhaftet worden war. Nun musste er vor dem Kaiser in Rom. Das Schiff war so sehr vom Sturm hin und hergeworfen, dass der Kapitän befahl, jeder sollte helfen, es zu erleichtern. Als ein starker Sturm lospeitschte, banden sie Seile um das Schiff herum in der Hoffnung, es würde dann nicht auseinanderbrechen. Ein paar Tage später wurde das Boot vom Wind in die Nähe der Insel Malta getrieben. Es stieß auf felsigen Grund im flachen Wasser und zerbrach in viele Teile. Konnten sich alle retten.
  • 22. Auf der Insel Malta Die Bewohner der Insel waren überaus freundlich. Sie zündeten ein Feuer an denn es hatte zu regnen begonnen, und es war sehr kalt. Paulus sammelte trockenes Reisig und warf es ins Feuer. Von der Hitze aufgescheucht, fuhr plötzlich eine Schlange heraus und biss sich an seiner Hand fest. Die Inselbewohner sahen die Schlange an seiner Hand und riefen entsetzt: »Das muss ein Mörder sein. Er ist dem Meer entkommen, und nun straft ihn die Göttin der Rache!« Aber Paulus schleuderte das Tier ins Feuer, ohne dass ihm etwas geschehen wäre. Als das bekannt wurde, Jetzt kamen auch die Inselbewohner, die an einer Krankheit litten, und alle wurden geheilt.
  • 23. Paulus in Rom In Rom erlaubte man Paulus, eine eigene Wohnung zu nehmen, in der er von einem Soldaten bewacht wurde. Paulus blieb zwei volle Jahre in der von ihm gemieteten Wohnung und durfte dort so viele Besucher empfangen, wie er wollte. Er verkündete ihnen die Botschaft vom Reich Gottes und lehrte sie alles über Jesus. Er tat es frei und offen und wurde von niemand daran gehindert. Art by Didier Martin. Adapted and used by permission. Text from the Bible, Wikipedia and TFI writings. www.freekidstories.org