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Medienpädagogik - Informatisierung der Gesellschaft

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  • Big Brother: Die grosse Figur der Überwachung im Roman 1984 von George Orwell g eschrieben 1948 Weiteres bekanntes Werk: Animal Farm (Spruch: alle Tiere sind gleich, einige aber gleicher!) Vorbild und Lehrer: Aldous Huxley mit Schöne neue Welt (Grundlage für Science Fiction) Trotzkist (gegen totalitären Anspruch von Stalin), Kämpfer im Spanischen Bürgerkrieg auf der Seite der Kommunisten/Sozialisten
  • S mart : winzig, invisible, leistungsfähig Allgegenwärtig : ubiquitous, partout, dominant A llumfassend : universelle
  • J ederzeit : à tout moment Ü berall : partout R echtlich : juridique A llgemein : générale Z weckgebungen : affecté, lié Bequemlichkeit : facilité, confort, commodité
  • I ntegrierend – demokratisierd – globalisierend – weltoffen hierarchiearm Chancen und Risiken Austausch zwischen Kulturen Auslöschen von Kulturen Industriegesellschaft zur Informationsgesellschaft
  • Medienkritik : auswählen, hinterfragen, relativieren, einordnen können Mediennutzung: aktiver Umgang, selber nutzen Medienkunde : Wissen über die Bedienung (technisch), die Mediensysteme, die Distribution, das Angebot kennen (Video on demande, podcast, PM3, HDTV, etc) Mediengestaltung : kreativ selber Videos oder Radio produzieren und publizieren, verändern (photoshop)
  • PräSentation

    1. 2. Einschätzung der Medien Kulturpessimismus: „Das Verschwinden der Kindheit“ „ Medien machen süchtig“ „ Medien kontrollieren uns“ Kulturoptimisten - Bestandteil der Kultur Kulturrealisten: - Lebenswelten sind auch Medienwelten - Lebensgeschichten sind mit Medienerlebnissen verknüpft Kulturtechnik: <Medien (Bilder, Icons etc. lesen) <Alphabetisierungsbegriff erweitern <erweiterte Lesekompetenz
    2. 3. Informatisierung der Gesellschaft xvxvxvxsfs Konsumelektronik: Heimnetzwerke, intelligente Haussysteme (Heizung, Herd, Kühlschrank, Sprinkler, Licht Fensterläden etc. Gesundheitsversorgung: Funksensoren überwachen beim Patienten die Fitness Intelligente Logistiknetze: Der Warenverkehr wird durch die RFID-Technologie transparent und flexibel
    3. 4. Informatisierung der Gesellschaft
    4. 5. Informatisierung der Gesellschaft Big Brother is watching you!!!
    5. 6. Informatisierung der Gesellschaft <ul><li>Der Technologietrend zeigt eindeutig in Richtung einer umfassenden Informatisierung der Welt. </li></ul><ul><li>Alltagsobjekte werden „smart“ </li></ul><ul><li>Die Informations- und Kommunikationstechnologie werden immer allgegenwärtiger (ubiquitous) </li></ul><ul><li>„ In the 21st century the technology revolution will move into the everyday, the small and the invisible“ (Mark Weiser , Xerox Forschungszentrum 1991) </li></ul><ul><li>Informationsverarbeitung ist allgegenwärtig und allumfassend </li></ul><ul><li>Gewöhnliche Gegenstände kommunizieren miteinander ohne menschliche Intervention </li></ul>
    6. 7. Informatisierung der Gesellschaft <ul><li>Werden wir in Zukunft noch eine Privatsphäre haben? </li></ul><ul><li>Werden unsere Handlungen und Bewegungen jederzeit und überall überwacht und für die Ewigkeit aufgezeichnet ? </li></ul><ul><li>Werden vielleicht Wirtschaft, Bevölkerung und Regierung dieser Entwicklung ökonomische , soziale oder rechtliche Grenzen setzen? </li></ul><ul><li>Spannungsfeld: wirtschaftliche Effizienz – persönlicher Bequemlichkeit – allgemeine Sicherheit! </li></ul><ul><li>Datenverarbeitung muss der betroffenen Person gegenüber transparent und zweckgebunden sein. </li></ul>
    7. 8. Medienwelt: Alles so schön bunt hier!
    8. 9. Medien spalten unsere Gesell- schaft in zweierlei Hinsicht <ul><li>informationsreichen, kompetenten       Nutzer </li></ul><ul><li>informationsarmen, die Medien   wesentlich zur Kompensation   und zur Unterhaltung verwenden </li></ul>Zunehmende Verbreitung der Medien ≠ gleichzeitige Zunahme der Bildungschancen
    9. 10. Die Informationsgesellschaft
    10. 11. Medienkompetenz Mündigkeit, Autonomie, ja Lebens- bzw. Überlebensfähigkeit hängen so an dieser Medienkompetenz, die sie somit als eine wirkliche Schlüsselqualifikation auszeichnet. Ohne Medienkompetenz ist eine Teilnahme an den Entwicklungen der Gesellschaft und ihren Teilbereichen nicht mehr möglich.
    11. 12. Medienkompetenz
    12. 13. Fazit Nur mit einer konsequenten Umsetzung der Forderung nach mehr Medienkompetenz werden wir unserer gesellschaftlichen Verantwortung gerecht. Die Zielgruppe beschränkt sich dabei keineswegs auf die schulische Praxis, sondern muss die Lehreraus- und Weiterbildung, die freie Jugendarbeit und die Erwachsenenbildung bis ins Seniorenalter mit bedenken.
    13. 14. Die verschiedenen Generationen Fernsehgeneration Nintendo-Generation Computer-Kids Generation @ Cyberkids
    14. 15. „ Du machst dir die Augen kaputt“, sagte die Mutter. „Eigentlich solltest du lieber ein wenig rausgehen.“ „Schau, die anderen Kinder spielen im Hof“, ergänzte der Vater. „Du bist viel zu viel im Haus; es ist nicht gut, wenn du so lange sitzt; du brauchst mehr Bewegung; mit dir stimmt irgendetwas nicht; du bist ja nur noch in einer anderen Welt; ja, ja deine Phantasiewelt ...“ Medienkonsum
    15. 16. Distanz der Generationen Die Distanz der Generationen wird ü ber die Technik neu definiert und über die Software, die Inhalte neu bestimmt. Welche Erziehungsberechtigte können sich noch am Gespräch der Jugend über Fernseh- programme, Videos, Spielfilme, Videospiele, Musik und Internetangebote beteiligen?

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