Methoden und Herausforderungen derFÜR RISIKOBEWERTUNG                      Risikokommunikation bei der Thematik           ...
Wesentliche Kriterien der RisikokommunikationÖffentliche                  Auswertung                                      ...
Abteilung RisikokommunikationPersonal                                                                                Clear...
Abschätzung von Gesundheitsrisiken /                   Ursachen für Unsicherheit                                          ...
Erforderliche Kenntnisse zur Ableitung von         Höchstmengen in Einzellebensmitteln  Stoffwechselfunktion, Bedarf  Qu...
Die Risikobewertung bei Nahrungsergänzungsmitteln      EAR: Estimated Average Requirement                NOAEL: No Observe...
Subjektive RisikowahrnehmungEigenschaften der ZielgruppeEin häufiger Gesellschaftstypzeigt eine:Selektive Risikowahrnehmun...
ProjektzieleOptimierung der bestehenden Verbraucheraufklärung zu Risiken derVerwendung von Nahrungsergänzungsmitteln durch...
Projektstruktur               Analyse der bisherigen Risikokommunikation zum                      Thema Nahrungsergänzungs...
Analyse der bisherigen                          Risikokommunikation    • Reflexivität und Relativität der eigenen Position...
Analyse der bisherigen RisikokommunikationErgebnisse:• Schwerpunkt auf Information und Dokumentation• Schwerpunkt auf der ...
Auswertung des GfK medic scope®23% der Panel-Mitglieder hatten im letzten Jahr mindestens eine PackungNahrungsergänzungsmi...
Auswertung des GfK medic scope®eutsche Einkaufs-                                                        Gesamt²           ...
Psychologische Gruppendiskussion (Fokus-Gruppen)                                                 254 Kreativworkshops à 18...
Umfrage:       Selbsteinschätzung NEM KonsumHaben Sie in den letzten 12 Monaten ein Nahrungsergänzungsmittelgekauft bzw. k...
Umfrage:        Kaufhäufigkeit/KaufortAngaben in MittelwertenDurchschnittliche Kaufhäufigkeit pro Jahrn = 4.122    Drogeri...
Umfrage:       Verwendungsintensität von NEMAn wie vielen Tagen der letzten 12 Monate haben Sie Ihrer Einschätzung nachNah...
Umfrage: Die       wichtigsten EinnahmegründeMittelwerte auf einer Skala von 1 = stimme überhaupt nicht zu bis 7 = stimme ...
Umfrage: Anwendungsbereiche                             für NahrungsergänzungsmittelTeilstichprobe: ja – an Kauf erinnertn...
Umfrage: Einnahmegewohnheiten                          von Nahrungsergänzungsmitteln Geben Sie bitte an, wie häufig Sie ty...
Umfrage: Selbsteinschätzung   zum Wissensstand                       zu NahrungsergänzungsmittelnStellen Sie sich bitte vo...
Umfrage:      Wissensstand zur Zulassungspflicht von                           Nahrungsergänzungsmitteln und              ...
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Umfrage: Informationsbedarf                       zu NahrungsergänzungsmittelnZu welchen Themen über Nahrungsergänzungsmit...
Umfrage: Bevorzugte Informationsquellen zu NahrungsergänzungsmittelnTeilstichprobe: ja – an Kauf erinnert; n = 2.344;Infor...
Umfrage: RisikoeinschätzungTeilstichprobe: ja – an Kauf erinnertn = 2.344Angaben in %                               = 1 üb...
Erste Ableitungen für die RisikokommunikationDie Käufergruppen ab 50 Jahre sollten aufgrund der Verwendungsintensität und ...
ZielgruppensegmentierungDie Zielgruppensegmentierung erfolgte aufgrund der Ergebnisse derErnährungs- und Gesundheitsbefrag...
ZielgruppensegmentierungVerteilung der sechs identifizierten Gruppensegmente                                              ...
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Mark Lohmann, 30.05.2012, „Nahrungsergänzungsmittel Nutzen und Risiko“, AGES, Wien   Seite 33
Beschreibung der Zielgruppen:                      Bewegliche Sünder•    Durchschnittsalter: 57Jahre•    Überdurchschnittl...
llMark Lohmann, 30.05.2012, „Nahrungsergänzungsmittel Nutzen und Risiko“, AGES, Wien   Seite 35
Strategische Ansätze zur Formulierung von BotschaftenStrategische Ansätze zur Formulierung von BotschaftenBefürchtung, aus...
Strategische Ansätze für BotschaftenAppellativ risikoorientierter Ansatz     • Verwendung einer risikoorientierten Bildspr...
Beispiel Selen         Weniger ist oft mehr         Wenn gute Absichten das Gegenteil für Ihre Gesundheit bewirken        ...
Zentrale Anliegen der InteressengruppenEs bedarf einer gesicherten Faktenlage und entsprechend autorisierte Quellen.Einric...
Danke!                                       Regine RehaagGaby-Fleur Böl                         Gabriele TilsMark Lohmann...
FÜR RISIKOBEWERTUNG                                DANKE FÜR IHRE                               AUFMERKSAMKEITBUNDESINSTIT...
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"Methoden und Herausforderungen der Risikokommunikation bei der Thematik Nahrungsergänzungsmittel" - Dr. Mark Lohmann (Bundesinstitut für Risikobewertung, BfR, Abteilung Risikokommunikation, Fachgruppe Risikoforschung, -wahrnehmung, -früherkennung)

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1. AGES-BfR-Forum "Nahrungsergänzungsmittel: Nutzen und Risiko", 30. Mai 2012 (AGES, Wien)

Anlässlich des 10-jährigen Bestehens der AGES und der 5-jährigen Kooperation mit dem deutschen Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) fand eine Spezialveranstaltung zum Thema Nahrungsergänzungsmittel (NEM) statt, bei der die bisher umfassendste Erhebung zum Thema im deutschen Sprachraum exklusiv präsentiert wurde. Risiken und Nutzen von NEM wurden aus Sicht der Lebensmittel- & Arzneimittelsicherheit, Risikobewertung & Risikokommunikation, die den Verbraucherinteressen gerecht wird, betrachtet. Die ExpertInnen von AGES und BfR diskutierten mit rund 120 Gästen aus Wissenschaft & Forschung, Wirtschaft & Industrie, Ärzteschaft & Apotheken sowie Behörden und Medien.

Dokumentation der Fachtagung mit Präsentationen:
http://www.ages.at/ages/ages-akademie/stakeholderveranstaltungen/wien-nahrungsergaenzungsmittel/

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"Methoden und Herausforderungen der Risikokommunikation bei der Thematik Nahrungsergänzungsmittel" - Dr. Mark Lohmann (Bundesinstitut für Risikobewertung, BfR, Abteilung Risikokommunikation, Fachgruppe Risikoforschung, -wahrnehmung, -früherkennung)

  1. 1. Methoden und Herausforderungen derFÜR RISIKOBEWERTUNG Risikokommunikation bei der Thematik „Nahrungsergänzungsmittel“BUNDESINSTITUT Dr. Mark Lohmann Fachgruppe Risikoforschung, -wahrnehmung, - früherkennung und -folgenabschätzung Abteilung Risikokommunikation
  2. 2. Wesentliche Kriterien der RisikokommunikationÖffentliche Auswertung MöglicheReaktionen Besorgtheit evaluieren & Identifikation identifizieren Bericht- erstattung RISIKEN Sachlich Dialog Maßnahme Analyse ermöglicheninformierenNach UK Cabinet Office, Communicating Risk GuidelinesMark Lohmann, 30.05.2012, „Nahrungsergänzungsmittel Nutzen und Risiko“, AGES, Wien Seite 2
  3. 3. Abteilung RisikokommunikationPersonal Clearing, EFSA, Kommissioneninterdisziplinäres Team aus den BereichenBiologie/Biochemie,Ernährungswissenschaften, Psychologie, Risikoforschung, -wahrnehmung,Soziologie, Rechtswissenschaften, -früherkennung,Kommunikationswissenschaften, -folgenabschätzungPolitologie Presse- und ÖffentlichkeitsarbeitZuständigkeit innerhalb des BfRKoordinierung Wissenschaftliches Veranstaltungs-Service managementRisikoforschung an der Schnittstelle vonNatur- zu Geistes-/Sozialwissenschaften Mark Lohmann, 30.05.2012, „Nahrungsergänzungsmittel Nutzen und Risiko“, AGES, Wien Seite 3
  4. 4. Abschätzung von Gesundheitsrisiken / Ursachen für Unsicherheit Unsicherheiten Gefahren- / • Unterschiedliche Studienergebnisse Hazardidentifizierung • Extrapolation auf die menschliche Zielpopulation • Extrapolation der im Experiment genutzten DosisDosis-Wirkungsbeziehung auf die für den Menschen relevante Dosis • Modellauswahl • Charakterisierung des Kontaminationsszenarios Expositionsabschätzung • Charakterisierung des Expositionsszenarios • Identifizierung der Zielpopulation RisikocharakterisierungMark Lohmann, 30.05.2012, „Nahrungsergänzungsmittel Nutzen und Risiko“, AGES, Wien Seite 4
  5. 5. Erforderliche Kenntnisse zur Ableitung von Höchstmengen in Einzellebensmitteln  Stoffwechselfunktion, Bedarf  Quellen, Versorgungszustand  Mangel, mögliche Risikogruppen  Überversorgung, mögliche Risikogruppen  Risikocharakterisierung  Sichere Gesamttageszufuhr  Ableitung der Höchstmenge in Nahrungsergänzungsmitteln  Ableitung der Höchstmenge in angereicherten Lebensmitteln  WissenslückenMark Lohmann, 30.05.2012, „Nahrungsergänzungsmittel Nutzen und Risiko“, AGES, Wien Seite 5
  6. 6. Die Risikobewertung bei Nahrungsergänzungsmitteln EAR: Estimated Average Requirement NOAEL: No Observed Adverse Effect level RDA: Recommended Dietary Allowances LOAEL: Lowest Observed Adverse Effect level UL: Tolerable Upper Intake Level Mark Lohmann, 30.05.2012, „Nahrungsergänzungsmittel Nutzen und Risiko“, AGES, Wien Seite 6
  7. 7. Subjektive RisikowahrnehmungEigenschaften der ZielgruppeEin häufiger Gesellschaftstypzeigt eine:Selektive RisikowahrnehmungNutzen-Risiko-BilanzSoziale Risikoverstärkung !Was zu einem bestimmten Zeitpunkt zum Risiko wird, hängtstark von der Medienberichterstattung ab, wenn es politischbearbeitet wird oder wenn professionelle Akteure sich derSache annehmen (z.B. Wissenschaftler, Ärzte) Mark Lohmann, 30.05.2012, „Nahrungsergänzungsmittel Nutzen und Risiko“, AGES, Wien Seite 7
  8. 8. ProjektzieleOptimierung der bestehenden Verbraucheraufklärung zu Risiken derVerwendung von Nahrungsergänzungsmitteln durch die Entwicklungeiner zielgruppenorientierten Strategie zurRisikokommunikation.Entwicklung von Kommunikationskonzepten  zur Vermittlung von Informationen über mögliche gesundheitliche Risiken  zur Vermittlung von Informationen über den Unterschied zwischen Nahrungsergänzungsmitteln und Arzneimitteln  Aufklärung zur Verbrauchertäuschung aufgrund der nicht belegten WirksamkeitMark Lohmann, 30.05.2012, „Nahrungsergänzungsmittel Nutzen und Risiko“, AGES, Wien Seite 8
  9. 9. Projektstruktur Analyse der bisherigen Risikokommunikation zum Thema Nahrungsergänzungsmittel Auswertung des GfK 4 Fokusgruppen-Interviews medic scope® Panel (n=20.000) (n=10) Repräsentative Befragung mit NEM-Käufern aus dem GfK medic scope® Panel (n=4.626) Identifizierung von Zielgruppen unter Berücksichtigungder Ergebnisse aus einer zusätzlichen Ernährungs- und Gesundheitsbefragung Mark Lohmann, 30.05.2012, „Nahrungsergänzungsmittel Nutzen und Risiko“, AGES, Wien Seite 9
  10. 10. Analyse der bisherigen Risikokommunikation • Reflexivität und Relativität der eigenen Position • Zielgruppenorientierung • Dialog- und Lösungsorientierung • Adressatengerechte Kommunikation (Prägnanz, Anschaulichkeit)Titelblatt der Broschüre ‚Nahrungsergänzungsmittel – Nutzen oder Risiko?‘ Bewertungstabelle aus der Broschüre ‚Bestenfalls Überflüssig – Nahrungsergänzungsmittel füraid infodienst, 2009, ISBN/EAN 978-3-8308-0845-9 Kinder‘, Stiftung Warentest Heft 6/2008 Mark Lohmann, 30.05.2012, „Nahrungsergänzungsmittel Nutzen und Risiko“, AGES, Wien Seite 10
  11. 11. Analyse der bisherigen RisikokommunikationErgebnisse:• Schwerpunkt auf Information und Dokumentation• Schwerpunkt auf der Expertenperspektive und dies unabhängig von der Zielgruppe (one-way-Kommunikation)• tendenziell eher belehrend als entlastend und lösungsorientiert• mangelnde Prägnanz und Anschaulichkeit• nicht zielgruppenspezifisch (mit wenigen Ausnahmen)• kaum Differenzierung nach spezifischen Verwendergruppen und -kontexten Mark Lohmann, 30.05.2012, „Nahrungsergänzungsmittel Nutzen und Risiko“, AGES, Wien Seite 11
  12. 12. Auswertung des GfK medic scope®23% der Panel-Mitglieder hatten im letzten Jahr mindestens eine PackungNahrungsergänzungsmittel gekauft (n= 4.626)Bevorzugter Einkaufsort für Nahrungsergänzungsmittel: 100% 90% 80% 70% 67% 60% 50% 45% 38% 40% 33% 30% 20% 17% 10% 0% Apotheke Massenmarkt Apotheke&Massenmarkt Personen Packungen Mark Lohmann, 30.05.2012, „Nahrungsergänzungsmittel Nutzen und Risiko“, AGES, Wien Seite 12
  13. 13. Auswertung des GfK medic scope®eutsche Einkaufs- Gesamt² Apotheke Massmarketung ab 20 Jahre Kaufhäufigkeit Kaufhäufigkeit Kaufhäufigkeit Personen Personen (Packungen) Personen (Packungen) Personen (Packungen) % Geschlecht % Ø % Ø % Ømtheit¹ inkaufs- 100 Käufer 100,0 5,8 100,0 3,3 100,0 6,8 Gesamt² Apotheke Massmarket0 Jahre 52,1 Weiblich 60,9 Kaufhäufigkeit 5,5 61,0 Kaufhäufigkeit 3,2 61,2 Kaufhäufigkeit 6,5 Personen Personen (Packungen) Personen (Packungen) Personen (Packungen) % A lter % Ø % Ø % Ø 47,9 Männlich 39,1 6,3 39,0 3,5 38,8 7,5 100,0 NEM-Käufer 100,0 5,8 100,0 3,3 100,0 6,8 13,7 20 - 29 Jahre 6,5 3,9 6,5 3,0 5,4 4,5 15,4 30 - 39 Jahre 10,7 4,1 11,8 2,8 7,9 5,3 21,0  Die Verteilung - 49 Geschlechts der Käufer ist in MassMarket und Apotheke nahezu identisch. 40 des Jahre 15,6 4,6 14,5 2,8 15,4 5,7 18,1  Interessant 50 -die höhere Kaufhäufigkeit der Männer in beiden Bezugsquellen. ist 59 Jahre 17,1 5,6 14,8 3,0 19,9 6,3 16,2 60 - 69 Jahre 22,9 6,2 22,9 3,4 24,0 7,2 15,7 70 Jahre und älter 27,3 6,8 29,5 3,6 27,4 7,820.000e Käufer sind, desto höher ist die Kaufhäufigkeit.t die  Mit zunehmenden Einkommen steigt die Kaufhäufigkeit4.127starke Differenz in der Kaufhäufigkeit zwischen dem MassMarket und der Apotheke.  Die Schulbildung hat keinen Einfluss auf das Kaufverhalteninaus sind jeweils über 50% der Käufer in den beiden Bezugsquellen 60 Jahre und älter.  Mit steigender Haushaltsgröße sinkt die Kaufhäufigkeit (Ausnahme 1-Personenhaushalt)  Die Kaufhäufigkeit nimmt über die BMI-Stufen bis zum leichten Übergewicht zu, ab einem BMI >30 erfolgt eine signifikante Abnahme  Die meisten Packungen werden für sich selbst gekauft  Wichtigster Kaufgrund: Zufriedenheit und gute Erfahrung (43%) Mark Lohmann, 30.05.2012, „Nahrungsergänzungsmittel Nutzen und Risiko“, AGES, Wien Seite 13
  14. 14. Psychologische Gruppendiskussion (Fokus-Gruppen) 254 Kreativworkshops à 180 min mit je 10 20 20Teilnehmern 15 männlich 40% 10 10Kaufhäufigkeit von 10 weiblichNahrungsergänzungsmitteln: >6 mal/Jahr 60% 5 0 20-39 Jahren 40-59 Jahren 60-70 Jahren Ergebnisse: • Verwendung von Nahrungsergänzungsmitteln wird als unverzichtbar erlebt, ist Bestandteil von Strategien zur Bewältigung des Alltags • Kaum vorhandenes Risikobewusstsein, ausgeprägte Abwehr gegenüber der Wahrnehmung potenzieller Risiken • Dominierendes Verwendungsmotiv: „Wiederherstellung einer Balance und Entlastung“ • befürchteter Mangel (Vitamin- und Vitalstoffmangel) • Beruhigung des schlechten Gewissen: Ausgleich von „Sünden“ falscher Ernährung/Lebensführung, latente Schuldgefühle Mark Lohmann, 30.05.2012, „Nahrungsergänzungsmittel Nutzen und Risiko“, AGES, Wien Seite 14
  15. 15. Umfrage: Selbsteinschätzung NEM KonsumHaben Sie in den letzten 12 Monaten ein Nahrungsergänzungsmittelgekauft bzw. können Sie sich vorstellen, dies zu tun?Grundgesamtheit: 4.626Rücklaufquote: 89%=> n = 4.122 36% 56% 8% Ja - für den persönlichen Gebrauch nein - kann es mir aber vorstellen nein - kann es mir auch nicht vorstellenMark Lohmann, 30.05.2012, „Nahrungsergänzungsmittel Nutzen und Risiko“, AGES, Wien Seite 15
  16. 16. Umfrage: Kaufhäufigkeit/KaufortAngaben in MittelwertenDurchschnittliche Kaufhäufigkeit pro Jahrn = 4.122 Drogeriemarkt 48% Teilstichprobe: ja – an Kauf erinnert Apotheke (Geschäft) 40% n = 2.344 Supermarkt / Verbrauchermarkt / Discounter 38% Internet- und Versandhandel 17% Reformhaus / Bioladen 7% Mark Lohmann, 30.05.2012, „Nahrungsergänzungsmittel Nutzen und Risiko“, AGES, Wien Seite 16
  17. 17. Umfrage: Verwendungsintensität von NEMAn wie vielen Tagen der letzten 12 Monate haben Sie Ihrer Einschätzung nachNahrungsergänzungsmittel eingenommen?Teilstichprobe: ja – an Kauf erinnertn = 2.344Angaben in % Mark Lohmann, 30.05.2012, „Nahrungsergänzungsmittel Nutzen und Risiko“, AGES, Wien Seite 17
  18. 18. Umfrage: Die wichtigsten EinnahmegründeMittelwerte auf einer Skala von 1 = stimme überhaupt nicht zu bis 7 = stimme voll und ganz zuTeilstichprobe: ja – an Kauf erinnertn = 2.344 Mark Lohmann, 30.05.2012, „Nahrungsergänzungsmittel Nutzen und Risiko“, AGES, Wien Seite 18
  19. 19. Umfrage: Anwendungsbereiche für NahrungsergänzungsmittelTeilstichprobe: ja – an Kauf erinnertn = 2.344Angaben in % Mark Lohmann, 30.05.2012, „Nahrungsergänzungsmittel Nutzen und Risiko“, AGES, Wien Seite 19
  20. 20. Umfrage: Einnahmegewohnheiten von Nahrungsergänzungsmitteln Geben Sie bitte an, wie häufig Sie typischerweise die folgenden Verhaltensweisen durchgeführt haben? Teilstichprobe: ja – an Kauf erinnert n = 2.344 Angaben in % Mark Lohmann, 30.05.2012, „Nahrungsergänzungsmittel Nutzen und Risiko“, AGES, Wien Seite 20
  21. 21. Umfrage: Selbsteinschätzung zum Wissensstand zu NahrungsergänzungsmittelnStellen Sie sich bitte vor, jemand aus Ihrem Bekannten- oder Verwandtenkreis würde vonIhnen eine Auskunft zu Nahrungsergänzungsmitteln wünschen. Welche der folgendenAussagen trifft auf Sie persönlich am ehesten zu? Teilstichprobe: ja – an Kauf erinnert n = 2.344 Angaben in % Mark Lohmann, 30.05.2012, „Nahrungsergänzungsmittel Nutzen und Risiko“, AGES, Wien Seite 21
  22. 22. Umfrage: Wissensstand zur Zulassungspflicht von Nahrungsergänzungsmitteln und nicht-rezeptpflichtigen ArzneimittelnWelche der nachfolgenden Aussagenzu Nahrungsergänzungsmittel treffenIhres Wissens bzw. Ihrer Meinung nachzu?(Vergleich Nahrungsergänzungsmittel /nicht-rezeptpflichtige Arzneimittel)Teilstichprobe: ja – an Kauf erinnertn = 2.344Angaben in % Mark Lohmann, 30.05.2012, „Nahrungsergänzungsmittel Nutzen und Risiko“, AGES, Wien Seite 22
  23. 23. Umfrage: Wissensstand NEM Vergleich Nahrungsergänzungsmittel und nicht-rezeptpflichtige Arzneimittel Teilstichprobe: ja – an Kauf erinnert n = 2.344 Angaben in %Mark Lohmann, 30.05.2012, „Nahrungsergänzungsmittel Nutzen und Risiko“, AGES, Wien Seite 23
  24. 24. Umfrage: Wissensstand NEM Nahrungsergänzungsmittel werden unterschiedlich eingeschätzt. Was meinen Sie, wie viele Menschen in Deutschland vertreten die nachfolgenden Thesen? Teilstichprobe: ja – an Kauf erinnert n = 2.344 Angaben in MittelwertenSkala von 1 = stimmen sehr wenige Menschen zu bis 7 = stimmen sehr viele Menschen zusind ohne Risiko, denn sie werden auch außerhalb der Apotheke verkauft. 4,8sind Produkte zwischen Lebensmitteln und rezeptfreien Arzneimitteln. 4,6sind von den Inhaltsstoffen so etwas wie „konzentrierte Lebensmittel“. 4,2sind nicht notwendig - man kann sich auch so ausreichend ernähren. 4,2können Nebenwirkungen haben – wie Arzneimittel. 3,8die richtig wirken, gibt es fast nur im Ausland. 2,5Zwischen Nahrungsergänzungsmitteln und Arzneimitteln gibt es keinen Unterschied 2,8 Mark Lohmann, 30.05.2012, „Nahrungsergänzungsmittel Nutzen und Risiko“, AGES, Wien Seite 24
  25. 25. Umfrage: Informationsbedarf zu NahrungsergänzungsmittelnZu welchen Themen über Nahrungsergänzungsmittel hätten Sie gerne mehr Informationenbzw. zu welchen Themen besteht bei Ihnen Informationsbedarf?Teilstichprobe: ja – an Kauf erinnertn = 2.344Skala von 1 = kein Bedarf bis 7 = sehr hoher Bedarf; Angaben in MittelwertenWechselwirkungen (mit anderen Nahrungsergänzungsmitteln) oder Arzneimitteln? 5,3Gefahren bei Überdosierung? 5,2Nebenwirkungen von bestimmten Nahrungsergänzungsmitteln (Risiko)? 5,2In welchen Lebensmitteln sind diese Inhaltsstoffe auch enthalten? 5,2Inhaltsstoffe (Was ist in diesem Nahrungsergänzungsmittel enthalten?) 4,9Entsprechung? - (z. B. wie viel Gramm Vitamin C entspricht in etwa wie vielen Äpfeln) 4,9Anwendungsdauer einzelner Nahrungsergänzungsmittel 4,1Anwendungsgebiete einzelner Nahrungsergänzungsmittel 4,0Gibt es Mangelzustände bei bestimmten Bevölkerungsgruppen? 3,8 Mark Lohmann, 30.05.2012, „Nahrungsergänzungsmittel Nutzen und Risiko“, AGES, Wien Seite 25
  26. 26. Umfrage: Bevorzugte Informationsquellen zu NahrungsergänzungsmittelnTeilstichprobe: ja – an Kauf erinnert; n = 2.344;Informationssuche: Angaben in %; Auswahl: Die fünf wichtigsten InformationsquellenVertrauen: Skala von 1 = sehr geringe Glaubwürdigkeit bis 7 = sehr hohe Glaubwürdigkeit aktiv passiv VertrauenApotheke * 35,0 22,2 5,7ArztKostenlose Zeitschriften aus der Apotheke * 33,4 19,3 32,3 34,8 6,2 4,9Produktinformation in / auf der Verpackung * 19,9 0 4,6Klassische Medien (TV, Radio, Zeitung, Zeitschriften) * 13,6 23,3 4,1Freunde / Verwandte (ohne Eltern / Partner / Kinder) * 11,3 16,0 4,6Verbraucherzeitschriften, z. B. Testzeitschriften 10,7 9,1 5,3Partner / Kinder 10,6 11,5 5,1Freie Suche im Internet z.B. „Google“ * 8,4 0 3,8Krankenkassen (persönlich oder Mitgliedszeitschrift) 8,3 12,6 5,0Internetseite der Hersteller * 5,3 0 3,4Heilpraktiker 4,3 3,7 6,2Unabhängige Internetportale * 4,1 0 3,7Eltern 3,3 4,6 4,6Fitnessberater / Fitnesstrainer 2,0 2,5 3,5Internetforen / Internet Blogs (Web 2.0) 1,6 0 3,2Selbsthilfegruppen 1,4 1,4 5,0Verbraucherzentralen * 1,3 1,5 5,4Pflegepersonal / Hebammen * 0,9 1,4 4,9Nicht staatliche Organisationen: Food Watch, Greenpeace usw. 0,6 1,7 4,2Staatliche Institutionen wie Gesundheitsämter 0,3 1,5 5,1 * Mark Lohmann, 30.05.2012, „Nahrungsergänzungsmittel Nutzen und Risiko“, AGES, Wien Seite 26
  27. 27. Umfrage: RisikoeinschätzungTeilstichprobe: ja – an Kauf erinnertn = 2.344Angaben in % = 1 überhaupt nicht riskant 2 3 4 5 6 = 7 sehr riskantEinnahme von NEM für die 32,7 29,1 15,1 14,8 5,3 2,2 1 eigene Gesundheit Einnahme von NEM im 15,6 23,9 22,5 24,6 9,8 2,7 0,8 Allgemeinen 0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100 Mark Lohmann, 30.05.2012, „Nahrungsergänzungsmittel Nutzen und Risiko“, AGES, Wien Seite 27
  28. 28. Erste Ableitungen für die RisikokommunikationDie Käufergruppen ab 50 Jahre sollten aufgrund der Verwendungsintensität und geringenRisikoeinschätzung im Fokus der Zielgruppenansprache stehenVerwendungsanlässe und Verwendungsintensität sowie damit einhergehende Risikensollten im Vordergrund der Risikokommunikation stehenGeringe Risikoeinschätzung und starke Abwehr gegenüber Risikoinformation müssenin der Risikokommunikation berücksichtigt werdenEine generalisierte Aufklärung zum juristischen Status bzw. Kategorisierung der Produktescheint nicht zielführendRisiken der Überdosierung / Paralleleinnahme von NEM und (rezeptfreien) Arzneimittelnsind zentral zu behandelnEinschätzung der Glaubwürdigkeit von Informationsquellen abhängig vonVertrauenswürdigkeit und Autorisierung klassische Autoritäten wie Arzt und Apotheke haben aus Sicht der NEM-Verwender besondere Bedeutung als Ratgeber klassische Medien (TV / Radio / Zeitschriften) haben große Bedeutung für öffentliche Meinungsbildung und hohe Alltagsrelevanz eine herausgehobene Bedeutung Mark Lohmann, 30.05.2012, „Nahrungsergänzungsmittel Nutzen und Risiko“, AGES, Wien Seite 28
  29. 29. ZielgruppensegmentierungDie Zielgruppensegmentierung erfolgte aufgrund der Ergebnisse derErnährungs- und Gesundheitsbefragung sowie der RepräsentativbefragungKriterien für die Auswahl der Zielgruppen:• Verwendungsintensität• Persönliche Risikoeinschätzung• Zielgruppengröße Bildung von zwei Dimensionen aufgrund der Befragung zum Ernährungs- und Gesundheitsverhalten Dimension 1: Ernährung (Essen und Trinken) Dimension 2: Gesundheit (Sport/Bewegung und Rauchen) Mark Lohmann, 30.05.2012, „Nahrungsergänzungsmittel Nutzen und Risiko“, AGES, Wien Seite 29
  30. 30. ZielgruppensegmentierungVerteilung der sechs identifizierten Gruppensegmente - + - + Mark Lohmann, 30.05.2012, „Nahrungsergänzungsmittel Nutzen und Risiko“, AGES, Wien Seite 30
  31. 31. Einbindung der Roper Consumer Styles® in die ZielgruppenidentifikationErfragt werden:• Wertorientierungen• Interessen Aktivitäten• Konsum- und Markenpräferenzen• …Nutzen:• Informationen über geeignete kommunikative Ansprache, d.h., geeignete mediale Kanäle und Inhalte Karte der Lebensstile und Wertorientierungen – Größe der Segmente weltweit Mark Lohmann, 30.05.2012, „Nahrungsergänzungsmittel Nutzen und Risiko“, AGES, Wien Seite 31
  32. 32. Beschreibung der Zielgruppen: Sportliche Qualitätsesser• Überwiegend ältere Frauen (70% , Ø 58 Jahre)• Mittleres Einkommen, durchschnittliches Bildungsniveau• Gesundheitsverhalten: • Weit überdurchschnittlich viel Bewegung und Sport (doppelt so hoch im Vergleich zur Grundgesamtheit!) • Deutlich mehr Nichtraucher • Überdurchschnittlich gesunde Ernährung Mark Lohmann, 30.05.2012, „Nahrungsergänzungsmittel Nutzen und Risiko“, AGES, Wien Seite 32
  33. 33. Mark Lohmann, 30.05.2012, „Nahrungsergänzungsmittel Nutzen und Risiko“, AGES, Wien Seite 33
  34. 34. Beschreibung der Zielgruppen: Bewegliche Sünder• Durchschnittsalter: 57Jahre• Überdurchschnittliches Einkommen und Bildung• Gesundheitsverhalten: • Weit überdurchschnittlich viel Bewegung und Sport • Unterdurchschnittlich gesundes ErnährungsverhaltenMark Lohmann, 30.05.2012, „Nahrungsergänzungsmittel Nutzen und Risiko“, AGES, Wien Seite 34
  35. 35. llMark Lohmann, 30.05.2012, „Nahrungsergänzungsmittel Nutzen und Risiko“, AGES, Wien Seite 35
  36. 36. Strategische Ansätze zur Formulierung von BotschaftenStrategische Ansätze zur Formulierung von BotschaftenBefürchtung, aus der (Lebens-)Balance zu geraten• Hebel für Risikosensibilisierung: Potenzielle Gefahr gesundheitlicher Imbalancen durch Überdosierung und MehrfachexpositionSelbstschädigung anstelle von Selbstoptimierung• Hebel für Risikosensibilisierung: Potenzielle Gefahr der Selbstschädigung i.S. eines „Zuviel-des-Guten“Geheime Befürchtung: Wirkungslosigkeit von NEM• Hebel für Risikosensibilisierung: mögliche „Wirkungsneutralisierung“ durch Fehlanwendung, z.B. Wechselwirkungen von NEM und ArzneimittelnMark Lohmann, 30.05.2012, „Nahrungsergänzungsmittel Nutzen und Risiko“, AGES, Wien Seite 36
  37. 37. Strategische Ansätze für BotschaftenAppellativ risikoorientierter Ansatz • Verwendung einer risikoorientierten Bildsprache • Gegenüberstellung von schlechten und guten Nährstoffen durch Bezug auf Qualitätskriterien (z.B. „Gingko ist nicht gleich Gingko“) • Kennzeichnung der NEM-Verwendung als „Dummheit“Dialog- und gesundheitsorientierter Ansatz • Gesundheitsvorsorge und Balance auf ‚natürliche‘ Weise • Risikovermeidung durch kompetentes Gesundheitsverhalten Akzeptanz der NEM-Verwendung von Seiten der Absender ist Voraussetzung für Verbraucher-Dialog und Aufklärung Entscheidungsorientierung im Hinblick auf bewussteren Umgang mit NEM stärkenMark Lohmann, 30.05.2012, „Nahrungsergänzungsmittel Nutzen und Risiko“, AGES, Wien Seite 37
  38. 38. Beispiel Selen Weniger ist oft mehr Wenn gute Absichten das Gegenteil für Ihre Gesundheit bewirken Worauf Sie bei der Einnahme von Selen achten sollten! Eine dauerhafte Überdosierung mit Selen kann ihre Gesundheit schädigen und Diabetes II sowie Herz-Kreislauferkrankungen begünstigen.Mark Lohmann, 30.05.2012, „Nahrungsergänzungsmittel Nutzen und Risiko“, AGES, Wien Seite 38
  39. 39. Zentrale Anliegen der InteressengruppenEs bedarf einer gesicherten Faktenlage und entsprechend autorisierte Quellen.Einrichtung einer Internetplattform, die folgende Voraussetzungen bieten undInformationen zur Verfügung stellen soll:• Ein seriöser und unabhängiger Absender• Datenbank mit aktuellen Studien zum Thema Nahrungsergänzungsmittel• Nennung unabhängiger Auftraggeber (Studien) und Experten• Umfassende Informationen zu Nahrungsergänzungsmitteln • Wirkungsweise und Bedarf von Nährstoffen und Grenzwerten • Bedarf und Verwendungsanlässe für Nahrungsergänzungsmittel • Risiken und Risikogruppen • Praktische Alternativen zu Nahrungsergänzungsmitteln Komplexitätsreduktion, d.h. Übersetzung wissenschaftlicher Erkenntnisse in belastbare, eindeutige Aussagen „Inszenierung“. d.h. Veranschaulichung der Risikoinformation durch • Fallbeispiele • Bild- und Filmmaterial • Interaktive Angebote (z.B. Nennung von Ansprechpartnern, Lesertelefon/Chat)Mark Lohmann, 30.05.2012, „Nahrungsergänzungsmittel Nutzen und Risiko“, AGES, Wien Seite 39
  40. 40. Danke! Regine RehaagGaby-Fleur Böl Gabriele TilsMark Lohmann Katalyse, Institut für angewandte Umweltforschung,Ellen Ulbig KölnAbteilung Risikokommunikation, Walther PechmannAlfonso Lampen Frank WeidleBirgit Niemann GfK HealthCare, NürnbergDiana RubinRegina SchumannAnke Weißenborn Mitglieder des Beirats:Abteilung Lebensmittelsicherheit, Bernhard Kühnle, Pia Noble (BMELV); Kerstin Stephan (BfAM);Bundesinstitut für Risikobewertung, Cornelie Pfau, Carolin Krems (MRI);Berlin Gerd Fricke, Evelyn Breitweg-Lehmann (BVL); Bärbel-Maria Kurth (RKI); Elisabeth Pott, Cornelia Goldapp (BZgA); Gesa Maschkowsik (aid)Dr. Stefan BöschenWissenschaftszentrum Umwelt, Kerstin Dressel,Universität Augsburg Sine-Institut, MünchenMark Lohmann, 30.05.2012, „Nahrungsergänzungsmittel Nutzen und Risiko“, AGES, Wien Seite 40
  41. 41. FÜR RISIKOBEWERTUNG DANKE FÜR IHRE AUFMERKSAMKEITBUNDESINSTITUT Bundesinstitut für Risikobewertung Max-Dohrn-Strasse 8-10  D-10589 Berlin Tel. 0 30 - 184 12 - 3931  Fax 0 30 - 184 12 - 63931 mark.lohmann@bfr.bund.de  www.bfr.bund.de

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