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[PDF] Pressemitteilung: Erfolgreiche Anuga 2009 stärkt den Markt
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  1. 1. PressemitteilungNr. 26 / Köln, 14. Oktober 2009SchlussberichtErfolgreiche Anuga 2009 stärkt den MarktErnährungswirtschaft sieht erste Anzeichen für Erholung derWeltwirtschaft Anuga • Gutes Ergebnis auf hohem Niveau: Rd. 153.500 Fachbesucher 10.10. – 14.10.2009 aus über 180 Ländern • Top-Entscheider aus dem In- und Ausland sorgen für gefüllte www.anuga.de Auftragsbücher • Branche profiliert sich überzeugend mit Corporate Social Ihr Kontakt bei Rückfragen: Christine Hackmann Responsibility und Nachhaltigkeit Telefon + 49 221 821-2288 • Rahmenprogramm stark bei Zukunftsthemen Telefax + 49 221 821-3285 • Partnerland Türkei präsentierte sich facettenreich dem E- Mail internatonalen Fachpublikum c.hackmann @ koelnmesse.de Koelnmesse GmbHDie 30. Anuga setzte durchweg positive Marktimpulse für die nationale Messeplatz 1 50679 Kölnund internationale Ernährungswirtschaft. Dieses Fazit zogen zum Postfach 21 07 60Abschluss der Weltleitmesse Veranstalter und Aussteller. „Die Anuga hat 50532 Köln Deutschlandihre herausragende Rolle als zentrale Handelsdrehscheibe und Telefon +49 221 821-0Informationsplattform für die internationale Ernährungswirtschaft klar Telefax +49 221 821-2574 info@koelnmesse.deunterstrichen. Die hervorragende Qualität der Messe hat für gute www.koelnmesse.deStimmung und gute Geschäfte gesorgt“, bestätigt Gerald Böse, Geschäftsführung:Vorsitzender der Geschäftsführung der Koelnmesse GmbH. „Gerade auch Gerald Böse (Vorsitzender) Oliver P. Kuhrtvor dem Hintergrund wirtschaftlich schwieriger Rahmenbedingungen hat Herbert Marnerdas marktorientierte Messekonzept der Anuga erneut überzeugt.“ Mit rd. Dr. Gerd Weber153.500 Fachbesuchern aus über 180 Ländern, davon 61 Prozent (ca. Vorsitzender des Aufsichtsrates:93.500) aus dem Ausland, lag der Besucherzuspruch leicht unter dem Oberbürgermeister Fritz SchrammaErgebnis der Vorveranstaltung, blieb insgesamt aber stabil. Auch die Zahl Sitz der Gesellschaft undder Aussteller bewegte sich mit 6.522 Anbietern aus 97 Ländern auf Gerichtsstand: Kölnunverändert hohem Niveau. Überdies profilierte sich die Branche Amtsgericht Köln, HRB 952überzeugend mit den Themen Corporate Social Responsibility (CSR) undNachhaltigkeit. Starke Akzente bei Zukunftsthemen setzte darüber hinausdas Rahmenprogramm. Eröffnet wurde die Anuga 2009 von EU-
  2. 2. Vizepräsident Günter Verheugen im Beisein zahlreich erschienener Seite 2/6Prominenz aus Politik und Wirtschaft. Gelungen war der Auftritt desdiesjährigen Partnerlandes Türkei, das in allen Facetten seineLeistungsfähigkeit erfolgreich darstellte.„Von Krise war auf der Anuga nichts zu spüren“, bilanziert Dierk Frauen,Präsident des Bundesverbandes des deutschen Lebensmittelhandels (BVL). „DieMesse hat gezeigt, dass die Ernährungsbranche auch in schwierigen Zeitenstabil ist. Gegessen wird eben immer. Besonders erfreulich war die starkepolitische Präsenz.“ Auch die Aktivitäten des BVL wurden positivaufgenommen, so Frauen. „Neben neuen Produkten standenBrancheninitiativen im Mittelpunkt des Interesses. So haben wir gemeinsammit Bundesministerin Ilse Aigner den Startschuss für einbranchenübergreifendes Projekt zum Schutz der weltweiten Fischbeständegegeben.“„Die Anuga 2009 hat ihre führende Rolle für die internationaleErnährungsbranche besonders in der gegenwärtigen Wirtschaftskriseeindrucksvoll bestätigt“, urteilte Jürgen Abraham, Vorsitzender derBundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE). „Gerade inwirtschaftlich schwierigen Zeiten zeigt sich die wichtige Funktion derLebensmittel- und Getränkeindustrie, die national wie international auf einestabile Geschäftslage mit weitgehend sicheren Arbeitsplätzen blicken kann.Trotz dieser positiven Grundstimmung leidet die Ernährungsindustrie inDeutschland unter dem harten Verdrängungswettbewerb. Deutsche Qualitätpunktet im internationalen Geschäft, national aber dominiert derPreiswettbwerb. Unser Ziel muss es sein, in Deutschland einen Wettbewerb umdie besten Produkte und nicht um die niedrigsten Preise zu führen. Die BVE hatdeshalb an die Politik die Aufforderung gerichtet, mit der Wirtschaftgemeinsam eine ‚Qualitätsoffensive Lebensmittel’ zu starten.“„International sind Qualitätslebensmittel ‚made in Germany’ weiter starkgefragt“, fügt Abraham hinzu. „Der deutsche Gemeinschaftsstand hatDeutschland hervorragend auf der Anuga repräsentiert. Beteiligt waren dasBundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz(BMELV), die BVE mit fünf Bundesländern sowie mehr als 60 ausstellendeUnternehmen.“
  3. 3. Seite 3/6Ingrid Hartges, Hauptgeschäftsführerin des Deutschen Hotel- undGaststättenverbandes e.V. (DEHOGA), Berlin, äußert sich ebenfalls sehr positiv:„Die Anuga 2009 erwies sich einmal mehr als das Trendbarometer für dieinternationale F&B-Branche. Trotz wirtschaftlich herausfordernder Zeitenerfreute sich die Leitmesse der Ernährungsmittelindustrie desuneingeschränkten Zuspruchs bei den gastgewerblichen Unternehmern. Mit800 Besuchern täglich war der DEHOGA Marktplatz Gastronomie zentralerTreffpunkt für die Gastronomen sowie Partner und Freunde unserer Branche. ImMittelpunkt der politischen Gespräche stand die DEHOGA-Forderung nachEinführung des reduzierten Mehrwertsteuersatzes für Hotellerie undGatronomie. Auch das Forum Systemgastronomie mit dem 8. NationalenAzubi-Award Systemgastronomie war erfolgreich. Sowohl die Rückmeldungenbeim Forum als auch die vielen Gespräche an unserem Messestand lassen unsauf eine stabile Marktentwicklung für den Rest des Jahres hoffen und vorsichtigoptimistisch auf das Jahr 2010 blicken."Top-Qualität bei den FachbesuchernDie Qualität der Fachbesucher stieg – auch im Vergleich zu der sehrerfolgreichen Anuga 2007 – noch einmal an. Laut der vorläufigenBesucherbefragung gaben nahezu 70 Prozent der Befragten an,ausschlaggebend oder mitentscheidend bei Einkaufs- undBeschaffungsentscheidungen des Unternehmens zu sein. Immerhin 18 Prozentbezeichneten sich darüber hinaus als beratend bei Einkaufsentscheidungen.„Die weiter gestiegene Fachbesucherqualität ist ein entscheidendes Kriteriumfür den Erfolg der Messe“, erklärt Messe-Chef Böse. „Hier haben unsereverstärkten Maßnahmen zur gezielten Fachbesucherqualifizierung Früchtegetragen. Die zielgerichtete Zusammenführung von Angebot und Nachfrage istfür einen ergebnisorientierten Auftritt der Unternehmen zur Anuga extremwichtig. Dies leistet das Konzept der Anuga ‚10 Fachmessen unter einem Dach’mit äußerster Präzision.“Besonders stark war der Besuch aus den Ländern des Nahen Ostens, der über30 Prozent zunahm. Die Zahl asiatischer Einkäufer steigerte sich um etwa zehnProzent. Besucher aus Afrika kamen ebenfalls verstärkt zur Anuga nach Köln –
  4. 4. ein Plus von über 20 Prozent. Leicht angestiegen ist der Besuch aus Kanada und Seite 4/6den USA.In allen zehn Anuga-Foodmessen präsentierte sich ein national wieinternational stark besetztes Teilnehmerfeld, das den Einkäufern aus Handelund Foodservice beste Informations- und Orderbedingungen bot. Derüberwiegende Teil der Aussteller äußerte sich daher sehr positiv zumMesseverlauf. Viele berichteten von abgeschlossenen Verträgen. „UnsereAuftragsbücher sind gefüllt“, so war mehrfach zu hören.Neben den großen klassischen Exportnationen beteiligten sich auch kleinereLänder wie Bahrein, Burundi oder Suriname, manchmal nur mit einem oderzwei Unternehmen, die zur Anuga in Köln ihre Chancen nutzten,Handelspartner für sich zu gewinnen. So war z. B. das Fazit der Dubai ExportDevelopment Corporation (EDC), die zum ersten Mal einenGemeinschaftsstand zur Anuga organisiert hatten, sehr positiv. Man habe neueKontakte knüpfen und die Beziehungen zu wichtigen Einkäufern vertiefenkönnen, bestätigte ein Gewürzhersteller. „Hier treffen wir sogar Kunden ausSaudi-Arabien, aber auch aus vielen anderen Teilen der Welt“, bestätigt Martinvan Almsick, General Manager von Al Nassma Chocolate LLC, einUnternehmen, das Schokolade aus Kamelmilch herstellt.Partnerland TürkeiDie Türkei präsentierte sich erfolgreich als agrarisch undernährungswirtschaftlich leistungsstarke Nation. Dies unterstrich nicht zuletztder türkische Landwirtschaftsminister Mehmet Mehdi Eker, der eigens zurEröffnung der Anuga nach Köln gereist war. Der zentrale Stand der türkischenGemeinschaftsbeteiligung bot neben kompetenter Fachinformation auchtürkische Küche und Folklore vom Feinsten. Koordiniert wurden allePartnerland-Aktivitäten von der Istanbul Chamber of Commerce.Prominent besetzt war der Anuga Executive Summit mit Alain Caparros, CEOder REWE Group, Deutschland, und Matthias Berninger, Global Head of PublicPolicy, Mars Inc., USA. Das Thema des hochklassigen Meetings - „CorporateSocial Responsibility“ - wurde im Laufe des Abends bei Speisen von 3-Sterne-Koch Joachim Wissler und Starkoch Serkan Boskurt aus der Türkei intensivdiskutiert.
  5. 5. Die neue Studie der BVE „Consumers’ Choice“ zu Corporate Responsibility in Seite 5/6der Ernährungsindustrie, die gemeinsam mit GfK Panel Services und RolandBerger entstanden ist, leistete dazu ebenfalls einen wichtigen Beitrag. DieVorträge des BVL und seiner Partner zu „Nachhaltiger Fischerei“ rundeten dasThema hervorragend ab.Neue Produkte standen wie immer im Fokus der Anuga. Die Sonderschautaste09 bot hier Orientierung und Überblick. Als führende Trendthemenkristallisierten sich Convenience-Produkte, WellFood-Produkte und „Free-From“-Produkte heraus.Dementsprechend wurden die Foren und Vorträge des Rahmenprogrammsbesonders gut aufgenommen, die sich mit Zukunftsthemen befassten. Dazugehörten das WellFood-Forum, der Adult Nutrition und das Trend ForumDrinks, auf denen u. a. die Zukunftsinstitut-Studie „Trends shaping Drinks“vorgestellt wurde.„Halal Food“ war ein Schwerpunktthema der Anuga 2009. So war dasInteresse am ersten Halal-Kongress mit Experten aus zahlreichen Ländern imRahmen der Anuga groß. Gute Kontakte kamen zustande, und die vielen Fragender Ernährungsindustrie wurden kompetent beantwortet.Der Gemeinschaftsstand von DEHOGA, Bayer Gastronomie und Koelnmesseüberzeugte nicht nur als Kommunikationsplattform, sondern auch mit einemabwechslungsreichen Infotainment-Programm. Der erstmalig durchgeführteAnuga-Frühschoppen mit WDR-Moderator Gisbert Baltes, die Vorträge desGastrotrend-Experten Pierre Nierhaus sowie das Seminar mit dem amtierendenEis-Weltmeister Sergio Colalucci und die Vorstellung der deutschenMannschaft für den Gelato Worldcup 2010 sorgten für einen informativen undunterhaltsamen Anuga-Besuch. Referenten zum 19. Forum Systemgastronomiewie Extrembergsteiger Thomas Bubendorfer, Jochen Pinsker von der npdgroupdeutschland, Bayer Gastronomie-Geschäftsführer Axel Fischer und Hooters-Deutschland-Chef Michael Rennig begeisterten die 700 Teilnehmer, darunteralle Top-Entscheider der Branche. Mit ihren Präsentationen zeigten die Forums-Redner auf, wie man auch in einem schwierigen Umfeld seine Chancen nutzenund erfolgreich sein kann.
  6. 6. Die Foodservice-Branche fand auch in der „Anuga Creative Kitchen“ und in der Seite 6/6„Visons of Cooking“ Ansprechpartner sowie praxisnahe Vorführungen. BeideSchauen waren sehr gut besucht, und die Aussteller konnten von gutenAufträgen berichten.Im Rahmen des 1. IFOAM Organic Trade Forums steuerte WalMart Mexikoeinen viel beachteten Vortrag bei.Gute Resultate verzeichnete auch das Anuga Wine Special. Insgesamt wurden89 Weine von Sommelier Markus Del Monego und der Fachjury prämiert.Die Anuga in Zahlen:An der Anuga 2009 beteiligten sich 6.522 Unternehmen aus 97 Ländern aufeiner Bruttoausstellungsfläche von 287.000 m². Darunter befanden sich 888Aussteller und 130 zusätzlich vertretene Unternehmen aus Deutschland sowie5.307 Aussteller und 197 zusätzlich vertretene Unternehmen aus dem Ausland.Der Auslandsanteil betrug 84 Prozent. Zur Anuga 2009 kamen rd. 153.500Fachbesucher aus über 180 Ländern, der Auslandsanteil lag bei über 61 Prozent. Die nächste Anuga findet statt vom 8. bis 12. Oktober 2011.Mehr Informationen: www.anuga.de (www.anuga.com).

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