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[PDF] Pressemitteilung: Equity Daily
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  1. 1. Helaba Floor Research EQUITY DAILY 3. Januar 2013 AUTOR Indikation Unterstützungen Widerstände Handelsbreite Christian Schmidt DAX 7.771 7.682 / 7.658 7.845 / 7.878 7.670 / 7.850 Technischer Analyst Tel.: 0 69/91 32-23 88 EuroStoxx 50 2.706 2.660 / 2.611 2.745 / 2.766 2.665 / 2.745 research@helaba.de REDAKTION  Aktienmärkte starten mit deutlichen Kursgewinnen ins neue Jahr Ralf Umlauf  Vola geht deutlich zurück SALES Aktien- und Anlageprodukte Die Lösung im US-Haushaltsstreit und robuste PMIs sorgten zum diesjährigen Handelsauftakt für 0 69/91 32-31 49 eine nachlassende Risikoaversion. Profitieren konnten der DAX, Peripherieanleihen und der Euro, Eurex Futures während Bundesanleihen unter Druck standen. Der heutige Datenkalender ist gut gefüllt, wobei Options Desk 0 69/91 32-18 33 sich die Hauptaufmerksamkeit auf die Indikationen für den US-Arbeitsmarktbericht richten dürfte. Wichtige Signale für die Stellenentwicklung im Dezember liefert der ADP-Beschäftigungsreport. Die Konsensschätzung liegt bei einem Plus von 140 Tsd. Stellen. Die Schätzung für den offiziellen Arbeitsmarktbericht liegt mit 150 Tsd. in einer vergleichbaren Größenordnung. Ein weiterer Indika- tor für die Lage am Arbeitsmarkt ist die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe. Im November waren die Werte auch unter dem Einfluss des Wirbelsturms an der Ostküste in die Höhe ge- schnellt. Seitdem hat sich der Wert im Trend reduziert und dies spricht im Dezember für einen leicht beschleunigten Stellenaufbau. Desweiteren steht das Sitzungsprotokoll des Fed- Offenmarktausschusses an. Allerdings hatten die Notenbanker Mitte Dezember beschlossen, die Anleihekäufe auszuweiten und die Geldpolitik an die Entwicklung der Arbeitslosenquote zu binden. Insofern dürfte es keine wesentlichen Neuigkeiten geben. In Deutschland sind ebenfalls die Ar- beitsmarktzahlen von Interesse. Ein leichter Anstieg der Arbeitslosenzahl ist zu erwarten. Die Ar- beitslosenquote sollte aber mit 6,9 % weiterhin in der Nähe des 20-Jahrestiefs (6,8 %) liegen. Aktienmärkte: Der Dax startete fulminant ins neue Börsenjahr. Kurz nach der Futures-Eröffnung kletterte der Terminkontrakt über die psychologisch wichtige Marke von 7.800 Zählern. Grund für Vo rtag % den Freudentanz war die verspätete Einigung im US-Haushaltsstreit. Diese hat zunächst deutlichDA X 7.778,78 2,19% Druck von den Aktienmärkten genommen, wie an dem deutlichen Rückgang der Volatilitäten abge-DA X L. 7.767,76 1,67% lesen werden kann. Insgesamt ist festzustellen, dass es nicht außergewöhnlich ist, dass es amSto xx 50 2.621,78 1,71% ersten Handelstag zu deutlicheren Kurssteigerungen kommt, wenngleich ein Wert von über zwei Prozent zu den besseren Ergebnissen ge-Do w 1 2,55 3.41 2,35% hört. Aber kaum ist das eine große EventNasdaq 3.1 2,26 1 3,07% (US-Haushaltsstreit) „Geschichte“ rückt be-S&P 500 1.462,42 2,54% reits eine weitere Hürde in den Fokus – bisNikkei 10.395,18 0,00% Ende Februar hat der Kongress über die nunÖl (B rent) 1 3,99 1 2,14% verschobenen Ausgabenkürzungen zu ent- scheiden. Das Erreichen der US-EUR-USD 1 84 ,31 -0,15% Schuldenobergrenze beinhaltet zudem Po- tenzial für weiteren Streit zwischen Demokra- ten und Republikanern. Unter den Einzelwer- ten waren vor allem die Papiere von Thys- senKrupp, Infineon, BMW und Lufthansa gefragt. Eine relativ zum Gesamtmarkt schwache Wertentwicklung legten die sogenannten defensiven Werte an den Tag. Die Vorgaben für den heutigen Handelsstart deuten auf eine nahezu unveränderte Eröffnung hin. Am Nachmittag wird vor allem der ADP-Bericht die Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Charttechnik: Mit den Kursgewinnen von gestern hat der Dax eine sehr wichtige Hürde im Bereich Die Publikation ist mit größter Sorgfalt bearbeitet worden. Sie enthält jedoch lediglich unverbindliche Analysen und Prognosen zu den gegenwärtigen und zukünftigen Marktverhältnissen. Die An- gaben beruhen auf Quellen, die wir für zuverlässig halten, für deren Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität wir aber keine Gewähr übernehmen können. Sämtliche in dieser Publikation getroffenen Angaben dienen der Information. Sie dürfen nicht als Angebot oder Empfehlung für Anlageentscheidungen verstanden werden. HELABA FLOOR RESEARCH · 3. JANUAR 2013 · © HELABA 1
  2. 2. EQUITY DAILY von 7.680 Zählern hinter sich gelassen und ein erstes Projektionsziel (7.789) erreicht. Diesen Aus- bruch gilt es nun zu bestätigen, damit das Signal einen nachhaltigen Charakter bekommt. Immer- hin können auch eine Reihe von „Warnsignalen“ in Form von negativen Divergenzen ausgemacht werden. Kurzfristig interessant ist die Tatsache, dass auf den 09.01. eine sogenannte Fibonacci- Zeitzone entfällt und damit eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für die Ausbildung eines markanten Punktes im Kursverlauf vorhanden ist. Das nächste, größere Kursziel auf der Oberseite lässt sich bei 8.029 Zählern definieren. Eine erste, tragfähige Unterstützung findet sich bei 7.682 Punkten.Wichtige Wirtschaftsdaten Zeit Land Periode Indikator / Ereignis Konsens Vorperiode Einfluss 9:00 CH Dez KOF-Frühindikator 1,40 1,50 gering 9:55 DE Dez Arbeitslosenzahl +11 Tsd. VM +5 Tsd. gering Arbeitslosenquote 6,9 % 6,9 % mittel 10:00 EZ Dez Geldmenge M3 +3,8 % VJ +3,9 % gering 14:15 US ADP-Report 140 Tsd. 118 Tsd. hoch 14:30 US Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe 360 Tsd. 350 Tsd. mittel 15:45 US KW 52 Bloomberg-Verbrauchervertrauen k. A. -32,1 20:00 US Fed: FOMC-Sitzungsprotokoll 23:00 US Dez Kfz-Absatz 15,25 Mio. 15,46 Mio. mittel Pressemeldungen Deutsche Börse Der Umsatz auf dem Computersystem Xetra und im Parketthandel der Börse Frankfurt sank 2012 um 24 Prozent auf 1,13 Billionen Euro, wie der Börsenbetreiber mitteilte. Die Derivate- Tochter Eurex, die wichtigste Sparte der Deutschen Börse, verzeichnete 2012 ebenfalls Rück- gänge, die allerdings nicht ganz so kräftig ausfielen wie im Aktien-Bereich. (Reuters) Autobranche Die Talfahrt auf dem ITALIENISCHEN AUTOMARKT hat sich angesichts der Schuldenkrise dramatisch beschleunigt. Der Absatz brach 2012 um 19,9 Prozent ein, wie das Verkehrsministe- rium mitteilte. Es war der fünfte Rückgang in Folge. 2011 waren die Verkäufe bereits um 10,8 Prozent auf 1,4 Millionen Fahrzeuge gefallen. (Reuters) Deutschland Der hohe Beschäftigungsstand, geringere Rentenbeiträge und der Wegfall der Praxisgebühr stabilisieren nach Einschätzung führender Wirtschaftsforschungsinstitute 2013 die schwächeln- de Konjunktur. "An einer Rezession schrammt Deutschland sehr wahrscheinlich vorbei", sagte Joachim Scheide, Konjunkturchef am Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW), der in Düsseldorf erscheinenden Rheinischen Post (Donnerstagausgabe). "Der private Konsum wird eine wichtige Konjunkturstütze auch im laufenden Jahr sein", sagte Scheide. Auch Torsten Schmidt, Konjunk- turexperte am Rheinisch-Westfälischen Wirtschaftsforschungsinstitut (RWI) in Essen, erwartet trotz der schon spürbaren Abkühlung im Winterhalbjahr kein Abrutschen in eine Rezession. "Spätestens im Frühjahr wird es wieder leicht aufwärts gehen. Dazu tragen neben einem noch robusten Konsum auch die Exporte bei", sagte Schmidt dem Blatt. www.rp-online.de FED Das Protokoll der Sitzung des Offenmarktausschusses der Fed vom vergangenen Monat soll erst heute abend (MEZ) veröffentlicht werden. Zunächst war die Veröffentlichung bereits für Mittwoch erwartet worden. (Reuters) USA / Rating S&P sieht sich durch den Kompromiss im US-Haushaltsstreit nicht zu einer Heraufstufung der Kreditwürdigkeit des Landes veranlasst. Die Einigung ändere nichts am Ausblick, urteilten die Ratingagentur. Bei S&P werden die USA seit einiger Zeit nur noch mit "AA+" bewertet. Zudem ist der Ausblick negativ. S&P begründete die zurückhaltende Einschätzung des Kompromisses damit, dass die US-Staatsfinanzen dadurch mittelfristig nicht stabiler würden. (Reuters) USA Die US-Republikaner wollen nach der Einigung im Haushaltsstreit kein weiteres Mal klein beigeben. Prominente Parteivertreter kündigten an, die anstehende Debatte über die Erhöhung der Schuldengrenze zu nutzen, ihre Forderungen nach umfangreichen Kürzungen der Staats- ausgaben durchzusetzen. (Reuters) HELABA FLOOR RESEARCH · 3. JANUAR 2013 · © HELABA 2
  3. 3. EQUITY DAILY Marktdaten Datum 2.ob. Pivot 1.ob. Pivot PIVOT 1.unt. Pivot 2.unt. Pivot DAX 03. Jan 13 7853,21 7815,99 7752,73 7715,51 7652,25 Tec DAX 03. Jan 13 850,48 846,61 838,89 835,02 827,30 SMI 03. Jan 13 #WERT! #WERT! #WERT! #WERT! #WERT! CAC 40 03. Jan 13 3761,28 3747,61 3720,25 3706,58 3679,22 S&P 500 03. Jan 13 1486,59 1474,50 1450,35 1438,26 1414,11 EuroStoxx50 03. Jan 13 2745,56 2728,40 2694,10 2676,94 2642,64 Dow Jones 03. Jan 13 13618,26 13515,41 13309,85 13207,00 13001,44 DAX-Future 03. Jan 13 7848,83 7813,67 7770,33 7735,17 7691,83 EuroStoxx-Fut. 03. Jan 13 2729,33 2714,67 2690,33 2675,67 2651,33 Bund-Future 03. Jan 13 145,26 144,67 144,30 143,71 143,34 Bobl-Future 03. Jan 13 127,74 127,45 127,27 126,98 126,80 Schatz-Future 03. Jan 13 110,87 110,79 110,74 110,66 110,61 T-Bond-Fut. 03. Jan 13 146,72 146,22 145,81 145,31 144,91 Gilt-Future 03. Jan 13 118,76 118,06 117,64 116,94 116,52 20.12.12 21.12.12 27.12.12 28.12.12 02.01.13 DAX-Future 7.671,50 7.629,26 7657,50 7.618,50 7.778,50 DAX 7672,10 7671,50 7655,88 7612,39 7778,78 M-Dax 12069,57 11994,32 11976,54 11914,37 12149,37 Tec DAX 839,44 835,99 830,19 828,11 842,75 EuroStoxx50 2648,53 2659,95 2626,85 2635,93 2711,25 Dow Jones 30 13114,59 13096,31 12938,11 13104,14 13412,55 S&P 500 1419,83 1418,10 1402,43 1426,19 1462,42 Nasdaq 2637,18 2632,94 2606,36 2660,93 2746,47 V-DAX 15,00 16,16 17,09 18,14 16,85 Volum en DAX-Future 121.948 18.453 54.830 38.121 117.745 %HELABA FLOOR RESEARCH · 3. JANUAR 2013 · © HELABA 3

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