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[PDF] Pressemitteilung: 10 Goldene Regeln beim Vererben
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  1. 1. Seite 1/310 Goldene Regeln beim VererbenCFEP: Professionelle Nachlassplanung spart Ärger und GeldFrankfurt/Main, 27. September 2011 – „Jedenfalls hat es wenig Sinn, der reichste Mannauf dem Friedhof zu sein“ lautet ein bekanntes Zitat von Peter Ustinov. Doch für vieleVermögensinhaber ist die Beschäftigung mit dem eigenen Tod ein Tabuthema. Sie ge-hen mit ihrer Erbschaftsplanung nachlässig um. Die häufige Folge sind Streitigkeitenunter den Nachkommen und hohe finanzielle Belastungen für die Erben. „Wer denFamilienfrieden und das hart erarbeitete Vermögen bewahren will, sollte sich frühzei-tig und sorgfältig mit seiner Nachlassplanung auseinandersetzen“ rät Prof. Dr. RolfTilmes, Mitglied des Vorstandes des Financial Planning Standards Board Deutschlande.V. (FPSB Deutschland).In Deutschland wird soviel vererbt wie noch nie. Nach einer aktuellen Studie desDeutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA) werden in Deutschland bis 2020 2,6 Bil-lionen Euro durch Erbschaften den Besitzer wechseln. Aber nur knapp jeder Drittehat nach einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid seinen Nachlass ge-regelt.Für eine reibungslose Übertragung des Vermögens auf die nachfolgende Generationsind folgende Punkte zu beachten:1. Testament verfassenZu Beginn jeder Nachlassplanung steht die Frage, wer das Vermögen später erbensoll. Hinterlässt der Verstorbene kein Testament, tritt die gesetzliche Erbfolge ein.Die Konsequenz ist die Bildung einer Erbengemeinschaft, bei der alle Erben gemein-schaftlich für die Verwaltung und Aufteilung des Vermögens zuständig sind. Streitig-keiten sind vorprogrammiert.2. Formalien einhaltenEin Testament kann notariell oder eigenhändig verfasst werden. Das private Testa-ment ist die einfachste Art, seinen letzten Willen zu verfassen. Damit es hieb- undstichfest ist, müssen einige Formalien beachtet werden: Das Testament muss vonder ersten bis zur letzten Zeile handschriftlich verfasst werden sowie unterschriebensein. Eine genaue Orts- und Datumsangabe erleichtert später die Beurteilung, wel-ches Testament wirksam ist, falls mehrere vorhanden sind. Zudem sollten alle Erbennamentlich aufgeführt werden, um spätere Missverständnisse zu vermeiden.
  2. 2. Seite 2/33. Pflichtteilsansprüche berücksichtigenPflichtteile stehen den Eltern, dem Ehegatten und den Kindern zu. Sie müssen inGeld beglichen werden und sind sofort mit dem Todesfall fällig. Die häufige Folgesind große Liquiditätsprobleme bei den Nachkommen, der den Pflichtteil begleichenmuss. Dies kann der Vermögensinhaber durch Anrechnungsklauseln bei Schenkun-gen an den späteren Pflichtteilberechtigten verhindern.4. Professionellen Rat einholenProfessionelle Nachlassplaner wie Certified Foundation and Estate Planner (CFEP)sorgen für die optimale Übertragung des Vermögens auf die nachfolgende Generati-on. Sie erstellen eine individuelle Strategie für eine Nachlassplanung und optimierendie Vermögensübertragung unter wirtschaftlichen Aspekten. Sie fungieren alsSchnittstelle zwischen dem Vermögensinhaber als Erblasser und den Erben sowiepotenziellen weiteren Beratern wie Rechtsanwälten oder Steuerberatern. Die vomFPSB Deutschland zertifizierten Nachfolgeplaner als CFEP garantieren aufgrund ih-rer umfassenden Qualifikation und langjährigen Berufserfahrung höchste Qualität.5. Freibeträge ausnutzen und zu Lebzeiten schenkenDie vorweggenommene Erbfolge ist vor allem bei größeren Vermögensnachlässengeeignet. Der Vorteil: Nach dem „Abschmelzmodell“ stehen die Freibeträge nachzehn Jahren wieder voll zur Verfügung. Nur Schenkungen im Jahr vor dem Tod zäh-len voll zum Erbe, im zweiten Jahr fließen sie noch zu 90 und im dritten Jahr zu 80Prozent ein und so fort. Somit kann die Zehn-Jahres Freibetragsfrist regelmäßig wie-der genutzt werden.6. Zuerst an die eigene Vorsorge denkenDer Vermögensinhaber sollte bei der Nachlassplanung nie die eigene finanzielle Ab-sicherung im Alter aus dem Blick verlieren und aus rein steuerlichen Gesichtspunk-ten übereilte Vermögensübertragungen vornehmen. „Gerade bei Schenkungen zuLebzeiten sollte die Sicherung des Lebensstandards des künftigen Erblassers ober-ste Priorität haben“ so Tilmes.7. VorsorgevollmachtIst der Vermögensinhaber nicht mehr in der Lage, eigene Entscheidungen zu treffen,ist die Vorsorgevollmacht ein geeignetes Instrument, die eigene Zukunft auch in die-sem Fall selber zu gestalten. Mit dieser Vollmacht erteilt der spätere Erblasser einerPerson seines Vertrauens die Befugnis „an seiner Stelle zu handeln“ und ersetzt eineamtliche Betreuung.8. Eine Generation überspringenÜberträgt der Erblasser einen Teil des Vermögens direkt auf die Enkelgeneration,werden aus ursprünglich zwei steuerpflichtigen Erbfällen nur noch eine steuerpflichti-ge Übertragung. Die übersprungene Generation kann durch Nießbrauchsrechte ab-gesichert werden.
  3. 3. Seite 3/39. Erbvertrag nur mit RücktrittsklauselDer Erbvertrag ist die Alternative zum klassischen Testament. Er wird zwischen demkünftigen Erblasser und den Erben notariell ausgefertigt. Der Erbvertrag eignet sichbesonders für unverheiratete Paare, denen vom Gesetzgeber ein gemeinschaftlichesTestament versagt ist, oder bei Nachfolgeregelungen in Familienunternehmen. Wäh-rend einseitige Verfügungen im Testament jederzeit geändert werden können, ist derErblasser an die Bestimmungen im Erbvertrag gebunden.Nachträgliche Änderungen können nur im Einvernehmen aller Vertragsparteien vor-genommen werden. Die Bindungswirkung des Erbvertrages sollte der Vermögensin-haber beachten und unbedingt einen Rücktrittsvorbehalt in den Vertrag einfügen.10. Letzten Willen in regelmäßigen Zeitabständen überprüfenDa sich die persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse ändern können, sollte dasTestament regelmäßig überprüft und gegebenenfalls angepasst werden.Über den FPSB Deutschland e.V.Der Financial Planning Standards Board Deutschland e.V. (FPSB Deutschland) mitSitz in Frankfurt am Main ist der Zusammenschluss von 1115 Certified FinancialPlannern (CFP). Der FPSB Deutschland regelt auch das Zertifizierungsverfahren derCertified Foundation and Estate Planner (CFEP) als Nachlass- und Erbschaftsplanerin Deutschland. Aktuell sind 98 der insgesamt 1386 Mitglieder des FPSB Deutsch-land reine CFEP-Zertifikatsträger, 173 haben beide Zertifikate. Die Zertifikatsträgerrepräsentieren aufgrund ihrer Ausbildung, Erfahrung und stets aktualisiertem Fach-wissen höchstes Qualitätsniveau in der Finanzdienstleistungsbranche. Als derenStandesorganisation nimmt der FPSB Deutschland ihre Zertifizierung vor, entwickeltund überprüft die Ausbildungsregeln, erarbeitet die Standards für die finanzplaneri-sche Beratung und deren Umsetzung und überwacht sowohl das ethische Verhaltender CFP bei ihrer Berufsausübung als auch deren laufende Fort- und Weiterbildung.Der FPSB Deutschland ist Mitglied im internationalen Netzwerk des FPSB FinancialPlanning Standards Board Ltd., dem weltweiten Zusammenschluss aller nationalenCFP Organisationen mit mehr als 133.000 CFP-Zertifikatsträgern in 24 Ländern.Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.fpsb.deKontakt Presseiris albrecht finanzkommunikation, Iris AlbrechtAachener Straße 15, D- 50674 KölnTel.: 0221-280 64 930 / 069-90 55 9380Email: albrecht@irisalbrecht.compresse@fpsb.de

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