WELTPOKAL future ship 2020

Programm: „Lebenswelten 2020“


Das wissenschaftliche Programm wird geleitet von Trendforscher Sven Gábor Jánszky. Er ist
der Leiter des 2b AHEAD ThinkTanks, einer der innovativsten Denkfabriken Deutschlands.
Unter seiner Leitung entwerfen bereits seit neun Jahren jährlich 250 CEOs und Innovations-
Chefs der deutschen Wirtschaft die Zukunftsszenarien und Geschäftsmodelle der Zukunft.
Sein aktuelles Buch „2020 – So leben wir in der Zukunft“ ist Deutschlands neustes Trend-
buch. Jánszky coacht Manager und Unternehmen in Prozessen des Trend- und Innovati-
onsmanagements, führt Kreativprozesse zur Produktentwicklung und ist gefragter
Keynotespeaker auf Strategietagungen. Gemeinsam mit Führungskräften besteigt er den
Kilimandscharo und coacht sie im Entdecken neuer Märkte durch gezielte Regelbrüche.

Auf dem WELTPOKAL future ship wollen wir nicht über das hier und jetzt reden. Erwarten
Sie keine Einbahnstraßen-Beschallung. Hier darf gestritten und versöhnt, visioniert und
provoziert, gelacht und konzipiert werden. Wir wollen den Blick nach vorn richten und ein
Szenario des Lebens und Arbeitens im Jahr 2020 entwerfen. Wie wohnen wir in zehn Jah-
ren? Wie arbeiten wir 2020? Wie reisen wir in Zukunft? Aber auch gesellschaftliche Fragen
werden debattiert: Wer sind die neuen Armen und wie gehen wir mit Ihnen um? Wie än-
dert sich die Rolle Deutschlands in der Welt und damit unser Weltbild? Wie prägt die neue
Generation 60-90 die Gesellschaft? Und wie lernen wir neu zu lernen?

Die Diskussionen werden mit 10minütigen Thesenpräsentationen eröffnet. Es zählt die Kraft
des Wortes. Powerpoint-Charts sind nicht zugelassen.


Samstag, 5. Juni 2010
11:00 – 12:00 Uhr     Keynote: Sven Gábor Jánszky „2020 – So leben wir in der Zukunft“

Sven Gábor Jánszky stellt einen Teil des Zukunftsszenarios „Lebenswelten 2020“ des 2b
AHEAD ThinkTanks vor. Dieses branchenübergreifende Szenario beschreibt einen imaginä-
ren Tag im Leben eines Menschen im Jahr 2020. Er nimmt Sie mit auf eine Zeitreise ins Jahr
2020. Auf einem faszinierenden Rundgang durch eine Wohnung der Zukunft erläutert der
Trendforscher wesentliche Zukunftsvisionen aus verschiedenen Branchen. Die daraus ent-
stehenden Lebenswelten des Jahres 2020 beschreibt Jánszky anhand eines imaginären Ta-
gesablaufs im Jahr 2020, vom morgendlichen Blick in den Spiegel bis an den Abendbrot-
tisch. Aber auch auf die Ängste und Vorbehalte vor einer solchen Zukunft geht er ein: Ver-
lieren wir unsere Selbstbestimmung und leben fremdbestimmt durch Technologie? Wie
gehen wir in 10 Jahren mit unseren persönlichen Daten um? Und wie schnell werden wir
unsere Nutzungsgewohnheiten ändern?
Samstag, 5. Juni 2010
15:00 – 16:00 Uhr     Geld … die Zukunft der Werte

Die Historie zeigt die Entwicklung der Weltkulturen in Sinus-Zyklen. Regelmäßig neigen
„späte Gesellschaften“ zu einer luxuriösen Lebensweise, geprägt durch Genüsse, Wellness
und die Zuwendung zu Kultur. Im Unterschied zur soldatischen Härte in frühen Gesell-
schaftsphasen sind späte Gesellschaften eher „verweichlicht“. Sie engagieren sich nicht
mehr für gemeinsame Ziele sondern zeigen Lethargie, auch in Mittel- und Unterschichten.
Sehnsucht nach Gefahr und Bedürfnis nach Rettung machen sich breit … bis zur nächsten
reinigenden Krisen- und Kriegsphase. In welcher Phase befinden wir uns? Ist unsere Gesell-
schaft unweigerlich auf verlorenem Posten im globalen Wettstreit gegen Chimerika? Wo-
durch kompensieren wir historisch nötige Krisenphasen? In dieser Stunde geht es um unse-
re Werte und die Möglichkeit sie zu behalten. Was ist die Zukunft des Normativen? Welche
Chance haben wir, das erarbeitete für die kommenden Jahre zu sichern? Und was sind die
Leadbereiche unserer Wertestruktur?

                        Stefan Neubert: Versicherungen … heute - morgen – übermorgen

                        Roland Baier: Wie lege ich mein Geld, auch in der und für die Zu-
                        kunft sicher an


Sonntag, 6. Juni 2010
10:00 – 11:00 Uhr       History … und die neue Generation der „Value Worker“

Wer hat nicht das Gefühl, dass alles schon einmal dagewesen ist? Sie haben Recht. Das war
schon vor 5000 Jahren so. Welche Antworten gibt und der Blick zurück auf Zukunftsfragen?
Und wird die Gesellschaft weiser, wenn sie älter wird? Die demografische Alterung ist eine
große Gefahr für unsere Gesellschaft. Stimmt‘s? Mehr Alte und weniger Junge … Journalis-
ten und Experten haben das Damoklesschwert der Demografie über uns aufgehängt. Doch
die Horrorvision stimmt nicht! Denn die Alterung der Gesellschaft bedeutet zugleich, dass
unsere Lebenserwartung pro Jahr etwa um ¼ Jahr steigt. Sie bedeutet gleichzeitig, dass sich
unsere immobile Pflegephase am Lebensende nicht ausdehnt. In der Konsequenz werden
Menschen 100 Jahre alt werden und bis 90 ein aktives Leben führen. Damit entsteht eine
neue, aktive Lebensphase zwischen 60-90. Wir werden uns daran gewöhnen, dass Men-
schen zwischen 50-60 ihr Leben nochmals neu beginnen: neues Heim, neuer Job, vielleicht
sogar eine neue Beziehung. Wie sieht die alte Gesellschaft der Zukunft aus?

                        Dominique Görlitz: Neue Medien vor 5000 Jahren … oder: Wie
                        können wir aus der Vergangenheit lernen

                        Udo Unbehaun: Alt aber nicht ins Heim … Die Zukunft der Pflege
Sonntag, 6. Juni 2010
13:00 – 14:00 Uhr       Medien … und die neue Ökonomie der Anerkennung
Die technologische Entwicklung der Medien prägt mehr und mehr unsere Gesellschaft.
Wenn INTEL-Chef Hannes Schwaderer ankündigt, künftig jeden Chip mit einer Antenne aus-
zurüsten, erhält jeder Gegenstand eine Internetadresse, jeder Gegenstand wird zum Com-
puter. Damit entsteht ein gigantischer neuer Markt: Die DATA- ECONOMY. Viele von uns
werden ihr Geld damit verdienen, den Menschen ihr Alltagsleben in Datenform aufzuberei-
ten und Servicetools zur Verfügung zu stellen. Diese Stunde ist den Bedürfnissen des Men-
schen inmitten der sich entwickelnden Technik gewidmet. Denn ein Geschäft macht in die-
sem Szenario nur, wer die Ökonomie der Anerkennung verstanden hat.

                       Marc Illgner: Trends und Möglichkeiten der Neuen Medien

                       Elsbeth Pohl-Roux: Ein Licht leuchtet in der Ferne




Termine zum Weiterdenken & Treffen:

9. Juni 2010, Berlin:                  ABORA-Präsentation
15./16. Juni 2010, Braunschweig:       9. Zukunftskongress des 2b AHEAD ThinkTanks
24./ 25. Juli 2010, Klosterbuch:       Treffen

Weitere Veranstaltungen werden an Bord geboren und sollen folgen.

Programm WELTPOKAL 31. Mai 2010[1].pdf

  • 1.
    WELTPOKAL future ship2020 Programm: „Lebenswelten 2020“ Das wissenschaftliche Programm wird geleitet von Trendforscher Sven Gábor Jánszky. Er ist der Leiter des 2b AHEAD ThinkTanks, einer der innovativsten Denkfabriken Deutschlands. Unter seiner Leitung entwerfen bereits seit neun Jahren jährlich 250 CEOs und Innovations- Chefs der deutschen Wirtschaft die Zukunftsszenarien und Geschäftsmodelle der Zukunft. Sein aktuelles Buch „2020 – So leben wir in der Zukunft“ ist Deutschlands neustes Trend- buch. Jánszky coacht Manager und Unternehmen in Prozessen des Trend- und Innovati- onsmanagements, führt Kreativprozesse zur Produktentwicklung und ist gefragter Keynotespeaker auf Strategietagungen. Gemeinsam mit Führungskräften besteigt er den Kilimandscharo und coacht sie im Entdecken neuer Märkte durch gezielte Regelbrüche. Auf dem WELTPOKAL future ship wollen wir nicht über das hier und jetzt reden. Erwarten Sie keine Einbahnstraßen-Beschallung. Hier darf gestritten und versöhnt, visioniert und provoziert, gelacht und konzipiert werden. Wir wollen den Blick nach vorn richten und ein Szenario des Lebens und Arbeitens im Jahr 2020 entwerfen. Wie wohnen wir in zehn Jah- ren? Wie arbeiten wir 2020? Wie reisen wir in Zukunft? Aber auch gesellschaftliche Fragen werden debattiert: Wer sind die neuen Armen und wie gehen wir mit Ihnen um? Wie än- dert sich die Rolle Deutschlands in der Welt und damit unser Weltbild? Wie prägt die neue Generation 60-90 die Gesellschaft? Und wie lernen wir neu zu lernen? Die Diskussionen werden mit 10minütigen Thesenpräsentationen eröffnet. Es zählt die Kraft des Wortes. Powerpoint-Charts sind nicht zugelassen. Samstag, 5. Juni 2010 11:00 – 12:00 Uhr Keynote: Sven Gábor Jánszky „2020 – So leben wir in der Zukunft“ Sven Gábor Jánszky stellt einen Teil des Zukunftsszenarios „Lebenswelten 2020“ des 2b AHEAD ThinkTanks vor. Dieses branchenübergreifende Szenario beschreibt einen imaginä- ren Tag im Leben eines Menschen im Jahr 2020. Er nimmt Sie mit auf eine Zeitreise ins Jahr 2020. Auf einem faszinierenden Rundgang durch eine Wohnung der Zukunft erläutert der Trendforscher wesentliche Zukunftsvisionen aus verschiedenen Branchen. Die daraus ent- stehenden Lebenswelten des Jahres 2020 beschreibt Jánszky anhand eines imaginären Ta- gesablaufs im Jahr 2020, vom morgendlichen Blick in den Spiegel bis an den Abendbrot- tisch. Aber auch auf die Ängste und Vorbehalte vor einer solchen Zukunft geht er ein: Ver- lieren wir unsere Selbstbestimmung und leben fremdbestimmt durch Technologie? Wie gehen wir in 10 Jahren mit unseren persönlichen Daten um? Und wie schnell werden wir unsere Nutzungsgewohnheiten ändern?
  • 2.
    Samstag, 5. Juni2010 15:00 – 16:00 Uhr Geld … die Zukunft der Werte Die Historie zeigt die Entwicklung der Weltkulturen in Sinus-Zyklen. Regelmäßig neigen „späte Gesellschaften“ zu einer luxuriösen Lebensweise, geprägt durch Genüsse, Wellness und die Zuwendung zu Kultur. Im Unterschied zur soldatischen Härte in frühen Gesell- schaftsphasen sind späte Gesellschaften eher „verweichlicht“. Sie engagieren sich nicht mehr für gemeinsame Ziele sondern zeigen Lethargie, auch in Mittel- und Unterschichten. Sehnsucht nach Gefahr und Bedürfnis nach Rettung machen sich breit … bis zur nächsten reinigenden Krisen- und Kriegsphase. In welcher Phase befinden wir uns? Ist unsere Gesell- schaft unweigerlich auf verlorenem Posten im globalen Wettstreit gegen Chimerika? Wo- durch kompensieren wir historisch nötige Krisenphasen? In dieser Stunde geht es um unse- re Werte und die Möglichkeit sie zu behalten. Was ist die Zukunft des Normativen? Welche Chance haben wir, das erarbeitete für die kommenden Jahre zu sichern? Und was sind die Leadbereiche unserer Wertestruktur? Stefan Neubert: Versicherungen … heute - morgen – übermorgen Roland Baier: Wie lege ich mein Geld, auch in der und für die Zu- kunft sicher an Sonntag, 6. Juni 2010 10:00 – 11:00 Uhr History … und die neue Generation der „Value Worker“ Wer hat nicht das Gefühl, dass alles schon einmal dagewesen ist? Sie haben Recht. Das war schon vor 5000 Jahren so. Welche Antworten gibt und der Blick zurück auf Zukunftsfragen? Und wird die Gesellschaft weiser, wenn sie älter wird? Die demografische Alterung ist eine große Gefahr für unsere Gesellschaft. Stimmt‘s? Mehr Alte und weniger Junge … Journalis- ten und Experten haben das Damoklesschwert der Demografie über uns aufgehängt. Doch die Horrorvision stimmt nicht! Denn die Alterung der Gesellschaft bedeutet zugleich, dass unsere Lebenserwartung pro Jahr etwa um ¼ Jahr steigt. Sie bedeutet gleichzeitig, dass sich unsere immobile Pflegephase am Lebensende nicht ausdehnt. In der Konsequenz werden Menschen 100 Jahre alt werden und bis 90 ein aktives Leben führen. Damit entsteht eine neue, aktive Lebensphase zwischen 60-90. Wir werden uns daran gewöhnen, dass Men- schen zwischen 50-60 ihr Leben nochmals neu beginnen: neues Heim, neuer Job, vielleicht sogar eine neue Beziehung. Wie sieht die alte Gesellschaft der Zukunft aus? Dominique Görlitz: Neue Medien vor 5000 Jahren … oder: Wie können wir aus der Vergangenheit lernen Udo Unbehaun: Alt aber nicht ins Heim … Die Zukunft der Pflege
  • 3.
    Sonntag, 6. Juni2010 13:00 – 14:00 Uhr Medien … und die neue Ökonomie der Anerkennung Die technologische Entwicklung der Medien prägt mehr und mehr unsere Gesellschaft. Wenn INTEL-Chef Hannes Schwaderer ankündigt, künftig jeden Chip mit einer Antenne aus- zurüsten, erhält jeder Gegenstand eine Internetadresse, jeder Gegenstand wird zum Com- puter. Damit entsteht ein gigantischer neuer Markt: Die DATA- ECONOMY. Viele von uns werden ihr Geld damit verdienen, den Menschen ihr Alltagsleben in Datenform aufzuberei- ten und Servicetools zur Verfügung zu stellen. Diese Stunde ist den Bedürfnissen des Men- schen inmitten der sich entwickelnden Technik gewidmet. Denn ein Geschäft macht in die- sem Szenario nur, wer die Ökonomie der Anerkennung verstanden hat. Marc Illgner: Trends und Möglichkeiten der Neuen Medien Elsbeth Pohl-Roux: Ein Licht leuchtet in der Ferne Termine zum Weiterdenken & Treffen: 9. Juni 2010, Berlin: ABORA-Präsentation 15./16. Juni 2010, Braunschweig: 9. Zukunftskongress des 2b AHEAD ThinkTanks 24./ 25. Juli 2010, Klosterbuch: Treffen Weitere Veranstaltungen werden an Bord geboren und sollen folgen.