1
Melanie Surkau
Online-Tutorials in a Nutshell
2
• Gute Gründe für Online-Tutorials im Bibliotheks-Angebot
• Verschiedene Arten von Video-Tutorials
• Video-Tutorials Vorüberlegungen: Technik
• Video-Tutorials Vorüberlegungen: Organisation
• Workflows bei der Erstellung der Primo-Tutorials der FU
(Adobe Captivate)
• Fazit
Überblick
Melanie Surkau
3
Melanie Surkau
Gute Gründe
• Alle erreichen!
• Nicht genug Kapazitäten,
alle face-to-face zu schulen
• Viele kommen nicht in
Schulungen > Trend zur
“Selbstbedienisierung”
• Tutorials als
“Kontaktaufnahme”
• Zeitlich und räumlich
flexibel
4
Melanie Surkau
Arten von Video-Tutorials
Screencast
How To:
Screencasting Software, z.B. Captivate, Camtasia
Streaming-Server (z.B. auch Youtube), Einbinden
+ Multimediale Erklärung komplexer Oberflächen
+ Nutzer sind multmediale Angebote gewöhnt
+ Medien-/ Lernforschung zeigt, dass die Kombination von Ton
und Bild bessere Lernergebnisse erzeugt
+ Unschlagbar, wenn Sie Oberflächen beschreiben wollen
5
Melanie Surkau
Arten von Video-Tutorials
Legetricktechnik
How To:
Digitale Bilder; kurze Filme
Stop Motion- bzw. Videobearbeitungs-Software
Streaming-Server; Einbinden
+ Multimediale Erklärung komplexer Sachverhalte
+ Potenzial im Bereich der Informationskompetenzvermittlung
> Alternative zu langen Texten
Weitere interessante Variante: Comics > z.B. in Captvate 7
Mittels text-to-speech vertonbar
6
Melanie Surkau
Arten von Video-Tutorials
Interaktive Videos
How To:
Flash Animationen, z.B. in Captivate 7 weitreichende
Möglichkeiten, HTML 5 Export (wenn möglich)
Streaming Server, Einbinden
+ Möglichkeit zur Interaktion
+ Eigenständige Lernerfolgsprüfung; ggf. Leistungsmessung
- Bisweilen Format- bzw. Konvertierungsproblem
> Lösung: HTML 5
7
Melanie Surkau
Videotutorials: Technik
• Software-Auswahl:
• Funktionsumfang – Preis – installiert/ browserbasiert
• Möglichkeiten der Nach- bzw. Überarbeitung
Inklusive: Barrierefreiheit (Untertitel etc.)
• Hardware: Windows/ Mac (Screenflow)
• Veröffentlichungs-/ Export-Möglichkeiten (Formate)
• Formate:
• Anbieten verschiedener Formate = größtmögliche
Nutzbarkeit Ihrer Tutorials
• Für unterschiedliche Endgeräte und deren Software
und Plattformen (.mp4, .avi, .mov)
• Guter Player und Konverter: VLC Player
8
Melanie Surkau
Video-Tutorials: Technik
• Hardware:
• PC bzw. Laptop mit Bildschirmgröße mind. 21,5 Zoll
• Mindestanforderungen des Softwareherstellers beachten
• Wichtig: Gutes Headset
• Installation:
Screencasting Software lokal auf dem Rechner installieren
Client-Server Modell funktioniert nicht
D.h. auch: Mehrere Mitarbeiter = mehrere Lizenzen
• Infrastruktur:
Verfügt Ihre Institution über einen Streaming-Server?
Wollen Sie einen Streaming Service wie Youtube nutzen?
Dürfen Sie das überhaupt?
9
Melanie Surkau
Video-Tutorials: Organisation
• Personal und Arbeitsumgebung:
• Wer eignet sich (z.B. für Tonaufnahmen; Casting?)?
• Wer kann wen vertreten?
• Verteilen Sie das Wissen!
• Je intensiver die Beschäftigung, desto effizienter die
Arbeit
• Hilfsmittel zur Einarbeitung – eine lohnenswerte
Investition (z.B. Video2Brain)
• Kollaborative Arbeitsplattform für Drehbücher
(z.B. Wiki)
• IT-Support
• Schaffen Sie klare Zuständigkeiten!
10
Melanie Surkau
Workflows - Wiki
• Gesamte Tutorial-Dokumentation im Wiki der UB
• Erstellung der Drehbücher kooperativ,
Änderungen durch die Änderungshistorie
nachvollzieh- und ggf. revidierbar
• Inhaltliche Maßgaben:
kurz = unter 3 Minuten
fokussiert auf eine Fragestellung:
“Wie nutze ich mein Konto?”
kurze, prägnante Sätze. KEINE Schachtelsätze!
11
Melanie Surkau
Workflows - Wiki
Wichtig: Dokumentation, Materialsammlung
12
Melanie Surkau
Workflows - Wiki
Drehbuch „Konto“ vor der Aufnahme
13
Melanie Surkau
Workflow - Wiki
Das Drehbuch „Konto“ nach der Aufnahme: Basis
für die Tonaufzeichnung (entweder im Programm
selber oder mit z.B. Audacity)„Konto“
14
Melanie Surkau
Workflows - Captivate
Nächster Schritt: Nachbearbeitung; visuelle Effekte
15
Melanie Surkau
Tipps zu Screencasts
• Neuen User einrichten mit reduzierten Inhalten und
Konfigurationen
Browser-Historie löschen
• Folien bzw. Projekt nicht überfrachten
• Auflösung des Projekts festlegen und dokumentieren
• Übersichtliche Ordnerstruktur schaffenÜber
• Besonders für Tonaufnahmen: Störungsfreiheit
• Urheberrecht – Bild- und Tonmaterial ist sehr oft
geschützt und kann nicht einfach weiter verwendet
werden!
16
Melanie Surkau
Nutzungsanalyse
• FU erhebt momentan ausschließlich Zahlen systematisch:
• Um die 400 Zugriffe im Monat
• Tools wie Google Analytics oder Piwik, aber auch Logfile-
Auswertung des Rechenzentrums
• Erheben, mit welchen Browsern, Betriebssystemen etc.
die Nutzer auf die Tutorials zugreifen
• Kann bei der Weiterentwicklung nützlich sein (s.o.
Formate/ Kompatibilität)
• Kapazitätenfrage
• Rechtlich: Öffentliche Einrichtungen unterliegen
strengen Regeln (keine Cookies; IP Erfassung etc.)
17
Melanie Surkau
Fazit
• Welche Technik und Software Sie verwenden, ist abhängig
vom Zweck des Tutorials
Keine pauschale Empfehlung sinnvoll
• Nehmen Sie sich genug Zeit für Planung und Testen
• Webangebot = Gewohnheiten unserer Nutzer
• Bilden Sie ein „interdisziplinäres“ Team
• Verteilen und dokumentieren Sie das Wissen!
18
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!
Fragen und Anregungen
melanie.surkau@fu-berlin.de
Melanie Surkau
19
Melanie Surkau
Weiterführendes
Screencasting für Einsteiger
Videoformate
HTML 5
Software
Umfassende Übersicht E-Teaching Werkzeuge
Screencasting
VLC Player
30 Tage Tests
http://www.techsmith.de/camtasia.asp
http://www.adobe.com/de/products/captivate.html
20
Melanie Surkau
Weiterführendes
http://www.telestream.net/screenflow/
Adobe Abos (Preise für Bildungseinrichtungen!)
Adobe-Abo
Video2brain
http

Online-Tutorials in a Nutshell

  • 1.
  • 2.
    2 • Gute Gründefür Online-Tutorials im Bibliotheks-Angebot • Verschiedene Arten von Video-Tutorials • Video-Tutorials Vorüberlegungen: Technik • Video-Tutorials Vorüberlegungen: Organisation • Workflows bei der Erstellung der Primo-Tutorials der FU (Adobe Captivate) • Fazit Überblick Melanie Surkau
  • 3.
    3 Melanie Surkau Gute Gründe •Alle erreichen! • Nicht genug Kapazitäten, alle face-to-face zu schulen • Viele kommen nicht in Schulungen > Trend zur “Selbstbedienisierung” • Tutorials als “Kontaktaufnahme” • Zeitlich und räumlich flexibel
  • 4.
    4 Melanie Surkau Arten vonVideo-Tutorials Screencast How To: Screencasting Software, z.B. Captivate, Camtasia Streaming-Server (z.B. auch Youtube), Einbinden + Multimediale Erklärung komplexer Oberflächen + Nutzer sind multmediale Angebote gewöhnt + Medien-/ Lernforschung zeigt, dass die Kombination von Ton und Bild bessere Lernergebnisse erzeugt + Unschlagbar, wenn Sie Oberflächen beschreiben wollen
  • 5.
    5 Melanie Surkau Arten vonVideo-Tutorials Legetricktechnik How To: Digitale Bilder; kurze Filme Stop Motion- bzw. Videobearbeitungs-Software Streaming-Server; Einbinden + Multimediale Erklärung komplexer Sachverhalte + Potenzial im Bereich der Informationskompetenzvermittlung > Alternative zu langen Texten Weitere interessante Variante: Comics > z.B. in Captvate 7 Mittels text-to-speech vertonbar
  • 6.
    6 Melanie Surkau Arten vonVideo-Tutorials Interaktive Videos How To: Flash Animationen, z.B. in Captivate 7 weitreichende Möglichkeiten, HTML 5 Export (wenn möglich) Streaming Server, Einbinden + Möglichkeit zur Interaktion + Eigenständige Lernerfolgsprüfung; ggf. Leistungsmessung - Bisweilen Format- bzw. Konvertierungsproblem > Lösung: HTML 5
  • 7.
    7 Melanie Surkau Videotutorials: Technik •Software-Auswahl: • Funktionsumfang – Preis – installiert/ browserbasiert • Möglichkeiten der Nach- bzw. Überarbeitung Inklusive: Barrierefreiheit (Untertitel etc.) • Hardware: Windows/ Mac (Screenflow) • Veröffentlichungs-/ Export-Möglichkeiten (Formate) • Formate: • Anbieten verschiedener Formate = größtmögliche Nutzbarkeit Ihrer Tutorials • Für unterschiedliche Endgeräte und deren Software und Plattformen (.mp4, .avi, .mov) • Guter Player und Konverter: VLC Player
  • 8.
    8 Melanie Surkau Video-Tutorials: Technik •Hardware: • PC bzw. Laptop mit Bildschirmgröße mind. 21,5 Zoll • Mindestanforderungen des Softwareherstellers beachten • Wichtig: Gutes Headset • Installation: Screencasting Software lokal auf dem Rechner installieren Client-Server Modell funktioniert nicht D.h. auch: Mehrere Mitarbeiter = mehrere Lizenzen • Infrastruktur: Verfügt Ihre Institution über einen Streaming-Server? Wollen Sie einen Streaming Service wie Youtube nutzen? Dürfen Sie das überhaupt?
  • 9.
    9 Melanie Surkau Video-Tutorials: Organisation •Personal und Arbeitsumgebung: • Wer eignet sich (z.B. für Tonaufnahmen; Casting?)? • Wer kann wen vertreten? • Verteilen Sie das Wissen! • Je intensiver die Beschäftigung, desto effizienter die Arbeit • Hilfsmittel zur Einarbeitung – eine lohnenswerte Investition (z.B. Video2Brain) • Kollaborative Arbeitsplattform für Drehbücher (z.B. Wiki) • IT-Support • Schaffen Sie klare Zuständigkeiten!
  • 10.
    10 Melanie Surkau Workflows -Wiki • Gesamte Tutorial-Dokumentation im Wiki der UB • Erstellung der Drehbücher kooperativ, Änderungen durch die Änderungshistorie nachvollzieh- und ggf. revidierbar • Inhaltliche Maßgaben: kurz = unter 3 Minuten fokussiert auf eine Fragestellung: “Wie nutze ich mein Konto?” kurze, prägnante Sätze. KEINE Schachtelsätze!
  • 11.
    11 Melanie Surkau Workflows -Wiki Wichtig: Dokumentation, Materialsammlung
  • 12.
    12 Melanie Surkau Workflows -Wiki Drehbuch „Konto“ vor der Aufnahme
  • 13.
    13 Melanie Surkau Workflow -Wiki Das Drehbuch „Konto“ nach der Aufnahme: Basis für die Tonaufzeichnung (entweder im Programm selber oder mit z.B. Audacity)„Konto“
  • 14.
    14 Melanie Surkau Workflows -Captivate Nächster Schritt: Nachbearbeitung; visuelle Effekte
  • 15.
    15 Melanie Surkau Tipps zuScreencasts • Neuen User einrichten mit reduzierten Inhalten und Konfigurationen Browser-Historie löschen • Folien bzw. Projekt nicht überfrachten • Auflösung des Projekts festlegen und dokumentieren • Übersichtliche Ordnerstruktur schaffenÜber • Besonders für Tonaufnahmen: Störungsfreiheit • Urheberrecht – Bild- und Tonmaterial ist sehr oft geschützt und kann nicht einfach weiter verwendet werden!
  • 16.
    16 Melanie Surkau Nutzungsanalyse • FUerhebt momentan ausschließlich Zahlen systematisch: • Um die 400 Zugriffe im Monat • Tools wie Google Analytics oder Piwik, aber auch Logfile- Auswertung des Rechenzentrums • Erheben, mit welchen Browsern, Betriebssystemen etc. die Nutzer auf die Tutorials zugreifen • Kann bei der Weiterentwicklung nützlich sein (s.o. Formate/ Kompatibilität) • Kapazitätenfrage • Rechtlich: Öffentliche Einrichtungen unterliegen strengen Regeln (keine Cookies; IP Erfassung etc.)
  • 17.
    17 Melanie Surkau Fazit • WelcheTechnik und Software Sie verwenden, ist abhängig vom Zweck des Tutorials Keine pauschale Empfehlung sinnvoll • Nehmen Sie sich genug Zeit für Planung und Testen • Webangebot = Gewohnheiten unserer Nutzer • Bilden Sie ein „interdisziplinäres“ Team • Verteilen und dokumentieren Sie das Wissen!
  • 18.
    18 Vielen Dank fürIhre Aufmerksamkeit! Fragen und Anregungen melanie.surkau@fu-berlin.de Melanie Surkau
  • 19.
    19 Melanie Surkau Weiterführendes Screencasting fürEinsteiger Videoformate HTML 5 Software Umfassende Übersicht E-Teaching Werkzeuge Screencasting VLC Player 30 Tage Tests http://www.techsmith.de/camtasia.asp http://www.adobe.com/de/products/captivate.html
  • 20.
    20 Melanie Surkau Weiterführendes http://www.telestream.net/screenflow/ Adobe Abos(Preise für Bildungseinrichtungen!) Adobe-Abo Video2brain http

Hinweis der Redaktion