DAS POLITISCHESPEKTRUM, 2012
RESULTAT– DAS GESETZWURDEABGELEHNT 
• 
OPPOSITION 
JA -266 
• 
KOALITION 
NEIN -309 
„Entwurf eines Gesetzes zur Einführung 
des Rechts auf Eheschließung für Personen gleichen Geschlechts“
VOLKER BECK (DIE GRÜNEN) 
GRUPPENDRUCK 
CAMERON 
OBAMA 
HOLLANDE 
15 LÄNDERERLAUBEN ES 
16 LÄNDERERKENNEN ES 
REPRÄSENTIVITÄT 
60% der deutschen Bevölkerung will es 
VERFASSUNGSMÄSSIG 
Bundesverfassungsgericht erlaubt schon die Homo-Ehe, falls ein Partner in einer Hetero-Ehe eine Geschlechtsumwandlung hat. (2005)
THOMAS SILBERHORN(CSU) 
UNNÖTIG 
Lebenspartnerschaften sind seit 2002 erlaubt 
VERFASSUNGSWIDRIG 
Das Bundesverfassungsgericht definiert die Ehe als „die Vereinigung des mannesmit einer Frau“ (2005)
SONJA STEFFEN(SPD) 
UNGLEICH 
Lebenspartnerschaften sind nicht der Ehe gleich. 
Steuervorteil (Splittingvorteil) größer für Ehepaar als Lebenspartner 
UNGLEICH 
Adoptionsrecht gilt für den Einzelnen in der Lebenspartnerschaft aber nicht für das Paar selbst 
KOMPLIZIERT 
Seit dem Anfang von Lebenspartnerschaften gibt es immer mehr Kompliziertheitenim Gericht—was ist der Unterschied zwischen einer Lebenspartnerschaft und Ehe
STEPHAN THOMAE(FDP) 
DER PROZESS WIRKT 
EsgibtNachteilefürLebenspartner, aber wir arbeiten daran. 
VERFASSUNGSWIDRIG
BARBARA HÖLL(DIE LINKE) 
UNGLEICH 
Steuerungleichheiten 
PFLICHT 
Das Bundesverfassungsgericht verpflichtet den Bundestag, Ungleichheiten (Diskriminierung) zwischen Lebenspartnern und Ehepaaren zu reparieren.
MICHAEL KAUCH(FDP) 
SCHLECHTES GESETZ 
Das Gesetz ist schlampig formuliert worden. 
Die Daten des Inkrafttretens sind schon vorbei. 
WOHL VERFASSUNGSWIDRIG 
„Das ist nicht offenkundig verfassungswidrig, aber die Rechtsprechung des Verfassungsgerichts gibt Hinweise darauf, dass man möglicherweise eine Verfassungsänderung braucht.“
JOHANNES KAHRS(SPD) 
BUNDESTAG IST LANGSAM 
DAS VOLKIST DAFÜR. 
DAS BUNDESVERFASSUNGSGERICHTIST DAFÜR. 
DEUTSCHLAND IST NICHT BAYERN.

Homo-Ehe-Debatte

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  • 3.
    RESULTAT– DAS GESETZWURDEABGELEHNT • OPPOSITION JA -266 • KOALITION NEIN -309 „Entwurf eines Gesetzes zur Einführung des Rechts auf Eheschließung für Personen gleichen Geschlechts“
  • 4.
    VOLKER BECK (DIEGRÜNEN) GRUPPENDRUCK CAMERON OBAMA HOLLANDE 15 LÄNDERERLAUBEN ES 16 LÄNDERERKENNEN ES REPRÄSENTIVITÄT 60% der deutschen Bevölkerung will es VERFASSUNGSMÄSSIG Bundesverfassungsgericht erlaubt schon die Homo-Ehe, falls ein Partner in einer Hetero-Ehe eine Geschlechtsumwandlung hat. (2005)
  • 5.
    THOMAS SILBERHORN(CSU) UNNÖTIG Lebenspartnerschaften sind seit 2002 erlaubt VERFASSUNGSWIDRIG Das Bundesverfassungsgericht definiert die Ehe als „die Vereinigung des mannesmit einer Frau“ (2005)
  • 6.
    SONJA STEFFEN(SPD) UNGLEICH Lebenspartnerschaften sind nicht der Ehe gleich. Steuervorteil (Splittingvorteil) größer für Ehepaar als Lebenspartner UNGLEICH Adoptionsrecht gilt für den Einzelnen in der Lebenspartnerschaft aber nicht für das Paar selbst KOMPLIZIERT Seit dem Anfang von Lebenspartnerschaften gibt es immer mehr Kompliziertheitenim Gericht—was ist der Unterschied zwischen einer Lebenspartnerschaft und Ehe
  • 7.
    STEPHAN THOMAE(FDP) DERPROZESS WIRKT EsgibtNachteilefürLebenspartner, aber wir arbeiten daran. VERFASSUNGSWIDRIG
  • 8.
    BARBARA HÖLL(DIE LINKE) UNGLEICH Steuerungleichheiten PFLICHT Das Bundesverfassungsgericht verpflichtet den Bundestag, Ungleichheiten (Diskriminierung) zwischen Lebenspartnern und Ehepaaren zu reparieren.
  • 9.
    MICHAEL KAUCH(FDP) SCHLECHTESGESETZ Das Gesetz ist schlampig formuliert worden. Die Daten des Inkrafttretens sind schon vorbei. WOHL VERFASSUNGSWIDRIG „Das ist nicht offenkundig verfassungswidrig, aber die Rechtsprechung des Verfassungsgerichts gibt Hinweise darauf, dass man möglicherweise eine Verfassungsänderung braucht.“
  • 10.
    JOHANNES KAHRS(SPD) BUNDESTAGIST LANGSAM DAS VOLKIST DAFÜR. DAS BUNDESVERFASSUNGSGERICHTIST DAFÜR. DEUTSCHLAND IST NICHT BAYERN.