Metadaten

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  • LEVEL 1:
    Wissen wir was unsere Metadaten ausdrücken?
    Welche Metadaten benutzen wir?
    Wie sind diese definiert?
    LEVEL 2:
    Metadaten dürfen nicht mehrdeutig sein.
    Sie sollten in RDF umgesetzt werden können.
    LEVEL 3:
    Beinhaltet Level 1 und 2 UND es gibt Möglichkeiten die Metadaten zu validieren (verstehen).
    LEVEL 4:
    Beinhaltet LEVEL 1-3 UND man nutzt die gleichen Vokabulare und Modelle um die Welt zu beschreiben.
    Ähnlich wie intern in einem System, nur das dort nichts ausgetauscht werden muss.
  • Dublin Core Metadata Terms?
    völlig unzureichend
    keine Strukturinformationen
    einfach nur ein Vokabular -> ABER wie wird es serialisiert? XML? RDF?
    Dublin Core Application Profile (DCAP)?
    Beschreibung aller Ebenen von Interoperabilität für unsere Metadaten
    Von Anwendungsfällen
    über Vokabulre und Definitionen
    zur Semantik und Syntax
    WICHTIG: NICHT NUR DC-VOKABULARE
  • Interoperabilität ist toll,
    ABER EHRLICH unsere Ansprüche sind sehr viel niedriger!!!!!!
  • Digital Item Declaration Language (DIDL):
    ähnlich dem METS-Schema
    besonders geeignet für digital born Materialien
    sehr viel mehr auf Austausch und Nutzung bezogen
    viele Ansätze zur Steigerung der Interoperabilität
  • Beispiel des Projekts Historische Kranten (NL)
    deskriptiver Metadaten-Teil einer Zeitung
  • deskriptiver Metadaten-Teil eines Artikels
  • Einteilung der Zonen / segmentierung der Digitalisate / Kooedinaten für die Artikel
  • schwierig zu sagen, auf welchen Standard man setzen soll.
    Was braucht die Community?
    Bsp. TEI vs. METS/ALTO
    TEI angeblich von Community (Wissenschaftler) verlangt
  • MANAGEMENT und EXCHANGE
    WICHTIG: Entwicklung von Werkzeugen (Tools), die mit einem gemeinsamen Standard arbeiten
    Interoperabilität durch Nutzung derselben Tools
    -> Sehr pragmatischer Ansatz????
    METS im Bibliotheksumfeld entstanden
    Auftrag von Bibliotheken BEWAHREN (auch) -> daher LZA und LZV im Vordergrund
  • oberste Ebene des OAIS-Modells
    1. PRODUCER
    2. CONSUMER
    3. Dazwischen (Repository / Institution etc.) <- Repository nicht gleich Software
  • es wird hereingezoomt
  • METS als Submission Information Package
    Ingest: Prozess der Einspielung in das Repository
  • METS als Archival Information Package
    wird abgelegt (Storage)
    Preservation Planing wird durch Data-Management umgesetzt
    eigentliche LZA
    Alle Informationen von Transformationen, Zugriffsmödglichkeiten etc. müssen im AIP gespeichert werden.
  • METS als Dissemination Information Package
    Welche Informationen sind für den Transfer nötig?
    Was benötigt der Consumer?
    Flexibilität von METS ist hier ein großer Vorteil.
  • Producer, Repository und Consumer in der Praxis
    Goobi -> Producer (SIP) und Repository (DIP)
    Kopal -> Daten- und Metadatenmanagement, LZA Tool, -> Repository (AIP)
    Zentrales Verzeichnis Digitaler Drucke -> Consumer und Repository
    Europeana -> konsumiert auch METS (local), aber keine Digitalisate
    DFG-Viewer -> Consumer
  • Normative Vorgaben, wie das Dokument auszusehen hat
    ähnlich dem Singapore Framework
    erhöht allerdings auch die Hürde
  • LOC gibt Dokumentationsstandard (Syntax) vor
  • Wie sieht es aus?
    Wo stehen wir mit METS?
    Sind unsere Metadaten wirklich eindeutig?
    Versteht jeder was Kategorie 5170 ist? (Wenn PICA eingebunden)
  • Metadaten

    1. 1. METS in der Praxis Eine kritische Betrachtung Carsten M. Schulze Themenphase Digitalisierung – Themenblock Metadaten 16.06.2010 K:ABLMitarbeiter SBBBRef-Ausbildung - Themenphase DigitalisierungMetadaten_CS.ppt
    2. 2. 16.06.2010Carsten M. Schulze S. 2 <inhalt>  Interoperabilität von Metadaten  Wie beschreibe ich meine digitalen Objekte?  Langzeit... Verfügbarkeit .... Archivierung...  Open Archival Information System  Rolle von METS im OAIS  METS in der Praxis  METS-Profile  Interoperabilität von METS  Quellen </inhalt>
    3. 3. 16.06.2010Carsten M. Schulze S. 3 Interoperabilität von Metadaten Verstehen wir unsere Metadaten? Sind unser Metadaten eindeutig? Können Dritte unsere Metadaten verstehen? Können Dritte unsere Metadaten nachnutzen?
    4. 4. 16.06.2010Carsten M. Schulze S. 4 Interoperabilität von Metadaten  Dublin Core Metadata Terms?  Dublin Core Application Profile (DCAP)?
    5. 5. 16.06.2010Carsten M. Schulze S. 5 Interoperabilität von Metadaten  Das Singapore Framework für Dublin-Core- Anwendungsprofile  nennt Rahmenbedingungen um Metadatenanwendungen möglichst interoperabel zu gestalten und so zu dokumentieren, dass sie nachnutzbar sind.  definiert Komponenten, die erforderlich sind, um ein Anwendungsprofil zu dokumentieren  es beschreibt, wie sich diese dokumentarischen Standards gegenüber Standard-Domain-Modellen und den Semantic-Web- Standards verhalten.  Das Singapore Framework ist die Grundlage für die Beurteilung von Anwendungsprofilen in Hinblick auf Vollständigkeit der Dokumentation und auf Übereinstimmung mit den Prinzipien der Web-Architektur.
    6. 6. 16.06.2010Carsten M. Schulze S. 6 Interoperabilität von Metadaten  DC Singapore Framework  theoretisch geeignet für die Beschreibung von digitalen Objekten  Vorteile  standardisiert  Interoperabilität sehr hoch  Nachteile  großer Dokumentationsaufwand  benötigt Vokabulare für Strukturbeschreibungen  wenig oder keine Implementierung in digitalen Bibliotheken  Hürde insgesamt zu hoch
    7. 7. 16.06.2010Carsten M. Schulze S. 7 Wie beschreibe ich meine digitalen Objekte?  MPEG-21 Multimedia Framework  Digital Item Declaration Language (DIDL)  Kombination von Ressource, Metadaten und Struktur  Rechte, Nutzung, Kontexte etc.
    8. 8. 16.06.2010Carsten M. Schulze S. 8 Wie beschreibe ich meine digitalen Objekte?  Zeitungstitel deskriptive Metadaten in DIDL
    9. 9. 16.06.2010Carsten M. Schulze S. 9 Wie beschreibe ich meine digitalen Objekte?  Zeitungsartikel deskriptive Metadaten in DIDL
    10. 10. 16.06.2010Carsten M. Schulze S. 10 Wie beschreibe ich meine digitalen Objekte?  Artikelkoordinaten in DIDL
    11. 11. 16.06.2010Carsten M. Schulze S. 11 Wie beschreibe ich meine digitalen Objekte?  MPEG-21 Multimedia Framework  ganz klar eine Alternative  neuer Standard  kaum Implementierungen aber im Kommen!  Problem  METS hat sich schon durchgesetzt???  Wer möchte mitten im Rennen die Pferde wechseln?  Aber  Warum nicht beides!!!  Im Hintergrund steht immer die Frage: Was benötigt meine Zielgruppe / Community? - Bsp. TEI vs. METS/ALTO
    12. 12. 16.06.2010Carsten M. Schulze S. 12 Wie beschreibe ich meine digitalen Objekte?  Metadata Encoding and Tramsmission Schema (METS)  “[...] management of digital objects within a repository and the exchange of such objects between repositories (or between repositories and their users).”1  Grundlage zur Entwicklung von Werkzeugen um - Metadatenmanagement zu erlauben - Interoperabilität zu erhöhen  Probleme die METS lösen will  Digitale Objekte sollen für eine sehr lange Zeit verfügbar bleiben  Austausch zwischen Repositorien (Institutionen) ist ein Aspekt von Langzeitverfügbarkeit  „Management of digital objects“ ist ein Aspekt von Langzeitarchivierung 1 METS Primer
    13. 13. 16.06.2010Carsten M. Schulze S. 13 Langzeit... Verfügbarkeit .... Archivierung...  Langzeitverfügbarkeit und –archivierung ist das eigentliche Thema  Wie schaffen wir es unsere digitalen Objekte auch noch in 150 Jahren nutzen zu können?  Hintergrund: Formatswechsel, Softwarewechsel, Hardwarewechsel, Naturkatastrophen, menschliches „Eingreifen“  Ansatz: OAIS-Modell  Bevor wir uns an diese scheinbar unlösbare Aufgabe machen, müssen wir erst mal die selbe Sprache sprechen
    14. 14. 16.06.2010Carsten M. Schulze S. 14 Open Archival Information System  Open Archival Information System (OAIS)  oberste Ebene:
    15. 15. 16.06.2010Carsten M. Schulze S. 15 Open Archival Information System  zweite Ebene...
    16. 16. 16.06.2010Carsten M. Schulze S. 16 Rolle von METS im OAIS  METS als Submission Information Package (SIP)  Entweder muss Repository flexibel genug sein, um den Import zu gewährleisten  oder METS muss an den Repository-Geschmack angepasst werden.  Bsp. Fedora hat ein Fedora-METS-Profil für den Ingest 
    17. 17. 16.06.2010Carsten M. Schulze S. 17 Rolle von METS im OAIS  METS als Archival Information Package (AIP)  Repository muss Metadatenmanagement auf METS-Basis erlauben  Bsp. Greenstone Digital Library Software
    18. 18. 16.06.2010Carsten M. Schulze S. 18 Rolle von METS im OAIS  METS als Dissemination Information Package (DIP)  Was für ein METS wird ausgegeben? (Zielgruppe / Community)  sinnvoll in Verbindung mit OAI-PMH zur Automatisierung des Austauschs
    19. 19. 16.06.2010Carsten M. Schulze S. 19 Rolle von METS im OAIS  Zusammenfassung  METS als SIP bedingt geeignet - eigene Ingest-Formate meist sinnvoller  METS als AIP wird kaum Anwendung finden - Repository-Software braucht „interne“ Daten zum Management der Objekte, daher wird eher eigenes Management-Format zum Einsatz kommen  METS als DIP sollte unter anderen genutzt werden - wichtig ist die Dokumentation des METS-Profils  Nicht zu vergessen:  METS ist nur ein Framework für eine beliebige Menge von Metadatenformaten (DC, MODS, LMER, PREMIS, MARC, textMD, MIX etc.)  Diese unterliegen ihren eigenen Eigenschaften im OAIS-Modell
    20. 20. 16.06.2010Carsten M. Schulze S. 20 METS in der Praxis
    21. 21. 16.06.2010Carsten M. Schulze S. 21 Bedeutung von METS-Profilen  METS-Profile  Definition von SOLL, MUSS und KANN  Definition von Metadatenformten, die zum Einsatz kommen (sollen, müssen, dürfen)  geben Beispiele  treffen von Konventionen  sind für den Menschen gedacht  METS-Profile erlauben:  einheitliche Objektbeschreibung  einfacher Austausch zwischen Repositorien  Validierung von METS-Dokumenten  Erstellung von Werkzeugen, die ein breiteres Anwendungsgebiet haben  Austausch von Lösungen und Use Cases  genaue Vorgaben an Dritte (z.B. Auftragnehmer)
    22. 22. 16.06.2010Carsten M. Schulze S. 22 METS-Profil registrieren  Um einen zentralen Einstiegspunkt für Profile zu haben, hat die LOC ein METS-Profile-Registry eingerichtet  wird leider zu wenig genutzt  Bsp.: SBB Zeitungen METS-Profil – Exchange  http://zefys.staatsbibliothek - berlin.de/fileadmin/mets/SB B_Zeitungen_METS- Profil_Exchange_draft.xml
    23. 23. 16.06.2010Carsten M. Schulze S. 23 Interoperabilität von METS Verstehen wir unsere Metadaten? Sind unser Metadaten eindeutig? Können Dritte unsere Metadaten verstehen? Können Dritte unsere Metadaten nachnutzen?
    24. 24. 16.06.2010Carsten M. Schulze S. 24 Quellen  Interoperability Levels for Dublin Core Metadata  http://dublincore.org/documents/interoperability-levels/  The Singapore Framework for Dublin Core Application Profiles  http://dublincore.org/documents/singapore-framework/  MPEG-21 Multimedia Framework  http://mpeg.chiariglione.org/standards/mpeg-21/mpeg-21.htm  Digital Item Declaration Language (DIDL)  http://xml.coverpages.org/mpeg21-didl.html  Beschreibung des Projekts Historische Kranten (NL)  http://kranten.kb.nl/about/Productie_content  METS PRIMER  http://www.loc.gov/standards/mets/METSPrimerRevised.pdf
    25. 25. 16.06.2010Carsten M. Schulze S. 25 Quellen  Reference Model for an Open Archival Information System (OAIS)  http://public.ccsds.org/publications/archive/650x0b1.pdf  Greenstone Digital Library Software  http://www.greenstone.org/  METS Profile Registry  http://www.loc.gov/standards/mets/mets-registered-profiles.html  ASSESSMENT OF UKDA AND TNA COMPLIANCE WITH OAIS AND METS STANDARDS  http://www.jisc.ac.uk/media/documents/programmes/preservatio n/oaismets.pdf

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