Der demographischer W andel: Strategische Handlungsnotwendigkeit
und Chance für die Kom unen
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Ag e nda


• Angst vor Horrorszenario vs. M zur Konsequenz
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• Grenzen bisheriger Lösungs...
Ang nda r Ho rro rs ze nario vs . Mut zur Ko ns e que nz
Ag e s t vo


• Angst vor Horrorszenario vs. M zur Konsequenz
   ...
Entwic klung de r Alte rs s truktur
        Unter 20-Jährige              Über 60-Jährige




                            ...
Erwartung e ine s Ho rro rs ze nario s in Be vö lke rung :
Aus wirkung e n de s S c hrumpfung s - und
Alte rung s pro ze s...
Abe r we nig Wille zur Ko ns e que nz :
Abmilde rung de r Fo lg e n de s de mo g raphis c he n Wande ls
                  ...
Gre nze n bis he rig e r Lö s ung s ans ätze
Ag e nda


• Angst vor Horrorszenario vs. M zur Konsequenz
                  ...
Bis he rig e                             S ic htbare Gre nze n
Lö s ung s mus te r
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Das „
    Uhrw : Die Alterung der geburtsstarken Jahrgänge
        erk“

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Erwerbspersonenpotenziale im internationalen Vergleich

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Die Grenzen des „
                Versorgungsstaats“

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Die Grenzen des „
                Versorgungsstaats“ ein Sanierungsfall
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Pro je ktio n de r S c hulde ns tände in € pro Ko pf

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Zie l: Ko ns tante S c hulde nquo te bis 2020




                                                4. Novem 2004
          ...
De mo g raphis c he r Wande l als
Ag e nda
S anie rung s he raus fo rde rung
• Angst vor Horrorszenario vs. M zur Konseque...
Klare Pe rs pe ktive no twe ndig für e rfo lg re ic he S anie rung


We rte                       Po litis c he Ko ns e qu...
Dre i kritis c he Erfo lg s fakto re n für S anie rung

1. Re alitäts s inn :

   TRANS PARENZ als Grundlag e für
   Pro b...
Kritis c he Frag e n für GPA
Ag e nda


• Angst vor Horrorszenario vs. M zur Konsequenz
                                ut...
Kritis c he Frag e n (Te il 1)


• Erleichtert das Berichtswesen eine Politik der Nachhaltigkeit und
  Generationengerecht...
Kritis c he Frag e n (Te il 2)


• Kann unproduktive Komplexität bei der Einführung der Doppik in Deutschland
  vermieden ...
Vie le n Dank für Ihre Aufme rks amke it

Me hr unte r www .aktio n 2050.de




                                          ...
Vie le n Dank für Ihre Aufme rks amke it!




Dr. Johannes Meier
johannes.meier@ bertelsmann.de
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Der demographischer Wandel: Strategische Handlungsnotwendigkeit und Chance für die Kommunen

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Vortrag bei GPA NRW, 21. Oktober 2005 , zur kommunalen Anpassungsstrategien an den demographischen Wandel

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Der demographischer Wandel: Strategische Handlungsnotwendigkeit und Chance für die Kommunen

  1. 1. Der demographischer W andel: Strategische Handlungsnotwendigkeit und Chance für die Kom unen m Dr. Jo hanne s Me ie r Herne, 2 Oktober 2005 1.
  2. 2. Ag e nda • Angst vor Horrorszenario vs. M zur Konsequenz ut • Grenzen bisheriger Lösungsansätze • Demographischer Wandel als Sanierungsherausforderung • Kritische Fragen für GPA 4. Novem 2004 ber Seite 2
  3. 3. Ang nda r Ho rro rs ze nario vs . Mut zur Ko ns e que nz Ag e s t vo • Angst vor Horrorszenario vs. M zur Konsequenz ut • Grenzen bisheriger Lösungsansätze • Demographischer Wandel als Sanierungsherausforderung • Kritische Fragen für GPA 4. Novem 2004 ber Seite 3
  4. 4. Entwic klung de r Alte rs s truktur Unter 20-Jährige Über 60-Jährige Que lle : BBR 4. Novem 2004 ber Seite 4
  5. 5. Erwartung e ine s Ho rro rs ze nario s in Be vö lke rung : Aus wirkung e n de s S c hrumpfung s - und Alte rung s pro ze s s e s wahrs heinlic c h teils/teils unwahrs heinlic c h weniger Gesundheits tungen leis 90 6 4 Rente in Gefahr 88 8 4 Arbeitsanforderung steigt 86 10 5 quot;Pflegenotstandquot; 77 15 8 weniger Staatseinnahmen 76 9 15 Lebens tandard viel s hlec s c hter 60 27 13 Wert Wohneigentumsinkt 32 30 38 Zahl der Arbeits en s los inkt 13 21 66 Bertelsmann Stiftung, Forsa M 2003, 1070 Befragte ab 18 J. ai 4. Novem 2004 ber Seite 5
  6. 6. Abe r we nig Wille zur Ko ns e que nz : Abmilde rung de r Fo lg e n de s de mo g raphis c he n Wande ls stimme zu teils/teils lehne ab Förderung Familien 83 10 7 Förderung Ehrenamt 58 28 14 höhere Rentenbeiträge 11 23 66 höhere Pflegevers.beiträge 11 22 67 Erhöhung Zuwanderung 11 19 70 Verpflichtung zur Familienpflege 11 22 67 längere Lebensarbeitszeit 9 16 75 (G)KV Leistungs treic s hung 9 13 78 geringere Rentenbezüge 9 13 78 höhere Krankenvers.beiträge 5 15 80 Erhöhung der Steuern 5 9 86 Bertelsmann Stiftung, Forsa M 2003, 1070 Befragte ab 18 J. ai 4. Novem 2004 ber Seite 6
  7. 7. Gre nze n bis he rig e r Lö s ung s ans ätze Ag e nda • Angst vor Horrorszenario vs. M zur Konsequenz ut • Grenzen bisheriger Lösungsansätze • Demographischer Wandel als Sanierungsherausforderung • Kritische Fragen für GPA 4. Novem 2004 ber Seite 7
  8. 8. Bis he rig e S ic htbare Gre nze n Lö s ung s mus te r Verteilung von Zumutungen brechen Verteilung von M itteln Scheinkonsens (zur Alimentierung von Konsens) Unternehm m globaler Perspektive en it Paternalism (insb. Verantw us ortung Ungew ollte Anreizeffekte von Transfers des Staates für Arbeitsplätze) Falsches Altenbild Vorruhestand (Bestätigung eines Bildes Vorruhestand zu teuer für Sozialsysteme unproduktiver Älterer und Sicherung Senioritätsprinzip) W ohlstandsverluste Verschuldung (Verschiebung von Flucht von Talenten in Globalität Problem auf nachfolgende en Generationen) 4. Novem 2004 ber Seite 8
  9. 9. Das „ Uhrw : Die Alterung der geburtsstarken Jahrgänge erk“ Date n 2000 Pro je ktio n 2010 Pro je ktio n 2020 7.000 6.000 5.000 in 1000 4.000 3.000 2.000 1.000 0 15-19 20-24 25-29 30-34 35-39 40-44 45-49 50-54 55-59 60-64 Jahre Quelle: Prognos „ Deutschland-Report 2002“ 4. Novem 2004 ber Seite 9
  10. 10. Erwerbspersonenpotenziale im internationalen Vergleich De u tschland USA EU o hne De u tschland OECD o hne De u tschland 120 114,5 110.9 110 103,1 105,7 102 100 98,3 94,6 98,0 90 91,7 80 73,9 70 65,7 60 2008 2010 2016 2032 2048 2000 2002 2004 2006 2012 2014 2018 2020 2022 2024 2026 2028 2030 2034 2036 2038 2040 2042 2044 2046 2050 Quelle: Schätzung des Mannheim Forschungsinstituts Ökonomie& Demographischer Wandel. Quelle: Schätzung des Mannheimer Forschungsinstituts Ökonom & Dem er ie ographischer Wandel. Quelle: Schätzung des Mannheimer Forschungsinstituts Ökonomie & Demographischer Wandel. 4. Novem 2004 ber Seite 10
  11. 11. Die Grenzen des „ Versorgungsstaats“ Mrd. € 100 105 90 100 80 70 95 60 50 90 40 Länder 85 30 20 Versorgungsausgaben 80 10 Bund Gemeinden 0 75 2005 2010 2020 2030 2040 2050 Quelle: DIW; jeweils mittlere Varianten und Status-Quo-Steuerrecht; Färber, 1995 4. Novem 2004 ber Seite 11
  12. 12. Die Grenzen des „ Versorgungsstaats“ ein Sanierungsfall – Mrd. € % 100 105 90 100 80 Steuereinnahmen 70 95 60 Umsatzsteuer 50 90 40 Länder Steuern 85 30 insgesamt 20 Versorgungsausgaben 80 Direkte Steuern 10 Bund Gemeinden 0 75 2005 2010 2020 2030 2040 2050 Quelle: DIW; jeweils mittlere Varianten und Status-Quo-Steuerrecht; Färber, 1995 4. Novem 2004 ber Seite 12
  13. 13. Pro je ktio n de r S c hulde ns tände in € pro Ko pf 180.000 150.000 120.000 90.000 Schuldenstände in €pro Kopf 60.000 30.000 0 Bund Durc c hs hnitt Bayern S hs ac en Nordrhein- Berlin der Länder Wes tfalen 2002 2020 2030 Quelle: Schuldenmonitor 2005 (ZEW/Bertelsmann Stiftung) 4. Novem 2004 ber Seite 13
  14. 14. Zie l: Ko ns tante S c hulde nquo te bis 2020 4. Novem 2004 ber Seite 14
  15. 15. De mo g raphis c he r Wande l als Ag e nda S anie rung s he raus fo rde rung • Angst vor Horrorszenario vs. M zur Konsequenz ut • Grenzen bisheriger Lösungsansätze • Demographischer Wandel als Sanierungsherausforderung • Kritische Fragen für GPA 4. Novem 2004 ber Seite 15
  16. 16. Klare Pe rs pe ktive no twe ndig für e rfo lg re ic he S anie rung We rte Po litis c he Ko ns e que nz Generationengerechtigkeit Robuste Haushalte Freiheit Differenzierte Lösungen Chancengerechtigkeit Inklusion von Minderqualifizierten und Migranten Aktivierung der Alten in Bürgergesellschaft, Hoher W des Alterns ert Lebenslanges Lernen Effektive Familienpolitik, neue Biographien Hoher W von Kindern ert 4. Novem 2004 ber Seite 16
  17. 17. Dre i kritis c he Erfo lg s fakto re n für S anie rung 1. Re alitäts s inn : TRANS PARENZ als Grundlag e für Pro ble manalys e und Fo rts c hritts c o ntro lling 2. Ko mple xitäts ve rme idung : Klare Prio ritäte n und e infac he Handlung s s trate g ie n 4. Ve rantwo rtlic hke it: Einde utig e Zus tändig ke ite n und e ffe ktive S anktio ne n 4. Novem 2004 ber Seite 17
  18. 18. Kritis c he Frag e n für GPA Ag e nda • Angst vor Horrorszenario vs. M zur Konsequenz ut • Grenzen bisheriger Lösungsansätze • Demographischer Wandel als Sanierungsherausforderung • Kritische Fragen für GPA 4. Novem 2004 ber Seite 18
  19. 19. Kritis c he Frag e n (Te il 1) • Erleichtert das Berichtswesen eine Politik der Nachhaltigkeit und Generationengerechtigkeit? •W erden langfristige Verpflichtungen und Fixkosten der Kom unen hinreichend m im heutigen Berichtsw esen hinreichend transparent gem acht? • Besteht ein ausreichendes Verständnis in kom unaler Verw m altung und Politik für die Kostentreiber in den Haushalten? • Sind 500+ Seiten zu IPSAS-Richtlinien in einem Bundesland ein praktikabler Orientierungspunkt für die Kom unen? m • Benötigen w 16 verschiedene Einführungspläne für die Doppik in Deutschland? ir • Sind w ausreichend Europa-fähig in der Konsolidierung unserer ir Berichtsw esen? 4. Novem 2004 ber Seite 19
  20. 20. Kritis c he Frag e n (Te il 2) • Kann unproduktive Komplexität bei der Einführung der Doppik in Deutschland vermieden werden durch bessere Koordination der Einführungspläne? • Kann durch system atisches Benchm arking (nach Normalisierung von Outsourcing) Hilfestellung zur Umsetzung von Sanierungsprogram en gegeben m werden? • Können Autom atism w Schuldenbrem en ie sen oder konditionale Steuererhöhungen wirksam Anreize für langfristige Haushaltsstabilität liefern? e •Müssen im Rahm der Doppik-Einführung Zuständigkeiten für en Haushaltsposten, Datenqualität und Controlling stärker getrennt werden? • Sollten w anspruchsvoller und schneller bei der Einführung der notw ir endigen Transparenz vorgehen? 4. Novem 2004 ber Seite 20
  21. 21. Vie le n Dank für Ihre Aufme rks amke it Me hr unte r www .aktio n 2050.de 4. Novem 2004 ber Seite 21
  22. 22. Vie le n Dank für Ihre Aufme rks amke it! Dr. Johannes Meier johannes.meier@ bertelsmann.de

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