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[PDF] Pressemitteilung: Der sächsische Arbeitsmarkt im Juli 2010
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  1. 1. Bitte Sendesperrfrist 29. Juli 2010, 9.55 Uhr, beachten Pressemitteilung Nr. 25 / 2010 – 29. Juli 2010 Der sächsische Arbeitsmarkt im Juli 2010 Arbeitslosenquoten Sachsen (alle zivilen Erwerbspersonen) Sachsen aktueller Monat 11,6 % Vormonat 11,5 % Vorjahresmonat 12,9 % Regionaldirektion Sachsen, Pressestelle Tel: 0371 9118 620 Postfach 411031 Fax: 0371 9118 696 09022 Chemnitz www.arbeitsagentur.de
  2. 2. -1-Arbeitslosenzahl in Sachsen leicht gestiegen – 246.205 Sachsen sind ohne BeschäftigungArbeitslosenzahl jahreszeitlich üblichleicht gestiegenIm Juli waren im Freistaat Sachsen 246.205 Arbeitslose gemeldet.Das waren 732 oder 0,3 Prozent mehr als im Juni. Gegenüber demVorjahr gab es 30.322 oder elf Prozent Arbeitslose weniger. DieArbeitslosenquote lag im Juli bei 11,6 Prozent (Juli 2009: 12,9 Pro-zent).„Die Zahl der Arbeitslosen stieg gegenüber Juni um rund 700. Der ÜberblickHauptgrund für diese Entwicklung liegt in den Arbeitslosmeldungen derAusbildungs- und Studienabsolventen und ist typisch für einen MonatJuli. So meldeten sich im vergangenen Monat rund 5.600 junge Men-schen nach dem Abschluss ihres Studiums, ihrer schulischen Ausbil-dung oder der Schule bei den sächsischen Arbeitsagenturen und Trä-gern der Grundsicherung arbeitslos. Hinzu kommen etwa 3.000 jungeMenschen, die ihre betriebliche oder außerbetriebliche Ausbildung be-endet haben und durch ihren Ausbildungsbetrieb nicht übernommenwurden. Ich bin zuversichtlich, dass diese jungen Menschen schnellwieder Arbeit finden. Die Wirtschaft braucht dringend Fachkräfte und wirwerden alles tun, um diese gut ausgebildeten und motivierten Arbeitsu-chenden schnellstmöglich zu vermitteln“, erklärt Jutta Cordt, Vorsitzendeder Geschäftsführung der Regionaldirektion Sachsen der Bundesagen-tur für Arbeit (BA).Von den insgesamt 246.205 Arbeitslosen im Juli entfielen 70.105 oder28,5 Prozent auf den Rechtskreis SGB III und 176.100 oder 71,5 Pro-zent auf den Rechtskreis der Grundsicherung (SGB II). Im Vergleichzum Vorjahr sank die Arbeitslosigkeit in beiden Rechtskreisen. ImRechtskreis SGB III nahm die Arbeitslosigkeit um 15.668 oder 18,3 Pro-zent ab und im Rechtskreis SGB II um 14.654 oder 7,7 Prozent.Lässt man saisonale Einflüsse außer Betracht, so liegt die Arbeitslosig-keit im Juli um rund 2.000 unter dem Wert vom Vormonat. Damit wirddeutlich, dass sich die wirtschaftliche Lage der sächsischen Betriebeleicht verbessert hat“, so Cordt.
  3. 3. -2-Im Juli nahmen rund 83.000 Menschen an Maßnahmen der aktiven Ar- Unterbeschäftigungbeitsmarktpolitik teil. Gegenüber dem Vormonat sind das rund 1.250oder 1,5 Prozent weniger. Da diese Menschen während der Maßnahmedem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung stehen, gelten sie nicht als ar-beitslos. Ohne diese Maßnahmen würde die Arbeitslosigkeit in Sachsenim Juli bei rund 329.150 liegen.Arbeitslosigkeit ist kein statischer Block, sondern durch Bewegung ge- Zugänge in und Ab- gänge aus Arbeitslo-kennzeichnet. sigkeitInsgesamt meldeten sich im Juli sachsenweit 51.606 Frauen und Män-ner arbeitslos. Ein Viertel davon kam – wie bereits in den Vormonaten –aus einer Beschäftigung am ersten Arbeitsmarkt (12.957). Das waren2.217 weniger als vor einem Jahr (minus 14,6 Prozent).Gleichzeitig beendeten 50.564 Frauen und Männer ihre Arbeitslosigkeit.Fast ein Drittel (16.089) fand eine sozialversicherungspflichtige Beschäf-tigung auf dem ersten Arbeitsmarkt. Das waren 100 mehr als im Juli2009 (plus 0,6 Prozent).Die Nachfrage nach Arbeitskräften ist im Juli leicht gestiegen. Das zeigt Zugang an freien Stellender Blick auf die gemeldeten Jobangebote. Sächsische Unternehmenmeldeten insgesamt 10.232 freie Stellen. Damit nahm das Angebot imVorjahresvergleich um 2.227 Stellen oder 27,8 Prozent zu. GegenüberJuni wurden 483 Stellen mehr gemeldet (plus 5 Prozent). Diese Ent-wicklung ist saisonal normal.Die meisten Stellenangebote kamen aus der Zeitarbeit (2.946), demVerarbeitenden Gewerbe (999), dem Handel (923) sowie aus dem Bau-gewerbe (893). Aber auch aus dem Gesundheits- und Sozialwesen(703) und der Land- und Forstwirtschaft (539) wurden im Juli verstärktJobs gemeldet.„Dass die wirtschaftliche Entwicklung wieder an Fahrt gewinnt, zeigt sich Sozialversicherungs- pflichtige Beschäfti-auch in der Beschäftigungsentwicklung. Nach den aktuellen Hochrech- gungnungen lag die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten imMai bei rund 1,402 Millionen Menschen. Gegenüber dem Vormonat istdas ein Plus von 9.200 oder 0,7 Prozent und gegenüber dem Vorjahrum rund 20.000 (1,4 Prozent).
  4. 4. -3-Zwischen den einzelnen Wirtschaftsbereichen verlief die Entwicklungsehr unterschiedlich.Den stärksten Beschäftigungsanstieg im Vorjahresvergleich verzeichnetdie Arbeitnehmerüberlassung. Mit einem Plus von 39,1 Prozent, sindhier 11.757 Menschen mehr beschäftigt als vor einem Jahr.Auch im Gesundheits- und Sozialwesen gibt es einen kräftigen Beschäf-tigungsaufbau. Innerhalb eines Jahres sind in diesem Bereich mit einemPlus von 3,9 Prozent 6.742 neue Jobs entstanden.Beschäftigungszuwächse gab es auch im Baugewerbe (plus 1,9 Pro-zent) und im Gastgewerbe (plus 1,6 Prozent).Von Beschäftigungsverlusten ist vor allem die Land- und Forstwirtschaftbetroffen. Mit einem Beschäftigungsrückgang von 2,8 Prozent sind dort618 Frauen und Männer weniger beschäftigt. Auch im Bereich Erzie-hung und Unterricht sind die Beschäftigtenzahlen rückläufig. Dort gingenin den vergangenen zwölf Monaten 2.363 Arbeitsplätze verloren (minus2,6 Prozent). Im Verarbeitenden Gewerbe (minus 1,7 Prozent oder mi-nus 4.979) ist eine Verbesserung der Situation derzeit noch nicht er-kennbar, auch wenn dieser Bereich seit Februar einen leichten Beschäf-tigungsanstieg verzeichnet. Aktuell arbeiten sachsenweit rund 280.400Männer und Frauen im Verarbeitenden Gewerbe.Die günstigste Entwicklung im Vormonats- und Vorjahresvergleich gab Entwicklung in den Direktionsbezirkenes im Freistaat Sachsen im Direktionsbezirk Chemnitz. Mit aktuell86.111 Arbeitslosen ging die Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Juni um621 (minus 0,7 Prozent) zurück. Auch im Vergleich zum Vorjahr sankdie Arbeitslosigkeit besonders kräftig. Hier wurden 14.487 Arbeitsloseweniger gezählt (minus 14,4 Prozent). Die Arbeitslosenquote liegt aktu-ell bei 10,9 Prozent.Diese Entwicklung ist erfreulich, da dieser Direktionsbezirk stärker vonden Auswirkungen der Wirtschafts- und Finanzkrise betroffen war undist, als alle anderen. So wurde in der Chemnitzer Region zu Beginn desJahres 2009 aufgrund der wirtschaftlichen Entwicklung sachsenweit derstärkste Anstieg der Arbeitslosigkeit verzeichnet.Im Vergleich zum Vorjahr wurden im Direktionsbezirk Dresden 9.538Arbeitslose weniger gezählt. Das entspricht einem Rückgang um 9,3Prozent. Die aktuelle Arbeitslosenquote liegt im Direktionsbezirk Dres-den bei 11,3 Prozent. Diese Entwicklung ist im Vormonatsvergleich sai-sonüblich und wird im Vorjahresvergleich durch die verbesserte wirt-
  5. 5. -4-schaftliche Entwicklung geprägt.Eine positive Entwicklung gab es auch im Direktionsbezirk Leipzig. Mitaktuell 66.605 Arbeitslosen ging die Arbeitslosigkeit in der LeipzigerRegion im Vergleich zu Juli 2009 um 8,6 Prozent zurück, wobei sich dieArbeitslosigkeit am aktuellen Rand mit einer Quote von dreizehn Pro-zent weiter auf hohem Niveau bewegt. Insbesondere die positive Be-schäftigungsentwicklung im Dienstleistungssektor führte zum Rückgangder Arbeitslosenzahlen.Die Situation auf dem Ausbildungsmarkt hat sich in den letzten Jahren Ausbildungsmarktdeutlich verändert. „Die Betriebe müssen bei der Auswahl geeigneterBewerber noch stärker als bisher auch leitungsschwächere Bewerberberücksichtigen. Der Hauptgrund dafür ist die rückläufige Zahl derSchulabgänger und damit verbunden der deutliche Rückgang möglicherBewerber.Bis Ende Juli meldeten sich 21.003 Bewerber um eine Ausbildungsstellebei den sächsischen Arbeitsagenturen und Trägern der Grundsicherung.Das sind 17 Prozent weniger als im Vorjahresmonat (minus 4.299).Mehr als zwei Drittel der gemeldeten Bewerber konnten bereits einenAusbildungsvertrag unterschreiben oder haben sich für eine Alternativezur betrieblichen Ausbildung entschieden (14.222). Aktuell sind noch6.781 Jungen und Mädchen mit Unterstützung der Berufsberatung aufder Suche nach einer Lehrstelle.„In vielen Fällen sind die Auswahlverfahren bereits in der letzten Phase,so dass die tatsächliche Zahl der unversorgten Bewerber in den nächs-ten Wochen deutlich sinken dürfte“, so Cordt.Mit den bisher insgesamt 15.832 gemeldeten betrieblichen Ausbil-dungsangeboten stehen den Bewerbern 310 Lehrstellen mehr zur Ver-fügung, als im Vorjahr.Aktuell sind noch 5.194 Berufsausbildungsstellen unbesetzt. Grund da-für ist, dass neben vielen offenen Auswahlverfahren die Ausbildungsver-träge oft erst kurz vor Beginn der Ausbildung unterzeichnet werden.Darüber hinaus entscheiden sich Ausbildungsplatzbewerber mit mehre-ren Zusagen häufig erst kurz vor Ausbildungsbeginn für eines ihrer An-gebote.
  6. 6. -5-Die Palette der offenen Angebote ist breit und in nahezu allen Berufensind noch freie Ausbildungsplätze zu vergeben. Die meisten Angebotegibt es für folgende Berufe: • Koch/Köchin (298) • Kaufmann/Kauffrau im Einzelhandel (232) • Restaurantfachmann/Restaurantfachfrau (204) • Friseur/Friseurin (188) • Elektroniker/Elektronikerin – Fachrichtung Energie- und Gebäu- detechnik (157) • Hotelfachmann/Hotelfachfrau (122) • Bürokaufmann/Bürokauffrau (121) • Bäcker/Bäckerin (114) • Fachverkäufer/Fachverkäuferin – Fleischerei (113) • Maschinen und Anlagenführer/in (106)Die Berufsberatung der Agenturen für Arbeit unterstützen und beratenUnternehmen bei der Suche nach geeigneten Bewerbern, wenn sienicht auf den ersten Blick den passenden Wunschkandidaten finden.Insbesondere. Insbesondere bei der Auswahl leistungsschwächererBewerber können die Arbeitsagenturen durch den gezielten Einsatzsogenannter ausbildungsbegleitender Hilfen eine erfolgreiche Ausbil-dung unterstützen.Jugendliche, die bisher weder einen Ausbildungsplatz finden noch einepassenden Alternative gefunden haben, sollten sich schnellstmöglichbei ihrer Berufsberatung melden. Die Berufsberater stehen mit Rat undTat zur Seite, informieren und unterstützen bei der Ausbildungsplatzsu-che und bei der Suche nach Alternativen zur betrieblichen Ausbildung.Dazu können Jugendliche unter der Hotline: 01801 555 111 (Festnetz-preis 3,9 ct/min; Mobilfunkpreise höchstens 42 ct/min) gleich heute nocheinen Termin vereinbaren.Hinweis:Daten über Bewegungen am Arbeitsmarkt sowie zur Arbeitslosigkeit in den Berufen beziehen sichnur auf die Erhebungen der Agenturen für Arbeit und der Arbeitsgemeinschaften SGB II. Von denTrägern der Grundsicherung nach dem SGB II in den Landkreisen, die am so genannten Options-modell teilnehmen, liegen keine Angaben vor.

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