2008 02 payoff magazine

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2008 02 payoff magazine

  1. 1. dp payoff all about derivative investments Nr. 2 | Februar 2008 | 5. Jahrgang | www.payoff.ch CHF 12.50 | EUR 8.– Brasilien – ein Land der Superlative 3 Öl – kein Ende des Preisauftriebs in Sicht 6 CO2-Emissionshandel und Klimaschutz bieten Investment-Chancen 10 Musterportfolio Rohstoffe – Outperformance von über 20 Prozent 23 dp payoff all about derivative investments | Februar 2008
  2. 2. 2 OPINION INHALT SEITE OPINION Süsse Aussichten am Zuckerhut 2 FOCUS Brasilien – ein Land der Superlative 3 Öl – kein Ende des Preisauftriebs in Sicht 6 CO2-Emissionshandel und Klimaschutz bieten Investment-Chancen 10 MiFID – Forderung nach mehr Transparenz und Durchblick in der EU 14 INTERVIEW Daniel Manser Chefredaktor payoff Interview mit Edemir Pinto 16 PRODUCT NEWS Keine Angst vor Baissen Süsse Aussichten am Zuckerhut Brasilien machte in den letzten Tagen wieder einmal auf sich aufmerksam. Am «Carnaval do Rio», dem wohl farbenprächtigsten Karneval weltweit, tanzten sich die Brasileiras und Brasileiros die Füsse wund. Doch nicht nur diese Woche hatten die Brasilianer Grund zum Tanzen. Die Wirtschaft im bevölkerungsstärksten Land Südamerikas läuft wie geschmiert, und dank eines grossen Ölfunds vor der Küste sind die Aussichten noch besser geworden. In unserem Fokusartikel zeigen wir auf, wie auch Sie mittels Strukturierter Produkte an diesem Boom teilhaben können. Rohstoffe gelten als das Investment der Stunde. Die vergangenen Wochen haben aber nach dem starken Anstieg im 2007 teils markante Preiskorrekturen gebracht. Durch den geschickten Einsatz Strukturierter Produkte liess sich aber dennoch eine ansehnliche Rendite erwirtschaften, wie ein Blick auf das «payoff Musterportfolio Rohstoffe» zeigt. Der heutige 7. Februar ist für uns Europäer ein ganz gewöhnlicher Donnerstag, für die Chinesen aber beginnt heute eines der wichtigsten Jahre der letzten Jahrzehnte. Mit den Olympischen Sommerspielen in Beijing wird das Reich der Mitte globale Beachtung finden und die aufstrebende Wirtschaftsmacht muss heuer beweisen, wie robust sie wirklich ist. Das neue Jahr steht übrigens im Zeichen der Ratte; nach all den Negativmeldungen der letzten Wochen für einmal etwas Erfreuliches, verheissen doch die Rattenjahre viel Gutes, vor allem auch in finanzieller Hinsicht. Da bleibt zu hoffen, dass uns kein schlechter Koch das Ratatouille versalzt. dp payoff all about derivative investments | Februar 2008 18 Wann lässt die chinesische Regierung den Renminibi-Drachen steigen? 19 Ein Schmetterling für jede Börsenlage? 20 Perle im Agrarsektor 21 MUSTERPORTFOLIOS Zwischenbericht Musterportfolio Rohstoffe 23 DERIVE «Petrobras, die brasilianische Perle» 24 Der brasilianische Real behauptet sich zum Euro 25 Zeit für einen Kaffee! 26 ECONOMIC ASPECTS Die Hoffnung stirbt zuletzt 27 LEARNING CURVE Shark Notes – Kapitalschutz mit Biss 29 INVESTMENT IDEAS Gehebelt in Gold und Silber investieren 31 Kapitalschutz auf Blackrock MLIIF Fonds 32 VORSCHAU Veranstaltungskalender 2008 33 Im nächsten payoff 33 MARKET MONITOR Attraktive Neuemissionen 34 Meistgehandelte derivative Hebelprodukte 35 Meistgehandelte derivative Anlageprodukte 36 STYLE Rund um Lifestyle 37 READER’S SERVICE Reader’s Voice 39 Ticker News 40 Impressum 40
  3. 3. 3 FOCUS Brasilien – ein Land der Superlative Bild: www.sxc.hu Das fünftgrösste Land der Erde und die grösste Nation in Südamerika gehört zu den zehn führenden Industrienationen. Beim Betrachten der Kursentwicklung des Aktienmarktes ist man versucht zu sagen: «Deus é Brasileiro» oder zu Deutsch: «Gott ist ein Brasilianer». grösste Nation Südamerikas seine internationalen Währungsreserven stetig zu erhöhen. Der Real, einst eine Weichwährung, mutierte zu einer stabilen Valuta. Der Marktkonsens sieht das Wachstum des Bruttoinlandproduktes für 2008 bei vier bis fünf Prozent, womit die Wachstumsrate deutlich über dem durchschnittlichen BIP-Wachstum von zweieinhalb Prozent der letzten zehn Jahre läge. Die prächtig gedeihende Rohstoffbranche veranlasst die Brasilianer zu Luftsprüngen. Dieter Haas| Am kommenden Montag beginnen in Basel die «drei scheenste Dääg» im Jahr. Die Fasnächtler hoffen auf anständiges und nicht zu frostiges Wetter. Keine derartigen Sorgen kennt der soeben zu Ende gegangene Karneval von Rio, der «heisseste» Event Brasiliens. Selbst bei Regen sind die Temperaturen angenehm und bieten beste Voraussetzungen für die unglaublich vielfarbige, wilde, orgiastische, harmonische, abwechslungsreiche, ansteckend rhythmische, spektakulärste Party der Welt. Der neben dem Fussball bekannteste Exportartikel ist Ausdruck der Lebensfreude dieses Volkes und lässt für kurze Zeit die Sorgen des Alltages vergessen. Dabei hat sich die wirtschaftliche Lage seit dem Amtsantritt von Luiz Inácio Lula da Silva, dem Führer der Arbeiterpartei, spürbar verbessert. Galt früher das Bonmot: «Brasilien stand immer schon am Rande des Abgrundes – aber bislang war Brasilien immer grösser als jeder Abgrund», hat sich in den vergangenen Jahren ein Wandel vollzogen. Grosszügige Ressourcen in den Bereichen Rohstoffe, landwirtschaftliche Anbauflächen und Arbeitskräfte treiben das Wirtschaftswachstum kontinuierlich voran und machen das Land auch für Kapitalgeber interessant. Dank der guten Entwicklung der vergangenen Jahre konnte Brasilien alle Schulden zurückzahlen, die das Land bei internationalen Organisationen wie dem IWF und dem Pariser Club hatte. Gleichzeitig vermochte die dp payoff all about derivative investments | Februar 2008 Der Wirtschaftsaufschwung verleiht dem Aktienmarkt Flügel Die neue Stabilität und die besseren wirtschaftlichen Perspektiven Brasiliens widerspiegeln sich auch in der Entwicklung des Aktienmarktes. Die Performance in den vergangenen Jahren war geradezu atemberaubend. Der 1968 ins Leben gerufene BovespaIndex erreicht immer neue Höchststände. Das Börsenbarometer umfasst 63 Titel und deckt rund 72 Prozent der Gesamtkapitalisierung der einzigen Börse Brasiliens ab. Die meisten Werte haben einen Indexeinfluss von 0,1 bis maximal vier Prozent, mit Ausnahme der zwei Schwergewichte Petrobras und Vale, die am 24. Januar 2008 Einzelgewichtungen von rund 13 respektive 12 Prozent aufwiesen. Petrobras und Vale: zwei Namen, die Sie kennen müssen Companhia Vale do Rio Doce ist hiesigen Anlegern weitgehend unbekannt. Dabei ist die Gesellschaft mit dem klingenden Namen seit der Übernahme der kanadischen Inco das weltweit zweitgrösste Bergbauunternehmen. Es ist führend in der Produktion und im Verkauf von Eisenerz und Pellets sowie ein bedeutender >
  4. 4. 4 FOCUS Aktienindizes – annualisierte Erträge in USD Brasilien Indonesien Indien China Russland Mexiko Spanien Südkorea Deutschland Kanada Frankreich Italien Schweiz Grossbritanien Welt Japan USA -20 % 0% 2003–2007 20 % 40 % 60 % 80 % 100 % schwarzen Goldes aufzutreten. Gemäss Aussagen von Firmenvertretern harren zudem unter dem Meeresboden vor der brasilianischen Küste noch etliche unentdeckte Barrels des kostbaren Saftes. Der Export natürlicher Rohstoffe weist bereits heute einen Anteil von rund 55 Prozent der gesamten Ausfuhren auf. Bei der Landwirtschaft liegt die Stärke in der Produktion von Sojabohnen, Orangensaft, Kaffee und Fleisch. Für diese Produkte ist Brasilien eines der wichtigsten Ausfuhrländer. Die positive Entwicklung an den Börsen hat in den letzten drei, vier Jahren zu einem markanten Anstieg bei den Börsengängen geführt. Die Unternehmen finanzieren heute nötige Investitionen vermehrt über den Kapitalmarkt. Trotz imposanter Avancen ist die Bewertung des Aktienmarktes im Quervergleich mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 12 für das laufende Jahr alles andere als überteuert. Die Entwicklung Brasiliens weist einen Rhythmus auf, dem man sich kaum entziehen kann. 1 Jahr (bis 25.1.2008) Quelle: Bloomberg Nickelproduzent. Daneben gehört Vale, wie sich der Konzern nach der jüngsten Namensänderung nennt, zu den wichtigsten Eisenbahn- und Logistikunternehmen in Brasilien und besitzt eigene Hafenanlagen. Wesentlich bekannter ist der Ölmulti Petróleo Brasileiro oder kurz Petrobras. Im vergangenen November gab die Gesellschaft einen bedeutenden Ölfund bekannt. Das Tupi-Ölfeld, welches vor den Küsten Brasiliens liegt, ist mit einer geschätzten Ausbeute von fünf bis acht Milliarden Barrel der zweitgrösste Fund der letzten 20 Jahre. Es entspricht in etwa den Ölreserven von Norwegen. Die Ausbeutung soll ab dem Jahre 2010 erfolgen und wird es dem Land am Amazonas ermöglichen, auch als Exporteur des Anzeige Swissquote ist die Schweizer Online-Bank, mit der Sie Ihr Vermögen selbst verwalten können. Profitieren Sie von unabhängigen Finanzinformationen sowie zahlreichen Analysetools und handeln Sie in Echtzeit mit Wertpapieren. Eröffnen Sie jetzt ein Konto auf www.swissquote.ch. dp payoff all about derivative investments | Februar 2008 Bovespa oder MSCI Brasilien? Das kotierte Angebot an Zertifikaten oder Exchange Traded Funds (ETF) umfasst derzeit zwei Index-Tracker-Zertifikate und einen Exchange Traded Fund auf den Bovespa-Index sowie zwei auf den MSCI Brasilien. Die beiden Indizes unterscheiden sich nicht sehr stark. In den letzten zwei Jahren hatte der Bovespa währungsbereinigt im Kopf-an-Kopf-Rennen leicht die Nase vorne. Wer das Risiko liebt und
  5. 5. 5 FOCUS gerne auf Einzelwerte setzt, der findet einzig auf die beiden Indexschwergewichte Vale sowie Petrobras einige börsennotierte Hebelund Anlageprodukte. Folgen einer Rezession in den USA Trotz positiver Aussichten darf nicht vergessen werden, dass auch Brasilien ein Teil der Weltwirtschaft ist. Gelingt es den Notenbanken nicht, die Weltkonjunktur durch eine Reflationierungspolitik wieder anzukurbeln, würden dies auch die Schwellenländer zu spüren bekommen und Symptome einer akuten Höhenkrankheit erleiden. Auf lange Sicht gesehen ist das zwar ein Quantité négligeable, kurzfristig hätten die Anleger aber wenig Grund zur Freude. Die grösste Gefahr droht dem brasilianischen Aktienmarkt aus den USA. Geht den Gringos die Luft aus und bricht ihr Wachstum aufgrund der überbordenden Kredittätigkeit im eigenen Lande zusammen, dann müssten am Zuckerhut, wie auch im Rest der Welt, kleinere Brötchen gebacken werden. In diesem Falle wäre Geduld angesagt, bis ein Engagement die entsprechenden Früchte trägt. Die auf der Internetseite des Exchange Traded Funds LYRIO empfohlene Mindestanlagedauer von fünf Jahren scheint dennoch etwas gar üppig. Eingedenk des brasilianischen Sprichwortes: «Nur wer an die Zukunft glaubt, glaubt an die Gegenwart», oder auf Portugiesisch: «Só quem acredita no futuro acredita no presente», ist für die nächsten Monate weiterhin Optimismus angesagt. Ausgewählte in der Schweiz kotierte Tracker-Zertifikate und ETFs auf Brasilien Ticker Börse Emittent Basiswert Typ Laufzeit CCY 24.01.08 BRASI SWX ABN Bovespa Tracker open-end USD 31.75 BVSOP SWX GS Bovespa Tracker open-end CHF 33.40 LYRIO SWX Lyxor Bovespa ETF USD 30.20 IBZL SWX iShares MSCI Brazil ETF USD 55.36 XMBR SWX Deutsche Bank MSCI Brazil TR ETF USD 59.94 Bovespa, Petrobras, Vale do Rio Doce % 260 240 220 200 180 160 140 120 100 80 30.6.06 30.9.06 Bovespa-Index 30.12.06 Petrobras 30.3.07 30.6.07 30.9.07 Vale do Rio Doce Quelle: Bloomberg (indexiert ab 30.6.2006) Anzeige Suchen Sie in turbulenten Zeiten nach AAA Bonität? Rabobank, maßgeschneiderte Ideen für unsere Kunden. Seit 1986 zum 20. Mal in Folge von Standard & Poor’s und Moody’s ausgezeichnet mit der Bestnote für Bonität (AAA/Aaa) Strukturierte Produkte für Ihre individuellen Bedürfnisse dp payoff all about derivative investments | Februar 2008 30.12.07
  6. 6. 6 FOCUS Öl – kein Ende des Preisauftriebs in Sicht Ungeachtet der wirtschaftlichen Abschwächung in den USA eilt das schwarze Gold von Rekord zu Rekord. Während Optimisten für 2008 eine Entspannung prognostizieren, sehen Pessimisten den Zenit der maximalen Ölförderung bereits hinter uns und erwarten weiter steigende Notierungen. Bild: www.sxc.hu ergriffene Massnahmen der US-Notenbank lassen an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig. Wie meist in schwierigen Zeiten, wird zum Mittel einer expansiven Geldpolitik gegriffen. Als Folge dieser Politik erhöht sich die Zahl der umlaufenden Dollarscheine. Es kommt wohl in den kommenden Wochen und Monaten ein wahrer Dollarregen über uns. Ob das der Wirtschaft wieder auf die Beine hilft, bleibt abzuwarten. Auf alle Fälle vermindert es die Attraktivität der US-Valuta und heizt die Flucht in knappe Rohstoffe wie Erdöl weiter an. Gemäss dem Opec-Präsidenten Khelil «Ein US-Amerikaner verbraucht im Jahr elf Mal mehr Öl als ein Chinese» Rohöl, ein zunehmend rares Gut. Dieter Haas| Die vergangenen Monate waren ein Desaster für die Experten. Entgegen dem Gros der Prognostiker verteuerte sich Erdöl stetig, getreu dem Motto: «Erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt.» Vor kurzem wurde erstmals die Schallmauer von 100 US-Dollar pro Barrel durchbrochen. Als Entschuldigung für die Fehlprognosen müssen meist die bösen Spekulanten herhalten oder diffuse, kaum quantifizierbare Faktoren wie Kriegsprämien aufgrund geopolitischer Spannungen. Nach dem jüngsten Kursanstieg liegt der reale Ölpreis inzwischen nahe dem Rekordniveau zu Beginn des Jahres 1981. Da in der Zwischenzeit die Energieeffizienz je- doch stark verbessert wurde, hinterliess der hohe Ölpreis bislang kaum Bremsspuren in der Weltwirtschaft. Ungebrochener Durst nach dem schwarzen Gold Für 2008 erwarten viele Auguren wegen der von den USA ausgehenden wirtschaftlichen Abschwächung eine Entspannung der Lage. Die Hoffnung auf eine Beruhigung an der Preisfront könnte sich aber als trügerisch erweisen. So wie es aussieht, werden die Vereinigten Staaten alles daran setzen, die Abschwungphase möglichst schnell zu überwinden. Jüngste Äusserungen und bereits dp payoff all about derivative investments | Februar 2008 sind 100 Dollar für ein Fass nun wirklich nicht viel. Schliesslich ist die Förderung schwieriger geworden und die Nachfrage bleibt ungeachtet der konjunkturellen Abschwächung hoch (vgl. Grafik). Trotz des stetig geringeren Anteils an der weltweiten Ölnachfrage nehmen die USA weiterhin den unangefochtenen Spitzenplatz ein. An zweiter Stelle rangiert bereits China, dessen Energiehunger schnell wächst. Die Infizierung des Öls mit dem Gelbfieber dürfte dabei chronischer Natur sein, zumal der ProKopf-Konsum im internationalen Vergleich noch sehr niedrig ist. Ein US-Amerikaner verbraucht im Jahr elf Mal mehr Öl als ein Chinese! Gemäss Vertretern der Peak-Oil-These, wonach die jährlich maximal förderbare
  7. 7. 7 FOCUS Menge bereits erreicht, wenn nicht gar überschritten ist, kann das Angebot den zunehmenden Bedarf je länger je weniger decken. Selbst wenn noch Spielraum zur Ausdehnung der Förderkapazität bestehen sollte, werden die Produzentenländer wenig Lust verspühren, ihren kostbaren Rohstoff günstig abzugeben. Kommen dann noch geopolitische Spannungen oder Verarbeitungsengpässe hinzu, sind dreistellige Preise demnächst eher die Regel als die Ausnahme. Wieso angesichts der erwarteten Nachfragesteigerung in den kommenden Jahren (China), einer sich verschärfenden Angebotssituation (Peak Oil) und einer anhaltenden Dollarschwäche der Preis des Erdöls nachgeben soll, erscheint daher schleierhaft. Preisprognosen wie diejenige des Deutschen Institutes für Wirtschaftsforschung, welche in fünf Jahren einen Preis von 150 Dollar und nach zehn Jahren einen solchen von 200 Dollar für möglich erachten, sind daher sehr wahrscheinlich und nicht einmal übertrieben aggressiv. Es gibt bereits etliche Experten, die in Bälde Kurse von 250 US-Dollar erwarten. Für Anleger, die auf langfristige Anlagetrends setzen, bleibt der Energiesektor da- Weltweite Ölnachfrage Tsd. Barrel pro Tag 90’000 36% 85’000 32 % 80’000 28% 75’000 24 % 70’000 20% 65’000 16 % 60’000 12 % 55’000 8% 50’000 4% 0% 45’000 1970 Welt 1975 1980 Anteil USA in % 1985 1990 1995 2000 2005 Anteil China in % Quelle: Energy Information Agency (EIA) – offizielle Energiestatistik der US Regierung her ein Muss. Wer bis dato einen Bogen um das schwarze Gold gemacht hat, sollte nicht mehr lange zuwarten mit einem Einstieg. Stützt man sich auf saisonale Muster ab, dann beginnt in Kürze die lukrativste Zeitspanne (vgl. Grafik). Contango Spielverderber für TrackerZertifikate Solange Erdöl in Contango notiert, bei der aktuelle Kassakurse über den zukünftigen Terminkursen liegen, ist mit Trackern auf rollende Futures kein Blumentopf zu > Ausgezeichnet von Anfang an: Scoach – Die europäische Börse für strukturierte Produkte. Die SWX Group und die Deutsche Börse haben ihre Stärken im Bereich strukturierte Produkte gebündelt und Scoach gegründet. Ein erfolgreiches Unternehmen, denn kaum am Markt wird Scoach schon ausgezeichnet: mit dem Structured Products Europe Award Exchange of the Year 2007! Handeln ist angesagt: www.scoach.ch 0318-07_AZ_186x120+3_CH_Award.in1 1 dp payoff all about derivative investments | Februar 2008 29.11.2007 12:39:37 Uhr
  8. 8. Emerging Europe Ride the Wave of Sustainable Growth 100% Kapitalschutz auf Eastern Europe Basket • • • • • Stark wachsender Privatkonsum Steigende Einkommen Gut ausgebildete Arbeitskräfte Stabiles politisches Umfeld Attraktive Bewertung der Firmen Die osteuropäischen Länder sind der am stärksten wachsende Markt in Europa. Ein stabiles politisches Umfeld und eine wirtschaftsfreundliche Fiskalpolitik fördern die Wettbewerbsfähigkeit und verbessern den bereits hohen Lebensstandard. Zusammen mit immer besser ausgebildeten Arbeitnehmern führt dies zu einem überproportionalen Bedarf an Konsumgütern und zu massiven Investitionen in das Gesundheitswesen und in die Infrastruktur. Kapitalschutzprodukt auf Eastern Europe Basket Kapitalschutzprodukte bieten Ihnen die Möglichkeit, auch in volatilen Märkten eine attraktive Rendite zu erzielen und gleichzeitig das eingesetzte Kapital zu 100% zu schützen. Nutzen Sie das Potenzial Osteuropas und investieren auch Sie in unseren Eastern Europe Basket mit 100% Kapitalschutz. Eastern Europe Basket im Vergleich mit anderen Benchmarks 280 240 200 160 120 80 Nov. 04 Nov. 05 CECE Central and Eastern Europe MSCI Europe Kapitalschutz Renditeoptimierung Partizipation Hebel 100% CPN auf Eastern Europe Basket Emittent Clariden Leu Ltd, Nassau Basiswert Clariden Leu Eastern Europe Basket Laufzeit 14.2.2008 bis 14.2.2013 Kapitalschutz 100% des Nominals (per Verfall) Partizipation indikativ 50% Emissionspreis 100% (EUR 1000) Stückelung EUR 1000 = 1 CPN Valor/ISIN 3719965/CH0037199657 Ticker EASCP Clariden Leu bietet Ihnen für jeden Risikoappetit das massgeschneiderte Strukturierte Produkt zum Thema Eastern Europe. Weitere Produkte dazu finden Sie im untenstehenden blauen Kasten oder im Internet auf www.claridenleu.com/themen. Nov. 06 Nov. 07 CL Eastern Europe Basket SMI 100% CPN auf Eastern Europe Basket Multi BRC Eastern European Shares Tracker Zertifikat auf Eastern Europe Basket Warrants auf ausgewählte Eastern European Shares Clariden Leu Structured Products. Room for your Development. Mehr Informationen: Tel. +41 (0) 844 844 002* structured.products@claridenleu.com www.claridenleu.com/themen *Bitte nehmen Sie zur Kenntnis, dass die Gespräche auf dieser Telefonlinie aufgezeichnet werden. Wir gehen von Ihrer Zustimmung aus. Dieses Inserat dient Marketingzwecken; es ist nicht das Ergebnis einer Finanzanalyse. Folglich unterliegt es nicht den von der Schweizerischen Bankiervereinigung herausgegebenen «Richtlinien zur Sicherstellung der Unabhängigkeit der Finanzanalyse». Die obigen Angaben dienen lediglich der Information und beinhalten weder eine Offerte noch eine Einladung zur Offertstellung oder eine Empfehlung zum Erwerb oder Verkauf von Finanzprodukten. Die Termsheets sowie die entsprechenden rechtlich verbindlichen Konditionen (inklusive Risikohinweise und Verkaufsrestriktionen) der einzelnen Produkte können bei der Clariden Leu AG bezogen werden. Diese Produkte sind komplexe strukturierte Finanzinstrumente. Sie stellen keine kollektive Kapitalanlage im Sinne des Bundesgesetzes über die kollektiven Kapitalanlagen (KAG) dar und unterliegen daher nicht den Vorschriften des KAG und der Aufsicht der Eidgenössischen Bankenkommission (EBK). Der Anleger kann den Schutz des KAG nicht beanspruchen. Der Anleger ist dem Emittentenrisiko ausgesetzt; die Werthaltigkeit seiner Anlage hängt somit nicht nur von der Entwicklung und Bonität der dem Produkt zugrunde liegenden Basiswerte ab, sondern auch von der Bonität des Emittenten. Weitere Informationen finden Sie in der Broschüre „Besondere Risiken im Effektenhandel“, welche bei der Clariden Leu AG kostenlos bezogen werden kann. Dieses Inserat stellt weder ein Kotierungsinserat noch einen Emissionsprospekt im Sinne von Art. 652a resp. 1156 OR dar.
  9. 9. 9 FOCUS Saisonaler Kurslauf des Rohöls (WTI-Global) Juni-Ausgabe 2006 des payoff magazine empfohlenen, in Deutschland kotierten Hebelproduktes SG230C demonstrieren lässt. Trotz anfänglich enttäuschender Entwicklung liegt der Call mittlerweile rund 100 Prozent über seinem damaligen Kursstand und dies notabene in Euro. Ähnlichen Erfolg wie Optionsscheine versprechen Long Mini- 108 107 106 105 104 «Es gibt bereits etliche Experten, die in Bälde Kurse von 250 US-Dollar erwarten.» 103 102 100 99 98 97 96 Jan Feb Mar Apr May Jun Jul Aug Sep Oct Nov Dec Quelle: www.sesonalcharts.ch gewinnen. OILOE, einer der ältesten Tracker, weist inzwischen nur noch eine Beteiligungsrate von 79 Prozent auf und vermag daher immer weniger mit dem Ölpreisanstieg mitzuhalten. Hinzu kommt die stetige Dollarabwertung, was unter dem Strich für einen Anleger mit der Heimwährung «Franken» zu keinem befriedigenden Ergebnis führt. Wer auf Öl setzen will, muss sich daher eine bessere Lösung einfallen lassen, will er in vollem Umfang vom langfristigen Aufwärtstrend profitieren. Die richtige Wahl für einen optimalen Profit Twin-Win-, Outperformance-Zertifikate und Hebel-Produkte überwinden die negativen Auswirkungen der Contango-Situation am vorderen Ende der Terminkurve. Dank tieferer Futureskurse bei weiter entfernt liegenden Verfalldaten können deutlich über 100 Prozent liegende Partizipationsraten angeboten werden. So schlägt das Twin-Win-Zertifikat TWNCL wegen einer ab dem Emissionspreis von USD 70,60 einsetzenden oberen Beteiligung von 146 Prozent den zugrunde liegenden nächsten Crude Oil Future deutlich. Noch bessere Voraussetzungen besitzt OPOEL. Das derzeit attraktivste in der Schweiz kotierte zweijährige Tracker-Zertifikat auf den NYMEX Light besitzt ab einem Kurslevel von 81,3 US Dollar eine Partizipationsrate von 250 Prozent. Bei den Hebel-Produkten sollten für Anlagezwecke Produkte gewählt werden mit niedrigen Ausübungskursen und einer möglichst langen Laufzeit. So lassen sich temporäre Durststrecken problemlos überwinden. «Geduld bringt Rosen» heisst die Devise, was sich anhand des in der Futures auf Öl. Die Auswahl ist inzwischen sehr gross. Je nach Gusto kann auf defensive wie aggressive zurückgegriffen werden. Nicht immer ist der Ausgabezeitpunkt so perfekt gewählt, wie dies bei BCOMO der Fall gewesen ist. Auf www.payoff.ch lassen sich via Basiswertsuche die vorhandenen Kandidaten effizient und schnell herausfiltern. Welches Derivat gewählt wird bleibt Geschmackssache. Nur fehlen sollte der wichtigste Rohstoff in keinem gut diversifizierten Depot. Getreu dem Sprichwort: «Schmieren und Salben, hilft allenthalben» trägt die Beimischung von Öl wesentlich dazu bei, damit Ihr Depot nicht allzu stark vom derzeit grassierenden Finanzfieber an den Märkten erfasst wird. Brent Oil versus Derivate (indexiert) % 400 350 300 250 200 150 100 50 30.12.05 30.6.06 30.12.06 Brent Oil in USD SG230C in EUR TWNCL in USD BCOMO in USD Quelle: Bloomberg dp payoff all about derivative investments | Februar 2008 30.6.07 OILOE in USD 30.12.07
  10. 10. 10 FOCUS CO2-Emissionshandel und Klimaschutz bieten Investment-Chancen Vor der Klimaerwärmung und ihren Folgeschäden können wir unsere Augen nicht länger verschliessen. Das Kyoto-Protokoll ist lediglich ein erster Schritt in die richtige Richtung. Die Übertragung der entsprechenden nationalen Allokationspläne auf die Unternehmensebene wurde in der EU bereits umgesetzt. Dadurch entstand das weltweit grösste multinationale Handelssystem für CO2-Emissionen. Bild: www.sxc.hu entweder am internationalen Emissionshandel teilnehmen, in projektbasierte Mechanismen wie dem Clean Development Mechanism (CDM) investieren oder an der Joint Implementation (JI) partizipieren. Hinter dem Kürzel CDM stecken Klimaschutzprojekte in Entwicklungsländern ohne Reduktionsziele. Durch Investitionen in CDMs «Das Kyoto-Protokoll zielt darauf ab, die Treibhausgasemissionen bis 2012 um mindestens 5 Prozent gegenüber dem Niveau von 1990 zu senken.» Die luftverschmutzende Industrie wird zur Kasse gebeten – ein wichtiger Schritt für den Klimaschutz. Jacqueline Ricca-Kuerzi| Obwohl Klimaschutz schon seit langer Zeit aktiv wahrgenommen wird, um der globalen Erwärmung und zunehmenden Umweltkatastrophen entgegen zu wirken, fühlten sich nicht alle Menschen immer gleichermassen von Bedrohungen aus der Natur betroffen. Al Gores Aufklärungsfilm «An Inconvenient Truth» über den Klimawandel und die Folgen der Klimaerwärmung scheint eine revolutionäre Wirkung gehabt zu haben, indem er das Thema massenfähig gemacht hat. Eine Leistung, für welche er gar mit dem Nobelpreis belohnt wurde. So dürfte nun die Problematik des Klimawandels an kaum jemandem mehr unbemerkt vorbeigehen. Das Kyoto-Protokoll, das 1997 von den grössten Industrienationen ausser den USA ratifiziert wurde, zielt darauf ab, die Treibhausgasemissionen bis 2012 um mindestens 5 Prozent gegenüber dem Niveau von 1990 zu senken. Die unterzeichnenden Länder haben die Möglichkeit, aus drei verschiedenen Mechanismen zu wählen, ihre durch das Kyoto-Protokoll auferlegten Emissionsziele zu erreichen. Sie können dp payoff all about derivative investments | Februar 2008 erhalten die Investorenländer Zertifikate (Certified Emission Reductions, CERs), die einen Anstieg von Treibhausgasemissionen im eigenen Land kompensieren. Bei den JIs werden die Projekte stattdessen in Industrie- oder Schwellenländern mit Reduktionszielen realisiert. Die generierten Zertifikate (Emission Reduction Units, ERUs) werden vom Emissionsguthaben des Gastlandes abgezogen und an den Projektträger übertragen. Das Emission Trading Scheme der EU (EU ETS) Als problematischstes Treibhausgas gilt das CO2, da es vorrangig für die Klimaerwärmung verantwortlich ist. Darauf bezieht sich auch das EU Emissionshandelssystem,
  11. 11. 11 FOCUS das 2005 ins Leben gerufen wurde, um ECX CFI Futures Kontrakte auf EUAs die Umsetzung des Kyoto-Protokolls in der EU zu intensivieren. Nach der Probephase Preis pro Tonne (EUR) 2005 – 2007 folgen die zweite Handels- 1 35 phase 2008 – 2012, sowie weitere Phasen nach 2012. Gehandelt werden Emissions- 1 30 zertifikate (EU Emission Allowances, EUAs) 1 25 1 15 1 10 15 Deco07 Sett 6.11.07 25.9.07 14.8.07 3.7.07 22.5.07 10.4.07 26.2.07 15.1.07 30.11.06 19.10.06 7.9.06 27.7.06 15.6.06 3.5.06 10 20.3.06 deren Einheit in Euro pro Tonne CO2 ausgedrückt wird. Als Pionier anerkennt das EU ETS auch CERs und ERUs. Das EU ETS kann als Übertragung der nationalen Allokationspläne des Kyoto-Protokolls auf die Unternehmensebene interpretiert werden. Das System deckt 12’000 Industrieanlagen in 25 Ländern ab, die zusammen für etwa die Hälfte der gesamten CO2-Emissionen 1 20 6.2.06 «In der ersten Handelsphase wurden eindeutig zu viele Emissionsrechte verteilt, so dass kaum eine CO2-Reduktion erreicht werden konnte.» Deco08 Sett Quelle: European Climate Exchange ECX Nachhaltigkeits- und Klimaschutz-Zertifikate Symbol/ WKN 3632164 BKBNH CLEEN AA0H8B AA0F6G 3203181 3513206 KLIMA NACHE ZKB7E9 VZAEN Basiswert Emittent Produkt-Typ DWS ClimaX Conservative Index Nachhaltigkeits Basket GS Clean Energy Basket ABN AMRO Klimawandel Index ABN AMRO Klimawandel Index DWS Energy Efficiency TR Index DWS ClimaFlex T R Index Vontobel Klimaschutz Index Total Return ZKB Nachhaltigkeits Basket Ern. Energien III ZKB nachhaltige Technologien Basket Vontobel Alternative Energy II Basket DWS GO Kapitalschutz ohne Cap Tracker-Zertifikat BKB Goldman Sachs Kurs am 29.01.2008 n.a. Partizipation EUR 87.90 100% 85% KapitalVerfall schutz % 100% 15.2.2012 2.8.2010 USD 99.90 70% 90% 18.10.2010 ABN Amro Kapitalschutz ohne Cap Kapitalschutz-Anleihe EUR 90.37 90% 95% 4.7.2012 ABN Amro Tracker-Zertifikat EUR 91.45 open-end DWS GO Tracker-Zertifikat EUR 43.58 open-end DWS GO Tracker-Zertifikat EUR 43.93 open-end Bank Vontobel Tracker-Zertifikat CHF 98.00 open-end ZKB Tracker-Zertifikat CHF 107.60 9.4.2010 ZKB Kapitalschutz mit Coupon Tracker-Zertifikat CHF 99.90 Bank Vontobel Quelle: Derivative Partners AG dp payoff all about derivative investments | Februar 2008 EUR 146.60 100% 31.7.2012 19.12.2008
  12. 12. Sie denken an wegweisende Technologie. Wir auch an neue strukturierte Produkte. Investment Banking • Private Banking • Asset Management Seit mehr als 150 Jahren bietet die Credit Suisse innovative, massgeschneiderte Anlagelösungen. Unser breites Angebot umfasst Produkte mit Kapitalschutz, Partizipation, Renditesteigerung und Leverage für Aktien, Rohstoffe, Devisen und festverzinsliche Anlagen. Mit unserer Innovationskraft und unserem Know-how bei strukturierten Produkten können wir jeden Anlagewunsch verwirklichen helfen. Für weitere Informationen rufen Sie uns an: Institutionelle Anleger, Firmen und Banken 044 335 76 00* Unabhängige Vermögensverwalter 044 332 20 20* Privatpersonen 044 333 32 55* www.credit-suisse.com/structuredproducts Neue Perspektiven. Für Sie. * Wir machen Sie darauf aufmerksam, dass Gespräche auf unseren Linien aufgezeichnet werden. Bei Ihrem Anruf gehen wir davon aus, dass Sie mit dieser Geschäftspraxis einverstanden sind.
  13. 13. 13 FOCUS Derivate auf CO2-Zertifikate der Valartis Bank Symbol Produkt-Typ Kurs am Initial Fixing Ausübungs- Cap 24.01.2008 Basiswert Stop-Level Floor preis Max. Verfall Pay-Out CLEAN Discount-Zertifikat EUR 156.40 EUR 15.60 EUR 18.00 28.11.08 CZWEI Discount-Zertifikat CHF 26.50 EUR 22.85 EUR 21.00 17.10.08 KEEPY Strangle-Zertifikat CHF 31.55 EUR 21.85 EUR 18.00 EUR 25.00 BULLY Bull-Spread Zertifikat CHF 4.47 EUR 23.70 EUR 18.00 EUR 25.00 BEARY Bear-Spread Zertifikat CHF 7.60 EUR 22.80 EUR 25.00 BRUMI Butterfly-Zertifikat EUR 20.50 EUR 18.00 CHF 4.82 EUR 47.00 EUR 22.50 12.06.08 28.11.08 EUR 18.00 EUR 30.00 EUR 42.00 28.11.08 EUR 12.00 28.11.08 Quelle: Derivative Partners AG der EU verantwortlich sind. Betroffen sind bisher nur die vier Sektoren Energiegewinnung, Eisen- und Stahlwerke, Mineralindustrie sowie die Papierindustrie. Lehren aus der ersten Handelsphase Für die zweite Phase wird der Umfang des EU ETS möglicherweise auf weitere Sektoren wie z.B. die Aluminiumproduktion, die Gipsproduktion und die Müllverbrennungsindustrie ausgedehnt. Zu Beginn der Handelsperiode wird jeweils eine gewisse Anzahl (Cap) Emissionsrechte kostenlos an die Industriesektoren verteilt. Die Betriebe können dann überschüssige EUAs verkaufen oder zusätzlich benötigte zukaufen. In der ersten Handelsphase wurden eindeutig zu viele Emissionsrechte verteilt, so dass kaum eine CO2-Reduktion erreicht werden konnte. Für die Phase II erwartet die Industrie einen Anstieg des EUA-Preises auf EUR 25 pro Tonne CO2, da der Cap nun tiefer angesetzt wurde. Zurzeit dümpelt ihr Preis unter EUR 0.10/t dahin. Kritik am EU ETS üben vor allem der stark betroffene Stahlsektor und die Zementindustrie. Sie fürchten, dass die Produktion vor allem ins Ausland abwandern wird. Sie weisen darauf hin ein, dass sie bisher ihre CO2-Emissionen bereits stark reduziert haben und dass jetzt kaum mehr Spielraum für weitere Reduktionen vorhanden ist. Vermutlich wird erst das kommende Jahr Aufschluss über die Zukunft des noch in den Kinderschuhen steckenden EU ETS geben. Finanzinstitute, bieten sie doch seit einigen Jahren Produkte im Bereich Nachhaltigkeit an. Als neuer Anbieter auf dem Schweizer Derivatmarkt wirbt die Deutsche Asset Management Schweiz mit dem Slogan «Das Klima ändert sich – Höchste Zeit für eine Klima-Anlage!» «Das Klima ändert sich – Höchste Zeit für eine Klima-Anlage!» für ihre neu lancierten Nachhaltigkeits-Produkte. Bei den in der Schweiz erhältlichen Produkten handelt es sich dabei hauptsächlich um Tracker-Zertifikate und Kapitalschutz-Produkte (siehe Comic Strukturierte Produkte auf CO2 und Nachhaltigkeit Die Diskussion über die drohenden Umweltprobleme beschäftigt auch die Schweizer dp payoff all about derivative investments | Februar 2008 Tabelle). Wer direkt an der Entwicklung des CO2-Preises teilhaben möchte wird bei der Valartis Bank fündig. Diese hat als einzige Anbieterin drei RenditeoptimierungsProdukte und drei Hebel-Produkte auf die EUAs herausgegeben (siehe Tabelle). Der Klimaschutz wird in den kommenden Jahrzehnten ein dominierendes Thema bleiben. Während Investments in CO2-Derivate einen spekulativen Charakter aufweisen und nur bedingt zum Kauf zu empfehlen sind, wird man mit einem langfristigen Investment in Unternehmen, welche nachhaltige Technologien fördern oder entwickeln, trotz der momentanen Börsenschwäche eine nachhaltig gute Performance erzielen können.
  14. 14. 14 FOCUS MiFID – Forderung nach mehr Transparenz und Durchblick in der EU Dem Ziel der vollen Transparenz, insbesondere in Bezug auf die vereinnahmten Provisionen, möchte die Europäische Union mit dem im November letzten Jahres in Kraft getretenen Gesetz zur Umsetzung der «Richtlinie über Märkte für Finanzinstrumente» und der Durchführungsrichtlinie der Kommission (Finanzmarktrichtlinie-Umsetzungsgesetz – FRUG) näher kommen. Ein Blick über die nördliche Grenze in den weltweit zweitgrössten Derivatmarkt. Die MiFID soll Licht in den Gebührendschungel bringen. Alexander Heftrich| Charakter eines Grundgesetzes Mit dem 1. November 2007 hat für Bankkunden und Finanzdienstleister in Deutschland ein neuer Abschnitt begonnen. Seit diesem Tag ist die EU-Finanzmarktrichtlinie MiFID in Kraft. Was konkret beinhaltet diese neue Vorschrift? Die MiFID wird gelegentlich als neues Grundgesetz bezeichnet, das den Umgang zwischen Kunden und den beratenden Institutionen regelt und Rechte und Pflichten daraus verbindlich fixiert. Im Kern soll MiFID eine Erhöhung des Wettbewerbes im europäischen Finanzsektor bewirken und parallel mehr Transparenz bei den einzelnen Produktkategorien und im Börsenhandel schaffen. Allerdings spricht mitunter einiges dafür, dass sich die grossen Veränderungen in Grenzen halten, denn bislang scheint die MiFID aufgrund der hohen Komplexität noch nicht richtig beim Kunden angekommen zu sein. Beispielsweise unterliegen geschlossene Fonds und Versicherungsprodukte jeglicher Art nicht der MiFID. Kundenblick geschärft Entstanden aus dem Gedanken der grösseren Kundennähe – und verantwortung wird MiFID diesem Anspruch zunächst gerecht. Denn besonders gut informierte Kunden werden sich die Entwicklung der Kosten und Gebühren bei Finanzprodukten sehr genau dp payoff all about derivative investments | Februar 2008 anschauen und die neuen Spielräume der MiFID nutzen. So werden sie bei der Beratung noch mehr auf Qualität achten und unter den Anbietern die Spreu vom Weizen trennen. Erfolgreich werden daher in Zukunft diejenigen Marktteilnehmer sein, die für ein gesundes Gleichgewicht von Vertriebsprovisionen und den dafür gewährten Leistungen sorgen und für langfristige und nachhaltige Kundenbeziehungen eintreten. Von besonderem Interesse dürfte dabei die Bestandsprovision sein, d.h. der Anteil, den der Vermittler an der jährlich vom Anleger zu entrichtenden Verwaltungsgebühr erhält. Dieser Indikator gibt dem Anleger darüber Aufschluss, ob er von seinem Berater Produkte von Anbietern mit durchschnittlichen Bestandsprovisionen offeriert bekommt oder ob er vor allem Produkte mit hohen Provisionen im Portfolio hat. Die MiFID (Markets in Financial Instruments Directive, deutsch: Richtlinie über Märkte für Finanzinstrumente, Finanzmarktrichtlinie) ist eine Richtlinie der EU zur Harmonisierung der Finanzmärkte im europäischen Binnenmarkt. Ziel von MiFID ist es, die bestehenden nationalen Regelungen zur Abwicklung von Finanzdienstleistungen mit Bestimmungen zum Anlegerschutz, verbesserter Transparenz der Finanzmärkte und Integrität der Finanzdienstleister zu erweitern.
  15. 15. 15 FOCUS Provisionsstrukturen bei Strukturierten Produkten Die Transparenz zu erhöhen macht auch vor dem Hintergrund der grossen Vertriebserfolge der in die Kritik geratenen Zertifikatebranche Sinn. Es gilt zu beachten, dass die MiFID zwar die Wertpapierdienstleistungen erfasst, jedoch nicht explizit auf die Emission von Wertpapieren eingeht. Der Unterschied zwischen fairem Wert und Verkaufspreis kommt in dieser Kritik hoch. Allerdings übersieht dieser Vorwurf, dass die Emittenten Strukturierter Produkte in den Verkaufsprospekten anfallende Ausgabeaufschläge und Managementgebühren bereits ausweisen. Statements einiger Marktteilnehmer lassen jedoch erkennen, dass es deutliche Unterschiede in Bezug auf die Provisionierung bei Strukturierten Produkten gibt. Erwirbt der Anleger Produkte bei seiner Hausbank, muss er mit höheren vereinnahmten Gebühren rechnen als bei Vermögensverwaltern. «Die Provision bei Zertifikate-Anbietern im Retailbereich liegt in einer Grössenordnung von zwei bis fünf Prozent», so der Kommentar eines deutschen Vermögensverwalters. Welche Provisionshöhe sehen deutsche Banken als üblich an? Hier kann die Faustregel: Agio drei Prozent plus Innenfees angewendet werden. Zu den Innengebühren zählen in erster Linie Management- und Vertrauen der Kunden in die Transparenz der Institute 3% 23% 34% Vertrauen der Kunden in die Transparenz der Institute 40 Prozent der Kunden glauben, dass die Bank Provisionen nur dann offenlegt, wenn sie aktiv danach fragen, knapp 40 Prozent glauben, die Bank lege gar nichts offen oder versuche die Information irgendwo zu verstecken (z.B. AGB) Was glauben/erwarten Sie, wie Ihre Bank/Ihr Berater tatsächlich hinsichtlich der Offenlegung der Provisionen/Rückvergütungen reagieren wird? Ich vermute es gibt gar keine Massnahme/Offenlegung 17.3% Ich vermute, dass man versucht, dies irgendwo in den AGBs zu verstecken 22.1% Vermutlich Offenlegung nur dann, wenn ich als Kunde aktiv danach frage 41.0% Vermutlich Offenlegung im nächsten turnusgemässen Beratungsgespräch 10.0% Vermutlich unaufgeforderte Zusendung einer detaillierten Übersicht an mich 7.6% Sonstiges 2.0% Quelle: Bloomberg Depotbankgebühren, aber mitunter finden auch andere Kostenanteile wie Transaktionskosten oder mögliche Erfolgsgebühren ihren Niederschlag. Mit diesen Gebührenansätzen liegen die deutschen Finanzdienstleister deutlich über ihren Schweizer Kollegen, eine Feststellung welche auch für die Fondsbranche zutrifft. Generell sollte der Anleger erkennen können, inwieweit die Bank bei der Beratung von eigenen Interessen geleitet wird, um möglicherweise zu Lasten des Kunden hohe Umsätze und somit hohe Provisionen zu erzielen. Die Schwierigkeit bei der Analyse von Strukturierten Produkten besteht darin, dass jeder Emittent oftmals eigene Risikomodelle verwendet und die unterschiedlichen Berechnungsmodelle unterschiedliche Kurse der Produkte ergeben. 6% 6% 28% Interne Seminare Zeitung Externe Seminare Bücher Fachzeitschriften Verbandspublikationen Quelle: Bloomberg Vergleich der Provisionierung zu anderen Produkten (noch) uneinheitlich Abgesehen von der absoluten Höhe der Provisionierung ist für den Kunden auch ein Vergleich mit anderen Anlageinstrumenten interessant. Einige Marktteilnehmer verorten die Provisionierung von Strukturierten Produkten zwischen jener von Versiche- dp payoff all about derivative investments | Februar 2008 rungen und Investmentfonds. «Dem Kunden langfristig einen Mehrwert zu schaffen habe Priorität», sagt Martin Weithofer, Leiter des Bereiches Strukturierte Anlageprodukte der HypoVereinsbank. Das wollen wohl alle Marktteilnehmer, denn schliesslich könnte der Kunde beim nächsten Mal den Anbieter wechseln. MiFID verbessert Anlegerschutz jedoch kein Allheilmittel Dass eine eingeforderte höhere Transparenz mit dem nun gültigen Gesetz erzielt wird, darüber sind sich alle einig. Jedoch kann auch das neue Regelwerk nicht jede Lücke schliessen. Je komplexer die Struktur des Produktes ist, desto höher die Provision, so die Auffassung eines Marktteilnehmers. Angesichts des immer grösser werdenden Wusts an Strukturierten Produkten dürfte es auch in Zukunft für den Kunden mitunter schwierig werden, einen detaillierten Überblick über das Auszahlungsprofil und die exakte Provisionshöhe zu erfahren. Hier sind der Emittent respektive der Vermittler gefragt. Aber auch der Kunde ist in der Pflicht, sich konkret zu informieren und nachzufragen.
  16. 16. 16 INTERVIEW Interview mit Edemir Pinto Edemir Pinto, CEO der brasilianischen Rohstoff- und Futures-Börse (BM&F) über den Handelsplatz Brasilien, strategische Absichten und die erwartete konjunkturelle Entwicklung Brasiliens. Die Bolsa de Mercadorias & Futuros (BM&F) hat kürzlich ein höchst erfolgreiches IPO durchgeführt. Was waren die Gründe für diesen Schritt und welches sind die strategischen Pläne für die Zukunft? Die globale Konsolidierung bei den Börsenhandelsplätzen hat grössere Handelsplätze hervorgebracht und führte zu einer Vereinfachung der Prozesse. Als Folge daraus entstand eine höhere Effizienz der Märkte, was eine Kostenreduktion für die Benutzer zur Folge hatte. Die BM&F, die für die Konsolidierung des Derivatemarktes in Brasilien die Verantwortung trägt, ist demselben Trend gefolgt. Je integrierter im «Die BM&F steht an vierter Stelle unter den weltweit 20 grössten Futures-Börsen.» globalen Prozess, desto effizienter wird der Derivatehandel. Dadurch werden die Märkte gestärkt und noch wichtiger, Kunden haben die Möglichkeit, qualitativ hochwertige Produkte und Dienstleistungen zu angemessenen Preisen zu nutzen. Der Glaube der BM&F in das Wachstumspotential des brasilianischen Derivatemarktes beruht auf einem starken und kontinuierlichen Wachstum der Aktivitäten ausländischer Kunden in Brasilien, der Expansion der Vermögensund Anlageverwaltung in Brasilien, zunehmender Aktivität Institutioneller Anleger und dem Wachstum der brasilianischen Agrarindustrie, die eine höhere Nachfrage nach Agrarderivaten nach sich zieht. Infolgedessen wird die BM&F ihre Bemühungen auf folgende Bereiche ausrichten: Erhöhung des Anteils ausländischer Kunden, Entwicklung und Implementierung einer neuen elektronischen Handelsplattform, Vervollständigung der neuen Plattform für OTC Produkt-Registrierung und Einführung neuer Produkte wie CDS-Futures auf brasilianische Staatsschulden. Wo würden Sie die BM&F im Vergleich zu den anderen Rohstoff- und Futuresbörsen weltweit einordnen? Basierend auf den von der «Futures Industry Association» (FIA) erstellten und publizierten Daten für die Periode Januar bis Mai 2007, die auch die Fusion der CME und CBOT miteinbezieht, stand die BM&F an vierter Stelle unter den weltweit 20 grössten Futures-Börsen. Wie gross ist das gesamte Handelsvolumen und wie teilt es sich auf zwischen Rohstoffen und Futures? Letztes Jahr wurden 426’211’198 Abschlüsse getätigt, 2’221’890 davon, also lediglich rund ein halbes Prozent, bezogen sich dabei auf Agrar-Rohstoffe. Diese Zahl erstaunt. Die Agrarindustrie deckt fast einen Viertel des brasilianischen BIPs, Brasilien ist der führende Produzent von Zucker, Orangensaft, Kaffee, Sojabohnen und Rindfleisch. Trotz- dp payoff all about derivative investments | Februar 2008 dem ist das Volumen der Abschlüsse in diesem Bereich verschwindend klein. Warum ist dieser Anteil so tief und wie erwarten Sie die künftige Entwicklung diesbezüglich? Die Entwicklung brasilianischer Agrarderivate ist von verschiedenen Hindernissen negativ betroffen. Einerseits ist dies die fehlende Absicherungskultur, speziell seitens der Landwirte, andererseits ist die «Das gehandelte Volumen an Arabica-Kaffee entspricht 3,3 Jahresernten.» Komplexität des Steuersystems in Bezug auf die Agrarindustrie problematisch. Zudem existieren gewisse staatliche Regulierungen, welche die die Aktivitäten der Marktbeteiligten begrenzen, wie das zur «Liquidität erzeugt Liquidität» Zeit im Fall von Ethanol ist. In anderen Ländern erzielen Produkte auf Agrarrohstoffe ca. 3 Prozent des Handelsvolumen. Dennoch, wuchs die Anzahl Abschlüsse im Agrarrohstoffbereich 2007 um 64 Prozent, und damit weit über der internationalen Wachstumsrate von ungefähr 25 Prozent, (einschliesslich CME, CBOT und ICE), und in den zwei bedeutendsten Agrarmärkten (Arabica-Kaffee und Rind) entsprach das
  17. 17. 17 INTERVIEW Edemir Pinto ist seit deren Gründung im Jahre 1985 für die BM & F tätig. Von 1987 bis 1998 war er während 12 Jahren Leiter des Derivate Clearings, seit 1999 ist er CEO. Pinto verfügt insgesamt über 28 Jahre Erfahrung im Options- und Futuresmarkt. gehandelte Volumen 3,3-mal der gesamten Ernte an Arabica-Kaffee und zweimal dem Total an exportiertem Rind. Da «Liquidität Liquidität erzeugt», sind wir optimistisch, dass das kräftige Wachstum zur Überwindung der vorher erwähnten historischen Hindernisse helfen wird. Dieser Optimismus ergibt sich auch aus dem Grund, dass das Risikomanagement in der Agrikultur, dem Staat, dem Bankensystem, dem Agrarhandel wie auch bei den Landwirten und deren Kooperativen ein Hauptthema geworden ist. Der elektronische Handel hat in den letzten Jahren deutlich an Bedeutung gewonnen, während der Handel «à la crié» an Einfluss verliert. Wird die in diesem Jahr geplante Einführung der neuen elektronischen Handelsplattform das Ende des Handels «à la crie» Marktsystems bedeuten? Die BM&F hat noch keine Entscheidung über einer Abschaffung des «Präsenzhandels» getroffen. Zur Zeit offerieren wir den «Die CME kann 10 Prozent der BM&F erwerben, die BM&F erhält im Gegenzug 2 Prozent der CME.» Benutzern beides. Die neue elektronische Handelsplattform wird den Eintritt in unseren Markt vereinfachen, wir rechnen daher mit einem deutlich höheren Handelsvolumen. Der BM&F ist es ein grosses Anliegen, den Benutzern stets die neuesten Entwicklungen in der Informationstechnologie und die besten «Tools» zu bieten um damit den Handel und die Umsetzung von Strategien möglichst kosteneffizient abwickeln zu können. Nach dem IPO der BM&F gab es Spekulationen über eine mögliche Fusion zwischen BM&F und Bovespa, die Sie aber «Ich bin aber überzeugt, dass das Erreichen des Investment-Grad-Status den Kapitalstrom in unser Land noch wachsen lässt, da das Potenzial Brasiliens enorm ist.» immer abgelehnt haben. Wie ist die Beziehung zur Bovespa heute? Wir haben mit der Börse von São Paulo eine langjährige enge Beziehung. Zur Zeit steht eine Fusion dieser beiden Unternehmen nicht zur Diskussion. Welche sind Ihre Hauptpartner ausserhalb Brasiliens? Seit September 2007 hat General Atlantic LLC einen Anteil von rund 10 Prozent an der BM&F. General Atlantic ist eine global tätige Private Equity-Gesellschaft, die strategische Investitionen in Firmen mit Wachstum- und Konsolidierungspotential tätigt. dp payoff all about derivative investments | Februar 2008 Ein weiterer wichtiger Partner ist die CME Group. Am 23. Oktober 2007 unterzeichneten die BM&F und die CME Group eine Absichtserklärung. Die CME hat das Recht 10 Prozent der BM&F zu erwerben, die BM&F erhält dafür 2 Prozent der CME. Zudem möchten wir das elektronische Tradingsystem beider Handelsplätze zusammenführen, sodass Transaktionen zwischen den beiden Börsen vereinfacht abgewickelt werden können. Brasiliens BIP-Wachstum hat sich in den letzten Jahren stark gebessert, hinkt aber anderen Entwicklungsmärkten, vor allem in Asien, hinterher. Gibt es noch Spielraum für höhere Wachstumsraten in den kommenden Jahren und wie könnten diese erzielt werden? Nachhaltiges Wachstum ist ein langer Prozess. Brasilien hat enorme Fortschritte in den für dieses Wachstum wesentlichen Voraussetzungen gemacht. Zu erwähnen sind hierbei der Aufbau solider rechtlicher Rahmenbedingungen und die Entwicklung effizienter Finanz- und Kapitalmärkten. Wir glauben, dass diese Fortschritte helfen werden, ein anhaltend hohes Wachstum zu erreichen. Dennoch ist es so, dass in gewissen Schlüsselbereichen noch Engpässe bestehen. Ich denke dabei vor allem an die Logistik und Infrastruktur. Ich bin aber überzeugt, dass das Erreichen des Investment-Grad-Status den Kapitalstrom in unser Land noch wachsen lässt, da das Potenzial Brasiliens enorm ist.
  18. 18. 18 PRODUCT NEWS FXMTM – Momentum Mixte Aktien & Forex-Zertifikat der BCV Keine Angst vor Baissen Das Zertifikat Momentum Mixte Actions & Forex verbindet die Vorzüge von Schweizer Aktien und Devisen, indem es progressiv und systematisch monatlich in einem optimalen Mix dieser Märkte investiert. Dieter Haas| Basierend auf der Performance der letzten ein, drei, sechs, neun und zwölf Monate wird bei der Zusammenstellung von FXMTM ein Algorithmus verwendet, der ein Zertifikat stärker als ein anderes gewichtet. Dank diesem Momentum-Verfahren kann die Strategie nach und nach auf das Zertifikat ausgerichtet werden, das die besten jüngsten und historischen Gewinne aufweist. FXMTM, welches seit dem 14. Dezember gelistet ist, wurde in einem Backtesting für den Zeitraum 1999 bis 2007 auf Herz und Nieren geprüft. Die Resultate waren sehr ermutigend (vgl. Grafik). So erbrachte der Momentumansatz exklusive Gebühren eine durchschnittliche jährliche Performance von 24,6 Prozent bei einem Marktrisiko von 15,1 Prozent. Der SMI Expanded erreichte in der gleichen Zeitspanne eine durchschnittliche jährliche Performance von 3,9 Prozent, bei einer Volatilität von 18,6 Prozent. Dem Versuch in allen Börsenlagen den geeigneten Mix zwischen Geldund Aktienmarkt zu finden, war in der Rückrechnung somit voller Erfolg beschieden. Dies, obwohl von theoretischer Seite bestritten wird, dass dies mit Hilfe von Markttiming auf Dauer möglich sei. Die Innovation hat den ersten Härtetest gut gemeistert. So setzt sich der Korb seit dem 26. November 2007 zu 100 Prozent aus dem Zertifikat Forex Momentum FXMMT und zu null Prozent aus dem Swiss Momentum BCVSM zusammen. FXMMT wählt einmal im Monat aus zehn Währungen (norwegische Krone, US-Dollar, australischer Dollar, kanadischer Dollar, Singapur-Dollar, Neuseeland-Dollar, Euro, Pfund, südafrikanischer Rand und Yen) vier aus, welche zu gleichen Teilen gegen CHF für einen Anlagehorizont von einem Monat gekauft werden. Trotz optimaler Mischung liegt FXMTM wegen FXMMT aktuell leicht unter dem Emissionspreis von CHF 100, was auf die oft beobachtete Stärke des Frankens in Krisenzeiten zurückzuführen ist, welche für einmal ein noch besseres Resultat verhinderte. Da sowohl bei BCVSM (0,80 Prozent p.a.) wie auch bei FXMMT (0,84 Prozent p.a.) Kosten anfallen und auch für FXMTM monatlich fünf Basispunkte für die Festlegung der Zusammensetzung verrechnet werden, sind die Gesamtkosten unserer Ansicht nach am oberen Rand anzusiedeln. Backtesting für den Beobachtungszeitraum vom 25.6.99 – 25.4.07 Risk-Return-Diagramm payoff-Einschätzung: Eine sehr beachtenswerte Neuheit, welche dank geschickter Kombination sowohl in schlechten wie in guten Zeiten sehr respektable Ergebnisse ermöglicht. Prix (base 100 25.06.1999) 600 500 Hebel FXMTM Return 400 300 Partizipation 200 Renditeoptimierung 100 0 1999 2000 SMI Expanded® 2001 2002 2003 Swiss Momentum 2004 2005 2006 Momentum Mixte Quelle: BCV, Datastream dp payoff all about derivative investments | Februar 2008 2007 Kapitalschutz FX Momentum Risk Quelle: Derivative Partners AG
  19. 19. 19 PRODUCT NEWS Kapitalschutz-Produkte der ABN Amro auf den USD/CNY-Wechselkurs Wann lässt die chinesische Regierung den Renminbi-Drachen steigen? Noch vor zehn Jahren war der Name der chinesischen Währung im Westen kaum bekannt. Mittlerweile ist aber das Umtauschverhältnis des Renminbi zum Dollar zu einem viel diskutierten Politikum geworden. Peter Hubli | Die offizielle Währung der Volksrepublik China heisst Renminbi. Die internationale Abkürzung ist CNY, in China wird RMB verwendet. Die Währungseinheiten des Renminbi sind der Yuan, Jiao und Fen. Ein Yuan entspricht 10 Jiao beziehungsweise 100 Fen. Renminbi dürfen nur in China gehandelt werden. Von 1995 bis 2005 war der Renminbi mit einer erlaubten Schwankungsbandbreite von 0,3 Prozent zu einem Mittelkurs von 8,28 an den US-Dollar gekoppelt. Im Juli 2005 wurde die Bindung an den Dollar zu Gunsten eines Währungskorbs aufgegeben, in dem neben US-Dollar auch Euro, Yen und südkoreanische Won enthalten sind. Die chinesische Zentralbank steuert den tiefen Renminbi-Wechselkurs durch Interventionen am Devisenmarkt. Das ist der Grund für die hohen Devisenreserven des Landes. Seit einigen Jahren nimmt jedoch der internationale Druck auf China zu, die Unterbewertung durch freies Floaten zu korrigieren, was zu einer Aufwertung des Renminbi führen würde. Seit der Lösung der festen Bindung hat sich der Renminbi um ca. 13 Prozent aufgewertet. Diese Aufwertung soll sich laut den Marktteilnehmern weiter fortführen. Eine Direktanlage in die chinesische Währung war jedoch bisher kaum oder nur sehr eingeschränkt möglich. ABN ermöglicht dem Anleger nun mittels Kapitalschutz-Produkten in den Renminbi zu investieren. Die Ren- minbi Currency Revaluation Capital Protected Notes werden in USD und EUR angeboten und bieten neben 100 Prozent Kapitalschutz per Verfall entweder einen garantierten jährlichen Coupon (1,5 Prozent bei Nominalwährung USD/Symbol: CNYCP, 1 Prozent bei EUR/CNYEU) und eine 95-prozentige Partizipation an der Aufwertung des Renminbi gegenüber dem Dollar oder – bei Verzicht auf einen jährlichen Coupon – eine 110-prozentige (Nominalwährung USD/DRAGI) beziehungsweise 105-prozentige (Nominal EUR/DRAGO) Partizipation an der möglichen Aufwertung. Alle Produkte sind an der Scoach börsentäglich handelbar und verfügen über eine fünfjährige Laufzeit. Die Entwicklung des US-Dollars gegenüber des Renminbi Risk-Return-Diagramm payoff-Einschätzung: Die von der ABN Amro lancierten Produkte ermöglichen es, an der allseits erwarteten Aufwertung des Renminbi zu partizipieren. Aufgrund der anhaltenden Dollar-Schwäche sind die EUR-Varianten (DRAGO, CNYEU) vorzuziehen. Da nur die prozentuale Performance USD/CNY für die Auszahlungshöhe am Verfalltag massgeblich ist, hat die zukünftige EUR/USD-Kursentwicklung keinen direkten Einfluss auf den Erfolg der Anlage. Ganz im Gegenteil, der weiterhin schwach erwartete «Greenback» unterstützt den Erfolg des Produktes zusätzlich. USD/CNY 8.0 7.9 Hebel Return 7.8 7.7 7.6 Partizipation CNYCP, CNYEU, RenditeDRAGI, DRAGO optimierung 7.5 7.4 7.3 Kapitalschutz 7.2 13.11.06 13.2.07 13.5.07 13.8.07 Risk 13.11.07 USD/CNY Quelle: Bloomberg dp payoff all about derivative investments | Februar 2008 Quelle: Derivative Partners AG
  20. 20. 20 PRODUCT NEWS Valor 2’179’191 – Butterfly Zertifikat in USD auf den Nikkei-225 Index Ein Schmetterling für jede Börsenlage? Profitieren von steigenden oder sinkenden Börsen bei 100 Prozent Kapitalschutz, das wäre in der jetzigen Lage das Nonplusultra. Dieter Haas| Was auf den ersten Blick als reine Utopie erscheinen mag, lässt sich mit Butterfly-Zertifikaten tatsächlich umsetzen. Das Ganze hat zwar einige Tücken, dennoch ist das von der Crédit Suisse angebotene Produkt auf den Nikkei-225 äusserst originell. Die Bank emittierte den OTC erhältlichen Valor 2’179’191 anfangs Juli 2005 zu einem Ausgabepreis von USD 1000. Der Anfangswert des zugrunde liegenden Nikkei-225 betrug 11’483.35. Das Zertifikat wurde mit einem Profit lock-in Level bei 13’320.69 Indexpunkten versehen, was einem Plus von 16 Prozent gegenüber dem Startkurs entsprach. Diese Gewinnschwelle wurde dank der anfänglich guten Entwicklung des japanischen Aktienmarktes bereits am 26. September 2005 erreicht und wirkt seither als unbedingter Kapitalschutz. Zusätzlich erhält der Anleger nun den absoluten Wert der Entwicklung des Index, vom Kapitalschutzniveau aus berechnet, gutgeschrieben. Am Verfalltag wird die Rückzahlung von 116 Prozent durch den Emittenten garantiert. Sinkt der Index bis zum Verfall am 21. Juni 2010 auf 8038.35 Punkte, erhält der Anleger eine Rückzahlung von USD «Ganz egal welche Richtung der Index einschlägt, der Investor ist abgesehen von den Dividenden voll dabei.» am Ende USD 1’400 fällig. Ganz egal welche Richtung der Index einschlägt, der Investor ist abgesehen von den Dividenden voll dabei. Nach der jüngsten Talfahrt des Nikkei-225 wird das Ganze wieder «Ab und zu einen Blick auf die Kursstellung dieses Produkts zu werfen ist sicherlich keine schlechte Idee.» spannend, liegt doch das aktuelle Niveau nahe dem kapitalgesicherten Level. Eine super Sache, falls die Kursentwicklung des Zertifikates im Sekundärmarkt diese Bewegung voll mitmachen würde. Leider funktionierte die Partizipation bislang in erster Linie im Aufwärtsgang, der Kursrückgang wurde erst minimal eingepreist. Wer heute das Zertifikat erwirbt, zahlt daher einiges an zukünftigen Erwartungen, sei es nach oben oder nach unten. Am 30. Januar beispielsweise lag der Nikkei-225 bei 13’345 Punkten, der innere Wert des Butterflys betrug somit USD 1162. Der Briefkurs zu diesem Zeitpunkt betrug allerdings USD 1’393. Ein Investor bezahlt damit einen Aufpreis von rund 20 Prozent. Hinzu kommt das Währungsrisiko, da das Zertifikat in USD notiert. 1620 pro Nominal. Schliesst der Nikkei-225 am Endfixierungstag just beim Profit lock-in Niveau bei 13’320.60 werden USD 1160 pro Nominal fällig. Sollte der Index auf 16’076.69 steigen, was einem Plus von 40 Prozent gegenüber dem Anfangswert entspricht, wären payoff-Einschätzung: Falls die Kursstellung in den kommenden Wochen und Monaten weniger Luft in Form eskomptierter Erwartungen beinhaltet, wäre der Kauf des Valors 2’179’191 eine feine Sache. Ansonsten lässt man lieber die Finger davon. Ab und zu einen Blick auf die Kursstellung dieses Produkts zu werfen, ist sicherlich keine schlechte Idee. Vergleich Nikkei-225 Index mit dem Butterfly-Zertifikat in USD Risk-Return-Diagramm USD 1’600 21’000 1’500 19’000 1’400 17’000 1’300 15’000 1’200 13’000 1’100 11’000 1’000 900 9’000 20.6.05 10.3.06 29.11.06 Nikkei-225 Profit lock-in Level theor. Wert per Verfall – rechte Skale 3’466’514 Return JPY 23’000 Partizipation Renditeoptimierung Kapitalschutz 24.8.07 Valor 2’179’191 Quelle: Bloomberg, Credit Suisse (Valor: 2’179’191) dp payoff all about derivative investments | Februar 2008 Risk Quelle: Derivative Partners AG Hebel
  21. 21. 21 PRODUCT NEWS BONAG – 3Y Power Zertifikat von Goldman Sachs auf den S&P GSCI Agriculture ER Index Perle im Agrarsektor Agrarrohstoffe zählen zu den Top Performern der letzten Monate. Outperformance-Zertifikate überwinden die Contango-Problematik und ermöglichen eine überdurchschnittliche Partizipation. Basiert das Ganze auf einem Index ist es aus Risikoüberlegungen doppelt interessant. Dieter Haas| Mit BONAG findet sich im Fundus der kotierten Anlageprodukte ein solch vielversprechendes Exemplar. Das OutperformanceZertifikat basiert auf dem S&P GSCI Agricultural Excess Return Index (GSSAER). Die von Goldman Sachs entwickelte Indexgruppe GSCI wurde anfangs Februar 2007 an Standard & Poors verkauft, welche seither gewisse Modifikationen vorgenommen haben. Der «alte» Index wird jedoch weitergeführt, so dass für Produkte auf diese Benchmark keine Änderungen zu verzeichnen sind. Privatanleger, die im Internet eine grafische Entwicklung des GSSAER abrufen möchten, sei die Seite http:// rohstoffe.onvista.de/indizes.html?TYPE=3 empfohlen. Die Zusammensetzung und weitere Informationen zum GSSAER finden sich auf http:// www2.goldmansachs.com/services/securities/products/sp-gsci-commodity-index/tables.html. Aufgrund der Gewichtungen sind in erster Linie die Komponenten Weizen, Mais und Sojabohnen kursbestimmend, daneben umfasst der GSSAER noch Baumwolle, Zucker, Kaffee und Kakao. Fast alle diese Rohstoffe befinden sich in einem langfristigen Aufwärtstrend. Bei einigen, wie etwa Weizen und Sojabohnen, liegen die weltweiten Lager mittlerweile auf einem sehr niedrigen Niveau. Abgesehen von den positiven Fundamentaldaten hat BONAG auch sonst einiges zu bieten. Das Outperformance-Zertifikat besitzt eine Partizipationsrate von 140 Prozent bezogen auf den Endverfall. Liegt der GSSAER über dem Referenzkurs von USD 67,51792 (Stand per 25.1.2008: USD 87.16) profitiert der Anleger in gehebeltem Ausmass. Da es sich um eine europäische Option handelt, wirkt sich dies allerdings erst gegen Ende der Laufzeit aus. Der Verfallstermin am 5. März 2010 liegt somit noch in Ferne, wodurch der effektive an der Börse gehandelte Wert noch nicht die volle Partizipation widerspiegelt (vgl. Grafik). Der Trend zeigt aber in die gewünschte Richtung und der Index löst sich sukzessive vom Referenzkurs. Momentan ist das Rückschlagsrisiko aufgrund des Outperformance-Mechanismus noch sehr gering. Somit ist das langfristige Chance/Risiko-Verhältnis aktuell sehr günstig. S&P GSCI Agriculture ER Index versus BONAG und TW-BONAG Risk-Return-Diagramm payoff-Einschätzung: Wer davon ausgeht, dass Agrarrohstoffe sich weiter verteuern, sollte rasch bei BONAG zugreifen. Es gibt unter den in der Schweiz kotierten Anlageprodukten auf Agrarindizes derzeit nichts Besseres. MULTI-EXPRESS-RETURN Innovation – jetzt auf europäische Aktien Sie jetzt! Zeichnen .02.2008. 8 is zum B Deutsche Bank/Nokia/RWE –> 10.50% halbjährlich Ausschüttung möglich –> 60%* Barriere –> Vorzeitige Rückzahlung möglich * indikativ --- Telefon: 044 214 23 55 --- Internet: www.oppenheim-derivate.ch --Intelligent investieren! Mit Europas grösster Privatbank. % 150 TW= theoretischer Wert der Fälligkeit BONAG 140 Hebel Return 130 120 110 Partizipation Renditeoptimierung 100 90 Kapitalschutz 80 21.2.07 21.4.07 21.6.07 S&P GSCI Agriculture Excess Return Index 21.10.07 21.8.07 BONAG 21.12.07 Risk TW-BONAG Quelle: Bloomberg (indexiert ab Emission) dp payoff all about derivative investments | Februar 2008 Quelle: Derivative Partners AG
  22. 22. 22 MUSTERPORTFOLIOS Gut im Wind. Auch bei Gegenwind. Barrier Reverse Convertible Zertifikate auf ausgewählte Konsum-, Luxus- & Infrastruktur-Aktien 10.00% Carrefour – Nestlé – Tesco / 11.00% Richemont – LVMH – Swatch / 13.00% ABB – Holcim – Geberit 10.00% Coupon* (3 Konsum-Aktien) 11.00% Coupon* (3 Luxus-Aktien) 13.00% Coupon* (3 Infrastruktur-Aktien) 60%-Barriere Kurze Laufzeit von 12 Monaten Nominalbetrag CHF 1’000 Zeichnungsfrist bis 08. Februar 2008, 15.00 Uhr Valor 3689111 / ISIN CH0036891114 (Konsum) Valor 3689110 / ISIN CH0036891106 (Luxus) Valor 3689112 / ISIN CH0036891122 (Infrastruktur) * indikativ Basiswert ISIN Basiswert Mit dem Barrier Reverse Convertible auf jeweils drei Aktien aus den Bereichen Konsum, Luxus und Infrastruktur in CHF können Sie in seitwärts tendierenden Märkten vom hohen Coupon profitieren. Solange keine der zugrunde liegenden Aktien während der Laufzeit 40% ihres Wertes seit Fixierung verliert (Barrier Event), erhalten Sie zusätzlich zum Coupon Ihren einbezahlten Nominalbetrag zurück. Falls der Barrier Event eintreten sollte, erhalten Sie anstelle des Nominalbetrages einen am Schlussfixierungsdatum festgelegten Cashbetrag (Konsum und Luxus) bzw. eine Anzahl von Aktien (Infrastruktur) desjenigen Unternehmens, dessen Aktie am Laufzeitende die niedrigste Performance aufweist. ISIN Basiswert ISIN Carrefour FR0000120172 Richemont CH0012731458 ABB CH0012221716 Nestlé CH0012056047 LVMH FR0000121014 Holcim CH0012214059 Tesco GB0008847096 Swatch CH0012255151 Geberit CH0030170408 Rückzahlung bei Barrier Event Barausgleich Rückzahlung bei Barrier Event Barausgleich Rückzahlung bei Barrier Event Aktien Emittentin Lehman Brothers Treasury Co. B.V. Liberierung 15.02.2008 Emissionspreis 100% des Nominalbetrags Schlussfixierung 09.02.2009 Fixierungsdatum 08.02.2008 Rückzahlungsdatum 16.02.2009 Die Zertifikate können bis zum 8. Februar, 15.00 Uhr MEZ bei Ihrer Hausbank gezeichnet werden. Lehman Brothers International (Europe), Zurich Branch Talstrasse 82, 8001 Zürich, Tel: 044 287 88 88 E-Mail solution@lehman.com, www.lehman.com/structuredinvestments Neue Aargauer Bank Hauptstrasse 1, 5200 Brugg, Tel: 056 462 7400 E-Mail research.nabinvestments@nab.ch, www.nab.ch Lehman Brothers: 8x in Folge ausgezeichnet: Bestes US Research Fixed Income. 5x in Folge ausgezeichnet: Bestes US Research Equities.* Die Nummer 1 beim Aktienhandelsvolumen in London, die Nummer 1 beim Aktienhandelsvolumen auf XETRA, die Nummer 1 beim Aktienhandelsvolumen an der Euronext.** * Quelle: Institutional Investor, US ** Quelle: LSE, XETRA und Euronext; Januar bis Dezember 2007. Die in diesem Dokument erwähnten strukturierten Produkte («Produkte») sind derivative Finanzinstrumente. Die Produkte qualifizieren nicht als Anteile einer kollektiven Kapitalanlage im Sinne des Bundesgesetzes über die kollektiven Kapitalanlagen (KAG) und sind daher weder registriert bei noch überwacht von der Eidgenössischen Bankenkommission (EBK). Anleger sind dem Kreditrisiko der Emittentin bzw. der Garantiegeberin ausgesetzt. Die gemachten Angaben ersetzen nicht die vor dem Eingehen von Derivatgeschäften in jedem Fall unerlässliche und an der Kundensituation ausgerichtete Beratung durch einen Finanzberater. Dieses Dokument stellt kein Kotierungsinserat im Sinne des Kotierungsreglements der SWX Swiss Exchange sowie keinen Emissionsprospekt im Sinne von Art. 652a resp. 1156 OR dar. Die Angaben in diesem Dokument dienen lediglich der Information und stellen weder eine Empfehlung zum Erwerb von Produkten noch eine Offerte oder eine Einladung zur Offertestellung dar. Alle Angaben sind ohne Gewähr. Der Kotierungsprospekt mit den allein massgeblichen Bedingungen sowie ausführlichen Risikohinweisen in englischer Sprache und weitere Informationen können beim Lead Manager, c/o Lehman Brothers International (Europe), Zurich Branch, Talstrasse 82, 8021 Zürich, oder per E-Mail unter solution@lehman.com bezogen werden. Die Produkte dürfen nicht in den U.S.A. oder an eine U.S.-Person im Sinne der Regulation S des U.S. Securities Act 1933 verkauft werden. Die Performance der den Produkten zugrunde liegenden Basiswerte in der Vergangenheit stellt keine Gewähr auf die zukünftige Wertentwicklung dar. Der Wert der Produkte unterliegt den Schwankungen des Marktes, welche zum ganzen oder teilweisen Verlust des Investments in die Produkte führen können. Der Erwerb von Produkten ist mit Kosten/Gebühren verbunden. Lehman Brothers und/oder ein verbundenes Unternehmen können in Bezug auf die Produkte als Market Maker auftreten, Eigenhandel betreiben sowie Hedging-Transaktionen vornehmen. Dies könnte den Marktkurs, die Liquidität oder den Wert der Produkte beeinträchtigen. Marktpreise, Daten und andere in diesem Dokument enthaltene Informationen können Änderungen unterliegen, ohne dass ein Hinweis erfolgt. Lehman Brothers agiert weder als Berater noch als Treuhänder für Käufer der Produkte. © 2008 Lehman Brothers Inc. Alle Rechte vorbehalten. Mitglied der Securities Investor Protection Corporation (SIPC). Lehman Brothers International (Europe) ist durch die Financial Services Authority autorisiert und reguliert.
  23. 23. 23 MUSTERPORTFOLIOS Zwischenbericht Musterportfolio Rohstoffe Bis zum 25. Januar belief sich die Performance des Musterportfolios Rohstoffe nach Transaktionskosten (gemäss Gebührentarif der Swissquote Bank) auf plus 21,9 Prozent und übertraf diejenige des Benchmarks um 21,4 Prozent! Diese positive Entwicklung ist in erster Linie den eingesetzten Hebelprodukten sowie der nur kurz im Depot gehaltenen Position GSAGR, welche am 9.1.2008 im OTCHandel veräussert wurde, zu verdanken. Für die kommenden Monate erwarten wir wegen der zu erwartenden Reflationierung durch die Notenbanken eine Fortsetzung der positiven Entwicklung bei den Rohstoffen. Musterportfolio Rohstoffe vs. DJAIGCHTR % 25 20 15 10 5 0 -5 DJAIGCHTR 4.02.08 4.01.08 4.12.07 4.11.07 4.10.07 4.09.07 4.08.07 4.07.07 4.06.07 -10 4.05.07 Das Musterportfolio Rohstoffe hat sich in den letzten Wochen sehr gut entwickelt und konnte sich sukzessive von der Benchmark absetzen. In der Zusammensetzung wurde auf eine ausgewogene Mischung zwischen Anlage- und Hebel-Produkten geachtet. Rund 40 – 60 Prozent des Depots entfällt jeweils auf Tracker-Zertifikate, die übrigen Partizipations-Produkte wie Bonus-, Outperformance-, oder Twin-Win-Zertifikate decken weitere 20 – 40 Prozent ab. Hebel-Produkte werden im Rahmen der erreichten Outperformance zur Benchmark eingesetzt und können derzeit einen Umfang zwischen 0 und 22 Prozent annehmen. Die Anzahl der gehaltenen Positionen bewegt sich zwischen acht und zwölf. Bei den ausgewählten Tracker-Zertifikaten befinden sich momentan zwei ETF im Depot, und zwar A0KRKC auf den DJ-AIG sowie GSCID auf den GSCI Total Return Index, sowie ein Open-end Tracker-Zertifikat auf den RICI Index. Das neue Open-end Zertifikat RIEHG auf den RICI Enhanced Index konnte bisher nicht vollständig überzeugen, weshalb bislang auf einen Tausch verzichtet wurde. Abgesehen von den unterschiedlichen Indexeigenschaften wurde der Trackeranteil im Depot in erster Linie aus Risikoüberlegungen auf drei Emittenten aufgeteilt. Der Bereich der übrigen Partizipations-Produkte umfasst gegenwärtig zwei Zertifikate. GSCIU ist ein Bonus-Zertifikat, das neben dem Aufwärtspotenzial über eine anständige Seitwärtsrendite von knapp zehn Prozent verfügt. Seine Entwicklung verlief in den letzten Wochen und Monaten sehr erfreulich. Das OutperformanceZertifikat BONAG (siehe Product News auf Seite 21) auf den GSCI Agricultural Excess Return Index wurde erst kürzlich ins Depot aufgenommen. Damit erhält der langfristig attraktive Agrarsektor eine ausreichende Gewichtung. Die aktuell im Depot befindlichen drei Hebel-Produkte konzentrieren sich alle auf den Edelmetallsektor. Dadurch ist der Teilsektor Metalle im Vergleich zur Benchmark zu Lasten der beiden Sektoren Energie- und Agrarrohstoffe übergewichtet. Aufgrund der bestehenden Angebotsknappheit wurden die beiden Mini-Long Positionen auf Platin und Silber mit einem grösseren Anteil berücksichtigt. MP-Rohstoffe Quelle: Derivative Partners AG News und aktuelle Informationen zu Umschichtungen in unseren Musterportfolios «Schweiz-Wachstum», «Schweiz-Optimierung» und «Rohstoffe» können Sie auf www.payoff.ch (Community/ Forum/payoff Musterportfolios) jederzeit nachschlagen. Zusammensetzung Musterportfolio Schweiz Optimierung Ticker/WKN Emittent Basiswert Typ Laufzeit Währung Kurs 25.01.08 Anzahl CHF-Wert 25.01.08 Gewicht in % RICIX ABN Amro RICI Tracker-Zertifikat open-end USD 148.10 150 24’346.53 20.0 % A0KRKC – ETF ETFS DJ-AIG Tracker-Zertifikat open-end EUR 13.64 1000 21’977.45 18.0 % GSCID – ETF AXA GSCI-TR Tracker-Zertifikat open-end USD 71.18 200 15’601.94 12.8 % GSCIU Goldman Sachs GSCI-ER BONAG Goldman Sachs GSCI-Agri Bonus-Zertifikat 09.08.10 USD 113.60 150 18’674.99 15.3 % Bonus-Zertifikat 05.03.10 USD 135.70 130 19’333.65 15.9 % MXPTC Bank Vontobel Platin Mini Long open-end CHF 4.23 2000 8’460.00 6.9 % MXAUC Bank Vontobel Gold Mini Long open-end CHF 2.52 2400 6’048.00 5.0 % MXAGC Bank Vontobel Silber Mini Long open-end CHF 2.08 3600 7’488.00 6.1 % 11.32 0.0 % 121’941.89 100.0 % CASH Quelle: Derivative Partners AG dp payoff all about derivative investments | Februar 2008
  24. 24. 24 DERIVE «Petrobras, die brasilianische Perle» Diese Analyse wird Ihnen präsentiert von the Screener: Der Standard für unabhängige Aktienratings, www.thescreener.com PETROBRAS PETROLEO BRASILEIRO BRL 76.74 BRPETRACNPR6| Analyse vom 26. Jan. 2008 PETR4|Brasilien Schlusskurs vom 25. Jan. 2008 PETROBRAS PETROLEO BRASILEIRO gehört zur Branche «Öl & Gas» und dort zum Sektor «Öl & Gas Produzenten». Mit einer Marktkaptalisierung von 209.68 Milliarden US Dollar zählt sie zu den grossen «large-cap» Gesellschaften und liegt weltweit auf dem 6. Platz ihrer Branche. Während der letzten 12 Monate lag der Kurs zwischen BRL 88.40 und BRL 40.22. Vergleich (24. Januar 2007 – 25. Januar 2008) 100 % Preis – Fundamentales Kurspotenzial bei BRL 76 über 15%. – Branchenpotenzial Öl & Gas: gut. Gewinnprognosen – Positives Gewinnprognosen-Momentum. Technische Tendenz – Negativer technischer Trend bei hoher und steigender Volatilität. Risiko – Mit einem Beta von 1,0 bei hoher Volatilität weist PETROBRAS PETROLEO BRASILEIRO ein mittleres, aber steigendes Risikoprofil auf – PETR4 korreliert stark (0,7 über ein Jahr) mit dem BOVESPA. 75 % 50 % Symbol: DB92G9 Hebel-Produkte Produkttyp Call-Warrant Basiswert Petroleo Brasileiro ADR 2 (ISIN: US71654V4086) – USD 108,76 Emittent Deutsche Bank Verfall 9.12.2009 Handelsplatz 0% ISIN: DE000DB92G98 Produktkategorie 25 % Scoach DE -25 % Mrz-07 Mai-07 PETR4 BOVESPA Jul-07 ENE@WO Sep-07 Nov-07 Jan-08 Quelle: thescreener.com Briefkurs (25.1.08 – 17.30 Uhr) EUR 3,21 Strike Leverage 6,6 Prozent Ratio 10:1 payoff Rating * * * * * Risikoklasse sehr hoch Daten, Kurse, Termsheets dp payoff all about derivative investments | Februar 2008 1,96 Prämie p.a. Calls mit langen Laufzeiten wählen Die Aktie von Petroleo Brasileiro zählt zu den Spitzenwerten Brasiliens. Neue Ölfunde (vgl. Fokus-Artikel) werden die Kursfantasie auch inskünftig hochhalten. Die Aktie vermochte den Börsenturbulenzen bis dato recht gut zu trotzen. Dennoch ist es ratsam, beim Kauf von HebelProdukten wegen der angeschlagenen Verfassung der internationalen Finanzmärkte auf lange Laufzeiten zurückzugreifen. Der deutsche Markt bietet diesbezüglich die grössere Produkteauswahl. Zwei geeignete CallWarrants sind die WKN-Nummern DB92G9 und DB92H0. Beide laufen bis 9. Dezember 2009 und unterscheiden sich lediglich im Ausübungspreis. Im Falle von DB92G9 beträgt der Strike USD 75, bei DB92H0 USD 75,00 www.payoff.ch USD 95. Somit liegen die Optionsscheine im Geld. Beide Produkte sind auf dem Internetportal www.payoff.ch abrufbar. Unter den in der Schweiz kotierten Produkten sticht PBRBV hervor. Die Laufzeit bis 19.12.2008 ist zwar etwas kürzer, dafür weist der Call wegen seines Ausübungspreises von USD 100 einen etwas höheren Hebel auf und notiert zudem in der Handelswährung Franken. Trotz langfristig unvermindert guter Perspektiven von Petroleo Brasileiro erscheint ein Engagement in PBRBV aber wesentlich riskanter als ein solches in DB92G9. PBRBV sowie DB92H0 eignen sich daher in erster Linie für spekulative Investoren, die sich der Timing-Gefahren bewusst sind, während DB92G9 auch für konservative Anleger in Frage kommt.
  25. 25. 25 DERIVE Der brasilianische Real behauptet sich zum Euro Weitere Technische Analysen erhalten Sie kostenlos im täglichen Newsletter Daily Trading auf www.hsbc-zertifikate.ch Brasilianischer Real/EURO Quelle: tradesignal.com US Dollar/Brasilianischer Real – Konsolidierung im Abwärtstrend Seit dem zyklischen Hochstand bei 4,02 BRL im Oktober 2002 befindet sich der US-Dollar im Vergleich zum brasilianischen Real im Sinkflug. Die Folge ist der seither bestehende Abwärtstrendkanal, dessen Begrenzungen aktuell bei 1,9366 BRL bzw. 1,4307 BRL verlaufen. Im Rahmen dieses Baissetrends gönnt sich die brasilianische Valuta seit Oktober 2007 allerdings eine Atempause, indem eine seitliche Schiebezone zwischen rund 1,87 BRL auf der Oberund cirka 1,72 BRL auf der Unterseite ausgebildet wurde. Obwohl einer solchen Tradingrange normalerweise trendbestätigender Charakter zukommt, sollten Anleger zunächst einen Ausbruch aus der beschriebenen Konsolidierungsformation abwarten. Dafür spricht das uneinheitliche Bild der quantitativen Indikatoren. Während der Aroon unverändert einen intakten Abwärtstrend signalisiert, zeigt mit dem MACD ein anderer Trendfolger eine divergente Entwicklung, indem er seit Mitte 2006 neue Verlaufstiefs nicht mehr durch neue Tiefs im Indikatorverlauf bestätigt. Zudem notiert der MonatsRSI bereits auf niedrigem Niveau. Trotz der widersprüchlichen Indikatorensignale dürfte eine Auflösung der aufgeführten Schiebezone nach unten einen weiteren Dollarverfall nach sich ziehen. Aus der Konsolidierungsformation lässt sich in diesem Fall ein kalkulatorisches Abschlagspotential von rund 0,15 BRL ableiten. Dieses Rückschlagsrisiko harmoniert zudem sehr gut mit einer internen, seit Januar 2004 gültigen Abwärtstrendlinie (akt. bei 1,5754 BRL). Für ein Comeback des Greenback ist aus technischer Sicht dagegen nicht nur eine Auflösung der o.g. Schiebezone nach oben, sondern besser auch noch ein Bruch des eingangs erwähnten langfristigen Jörg Scherer, HSBC Baissetrends vonnöten. dp payoff all about derivative investments | Februar 2008 BRLEU – Bonus-Zertifikat mit attraktiver Seitwärtsrendite Der brasilianische Real war lange Zeit eine Weichwährung. Das hat sich in den vergangenen Jahren markant verändert. Sogar im Vergleich zum Euro, einer der stärksten Währungen der letzten Monate, gab die brasilianische Valuta keinen Boden preis. Noch scheinen frühere Verhaltensmuster in den Köpfen der Anleger verankert. Nur so ist es zu erklären, dass es in Krisenphasen immer wieder zu übertriebenen Rückschlägen kommt. Das dreijährige Bonus-Zertifikat BRLEU wurde just in einer solchen emittiert. Wer damals den Mut hatte, wurde bereits reichlich entlohnt. Aber auch heute ist BRLEU unvermindert attraktiv. Der Bonuslevel ist bislang nicht vollständig ausgeschöpft. Dadurch besitzt das Zertifikat gegenwärtig eine attraktive Seitwärtsrendite von rund acht Prozent per annum. Gewinnt der Real gegenüber dem Euro an Wert, liesse sich noch ein erheblich höherer Ertrag erzielen. Gerät die brasilianische Währung wider Erwarten auf die schiefe Bahn, dann müsste es schon mit dem Teufel zugehen, sollte die Barriere bei EUR 0,2404 in Gefahr geraten. Da der Euro zurzeit auch nicht mehr die Stärke vergangener Tage aufweist, empfiehlt es sich für Anleger, die aus der heimischen Währung Franken operieren, zur Absicherung des EUR/CHF-Risikos einen Mini-Short, wie etwa EUCHA (Finanzierungslevel 1,73, StopLoss 1,69) mit ins Boot zu holen. Erst eine Kombination BRLEU mit EUCHA dürfte den maximalen Ertrag erbringen. Symbol: BRLEU Valor: 2 597 882 Produktkategorie Partizipations-Produkte Produkttyp Bonus-Zertifikat Basiswert BRL/EUR – 0,382 Emittent Goldman Sachs Verfall 25.5.2009 Handelsplatz Scoach CH Briefkurs (1.2.08 – 9.30 Uhr) EUR 145,70 Barriere EUR 0,2404 Bonus Level 160 Prozent = EUR 0,5495 Ratio 1:1 payoff Rating * * * * Risikoklasse mittel Daten, Kurse, Termsheets www.payoff.ch
  26. 26. 26 DERIVE Zeit für einen Kaffee! Derivative Partners – Empfehlung für Februar 2008 KAFFEE versus Derivate in USD indexiert % 175 150 125 100 75 50 31.12.04 KAFFEE 30.6.05 COFOE 30.12.05 XXLCE 30.6.06 GSCKU 30.12.06 30.6.07 30.12.07 ETFS COFFEE Quelle: Scoach, Bloomberg Kommentar Derivative Partners AG Nach einer Rekord-Kaffeeproduktion im Jahre 2006/2007 von 125 Millionen Bags musste im vergangenen Jahr ein weltweiter Ernterückgang auf rund 116 Millionen Bags in Kauf genommen werden. Ein Bag entspricht 60 Kilogramm. Dank Vorräten aus früheren Jahren konnte die Nachfrage von 123 Millionen Bags gedeckt werden. Allerdings sanken dadurch die weltweiten Lager auf rund 18 Millionen Bags. Dies entspricht einem Ending Stock to Use Ratio von rund 14 Prozent. Seit 1961 war diese Kennzahl niemals niedriger. Für das neue Erntejahr 2008/2009 wird gemäss der internationalen Kaffee-Organisation (ICO - www.ico.org) eine Produktion zwischen 123 und 126 Millionen Bags erwartet. Für die Nachfrage wird mit einer Zunahme um 1,5 bis 2 Prozent auf 125 Millionen Bags gerechnet. Brasilien, vor Vietnam, Kolumbien und Indonesien, der weltweit mit Abstand grösste Produzent, rechnet für das laufende Jahr mit einer Produktion zwischen 41 und 44 Millionen Bags. Die Angebots-/Nachfrage-Situation bleibt somit auch im laufenden Jahr kritisch und anfällig. Kein Wunder befindet sich der Kaffeekurs seit Monaten im Aufwärtstrend und ein Ende ist nicht in Sicht. Sollten sich die jüngsten Ernteschätzungen aufgrund von klimatischen Einflüssen als zu hoch erweisen, würde sich der Preisauftrieb schlagartig beDERIVATIVE PARTNERS AG schleunigen. dp payoff all about derivative investments | Februar 2008 XXLCE – für Anleger, die starken Kaffee mögen In der nebenstehenden Grafik sind alle möglichen Anlagevarianten auf Kaffee aufgeführt. Mit einem Blick fällt dabei COFOE ein Open-end Tracker-Zertifikat auf den NYBOT Second-Month-Coffee «C» Future durch. Das ständige Rollen hat aufgrund der ContangoSituation die Partizipation auf rund 58 Prozent schrumpfen lassen. Dadurch vermag das Zertifikat nicht mit dem Basiswert Schritt zu halten. Besser, aber auch keine echte Alternative ist das Openend-Zertifikat GSCKU auf den S&P GSCI Coffee Total Return Index. Vergleichbar mit GSCKU ist der in Deutschland kotierte ETFS auf Kaffee (WKN: A0KRJT). Der Coffee ETFS verfolgt das Ziel, die Wertentwicklung des DJ-AIG Coffee Sub-Index nachzubilden, wobei täglich anfallende Zinserträge thesauriert werden. Bei diesem Sub-Index handelt es sich um einen Excess-Return-Index, der in Kombination mit der Zinskomponente eine Total-Return-Anlage darstellt. Alle erwähnten Tracker vermögen nur leidlich oder fast gar nicht mit dem Kaffeepreis mitzuhalten, der in USD notiert. Für einen Anleger in heimischer Währung bleiben ohne Währungsabsicherung bestenfalls Brosamen übrig. Der grösste Vorteil von A0KRJT im Vergleich zu GSCKU liegt in der günstigeren Managementgebühr, die lediglich 0,49 Prozent beträgt, gegenüber 1,2 Prozent beim Tracker-Zertifikat. Klar die besten Chancen bietet der Mini-long XXLCE. Nachdem sich Kaffee sukzessive von der Knock-out-Schwelle gelöst hat, sinkt allmählich das Risiko ausgestoppt zu werden. Aufgrund der erhöhten Volatilität ist XXLCE aber nur Anlegern mit guten Nerven zu empfehlen. Symbol: XXLCE Valor: 2’705’598 Produktkategorie Hebel-Produkte Produkttyp Long Mini-Future Basiswert Kaffee – USD pro Pfund 1,314 Emittent Goldman Sachs Verfall Open-end Handelsplatz Scoach CH Briefkurs (1.2.08 – 09.30 Uhr) USD 3,61 Hebel 3,8 Stop Loss USD 1,13 Finanzierungslevel USD 1,035 Ratio 10:1 payoff Rating * * * * * Risikoklasse sehr hoch Daten, Kurse, Termsheets www.payoff.ch
  27. 27. 27 ECONOMIC ASPECTS Die Hoffnung stirbt zuletzt Trügerische Entwicklungen lassen die breite Anlegerschaft weiterhin an eine baldige Bodenbildung glauben. Das fallende Messer dürfte folglich noch einige hoffnungsvolle Hände bluten lassen. Christian Fürst| Es liegt in der Natur des Menschen, negative Einflussgrössen erst dann sehen zu wollen, wenn diese bereits mehrmals zugeschlagen haben. Folglich ist es völlig normal, dass die Nebeneffekte der Kreditkrise für die Realwirtschaft solange verdrängt werden, bis die Rezession in Konsum, Unternehmensergebnissen und Arbeitsmarkt ihre Manifestation findet. Selbstverständlich geht man in Zeiten wie diesen konsequenterweise von einer weichen Landung der US-Wirtschaft aus. Strohfeuer der Hoffnung gehören zum Standard jedes abklingenden Wirtschaftwunders. Zudem soll der globale Konjunktursommer in den Augen der zweckoptimistischen Heerschar eine USRezession ziemlich unbeschadet wegstecken können. Die Fed befolgt das Drehbuch des Marktes praktisch widerspruchslos. 125 Basispunkte in einem Monat zeugen von einer devoten Geldpolitik, die nicht einmal ansatzweise bereit ist, die Fehler der Ära Greenspan zu vermeiden. Entsprechend intensiv fällt die Eskomptierung weiterer Zinssenkungen aus. Noch unklar ist, ob eine allfällige Rezession den Sommer überdauern wird. Vieles hängt davon ab, ob die Immobilien- und Aktienpreise die Liquiditätsschwemme der Amerikanischen Notenbank mit einer raschen und scharfen Bodenbildung beantworten werden. Inflation kein Thema Die Mixtur aus negativem Wachstumsmomentum und deflationären Kapitalgütern schliesst mittelfristig per se ein weiteres Zunehmen der Teuerungsraten aus. Nur der zur Zeit noch zwanghaft vorhandene Glaube an eine Entkoppelung der globalen Wirtschaft von den Vereinigten Staaten hält die letzten Inflationsängste noch am Leben. Europa dürfte diesen Monat wirtschaftlich zunehmend Schwäche zeigen und geldpolitisch den USA nachziehen. Gleichzeitig sieht sich der Kapitalmarkt mit einer ungebremst zunehmenden Risikoaversion gegenüber bonitätsschwachen Kreditnehmern konfrontiert. Die marktbezogenen Kosten für Fremdkapital werden für Unternehmen mit gefährdeter Zahlungsfähigkeit hoch bleiben. Ausserdem ist eine weitere Zunahme der Zins-Spreads zwischen starken und schwachen Schuldnern sozusagen vorprogrammiert. Eine Umkehr der Geldmarktstabilisierung der letzten Wochen muss wohl ebenfalls ins Kalkül genommen werden. Es ist zudem davon auszugehen, dass mit MBIA & Co. weitere gewichtige Dominosteine demnächst durch Downgradings fallen werden. Da die Märkte weit davon entfernt sind, eine derartige Neubewertung von Kreditrisiken einzukalkulieren, dürfte eine Bodenfindung in den Leitindizes für den Februar Zinsspread 10-jähriger US-Staatsanleihen und Baa Corporate Bonds in 100 Bps 4.00 Spread 3.50 3.00 2.50 2.00 1.50 Quelle: St.Louis FED dp payoff all about derivative investments | Februar 2008 09.07 09.06 09.05 09.04 09.03 09.02 09.01 09.00 09.99 09.98 09.97 09.96 09.95 09.94 09.93 09.92 1.00 kaum möglich sein. Als einzige Alternative zu obigem Szenario sähe ich die Ankündigung einer Verstaatlichung obiger Schuldner. Dies dürfte vorderhand noch in weiter Ferne liegen, auch wenn die systemischen Risiken eines solchen Ausfalls weithin bekannt sind. Folglich ist anzunehmen, dass diese Tendenzen auf allen Ebenen der Kreditpyramide noch bis tief in den Frühling anhalten werden. Eine wirklich nachhaltige Erholung der Verwerfungen wird meiner Meinung nach erst dann wahrscheinlich, wenn die Risikoprämien von Unternehmensanleihen im Verhältnis zu Treasuries substanziell zurückgehen. Bodenbildung nur Scheinmanöver Der kommende Monat dürfte speziell in der ersten Hälfte geprägt sein von einer Abkehr vom Inflationsgespenst, was – isoliert betrachtet – grundsätzlich gut für die Finanzmärkte wäre, aufgrund des zunehmenden Spielraums für weitere Panikaktionen der Fed. Da jedoch trotz sinkender Leitzinsen an der Kreditfront kaum nachhaltige Entspannung zu erwarten ist, muss seitens Aktien, Dollar und zyklischen Rohstoffen mit nach wie vor ungünstigem Chancen/Risiko-Verhältnis gelebt werden. Ob die zu befürchtenden Kursrückgänge jene des Januars übertreffen werden, hängt stark von der Dynamik ab, mit welcher das Vertrauen in die Versicherer von Kreditrisiken verloren geht. Trotz der kurzfristig überkauften Marktsituation würde ich am ehesten meinen, dass der kommende Monat ähnliche Verlaufsmuster aufweisen dürfte wie der Januar. Allerdings dürfte die zur Zeit geldpolitisch getriebene Zinskurve durch die rückläufigen Inflationserwartungen demnächst einiges flacher werden. Am plausibelsten scheint mir für den kommenden Monat eine Beibehaltung der pessimistischen Grundhaltung hinsichtlich der Leitbörsen und zyklischen Rohstoffe. Ob es im Gold ähnlich aufwärts gehen wird wie im Januar, wage ich zu bezweifeln, da im Dollar vorderhand kaum weiteres Abwärtspotenzial vorhanden ist.
  28. 28. X-markets, Ihr starker Partner für strukturierte Produkte X-markets, Ihr Zugang zur weltweiten Investment-Kompetenz der Deutschen Bank. www.x-markets.ch Hotline: +41 44 227 34 20 E-mail: x-markets.ch@db.com Leistung aus Leidenschaft.
  29. 29. 29 LEARNING CURVE Shark Notes – Kapitalschutz mit Biss Bild: www.sxc.hu Als Folge der aktuellen Börsenkorrektur sind Kapitalschutz-Produkte wieder vermehrt gesucht. Ein weniger bekannter Produkttyp dieser Spezies sind die Shark Notes. Doch der fehlende Bekanntheitsgrad sagt nichts über deren anlagespezifischen Qualitäten aus. Zeigen ihre Zähne und Rückenflossen im Anlage-Meer, die Shark Notes. Marco Hürner| Kategorisierung und Konstruktion Shark Notes sind Mitglieder der Familie der Kapitalschutzprodukte. Ihren Namen erhielten sie durch ihr charakteristisches Auszahlungsprofil, welches einer Haifischflosse ähnlich ist (siehe Payoff-Diagramm). Kennzeichnend dabei ist, dass ihre Partizipationsmöglichkeit auf ein bestimmtes Niveau beschränkt ist. Diese Gewinnbeschränkung ermöglicht aber eine normalerweise überdurchschnittlich hohe Partizipationsrate bis zu einem bestimmten Bereich, der sogenannten Barriere. Berührt der Basiswert diese oder steigt er darüber, erhält der Investor lediglich das investierte Kapital zurück. Sinkt der Basiswert unter den Ursprungswert, sichert das Schutzniveau (Floor) die Investition meist auf einem Niveau um 100 Prozent. Um das intuitive Verständnis zu fördern, beschränken wir die folgenden Ausführungen auf Bull Shark Notes, also auf eine Kombination, die an steigenden Kursen des Basiswertes partizipiert. In seiner Konstruktion finden normalerweise eine Up-And-Out CallOption sowie eine festverzinsliche Komponente Verwendung. Der festverzinsliche Teil garantiert dabei den Kapitalschutz, wohingegen die Call-Option für die Partizipation verantwortlich ist. Funktionsweise von Shark Notes Ob eine Investition in Kapitalschutzprodukte generell sinnvoll ist, ist einerseits von den Marktbedingungen abhängig. Beispielsweise stellen steigende Zinsen und tiefe Volatilitäten an den Märkten attraktive Bedingungen dar. Anderseits hängt die Entscheidung aber auch von den Erwartungen des Investors ab. So erwartet dieser bei der Anlage in Form eines Bull Shark Notes eine beschränkt positive Entwicklung des Basiswertes und besitzt eine gewisse Risikoaversion, welcher mit dem Kapitalschutz entgegengekommen wird. Zudem schliesst er extreme Kursschwankungen aus. Zum Zeitpunkt der Emission beträgt der Ausgabepreis normalerweise 100 Prozent des Basiskurses. Üblicherweise wird gleichzeitig dp payoff all about derivative investments | Februar 2008 auf diesem Niveau der Ausübungspreis fixiert. Zusätzlich werden die Partizipationsrate sowie die Barriere definiert. Die Barriere legt dabei die obere Grenze fest, bis zu welcher an der positiven Basiskursentwicklung teilgenommen werden kann. Kommt es während der Laufzeit allerdings zu einem Barriereereignis, fällt die Auszahlung auf das vorgängig bestimmte Kapitalschutzniveau zurück. Analytisch lässt sich die Auszahlung ohne Barriereereignis folgendermassen formulieren (siehe Formel auf der nächsten Seite) Im Falle eines Barriereereignisses wird das Kapitalschutzniveau zurückbezahlt. Das somit entstehende Auszahlungsprofil eröffnet die verschiedenen Auszahlungsszenarien. Zur Illustration und Orientierung anhand eines fiktiven Bull Shark Notes dienen die folgenden Spezifikationen: – Laufzeit: 12 Monate – Ausgabepreis:100 % des Basiswertes – Ausübungspreis: 100 % des Basiswertes – Knock-Out Level: 140 % des Basiswertes – Partizipationsrate: 100 % – Kapitalschutz: 100 % des Basiswertes Entwickelt sich nun der Basiswert wie erwartet leicht positiv und schliesst am Verfallstag beispielsweise bei 130 Prozent, resultiert eine optimale Auszahlungssituation. In diesem Fall erhält der Investor die prozentuale Kurssteigerung (30 Prozent) zusätzlich zum Ausübungspreis ausbezahlt. Allerdings darf der Kurs des Basiswertes während der Laufzeit nie die Barriere berühren oder durchbrechen. Tritt ein solches Knock-Out Ereignis ein, verfällt die Partizipationsmöglichkeit, selbst wenn der Basiswert am Verfallstag deutlich über den 100 Prozent notiert. Fällt schliesslich aber der Kurs des Basiswertes entgegen den Erwartungen deutlich und schliesst am Verfallstag bei beispielsweise 85 Prozent, greift der Kapitalschutz mit voller Kraft. Tritt dieses Szenario ein, bekommt der Investor entgegen der schlech-
  30. 30. 30 LEARNING CURVE Chancen und Risiken von Shark Notes Bei einer Investition in Shark Notes steht auf jeden Fall der Kapitalschutz im Vordergrund. Attraktiv sind zudem die hohen Partizipationsraten, welche diese Produkte normalerweise bieten. Bei einigen der Notes wird bei einem Knock-Out-Ereignis auf das eingesetzte Kapital ein Coupon bezahlt, was die Opportunitätskosten senkt und das Produkt deutlich interessanter macht. Schliesslich müssen allerdings den offensichtlichen Vorteilen auch einige Risiken entgegengehalten werden, die meist weni- ger offenkundig sind. So wird dieses Strukturierte Produkt während der Laufzeit oft deutlich unter dem Rückzahlungsbetrag gehandelt. Dies führt natürlich zu Kapitalverlusten, wenn die Shark Note vor dem Verfallstag verkauft wird. Eine negative Komponente ist zudem die obere Renditebegrenzung, welche den Maximalertrag limitiert. Der grösste Nachteil von Shark Notes ist aber sicherlich die grosse Gefahr, dass es zu einem Knock-Out-Ereignis kommt, der Basiswert sich also besser entwickelt als man ursprünglich erwartet hat. Diese Gefahr steigt bei volatileren Titel überproportional an. Die erhoffte hohe Rendite verflüchtigt sich dann schlagartig. Spannende Investmentmöglichkeiten bieten Shark Notes, welche noch nicht ausgeknockt sind, eine überschaubare Restlauf- zeit aufweisen und deren Basiswert sich in der Nähe des Ausgangsniveaus befindet. Die Wahrscheinlichkeit eines BarrierenEreignisses ist dann relativ klein und dank dem Kapitalschutz sind die Risiken limitiert. Es empfiehlt sich daher, den Sekundärmarkt regelmässig nach interessanten Shark Notes abzusuchen. Payoff-Diagramm Shark Notes Ba sis we rt ten Kursentwicklung das geschützte Kapital ausbezahlt. Dies entspricht im Beispiel wieder den 100 Prozent. In dieser Situation wird ersichtlich, wie wertvoll ein Kapitalschutz vor allem für risikoaverse Anleger sein kann. Shark Note 100% MAX[O;(Startfixierung – Schlussfixierung)] * Partizipationsrate + Kapitalschutzniveau Startfixierung Quelle: Schweizerischer Verband für Strukturierte Produkte (SVSP) Anzeige Im Vorwärtsgang: Währungen rohstoffreicher Länder +100% Kapitalschutz Vontobel Unit auf den «Resources» Basket Ihre Idee: Sie möchten in das boomende Anlagethema Rohstoffe investieren, dabei aber Ihr Kapital zu 100% in Schweizer Franken geschützt wissen. Unsere Lösung: Die Unit auf den «Resources» Basket ermöglicht es Ihnen, von einer positiven Entwicklung eines Währungskorbs, bestehend aus den fünf Währungen der rohstoffreichen Länder Australien, Brasilien, Norwegen, Russland und Südafrika, gegenüber dem US-Dollar zu profitieren. Per Verfall bietet Ihnen die Unit einen Kapitalschutz von 100% in Schweizer Franken. Weitere Informationen zu diesem Produkt finden Sie auf www.derinet.ch Private Banking Investment Banking Asset Management Telefon +41 (0)58 283 78 88 www.derinet.ch Zürich Luzern Genf Frankfurt München Köln London Mailand dp payoff all about derivative investments | Februar 2008 Vaduz Luxemburg Salzburg Wien Madrid Dubai Grand Cayman Vancouver New York
  31. 31. 31 INVESTMENT IDEA Präsentiert von Goldman Sachs Gehebelt in Gold und Silber investieren Nach ihren jüngsten Kursanstiegen sind Gold und Silber in den Mittelpunkt des Anlegerinteresses gerückt. Mit Warrants können Investoren überproportional an steigenden oder fallenden Notierungen beider Edelmetalle partizipieren. Die Feinunze Gold überbot jüngst ihr Allzeithoch, das zuvor mehr als ein Vierteljahrhundert lang Bestand hatte. Auch der Silberpreis befindet sich schon seit mehreren Jahren im Aufwind. So konnten Investoren mit beiden Edelmetallen bereits in der Vergangenheit hohe Gewinne erzielen. Mit Warrants können Anleger überproportional an den Kursbewegungen von Gold und Silber teilnehmen. Dabei eignen sich Call-Warrants für Anleger, die steigende Preise für die beiden Edelmetalle erwarten, während Put-Warrants für Investoren von Interesse sind, die nach den kräftigen Kursanstiegen wieder mit rückläufigen Notierungen rechnen. Goldman Sachs bietet Anlegern innerhalb seiner grossen Produktpalette über 140 Warrants auf Gold und Silber an. Die Edelmetall-Warrants von Goldman Sachs werden mit einem engen Spread gehandelt, was den Investoren zugute kommt. Warrants zeichnen sich ausserdem durch ihre Hebelwirkung aus. Doch neben einer Chance auf überproportionale Gewinne sollten Anleger auch die erhöhten Risiken von Warrants beachten. Tritt nämlich die Markterwartung des Investors nicht ein, können schnell Verluste entstehen – bis hin zum Totalverlust. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Internetseite www.goldman-sachs.ch sowie direkt unter der Telefonnummer 044 224 1144. Link zur Internetseite: www.goldman-sachs.ch dp payoff all about derivative investments | Februar 2008

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