SlideShare ist ein Scribd-Unternehmen logo
Neue Rhythmisierung am MSM
Kernlehrpläne erfordern kompetenzorientierten Unterricht Breite Palette unterschiedlichster Unterrichtsformen z. B. kooperatives Lernen, selbstständige Erarbeitung,… Mehr Zeit pro Unterrichtsstunde
Unterschiedliche „Langstundenmodelle“ 60-Minuten Modell 65-Minuten Modell 67,5-Minuten Modell  70-Minuten Modell 90-Minuten Modell „ gemäßigte“ Modelle
Mit welchem Stundenmodell ist der bestmögliche Unterricht zu realisieren?
Die Langmodelle bieten eine klare und entspannte Zeitstruktur  durch weniger Einheiten und Wechsel. Dies führt zu mehr Ruhe im Tagesverlauf und zu weniger Hektik. Vorteile aller „Lang“- Modelle gegenüber dem 45-Minuten–Modell Lehrer/innen haben weniger Lerngruppen, Schüler/innen weniger Fächer am Tag.  Dies führt zu einer Arbeitsentlastung für alle Beteiligten –  in Anbetracht steigender G8-Belastung. Schüler/innen müssen pro Tag weniger Unterrichtsmaterial mitbringen.  Dadurch wird der Ranzen leichter. Projektarbeit und schülerzentrierte Arbeitsformen sind eher möglich.
Weitere Vorteile Effektivere Ausnutzung der Unterrichtszeit  Mehr Kontinuität in der Stundentafel (bei Halbjahresfächern) Mehr Zeit für individuelle Förderung. Schülerversuche sind in Langstunden besser durchzuführen. Durch die Entscheidung für einen anderen Takt ergäbe sich eine für die Schulgemeinde erkennbare Zäsur, die auch den Wandel in der Lernkultur symbolisieren würde.  Eingefahrene Gepflogenheiten hinsichtlich Schulorganisation und Unterricht werden geprüft und ggf. verbessert – dies ist eine Chance   für unsere Schule.
Nachteile/Probleme aller Langmodelle gegenüber dem 45-Minuten Modell In den Sprachen gibt es weniger Lernanreize pro Woche.  Der Kontakt zur Lerngruppe ist insgesamt seltener. Eine Neuorganisation der Verteilung der Unterrichtsinhalte wird  erforderlich, also Arbeit für die Fachkonferenzen. Vertretungsunterricht wird aufwändiger. Springstunden der Lehrer und Freistunden der Schüler verlängern sich. Unterrichtsstunden sind für jüngere Schüler zu lang. Bewährte Schemata werden aufgegeben  – Umstellungsprobleme müssen bewältigt werden (kann auch ein Vorteil sein!)
Tenor der Lehrerkonferenz  Die „gemäßigten“ Modelle bieten viele der genannten Vorteile bei Reduzierung der größten Nachteile, bieten also den besten Kompromiss. Votum: Für Beibehalt der 45 min-Stunden:  0 Für 90-min-Modell:  5 Für „gemäßigte“ Modelle:  der Rest
Weitere Überlegungen: Die zeitlichen Unterschiede zwischen den gemäßigten Modellen, also zwischen 60 min- und 70 min-Modell  sind  zu gering, um pädagogisch relevant zu sein. Daher sollen organisatorisch-technische Gründe ausschlaggebend sein.
Das 67,5 – Minuten - Zeitraster Umrechnung: 3 Stunden  á  45 min = 135 min 135 min  :  2 Std.  =  67,5 min Außerdem:  Im Vergleich mit den Zeitrastern der anderen „gemäßigten“ Modellen erweist sich das 67,5 min-Modell am effektivsten.
Neues Zeitraster 1 8.00 – 9.08 2 9.15 – 10.22 3 10.45 – 11.53 4 12.00 – 13.07 Mittagspause 5 14.07 – 15.15 6 15.23 – 16.30
Konsequenzen für die Oberstufe Alle Grundkurse können glatt auf 2 Std. a´  67,5 min umgerechnet werden. Die Leistungskurse werden weiterhin in  90min-Blöcken unterrichtet, weil Fichte  auf ein 90-min-Modell umstellen will.
Vergleich der Zeitraster MSM  Fichte 1 8.00 – 9.08 2 9.15 – 10.22 3 10.45 – 11.53 4 12.00 – 13.07 Mittagspause 5 14.07 – 15.15 6 15.23 – 16.30 1 8.00 – 9.30 2 9.50 – 11.20 3 11.40 – 13.10 Mittagspause 4 14.10 – 15.40 5 15.50 – 17.10
  MO  DI  MI  DO  FR Mittagspause   Geplante Kooperation mit Fichte 1 8.00 – 9.08           2 9.15 – 10.22 13LK 2 9.50 -  11.20 am Fi 12LK 2 9.50 -  11.20 am Fi   13LK 2 9.50 -  11.20 am Fi 12LK 2 9.50 -  11.20 am Fi 3 10.45 – 11.53           4 12.00 – 13.07 13LK 1 12.00 – 13.30 MSM 12LK 1 12.00 – 13.30 MSM   13LK 1 12.00 – 13.30 MSM 12LK 1 12.00 – 13.30 MSM 5 14.07 – 15.15     LK 12/13  14-tägig  13.40 – 15.10       6 15.23 – 16.30     6 15.43 – 16.50      

Weitere ähnliche Inhalte

Andere mochten auch

Patientenvortrag Ankylos
Patientenvortrag AnkylosPatientenvortrag Ankylos
Patientenvortrag Ankylos
Steuer
 
Fundraising Isa 071009
Fundraising Isa 071009Fundraising Isa 071009
Fundraising Isa 071009
guestf18693
 
Journalismus 2-0
Journalismus 2-0Journalismus 2-0
Journalismus 2-0
Prof. Alexander Gerber
 
JavaScript & jQuery
JavaScript & jQueryJavaScript & jQuery
JavaScript & jQuery
Noël Bossart
 
Monthly report on de international sales september 2015
Monthly report on de international sales september 2015Monthly report on de international sales september 2015
Monthly report on de international sales september 2015
WebInterpret SAS
 
BdS - Garantieverzinsung: Der Große Bluff
BdS - Garantieverzinsung: Der Große BluffBdS - Garantieverzinsung: Der Große Bluff
BdS - Garantieverzinsung: Der Große Bluff
Hans Müller
 
Formulare Lösungen
Formulare LösungenFormulare Lösungen
Formulare Lösungen
Noël Bossart
 
Formulare
FormulareFormulare
Formulare
Noël Bossart
 
PräSentation1
PräSentation1PräSentation1
PräSentation1
Steuer
 
CSS Basics and Box Model // MM 08-11
CSS Basics and Box Model // MM 08-11CSS Basics and Box Model // MM 08-11
CSS Basics and Box Model // MM 08-11
Noël Bossart
 
optivo - Torben Otto und René Kulka
optivo - Torben Otto und René Kulka optivo - Torben Otto und René Kulka
optivo - Torben Otto und René Kulka
optivo GmbH
 
Position & Float // MM 08-11
Position & Float // MM 08-11Position & Float // MM 08-11
Position & Float // MM 08-11
Noël Bossart
 
Formulare // MM 08-11
Formulare // MM 08-11Formulare // MM 08-11
Formulare // MM 08-11
Noël Bossart
 
Seminar: Tipps und Tricks für erfolgreiches Lifecycle-Marketing
Seminar: Tipps und Tricks für erfolgreiches Lifecycle-MarketingSeminar: Tipps und Tricks für erfolgreiches Lifecycle-Marketing
Seminar: Tipps und Tricks für erfolgreiches Lifecycle-Marketing
optivo GmbH
 
Entwicklung deutscher Wissenschafts-Medien
Entwicklung deutscher Wissenschafts-MedienEntwicklung deutscher Wissenschafts-Medien
Entwicklung deutscher Wissenschafts-Medien
Prof. Alexander Gerber
 
Raumdesign Kidsrooms Kinderzimmer
Raumdesign Kidsrooms KinderzimmerRaumdesign Kidsrooms Kinderzimmer
Raumdesign Kidsrooms Kinderzimmer
mefire
 

Andere mochten auch (17)

Patientenvortrag Ankylos
Patientenvortrag AnkylosPatientenvortrag Ankylos
Patientenvortrag Ankylos
 
Fundraising Isa 071009
Fundraising Isa 071009Fundraising Isa 071009
Fundraising Isa 071009
 
Journalismus 2-0
Journalismus 2-0Journalismus 2-0
Journalismus 2-0
 
JavaScript & jQuery
JavaScript & jQueryJavaScript & jQuery
JavaScript & jQuery
 
Monthly report on de international sales september 2015
Monthly report on de international sales september 2015Monthly report on de international sales september 2015
Monthly report on de international sales september 2015
 
BdS - Garantieverzinsung: Der Große Bluff
BdS - Garantieverzinsung: Der Große BluffBdS - Garantieverzinsung: Der Große Bluff
BdS - Garantieverzinsung: Der Große Bluff
 
Formulare Lösungen
Formulare LösungenFormulare Lösungen
Formulare Lösungen
 
Formulare
FormulareFormulare
Formulare
 
PräSentation1
PräSentation1PräSentation1
PräSentation1
 
CSS Basics and Box Model // MM 08-11
CSS Basics and Box Model // MM 08-11CSS Basics and Box Model // MM 08-11
CSS Basics and Box Model // MM 08-11
 
optivo - Torben Otto und René Kulka
optivo - Torben Otto und René Kulka optivo - Torben Otto und René Kulka
optivo - Torben Otto und René Kulka
 
Position & Float // MM 08-11
Position & Float // MM 08-11Position & Float // MM 08-11
Position & Float // MM 08-11
 
Formulare // MM 08-11
Formulare // MM 08-11Formulare // MM 08-11
Formulare // MM 08-11
 
Umzug
UmzugUmzug
Umzug
 
Seminar: Tipps und Tricks für erfolgreiches Lifecycle-Marketing
Seminar: Tipps und Tricks für erfolgreiches Lifecycle-MarketingSeminar: Tipps und Tricks für erfolgreiches Lifecycle-Marketing
Seminar: Tipps und Tricks für erfolgreiches Lifecycle-Marketing
 
Entwicklung deutscher Wissenschafts-Medien
Entwicklung deutscher Wissenschafts-MedienEntwicklung deutscher Wissenschafts-Medien
Entwicklung deutscher Wissenschafts-Medien
 
Raumdesign Kidsrooms Kinderzimmer
Raumdesign Kidsrooms KinderzimmerRaumdesign Kidsrooms Kinderzimmer
Raumdesign Kidsrooms Kinderzimmer
 

Neue Rhythmisierung am MSM

  • 2. Kernlehrpläne erfordern kompetenzorientierten Unterricht Breite Palette unterschiedlichster Unterrichtsformen z. B. kooperatives Lernen, selbstständige Erarbeitung,… Mehr Zeit pro Unterrichtsstunde
  • 3. Unterschiedliche „Langstundenmodelle“ 60-Minuten Modell 65-Minuten Modell 67,5-Minuten Modell 70-Minuten Modell 90-Minuten Modell „ gemäßigte“ Modelle
  • 4. Mit welchem Stundenmodell ist der bestmögliche Unterricht zu realisieren?
  • 5. Die Langmodelle bieten eine klare und entspannte Zeitstruktur durch weniger Einheiten und Wechsel. Dies führt zu mehr Ruhe im Tagesverlauf und zu weniger Hektik. Vorteile aller „Lang“- Modelle gegenüber dem 45-Minuten–Modell Lehrer/innen haben weniger Lerngruppen, Schüler/innen weniger Fächer am Tag. Dies führt zu einer Arbeitsentlastung für alle Beteiligten – in Anbetracht steigender G8-Belastung. Schüler/innen müssen pro Tag weniger Unterrichtsmaterial mitbringen. Dadurch wird der Ranzen leichter. Projektarbeit und schülerzentrierte Arbeitsformen sind eher möglich.
  • 6. Weitere Vorteile Effektivere Ausnutzung der Unterrichtszeit Mehr Kontinuität in der Stundentafel (bei Halbjahresfächern) Mehr Zeit für individuelle Förderung. Schülerversuche sind in Langstunden besser durchzuführen. Durch die Entscheidung für einen anderen Takt ergäbe sich eine für die Schulgemeinde erkennbare Zäsur, die auch den Wandel in der Lernkultur symbolisieren würde. Eingefahrene Gepflogenheiten hinsichtlich Schulorganisation und Unterricht werden geprüft und ggf. verbessert – dies ist eine Chance für unsere Schule.
  • 7. Nachteile/Probleme aller Langmodelle gegenüber dem 45-Minuten Modell In den Sprachen gibt es weniger Lernanreize pro Woche. Der Kontakt zur Lerngruppe ist insgesamt seltener. Eine Neuorganisation der Verteilung der Unterrichtsinhalte wird erforderlich, also Arbeit für die Fachkonferenzen. Vertretungsunterricht wird aufwändiger. Springstunden der Lehrer und Freistunden der Schüler verlängern sich. Unterrichtsstunden sind für jüngere Schüler zu lang. Bewährte Schemata werden aufgegeben – Umstellungsprobleme müssen bewältigt werden (kann auch ein Vorteil sein!)
  • 8. Tenor der Lehrerkonferenz Die „gemäßigten“ Modelle bieten viele der genannten Vorteile bei Reduzierung der größten Nachteile, bieten also den besten Kompromiss. Votum: Für Beibehalt der 45 min-Stunden: 0 Für 90-min-Modell: 5 Für „gemäßigte“ Modelle: der Rest
  • 9. Weitere Überlegungen: Die zeitlichen Unterschiede zwischen den gemäßigten Modellen, also zwischen 60 min- und 70 min-Modell sind zu gering, um pädagogisch relevant zu sein. Daher sollen organisatorisch-technische Gründe ausschlaggebend sein.
  • 10. Das 67,5 – Minuten - Zeitraster Umrechnung: 3 Stunden á 45 min = 135 min 135 min : 2 Std. = 67,5 min Außerdem: Im Vergleich mit den Zeitrastern der anderen „gemäßigten“ Modellen erweist sich das 67,5 min-Modell am effektivsten.
  • 11. Neues Zeitraster 1 8.00 – 9.08 2 9.15 – 10.22 3 10.45 – 11.53 4 12.00 – 13.07 Mittagspause 5 14.07 – 15.15 6 15.23 – 16.30
  • 12. Konsequenzen für die Oberstufe Alle Grundkurse können glatt auf 2 Std. a´ 67,5 min umgerechnet werden. Die Leistungskurse werden weiterhin in 90min-Blöcken unterrichtet, weil Fichte auf ein 90-min-Modell umstellen will.
  • 13. Vergleich der Zeitraster MSM Fichte 1 8.00 – 9.08 2 9.15 – 10.22 3 10.45 – 11.53 4 12.00 – 13.07 Mittagspause 5 14.07 – 15.15 6 15.23 – 16.30 1 8.00 – 9.30 2 9.50 – 11.20 3 11.40 – 13.10 Mittagspause 4 14.10 – 15.40 5 15.50 – 17.10
  • 14.   MO DI MI DO FR Mittagspause   Geplante Kooperation mit Fichte 1 8.00 – 9.08           2 9.15 – 10.22 13LK 2 9.50 - 11.20 am Fi 12LK 2 9.50 - 11.20 am Fi   13LK 2 9.50 - 11.20 am Fi 12LK 2 9.50 - 11.20 am Fi 3 10.45 – 11.53           4 12.00 – 13.07 13LK 1 12.00 – 13.30 MSM 12LK 1 12.00 – 13.30 MSM   13LK 1 12.00 – 13.30 MSM 12LK 1 12.00 – 13.30 MSM 5 14.07 – 15.15     LK 12/13 14-tägig 13.40 – 15.10     6 15.23 – 16.30     6 15.43 – 16.50