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Seite 3 von 3Gemeinde Neu WulmstorfIn der rund 21.000 einwohnerstarken niedersächsischen Gemeinde amsüdwestlichen Stadtran...
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Die Pilotstandorte
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  1. 1. PresseinformationSeite 1 von 3 Die Pilotstandorte „Kommunale Zeitpolitik für Familien“ Bundesministerium für Familie, Senioren, FrauenLokale Bündnisse entwickeln und erproben in den Pilotstandorten systematisch, und Jugendwie sich eine kommunale Familienzeitpolitik für eine bessere Vereinbarkeit von Glinkastraße 24Familie und Beruf umsetzen lässt. Wichtige Akteure vor Ort wie Kommunen, 10117 BerlinUnternehmen, Betreuungseinrichtungen, Verkehrsbetriebe und die Familienselbst werden dafür an einen Tisch geholt. Die Erkenntnisse sollen in Tel.: 03018/555-1061/-1062übertragbare Konzepte, Methoden und Instrumente aufbereitet werden. Fax: 03018/555-1111 presse@bmfsfj.bund.de www.bmfsfj.deWeitere Informationen zu den Lokalen Bündnissen für Familie gibt es aufwww.lokale-buendnisse-fuer-familie.de.Aachen / HerzogenrathStadt AachenMit rund 160.000 Erwerbstätigen ist Aachen der Jobmagnet in der Region. Fürviele der etwa 80.000 Pendlerinnen und Pendler nach Aachen ist eineKinderbetreuung in der Nähe des Arbeitsplatzes wichtig. Deshalb möchte dasBündnis Aachen im Rahmen des Pilotprojekts ein Mobilitätskonzept entwickeln,um den Zeit- und Wegeaufwand so zu optimieren, dass mehr Zeit für die Familiebleibt. In Aachen leben auf Grund der attraktiven Hochschullandschaft mit derRWTH, der FH Aachen, der KatHO NRW Abteilung Aachen und demStudentenwerk Aachen viele Eltern, die als Studierende sowie Angestellte derHochschulen von deren zeitlichen Rhythmus abhängig sind. Deshalb wird sichdas Aachener Bündnis auch damit beschäftigen, wie sich die besonderenZeitbedarfe dieser Eltern besser abstimmen lassen. Zum Beispiel stimmen dieSemesterferien selten mit den Schulferien überein – eine große Herausforderungfür Studierende mit Kindern. Erste Initiativen für eine optimierte Kinderbetreuungbestehen bereits, so bauen etwa die Hochschulen die Betreuungsmöglichkeitenkontinuierlich aus und es gibt eine Notfallbetreuung bis 20 Uhr. Ziel ist es, durcheine aktive Familienzeitpolitik Studierende nach dem Studium in der Stadt zuhalten und so dem drohenden Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Ein weitererAnsatz, mit dem sich das Bündnis gemeinsam mit dem Bündnis der StadtHerzogenrath dem Thema „Zeit“ nähern, sind sog. „Modellfamilien“. Dabei sollenmehrere Familien unterschiedlicher Konstellation, von alleinerziehend bis hin zuDoppelverdienern, Zeittagebücher führen, um so Erkenntnisse über Familienzeitzu gewinnen.Kontakt | Heinz Zohren, Stadt Aachen, Fachbereich Kinder, Jugend und Schule |Tel.: 0241 / 43 24 51 03Stand: Mai 2012Quelle: Medienbüro Lokale Bündnisse für Familie
  2. 2. Seite 2 von 3Stadt HerzogenrathDie rund 48.000 Einwohnerinnen und Einwohner fassende Stadt Herzogenrathliegt in der Städteregion Aachen und grenzt im Westen unmittelbar an dieNiederlande. Die ehemals vom Bergbau geprägte Stadt durchlebt einen starkenwirtschaftlichen Strukturwandel hin zu den Bereichen Forschung und Entwicklung,innovative Technologien. Darüber hinaus ist die Glasindustrie wichtig für denStandort. Um zukünftig Fachkräfte in der Stadt zu halten und neue zu gewinnen,möchte das Bündnis im Rahmen des Pilotprojekts die Familienfreundlichkeit derBetriebe erhöhen. Viele der rund 15.000 Erwerbstätigen in Herzogenrath pendelnin das angrenzende Aachen – in Herzogenrath bestehen lediglich rund8.600 Arbeitsplätze. In enger Zusammenarbeit mit dem Bündnis Aachen möchteHerzogenrath ein besseres Verständnis für die zeitlichen Taktgeber vonPendlerfamilien entwickeln, um dort mit konkreten Lösungen den Zeitdruck vonerwerbstätigen Eltern zu reduzieren. Hierfür können erste Befragungen zurMobilität unter Beschäftigten genutzt werden. So befindet sich das Bündnisderzeit in Vorgesprächen mit dem Betriebsrat von Ericsson-Eurolab am StandortHerzogenrath zu einer möglichen Kooperation. Durch die gezielte Begleitung vonausgewählten „Modellfamilien“ sollen die Erkenntnisse vertieft und ersteLösungsansätze für mehr Zeit in der Familie entwickelt werden.Kontakt | Birgit Kuballa, Stadtverwaltung Herzogenrath,Gleichstellungsbeauftragte | Tel.: 02406 / 83 139Landkreis Donau-RiesDer Landkreis Donau-Ries, mit seinen 44 Städten und Gemeinden, liegt amnördlichen Rand der Europäischen Metropolregion München. Seine Kennzeichensind Vollbeschäftigung, ein hoher Wohn- und Freizeitwert und eine dynamischeWirtschaft mit zahlreichen kleinen und mittleren Unternehmen auf der einen Seiteund sinkende Einwohnerzahlen und fehlende Fachkräfte auf der anderen Seite.Viele Menschen in der ländlichen Region sind auf ein Auto angewiesen, um ihreArbeitsstelle zu erreichen und ihren Alltag zu bewältigen. Das Pilotprojekt desBündnisses will die unterschiedlichen Lebensverhältnisse von Familien unter demAspekt „Zeitbedarfe – Zeitprobleme“ untersuchen. Ziel ist es, einen Zeitatlas zuerstellen, der mit zeitrelevanten Merkmalen, wie dem Pendleranteil und der Zahlder Alleinerziehenden, die regionalen Unterschiede in der Zeitbelastung vonFamilien abbildet. „Wer bestimmt den Takt?“ – für die Antwort sollen inModellkommunen die Zeitvorgaben der wichtigsten Taktgeber, wie Unternehmen,Betreuungseinrichtungen, Schulen, Behörden und der öffentliche Nahverkehr,ermittelt werden. Parallel dazu werden Familien zu ihren persönlichenZeitbedarfen und Zeitproblemen befragt. Ein wichtiges Ziel des Projekts ist es,Lösungen zu finden, die für mehr Zeitwohlstand in den Familien sorgen. Dabeisetzt das Bündnis auf ein Miteinander: Geplant sind „Zeit-Werkstätten“ in denModellkommunen, bei denen Taktgeber gemeinsam mit Bürgerinnen und BürgernIdeen und Projekte entwickeln.Kontakt | Günter Katheder-Göllner, Familienbeauftragter & Bündniskoordinator |Tel.: 0906 / 74 198Stand: Mai 2012Quelle: Medienbüro Lokale Bündnisse für Familie
  3. 3. Seite 3 von 3Gemeinde Neu WulmstorfIn der rund 21.000 einwohnerstarken niedersächsischen Gemeinde amsüdwestlichen Stadtrand Hamburgs leben viele Doppelverdienende sowieBerufspendlerinnen und -pendler. Zeitknappheit entsteht besonders, weil Arbeits-sowie Wohn- und Betreuungsort oft weit auseinander liegen. Häufig habenberufstätige Eltern kein familiäres Unterstützungsnetzwerk vor Ort, da ihre eigeneFamilie weiter weg wohnt. Deshalb gibt es einen großen Bedarf, Arbeitszeiten mitBetreuungszeiten abzustimmen, um Zeitengpässe zu reduzieren. Zeitprobleme imFamilienalltag sollen deshalb durch eine Befragung ermittelt und dokumentiertwerden. Die Ergebnisse werden analysiert, um Lösungen für mehr Familienzeitmit den Betroffenen zu erarbeiten. Ziel ist es, den Standort noch attraktiver fürFamilien zu gestalten. In dem Pilotprojekt des Bündnisses soll gemeinsam mitden Betroffenen und den Taktgebern an Lösungen gearbeitet werden. Auch dieUnternehmen vor Ort werden eingebunden, um den Bedarf von Beschäftigten inNeu Wulmstorf (ca. 3.500 vor Ort) zu ermitteln – insbesondere der Bedarf aneiner arbeitsplatznahen Kinderbetreuung. Im Fokus steht eine stärkereKooperation zwischen Betreuungseinrichtungen, um Betreuungszeiten undAngebote besser abzustimmen, sowie die Ermittlung derEntlastungsmöglichkeiten durch Verwaltungsmodernisierung, wie durch E-Government, bei dem Verwaltungsvorgänge im Internet vorgenommen werdenkönnen. So soll besonders in den Randlagen der Gemeinde dieFamilieninfrastruktur gestärkt werden.Kontakt | Nina Nadstazik, Rathaus Gemeinde Neu Wulmstorf |Tel.: 040 / 700 78 200SaalekreisDer Saalekreis ist der wirtschaftsstärkste Landkreis in Sachsen-Anhalt undbefindet sich im Ballungsraum Leipzig/Halle. Er zeichnet sich vor allem durchstrukturelle Unterschiede zwischen städtischen Gebieten wie Merseburg undländlichen Gebieten aus. Dies führt zu einer großen Heterogenität bei derVerkehrs- und Familieninfrastruktur. Das Pilotprojekt des Bündnisses wirddeshalb unter anderem untersuchen, welche Auswirkungen diesesNebeneinander von städtischen und ländlichen Strukturen auf die Zeitabläufe vonFamilien hat. Ziel ist es, unzureichend regional abgestimmtes Handeln zuverbessern und Zeitkonflikte durch die fehlende Abstimmung von zentralenTaktgebern, wie Nahverkehr und Ämtern zu verbessern. Die vorhandenenKindereinrichtungen für Kinder ab drei Jahren decken in der Regionflächendeckend den Bedarf. In Anbetracht wachsender Flexibilisierung derArbeitszeiten müssen jedoch Betreuungszeiten angepasst werden. Insbesonderemöchte der Saalekreis herausstellen, welchen konkreten Einfluss Unternehmenauf das Thema „Familienzeit“ haben. Durch die Kooperation mit Unternehmen wieInfra Leuna könnten Zeitbedarfe über die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmererfasst und verschiedene Angebote für Familien etabliert werden. Einen erstenSchritt, um Unternehmen noch stärker für das Thema zu sensibilisieren, geht dasBündnis im Saalekreis mit dem 2. Wettbewerb „FamilienfreundlichesUnternehmen“. Hier nimmt es erstmals die Thematik „Zeit“ in die Kriterien auf.Kontakt | Christiene Grube, Familienbeauftragte des Saalekreises |Tel.: 034 / 61 40 22 02Stand: Mai 2012Quelle: Medienbüro Lokale Bündnisse für Familie

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