Dr. Thorsten Ebert
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Biomasseforum - 11.11.2010
Biogas im Energieverbund
- Chancen für kommunale Energieversorger -
Vortrag zum 4. Biomasseforum in Witzenhausen
Dr. Thorsten Ebert
11.11.2010
Dr. Thorsten Ebert
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Biomasseforum - 11.11.2010
1. Die Städtische Werke AG im Überblick
2. Erneuerbare Energien bei der Städtische Werke AG
3. Das Biogaskonzept der Städtische Werke AG
4. Energieversorgung mit Weitblick
Agenda
Dr. Thorsten Ebert
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Biomasseforum - 11.11.2010
Die Städtische Werke AG im Überblick
Dr. Thorsten Ebert
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Biomasseforum - 11.11.2010
Städtische Werke AG - Leitlinien für Energie
 Wir sichern unsere Zukunft durch Wachstum. Wir erweitern unser
Versorgungsgebiet und bieten unsere Produkte auch bundesweit an.
 Wir investieren in Erneuerbare Energien.
 Wir versorgen unsere Kunden mit Energie aus
erneuerbaren Quellen. Mit einem konsequenten
Ausbau unserer Eigenproduktion in Kassel
und der Region machen wir uns unabhängig
von extern zugekauften Energieträgern.
 Wir sind offen für Kooperationen und Partnerschaften.
 Wir unterstützen unsere Kunden im Bemühen um einen effizienten und
umweltfreundlichen Umgang mit den Produkten, die sie von uns beziehen.
Regional engagiert – partnerschaftlich in der Umsetzung
Holzhackschnitzelanlage Gudensberg
Dr. Thorsten Ebert
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Biomasseforum - 11.11.2010
100 Prozent Wasserkraft für alle
 Die Städtische Werke hat in 2007 Kassel als erste
deutsche Großstadt komplett auf Naturstrom
umgestellt.
 Die Umstellung erfolgte für alle Kasseler
automatisch und ohne Zusatzkosten.
 Der Ökostrom in Kassel stammt aus Wasserkraft.
Dr. Thorsten Ebert
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Biomasseforum - 11.11.2010
Naturgas - nachhaltig, sozial und CO2-neutral
 Seit Dezember 2009 werden alle Gaskunden in Kassel mit
CO2-neutralem Gas beliefert.
 Damit waren die Städtischen Werke das erste Stadtwerk
in Deutschland, das diesen Schritt wagte.
 Die Umstellung erfolgte für alle Kasseler Gaskunden
automatisch und ohne Zusatzkosten. Dazu unterstützt die
Städtische Werke AG fünf Klimaprojekte, die in gleichem
Umfang CO2-Emissionen reduzieren.
 Alle unterstützten Projekte sind durch die UNFCC
zertifiziert.
Dr. Thorsten Ebert
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Biomasseforum - 11.11.2010
Dr. Thorsten Ebert
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Biomasseforum - 11.11.2010
Fernwärme – Umweltschutz aus der Leitung
 Das Schwesterunternehmen Kasseler Fernwärme
GmbH (KFW) deckt fast ein Drittel des gesamtem
Kasseler Wärmemarktes durch Fernwärme ab.
 Die besonders umweltfreundliche Art der
Energieversorgung wird durch Kraft-Wärme-
Kopplungsprozesse in eigenen Kraftwerken
gewonnen.
 Der Primärenergiefaktor der Kasseler Fernwärme
von 0,08 liegt deutlich unter dem von Gas und
Heizöl (1,1).
 Das Fernwärmenetz wird weiter ausgebaut. Bis
zum Jahr 2011 soll die Gesamtanschlussleistung
419 MW betragen.
Dr. Thorsten Ebert
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Biomasseforum - 11.11.2010
 Die Städtische Werke AG nutzt wo immer möglich
anstehende Dachsanierungen konsequent, um
Photovoltaik-Anlagen zu installieren.
 In Summe wurden bisher folgende Ergebnisse
erreicht.
□ Leistung: 703 kWp
□ geschätzt Einspeisung: 580 MWh/Jahr
□ geschätzt CO2-Reduzierung: 522.000 kg/Jahr
□ Investitionsvolumen: 3,2 Mio. €.
Die Sonne lacht – die Photovoltaik-Anlagen
Dr. Thorsten Ebert
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Biomasseforum - 11.11.2010
Wehende Winde sind willkommen
 Die Städtische Werke strebt an, in den nächsten ca. 5
Jahren eine Leistung von ca. 50 MW zu installieren.
 Für das erste Projekt wurde Anfang Oktober 2010 ein
Windmessmast installiert. Die Flächen sind gesichert.
Weitere Standorte in Nordhessen werden derzeit
entwickelt.
 Auch bei Offshore-Anlagen sind die Städtischen Werke
mit Anlagenbauern im Gespräch.
 Viel Wind um nichts? Glauben wir nicht und setzen
konsequent auf technischen Fortschritt.
Dr. Thorsten Ebert
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Biomasseforum - 11.11.2010
Stromgeneratoren auf dem Dach
 In einem Feldversuch wurden Kleinwindanlagen auf Dächern
in Kassel installiert.
 Die damit gewonnen Daten treffen Aussagen darüber, wo
und auf welchen Dacharten Kleinwindanlagen sinnvoll
montieren werden können.
 Ab Windstärke 3 erzeugen die Windräder Strom, der in das
vorhandene Netz eingespeist wird.
 In Kleinwindanlagen sieht die Städtische Werke AG eine
Ergänzung zur herkömmlichen Stromerzeugung aus
erneuerbaren Energien.
Dr. Thorsten Ebert
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Biomasseforum - 11.11.2010
Strom aus Wasserkraft – die Neue Mühle
 Seit fast 600 Jahren gibt es schon die „Neue
Mühle“ an der Fulda, die 1443 erstmals
urkundlich erwähnt wurde und in der 1890 der
historische Grundstein zur Strom- und
Wasserversorgung Kassels gelegt wurde.
 Nachdem in 1999 die Anlage reaktiviert wurde,
kann im Wasserkraftwerk „Neuen Mühle“
wieder Strom gewonnen werden.
 Mit einer Gesamtleistung von 336 kW versorgt
die Anlage rund 1.000 Kasseler Haushalte.
 Die Anträge zum Ausbau mit weiteren Turbinen
wird derzeit beim Regierungspräsidium
bearbeitet.
Dr. Thorsten Ebert
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Biomasseforum - 11.11.2010
In Trinkwassernetzen Strom erzeugen
 Trinkwassernetze verbinden diverse
Hochbehälter miteinander.
 In günstigen topografischen Lagen wird durch
das Ausnutzen der natürliche Fallhöhe Strom
erzeugt.
 Eine bestechend einfache Idee – und in Kassel
im Hochbehälter Hunrod schon genutzt.
 Mit dieser Methode werden im Jahr 30.000 kWh
Strom erzeugt und ca. 10 Haushalte versorgt.
 Wird diese Methode konsequent ausgebaut,
dann werden die Städtischen Werke bis zu 80
Haushalte im Kasseler Netz auf diese Weise
mit Strom versorgen.
Dr. Thorsten Ebert
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Biomasseforum - 11.11.2010
Energie aus fester Biomasse
- Nachhaltige Nutzung dezentraler Energieträger
 Betrieb von Wärmeerzeugungsanlagen mit
Holzhackschnitzeln z.B. in der Stadt Gudensberg.
 Die Holzhackschnitzel stammen aus den Wäldern der
umliegenden Region.
 Im Regelbetrieb werden mindestens 75 Prozent feste
Biomasse eingesetzt.
 In Spitzenzeiten kann zusätzlich emissionsarmes
Erdgas für die Wärmeerzeugung genutzt werden.
Dr. Thorsten Ebert
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Biomasseforum - 11.11.2010
Energie aus fester Biomasse
- Nachhaltige Nutzung dezentraler Energieträger
Heizkraftwerk Mittelfeld
 Wirbelschichtkessel; Errichtet 1980;
ursprünglich zur Befeuerung mit regionaler
Braunkohle. Leistung: 12 MW el, 30 MW th
 Seit Dezember 2008 Befeuerung zu 100
Prozent mit Altholz der Kategorien A I und A II
gem. Altholzverordnung
 Brennstoffbedarf: ca. 75.000 Mg/a
 CO2-Reduktion: ca. 90 Prozent gegenüber dem
ursprünglichen Brennstoff Braunkohle
Dr. Thorsten Ebert
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Biomasseforum - 11.11.2010
Biogas aus der Region
 Das Geschäftsfeld Biogas wird derzeit
konsequent ausgebaut.
 Zwei Anlagen (Homberg und Willingshausen)
produzieren seit dem Frühjahr 2010 Biogas.
 Das Biogas wird zu Bioerdgas aufbereitet und
in die benachbarte Erdgasleitung eingespeist.
 Die Planung der dritten Anlage in Leizen
(Mecklenburg-Vorpommern) mit einer Leistung
von 2,1 MWel ist weit fortgeschritten.
 Weitere Anlagen befinden sich in der
Projektentwicklung.
Dr. Thorsten Ebert
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Biomasseforum - 11.11.2010
Bioerdgas – für die Region und darüber hinaus
 Gemeinsame Geschäftsfelder mit Partnern aus der
Region
 Die Beteiligung der regionalen Landwirtschaft, wird
angestrebt.
 Die Wertschöpfung für die Energieerzeugung bleibt in
der Region
 Bioerdgas kann, regional erzeugt und bundesweit
eingesetzt werden.
Dr. Thorsten Ebert
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Biomasseforum - 11.11.2010
Biogas/Bioerdgas – universell einsetzbar
Dr. Thorsten Ebert
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Biomasseforum - 11.11.2010
BEMI – die Forschung und Entwicklung geht weiter
 Gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Windenergie
und Energiesystemtechnik IWES erforscht die Städtische
Werke gerade die Steuerung und Kontrolle von vielen
kleinen Strom- und Wärmeerzeugungsanlagen in
Privathaushalten.
 Ziel ist, die Eigenerzeugung und den Bezug von Strom
abhängig vom aktuellen Marktpreis zu steuern.
 Gesteuert werden die notwendigen Prozesse über ein
„Bidirektionales Energie-Management-Interface“ (BEMI) via
Smart Metering-Technik von der Zentrale.
Dr. Thorsten Ebert
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Biomasseforum - 11.11.2010
Energieversorgung mit Weitblick
 Im Netzgebiet der E.ON Mitte AG laufen über 200
Konzessionen für den Betrieb von Gas- und Stromnetzen
aus.
 Zahlreiche Gemeindevertreter sind an einer
Rekommunalisierung interessiert – sie wollen die Netze
selber betreiben.
 Entweder komplett in Eigenregie oder in Kooperation mit
einem anderen, regional verwurzelten Energieversorger.
 Die ersten haben zusammen mit den Städtischen Werke
den Schritt gewagt.
Dr. Thorsten Ebert
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Biomasseforum - 11.11.2010
Klima-Roadmap – EE-Aktivitäten
Dr. Thorsten Ebert
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Biomasseforum - 11.11.2010
Mit der Städtische Werke AG als Partner …
 … verbleiben die Gewinne in der Region.
 … bleiben und entstehen Arbeitsplätze in der Region.
 … stehen alle Wertschöpfungsstufen regional zur Verfügung.
Nordhessen“
Dr. Thorsten Ebert
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Biomasseforum - 11.11.2010
Vielen Dank für
Ihre Aufmerksamkeit!

Biomasseforum 2010

  • 1.
    Dr. Thorsten Ebert 1 Biomasseforum- 11.11.2010 Biogas im Energieverbund - Chancen für kommunale Energieversorger - Vortrag zum 4. Biomasseforum in Witzenhausen Dr. Thorsten Ebert 11.11.2010
  • 2.
    Dr. Thorsten Ebert 2 Biomasseforum- 11.11.2010 1. Die Städtische Werke AG im Überblick 2. Erneuerbare Energien bei der Städtische Werke AG 3. Das Biogaskonzept der Städtische Werke AG 4. Energieversorgung mit Weitblick Agenda
  • 3.
    Dr. Thorsten Ebert 3 Biomasseforum- 11.11.2010 Die Städtische Werke AG im Überblick
  • 4.
    Dr. Thorsten Ebert 4 Biomasseforum- 11.11.2010 Städtische Werke AG - Leitlinien für Energie  Wir sichern unsere Zukunft durch Wachstum. Wir erweitern unser Versorgungsgebiet und bieten unsere Produkte auch bundesweit an.  Wir investieren in Erneuerbare Energien.  Wir versorgen unsere Kunden mit Energie aus erneuerbaren Quellen. Mit einem konsequenten Ausbau unserer Eigenproduktion in Kassel und der Region machen wir uns unabhängig von extern zugekauften Energieträgern.  Wir sind offen für Kooperationen und Partnerschaften.  Wir unterstützen unsere Kunden im Bemühen um einen effizienten und umweltfreundlichen Umgang mit den Produkten, die sie von uns beziehen. Regional engagiert – partnerschaftlich in der Umsetzung Holzhackschnitzelanlage Gudensberg
  • 5.
    Dr. Thorsten Ebert 5 Biomasseforum- 11.11.2010 100 Prozent Wasserkraft für alle  Die Städtische Werke hat in 2007 Kassel als erste deutsche Großstadt komplett auf Naturstrom umgestellt.  Die Umstellung erfolgte für alle Kasseler automatisch und ohne Zusatzkosten.  Der Ökostrom in Kassel stammt aus Wasserkraft.
  • 6.
    Dr. Thorsten Ebert 6 Biomasseforum- 11.11.2010 Naturgas - nachhaltig, sozial und CO2-neutral  Seit Dezember 2009 werden alle Gaskunden in Kassel mit CO2-neutralem Gas beliefert.  Damit waren die Städtischen Werke das erste Stadtwerk in Deutschland, das diesen Schritt wagte.  Die Umstellung erfolgte für alle Kasseler Gaskunden automatisch und ohne Zusatzkosten. Dazu unterstützt die Städtische Werke AG fünf Klimaprojekte, die in gleichem Umfang CO2-Emissionen reduzieren.  Alle unterstützten Projekte sind durch die UNFCC zertifiziert.
  • 7.
  • 8.
    Dr. Thorsten Ebert 8 Biomasseforum- 11.11.2010 Fernwärme – Umweltschutz aus der Leitung  Das Schwesterunternehmen Kasseler Fernwärme GmbH (KFW) deckt fast ein Drittel des gesamtem Kasseler Wärmemarktes durch Fernwärme ab.  Die besonders umweltfreundliche Art der Energieversorgung wird durch Kraft-Wärme- Kopplungsprozesse in eigenen Kraftwerken gewonnen.  Der Primärenergiefaktor der Kasseler Fernwärme von 0,08 liegt deutlich unter dem von Gas und Heizöl (1,1).  Das Fernwärmenetz wird weiter ausgebaut. Bis zum Jahr 2011 soll die Gesamtanschlussleistung 419 MW betragen.
  • 9.
    Dr. Thorsten Ebert 9 Biomasseforum- 11.11.2010  Die Städtische Werke AG nutzt wo immer möglich anstehende Dachsanierungen konsequent, um Photovoltaik-Anlagen zu installieren.  In Summe wurden bisher folgende Ergebnisse erreicht. □ Leistung: 703 kWp □ geschätzt Einspeisung: 580 MWh/Jahr □ geschätzt CO2-Reduzierung: 522.000 kg/Jahr □ Investitionsvolumen: 3,2 Mio. €. Die Sonne lacht – die Photovoltaik-Anlagen
  • 10.
    Dr. Thorsten Ebert 10 Biomasseforum- 11.11.2010 Wehende Winde sind willkommen  Die Städtische Werke strebt an, in den nächsten ca. 5 Jahren eine Leistung von ca. 50 MW zu installieren.  Für das erste Projekt wurde Anfang Oktober 2010 ein Windmessmast installiert. Die Flächen sind gesichert. Weitere Standorte in Nordhessen werden derzeit entwickelt.  Auch bei Offshore-Anlagen sind die Städtischen Werke mit Anlagenbauern im Gespräch.  Viel Wind um nichts? Glauben wir nicht und setzen konsequent auf technischen Fortschritt.
  • 11.
    Dr. Thorsten Ebert 11 Biomasseforum- 11.11.2010 Stromgeneratoren auf dem Dach  In einem Feldversuch wurden Kleinwindanlagen auf Dächern in Kassel installiert.  Die damit gewonnen Daten treffen Aussagen darüber, wo und auf welchen Dacharten Kleinwindanlagen sinnvoll montieren werden können.  Ab Windstärke 3 erzeugen die Windräder Strom, der in das vorhandene Netz eingespeist wird.  In Kleinwindanlagen sieht die Städtische Werke AG eine Ergänzung zur herkömmlichen Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien.
  • 12.
    Dr. Thorsten Ebert 12 Biomasseforum- 11.11.2010 Strom aus Wasserkraft – die Neue Mühle  Seit fast 600 Jahren gibt es schon die „Neue Mühle“ an der Fulda, die 1443 erstmals urkundlich erwähnt wurde und in der 1890 der historische Grundstein zur Strom- und Wasserversorgung Kassels gelegt wurde.  Nachdem in 1999 die Anlage reaktiviert wurde, kann im Wasserkraftwerk „Neuen Mühle“ wieder Strom gewonnen werden.  Mit einer Gesamtleistung von 336 kW versorgt die Anlage rund 1.000 Kasseler Haushalte.  Die Anträge zum Ausbau mit weiteren Turbinen wird derzeit beim Regierungspräsidium bearbeitet.
  • 13.
    Dr. Thorsten Ebert 13 Biomasseforum- 11.11.2010 In Trinkwassernetzen Strom erzeugen  Trinkwassernetze verbinden diverse Hochbehälter miteinander.  In günstigen topografischen Lagen wird durch das Ausnutzen der natürliche Fallhöhe Strom erzeugt.  Eine bestechend einfache Idee – und in Kassel im Hochbehälter Hunrod schon genutzt.  Mit dieser Methode werden im Jahr 30.000 kWh Strom erzeugt und ca. 10 Haushalte versorgt.  Wird diese Methode konsequent ausgebaut, dann werden die Städtischen Werke bis zu 80 Haushalte im Kasseler Netz auf diese Weise mit Strom versorgen.
  • 14.
    Dr. Thorsten Ebert 14 Biomasseforum- 11.11.2010 Energie aus fester Biomasse - Nachhaltige Nutzung dezentraler Energieträger  Betrieb von Wärmeerzeugungsanlagen mit Holzhackschnitzeln z.B. in der Stadt Gudensberg.  Die Holzhackschnitzel stammen aus den Wäldern der umliegenden Region.  Im Regelbetrieb werden mindestens 75 Prozent feste Biomasse eingesetzt.  In Spitzenzeiten kann zusätzlich emissionsarmes Erdgas für die Wärmeerzeugung genutzt werden.
  • 15.
    Dr. Thorsten Ebert 15 Biomasseforum- 11.11.2010 Energie aus fester Biomasse - Nachhaltige Nutzung dezentraler Energieträger Heizkraftwerk Mittelfeld  Wirbelschichtkessel; Errichtet 1980; ursprünglich zur Befeuerung mit regionaler Braunkohle. Leistung: 12 MW el, 30 MW th  Seit Dezember 2008 Befeuerung zu 100 Prozent mit Altholz der Kategorien A I und A II gem. Altholzverordnung  Brennstoffbedarf: ca. 75.000 Mg/a  CO2-Reduktion: ca. 90 Prozent gegenüber dem ursprünglichen Brennstoff Braunkohle
  • 16.
    Dr. Thorsten Ebert 16 Biomasseforum- 11.11.2010 Biogas aus der Region  Das Geschäftsfeld Biogas wird derzeit konsequent ausgebaut.  Zwei Anlagen (Homberg und Willingshausen) produzieren seit dem Frühjahr 2010 Biogas.  Das Biogas wird zu Bioerdgas aufbereitet und in die benachbarte Erdgasleitung eingespeist.  Die Planung der dritten Anlage in Leizen (Mecklenburg-Vorpommern) mit einer Leistung von 2,1 MWel ist weit fortgeschritten.  Weitere Anlagen befinden sich in der Projektentwicklung.
  • 17.
    Dr. Thorsten Ebert 17 Biomasseforum- 11.11.2010 Bioerdgas – für die Region und darüber hinaus  Gemeinsame Geschäftsfelder mit Partnern aus der Region  Die Beteiligung der regionalen Landwirtschaft, wird angestrebt.  Die Wertschöpfung für die Energieerzeugung bleibt in der Region  Bioerdgas kann, regional erzeugt und bundesweit eingesetzt werden.
  • 18.
    Dr. Thorsten Ebert 18 Biomasseforum- 11.11.2010 Biogas/Bioerdgas – universell einsetzbar
  • 19.
    Dr. Thorsten Ebert 19 Biomasseforum- 11.11.2010 BEMI – die Forschung und Entwicklung geht weiter  Gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik IWES erforscht die Städtische Werke gerade die Steuerung und Kontrolle von vielen kleinen Strom- und Wärmeerzeugungsanlagen in Privathaushalten.  Ziel ist, die Eigenerzeugung und den Bezug von Strom abhängig vom aktuellen Marktpreis zu steuern.  Gesteuert werden die notwendigen Prozesse über ein „Bidirektionales Energie-Management-Interface“ (BEMI) via Smart Metering-Technik von der Zentrale.
  • 20.
    Dr. Thorsten Ebert 20 Biomasseforum- 11.11.2010 Energieversorgung mit Weitblick  Im Netzgebiet der E.ON Mitte AG laufen über 200 Konzessionen für den Betrieb von Gas- und Stromnetzen aus.  Zahlreiche Gemeindevertreter sind an einer Rekommunalisierung interessiert – sie wollen die Netze selber betreiben.  Entweder komplett in Eigenregie oder in Kooperation mit einem anderen, regional verwurzelten Energieversorger.  Die ersten haben zusammen mit den Städtischen Werke den Schritt gewagt.
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    Dr. Thorsten Ebert 21 Biomasseforum- 11.11.2010 Klima-Roadmap – EE-Aktivitäten
  • 22.
    Dr. Thorsten Ebert 22 Biomasseforum- 11.11.2010 Mit der Städtische Werke AG als Partner …  … verbleiben die Gewinne in der Region.  … bleiben und entstehen Arbeitsplätze in der Region.  … stehen alle Wertschöpfungsstufen regional zur Verfügung. Nordhessen“
  • 23.
    Dr. Thorsten Ebert 23 Biomasseforum- 11.11.2010 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!