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[PDF] Pressemitteilung: Aktienmärkte: Gefahr für einen temporären Rücksetzer wird größer
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  1. 1. Helaba Floor Research EQUITY DAILY 15. Januar 2013 Indikation Unterstützungen Widerstände Handelsbreite DAX 7.719 7.682 / 7.658 7.769 / 7.796 7.630 / 7.780 AUTOR Christian Schmidt EuroStoxx 50 2.711 2.660 / 2.611 2.745 / 2.764 2.675 / 2.750 Technischer Analyst Tel.: 0 69/91 32-23 88 research@helaba.de  Aktienmärkte: Gefahr für einen temporären Rücksetzer wird größer REDAKTION  Nikkei erreicht neues Impulshoch Ralf Umlauf SALES Aktien- und Seit Anfang des Jahres hat sich die Risikobereitschaft der Marktteilnehmer erhöht. Neben Vertre- Anlageprodukte tern der Europäischen Zentralbank gab es zuletzt Äußerungen diverser EU-Offizieller, die sich Frankfurt hoffnungsvoll zeigten, dass das Schlimmste der EWU-Schuldenkrise überwunden sei. Von kon- 0 69/91 32-31 49 Düsseldorf junktureller Seite gibt es ebenfalls kein Störfeuer. Im Mittelpunkt des heutigen Tages stehen der 0 211/82 68 600 Empire-State-Index und die Einzelhandelsumsätze in den USA. Der Stimmungsindikator der Regi- Eurex Futures on New York liegt seit fünf Monaten in negativem Terrain. Im Vormonat hat er sich überraschend Options Desk auf -8,1 Punkte abgeschwächt. Nun wird erwartet, dass sich der Industrieindex in Richtung der 0 69/91 32-18 33 Wachstumsschwelle erholen wird. Dafür spricht die (zumindest vorübergehend) gelöste Fiscal- Cliff-Problematik. Die Vorzeichen für die Einzelhandelsumsätze sind gemischt. Wir machen ge- genüber der bei +0,2 % VM liegenden Konsensschätzung kein positives Überraschungspotenzial aus. Da es aber in den Vormonaten zu ordentlichen Anstiegen gekommen ist, liefern die Einzel- händler wohl einen positiven Wachstumsbeitrag im vierten Quartal. Preisdruck gibt es derzeit nicht in den USA. Darauf haben am letzten Freitag die Importpreise aufmerksam gemacht. Aktienmärkte: Der Dax präsentierte sich zum Wochenstart freundlich, wenngleich die wichtige Widerstandszone von 7.772/7.789 Zählern nicht nachhaltig überwunden werden konnte. Erwäh- nenswert sind in diesem Zusammenhang auch die relativ unterdurchschnittlichen Handelsumsätze Vo rtag % welche verdeutlichen, dass die letzte Anstiegsbewegung nicht mehr idealtypisch verläuft. DieserDA X 7.729,52 0,18% Eindruck wird zudem von den negativenDA X L. 7.733,65 0,24% Divergenzen bei verschiedenen OszillatorenSto xx 50 2.634,95 -0,47% untermauert, welche kurzfristig vor überzo- genem Optimismus warnen. EntsprechendDo w 13.507,32 0,14% ist die Gefahr, dass eine etwas deutlichereNasdaq 3.1 7,50 1 -0,26% Korrekturbewegung bevorsteht, größer ge-S&P 500 1.470,68 -0,09% worden. Prozyklische Mehrjahreshochs er-Nikkei 10.879,08 0,72% reichten hingegen die Marktbarometer wieÖl (B rent) 11 1 ,98 0,93% der schweizerische SMI, der italienische FTMIB, der OMX20, der Nikkei sowie derEUR-USD 1,3382 0,29% indische Sensex. An wichtigen Ausbruchs- marken notieren u.a. folgende Indices: Tai- wan Weighted, RTS, Hang Seng, CAC 40, BFX und der All Ordinaries um nur einige zu nennen. Die gemischten Vorgaben von den Übersee- börsen deuten auf eine leicht schwächere Eröffnung des Dax hin. Im weiteren Tagesverlauf wird vor allem die Veröffentlichung der Einzelhandelsumsätze die Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Fraglich ist jedoch, von welcher Seite darüber hinausgehende Impulse kommen könnten. Charttechnik: Wie bereits oben erwähnt, war der Dax gestern nicht in der Lage, die wichtige Wi- derstandszone zu überwinden. Damit hat die zuletzt etablierte Seitwärtsphase weiterhin bestand. Allerdings haben bereits eine Reihe von Indikatoren nach unten gedreht, so dass bereits heute ein Test der Unterstützungsmarken bei 7.673,7.649 und evtl. 7.631 Zählern anstehen könnte. Weitere Supports lassen sich bei 7.566 und 7.520 Punkten definieren. Die Publikation ist mit größter Sorgfalt bearbeitet worden. Sie enthält jedoch lediglich unverbindliche Analysen und Prognosen zu den gegenwärtigen und zukünftigen Marktverhältnissen. Die An- gaben beruhen auf Quellen, die wir für zuverlässig halten, für deren Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität wir aber keine Gewähr übernehmen können. Sämtliche in dieser Publikation getroffenen Angaben dienen der Information. Sie dürfen nicht als Angebot oder Empfehlung für Anlageentscheidungen verstanden werden. HELABA FLOOR RESEARCH · 15. JANUAR 2013 · © HELABA 1
  2. 2. EQUITY DAILYWichtige Wirtschaftsdaten Zeit Land Periode Indikator / Ereignis Konsens Vorperiode Einfluss 8:00 DE Dez Konsumentenpreise, endgültig +0,9 % VM vorl. +0,9 % gering +2,1 % VJ vorl. +2,1 % 9:00 DE 2012 Bruttoinlandsprodukt, nicht saisonbereinigt +0,8 % VJ +3,0 % gering 10:30 GB Dez Konsumentenpreise +0,5 % VM +0,2 % gering +2,7 % VJ +2,7 % 11:00 EZ Nov Handelsbilanz +8,0 Mrd. EUR +7,9 Mrd. EUR gering 14:00 US Fed-Vorträge: Rosengren, Kocherlakota (14:50), Plosser (18:30) 14:30 US Jan Empire-State-Index 0,00 -8,1 mittel 14:30 US Dez Einzelhandelsumsatz +0,2 % VM +0,3 % hoch 14:30 US Dez Erzeugerpreise -0,1 % VM -0,8 % mittel +1,5 % VJ +1,5 % Pressemeldungen DELL Der schwächelnde PC-Hersteller führt Kreisen zufolge mit Finanzinvestoren Gespräche über einen möglichen Unternehmensaufkauf. Die Beratungen würden mit Milliardär und Firmengrün- der Michael Dell geführt, der etwa 14 Prozent am Unternehmen besitzt. Dell wird an der Börse mit knapp 19 Milliarden Dollar bewertet. (Reuters) Daimler Mit einer groß angelegten Modelloffensive will der Autohersteller Daimler zu alter Stärke zurück- finden. Bereits 2018 soll aus dem Rückstand zu BMW und Audi ein Vorsprung werden. (Han- delsblatt S. 1) ThyssenKrupp Vor der Hauptversammlung des Stahlkonzerns ThyssenKrupp wird der Protest von Investoren immer lauter. Dabei steht zunehmend der Aufsichtsrat am Pranger. Hans-Christoph Hirt, Vertre- ter der Fondsgesellschaft Hermes, sagte in einem Interview, das Kontrollgremium habe zumin- dest Mitverantwortung für die Führungskultur. (Börsen-Zeitung S. 13) Commerzbank Die Commerzbank steht vor einem Stellenabbau in ihrem defizitären Filialgeschäft. Er werde umso geringer ausfallen, je stärker die Erträge dank höherer Kundenzufriedenheit und systema- tischer Beratung wüchsen, sagte Privatkundenvorstand Martin Zielke in einem Interview. (FAZ S. 19) Allianz In ihrem Bestreben, das Industriegeschäft in Schwellenländern zu verdreifachen, ist die Versi- cherungsgesellschaft Allianz einen großen Schritt vorangekommen. Die Allianz werde in Brasili- en "im Mantel eines Rückversicherers" für lokale Erstversicherer auftreten, sagte Axel Theis, Chef der Allianz Global Corporate & Specialty. (FAZ S. 14) Baywa Der Agrarhändler Baywa bereitet anscheinend die Ausgabe seiner ersten Anleihe vor und will so die momentan günstigen Konditionen am Kapitalmarkt nutzen, heißt es. (FAZ S. 19) JP Morgan JPMORGAN CHASE muss nach Milliarden-Fehlspekulationen ihre Risikokontrolle verschärfen. Dazu forderten die US-Notenbank Fed und die Regulierungsbehörde OCC das Finanzinstitut auf. Zugleich riefen sie die Bank dazu auf, das Bankgeheimnis besser zu wahren und Geldwä- sche stärker vorzubeugen. JPMorgan stimmte zu, innerhalb von 60 Tagen einen Plan zur Verbesserung der Kontrollen vorzulegen. (Reuters) US-Notenbank US-Notenbankchef Bernanke hat die Abgeordneten zur Anhebung der Schuldenobergrenze aufgefordert, um einen Staatsbankrott zu vermeiden: "Es ist sehr sehr wichtig, dass der Kon- gress die notwendigen Maßnahmen ergreift und die Grenze erhöht, um eine Situation zu ver- meiden, bei der unsere Regierung die Rechnung nicht bezahlt". US-Präsident Obama warnte vor einer neuen Wirtschaftskrise als Folge des erbitterten Haushaltsstreits. Sollte sich der Kongress nicht im nächsten Monat einigen, drohe den USA wieder eine Rezession und Turbulenzen an den Finanzmärkten. (Reuters) Wachstum Die Bundesregierung rechnet laut "Handelsblatt" für das laufende Jahr mit einem Wirtschafts- wachstum von 0,5 Prozent. Am Mittwoch legt Wirtschaftsminister Rösler den Jahreswirt- schaftsbericht vor und äußert sich zu den Konjunkturaussichten. (Reuters) HELABA FLOOR RESEARCH · 15. JANUAR 2013 · © HELABA 2
  3. 3. EQUITY DAILY Marktdaten Datum 2.ob. Pivot 1.ob. Pivot PIVOT 1.unt. Pivot 2.unt. Pivot DAX 15. Jan 13 7822,69 7776,11 7739,23 7692,65 7655,77 Tec DAX 15. Jan 13 882,29 875,46 871,47 864,64 860,65 SMI 15. Jan 13 7250,18 7226,35 7206,94 7183,11 7163,70 CAC 40 15. Jan 13 3740,02 3724,14 3714,15 3698,27 3688,28 S&P 500 15. Jan 13 1475,83 1473,26 1469,47 1466,90 1463,11 EuroStoxx50 15. Jan 13 2747,29 2731,23 2719,29 2703,23 2691,29 Dow Jones 15. Jan 13 13556,12 13531,72 13495,78 13471,38 13435,44 DAX-Future 15. Jan 13 7830,33 7784,67 7744,83 7699,17 7659,33 EuroStoxx-Fut. 15. Jan 13 2741,67 2726,33 2713,67 2698,33 2685,67 Bund-Future 15. Jan 13 143,22 142,99 142,72 142,49 142,22 Bobl-Future 15. Jan 13 126,58 126,46 126,34 126,22 126,10 Schatz-Future 15. Jan 13 110,56 110,53 110,50 110,47 110,44 T-Bond-Fut. 15. Jan 13 146,47 145,97 145,56 145,06 144,66 Gilt-Future 15. Jan 13 117,17 117,00 116,73 116,56 116,29 08.01.13 09.01.13 10.01.13 11.01.13 14.01.13 DAX-Future 7.699,00 7.726,00 7707,50 7.716,50 7.739,00 DAX 7695,83 7699,00 7708,47 7715,53 7729,52 M-Dax 12191,98 12364,38 12348,40 12335,40 12312,44 Tec DAX 864,52 875,27 875,30 873,66 868,64 EuroStoxx50 2691,45 2706,39 2708,27 2717,79 2715,16 Dow Jones 30 13328,85 13390,51 13471,22 13488,43 13507,32 S&P 500 1457,15 1461,02 1472,12 1472,05 1470,68 Nasdaq 2718,72 2727,65 2744,18 2748,26 2735,70 V-DAX 15,23 14,53 14,57 13,75 13,48 Volum en DAX-Future 94.268 84.039 111.622 89.050 103.074 %HELABA FLOOR RESEARCH · 15. JANUAR 2013 · © HELABA 3

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