Die Berufserfahrenen kommen!                                                                                       14. Mär...
Mentoring. Durch diese Maßnahmen und die Anrechnung beruflicherKompetenzen soll die nebenberufliche Studierbarkeit verbess...
Walburga Freitag, Projektleiterin am HIS-Institut für Hochschulforschung, „welcheMaßnahmen den Studienerfolg verbessern kö...
Nähere Auskünfte:Dr. Walburga Freitag (HIS-HF)Tel: 0511 1220-292E-Mail: freitag@his.deDaniel Völk (HIS-HF)Tel.: 0511 1220-...
Nächste SlideShare
Wird geladen in …5
×

HIS-Presseinfo_ANKOM-Auftaktveranstaltung.pdf

155 Aufrufe

Veröffentlicht am

[PDF] Pressemitteilung: Die Berufserfahrenen kommen!
[http://www.lifepr.de?boxid=296622]

0 Kommentare
0 Gefällt mir
Statistik
Notizen
  • Als Erste(r) kommentieren

  • Gehören Sie zu den Ersten, denen das gefällt!

Keine Downloads
Aufrufe
Aufrufe insgesamt
155
Auf SlideShare
0
Aus Einbettungen
0
Anzahl an Einbettungen
2
Aktionen
Geteilt
0
Downloads
0
Kommentare
0
Gefällt mir
0
Einbettungen 0
Keine Einbettungen

Keine Notizen für die Folie

HIS-Presseinfo_ANKOM-Auftaktveranstaltung.pdf

  1. 1. Die Berufserfahrenen kommen! 14. März 2012 200 Expertinnen und Experten waren am 29. Februar in Berlin Seite 1 von 4 zusammengekommen, um anlässlich der Auftaktveranstaltung der neuen BMBF-Initiative „ANKOM - Übergänge von der Nähere Auskünfte: Dr. Walburga Freitag (HIS-HF)beruflichen in die hochschulische Bildung“ über die Gestaltung von Übergängen Tel.: 0511 1220-292beruflich Qualifizierter in die Hochschule zu diskutieren. Auf der Tagung E-Mail: freitag@his.depräsentierten sich die 20 Hochschulprojekte und die wissenschaftliche Daniel Völk (HIS-HF)Begleitung der Initiative. Zusammen mit Expertinnen und Experten aus der Tel.: 0511 1220-452 E-Mail: voelk@his.deberuflichen Bildung, den Hochschulen, von Akkreditierungsagenturen,Arbeitnehmer- und Arbeitgebervertretungen sowie vieler Fach- und Dr. Regina Buhr (iit)Berufsverbände erörterten sie Ziele und Herausforderungen der Initiative. Tel.: 030 310078-109 E-Mail: buhr@iit-berlin.deÜbergänge von der beruflichen in die hochschulische Bildung zu gestalten, ist ein Pressekontakt: Theo Hafnerebenso wichtiges wie anspruchsvolles bildungspolitisches Ziel. Dies gilt erst recht, Tel.: 0511 1220-290wenn das Studium neben der Erwerbs- oder Familienarbeit studierbar sein soll. E-Mail: hafner@his.deFragen der Flexibilisierung der Studienzeiten und Studienorte, der Entwicklung Tanja Meistervon an Berufserfahrung anschließenden Lernmethoden, der Ausgestaltung von Tel.: 0511 1220-384Informations- und Beratungsangeboten sowie der Anrechnung beruflich E-Mail: meister@his.deerworbener Kompetenzen auf ein Hochschulstudium treten auf die Agenda derHochschulen. Für die Studieninteressierten stehen Fragen der inhaltlichenPassung des Studiengangs, der Integration in die Hochschule sowie der zeitlichenOrganisation im Mittelpunkt. An diesen Herausforderungen setzt die BMBF-Initiative „ANKOM - Übergänge von der beruflichen in die hochschulische Bildung“an.Einbezogen in die Initiative sind Studiengänge von Universitäten undFachhochschulen in den Bereichen Pflegewissenschaften, Diabetes Care,frühkindliche Bildung, Soziale Arbeit, Betriebswirtschaftslehre,Finanzmanagement, Chemie, Biologie, Optometrie und Landwirtschaft,Betriebspädagogik sowie Bibliothekswesen. Die Maßnahmen reichen vonAssessments bis zu Beratungsangeboten, von Brückenkursen bis zum
  2. 2. Mentoring. Durch diese Maßnahmen und die Anrechnung beruflicherKompetenzen soll die nebenberufliche Studierbarkeit verbessert werden. DieProjekte werden bis Herbst 2014, die wissenschaftliche Begleitung bis März 2015gefördert. Programmträger ist das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB); diewissenschaftliche Begleitung wird durch das HIS-Institut für Hochschulforschung(HIS-HF) in Kooperation mit dem Institut für Innovation und Technik (iit)wahrgenommen.Die Auftaktveranstaltung „Übergänge gestalten!“, die HIS-HF mit finanziellerUnterstützung des BMBF im Harnack-Haus in Berlin ausrichtete, diente dazu, dieFragestellungen der Initiative abzustecken. Bereits am 28. Februar waren daherdie Projekte, die wissenschaftliche Begleitung, der Projektträger und das BMBFzusammengekommen. Am 29. Februar präsentierten sie sich anschließend einergrößeren Fachöffentlichkeit. Dr. Edith Braun, Wissenschaftliche Leiterin des HIS-Instituts für Hochschulforschung, hob in ihrem Grußwort die große Bedeutung derInitiative hervor. Die Arbeit der Projekte lasse wichtige Erkenntnisse für dieWeiterentwicklung im Hochschulsektor erwarten. Wolfgang Bischoff, Referent derAbteilung Berufsbildung und Lebenslanges Lernen des BMBF, wies auf die Stärkeder beruflichen Bildung hin, die die Durchlässigkeit in die Hochschule umsodringlicher werden lasse. „Zielsetzung der Initiative ist“, so Bischoff, „dassRahmenbedingungen geschaffen werden, die es beruflich Qualifiziertenermöglichen, ein Studium erfolgreich abzuschließen.“ Barbara Hemkes alsVertreterin des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) gab bekannt, dass dasBIBB sich wissenschaftlich unter anderem der Entwicklung zielgruppenspezifischerInformations- und Kommunikationskonzepte zuwenden werde. „Wir wollen damitauch deutlich machen, dass eine verstärkte Kooperation zwischen der beruflichenund hochschulischen Bildung Entwicklungspotenzial für beide Bereiche bietet“,sagte Hemkes.Der Festvortrag von Prof. Dr. Ada Pellert, Präsidentin der Deutschen Universitätfür Weiterbildung, entwarf das Bild einer Hochschule, die sich den Anforderungendes lebenslangen Lernens für beruflich Qualifizierte stellt. Nachhaltigkeit werdenur erreicht, so ihre These, wenn es Veränderungen sowohl in den Strukturen, alsauch in den Prozessen der Hochschulen und den Einstellungen der Akteure gebe.Hierzu sei eine Überprüfung von Selbst- und Fremdbild notwendig. Aufgrund derbisher üblichen Angebotsorientierung sei es besonders schwer einzuschätzen, wiedie Studienangebote der Hochschulen wahrgenommen und beurteilt würden.Weiterbildende Studienangebote in die Finanzierungsindikatoren undZielvereinbarungen der Hochschulen einzubetten, wäre für Pellert ein weitererwichtiger Schritt hin zur Hochschule lebenslangen Lernens.Die wissenschaftliche Begleitung skizzierte die inhaltlichen Schwerpunkte, Zieleund Herausforderungen der Initiative. „Gegenwärtig ist unklar“, betonte Dr.
  3. 3. Walburga Freitag, Projektleiterin am HIS-Institut für Hochschulforschung, „welcheMaßnahmen den Studienerfolg verbessern können und wie sie ihn verbessern.“Studierende sind in verschiedene „soziale Räume“ involviert. Je älter Studierendesind, umso komplexer werden die Zusammenhänge der „sozialen Ordnungen“dieser Räume. Nebenberuflich Studierende sind in die sozialen Räume„Privatleben“, „Erwerbsarbeit“ und „Hochschule“ integriert. Ihre beruflicheSozialisation haben sie im Sozialraum der beruflichen Bildung erfahren.Nebenberuflich Studierende stehen damit vor der Herausforderung, dieErwartungen aus den verschiedenen sozialen Räumen, die für sie von Bedeutungsind, auszubalancieren. Auch die Wirkung von Übergangsmaßnahmen fürberuflich qualifizierte Studienbewerber(innen) ist nicht per se positiv. Eine guteStudienberatung kann das Informationsdefizit beheben und entweder dieSicherheit stärken, dass das Studium studierbar ist, oder aber zu dem Schlussführen, dass es vor dem Hintergrund der privaten und beruflichenRahmenbedingungen nicht studierbar ist. „Bisher gibt es wenig Forschung zudiesen Themen“, so Freitag weiter, „und die wissenschaftlichen Erkenntnisse, diefür einzelne Bereiche wie zum Beispiel die Beratung vorliegen, werden seltenberücksichtigt.“Die ausgewählten Projekte veranschaulichten ihre Ziele, Konzepte undMaßnahmen im Rahmen einer Posterpräsentation und stellten sich den Fragender Fachöffentlichkeit. Deutlich wurde, wie stark die geplanten Ansätze derProjekte von den jeweiligen Rahmenbedingungen abhängen, die einerseits durchdie Größe und den Typus der Hochschule, andererseits durch die Charakteristikader Zielgruppen bedingt sind.Eine abschließende Podiumsdiskussion widmete sich der Frage, welchen Beitragverschiedene gesellschaftliche Akteure leisten können, um mehr beruflichQualifizierte für ein Hochschulstudium zu gewinnen und ein erfolgreichesStudieren zu unterstützen. Zu Wort kamen Vertreter(innen) der beruflichenBildung und der Hochschulen, der Gewerkschaften und Arbeitgeber, derStudierenden und der Wissenschaft. Sie alle vereinte das Ziel, mehrDurchlässigkeit beim Zugang in die Hochschule zu erreichen. Deutlich wurde aberauch, dass alle Akteure eingefahrene Wege verlassen müssen, um neuenStudierendengruppen ein bedarfsgerechtes Studium zu ermöglichen. DiePodiumsteilnehmer(innen) debattierten außerdem über die Frage derNotwendigkeit stärkerer staatlicher Regulation, über die Finanzierungsstrukturenvon Hochschulen und die Unterstützungsmöglichkeiten von Arbeitgebern undGewerkschaften für studierende Berufstätige und in der Familienarbeit Tätige.Die Tagungsdokumentation sowie weitere Informationen zu der Initiative„ANKOM - Übergänge von der beruflichen in die hochschulische Bildung“ findensich auf der Website der wissenschaftlichen Begleitung unter http://ankom.his.de.
  4. 4. Nähere Auskünfte:Dr. Walburga Freitag (HIS-HF)Tel: 0511 1220-292E-Mail: freitag@his.deDaniel Völk (HIS-HF)Tel.: 0511 1220-452E-Mail: voelk@his.deDr. Regina Buhr (iit)Tel.: 030 310078-109E-Mail: buhr@iit-berlin.dePressekontakt:Theo HafnerTel.: 0511 1220-290E-Mail: hafner@his.deTanja MeisterTel: 0511 1220-384E-Mail: meister@his.de

×