Die Earned-Value-Analyse, im Jahr 1965 vom US-Verteidigungsministerium entwickelt, ist eine Methode zur gleichzeitigen Messung von Kosten- und Zeitabweichungen in Projekten. Sie verwendet verschiedene Kategorien, um Ist-, Soll- und Plankosten zu ermitteln und ermöglicht somit Prognosen über den voraussichtlichen Projektabschluss. Anhand von Beispielen wird die Anwendung dieser Methode zur Feststellung von Projektverzögerungen und Kostenüberschreitungen veranschaulicht, wobei unterschiedliche Annahmen für Endtermine und -aufwände dargestellt werden.