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  1. 1. Bilanzveranstaltung der «Kampagne effiziente Druckluft» Effizienz-Chance Druckluft Lösungen für Industrie & Gewerbe Dienstag 9. September 2008 15:00 Uhr bis 20:00 Uhr an der ETH Zürich
  2. 2. Die «Kampagne effiziente Druckluft» wird vom Bundesamt für Energie (BFE), den Elektrizitätswerken der Stadt Zürich und Industriepart- nern finanziert und getragen. Hauptsponsoren Industriepartner Herausforderung Pro Jahr werden in der Schweiz jährlich etwa 760 Millionen kWh Strom für die Erzeugung von Druckluft benötigt. Bei den derzeitigen Stromkosten sind das rund 100 Millionen Franken. Untersuchungen des Bundesamts für Ener- gie zeigen, dass wirtschaftliche Einsparpotentiale in einer Höhe von 20 bis 25 % oder 20 bis 25 Millionen Franken pro Jahr realisiert werden könnten. Kampagne effiziente Druckluft Das Ziel der «Kampagne effiziente Druckluft» ist, die Energieeffizienz der Druckluftanlagen in der Schweiz zu er- höhen, den Energieverbrauch zu senken und dadurch in den Unternehmen spürbare Einsparungen bei den Be- triebs- und Energiekosten zu erzielen. Dank einer engen Zusammenarbeit zwischen dem Bund, Hochschulen und den führenden Unternehmen der Druckluftbranche konnten produkt- und systemneutrale Empfehlungen zur Druckluft erarbeitet werden. Aus diesen Empfehlungen wurden praxisorientierte Instrumente, wie Checklisten, Leitfäden und Berechnungs-Tools entwickelt. Diese unterstützen Betreiber und Planer von Druckluftanlagen bei der Optimierung, Erneuerung oder dem Neubau einer Druckluftanlage. Die Instrumente zeigen auf, wo und wie Energie- und Einsparpotentiale realisiert werden können. Mehr Informationen finden Sie unter www.druckluft.ch. Herzlichen Dank
  3. 3. 15:00–15:15 Türöffnung,Einschreibung 15:15–15:30 EnergiepolitikunterDruck(luft) Hans-PeterNützi,BundesamtfürEnergie Begrüssung.WasdieSchweizerEnergiepolitik,die EffizienzstrategiedesBundesamtsfürEnergieunddie Druckluftverbindet. 15:30–15:45 VisionenundInnovationenbeiderDruckluft Dr.PeterRadgen,FraunhoferISI–ETH WiesiehtdieDruckluftanlagevonmorgenaus?Wel- cheVisionen,TrendsundInnovationenzeichnensich inderDruckluft-Forschungab? 15:45–15:55 DenDruckluftverbrauchderProduktionsan- lagesenken HanspeterKeller,VEKTORAG WarumwerdenMaschinenoftnurmiteinemDruckni- veauversorgt?Warumzahltsichdernachträgliche EinbauvonDruckregel-Ventilengleichzweifachaus? 15:55–16:05 MehrLeistungamWerkzeug PatrickMeister,HansOetikerAG WarumlohntsicheinvollerDurchgangbeimAn- schlusszubehörundliefertzudemmehrLeistungam Werkzeug? 16:05–16:15 DerNutzenderUltraschall-Signale KlausMichelsen,DopagAG WarumverursachenLecksUltraschallsignale?Warum sinddieseSignaleGoldwert?Waszeichneteingutes Ultraschall-Messgerätaus? 16:15–16:25 EinflussderTrocknersteuerungaufdieÖko- nomiederAnlage Hans-PeterWidmer,DonaldsonSchweizGmbH WarumrentiertsicheineklugeTrocknersteuerungund optimiertauchgleichzeitigdieDruckluft-Qualität? 16:25–16:35 BeitragderKompressorensteuerungzurE- nergieeffizienz ThomasBrüllhardt,SERVATECHNIKAG WiefindeteineintelligenteSteuerungdasoptimaleZu- sammenspielderKompressorenundzahltsichdabei doppeltaus? 16:35–17:10 Erfrischungs-Pause 17:10–17:20 FachmännischesAnalysierenzahltsichaus DanielFrefel,PrematicAG Was,wenneinAnlageersatzbevorstehtundniemand sorichtigweiss,wiegrossderDruckluftbedarfist?Wel- cheKenntnisselieferteineLast-Leerlaufmessung? 17:20–17:30 MitKompressorabwärmeCO2-Emissionen reduzieren MichaelJuhas,KAESERKompressorenAG WohinmitderAbwärmederKompressoren?Wiekann dieAbwärmesinnvollgenutztwerden?Welcheöko- nomischenundökologischenNutzenentstehen? 17:30–17:40 EffizienteLösungenbeigrossenBedarfs- schwankungen BernardPittet,AtlasCopco (Schweiz)AG WieaufdynamischeUnternehmensentwicklungenund grosseVerbrauchsschwankungenreagierenundtrotz- demeineneffizientenBetriebsicherstellen? 17:40–17.50 GesamtoptimierungderDruckluftanlage spart47%Energie MarkusDöbeli,AirtagEngineeringAG WiesicheinesystematischeAnalyseundeineumfas- sendeOptimierungderDruckluftanlagealseinehoch rentableInvestitionentpuppt. 17:50–18:05 Bilanzder«KampagneeffizienteDruckluft» ThomasLang,K.M.MarketingAG ImJobMitbewerber–inderKampagneMitstreiter. KanneineBranchenachhaltigeVerhaltensänderungen initiieren?WelchessinddieHerausforderungenfüral- le? 18:05–18:30 SchlussdiskussionmitallenReferenten Leitung:Dr.PeterRadgen, 18:30–18:45 Zusammenfassung,Ergebnis,Ausblick FelixFrey,BundesamtfürEnergie WasresultiertausderdreijährigenintensivenZusam- menarbeitzwischenBund,Hochschulenunddenfüh- rendenUnternehmenderDruckluftbranche?Was folgt? 18:45–20:00 EndederVeranstaltung-Ausklang-Apéro Tagungsprogramm
  4. 4. Hans-PeterNützi,LeiterSektionEnergieSchweiz beimBundesamtfürEnergieinBern,beschäftigt sichseit20JahrenmitEnergiefragenundkenntdie politischen,technischenundkommunikativenAs- pekterundumdieEnergieeffizienzwiekeinZweiter. Dr.PeterRadgenistDozentanderETHZürich undseit1995amFraunhoferInstitutSystem-und Innovationsforschung(ISI)inKarlsruhe,woerden BereichEnergieeffizienzinderIndustrieleitet.Erist ProjektleiterderKampagne„EffizienteDruckluft“ undbeschäftigtsichmitinternationalenProjekten. HanspeterKelleristGeschäftsführerderVEKTOR AGinVolketswil,dieseit30JahrenimDruckluftbe- reichtätigist.SeineArbeitsgebietesindProzess- technik,Hydraulik,AntriebstechnikundDruckluft- technik.SpeziellbefasstersichmitHochdruckan- wendungenbis400bar. PatrickMeister,VerkaufsleiterbeiHansOetiker AGinHorgen,einemweltweitführendenHersteller vonDruckluftkupplungen,istSpezialistfürDruck- luftverteilsystemeundExpertebeiFragenrundum effizientesAnschlussmaterial,dichteRohrleitungs- systemeundfachgerechteLeckagenortung. KlausMichelsen,leitetbeiderDOPAGGruppedie SparteIndustrieelektronikinMannheim.Seit30 JahrenentwickelterSpezialelektronikundelektroni- scheMessgerätefürdieIndustrie.EristExpertefür dieDedektionvonLeckageninpneumatischen SystemenmittelsUltraschalltechnologie. Hans-PeterWidmeristLeiterKundendienstder DonaldsonSchweizGmbHinZürich.Erhatmehr als15JahrepraktischeMesstechnik-Erfahrungbei DruckluftanlagenundistausgewiesenerSpezialist fürdieAufbereitungvonDruckluftundGasen. ThomasBrüllhardtistVerkaufsleiterundMitglied derGeschäftsleitungderSERVATECHNIKAGin Oftringen,welcheseitüber80Jahreninderganzen SchweizaufdenKundenbedarfausgerichtete Druckluftanlagenund -systemeplant,realisiert,op- timiertundbetreut. DanielFrefelistGeschäftsführerderPrematicAG inAffeltrangenundführtdasUnternehmeninder2. Generation.Mitdem„SwissFinish“assembliert PrematicalseinesderletztenUnternehmeninder SchweizDruckluftanlagenundbieteteinProdukt- programmvonderBlaspistolebiszurKomplettlö- sung MichaelJuhasistGeschäftsführerderKAESER KompressorenAGSchweizinRegensdorf,einem weltweitführendenHerstellervonKompressoren undProduktenderLuftdrucktechnik.AlsDruckluft- systemanbieteristKAESERinallenBranchenmit seinenProduktenundDienstleistungentätig. BernardPittetistMitgliedderGeschäftsleitungund VerkaufsleiterbeiAtlasCopco(Schweiz)AGin Studen,eineminternationalführendenAnbietervon Druckluft-ProduktenundDienstleistungenfürkleine undgrosseUnternehmen.Erbesitztüber28Jahre Praxis-ErfahrungenalsDruckluftspezialist. MarkusDöbeli,MitgliedderGeschäftsleitungder AirtagEngineeringAGinVolketswil,istseitüber35 JahreninderDruckluftbranchetätigundanerkann- terFachmannfürkomplexeDruckluft-Projekte,wel- cheEngineering-Wissenerfordernundbeidenen die DruckluftanlagealsGesamtsystemgeplantwird. ThomasLangistBeraterfürMarketingSocial ChangebeiK.M.MarketingAGinWinterthur.Erist verantwortlichfürdieGesamtkonzeptionundKom- munikationder«KampagneeffizienteDruckluft». SeineArbeitsgebietesindSocial-Change-Projekte unddie«DiffusionvonInnovationen». FelixFrey,istseit2000BereichsleiterElektrogeräte undElektrizitätbeimBundesamtfürEnergiein Bern.AlsSpezialistfürdierationelleEnergienutzung imBereichElektrizitätkennterdieEffizienz- Potentialeundhatdie«KampagneeffizienteDruck- luft»seitensdesBFEbetreutundmitgestaltet. Referenten
  5. 5. 1 1 Effizienz-Chance Druckluft Lösungen für Industrie & Gewerbe Herzlich Willkommen! Dienstag 9. September 2008 ETH Zürich 2 Energiepolitik unter Druck(luft) Bilanzveranstaltung Kampagne Druckluft 9.9.08 9. September 2008 Hans-Peter Nützi, Leiter Sektion EnergieSchweiz, BFE
  6. 6. 2 3 Inhaltsverzeichnis 1. Strategie des Bundesrats 2. Energieaussenpolitik 3. Grosskraftwerke 4. Erneuerbare Energien 5. Energieeffizienz 6. Freiwillige Massnahmen 7. Chancen - Risiken 8. Energiepolitik und Druckluft 4 1. Strategie des Bundesrats Die 4-Säulen-Strategie Energieeffizienz ErneuerbareEnergien Grosskraftwerke Energieaussenpolitik • Beschluss Bundesrat Februar 2007: 4-Säulen-Energiestrategie • Auftrag je einen Aktionsplan Energieeffizienz und erneuerbare Energien auszuarbeiten.
  7. 7. 3 5 2. Energieaussenpolitik • Bericht für die Öffentlichkeit. • Energiedialoge mit den Nachbarstaaten (Sachplan geol. Tiefenlager, Strom- und Gasversorgungssicherheit, Wasserkraft, multilaterale Energiepolitik). • Stromverhandlungen mit der EU. • Energiepartnerschaften (MoU) mit ausgewählten Staaten (z.B. Türkei, Norwegen, VAE). 6 3. Grosskraftwerke • Zur Deckung des Strombedarfs sind voraussichtlich um 2020 neue Grosskraftwerke notwendig. • GuD-Kraftwerke z.T. in Planung (CO2-Kompensation 70% im Inland, 30% im Ausland). • Projekt KKW Niederamt/SO (Atel) am 9.6.08 eingereicht, Projekte KKW Mühleberg (BKW) und KKW Beznau 3 (NOK) werden voraussichtlich bis Ende 2008 folgen. Ablauf: Rahmenbewilligung (inkl. fakultativem Referendum) - Baubewilligung - Betriebsbewilligung: rund 12 - 16 Jahre.
  8. 8. 4 7 4. Erneuerbare Energien Wasserkraft • Volksinitiative „Lebendiges Wasser“ hängig. • Indirekter Gegenvorschlag der UREK-S (ausgewogenes Verhältnis zwischen Schutz und Nutzung der Gewässer). • Konzession für Nant de Drance (Pumpspeicherkraftwerk 600 MW) erteilt. • Laufkraftwerke Kembs und Eglisau am Rhein in Planung. • Laufkraftwerke Rheinfelden und RADAG am Rhein und Chancy Pugny an der Rhône im Bau. 8 4. Erneuerbare Energien Biotreibstoffe • Treibstoffe wie Biogas, Bioethanol und Biodiesel werden seit dem 1.7.2008 von der Mineralölsteuer befreit. • Ziel: Senkung CO2 sowie Feinstaub und Ozon. • Bedingung: ökologische und soziale Mindestanforderungen sind erfüllt.
  9. 9. 5 9 • Zubau von 5400 GWh (≅ 10% des Verbrauchs 2002). • Pro Technologie ein kostendeckender Einspeisepreis. • Laufzeit der Vergütung 20 bzw. 25 Jahre - je nach Technologie. • Ab 1.1.09: 0.45 Rp./kWh (max. 0.6 Rp./kWh). 4. Erneuerbare Energien Einspeisevergütung Strom Technologie Anzahl Anmeldungen bis 31.07.2008 Davon mit positiven Bescheiden Angemeldete Leistung der Anlagen mit posivitem Bescheid Angemeldete Leistung aller angemeldeten Anlagen % % kW kW % Photovoltaik 4'036 82 1'177 29 21'420 89'042 8 Windenergie 343 7 343 100 656'299 656'299 56 Wasserkraft (bis 10 MW) 347 7 347 100 238'264 238'264 20 Biomasse 187 4 182 97 141'821 192'821 16 Geothermie 0 0 0 0 0 0 0 Total 4'913 100 2'049 42 1'057'804 1'176'426 100 10 4. Erneuerbare Energien Aktionsplan Aktionsplan Erneuerbare Wasserkraft Abbau Hemmnisse - Förderprogramm Umrüstung Heizungen und Warmwasseranlagen - Einspeisevergütung für Abwärme und Wärme sowie Gas aus EE - Biomasse-Strategie - Verfahrensver- einfachungen Bau- bewilligungen - Abbau Hemmnisse Raumplanung - Optimierung Gewässer- Schutzgesetz und Rahmenbedingungen Nah- und Fernwärme Wärme in Gebäuden Forschung, Technologietransfer, Weiterbildung
  10. 10. 6 11 5. Energieeffizienz CO2-Abgabe auf Brennstoffen 12 Fr. pro Tonne CO2 24 Fr. pro Tonne CO2 (aufgrund Zielerrei- chung nicht erforderlich) 36 Fr. pro Tonne CO2 2008 2009 2010 Emissionen > 94% (1990) Emissionen > 90% (1990) Emissionen > 86,5% (1990) 08 -12 Vorschlag Bundesrat 35 Fr. pro Tonne CO2 12 5. Energieeffizienz Aktionsplan Aktionsplan Energieeffizienz Mobilität Geräte/Motoren - Förderprogramm Geb.-Sanierung - Energieausweis - Revision/ Umsetzung MuKEn - Abbau rechtl. Hemmnisse - Effizienzboni auf El.-Tarife - Zertifikatehandel Eff.-massnahmen El. - Mindestanfor- derungen an (Haus- haltgeräte, elektr. Geräte, Haushaltlampen, Normmotoren) - Branchenvereinbarungen - Bonus-Malussystem - verschärfte Zielvereinb. Autoimporteure/ - verbrauchsabh. Mfz-St. - Zulassungsvorschr. Vorbild öffentl. Hand Industrie & DL Gebäude Forschung, Technologietransfer, Weiterbildung
  11. 11. 7 13 6. Freiwillige Massnahmen Klimarappen • So genannt freiwillige Massnahme der Wirtschaft – allerdings zeitlich befristet. • 1,5 Rp./Liter Benzin. • Zwischen 2008 – 2012: 1,8 Mio. t CO2 Reduktion, davon 1,6 Mio. t im Ausland und 0,2 Mio. t im Inland. 14 6. Freiwillige Massnahmen EnergieSchweiz • 0.2 Rp. Bundesmittel / kWh. • Kostengünstiges und effizientes Programm. • Ohne EnergieSchweiz wäre der Energieverbrauch rund 7% höher (d.h. eingesparte 2000 Millionen Energieausgaben für Konsumenten und rund 1000 Millionen externe Kosten). • Ausgelöste Investitionen rund 1000 Mio. CHF. • Beschäftigungswirkung: 5100 Personenjahre. • Zunahme Wirksamkeit schwierig, da Budget stark rückläufig: 2003 – 2008: von 55 Mio. auf 39 Mio. CHF.
  12. 12. 8 15 6. Freiwillige Massnahmen EnergieSchweiz nach 2010 • EnergieSchweiz ist befristet bis 2010. • Auftrag der Strategiegruppe für ein Konzept für ein Programm nach 2010. • Ziel: Konzept klärt Möglichkeiten einer verbreiterten oder neuen Trägerschaft: • Einbezug der bisherigen und allfälliger neuer Partner • Beizug einer externen Begleitgruppe • Konzept bis Frühjahr 2009 – Grundlage für Richtungsentscheid des Bundesrate 2009/2010. 16 7. Chancen - Risiken Ölpreis und Versorgungssicherheit
  13. 13. 9 17 7. Chancen - Risiken Volkswirtschaftliche Auswirkungen • Ausgaben der Endverbraucher für Energie: rund 28‘000 Mio. CHF (davon 20‘000 Mio. für Fossile). 18 7. Chancen - Risiken Volkswirtschaftliche Auswirkungen
  14. 14. 10 19 8. Energiepolitik und Druckluft Vergleichbare Qualität??? 20 8. Energiepolitik und Druckluft Vergleichbare Wirkung???
  15. 15. 11 21 EnergieSchweiz und Druckluft Neue Energie für uns alle – Dank an alle www.energie-schweiz.ch 22
  16. 16. 12 23 Peter Radgen Fraunhofer ISI und ETHZ Zürich, 9. September 2008 Visionen und Innovationen bei der Druckluft Eine kleine Geschichte von Erfolgen und Misserfolgen 24 Druckluft altbekannt und bewährt Die Lunge war der erste Kompressor. Kapazität und Leistung dieses Kompressors sind äußerst beeindruckend. Die menschliche Lunge kann 100l/min oder 6m³ Luft pro Stunde verarbeiten. Seine Zuverlässigkeit ist unübertroffen. Bereits 1888 wurde es in Paris für die Versorgung eines Rohrpostnetzes eine zentrale Kompressorstation mit 1‘500 kW in Betrieb genommen. Im Jahr 1891 betrug die installierte Leistung bereits 18‘000 kW. Der erste mechanische Kompressor - der Blasebalg, wurde ca. 350 v.Chr. entwickelt. Zu sehen ist die Erfindung auf einer Wandmalerei in einem alt-ägyptischen Grabmal. Das war die Geburt der Druckluft im heutigen Sinn.
  17. 17. 13 25 Druckluft zum Arbeiten 26 Druckluft für Mobilität
  18. 18. 14 27 Druckluft als Notstromversorgung 30 Jahre Druckluftspeicher- kraftw erk Huntorf (1978-2008) 28 Druckluft zum Lernen und Spaß haben
  19. 19. 15 29 Druckluft Mehr als nur ein Kompressor 30 Druckluft Mehr als nur ein Kompressor
  20. 20. 16 31 Energieeffizienz der lange Weg vom Wissen zum Handeln 2006-2008 1985 1999-2000 2001-2005 32 Technologische Innovationen Inkrementelle Fortschritte • Mit weniger Druck mehr erreichen (Druckabsenkung) • Nicht auf den Input sondern auf den Output kommt es an (Druckverluste) • Hören hilft verstehen (Leckagen) • Trocken aber nicht zu trocken (Trocknersteuerung) • Teambildung erschließt Potentiale (Steuerung) • What´s gets meassured gets managed (Druckluft-Audit) • Verborgene Schätze heben (Wärmerückgewinnung) • Perfekte Manndeckung (Drehzahlregelung) • Nicht das kleine sondern das große Rad drehen (Systemoptimierung)
  21. 21. 17 33 Druckluft Zeit für Radikale Innovationen? Inkrementelle Innovation Märkte und Kunden bekannt Technologien werden beherrscht Fokus: Kosten, Qualität, Merkmale Exploration des Bekannten (95 % aller F&E Aufwendungen) Radikale Innovation Neue Märkte und Kunden Neue substituierende Technologien Neue Anwendungen Radikale Verbesserungen, neue Technologien Eroberung des Unbekannten (5 % aller F&E Aufwendungen) 34 „Innovation ist zu 5% Inspiration und zu 95% Transpiration“ T.A.Edison
  22. 22. 18 35 Hanspeter Keller VEKTOR AG Volketswil, 3. September 2008 Den Druckluftverbrauch der Produktionsanlage senken 36 Verdichtungsvorgang
  23. 23. 19 37 38
  24. 24. 20 39 40 Julius Robert Mayer (1814 – 1878) Die Energie bleibt erhalten Erster Hauptsatz der Wärmelehre
  25. 25. 21 41 42 Energiesparmassnahme teilweise Absenkung des Druckes
  26. 26. 22 43 Druckluftverbrauch - alles mit 6 bar - 6 bar und 2 bar 44 Zusammenfassung teilweise Druckabsenkung Eingangsdruck 6 bar Absenkung auf 3 bar mittels Druckminderventil für Teilfunktionen Druckluft-Einsparung für diese Funktion: 50% Beispiele: - Ausblasen, Reinigen - Pneum. betätigte Klappen, Ventile - Hilfsfunktionen Zusätzlicher Nutzen: Maschinenbelastung sinkt
  27. 27. 23 45 Zusammenfassung generelle Druckabsenkung Zum Beispiel von 8 auf 7 bar Energie-Einsparung: 8% 46 evtl. Bild zum Thema Vielen Dank. www.vektor.ch
  28. 28. 24 47 Meister Patrick Hans Oetiker AG Zürich, 9. September 2008 Mehr Leistung am Werkzeug 48 Mehr Leistung am Werkzeug Effizienzsteigerung dank ventillosen Kupplungen Luftstrom wird durch das Ventil umgelenkt Ventilkupplungen Oetiker Schwenkkupplung Keine Umlenkung des Luftstroms da kein Ventil vorhanden
  29. 29. 25 49 Faktoren Zusammenhang: 0 0.1 0.2 0.3 0.4 0.5 0.6 0.7 0.8 0.9 1 30 40 50 60 70 80 Flow rate (m3/h) Pressuredrop(bar) O Effizienzsteigerung dank ventillosen Kupplungen 50 Ausgangslage – 1 Bohrmaschine (Hammer) Luftbedarf 16,5 l/s (60m3/h) – 1 Kupplung – 10 m Schlauch – Arbeitsdruck 6 bar – Arbeitseinsatz 1h / 240 Tage – Energiekosten CHF 0.1 / kWh 0 0.1 0.2 0.3 0.4 0.5 0.6 0.7 0.8 0.9 1 30 40 50 60 70 80 Flow rate (m3/h) Pressuredrop(bar) O 0.18 bar Druckverlust 0.45 bar Druckverlust Produkt C Produkt B SC Serie D Effizienzsteigerung dank ventillosen Kupplungen
  30. 30. 26 51 Leistungsabfall 13 13.8 15.1 16 Leistung l/s 815.3 83.65.4 86.25.55 88.95.6 91.65.7 94.45.82 97.25.9 1006 Leistung % Arbeitsdruck [bar] 5.8 bar 5.5 bar 94% Leistung 86% Leistung Effizienzsteigerung dank ventillosen Kupplungen 52 Fazit - Genügt uns die resultierende Leistung von 86 %, könnte der Druck am Kompressor (-0.3 bar) entsprechend reduziert werden. Effizienzsteigerung dank ventillosen Kupplungen
  31. 31. 27 53 Effizienzsteigerung dank ventillosen Kupplungen Wie wir die Effizienz beweisen können: 54 Vielen Dank. www.oetiker.com
  32. 32. 28 55 Klaus Michelsen DOPAG AG Zürich, 9. September 2008 Der Nutzen der Ultraschallsignale 56 P.2: Warum verursachen Lecks Ultraschallsignale? Gegenfrage: wie entstehen die Flötentöne im Alphorn ?
  33. 33. 29 57 P.3 : Warum sind diese Signale GOLD wert? Kosten von Leckagen-Verluste gehen ins Geld Ein Blick auf die jährlichen Kosten der Energieverluste bei Leckagen zeigt, dass die Beseitigung von nur 3 Löchern mit 1 mm Durchmesser die Anschaffung eines Leckagesuchgerätes schon nach einem Jahr zu 100% amortisiert. In der Regel haben die Leckageverluste einen Anteil des Gesamtverbrauches zwischen 25 und 40%. (Quelle: Fraunhofer ISI) ( * kW x 0. 10 € / kWh x 8760 Bh/a ) Lochdurchmesser Luftverlust bei 6 bar Energieverlust Kosten € * 1 mm 1,2 l/s 0,3 kW 263,00 3mm 11,1 l/s 3,1 kW 2.715,00 5 mm 30,9 l/s 8,3 kw 7.270,00 10 mm 123,8 l/s 33,0 kW 28.908,00 58 P.4 : Warum nicht einfach mit Spray arbeiten ? - Spray wird nur an „verdächtigen“ Stellen aufgesprüht - Seifenblasen sind nur kurzzeitig sichtbar - sie sind an abgedeckten und dunklen Stellen nicht sichtbar - die Seifenlauge hinterlässt klebrige Schichten - Leckagespray ist keine Alternative zum Ultraschall-Messgerät
  34. 34. 30 59 + geringes Rauschen durch enges Frequenzband ( Nutz/Stör > 99 % ) + einfache Bedienung durch Verzicht auf überflüssige Funktionen wie Wälzlagerkontrolle + geringes Gewicht , Kunststoff + sicher gegen elektromagnetische Störungen, metall.beschichtet + mehrfarbige optische Anzeige und akustische Signalübertragung + Schwanenhals - Sonde P.5 : Was zeichnet ein gutes Ultraschall Messgerät aus? 60 P.6: Systematische Kontrolle der Leckagen in der Praxis
  35. 35. 31 61 P.7: ... die Doku nicht vergessen ! 62 P.8: Leckagestellen protokollieren ! typische Leckagestellen: • Schlauchanschlüsse • Verschraubungen • Trockner • Kondensatabscheider • Kupplungen • Blaspistolen
  36. 36. 32 63 Vielen Dank. www.dopag.ch 64
  37. 37. 33 65 Hanspeter Widmer Donaldson Schweiz GmbH Zürich, 9. September 2008 Einfluss der Trocknersteuerung auf die Ökonomie der Druckluftanlage 66 Durch wechselseitiges Umschalten der beiden Behälter wird bei der Durchströmung von A - mittels eines Teilstromes getrockneter Luft - der Behälter B regeneriert. Die Umschaltung erfolgt nach fest programmierten Zeiten. (Je nach Hersteller 4-12 Minuten) • Physikalisch fixiertes Verfahren • Feste Zykluszeiten (Behälterwechsel) nötig • Druckluftbedarf zur Regeneration ca. 15 - 18 % des Nennvolumenstroms Wie funktioniert die kaltregenerierte Adsorption?
  38. 38. 34 67 Einsparmöglichkeiten beim Trockner • Ausnutzung der vollen Trockenmittelkapazität (Beladung) • Verlängern der Zykluszeiten • Regeneration dem Druckluftverbrauch anpassen Alle Trockenmittel (Silicagel-Alumina-Molekularsieb) haben die Fähigkeit Feuchte an sich zu binden und diese wieder abzugeben. Bei der Kaltregeneration muss die Regeneration durchgeführt werden bevor das Trockenmittel die Feuchte „aufgesaugt“ hat. Wird das Trockenmittel zu lange mit Feuchte beladen kann es nur noch durch Wärmezufuhr (100-200°C) regeneriert werden. 68 Um den optimalen Zeitpunkt für die Regeneration zu bestimmen wird am Austritt der Anlage direkt im Luftstrom die Feuchte gemessen und permanent als Drucktaupunkt angezeigt. Erst beim überschreiten eines einstellbaren Drucktaupunktes ( zwischen – 20 und – 70 °C) wird die Regeneration aktiviert und bis zum eingestellten Wert gefahren. Die Anlage geht dann in einen Standby Betrieb, und verbraucht keine Druckluft. Bedarfsgerechte Regeneration dank permanenter Feuchtemessung
  39. 39. 35 69 Grundlagen zur Berechnung: Kosten Druckluft: Sfr. 0,04/m3 (bei Sfr.0,15/KW) Trocknergrösse (Durchsatz Nominal) 175 m3/Std (1 Zoll Anschluss) Investition Nachrüstung Sfr. 3000.- (Für alle Trocknergrössen) Betriebsdauer Trockner 24 Std/Tag – 220 Tage/Jahr Druckluftverbrauch zur Regeneration ca. 30 m3/Std Kosten vorher: 30 m3/h x 24 Std x 220 Tage 158`400 m3/Jahr 158`400 x Sfr. 0,04 Sfr. 6336.-/Jahr Einsparung 30 % (Annahme) Sfr. 1900.-/Jahr Diese Einsparungsannahme basiert auf einem reduzierten Luftdurchsatz (ca. 70 %) und kann vorher nur ungenau bestimmt werden. Erfahrungsgemäss sind Einsparungen von 50 % durchaus möglich und auch die Regel. Amortisation = 3000.- : 1900.- nach 1,6 Jahren Wirtschaftlichkeitsrechnung / Amortisation Investition ist bereits nach 1.6 Jahren amortisiert 70 Fazit und Argumente für eine Nachrüstung Es zahlt sich aus weil… • ein hohes Einsparpotenzial besteht. • sich die Investitionen sehr schnell amortisieren. • bei allen Trocknergrössen der technisch Aufwand gleich gross ist. • bereits Einsparungen ab kleinsten Volumenströmen möglich sind. • dadurch die Wartungskosten von Kompressoren und Aufbereitungskomponenten (Verschleissteile - Filter etc.) reduziert werden. • der Drucktaupunkt an der Steuerung immer visuell sichtbar ist. • die Taupunkt Alarmwerte frei programmierbar (QS) sind.
  40. 40. 36 71 Vielen Dank für die Aufmerksamkeit. www.emea.donaldson.com 72
  41. 41. 37 73 Thomas Brüllhardt SERVATECHNIK AG, 4665 Oftringen Oftringen, 9. September 2008 Beitrag der Kompressorsteuerung zur Energieeffizienz 74 Energieeffizienz mit intelligenter Steuerung Allgemeines Steuerungen können vieles, doch was wirklich zählt: resultierende Einsparung der Betriebskosten und Erhöhung der Betriebssicherheit
  42. 42. 38 75 Energieeffizienz mit intelligenter Steuerung Schwerpunkte Druckabsenkung Wochenend- und Nachtabschaltung Zusammenspiel von mehreren Kompressoren a) Druckfolgeschaltung b) Kompressorfolgeschaltung 76 Energieeinsparung durch Druckabsenkung Mit intelligente Steuerungen können temporäre Druckabsenkungen programmiert werden. Das Druckniveau soll zu jeder Zeit auf die Anforderungen der im Druckluftsystem betriebenen Geräte angepasst werden können. Sind beispielsweise nachts oder am Wochenende keine Produktionsmaschinen sondern nur Steuerungen mit Druckluft zu versorgen, ist oft das verlangte Druckniveau tiefer als während der normalen Arbeitszeit. 6.5 7 7.5 8 8.5 18.00 h 18.20 h 18.40 h 19.00 h 19.20 h Druckinbar Druckverlauf Durch Druckabsenkung um 1 bar am Kompressor können bereits 6 - 7% an Energie(kosten) eingespart werden.
  43. 43. 39 77 Energieeinsparung durch optimales Zusammenspiel von mehren Kompressoren • mechanische Druckschalter mit breiten Druckbändern. Dies ist klar die unwirtschaftlichste Lösung und hat in der heutigen Zeit kaum mehr Berechtigung. a) Druckfolgeschaltung über: • elektronische Prioritätssteuerung lassen kleine Schaltdifferenzen zu, damit wird das ganze Druckband erheblich gesenkt. Energie(kosten)einsparung ist die logische Folge. • elektronische Prioritätssteuerung mit Gruppenfolge. Durch die schmalen Druckbänder in Kombination mit der Gruppenfolge werden die Kompressoren über ein gemeinsames Druckband gesteuert, Druckkaskaden gehören der Vergangenheit an. erforderlicher Netzdruckbar 78 Die Kompressorfolgeschaltung ist verantwortlich für die Vermeidung von Kompressor-Leerlaufzeiten. Die dem Bedarf entsprechende Gruppenfolge ist entscheidend für die Energieeinsparung. Dabei müssen auch frequenzgeregelte Kompressoren aktiv eingebunden werden können. b) Kompressorfolgeschaltung Gruppen sollen bedarfsabhängig frei definiert werden können. Es wird automatisch diejenige Gruppe gewählt, welche dem Bedarf entspricht. So können auch ältere Kompressoren sinnvoll ins Druckluftkonzept miteinbezogen werden.
  44. 44. 40 79 Energieeinsparung durch Wochenend- und Nachtabschaltung einzelner Druckluftstränge Grössere oder kleinere Leckagen sind in jedem Druckluftnetz zu finden, deshalb gilt es die Leckagenverluste so gering wie möglich zu halten. Wenn in der Nacht oder am Wochenende im ganzen Betrieb oder in einzelnen Betriebsteilen keine Druckluft gebraucht wird, sollte die Druckluftanlage ausgeschaltet bzw. Teilstränge des Druckluftnetzes temporär abgetrennt werden. Durch die zeitabhängige Abschaltung einzelner Teilstränge oder des gesamten Druckluftnetzes wird das periodische Anlaufen des Kompressors verhindert. 80 Moderne programmierbare Kompressorsteuerungen müssen in der Lage sein, zeitabhängig die Gesamtanlage Ein/Aus zu schalten und motorisch betätigte Absperrorgane zu steuern. Mit diesen Massnahmen werden die Leckagenverluste auf ein Minimum reduziert.
  45. 45. 41 81 Vielen Dank. www.servatechnik.ch 82 Effizienz-Chance Druckluft Lösungen für Industrie & Gewerbe Erfrischungs-Pause bis 17:10 Uhr Dienstag 9. September 2008 ETH Zürich
  46. 46. 42 83 Daniel Frefel PREMATIC AG Zürich, 9. September 2008 Fachmännisches Analysieren zahlt sich aus 84 Fachmännisches Analysieren zahlt sich aus IST-Situation - Schraubenkompressoren ersatzbedürftig 2 x 37 kW, 1 x 24 kW, Baujahr 1985 - Hohe Service- und Reparaturkosten - Druckluftbedarf unbekannt - Kunde wünscht Angebot für neue Kompressoren - Vorschlag für eine Kompressoren-Laufzeit-Messung
  47. 47. 43 85 Fachmännisches Analysieren zahlt sich aus Analyse der Druckluftstation - Kompressoren-Laufzeit-Messung durchführen Ziele: - Auslastung der einzelnen Kompressoren ermitteln (Last- / Leerlauf- / Stillstandzeiten) - Aktueller Druckluftbedarf - Energieverbrauch/-kosten ermitteln - Einsparpotential - Analyse der Versorgungssicherheit - Leckagenmengen ermitteln - Messung mit modernem Messkoffer während 7 Tagen rund um die Uhr (Kosten: CHF 1000) 86 Fachmännisches Analysieren zahlt sich aus Resultate / Lösungen / Schlussfolgerungen - Kompressoren viel zu gross, laufen unwirtschaftlich mit sehr hohem Leerlaufanteil (57 % bzw. 74 %) - Unproduktive Leerlaufkosten ca. CHF 10‘000 (Energiekosten total CHF 21‘000) - Effektiver Druckluftbedarf liegt bei 2 m3/min. (IST: 2 x 5,2 m3/min., 1 x 3,3 m3/min. - Leckagenmengen klein
  48. 48. 44 87 Fachmännisches Analysieren zahlt sich aus Resultate / Lösungen / Schlussfolgerungen - Zu grosse Kompressoren ersetzen durch 1 x Sko drezahlgeregelt 20 kW (Grundlast) 1 x Sko konventionell 18,5 kW (Sicherheit) - Einsparung nach 1 Jahr dank tieferen Strom-/Servicekosten = ca. CHF 12‘500 - Investitionen nach 2,5 Jahren amortisiert - Eine Kompressoren-Laufzeit-Messung lohnt sich immer, ...oder haben Sie Geld zu verschenken ?! 88 Vielen Dank. www.prematic.ch
  49. 49. 45 89 Mit Kompressorenabwärme CO2 reduzieren Michael Juhas KAESER Kompressoren AG Zürich, 9. September 2008 90 Mit Kompressorenabwärme CO2 reduzieren Druckluft und Energie, ein Thema seit 2000 Jahren Tempeltüren von Alexandria um 100 n. Chr. Älteste bekannte Druckluftanwendung
  50. 50. 46 91 Mit Kompressorenabwärme CO2 reduzieren ca. 70% der Druckluftgesamtkosten resultieren aus den Energiekosten Bis zu 94% der im Kompressor eingesetzten Energie ist wärmetechnisch nutzbar 92 Mit Kompressorenabwärme CO2 reduzieren 2 Möglichkeiten zur Energieeinsparung resp. Reduktion der CO2-Emissionen: Energieeinsparung durch: Druckluftsystemoptimierung Energieeinsparung durch: Wärmerückgewinnung
  51. 51. 47 93 Mit Kompressorenabwärme CO2 reduzieren WRG bei fluidgekühlten Schraubenkompressoren Wärmeabstrahlung der Kompressor- anlage an die Umgebung 2 % Wärme, die in der Druckluft verbleibt 4 % für Wärmerückgewinnung nutzbare Wärmemenge 94 % gesamte elektrische Leistungsaufnahme 100 % Abwärme vom Antriebsmotor (wird der Kühlluft zugeführt) 9 % durch Kühlung des Fluids rückgewinnbare Wärmemenge (Fluidkühler) 72 % durch Kühlung der Druckluft rückgewinnbare Wärmemenge (Nachkühler) 13 % 94 Mit Kompressorenabwärme CO2 reduzieren Nutzung von Wärmerückgewinnungssystemen Mit dem „Abfallprodukt“ Abwärme eines 18.5 kW-Kompressors kann ein EFH beheizt werden!
  52. 52. 48 95 Mit Kompressorenabwärme CO2 reduzieren Kostenstruktur einer optimierten Druckluftstation 1% 1% 7% 5% 13% 1% 3% 6% 63% 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% Inbetriebnahme/Schulung Kondensataufbereitunggesamt Installationskosten/ Steuerungs-Leittechnik InvestitionskostenAufbereitung Investitionskosten Kompressoren WartungskostenAufbereitung WartungskostenKompressoren EnergiekostenAufbereitung EnergiekostenKompressoren Basis: 0,08 €/kWh Betriebsüberdruck: 7,5 bar Laufzeit: 5 Jahre Luftkühlung Zinssatz: 6 % Druckluftqualität: Öl 1 4.000 Bh, 20 m³/min (nach ISO 8573-1) Staub 1 Wasser 44.000 Bh, 20 m³/min 96 Brauchwasser- Kreislauf, evtl. mit integrierter Zusatzheizung Plattenwärmetauscher Kühl-Fluid Kreislauf des Kompressors Heizkörper Mit Kompressorenabwärme CO2 reduzieren ca. 70°C Nutzung von Wärmerückgewinnungssystemen Installationsbeispiel zur Warmwassergewinnung
  53. 53. 49 97 Mit Kompressorenabwärme CO2 reduzieren Raumheizung durch Abluftwärme Winter Heizen Sommer Abluft 94% der elektrischen Leistungsaufnahme eines fluidgekühlten Schraubenkompressors ist wärmetechnisch nutzbar 98 Mit Kompressorenabwärme CO2 reduzieren Anwendungsbereiche der Wärmerückgewinnung Warmluft- heizung für Betriebs- räume Warmluft für Trocknungs- prozesse Aufbau von Warmluft- schleusen Vorerwärmung von Brennerluft Raum- temperierung Galvanik Einspeisen in Zentral- heizungs- system Warmwasser für Dusch- und Wasch- räume Reinigen von Werkstücken Schwimm- becken- Aufheizung Nutzwasser für Kantinen und Großküchen Reinigungs- wasser in der Lebensmittel- industrie
  54. 54. 50 99 Mit Kompressorenabwärme CO2 reduzieren Rechenbeispiel Warmwasserheizung luftgekühlte Schraubenkompressoranlage 45 kW Nennleistung Ziel: Industriewasserheizung 20°C Eintritt – 50°C Austritt Total Nutzbare Energie = ca. 53 kW Nutzbare Energie zur Wasserheizung = ca. 40 kW Zusätzlich nutzbare Energie zur Raumheizung = ca. 12 kW Aufgeheizte Wassermenge = ca. 1100 liter/h Berechnung und Werte bei 1000 h Volllastbetrieb des Kompressors 100 Mit Kompressorenabwärme CO2 reduzieren Rechenbeispiel Warmwasserheizung Wasserheizung: 40‘000 kWh Total eingesparte CO2-Menge Total eingesparte Heizölmenge = ca. 5850 Liter Berechnung und Werte bei 1000 h Volllastbetrieb des Kompressors Heizöleinsparung: ca. 4500 Liter Raumheizung: 12‘000 kWh Heizöleinsparung: ca. 1350 Liter ca. 14 t CO2 / 1000 Bh Heizungswirkungsgrad = 90%, Heizwert Heizöl = 9.87 kWh/liter
  55. 55. 51 101 Mit Kompressorenabwärme CO2 reduzieren Zusammenfassung Von der Wärmerückgewinnung bei Druckluftanlagen kann nur profitiert werden! • Ökologisch: aktiver Beitrag zur CO2 - Reduktion • Ökonomisch: Einsparung an Energiekosten bis zu 94% der Input- energie in fluidgekühlten Schraubenkompressor Bestehende Anlagen: Nachrüstbar für Wärmerückgewinnung / Nutzung der warmen Abluft Einsatzmöglichkeiten sehr vielfältig: • Warmwassererzeugung mittels Wärmetauscher mit verschiedensten Anwendungsmöglichkeiten • Nutzung der warmen Abluft z.B. zwecks Kalthallenheizung 102 Vielen Dank. www.kaeserkompressoren.ch
  56. 56. 52 103 Bernard Pittet Atlas Copco (Schweiz) AG ETH, 9. September 2008 Effiziente Lösungen bei grossen Bedarfsschwankungen TYPICAL AIR DEMAND PROFILE 104 Analysen ergaben: Profil 1 Profil 2 50% Kennen sie das Druckluft Bedarfsprofil? 15% 35% Profil 3
  57. 57. 53 105 Grosse Bedarfsschwankungen Abdeckung mit Last-Leerlauf Kompressoren: 106 Leistungsaufnahme Last-Leerlauf ∆ P 8 bar 7 bar 1 bar entspricht +7% Energieaufnahme unproduktive Leerlaufleistungsaufnahme
  58. 58. 54 107 Verbrauchsgerechte Druckluft Produktion Mittels Drehzahlregelung 108 Energiesparpotential 40-80% Kompressorlastverhältnis % 100%0 Energieaufnahme 100% 0 25..30% VSD Last-Leerlauf 20..25% Start-Stopp Regulierung Erhöhtes Druckband um Start/Stopp zu ermöglichen ! Effizientester Drehzahlbereich Last-Leerlauf vs. Drehzahlregulierung:
  59. 59. 55 109 Simulation Beispiel aus der Praxis … wurde bestätigt: - 18.5% 12‘500.– Fr /Jahr ! 110 Druckluftkosten pro m3 Energie Wartung Installation Investition bis 35% Einsparung (Energie) mit Drehzahlregulierung
  60. 60. 56 111 Fazit • Bei grossen Bedarfsschwankungen ist der Einsatz eines drehzahlgeregelten Spitzenlastkompressors zu prüfen • Leistungsaufnahme proportional zum Druckluftbedarf • Einfach zu realisierende Einsparung von bis zu 35% • Konstanter Betriebsdruck auf tiefst möglichem Niveau • Meiden sie Regellöcher bei kombinierten Lösungen Schlussfolgerung: 112 Besten Dank für ihre Aufmerksamkeit. www.atlascopco.ch
  61. 61. 57 113 Markus Döbeli Airtag Engineering AG Zürich, 9. September 2008 Eine Stanzerei spart 47% Energie. Durch Gesamtoptimierung der Druckluftanlage. 114 Situation: - Stanzerei-Betrieb - 1- bis 2schichtiger Betrieb - Erodiermaschinen teilweise während 24 h in Betrieb - 3 Kompressoren mit den Leistungen 22.15 und 11 kW Zielvorgaben des Kunden: - Redundanz schaffen - Netzdruck optimieren - Leckverluste reduzieren - Wärmeverwertung (Verwertung als Heizwärme im Winter) - Anpassung des Leitungsnetzes an die Produktionsabläufe - Energieeinsparung von mindestens 25% Die Ausgangslage. Die Situation. Die Zielvorgaben vom Kunden.
  62. 62. 58 115 Der Projektstart. Messung der Kompressoranlage über 2 Wochen. Resultate: Lastzeiten 3400 [h] Leerlaufzeiten 5200 [h] Netzdruck 9.5 [bar] Leckverluste 36 [m3/h] Stromverbrauch 132 MW Leerlaufverluste Über 60% Stromkosten im Jahr: Über 18‘000 Franken 116 Kompressoranlage Erodieranlage Fabrikationshallen vor der Sanierung. Leitungsnetz 24 Stunden unter Druck.
  63. 63. 59 117 Neu: Netz mit Absperrventilen. Fabrikationshallen nach der Sanierung. Kompressoranlage Erodieranlage Massnahmen: Halle 2 und 3 werden künftig nach Schichtende komplett von Strom und Druckluft abgetrennt. Dazu wurde das Druckluftnetz saniert und grosszügige Schichtleitungen mit stromlos schliessenden Ventilen installiert. Der älteste 15 kW-Kompressor wurde durch 28 kW-Anlage mit Drehzahlregulierung ersetzt. Die Druckaufbereitung mit Trockner wurde ersetzt. Die Abluftinstallation wurde neu aufgebaut. Die Abwärme wird im Sommer über das Dach geführt und im Winter als Heizwärme in die Werkhalle geblasen. Umschaltung automatisch. 118 Vorher / Nachher-Vergleich. Die Resultate. Lastzeit: + 9% Vorher:3400h Nachher:3700h Vorher:5200h Nachher:1200h Leerlaufzeit: - 77% Vorher:9.5bar Nachher:7.3bar Netzdruck: - 23 % Vorher:3150m3/a Nachher:1050m3/a Leckverluste: - 65 % Vorher:13‘150kW Nachher:6950kW Strom- verbrauch: - 47 %
  64. 64. 60 119 Die Wirtschaftlichkeit. Die Resultate. Energiekosten/a vorher: CHF 18‘500 Energiekosten/a nachher: CHF 9‘700 Investitionen: CHF 37’000 Einsparung/Jahr: CHF 8‘800 Rückzahlfrist: Ca. 4 Jahre 120 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit. www.airtag.ch
  65. 65. 61 121 Thomas Lang K.M. Marketing AG Winterthur, 9. September 2008 Bilanz der «Kampagne effiziente Druckluft» Im Job Mitbewerber – in der Kampagne Mitstreiter K.M. Marketing AG 122 Wir trafen ideale Voraussetzungen an Engagement, finanzielle Mittel & Einsparpotentiale Bundesamt für Energie + EWZ - Glaubwürdigkeit - Finanzielle Mittel Fraunhofer ISI - Wissen Technik - Glaubwürdigkeit Industriepartner - Wissen Technik - Wissen Markt - Kontakt Anwender - Glaubwürdigkeit - Finanzielle Mittel Energie Agentur der Wirtschaft - Kontakt Anwender - Glaubwürdigkeit Ideale Voraussetzung für die Konzeption einer erfolgreichen Kampagne + betriebswirtschaftlich interessantes Einsparpotential für Betriebe mit Druckluft
  66. 66. 62 123 Im Job Mitbewerber – in der Kampagne Mitstreiter Vertrauen zwischen allen Beteiligten schaffen Industrie Partner Industrie Partner Industrie Partner Industrie Partner Industrie Partner Industrie Partner Industrie Partner Industrie Partner Industrie Partner BFE ISI K.M. 5. Toleranz bei der Umsetzung 4. Unternehmen & Unternehmer verstehen 3. Bedürfnisse ernst nehmen 2. Spielregeln klären 1. Ziel definieren 124 Kann eine Branche Verhalten ändern? Ja, wenn alle die Botschaften tragen und verbreiten 1. Mitwirkung – Bekenntnis Ziel - Einigung 2. Einigung Massnahmen Botschaften formulieren 3. Botschaften „betriebsintern“ verankern 5. Botschaft über Medien verbreiten 4. Botschaften bei Mittlern verankern Management Fach-Experten Mitarbeitende Multiplikatoren 1 Moderatoren Multiplikatoren 2 Betriebe
  67. 67. 63 125 Die Herausforderung mit der Botschaft … … bis zum Kunden/Betreiber vorzudringen. Industriepartner Grossanlagen > 90 kW 800 Anlagen 200 GWh/a (26%) Industrieanlagen 15- 90 kW 8‘000 Anlagen 400 GWh/a (53%) Gewerbeanlagen 3-15 kW 30‘000 Anlagen 200 GWh/a (53%) Kleinanlagen < 3 kW 60‘000 Anlagen 6 GWh/a (1%) Kunden/BetreiberBotschaften EnAW-Moderatoren Verbände Medienarbeit 126 Bilanz der Kampagne effiziente Druckluft Im Rahmen der Kampagne… … haben wir 5 Broschüren (Gesamtauflage von 35‘000 Ex.) gedruckt und verteilt … haben wir 51 Fachartikel in den Printmedien platziert … haben wir 41 Publireportagen geschaltet … wird im Schnitt jede Broschüre 100 Mal pro Monat heruntergeladen … besuchen rund 70‘000 Besucher im Jahr 2008 auf unserer Webseite Die deutsche Kampagne Druckluft effizient… … konnte 133 Artikel in Printmedien platzieren. … wurde im Schnitt jede Broschüre 170 Mal pro Monat heruntergeladen. … besuchten im Jahr rund 55‘000 Besucher die Webseite (Visits). Ist das gut?
  68. 68. 64 127 Bilanz der Kampagne effiziente Druckluft War die Kampagne erfolgreich? … versucht auf die Bedürfnisse der Betreiber, Lieferanten und Hersteller von Druckluftanlagen einzugehen. Ja, weil Sie… … das Thema Energieeffizienz in den Unternehmen der Druckluft- Branche implementiert hat. … einen ersten Impuls gegeben hat. … die Exponenten der Druckluft-Branche an einen Tisch gebracht hat. Ihre Meinung zur Kampagne interessiert uns. Wir kommen auf Sie zu… 128 Vielen Dank. K.M. Marketing AG www.km-marketing.ch
  69. 69. 65 129 Effizienz-Chance Druckluft Lösungen für Industrie & Gewerbe Schlussdiskussion mit allen Referenten Dienstag 9. September 2008 ETH Zürich 130
  70. 70. 66 131 Zusammenfassung, Ergebnis und Ausblick der Druckluftkampagne Felix Frey Bundesamt für Energie 9. September 2008 132 Zusammenfassung von heute 12 interessante Referate haben ein gutes, repräsentatives Spektrum der wichtigsten Aspekte unserer Druckluft-Kampagne vermittelt. Sie zeigen die Ergebnisse einer dreijährigen, fruchtbaren Zusammenarbeit Ihrer 9 Unternehmen der Druckluftbranche mit dem Fraunhofer-Institut, dem EWZ und dem Programm EnergieSchweiz des BFE, unterstützt durch K.M. Sie haben mit viel Engagement die Druckluftkampagne, für die wir heute Bilanz ziehen, erst möglich gemacht. Herzlichen Dank
  71. 71. 67 133 Ergebnisse der Kampagne Zusammen konnten wir eine ganze Serie von Broschüren und Anleitungen zur Steigerung von Energieeffizienz und Wirtschaftlichkeit von Druckluftsystemen aufbauen. Sie sind zum Teil in gedruckter Form verfügbar und vollumfänglich auf druckluft.ch angeboten. Wir haben viele Fachartikel publiziert. Die grundsätzlichsten und wichtigsten Ergebnisse sind aber: Wir haben gemeinsame, einheitliche Aussagen erarbeitet Diese dienen der Förderung der Kundenkompetenz 3 x Gewinner: Kunde, Anbieter, Umwelt Die EnAW trägt zur Sensibilisierung der Unternehmen bei Gegenseitiges Vertrauen und Wertschätzung sind im Laufe der Zeit gewachsen 134
  72. 72. 68 135 Die Webseite ist unser Informationsträger, sie bietet die Broschüren und Anleitungen an. Eine Reihe von Infoblättern und Tools ist ausschliesslich auf diesem Weg verfügbar. Die Kontaktadressen und weitere Informationen zum Thema sind ebenfalls enthalten. Die drei grundsätzlichsten Dokumente mit dem Deckblatt: 136 Ausblick Wir werden die Webseite mit den Dokumenten und Informationen weiter pflegen und aktuell halten. Die Broschüren werden wir Ihnen weiter zur Verfügung halten und wenn nötig nachdrucken. Druckluft war das erste Thema im Bereich der elektrischen Antriebe. Eine breitere Bearbeitung haben wir unter dem Titel topmotors.ch in Angriff genommen. Informationen dazu finden Sie im Web. Wir möchten uns gerne auch künftig einmal im Jahr mit den Industriepartnern zum Gedankenaustausch treffen.
  73. 73. 69 137 Herzlichen Dank Ohne Sie hätte die ganze Kampagne nicht geführt werden können 138 Effizienz-Chance Druckluft Lösungen für Industrie & Gewerbe Sie sind herzlich zum Ausklang-Apéro im Foyer eingeladen. Dienstag 9. September 2008 ETH Zürich

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