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[PDF] Pressemitteilung: Daimler auf Erfolgskurs: Konzern-EBIT 2010 von 7,3 Mrd. €, Dividende von 1,85 € vorgeschlagen, Konzern-EBIT 2011 deutlich über Vorjahr erwartet
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  1. 1. Ansprechpartner: Telefon: Presse-InformationMarc Binder 0711-17-41349Florian Martens 0711-17-35014 Datum:Brigitte Bertram 0711-17-40624 16. Februar 2011Daimler auf Erfolgskurs: Konzern-EBIT 2010 von7,3 Mrd. €, Dividende von 1,85 € vorgeschlagen,Konzern-EBIT 2011 deutlich über Vorjahr erwartet.• Konzernergebnis 2010 beträgt 4,7 (i. V. -2,6) Mrd. €• Konzernumsatz auf 97,8 (i. V. 78,9) Mrd. € deutlich gesteigert• Free Cash Flow aus dem Industriegeschäft auf 5,4 (i. V. 2,7) Mrd. € verdoppeltStuttgart – Die Daimler AG (Börsenkürzel DAI) hat heute dievorläufigen und ungeprüften Ergebniszahlen für den Konzern und dieGeschäftsfelder für das Jahr 2010 vorgelegt.Daimler erzielte im Geschäftsjahr 2010 ein EBIT von7.274 (i. V. -1.513) Mio. € und konnte damit das Jahr sehrerfolgreich abschließen.„Daimler hat im vergangenen Jahr ein glänzendes Comebackhingelegt“, sagte Dr. Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender derDaimler AG und Leiter Mercedes-Benz Cars, auf derJahrespressekonferenz in Stuttgart. „Unser Ziel ist nun, das erreichteErfolgsniveau nachhaltig zu sichern und wo immer möglich weiter zuDaimler Communications, 70546 Stuttgart/Germany
  2. 2. steigern. Dazu haben wir die richtigen Produkte, Technologien und Seite 2Strategien.“Auf der Basis der aktuellen Einschätzungen erwartet Daimler im Jahr2011 ein EBIT aus dem laufenden Geschäft, das deutlich über demNiveau des Jahres 2010 liegt.Geschäftsjahr 2010Nachdem das Jahr 2009 noch stark von der Finanz- undWirtschaftskrise beeinflusst war, entwickelte sich das operativeErgebnis im Jahr 2010 in allen Geschäftsfeldern deutlich erfreulicherals noch zu Jahresbeginn erwartet. Hierzu trugen die allgemeineMarkterholung und insbesondere die attraktive Produktpalette sowiedie realisierten Effizienzsteigerungen bei. Gegenläufig wirkten unteranderem gestiegene Forschungs- und Entwicklungsaufwendungenim operativen Ergebnis.Die Sonderfaktoren, die die Ergebnisentwicklung in den Jahren 2009und 2010 beeinflussten, sind in der Tabelle auf Seite 12 und in deneinzelnen Geschäftsfeldern dargestellt.Die positive EBIT-Entwicklung führte zu einer signifikantenVerbesserung des Konzernergebnisses auf 4.674 (i. V. -2.644)Mio. €. Das Ergebnis je Aktie verbesserte sich entsprechend auf4,28 € (i. V. -2,63 €).Nachdem Daimler im vergangenen Jahr auf die Ausschüttung einerDividende verzichtete, sollen nun mehr als 40% des auf die Daimler-Aktionäre entfallenden Konzernergebnisses ausgeschüttet werden.Auf dieser Basis haben Vorstand und Aufsichtsrat entschieden, derHauptversammlung am 13. April 2011 die Ausschüttung einerDividende von 1,85 € pro Aktie vorzuschlagen. Dies entspricht einerAusschüttungssumme von 1.971 Mio. €.Im vergangenen Jahr hat Daimler insgesamt 1,9 Mio. Fahrzeugeabgesetzt. Das aufgrund der globalen Wirtschafts- und FinanzkriseDaimler Communications, 70546 Stuttgart/Germany
  3. 3. sehr niedrige Vorjahresniveau wurde damit um 22% übertroffen. Der Seite 3Konzernumsatz stieg um 24% auf 97,8 Mrd. €; bereinigt umWechselkurseffekte war ein Zuwachs um 19% zu verzeichnen.Der Free Cash Flow aus dem Industriegeschäft erhöhte sich 2010deutlich um 2,7 Mrd. € auf 5,4 Mrd. €. Gegenüber dem Vorjahr stiegdie Netto-Liquidität des Industriegeschäfts um 4,7 Mrd. € auf11,9 Mrd. €.Durch die gestiegene Nachfrage hat sich die Zahl der Beschäftigtenleicht erhöht. Am 31. Dezember 2010 beschäftigte dasUnternehmen weltweit 260.100 (i. V. 256.407) Mitarbeiterinnen undMitarbeiter. Davon waren 164.026 (i. V. 162.565) in Deutschlandtätig. Die Zahl der Auszubildenden belief sich auf 8.841 (i. V. 9.151).Aufgrund der sehr guten Ergebnisentwicklung haben Vorstand undGesamtbetriebsrat vereinbart, die besonderen Leistungen des Jahres2010 mit einer hohen Ergebnisbeteiligung von 3.150 € proanspruchsberechtigtem Mitarbeiter der Daimler AG zu honorieren.Im Jubiläumsjahr der Erfindung des Automobils erhalten dieMitarbeiter außerdem einen Sonderbonus, gestaffelt nach der Dauerder Betriebszugehörigkeit, von bis zu 1.000 €.Investitionen in die ZukunftssicherungDaimler hat im vergangenen Jahr die Forschungs- und Entwicklungs-leistungen auf 4,8 (i. V. 4,2) Mrd. € erhöht.Insgesamt lagen die Forschungs- und Entwicklungsleistungen beiMercedes-Benz Cars bei 3,1 (i. V. 2,7) Mrd. €. Daimler Trucks hat1,3 (i. V. 1,1) Mrd. € für Forschung und Entwicklung aufgebracht.Schwerpunkte der Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten warenneue, besonders kraftstoffeffiziente und umweltschonendeAntriebstechnologien. Es ging dabei um die Optimierungkonventioneller Antriebstechnologien, um weitere Effizienz-steigerung durch die Hybridisierung und um Elektroautos mitDaimler Communications, 70546 Stuttgart/Germany
  4. 4. Brennstoffzelle und Batterie. Ein weiterer Schwerpunkt waren neue Seite 4Sicherheitstechnologien.Die Investitionen in Sachanlagen beliefen sich auf 3,7 (i. V. 2,4)Mrd. €. Im Mittelpunkt standen dabei Investitionen in neueFahrzeugmodelle und neue Antriebssysteme. Vom gesamtenInvestitionsvolumen entfielen 2,1 Mrd. € auf Deutschland.Die Geschäftsfelder im EinzelnenMercedes-Benz Cars mit den Marken Mercedes-Benz, Maybach undsmart hat im vergangenen Jahr den Absatz um 17% auf 1.276.800(i. V. 1.093.900) Fahrzeuge erhöht. Da sich die Absatzstrukturzugunsten besonders hochwertiger Fahrzeuge verändert hat, stiegder Umsatz deutlich stärker um 29% auf 53,4 Mrd. €.Das Geschäftsfeld erzielte ein EBIT von 4.656 (i. V. -500) Mio. €. DieUmsatzrendite betrug 8,7% (i. V. -1,2%).Das hervorragende Ergebnis ist vor allem auf das hohe Absatzniveauzurückzuführen, während im Vorjahr noch ein Rückgang der Pkw-Nachfrage zu verzeichnen war. Vor allem in den USA und Chinakonnte Mercedes-Benz Cars aufgrund der attraktiven Produktpaletteden Fahrzeugabsatz deutlich steigern. Weitere Faktoren, die dasErgebnis positiv beeinflussten, waren ein vorteilhafterer Produkt-Mix, eine verbesserte Preisdurchsetzung sowieEffizienzsteigerungen. Darüber hinaus wirkten sich geringereAufwendungen im Rahmen der Aufzinsung der langfristigenRückstellungen (2010: 140 Mio. €; 2009: 657 Mio. €) aus. FürForschung und Entwicklung wurden höhere Beträge als im Vorjahraufgewendet.Daimler Trucks erhöhte den Absatz um 37% auf 355.300 (i. V.259.300) Fahrzeuge. Der Umsatz nahm um 31% auf 24 Mrd. € zu.Das EBIT des Geschäftsfelds betrug 1.323 (i. V. -1.001) Mio. €. DieUmsatzrendite belief sich auf 5,5% (i. V. -5,5%).Daimler Communications, 70546 Stuttgart/Germany
  5. 5. Diese Ergebnisverbesserung ist vor allem auf die gute Absatz- Seite 5entwicklung zurückzuführen, zu der alle Kernmärkte (Europa, USA,Lateinamerika und Japan) beitrugen. Weitere positive Ergebnis-effekte ergaben sich aus den Maßnahmen zur Kostensenkung,insbesondere aus der Neuausrichtung von Daimler Trucks NorthAmerica und Mitsubishi Fuso Truck and Bus Corporation. DieUmsetzung dieser Programme belastete das Ergebnis noch mit40 (i. V. 340) Mio. €.Darüber hinaus enthält das Ergebnis Aufwendungen im Rahmen derBewertung von langfristigen Garantie- und Serviceverpflichtungensowie höhere Aufwendungen für Forschungs- und Entwicklungs-leistungen. Gegenläufig entstanden bei Daimler Trucks NorthAmerica Erträge von 160 Mio. € aus der Anpassung vonGesundheitsfürsorge- und Pensionsleistungen. Zusätzlich wirktengeringere Aufwendungen im Rahmen der Aufzinsung derlangfristigen Rückstellungen (2010: 58 Mio. €; 2009: 241 Mio. €).Mercedes-Benz Vans setzte 224.200 (i. V. 165.600) Einheiten ab.Der Umsatz übertraf mit 7,8 (i. V. 6,2) Mrd. € ebenfalls dasVorjahresniveau.Das Geschäftsfeld verbuchte mit einem EBIT von451 (i. V. 26) Mio. € eine deutliche Ergebnisverbesserung. DieUmsatzrendite lag mit 5,8% über dem Vorjahreswert von 0,4%.Die positive Ergebnisentwicklung resultierte im Wesentlichen ausdem höheren Fahrzeugabsatz insbesondere in Westeuropa, in denUSA und in China sowie aus einer besseren Preisdurchsetzung.Ergebnisbelastungen aus Wechselkurseffekten konnten durchnachhaltige Effizienzsteigerungen mehr als ausgeglichen werden.Daimler Buses erzielte einen Absatz von 39.100 (i. V. 32.500)Komplettbussen und Fahrgestellen. Der Umsatz betrug 4,6 (i. V. 4,2)Mrd. €.Daimler Communications, 70546 Stuttgart/Germany
  6. 6. Das Geschäftsfeld konnte sein EBIT auf 215 (i. V. 183) Mio. € Seite 6steigern und erzielte eine Umsatzrendite von 4,7% (i. V. 4,3%).Diese Ergebnisverbesserung ist im Wesentlichen auf die imVergleich zum Vorjahr deutlich höheren Auslieferungen vonFahrgestellen in Lateinamerika zurückzuführen. Gegenläufig wirktesich ein geringerer Absatz von Komplettbussen in Westeuropa undNordamerika aus.Das weltweite Vertragsvolumen von Daimler Financial Services lagmit 63,7 Mrd. € um 9% über dem Vorjahreswert. Bereinigt umWechselkurseffekte gab es einen Anstieg um 3%. Das Neugeschäftstieg im Vergleich zum Vorjahr um 17% auf 29,3 Mrd. €. Bereinigtum Wechselkurseffekte lag der Zuwachs bei 11%.Das Geschäftsfeld konnte das Ergebnis ebenfalls deutlich auf831 (i. V. 9) Mio. € steigern. Die erwirtschaftete Eigenkapitalrenditelag bei 16,1% (i. V. 0,2%).Maßgeblich für den Ergebnisanstieg waren nach dem Krisenjahr2009 geringere Aufwendungen für die Risikovorsorge sowie höhereZinsmargen. Gegenläufig waren aufgrund der Neuausrichtung derGeschäftsaktivitäten in Deutschland Belastungen von 82 Mio. € zuverzeichnen. Ferner veräußerte das Geschäftsfeld nichtfahrzeugbezogene Vermögenswerte, die Gegenstand vonLeasingvereinbarungen waren, woraus sich ein Aufwandvon 9 (i. V. 100) Mio. € ergab.Die Überleitung der operativen Ergebnisse der Geschäftsfelder aufdas EBIT des Konzerns berücksichtigt das anteilige Ergebnis der at-equity bewerteten Beteiligung an EADS, weitere dem Konzernzuzurechnende Posten sowie Ergebniseffekte aus der Eliminierungkonzerninterner Transaktionen zwischen den Geschäftsfeldern.Der Anteil von Daimler am Ergebnis der EADS betrug -261 (i. V. 88)Mio. €. Der starke Rückgang des Ergebnisbeitrags ist überwiegendauf die bei der EADS im Konzernabschluss 2009 zusätzlichDaimler Communications, 70546 Stuttgart/Germany
  7. 7. gebildeten Rückstellungen im Zusammenhang mit dem Seite 7Militärtransporter A400M zurückzuführen (-237 Mio. €). Zusätzlichwirkten negative Wechselkurseffekte.Die dem Konzern zuzurechnenden Posten führten zu einem Ertragvon 30 (i. V. Aufwand von 486) Mio. € und umfassen insbesondereeinen Ertrag von 265 Mio. € aus dem Verkauf der 5,3%igenBeteiligung an Tata Motors sowie einen Ertrag vor Steuern von218 Mio. € infolge eines im Oktober 2010 positiv beschiedenenRechtsverfahrens gegen die Daimler AG. Ebenso enthalten sindAufwendungen von insgesamt 125 Mio. € für den Jubiläumsbonussowie 88 Mio. € für die Erhöhung des Stiftungskapitals der Daimlerund Benz Stiftung sowie weitere im Jahr 2010 entstandeneAufwendungen im Zusammenhang mit rechtlichen Verfahren.AusblickNach heutiger Einschätzung wird die weltweite Automobilnachfrageim Jahr 2011 weiter wachsen, allerdings nicht mehr so dynamischwie im Vorjahr. Der globale Pkw-Markt könnte in der Größenordnungvon 5 bis 7% zulegen und damit auf ein neues Rekordniveauansteigen. Die asiatischen Schwellenländer und insbesondere derchinesische Markt werden dabei weiterhin eine tragende Rollespielen. Mit Blick auf die Triademärkte ist dagegen weiterhin eingemischtes Bild zu erwarten. Der US-Markt sollte seinenErholungskurs fortsetzen, während für Westeuropa in Summe miteiner Stagnation der Pkw-Verkäufe zu rechnen ist. In Deutschlandhingegen ist nach dem zweistelligen Marktrückgang im Jahr 2010nun mit einem spürbaren Zuwachs zu rechnen. Der japanische Pkw-Markt dürfte dagegen das durch staatliche Kaufanreize künstlichüberhöhte Niveau des Jahres 2010 nicht erreichen.Die weltweite Nutzfahrzeugnachfrage wird 2011 voraussichtlichdurch eine deutlich unterschiedliche Marktentwicklung innerhalbund außerhalb der Triade gekennzeichnet sein. In der Triade ist vorallem im Segment der mittelschweren und schweren Lkw davonauszugehen, dass die Erholung weiter an Fahrt gewinnt. Für dieDaimler Communications, 70546 Stuttgart/Germany
  8. 8. Region NAFTA ist mit einem Marktzuwachs von 20 bis 25% zu Seite 8rechnen. Die Lkw-Nachfrage in Europa dürfte um 15 bis 20%zulegen. Nach dem Auslaufen der staatlichen Kaufanreize im Herbstdes vergangenen Jahres ist für mittlere und schwere Lkw in Japanein moderater Volumenzuwachs zu erwarten. Die Lkw-Nachfrageaußerhalb der Triade wird maßgeblich vom chinesischen Marktbeeinflusst. Nachdem das staatliche Anreizprogramm zumJahresende 2010 beendet wurde, ist für dieses Jahr in China miteinem Nachfragerückgang zu rechnen.Mercedes-Benz Cars geht für 2011 angesichts der insgesamtweiterhin günstigen Marktperspektiven sowie zahlreicher Modell-wechsel und Produktneuheiten von einer weiteren Steigerung desAbsatzes der Marke Mercedes-Benz aus. Dank des aktuellen undwettbewerbsfähigen Modellangebots wird das Geschäftsfeld auch2011 von der hohen Nachfrage nach den Modellen der E-Klasse undvom Markterfolg der S-Klasse profitieren. Darüber hinaus wird seitEnde Januar die Neuauflage des viertürigen Coupés CLS an dieKunden ausgeliefert. Für zusätzliche Absatzimpulse werden dannvon März an die neue Generation der Limousine und des T-Modellsder C-Klasse und der neue Roadster SLK sorgen. Im Juni folgt dasCoupé der C-Klasse, ab September die Neuauflage der M-Klasse undim vierten Quartal die Roadster-Variante des Mercedes-Benz SLSAMG. Im November geht die neue B-Klasse an den Start, das ersteModell von insgesamt vier neuen Fahrzeugen im Kompakt-wagensegment.Außerdem werden die besonders effizienten Vier-, Sechs- undAchtzylindermotoren sowie die Eco-Start-Stopp-Technologie inweiteren Fahrzeug-Modellen eingeführt. So kommt mit der neuenGeneration der C-Klasse beispielsweise der C 220 CDI mit einemVerbrauch von nur 4,4 l/100 km bzw. 117g CO2/km in den Handel.Für die Marke smart wird aufgrund der vollen Verfügbarkeit derneuen Generation des smart fortwo ein Absatzniveau in derGrößenordnung des Jahres 2010 erwartet.Daimler Communications, 70546 Stuttgart/Germany
  9. 9. Daimler Trucks geht für 2011 von einer nochmals erheblichen Seite 9Absatzsteigerung aus. Die Absatzerwartungen stützen sich aufzahlreiche Produktneuheiten. Dazu zählen der neue Atego sowie derAtego BlueTec Hybrid, beide Truck of the Year 2011. Die Neuauflagedes Axor bietet als erstes Fahrzeug seiner Klasse im oberenLeistungsbereich in Deutschland serienmäßig die SchaltautomatikMercedes PowerShift. Sie optimiert den Verbrauch und erhöht denFahrkomfort. Die bereits seit mehreren Jahren in Europa bewährteBLUETEC-Technologie wurde 2010 in den neuen Motoren in denUSA und in Kanada sehr erfolgreich eingeführt. Das Geschäftsfeldgeht davon aus, mit den neuen Motoren von der in Nordamerikaerwarteten Bestandserneuerung besonders profitieren zu können.Im November 2010 wurde der komplett neu entwickelte, leichte LkwCanter eingeführt, der bei Wirtschaftlichkeit, Umweltfreundlichkeit,Sicherheit und Design Maßstäbe setzt. Der Fuso Canter Eco Hybrid,die Nummer 1 in der Verbrauchseffizienz bei den Lkw bis 5t inJapan, ist nun auch in Australien, Irland und Hongkong erhältlich.Das umfangreiche Angebot an Sicherheitstechnologien wurde beiMercedes-Benz Lkw mit der zweiten Generation des Active BrakeAssist erweitert, der im Ernstfall auch vor stehenden Hindernisseneine Notbremsung einleiten kann.Bei Mercedes-Benz Vans dürfte sich der positive Absatztrend indiesem Jahr fortsetzen. Auf der Produktseite werden die neueGeneration des Vito und Viano sowie weitere BlueEFFICIENCY-Modelle für Impulse sorgen. Die Produktion in Argentinien wird zumJahresende 2011 auf die aktuelle Modellgeneration des Sprinterumgestellt und damit das Angebot in den lateinamerikanischenMärkten deutlich aufwerten. Darüber hinaus wird 2011 der Sprinterin China eingeführt. Über die Fertigung vor Ort soll der Absatz indiesem vielversprechenden Zukunftsmarkt deutlich gesteigertwerden. Hierzu wird in dem 50:50-GemeinschaftsunternehmenFujian Daimler Automotive ab 2011 zusätzlich zu den Modellen Vitound Viano der Sprinter als Bus produziert.Daimler Communications, 70546 Stuttgart/Germany
  10. 10. Daimler Buses geht davon aus, die weltweit führende Position bei Seite 10den Omnibussen über 8t mit innovativen und qualitativ hoch-wertigen neuen Produkten behaupten zu können. Dabei erwartet dasGeschäftsfeld, an den hohen Absatz des Jahres 2010 anknüpfen zukönnen. Aufgrund des geringen Wachstumsspielraums derKernmärkte Westeuropa und Lateinamerika ist der Zuwachs abereher begrenzt.Daimler Financial Services rechnet für 2011 mit weiteremWachstum sowohl im Finanzierungs- und Leasinggeschäft als auchbei Versicherungen und im Flottenmanagement. Dazu weitet dasGeschäftsfeld das Produktangebot kontinuierlich aus und verknüpftdie einzelnen Finanzdienstleistungsbausteine und Service-komponenten zu attraktiven Mobilitätslösungen.Der Daimler-Konzern geht davon aus, dass im Jahr 2011 derAbsatz insgesamt steigen und der Umsatz mit geringerer Dynamikweiter zunehmen wird. Das Wachstum wird voraussichtlich von allenautomobilen Geschäftsfeldern getragen.Diesen Wachstumschancen stehen Herausforderungen gegenüber.Das Jahr 2011 wird durch hohe Ausgaben für neue Produkte undTechnologien sowie die Erschließung neuer Märkte gekennzeichnetsein. Die Belebung der Weltwirtschaft dürfte zu steigenden Preisenfür Öl und anderen für Daimler wichtigen Rohstoffen führen. Auf derWechselkursseite wird die Volatilität zumindest hoch bleiben. DieRisiken, die sich aus großen Wechselkursschwankungen für dasGeschäft von Daimler ergeben, wurden jedoch für 2011 bereitsweitgehend abgesichert.Auf der Basis der aktuellen Einschätzungen erwartet Daimler für2011 ein EBIT aus dem laufenden Geschäft, das deutlich über demNiveau des Jahres 2010 liegt.In den kommenden Jahren soll das Ergebnisniveau der einzelnenGeschäftsfelder und damit des Unternehmens insgesamt erhöht undnachhaltig die Zielrenditen erreicht werden. Vom erwartetenDaimler Communications, 70546 Stuttgart/Germany
  11. 11. Wachstum der Automobilmärkte will der Konzern dabei Seite 11überproportional profitieren.Für das Automobilgeschäft wird über die Markt- und Produktzyklenhinweg eine jahresdurchschnittliche Umsatzrendite von 9%angestrebt, die ab dem Jahr 2013 nachhaltig erreicht werden soll.Basis hierfür sind die Zielrenditen der einzelnen Geschäftsfelder:10% für Mercedes-Benz Cars, 8% für Daimler Trucks, 9% fürMercedes-Benz Vans und 6% für Daimler Buses. Für dasGeschäftsfeld Daimler Financial Services hat sich der Konzern eineEigenkapitalrendite von 17% vorgenommen.Im Zeitraum von 2011 bis 2012 wird Daimler insgesamt 20,4 Mrd. €für Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten (10,3 Mrd. €) sowie fürSachinvestitionen (10,1 Mrd. €) einsetzen. Das sind rund 5,3 Mrd. €mehr als in den Jahren 2009 und 2010. Umfangreiche Mittel sindunter anderem für den Ausbau der Produktionskapazitäten in denUSA, in China, in Indien und Ungarn vorgesehen.Daimler geht davon aus, dass sich die Zahl der Beschäftigten vordem Hintergrund steigender Produktionsumfänge und derangestrebten Produktivitätsfortschritte 2011 leicht erhöhen wird.Daimler Communications, 70546 Stuttgart/Germany
  12. 12. Seite 12Tabelle: Die Ergebnisentwicklung war in beiden Jahren vonSonderfaktoren beeinflusst, die in der nachfolgenden Tabelle imEinzelnen dargestellt sind:Werte in Mio. € 2010 2009Daimler TrucksAnpassung von Gesundheitsfürsorge- und 160 -PensionsleistungenNeuausrichtung Mitsubishi Fuso Truck and Bus -3 -245CorporationNeuausrichtung Daimler Trucks North America -37 -95Daimler Financial ServicesNeuausrichtung der Geschäftsaktivitäten in -82 -DeutschlandVeräußerung nicht fahrzeugbezogener -9 -100VermögenswerteÜberleitungErtrag aus dem Verkauf der Beteiligung an Tata 265 -MotorsErtrag im Zusammenhang mit einem Rechtsverfahren 218 -Jubiläumsbonus und Zuwendung an Stiftung -213 -Aufwendungen im Zusammenhang mit Chrysler - -294A400M Militär-Transportflugzeug* -237 -* Belastungen im Zusammenhang mit dem Militär-Transportflugzeug A400M der EADS werden nichtin der Berechnung des EBIT aus dem laufenden Geschäft berücksichtigt.Die Ergebnisse in diesem Dokument sind vorläufig und wurden weder durchden Aufsichtsrat bereits genehmigt noch vom externen Wirtschaftsprüfergeprüft.Weitere Informationen von Daimler sind im Internet verfügbar:www.media.daimler.com und www.daimler.comDaimler Communications, 70546 Stuttgart/Germany
  13. 13. Dieses Dokument enthält vorausschauende Aussagen zu unserer aktuellen Einschätzung Seite 13zukünftiger Vorgänge. Wörter wie »antizipieren«, »annehmen«, »glauben«, »einschätzen«,»erwarten«, »beabsichtigen«, »können/könnten«, »planen«, »projizieren«, »sollten« und ähnlicheBegriffe kennzeichnen solche vorausschauenden Aussagen. Diese Aussagen sind einer Reihe vonRisiken und Unsicherheiten unterworfen. Einige Beispiele hierfür sind eine ungünstige Entwicklungder weltwirtschaftlichen Situation, insbesondere ein Rückgang der Nachfrage in unserenwichtigsten Absatzmärkten, eine Verschlechterung unserer Refinanzierungsmöglichkeiten an denKredit- und Finanzmärkten, Veränderungen der Wechselkurse, eine Veränderung desKonsumverhaltens in Richtung kleinerer und weniger gewinnbringender Fahrzeuge oder einmöglicher Akzeptanzverlust unserer Produkte und Dienstleistungen mit der Folge einerverschlechterten Durchsetzung von Preisen und Auslastung von Produktionskapazitäten,Preiserhöhungen bei Kraftstoffen und Rohstoffen, Unterbrechungen der Produktion aufgrund vonMaterialengpässen, Belegschaftsstreiks oder Lieferanteninsolvenzen, ein Rückgang derWiederverkaufspreise von Gebrauchtfahrzeugen, die erfolgreiche Umsetzung vonKostenreduzierungs- und Effizienzsteigerungsmaßnahmen, die Geschäftsaussichten derGesellschaften, an denen wir bedeutende Beteiligungen halten, insbesondere EADS, dieerfolgreiche Umsetzung strategischer Kooperationen und Joint Ventures, die Änderungen vonGesetzen, Bestimmungen und behördlichen Richtlinien, insbesondere soweit sie Fahrzeugemission,Kraftstoffverbrauch und Sicherheit betreffen, sowie der Abschluss laufender behördlicherUntersuchungen und der Ausgang anhängiger oder drohender künftiger rechtlicher Verfahren undweitere Risiken und Unwägbarkeiten, von denen einige im aktuellen Geschäftsbericht von Daimlerunter der Überschrift »Risikobericht« beschrieben sind. Sollte einer dieser Unsicherheitsfaktorenoder Unwägbarkeiten eintreten oder sollten sich die den vorausschauenden Aussagen zugrundeliegenden Annahmen als unrichtig erweisen, könnten die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich vonden in diesen Aussagen genannten oder implizit zum Ausdruck gebrachten Ergebnissenabweichen. Wir haben weder die Absicht noch übernehmen wir eine Verpflichtung,vorausschauende Aussagen laufend zu aktualisieren, da diese ausschließlich auf den Umständenam Tag der Veröffentlichung basieren.Über DaimlerDie Firmengründer Gottlieb Daimler und Carl Benz haben mit der Erfindung des Automobils im Jahr1886 Geschichte geschrieben. 125 Jahre später, im Jubiläumsjahr 2011, ist die Daimler AG einesder erfolgreichsten Automobilunternehmen der Welt. Mit den Geschäftsfeldern Mercedes-BenzCars, Daimler Trucks, Mercedes-Benz Vans, Daimler Buses und Daimler Financial Services gehörtder Fahrzeughersteller zu den größten Anbietern von Premium-Pkw und ist der größte weltweitaufgestellte Nutzfahrzeug-Hersteller. Daimler Financial Services bietet ein umfassendesFinanzdienstleistungsangebot mit Finanzierung, Leasing, Versicherungen und Flottenmanagement.Als Pionier des Automobilbaus gestaltet Daimler auch heute die Zukunft der Mobilität: DasUnternehmen setzt dabei auf innovative und grüne Technologien sowie auf sichere undhochwertige Fahrzeuge, die ihre Kunden faszinieren und begeistern. Daimler investiert bei derEntwicklung alternativer Antriebe als einziger Automobilhersteller sowohl in den Hybrid-, als auchin den Elektromotor und in die Brennstoffzelle mit dem Ziel, langfristig das emissionsfreie Fahrenzu ermöglichen. Denn Daimler betrachtet es als Anspruch und Verpflichtung, seiner Verantwortungfür Gesellschaft und Umwelt gerecht zu werden.Daimler vertreibt seine Fahrzeuge und Dienstleistungen in nahezu allen Ländern der Welt und hatProduktionsstätten auf fünf Kontinenten. Zum heutigen Markenportfolio zählen neben Mercedes-Benz, der wertvollsten Automobilmarke der Welt, die Marken smart, Maybach, Freightliner,Western Star, Fuso, Setra, Orion und Thomas Built Buses. Das Unternehmen ist an den BörsenFrankfurt und Stuttgart notiert (Börsenkürzel DAI). Im Jahr 2010 setzte der Konzern mit mehr als260.000 Mitarbeitern 1,9 Mio. Fahrzeuge ab. Der Umsatz lag bei 97,8 Mrd. €, das EBITbetrug 7,3 Mrd. €.Daimler Communications, 70546 Stuttgart/Germany

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