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Das Billiken Post 2015 Edition

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Das Billiken Post 2015 Edition

  1. 1. Saint Louis University Von Zoe Morgan Saint Louis University hat eine Fußballmannschaft von sehr hohem Rang, und sie spielt jedes Herbstsemester Die Universität hat 10 NCAA “Division 1” Meisterschaf- ten gewonnen. Das sind die meisten Meistertitel für eine Universität in der Geschichte der NCAA. Drei Studenten der SLU Mann- schaft—Marco Heskamp, Julian Gieseke und Sascha Otte— kommen aus Norddeutschland. Das Billiken Posthorn hat sie für diese Ausgabe interviewt. Fußball ist natürlich in Deutschland und in Europa im allgemeinen sehr populär, aber an den europäischen Universitäten gibt es keine Mannschaf- ten. Deswegen kommen viele begabte europäische Sportler in die USA. Sie studieren an amerikanischen Colleges und erhalten oft Sportstipendien. SLU ist eine gute Wahl für Fußballspieler, weil Fußball und Basketball hier die wichtigsten Mannschaften sind. “Wir haben jetzt in unserer Mannschaft sieben Spieler, die im Ausland geboren wurden,” sagte SLU Fußballtrainer Mike McGinty. “Nächstes Jahr werden wir zwei weitere haben. Diese Spieler sind keine Austauschstudenten, sondern wir haben sie für die Universität hergebracht. Sie trainieren 5 bis 6 Tage pro Woche. Ich freue mich auf unsere nächste Saison und bin optimistisch für unsere Mann- schaft.” Das erste Spiel des Herbstsemesters findet am 28. August in Tulsa, Oklahoma statt. Die erste Ausgabe DEUTSCHE FUßBALLSPIELER AN DER SAINT LOUIS UNIVERSIT Y Frühling 2015 Special points of interest: • Politik • Sport • Hermann, Mo. • In dieser Ausgabe: Deutsche Fußballspieler 1 Angela Merkel 2, 11 Urban Chestnut 2, 11 Bruder Wayne Hellmann 3 Hermann, Missouri 4 Rezension: Aufbruch in die Utopie 4, 5 Alpenhorn Gasthaus 5 Die Fußballinterviews: Marco Heskamp Sascha Otte Julian Gieseke 6-8 Anselm Kiefer 9 Filmrezension: M 9, 10 Filmrezension: Grizzly Man 10 Die Deutsche Presse 10 Will Willis in Heidelberg 11 DAS BILLIKEN POSTHORN Daniel Greg Zoe Morgan William Rohlfing Paul Winiecki DIE REDAKTION Courtesy of Saint Louis University Sascha Otte Marco Heskamp Courtesy of Saint Louis University
  2. 2. Seite 2 U R B A N C H E S T N U T : E I N E T R A D I T I O N E L L E B R A U E R E I M I T M O D E R N E R AT M O S P H Ä R E “Die Menschenwürde ist nicht nur wichtig in Deutschland, sondern auch überall auf der Welt.” Angela Merkel Die erste Ausgabe Von Paul Winiecki Urban Chestnut Brewing Company i st ei ne einheimische Brauerei in St. Louis, Missouri. Sie ist die Lieblingsbrauerei sowohl von Bierkennern als auch Gelegenheits- trinkern. Urban Chestnut ist stolz auf die ausgezeichneten Biere, die sie braut. Nicht nur sind ihre Biere lecker und erfrischend, sondern sie sind auch einzigartig. Urban Chestnuts Slogan ist “Beer Divergency: new world meets old world brewing.”Braumeister Florian Kuplet meint es ernst damit. In dieser Brauerei gibt es zwei verschiedene M e t h o d e n : d i e „revolutionäre Serie“ (Revolutionary Series) und die „geschätzte Serie“ (Reverence Series).Die revolutionäre Serie ist das amerikanische Handwerkbier. Es ist Urban Chestnuts progressives Bier, weil die Brauer die traditionellen deutschen Methoden benutzen, um a u s g e z e i c h n e t e s amerikanisches Bier zu brauen. Die “revolutionäre S e r i e ” e n t h ä l t e l f verschiedene Biersorten. In der “geschätzten Serie” gibt Urban Chestnut dem traditionellen europäischen (Fortsetzung auf Seite 12) Von Zoe Morgan Heutzutage herrscht Chaos in der Welt. Wir leben in einer Zeit von technolo- gischem Forschritt und wir sind durch diese Technologie klüger als je. Aber Leute sterben noch an Krankheit, Hun- ger, und Krieg an vielen Orten der Welt, und in der letzten Zeit wurden Terroristengruppen eine erhebliche Bedrohung. Es gibt aber eine Politikerin, die viel- leicht unsere Welt verbessern kann. Sie wurde von Forbes Magazine als die mächtigste Frau der Welt genannt. Sie ist mehr als eine Politikerin. Sie stud- ierte Physik in Leipzig und analytisches Denken beeinflusst ihre Politik. Merkel wurde 1954 in Hamburg ge- boren, aber sie wuchs in der ehe- maligen DDR auf. Sie erlebte schon als junge Frau die politischen Probleme ihres Landes. Was macht sie zu einer guten Politikerin? Sie stellt politische Spiele in den Hintergrund, und versucht eher praktische gesellschaftliche Probleme zu lösen. Sie kümmert sich um die Menschen. Seit 2005 ist Merkel Deutschlands Kanzlerin von Deutschland, und heute ist sie für viele Menschen eine Inspira- tion. Merkel ist jetzt mit der Krise in der Ukraine beschäftigt. Letztes Jahr wurde die Krim von Russland annexiert. Russland baut das Militär auf, und Vladi- mir Putin ist politisch aggressiv. Jetzt kämpfen Rebellen an der Grenze. gegen russische Soldaten. Merkel meint zusammen mit anderen Oberhäuptern westlicher Länder, dass wir den Krieg nicht erklären sollen. Wir brauchen stattdessen eine diplomatische Lösung. (Fortsetzung auf Seite 11) MERKEL: EINE STARKE FRAU IN DER WELTPOLITIK Foto: Urban Chestnut
  3. 3. Das Billiken Posthorn Von Daniel Greg Daniel: Wann waren Sie zu- letzt in Deutschland? WH: Das letzte Mal war ich im Januar 2015 da. Daniel: Wo haben Sie in Deutschland gewohnt? Wie lange waren Sie dort? WH: In der Weltstadt mit Herz, in München. Ungefähr vier Monate. Daniel: Was ha- ben Sie studiert? WH: Ich habe nicht studiert. Ich habe einfach Spaß gehabt. Ich habe auch etwas geforscht. Daniel: Was ha- ben Sie ge- forscht? WH: Texte aus dem Mittelalter über die Sakramente. Daniel: Ist das Studium in Deutschland anders als das Studium in den USA? WH: Ich habe als junger Mann in Deutschland studiert. Bei der Dokterarbeit ist es doch anders als hier. Auf diesem Niveau haben die Studenten viel mehr Freizeit und auch viel weniger Leitung . Des- halb hat man nicht soviel Unterstützung von dem Pro- fessor wie hier. Als Professor hier habe ich viel mit meinen Doktoranden gearbeitet. Mein Professor hat doch etwas, aber nicht sehr viel gemacht. Ich musste eigentlich alleine arbeiten. Daniel: Würden Sie ein Auslandsstudium in Deutsch- land empfehlen? WH: Es kommt darauf an, was für ein Studium. Daniel: Theologiestudium? WH: Ja, aber nicht unbedingt. In Deutschland wird die Pas- toraltheologie nicht sehr bet- ont. Sie haben Vorlesungen darüber, aber in der Praxis ist es nicht sehr wichtig bei dem Theologiestudium in Deutsch- land. Deshalb wäre in einem Sinne das Theologiestudium in Deutschland ein Nachteil, a b e r andererseits von der Theorie her, wäre es doch ein Vorteil. Es kommt darauf an, was man von dem The- ol ogie-s tudium möchte. Daniel: Welche sozialen Fragen waren zu der Zeit in Deutschland aktuell? WH: Meine Zeit in Deutschland war die Zeit des kalten Krieges. Deshalb gab es viel Span- nung zwischen dem Osten und Westen. Daniel: Wie haben diese sozi- alen Fragen Ihr Leben be- einflusst? WH: Dadurch bin ich ein bisschen “anti-American” geworden. In der Zeit des kalten Krieges gab es die große militärische Aufrüstung. Atomwaffen im Westen—das war ein Push der USA. Ich war, wie meine Kollegen in Deut schl and, a bsolu t dagegen. Deshalb bin ich den USA gegenüber kritischer geworden. Daniel: Haben Sie während Ihrer Zeit in Deutschland Än- derungen in der Gesellschaft bemerkt? WH: Ja, ein bisschen. In der Zeit von Willy Brandt war die Gesellschaft sozialistischer. Aber später ist die Gesell- schaft kapitalistischer ge- worden. Ich habe diese Änder- ung gespürt. Daniel: Wie haben Ihre Erfahrungen in Deutschland Sie als Person geprägt? Sind Sie noch heute mit Deutsch- land verbunden? WH: Ich glaube, dass ich aus dieser Erfahrung weltoffener geworden bin. Das heißt, ich habe mehr Interesse an der Politik der ganzen Welt. Denn die Leute in Deutschland ken- nen sich besser mit der Welt- politik aus als die Leute in den USA. Daniel: Sind Sie noch heute mit Deutschland verbunden? WH: Ja, ich habe Freunde in Deutschland. Ich telefoniere oft mit diesen Freunden. Auf meinem Handy habe ich viele Te l e fo n n u m m e rn v o n Deutschen. Daniel: Sind die meisten Ihrer Freunde in Deutschland Mön- che? WH: Mönche? Mönche aus München? Hahaha! Ich habe viele Freunde. Ich habe viele von meinen Mitbrüdern, Or- densleuten, viele Katholiken, viele die evangelisch sind. Ich habe ganz verschiedene Freunde in Deutschland, alt und jung und einige von den jüngeren Freunden haben mich hier in St Louis besucht und haben sogar hier in der Uni gewohnt. Daniel: Was machen Sie, wenn Sie in Deutschland sind? WH: Oft ist das eine Urlaubs- zeit für mich, und ich habe viel Freizeit. Ich gehe schwim- men, ich gehe in die Sauna, ich gehe in die Oper, ich gehe ins Theater, ich gehe spa- zieren, ich gehe Berg steigen. Ich forsche nicht viel, wenn ich im Urlaub bin. Hahaha. Daniel: Wie oft sprechen Sie Deutsch? Wie oft benutzen Sie die deutsche Sprache? Seite 3 INTERVI EW MI T B RU DER WAY NE HEL L MAN N WH: Viel zu wenig. Fast nie, außer wenn ich in Deutschland bin, und ausser wenn ich mit Freunden in Deutschland telefoniere. Ich bereue es, denn ich spreche diese Sprache sehr gern, aber die Gelegenheit gibt es fast nicht. Daniel: Welche Orte in Deutschland würden Sie empfehlen? WH: Das ist sehr einfach: München, die Hauptstadt von Bayern. Mün- chen ist meine Lieblingsstadt, we- gen der Kultur, wegen des Bieres. Daniel: Was mögen Sie an der Münchner Kultur? WH: Da gibt es die Gelegenheit für Musik, Theater, und es ist sehr viel zugänglicher als hier in St. Louis. Zumindest habe ich dort mehr Zeit dafür gehabt. Hier in St Louis habe ich fast keine Zeit dafür. Wenn ich in München bin, gehe ich am lieb- sten in die Oper und ins Theater. Daniel: Haben Sie einen guten Rat für Studierende der deutschen Sprache? WH: Ja. Hören Sie diese Sprache so oft wie möglich! Heutzutage mit dem Internet ist es sehr leicht, das zu tun, was ich sehr oft in meinem Büro tue. Ich höre deutsches Radio: “BayernKlassik.” Ich höre die Musik mit Kommentar und so weiter. Das ist hilfreich. Man kann einfach das Radio zuhören. Daniel: Danke für das Interview, Bruder Hellmann! Bruder Wayne Hellmann “Meine Zeit in Deutschland war die Zeit des kalten Krieges. Deshalb gab es viel Spannung zwischen Ost und West.” Foto: Daniel Greg
  4. 4. Von W. Rohlfing und Z. Morgan Wenn man an eine Utopie denkt, denkt man meistens nicht an eine Stadt im mittleren Westen, aber im Jahre 1837 wurde die utopische Stadt Her- mann, Missouri gegründet. Zu der Zeit der Gründung von Hermann gab es viele Deutsche, die nach Amerika kamen, um eine deutsch-amerikanische Utopie zu verwirklichen. Diese Stadt wurde nach Hermann dem Cherusker genannt, wegen seiner Verteidigung des Teuto- burger Waldes gegen die Römer. Hermann der Cherusker schützte das Land, das jetzt Deutschland heißt. Die Leute von Hermann glaubten, dass sie eine deutsch-amerikanische Utopie gründen könnten. Diese Aufgabe war nicht ein- fach, weil die Siedler die wilde Landschaft von Missouri nicht erwarteten. Da der Boden steinig war, versuchten sie, Wein anzubauen. Ein großer Teil der Geschichte der Stadt stammt aus den Weinkellern. Wein war und ist immer noch ein wichtiger Teil der Kultur von Hermann, aber während der Prohibition wurde der Weinanbau verboten. Deshalb war Hermann für eine Zeit arm. Der Mangel an Geld ist ein Grund, warum die alten Z i e ge l st e in hä us e r s o geblieben sind, wie sie waren. Wegen ihrer deutsch- amerikanischen Kultur über- lebte Hermann die Prohibition und jetzt ist Weintourismus die größte Touristenattraktion der Stadt. Wenn man Hermann heute sieht, sieht man auf der Ober- fläche keine Utopie, mehr, von der viele geträumt hat- ten; die Gebäude sind alt, die Stadt ist nicht modern und die Stadt enthält nicht alles, was man braucht. Aber es sind die Leute, die diese Stadt als eine Utopie betrachten. Obwohl Hermann keine wirk- liche Utopie ist, ist Hermann eine Stadt, die sehr stolz auf ihre deutsche Kultur und Geschichte ist. Jährlich gibt es sowohl ein Maifest als auch ein Oktoberfest und einen Weihnachtsmarkt. Diese Veranstaltungen feiern nicht nur die deutsche Kultur der Stadt, sondern sie locken auch viele Touristen an. Die Veranstaltungen feiern deutsche Kultur auf ober- flächliche Weise, weil heute nicht so viele Bürger in Her- mann Deutsch sprechen, und sie kaum noch Verbindung zu ihren deutschen Vorfahren haben. Trotz der Amerikanisierung der Veranstaltungen zeigen die Feste und die alten Häu- ser Hermann als eine deutsch-amerikanische Uto- pie, durch die die Leute ihre insbesondere auf das Leben von Friedrich Münch, einem evangelischen Pfarrer aus dem oberhessischen Dorf Nieder-Gemünden, der 1833 zusammen mit seinem Freund Paul Folleni- us aus Gießen, die Gießener Auswanderergesellschaft gründete. Museumsbesucher lernten viel über die Erfahrungen dieser Menschen, von ihrer Zeit in Gießen bis zu ihrer Ankunft in Missouri. Man lernte auch sehr viel über diese wichtige Rolle, die diesen deutschen Auswan- derer in der amerikanische Geschichte spielten. Zum Von William Rohlfing Mit dem holzbedeckten Bo- den und den minimalis- tischen Dekorationen sah die im Missouri History Museum stattfindende Ausstellung “Aufbruch in die Utopie” (22. November 2014 bis 19. April 2015) nicht fertig aus. Es ist aber durch diese künstler- ische Einrichtung, dass die Erfahrungen der Besucher vertieft und verbessert wurden. Die Ausstellung handelte von dem Leben deutscher Ein- wanderer, die im frühen 19. Jahrhundert nach Amerika kamen. Sie konzentrierte sich Beispiel waren sie zum Teil dafür verantwortlich, dass Abra- ham Lincoln zum Präsidenten der Vereinigten Staaten gewählt wurde. Die Ausstellung war eine Teamarbeit von deutschen und amerikanischen Forschern. Zuerst waren deutsche For- scher neugierig über die Seite 4 Herm a nn : Ei ne alte deut s che Uto p ie in e inem m o dernen am e rik an is chen L a nd UTOPIE: EINE GLÜCKLICHE VERBINDUNG VON KUNST UND GESCHICHTE Die erste Ausgabe Deutschen, die nach Amerika ausgewandert waren. De- swegen fingen sie an, mit amerikanischen Forschern zu sprechen. Am Anfang wollten die Forscher bloß ein Buch schreiben, aber als sie Fortschritte machten, dachten die Forscher, dass sie eine Ausstellung organisieren sollten. Die Ausstellung fand zuerst in Gießen und Bremen statt. St. Louis war die End- station. Diese Stationen spie- geln die Reise der Deutschen nach Amerika wider. Der Inhalt der Ausstellung war höchst informativ, und die Ge- staltung war unerlässlich für (Fortsetzung auf Seite 5) Utopie Ausstellung im Missouri History Museum Foto: William Rohlfing Foto: William Rohlfing Foto: Missouri History Museum
  5. 5. Das Billiken Posthorn war auch für jeden verfügbar. Ein weiterer interaktiver Aspekt der Ausstellung war der “Muss ich denn” Tisch. An diesem Tisch konnte man einem Deutschen Objekte wie Bücher oder etwas persönliches schenken. Als die Ausstellung zuerst in St. Louis eröffnet wurde, hatten viele aus St. Louis Gegenstände an die Deutschen geschickt. Trotz des deutschen Ursprungs der Utopie Ausstellung ist das Konzept von Auswanderung nach Amerika so wichtig wie die Idee vom Deutschtum. Utopie wirkte nicht nur auf Leute mit die ganze Erfahrung. Sie bot sowohl audio als auch visuelle Apparate, um die komplizierte Geschichte der deutschen Auswanderer besser zu ver- stehen. “Utopie” wurde auch so or- ganisiert, dass man eine Art Reise erfahren muss, um die ganzen Abenteuer der Gießener Auswanderergesell- schaft mitzuerleben. Der Text, der die Ausstellung beschrieb, wurde sowohl auf Englisch als auch auf Deutsch geschrieben. Die Präsentation (Fortsetzung von Seite 4) deutschen Vorfahren, sondern erzählte auch die Geschichte von Einwanderern. Dorris Keeven-Franke, Kurator-in der St. Louiser Ausstellung und Historikerin beim Missouri His- tory Museum, meint, “es geht mehr um die Idee, Immigrant zu sein, als um die deutsche Her- kunft der Auswanderer”. Diese Ausstellung handelt hauptsächlich von der Ges- chichte eines Mannes, aber sie wird durch das Leben dieses Mannes erzählt, den wir über die Gießener Auswander- ungsgesellschaft kennen ler- nen. Seite 5 ALP E NH O R N GASTH AU S : KO M M E N SIE D O C H HE R E I N! Von Daniel Greg und Paul Winiecki Alpenhorn ist ein schönes Gasthaus in Hermann, Missouri. Es wurde Anfang des 19. Jahrhunderts gebaut und man kann die typische deutsche Architektur im gewölbten Keller und im Maurer- handwerk sehen. Alpenhorn hat seinen eigenen echten Weinkeller. Das Alpen- horn Land wurde von den deutschen Einwanderern Adam und Margareta Vallet von Würtenburg gekauft. Das Alpenhorn Gebäude ist mit dem Anfang der Stadt Hermann verbunden, weil Hermann 1838 gegründet wurde und 1843 wurde das Land, auf dem das Alpenhorn steht, gekauft. Heute sieht man die originale und ein- fache Holzarbeit im ganzen Haus. Im- mer wenn neue Veränderungen am Alpenhorn gemacht wurden, blieben die Eigentümer immer dem deutschen Stil treu. Deswegen ist Alpenhorn jetzt so ein wunderschönes Gasthaus. Heutzutage besitzen Kate und Adrian Sigrist das Alpenhorn. Sie bieten ihren Gästen viele Annehmlichkeiten an. Zum Beispiel gibt es leckere Frühstücke und Abendessen. Das Alpenhorn ist auch für vorzüglichen Wein bekannt. Ihre Spezialität ist das 4-Gänge-Menü. Die Gerichte werden nur mit natürli- chen, frischen und lokal angebauten Zutaten vorbereitet. Dies ist eine gute Option für die Umweltbewussten. Vor- speisen, Fisch, Schweinefilet, Salate und Schokoladendesserts sind auf der Speisekarte zu finden. Das Essen ist allerdings nicht billig. Das berühmte 4-Gänge-Menü kostet 55 Dollar pro Person. Wenn man keine große Mahlzeit essen möchte, , kann man den Wein oder Dessert probieren. Rund um das Alpenhaus liegen Rad- und Wanderwege. Man kann Fahrräder mieten oder ein eigenes mitbringen. Viele Besucher picknick- en gern, und das Alpenhorn bietet ein besonderes Radpicknick. An einem schönen Tag sollte man dies probieren. Das ist eine großartige Idee für eine romantische Verabre- dung. Das Alpenhaus ist ein großartiger Ort, an dem man sehr angenehm übernachten kann, und man bekommt das Zimmer mit Frühstück. Es gibt kleine Häuser, in denen man wohnen kann. Tagsüber kann man wandern, Fahrrad fahren, die Stadt besuchen oder die Tiere des Bauernhofs streicheln. Es gibt vieles anderes, was man im Alpenhorn tun kann. Paare können ihr Eheversprechen erneuern oder sogar heiraten. Das Alpenhorn ist daher ein beliebter Ort, Familien- feste oder Geburtstage zu feiern, und Geschäfte zu machen. Der Besitzer Adrian spielt viele verschie- dene Instrumente in einer klassischen deutschen Band. Er macht gerne einen Rundgang durch den Bauernhof. Kommen Sie mal zum Alpenhaus. Es ist ein großar- tiger Ort, Geschichte, Kultur und Spaß zu erleben. REZENSION: UTOPIE... Kuratorin Dorris Keeven-Franke Foto: Alpenhorn Gasthaus Courtesy of das Alpenhorn Gasthaus
  6. 6. Von Daniel Greg Daniel Greg: Woher kommst du? Marco Heskamp: Ich komme aus Osnabrück, Deutschland. Das ist im Nordwesten Deutschlands--nah an der Grenze zu den Niederlanden, ungefähr 100 km entfernt. Daniel: Wie ist dieser Ort anders als St Louis? Marco: Ein bisschen kleiner. Also wir haben 160.000 Einwohner in Osnabrück.. Kleiner, älter… . . Osnabrück ist eine sehr schöne Stadt, aber kleiner. Man kann es aber wohl vergleichen. St. Louis und Osnabrück sind eine durchschnittlich große Stadt, aber haben auch sehr große Vororte. Osnabrück ist wie alles in Deutschland. Sie ist älter, sehr kulturreich, und sehr schön. St. Louis ist ein bisschen gefährlich. Man muss aufpassen, aber sie ist auch schön. Ich genieße es hier zu sein. Daniel: Spielen andere Familienmitglieder Fußball? Marco: Ja, mein Vater und mein Bruder. Er ist 2 ½ Jahre jünger als ich und spielt im Moment in der 4. Liga in Deutschland. Daniel: Was ist deine Lieblingsfußballerinnerung? Marco: Für mich selbst? Zum Beispiel, was ich erreicht h a be ? D i e de u t s c h e Weltmeisterschaft letzten Sommer war eine schöne Fußballerinnerung für mich. Ich m a g d i e d e u t s c h e n Weltmeister! Aber für mich selbst? Ich glaube, das war 2012, als wir den A-10 Titel mit unserer Mannschaft gewonnen haben. Das war super. Daniel: Hast du SLU gern? Marco : Ja! Ich hatte nicht viele Möglichkeiten, als ich nach Amerika gekommen bin—gab es eigentlich nur SLU, und andere Universitäten habe ich gar nicht erst in Betracht gezogen. Aber es ist schön. Der Campus ist super schön, unsere Fußballmannschaft ist super toll. Wir spielen auch gegen Mannschaften aus anderen Ländern, nicht nur aus Amerika, [sondern auch] aus Irland, Serbien, Senegal. Ansonsten gefällt mir auch Civil Engineering. Ich kann nur Positives von SLU erzählen. Seite 6 INTERVIEW MI T MARCO HESKAMP Die erste Ausgabe Marco Heskamp Daniel: Wie oft spielst du Fußball in St. Louis? Marco: Wir haben offiziell fünf oder sechs Mal in der Woche Training. Daniel: Wachst du früh auf? M: Mhmm! Wir haben morgens Training, von 8 bis 10 Uhr 30. Daniel: Was ist dein Lieblingsrestau- rant in St. Louis? Marco: Das ist ein gute Frage. Ich finde Pappy's sehr gut. Ich gehe auch gerne zu Chipotle. Daniel: Warst du mal in den USA, bevor du nach St Louis gekommen bist? Marco: Nein, das war das erste Mal. Viele Deutsche fliegen gern auf Urlaub in die USA. Meine Eltern waren jetzt im Sommer auch hier, aber ich habe es früher nicht geschafft. Daniel: Magst du deine Kurse? Marco: Ja, am Anfang, als ich hier an- gekommen bin, war ich für ein halbes Jahr "undecided". In meinem zweiten Semester entschied ich mich für Bauinginieurwesen, und es gefällt mir wirklich gut. Die Kurse sind wirklich gut. Es macht Spaß. Daniel: Wie findest du das Lebenstempo in St Louis? Marco: Allgemein finde ich, in den USA muss alles immer schneller gehen. [Zum Beispiel], Fast food. Hier in der Schule muss alles immer schnell, schnell, schnell gehen. In Deutschland und in Europa im Allgemeinen ist es langsamer, mehr relaxed. Leute arbeit- en viel, aber ist es ein bisschen ruhiger, alles—ein bisschen langsamer. Foto: Saint Louis University Foto: Saint Louis University
  7. 7. Das Billiken Posthorn Seite 7 INTERV IEW MIT SAS CH A O TT O Von William Rohlfing Will Rohlfing: Woher kommst du in Deutschland? Sascha Otte: Ich komme aus Westdeutschland. Meine Heimatstadt ist ein Vorort von Osnabrück. Meine Heimatstadt ist relativ klein, mit, ich würde sagen, 15.000 Einwohnern. Ich würde Osnabrück eher zu meiner wirklichen Heimatstadt zählen, weil ich da die größte Zeit meiner Freizeit verbracht habe. Osna- brück ist etwa so groß wie St. Louis. Ja, die Menschen sind natürlich ganz anders. Wir haben viel Geschichte in unserer Stadt, viele alte Gebäude und ja, mein Fußballverein ist so der Bekannteste in meiner Stadt. William: Wann hast du ange- fangen, Fußball zu spielen? Sascha:Ich würde sagen, ich bin mit zwei Jahren zu dem Training von meinem Bruder gegangen und habe da zum ersten Mal zugesehen. Dann habe ich mich mit vier Jahren im Verein ange- meldet und dann war ich in meiner ersten Mannschaft. William: Was ist deine Lieblings- fußballerinnerung? Sascha: Ich würde sagen, als ich für Borussia Dortmund gespielt habe. Das ist einer der größten Vereine in Deutschland. Ich habe da drei Jahre lang Fußball ges- pielt und habe da schöne Erin- nerungen, zum Beispiel Trainie- ren in Spanien und Italien, und ich habe gegen Real Madrid und gegen Barcelona habe ich ge- spielt. Das ist die schönste Erin- nerung, die ich an die Zeit in Deutschland habe. William: Hast du SLU gern? Warum bist du an die SLU gekommen? Sascha: Von meinen Freunden, Marco und Julien habe ich es erfahren, mit denen ich in Osna- brück vorher schon gespielt habe. Obwohl die zwei Jahre älter als ich waren, habe ich mit den zusammen gespielt. Mein Trainer hat Kontakt mit dem Trainer hier in St. Louis ge- macht. William: Was studierst du? Magst du deine Kurse? Sascha:Ich bin noch ein Fresh- men, deshalb muss ich die ganz normalen Kurse nehmen, wie Theologie usw, aber damit bin ich jetzt zufrieden. Ich studiere International Business, habe zwei Business Kurse schon genommen und sie waren sehr interessant. William: Magst du die USA? Möchtest du in den USA leben, nachdem du mit dem Studium fertig bist? Sascha: Ja, also ich finde die USA toll, so von dem Leben her, was man für Möglichkeiten hat. Ich würde gern meinen Masters machen, nach meinem Bache- lor. Das wird wahrscheinlich schwierig in den USA sein, weil es noch teurer ist, und ich habe kein Stipendium durch den Fußball. Deshalb werde ich wahrscheinlich zwei Jahre nach Deutschland gehen, und da- nach, wenn es eine Chance gibt, hierher wieder zurückkom- men, dann würde ich es wahr- scheinlich machen. William: Hast du kulturelle Über- raschungen erlebt, als du nach St. Louis gekommen bist? Sascha: Ja, ich bin ja hier im August das erste Mal angekom- men und dann sind die Ereignisse in Ferguson passiert. So etwas passiert in Osnabrück oder allge- mein in Deutschland nicht mehr, würde ich sagen. Ich habe mich zwar ein bisschen informiert vorher, bevor ich hierher nach St. Louis gekommen bin, aber sich an die Situation gewöhnen muss man sich erstmal trotzdem. William: Hast du Heimweh? Sascha: Im ersten Semester, würde ich sagen, hatte ich nicht so den Heimweh, wie ich es erwartet habe, nur an besonderen Tagen, wenn meine Mama oder mein Vater Geburtstag hatten, wollte ich halt gerne nach Hause, aber ging nicht, dann kam das Heimweh. William: Was sind die Unterschie- de zwischen den USA und Deutschland? Sascha: Für mich ist das das erste Mal, dass ich alleine wohne. Das ist der größte Unterschied. So die Sprache war am Anfang ein großer Unterschied, aber das ist jetzt schon besser geworden. Die Mentalität oder die Einstellung von den Menschen ist ganz an- ders--viel offener, hilfsbereiter. Beim Fußball gibt es auch Unter- schiede von den Ansichten und der Spielphilosophie. William: Treibst du andere Sportarten? Sascha: Jetzt zur Zeit nicht, weil ich eingespannt bin mit Fußball. In Deustchland habe ich viele an- dere Sportarten versucht: Basket- ball, Handball. Handball ist die zweitgrößte Sportart in Deutsch- land--das habe ich für ein Jahr einmal probiert, aber den Großteil meiner Zeit habe ich mit Fußball verbracht Sascha Otte Foto: Saint Louis University
  8. 8. Das Billiken Posthorn Seite 8 I N T E R V I E W M I T J U L I A N G I E S E K E Courtesy of Saint Louis University Von Paul Winiecki Paul Winiecki: Woher kommst du in Deutschland? Was für eine Stadt ist das? Wie ist dieser Ort anders als St. Louis? Julian Gieseke: Also, ich komme aus Alfhausen. Das ist ein sehr, sehr kleines Dorf im Norden von Deutschland, und da kennt jeder jeden. Wir haben 2.000 Einwohner. Es ist ein Ferienort und viele Leute kommen dahin, um Urlaub zu machen und eine schöne Zeit zu haben Alles ist sehr relaxed im Gegenteil zu St. Louis, wo die Kriminalität sehr hoch ist. In Alfhausen kannst du deine Tür offen lassen. Aber ich wohne in einer Stadt, die neben Osnabrück liegt. Diese Stadt ist ungefähr so groß wie St. Louis. Selbst da ist die Kriminalität nicht so hoch wie in St. Louis. Paul: Hast du SLU gern? Warum bist du an die SLU gekommen? Julian: Ja, ich hab‘ SLU sehr gern, weil ich in Deutschland schon ein Jahr an der Universität studiert habe, und dann noch Fußball gespielt habe. Ich habe so halb professionel gespielt und damit Geld verdient, aber nicht soviel, dass ich davon hätte leben können. Das Problem ist, dass Universität und Fußball nicht zusammen[passen]. Ich hatte manchmal Vorlesung und Training während der gleichen Zeit. Wir haben keinen Universitätssport. Paul: Wann hast du angefangen, Fußball zu spielen? Julian: Ich hab‘ mit fünf angefangen, Fußball zu spielen. Ich habe am Anfang in Osnabrück gespielt in der großen Stadt. Dann bin ich zurückgegangen zum Ortsverein, wo ich dann meine ganzen Freunde beim Fußballspielen kennen gelernt habe. Dann später bin ich wieder zu dem größeren Verein gegangen, und habe 5 Jahre in der Bundesliga, was die höchste Fußballliga in Deutschland ist, gespielt. P a u l : W a s i s t d e i n e Lieblingsfußballerinnerung? Julian: Meine Lieblingsfußballerinnerung ist, dass wir letztes Jahr Weltmeister geworden sind. Über den Sommer war ich in Deutschland bei meiner Familie und wir haben alle zusammen die Welt meisterschaft geguckt. Man kann sich nicht vorstellen, was in Deutschland während der Weltmeisterschaft abgeht. Dann haben wir noch gewonnen. Wir haben viel Bier getrunken. Paul: Hast du kulturelle Überraschungen erlebt, als du nach St. Louis gekommen bist? Julian: Kultur nicht so viel, weil man sagt in Europa, dass Deutschland das kleine Amerika ist, weil sie kulturell relativ gleich sind. Ich habe mal in der Statistik gelesen, dass in Amerika fünfzig Millionen Einwohner sagen, dass sie deutsche Vorfahren oder Verwandte haben. Deswegen sind wir von der Kultur her sehr gleich. Wo ich mich daran gewöhnen muss, ist das Essen. In Amerika ist das Essen fettiger und es gibt sehr große Portionen. Paul: Wie findest du das Lebenstempo in St. Louis? Julian: Also, ich mag, dass in Amerika alles schnell gehen muss, aber dass man trotzdem seine Freizeit hat. In Deutschland ist alles immer über deine Arbeit. So wenn Leute sich treffen, spricht jemand über Arbeit oder Schule, und hier ist es so, dass man zur Arbeit geht, und sobald Arbeit fertig ist, dann hast du dein normales Leben zu Hause. In Deutschland ist das nicht so. Man steht immer unter Strom. Also mir gefällt es hier in Amerika. Deswegen könnte ich es mir vorstellen, hier zu bleiben. Paul: Was studierst du? Magst du deine Kurse? Julian: Ja, ich finde es hier total gut, dass alles so persönlich ist. Die Professoren kennen dich. Du kennst deine Professoren. In Deutschland z.B. da war ich in einer Vorlesungshalle mit siebenhundert Leuten, also der Professor kennt dich nicht. Du musst dir alles selber beibringen. Es ist schon richtig schwer und hier bezahlt man viel Geld und man kann auch viel erwarten, zum Beispiel dass die Lehrer nett zu einem sind. Paul: Würdest du den SLU Studenten und Studentinnen empfehlen, in Deutschland zu studieren? Julian: Würde ich ihnen auf jeden Fall empfehlen, weil deutsche Firmen in der Welt sehr erfolgreich sind. Und gerade an SLU bezahlt man $50.000, um hier zur Schule zu gehen. In Deutschland kannst du selbst als Ausländer kommen und dein Studium umsonst bekommen. Die Redaktion und die Fußballspieler: Julian, Marco, und Sascha Foto: Daniel Greg
  9. 9. Kindermörder, der mit mit Morden von kleinen Mädchen eine ganze Stadt ein- schüchtert. Da es so viele ermordete Kinder gibt, ver- folgt die Stadt den Mörder, aber niemand hat eine Ah- nung, wer er ist. Der Film erfährt eine über- raschende Wende, als die örtlichen, professionellen Verbrecher auch versuchen, den Mörder zu finden. Sie tun das, weil er ihren Beruf verdirbt. Von William Rohlfing Es gibt viele alte Schwarz- weißfilme, die durch die Entwicklung der modernen Technologie ihre Qualität ver- lieren. M, von Fritz Lang im Jahre 1931 gedreht, ist kein solcher Film. Er ist nicht nur historisch signifikant, sondern auch von hoher Qualität. Mit Nervenkitzeln und Ambiguität der Moral ist dieser Film span- nend. Der Film handelt von einem Die Verbrecherbande stellen die armen Leute ein, um den Mörder zu fangen. Der Höhepunkt des Filmes ist der Prozess, den die Verbrecher für den Mörder organisieren. Er ist verrückt und unfair. Es ist auch unklar, wer das Recht zur Verurteilung hat. Obwohl im Film ein Feind im Mittelpunkt steht, gibt es keinen wirklichen Helden. Der Mörder tötet kleine Mädchen, aber es gibt keine Gründe, Seite 9 DI E ME H R D I M E N S I O N A L E N K U N S T W E R K E VO N A N S E L M K I E F E R M: EINE ERSCHRECKENDE, ABER BEFRIEDIGENDE ERFAHRUNG Die erste Ausgabe Von Paul Winiecki Das Saint Louis Art Museum (SLAM) ist ein Brennpunkt für herrliche Kunst. Mit be- eindruckenden Sammlungen mo- derner europäischer, und ameri- kanischer Kunst bietet SLAM eine umfassende Erfahrung. Man kann sich in der Kunstwelt des Saint Louis Art Museums verlieren, weil es hier viele internationale, be- sonders deutsche Künstler gibt. Einer dieser Künstler ist Anselm Kiefer, ein berühmter und begab- ter Künstler aus Donaueschingen, Baden-Württemburg. Kiefer wurde 1945 geboren, und es war sein Schicksal, Künstler zu sein. Sein Vorname kommt von dem Namen Anselm Feuerbach, der ein wichtiger klassischer Maler des 19. Jahrhunderts war. Kiefer wollte immer Künstler sein, sogar als kleines Kind. Deshalb genoss er sowohl eine formelle als auch eine informelle künstlerische Schulaus- bildung. Viele von Kiefers Werken handeln von Deutschland und dessen Ges- chichte. Im Vergleich zu anderen zeitgenössischen Künstlern schämt sich Kiefer nicht, sich sowohl mit der positiven als auch der negativen deutschen Geschich- te zu beschäftigen. Er denkt, das- ses gefährlich ist, wenn man die schlechte Geschichte vergisst, weil die Geschichte uns wichtige Lektio- nen bietet. Kiefer verflicht meisterhaft unterschiedliche Ebenen von Geschichte in seinen Illustrationen. Als kein scheuer Mann in der Kunst benutzt er nicht nur Farben, sondern auch viele exotische Materialien. Ein Beispiel von Kiefers mon- umentaler Auseinander- setzung mit der deutschen Geschichte ist die Skulptur Bruch der Gefäße (1990), die in SLAMs Sculpture Hall in der Nähe des Eingangs steht. Mit einer Größe von 27’ 5,5” hoch überragt die Skulptur ihre Bewunderer. Aber Bruch der Gefäße ist nicht nur wegen ihrer Höhe ehrfurchtgebietend sondern auch wegen der künstler- ischen Kreativität des Kün- stlers. Kiefer benutzte viele Materialien: Blei, Glas, Kup- ferdraht, Eisen, und Holzkohle. Wie viele von Kiefers Kun- stwerken hat Bruch der Gefäße viele Bedeutungen. Das Werk bezieht sich auf die Kab- balah, wo die alten jüdischen Lehren sich befinden. Was wie ein Bücherregal mit Büchern und zersplittertem Glas aus- sieht, representiert außerdem in Bruch der Gefäße Gottes Lehren, die so mächtig sind, dass sie nicht eingeschränkt werden können. Aus diesem Grund werden Gottes Lehren in der Welt verbreitet, ähnlich wie die Glasscheiben, aus denen die Skulptur entstanden ist. Auf andere Weise verbindet Kiefer durch diese Skulptur die jüdische und die deutsche Ges- chichte. Die Glasscheiben repräsentieren auch die Not der Juden im dritten Reich. Ähnlich wie die Nazi Zerstörung der Synagogen und jüdischen Läden während der Kris- tallnacht ist Kiefers Kunstwerk auch “zerstört.” Kiefer bezau- bert und imponiert die Beo- bachter durch solche Meta- phern. Bruch der Gefäße ist ein sehr kompliziertes Kunstwerk, das man stundenlang untersuchen und bewundern kann. Es ist eins von meinen Lieblingskun- stwerken. Jedes Mal, wenn ich mir es anschaue, staune ich über Kiefers Talent. warum er das tut, nur dass er geisteskrank ist. Die Verbrecher fangen den Mörder, weil es nützlich für ihre Geschäfte ist. Dem öffentlichen Wohl helfen sie nicht. Der Prozess ist auch verdorben, und es ist schwer zu entscheiden, ob der Zweck die Mittel heiligt. Es gibt viele wichtige Leute, die an dem Film gearbeitet haben. Der Regisseur, Fritz Lang, war vor und nach dem Film erfolgreich. Vor M (Fortsetzung auf Seite 10) Bruch der Gefäße, 1990 Foto: Saint Louis Art Museum
  10. 10. Das Billiken Posthorn ischen Filmen wie Casablan- ca (1942) und Der Malteser Falke (1941) mit. Der Film, mit seiner Musik und Symbolik, hat immer noch einen großen Einfluss auf moderne Horrorfilme. Zum Beispiel, jedes Mal, wenn der Mörder ein Mäd- chen tötet, pfeifft er die Melo- die zu “In der Halle des Bergkönigs”, das berühmte Lied von Edvard Grieg. Dieses wiederholende Leitmotif schafft Spannung in dem Film—eine Technik, die auch heute von Filmemachern ver- wendet wird. drehte er Filme wie den ex- pressionistischen Science- Fiction Metropolis (1927), und den Fantasie-Film, Die Niebelungen: Siegfried (1924). Nach M wanderte nach Amerika ein und hatte eine erfolgreiche Karriere in Hollywood. Peter Lorre, der den Mörder spielte, erfuhr nach M eine große Karriere. Er kam aus Österreich-Ungarn und kam 1933 nach Hollywood. Ob- wohl er meistens Feinde in seinen Filmen spielte, spielte er in sehr populären, histor- (Fortsetzung von Seite 9) Symbolik ist in dem Film eben- falls wichtig. Der Buchstabe “M” wird mit Kriede auf die Hand eines Verbrechers geschrieben und dann an den Mantel des Mörders geschmiert. Diese visuell starke und dramatische Tat hilft dabei, dass die Zuschau- er gespannt bleiben M ist ein Film, der sich lohnt. Er hatte einen starken Einfluss auf andere Horrorfilme und ist für moderne Zuschauer immer noch sehr spannend. Zuerst ist man entsetzt, dann aufgeregt und zuletzt verwirrt. M ist kein glückli- cher Film, sondern eher eine emotionelle Erfahrung, bei der man keine Ahnung hat, wer das Recht hat. Seite 10 REZENSION EINES GRAUSAMEN FILMES RE Z E N S I O N : M... Von Daniel Greg Der von Werner Herzog geschriebene und gedrehte Film Grizzly Man ist ein selt- sames Schauspiel eines Dokumentarfilms. Der Film wurde 2005 unter Kritikern und der allgemeinen Bevölk- erung mit einem hohen "87" auf der Metacritic bewertet. Der Film gewann 23 Auszeichnungen und wurde für 8 weitere Preise nomin- iert. Viele Leute glauben, dass Grizzly Man ein Naturfilm ist, aber er ist in der Tat eine Biographie. Der Film handelt von einem jungen Mö chte gern - Öko log en namens Timothy Treadwell, der für 13 Sommer unter Alaskas Bärenpopulation lebte. Der Film zeigt den Abstieg des Mannes in Angst und Wahnsinn, und wie er allmählich Abstand von der Gesellschaft nimmt. Am Ende seines dreizehnten Sommers unter den Bären wurde Treadwell und seine Freundin von einem wilden Bären angegriffen und getö- tet. Während einer Tonaufzeichnung fand der tödliche Angriff statt. Her- zog entschied sich, die Audiodaten im Dokumentarfilm nicht zu be- nutzen. In einem Interview mit dem Hersteller äusserte Herzog sich, dass das Audio "so erschreckend [war], dass es außer Frage stand, dass die Aufnahme für die Öffen- tlichkeit offenbart sein sollte." Her- zog traf diese Entscheidung, um die Verwandten und Freunde von Tread- well zu respektieren, und zu verhin- dern, dass sein Film sensational- isiert wurde. Als Herzog den Film recherchierte und zusammenstellte, war er von Timothy Treadwells Leben fasziniert. Durch die Geschichte von Treadwell bietet Herzog "nicht so sehr einen Blick auf wilde Natur, sondern eher einen Einblick in uns selbst, in un- sere innere Natur." Seine Analyse der Psyche Treadwells nimmt den Betrachter gefangen und lenkt des- sen Aufmerksamkeit auf die Bären. Er schließt mit der Meinung, dass, "der gemeinsame Nenner des Uni- versums nicht Harmonie [ist], sondern Chaos, Feindseligkeit und Mord." Diese Ansicht ist pessi- mistisch und deprimierend, aber sehr real. Der Film ist eine Warnung an alle. Die Warnung ist, dass man sich selbst nicht zu sehr von der Gesellschaft isolieren soll, weil Menschen von Natur aus soziale Tiere sind. Der Film besteht aus mehr als 100 Stunden von bearbeitetem Filmmaterial, das Treadwell selbst im Laufe seiner 13 Jahre mit den Bären erfasste. Ein Großteil der Aufnahmen dient als eine Art Videotagebuch, das die Probleme, die Treadwell zu über- winden hatte, beschreibt. Das Filmmaterial ist das, was den Betrachter mit Treadwell verbindet,.und sich um seine Sicherheit Sorgen machen lässt. Während des Verlaufs des Filmes.entwickelt sich eine Bezi- ehung zwischen Treadwell und dem Betrachter. Der Tod Tread- wells ist eine Tragödie, die sowohl fesselnd als auch lustig ist. Abschließend lässt sich sagen, dass Grizzly Man ein unverzicht- barer Teil des deutschen Filmrepertoires ist. Man kann viel über die Verwundbarkeiten, und die Sterblichkeit der Menschen lernen als auch darüber, wie man seinen Träu- men zu folgen lernt. “Die Geschichte Treadwell ist nicht so sehr einen Blick auf wilde Natur, sondern eher einen Einblick in uns selbst, in unsere innere Natur." Werner Herzog Peter Lorre als Mörder in M. Timothy Treadwell
  11. 11. Seite 11 AN G E L A M E R K E L ... Wirtschaft und das Land spielt natürlich auch eine führende Rolle in EU Angel- egenheiten. Die amerikanische Regier- ung ist froh, dass Merkel bei der Diplomatie hilft. Die Amerikaner wissen, dass Merkels Teilnahme wichtig ist, wenn diplomatische Verhandlungen mit Putin erfolgreich sind. Merkel kann sehr gut russisch, und kann sich deswegen gut mit Putin unterhalten. Heutzutage ist die politische Krise in der Ukraine sehr dringend. Merkel ist die einzige Politikerin aus Westeuropa, die eine rela- tiv gute Be- ziehung mit Putin hat. Merkel hat schon vor der Krise in der Ukraine Russland besucht. Sei t dem zwei ten Weltkrieg haben viele Leu- te Angst vor einem starken D e u t s c h l a n d u n d dem nächsten Hitler. Es gibt aber auch Leute, die sagen, dass Merkel nicht stark genug ist. Meiner Meinung nach ist Angela Merkel eine aus- g e z e i c h n e t e B u n - deskanzlerin, und hoffen- tlich wird es mit Hilfe der Diplomatie weniger Kriege geben. Menschenrechte sind für Merkel immer wichtig gewesen. Sie sag- te im Spiegel Interview von 2013 “Die Menschenrechte sind un- teilbar. Die Menschenwürde ist nicht nur wichtig in Deutschland, sondern überall auf der Welt. Ich bin davon überzeugt, dass der Rechts-grundsatz, die Demo- kratie, und die Freiheit langfristig gesehen überall unaufhaltsam sein werden.” Zum ersten Mal seit dem Mauer- fall hat Deutschland eine füh- rende Rolle in diplomatischen Verhandlungen gespielt, interna- tionale Konflikte zu lösen. Deutschland hat eine starke (Fortsetzung von Seite 2) “Jetzt habe ich etwa 10 deutsche Freunde. Man muss nur ein bisschen extrovertiert sein, um Freundschaften zu schließen.” Die erste Ausgabe GRÜS S E AUS HE IDE L BE RG ! Von Will Willis Hallo SLU Studenten und Studentinnen, für diejenigen, die mich nicht schon kennen gelernt haben, ich heiße Will Willis. Deutsch ist mein Hauptfach und ich bin d i e s e s S e m e s t e r Austauschstudent an der Universität Heidelberg! Am 14. April haben unsere Kurse angefangen. Deutsche Unis beginnen später als in Amerika, aber ich war schon einen Monat früher hier. „Warum?“ werdet ihr vielleicht fragen…Weil ich (und die anderen AJY (American Junior Year) Studenten und Studentinnen die DSH (Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang) geschrieben haben! Es gibt viele Fehler in meinem Deutsch, aber man kann mich fast immer verstehen. Trotz der Fehler habe ich DSH-2 bekommen (DSH-3 ist die beste Note, deswegen ist DSH -2 auch ziemlich gut). Das bedeutet, dass ich fast alle Vorlesungen und Seminare an der Universität belegen kann. Natürlich belege ich Kurse, die ich für SLU Credit brauche, und deshalb gefällt mir meine DSH-Note! Die Studenten hier in Heidelberg sind sehr nett. In der ersten Woche an der Universität war ich nervös. Ich hatte nur meine Freunde vom AJY, aber jetzt habe ich auch etwa 10 deutsche Freunde. Man muss nur ein bisschen extrovertiert sein, um Freundschaften zu schließen. Hier kommt noch eine kleine Werbung: Wenn ihr noch nicht nach Deutschland geflogen seid, solltet ihr das einplanen! Wenn ihr die Zeit habt, müsst ihr unbedingt ein Semester in Deutschland studieren. Nürnberg und Stuttgart sind wahrscheinlich toll, aber nicht so supergeil wie Heidelberg! Warum ist Heidelberg am besten? Es gibt eine große Stadt, günstiges Essen, schöne Bergen (ganz nahe der Stadt), besonders nette Menschen, interessante und schwere Seminare, und Erinnerungen genug für zwei oder drei Lebenszeiten. Und wenn jemand Interesse hat, mir Post zu schicken, wäre das auch geil! Ich bin bis Ende Juli in Heidelberg, und ich liebe Post. Hier ist meine Adresse: Holbeinring 13, 69126 Heidelberg, Deutschland. Schöne Ferien, Freunde! Will Willis vor der Brandenburger Tor in Berlin. Foto: Will Willis
  12. 12. Saint Louis University URBA N CH E S T N U T ... WAS BEINHALTET EIN SEMINAR ZUR DEUTSCHEN PRESSE? Die deutsche Presse ist ein Seminar für Studenten und Stundentinnen mit guten bis sehr guten Sprachkenntnissen. In diesem Kurs lesen Sie und diskutieren Sie verschiedenartige Zeitungsartikel und Essays, die Sie mit heutigen Themen der Weltpolitik, der Kunst, der Wirtschaft und dem Sozi- alleben vertraut machen. Das regelmäßige Lesen von Zeitschriften und Zeitungen hilft Ihnen dabei, Ihren Wortschatz zu verbessern. Es macht Ihnen aber auch mit der Schreibweise deutscher Journalis- ten und Journalistinnen bekannt. Häufige grammatikalische Übungen ermöglichen es Ihnen, die kom- plexeren Strukturen, die sich oft im deutschen Journalismus finden, zu bemeistern. Das regelmäßige Hören von Nachrichten und Dokumentarvideos bringt Ihr allgemeines Hörverständnis auf ein höheres Niveau. Aber was den meisten Spaß an der deutschen Presse macht ist die enge Zusammenarbeit mit Ihren Mitstudenten. Während der zweiten Hälfte des Kurses erforschen Sie Themen, die für Sie besonders interessant sind. Dann schreiben Sie selber Essays und Artikel, die in der deutschsprachigen Zeitung erscheinen werden. Im Billiken Posthorn haben Sie auch die Gelegenheit, Videodokumentare über die spannendsten Ereignisse in St. Louis und deren Umgebung zu machen. Ich freue mich auf Ihre zukünftige Teilnahme. Dr. Sydney Norton, Kursleiterin Bier neues Leben. Diese Serie enthält zehn weitere Biersorten. Der Name „Urban Chestnut“ ist mit zwei verschiedenen Aspekten der Brauerei verbunden. “Urban” kommt von der Idee, dass Urban Chestnut in St. Louis gelegen ist und, dass die Brauerei sich auf die Menschen der Stadt enlässt. Das Wort“Chestnut”oder “Kastanie” erinnert an die folgende Tradition der deutschen Brauereien: In Deutschland pflanzten Brauer Kastanien- bäume bei ihren Brauereien, damit die Biergärten und Bierkeller im Schatten lagen. Auf diese Art und Weise verbindet U r b a n C h e s t n u t d i e Vergangenheit der deutschen Brauereien mit der Gegenwart der Stadt St. Louis. Man kann an zwei Orten in St. Louis die Urban Chestnut Brauerei besuchen. Die ursprüngliche Brauerei befindet sich in Midtown in der Nähe von Saint Louis University. Hier war das Gebäude ursprünglich eine alte Garage aus den zwanziger (Fortsetzung von Seite 2) Jahren. Hier gibt es sowohl eine Brauerei als auch einen Biergarten. Diese Brauerei vertritt die geschätzte Serie”. Die zweite Brauerei befindet sich in The Grove, einem populären St. Louiser Bezirk. Das Gebäude war früher eine Papierfabrik ebenfalls aus den zwanziger Jahren. Dieser Ort vertritt “die revolutionäre Serie” und ist der Hauptort für Biererzeugung. Es ist kein Zufall, dass Urban Chestnut sich in diesen Stadtteilen befindet. Beide sind aufstrebende und spannende Stadtteile in St. Louis, sowie das Bier, das bei Urban Chestnut gebraut wird. B r a u e re i I nh ab e r u nd Braumeister Florian Kuplet ist für den großen Erfolg der Urban Chestnut verantwortlich. Kuplet kommt aus Bayern und lebte als Kind in der Nähe von fantastischem Bier. Kuplet nutzte diese Tatsache zu seinem Vorteil. Er wurde Lehrling bei einem berühmten bayrischen Brauer und lernte viele seiner Kenntnisse von diesem Braumeister. Nachdem seine Lehrzeit zu Ende war, besuchte er Bavarian College of Food and Beverage Science. Dann arbeitete er bei Anheuser- Busch, wo er neue und wichtige Braufähigkeiten erwarb. A lle di ese wi c htig en Leistungen haben Kuplet dabei geholfen, das herrliche Urb an Chestnut Bi er herzustellen. Als Braumeister für Urban Chestnut, hat er sowohl das Bier als auch gute Stimmung geschaffen, die bei seinen St. Louiser Stamm- gästen so beliebt sind. Dr. Sydney Norton

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