MISSVERSTÄNDNIS OUTDOOR
Über die fehlerhafte Interpretation des Marktes, die Entwurzelung von
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00 Prolog
01 Die Identität des Outdoor-Marktes
02 Die Formel der Märkte
03 Die Verteilung nach der Formel „X-Potenz...
oo PROLOG
Es war auf der ispo 2005, als ich zum ersten Mal dem Begriff „Outdoor“ begegnet bin. Zum damaligen
Zeitpunkt war...
01 DIE IDENTITÄT DES OUTDOOR-
MARKTES
Zuerst wollte ich wissen wie der Begriff „Outdoor“ entstanden ist und zu diesem Zwec...
02 DIE FORMEL DER MÄRKTE
Mit jedem Jahr wuchs die Kreativität der Sportler und neue Kategorien wurden nach demselben Prinz...
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White Paper: Missverständnis Outdoor - Über die fehlerhafte Interpretation des Marktes, die Entwurzelung von Identitäten und die wahren Helden der heutigen Zeit.

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Ich erinnere mich noch gut an eine Unterhaltung, die ich mit einem Bekannten aus der Szene geführt habe und daran, wie wir uns über diesen neuen Trend „Outdoor“ lustig gemacht haben. Gar nicht so sehr über die Sportarten, die sich hinter dem Begriff verborgen haben, sondern viel mehr über den Begriff „Outdoor“. Wir konnten damals wie heute nicht verstehen, was Outdoor konkret sein sollte. Ist es ein Ort - ich befinde mich draußen? Ist es eine Aktivität - ich bewege mich draußen? Oder ist es ein Statement - ich lebe draußen? "

Das White Paper eröffnet eine ganz neue Perspektive auf den Outdoor-Markt und macht klar, warum ein Umdenken stattfinden muss.

Veröffentlicht in: Marketing
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White Paper: Missverständnis Outdoor - Über die fehlerhafte Interpretation des Marktes, die Entwurzelung von Identitäten und die wahren Helden der heutigen Zeit.

  1. 1. MISSVERSTÄNDNIS OUTDOOR Über die fehlerhafte Interpretation des Marktes, die Entwurzelung von Identitäten und die wahren Helden der heutigen Zeit. Ein White Paper von Julius Geis, © 2014
 Leseprobe
  2. 2. INHALT 00 Prolog 01 Die Identität des Outdoor-Marktes 02 Die Formel der Märkte 03 Die Verteilung nach der Formel „X-Potenzial“ 04 Der Wandel und die Krise 05 Die Büchse der Pandora 06 Die Folgen des Missverständnisses 07 Ein neuer Weg Seite von2 13 Leseprobe
  3. 3. oo PROLOG Es war auf der ispo 2005, als ich zum ersten Mal dem Begriff „Outdoor“ begegnet bin. Zum damaligen Zeitpunkt war ich Inhaber einer kleinen Distribution und spezialisiert auf den Boardsport-Markt. Wir sahen uns als Subkultur mit starkem Einfluss auf den Massenmarkt. Und plötzlich gab es die Halle „Outdoor“ und alle Welt sprach davon. Ein Trend von dem wir bisher nichts wussten…. Ich erinnere mich noch gut an eine Unterhaltung, die ich mit einem Bekannten aus der Szene geführt habe und daran, wie wir uns über diesen neuen Trend „Outdoor“ lustig gemacht haben. Gar nicht so sehr über die Sportarten, die sich hinter dem Begriff verborgen haben, sondern viel mehr über den Begriff „Outdoor“. Wir konnten damals wie heute nicht verstehen, was Outdoor konkret sein sollte. Ist es ein Ort - ich befinde mich draußen? Ist es eine Aktivität - ich bewege mich draußen? Oder ist es ein Statement - ich lebe draußen? Am Schluss war es uns egal und wir überließen es den Outdoorern selbst, sich zu definieren. Im Jahr 2013 nahm ich ein Engagement bei einem mittelständischen Outdoor-Unternehmen als Markenberater an. Zurück in der Outdoor-Industrie, zurück im Land Konfusius. Der Begriff „Outdoor“ war immer noch sehr präsent und für mich immer noch genauso unkonkret wie früher… Die Auskunft, die ich auf mein Nachfragen über den Markt, seine Begrifflichkeit, Motivationen und kulturellen Lebensraum erhielt, war nach meinem Verständnis sehr vage. Ich wollte es konkreter und machte mich auf den Weg den Begriff „Outdoor“ zu verstehen. Seite von3 13 Leseprobe
  4. 4. 01 DIE IDENTITÄT DES OUTDOOR- MARKTES Zuerst wollte ich wissen wie der Begriff „Outdoor“ entstanden ist und zu diesem Zweck untersuchte ich andere Märkte. In einem Gespräch mit einem Experten aus der Sportindustrie, entdeckte ich ein Prinzip, das für mich die einfache, logische Antwort ergab. Ich erfuhr, dass der Sportmarkt nach Indoor- Aktivitäten, also Aktivitäten, die in Gebäuden, z. B. Sporthallen stattfinden und Outdoor-Aktivitäten, Aktivitäten, die im Freien, z. B. auf einem Sportplatz stattfinden, eingeteilt wird. Des Weiteren werden die Sportaktivitäten zusätzlich in Kategorien aufgeteilt und man ordnet z. B. Tischtennis, Squash, Geräteturnen den Indoor-Aktivitäten zu, während Wandern, Bergsteigen und Kanufahren zu den Outdoor-Aktivitäten zählt. Die Marktbezeichnung „Outdoor“ ist nach diesem Prinzip entstanden und wurde allein von Industrie und Handel in dieser Begrifflichkeit genutzt. Seite von4 13 I
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 R vs. OUTDOOR Leseprobe
  5. 5. 02 DIE FORMEL DER MÄRKTE Mit jedem Jahr wuchs die Kreativität der Sportler und neue Kategorien wurden nach demselben Prinzip hinzugefügt. Es spielte und spielt keine Rolle, ob die Aktivitäten von Menschen in Vereinen, als Hobby, privat oder hauptberuflich ausgeübt wurden. Sobald die Anzahl der Anhänger einer Sportart stieg, reagierten die Markenhersteller und der Markt wurde früher oder später mit den gewünschten Waren bedient. Dieses logische Prinzip unterliegt einer einfachen Formel, die auf den Markt entscheidend einwirkt: Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten in Kröpfchen. So selektiert der Markt und eine einfache Formel reicht dafür aus. Eine Formel, die entscheidet, ob eine Kategorie aus seinem Schattendasein heraustritt und auf die Bühne des Marktes treten darf oder eben nicht. Wie also lautet die Formel? 
 Kategorie > X-Potenzial 
 = Kategorie-Markt Kategorie < X-Potenzial 
 = Pauschalmarkt X-Potenzial ist der Schlüssel, der über die Beförderung einer Kategorie entscheidet. Potenzial die große Unbekannte, die von Experten und Trendscouts geschätzt und bewertet wird und so das Bild am Markt elementar beeinflusst. Ebenso wie die Follower, die in den letzten Jahren einen exponentiell hohen Einfluss auf die Marken- und Produkttrends haben. Ich will es kurz am bekanntesten Beispiel Fußball erklären. Fußball könnte sowohl den Outdoor- Sportarten, wie auch den Indoor-Sportarten zugeordnet werden. Da aber König Fußball einen eigenen Markt bildet, gibt es keine Zuordnung. Fußball generiert so viel Nachfrage (mit all seinen Facetten), dass die Marktbezeichnung dem Namen der Sportart folgt. Hier ist Potential also größer als X. Seite von5 13 Leseprobe
  6. 6. Seite von6 13 www.juliusgeis.com hello@juliusgeis.com +49.(0)40 609 405 18-0 HIER KAUFEN

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