Praxisbericht:
Community
Management
 im Fachverlag



    Ralf Zosel            08.06.10
    http://ralfzosel.de
1.     Praxisbericht Community Management im Fachverlag
                                                                  ...
1. Konzept
1.1. Selber denken macht schlau - misstrauen Sie Experten.
1.2.! Ihre Community kann nur erfolgreich sein, wenn Einigkeit über die Ziele für Ihr
      Unternehmen besteht.




„Eine...
1.3 Der Einsatz bewährter Bausteine spart Kosten und verbessert die Usability.
1.4 Machen Sie ein graphisches Konzept - Ihre Texte liest niemand.
1.5. Machen Sie Ihr Konzept frühzeitig im Unternehmen bekannt.
1.6.! Sorgen Sie dafür, dass Ihnen dauerhaft Ressourcen für die Weiterentwicklung zur
      Verfügung stehen.




        ...
2. Technik
2.1.! Ob ein System für Sie geeignet ist, erfahren Sie von den Leuten, die das System
      bereits im Einsatz haben.
2.2. Der Einsatz von Open Source vermindert Abhängigkeiten.
2.3 Sie brauchen das Root-Passwort für ihren Server.
2.4. Schnittstellen zu bestehenden Systemen realisiert man am besten mit Webservices.
2.5. Wer Open Source einsetzt, sollte Bestandteil der Community werden.
3. Dienstleister
3.1.! Die Auswahl eines erfahrenen Dienstleisters ist entscheidend für das Gelingen des
      Projektes und die Einhaltung...
3.2. Wer sein System nicht versteht, wird von seinen Programmierern für dumm verkauft.
3.3. Wichtiger als räumliche Nähe ist ein guter Draht zum Dienstleister.
4. Rechte
4.1.! Sorgen Sie mit ihren AGB für einen fairen Ausgleich der Interessen Ihrer Kunden mit
      Ihren Interessen.
4.2. Nehmen Sie den Datenschutz ernst.
5. Aufbau
5.1.! Nehmen Sie von Anfang an an der Entwicklung teil - vereinbaren Sie Zugriff auf den
      Entwicklungs-Server.
5.2. Fangen Sie mit dem Theme an.
5.3. Achten Sie auf valides HTML.
5.4.! Testen Sie mit „echten Daten“; binden Sie frühzeitig Kollegen und Kooperationspartner
      als Testnutzer ein.
6. Betrieb
6.1. Spannen Sie Ihre Autoren zur Produktion von „user generated content“ ein.
6.2. Seien Sie experimentierfreudig.
6.3. Vereinbaren Sie intern, wie oft Sie nach dem rechten schauen.




                                                 Qu...
6.4. Legen Sie ein Notfall-Szenario fest.
6.5. Richten Sie eine tägliche Datensicherung ein.




       ... benötige ich dringend die Datei X aus dem
       Ordner ...
7. Der Community Manager
7.1. Als Community Manager benötigen Sie ein MacBook mit UMTS-Karte und ein iPhone.
7.2.! Als Community Manager brauchen sie freien Zugang zum Internet und
      Administratoren-Rechte auf ihrem Rechner.
7.3.! Sie benötigen (u. a.) folgende Programme: Passwort-Manager, Grafik-Bearbeitung.
      Skype
7.4. Besuchen Sie Stammtische, Kongresse, Camps, ...
7.5. Privates und Berufliches lassen sich schwer trennen.
7.6. Die Arbeitszeiten sind „variabel“.
7.7. Das Internet ist - im Gegensatz zu Ihrer Zeit - unendlich.
8. Webcontrolling
8.1. Sorgen Sie dafür, dass der Traffic von Anfang an getrackt wird.
8.2. Konzentrieren Sie sich auf wenige Kennzahlen.
8.3. Nehmen Sie Google Analytics, bis sie etwas besseres finden.


   Webalizer                           http://ralfzosel....
8.4.! Erstellen Sie monatlich einen Bericht und sorgen Sie für eine gute Verteilung im
      Unternehmen.
8.5. Halten Sie Ihren Bericht kurz (max. 2 DIN A 4 Seiten) und interessant.
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Vortrag von Ralf Zosel, gehalten am 08.06.10 an der Akademie des deutschen Buchhandels

siehe auch http://ralfzosel.de/blog/2010/07/25/praxisbericht-community-management-im-fachverlag

Veröffentlicht in: Bildung
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  1. 1. Praxisbericht: Community Management im Fachverlag Ralf Zosel 08.06.10 http://ralfzosel.de
  2. 2. 1. Praxisbericht Community Management im Fachverlag 5. Aufbau 37 Thesen 5.1. Nehmen Sie von Anfang an an der Entwicklung teil - vereinbaren Sie Zugriff auf den Entwicklungs-Server. von Ralf Zosel 5.2. Fangen Sie mit dem Theme an. 5.3. Achten Sie auf valides HTML. 1. Konzept 5.4. Testen Sie mit „echten Daten“; binden Sie frühzeitig Kollegen und 1.1. Selber denken macht schlau - misstrauen Sie Experten. Kooperationspartner als Testnutzer ein. 1.2. Ihre Community kann nur erfolgreich sein, wenn Einigkeit über die Ziele für Ihr Unternehmen besteht. 6. Betrieb 1.3. Der Einsatz bewährter Bausteine spart Kosten und verbessert die 6.1. Spannen Sie Ihre Autoren zur Produktion von „user generated content“ ein. Usability. 6.2. Seien Sie experimentierfreudig. 1.4. Machen Sie ein graphisches Konzept - Ihre Texte liest niemand. 6.3. Vereinbaren Sie intern, wie oft Sie nach dem rechten schauen. 1.5. Machen Sie Ihr Konzept frühzeitig im Unternehmen bekannt. 6.4. Legen Sie ein Notfall-Szenario fest. 1.6. Sorgen Sie dafür, dass Ihnen dauerhaft Ressourcen für die 6.5. Richten Sie eine tägliche Datensicherung ein. Weiterentwicklung zur Verfügung stehen („Wanderbaustelle“). 2. Technik 7. Der Community Manager 7.1. Als Community Manager benötigen Sie ein MacBook mit UMTS-Karte und 2.1. Ob ein System für Sie geeignet ist, erfahren Sie von den Leuten, die das ein iPhone. System bereits im Einsatz haben. 7.2. Als Community Manager brauchen sie freien Zugang zum Internet und 2.2. Der Einsatz von Open Source vermindert Abhängigkeiten. Administratoren-Rechte auf ihrem Rechner. 2.3. Sie brauchen das Root-Passwort für ihren Server. 7.3. Sie benötigen (u. a.) folgende Programme: Passwort-Manager, Grafik- 2.4. Schnittstellen zu bestehenden Systemen realisiert man am besten mit Bearbeitung. Skype Webservices. 7.4. Besuchen Sie Stammtische, Kongresse, Camps, ... 2.5. Wer Open Source einsetzt, sollte Bestandteil der Community werden. 7.5. Privates und Berufliches lassen sich schwer trennen. 3. Dienstleister 7.6. Die Arbeitszeiten sind „variabel“. 3.1. Die Auswahl eines erfahrenen Dienstleisters ist entscheidend für das 7.7. Das Internet ist - im Gegensatz zu Ihrer Zeit - unendlich. Gelingen des Projektes und die Einhaltung des Zeitplanes. 8. Webcontrolling 3.2. Wer sein System nicht versteht, wird von seinen Programmierern für dumm verkauft. 8.1. Sorgen Sie dafür, dass der Traffic von Anfang an getrackt wird. 3.3. Wichtiger als räumliche Nähe ist ein guter Draht zum Dienstleister. 8.2. Konzentrieren Sie sich auf wenige Kennzahlen. 8.3. Nehmen Sie Google Analytics, bis sie etwas besseres finden. 4. Rechte 8.4. Erstellen Sie monatlich einen Bericht und sorgen Sie für eine gute Verteilung 4.1. Sorgen Sie mit ihren AGB für einen fairen Ausgleich der Interessen Ihrer im Unternehmen. Kunden mit Ihren Interessen. 8.5. Halten Sie Ihren Bericht kurz (max. 2 DIN A 4 Seiten) und interessant. 4.2. Nehmen Sie den Datenschutz ernst.
  3. 3. 1. Konzept
  4. 4. 1.1. Selber denken macht schlau - misstrauen Sie Experten.
  5. 5. 1.2.! Ihre Community kann nur erfolgreich sein, wenn Einigkeit über die Ziele für Ihr Unternehmen besteht. „Einen Beitrag leisten zur Entwicklung des Rechts.“ – Traffic generieren mit freien Inhalten – Umsatz mit bestehenden Produkten steigern – Umsatz mit neuen Produkten machen – Zeitschriften interessanter machen – Umsatz mit Fremdwerbung machen – Kosten einsparen • qualifizierte Adressen sammeln • Adresspflege durch den Nutzer bzw. Autor selbst erledigen lassen – Themenakquise – Autorenakquise
  6. 6. 1.3 Der Einsatz bewährter Bausteine spart Kosten und verbessert die Usability.
  7. 7. 1.4 Machen Sie ein graphisches Konzept - Ihre Texte liest niemand.
  8. 8. 1.5. Machen Sie Ihr Konzept frühzeitig im Unternehmen bekannt.
  9. 9. 1.6.! Sorgen Sie dafür, dass Ihnen dauerhaft Ressourcen für die Weiterentwicklung zur Verfügung stehen. „Wanderbaustelle“
  10. 10. 2. Technik
  11. 11. 2.1.! Ob ein System für Sie geeignet ist, erfahren Sie von den Leuten, die das System bereits im Einsatz haben.
  12. 12. 2.2. Der Einsatz von Open Source vermindert Abhängigkeiten.
  13. 13. 2.3 Sie brauchen das Root-Passwort für ihren Server.
  14. 14. 2.4. Schnittstellen zu bestehenden Systemen realisiert man am besten mit Webservices.
  15. 15. 2.5. Wer Open Source einsetzt, sollte Bestandteil der Community werden.
  16. 16. 3. Dienstleister
  17. 17. 3.1.! Die Auswahl eines erfahrenen Dienstleisters ist entscheidend für das Gelingen des Projektes und die Einhaltung des Zeitplanes.
  18. 18. 3.2. Wer sein System nicht versteht, wird von seinen Programmierern für dumm verkauft.
  19. 19. 3.3. Wichtiger als räumliche Nähe ist ein guter Draht zum Dienstleister.
  20. 20. 4. Rechte
  21. 21. 4.1.! Sorgen Sie mit ihren AGB für einen fairen Ausgleich der Interessen Ihrer Kunden mit Ihren Interessen.
  22. 22. 4.2. Nehmen Sie den Datenschutz ernst.
  23. 23. 5. Aufbau
  24. 24. 5.1.! Nehmen Sie von Anfang an an der Entwicklung teil - vereinbaren Sie Zugriff auf den Entwicklungs-Server.
  25. 25. 5.2. Fangen Sie mit dem Theme an.
  26. 26. 5.3. Achten Sie auf valides HTML.
  27. 27. 5.4.! Testen Sie mit „echten Daten“; binden Sie frühzeitig Kollegen und Kooperationspartner als Testnutzer ein.
  28. 28. 6. Betrieb
  29. 29. 6.1. Spannen Sie Ihre Autoren zur Produktion von „user generated content“ ein.
  30. 30. 6.2. Seien Sie experimentierfreudig.
  31. 31. 6.3. Vereinbaren Sie intern, wie oft Sie nach dem rechten schauen. Quelle: http://toilettenblogger.de
  32. 32. 6.4. Legen Sie ein Notfall-Szenario fest.
  33. 33. 6.5. Richten Sie eine tägliche Datensicherung ein. ... benötige ich dringend die Datei X aus dem Ordner Y, Stand von vor 3 Wochen ...
  34. 34. 7. Der Community Manager
  35. 35. 7.1. Als Community Manager benötigen Sie ein MacBook mit UMTS-Karte und ein iPhone.
  36. 36. 7.2.! Als Community Manager brauchen sie freien Zugang zum Internet und Administratoren-Rechte auf ihrem Rechner.
  37. 37. 7.3.! Sie benötigen (u. a.) folgende Programme: Passwort-Manager, Grafik-Bearbeitung. Skype
  38. 38. 7.4. Besuchen Sie Stammtische, Kongresse, Camps, ...
  39. 39. 7.5. Privates und Berufliches lassen sich schwer trennen.
  40. 40. 7.6. Die Arbeitszeiten sind „variabel“.
  41. 41. 7.7. Das Internet ist - im Gegensatz zu Ihrer Zeit - unendlich.
  42. 42. 8. Webcontrolling
  43. 43. 8.1. Sorgen Sie dafür, dass der Traffic von Anfang an getrackt wird.
  44. 44. 8.2. Konzentrieren Sie sich auf wenige Kennzahlen.
  45. 45. 8.3. Nehmen Sie Google Analytics, bis sie etwas besseres finden. Webalizer http://ralfzosel.de/blog/2010/05/31/google-analytics-mit-anonymisierter-ip
  46. 46. 8.4.! Erstellen Sie monatlich einen Bericht und sorgen Sie für eine gute Verteilung im Unternehmen.
  47. 47. 8.5. Halten Sie Ihren Bericht kurz (max. 2 DIN A 4 Seiten) und interessant.
  48. 48. Ihre Fragen? Ralf Zosel http://ralfzosel.de

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