Wie sind Flüchtlinge in den europäischen
Arbeitsmarkt integriert?
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Übersicht
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Fazit
• Die Integration von Flüchtlingen ist ein langer Prozess – es dauerte in der
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Für Rückfragen und weitere Informationen:
Thomas.Liebig@oecd.org
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Wie sind Flüchtlinge in den europäischen Arbeitsmarkt integriert?

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Gemeinsames Arbeitspapier von OECD und Europäischer Kommission - Präsentation von Thomas Liebig (OECD)

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  • And most importantly, there are indications that the language also helps unlock education gains and is a necessary condition of making good use of one's qualifications
  • Wie sind Flüchtlinge in den europäischen Arbeitsmarkt integriert?

    1. 1. Wie sind Flüchtlinge in den europäischen Arbeitsmarkt integriert? Gemeinsames Arbeitspapier von OECD und Europäischer Kommission Paris/Berlin, 7 September 2016 Thomas Liebig (OECD) Weitere Autoren der Studie: Jean-Christophe Dumont (OECD), Jörg Peschner (Europäische Kommission), Filip Tanay (Europäische Kommission) und Theodora Xenogiani (OECD). Diese Präsentation spiegelt die Einschätzung der Autoren wider. Diese entspricht nicht unbedingt der offiziellen Haltung der OECD, ihrer Mitgliedsländer oder der Europäischen Kommission. 1
    2. 2. Übersicht • Gemeinsames Forschungspapier von OECD und EU-Kommission • 2014 EU-Arbeitskräfteerhebung ad-hoc Modul mit besonderem Fokus auf Migranten • 11 zusätzliche Variablen; EU-25 (ohne NL, DK und IE) mit CH und NO. Daten für Deutschland vom Statistischen Bundesamt. • Ermöglicht eine Unterscheidung zwischen Flüchtlingen und anderen Migrantengruppen (Arbeit, Familie, Studenten etc.) – Fokus auf nicht-EU Immigranten • Bietet einen Einblick in die Charakteristiken und die Beschäftigungssituation von Flüchtlingen, die vor 2014 eingewandert sind 2
    3. 3. Flüchtlinge nach Hauptzielland in ausgewählten Europäischen Ländern, 15-64, 2014, in Tausend Zielländer Deutschland war schon in der Vergangenheit wichtigstes Zielland von Flüchtlingen in Europa Quelle: Eurostat; Statistisches Bundesamt 3
    4. 4. Geschlechterverteilung von Flüchtlingen in ausgewählten Europäischen Ländern, 15-64, 2014 Geschlecht In den meisten Ländern ist die Mehrheit der Flüchtlinge männlich Quelle: Eurostat; Statistisches Bundesamt 0% 25% 50% 75% 100% Italien Norwegen Deutschland Österreich Schweden Finnland Belgien Großbritannien Frankreich Schweiz Ungarn Spanien EU Anderenichtin derEU Geborene Männer Frauen 4
    5. 5. Der Anteil der Flüchtlinge, die nach bis zu 10 Jahren die Landessprache auf B1 Niveau sprechen, ist (war?) vor allem in Deutschland vergleichsweise niedrig 0 20 40 60 80 100 Flüchtlinge Andere Migranten 5 Quelle: Eurostat; Statistisches Bundesamt Prozentsatz der Flüchtlinge und anderer Migranten, die bis zu 10 Jahren nach ihrer Ankunft die Landessprache auf B1 Niveau (Fortgeschrittene Sprachkenntnisse) sprechen Sprachkenntnisse 5
    6. 6. Anteil der Staatsbürger an nicht im Land Geborenen, die seit mindestens 10 Jahren im Zielland leben, nach Kategorie, 15-64, 2014 Staatsbürgerschaft Flüchtlinge nehmen häufiger die Staatsangehörigkeit an als andere Migrantengruppen. Deutschland war bislang eine Ausnahme. Quelle: Eurostat; Statistisches Bundesamt 020406080100 Portugal Schweden Belgien Frankreich Großbritannien Finnland Spanien EU Österreich Deutschland Italien Norwegen Schweiz % Flüchtlinge Andere nicht in der EU Geborene 6
    7. 7. Arbeitsmarktsituation Flüchtlinge haben mehr Schwierigkeiten im Arbeitsmarkt als andere Zuwanderungsgruppen… Quelle: Eurostat; Statistisches Bundesamt Beschäftigungsquote von Flüchtlingen und anderen nicht in der EU Geborenen in der Europäischen Union, 2014 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% CH IT SE FR AT DE NO EU PT UK BE FI ES Flüchtlinge Andere nicht in der EU Geborene 7
    8. 8. …was besonders für Frauen gilt Quelle: Eurostat; Statistisches Bundesamt 30 40 50 60 70 80 90 Flüchtlinge AnderenichtinderEU… Flüchtlinge AnderenichtinderEU… Flüchtlinge AnderenichtinderEU… Flüchtlinge AnderenichtinderEU… Flüchtlinge AnderenichtinderEU… Flüchtlinge AnderenichtinderEU… Flüchtlinge AnderenichtinderEU… Flüchtlinge AnderenichtinderEU… AT BE CH DE NO UK SE EU Beschäftigungsquote(%) Frauen Männer Arbeitsmarktsituation 8
    9. 9. Die Beschäftigungsquote von Flüchtlingen erhöht sich stetig. Es dauerte in der Vergangenheit jedoch bis zu 20 Jahre, bis sie auf dem Niveau der Inländer war Quelle: Eurostat; Statistisches Bundesamt 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% <05 5 to 9 10 to 14 15 to 19 20+ Beschäftigungsquote(%) Aufenthalt (Jahre) Arbeitsmigranten Familienmigranten Flüchtlinge Arbeitsmarktsituation 9
    10. 10. Beschäftigungsquoten von Flüchtlingen in Deutschland nach Sprachkenntnissen, 15-64 Jahre alt, 2014 Arbeitsmarktsituation Fortgeschrittene Sprachkenntnisse erhöhen die Beschäftigungswahrscheinlichkeit erheblich Quelle: Statistisches Bundesamt 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% Anfänger Fortgeschritten Fliessend In Deutschland geboren 10
    11. 11. Die Beschäftigungswahrscheinlichkeit steigt mit dem Bildungsstand an, aber weniger stark als bei Inländern… Quelle: Statistisches Bundesamt 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% Niedrig Mittel Hoch Flüchtlinge Andere nicht in der EU Geborene Im Land Geborene Beschäftigungsquote von Flüchtlingen, anderen nicht in der EU Geborenen und im Land Geborenen nach Bildungsniveau in Deutschland, 15-64, 2014 Arbeitsmarktsituation 11
    12. 12. Hochqualifizierte Flüchtlinge haben große Schwierigkeiten, ihre Fähigkeiten im Arbeitsmarkt anzubringen – Besonders in Deutschland Geschätzte Überqualifizierung von Hochqualifizierten in Beschäftigung Quelle: Eurostat; Statistisches Bundesamt 0 10 20 30 40 50 60 70 80 AT BE DE ES SE SI UK Total EU (25) Flüchtlinge Andere nicht in der EU Geborene Im Land Geborene Qualifizierung 12
    13. 13. Fazit • Die Integration von Flüchtlingen ist ein langer Prozess – es dauerte in der Vergangenheit 15-20 Jahre, bis die Beschäftigungsquoten das Niveau von Inländern erreicht hatten • Geflüchtete Frauen haben besondere Schwierigkeiten bei der Arbeitsmarktintegration • Bereits Sprachkenntnisse auf B1-Niveau erhöhen die Chancen auf einen Arbeitsplatz erheblich, aber gerade in Deutschland braucht es lange, bis dieses Niveau erreicht wird • Flüchtlinge haben besondere Schwierigkeiten, ihre Qualifikationen im Arbeitsmarkt anzubringen • Flüchtlinge nehmen häufig die Staatsbürgerschaft des Ziellandes an, was einen wichtigen Indikator für Integration darstellt Zentrale Punkte 13
    14. 14. Für Rückfragen und weitere Informationen: Thomas.Liebig@oecd.org Das komplette Arbeitspapier finden Sie unter: www.oecd.org/berlin 14

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