Innovation in der Praxis - Selbstständigkeit
(Name des Lehrenden)
Innovation am Arbeitsplatz - Selbstständigkeit
Lernziele?
Gliederung:
 Teil 1: Die Vor- und Nachteile von
Selbstständigkeit
 Teil 2: Entwicklung einer innovativen Idee
Teil 3: Den Aktionsplan umsetzen
 Teil 4: Erfordernisse der Selbstständigkeit
1. Die Vor- und Nachteile von Selbstständigkeit
Vorteile
• Sie:
 sind Ihr eigener Chef
 können das tun, wofür Sie sich interessieren
 können Ihre eigenen Fristen setzen
 können sich selbst verwirklichen
 können Ihr Potential realisieren
 können stolz auf das sein, was Sie tun
 können Ihr Schicksal in die Hand nehmen
 können kreativ sein.
 können eine zweite Karriere haben
 müssen nicht pendeln
 können Ihrer Familie etwas vererben
 können Anerkennung von Familie, Freunden und Ihrem Umfeld gewinnen
 können Ihre Fähigkeiten einsetzen
 können durch die Herausforderung ein Gefühl der Erfüllung erhalten
 können Ihren Lebensstil selbst bestimmen
 können finanzielle Unabhängigkeit erreichen
• Es:
 kann einträglich sein
 ist variabel
Nachteile
• Es kann einsam sein.
• Wenn Sie nicht arbeiten, verdienen Sie nichts – es gibt
keine Krankentage, keine bezahlten Urlaubstage
• Inhaber/Manager müssen alle Rollen erfüllen - ein
enormer Zeitaufwand mit langen und unregelmäßigen
Arbeitszeiten
• Sie müssen mit dem Unvorhersehbaren rechnen.
• Es kann lange dauern, bis Inhaber/Manager Löhne
bekommen und danach zusätzliche Gewinne einnehmen
- oder bis Aktionären Dividenden ausgezahlt werden
können
• Es ist schwierig, Hoch- und Tiefpunkte auszugleichen
2. Entwicklung einer innovativen Idee
• Um Mehrwert zu schaffen und Umsatz zu erzielen
• Schritte von der Ideenfindung bis zum gewinnbringenden
Geschäft….
• Was ist Innovation?
Innovation ist eine Geisteshaltung -
Stellen Sie sich folgende Frage:
WO gehen Sie hin?
Kreatives Denken – der “innere Innovator”
Persönliche Motive – der “innere Innovator”
Umsetzung
Die Reise der Innovation
Der “Innere Innovator” :
• Sich selbst kennen….
- Selbstwahrnehmung
- Spielraum für persönlichen Fortschritt
- erkennen und überwinden Sie Ihre
persönlichen Barrieren
• Positive und negative Einflüsse....
• Schub- und Sogfaktoren....
‘Schub’ = Notwendigkeit
‘Sog’ = Möglichkeit
-
Innovatives Denken:
•Beobachtung……..
Vorstellen:
Querdenken….
•Die Idee umsetzen…..
Die Planung innovativer Selbstständigkeit
1. Kreativität
2. Strategie
3. Umsetzung
4. Profitabilität
Quelle: http://www.lichtbasis.com
WARUM?
WAS?
WANN?
WER? WIE?
WO?
Einen AKTIONSPLAN für die Selbstständigkeit…
Umsetzung einer neuen Idee
Ü. 2
Übung:
• Entwickeln Sie einen
solchen Aktionsplan
3. Den Aktionsplan umsetzen
Innovation innerhalb der Innovation
TEAMARBEIT…
• Niemand hat alle Antworten
• Einsame Wölfe verhungern!
• ‘Kooperationswettbewerb’ - Zusammenarbeit ist
eine wirksame Reaktion auf die Konkurrenz
Vorteile von Teamarbeit.... Sie haben Zugang
zu mehr Ressourcen:
Vorteile
Zugang zu
Fachwissen
Problemlösung
Forschung
Spezielle
Ausrüstung
Verbesserte
Glaubwürdigkeit
Internationale F&E-
Netzwerke
Teamarbeit effektiv gestalten.....
• Teamarbeit erfordert Zeit und Energie
• Achten Sie auf die richtige
Zusammenarbeit!
• Aber WIE?
• Fertigen Sie einen förmlichen Vertrag an: Wer
macht was aus welchen Gründen (Nutzenvorteil)
• Vereinbaren Sie Ziele
• Dokumentieren Sie Ihre Arbeit; Stellen Sie
Fortschritt und Ziele gegenüber
• Vereinbaren Sie einen Zeitplan für regelmäßige
Kommunikation
• Involvieren Sie eine vertrauenswürdige dritte
Partei als Berater/Kollege/ehrlichen Vermittler
Wie kann Teamarbeit funktionieren....
Guter von schlechter Zusammenarbeit
unterscheiden ...
• Schätzen Sie den monetären Nutzen aus der
Zusammenarbeit ab und stellen Sie sowohl die Kosten
aus nicht wahrgenommenen Möglichkeiten, als auch die
laufenden Kosten der Zusammenarbeit dem gegenüber
• Gemeinsame Ziele vereinbaren und klar herausstellen
• Verpflichten Sie sich zu Transparenz
Managen der Zusammenarbeit
• Identifizieren Sie die Herausforderungen
• Abgrenzung der Aufgabenbereiche
• Zuteilung der Aufgaben für die Umsetzung
• Bereiten Sie sich auf Misserfolge vor und lernen Sie
aus ihnen
Managen der Zusammenarbeit
Instrumente zur erfolgreichen
Zusammenarbeit
Schritt 1: Situationsanalyse
Schritt 2: Ausgestaltung der
Zusammenarbeit und des
Projekt Designs
Schritt 3: Konsensbildung
( Rollen/Verantwortlichkeiten)
Schritt 4: Umsetzung
Ü. 4
Die Durchführbarkeit der
Selbstständigkeit
• Verschiedene Optionen der Selbstständigkeit
• Finanzierbarkeit
• Profit
• Die Bedeutung des Cashflows
4. Erfordernisse der Selbstständigkeit
Selbstständigkeit: Option 1 - Einzelunternehmer
• Vorteile
– Die Gründung ist einfach
– Sie haben die volle
Kontrolle
– Keine Bilanzprüfung
erforderlich
– Minimale
Berichterstattung
• Nachteile
– Im vollen Umfang
haftbar
– Steuerklärung etc.
deutlich aufwendiger
– Wachstum kann durch
den Mangel an frei
verfügbaren Kapital
behindert werden
Selbstständigkeit: Option 2 -
Personengesellschaft
• Es sind mindestens zwei
Partner erforderlich (aber
auch eine große Anzahl
von Partnern ist möglich)
• Es ist ratsam sich
juristischen Rat zu suchen
und einen
Gesellschaftsvertrag
anzufertigen
Selbstständigkeit: Option 2 - Personengesellschaft
• Vorteile
– Bündelung von Fähig-
und Fertigkeiten
– Steigerung der
Ressourcen
– Risiken werden geteilt
– Die Gründung ist einfach
• Nachteile
– Jeder Partner ist
vollkommen
verantwortlich für alle
Schulden
– Schwierigkeit neue
Partner einzubringen
– Persönliche Streits
können zum Problem
werden
• Die Firma ist Eigentum der
Anteilseigner (‘Shareholder’)
• Die Firma wird von
Direktoren/Führungskräften
geleitet
• Die Firma wird als juristische
Person angesehen, die
unabhängig von den
Geschäftsführen und den
Führungskräften ist
Selbstständigkeit: Option 3 – Gesellschaft mit
beschränkter Haftung (GmbH)
• In Großbritannien und
Irland sind
Unternehmen im
Firmenbuch registriert
• Auf „geprüfte“ Konten
kann online
zugegriffen werden
Selbstständigkeit: Option 3 – Gesellschaft mit
beschränkter Haftung (GmbH)
Selbstständigkeit: Option 3 –GmbH
• Vorteile
• Eigentümer sind nicht persönlich
verantwortlich für die Schulden
des Unternehmens
• Da durch Schutz des persönlichen
Vermögens (mit Ausnahmen)
• Lediglich in Großbritannien und
Irland:
Gewöhnlich errichten einer
Vorratsgesellschaft
• Status als Aktiengesellschaft
könnte eine Grundvoraussetzung
für bestimmte
Verträge/Angebote sein
 Nachteile
• Beinhaltet viel mehr
legale Regulation
• Steuerposition des
Unternehmens getrennt
von den Aktieninhabern
• Gegenstand einer
jährlich
Buchprüfung/Befunds –
das kann ein
wesentlicher
Kostenaufwand sein
wesentliche Kostenfaktoren für Kleinbetriebe
wesentliche Kostenfaktoren für Kleinbetriebe
• Ausrüstung / Fuhrwerk
• Bestand
• Legal / Professionell
• Werbung
• Unterbringungskosten
• Zinsen und Gebühren
• Löhne und Entnahmen
• Andere
unvorhergesehene
Kosten
Finanzquellen
• Persönliche/familiäre
Investition
• Bankfinanzierung
• Finanzhilfen
• Forderungsverkauf
• Alternative Kredite
• Investoren –
Kapitalinvestition/Busin
ess Angel
Eigeninvestment/-finanzierung
• Persönliche Ersparnisse
• Familie und Freunde
• Geräteeinsatz
Bankenfinanzierung
• Überziehungskredit
• Kreditkartenrahmen
• Darlehen
Die Banken werden Anträge auf Grundlage
folgender Kriterien prüfen:
- Kapitalbedarfsdauer
- Kosten
- Sicherheiten
- Unabhängigkeit
Weitere Infos hierzu unter: http://www.welt-der-bwl.de/Kriterien-
der-Finanzierung
Bankenfinanzierung
• Kapitalbedarfsdauer: während eine Kapitalerhöhung zeitlich unbefristetes
Eigenkapital schafft, sind andere Finanzierungen mit unterschiedlichen
Rückzahlungsfristen versehen: z.B. eine langfristige 10-jährige Anleihe oder
ein kurzfristiger Kontokorrentkredit.
• Kosten: während Dividenden oder Vergütungen für stille Beteiligungen nur
in guten (gewinnträchtigen) Jahren gezahlt werden müssen, sind andere
Kapitalkosten in jedem Jahr zu leisten (dies kann in schlechten Jahren für das
Unternehmen sehr belastend insbesondere für die Liquidität sein).
• Sicherheiten: kann oder will das Unternehmen Sicherheiten (z.B. eine
Grundschuld für das Firmengelände) stellen?
• Unabhängigkeit: inwiefern will sich das Unternehmen fremden
Einflussnahmen aussetzen: Eigenkapitalgeber und Mezzanine-Kapitalgeber
haben i.d.R. mehr Mitspracherechte als reine Kreditgeber.
Bankenfinanzierung
Bankenfinanzierung
• Überziehungskredit
• Kontoüberziehungen sind kurzeitige Leihkredite
• Es werden Bearbeitungsgebühren anfallen
• Die Zinssätze können mit der Zeit variieren
• Persönliche finanzielle Sicherheiten könnten
erforderlich sein
Bankenfinanzierung
• Kreditkartenüberziehung
• Sehr kurzzeitig! Das ist im Grunde eine Ein-Monats-
Leihe
• Kontostand sollte monatlich ausgeglichen werden
• Bearbeitungsgebühren sind sehr hoch
• Zahlungsverzüge beinhalten hohe Strafen und
Kosten
Bankenfinanzierung
• Darlehen
• Längerfristiges Leihgeschäft- kann von 1-15 Jahre
gehen
• Zinssätze sind fix – monatliche Zahlung vereinbart
• Persönliche Garantien (Sicherheiten) sind in den
meisten Fällen notwendig
• Zahlungsausfälle werden bestraft
Finanzierungshilfen
Großbritannien:
• Invest NI
• Princes Trust
• Local Councils
• Department of Agriculture
and Rural Development -
LEADER
Irland
• Lokale Unternehmen
• Enterprise Ireland
• Lokale Beschäftigungs-
partnerschaften
• Bord Bia
• LEADER Companies
• Udarás na Gaeltachta
Alternative Kredite
• Kreditgenossenschaftsanleihen
• Staatliche Kreditfonds (bspw.: High-
Tech-Gründer-Fonds – HTGF)
• NGO/Philanthropic
• ‘Crowd funding’
• Verpachtung und Ratenkauf
In einem Unternehmen entstehende Kosten
• Fixkosten
– Kosten, die nicht durch die Stärke des
Unternehmensbetriebs beeinflusst werden:
Räumlichkeiten (Miete, Raten), Fuhrpark,
Arbeitsgeräte, Versicherungen, Bankzinsen...
• Variable Kosten
– Kosten, die direkt durch die Stärke des
Unternehmensbetriebs beeinflusst werden:
Mitarbeiter, Materialeinsatz/Rohstoffe, Strom, Sprit
(z.B. Lieferkosten)....
Beispiele für typische Profitmargen
• gering 20% - Supermärkte
18% - Zeitungen
25% - Musikläden
• mittel 32% - Spielzeugläden
33% - Druckerei
35% - Tierhandlungen
45% - Blumenläden
45% - Fast Food Outlets
• High 65% -- Optiker
Die Bedeutung des Geldflusses
• “Geld ist das Öl,
dass den
Unternehmens-
Motor antreibt.”
Die Bedeutung des Geldflusses
• Profit mit gutem Geldfluss
• Verluste mit gutem Geldfluss
• Profit mit schlechtem Geldfluss
• Verluste mit schlechtem
Geldfluss
Überlebenschancen:
Ausgezeichnet!
Mittelfristig evtl. problematisch!
Kurzfristig evtl. problematisch!
Zum Scheitern verurteilt!
Status-Quo:
Der Zweck der Geldflussprognosen
• Zum Identifizieren von
Engpässen des
Geldflusses, bevor sie
entstehen..... Ist der
Umsatz des
Unternehmens von
saisonaler Natur?
• Als
Managementwerkzeug
funktionieren
– Beispiel: Kostenaufwand
mag sich verzögern, bis
sich die Geldposition
verbessert hat
Der Zweck der Geldflussprognosen
• Die
Geldflussprognosen
bestärken die
Banken.... Wie viel
Finanzierung das
Unternehmen braucht
und wie die
Rückzahlungsfähigkeit
aussieht
Der Zweck der Geldflussprognosen
Identifizierung von Geldfluss-Problemen
• Überspekulation –
Versäumnis Aufträge
rechtzeitig zu erledigen
• Verweigerte Checks
• Bankgebühren/-
forderungen
• Lieferantenprobleme
•Anmeldung bei der Regierung (UK - HMRC;
Ire - Revenue)
•Einkommenssteuer – Steuerrückzahlungen jährlich- strenge
Strafen für Unterlassung und hohe Gebühre für späte Zahlungen
•Gewerbesteuer– auf die Gewinne von Aktiengesellschaften –
jährliche Rückzahlungen
•Sozialversicherung
•Steuern auf Waren und Dienstleistungen: MwSt. –
normalerweise quartalsweise Rückzahlung- unterstützt durch
komplette Aufzeichnung der Transaktionen – teure Strafen
•Genaue Bestandsführung ist entscheidend – Einnahmen und
Ausgaben. Ermöglicht Kontrolle und Übersicht-5/6 Jahre
Vertraut sein mit gesetzl. Verpflichtungen
Investiere Zeit in Deine Zukunft!
Danke!
Bildquellen:
• http://www.lichtbasis.com/uploads/pics/Fotolia_38131080_S.jpg
• http://wito-gmbh.de/uploads/RTEmagicC_Bild_Innovationsprozess.jpg.jpg

4. self employment de (final)

  • 1.
    Innovation in derPraxis - Selbstständigkeit (Name des Lehrenden)
  • 2.
    Innovation am Arbeitsplatz- Selbstständigkeit Lernziele? Gliederung:  Teil 1: Die Vor- und Nachteile von Selbstständigkeit  Teil 2: Entwicklung einer innovativen Idee Teil 3: Den Aktionsplan umsetzen  Teil 4: Erfordernisse der Selbstständigkeit
  • 3.
    1. Die Vor-und Nachteile von Selbstständigkeit
  • 4.
    Vorteile • Sie:  sindIhr eigener Chef  können das tun, wofür Sie sich interessieren  können Ihre eigenen Fristen setzen  können sich selbst verwirklichen  können Ihr Potential realisieren  können stolz auf das sein, was Sie tun  können Ihr Schicksal in die Hand nehmen  können kreativ sein.  können eine zweite Karriere haben  müssen nicht pendeln  können Ihrer Familie etwas vererben  können Anerkennung von Familie, Freunden und Ihrem Umfeld gewinnen  können Ihre Fähigkeiten einsetzen  können durch die Herausforderung ein Gefühl der Erfüllung erhalten  können Ihren Lebensstil selbst bestimmen  können finanzielle Unabhängigkeit erreichen • Es:  kann einträglich sein  ist variabel
  • 5.
    Nachteile • Es kanneinsam sein. • Wenn Sie nicht arbeiten, verdienen Sie nichts – es gibt keine Krankentage, keine bezahlten Urlaubstage • Inhaber/Manager müssen alle Rollen erfüllen - ein enormer Zeitaufwand mit langen und unregelmäßigen Arbeitszeiten • Sie müssen mit dem Unvorhersehbaren rechnen. • Es kann lange dauern, bis Inhaber/Manager Löhne bekommen und danach zusätzliche Gewinne einnehmen - oder bis Aktionären Dividenden ausgezahlt werden können • Es ist schwierig, Hoch- und Tiefpunkte auszugleichen
  • 6.
    2. Entwicklung einerinnovativen Idee • Um Mehrwert zu schaffen und Umsatz zu erzielen • Schritte von der Ideenfindung bis zum gewinnbringenden Geschäft….
  • 7.
    • Was istInnovation?
  • 8.
    Innovation ist eineGeisteshaltung - Stellen Sie sich folgende Frage: WO gehen Sie hin?
  • 9.
    Kreatives Denken –der “innere Innovator” Persönliche Motive – der “innere Innovator” Umsetzung Die Reise der Innovation
  • 10.
    Der “Innere Innovator”: • Sich selbst kennen…. - Selbstwahrnehmung - Spielraum für persönlichen Fortschritt - erkennen und überwinden Sie Ihre persönlichen Barrieren • Positive und negative Einflüsse.... • Schub- und Sogfaktoren.... ‘Schub’ = Notwendigkeit ‘Sog’ = Möglichkeit -
  • 11.
  • 12.
  • 13.
  • 14.
    Die Planung innovativerSelbstständigkeit 1. Kreativität 2. Strategie 3. Umsetzung 4. Profitabilität Quelle: http://www.lichtbasis.com
  • 16.
    WARUM? WAS? WANN? WER? WIE? WO? Einen AKTIONSPLANfür die Selbstständigkeit… Umsetzung einer neuen Idee
  • 17.
    Ü. 2 Übung: • EntwickelnSie einen solchen Aktionsplan
  • 18.
  • 19.
    Innovation innerhalb derInnovation TEAMARBEIT… • Niemand hat alle Antworten • Einsame Wölfe verhungern! • ‘Kooperationswettbewerb’ - Zusammenarbeit ist eine wirksame Reaktion auf die Konkurrenz
  • 20.
    Vorteile von Teamarbeit....Sie haben Zugang zu mehr Ressourcen: Vorteile Zugang zu Fachwissen Problemlösung Forschung Spezielle Ausrüstung Verbesserte Glaubwürdigkeit Internationale F&E- Netzwerke
  • 21.
    Teamarbeit effektiv gestalten..... •Teamarbeit erfordert Zeit und Energie • Achten Sie auf die richtige Zusammenarbeit! • Aber WIE?
  • 22.
    • Fertigen Sieeinen förmlichen Vertrag an: Wer macht was aus welchen Gründen (Nutzenvorteil) • Vereinbaren Sie Ziele • Dokumentieren Sie Ihre Arbeit; Stellen Sie Fortschritt und Ziele gegenüber • Vereinbaren Sie einen Zeitplan für regelmäßige Kommunikation • Involvieren Sie eine vertrauenswürdige dritte Partei als Berater/Kollege/ehrlichen Vermittler Wie kann Teamarbeit funktionieren....
  • 23.
    Guter von schlechterZusammenarbeit unterscheiden ... • Schätzen Sie den monetären Nutzen aus der Zusammenarbeit ab und stellen Sie sowohl die Kosten aus nicht wahrgenommenen Möglichkeiten, als auch die laufenden Kosten der Zusammenarbeit dem gegenüber • Gemeinsame Ziele vereinbaren und klar herausstellen • Verpflichten Sie sich zu Transparenz
  • 24.
  • 25.
    • Identifizieren Siedie Herausforderungen • Abgrenzung der Aufgabenbereiche • Zuteilung der Aufgaben für die Umsetzung • Bereiten Sie sich auf Misserfolge vor und lernen Sie aus ihnen Managen der Zusammenarbeit
  • 26.
    Instrumente zur erfolgreichen Zusammenarbeit Schritt1: Situationsanalyse Schritt 2: Ausgestaltung der Zusammenarbeit und des Projekt Designs Schritt 3: Konsensbildung ( Rollen/Verantwortlichkeiten) Schritt 4: Umsetzung
  • 27.
    Ü. 4 Die Durchführbarkeitder Selbstständigkeit • Verschiedene Optionen der Selbstständigkeit • Finanzierbarkeit • Profit • Die Bedeutung des Cashflows
  • 28.
    4. Erfordernisse derSelbstständigkeit
  • 29.
    Selbstständigkeit: Option 1- Einzelunternehmer • Vorteile – Die Gründung ist einfach – Sie haben die volle Kontrolle – Keine Bilanzprüfung erforderlich – Minimale Berichterstattung • Nachteile – Im vollen Umfang haftbar – Steuerklärung etc. deutlich aufwendiger – Wachstum kann durch den Mangel an frei verfügbaren Kapital behindert werden
  • 30.
    Selbstständigkeit: Option 2- Personengesellschaft • Es sind mindestens zwei Partner erforderlich (aber auch eine große Anzahl von Partnern ist möglich) • Es ist ratsam sich juristischen Rat zu suchen und einen Gesellschaftsvertrag anzufertigen
  • 31.
    Selbstständigkeit: Option 2- Personengesellschaft • Vorteile – Bündelung von Fähig- und Fertigkeiten – Steigerung der Ressourcen – Risiken werden geteilt – Die Gründung ist einfach • Nachteile – Jeder Partner ist vollkommen verantwortlich für alle Schulden – Schwierigkeit neue Partner einzubringen – Persönliche Streits können zum Problem werden
  • 32.
    • Die Firmaist Eigentum der Anteilseigner (‘Shareholder’) • Die Firma wird von Direktoren/Führungskräften geleitet • Die Firma wird als juristische Person angesehen, die unabhängig von den Geschäftsführen und den Führungskräften ist Selbstständigkeit: Option 3 – Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH)
  • 33.
    • In Großbritannienund Irland sind Unternehmen im Firmenbuch registriert • Auf „geprüfte“ Konten kann online zugegriffen werden Selbstständigkeit: Option 3 – Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH)
  • 34.
    Selbstständigkeit: Option 3–GmbH • Vorteile • Eigentümer sind nicht persönlich verantwortlich für die Schulden des Unternehmens • Da durch Schutz des persönlichen Vermögens (mit Ausnahmen) • Lediglich in Großbritannien und Irland: Gewöhnlich errichten einer Vorratsgesellschaft • Status als Aktiengesellschaft könnte eine Grundvoraussetzung für bestimmte Verträge/Angebote sein  Nachteile • Beinhaltet viel mehr legale Regulation • Steuerposition des Unternehmens getrennt von den Aktieninhabern • Gegenstand einer jährlich Buchprüfung/Befunds – das kann ein wesentlicher Kostenaufwand sein
  • 35.
  • 36.
    wesentliche Kostenfaktoren fürKleinbetriebe • Ausrüstung / Fuhrwerk • Bestand • Legal / Professionell • Werbung • Unterbringungskosten • Zinsen und Gebühren • Löhne und Entnahmen • Andere unvorhergesehene Kosten
  • 37.
    Finanzquellen • Persönliche/familiäre Investition • Bankfinanzierung •Finanzhilfen • Forderungsverkauf • Alternative Kredite • Investoren – Kapitalinvestition/Busin ess Angel
  • 38.
  • 39.
  • 40.
    Die Banken werdenAnträge auf Grundlage folgender Kriterien prüfen: - Kapitalbedarfsdauer - Kosten - Sicherheiten - Unabhängigkeit Weitere Infos hierzu unter: http://www.welt-der-bwl.de/Kriterien- der-Finanzierung Bankenfinanzierung
  • 41.
    • Kapitalbedarfsdauer: währendeine Kapitalerhöhung zeitlich unbefristetes Eigenkapital schafft, sind andere Finanzierungen mit unterschiedlichen Rückzahlungsfristen versehen: z.B. eine langfristige 10-jährige Anleihe oder ein kurzfristiger Kontokorrentkredit. • Kosten: während Dividenden oder Vergütungen für stille Beteiligungen nur in guten (gewinnträchtigen) Jahren gezahlt werden müssen, sind andere Kapitalkosten in jedem Jahr zu leisten (dies kann in schlechten Jahren für das Unternehmen sehr belastend insbesondere für die Liquidität sein). • Sicherheiten: kann oder will das Unternehmen Sicherheiten (z.B. eine Grundschuld für das Firmengelände) stellen? • Unabhängigkeit: inwiefern will sich das Unternehmen fremden Einflussnahmen aussetzen: Eigenkapitalgeber und Mezzanine-Kapitalgeber haben i.d.R. mehr Mitspracherechte als reine Kreditgeber. Bankenfinanzierung
  • 42.
    Bankenfinanzierung • Überziehungskredit • Kontoüberziehungensind kurzeitige Leihkredite • Es werden Bearbeitungsgebühren anfallen • Die Zinssätze können mit der Zeit variieren • Persönliche finanzielle Sicherheiten könnten erforderlich sein
  • 43.
    Bankenfinanzierung • Kreditkartenüberziehung • Sehrkurzzeitig! Das ist im Grunde eine Ein-Monats- Leihe • Kontostand sollte monatlich ausgeglichen werden • Bearbeitungsgebühren sind sehr hoch • Zahlungsverzüge beinhalten hohe Strafen und Kosten
  • 44.
    Bankenfinanzierung • Darlehen • LängerfristigesLeihgeschäft- kann von 1-15 Jahre gehen • Zinssätze sind fix – monatliche Zahlung vereinbart • Persönliche Garantien (Sicherheiten) sind in den meisten Fällen notwendig • Zahlungsausfälle werden bestraft
  • 45.
    Finanzierungshilfen Großbritannien: • Invest NI •Princes Trust • Local Councils • Department of Agriculture and Rural Development - LEADER Irland • Lokale Unternehmen • Enterprise Ireland • Lokale Beschäftigungs- partnerschaften • Bord Bia • LEADER Companies • Udarás na Gaeltachta
  • 46.
    Alternative Kredite • Kreditgenossenschaftsanleihen •Staatliche Kreditfonds (bspw.: High- Tech-Gründer-Fonds – HTGF) • NGO/Philanthropic • ‘Crowd funding’ • Verpachtung und Ratenkauf
  • 47.
    In einem Unternehmenentstehende Kosten • Fixkosten – Kosten, die nicht durch die Stärke des Unternehmensbetriebs beeinflusst werden: Räumlichkeiten (Miete, Raten), Fuhrpark, Arbeitsgeräte, Versicherungen, Bankzinsen... • Variable Kosten – Kosten, die direkt durch die Stärke des Unternehmensbetriebs beeinflusst werden: Mitarbeiter, Materialeinsatz/Rohstoffe, Strom, Sprit (z.B. Lieferkosten)....
  • 48.
    Beispiele für typischeProfitmargen • gering 20% - Supermärkte 18% - Zeitungen 25% - Musikläden • mittel 32% - Spielzeugläden 33% - Druckerei 35% - Tierhandlungen 45% - Blumenläden 45% - Fast Food Outlets • High 65% -- Optiker
  • 49.
    Die Bedeutung desGeldflusses • “Geld ist das Öl, dass den Unternehmens- Motor antreibt.”
  • 50.
    Die Bedeutung desGeldflusses • Profit mit gutem Geldfluss • Verluste mit gutem Geldfluss • Profit mit schlechtem Geldfluss • Verluste mit schlechtem Geldfluss Überlebenschancen: Ausgezeichnet! Mittelfristig evtl. problematisch! Kurzfristig evtl. problematisch! Zum Scheitern verurteilt! Status-Quo:
  • 51.
    Der Zweck derGeldflussprognosen • Zum Identifizieren von Engpässen des Geldflusses, bevor sie entstehen..... Ist der Umsatz des Unternehmens von saisonaler Natur?
  • 52.
    • Als Managementwerkzeug funktionieren – Beispiel:Kostenaufwand mag sich verzögern, bis sich die Geldposition verbessert hat Der Zweck der Geldflussprognosen
  • 53.
    • Die Geldflussprognosen bestärken die Banken....Wie viel Finanzierung das Unternehmen braucht und wie die Rückzahlungsfähigkeit aussieht Der Zweck der Geldflussprognosen
  • 54.
    Identifizierung von Geldfluss-Problemen •Überspekulation – Versäumnis Aufträge rechtzeitig zu erledigen • Verweigerte Checks • Bankgebühren/- forderungen • Lieferantenprobleme
  • 55.
    •Anmeldung bei derRegierung (UK - HMRC; Ire - Revenue) •Einkommenssteuer – Steuerrückzahlungen jährlich- strenge Strafen für Unterlassung und hohe Gebühre für späte Zahlungen •Gewerbesteuer– auf die Gewinne von Aktiengesellschaften – jährliche Rückzahlungen •Sozialversicherung •Steuern auf Waren und Dienstleistungen: MwSt. – normalerweise quartalsweise Rückzahlung- unterstützt durch komplette Aufzeichnung der Transaktionen – teure Strafen •Genaue Bestandsführung ist entscheidend – Einnahmen und Ausgaben. Ermöglicht Kontrolle und Übersicht-5/6 Jahre Vertraut sein mit gesetzl. Verpflichtungen
  • 56.
    Investiere Zeit inDeine Zukunft! Danke!
  • 57.