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fester Sprint, kein verbindliches Commitment –
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Ein paar Worte über mich
Katrin Grothues
Geboren in Marl / Ruhrgebiet
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Was bekommt ihr hier – und was nicht?
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Retro
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Jedoch lief nicht alles so,
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Manchmal muss man in die Luft gehen
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Das Problem ist die feste,
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Keine festen Sprints mehr
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Planning
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Flexibilität und Einhaltung der Priorisierung
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Plannings – Kürzer, aber häufiger
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Auf das Planning folgt direkt die Umsetzung
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Kein Abnahmestau – kein Abnahmestress
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Von Scrum zu Scrumban / Kanban bei AutoScout24

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Scrum, das bedeutet interdisziplinäre Teams, inkrementelle Entwicklung, schnelles Time-to-Market. Es bedeutet aber auch fixe Iterationszeiträume, lange Plannings, verbindliche Commitments. Jeder Productmanager wird die Situation kennen, wenn DIE EINE Story nicht mehr in den Sprint passt. Man sucht dann nach einer kleineren Story oder einem Task, obwohl die Priorität geringer ist. Oder das Team stellt während des Sprints fest, dass im Planning ein Task übersehen wurde. Um das Commitment zu schaffen, wird dieser dann in den nächsten Sprint verschoben. Die daraus entstehenden Probleme sind bekannt: statt Priorität bestimmt die feste Iteration des Sprints die Reihenfolge der Story. Zum Ende des Sprints wird es immer entweder stressig oder man vertrödelt Zeit, da man doch schneller war, als geschätzt. Vergessene Tasks müssen nachgeholt werden. Dass es auch anders gehen kann, zeigt der Weg, den mein Team seit kurzem beschreitet. Wir gehen den nächsten Schritt von Scrum zu Scrumban / Kanban. Das bedeutet für uns: Kein fixes Planning, kein verbindliches Commitment, kein „das muss in den nächsten Sprint“. Heute heißt es selbstverantwortliches Pull statt Push und Planning on Demand. Doch auch hier gibt es Herausforderungen. Werde ich langsamer ohne Commitment? Wie weiß ich, wann das Team fertig ist, wenn es keinen festen Sprint mehr gibt? Erfahrt, wie wir den Wechsel vollzogen, welche Schwierigkeiten wir vorgefunden und wie wir sie überwunden haben.

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Von Scrum zu Scrumban / Kanban bei AutoScout24

  1. 1. www.autoscout24.de Von Scrum zu Kanban, von Push zu Pull – kein fester Sprint, kein verbindliches Commitment – wie kann das funktionieren? Scrum Day 2014 Katrin Grothues Böblingen, 02. Juli 2014 www.autoscout24.de
  2. 2. Agenda 1. Kurzvorstellung AutoScout24 und meiner Person. 2. Wie haben wir vorher gearbeitet? 3. Welche Schmerzen wollten wir wie heilen? 4. Bedenken eines PMs. 5. Take Aways.
  3. 3. Wer ist AutoScout24 und wer bin ich?
  4. 4. AutoScout24 – HIER IST ALLES AUTO. Über 2 Millionen Fahrzeugangebote Knapp 20 Millionen Nutzer jährlich in Deutschland (WNK, ACTA 2013) Europaweit größter Online-Automarkt Über 100.000 gebrauchte Nutzfahrzeuge Über 10 Millionen Menschen europaweit nutzen AutoScout24 jeden Monat Mehr als 300 Millionen virtuelle Fahrzeugbesichtigungen pro Monat Über 40.000 Händlerkunden europaweit Über 100.000 Motorräder Von Scrum zu Kanban| Katrin Grothues Seite 4
  5. 5. AutoScout24 - Europa RUS S PL NL D B F CH A HR RO BG UA I TR E CZ Mit Marktpräsenz in 18 Ländern ist AutoScout24 europaweit größter Online-Automarkt. AutoScout24 beschäftigt in Europa rund 400 Mitarbeiter. Von Scrum zu Kanban| Katrin Grothues Seite 5
  6. 6. Ein paar Worte über mich Katrin Grothues Geboren in Marl / Ruhrgebiet Seit 01/2012: Product Manager Vehicle Market Dealer Products @ AutoScout24 Davor: 3,5 Jahre Startegie- und Projektmanagement in 2 großen E-Commerce Unternehmen. Ausbildung: Kulturwissenschaften (M.A.), Universität Lüneburg Von Scrum zu Kanban| Katrin Grothues Seite 6
  7. 7. Was bekommt ihr hier – und was nicht? Seite 7 -Scrumeinführung Kanbaneinführung Methodendifferenzierungsdiskussion Probleme Erkenntnisse Maßnahmen Messpunkte meines Teams Inspiration für Euch Von Scrum zu Kanban| Katrin Grothues
  8. 8. Scrum by the book – da kamen wir her
  9. 9. Agile Entwicklung bei AutoScout24 Von Scrum zu Kanban| Katrin Grothues Seite 9 PO* PM* Developer QA Research & User Experience Design Agile Coaches *Productowner / Productmanager
  10. 10. Feste 2-wöchige Sprintiterationen Von Scrum zu Kanban| Katrin Grothues Seite 10 Planning Estimation Retro Estimation PlanningRetro Estimation 1. Woche 2. Woche 3. Woche 4. W… 2 Wochen Sprint Planning alle 2 Wochen ½-1 Tag Estimation 1 Mal pro Woche Retro alle 2 Wochen fixes Commitment
  11. 11. Jedoch lief nicht alles so, wie wir wollten.
  12. 12. 1. Was passt in den Sprint – was nicht? Von Scrum zu Kanban| Katrin Grothues Seite 12 1. Story – 3 SP 2. Story – 1 SP 4. Story – 3 SP 5. Story – 5 SP 6. Story – 1 SP 3. Story – 3 SP 7. Story – 5 SP
  13. 13. 2. Inflexibilität Seite 13 1. Story – 3 SP 2. Story – 1 SP 3. Story – 5 SP 4. Story – 1 SP 5. Story – 3 SP Von Scrum zu Kanban| Katrin Grothues
  14. 14. 3. Viel – überflüssige (?) – Vorbereitungszeit Von Scrum zu Kanban| Katrin Grothues Seite 14 1. Story – 3 SP 2. Story – 1 SP 4. Story – 3 SP 5. Story – 5 SP 6. Story – 1 SP 3. Story – 3 SP 7. Story – 5 SP
  15. 15. 4. Zeitintensive Plannings Seite 15 Von Scrum zu Kanban| Katrin Grothues
  16. 16. 5. Zeitversatz zwischen Planning und Umsetzung Von Scrum zu Kanban| Katrin Grothues Seite 16 Planning PlanningStart Story 3 ?
  17. 17. 6. Immer Stress am Ende Von Scrum zu Kanban| Katrin Grothues Seite 17 Planning Planning Commitment schaffen Testing Designabnahme Trackingabnahme PM-Abnahme
  18. 18. Viele Gründe für Veränderungen Inhalte des Commitments nicht prioritätsgesteuert. Wenig Flexibilität und viel Vorbereitungszeit. Zeitintensive Planningtermine. Zeitversatz zwischen Planning und Umsetzung. Schwieriges Abholen bei Abwesenheit. Abnahmestress am Sprintende. Von Scrum zu Kanban| Katrin Grothues Seite 18
  19. 19. Manchmal muss man in die Luft gehen Seite 19 Von Scrum zu Kanban| Katrin Grothues
  20. 20. So arbeiten wir heute
  21. 21. Unsere Kernthese Das Problem ist die feste, zweiwöchige Iteration. Seite 21 Von Scrum zu Kanban| Katrin Grothues
  22. 22. Keine festen Sprints mehr Von Scrum zu Kanban| Katrin Grothues Seite 22 Planning Estimation Retro Estimation Retro Estimation 1. Woche 2. Woche 3. Woche 4. W… keine festen Sprintiterationen Planning bei Bedarf Estimation 1 Mal pro Woche Retro alle 2 Wochen kein fixes Commitment Planning Planning Umsetzung Umsetzung Umsetzung
  23. 23. Flexibilität und Einhaltung der Priorisierung Seite 23 1. Story – 3 SP 2. Story – 1 SP 3. Story – 5 SP 4. Story – 1 SP 5. Story – 3 SP Von Scrum zu Kanban| Katrin Grothues
  24. 24. Ready for Planning on demand Seite 24 1. Story – 3 SP 2. Story – 1 SP 3. Story – 5 SP 4. Story – 1 SP 5. Story – 3 SP Von Scrum zu Kanban| Katrin Grothues
  25. 25. Plannings – Kürzer, aber häufiger Seite 25 Von Scrum zu Kanban| Katrin Grothues
  26. 26. Auf das Planning folgt direkt die Umsetzung Von Scrum zu Kanban| Katrin Grothues Seite 26 Planning Planning Planning Umsetzung Umsetzung Umsetzung !
  27. 27. Kein Abnahmestau – kein Abnahmestress Von Scrum zu Kanban| Katrin Grothues Seite 27 Planning Planning Planning Umsetzung Umsetzung Umsetzung
  28. 28. Hilft uns die Veränderung nun? Wenn wir keine 2-wöchigen Iterationen haben, bestimmt die Priorität die Umsetzungsreihenfolge. Wenn wir keine 2-wöchigen Iterationen haben, haben wir mehr Flexibilität. Wenn wir keine 2-wöchigen Iterationen haben, produzieren wir weniger Waste in der Vorbereitung. Wenn wir keine 2-wöchigen Iterationen haben, haben wir kürzere Plannings. Wenn wir keine 2-wöchigen Iterationen haben, können wir Kollegen, die im Planning nicht dabei waren, schnell abholen. Wenn wir keine 2-wöchigen Iterationen haben, haben wir weniger Abnahmestress. Von Scrum zu Kanban| Katrin Grothues Seite 28
  29. 29. Und jetzt, alles super? Bedenken eines PMs
  30. 30. Timing, Organisation und Geschwindigkeit Seite 30 Von Scrum zu Kanban| Katrin Grothues
  31. 31. Wann sind wir fertig mit der Story? Seite 31 erste Vorabschätzung im Planning. Kommunikation im Daily. Kommunikation extern. Von Scrum zu Kanban| Katrin Grothues
  32. 32. Wie organisiere ich Planning on Demand? Seite 32 Planning 1 wandert ins Estimation. min. PM oder PO im Planning. Alle Devs im Planning. eigener Raum für das Team. täglicher Planningslot am Vormittag. Von Scrum zu Kanban| Katrin Grothues
  33. 33. Wird mein Team langsamer? Seite 33 Leadtime messen. Disziplin bei PM. Disziplin bei Dev. Alle Tasks ins Backlog – keine „Zwischendurchdinger“. Additional Task Lane. Von Scrum zu Kanban| Katrin Grothues
  34. 34. Closing notes & take aways
  35. 35. „Scrumban“ hat viele Probleme gelöst… Viel Flexibilität und wenig Vorbereitungszeit. Kurze Plannings. Umsetzungsreihenfolge richtet sich nach Priorität. Auf das Planning folgt direkt die Umsetzung. Schnelles Abholen bei Abwesenheit. Weniger Abnahmestress am Ende der Story. Von Scrum zu Kanban| Katrin Grothues Seite 35
  36. 36. …hält aber auch neue Herausforderungen bereit! Disziplin auf PM/PO- und Dev-Seite. Terminorganisation. Kommunikation – intern und extern – über Timings. Von Scrum zu Kanban| Katrin Grothues Seite 36 ! ! !
  37. 37. Was solltet ihr mitnehmen? Seite 37 Jeder Prozess ist nur ein Hilfsmittel für das Team. Ändert den Prozess, wenn er Euch hindert, passt ihn an Eure Bedürfnisse an. „Scrumban“ hält viele Vorteile aber auch neue Herausforderungen bereit. Entscheidet im Team gemeinsam, ob ihr auf Kanban wechseln wollt. Beobachtet Euch genau: Hilft Euch der Wechsel wirklich? Falls nicht: wechselt wieder zurück. Ohne Disziplin in allen Rollen wird es nicht funktionieren. Von Scrum zu Kanban| Katrin Grothues
  38. 38. www.autoscout24.de www.autoscout24.de Danke für Ihre Aufmerksamkeit! Kontakt: AutoScout24 GmbH Dingolfinger Straße 1-15 81673 München Katrin Grothues Fon +49 89 444 56-1159 Fax +49 89 444 56 19-1159 kgrothues@autoscout24.com

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